Samstag den 23. Mai. M 61. 14 2. Len Nan 1 1 4 85 5*— 1 2 5 0 0— 5 1 8 * *— * ** 1— N N— ** 1 8 2 * N „* 9— 3 1 0 — r n Aux. Nach — 4 So 2 dae * d 1 8 2 3 K 9 E 3— * 9 * Fater Bern elm b. Mrs 1 Tirrttirn. 3 nen ed P Veitzel. .„ vögel, Friedberg am 21. Mai 1874. 1 52 1 1 2 Br Vetreffend: Das Departementersaßgeschäft für das Jahr 1874. W ateln unt Stam unttttichten. t. A a Wie Sie aus vorstedender Veröffentlichung ersehen, wird das Departement- Ersatzgeschäft für den Kreis Friedberg Freitag den 12. und Seamstag den 13. Juni dieses Jahres auf dem Ratbhause dahier vor ⸗ genommen. Sie werden sämmtliche bei diesem Geschäfte Gestellungspflichtige ö ervon in Kenntniß setzen und dieselben unter Bekanntmachung der nach- detreffend: Das Departementersaßgeschäft für das Jahr 1874. 0 Die Pettitzeil. N. a Erscheint jed e w l Nbengetn berechnet Areisblatt für den Kreis Friedberg. n —— Amtlicher Theil. Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: Nr. 15. Reichsmilttärgesez, Seite 45.— Nr. 16. Gesetz über die Presse, Seite 65. 1 Die Verpflegungskosten für arme Blödsinnige, Taubstumme, Geisteskranke und Blinde. Friedberg den 20. Mai 1874. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Aue Gründen der Humanität und behufs Herbeiführung eines. ²— usgleichs in den Ausgaben der Gemeinden für die Verpflegung von— 5 i 5 7 dürftigen Blödsinnigen, Blinden, Geisteskranken und Taubstummen be— Verpflegsausgaben für arme bsichtigen wir dem Bezirksrath in seiner am 30. dieses Monats fiat—. 3 8 denden ordentlichen Sitzung die Uebernahme der den Gemeinden für Jahr Blinde Blödsinnige Geisteskranke Taubstumme agliche Zwecke erwachsender Kosten auf die Kreiskasse anzusinnen. fe Wii 72 1— 755 Zur Vervollständigung des dem Antrage als Grundlage dienenden a a aterials, beauftragen wir Sie, durch die Gemeinde-Einnebmer ein Ver⸗„ eee een ee ee—— 3 ichniß der Ihren resp. Gemeinden in den Jahren 1863— 1873 in rubr. J 1864. 3 J 5 8.. etre entstandenen Ausgaben aus den Gemeinderechnungen nach neden 1 1865 — Schema anfertigen zu lassen und bis zum 27. Mai dieses 1866 2 7 I 8 ahres einzusenden. Im Falle der Verzögerung würden am 28. dieses 5— 3 t.— Nonats Wartdoten an Sie abgeben. 1867..„ F 3 FE Trapp. 4809. 1870 I 1 4.1871. e„ P r 5 5 1873 Zusammen Durchschnittlich im Jahr n Mit Bezug auf den§. 94 sub 3 Schlußsatz der Militär-Ersatz-Instruetion bringen wir hierdurch zur Kenntniß, daß nach dem festgestellten Heschäftsplan der Großberzoglichen Departement Ersatztommission in der 49. Infanterie-Brigade das Departementersatzgeschäft in dem Kreise Friedberg em Freitag den 12. und Samstag den 13. Juni dieses Jahres jedesmal von Vormittags 8 Uhr an, auf dem Ratbbause dadier stattfindet. Großherzogliche Kreisersatztommission Friedberg. Jai Trapp. Friedberg am 21. Mai 1874 Der Civil⸗Vorsitzende der Großherzoglichen Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. sehend abgedruckten 58. 176, 177 und 178 der Militär-Ersatzinstruction ler zu noch speziell laden, und daß dies geschehen, sofort ene speztelle kladungsbescheinigung an mich einsenden. 9 Am Freitag den 12. Juni dieses Jabres, Morgens präcis 8 Uhr, gaben sich auf dem Rathhause dabier einzufinden: 1) die bei dem Kreisersatzgeschäst als dauernd unbrauchbar bezeichneten Militär pflichtigen. 2) die bei 2 beiäbrigen Mufterung zur 1. und 2. Klasse der Ersatz⸗ reserve designirten Militärpflichtigen. ) die vor beendeter Dienstzeit auf Retlamation entlassenen Soldaten. 4) diesenigen Reclamanten, welche ärztlich zu untersuchen sind. 9—— Freiwillige, welche gemäß§. 168 der Militär- Exsatz⸗ Instruction zu untersuchen sind. 5 um Samstag den 13. Juni dieses Jabres, Morgens präcis 8 Uhr, u erscheinen: l 5 5555— und primo loco einzustellenden Militärpflichtigen. J 8. 176. untetlassene Meldung zur Berlchtigung der Stamm- füt unterlassene Gestellung zu den Musterungs- oder Aushebungs⸗ Terminen. 1) Militcrpflichtige, welche die im F. 59 vorgeschriebenen An- und Abmeldungen in Berichtigung der Stammrolle unterlassen, werden auf den Antrag der mit der Ihrung det Slammtollen beauftragen Behörden mit Gelbstrasen bis zu 10 Thalern gt, weicher im Falle des Unvermögen Gefängnißstrase zu substituiren ift. Strafe für tolle, bezw. 2) die für brauchbar erklärten im laufenden Jahre zur Loosung zu⸗ gelassenen Militärpflichtigen, haben sämmtlich zu erscheinen. 3) die Disponiblen der Vorjahre 1873 und 1872. Von den als brauchbar befundenen kleinen Leuten haben nur die vorzugsweise einzustellenden, die als Oetenomiehandwerker designirten und die im 3. Concorrenzjahre stehenden zu erscheinen. Die von der Kreisersatzeommission als augenscheinlich unbrauch⸗ bar befundenen und deshalb zum Loosen nicht zugelassenen, sowie die aus irgend einem Grunde als zeitig unbrauchbar auf ein Jahr zurückgestellten Militärpflichtigen haben nicht zu erscheinen. Sämmtlich Erscheinende haben ihre Loosungs- und Gestellungsscheine mitzubringen. Sollten Militärpflichtige, welche der Departement-Ersatzcommissson vorzustellen sind, bis dabin in einen anderen Aushebungsbezirk überziehen, so ist hiervon nach§. 92 sub 2 und 4 alsbald Anzeige zu machen. Zum Schlusse bemerke ich noch, daß nach§. 96 der Militär-Ersag⸗ Instructlon auch Sie dem obigen Geschäste beizuwobnen haben, und daß Sie daher, um rechtzeitig beginnen zu können, sich mit den zur Vor- stellung kommenden Militärpflichtigen vor Beginn des Geschäftes, also vor der festgesetzten Zeit im Aushebungslokal einzufinden daben. Dafür, daß die jungen Leute keinlich und nüchtern erscheinen, wollen Sie noch besonders sorgen. Trapp. 2) Militärpflichtige, welche der nach den Vorschristen der§§. 71, 98 und 115 erlassenenen Aufforderung: sich zur Musterung oder Ausbebung vor die Kreis“ Oe pariements- oder Marine-Ersatz Commission des Bezirks, in welchem sie nach F. 20 gestellungspflichtig sind, zu stellen, keine Folge leiten, oder dei Ausrufung ihrer Namen im Musterungs- oder Aushbebungs Lokale nicht anwesend sind, werden auf den Antrag des Civil⸗Vorsitzenden der Kreis“, bezw. Oepactemente-,(Makine-) Etsaß Com- misston mit einer Gelöstrase bis zu 10 Thalern belegt, welcher im Falle des Unver⸗ mögens Gesängnißstrafe zu substitulren iss. 3) Unabbängig von den vorstehenden ad und 2 gedachten Strafen werden die Militärpflichtigen, welche die Anmeldung zur Stammrolle unterlassen, oder sich nicht vor die Ersatz⸗ Behörden stellen, durch die in den nachstehenden§8. 177 bis 178 ent⸗ baltenen Bestimmungen betroffen, über deren Anwendung lediglich die Ersatz⸗Behörden zu enischeiden haben. §. 177. olgen der unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle bezw. der unterlassenen Gestellung zu den Musterungs⸗ oder Aushebungs⸗ Terminen. 1) Militärpflichtige, welche die im 8. 39 vorgeschriebene Meldung zur Ein⸗ tragung ihres Namens in die Stammrolle unterlassen haben, können je nach dem Grade der Fahrlässigkeit oder Absichilichkeit, welcher die unterlassene Anmeldung zuzn⸗ schreiben ist, unter Verlust: 2. der Berechtigung, an der Loosung Theil zu nehmen); 0 d. des aus etwaigen Reklamationsgründen erwachsenden Anspruchs auf Zurückstellung bezw. Befreiung vom Militärdienst; vorzugsweise zum Militärdienst herangezogen werden.(§. 21, 7.) 2) Militärpflichtige, welche ohne einen genügenden Entschuldigungsgrund der Auf forderung, sich zur Musterung bezw. Aus hebung zu stellen, keine Folge leisten, verlieren: 4. die Berechtigung, an der Leosung Theil zu nehmen““); d. den aus elwaigen Reclamationsgründen erwachsenden Anspruch auf Zurück⸗ stellung bezw. Befreiung vom Militärdienst. ) Verlust der eventuellen Berechtigung, welche aus der etwa bereits erhaltenen Loosnummer erwachsen ist, ok.§. 178. ») Berlust der eventuellen Berechtigung, welche aus der etwa bereits erhaltenen Loosnummer erwachsen ist, o§. 