* Hic, rtenbemden, Nas scheten Ftiedtich. W 8 1 N 1 5 0 9 1 1 5 01 basta. 77 wilver 31 da let 11 4 1874. Dienstag den 23. Juni. V 73. herhessischer Anzeiger. n Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Rreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und demerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, e und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale otizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs- Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Neäthsel ꝛc. und in einem„Ratbgeber“ monatliche praktische Winke für Haus- und Landwirthschaft. Das Abonncment beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. 1 Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit A kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 5 kr. brechung eintritt. drücklich Abbestellung erfolgt. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verebrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das zweite Halblahr zusenden, wenn nicht aus- Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publieiren: Nr. 27. ind die Vertretung der Kreise und der Provinzen.— Ni Nichts.— Nr. 28. sub 1. Verotenung, die Eu theuung des Geoßberzogthums in Kreise betreffend.— Nr. 29. Gesetz, betreffend die Städteordnung für das Großberzogthum Hessen.— Nr. 31. „30. Gesetz. betreffend die innere Verwaltung Gesetz, die Landgemeinde⸗ kdnung für das Großherzogibum Hessen beireffend.— Nr. 32. Gesetz, das Volkoschulwesen im Großberzogthum Hessen betreffend.— Nr. 33. sub 1. Verordnung, betreffend he Ausführung des Gesetzes über die Slädteordnung für las Großherzogthum Hessen.— Nr. 34. sub 1. Gesetz Friedberg am 20. Juni 1874. das Großberzogibum Hessen. sub 2. · „die landständische Geschäftsordnung betreffend. Verordnung, die Ausführung des Gesetzes über die Ländgemeindeordnung für Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. tetreffend: Außercourssetzung der Kronenthaler, sowie Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg von Münzen des Conventtonssußes. Friedberg am 20. Juni 1874. an die Kirchenrechner, Gemeinde-Einnehmer und Rechner öffentlicher Stiftungen. Wir benachrichtigen Sie zu Ibrem Bemessen, daß auch noch Conventionsmünzen österreichischen Gepräges, wie sich bei Einziehung der Sechs- beuzerstücke herausgestellt hat, sich im Vekehre befinden. Aus Veranlassung einer Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 15. l. M. senventionsmünzen jeder Art bti Ihren Kassen en icht mehr anzunehmen. rr fentneng, Nr. M. d. J. 6288 seben wir uns daher mit Rücksicht auf einen desfallsigen Beschluß des Bundes raths veranlaßt, Ihnen aufzugeben, österreichische — Trapp. Nachstehende Mittheilung des Königlichen Amts Usingen bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. Friedberg am 19. Juni 1874 2 9 Usingen den 16. Juni 1874. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Nachdem in Eschbach ein der Tollwuth dringend verdächtiger Hund getödtet ist, wird Hundesperre auf die Dauer von 6 Wochen, also bis m 28. Jult, für folgende Ortschaften angeordnet: Eschbach, Michelbach, Wernborn, Weiserfeldern, Hasselborn, Grävenwiesbach, Naunstadt, Hundstadt, erzhausen, Hausen, Rodam-Berg, Anspach, Westerfeld, Wilhelmsdorf, Pfaffenwiesbach, Kransberg, Usingen und Wehrheim. Königliches Amt Usingen. (gez.) v. Hugo. 1 Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- ugsblatt Nr. 34 enthält: I. Gesetz, die landständische Geschäftsordnung betreffend II. Ucbersicht der für das Jahr 1874 genehmigten ilagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der istaelitischen Aüglonsgemeinden des Kreises Darmstadt. Darmstadt. Am 15. d. Mts. wurde dem ußerordentlichen pharmaceutischen Mitgliede der Pder⸗Mericinal-Direction, Ober-Medieinal-Assessor D, Wilhelm Hallwachs, der Character als„Ober— Jedicinalrath“ verliehen. — 18. Juni. In der heutigen Sitzung der eiten Kammer wird zunächst in der Berathung s Civiltiener-Pensions-Gesetzes fortgefahren. Aöllinger und Schröder beantragen zu Art. 2 A üggelegtem 5. Dienstiahre 50 pCt. der Be- sedung als Pension, von da an Zusatz von 1 pCt. n das Jahr bis zum 40. Dienstjahr mit 85 pCt., — Näßdent Hofmann bemerkt, daß die Regierung du Antrag nicht zustimmen könne, und widerlegt wiselben. Abg. Heinzerling nimmt seinen früher sellten Antrag wegen Rückwirkung der Besolduugs- vöhungen auf die inzwischen pensionirten Be en, unter Auftechterhaltung der Motive, zurück. Ueber den Antrag Möllinger erhebt sich nun eine mehrstündige, theilweise lebhafte Debatte. Schließ- lich wird der Antrag des Ausschusses abgelehnt mit 24 gegen 18 Stimmen, der event. Antrag Greim und Edinger, welcher vom 40. Dienstjahr keine Steigerung mehr will eintreten lassen, mit gleicher Zahl abgelehnt, der Antrag Möllinger angenommen mit 26 