S 1 5 2 deppen 12 kt Jamin. — Angstirfeln unt dl. — eie % Nosentbal 8— colade, 1 Winbeim. 1874. 1 1 sosen in Frage stand. dem Centrum unterstützt, * Interpellation, welche beschlossen wird. fur Windtborst gegen das Verfabren des Land- Donnerstag den 21. Mai. . 60. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. * Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Deutsches Reich. Darmstadt. Sicherem Veruchmen nach wird ie zweite Kammer kurz nach dem Pfingstfest zu- mmentreten. Abgesehen von dem Nachtrags- udget und der Vorlage wegen Wiederaufbau des doftheaters sind eine ganze Reibe von Gegen- anden für die Verhandlung reif. Ueber viele egen die Ausschußberichte bereits vor, über andere perden die Berichte noch vor dem Fest zum Druck 711 Hiernach wird die diesmalige Session ohl kaum eine ganz kurze werden und jedenfalls ürsten die Hauptaufgaben des dermaligen Land- ugs, soweit sie jetzt vorliegen, wesentlich erle— igt werden. — Die Anforderung der Regierung für Auf. au eines neuen Gymnasialgebäudes zu Gießen i kit 175,000 fl. hat die Empfehlung des Finanz— lusschusses noch nicht gesunden, weil nach seiner Tnsicht ein solches dem Bedürfniß entsprechendes Hebäude mit geringerem Kostenaufwand erbaut terden kann. Berlin, 19. Mat. Abgeordnetenbaus. Inter- sellation Respondeck über die eigenmächtige Besitz— zahme der Probstei Parchanie durch den Landrath tach dem Ableben des seitherigen Inhabers der fründe. Der Cultusminister weist nach, daß freng nach Maßgabe der Maigesetze und der dazu Fblassenen Ausführungsverordnung verfahren worden i. Er hebt hervor, daß ein fiscalisches Patronat lad nicht ein Patronat des Erzbisthums von Windthorst beantragt, die Besprechung der Rachdem tuhs das Wort genommen, folgt die Interpel— Ktion Mallinckrodt wegen Inhaftnahme des Pfarrers Veyn in Niederberg, welche der Cultusminister dahin beantwortet, daß die Frage der Kirchengüter ben Staat mindestens ebenso wie die Kirche be— hre. Personen, die der Staat nicht als Beamte sich von Anfang an— in ihrer Praxis wenigstens — nicht in den schroffen Gegensatz zu den Mai— gesetzen gestellt haben, wie die Erzbischöfe von Posen und Köln. Posen, 19. Mai. Das Kreisgericht verur- bischof Janiszewsky, beide in contumaciam wegen gesetzwidriger Ernennung von 22 Posener Semi- naristen zu Vicaren, Ersteren zu 2000 Thaler, Janiszewsky zu 2200 Thaler, eventuell 1¼ Jahr Gefängniß. Köln. In die amtliche Liste zur Einzeichnung in die für Köln zu errichtende staatlich anerkannte altkatholische Pfarrei Köln haben sich 800 Familien und selbstständige Personen eingezeichnet, thatsäch⸗ lich besteht die Gemeinde bereits aus 1000 bis 1100 Familien und selbstständigen Personen. Nach der staatlichen Anerkennung wird die Kölner Pfarrei ihren bis dahin zurückgezogenen Antrag bei der Stadt um Ueberlassung der Minoritenkirche wieder einreichen. München, 17. Mai. Der Botschafter bei der französischen Regierung, Fürst Hohenlohe, theilte den Erzbischof Fedochowski und den Weih- von Rußland werde die Bande der Freundschaft beider Länder sester knüpfen. Der Zar erwiederte mit einem Dank für den herzlichen Empfang und erklärte, er sei überzeugt, die liebevolle Aufnahme, welche seine Tochter in England gefunden babe, werde die freundschaftlichen Beziehungen Rußlands und Englands befestigen. Spanien. Bilbao, 18. Mai. Die Nord- armee unter General Concha nähert sich dem Ebro. Die nächsten Hauptquartiere werden Miranda und Medina de Pomar sein. Nach Miranda wurden Reserven und Kriegsmaterial per Bahn voraus— geschickt. Die Carlisten haben bei Somorrostro für die Armee ausgehobene Pferde weggenommen. Santander, 18. Mai. Die Nord-⸗Armee besetzte Miranda. Das Gros der carlistischen Truppen durchziebt das nördliche Alava. Don Carlos hat sein Hauptquartier in Estella. ATtalien. Rom, 16. Mal. Vorgestern bat Pius IX. sein 82. Lebensjahr vollendet und aus eh dieses Festtages eine große Anzahl biesiger Adliger und Bürger, sowie zahlreicher Fremden, darunter die Erbprinzessin Helene von Thurn und welcher einige Tage bei seiner Familie hier ver- Taxis, dann 18 Cardinäle und eine ganze Schaar weilt hatte, ist gestern