r: 0. f 99 4874 * Samstag den 18. April. M 46 en Veotler.* lack,* lee g rd mi reuzern berechnet. i l i f Erf jel 1* 2 t reisblatt für den Kreis Friedberg. 8 8 2 n Amtlicher Theil. 78 f a hes n den Gemeinden des Ktei es riedber 7 rie d b k r 9 am 1 8 A 1 5 74 Beitr e end: Die An cha ung und Unte haltung des F selvie U g 0 7 Ff 0 ff ter pril 8 Das Groß roßherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 0 12 eisch Wenn auch, wie Sie . im Jahre 1874 in wie Sie aus nachfolgender Uebersicht entneh f gleicher Weise, f sehmen werden, der Zustand des f f b f a in verschiedenen Gemeinden 4— 1873, theils erfreulich, theils er befunden. in den Gemeinden des Kreises Friedberg Niehentbal 3 Fastihelirrn 3 noch Bieles zu wünschen äbrig orden ist, so läßt doch die Haltung der Faselochsen de, auf das Eruftlichste einzuschreiten, wi enen Verträge geben den Ortevorständen hinlängli * Nac 1 w f en hinlängli a f 2 ag“ keiten hierin um so mehr zu*. daher auch, daß dies in ausreichendem 1 55 e Befugniß gegen diese Mißstände . welchen Saseloghe den Wohlstand der Landwirthe von den nachtheiligsten 3* genöthigt sein. Rachlässi- bereits schon geschehen, abzuhelsen. sen untauglich befunden worden sind, oder weschen selche seglen, i den 7 old Kabn. Aßtubeim. Bedürfnisse, wenn nicht 1 Sdberg uk, Ter a pp. 5 Ueber si t über den Zustand der Faselochsen des e im Jahr 1874 * 2 Namen N ö—— 3 Name A[Der 0 ee 88— 18 n nerd Der Faselochsen Urtheil über die Tüchtig⸗ 7 ehe Lez. 8? Gemeinden. Fa gascl: Schlag und keit der Faselochs ei 111 Anlaß! Der Fase. — Faselochsenhalter. ochsen——+4 N Faselochsen und[S der*— Der Faselochsen Urtheil üder die Tüuchtig⸗ feln 8 5 A. ibrer Unterbaltung. 8* Gemeinden. Fasel Se galt: Schlag und keit der Fasclechsen und * 1 Assendeim Pb. Schmidt. Ww. 2 Bernerb. Jaselochsenbalter. n Aden mung. er- Anrbelnng Latin sehr. K r 5 erbasta 8 5 5 astard 9 gut und J 20 Maibach Konrad Althenn 1e 1 tistoph Schmi f. b 0 f bi dabn Vogelsberger ig zoutier. 1* ph Schmidl. Desgleichen Brauchbar, Haltung gut Ar Joh. Philipp Hahn 3 ernerbaftard Sch n seht 1 Bautrnheim Ge 4 8 und reinlich. 0* U Ich Georg Väth 1 N n Gut, Haltung sehr gut Heinrich Frick berne* 5. 6 3. ng g 10 el 3 Beien heim Johs. Gräf 2 Oesgleiche und reinlich. 3 5 reinlich. 1522 gleichen Gut, Haltung gut und J 22 Münste a cor Kaep. Leopard Bernerbestard Desgleichen Jobo. Breidenbach g leinlich. 73 Mü 8 Johs. Werner III.] 1 Vogelsberger Desgleich 5 Kum mich. e sdegleichen Unbrauchbar, Haltung 25 ö n Gilder! Diehl 1 Vogelsberger⸗* Hellun gut ——* 4 Bodenrod Peter Hofmann I. 1 Vogelsb könnte besser sein. 5 Sei* dastard 5 4 achen, den 1 Vogelsberger Gut, Haltung gut und Heinrich Schäfer Bernerbastard Sebr gut, Haltu f a 5 Bönstadt Pochtet Alles 3 rein.* n. Sschlec 1 ng sehr N den bel Berner Sehr dut, Haltung seht 24 Bab. Nauheim Christian Salz y 3 Berner en echt— unrein. 5 , 7 1 Haltung sehr gut ö gut und reinlich mann VI. 1. 8 1 Bernerb 2 0 Für b und reinlich. 1 * 1400 9252 Haul sehr gut er 0 Sernerdastard Braus dar, Haltung gut 5 a pruchenbtücden Phi dee Desgleichen Oesgleic i 2 1 Philipp Schneider J.] 2 l 2 Rieder⸗Flor⸗ P 9 Der dritte Ochse f 1 1 Dürer 3 N 5 Haltung ziem⸗ 5 g 1 Pachter Alles 3 ODesgleichen FN 1 1 93 1 ich gut und reinlich. 1 gut und reinlich 3 dae 7 Dußbach Karl Heil Witwe 3 Desgleich Der zweite Ochse sebl. Pachter Brückmann. Desgleichen Gut, Daluung set e esgleichen Sehr gut, Haltung sehr be. e P Naues ür gut f f gut und rein. K. B. Schaudach Desgleichen 8 8 1 W f 8 9 6 0 26 Nicder-Mötlen Jeb. G bud ad ae 8 9 9 7 1 0 Wes Joh. 2 9 N 1 Dorheim Pachler Heil 3 Feltsländer. 