Samstag den 21. februar. berhessischer Anzeiger. 12 b 8 2 5 Die Petitzeile Artisblatt für! Arete Iriebber Erscheint seven * 974 wird mit 4 Kreuzern berechnet reiobla ur den reis riebdberg. Dienstog, Vonnerstag uyd Samstag, 1 1———— ge 2— 1* Han 8 1 eis Keie* * Sutefrm Tüble 0 Nr. 4 des Reichsgesetzblattes von Amtlicher Theil. treffend: Die Aue führung des Reichsmünzgesezes vom 9. Juli 1873. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an den Kreiskasse- Rechner, die Kirchen-Rechner, Gemeinde-Einnehmer und Rechner oͤffentlicher Stiftungen. In Folge Weisung Großherzoglichen Ministeriums des Junern vom 9. laufenden Monats zu Nr. M. d. J. 1540 machen wir Sie auf das 1874 enthaltene Verbot ber Annahme und Ausgabe der österreichtschen und ungarischen Ein- und Zweigulden⸗ sacke, sowie der niederländischen Ein- und Zweteinhalbguldenstücke zu Ihrem Bemessen noch besonders aufmerksam und eröffnen J Friedberg am 18. Februar 1874. onen zu gleichmäßigen „ ee demessen, daß nach einem weiteren Beschlusse des Bundesraths die niederländischen H al bguldenstücke und die österreichischen und ungarischen Biertel- Nutich Diebl saldenstücke von der Annahme bei den Staals- und sonstigen öffentlichen Kassen ebenfalls auszuschließen sind. Trapp. 5 Dien 0 5* N 9 N* fthlung Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. 1 Konrad Jung IV. don Münzenberg wurde zum Polizeidtener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. * arben Johannes Kliem von Ilbenstadt wurde zum Feld sschützen für diese Gemeinde ernannt und in Pflichten genommen. eectnerbt Rant Bitbttt 5 Deutsches Reich. nommen. Teutsch: Sie haben die Debatte ge- der Abg. Sonnemann blos eine Minute lan n Tielemant N l 0 0 9 — Darmstadt, 19. Febr. Prinz Alexander schlossen; Wir verlassen uns auf Gott und die ssteben blieb. Er schlen völlig überrascht zu sein, ettbettek sawit die Majort v. Küchler und v. Rotemann id gestern Abend von St. Petersburg wieder dar eingetrossen. 19. Febr. snnien ist gestern Nachmittag hier eingetroffen d im Palate des Prinzen Ludwig abgestiegen. kteute Bermittag 9 Uhr wurde der Prinz von k. K. H. dem Groß berzog empfangen. Berlin, 18. Febr. Der Reichstag nabm Ferst in dritter Lesung das Kriegeleistungegesetz nd den Antrag von Schulze-Delitzsch, betreffend * Gewährung von Diäten an die Reichstags— kogtordneten an, worauf zur Berathung dees An— dolker, n Dyrceer en 1 l Ens t El zaun aner Ee, ber die Einverleibung in das deutsche Reich, i hbergegangen wurde. Zu diesem Antrag liegt i neuer von Teutsch und Genossen eingebrachter n ee eder, Much der französischen Sprache erlaubt. Der Hästdent weist die Unzulässigkeit des legteten An- 96 aus der Geschaftsordnung nach. Teutsch ualiest hierauf zur Motivirung des Hauptantrags ane e e fue Rede, worin es heißt, daß Deutschland bei ——. 0 die Rechtegrenzen einer gebildeten ation verletzt habe, was Lärm und Rufe des Amid, willens veranlaßt. Der Präsident ruft Teutsch r 1 Ordnung. Teutsch fährt fort: Ich verlese —— ee Uebersegung und will Niemand beletdigen, am nigsten Sie. Redner versucht nachzuwelsen, daß ds. Annexion eine widerrechtliche sei, Napolton III. 1 1 be nie ohne Volks obstimmung annecttren wollen, 1 80 Adern wenigstens versucht, den Schein zu retten. n nhaltendes Gelächter.) Wir sind hierher ge— it, um unsere Anhänglichtelt an das franzö— he Vaterland zu bekunden. Wir können Sie der an uns begangenen Gewallthat als Brüder Acht anerkennen. Deutschland behing mit der Muexlon den größten polltischen Fehler. Was gt Ihre nächste Zukunft? Neue Krlege und 26 Opfer, Lassen Sie unsert Zukunft uns selbst Feimmen, nehmen Sie unseren Antrog an! schof Maß erklärt: Bezüglich der Frage, ob „Frankfurter Vertrag mich und meine Glaubens- ossen berühren könnte, habe ich einfach zu er— ren; Die Elsaß Lothringer meiner Consesslon 1 5 keineswegs gemeint, den Frankfucter, zwischen * großen Nationen abgeschlossenen Vertrag in 5 Prinz Arthur von Groß bri- 9 degs von Teutsch und Genossen, betreffend die kerufung der Elsaß Lothringer zur Abstimmung iatrag vor, besagend: Denjenigen elsaß loth- urglschen Abgeordneten, die der deutschen Sprache acht mächtig sind, ist in dieser Sitzung der Ge- prozeß⸗Ordnung. hogt zu stellen.