Nacht nach Paris abgereist. Bischöfe und Prälaten aller Abstufungen empfangen. Stuttgart. Dem„Schwäb. Merkur“ wird Eine eigentliche Ansprache hielt der Papst nicht. aus Zürich gemeldet, das Schloß Areneaberg Türkei. Konstantinopel, 17. Mai. werde in Stand gesetzt und versichere man sehr Der frühere Botschafter in Wien, Aarisp Bep, bestimmt, Kaiserin Eugenie und der kaiserliche wurde an Stelle des enthobenen Raschid Pascha Prinz würden sich demnächst bleibend daselbst zum Minister des Aeußern ernannt. niederlassen. f Donaufürstenthümer. Bukare ß, 18. Mai. Der Fürst von Serbien, Milan, ist 18 Mai. bestern Nachmittag zu mehrtägigem Besuche hier eingetroffen. Fürst Karl und der Kriegsminister waren ihm bis Giurgewo entgegengereist. Rußland. Petersburg. Der Londoner „Pall Mall Gazette“ telegraphirt man, daß hier Ausland. Oesterreich-UUngarn. Pest, Die Reichsraths- Delegation erledigte das Ordi— narium des Kriegsbudgeis mit, gegen die Aus- schußanträge, theilweise zu Gunsten der Regierung, namhaft erhöhten Posten, jedoch mit dem Vorbe— 4 g 3 4 halte, bei dem Erna- Ordinarium durch weitere die Verhaftung des Grohfursten Nicolaus, Sohnes Abstriche die Mehrbewilligungen tbeilweise aus · 5 3 n 2 zugleichen. Der Großfürst sei in Haft und seine Papiere von der Polizei mit Beschlag belegt worden. 1 — 7 Dulsch — Zchenk erkannt habe, stebe nicht das Recht zur Führung Frankreich. Paris, 17. Mai. Thiers n Kirchenbüchern und Kirchensiegeln zu, die wurde gestern Abend, als er in Begleitung des ffentlichen Glauben genießen. Die widerrechtliche Admiral Pothuau und Perier's auf dem Westbahn⸗ Ineignung solcher Kirchenbücher mußte geahndet hose aus Versailles eintraf, von der dort harrenden gerden, ob solche lateinisch oder deulsch geführt Menge mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Thiers porden, sei gleichgültig, die Regierung habe daber halte selbstverstaͤndlich gegen die Regierung gestimmt; ihr correct verfahren und habe der Landrath im aber er war es auch, welcher unter den Republikanern Justrage der Regierung gehandelt. Bei der hieran] das Losungswort ausgab, daß keiner von ihnen knüpften Besprechung äußerten sich Lasker und ein Portefeuille in dem neuen Cabinet annehmen dürfe. inch „ nid — Vindtborst sehr entschieden gegen die Maßze el, de nur als ein Act der Willkür sich characteri zufolge sind die gestrigen Versuche Goulard's zur pen lasse und mit Kirchenpolitik nichts zu thun Bildung eines Cabinets gescheitert.— Die republi— abe. 1 19. dn Nost ist auf Grund des§. 130 des Strafgesetz— Die Besprechung ist damit geschlossen. Mal. Der Reichstagsabgeordnete huchts zu 1½ Jahren Gesänguiß verurtheilt worden. 1 U — ing. ae. 7 F* e — 2 Löbau, 16. Mai. Von hier wird ein neuer „ fall der Befolgung der Maigesetze Seitens der kttzolischen Geistlichkeit gemeldet. Das„Kreis- Hatt“ von Lobau tbeilt in seinem amtlichen Theile 8 berpräsidenten lungen zur Bildung des neuen Cabinets sort. Er nit, daß mit Genehmigung des O um Vicar Januszeweki die provisorische Verwal- ung der katholischen Pfarrstelle in Tilitz über— lagen worden sei. Zwar ist nicht gesagt, von vem der Pfarr- At ministrator dem Oberpräsidenten Näsentitt worten sei, dach kann dieß von keinem Adern als von seinem geistlichen Oberen geschehen en. Das die Nachricht bringende Blalt bemerkt zu: Der Rückzug beginnt langsam, aber sicher — und, wie( scheint, soll er zuerst in den- nigen Dlöcesen bewerkstelligt werden, deren Leiter worin die allgemeine Ansicht vorhereschte, daß der einzige Modus, an das Volk zu appelliren, in der Auflösung der Nationalversammlung zu finden sei. In den Bureaux der Linken wurde der Entschluß — nationen fern zu bleiben. 