1874. a Dienstag den 24. März. M36. t 0 1 J r 1-s 0 eee 4 6 e Mu„ * 4% K . — a 4 1 Die Petitzeile 2 1 2 1 Ersch . e at 4 Rrengeru berechnet. Areisblatt für den Kreis Kriedberg. Dlenßeg, n 8 tar——— a rie dd 10 get 1 1 1 erg beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“; 1 94 derselbe wird auch ferner wöchentlich dreimal erscheinen. Das Abonne— nur f Am 5* n A„ ment beträgt bei den Kais. Reichs-Poststellen vierteljährlich — n 1. N pril Zs kr., mit Bestellgeld 47 kr. 30 kr. Bei der Verlags- Expedition kostet der„Anzeiger“ pro 2. Quartal g 8 422 5 2 1 151 N „ Abonnements- Anmeldungen bitten wir baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können. 1 Nelung — Amtlicher Theil. 1 e treffend: Den im Monat März laufenden Jahres vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg am 21. März 1874. E Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 1 Lacke Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 5. laufenden Monats in Nr. 29. des Kreisblattes empfeblen wir Ihnen, darauf in jeder —* ise hinzuwirken, daß die Wiesenbesitzer die in den Wiesen in großer Menge vorhandenen Maulwurfshügel verebnen oder die Wiesen von den Neil dauswürfen reinigen. Unterlassungen darin sind zur Anzeige zur bringen. Trapp. 1 Geenbeck Tinsen re Das Beweiden der Wiesen. Friedberg am 21. März 1874. 13 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo lichen Bürgermeistereien. Gtetg Gtoß. Nach Art. 12 der Wiesen⸗Polizei-Ordnung sind die Wiesen vom 1. April bis zum 1. Oclober jeden Jahres geschlossen und dürfen telben sonach vom 1. April an nicht mehr beweidet werden. L Wir beauftragen Sie, die Schäfer Ihrer Gemeinden noch besonders bierauf aufmerksam zu machen, dieselben durch die Feldschützen in ug hierauf überwachen, und wenn sie gegen die Vorschrift handeln, zur Anzeige und Bestrafung bringen zu lassen. iusand, Ser. Ir. Cie Nachlässigkeit in Ueberwachung der Schäfer Ihrerseits oder Seitens der Feldschützen sind wir genöthigt auf dem Distiplinarwege zu ahnden. 1* Trapp. . 1 —*. treffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 1. Quartal dieses Jahres. Friedberg am 21. März 1874. 'offeln, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. . Dienstag den 7. April dieses Jahres, Vormittags 10 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Ratbhause dabier statt. Wen Sie hierzu die ntu aufgenommenen Ortsbürger, sowie dielenigen, welche sich verheirathet baben, ohne Ortsbürger zu werden und in dem ise beimaths berechtigt sind, vor und senden Sie sofort Bescheinigung mit Namens verzeichniß oder Bericht, daß Niemand vorhanden ist, der den sassungseid abzuleisten bat, anher ein. Die noch im Rückstande befindlichen nachstehend verztichneten Leute sind bei 1 Thlr. Strafe zu laden. Denjenigen von Ihnen, welche dis W. Goökus nähmaschin — 2. kommenden Monats Vorlagen nicht gemacht haben, müßten wir Wartboten zusenden. Trapp. 1 uud Heinrich Wilhelm Walz zu Bönstadt. Lazarus Meyer von Griedel. Bernhard Götz, Joh. Gg. Knieriem zu Bad Nauheim. Heinrich 1 9 f bs XI., Philipp Künstler von Nieder-Mörlen. Heineich Ebender, Jakob Meis von Ober-Florstadt. Heinrich Meisinger II., Konrad Kaiser von an fer- Wollstadt. Philipp Witzenberger von Oppershofen. Martin Hammel von Staden. 