1 öͤrlen Joh. Georg Jung 2 Desgleichen Gut, Haltung sehr gut 1 s ung sehr gut 5 12 und kein. Sand ri und reinlich. Ni A. Möbs IV. Ww. Desglei S518 eur Keller Berner Sehr put, Haltung seh 27 Nieder-Ros- Konrad Simon II. 2 eagle Sut, Haliung gut. 5 Goltherd Bommers gut und winlich. 5 N N 8 Wie ee * 1 4 30 g 4 r Bernerbastard Brauchbar, Haltung ziem⸗] 28 Nieder-⸗Weis K. Bullmann II. Desgleichen PN 0 9 Dorn · Assen · Jobannce Bommer 4 Pebgtelchen c gut und reinlich. Nieder— zeisel Die Gemeinde 3 Desgleichen Sehr gut Haltun seh 3 dein deim 1. 22 55 85 Auch. 10 Decglei aut und wem. N 9 K Joh. Anton Klein J. f uns. Desgleichen Desgleichen. Bindecker Desgleichen Brauchbar, Haltung sehr Vogelsberger 0 1 5 5 10 Fauerbach 701 g6be Winter IV. gut und reinlich 2 7 b cer gut 8 ite 3 1. Nieder-Wöll- Heinri un. 18 der Höhe Tonrad Philipps IX. 2 Nane 28 ede gut.——— Bausch IV. 3 Berner e Haltung gut A auer bach bei Wilhelm Holle 5 din⸗ 8 d reit. f Flug„ Friedberg 0 Holler 2 Bernerbastard Sehr gut, Haltung sehr deinrich Stoll Desgleichen Sehr 2 seht 5 K 0 gut und reinlich. 1 a e 5 Müller Dietz Desgleichen[Gut, Haltung sehr gut— Bauer Bernerbastard 6 8 5 2 Friebber f 8 und reinlich. f K ie 9 Die Stabt selbst 3 Friesländer⸗ Brauchbar, Haltung gut 30 Bee Joh. Heinr. Schreizt 1 Desgleichen und reinlich. 10 Un. 1 bastard und reinlich g gut 31[Oder⸗Mörlen M. König 1. 4 8 1 Gut, Halig. gut u. reinlich. * 0 emerbasatd e 1 Pollipp Feat eee Nr Haltung gut. 13 Gamb Der drille Ochse N. Lut, Haltung ser schlechl ach Pacher Kammer 3 Desgleichen[Gut, ahn 2 Heinrich König XI. Desgleichen 3 0„ ee A 3 Hut, Uung ziemlich. Peter Eiff Vogelsberger ethe 4 1 e Nan v. Bohelsberger Brauchbar, Fallung. A l b 2 Haltung sehr[32 Ober⸗Rosbach Georg Stork i 1 uch aber Annen. 19 Kontab Bingel Bernetbasiard Out, Oaltung gut, aber f rk Il. e Sehr gut, Haltung zwar 9..„ ut aber nicht rei 14 Griedel G i 8 2 corg Dreut 1 1 Pbilip genug. einde** 3 Neat den n gut. Philipp Buch II. Deogleichen Brauchbar, Haltung gut 0.. 15 2 Der dritte O g. Georg Hock e. gleiche und veinlich. N Hausen Jacob Klöß 1 Vogelsberger Gut, MN—9 33 Ober⸗Wöllstadt Heinr. Gondolph IV.“ 2 Dead. f El 16 doch Weisel rein f Ser dun, Hauiung sehe ö eter Kuhl 2 0 f Derse ˖ 0. e e een ene P eezleicen etdnng br, Halnng gut Aurubeck. Ilbensiabt l cogleichen.. 1 9 0 1 4 Peier Haas III. 2 Bernerbastard Brauchbar, Hallung gut 34 Ockstabdt Heinrich Gröninger“ 4[DOesgleichen Wee 1. edbelk⸗ Auguslin Haas III. Otagleich und xeinlich. g Rich 8 In gleichen N gut Desgleichen Brauchbar daun Weg. * N. a 5 5 18 Kurch Göns Konrad Jung II. 2 Vogelsberger Gul, bai dun 6 t N 9 1 0 U zogelsberger Sebr gut, Hal 1 0 und rein gut, Haltung gut — Johs. Bach II. Deoglei a 35 Oppershosen Martin Wei 0 aber nicht reiutich genug 5 4 19 Langenhain Heinrich Schneider II. 1 Breglelgen n 1 e ee er* 2 Berner bastard Gut, Sang vort dgld 7„Haltung gut. Heinrich Jung Ww. gut und rein. f 1„ Desgleichen Untauglich, Halig, schlecht. 1 1. 1 0 . 9 0 rr 1 i Namen aua Der Faselochsen Urthell üer die Tuchtige: Namen Namen fange Der Faselochsen Urtheil über die Tüchtig⸗ 3 N 1 2 Scan 5 keit der Faselochsen und& der der galel⸗ Schlag und keit ber Fastlochsen und 88 SGemeinden. Faselochsenhalter. sochsen. Abstammung. ihrer Unterhaltung. Gemeinden. Faselochsenhalter. ochsen.] Absiammung. ihrer Unterhaltung. a ian Sch Bernerbastard Gut, Hallung sehr gut 43 Södel Gemeinde 2 GBernerbastard Unbrauchbar, Haltung sehr er an 0 d und 10 7 4 gut und reinlich. Desgleichen Brauchbar, Haltung des⸗ Desgleichen Brauchbar, Haltung gut gleichen. und xeinlich. 