gegen 16 Stimmen. Da aber die Bestimmungen der Civildienst-Pragmatik unter dem Schutz der Verfassung stehen und also zur Aenderung eine Zweidrittel-Majorität nötbig ist, welche nicht erreicht wurde, so ist auch dieser Antrag rechtlich abgelehnt. Die Regierung ziebt hierauf bie Vorlage zutück, sagt jedoch eine etwas modificirte Vorlage noch für diesen Landtag zu. Sodann wurden folgende Vorlagen der Regierung fast ohne Debatte angenommen: wegen Erhöbung der Minimal- Gehalte der Geistlichen für 1874; wegen Herstellung des Kriegsministerlal-Gebäudes strafung der Eltern ic. wegen Forst- und Feld— Frevel der Kinder; wegen Ankaufs des Kreisamts— Gebäudes in Worms; wegen Herstellung eines Güter Schuppens an der Main-Neckar Bahn 1 Zwingenberg. Die Kammer vertagte sich schließlich auf unbestimmte Zeit. — Am 19. d. Mts. wurden der Obercon— sistorialsecretär bei dem Oberconsistorium, Ludwig Achenbach, zum Ministerialsecretär erster Classe bei dem Ministerium des Innern, der 2. Ministerial— Registrator bei dem Ministerium des Innern, Julius Köhler, zum Ministerialsecretär 2. Classe und Vorstand der Ministerial-Registratur des Ministeriums des Innern, der Registrator dei dem Oberappellations- und Cassationsgericht, Justiz— secretär Gustav von Zangen, zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Alzey, der Kreisassessor bei dem Kreisamte Lauterbach, Wilhelm Justus Jost, zum Oberconsistorialseeretär bei dem Oberconsistortum, der Regierungsaccessist Ludwig Freiherr Senarclens von Granep zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Lauterbach, der Regierungsactessist Adolf de Beau— clair aus Bensbeim zum 2. Ministerial-Registrator bei dem Ministerium des Innern ernannt. — 20. Juni. Kaiser Alexander ist gestern ken soll kein Zusatz mehr statifinden. Minister- für das Stadt. und Land- Gericht; wegen Be- Abend in Jugenbeim eingetroffen und auf dem dorligen Bahnhose von seiner Gemahlin, dem Großderzoge und fämmtlichen Mitgliedern der großherzoglichen Familie empfangen worden. Berlin. Der„Börsen Courier“ schreibt: Von der am 1. Juli eintretenden Gütertarif-Er— hoͤbung bleiben vorläufig(wahrscheinlich bis Ende n ee eee ee des Jahres) Frachtsätze in dirtetem Verkehr mit österreichischen, holländischen, englischen und fran zösischen Stationen ausgeschlossen, nicht dagegen im Verkehr mit der Warschau-Wiener Bahn. Posen.„Kuryer Poznanski“ veröffentlicht ein Schreiben des Posener Domcapitels, in welchem gegen die Aufforderung, einen Generalvitar für die Erzdiöcese zu wählen, protestirt wird, weil das Capitel die Sedisvacanz des erzbischöflichen Stuhles nicht anerkennen könne, ohne sein Ge wissen zu belasten und meineldig zu werden, und zur Wahl weder schreiten könne noch wolle. Fulda. Am 23. d. M. werden die preußi⸗ schen Bischöfe bier zusammenkommen. Die Con- ferenz währt zwei Tage. Den Vorsitz übernimmt Fürst⸗Bischof Förster in Breslau. Coblenz, 16. Juni. Heute srüh traf, vom Nieder-Rhein kommend, der erste der für die hiesige Station bestimmten beiden Rhein-Monitors hier ein und legte sich einstweilen kurz vor der Mün- dung der Mosel im Rheine vor Anker. Diese Monitors haben ca. 100 Fuß Länge, 21 Fuß Deckbreite und 8½ Fuß Tiefe. Bei vollständiger Armirung gehen sie 6 ½ Fuß tief, werden durch eine Hochdruckmaschine von 60 Pferdekraft bewegt und haben eine Geschwindigkeit von 9 Seemeilen in der Stunde. Die Maschine, Pulverkammern und die Räume für die Bomben liegen unter der Wasserlinie und sind gegen Verletzung durch seindliche Kugeln durch mit Kohlen angefüllte Räume an der Seite und oben geschützt. Diese höchst zweckmäßig konstruirten Fahrzeuge mit einer Bemannung von 32 Mann, zwei Vierundzwanzig⸗ pfünder fübrend, dienen nicht nur zu Operationen an der Küste, sondern ebenfalls, da sie das offene Meer balten können, zum Angriff auf Kriegsbäfen und Kriegsschiffe Saarburg, 17. Juni. Nach einem Tele— gramm der„Karlsr. Z.“ ist gestern Pfarrer Benard aus Hof, im Begriff, nach Frankreich zu fahren, wegen Beleidigung der Regierung durch eine Predigt, verhaftet worden. Ems, 19. Juni. Heute Nachmittag 3 Uhr bat der Kaiser von Rußland Ems verlassen und sich zunächst nach Jugenheim begeben. Derselbe wurde vom Kaiser Wilhelm auf den Bahnhof begleitet, weselbst sich die beiden Monarchen auf das Herzlichste von einander verabschiedeten. Eint zahlreiche Menge von Kurgästen begrüßte die Kaiser mit herzlichen Hochrufen. bekommen. München. Der Frankfurter Presse schreibt man von hier: Das Treiben der bayerischen Clericalen wied drastisch durch einen Aufruf charakterisirt, welcher in München verbreitet wurde, um eine zahlreiche Betheiligung an dem„Thron- Es heißt in dieser Einladung unter Anderem:„Katho⸗ liken Münchens! Schaart euch um die heiligen Altäre morgen und betet für euren glorreichen Helden⸗ und Märtyrer⸗Papft. Das ist morgen für uns ein anderes Fest, als solche, wozu man hie und da uns zwingen will, wie etwa der 22. März, oder der 2. September, oder der virhängnißvolle 12. Januar, dieser Trauertag für uns deutsche besteigungsseste“ Pio Nono's zu erzielen. Dem Kaiser Alexander ist stinem Aussehea nach die hiesige Kur vortrefflich sei, und deutete en, daß er trotz der versöhnlichen der Rest seiner Bande zerstreute sich in das Gebirge, Vorschläge, welche ihm von Seiten hervorragender und alles Vieh von Trasi wurde wieder zurückge ⸗ politischer Persönlichkeiten gemacht worden seien, sührt. Dieser Erfolg, welcher für die Wieder⸗ keinerlei Zugeständnisse machen werde, da solche herstellung der Ruhe in der Sahara so bedeutend nur die Kirche und die Gesellschaft schädigen würden. ist, kostete uns sechs Todte, nämlich zwei Kadis Belgien. Brüssel, 20. Juni. Der end vier Reiter, und zehn Verwundete. Die „Nord“ veröffentlicht den Wortlaut des Entwurfs Hamians sind unter Führung des Hauptmanns für die Berathung der hiesigen internationalen Ben-Daut gegen die feindlichen Duros ausgerückf.“ Commission über Kriegs- und Völker⸗Recht. Der 5 Entwurf ist in Capitel eingetheilt und umfaßt 4 aten. letzten 3 1505 1„ erg, 18. r folgende Gegenstände: Militär-Autorität in Feindes⸗ Nummer des Oberh. Anzeigers finden wir den Wunsch land, Unterschied zwischen Soldaten und Nicht- zur Berufung einer öffentlichen Bersammlung und Combattanten, erlaubte und unerlaubte Mittel der sinden eiese Jote, die Bürgerschaft sehr nabe berührende Kriegführung, Belagerung, Bombardement, Spion- Angelegenbeinn au denen ein en ihrem Platze. 0 Wir wünschen diese Versammlung aus zweierlei Gründen. wesen, Kriegsgefangene, Verwundete, Gewalt der Einmal aus dem schon erwähnten Grund wegen der Militärpersonen gegenüber Civilpersonen, Parla- Reinigung des Weihers, und empfehlen zur Beachtung mentär-Wesen, Capitulationen, Waffen illsand und den vor mebreren Jabten erschienenen, eine die gänzliche ö 5 Repressalien. es uche 225 e e des Weihers eee Dänemark. Kopenhagen, 19. Juni. Spül- Woch.. mee gt Die Bildung eines Ministeriums Estruy ist ge⸗ hinweg zu leilen, begrüßen wir als den Anfang einer scheitert. Estrup sowie Frijs- Frijsenborg und Maßregel, die hoffenilich noch die gänzliche Beseltigung Moltke Creyenloed lehnten die Neubildung des Gef en ler 155 0 a e 1 oder lang 4 E Ne; efolge haben wird. enn nur hierdur ann gründliche Cabinets ab. Bei einem gestern stattgehabten Beseiugung eines so nachtheuligen und großen, oft be⸗ Festmahle ersuchte der König, den Toast des regten Mißstandes eintretien. Die zweite Veranlassung zu Conseilspräsidenten beantwortend, den Letzteren und einer öffentlichen Versammlung dürfte das im letzten die anderen anwesenden Minister, auf ihren Posten Negierungsblatt etschienene Gesetz über die Städie⸗Ord⸗ zu verblelben nung ꝛc. sein, und die bierducch aufgeworfene Frage, ob 8 5. 12 die Stadt von der ihr durch das Gesetz eingeräumten Be⸗ — 20. Juni. Der König hat die Demission fugalß, sich eine unabhängige Verwaltung und Siellung des Finanzministers Krieger angenommen und zu geden, Gebrauch machen soll oder nicht. Unseres Er⸗ den Conseil-Präsidenten Holstein- Holsteinborg achteus sollie der vielfach in Vordergrund treiende Kosten⸗ interimistisch mit den Geschäften des Finanz— punkt gar nicht in's Gewich! fallen, wenn es sich darum inist 0 handelt, eine unabhängigere und freiere Stellung und Be⸗ ministers beaustragt. s ecegung innerhalb unscter Gemeindeverwallung zu er⸗ Holland. Haag, 20. Juni. Die für üreden. Möchten diese wohlgemeinten Worte Beherzigung heute festgesetzte Berathung des Marine Budgets finden. 17 5 1 ist auf Wunsch des Ministeriums bis Montag pal Fer e 45 e ** vertagt worden. Dem Vernehmen nach beab- glieder, von denen 560 auf Mainz kemmen; sodann sichtigt das Ministerium, in Folge des Kammer- weisen Alzei und Worms die größte Zahl der Mitglieder Votums über die Herabsetzung des Wahl-Census(59 r sp. 58) auf. seine Demission zu geben. In der Montags 50 5 Sitzung werden bezügliche Mittheilungen erwartet. Natel eee iche bels 8 f 5 affe l. er neunte allgemeine. eu e Feuerwe tag nn deen 15 Ministerrath statt. findet am 12. 13. und 14. Juli dahier statt und wird Großbritannien. London, 19. Juni. mit demselben eine großarlige Ausstellung von Löschgeräthen In der Sitzung des Unterhauses antwortete Unter- staats⸗Sectetär Bourke auf eine Anfrage O' Brien's, daß weder Brasilien noch die argentinische Re- publik die Vermittlung Englands in Anspruch ge⸗ nommen bätten, daß aber England bereit sei, die Vermittlung zu übernebmen, wenn seine guten verbunden. 