9 ee 4 Bekanntmachung. Der diesjährige Frühjahrsfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg soll zu Butzbach am 16. April dieses Jahres halten werden. Frievberg am 20. März 1874. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Bekanntmachung, betreffend den Remonte-Ankauf pro 1874. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und Die von der Militär-Commission erkauften Pferde, werden zur ahmsweise vier und fünf Jabren sind im Bereich des Großherzog— Stelle abgenommen und gegen Quittung sosort baar bezablt. uns Hessen für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Pferde mit solchen Feblern, welche nach den Landesgesetzen den 1 lte anberaumt worden, und zwar! Kauf rückgängig machen, sind von Verkäufern gegen Erstattung des Kauf— * den 3. Juli in Alsfeld, preises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen; auch sind Krippen- . setzer vom Kaufe ausgeschlossen. da, Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine a„ 15.„„ẽé Nieder ⸗Wöllstadt, neue starke rindlederne Treuse mit starkem Gebiß und Ringen versehen, een 1 1„ Groß-Um stadt, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei, mindestens zwei „ 20.„„ Blenbach, Meter langen, starken Hansstricken— ohne besondere Vergütung mitzugeben. ran,. lin Gee 4 e, Königlich Preutise 1e Wiege inisterium. 8„ 23.„„ Gernsheim, Abtheilung für das Remonte-Wesen ir noch ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt am 18. Juli in gez. v. Schön. v. Klüber. iiß⸗-Bleberau. ö . ö ee ee eee eee eee ee eee e — Deutsches Reich. Darmstad t. Das Großherzogliche Regier ungsblatt Nr. 15 enthält: 88 I. Bekanntmachung Großherzogl. Provinzial: Direction Oberhessen, das Aufbringen der Mittel zur Bestreitung der Bedürfnisse der* der Provinz Ober⸗ en für 1874 betreffend. 1 besszr sedersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das 1874 genehmigten Umlagen zur Beflreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden reises Lindenfels. 0 n Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: am 25. Febr. 117 7 evang. Pfarramtscandidaten Peter Schneider aus Lorbach die erledigte 2. evang. Pfarrstelle zu Wimpfen, am 27. Febr. dem Schullehrer an der evang. Schule zu Wackernheim, Friedrich Ramge, die evang. Schulstelle zu Guntersblum, dem Schulamtsaspiranten Andreas Röder aus Groß Biberau die 3. evang Schulstelle zu Framersheim und dem Schulamtsaspiranten Baruch Feuchtwanger aus Staden die israelitische Elementar⸗Schulstelle zu Bürgel zu über⸗ tagen; am 3. März die Heizer bei der Main ⸗Neckar Eisenbahn Philipp Metzger, Ernst Wagner und Carl Wilbelm Pfeiffer zu Locomotivführern und die Werkstätle⸗ arbeiter in der Centralwerkstätte der Main⸗Neckar⸗Eisen⸗ bahn, Friedrich Becker aus Griesheim, Georg Metzger aus Griesheim und den Werkstättearbeiter in der Betriebs⸗ werkstätte der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu Frankfurt a. M., Georg Dell aus Bessungen, zu Heizern bei dieser Eisen⸗ bahn, sowie am 4. März die Güterarbeiter Wilhelm Volz von Bessungen und Ernst Völger von Arbeilgen zu Lade⸗ und Bodenmeistern dei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen, dem früheren Schullebrer zu Laisa, Heinrich Schmidt, die evang. Schulstelle zu Klein⸗Linden und am 5. März dem gewesenen reformirten Schullehrer zu Groß⸗ Umstadt, Adam Storck, die 2. evang. Schulstelle zu Alt⸗ heim zu übertragen, und den von dem Fürsten