37 Ostheim Balthaser Bopp 2 Desgleichen Gut, Haltung sehr gut 44 Staden Heinrich Hammel 2 Desgleichen Brauch bar, Haltung sehr und rein. ee 1 1 15 7511 0 Peter Schimpff. Desgleichen Gut, Haltung gut.. ö eogleichen nbrauchbar, Haltung gut. Gd r II. Vogelsberger Gut, Haltung ziemlich gut 45 Steinfurt) Pachter Reif 2 Desgleichen Gut, Haltung gut. 38 Pohl⸗Göns Anton Pommer II.] 2 0 9 e 95 f Pachter Schultheis Desgleichen Desgleichen. K. Schepp VI.. 1 a 70 4 n Gilbert Bender 1 Desgleichen. dus, Haltung sehr i ei Bop Reiner Berner Sehr gut, Haltung sehr ünzenber gut und rein. ann,, 5 t feinlich. 47 Wedesheim W. Hilger 2 Desgleichen Gut, Haltung sehr gut W. Knöpp. Bernerbastard Desgleichen. 5 b und rein. Fr. Konrad. Reiner Berner Desgleichen.(K. Schönwolf Desgleichen Desgleichen. Karl Schmidt Bernerbastard Brauchbar, Haltung desgl.] 48 Wisselsheim Pachter Schultheis] 1 Holländer Gut, Haltung gut. 40 Rockenberg Karl Billmeier 2 Desgleichen Gut, Haltung gul. 49 Wölfersheim Anton Huber 3 Bernerbastard Gut, Haltung sehr gut b. Haumann Vogelsberger Gut, Haltung vorzüglich 1 und reinlich. gut und rein. Chr. Löschhorn Desgleichen Brauchbar, Hal ung desgl. e„ 2 eg n— 1 sehr[50 Wohnbach Johs. Philippi 2 Be N e S i 4. desgleichen Brauchbar, Haltung sehr ohnba ohs. ilippi Berner 1 42 Schwalheim Georg Jehner gleich gut und faͤglich. Haltung sehr unreinlich. Christian Meyer. Desgleichen Brauchbax, Haltung ziem⸗ Bernerbastard Brauchbar, Haltung zwar 5 lich gut und reinlich. gut aber sehr unreinlich. Nach vorstehenden Einträgen sind: a. sehr gut 20 b. gut 49 o. brauchbar 25 d. unbrauchbar 10 e. noch anzuschaffen 5 Summa 109 Aus Stadt und Land. ch. Friedberg. Alle, welche die neue Anlage des Gedenkeichenplatzes an der Turnhalle sehen und Sinn für das Schöne haben, freuen sich dieses bier zum Ausdruck gekommenen Sinnes. Leider jedoch sind schon einige Buchstaben der Ausschrift, welche die dort aufgestellte Bank irägt, ausgekratzt. Nicht verständige Erwachsene, sondern unverständige Kinder können jene Beschädigung ausgeführt haben. Es ist sehr zu wünschen, daß den Kindern in den Schulen eingeschärft werde, was es bedeutet, wenn Gegen⸗ stände, Einrichtungen und Anlagen für den öffentlichen allgemeinen Gerbrauch dem Schutze des Publikums anver⸗ aut und empfohlen werden. Nur wenn dieser Schutz gewährt, wirksam bethätigt wird, kann von Erhaltung und später von Erweiterung der neuen Anlage die Rede sein. Friedberg. Limburg lahnaufwärts, über Weilburg, Wetzlar, Gießen und von da seitwärts in die Wetterau vis gegen Hanau wird in der zweiten Hälfte des August und im Anfang des Sepiember d. J. der Schauplatz eines größeren Manöbvers sein. Den Schluß desselben wird eine Gesammtaction der 3 Divisionen des 11. Armeecorps zwischen Friedberg und Hanau bilden. Nachdem der goldene Grund von Mainz aus durchzogen ist, wird zu⸗ nächst die 41. Brigade(87. und 88. Nass. Regiment) längere Zeit in der Umgebung von Limburg mansoriren, eine Brigade zwischen Weilburg und Wetzlar, und im Anfange des September werden die 3 Divisionen zwischen Friedderg und Hanau zusammentreffen. 