18. Mai. Dem„Jour. des Döébats“ kanische Linke hielt gestern eine Versammlung ab, neuerdings bestätigt, allen ministeriellen Combi— — 18. Mai. Goulard setzt seine Unterhand— sucht die Mitwirkung der Conservativen und des linken Centrums, um das Septennat zu organi— siren. Bisher ist noch nichts Positives bekannt. Grosibritannien. London, 18. Mai. Der Kaiser von Rußland, der Herzog und die Herzogin von Edinburg und die k. Familie nahmen heute an einem glänzenden von den städtischen Behörden in Guild hall gegebenen Dejeuner Theil. Der Lord Mayor überreichte eine Adresse und sprach die Hossnung aus, der Besuch des Kaisers Amerika. Newpork, 18. Ma. Die Regierung von Guatemala hat dem britischen Vice- Consul Magee eine Entschädigung von 10,000 Pfd. Sterling zugesprochen. Aus Stadt und Land. Darmstadt. In einer der bedeutensten diesigen Etablissemenis wurde den Arbeitern die Mittheilung ge— macht, daß wenn nach Pfingsten keine weiteren Bestelungen einliesen, eine erhebliche Reduction des Personals eintteten müßte. Mainz. Die Verhaftung des Kaufmanns Kranz wegen Verdachts der Braudstiftung ꝛc. im Lagerhaus der Ludwigsbahn macht großes Aufsehen. Derselbe ist ain sehr geachteter Mann, sein Vater ist Stadtrath und böte jenem Niemand ein Vergehen der Art zugetraut. Da die Untersuchung sich erst in den Vorfadien dewegt, so ict derselben im Urtheil nicht vorzugreifen. Mainz, 15. Mai. Gestern Morgen starb dahier der Senior der hiesigen Geistlichkeit, Herr Pfarrer Merz, zu St. Stepyan. Derselde erreichte ein Alter don 84 Japren, war 58 Jahre lang an der obigen Pfarrei angestellt und genoß allgemeinste Liebe und Verehrung in allen Kreisen der hiesigen Bevölkerung. Dieselbe halte sich glänzend de währt, als der Verstorbene im Jabre 1866 fein fünszig⸗ jaͤbriges Jubiläum feierte. Wie wir hören, batte man sich betreffenden Ortes nach Darmstadt gewandt, um die Er— laubniß zu erhalten, daß der Verblichene in der Stephans kirche beerdigt werde und ist dieselbe heute eingetroffen. Mainz, 16. Mai. Der„Anzeiger“ berichtet über einen Erdrutsch: Ein Naturspiel der gewaltigsten Art zeigt gegenwärlg ein Theil des Hardenbdergs, westlich von der Conservesabrik, welcher sich seit heute früh auf der Wander— ung befindet, die„Predigerboble“ 8—4 Meter öghlich ge— schoben und den einstöckigen Giebel an dem Schlachthaus aunex der Conservesabrik, sowie eine Bretterwand umgerissen hat. Die gewaltigen Massen schieben und drücken noch sortwäbrend, jedoch mit solcher Präcision, daß für Menschen keine Gefahr zu befürchten war, noch ist. Wann und wo die riesige Masse sich zur Ruhe begeben wird, bleibt abzu⸗ warten. Nach der„Mainz. Zeitung“ sind oben in den Weinbergen gähnende Abgründe und Risse entstanden, die noch fortwäbrend größer werden. Allerlei. Frankfurt, 19. Mai. Die Zucht- und Fettvieh⸗ Ausstellung mit dem Maschinen Markte wurde gestern Abend durch eine Verloosung im Saalbau geschlossen. Ueber 16.000 Menschen besuchten im Ganzen den großen Bleichgarten und die Landwirthschaftliche Halle, wo heute schon alle Hände sich rühren, das Werk zu zerstören. Die Halle muß wieder anderen Zwecken dienstbar gemacht werden, nämlich dem Wollmarkie, von dem man sich heuer viel verspricht. Köln, 18. Mai. In der heutigen Versammlung des Dombau⸗Vereins wurde die Mittheilung gemacht, daß in dem eben abgelaufenen Vereinsjahr 190,000 Thlr. zum Fortbau des Domes verwendet worden sind. Die Ein⸗ nahmen umfassen die Gesammtsumme von 198,352 Thlr., darunter 174,235 Thlr. aus der Dombau Lotterie. Dis⸗ ponibel zum Fortbau sind noch aus den vier letzien Zieh— ungen der Lotterie 526.200 Thlr. nebst den Zinsen. Köln. Nach einer Mittheilung des Dombaumeisters Voigtel ist die Kaiserglocke in keiner Beziehung gelungen und die betreffende Commission nicht in der Lage, dieselbe anzunehmen. Es schweben zwischen hier und Frankenthal Verhandlungen, um einen neuen Guß zu bewirken. München. Der Verleger der allbekannten„Göthe— Gallerie von Wilh. v. Kaulbach“, Friedr. Bruckmann in. München, hat von den Erben des verewigten Meisters das Vervielfältigungsrecht aller hinterlassenen und noch nicht veröffentlichten Zeichnungen, Cartons, Gemälde ꝛc. erworben. Dieser künstlerische Nachlaß soll gegen 200 Nummern umfassen und Vieles von großer Bedeutung enthalten, unter anderem eine größere Serie zeitgenössischer Portraits, Entwürfe zur„Sündfluth“, Federzeichnungen und Skizzen zu Shakespeare, Heine, Homer ꝛc.; der baldigen Veröffentlichung darf man wohl mit Spannung entgegen seben. New-⸗ Mork. Die Breite des Mississippi betrug beim neulichen Austreten desselben zwischen Cairo und