zu Löwen⸗ flein⸗Wertheim⸗Rosenberg und dem Grasen zu Erbach Schönberg auf die 1. evangelische Schulstelle zu Höchst präsentirten Schullehrer an der 2. evang. Schule zu Reichenbach, Wilhelm Wolf, für diese Stelle zu bestätigen. Am 3. März wurde dem Pfarrverwalter Andreas Auer die katbolische Pfarrstelle zu Guntersblum, im Dekanate Oppenheim, übertragen. a IV. Versetzungen in den Ruhestand. Seine König⸗ liche Hobeit der Großherzog haben allergnädigst gerubt; am 27. Febr. den Schullehrer an der evang. Schule zu Rieder⸗Mockstadt, Wilhelm Bechtold, auf sein Nachsuchen, und am 2. März den Schullebrer an den städtischen Schulen zu Worms, Maximilian Edelmann, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. V. Concurrenzerkffnung. Erledigt ist: die 2. evang. Schulstelle zu Königstädten, im Kr. Groß⸗ Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl. VI. Sterbefall. Gestorben ist: Steuerpfandmeister Klipstein zu Alzey. Friedberg. Bei der am 9. April hier stattfindenden Conferenz(evangel. Mittelpartei) wird über den Theologenmangel in unseren Tagen verhandelt werden. Referent ist der geistliche Synodalabgeordnete für das Dekanat Umstadt, Pfarrer Wiener, daselbst. Derselbe hat den In- halt seines Vortrags in 7 Thesen formulirt. Darmstadt, 20. März. Prinz Ludwig von Hessen ist heute Morgen um 8 Uhr 40 Min. nach Berlin abgereist, um im Namen des Groß- herzogs den Deutschen Kaiser an dessen Geburts- tagsfest zu beglückwünschen. — Der Antrag des Abg. Heinzerling auf Beseitigung der in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen bestehenden Beschränkungen bezw. Privilegien der Frauenzimmer bei Uebernahme von Bürgschaften, welcher sowohl von der Regier- ung, als auch der zweiten Kammer gebilligt worden ist, wird voraussichtlich auch in der ersten Kammer nicht auf Widerstand stoßen. Wenigstens trägt der in den letzten Tagen zur Ausgabe gelangte Bericht des vierten Ausschusses der genannten Kammer auf Beitritt zum Beschlusse zweiter Kammer an. — Einer an die Stände gelangten Vorlage gemäß verlangt die Regierung für Vergrößerung der katholischen Kirche in Ober- Absteinach zu Lesten des Fonds für die Unterhaltung der Grund— lastengebäude den Betrag von 20,000 fl. Schotten. Von hier schreibt man der Frankf. Presse: In den letzten Tagen hat eine Untersuchung durch Niederschlagung ihre Erledig— ung gefunden, welche seiner Zeit viel von sich reden machte. Es ist dies die vor etwa einem Jahre eingeleitete Untersuchung gegen den alt— am 5. März der Der Beschuldigte stellte die Absicht der Beleidigung in Abrede und publieirte, nach längeren Artikel. Verhandlungen wegen Niederschlagung, in Nr. 7 des„Hess. Kirchenblatts“ vom 14. Februar d. J. einen Widerruf dahin,„daß er die Kirchenbehörden nicht habe beleidigen wollen und daß er Alles, was in jenem Artikel für verletzend und als straf⸗ bare Beleidigung der Kirchenbehörden betrachtet werden könne, als unbegründet widerrufe.“ Da das Oberconsistorium sich hierauf mit der Abolition einverstanden erklärte, so hat das Justizministerium die Untersuchung unter der Bedingung der Kosten⸗ zahlung durch Pfarrer Baist, wozu sich letzterer erboten hatte, niedergeschlagen. Dieser Ausgang der Sache ist immerhin bemerkenswerth. Berlin, 19. März. Der Reichstag setzte die zweite Lesung des Preßgesetzes fort und nahm die§§. 