178. 1 im Musterungs⸗ bezw. Aushebungs⸗Lokale nicht anwesend ist, verliert die vorslehend ad a gedachte Berechtigung. Alle diese Mililärpflichtigen werden wie die unter Passus 1 bezeichneten vor⸗ zugsweise zum Militärdienst herangezogen event. als unsichere Heerespflichtige nac Vorschrift des§. 179 behandelt. 3) Die zur vorzugsweisen Einstellung designirten Militärpflichtigen können bis zu ö den gewöhnlichen Aushebungen in ihrer Heimath verbleiben. §. 178. ö Anwendung der Vorschriften der 88. 176 und 177 auf disponibel gebliebene Militärpflichtige. Wer ohne einen genügenden Enlschuldigungsgzrund bei Aufrusung seines Nameng Mililärpflichtige, welche in den Vorjahren ihrer Loosnummer nach disponibel geblieben, sind den im§. 176 entbaltenen Strafbeslimmungen untekworsen; die Vor⸗ schriften des§. 177 finden jedoch nur in dem Falle auf sie Anwendung, wenn sie in dem Aushebungsbezirk, in welchem sie zur Zeit ber unterlassenen Anmeldung zur Stammrolle oder zur Zeit der unterlassenen bezw. verspäteten Gestellung nach§. 20 gestellungspflichtig waren, bei dem Zurückzreifen auf die Disponiblen ihrer Altersklasse ihrer Loosnummer nach in der vorgeschriebenen Reihenfolge ebenfalls zur Aushebung gekommen wären“) Sobald sie hiernach zur Einstellung gelangen müssen, gehen sie auch der Ver⸗ günstigung berlustig, welche ihnen aus etwaigen Reclamationsgründen erwachsen wür de „) Z. B. der Militärpflichtige A., 1855 geboren, ist 1875 in Teltow disponibel geblieben. Derselbe verzieht nach Berlin. In Berlin wird im Jahre 1876 auf die Disponiblen des Jahrgangs 1855 zurückgegriffen, es würde der A. in Gemäßheit der Vorschriften des§. 23 zur Einstellung gekommen sein, wenn er sich gestellt hälte, Da Letzteres nicht geschehen, was sich aus dem Loosungs- und Gestellungs-Attest er⸗ geben wied, so wird er in der Folge vorzugsweise zur Einstellung gebracht. Bekannt Betreffend: Bezirksrathssitzungen. Die ordentliche öffentliche machung. Sitzung des Gezirksraths findet Samstag den 30. Mai dieses Jahres, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg statt, Tagesordnung: gon knen P ˙ r—̃— 1) Wabl der Einkommensteuer-Einschätzungs-Commission. 11) Die Besoldung des Polizeidieners zu Beienheim. i* 2) Berichterstattung der Bezirksraths⸗Commission für den Landarmen- 12) Die Besoldung der Gemeindebebamme zu Ossenheim. ih 1 verband. 13) Die Herrichtung einer Wasserleitung zu Nieder- Weisel. Zul 3) Angelegenheiten des Landarmen verbandes. 14) Herstellung eines Pumpbrunnens für die Schule zu Ostheim. 168 4) Prüfung der Kreiskasserechnung pro 1873. 15) Antrag mehrerer Gemeinden wegen Uebernahme der Vergütung für auß 5) Gehaltsverhältnisse der Kreis beamten. Vorspanndienste auf die Kreiskasse. Manaturtt 6) Fristgesuche don Darlehnsempfängern aus dem Reichsbeihülfefonds. 16) Vergütung von Kriegeleistunge n. 7) Die Vogt'sche Waisenstiftung. 17) Uebernahme der Kosten fär Verpflegung armer Blödsinnigen, Taub⸗ 8) Bauliche Herstellungen an der 2. Schule zu Assenbeim. stummen, Blinden und Irren auf die Kreiskasse. Be 8 9) Herstellung eines gemeinheitlichen Brunnens im„Fußhain“ zu Nieder- Friedberg am 20. Mai 1874 Florstadt. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 8 10) Anstellung eines 2. Feldschützen zu Hoch ⸗Weisel. Ara p 5 5 5 5 a Morgense Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. d ahne Simon Strauß von Friedberg wurde als Rechner für die israel. Religionsgemeinde Friedberg bestellt und verpflichtet. hroßer A Bekannut machung. Die Forst und Feldstrafen von der II. Periode 1874 können an den bestimmten Zahltagen Dienstag und Donnerstag von Morgens 8 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden.— Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Samstag den 30. Mai d. J., Morgens von 8 bis 12 Uhr, im Gasthaus zum Stern zu Butzbach. Un Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, dieses im Interesse Ihrer Ortsangehöͤrigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach den A 15. Juni d. J. die Mahnung erfolgt. N Friedberg den 20. Mai 1874. Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lin deck. . E * Allerlei. an Größe alle anderen seines Gleichen im Bärenzwinger. geworden. In Folge dieser Erleichterung stieg der Ballon fle Frankfurt, 20. Mal, In einer Wirtschaft in der Derselbe hat sich, wie die Bewohner des Landes, das mit dem vierten Lustreisenden wieder aufwärts, so daß Gelnhäusergasse lire 8 essern Abend vier Arbeiter] er verlassen, noch nicht an die deueschen Verhältnisse Letzterer genöthigt war, sich an einem Nothtau herunter 571 and 3 5 10 0 600 5 derselben mittelst eines gewöhnt.„Martin“ fletscht gewaltig mit den Zähnen, zu lassen. Als auch dieses noch um etwa 50 Fuß vom il n Bierglases im Gesicht 2. schlage 75 rde, daß er von wenn man ihn in seinem Käfig betrachtet. Mit der Boden entfernt blieb, stürzte der zwischen Himmel und ien bel 5 Shirur 3 2 18955 ch 7 75 das Hospital größten Leichtigkeit bog er mit seinem Rachen die dicken Erde schwebende Lustschiffer herunter, fiel auf Gebüsch und 13 zum Heiligen Gif ela erben mußle U eisernen Stangen wie Strohhalme zusammen. erhielt erhebliche Contusionen. Der Ballon soll schließlich. Frankfurt, 20. Mai. Heute Morgen verunglückte Rüdesheim, 19. Mai. Heute Mittag fuhr ein dei Wunsiorf im Hanndverschen gesunken sein.„bie n ein Arbeiter der biesigen Mineralwasser⸗Fabrik von von Wieskaden kommender Güterzug wegen unrichtiger Paris. Ein Ehrenhandel spielt, dem Paris⸗Journal“ an Dr. Struve und Soltmann. Er fiel in das Schwungrad Weichenstellung in das Geleise, das nach der Drehscheibe zufolge, zwischen dem erst vor einigen Tagen bier eing“ einer im Gang befindlichen Pumpe und war auf der führt; 9— 0 Wagen, meist unbeladen, wurden mehr koffenen Förssen Richard Metternich und einem Grafen 1 Sielle todt. Der Unfall ist um so mehr zu beklagen, als oder weniger zertrümmert. Ein Menschenleben ist nicht M.... Die Fürstin Metternich sei neulich in einem Eis der Betressende ein fleißiger, nüchterner Mann war, und zu beklagen. Nur ein Fremser, welcher vom Wagen Salon der Gemahlin des Letzteren begegnet und hätte sich 60 für einen der besten Arbeiter in der Fabrik galt. sprang, verletzte sich dabei im Gesicht. von ihr mii den Worten abgewendet„Leute, welche tr lum Frankfurt. Der Wärter des Löwen im zoologischen Graz. Der Statthalter richtet einen Aufruf an! ihre Wohlthäter verrathen, grütze ich nicht.“ Graf M. t nutten. Garlen, welcher sich zum Ersiaunen des Publͤkume das Land zur Unterstützung der von der Ueberschwemmung war nämlich ein Höfling des Kaiserreichs und ist seit iel, oftmals große Vertraulichkeiten mit dem Thiere erlaubte, Betroffenen. Er konstatirt, daß Aecker, Wiesen und dem Kriege in das Lager der Royalisten übergetrelen, N hat seinen Uebermuth schwer büßen müssen. Er kam mit] Weingärten dergestalt beschädigt sind, daß die Hoffnungen Die Aeußerung wurde ihm hinterbracht, und er schickte tibet seiner linken Hand dem Rachen des Löwen zu nahe, und auf die heurige Ernte geradezu vernichtet seien, und dem Fürssen Metternich eine Herausforderung. Dat dieser biß so stark darnach, das aller Wahrscheinlichkeil] hebt hervor, daß vier Menschenleben zu Grunde ge- Weitere ist abzuwarten. ad Sagt nach die Hand verloren if. gangen sind. b 5. duledde Frankfurt. Im Wartesaal erster Classe ber Neckar- Luzern. Die letzten Tage über herrschte schaurig Arbeits- Versteigerung. bahn trat ein sein gekleibeter Herr zu einer auf dem Wetter auf den Höhen des Rigt, Schnee in Hülle und 626 Montag den 1 Juni, Vormittags 10 Uu 100 1 Sepba sihenden Dame und machte berselben bemeiklic Fülle. Gewohnte Träger, die Morgens 6 uhr von Arth auf dem Gememdehause zu Wölfers 