seiner Mündung vierzig bis sechszig englische, also acht bis zwölf deutsche Meilen. Ueber Stottern. Von A. E. Gerdts, Spracharzt in Friedberg. Die große Verschiedenheit der Ansichten, welche in der medicinischen Welt über die Ursachen des Stotterns herrscht, veranlaßt mich, da ich in der That glaube, tiefer ale bisher geschehen, in das Wesen des Stotterns eingedrungen zu sein, meine An- sicht über diese Krankheitserscheinung auszusprechen. Diese meine Ansicht ist gestützt auf 14jähriges Studium an mir selbst, und auf beinahe vier— jährige praktische Erfahrung. Stottern ist das Unvermögen hinter- einander zu sprechen, erzeugt durch mangelbafte Athmungs bewegungen. In der normalen Athmung erweitert sich der Brustkorb sowohl nach vorne und aufwärts durch Erhebung der Rippen, als auch nach unten durch Herabsteigen des Zwerchfells. Das Athmen, zu welchem nur die Rippen oder die Zwerchfells⸗ bewegungen für sich allein mitwirken, ist ein un— vollständiges. Das Zwerchfellathmen wird auch Bauchathmen genannt; indem die Brust still stebt, wird bei jedem Athemzuge durch das herab- steigende Zwerchfell der Bauch hervorgetrieben. In jeder Athmungsnoth beobachtet man dieses un vollkommene Athmen, ohne das man aus diesem Zeichen etwas anderes als gerade die Gegenwart irgend eines Hindernisses der Respi⸗ ration folgern lönnte. Die Bewegung der 9 bis 12(Zwerchfell⸗) Rippen, die in normalem Zu- stande am deutlichsten ist, wird aufgehoben bei peritonitis(Bauchfellentzündung) und anderen Hindernissen der Action des Zwerchfells(Krampf). Die Hauptfunction des Zwerchfells ist das Athmen; seine Zusammenziehung, durch welche es sich abplattet, erzeugt in der Brusthbble jenes Vacuum, welchem der Strom der Inspirations— luft folgt. Bei erschwertem Ausathmen können auch die Bauchwandmuskeln mitwirken. Dagegen kann man durch Druck auf den Unterleib die unwillkürlichen Actionen der Athmungs-Muskeln verstärken. Das Zwerchfell(qiaphragma) ist ein glocken⸗ sörmiger Muskel, der die Bauchhöhle von der Brusthöhle trennt und seine convexe Seite der Letzteren zukehrt. Dasselbe hat nicht nur Spalten nad kleinere Oeffnungen zum Durchgang der Speiseröhre, verschiedener Adern und Nerven ꝛc., sondern nimmt auch verschiedene Nervenfäden in sich auf, welche ich später anführen werde. Aus Obigem ist es sehr begreiflich, daß Athmungsübungen, welche nicht darauf gerichtet sind, eine normale Einathmung zu erlangen, keinen vortheilhaften Einfluß haben können, und kann ein Stotterheilverfahren, das nicht hierauf sein Augenmerk richtet, von keinem bleibenden Erfolge gekrönt werden. 5 Meistens entsteht in der Jugend durch Schreck sowie Krankheit, namentlich Krämpfe, Nervenfieber, häufig aber auch durch Kitzeln, eine starke und anhaltende Erschütterung des Zwerchfells und in Folge dessen eine Mangelhaftigkeit an ausgiebigen Athmungsbewegungen, eine kaum merkliche Aus— dehnung der unteren(9—12) Rippen und eine nicht hinreichende Ausdehnung des Brustkorbs, während der Unterleib in ungewöhnlicher Weise beim Athemholen hervortritt. Diese mangelhaften Athmungsbewegungen wer— den habituell, und kommt dann das System der respiratorischen Nerven hauptsächlich mit zur Be— theiligung. Diese sind: Der Nervus vagus(10 Paar Lungenmagennerven), der Beinerv(manche Ana— tomen halten den Beinerv für die motorische Wurzel des Vagus) und N. phrenicus s. respi- ratorius internus(Zwerchfellnerv); Letzterer ent— steht mit einer schwächeren Wurzel vom dritten und einer stärkeren vom vierten Halsnerven, wie er dann auch noch Fäden vom fünften und sechssen aufnimmt, und Verbindungen mit dem mittlerem sympathischen Halsganglion, dem Vagus und dem Ramus descendens hypoglossi eingeht. Der N. phrenicus der rechten Seite spaltet sich vor dem Eintritt ins Zwerchfell in 6—7 Fäden, welche in gesonderten Zügen theils auf der Ober— fläche dieses Muskels sich ausbreiten, theils durch die Oeffnung der vena cara zur unteren Flache gehen. Der linke phrenicus, der tiefer liegt, ist länger als der rechte, gibt Ramificationen an die convexe Zwerchfellfläche, durchbohrt das Zwerch— fell mit mehreren Fäden, die an der concaven Fläche