13 bis 16 nach den Anträgen der Com; mission an. Bei§. 17, der den Reichskanzler ermächtigt, ausländische Blätter nach zweimaliger Verurtheilung auf zwei Jahre zu verbieten, bean. tragte der Abg. Sonnemann Streichung des Paragraphen. Der Abg. Gerber klagt über die Strenge der gegen die französischen Blätter in Elsaß Lothringen geübten Censur und will die Befugnisse des Verbots auf 6 Monate beschränkt wissen. Graf Arnim(Präfect von Lothringen) tritt für die Regierung ein und weist nach, daß ale und jede Unzufriedenheit in den Reichslanden von der französischen Provinzial-Presse geschürt werde, und daß die Regierung ohne das jetzige, auf französischer Gesetzgebung beruhende Verfahren nicht auskommen könne.§. 17 wird darauf an- genommen, ebenso die§9. 18 und 19; letzterer, welcher das Verbot der öffentlichen Aufbringung von Geldstrafen für strafbare Handlungen enthält, bei namentlicher Abstimmung mit 158 gegen 148 Stimmen. — 20. März. Die Militär- Commission des Reichstages beendete heute die zweite Lesung des Militär- Hesetzes.§. 1 wurde mit 22 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Mit demselben Stimm- verhältniß wurde der von Bethusy-Hue einge— brachte Antrag, die Ziffer der Friedenepräsenz auf 384,000 zu normiren, abgelehnt. Der Kriegs- minister erklärte im Laufe der Verhandlung, daß die Vorlage ohne§. 1, also obne jede Fixirung der Friedens- Ziffer für die Bundesregierungen unannehmbar sei. Die§§. 2, 3 und 4 wurden nach den Beschlüssen der nommen, ebenso das Uebrige. — 21. März. Reichstag. Auf eine Inter- pellation des Fürsten von Hohenlohe-Langenburg wegen Außer Cours Setzung der österreichischen Thaler erklält der Staatsminister Delbrück, Dienstag antworten zu wollen. Ein vom Abg. Sonnemann eingebrachter Axtrag um Sistirung des Straf- Verfahrens gegen den Abg. Most(Chemnitz) für vie Dauer der Session wurde angenommen. Ferner wurde der Gesetzentwurf über den Erwerb eines Grundstückes Bebufs Errichtung eines Botschafter— Hotels in Wien in erster und zweiter Lesung mit 169 gegen 133 Stimmen angenommen. Gegen den Antrag stimmten die Ultramontanen, die Fort- schrittspartei, die Social- Demokraten und Polen. Sodann wurde die zweite Lesung des Preß'Gesetzes fortgesetzt und die§§. 20 bis 25 nach langer Debatte in der Commissions-Fassung angenommen. §. 24, betreffs Aufhebung des Zeugen-Zwanges, wurde von dem Bundes- Commissär sehr heftig bekämpft. — Die Tarif- Erhöhungs Frage soll, der „National-Zeitung“ zufolge, zum beschleunigten Austrag gebracht werden. Ein Reseript des Reichs Eisenbahn-Amtes vom 12. d. Mts. fordert die Eisenbahn⸗Verwaltungen auf, die Betriebs-Ergeb— nisse pro 18671873 zu ermitteln und die Zu— sammenstellung derartig zu beschleunigen, daß die Berathung der Tarif- Reform spätestens Mitte Mai beginnen kann. — Die„Börsen-Zeitung“ will wissen, der lutherischen Pfarrer Baist in Ulfa wegen Beleidig⸗ Kaiser hätte unter lebhafter Befürwortung des ung der hesfischen evangelischen Kirchenbehörden, Finanz“ und des Handelsministers entschieden ins besondere des Obertonsistoriums in Darmstadt, daß den nothleidenden Privat- Eisenbahnen ihre begangen durch einen in Nr. 7 des„Hess. Kirchen- finanziellen Reconstructsonen und ihre Weiter- blatts“ vom 15. Febr. v. J. veröffentlichten entwickelung von Staatswegen thunlichst erleichtert uad nach