0 Friedberg. Am 10. d. fand in Hanau eine von allen Mitgliedern besuchte Zusammenkunft des Friedberg⸗ Hanauer Eisenbahn⸗Comites statt, um von den Plänen und Vermessungen, die dem Landrath v. Schrötter zur Begutachtung übersendet worden sind, Einsicht zu nehmen. Man einigte sich, der preußischen Regierung dafür Dank zu sagen, daß sie die Linie im Ganzen den Interessen der Gegend und Bevölkerung gemäß fesigestellt hat. Sodann wurde beschlossen, in einem Gutachten noch besonders die Berücksichtiguug der Orte Kaichen, Erbstadt und Helden⸗ bergen und die Anlage einer Station oder Hallestelle vor der Alistadt Hanau zu empfehlen. Die Bahnlinie führt von Friedberg über Assenheim, Windecken nach Hanau in den Central Bahnhof. Gießen, 15. April. In der Nacht von Montag auf Dienstag soll in der Wohnung eines Telegraphen⸗ Beamten eingebrochen und demselben 65 Thlr. gestohlen worden sein. Es wurde in Folge dessen ein hiesiger Dach⸗ decker verhaftet.— Gestern wurde ein Taugenichts von Daub ringen verhaftet, welcher verdächtig ist am Montag Abend zwischen 5 und 6 Uhr in Oswald's Garten an einem, resp. an 3 Kindern, unzüchtige Handlungen verübr zu haben. Darmstadt. Das Großherzogthum Hessen hatte im Dezember 1873 bei einer Gesammtbevölkerung von 852,894 Personen 313 Aerzte, 13 Wundärzte, 15 Zahn⸗ ärzte, 49 Veterinärärzie, 108 Apotheker mit 80 Gehülsen nud 39 Lehrlingen, 225 Heilgehülfen, 1167 Hebammen und 46 Hospiläler. Framersheim(Rheinhessen), 15. April. In der Nacht vom 12. auf den 13.(Sonntag auf Montag) un⸗ gefähr um 3 Uhr Morgens wurde hier eine mit starkem Hetöse verbundene Erderschütterung wahrgenommen. Es klang, als ob ein stark beladener Wagen in der Richtung von Ost nach West vorbeiführe. Mainz. Am 10. d. verstarb in hohem Alter der durch seine schönen Reisebilder aus den Tropenländern rühmlichst bekannte Natursorscher Freiherr v. Kittlitz. Mainz, 15. April. Ju dem gestrigen Akendzuge, welcher von hier nach Bingen abging, wurde unterwegs während der Fahrt ein Passagier vom Schlage gerührt und klieb auf der Stelle todt.— Der Besuch der Blumen- ausstellung in der Fruchthalle war ein recht lebhafter. Es wurden bis zum Montag 3420 fl. vereinnahmt und 4000 Loose abgesetzt. ö Allerlei. Frankfurt, 16. April. Gestern Mittag wurde in Folge des Pfeifens der Locomotive auf der Verbindungs⸗ bahn ein Pferd scheu und rannte mit dem Wagen, in welchem eine Frau saß, dem Zug entgegen. Die Frau sprang in ihrer Angst aus dem Wagen und stürzte auf das Geleise, von welchem sie sich nicht sofort wieder er⸗ heben konnte. Der Locomotivführer, welcher die Gesahr gewahrte, hatte Geistes Gegenwart u genug, rechtzeitig die Maschine rückwärts wirken zu lassen, in Folge dessen der Zug gerade vor der daliegenden Frau stehen blieb. Weimar, 13. April. Ein Telegramm aus Alexan⸗ dria an Frau Hofrath Rohlss vom 12. d. M. bringt die Nachricht, daß die Herren der Expedition in die libysche Wüste glücklich in Esneh am Nil wieder eingetroffen sind. Die Rückkehr nach Europa wird in wenigen Wochen erfolgen. Dresden. Ein Graf von Gleichen, schreibt der„Cal⸗ culator“, ist in unserer Nähe an der Elbe aufgetaucht. Derselbe hat eine Liebschaft mit drei Schwestern, die in seinem Hause beschäftigt sind, und jetzt alle Drei die trif— tiasten Grün ke haben, von ihm gehelrathel sein zu wollen. Da dieser Gleichengraf noch nicht zum Islam überge⸗ gangen und zur Zeit noch Christ ist, so ergriff er den Ausweg, die mittelste Schwester zu heiralhen und verlangt Civiltrauung der beiden Anderen an die rechte und linke Hand. London, 11. April. In Soutbampion trifft man Vorbereitungen für den feierlichen Empfang der Leiche Livingstone's. Vom Ministerium ist der Befehl ertheilt worden, die Leiche ohne Umstände zu landen. Etwa zwei Stunden vor der Ankunft des