(Lebhaster Beifall.) Oicrauf d Schluß der Debatte beantragt und ange Entscheidung Europas. Bei der Abstimmung wird der Antrag verworfen Dafür stimmen nur die Polen, Soclal- Demokraten, Krpger, Sonnemann und Ewald. Die Elsaß-Lothringer enthielten sich der Abstimmung. Der Reichstag erledigte schließlich die erste Lesung des Impfgesetzes und beschloß die zweite Lesung im Plenum. 19. Febr. Reichstagesitzung. Eintrut in die Tagesordnung erklärt der elsaß⸗ lothringische Abgeordnete Pougnet:„Ich vrotestire gegen das Protekell der gestrigen Sitzung, worin gesagt u ist, daß der Straßburger Bischof Raeß im Namen seiner Glaubensgenossen gespeochen habe. Ward dieß gesagt Wir hörten nicht. Ich bin in der Lage, zu erklären, daß ber Bischof im eigenen Namen, nicht im Namen der katholischen Abgeordneten Elsaß Lothringens gesprochen hat.“ Es folgt die erste Berathung zur Novelle der Gewerbe-Ordnung. Bamberger empfieblt die Be- rathung durch eine Commisston, Hasselmann hält das Gesez für ein Ausnahme Gesetz und Krliegs-Erklärung gegen die Arbetterklasse; man wolle die Arbeiter seubalistren, gegen die Strikes helse das Gesetz nichts. Schulze Pelitzsch be⸗ leuchtet das Gesetz und will die Bestrafung des Contractbruchs nach den Vorschristen der Stras— * Stumm und Miuntgerode sprechen fur das Gesetz. Darauf wird die Debatte auf morgen vertagt, wo auch das Reichs Preßgesetz, zur Berathung sleht. 18. Februar. Der Kaiser wohnte dem gestrigen Subseriptons-Balle im Operahause elnige Zeit von der Zuschauer- Loge aus bei. — Wie man hört, find in der Commission des Herrenhauses zur Vorberathung des Civilehe⸗ Gesetzes die für das Prineip des Gesetzes ent scheldenden Beschlüsse stets mit einern Maforitat von 11 gegen 3 Stimmen gesaßt worden. Die Minorttät bildeten die Herren Graf zur Lippe, Graf Krassow und v. Kleist-Retzow. — Dem„Frankf. Journ.“ schreibt man noch über vie interessaute Reichstagssigung vom 18. Nachdem Räß gesprochen, übersah Forckenbeck das Parlament, um einem Dritten das Wort zu geben, aber Niemand hatte sich gemeldet, und so schritt man zur Abstimmung. Wer erhob sich für Teuisch's Antrag? Von den Lothrigern Einer, von den Ellässern Keiner, sonst noch die Soctaltemokraten, die Polen, Kryger(Hadersleben), Gwald(Han- notrer) und Sonnemann(Frankfurt). Vas Paus lachte laut auf; über wen wohl“ Wir lassen es dahingestellt, wollen aber nur noch bemerken, daß Vor dem 40 eine daß der Antrag Teutsch in solchem Grade Fiasko gemacht batte. — 19. Febr. Das Herrenhaus setzte die Be⸗ rathung des Civilehe-Gesetzes fert, lehnte einen vom Fürsten Pleß eingebrachten Antrag, betreffend die Gheschließung durch die Richter, ab und nahm die Paragraphen 6 bis 46 in der denselben von der Commission gegebenen Fassung an. Fulda. Die ntueste Beoschüre des Bischoss Kettelet von Mainz:„Die Anschanungen Falk's über die katholische Kirche“ betitelt, wurde in Fulda confsiscirt. Braunschweilg, 16. Febr. Betreffs der Regentschafts- Frage sollen die Stände, wie der „Magdeb. Zig.“ mitgetheilt wird, in gedeimer Sitzung des Landtages sich dahin ausgesprochen baben, die Sache bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Das„Braunschweiger Tageblatt“ meint, es würde sich schwerlich ein deutscher Prinz bereit finden, ohne Zustimmung des Kalsers die Regent⸗ schaft zu übernehmen. Daß das Herzogtbum nicht so ohne Weiteres in Anarchie gerathe, wie man von gewisser Seite befürchte, dafür werden sesner Zeit schon Kalser und Reich auch ohne Regent- schafts-Gesetz zu sorgen wissen. Ausland. Schweiz Bern, 18. Februar. Den Pfarrern der französischen Grenzorte ist die Ab- baltung von Gottesdiensten im Jura an Stelle der ausgewlesenen Geistlichen unter Androdung der Verhaftung verboten worden. 18. Februar. Der Bundesrath „Comte Suisse ot international de une im Falle dieses verzichten sollte, die„Soeiéts Unancldre Vaudoise“ vereinigt mit den west- schweizersschen Bahnen, als Käufer zur zweiten Ver steigerung der Ligne d'ltalle zugelassen. Holland umfterdam, 16. Febr. Nach einem Telegramme des holländischen Consuls in Singapore vom 14. d. M. ist der 9 Jabre alte Nesse des verstorbenen Sultans zum Sultan von Uischin gewablt worden. Die Regternng wird in seinem Namen von einem aus 4 Mitgliedern be— stebenden Regentschasteratbe geführt. Pie Kirche von Utrecht bat seit einigen Tagen wiederum einen Gizbischof, Am 5. d., neun Monate seltdem die Cridibcese verwalst it, versammelte sich zu Rotterdam, am Sitze des Bischoss von Deventer, dos Utrechter Metrepoltkan- Capitel und erwählte, wie dem„1 cutschen Merkur“ hat das Simplon“ zu euinchmen, den Hochwürb igen Cornelius Piepen⸗ —— —— — — ä— 7.