9e S be Stei sie könne mit dem in ibrer Hand befindlichen Billete mit abgingen, kamen statt um 10 Uhr, erst Abends 5 Uhr Arbeiten ei 1 fi. t 1 ölfers heim nachstehende 10 5 ö dem betreffenden Zuge ne ein Zusatzvillet auf Rigikulm an und man mußte ihnen fnechte bis ins en einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden; 9 in e f Zuge(Curierzug) oh Zusatzbillet anz a 1) Weißbinderarbeit, It. Kostenüberschlag 184 fl. 30 kr 0 nicht fahren. Der Dame, welche darob in Verlegenheit Klösterlt hinunter entgegenschicken. Die Bahn Vitznau— 2) Glaserarbeit„lt. 9 6 fl. 24 8 Henn gerielh, erbot sich der Cavalier das Billet zu holen, ließ Rigtkulm wurde unterbrochen durch die Schneemassen, 5 32 9 3 sich die Karte und das Geld einhändigen, ging scheinbar die auf dem Rigi die Höhe von 5 Fuß erreichten. Gam bach am 20. Mal 1874 7 nach der Casse, machte sodann als er merkte, daß es Hamburg, 15. Mai. Der Luftballon des Mr. Th. 4 Schneider abläutete, Kehrt stieg in den Zug und fuhr mit demselben Wright, welcher gestern Nachmiltag mit 4 Personen aus„ Vezirks⸗Bauaufseher 5 fort. Die Dame wartete vergebens auf die Rückkunft Eimsbüttel aufstieg, wurde in beträchtlicher Höhe schwebend 5— 11 Unt dieses neuen Industrieritters. von dem scharfen Nordwestwinde in der Zeit von 20 W 7 Fried Frankfurt 23. Mai. Heute werden die Raubthiere Minuten eiwa 3 Meilen weit nach Neuendamm in den K 0 l. +— aus ihren— 2 5 in das Raubthterhaus des Vierlanden getrieben. Beim Niedergehen wurde er dort 0*. zoologischen Gartens transferirt werden. Gestern traf der mit der Gondel vom Winde am Boden huüngeschleift und 1805 2 gisch f e a hingeschleift ur das Pfund 18 kr. 5 Var riesige Bär anz dem Lips'schen Garten in Straßburg Das Thier, obschon erst fünf Jahre, übertrifft! gebracht werden. hler ein. konnte derselbe, da die Ankerleine riß, nicht zum Stehen r Drei Passagtere wurden über Bord! 1022 verka ift Wilhelm Kreuter. Die Feuerlöschmannschaften, gobesondere die Speitzenmänner und Eimerträger bei der Aussuhrspritze, die Brandmänner mit den — been 05 Fruerltitern, die beiden freiwilligen Feuerwehren, die Rettungsmannschaften u. s. w. werden zur ontrolversammlung und Hauptprobe Dienstag den 26. d. Mts. als am dritten Feiertage, eee, bormittage 9 Uhr, mit vollständiger Ausrüstung und Geräthen vor dem Ratbhause ausrücken. N Friedberg den 21. Mai 1874. 5 Der Ober Brandmeister .—* 13 Ruths. —— 1 Oold-, Jilber- und Heufilber-Waaren, d goldene& silberne Herren⸗& Damen ⸗Uhren. = Große Auswahl, feste Preise, reelle Bedienung. L. Hanau, Casino. 1546 SGeneralversammlung Samstag den 23. Mai 8 Uhr Abends. Tagesordnung: Definitive Auflösung der Ge⸗ sellschaft. Friedberg den 15. Mal 1874. Der Präsident: Curtman. 1593 Den zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet auf dem Selzerbrunnen Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. Zur deutschen Einheit 1620 findet gut besetzte Harmonie-⸗ und Tanzmusik am dritten Pfingstfeiertag, den 27. Mai 1874, statt in Bruchenbrücken bei J. Scheuner. Glacé-Mandschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär- und Pil-d'Ecosse-Handschuhe 183 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Anzeige X Empfehlung. 1603 Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich dahier ein Schuh⸗ Waaren⸗Lager, von den feinsten bis zu den geringsten Artikeln, eröffnet habe. Herren-Zug⸗- und Schaftenstiefel, Damen⸗Zug⸗ und Knopfstiefel, Schnürstiefel, Pantoffel, sowie alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten werden unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung angefertigt. Um geneigten Zuspruch bittet Friedberg. A. Flohr, Schuhmacher, Mainzerthor Nr. 22. Wein⸗Etiquettes sind in groͤßter Auswahl wieder vorräthig bei Carl Bindernagel, N tds lg 0 Hof-Ubrmacher und Goldarbeiter. e een Horschuß-& Creditverei iedb e een „ Vorschuß- reditverein zu Friedberg. tergt⸗ Alef g 5 n fettes 9 0(Eingetragene Genossenschaft.) 56 Am 26. Mai l. J ist unser Comptoir geschlossen. Friedberg, 19. Mai 1874. Der Vorstand: 1 Fr. Hecht. Ermus. 5 „ Geschäftsverlegung 0 514 Einem geehrten Publikum Nauheims und der Umgegend hiermit die ergebene Anzeige, daß 1. ich mein Geschäftslecal jetzt Hauptstraßt Nr. 294 befindet. Neid. AZ3agleich empfeble mein assortirtes Lager in Golde, Silber- und Neusilber⸗Waaten, „ Och. loldenen und silbernen Taschenuhren, Ketten 2c. 1c. e Eetgzitug f Große Auswahl von Regulatoren in 48 verschiedenen Mustern, dreijährige Garantie. Jeparaturen werden unter Garantie ausgeführt zu den reellsten Preisen. O. M. Wittig, a ten, T Hauptstraße 294, Bad⸗Naubeim. os Wein großes Lager in Versteigerungs- Anzeige. 1621 Mittwoch den 27. I. Mts., Nachmittags 2 Uhr, Jommerpantoffeln soll im Gasthaus zu den drei Haasen die den Gottfried Mörschel III. Eheleute von Ilbenstadt zustehende rgenschuhen in Lasting, Lastingstiefeln mit] Hofralthe, das sogenannte Chausseehaus bei Ilbenstadt, Norgensch id ohne Zug empfehle wieder für diesen Sommer inf nebst Garten und dem darauf befindlichen Tanzboden großer Auswahl und zu äuzerst billigen Preisen. unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werden⸗ Heinrich Diehl, usagasse 354.. 1 Na versteigert werden. 1 In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg um itte r Stotternde Großherzogliches Ortsgericht Ilbenstadt. 116 being uur heilt 3 wier. bei nach 6 A. E. Gerdts, Spracharzt 4 de 0* 7 1 3 in Friedberg in der Burg. Durch 24 Jahre erprobt! ie 3 1 Anatherin- Mundwasser 4 7„ von Dr. J. G. Popp, k. k. Hof-⸗Zahnarzt = AUleingehaltene Weine N ——* 111 genießt seiner vortrefflichen Eigenschaften „t ttt 5 zn. wegen einen europäischen Ruf und eine Probe e tte ee ee in vorzütlichsten Qualitäten zu den Hen 3 wird Jedermann zu dessen regelmäßiger 4 dds 50 J Frelsen bei Ph. Dan. 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Alle, die den Ver ewigten kannten, bitten wir, ihm ein freundliches Andenken und uns ihr Wohlwollen zu bewahren. Bad⸗ Nauheim im Mal 1874 Carl Heukel und Familie. Uauheimer Teich Montag den zweiten Pfingstfeiertag 1618 ausgeführt von der Sä Freundlichst ladet ein haus. Tauzmusik, chsischen Musikkapelle unter Leitung des Kapellmeisters Herrn H. Hatten roth, — 1 4 Carl Kramm. 1617 Nauheimer Teichhaus. Dienstag den 3. Pfingstfeiertag Großes Concert auf der Insel. Anfang 4 Uhr Nachmittags. Abends großes Feuerwerk auf der Insel, große Illumination an der Badeanstalt und sämmtlichen Gondeln. Höflichst ladet ein 1 Carl Kramm. Bad⸗ Nauheim. Am 2. und 3. Pfingstfeiertag Tanzmusik wozu freundlichst einladet 1598 4 D. Fritz. Hotel Sburg.— Jad. Nauheim. 1629 Zweiten Pfingstfeiertag Tanzvergnügen, wozu ergebenst einladet Schwertzell. Schwalheimer Brunnen. 1586 Am zweiten Pfingstfeiertag findet dahier Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Georg Bailly Ossenheimer Wäldchen. 1585 Am dritten Pfingstfeiertage findet dahier Harmonie- und Tanzmufik statt, wozu freundlichst einladet G. Korudörfer Lesezimmer des Volksbildungs⸗Vereins 2(im Hause des Herrn Glasermeister Weckerling) täglich geöffnet von 11 Uhr Vormittags bis 10 Ühr Abends. 1604 Freier Eintritt für Jedermann. Geschäfts-Empfehlung. 1627 Hiermit erlaube mir einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend mein von Frau L. Simon's Wittwe übernommenes Colonial-, Glas- und Porzellanwaaren⸗, Tabak- und Cigarren⸗Geschäft nochmals in empfehlende Erinnerung zu bringen. f In Kaffee, Zucker ꝛc. führe ich die besten Sorten zu den billigsten Preisen.— Mein Lager in Glas- und Porzellanwaaren ist stets auf das reichhaltigste assortirt.— Ebenso habe ich eine große Auswahl in Wasch- und feinen Toilettenseifen, in feinen Haarölen und Parfümerien, sowie allen übrigen Toilettegegenständen in bester und preis- würdigster Waare.