sich verästeln, und versieht auch die Schenkel des Zwerchfells und die Nebennieren mit Ausläufern. Das psychische Bewußtsein des Stotterns wirkt derartig auf die angeführten Nerven, daß durch den Gedanken: du stotterst, das Zwerchfell krampfhaft in die Höhe gezogen wird, und dadurch Angstgefühl und beschleunigtes Herzklopfen entstebt; eine Krankheitserscheinung, die bei jedem Stottern den sichtbar und fühlbar ist. Dies Angstgefühl, an dem jeder Stotternde leidet, setzt ihn außer Stand, eine normale Einathmung zu machen und die eingeathmete Luft zum Sprechen zu verwenden. Der gesunde Mensch spricht aus der Brust, indem er erst Athem holt, diesen zum Aussprechen eines Satzes oder Satztheils aufbraucht und dann mit neu geschöpftem weiter spricht. Der Stotternde hingegen athmet einerseits nicht normal, anderseits ist er auch nicht im Stande, den geschöpften Athem zum Sprechen zu verwenden. Er läßt sofort wieder die Brust sinken, die eingeathmete Luft entströmen, und preßt dann die Worte gewaltsam hervor. Eine Bestätigung erhält man noch durch Messung des Brustkorbs im Zustande der Ruhe (nach vollendeter Exspiration), aber auch durch Messung seiner Erweiterung während der In— spiration, und beträgt die Differenz bei einem Stotternden kaum 1—2 Centimeter, bei normaler Inspiration indessen 4 bis 5 Centimeter. Eine andere Art der Untersuchung besteht in der Messung der ein⸗ und ausgeathmeten Luft. Nach meinem Athmungsmesser, der die eingeathmete Luft genau, kontrollirt, nimmt eine kräftig arbeitende Brust eines erwachsenden Menschen(ca. 30 Jahre alt) mit einem tiefen Athemzuge wenigstens 3276 Ku- bikcentimeter Luft in die Lungen; ein Kind von 10 Jahren mit jedem tiefen Athemzuge 936 Kubik centimeter Luft. Ich lege mehr Werth auf das Inspiriren, als auf das Exspiriren, weil die meisten der Stottern deu nicht fähig sind tief einzuathmen. Gleichwie ein anhaltender, unvollkommener f 16 L. Athmungsprozeß in Verbindung mit zu großer 0 1 Anstrengung der Bauchmuskeln beim Sprechen 9047 einen nachtheiligen Einfluß ausübt, so wirken 1 65 anderseits die gleichmäßigen, regelmäßigen Ath. mungen außerordentlich günstig auf den Organss⸗ mus, und findet man daher sehr oft unter den Stotternden Patienten, die an Congestionen, Kopfschmerzen und Schwindel leiden. Diese Krankheitserscheinungen verschwanden regelmäßig während der Kur. Die Aussicht auf Heilung ist im Allgemeinen günstig, indem jeder Stotternde, der beim Singen nicht anstößt, und den ernstlichen Willen hat, Helen geheilt zu werden, durch das von mir erfundene, rationelle Heilverfahren dauernd eine gute, natür⸗ liche Sprache erlangen kann. Die Behandlung eines Stotternden zerfällt in zwei Abtheilungen. Erstens: Die medieinische Be⸗ handlung besteht in Beseitigung des Zwerchfell⸗ krampfs(Stotterkrampf) und Entfernung des 1 resp. mangelhaften Athmungsprocesses, o daß der Patient im Stande ist, ohne An- 5 P st, oh 1 1 Re! strengung eine normale Inspiration zu machen. Diese normale Inspiration bezeichne ich mit dem 0 J a 2 u Alle Di Namen„Billet“. Vermag nun der Patient ein et babe Billet zu nehmen, so beginnt zweitens, die bei I dn de deen weitem schwierigere physische Behandlungsweise. 2 Diese erfordert von Seiten des Arztes oder Heil— e Shulbele ö 0 7 N. erichtsmarn! lehrers eine unermüdliche Geduld, Ausdauer und zun an. fortwährend gespannte Aufmerksamkeit. Dabei ist gnicht schriftl. es von außerordentlichem Vortheile, wenn man, 9 roßde wie dies bei mir der Fall, das Uebel aus Er-. fahrung an seinem eigenen Leibe kennen gelernt Zinnt hat, weil man sonst kein Ohr dafür hat, wenn Landgericht Einer der Patienten Worte oder Sätze auf gelinde N*. Art herauspreßt. g Verst Die Bemühungen des Arztes oder Heillehrers e müssen von Seiten des Patienten durch Folgsam⸗ Fun 5— keit, Aufmerksamkeit und Fleiß unterstützt werden. Wunder geschehen nicht. Es wird Jeder geheilt, Wehausung g Bürgschaft ve der mit ernstlichem Willen den Anordnungen Lues Folge leisset.* Die Dauer der Kur, um eine gute, natürliche] P t Sprache zu erhalten, ist verschieden, je nach der“ elf Individualität des Stotternden. Bei sehr vielen“ Peel genügt eine vierwöchentliche Behandlung um gut. sprechen zu können. 