* —!ꝛꝛ ͤ————— WꝓVé— daal zum Oberhaupte der altkatholischen Kirche Hollands. Derselbe ist geboren zu Egmond in Nord- Holland am 26. Oct. 1829, zum Priester geweibt am 7. März 1857. Seit 1860 wirkte er als Pastor zu Helder, welche Pfarrei zum Bistbum Haarlem gehört. Ein Bruder des Er- wählten, Gerhard Diependaal, ist Pfarrer zu Amsterdam. Somit ist die bischöfliche Trias in Holland wieder hergestellt. Großbritannien. London, 17. Febr. Die Königin, welche von Windsor zurückgekehrt ist, empfing Nachmittags Gladstone, der ihr das Entlassungs-Gesuch des Ministeriums überceichte. Gladstone wurde darauf von der Königin zur Tafel gezogen. . Die Königin hat die Demission des Cabinets Gladstone angenommen und Dis- raeli auf beute nach Windsor derufen. Die Er- nennung mehrerer hervorragenden Liberalen zu Pairs stebt, wie die Blätter melden, bevor. — 19. Febr. Die offizielle Liste des Mini steriums Disraeli wird nicht vor morgen ver- öffentlicht werden, aber der Eintritt von Lord Derby, Marquis of Salisbury, Herzog v. Rich- mond, Lord Cairns, Gathorne, Hardy, Ward, Hunt, Sir Staffort und Lord Northcote gilt als gewiß. Lord George Hamilton ist zum Unter- staatssecretär im Ministerium des Innern designirt. „Daily Telegraph“ zufolge, würde Gladstone aus Gesundheitsrücksichten die Leitung der liberalen Partei aufgeben und sich nur an den erheblichsten Debatten betheiligen.— Der König der Atschantis hat die ibm auferlegte Kriegskosten-Entschädigung von 200,000 Pfund Stecling angenommen. Spanien. Madrid, 18. Februar. „Independance belge“ wird aus St. Jean de Luz vom gestrigen Tage gemeldet: Moriones und Primo Rivero haben Castro und die Höhen vor Somorrostro(Küstenpunkte zwischen Santona und Bilbao) mit 16,000 Mann besetzt. Die Carlisten stehen ihnen mit 20 Bataillonen gegenüber. Die Eröffnung der Feindseligkeiten steht bevor. — Einem der Londoner„Times“ von hier zugegangenen Telegramm zufolge haben am 15. d. die Carlisten mit der Beschießung Berga's be⸗ gonnen. Berga ist eine kleine befestigte Stadt im nördlichen Catalonien. Italien. Rom. Von bier schreibt man der„Gazetta d'Italia“. Der Papst hat dieser Tage einen sulminanten Brief an den Cardinal Hohenlohe dictirt, worin er ihm erklärt, daß es ein wahrer Scandal ist, daß er sich fern von Rom hält und noch dazu in Deutschlaud lebt, wo die katholische Kirche vom Fürsten Bismarck auf die grausamste Weise verfolgt wird. Wenn der Cardinal nach dieser neuen Aufforderung nicht auf seinem Posten in der römischen Curie zurück- kehrt, so soll er suspendirt, und wenn er auch dann noch auf seiner Weigerung, nach Rom zu⸗ rückzukehren, besteht, durch päpstliches Breve des Purpurs entkleidet werden. Türkei. Konstantinopel. Beunruhigende Nachrichten kommen aus Konstantinopel. r studirt und vorgetragen wurden und mlt rauschendem Beifall begleitet waren. Als die gelungendsten Auf führungen im Gebiete der Komik müssen unsireitig das Thierquarteit und„Nach der Maskerade? bezeichnet werden und haben dieselben allseitig den besten Eindruck auf das Publikum gemacht. Als Glanzpunkte des Abends aber müssen die Gesangesvortröge der Frl. Zech old gelten, welche von Frau Schreßer in Weise begleitet wurden. Wir freuen uns, sagen zu können daß Frl. Bechtold gute Jortschrüte in ihrem Studium macht und zu den beuen Hoffnungen berechtigt, und daß sie auch in der äußeren Vortragsweise das unschöne Hin— und Herwiegen des Kopfes sich schon sehr abgewöhnt hat. In dem Haydn'schen Trio, vereinigten sich die besten musikalischen Kräfte und gebührt jedem der Auffübrenden das größte Lob. So hätten wir noch den Solovortrag des Herin Bieler zu erwähnen, der den übrigen Leistungen keineswegs nachsteht und das Ganze in würdiger Weise abschloß. Roube n. Der am 16. d. M. in den Räume 3 Kurhauses dahier abgehaltene Fastnachtsball