Schiffes werden die Flaggen halbmaßt aufgezogen werden, und während des Landens Kanonen abgefeuert, die Glocken geläutet und ein Todtenmarsch gespielt werden. Einladungen sind an die literärischen und wissenschaftlichen Gesellschasten u. s. w. ergangen, den Major zu den Docks zu begleiten und dem Leichenempfange beizuwohnen. London, 15. April. In der vergangenen Nacht hat eine Explosion der Gas-Anstalt in Astley⸗Deep, unweit Dunkanfield, stattgefanden, wobei etwa 50 Personen ge⸗ lödtet oder verwundet wurden. Einige Mittheilungen über die Wetterauer Industrie⸗ Ausstellung. Am zweiten und letzten Freitag eines jeden Monats hält das Comite seine regelmäßigen Sitzungen ab, um die Vorbereitungen zur Aus- stellung zu berathen und festzustellen. Erklärungen, sich als Aussteller zu betheiligen, sind abgegeben von den Verwaltungen der Berg- werke, der Saline und Mineralbrunnen der Wetterau, von den Fabrikanten dahier und zu Ober-Mörlen ꝛc., von Handwerkern und Künstlern vieler Orte, sowie von Oekonomen. Auch die Betheiligung Wetterauer Brauereien sei hier besonders erwähnt, da diese Industrie hier in Friedberg eine ausgezeichnete Ver— tretung verdient. Einzelne Aussteller haben 10 bis 12 Nummern und ebenso viele Flächen-Meter belegt. Das Interesse an der Sache nimmt täglich zu. Ein Schmiedemeister, jenseits der Nidda wohnend, schrieb bei Einsendung seiner Ausstellungserklärung: „Es muß zu diesem zweckmäßigen Unternehmen ein jeder tüchtige Arbeiter der Wetterau bei- tragen und etwas Entsprechendes aus seinem Fache liefern, indem eine Wetterauer Industrie-Ausstellung schon lange erwünscht gewesen wäre.“ Mit diesen und anderen ähnlichen Aeußerungen ist dargethan, daß die Bedeutung und Zweckmäßigkeit unseres Unternehmens überall erkannt wird. Bei den Preisvertheilung mitzuwirken hat Großherzogliche Centralstelle der hessischen Gewerb⸗ vereine zugesagt. Die Gewerbvereins- Medaille bildet den ersten Preis; dann kommen, nach dem Urtheil der unparteiischen Preisrichter, die Aus- zeichnungen des Ausstellungscomite's, bestehend in Diplomen und in lobender Erwähnung. Alle diese Auszeichnungen werden veröffentlicht. Nament⸗ lich wird dieses in einer Brochüre, welche das Comite nach der Ausstellung über dieselbe heraus- geben wird, geschehen. Darin genannt zu werden, muß für jeden strebsamen Industriellen und für jeden Ort der Wetterau eine Ehrensache sein. Es können noch Anmeldungen geschehen, da die zu Gebote stehenden Räumlichkeiten groß sind. Allein es kann doch, wie in den desfallsigen Be⸗ lanntmachungen angegeben, vorkommen, daß Spät⸗ linge in Platz und Annahme zurückstehen müssen. Also beeile sich Jeder, der, wie jener ebrenwerthe Schmiedemeister mitwirken will, bei unserem„zweck⸗ mäßigen Unternehmen“, dieses zu erklären. Auch die Nichtindustriellen können dieses, indem sie ihr Interesse an der Sache recht lebhaft zu erkennen geben und dieses sachliche Interesse auch bethä⸗ tigen, demnächst durch fleißigen Besuch der Aus- stellung und schon jetzt durch Betheiligung an der Ausstellungslotterie. Der Verkauf der Loose hat bereits begonnen. In jedem Orte sind dafür Agenten ernannt. Die Aussichten auf schöne, ge⸗ bräuchliche und werthvolle Gewinngegenstände be⸗ günstigen diesen Beweis des Interessens für unser Unternebmen. Aber auch an den anderen Interesse⸗ beweisen wird es nirgends fehlen. Landwirthschaftliches. Rahmgewinnung. Bekanntlich erfolgt dieselbe in der Art, daß man die in der Milch suspendirten Fett⸗ kügelchen an die Oberfläche steigen läßt und sie