200 0. Der Geheilte spricht wie jeder gesunde Mensch Lachen aus der Brust, und zwar stets klar und deutlich, sein Organ hat sich bedeutend gekräftigt. Die Sprache ist ihm keine Anstrengung mehr, er athmet jetzt tief und mit kräftig auseinandergehender Brust; Be diese hat sich bedeutend entwickelt, und der hervor- getriebene Leib ist wieder normal geworden. In Die a Dies ist im Wesentlichen meine Ansicht über 1 in Stunmrtif die Krankheitserscheinung des Stotterns, sowie die nit 1 Grundlage meines Heilverfahrens, die praktische 4 Erfahrung hat dieselbe befestigt; und bezweifle I ea ick nicht, daß jeder denkende Arzt mit mir über⸗ idda am einstimmen wird. N Stottern ist eine Krankheit, mögen die Ursachen— nun Nachahmung, Schreck, Krämpfe oder Folgen 3 einer Krankheit in der Jugend sein. 1 18 Vom pädagogischen Standpunkte nicht nur, I sondern auch vom medieinischen verdient das Stottern eine Beachtung, die ihm bis heute leiden 2 noch nicht in dem richtigen Maaße zu Theil ge— F worden ist, obgleich ein nicht unbelrächtlicher Theil 2 6 der Menschheit daran leidet. E . Die so Handel und Verkehr. u grüne Friedberg, 20. Mai. Waizen 16 fl. 50 kr.; Korn 9 13 Cl. 45 kr.; Gerste 13 fl. 10 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. 5. D. Alle Preise verstehen sich per 100 Kild. 4 Nm e Frankfurt, 18. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 den Dan u 27 fl., Nr. 2 25 ½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18 ½ bis um 19 fl., Nr. 5 16⅝%—17 fl., Roggenmehl/(Berliner Marke) 18½ fl., do II.(Berliner Marke) 12¾ fl. Waizen effectiv hies. 17½ fl., Korn 11½—133¼ fl., Gerste 13½ da dienen. bis 14 fl., Hafer 11½—11¾ fl., Kehlsamen 16 fl., rde 1 Grbsen 42— 14 fl., Wicen 10 fl. Linen 12—17 fl. g len Rüböl 38 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Klo. Ju Veseg Frankfurt, 18. Mai. Der heutige Viehmarkt war W gut defahren. Angetrieben waren: 360 Ochsen, 200 Kühe, 7 212 Kälber und 300 Hämmel. Die Presse stellten sich: Ein Ochsen 1. Qual. 42 fl., 2. Qual. 40 fl., Kühe 1. Qual. 38 12 2. Qual. 36 fl., Kälber 3830 fl., Häurmel 38 fl. per Eir. Mainz, 19. Mai. Productenmarkt. Waizen per Nai 16 f. 24 kr., per Juli 15 fl. 50 kr., per Nov. 14 fl. kr. Korn per Mai 11 fl. 15 kr., per Juni 11 fl., Juli 10 fl. 48 kr., per Nov. 10 fl. 18 kr. Haser per dal 11 fl. 20 kr., per Juli 11 fl. 25 kr. Rübzl per Mai 7 fl. 40 kr., per Oct. 19 fl. 15 kr. Geld Cours. 12 1 Frankfurt am 19. Mai 1874. leiden a be„ e 9 3739 1 einig— 8 fl. 10⸗Stücke„ 9 45—47 Ducaten. rot 5 5 32—34 nee Diucaten al mareo„ 5 34—36 ten Sin O Frankenstücke„ 9 25—26 Sugg Anglische Sovereigns„ 11 51—53 . Lussische Imperiales.„ 9 40—42 Dollars in Gold„ 225½— 26 ½ Verloosungen. Stadt Brüsseler 100 Fr.⸗Losse vom Jahre 1867. Ziebung am 15. Mai, Auszahlung am 1. Jult. Hauptpreise: Nr. 232161 25,000 Fr., Nr. 115056 2000 Fr., Nr. 4148 46484 je 1000 Fr., Nr. 101190 137281 je 500 Fr., Nr. 47797 63087 119566 122536 je 250 Fr. Lütticher 100 Fr.⸗Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 15. Mal. Hauptgewinne: Nr. 100885 25,000 Fr., Nr. 1309 5498 85060 je 1000 Fr., Nr. 5523 8286 14112 43887 je 500 Fr., Nr. 6400 7127 19189 43679 53278 55298 66478 85689 89967 113541 je 200 Fr. Für Franz Blaß in Nieder⸗Mörlen sind weiter eingegangen: Bei der Expedition: Von Trapp-& Münch 2 fl.; E. Hanstein 1 fl.; Hch. Rumpf 36 kr.; von den Schulkindern in Oberhoͤrgern 30 kr.— Bei dem Unter— zeichneten: Von L. H. Strauß in Friedberg 1 fl.; durch Bürgermeister Reuter in Nieder⸗Weisel 161 Gebund Stroh, 8 Gebund Heu, 6 fl. 59 kr. baar; durch Bürger⸗ meister N. N. in Wölfersheim 95 Gebund Stroh, 10 Koͤrbe Kartoffeln und 4 fl. 42 kr. baar. Mö bes, Bürgermeister. Acht kͤlnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst.. n 4 Johann Matia Farina in Cöln. Oeffentliche Bekanntmachung. 283 Die öffentliche Bekanntmachung und Aufforderung om 23. März l. J., betreffend die Güterzusammen— kgung in den Fluren VI bis incl. XV der Gemarkung friedberg, wird hiermit erneuert. Friedberg den 4. April 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reiß. Bekanntmachung. 