war ein so überaus glänzender und besuchter, daß derselbe den gleichen Unternehmungen größerer Städte würdig zur Seite gestellt werden kann. Der mit lebenden Pflinzen und Fastnach'sschildereien so elegant als reich decoririe Restaurationssaal gewährte mit seinem bunten Masken— schwarm einen zauberhaften Anblick,— über 200 Maeken durchflutheten unausgesetzt in der fröblichsten Summung die Festräume. Man sah in den Costümen fast alle Nationaliiäten, selost der entferntesten Länder auf das eleganteste vertreten, auch an urkomischen Masken und Situationen war kein Mangel, selost die Thierwelt war in det Figur eines Raben mit beweglichen Flügeln in ge— lungendster Weise dargestellt. Die frohe Stimmung der Festiheilnehmer herrschte bis zum letzten Momente vor und wurde durch keine Disharmonie gestört. Gießen, 19. Febr. Ein im Provinzial ⸗Atresthaus sizender Gesangener— Johann Hartmetz von Daubringen — hat sich geslern Deutag erhängt. Er hatte hier ur in der Umgegend 17 Diebstäble begangen und erhie gestern die Anklageschrift, die ihm eiwas zu„graulich“ vorgekommen sein mag. Gießen. Hier sind seit Kurzem einige vagabun— dirende Gauner aufgegrissen worden, die salsche Legitima— tionen besaßen, versehen mit dem der Großherzoglichen Bürger meisteren zu Lißberg gestohlenen Siegel. Es hat sich nun ergeben, daß der Siegeldieb sich zu Frankfurt in einer Herberge niedergelassen, wo er den Stromern falsche, theils als Bettelbriese nützliche Schriften, das Stick für einen Gulden geferugt halte. Der Paßfabrikant ist jetzt auch gegriffen. Alsfeld. In der Nacht vom 13. auf den 14. d. M. verschwand plotzlich ein in Windhausen wohnender junger verheiratheter, in den besten Bermögensverbhälinissen leben der und reich begüterter Oeconom; nach langem Suchen von Seiten seiner Angehörigen fanden sie denselden Tagesanbruch in einem im Ort befindlichen Brunnen dt. Mainz. Seit dem 7. d. Mis. ist ein gewisser Bern⸗ hard Simons von Rotierdam, welcher hier Hotel „Stadt Coblenz“ logirte und Tags zuvor zranksurt Beribpapiere in bedeutendem Betrage umger m chselt batte, mit Hinterlassung seiner Effecten spurlos verschwunden. Demjenigen, welcher über den jetzigen Aufenthalt des Sim Auskunft geben kann, wird eine Belohnung von 100 gteichsmaik, event. dem Auffinder von dessen Leiche eine Belohnung von 50 Mark zugesichert. Allerlei. Frankfurt. Die Gartenbau-⸗Gesellschoft stellt auch dieses Jahr wieder eine Partie Edelreise, vorzugsweise Aepfel und Birnen in Sorten, welche sich besonder- als empfehlenswerth für biesige Gegend eignen, zur unent⸗ gelilichen Verfügung der Interessenten; ferner werden auch solche Sorten abgegeben, die bei Gelegenheit der Wiener Weltausstellung von dem pomologischen Congresse zum allgemeinen Anbau empfohlen wurden 5 ö Frank surt. Das Leiden aus die Gemüther Ein Exreigniß, welches schon im Vor⸗ lebhaft beschäftigt batte, vollzog sich in des Sultans soll einen Grad erreicht haben, der vergangener Nacht in aller Sülle: wir meinen die Ueber⸗ ihm das Regieren bald unmöglich machen wird. führung des Elephansen Miß Beisy“ aus dem alien in Ein solcher Fall ist wohl nicht vorgesehen, zumal iꝛtzt Europa um so mehr zu einer Intervention berechtigt sein dürste, als es einige Milliarden Schuldtitel der Türkei besitzt. Amerika. New- Nork, 17. Jan. Nach- richten aus Havanna zufolge hat bei Narangs im Central⸗ Departement eine fiebenstündige Schlacht stattgefunden, in welcher General Bascomes mit 3000 Spaniern eine 5000 Mann starke Insurgenten⸗ Abtheilung unter Befehl des Marquis de Santa Lucia geschlagen hat. Die Spanier verloren 50 Todte und 180 Verwundete. Die Verluste der Insurgenten sind noch unbekannt. Aus Stadt und Land. Fliedberg. Das am verflossenen Sonntag den 16. Febr. von dem Gesangverein Liederk anz, unter Leitung den neuen zoologischen Garten. Der Transport wurde mitielst eines besonders für biesen Zweck gebauten Wagens, den eine Hamburger Thier Jandlung bereitwilligst leih⸗ störenden Zwischenfall. Berlin. In der Familie eines Rentiers fin gen die beiden Töchter an zu kränkeln. Nach dem der Arzt unter— sucht, beobachtet und eine kurze Zeit Medicamente ver⸗ ordnet hatte, eiklärte er rund heraus, er sei fest überzeugt, daß der