dann ab⸗ nimmt. Bei gewöhnlichem Betrieb und in kleinern Wirth⸗ schaften wird das Aufsteigen des Feites am wirksamsten in der Art begünsligt, daß man, erstens, die Milch in möglichst flacher Schicht, also in niedern Schalen aufftellt und dann zweitens, besonders dafür Sorge trägt, daß die Milch möglichst lange süß bleibt, da das coagulirende Casein die Feukügelchen einschließt und am Aussteigen hindert. Neben großer Reinlichkeit, ist es nun vor Allem der Sauerstoff der Luft, der dem Sauerwerden ber Milch hindernd entgegentrut und es wäre demnach vorzugsweise sür reichliche Zufuhr reiner Luft in die Milchkeller Sorge zu tragen. Das Ausstellen in dumpfen Kellerräumen, die mit stagnirender, die Entwicklung pilzartiger Fermente be⸗ günstigender Luft erfüllt sind, sowie das dichte. Ueber⸗ einanderstellen der Milchsalten, sind deßhalb entschieden zu verwerfen. Je mehr bei Anlage der Milchsinben für leb⸗ haften Zutrin von athmooepbärischer Luft, für Helligkeit und Geräumigkeit gesorgt wird, um so vollkommener und besser wird auch die Rahmausbeute sein. 1 110.560 5 4 1351 — * 27 age apt 2 Lupin“ eibes J. Hirenel lassten leigitt F energls- telchen Bnebbe mer d. nachst pro 0 Verl 700 4240 lie oder getre Egedstion — dirt.“ Nit diesen dert u dergethan, taaß glei unstrtt lire. bithnnufen ha derer Gtwerb. rttting- Medaille unt, zach ken „n Aus⸗ *, beichend in iert Finz. Ale ir et. 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Fruchibericht. Mehl Nr. 1 N fl., Nr. 2 25½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18½ bis 19 fl., Nr. 5 16¼— 17 fl., Roggenmebl%(Berliner Marke) 12—13¼ fl., do II.(Berliner Marke) 13½ bis 14½ fl. Waizen effecuiv hies. 17½½ fl., Korn 12—13½ fl., Gerste 13½— 14½ fl., Hafer 11½—11¾ fl., Kohlsamen 16 ½ fl., Erbsen 12—14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12 bis 17 fl. Rüböl 38 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo. Mainz, 16. April. Productenmarkt. Waizen per Mai 16¾ fl., per Juli 16 fl. 3 kr., per Nov. 14 fl. 35 ke. Roggen per April 11 fl. 42 kr., per Mai 11 fl. 40 kr., per Juli 11 fl. 10 kr., per Nov. 10% fl. Hafer per Mai 11 fl. 15 kr., per Juli 11 fl. 18 kr. Rüböl per Mai 17 fl. 45 kr., per Oct. 19 fl. 12 kr. Geld⸗Cours. Frankfurt am 16. April 1874. Preußlische Friedrichsd'oer.. fl.—— Deen,— 9 34-36 Holländische f. 10 Stücke„ 8 45—47 Duegtenn x„ 5 30—32 Ducaten al mareo„ 5 32—34 20-Frankenstücke„ 9 2%—25½ Englische Sovereigns„ 11 50—52 Russische Imperiales.„ 9 40—42 Dollars in Gold..„ 225— 28 Für Franz Blaß in Nleber⸗Mörlen sind bei ber Expedition b. J. eingegangen: von Frau Dieffenbach 24 kr., C. H. 1 fl., Höt. 1 fl., A. Feiling 30 kc., Einge⸗ sandt in Freimarken aus Hoch Weisel 24 kr. Archt kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend u 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. Alle Forten Oel farben, 1215 zum Anstrich fertig, empfiehlt Wilh. Bernbeck. Die Wormser Brauacademie 955 beginnt ihr nächstes Sommersemester am 1. 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Prog ra m m. 1 II. Abtheilung. 7) Duett über„Faust“ für Clavier und Violine. IJ. Abtheilung. 1) Duett aus der„Regimentstochter“ für Clavier und Violine. 5 4 fü 0 ini 8) Auf dem Wasser zu singen... Schubert. 2) Arie aus„Tell für Sohran.. Rossini. 9 Arte 8 105 ilch F 3) Brief⸗Duett aus„Figaros“ Mozart. 10) Früblingslied für Clavier und 2) Serenade du Passant für Clavier Bioline und Violine. 11) Ja du bist mein Marschner. 5) Arie aus der„Entführung“ Mozart. 