— Insbesondere empfehle den Herren Rauchern noch mein Lager in in⸗ und ausländischen Tabaken, Cigarren und Cigaretten, Cigarrenspitzen, Tabakspfeifen ꝛc.; auch halte ich stets eine große Auswahl in Cigarren vorräthig, welche sowohl hinsichtlich der Qualität als des Preises besonders geeignet zum Wiederverkauf sind und worauf ich mir die Herren Kaufleute und Wirthe aufmerksam zu machen erlaube. Bei Bedarf in vorgenannten Artikeln bitte ich un geneigten Zuspruch und werde es mir angelegen sein lassen, durch stets reelle Bedlenung und billige Preise das Zutrauen eines verehrlichen Publikums zu erwerben und zu erhalten. Friedberg. Louis Schaab (vormals L. Simon's Wittwe) 1613 Den zweiten Pfingstfeiertag findet bei Unter zeichnetem gut besetzte Tanzmusik statt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Ergebenst ladet ein 5 Ludwig Bernhardt in Ilbenstadt. 8 Tanzmusik. 1607 Den zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet bei der Unterzeichneten gut besetzte Tauzmusik statt. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt sein. Es ladet freundlichst ein 1 10 geil — bare inmung 1 int dit b lung 1 I ede uuf ker St Bun lungt ing dul dumhaust a au n Anta ge ene D Katharina Steyer in Ockstadt. Joolbad Salzhausen. Ball laden höflichst ein Gebrüder Eich. Tamzmusik in Ockstadt. 1619 Am zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet bei mir Tanzmusik statt, wozu höflichst einladet Hachkirchweihfest zu Nieder- Wöllstadt. 1599 Nächsten Dienstag, als den letzten Pfingstfeiertag, findet in meinem Locale eine gut besetzte Tanzmusik staft, wozu alle Freunde der Musik und des Tanzes auf das Freundlichste einladet 5 C. Leichner, Gastwirth zum Darmstädter Hof. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfingstfest. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Pf ng en eg Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Heuß. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirchen: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe Nachmittags: Herr Candidat Fritsch. Pfingstmontag. Gottesdienst in Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Confirmation der Kinder und Abendmahl. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer Vormittags: fällt aus. Nachmittags: Herr Candidat Walz. um 9 Uhr, der Nachmittagsgottes dienst um 2 Uhr. Mittwoch den 27. Mal, Vormittags 9 Uhr, Confir⸗ mandenprüfung in der Stad kirche. Katholische Gemeindt. Pfingstfest. 1. fi Vormittags ½9 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Feierliche Vesper,— nach derselben Beichte. 1 2, Vormittags ½9 Uhr: Hochamt mit Segen und Anvacht. Nachmittags 2 Uhr: in Bad- Nauheim. vis-A-vis der Post. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Der Pfingstfeiertage wegen erscheint Dienstag den 26. d. Mis. keine Nummer d. Anz. — (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 21 und eine Beilage.) .. T0000 c 1608 Zu dem am zweiten Pfingstfeiertag stattfindenden der Stadtkirche l Gottesdienst in dar Burg kirche: 0 Am Pfingstsonntag beginnt der Vormittagsgottesdlenst 0 ahn cr 1 bonait Petit ch. Gaslatt ohne geichze gehn fr vüst hib stin Cihungung — 2. dit Strasdet „Oatela Te Beleidigung Beschwerde über die L Laufe der e die moltpir- WVahlprüsun, ( Danaenben, gültig, das dener Btfort Dir Praͤside Mictprästdent Juusen, wor Uhr zur cat in das duktn. De klerigten G . bennigsen ür die Leim, un mit ei lommenen He Nö digt schrntlig Angelegenheit ükgen lasen erl. Huberhessischer Anzeiger. M61. D———— — Deutsches Reich. Darmstad:. Nach einer nunmebr getroffenen Bestimmung soll die zweite Kammer am 28. d. hre Arbeiten wieder aufnehmen. — Der Finanzausschuß der zweiten Kammer müder die Cardinalpunkte des Nachtragsbudgets, N tente tsinitive Erhöhung sämmtlicher Gehalte der mm Staatsbeamten um ¼ und Etatisirung der in 1 olge der demnächst in Wirksamkeit tretenden — tuen Gesetze nothwendig werdenden Stellen, e, d ee, chlössig geworden. * N Berlin, 20. Mai. Das Abgeordnetenhaus 4. lümmte der vom Vicepraͤsidenten Löwe proponirten Tenge cbt Derstellung eines Fopers vor dem Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses zu und genebmigte den Ankauf der Suermodt'schen Gemälde⸗Gallerie. Das Mennonitengesetz und die Vorlage über die Justiz— eme dg 6 vrüfung wurden in dritter Berathung, das vom inet fen Dertenhause abgeänderte Zwangs⸗Enteignungsgesetz rt ene en, auf den Antrag Miquel's und Windthorst's(Biele- eld) ohne Debatte augenommen. Das Abgeord- zetenhaus erledigte hierauf eine Reihe Petitionen, darunter Petitionen mehrerer Synagogengemeinden vegen Gestattung des Austritts aus der Gemeinde, „ beicksben nt gleichzeitig die Religionsgemeinschaft auf- zeben zu müssen. Der Regierungscommissär erklärte brüder Eich, Dierbei sein Eigverständniß mit der beantragten 5 Einbringung einer bezüglichen Regierunge vorlage. Ochtadt e 21. Mai. Das Abgeordnetenbaus lehnte U W det n O dhe. — haufen. +n die Straspersolgung der„Eupener Zeitung“, der „Gacela Torunska“ und des„Katholik“ wegen Beleidigung des Hauses ab und nahm betreffs der Zeschwerde des Abgeordneten Graf zu Stolberg ider die Verletzung der Versassung durch die im kaufe der Session gegen ihn verfügte Haussuchung die molivirte Tagesordnung an. Ferner wurden Wahlprüfungen erledigt. wobei die Wablen Hurtzig's Dangenberg) und Warburg's(Altona) für un- fültig, das Mandat Wendorff's wegen eingetre- Ener Beförderung für erloschen erklärt wurden. Der Präsident verliest darauf ein Schreiben des Bicepräsidenten des Staatsministeriums ausen, worin beide Häuser des Landtages auf Uhr zur Entgegennahme der königlichen Bot 70 in das Abgeordnetenhaus zusammengerusen erden. Ter Prasident gibt cinen Ueberblick der Flebigten Geschäfte, der Alterspräsident dankt J Bennigsen unter lebhastem Beifall des Hauses tur die Leitung der Geschäfte, worauf der Präst⸗ dent mit einem dreifachen enthustastisch aufge- lerl Heruet. Statt kite ummenen Hoch auf den Konig schließt. 227 L 20. Mai. Herrenbaus. Fürst Putbus „ brenn 10 schriftlich an, daß er betreffs der Nordbahn— 5— Angelegenheit schristliche Auseinandersetzungen an⸗ Lr srtigen lassen, sowie die Errichtung eines öffent- . lichen Ebrengerichtes beantragen werde. Der 160 a fühert Handelsminister, Graf Jsenplitz, überreicht zteltkit um stenographischen Bericht die vollständige mit bie um Fürsten Putbus über die Nordbahn geführte Lorrespondenz. Hierauf werden die 50 Millionen Gsenbahn- Anleihe, sowie die übrigen Eisenbabn⸗ Vorlagen, serner das Gesetz über die Betheiligung don Beamten an Erwerbsgesellschaften und das Schuldentilgungsgesetz genehmigt. — 21. Mai. Das Herrenhaus nahm in ein 1 naliger Schlußberathung den Gesetzentwurf über Abänderung der Borschristen über Gewerbe Be- utrung der Bäcker, Fleischer u. U w., die Vor⸗ lage über Ankauf der Suermondt schen Gemälde⸗ Gallerie an, genchmigte die Uebersicht der Stagtecinnabmen und Ausgaben pro 1872, den Gesegentwur über die vor Verstellung des Ctats n 1875 zu leistenden Staatsausgaben und die ilgemelne Staats hausbaltungsrechnung pro 1871. Herauf verliest der Präfldent die Einladung zur eemeinschastlichen Sitzung beider Häuser des Land- % um 4 Uhr im Abgeordneten harse behufs igegennabmt der löniglichen Botschaft, gibt en Ueberblick der erledigten Geschäste une schließt 1 Sitzung mit einem Hoch auf den König. Camp- — In der Affaire der Nordbahn verlautete“ am Montag, wie die„Post“ meldet, mit Be— stimmtheit, daß der zuständige Staatsanwalt nach den neuerdings bekannt gewordenen Thatsachen entschlossen sei, gegen die Gründer der Berliner Nordeisenbahngesellschaft im Wege der Criminal— anklage vorzugehen. Kiel. Seit einigen Tagen hat die Corvette „Nympbe“ im hiesigen Hasen Anker geworfen. Hinter ihr liegt eine Reise, wie sie wohl wenige Schiffe unserer Nation gemacht haben. In 1000 Tagen bat sie 65,000 Seemeilen oder 16,250 deutsche Meilen zurückgelegt und von diesen nur den sechzigsten Theil unter Dampf, die übrigen unter Segel. 