Kopfschmerz der Damen sich stetig steigern und ihnen ihr späleres Leben zur Last machen werde, falls sie sich nicht enischlössen, den Wust von falschen Zöpfen, Haaren und selbst elelerregenden Materialien abzulegen, mit denen sie die längste Zeit ihres jungfräulichen Lebens das Haupt schmückten! Der verständige Doktor fügte noch hinzu, daß die Damen, wenn sie immer wüßten, was sie auf ihrem Kopf herumtrügen, dies bald lassen würden; seiner Meinung nach hälten die seit Jabren überhand⸗ nehmenden Kopfkraukheiten beim weiblichen Geschlecht zumeist ihren Grund in der angeregten Verunzierung des Kopfes. Altenburg. Am Samstag wurde in den Felsen⸗ eines Dirigentem des Taubstummenlehrets J. Schneidet, keller einer Brauerei durch einen 60 Fuß klesen Schacht im Simon'schen Saal abgehaltene Concert war ein sehr Eis eingebracht und war hernach versäumt worden, beuchtes, und waren die betreffenden Räume überfüllt. denselben zu überdecken. Am Sonntag Abend gegen Das Programm war ein sebr fein gewählies, und wir 10 Uhr suchte ein Päcchen unter der Halle, welche über — 2 eentauren, daß sämmiliche Chöre mu Meisterschaft ein⸗Udem Felsenkeller steht, ein ruhiges P.ätzchen; diese war ————— ä—— 5 wahrhaft künstlerischer! sserer Zeit als eine mächtige Waffe zur* ampfung Wir haben daher doppelte Ursache, den eit 8 leih⸗ auch 1¾ Stunde dauert, in einem warmen, lt weise überlassen hatte, dewerkentgt und verlief ohne jeden lieren, wenn alle gesunden Kräfte unsers Volle 1 aber mit Lagerfässern besetzt, nur wo ber Schacht in ber Keller fübrt, ist och Raum für ein verliebtes Paar, un das Unglück will daß Bursche und Mädchen in die Ties flürzen. Der erstere s ist mit einem Beinbruch, die letzten (16 Jahre alt,— auch ein Zeichen der Zeit—) mit einen Loch im Kopf und einigen Quetschungen davongekomme nachdem sie bis zum anderen Morgen auf dem abgeküblt worden waren und beim Schein einiger Zünd, hölzchen um das zersplitterte Bein einen noihdürfilgeg Verband mit einem Säckinche angelegt hatten. Philadelphia, 17. Febr. Die anatomische Un suchung der Zwellenasleichen der Siamesen hat bier Seite des medicine Lolle ums statigefunden. Dieselbe gab, einem Tine Telegram e à zufolge, daß eine Trennung der beiden Körper zu Lerzeiten nicht absolut den Tol herbeigeführt haben würde. Das die Zwillinge mit ein, ander verknüpfende Bau o bestand aus vier häutigen Beuteln, gebildet durch Ferist ing der Darmhaut. Die Beul lagen derart, t en Zerschneiden des Bandes in de Mitte dieselben separiet haben würde. Mit Gefahr wilt ein soscher Schnitt wohl vertuüpft, aber nicht nothwen digerweise tödilich gewesen sein. Verschiedene Organe be⸗ Unterleibs lagen nahe bei den erwähnten Beuteln, abe nicht innerhalb decselben. Aoch tinmal unser 1 Asbildungsverein, In de, nächsten Zeit wird der zweite Vor trag des Henn Julius Schul)? von Mainz ar Veranlassung bildungevereins statlfinden. Die beiden öffentlich Vorträge, sowoh!l der erste des Herrn Sch als auch derjenige des Herrn Dr. Lindwurg waren schlecht besuch! Wäre hierin ein ab— soluter weis für den Maßstab der Theil ahme oder Theilnahmlosigkeit, welche unser Publi⸗ Im derartigen Veranstaltungen entgegenbringt, zu erblicken, so müßten wir gestehen, daß Friedberg für die Thätigkeit des Volksbildungsvereins kein günstiger Boden ist. Wir sind jedoch der Ansich, daß der Besuch beider Vorträge unter der Ungunf verschiedener Umstände gelitten hat, wollen abe damit keineswegs Viele, die gesehlt haben, ent⸗ schuldigen. Jeder, der sich darüber klar ist, daß der Besitz von Wissen, die Aneignung eines mög lichst bohen Grades von Bildung zu den Schätzen gehört, welche, mehr wie Geld und Gut den Menschen alücklich machen ihn zu selbstständign geistiger Thätigkeit ansporaen und gerade in um social⸗demagogischer hohler Glauben sartkel dienen, muß, halten ihn nicht gan, dringende Gründe ab, da am Platze sein, wo ihm»ine Gelegenhell geboten ist, aus einem Vortrage Neues zu hören, zu lernen, eine geistige Anregung zu empfangen oder Urtheile, Ansichten von Dingen, worüber er selbst schon unterrichtet ist, von anderer Seite auf⸗ zunehmen. Wir in Friedrerg haben derartige Gelegenheiten, bei welchen Jedermann freier Eintritt genießt, äußerst selten. nicht