5 Paris. Wie erinnerlich, wurde kurz nach dem Kriege Dienste verlangt würden. — 20. Juni. Bei der Neuwahl zweier in Paris eine„Réunion des offloiers“ gegründet, welche namentlich zum Zwecke hatte, die Oßfficiere der Armee mit Rücksicht auf den unvermeidlichen Revanchekrieg geistig zu entwickeln. Namenlich wurde dazu der regelmäßige Unter⸗ richt der deuischen Sprache in Aussicht genommen. Der Vorland der Reunion zeigt nunmehr an, daß letzterer Plan keinen Fortgang haben könne, da sich bis jetzt nur ein einziger Theilnebmer anmeldete! Parlaments-Mitglieder für Northdutcham gewannen— die Conservativen einen Sitz.— Die Arbeits- Handel und r ö Einstellung von 7000 Koblen- Arbeitern in Cleve- Grünberg, 20. Juni. Die Preise auf unserem N 8; f heuligen Fruchtmarkte beitragen: Waizen(100 Kilo) 17 fl. e, eee eee Herabsetzung F e.; Ken(90 Ke) 12 fl. 26 ke.; Gerse(80 Nile der Lohne von 12½ auf 10 pCt. acceptirten. 10 fl. 22 kr.) Hafer(60 Kilo) 7 fl. 30 kr. Molter Türkei. Konstantinopel, 20. Juni.(90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo) 11 fl. 6 kr. Der Großvezier übergab heute früh unter Ent- Aunsen(300 Kilo)— fl.— kr; Leinsamen(90 Kilo) gains de ear, dag ee, e den e e de p Macht die Kirche des beiligen Erlösers den Suohmarkt war gut befahren. Heu kostele per Etr. 1 f. Kupelionisten. 45 kr. bis 2 fl. 42 kr. Stroh per Centiner 1 fl. 45 ke. Spanien. Madrid, 18. Juni. Einer 80 15 5 Ir Fa e 38 kr., 2. Qualität 70 1 i r. ier das under:— dr. Meldung der 2 area zufolge sind die Carlisten Manz. 20. Juni. ionctenmaikt. Matzen e unter Don Alphons, 12,000 Mann stark, bei Jun!— fl.— ke. er Juli 15 fl. 30 kt., per Nov. 14 fl Alcora geschlagen worden. Der Sohn des Infsanten,— kr. Korn per Jund 10 fl. 50 kr., per Juli 10 fl. Henri Bourbon, ist im Gefecht gesallen. 42 k., per Nov. 10 fl. 3 tr. Hafer per Juli 11 fl. Amerika. Washington. Der Prästdent 20 ke. der Bob. 20 ff. 1 fe. Nane dee Sehn 1 1 N 17. Au 04 den] der Republik ernannte den Consul Kreißmann in 75 00 per Oer. 20 fl. 15 kr. Raps per Sept. 17 f 5 a g Berlin zum General-Consul des dortigen neu- Ausland. errichteten General-Consulats. Seitens des Senats Verloosung. Oesterreich⸗Ungarn. Pest, 20. Juni.] wurde die Ernennung bestätigt. Vormals Freie Stadt Frankfurt a. M. In der heutigen Sitzung des Unterhauses inter⸗ pellirte Tisza den Ministerpräsidenten wegen des jüngsten unerwarteten Wechsels im Kriegsministerium und wegen der mangelnden Contrasignatur eines gemeinsamen Ministers bei dem betreffenden Hand— Der Ministerpräsident sagte schreiben des Kaisers. die Beantwortung für die nächste Sitzung zu. Schweiz. ler Nachrichten“ wird aus Genf gemeldet: Heut ist hier die erste Nummer von Henri Rochesorts „Laterne“ erschienen. Dieselbe, bei Veresoff ge druckt, wird in den Straßen massenhaft verkauft. Frankreich. Paris, 18. Juni. Di „Agence Havas“ meldet aus Rom: Heute empfing Er sprach über die Verfolgung, welcher die Kirche ausgesetzt und auch sein Gepäck blieb in unseren Händen; der Papst das Cardinal Collegium. Basel, 20. Juni. Den„Bas- New Nork, 20. Juni. Der Senat und 3½ proc. Anleben von 1848. Wiesbaden, 3. Jun 5; ö Lil. G. Nr. 64 78 115 142 171 175 319 552 579 634 das Repräsentantenhaus baben die Bill betreffs 74. 761 797 1163 1203 1412 1428 1481 i472 80 des Paviergeldes angenommen. i 0 3 fl. 1000. Nr. 1615, 1685 1783 1827 1986 2055 Afrika. Algier. Von hier wird dem 2157 2254 2375 2422 2424 2614 2 fl. 500. Nr. 2806 Kriegsminister in Paris gemeldet:„Ein Haufe 2941 2943 2969 3151 3192 3300 à fl. 300. Ne. 29 von nach Marocco geflüchteten Abtrünnigen hat 3428 3460 3877 3969 4100 4150 4252 4349 440 2 ö 4 0 5 5 2 7 A 00. vor einigen Tagen Gelegenheit gehabt, unter 6 1 4705 4722 4780 à fl. 1 Führung des Si⸗Sliman eine Razzia gegen die— e Duars von Trasi am Chot-Chergui auszuführen. J 1 Köl 1 Unsere Gums gingen sogleich an die Verfolgung E 0 Ul 45 U El „der Eindringlinge und erreichten sie südlich von 2 N Djebel⸗Malah. Es entspann sich ein ernstlicher von Johann Maria Farina. ö 1. 1 Sidi. hen Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ 4 Kampf. Si Maamer, Sohn des N Scheit ben hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich Taleb, und 37 feindliche Reiter wurden getödtet, zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend un Si⸗Sliman wurde verwundet, seine Fahne erobert, 45 kr. per Glas gehorsamst. N 1 „Maria Farina in Coln. Johann d spricht. schafilt Waar guten insofer wächst Fabril lernen curten, nach sei er schäftet seine wirthsch so wit das ft braucht. Unsegen Aue ihren 8 einseher überflü Versau Siillsa sür all ouch bei zeugung hauptsät die obl noch kei erhoben lernen. Nicht mi bildungs hören. üössenlliche besondere Mitse muß b sse ve bon der untbehrlic Dieselbe —— 5 1007 N soll in hief Fur Conel Zehörend n. en — ie, Die ländlichen Industrieausstellungen — de Nan, in ihrer volksw. Bedeutung. * bebm Einem großen lebhaften Markte gleicht