35 Häfen ist sie angelaufen, in denen noch nie vorher ein deutsches Schiff geankert ist. So hat sie überall den deutschen Namen weiter tragen helfen; sie hat diesem Namen Ehre gemacht durch die exacte Ausführung aller Manöver, so daß selbst Engländer mit Bewunderung auf sie blickten. Wiesbaden, 20. Mai. Der Kaiser nabm beute Vormittag zu Fuß eine Harade der hiesigen Garnison ab. Seine Rüstigkeit wurde allgemein bewundert. Heute Nachmittag fand zu Ehren des Kaisers eine Corsofahrt, morgen findet ein Wett— rennen statt. Am Sonntag, den 24. d. M., wird der Kaiser Wiesbaden verlassen, um sich zu einem Besuch bei dem Kaiser von Rußland nach Ems zu begeben. Von dort erfolgt am 26 seine Rück— kehr nach Schloß Babelsberg. Herborn. Die Generalversammlang des nassauischen Protestantenvereins, welche für den 27. und 28. d. M. dabier in Aussicht genommen war, soll etwa 2— 3 Wochen später stattfinden. Außer den Vorbereitungen der Delegirten und seinem Vortrag über„das Wesen und die Be— strebungen des Protestantenvereins“ ist mit Rück— sicht auf den Versammlungsort als Hauptvortrag in Aus sicht genommen:„Einheit, Freiheit und Mannichfaltigkeit in der Kirche und ihr Verhältniß zu einander“, oder kürzer gesagt:„Recht und Grenze des Subjectivismus.“ 1 g Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 18. Mai. Die Reichsraths-Delegation erledigte das Extra— ordinarium des Kriegs-Budgets, indem sie 4,000,000 fl. bewilligte und 1,400,000 fl. ab. strich. Der Titel, betreffend die Fortsetzung der Przempsler Festungsbauten, rief eine längere De— batte hervor. Die Delegation entschied dem An- trage des Ausschusses gemäß für die Streichung der hierfür beantragten Ziffer.— Das ungarische Unterhaus hat die Anlehensvorlage mit großer Majorität angenommen.— Die hier eirculirenden Gerüchte, daß der Reichs-Finanzminister, Freiherr v. Holzgethan, seine Entlassung eingereicht habe, werden von bestunterrichteter Seite als völlig un- begründet bezeichnet. — 20. Mai. Die ungarische Delegation er— ledigte das Ordinartum des Ersordernisses für das Heer nach den Anträgen des Ausschusses und lehnte die von Szell für mehrere Titel beantragten Gesammtabstriche von 2,500,000 fl. ab, nachdem der Vertreter des Kriegsministers erklärt hatte, daß hierdurch die vitalen Interessen des Heeres gefährdet würden.. Frankreich. Paris, 19. Mai. Fürst Hohenlohe ist heute hier eingetroffen, konnte jedoch wegen der Ministerkrisis noch nicht vom Manschall⸗ Präsidenten empfangen werden. Die mit der Regelung der Bisthums— grenzen beauftragte französisch deutsche Commission hat ihre Sitzungen eröffnet. Ihre Mitglieder sind Staaterath Desprez, Director der politischen An— gelegenheiten im Ministerium des Auswärtigen, Staats rath Tardif, Abtheilungs director im Cultus— ministerium, der hiesige deutsche Botschaftsrath Graf Wesdehlen und der Vicepräsident von Elfaß— Lothringen, Herr Ledderhose. Spanien. Madrid. Dem„Tiempo“ zu⸗ folge beabsichtigt die Regierung die Wiederauf— nahme der Beziebungen zum päpstlichen Stat! Bilbao, 19. Mal. Ein Dampfer hat den Carlisten eine Ladung Geschütze u. Gewehre zugeführt. Santander, 19. Mai. Bei Bilbao haben ernstbafte Scharmützel stattgefunden. Die Carlisten besetzten und befestigten die Archanda-Höhen und trieben zuerst die Republikaner zurück. Nachdem letztere aber Verstärkungen erhalten, wurden die Carlisten mit großem Verlust wieder verjagt; 30 Gefangene blieben in den Händen der Re— gierungstruppen. Die Sieger selbst hatten nage an 100 Todte und Verwundete. Ein starkes car— listisches Corps steht noch immer dicht vor Bilbas. Italien. Rom. Die„Gazetta d'Italia“ meldet, in den klerikalen Kreisen Roms sei die Rede von einer sehr heftigen, gegen den Fürsten Bismarck und Deutschland gerichteten Encgclica, welche im Consistorium am Montag habe verlesen werden sollen und bald werde veröffentlicht werden. Aus Stadt und Land. Bad⸗Nauheim, 20. Mai. Bei der günfligeren Witterung der letzten Tage spielt unsere Kurkapelle des Nachmittags regelmäßig im Freien auf der Terrasse des Kurhauses und hat sich sosort wieder ein größeres Pudlicum eingestellt. Uebrigens haben wir auch nach dem Auespruch verschiedener Musikkenner an unscrem neuengagicten Musik⸗ direktor Rosenkranz eine vorzügliche Aquisition gemach!. Die Kapelle spielt mit großet Präcision und ist die Aus⸗ wahl det Musikstücke dis jetzt eine vortreffliche. Morgen früh beginnen auch die Frützconcerte von 7—8 Uhr an den Quellen wieder. Mainz. Dem„M. Anzeiger? zufolge soll von Berlin die Erlaubniß zur Umführung der Eisendayn um die Stadi eingeltoffen und gleichzeitig damit der Stadt die Verflichtung auferlegt worden sein, eine sietende Rhein⸗ brücke zwischen Mainz und Castel zu erbauen. Mainz, 20. Maj. Ein Alteniat eigenthümlicher, räthselhaftet Art wurde gestern an einem biesigen Brief⸗ träger verübt. Es war Abends 8 Uhr, als der Briefträger M. in der Münßergasse noch dienstlich beschäftigt war. Da wurde er auf einmal don drei Kerlen angefallen und mißhandelt; er satzte sich natürlich zur Wehr, andgre Leute liefen inzwischen berbet und zwel der Angreifer nabmen Reißaus, der drinne im Bunde aber wurde von dem aneg⸗ griffenen Briefträger zur Polizei gebracht. M. kennt von dem Trifolium keinen und man weiß nicht, welche Mouve deim Angrisßse unterstelli werden ollen: od Mutl wille, Rache oder gar Raub?— Die Untersuchung wird das Räthsel lösen. Alzey, 19. Mai. In Flonzeim ereignete sich vorige Woche ein böchst trauriger Unglücksfall. Zwei Ardetter, welche in dem Sieinbiuche daseldst mit Sprengen de— schäftigt waren, napten sich zu seur einer mit Pulver ge⸗ ladenen Mine, welche nicht lesgeben wollte. Im nämlichen Augenblick saud die Cxplosion stant und beide wurden so stark beschädigt, daß am Aufkommen des Einen gezweifelt wird, während der Andere das Augenlicht gänzlich ver⸗ loten hat. Auerbach. Unser Ort wird am dritten Pfingsitage die Versammlung mittelrheinischer Gymnasialleyrer auf⸗ nehmen. Als Gegenstände der Besprechungen sind desonders die bei der letzten Berliner Consetenz bebandelten ausetseden. Die Niederlassungsgesetzgebung und ein Aufenthaltsnahme⸗Formular. Wenn wir noch die Bezeichnung Nieder— lassungsgesetzgebung gewahlt haben, so thaten wir dies mehr um deßhalb, weil wir uns eines allgemeinen theoretischen Gattungsbegriffes be— dienen wollten, als daß dies Wort einen wesentlich praktischen, aus der positiven Gesetz— gebung sich ergebenden Werth hat. Denn die gegenwartige Gesetzgebung geht viel weniger von dem Standpunkt aus, daß der einzelne Orts- und Staatsbürger mit der Absicht dauernden und lebenslaͤnglichen Verbleibens sich an einen Ort begebe, sondern sie erachtet vielmehr gewissermaßen den Nomadenzustand als den normalen für jeden Einzelnen, wie sich schon aus dem Titel des Gesetzes über die„Freizügigkeit“ ergibt. Dennoch würde es uns unangemessen er— scheinen, diesen verkehrten Titel und diese ver— kehrte Anwendung des Begriffes„Freizügigkeit“ zur Bezeichnung von dauernden und pofltiven per— soͤnlich-oͤrtlichen Rechtoverhältnissen zu wählen, vielmehr entspricht hier dem Sinne und Wesen der bestehenden Gesetzgebung am meisten der Begriff„Aufenthalt“ und„Aufenthaltsnahme“, deren Rechtsverhältnisse wir also vom praktischen Standpunkte der Verwaltung erörtern und fest⸗ stellen wollen. Es ist nun leider eine allgemein hervor— tretende Thatsache, daß die Aufenthaltsnahme⸗-, die Zuzugs- und Abzugs-Verhältnisse in der Mehrzahl der verschiedenen Gemeinden mit der größten Nachlässigkeit und