Umständen der Lage bei überwiegend öffentlichem Interesse auch durch temporäre Skaats⸗ beihülfen, beispielsweise Vorschüsse und zeitweise Zinsgarantien, Unterstützung gewährt werde. — Eine den Truppentheilen der Armee neuer⸗ dings zugegangene Cabinetsordre des Kaisers bringt die Verfügung in Erinnerung, daß bei der Behandlung von Untergebenen jede körperliche Mißhandlung auf das Strengste zu vermeiden ist. Straßburg. Die„Elsäsische Correspondenz“ weist nach, daß ohne Erhöhung der directen Steuern die jährliche Entlastung Elsaß⸗Lothringens an indirecten Steuern 7,767,950 Francs beträgt. Metz, 20. März. Vor dem hiesigen Polizei- gericht wurde gestern gegen 17 Pfarrer wegen Verlesung des Hirtenbriefes des Bischofs von Nanch verhandelt. 4 Geistliche wurden wegen mangelnden Beweises freigesprochen, 2 zu je einer Woche und 10 zu je zwei Wochen Festungshaft verurtheilt. Der Pfarrer von Lucey, welcher außer der Verlesung des Hirtenbriefes eine politische Predigt gehalten batte, wurde zu 3 Monaten Festungshaft verurtheilt. Allerlei. Frankfurt. Einem hiesigen Schuhmacher, welchem vor einigen Jahren ein Haus in der Judengasse einstürzte, ward über Nacht ein seltenes Glück zu Theil. unverheiratheter Banquier, von dem Niemand wußte, daß er mit der keineswegs mit Glücksgütern gesegneten Schuh⸗ macher⸗Familie verwandt sei, starb plötzlich, ohne daß et ihm vergönnt gewesen, ein Testament zu machen und hinterließ sein etwa 600,000 fl. beiragendes Vermögen eben jenem Schuhmacher. Mannheim, 19. März. Der 28jährige Zimmer⸗ meister Nollert, welcher, wie bereits mitgetheilt, am 1. d. M. seine Frau ohne jede Veranlassung mit einem Revolver erschossen hat, ist heute von dem Schwurgericht zum Tode veructheilt worden. Stuttgart. Der Thätigkeit Polizei ist es gelungen, des Verbrechers habhaft zu werden, welcher in der Nacht vom letzten Freitag auf den Samstag den Kirchenraub in Rothenberg verübt hat. Es ist ein Instrumentenmacher Namens Obermann aus Hannover, einer der socialistischen Haupt-Agitatoren unter den hiesigen Arbeitern. Ein großes Tbeil der geraubten Gegenstände ist bereits aufgefunden. Bis jetzt soll er behaupten, daß er das Verbrechen allein vollfuͤhrt habe, was aber kaum glaublich ist. Im Uebrigen hat er ein offenes Geständ⸗ niß abgelegt, was er auch Angesichts der bei ihm auf⸗ gesundenen Gegenstände nicht wohl anders konnte. Ein verlorenes Taschenmesser, das in der Nähe der Kapelle in einem Weinberg gefunden wurde, soll auf die Sput ersten Lesung ange- des Tbäters geführt haben. Berlin. Die Zahl der Opfer, welche im Berliner zoologischen Garten von ruchloser Hand durch Vergiftung gefallen sind, bat sich wieder um eines vermehrt; auch der 8 Fuß hohe afrikanische Strauß weilt nicht mehr unter den Lebenden. Derselbe wurde vor einigen Tagen nach dem Anatomiegebäude gebracht, dort wurde er ge⸗ öffnet bebufs der durch Professor Sonnenschein vorzu⸗ nehmenden Untersuchung der Eingeweide, und sind sodann, der„Trib.“ zufolge, alle Blutgefäße mit gefärbtem Gyps ausgefüllt worden, da man beabsichtigt, den Leichnam in conservirtem Zustande neben dem im anatomischen Museum schon vorhandenen Bären aufzubewahren. Hannover. Der Astronom Johann Heinrich v. Moͤdlet 1794 in Berlin geboren, seit 1841 in russischen Diensten, Staatstath und Professor in Dorpat, welcher seit einigen Jahren dabier lebte, ist nach längerer Krankypeit gestorben H.