521 Alle Diejenigen, welche Zahlungen an Heinrich geob Hahn in Melbach, dermalen auf der Salpeter- üͤtte bei Frankfurt a. M. wohnhaft, zu leisten haben, erden hiermit angewiesen, bei Meidung doppelter Zahlung re Schuldbeträge an den provisorischen Massecurator, erichtsmann Laun in Melbach, abzuführen. Forder⸗ ngen an de. Hahn sind baldigst bei dem unterzeichneten ericht schriftlich oder mündlich anzumelden. *r Friedberg den 5. Mai 1874. 1 dul„, Großherzogliches Landgericht Friedberg. * gelen B. d.: Zimmermann, Landgerichts⸗Assessor. Langermann, Landgerichts⸗Assessor. Versteigerungs⸗ Anzeige. 564 Mittwoch den 7. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, 10 Philipp Väth Wittwe zu Kaichen, wegen Aufgabe rer Oekonomie, freiwillig folgende Gegenstände in ihrer Dehausung gegen Credit bis 1. September l. J. gegen Fürgschaft versteigern lassen: 1 gutes Oekonomiepferd, 1 zwei Jahre altes Foblen, circa 60 Centner, 200 Körbe Spreu. Kaichen am 16. Mai 1874. In Auftrag ö Großherzogliches Ortsgericht Kaichen. g Wiß mer. Bekanntmachung. * 4 Kühe, wovon 2 trächtig, che 7 Rinder, wovon 3 trächtig, 18 du 1 1 vollständigen Oekonomiewagen, ** 7 2 vollständige Wagengeschirre für 2 Pferde, eng eine Parthie Walzen, Gersten- und Haferstroh, eng ae, 4 1545 * N 1 Die auf den 29. d. M. bestimmte Versteigerung werken. 21 t Stammresser im Distrikt Wellerberg kann an diesem . Arsicht 1 ge nicht stattfinden und wird hiermit Termin auf Sacre, eite n 30. d. M. bestimmt. l f el Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Holzschlage an 1* ar Laiserstraße. 0 n eee Kidda am 18. Mai 1874. en en r e Großherzogliche Oberforsterei Nidda. b 0 Ro h r. 2 Uriaca————— 1 e. 29 a a e 25 6 2 8* 8 * 3„ 2 22 f 1* 25. 23 „ l ee* 85 4 4 Ted 2 S5 1„ 25 Senn 82 5 8 8 Die soeben erschienene Nr. 32 enthält: Ernst Wichert.(Fort⸗ as grüne Thor. Roman von Ern a b — EN 5 Im Hanauer Land des Unterelsasses. Mit Hebt Abbildung: Deutsches Volkslied im Elsaß.— Der Car⸗ 42* 1 Utenkrieg in Spanien. Von Herwarth von Bittenfeld. „it einer Uebersichtskarte.— Deutsche Kalserstätten. 0 bon Oscar Schwebel.(Schluß.) XII. Die späteren * 1 babs burger. Mit Originalzeichnung von Karl Sprosse: % Grabmal Kaiser Maximalians in Innsbruck.— Jugend— , innerungen. Von einem süddeutschen Freunde des 12 Dabelm. II. Buch. Die Knabenzeit.(Fortsetzung.)— 1 1 Au Familientische: Presse. in China. . gu Vestellungen empfiehlt si 1. 222 Cart 1 in Friedberg. —ͤ— 5 K 18 Eeein braver Junge 4 1 1930 kann unter günstigen Bedingungen bei mir in die een libre treten. f 1 22 Friedbert Carl Reuß, Mechaniker. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig Die Darlehenskassen-Vereine, in Verbindung mit Consum-, Verkaufs-, Gant⸗ c. Genossenschaften, als Mittel zur Abhülfe der Noth der ländlichen Bevölkerung, sowie auch der städtischen Arbeiter. Praktische Anleitung zur Bildung solcher Vereine, gestützt auf dreiundzwanz'gjährige Erfahrung von F. W. Raiffeisen. 2. Auflage.— Preis 2 fl. 6 kr. 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Die trauernden Familien Freundlieb und Betz. Pre 8 1 Kircheubuchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 10. Mai. Dem dabier wobhnbasten Bürger zu Stamm⸗ heim im Kreise Vilbel und Bäcker Georg Rau III. ein Sohn Jeremias Johannes, geboren den 20. April. Beerdigte: 12. Mai. Anna Maria Lina Ritzel, Töchterchen des biesigen Bürgers und Hosschmiedes Christoph Ritzel, alt 2 Jabre und 2 Monate, r am 10. Mai. 16. Mai. Meline Groß, geborene Wahl, Wittwe des biesigen Bürgers, Gemeinderaths und Kaufmanns Karl Daniel Groß, alt 54 Jahre, 4 Monate und 26 Tage, am 14. Mai. 16. Mai. Karl Freundlieb, Söbnchen des biesigen Bürgers und Kaufmanns Georg Hartmann Freundlied, Alt 9 Jahre, 7 Monate und 15 Tage, 7 am 15. Mal. * 2 Oberhelsische Eisen bahnen. Vom 1. Juni d. J. ab tritt auf unseren Linien bis auf Weiteres der nachstehende Fahrplan in Kraft. dahier zu dem Preise von 3 Kreuzer zu haben. letzten Male befördert wird. Gießen den 18. Mai 1874. g Exemplare unseres vollständigen Fahrplans mit den Anschlüssen sind vom 26. d. Mts. ab bei sämmtlichen Stationen, sowie bei unserer Drucksachen⸗Verw altung 5 I. Linie Gießen⸗Fulda. 