Ungleichmäßigkeit dehandelt werden. Die zahlreichen Klagen über die bestehenden Niederlassungs-Gesetze sind daher auch zum größten Theile völlig unberechtigt, weil fast alle aus der Aufenthaltsnahme Fremder den Gemeinden in späterer Zeit erwachsenen außerordentlichen Lasten, Weiterungen und Prozesse hätten vermieden werden konnen, wenn man bei dem Zuzuge einer bestimmten Person sofort mit der nöthigen Aufmerksam⸗ keit und Sorgfalt verfahren wäre. Zur Durchführung der Aufenthaltsnahme— Gesetze in vollem Umfange gehört aber dreierlei und zwar: A. daß jede Gemeinde diese Gesetze ihrem ganzen Inhalte nach und in allen ihren Con— sequenzen stets und streng zur Anwendung bringt, wozu namentlich erforderlich ist, daß Bürgschaften geboten werden, welche jeden zeitweilig fungirenden Beamten zur stets gleich— mäßigen und gleich gewissenhaften Anwendung der Gesetze nöthigen; B. daß diese Gesetze in allen Gemeinden möglichst gleichmäßig angewendet werden, damit die laxe Praxis der einen Gemeinde nicht deren Wirkung auch in einer anderen Gemeinde vereitelt und den herumziehenden Taugenichtsen die Umgehung der Gesetze er— leichtert; C. daß die Gesetze dem großen Publikum möglichst bekannt werden und daher stetig in ihren einzelnen Bestimmungen bei vorkommen— der Veranlassung mitgetheilt werden, damit selbst schon der Versuch gescheut wird, sie zu umgehen und andererseits unkundige Personen vor den unverschuldeten Benachtheiligungen derselben bewahrt bleiben. Um nun die volle Durchführung der Auf— enthaltsnahme-Gesetze gemäß der vorstehenden Bemerkungen herbeizuführen, haben wir ein für die Praxis bestimmtes Verhandlungs— formular entworfen, das zunächst in seiner Einleitung für die verhandelnden Beamten zur ständigen und gleichmäßigen Anleitung und für das betheiligte Publikum zur stetigen und gleich—⸗ mäßigen Belehrung die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen kurz zusammenfaßt und aufstellt, wie demnächst in einzelnen Satzformen die Beantwortung aller Fragen vorsieht, welche Seitens der Polizei- und Verwaltungsbehörden bei der Aufenthaltsnahme einer Person beant⸗ wortct verlangt werden können und vom Stand— punkte der gemeindlichen und staatlichen Inte— ressen aus eine wesentliche Bedeutung haben. Unser Formular führt dem Neuanziehenden zunächst seine Pflichten gegen die Anzugs⸗ gemeinde vor und theilt ihm die gesetzlichen Bedingungen mit, welche er zu erfüllen hat, um das Recht der Aufenthaltsnahme an dem bestimmten Orte für sich beanspruchen zu dürfen. Die Bedingungen sind: J. Jeder Neuanziehende muß, wie das For— mular in seiner Nr. I. dem Gesetze gemäß erklärt, sich eine eigene Wohnung oder ein Unterkommen verschafft haben(§. 1 Nr. 1 des Freizügigkeitsgesetzes), wobei jedoch unter „Unterkommen“ im Sinne des Freizügigkeits— Gesetzes nicht ein Dienstverhältniß oder eine Erwerbsgelegenheit, sondern einfach ein den allgemeinen kulturlichen und wohnpolizeilichen Anforderungen entsprechendes käuflich oder miethsweise erlangtes Obdach zu verstehen ist. Aus der vorstehenden Gesetzes-Vorschrift ergeben sich aber für die praktische Anwendung die Consegnenzen, daß 1) derjenige, welcher weder eine eigene Wohnung noch ein Unterkommen(Obdach) fuͤr sich und seine versorgungspflichtigen An⸗ gehörigen sich zu verschaffen im Stande war, von der Polizeibehörde seines Aufenthaltsnahme⸗ ortes zurückgewiesen werden kann; 2) daß die Wohnung oder das Obdach des Neuanziehenden aus seinen eigenen Mitteln, oder auf Grund von ibm dafür eingangener Verpflichtungen, oder aus den Mitteln solcher Verwandten beschafft sein muß, welche zur Fürsorge für ihn verpflichtet sind. Diese die Hintergehung und Täuschung der Behörden verhütende Auslegung der Nr. 1 8 1 ergibt sich nicht nur aus dessen Worten„sich zu ver schaffen“, sondern auch aus dem§ 4, wonach die Gemeinde jeden Neuanziehenden abzu— weisen befugt ist, welcher weder durch eigene Kraft, noch aus eigenem Vermögen, noch durch verpflichtete Verwandte sich und seinen nicht arbeitsfähigen Angehörigen den nothdürftigen Lebensunterhalt, worunter im weiteren Sinne doch auch die nothdürftige Wohnung begriffen ist, zu verschaffen vermag; 3) daß jeder Neuanziehende den thatsäch⸗ lichen Besitz eines Wohnungs- oder Unter⸗ kommen ⸗Verhältnisses an und für sich selbst nachzuweisen hat, wogegen andererseits der Gemeinde die Beweislast zufällt, daß dieser Besitz den gesetzlichen Anforderungen nicht ent— spreche. II. Die zweite für die Berechtigung zur Aufenthaltsnahme zu erfüllende Bedingung be— steht nach dem Wortlaute des§ 2 des Frei— zügigkeits-Gesetzes zunächst darin, daß jeder Neuanziehende„auf Verlangen den Nachweis seiner Bundesangehörigkeit zu erbringen hat.“ Die Consequenzen, welche sich aus dieser Bestimmung ergeben, sind: 1. daß Niemand freiwillig und ohne Ver— langen seine Bundesangehörigkeit nachzuweisen verpflichtet ist; 2. daß die — frühere Aufenthaltsgemeinde dessen oder auf Verlangen der neuen Anzugs⸗ gemeinde desselben seine eventuelle Bundesan— gehörigkeit bescheinigen muß, und 3. daß Ausländer ihre bezügliche Staats— sein konnen, als Inländer. angehörigkeit ebenfalls auf Verlangen nach- weisen müssen, da sie nicht günstiger gestellt, glaubt, er sei am besten daran, wenn er allein einen bestimmten Industriezweig pflege.“(Dieses mögen sich insbesondere allt engherzigen Geschäftsleute gesagt sein lassen und die, welche sich zur Fortschrittspartei rechnen, aber die fortschrittlichen Grundsätze des wirthschafttichen Lebens verleugnen, falls dieselben nicht in ihrem Interesse liegen. Der wahre Fort⸗ schriit ist immer und überall gegen Bannrechte und Zunstzöpfe, selbst dann wenn ein Zöpflein diefer Art in einzelnen Fällen dem Eigennutzen entspräche.)„Je mehr gleichartige industrielle Unternehmungen an einem Orte“, sagte jener Redner weiter,„desto besser ist es für jeden Ein⸗ zelnen. Das erregt die Aufmerksamkeit der Con- sumenten, der Ort wird genannt in der Geschäaͤfts⸗ welt und er wird damit ein Maikt, ein gesuchter Platz“).“ th. „) In diesem letzteren Sinne soll auch die Weiterauer Indüstrleausstellung wirken. Dieses begreisen und unter⸗ stützen darum alle intelligenten for tschrinlichen Geschäfts⸗ leule, indem sie ausstellen und in jeder anderen Weise das Unternehmen fördern helfen. Wir boffen, ja wir sind überzeugt, daß die Weiterauer Aussteuung ibren schönen Zweck erfüllen wird. Musik. Die resp. Leser unseret Zeitung, under denen sich wie wir wissen, gar viele ausüdende Verehrer des Liederge⸗ sangs befinden, werden gewiß mit großem Interesse einige neuere Gesangscompesitionen bezeichnet sehen, welche sich des allgemeinsten Beifalls des Publikums sowohl im Salon, als auch im geeigneten häuslichen Kreise zu erfreuen haben und die eigentlich keinem Sänger und keiner Sängerin unbekannt bleiben sollten. Dahin gehören vor Allem die in H. Lnolff's Verlag in Braunschweig erschienenen Lieder mit Pianofortebegletung. Des Kindes Frage. Von W. Taubert.(Op. 182, No. 4.) Für hohe Stimme (D moll) 7½ Sgr. Für t ese Stimme(H moll) 7½ Sgr. Eine wunderbar ergreifende Melodie, von reinem, innigem Gesühlsausdruck in Wort und Gesang.„Jauch ze, mein Herz“! Von Graber Hoffmann.(Op. 85, No. I.) Für hohe Stimme(G dur) 7½ Sgr.— Für tiefe Stimme(Es dur) 7½ Sgr. Eine reizende, von Lenzes⸗ erwachen und Frühlingsduft durchdrungene Gesange piece. „Es muß geschieden sein.“ Von Franz Abt.(Op. jedes Neuanziehenden dem Abgezogenen auf 418, No. 5) Für hebe Stimme(E dur) 7½ Sgr.— Für tiefe Stimme(D dur) 7½¼ Sgr. Melodisch, an⸗ sprechend und von leichter Singweise.„An dich.“ Von A. Schulz.(Op. 17.) Für hobe Stimme(Ges dur) 7½ Sgr.— Für tiefe Stimme(Es dur) 7½ Sgr. Von edler, gefühlsreicher Einfachheit und ausgezeichneter Form. Avendlied. Von W. Heiser.