-V. Die Anlage des Vier-Eichenplatzes an der Turnhalle ist in der letzten Woche so weit gefördert worden, daß ihre Vollendung im Laufe dieser Woche zu erwarten ist. Sträucher, besonders Ziersträucher sind noch in einen großen Anzahl erforderlich; sollte deren nicht mancher Garten in und um Friedberg entbehres können? Eine Lichtung schafft noch keine Lücken, Die Gratis-Abgabe von Sträuchern komme der Verschönerungs-Kasse des Handelsvereins zu gut; Letztere bedarf, um lebensfähig bleiben, der größten Schonung. Aecht külnisches Wa von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Jarina in Coln. Ein hiesiger Er hörte das Uriheil äußerst ruhig an. unserer Fahndungs⸗ 8 Millwoch Aptung, 0 ct: * Weethel Apen ü * Eibenstäe und 1 00 Nubelfä 3 N 2 D 2 — . Dit swer Madelbehpröge 25 Meer au Finden fich? Lunge zu Lal Das in den uk stzende L Wörgezeig, For Albere Auskun Agsgebot. Be u Hadklötzen Die Verf Mammenkun el Brennbolz Das Holz ion Nibda Ahin absahrba Eichelsbe Gesue u% Hunde. Zu 1 — leesam. Alizg bei — hui g epfedlt fag. 9 Rröpfe, A Funkiagen, f Agen Arte * —— das Dampsschiff„Goethe“, Capitain Tooobuy, von 0* is st 1 fl., im biesigen Gesangverein Liederkranz beim Abschie be S dler-Linie, welches am 6. März 11½ Ubr Vor⸗ Le rer Wai en ifl. eines Ehreumiigliebes vom Dirigenten Schneider gesammelt dan e Ans von Cuxhaven in See gegangen und am Mon⸗ Für das Lebrer⸗Waisenslist gingen an einmaligen Gaben] 7 fl., in Summa 20 fl. 15 kr. Gesammisumme der bis derte. g den 9. März 7½ Ubr Morgens von Queenstown ferner ein: Von Herrn Seminarlebrer Wahl 3 fl. 30 kr., l jetzt bei dem Unterzeichneten eingegangenen Beiträge 52 fl. dr 1 et ging, ist am Miuwoch den 18. März Morgens von Orn. Lehrer Werner 1 fl. 45 kr., von Oru. Lehrer 15 ke. Herzlichen Dank den steundlichen Gebern. Um dr en*— außerordentlich schnellen Reise von 12 Tagen, Volk 1 fl. 45 kr., von Hrn. Lebrer Weinel 1 fl. 45 kr., weitere Beiträge wird gebeten. Len urbaven, einschließlich des Aufenthalts in Queenstown, von Orn. Lehrer Dörr 1 fl. 45 kr., von Hrn. Lebrer Friedberg den 21. Mäc 1874. 1 Am i 8 1 3 1 5 1 1 dez ohdehalten in Newyork eingetroffen. Stöorger 1 fl. 40 kr., von Hrn. Lehrer Kitz in Langenhain Dr. Heid. n 8e 5 te t Een— 5 eruti 2 1 9* 0 e berlin Literarische Ueuigkeiten der g 14 2—— dee n Domanialwald der Oberförsterei 0 ing Eichelsdorf. fl. kr.. f fl. k. Miuwoch den 1. April werden in den Districten] Am Postschalter. Wegweiser für den Verkehr mit Heet, Die schwedischen Expeditionen zur Etforsch⸗ Uprung, Tiesesiruh, Wolsraln und Fischwäsem ver-] der Post. Nr. 1 pro 1-6. z 35 ung des hohen Nordens.„„. 54 ct: Cbristen, Vom Wege. Skizzen... 1. 21 Humboldt, Ausgewählte Werk“. 1. Heft— 18 A. Brennholz. Dixon, History of two Queens. 4. 5. 6. Bd. Nen 3 5 5 1 art. Scheitholz. Prügelbolz. Stockholz. Reisbolz.“(Tauchnitꝭ. 48 Men R Raummeter. Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes 95 bree Einfall. 8. 98 8 3 8 einn he, Von der weiblichen Einfalt. 8. Aufl. cart.— 42 1 ten 42 1. Cl. 46 148 38 NM„„ Ni 0 1 0 D ad 1. a ageler, Turnschule für Knaben und Mädchen. 220 II. Cl. K a 110 Geyger, Praklischer Lebrgang im Gesangunter⸗ re 1 elholz 1 95 37 1 Ae e e beer 27 Seydel, Ueber Glaube und Unglaube. Vortrag. 