zu fehlen, wenn es beißt, Herr Dr. Lindwurm ode Herr Schulze oder irgend ein Anderer hält auf Veranlassung des Vorstandes des Volksbildungs⸗ Vereins einen öffentlichen Vortrag. es be n, wenn an solchen Abenden gerade dit Leute ö Fehlt Stühlen und Bänken versehenen Locale anzuhören Glauben sie, daß zu einem guten Bürger, ant Arbeiten und sittsames Leben gehören? Wir haben ein bessere Meinung von unserm Handwerkerstaude⸗ Allein er muß durch die That beweisen, daß sich von dem geistigen Schlendrian, der sein 1 höchsten Genuß in der Kneipe bei der Bierba Unterhaltung findet, frei gemacht hat, daß er ß die ernsten Aufgaben unserer Zeit, welche einmal eine Zeit des geistigen Kampfes ist, Ver- ständuiß und Theilnahme besitzt, daß für ihn daß Wort„Bildung macht frei“ keln leer Schall ist. Für die Gehülfen unserer Meisten, die Gesellen, überhaupt alle erwachsenen Arbei sollen die öffentlichen Vorträge nicht minder von Nutzen sein. Die gesellschaftlichen Gegensah unserer Zeit werden von ihrer Schroffheit ver“ Zorstands des hiesigen Volke ö lung berdi ö Was kann unge wie alte) fehlen, welche ihr Beruf dem sie den Tag über obliegen, zu einen geistigen Erfrischung selten oder gar nicht komme läßt? Wir meinen unsere Handwerker, die Geduld, einen Vortrag, der ein, 1 Une im Et N gufzullätten 1 noch tb Lücken in 1 auszufüllen 1 begeht 0 abhalen,! bt uns f ewtiltt 1 mann, 2 Versammlu det Herrn bei dem niche 3 hen Sch Bildungs erhalten u. gewiß gern —— Darn 1 Ziehung de 4 keffer von Fran Frankfurt a scheine. 14 1404 566 65 r. 1450 l. *—— . In 8 u Friede Evangelisch deicruage, Aund, Jer 4 Keg. geb. N 1 1 1 r alle 8 1. Et enthl che in kein — keine Schulden machen, Steuer zahlen“ * .— der füt einseitig, sondern gemeinsam zur Be- n Nen v. ene Aung und Etörterung von Fragen zusammen. Sete ll. Lt. L. Nr. 50 fl. 1000. 0“ Nr. 82 10 7 en n, bel deren Lösung alle Sciichten im Volke fl. 700. U. 18 31 1 fl. 175. J Nr. 100 461 219 nee re ssirt sind. Die Früchte des Systems geistiger 220 280 975 391 30. 70., Nr. 110 90 60 105 en Aechließung der einzelnen Klassen gegen einander 8 270 76, 109 Je* 8. fl 2 n eee ben zu Tage. Wir haben einsehen gelernt, N. Kr. 6 f. 500. J. Rr 72411 436 143 17 „ i dieses Spstem für unsere Zeit nichts taugt, fl. 70. K Nr. 13 7 51 922/242 62 267 294 319 „ es in der bisherigen Weise nicht weiter gehen 331 344 422 470 475 502 500 573 579 4 fl. 90. ne, wollen wir ale Nation nicht vorwärts, Serie IV. Lit. L. Nr 40 fl. 1009. d. Nr. 5 fl. 700. dee ern rüdwärte schreiten. Gewöhnen wir uns. 5 8 10 4* 9. 3 2 eee den Gedanken, daß kein Mensch so boch oder 154 469 179 220 237 209 288 323 441 420 948 568 n ˖ niedrig sieht, um nicht 22 seinen 1 8 9 8 15 847* 1 900 Ente d. — zu schen lernen zu können. Lassen wir une von 0* 4* 8 l 1 W. A „„ l diem Gedanken durchdringen, so werden wir 6605413 ib 2 fl. 20 Kk. Nr. 30 38 44 109 121 144 ee e im Leben nicht nur von dem Recht, zu lebren, 138 162 168 287 329 300 304 442 420 500 560 588 „„ Aguklären, wo es uns geboten scheint, sondern 693 761 818 874 899 939 940 946 954 1000 1021 1 80 n dcp mebr von dem Gefühle einer ernsten Pflicht, 1067 1119 1156 à fl. 50. Rückzahlbar 1. März. 8. ien in unserm Wissen, Verstehen und Denken au zufüllen, uberall, wo sich uns hierzu eine Ge- . lepnheit bietet und andere Pflichten uns nicht dabtigeer ab alten, leiten lassen. Unser Volksbildungeverein 1 f. zit uns Mittel an die Hand, unsere Kenntnisse den ie sueerweitern. Jeder, sei er Handwerker, Kauf nene een, Arbeiter, Bauer u. s. w. ist in seinen „ sammlungen willkommen. Dem ersten Vortrag, de Herrn J. Schulze wurde von der Versamm⸗ Musik. Die musikalische Welt. Monatshefte ausgewählter Compofitionen unserer Zeit, berausgegeben von Franz Abt und Clemens Schultze. Braunschweig. Henty Litolff's Verlag. Inhalt der Februarhefte 1874. Ausgade A, Clavierstücke: C. Lecocg, Mazurka. F. von Wickede, Golsvertrauen. B. Rollfuß, Walzer ⸗Improptu. Edmund Abesser, Der Tytoletin Geständniß. Clemens * Sg lug verdienter, lebhafter Beifall gezollt. Möge Schultze, Waldvöglein. — er bt dem nächsten Vortrage eine noch viel zahl“ Ausgabe B, Lieder für bobe Summe mit Piaueforte. g au 6 f sein; beg: Gcaben-Hoff Rose. Franz Nen ti t vertreten sein; dann wird begleitung: Ge ben⸗Hoffmann, Die einsame! B techere Zuhörerschaf 10 K ge 0 dem Kullak, An die Erwählte. Franz Abt, An die Schwalben. r Dr Schulze*— ssere.