(Op. 125.) Für hohe Summe(F dur) 5 Sgr.— Für tiefe Stimme(D dur) 5 Sgr. Im Volkston gehalten, und in seiner Natürlich⸗ ——.— kein und Einfachheit recht anmuthend. Alle diese Lieder nun aber durch Abstammung, durch Legitimation, durch Verheirathung, durch einen Ausländer durch Naturalisation erworben selbst auf Concertprogrammen einen dankbaren Platz. (s 2 des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1870.) Auszug aus tinem Vortrage eines Wanderlehrers 5 Aras ird sind leicht zu singen und zu begleiten, also zugänglich Die Bundes bez. Staats angehörigkeit 5175 ür Jedermann, und ungeachtet dieser für Dilettanten so 7 u, nothwendigen Eigenschasten, von brillantem Effekte. Sie Aufnahme und fur werden eben so gern gehöct wie gesungen, und fanden Handel und Verkehr. Frankfurt, 20. Mai. Der heutige Heu⸗ und Slrohmarkt war gut befahren. Heu kosteie per Cir. 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. 36 kr., Stroh per Ceniner 1 fl. 45 ke. vis 2 fl.— kr., Butter 1. Qualität 44 kr., 2. Qualität 42 kr., Eier das Hundert 3 fl.— kr. Mainz, 21. Mai. Productenmarkt. Waizen per Mai 16 fl. 27 kr., per Juli 15 fl. 50 kr., per Nov. 14 fl. 27 tr. Korn per Mai 11 fl. 15 kr., per Juni 11 fl., per Juli 10 fl. 45 kr. per Nov. 10% fl. Hafer per Mai 11 fl. 30 kr., per Juli 11 fl. 30 kr. Rübdl per Mai 18 fl. 30 kr., per Oct. 19 fl. 33 kr. (Fortsetzung folgt.) dts deulschen Pildungsvereins. „Die Grundbedingungen der gewerblichen Blüthe eines Ortes sind: Lage, Kapital und Arbeit. Die beiden ersten werden gewöhnlich überschätzt und ihr Mangel mit Unrecht als Enischuldigung von Orten ohne Gewerbefleiß angeführt. Viel wichtiger ist das dritte, die Arbeit. Sie er ⸗ zeugt die beiden anderen Bedinaungen: sie zieht Kapital an und schafft Verkehrsstraßen. Nur darf man die Arbeit nicht in dem zu engen Sinne auffassen, wie die arbeitende Klasse und die social- Geld⸗Cours. Frankfurt am 21. Mai 1874. fl. 9 36—38 demokratischen Agitatoren de oft thun. Die Pistolen e geistige Thätigkeit ist bei der Arbeit die Haupt. e f„ 322 sache; sie darf bei keiner Arbeit feblen, selbst beim Ducaten al mare 1 5 34—36 Holzhacken nicht. Der Grad des Vorhandenseins 20, Prrnkenrucen: ie ieee ee geistiger Thätigkeit erböht den Werth der Arbeit. Eng che Sovereigns 1 51—5. Blaß mechanische Arbeiten können auch Maschinen Dole e r F verrichten. Aber selbst die Intelligenz genügt noch nicht, um die Arbeit wertbvoll zu machen; es ist keineewegs genug, wenn ein klarer Kopf erkennt, welche Art von Industrie 3 B. an einem be⸗ stimmten Ort den lokalen Verbältnissen nach am besten gedeihen könne, es bedarf auch des Willens zur Ausführung, der mofalischen Kraft und, was sehr wesentlich ist, des Gemeinsinnes. Nie kann ein Ort zur gewerblichen Bluthe gelangen, wo jeder ängstlich srine Concurrenten fürchtet und Accht külnisches Wasser von Johann Maria Farina. hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle 1 45 kr. per Glas gehorsamst. Johan Matia Farina in Cöln. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober? zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 1 — „Subm größen bis Sul 1 bei der furt a. Zeichnun geschen genonme Fran 168 und Fre 17. Juni und Du hiesgen! ufig bersteigert Fried 1 lun dried, 1 4 Nbg u. 1 1 1 7 1 93* - 1 f 9 * Hofraitheversteigerung. 1478 Montag den 8. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hlesigem Rathhause die Hofralthe des verstorbenen Georg Schäfer dabler, der Post gegenüber, in welcher schon seit Jahren ein frequentes Geschäft betrieben worden st und sich zu jedem Geschäftsbetrieb eignet, erbvertheil ungshalber öffentlich an den Meistbietenven versteigert werden. Friedberg den 23. April 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. F Vorschuß- und Credit-Verein zu Fliedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 757 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An- und Verkauf von Staatspapieren, Cisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛc. gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge- kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. Bekanntmachung. 1602 Franz Megerle von Lindau und Wilhelm Priester von Holzappel haben zu Friedberg eine Lackfirnißfabrik, vorläufig auf die Dauer von 5 Jahren, errichtet, was heute im Firmenregister unter Nr. 178 eingetragen worden ist. Friedberg am 15. Mai 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. dn immermann, Landgerichts Assessor. Main⸗Weser-Bahn. 1612 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten, einschließ- lich Lieferung aller Materialien, zur Vergrößerung des Güterschuppens auf Ssation Buß bach im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift „Submission auf Ausführung von Bauarbeiten zur Ver— größerung des Güterschuppens auf Station Butzbach“ bis Submissionstermin am 1. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs Inspektion zu Frank furt a. M. einzureichen. Ebendaselbst können auch die Zeichnungen, Kosten⸗Anschläge und Bedingungen ein— gesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. N Frankfurt den 21. Mai 1874. Königliche Betriebs⸗Inspektion II. Hey l. 1628 Auf Antrag des Johannes Hammerschlag und Friedrich Oberländer dahier soll Mittwoch den 17. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, deren Locomobile und Dreschmaschine einer öffentlichen Versteigerung auf biesigem Rathhause ausgesetzt werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß gegen baare Zahlung versteigert wird und der Zuschlag alsbald erfolgt. Friedberg den 22. Mai 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Offene Faselwärterstelle. 1610 Die durch Krankheit des seitherigen Wärters er— ledigte Stelle eines Wärters für den städtischen Fasel⸗ stall soll anderweit besetzt werden. Lusttragende wollen sich unter Vorlage ihrer Zeug— nisse bis zum 31. Mal d. J. auf dem unterzeichneten Büreau melden. Friedberg den 21. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou car Stroh ⸗ Lieferung. 1609 Mittwoch den 27. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, ell in hlesigem Rathbause die Nieferung von 1 bis 2 1 Korn- oder Waizenstroh an den Wentgfordernden n Accord gegeben werden. Friedberg den 21. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. 1597 An den Fabrikanten Herrn W. H. Zickenheimer in Mainz. Ob Trauben-Grust-Honig ist meinem Buben von 7 Jahren immer nach der Ge⸗ brauchs-Anwelsung verabreicht worden und gegen Husten⸗ anfälle sehr gut bekommen; ich bitte ze. Hochachtungsvoll Göbel, Königl. Preuß. Amtmann. Wallmerod bei Limburg a. d. Lahn den 11. Januar 1874. Trotz allen Gegenreden der Felnde einer reschen und gründlichen Selbsthülse ist und bleibt der rheinische Trauben Brust-Honig das einzige Hausmittel, welches bei Leiden der Athmungsorgane unbedingt vor allen andern in den Handel gebrachten Mitteln den Vorzug verdient; auch hinsichtlich seines Wohlgeschmacks und seines eminenten Nahrungswerthes ist dieser Brustsaft unschätzbar. Vorräthig in 3 Flaschenfüllungen in Friedberg bei Wilh. Sturmfels, Hofapotheker, in Butz bach bei A. Gimbel. * Jede Flasche ist mit der gesezlich deponirten Schußzmarke versehen, sowie mit einer Gebrauchs-Anweisung* in welcher die Verpackung und der Preis der einzelnen Flaschen genau angegeben sind. Attestprospecte ebenfalls gratis. Die Flaschen sind mit Metallkapseln verschlossen, welche den Firmastempel der Fabrik tragen. r Adler-Linie. Deutsche Transatlantische Dampfschifffahrts-Gesellschaft in Hamburg. Von Hamburg nach New Bork werden direkt, ohne Zwischenhäfen anzulaufen, expedirt die eisernen deutschen 3600 Tons große und 3000 effeetive Pferdekraft starke Schrauben-Dampfschiffe: Lessim am 2s. Mai. Schiller am 11. Juni. Herder am 25. Juni. Passagepreise: I. Cajüte Pr. Thlr. 163, 11. Cajüte Pr. Thlr. 100, 2 5— Zwischendeck Thlr. 45 Preuß. Courant. Auskunft wegen Fracht und Passage ertheilt: Die Direktion in Hamburg, bei St. Anne 4. sowie der von der Gesellschaft für das Kroßherzogthum Hessen angestellte General-Agent W. Westenbhurger, Theilhaber der Firma Carl Racké 4 Co. in Mainz, Carmeliterstraße 8. 