1 R 0 8— Hahn, Auswabl aus Ulfilas gothischer Bibel⸗ S. e ,,, 1 B. Bau- ꝛc. Holz. übersetzung. 3. Aufl. 1. 240 Sutermeister, Leilfaden der Pocnik. 2. Aufl.— 42 1 Aenatg 2 Cichenstämme von 19— 116 Centim. Durchmesser Handike, Wandkarte des deutschen Reiches. Verne, 20000 Meilen unterm Meer. 2 Bde. 3. 12 und 3—12 Meter Länge mit 58,54 Festmeter, 10. Auffll. 2. 42] Wiedemann, Sprachbilder nach beslimmien — 9 Nadelflämme von 16— 45 Centim. Durchmesser und Hebbel, Die Nibelungen. Ein Ttauerspiel. g Sprachregeln. Ausgabe für N 36 5—25 Meter Länge mit 46.45 Festmeter,. 3. Aufl.,„,„„„ 2 al mee für Schier.. Buchenstämme von 30— 78 Cennm. Durchmesser und Auf Wunsch erfolgen Einsichtssendungen mit Vergnügen Scared, bade und 4—12 Meter Länge mi 35.71 Fistmeter, 8 M ——— Raummeter Eichen⸗Werkscheitholz für Küser Carl Bindernagel. W n d und Glaser, 1— ẽ— d———— unt wan d Fichlenstangen von 8— 14 Cen tim. Durchmesser und N r A f 12 Meier Länge.)ãĩ T.. Die schweren Nadelbolztrumme sind meist Fichten, die 7 g* 88 find größtentheils in Schichten von 78 Abonnements-Einladung. 8 2 Meler aufgearbeitet, unter den Nadelbolzreisern be⸗.— 8—. 4 1 1 0 i 2 dnen sich 20 Raummeter in Schichten von 7—8 Meter 8 Die Neue Frankfurter Presse erfreut sich einer fortwährenden Zunahme ißbres Leserkreises 4 küge zu Latten geeignet mund gehört heute zu den veroreltetsten politischen Blättern Mintel⸗ und Süddeuischlands. Jore politische 27 Das in den Difricten Wolfraim und Fischwäsem zer— Richtung ist bekannt. Sie vertritt mit Enischiedenbeit die nationalen Inieressen. In dem großen Cultur⸗ S Hat sitzende Windfallbolz wird bei der Versteigerung nicht 7 kampfe der Gegenwart ficht sie ebenso in vorderster Linie wie in dem Strekte gegen die Feinde der srei— Ai zeigt, Forsiwart Jann in Eichelsderf ertbeilt bierüber 2e beillichen Entwicklung unseres inneren Staatslebens. . Die Redaction ist unausgesetzt bemüht, die Ansprüche, welche die Leser heute an ein Blatt ersten Nanges stellen dürfen, zu befciedigen. Besondere Sorgfalt wird den Interessen des Handels und des Geldmarktes gewidmet. Ein vollständiger 1 und ein salich sepatat gedrucktes Coutsblatt Are Auskunft, dasselbe kommt Mittags 12 Uhr zum Ungebot. 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Neu binzutretenden auswärtigen Abonnenten senden wit die bis Ende März erscheinenden Nummern n Giahbertsgliche Obersörsterei Eichels dorf. nach gefälliger Aufgabe ihrer Adtesse unter Kreuzband franco. Frankfurt a. M. im März 1874. Heyer. 1 „ Gesucht 3 bis 6000 fl. Expedition der Neuen Frankfurter Presse. 5 1711. ur tet N00* 1 A 4% geg berdoppelte Sicherheit an lauter 2 l a r f , N U A 30 erfragen bel der Erpcd. d. Anz. Einladung auf das mit dem 1. April beginnende Neu-Abonnement auf den e fleesamen, Erbsen X Wichen Gießener Anzeiger 00 10 villigst bei M. D. Loeb. nebst dessen Unterhaftungsblatt isch R N Sku ch en Gießener Familienblätter. Ti 7 E 1* p 0 Abonnements-Preis pro Quartal: in„ auswärts incl. Postausschlag 1 fl 29 ke. empfiehlt Wilh. Bernbeck. 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Bothof in Mainz, alleiniger General-Agent im Großherzogthum Hessen und allein dessen Agent: Fritz Hecht in Friedberg. Notiz. 