unser 5 Ie ge, jetziges industrielles Leben. Ueberall mehrt sich, 1 d in Folge der besseren Verkehrs-Mittel und Wegt bn und des fortschreitenden Wohlstandes, die Zahl eech der Kaͤufer, und, wo diese vorhanden, erscheinen Land. immer zahlreicher auch die Verkäufer, um neben- einander ihre Waaren feil zu bieten. Kauflust und eine freie Concurrenz, ein ungebindeter Wett- kampf, die Waaren so gut und so billig wie möglich zu liefern, sind die Elemente, die Voraus- setzungen einer gesunden Industrie. Ein tüchtiger Geschäftsmann wird indessen nicht Billigkeit oder Güte allein, sondern beide zugleich er— streben, wie es den Wünschen der Käufer ent— spricht. Es wäre ja widersinnig und unwirth⸗ schaftlich, wenn Jemand unter gleichpreisigen Waaren einer Art nicht die besten und bei gleich guten Waaren nicht die billigsten wahlen wollte, insofern eine Wahl überhaupt möglich. Hiernach wächst unausgesetzt die Aufgabe der Producenten, Fabrikanten und Handwerker; fort und sort zu lernen sind alle Industriellen durch die freie Con— currenz gezwungen. Eigentlich ist dieses Streben nach dem Besseren Pflicht eines jeden Menschen, sei er Angestellter, Rentier, Künstler oder Ge⸗ schäftsmann. Ein Professor oder Lebrer, der seine Kenntnisse nicht erweitert, geht zurück, der wirthschaftet“ mit seinem geistigen Kapital gerade braucht. Unsegens in der Volkswirthschaft. Auch viele Handwerker machen es ähnlich mit ihren Fertigkeiten und Kenntnissen, oft zu spät einsehend, daß sie steben geblieben und von Anderen Aberflügelt worden sind. Das in solchen Fällen Bersäumte läßt sich nie wieder gut machen. Stillstand ist Rückschritt! Wie richtig dieser Satz ür alles Leben und Streben, scheint nunmehr zuch bei den geringsten Handwerkern zur Ueber⸗ zeugung geworden zu sein. Ich glaube dieses dauptsächlich daraus schließen zu dürfen, daß gegen die obligatorisch werdenden Fortbildungeschulen ioch keine Stimme aus den Handwerkerkreisen sich erhoben hat. Man will hier also wirklich mehr lernen. Dies ist ein bedeutender Schritt voran. Nicht mit der Volksschule, sondern mit der Fort- vildungsschule soll fortan der Schulzwang auf— bören. Ibren Abschluß aber soll damit die jßffentliche Fürsorge für die Weiterbildung, ins— pbesondere der männlichen Jugend, nicht finden; Diese muß vielmehr unauegesetzt fortdauern, einerlei ib sie vom Staat, Kreis und Gemeinden oder Handwe k. geben, wie die Bequemlichkeit es oft ausspricht, ist ein Verrath an dem Fortschritte der Mensch⸗ beit; denn die persönlichen Jateressen werden tbeils übertrieben und ausbeutend wahrgenommen, theils auch versäumt. Mit Recht wird den Handwerkern in öffent- lichen Vorträgen und Schriften empfohlen, ihre Gewerke zu Kunstgewerken auszubilden. Aber wer soll die Kunst lehren? Dieselbe Frage stellte und erörterte ein Lehrer an einer höheren Schule in einem öffentlichen Vortrage. Der Kreis von nützlichen Künsten, sagte dieser Redner, läßt sich nicht abgrenzen; all unser Thun und Lassen kann schön und unschön, woblgefällig und abstoßend sein; sogar bei dem Gehen, Stehen, Sitzen, Essen, Lesen, Schreiben, Zeichnen, überhaupt beim Ar- beiten, auch für jedes Handwerk gibt es eine Kunst, welche die Leistungen, Produkte und Fabrikate angenehmer, werthvoller macht. Aber, wer soll sie lebren, insbesondere die Handwerkerkunst? Vorbereitend thun dieses allerdings die Schulen. Nach dem Schulbesuch jedoch geschieht in dieser Richtung nichts mehr, was einer öffentlichen Für— sorge ähnlich sähe. Und dieses ist ein Mangel, der im wirthschaftlichen Leben, namentlich auf dem Lande, wie ein Hemmschub in der Ebene, das Vorankommen erschwert, hier und da sogar unmöglich macht. Unsere angehenden Handwerker treten gewöhn— lich bei einem ländlichen Meister in die Lehre, so wie ein Mann, welcher, ohne neuen Erwerb, im Jünglingsalter, das bei richtiger Führung so„sichert das projektirte Unternehmen.“ das früher erworbene materielle Vermögen ver- sebr empfänglich ist für das Edle und Schöne. Sachverständige wird diesen Gedanken beistimmen Diese Aufzehrung ist die Summe alles Darum sollte und müßte bei den Jünglingen der müssen; ja es liegt auf flacher Hand, daß große Grund gelegt werden zur Kuust, nämlich in Ge— schmacksbildung durch Anschauung schöner, voll. kommener, planmäßig durchdachter Arbeiten und in Bethätigung des Kunstsinnes durch stufenweise Uebung in schwereren und feineren Arbeiten; und wo die Kunst der Arbeit Ziel ist, da wird sie es auch bei der Erholung werden und veredelnd wirken auf alles Thun und Lassen in Freud und Leid. So sollte es sein. Wie ist es da— gegen? Die Jungen lernen nothdürstig das rohe Fast nur rohe Arbeiten kommen auf dem Lande vor. Wer feinere Waaren kaufen will, geht, zuweilen nur von Vorurtheilen beein— flußt, in die Stadt. Wenn nun auch künstig vie