20 Zank⸗ Duett aus„Maurer und 6) Warnung vor dem Rhein Starck. Schlosser“. 5 Auber. Einzelkarten à 30 kr., Familienkarten für 3 Personen à 1 fl. 12 kr. sind in der Wohnung des Landgerichtsdieners Bechtold und Abends an der Kasse zu haben. 017 Das Neueste in Kappen, Seide, Filz- und Stoff hüten empfiehlt in schöner Aus wabl und zu reellen Preisen Friedberg. J. Koob, G. A. Velte Nachfolger. 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Schweinefleisch pr. Pfund 19 kr., 1239 bei Wilhelm Heß in der Usagasse⸗ Für Stotternde 1242 bin ich Dienstag, 21. April, im Hotel Trapp, Friedberg, zu sprechen. 8 Friedberg. Spracharzt A. E Gerdts. Strohhüte 1102 in großer Auswahl und neuester Mode billigst bei Heinrich Diehl, Usagasse. Einen Schreinergesellen 1107 sucht zu baldigem Einttitt 1 Friedberg. J. Wilhelm. 1246 Zur bevorstehenden Sommersaison empfehle eine reiche Auswahl in allen Nouveautés und besonders Pariser Modellhüten und Sonnenschirmen Elise Hanau, vis-à-vis der Post, Frische Repskuchen 1250 vorzüglichster Qualität, fl. 5. per Ceniner. Ph. Dan. Kümmich. 1121 Das Neueste in Sonnen- und Kegenschirmen, Putz⸗ und Modewaaren bei L. Backes. Sommerpantoffeln 1142 in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Geschwister Schloß. Herten-& Damen-Uhren in Gold und Silber, sowie Garnituren für Confirmanden in großer Auswahl. Feste Preise, reelle Bedienung. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Sonntag Misericordias Domini. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche! Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. 12⁴³ Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. 2. Sonntag nach Ostern. Wegen der Erstkommunion der Kinder in Bad⸗ Nauheim beginnt hier der Gottesdienst Morgens um 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr ist in Bad-Nauheim Andacht und Predigt. Während der Woche beginnt der Gottesdienst um 7 Uhr- 10. Wilh. Bernbeck. Geschwister Schloß. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 16, Praktischer Rathgeber Nr. 4 und eine Beilage.) händler Seriba und Kauf: Rindfleisch pr. Pfund is k., 0 Gottesdienst in der Burgkirche:! J. 2 18 1 nagt K Vanch weilere legenbe Gloßh. Babe in Get Zub 5 delische cafftt k tnlschled luler d srafgese gericht Slrasr tingeb dahin Buchhe zu erl. haltunt Weise Be Der Al Bennig Amend Mäside kir Ben eien fü wer, hlt u f Capital kadollm Lanig ml, in dr kiggen bung. dotlieg n 1 Verein U d. * u S dern Sete auf ———— iu) is it, fund 19 kr 1 t. ternde * W dr! A E Gerdts ede bil Diehl, Miagast. et gesellen J Wildelm. 1 tunfeble eim rb bestaden sise Hanau, — der des. Kuchen genschirmen, dewaar el L. Backes. affch een Priise vister che Aru- Ahl ufmudel fit Flic — 1 N at 14 tir — gere e 9— Beilage. Oberhessischer mzeiger. * 46. Deutsches Reich. Darmstadt. Am 27. März wurde der Präsidenten. 6 Superintendent der Superintendentur Oberhessen Bemerkungen unter lebhaftem Beisalle mit folgen⸗ Prälat Dr. Friedrich Carl Simon auf sein Nach- der Erklärung zurück:„Ich behalte mir und suchen und unter Anerkennung seiner mehr als meinen Nachfolgern das Recht vor, jeder Con- fünfzigjährigen der evangelischen Kirche geleisteten ferenz nach persönlichem Ermessen beizuwohnen ausgezeichneten Dienste in den Ruhestand versetzt und Ihnen den Inhalt mitzutbetlen oder zu ver- und von der ihm verliehenen Würde eines Prä- schweigen. Ich erkenne in dieser Beziehung keinen laten der evangelischen Kirche enthoben, und dem Richter über mir an.