4 Nur noch bis Ende dieser Woche! * Ausverkauf. der Waaren des Hermann Bechstein'schen Confections-Geschäftre, bestehend in fertigen Leinen, Schirting und Wollen-Hemden, wollene und baumwollene Unterhosen, Unter— laclen und Strümpfe, Einsätzen, Chemisetten, Kragen und Manschetten, Hemden- und Manschettenfnöpfeu, Cackenez, Foulards, Echarpes, Buxkin- und Glacé-Handschuhen, Hosen— trägern, Cigarren-Etuis und Portemonnaies, einer großen Auswahl Papierkragen und Herrenbinden aller Art bedeutend unter den Fabrikpreisen. 878 1—2 Mädchen, welche die Schule hier besuchen, können bei einer anständigen Familie Kost und con Roggenstro erhalten. Zu erfragen bei der Exped. des Anzeigers. 2 (zu Seilen sehr geeignet) 1 ist zu haben auf dem Hofgut Kloster Thorn bei Wehrheim. 884 Generalversammlung des Vereins gegen Lettelei. 906 Donnerstag den 26. d. Mts., Abends 8 Uhr, soll die General-Versammlung des fr. Vereins im Saale der Hofbierbrauerei von J. Burck abgehalten werden und wird zu recht zahlreichem Besuch hiermit ein⸗ geladen. Tagesordnung: Verichterstattung über den fünf undzwanzigjährigen Bestand, Rechnungsabhör und Vor— slandswahl. Friedberg den 21. März 1874. Für den Vorstand: Der Präfident. Herzliches Lebewohl G. A. Velte und Frau. Eine vollständige Wohnung 824 von 5 Zimmern ist sofort im Ganzen oder getheilt zu vermiethen bei Jos. Hoffmann. Alle Sorten Sämerei, 909 sowie verschiedene Sorten Blumensamen empfiehlt Leineweber, Samenhandlung. Leere Cocosfässer 912(zu Pfuhl- und Regenfässern) abzugeben. L. Dalton& Emp., Offenbacherstraße 21, Frankfurt a. M. 917 sagen 904 Eine gut erhaltne, kleinere photograph. Einrichtung billig zu verkaufen. Frankirte Anfragen sub Chiflte 3. 9478 bes. die Annoncen⸗Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. 9os Der Mann aus der Nähe Frankfurts, welcher in der Nähe von Friedberg auf den Muckenhandel gegangen ist, treibt den Handel nicht mehr —12 Centnet Hen 916 und eine Parthie Grummet, im Einzelnen oder Ganzen, hat zu verkaufen r Cail Schäfer. Das Neueste in Halsbinden 217 und Shlips ze. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich, neben der Post. Dauksagung. 907 Allen Freunden, welche während dem schweren Leiden unserer vielgeliebten Gattin, Tochter und Schwester Susanne Söllner, geb. Leißner, derselben mancherlei Wohlthaten erzeigten, sowie Allen, die sich so theilnehmend erwiesen und Denen, welche ihr die letzte Ehre bezeugten und sie zu ihrer Ruhestätte be⸗ gleiteten, sagen wir hiermit unseren tieffühlenden, innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Der Gatte. Die Mutter. Die Brüder. NN 2 2 3 Kirchenbuchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 15. März. Dem Taglöhner Joh. Theiß aus Elpen⸗ rod, Kr. Alsfeld, ein Sohn Philipp Heinrich Friedrich geboren den 11 Februar. 15. März. Dem Ortsbürger zu Wisselsheim und J Taglöhner Jakob Henkel ein Sohn Philipp, geboren den 19. Februar. Beerdigte: 16. März. Karl Windecker, Sohn des T hiesigen Bürgers und Kaufmanns Joh. Anton Windecker, 7 J. 5 M. und 19 T. alt, 1 den 14. Marz. 17. März. Robert Cost, Sohn des 7 Lehrers zu Frohnhausen Joh. Christian Cost, 5 J. und 5 M. alt, F den 15. März. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Vindernagel. (Hierzu eine Beilage). Der aalen dt ein nen Thie Dihyflion ge all, velcht In Besigern fett und Es Wit Fri. Den Nach B. in dem lat Uu brrandild. in Leitmng 0 Juni und In und sich Schrader ) Rechnen, Dach, 0 Ftlomess 9 Pfanzenk J bodenkan