0 Ferner Ed. Human in Mainz, Carmeliterplatz 1., General-Agent von Gustan Böhme& Co. in Hamburg. In Darmstadt, Leopold Schünemann, In Glessen Haupt- Agent C. W. Dietz. Haupt⸗Agent von Weselmaun& Co, in Hamburg. General Agenten in Newyork: Knauth, Nachod& Kühne, 113 Broadway. Briefe adressire man:„Adler-Linse, Hamburg“ Telegramme:„Transatlantic, Hamburg.“ Renten- und Lebensbersicherungs-Anstalt zu Darmstadt. Die Anstalt übernimmt: 1) Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. 2) Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebensfall, zu Ausstaltungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrente⸗ und Wiltwen-Pensionen. 3) Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3½ ¾ und alsbaldigen Rück- zahlung auf Verlangen. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgeltlich ver— absolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertbeilt von den Agenten der Anstalt 2 — 212 Bekanntmachung. 1606 Die am 18. d. M. im Domantalwald der Ober— soͤrsterei Hoch⸗Weisel abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt worden.— Die Abfuhrscheine können vom 28. d. Mis, an bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden.— Der erste Fahrtag wurde auf den 27. d. Mts. und das Ende des Abfuhr⸗ termins auf den 29. Juni festgesetzt.— Die Holzabfuhr ist nur bei trockener Witterung gestattet. Buß bach den 20. Mal 1874. 4 Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. Dittmar. Grassamen-Versteigerung in dem Forste Nidda. 1601 Freitag den 29. d Mts. Vormittags 10. Uhr, soll in dem Gartensaale zu Salzhausen die diesjährige rassamen-Erndte aus den Domankalwaldungen der. Oberförstereten Nipda, Ortenberg und Bingenheim, sowie nus verschtedenen Gemeindewaldungen des Forsts ver— elgert werden. Nähere Auskunft ertheilen auf Verlangen die betr. Mroßherzoglichen Oberfoͤrstereien vor dem Versteigerungs Termin. 1 Salzbausen am 18. Mai 1874. 1 Groß herzogliches Forstamt Nidda Nievergelder. C. C. Weis, Buchbinder in Friedberg. J. J. Seippel, Particulier in Butz bach. Aug. Reuning II., Gemeinde-Einnehmer in Nidda. Adam, Lebrer in Lindbeim. F. Grosholz, Kaufmann in Vilbel. E. Volp, Gemeinderechner in Lich. 191 1399 halten in großer Auswahl stets vorrätbig Dampf- Dresch- Alaschinen mit Patent-Eisenrahmen aus der rühmlichst bekannten Fabrik von Robey& Comp. Ph. Mayfarth 8 Comp., Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Holz-Versteigerung. 1624 Die am 15. d. Mts. im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Ameisenkopf, abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Mittwoch den 27. d. Mts. festgesetzt worden. Abfahrtage sind: Montag, Mittwoch, Freitag, bis 18. Juni l. J. Ober-Mörlen am 20. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterel Ober-Moͤrlen. S eee dh. Durchsichtige Glycerinseife! anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilh. Fertsch Gebrannten Kaffee 1570 empfiehlt in vorzüglichster Qualität Ph. Dan, Kümmich. Bekanntmachung. 1623 Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier „Bainhards“ abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Der erste Fahrtag ist auf Donnerstag den W. l. M. festgetzt. Wickstadt den 18. Mai 1874. Gräfliche Oberfoͤrsterei Assenheim. S.A. IIa. Arbeits-Versteigerung. 1625 Mittwoch den N. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Gemeindehaus zu Staden das Brechen, Anfahren und Zerschlagen von 45 Kubikmeter Unter haltungssteinen, sowie verschiedene Maurers, Zimmer⸗ und Weißbinderarbelten in Accord gegeben werden Assenheim den 21. Mal 1874. Wenck, Bazirks⸗Bauaufseher. Heltenkragen. Fee Durch bedeutende Parthie Einkäufe und durch fortwährend neut Zufuhren, ist es mir möglich, meine schon so bekannt billigen Preist abermals herabzusetzen und empfehle ich mein 8 Großes Mannsacturwaaren-Lager. 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J, 80 8 ö — 300 Stück schweren schwarzen Molreens für Unterröcke à 22 kr. 20⁰ n weiß wollene Beitdecken für zweischläfrige Betten, das Stück 2 2 Stüc schweren 0% breiten englischen Walerproof füt Regenmäntel mit 500 Siiid schwere grau wollene Bett- u. Pferdedecken, das Stück fl. 2. 30, fl. 3. 4 S und ohne Franzen 3 45 kr. 500 Paar schwere weiße Victoria ⸗Belldecken mit Franzen, für zweischläfeige 3 % breiten schweren guten Buckskin für Hosen und ganze Anzüge fl.“ 1. 30, Betien, das Stück fl. 2. E 2 fl. 2. per Elle à 60 Centimetres. Pique⸗Decken und sarbige Bictoria-Decken, roih, braun, gelb, lila, grün 3 2/ breite Fuß teppich stoffe z 15 kr. rosa, das Stück fl. 2. 30. a 2 Glatten roth wollenen Unterrockstoff à 15 kr. 100 Dutzend weiß leinene Tischrücher, das Stück 50 kr. 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Stimmzettel„Blrbdmehl 3 1491 und Pema neren 900 2*„ 2* D. oe* zur Wahl der kirchlichen Gemeindevertretung 2 sind bei Unterzeichnetem zu haben. Die Herren Geistlichen werden gebeten ihre Bestellungen bis Kinderwagen zum 4. Juni unter Angabe der Anzahl der zu wählenden Dersonen einzusenden. 1088 und Fahrstühle in großer Auswahl bei Carl Bindernagel. ed Nau beim. X. Nuder. Welterauer Industrie-Ausstell jedb 4 e usfleulung zu Friedberg 1874. 1583 der die Schreirerei erlernen will, suchtt 1540 Die Tage vom 13. bis 22. Juli sind als Termin zur Einsendung der Ausstellungsgegenstände ee. bestimmt. Indem wir dieses hiermit zur öffeutlichen Kenntniß bringen, ersuchen wir alle Aussteller, 7 ihre Arbeiten und Vorbereitungen so einzurichten und zu beschleunigen, daß sie genannten Termin Erbsen Bohnen Linsen einzuhalten im Stande sind. Nur alsdann, wenn dieses geschieht, kann der sehr wichtige Theil 27 in gut 1868 Waare bei 0 unserts Un'ernehmens, die Gruppirung und Ausstellung der Waaren, angemessen, so wie das Comité f Geora Groß. es wünscht, ausgefüher werden. Dieses und noch ein Anderes liegt gar sehr im Interesse der 7— Aussteller selbst. Wir meinen den Ankauf der zur Verloosung kommenden Ausstellungs-Gegenstände. F Beg 22 Dieser Ankauf geschieht vom 22. Juli an bis zur Eröffnung der Ausstellung. Dringend hofft und wünscht E F 21 Sgr.(od. 12 a 3 xr.) versendet Richters 1 darum das Comité, daß alle Aussteller ihre Ausstellungsgegenstände vom 13. bis 22. Juli einsenden. 2. Friedberg den 10. Mai 1874. 1— a Im Namen des Ausstellungscomitsé's:* 8 8 Jockel. Nebhuth. E 8 2 2 4— 8 25— 8 n.— 0 r l eder Kranke findet für sein Leiden. Vor U 2. 1 sichere üͤlfe durch dies Buch. Tausende S= ö S Zeugnisse bürgen dafür!— Niemand der⸗ 5 0* 5 74—— Epe es sich diese 8 10 1 wasch ver⸗ 2 2 2 esserte Auflage baldigst anzuschaffen.= Eingetragene Geuossenschaft. S— 5 1596 Mit Genehmigung des Ausschusses verzinsen wir Kapital-Einlagen von heut F ider du 4 Prptel en n ene? Pepskuchen! Friedberg den 15. Mai 1874. Der Vorstand: N der Mühle bei Fr. Hecht. Ermus. 0 e eee Wilb. Fertsch. Staats⸗ U 101 1 0 155 Durch direkten Bezug der ner pokenttrben nd Gemeinde⸗Obligationen Fulltrschneid-Klaschnen 26 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten — Jacob Engel. aus der Fabrik der Herren Richmond 8 Chandler T in 5 11 W en 1 00 1 in Deren 8 8 4 2 di aschinen zum Fabri efern. e in 9 25 5 ¹ v E t e n un d F e N st e r: R 0 u E 0 U x d Bale Nr. 10 Lasche Maschine Nr. 64 in reicher billiger Auswahl. 0 wasch, ebenso 10 verschiedene Sorten Wee 0 11 1 1 Maschinen aus di abrik stets f Lager. 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