** 1 3 m Paul Wachs, Ecinnerung. C. Jos. Brambach, Sehnsuch!. enge aun zg Bidunge-Bedürfnisse der Einwobner Friedberg e Louie Schubert, Arschied. Ausgabe C, Lieder für tiefe Stimme mit Pianosorte⸗ begleitung: Die Nummern 1, 3, 4, 5 und 6 der Aus- gabe A für tiefe Summe gesetzt und ein prachtvolles 2(Originalbaßlied„Winsernacht“ von Richard Metzdorff. V erlo o fungen. Ausgabe D, Clavierstücke und Lieder, nämlich die Num⸗ Darmstadt, 17. Febr. Bei der gestern begonnenen mern 1, 2, 4 und 5 aus Ausgabe A, 1 und 3 der Aus⸗ Sipung der großh. hess. 25 fl.⸗Loose fiel der Haupt⸗ gabe B. 0 eralten und späteren Einladungen zu Vorträgen ai geeiß gern Folge leisten. dur ett lagnu plombe zum Selbstausfüllen bobler Zähne des k. k. Hol, zabnarzies Dr. J. G. Popp in Wien, Stadt, Bognergasse Nr. 2, mit Recht allgemeine Aufmerksamkeit erregt. Die Uflege der Zähne, dieses gemeinsamen Schmuckes beider Veschlechter, wir seit Olime Zeiten ein Haupttestreben der Cultur und schon die Römer und Griechen kannten Mutel zur uflege und Verschönerung det Zähne. Auch biet hat der Fortschritt bedeutende Resultate zu verzeichnen und zu den Haupisactoren moderner Zahncultur zäglen die Dr. Popp'schen Erfindungen, welche vor Allem den Dauptsehler vieler veralteter und noch in Gebrauch be⸗ flublicher Zahnmiitel— das Hervorbringen schöͤnet Zübne auf Kosten der Dauerhaftigkeit derselben— genz und gar beseiigt haben. Das Anatherin⸗Mundwasser bat sich be⸗ reits bei Mill. Menschen sowobl ale Heilungemitlel vieler Zahnkcankbelten wie auch als Pflege- und Verschönerungs⸗ mittel bewährt, und wie die wissenschaftlichen Werke über ie Weltexpedition der„Novara“ zweifellos dartzun, bat das Anatherin⸗Mundwasser auf dem genannten Schiffe sogar gegen den cpidemisch ausgebrochenen os but un⸗ schätzbare Dienste geleistetl. Das Anatbetin⸗Mundwasser, wützig und aromatisch von Geichmack, ist ein Zahn⸗ Arcanum im wahren Sinne des Wortes und zäolt diee⸗ seilis wie jenseits des Oceans zu den beliebtesten denti⸗ stischen Heil⸗ und Pflegemitteln. ge Geld ⸗Cours. Frankfurt am 19. Februar 1874 Preußlsche Friedrichsd'or fl. 9 56½—57½ Pistolen N* 9 37-39 Holländische fl. 10⸗ Stücke„„ Ducaten. f 1 5 5 30—32 Ducaten al marco 1 5 31—33 20 Frankenstücke„. 9 22—23 Englische Sovereigns„ 11 49—51 Russische Imperiales 8 939—41 Dollars in Gold„ 22½ 29% Accht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. d et, wein 3 1 ker von 25,000 fl. auf die Nr 85927. 0 f 5 n n, Frankfurter Hypotheken ⸗Creditverein. Wien. Unter den Odjecten der chemischen Industrie, Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ anche er i n Femkfurt a. M. 31. Januar. 4½, und Oproc. Antheil weiche auf der Wiener Weltausstellung eine bervotragende bessischen Anzeigers in Friedberg emyfehble ich in gtteg bett n fene. 3 4½ proc. Serie 1. Lit. F. Nr 29 195 336 365 Rolle spielte, bat das seit 25 Juibren berühmte und in zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 1 8 2 566 629 661 103 1048 2 fl. 50. Serie II. Lit. F. aller Welt verbreitete Anatberin? 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Solostimmen, Chor und Or— 4. Andante für Orchester a Haydn. chester 8 A. Romberg. 5.„Der Himmel hat eine Thräne 14 geweint,“ Sopcansolob Zigeunerleben, Chor mit Orchester Schumann. Anfang 7½¼ Ubr.— Preis der Einzelkarte 36 tr., der Familienkarte(für 3 Personen) 1 fl. 24 kr. Die Billets sind in den beiden hiesigen Buchhandlungen und Abends an der Kasse zu haben. für die Lrühjahrssaison habe ich eine große Parthie Damenkleiderstoffe, meistens gute Muster und Qualitäten zu sehr billigen Preisen für den Ausverkauf während 14 Tagen bestimmt. 28 Friedberg, 12. Februar 1874. Mayer. Hirsch. Vrillen. 473 Durch längeren Aufenthalt bei Herrn Henry, Optikus in Paris und vermittelst der Professor Jäger'schen Schriftscalen und Probenummern bin ich im Stande für jedes, auch das schwächste Auge sofort ein passendes Glas auszusuchen. Feste Preise, reelle Bedienung. 6 L. Hanau, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. 5 pCt. 