Lehrlinge die Fortbildungsschule besuchen und die bis zur Confirmation erworbenen Kenntnisse erhalten oder gar erweitern, so sehen und hören sie doch kaum etwas von der Kunst ihres Hand— werks. So unvorbereitet kommen die jungen Handwerker in die Stadt und in große Werk— stätten, in welchen, bei Maschinenarbeit und Arbeits- [Vollendung zum rechten Ausdruck. Nur wenige, besonders strebsame, begabte Arbeiter sind im Stande, bei mechanischen Beschäftigungen der be— zeichneten Art, den Gedanken an eine weitere Ausbildung zu erfassen und, mit Benutzung der in den Städten gebotenen Anstalten, Museen 1c., zu versolgen. Der Kunstsinn, in den Jugend- jahren leicht erweckbar, erlangt bei Menschen reiferen Alters keine produktive Kraft mehr. Die Frage, wer soll die Kunst lebren 7 wird, zu Folge vorstehender Ausführungen, für unsere angehenden Handwerker dahin zu beantworten sein, da g die Lücken daheim auf dem Lande ig Bethätigung der öffentlichen Fürsorge für die Weiterbildung der In dustriellen angemessen auszufüllen. Hierher rechne ich vor Allem ländliche In⸗ dustrieausstellungen. Für die Wetterau findet eine solche zum erstenmale im Laufe dieses Som- mers zu Friedberg statt. Comité am Schlusse seines Programms:„Zweck „der projektirten Ausstellung ist, die Leistungs⸗ „fähigkeit der Wetterauer Industrie zu zeigen „und in das rechte Licht zu stellen, aber auch „zugleich zu gesteigertem Gewerbefleiß anzuregen, „die Industrie zu heben. Lokale Ausstellungen, „mitten im Volksleben stebend und den Freunden „der Industrie leicht zugänglich, erscheinen für „den angegebenen Zweck geeigneter als große „Ausstellungen. Diese Thatsache breinflußt und Jeder Ausstellungen das eigentliche Volk nur in ihrer naͤchsten Nähe berühren, während die in vielen Landschaften ausgeführten lokalen Ausstellungen, da wo Ankegung und Aufmunterung fehlt und nothwendig ist, beides in hohem Maße gewähren. Es könnte entgegnet werden, daß diese Zwecke der Ausstellungen einfacher zu erreichen seien durch zeitweise Reisen der ländlichen Handwerker in die nächsten großen Städte, wozu die Eiseu⸗ bahnen billige Gelegenheiten bieten. Mir scheint indessen, als erwecke das Sehen der vielen berr— lichen Industrieerzeugnisse und der fertigen, der Industrie gewidmeten großartigen Einrichtungen und Anstalten in Handelsstädten bei dem länd— lichen Handwerker eine gewisse Entmuthigung und dieses so lange, als daheim eine jede öffentliche Theilnahme und Mitsorge fehlt und die Gesammt— heit den einzelnen Industriellen seinem Ringen und Schicksale überläßt.„Hier(daheim) ist nichts zu machen.“ Diese Worte können wir oft von ländlichen Handwerkern hören, wenn sie die städtische mit der ländlichen Industrie vergleichen; ton der Selbsthülfe betbätigt wird. Sie ist un- theilung, die Arbeit der einzelnen Menschen wohl] und wo der hierin ausgesprochene Gedanke binfübrt, „en untbebrlich, diese dreierlei öffentliche Fürsorge. zur Fertigkeit, aber nicht zur Kunst werden kann; wissen wir aus Erfahrung: Zum wirtbschaftlichen 1. Dieselbe dem Interesse der Einzelnen anheim zu denn die Kunst gelangt erst im Ganzen, in der Siechthum und Rückschritt.(Schluß folgt.) * be- 1 21%—* f 2— 8 7* ofratts- Ben lz⸗Versteiger Bekannt F Hofraithe⸗Versteigerung. Holz ⸗Versteigerung. ekanntmachung. i 5 0 U 5 „. 1 5 eee bee 1909 Donnerstag den 25. Juni d. J., von Vormittags 1866 Durch Uebernahme des Casino's bin ich genöthigt „ e 1 des Kaufmanns Carl Bingmann 10 Uhr an, kommen aus dem Domanialwalddistrikt eine Moͤbel⸗Versteigerung auf Freitag den 28. Junt, . u.% er 8 1 Ab N Frauenwald 9 Uhr anfangend, gegen Barrzahlung hiermit anzuzeigen, „ fsehörend nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. 421/ Raummeter Elchen-Schälprügelholz bestehend in 8 7 9 11 1 5* 2 95 0 1 dat Fer* 1*.** 2 e 8805 Stück Eichen⸗Schalholz⸗Wellen, f 6 vollständigen Betten, rar e geh in der Stab. 85 den Späne J Sefzas 1 Seikelen, 1. Friedberg e 10. Junt 1874. zur Versteigerung. N Waschtischen, 3 Nachttischen, a Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Ober⸗Rosbach den 20. Juni 1874. 6 Tischen, Stühlen, 2 Sesseln, . n Großherzogliche Oberforsterei Ober-Rosbach. Commoden, J Kochherd, 1 0 1 Sit ria ck⸗ ö 6 frisch leer gewordenen Bordeaupfaͤssern. 1 44 d 2 5* Auch gebe ich auf Verlangen vorbenannse Gegenstände Bekanntmachung. Eine Wohuung in Bad⸗Nauheim ber ee eee n 21 1% Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier 1865 wird zu miethen gesucht. Sie soll enthalten 8 51 4 3 Schott 1 1 1 Tainharbs abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. 5 Piscen an Zimmern und Cabineten, Abtritt, Küche, f f 1 1 1 Der erste Fahrtag ist auf Donnerstag den 25. d. M.] Keller und Behälter zum Aufbewahren des Brennholzes; 7 N „bd das Ende des Abfuhrtermins auf den 1. August] dasselbe soll bezogen werden im Oktober oder Anfang II r er r. eggesegt. November l. J. Die Exped. d. Bl. ertheilt Auskunft. b W Wickstavt den 19. Juni 1874. 