7 7 Vorm. Vorm. Nachm. Nachm. Nachm. Vorm. Vorm. Nachm. Nachm. Nacht Gießen ab— 865 1165 4⁴⁵ 75⁰ Fulda ab 5 950 155 6⁴⁵ 2 Frog Buseck 5— 850 1210 5¹⁰ 8⁵ Großenlüder„ 520 10s 240 7⁵—1 Reiskirchen„— 855 1215 520 81v Bad Salzschlirf„ 530 1035 2²⁰ 7¹⁶ 1 Grünberg„— 915 1230 545 890 Lauterbach 546 11 280 730— Mücke 8 925 1240 0 8⁴⁰ Wallenrod„ 555 1120 2⁴⁰ 7⁴⁰*. Nieder⸗Ohmen 1— 980 124⁴⁵ 61⁰ 8⁴⁵ Renzendorf 7 65 1130 2⁵⁰ 7⁵⁰— Burg- und Nieder-Gemünden„— 940 12590 6²³ 8⁵⁰ Alsfeld an 616 1148 3¹ 8⁵—. Ehringshausen„— 9⁵⁰ 1⁵ 63⁵ 9⁵* ab 620 12 34 8¹⁰— Zell⸗Romrod„— 105 12⁰ 7⁵ 92⁰ Zell⸗Romrod„60 1220 315 825 1 * an— 1021 164 20 J 95 Ehringshausen„ o 120 8⁴⁰— Alsfeld ab 645 1025 1s 700—[Burg- und Nieder Gemünden 1 1 365 850— Renzendorf„ 655 1035 145[ 750— Nieder⸗ Ohmen„ 710 11⁵ 5 1 7 9 Wallenrod„ 78 1045 158[ 85. Mucke„„ e 125 48—— 4 57 Lauterbach„720 115 210 S5 2 Grünberg„725 150 3⁵⁸ 1— mad Salzschlirf„785 1120 2²⁰ 8⁴² 5 Reiskirchen„ 740 2¹⁰— 91— f Großenlüder„ 70 1% 230 9— Groß⸗Buseck„ 70 22 444 e ectresfend Fulda an 815 12 2 9³⁰. Gießen an 87 2⁴¹ 42²⁵ 10— 5 N ö 7 9 7 . 1 0 II. Linie Gießen Gelnhausen. 100 1 Vorm. 0 Vorm. Nachm. Nachm. Nachm. Vorm. Vorm. Vorm. Nachm. 1 Gießen ab— 815 12 440 8 Gelnhansen ab— 812 1155 43⁵ Hischigen v Garbenteich 1 55(815 Lieblos„— 86— 4⁴⁰ I zbenden ord Lich„ 80 120 55 8²9 Mittelgründau 7 825 1215 4⁵⁰ 856 10 35 Langs dorf 3 850 12⁵0 515 835 Büdingen 8 8⁴⁰ 12⁴⁰ 55 9¹⁰ U 9 Hungen„— 8558 110 deo 845( Bleichenbach„— 850 1250 515 920 Zu Oberwiddersheim„. 90 125 5385 8555 Stockheim 11 9 15 75 9% Mamals, 50 Nidda Aer d een„„ e e ae, ab 510 92⁵ N ö 5 an Reuf tutte Nanstadt„ 820 de 2 D ab 53s 926 145 550 ö henden S Stockheim„ 580 9⁴⁵ 220 610 8 Oberwiddersheim 2 545 938 2 5 22 t g Bleichenbach„ 555 9⁵⁰ 2³⁰ 5— 8 5 6— Jahres ela üdi 620 Hungen 9 950 235 15 Büdingen„ 580 J 105 250 630 2 7 0„ 6 10 20 625— Rona We Mittelgründau 3 6 102⁰ 35 64⁴⁵— 5 455 108 3 63⁰— 1 1 1 1 5 Garbenteich„ 690 1020 315 8%õ— Gelnhausen. an 615 1086s 3307 85 Gießen an 6% 10 05 7 1 Besonders bemerkt wird noch, daß der nach dem derzeit gültigen Fahrplan um 9 Uhr Abends von Fulda nach Lauterbach fahrende Zug am 30. d. Mts. zum 5 Die Direktion. 1 Stimmzettel zur Wahl der kirchlichen Gemeindevertretung sind bei Unterzeichnetem zu haben. Die Herren Geistlichen werden gebeten ihre Bestellungen bis zum 4. Juni unter Angabe der Anzahl der zu wählenden Personen einzusenden. Carl Bindernagel. freundlichst einladet Schwalheimer Brunnen. 1586 Am zweiten Pfingstfeiertag findet dahier Harmonie- und Tanzmusik statt, wozu Georg Bailly freundlichst einladet Ossenheimer Wälde 1585 Am dritten Pfingstfeiertage findet dahier Harmonie hen. und Tanzmufik statt, wozu G. F. Korudörfer. Friedberg, 19. Mai 1874. Vorschuß-& Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 1 1581 Am 26. Mai l. J ist unser Comptoir geschlossen. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. ö Mit der internationalen land f auch eine Verloosung von Thieren un wirthschaftlichen Ausstellung zu Bremen it 1 a. und landwirthschaftlichen Geräthen ꝛc. ꝛc. verbunden. zu derselben à Thlr. 1. können durch die Expedition des Oberb. Anzeigers bezogen werden. 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Aufl Preis 36 kr. 9 8 Wie 1 Dieses nützliche Buch enthält nicht nur, wie 1) Sin 7 vögel zu füttern, sondern auch 2) zu ziehen, z Saen unterrichten und auszustopfen sind. 9 anstag den Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg. nommen. N dervon in 3 4 kibend abged Stotternde ane 1447 heilt Wungebesch A. E. Gerdts, Spracharzt, 1 An 8. . in Friedberg in der Burg. kaben sich au 1 5 I le ha 5 1581 Aechten Demerary 0 2 mln Mocca s Aa f fe e an ö(Wiener Mischung), Fe 5 Pfund 54 kr., gebrannt fl. 1. 6 kr. le dor Earl Daniel, ö 0 wn 1 184/ Frankfurt a. M. 5 2 5 5 7 1 duct Astaelitischer Gottesdienst in Friedberg.. an e Mt Pfingstfest. II s 0 Beginn: die den Donnerstag Abends 7 Uhr. Freitag Morgens 8 Ubr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. der Pfingstfeiertage wegen erscheint Dienstag den 26. d. Mts. keine Nummer d. Anz.