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Mai 1874 statt Uebernehmer einer größeren Anzahl Loose erhalten entsprechenden Rabalt.— Programme, Prämienlisten, allgemeine Bestimmungen und Anmeldungs⸗Formulare zu 5 den Ausstellungen, sowie Loose(bei Letzteren unter Anfügung des Betrages von 36 Kreuzer per Stück) werden auf franco einlausende Bestellungen verabfolgt durch das Secretariat des landwirthschaftlichen—— 5 (u. 6373.) kleine Friedbergerstraße 2 in Frankfurt a. M. 439 Die Ausstellungs⸗Commission. Bei Kinderhusten* unbedingtes Vertrauen. Herrn W. H. Zickenheimer in Mainz. 526 Ew. Wohlgeboren ersuche um gef. Uebersendung von 2 Flaschen des rheinsschen Trauben- Brust⸗ Honigs“)— Gegen Stickhusten der Kinder und Entnahme des Betrags durch Postvorschuß. Gr. Oschers leben, 15. Oktober 1873. v. Gerlach, Landrath. Ew. Wohlgeboren ersuche um nochmalige baldige Uebersendung Ihres Trauben-Brust-Honigs und zwar 6 halbe Flaschen. Gr. Oschersleben, 24. Oktober 1873. v. Gerlach, Landrath. *) Verkaufsstelle in ½ Flaschen 3 3 Mark, ½ Flasche 3 1½ Mark und ¼ Flasche à 1 Mark in Friedberg bei Wilh. Sturmfels, Hofapotheker, in Butzbach bei A. Gimbel. Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. 411 Gegründet 1827.— Eröffnet am 1. Januar 1829. Stand Ende 1873. Versichert 42532 Personen mitt 84,00 7200 Thlr. Davon 1873 neu eingetreten 3230 Personen mit 7.816000„ / K 20,690000„ Ausbezahlte Sterbefäll? sent 18299 28,037800„ An die Versicherten gewährte Dividende. 11428778„ Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre ö g Dividende im Jahre 1874. 4 3 75 Versicherungsanträge werden durch unterzeichneten Agenten entgegengenommen und vermittelt. G. Trapp II. 36, Prozent. 3˙⁰ „*„— (Olersu Unterhaltungs- Blatt Nr. 8 und eine Beilage.) 5. ur 454 fertige Domino in verschiedenen Farben, sowst Larven, Kopfbedeckungen, Zinnschmuck, Golde und Sslben besag. Jos. Hoffmann. * Für Maskenbälle 496 empfehle meine Maskengarderoben: Perrücken, Bärte, Larven und Brillen sehr billig. Heinrich Diehl. 4 4 ball halte ein großes Lager in N Maskengarderoben; auch werden Bestellungen für Damen 0 garderoben angenommen. 77 J. M. Steitz, Herrenkleidermacher. Im Weißzeugnähen, zu und ausser dem Hause, empfiehlt sich Margaretha Petri, geb. Kunze. Back- und Rohbückinge, ima Sorte, Weinessig, Essig und Salzgurken, Sauer kraut und eingemachte Bohnen empfiehlt 545⁵ C. F. Walz. 300 bis 350 Gulden 532 liegen zum Ausleihen bereit. Nack zu Dorn⸗Assenheim. Halsbinden 217 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulardi, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halskücher be K. Friedrich, neben der Post. Arac⸗ und Portweinpunschessenz in ganzen und halben Flaschen bei 546 C. F. Walz. Altie, Schaalen, Prodmehl 400 in der besten Quallität bei M. D. Loch Ein möblirtes Zimme Wo? sagt die Exped. d. Anz. 531 zu vermiethen. 5 1— 2 Todes-Anzeige. 534 Verwandten Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott gefallen hat, unsere Tochter und Schwester, Bertha Fink, nach langem Krankenlager heute Morgen um 4 Uhr zu sich abzurufen. 1 Die Beerdigung findet Samstag den 21. d. M., Nachmittags 3 Uhr, statt. Friedberg den 19. Februar 1874. Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Sonntag Invocavit. Gottesdienst in der Stadtkirche Nachmittags: Herr Candidat Sehrt. Gottesdieust in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Ohl y. Abends 5 Uhr: Herr Diakonus Meyer. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 1. Fastensonntag. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr feierliche Vesper und Segen. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentatzen Morgens 7½ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 475 Maskenbälle 8 chlung.& — 0 E 0 pschlu 9. 8% N 1 Näheres bei Bürgermelsten! 4. 0 9 1 1 blatt ven Fineffen — 1 Pränien d Ju bertel verden lat H.-V. Handelev Anfragen, lich gelan beröffentlie erfreulich und für f igt zur&. Tchläge kein Mrein. Ee Alernen zu In Straß, den Zi Ii Benützer atzen von aer nad Alge gehe ech die Po Mah, ja t felt; es ber Nac I desen Ke aan; de Tmitzige ande J. sang sein. Auchter v dohlwel party Nen Vill ö Mert der pana ebr mich f Ja dusst f 4. Lerlin Aunächg 1 Meble nun Aigen dat