8 411 29 Gräfliche Oberföͤrsterei Assenheim. 1 5 1816 offertre 3 14 kr. per Pfund, bei Abnahme mehrerer U a Schall as. 10 ne un kle Kisten bedeutend billiger. Schleifen is in seidenem Bande und allen möglichen Farben, „ it metallenen Abzeichen für Krieger-, Sängers und * arii 6 8 in Collection von mehreren Hundert Mustern *—* ert schon von 1¼' Sgr. das Stück an 4 111 L. Meyer, Wiesbaden, Fliltale der Bonner Fahnenfabrik. 18937 billigst bei M. D. Loeb. 1692 Ein reinliches braves Mädchen, welches noch nicht gedient zu haben braucht, wird für einen ruhigen Dienst zum 1. Jult gesucht. Naͤheres bei der Expedition d. Anz. Ph. Dan Kümmich. Ein möblirtes Zimmer 1911 zu vermiethen. Näheres bei der Exp. d. Anz Einen tüchtigen Arbeiter 1813 sucht Fauerbach b. Fr. Balthaser Kropp, Schuhmacher. Mit Recht sagt das eee ee eee ee e 2 5 — Kursaal Bad⸗Nauheim. 1906 Wegen Unwohlseins einer bei dem Dilettanten-Theater mitwirkenden Dame kann die für Dienstag den 23. angesagte Vorstellung erst Freitag den 26. Juni stattfinden. 4% unkündbare Pfandbriefe Aheinischen Hypotheken-Dauk zu Mannheim. Nach Erlaß des Großherzoglich Badischen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. 1. August 1872, G.-Bl. Nr. XXXII. S. 308, sindadie Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die Pfandbriefe können von der Bank und Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thlr. 1000., Thlr. Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Oktober 1876 unkündbar. die Pfandbriefe innerbalb 36 Jabren durch Verloosung amortisirt. Die Pfandbriese sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. Oktober zahlbaren Zins⸗Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Karlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frank furt a. M., Stuttgart und Basel(zum Tagescourse der Gulden). Zur Betriebsstelle haben wir den Vorschuß⸗ und Eredit⸗Verein Friedberg ernannt. Rheinische Hypotheken- Bank. 1737 ihren Vertriebsstellen bezogen werden. ee Vom 1. Oktober 1876 an werden Oeffentliche Pekanntmachung und Aufforderung. 1903 Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß ge— bracht, daß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Langenhain mit den dazu gehörigen Parzellenkarten im Gemeindehause zu Langenhain offen gelegt worden ist. Die eiheiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit der Offenlegung in diesem Lokale einzusehen, auch gegen die Gebühr von dem Ortsgerichtsvorsteher dieser Gemeinde Grundbuchs⸗ Auszüge(Geschosse) zu verlangen. Auch werden sie durch letzteren auf die, von den Feldge⸗ schworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler auf— merksam gemacht werden. Allen Denjenigen, welche sich mit den Angaben des Grundbuchs rücksichtlicd des Besitzes und der Größenan— gaben beschwerl erachten, steht es frei, binnen einer unerstrecklichen Frist von 6 Monaten ihre An⸗ stände auf gütlichem Wege bei dem Ontsgerichtsvorstehet der Gemeinde, vor welchen sie ihren etwaigen Gegner vor laden lassen können, zu beseitigen und, sosern dies nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche dei dem, für Besitzsireite zuständigen Gerichte gelliend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als das unterzeichnete, so haben sie davon daß letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt ihnen binnen gleicher Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grund— buchs gegen den daselbst eingeltagenen Besitzer eine Be- sitzeeklage angestell: haben. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Gundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Be sitzer und die Geößenangaben in allen Fällen für richtig angenommen, in denen weder eine gütliche Beseitigung beim Olisgerichtsvorsteher zu Protokoll gegeben, noch eine gerich liche Klage deßhalb erhoben und erforderlichen Falls veim unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht ist. Zugleich werden Diejenigen, welche die, in Gemäßheit art 30 des Gesetzes vom 21. Febr. 1852, betreffend die Erwerbung des Grundeigenthums ꝛc. beigefügten Erwerb⸗ titel berichigt zu sehen wünschen, aufgefordert, binnen der— selben Frist die erforderlichen Anträge beim zuständigen Gericht zu stellen und wenn dieses ein anderes, als das Unterzeichnet ist, bei diesem Anzeige zu machen Die unersireckliche Frist von 6 Monaten geht mit dem 31. Dezember l. J. zu Ende. Butzbach den 17. Juni 1874. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Römhelod, Landrichter. Landg.⸗Ass ssoc. J Slück Fliegengarn Fauerbach b. Fr., 22. Juni 1874. A. Haas, Sattlermeister. Eine Glas-Kalesche, 1904 ein neues und ein gebrauchtes Halbverdeck, sowie verschiedene offene Wägelchen mit Feder, stehen zu ver⸗ kaufen in der landwirthschaftlichen Maschinen⸗ und Geräthewerkstätte von FJauerbach b. Fr. den 22. Juni 1874. K. Häuser. Holz-Versteigetung. 1908 Montag den 29. Juni werden in dem Frei⸗ herrlich von Franckenstein'schen Walddistrikt Möoͤrler— Unter versteigert: 15 Raummeter Eichen-Schälschnittholz(Rundstücke), 200*„ Schälprügelholz, 3100 Eichen Schaͤlwellen, 48 Stück geschälte Eichen-Stämme von 15 bis 22 Centimeter Durchmesser, 49 5 geschälte Eichen-Stangen von 10 bis 14 Eentimeter Durchmesser, zu Wagnerholz geeignet. Zusammenkunft Vormittags 8 Uhr im Distrikt Moͤrler⸗ Unter zunächst des ehemaligen Schießplatzes. Dienstag deu 30. Juni werden weiter versteigert: 1) Im Distrikt Riemen: 7 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 2550 5„ Schälwellen, 2) Im Distrikt Bornwäldchen: 45 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 7375 Eichen⸗Schälwellen, 140 Last Späne. Zusammenkunft und Anfang dieser Versteigerung Vormittags präeis 8 Uhr im Distrikt Riemen zunäaͤchst des Viehtriebs; Fortsetzung Vormittags 9 Uhr im Löwen— wäldchen am Löwenhof. Ockstadt den 20. Juni 1874. Der Freiherrlich von Franckenstein'sche Oberförster. Rump f. Ein Lehrling 1823 kann gegen Lohn die Bäckerei erlernen bei Ch. Weißenbach. Ueingehaltene Weine 1916 empfiehlt in vorzüglichsten Qualitäten zu den billigsten Preisen Ph. Dan. Kümmich. KAirschen-Lieferanten, 1905 welche tägliche Absendungen von 10—20 Körben Kirschen für ein solvendes Haus in Cassel machen wollen, werden um Offerten nebst billigster Preisangabe gebeten. Offerten unter H. 7846 an die Annonecen⸗ Expedition von Th. Dietrich 8 Cie. in Cassel. Eine vollständige Wohnung 824 von 5 Zimmern ist sofort im Ganzen oder getheilt zu vermiethen bei Jos. Hoffmann. Ein gesitteter Junge 1898 kann sofort in die Lehre treten bei Friedberg. Johannes Hanstein III., Metzgermeister. Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen 3 9 und 14 kr. stets zu haben bei Carl Biundernagel. A. F. Frehse's bewährte Fang- und Jagdmethoden gegen Füchse, Marder, Wiesel, Dachse, Wild⸗ katzen und verschiedene Raubvögel. Nebst Anweisung Hasen und Wildpret aus der Ferne herbeizulocken. Vom Baron v. Ehrenkreutz verbessert. Vierte Aufl. Preis 54 kr. Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bad⸗ Nauheim. 1902 Sommer⸗Theater in Friedberg. Dienstag den 23. d. Mts. Auf allgemeines Verlangen: Der lie be Onkel. 1917 Schwank in 4 Akten. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung. 1910 Comitesitzung den 28. Juni. Da viele wichtige Gegenstände zu berathen sind, so werden die Comite⸗ mitglieder dringend gebeten, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Wichtige Anfrage. 1904 Tritt Friedberg der Städteordnung bei oder finkt die ehemalige freie Reichsstadt zur Landgemeinde herunter? Einige Bürger. Mühmaschinen⸗Probe. 1912 Donnerstag den 25. d. M. ist bei mir eine Gras-Mähmaschine im Gang zu sehen, wozu einladet Fauer bach b. Fr. g K. Häuser. Steinschläger, 1918 wie tüchtige Handarbeiter finden dauernde Arbest bei der Jautrbacher Palalt-Pruch-Gesellschaft. Mädchen, 1901 welche das Kleidermachen erlernen wollen, koͤnnen sogleich eintreten bei 7 2 Frau Elise Müller. 5 bis 700 Gulden 1899 liegen in der Ossenheimer Kirchenkasse zum Aus⸗ leihen bereit. leer, Kirchenrechner. e r. 1916 Allen Denjenigen besonders dem Kriegerverein zu Bad-Nauheim, welche unserem geliebten, verstorbenen Gatten, Sohn und Bruder Johann Heinrich Steuernagel, bei seiner Beerdigung die letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir unsern tiefgfühlten Dank. Bad⸗Nauheim den 22. Juni 1874. Die trauernden Hinterbliebenen. 8 D Kircheubuchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 14. Juni. Dem hiesigen Bürger und Buchbinder Christoph Martin Muth eine Tochter Marie, geboren den 27. April. 14. Juni. Dem Bürger zu Tambach im Herzogthum Sachsen-Koburg Gotha und Schreiner Joh. August Moͤllen eine Tochter Sophie Charlotte, geboren den 27. Mai. 14. Juni. Ein unehelicher Sohn Karl August, ge boren den 23. Mai. Beerdigte: 14. Juni. Karoline Wilhelmine Charlotte Auguste Emma Görtz, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Hof⸗ apothekers Wilhelm Karl Görtz, 4 Jahre, 9 Monate und 6 Tage alt, 1 den 12. Juni. 19. Juni. Regine Elisabeth Gerth, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Meßgermeisters Joh. Heinrich Gerth, 4 Jahre, 9 Monate und 10 Tage alt, 7 des 18. Juni. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. — 1 Donner bemet landwi Notizen Rälhsel jährli 45 Da! ordentlich ordentlich tät det Lehrsach Laufe d das Ne Vor der J. B. di Rälhe st ernannt sowie ar reichen führung flerium a 1 v. Lynch beld. Art, bec, Pr. eld. 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