“ Bei fortgesetzter Special— Superintendenten der Superintendentur Rheinhessen berathung werden die§h. 2—8 theils nach der Dr. Carl Georg Friedrich Schmitt die Würde Regierungsvorlage, theils nach den Commissions⸗ eines Prälaten der evangelischen Kirche, mit ee Anträgen angenommen. a f Sitz und Stimme in der ersten Kammer der den Der„K. 3.“ wird über das Befinden Stände des Großberzegthums verbunden ist, des Fürsten Bismarck geschrieben, daß es sich jetzt verliehen. mit jedem Tage bessert, so daß derselbe wieder-“ — 13. April. Heute Nachmittag trat der holt schon einige Stunden am Schreibtische ver- Finanz- Ausschuß der zweiten Kammer mit dem bringen konnte. Mivisterium zu einer gemeinschastlichen Sitzung.,— 14. April. zusammen. Es handelte sich dabei um das Nach- beute von dem Gerichtshof für kirchliche Ange- trags⸗Bupget und die Hoftheater-Frage. Sicherem legenbeiten auf Grund des§. 24 des Gesetzes Vernehmen nach wird der genannte Ausschuß noch dom 12. Mai 1873 in contumaciam zur Amts- weitere Sitzungen in Betreff der fraglichen Ange- entsetzung verurtheilt. E legenheit abhalten.— die„Nordd. Allg. Ztg.“ bestätigt aus — 14. April. In der gestrigen Sitzung des sicherer Quelle, daß der Admiralsrath von Madrid Groß b. Cassationshofs sind die von dem Großh. die briden in der Sulu: See in Beschlog genom. Bezirksgericht und Großb. Obergericht zu Mainz then deutschen Handelsschiffe zue Marie“ aus in Betreff des in dem„Mals zer Journal“ seiner Altona und„Gazelle aus Apenrade mit den Zeit veröffentlichten Briefes an Se. Maj. den Ladungen freigegeben 1* eie Bebörden 808 deutschen Kaiser erl ssenen freisprechenden Urtheile Manlsc zur Auefütrung dieser Verfügung 8 cassirt worden. Der Gerichtshof hat hierbei als wiksen(eren. Die Entschädigung der Eizentbümer entschiedene Wahrheit angenommen: daß der Brief e ee 9—— ain 8 unter die Strafverfügung des§. 95 des Keichs⸗schlagnahme krlilkemen Verluste e strafgesetzes falle, und hat die Sache an das Ober— 5 A hoffentlich bald 1 0* gericht zurückverwiesen, um über das zu bestimmende N 8 L eithnie Mastge käpfuche Strasmaß zu verhandeln und zu entscheiden. 1 cen en ee ec e Dort Aöeorontter Schroder bat den Antra zur Uebernahme der ihm dort übertragenen Stel, 5 92 8 5 ig lung eines päpstlichen Nuntius auf den 28. d. eingebracht, die Stellen gewisser Beamten, die bis fesigesegt Ein Nachfolger für denselben auf dem dohin nur widerrufliche waren, z. B. die ders hiesgen posten uch icht I e 4* Buchhalter, Revisoren, Probaloren zt zu definitiven? en zu erklären und die Inhaber derselben, unter Fest⸗ Ausland. haltung des Quinquenniums, in unwiderrvflicher 0. ga; 25 Weise anzustellen. HDODiäesterreich⸗Ungarn. Wien, 15. April. g[Das Abgeorductenhaus beschloß, den Fux'schen Berlin, 14. April. Reichstag. Fortsetzung. Resolutions-Antrag auf Erlaß* Gesetzes be⸗ Der Abgeoroncte v. Treitschle tritt für den Antrag treffs Ausschließung der Jesutten und der ihuen Bennigsen ein. v. Mallinckrodt vertheidigt sein affilüirten Orden und Congregation n n aus Oester— Amendement vom Standpunkte des Centrums. Der reich dem Ausschusse für die confesstonellen Gesetze Präsident des Reichskanzler-Amtes Delbrück weise zu überweisen. N 6 Forckenbeck weist die bezüglichen Erzbischof Ledochowski wurde Der Beschluß erfolgte nach Be— die Bemerkang Mallinckrodt's zurück, die Milliarden gründung des 8* eee seien für militärische Zwecke verschlungen, und hebt bei namentlicher Abstimmung mit 148 gegen 21 hervor, die Milliarden seien als Kriegskosten ge- Stimmen. i 08 zabli und für Kriegszwecke bewilligt, nicht um— 16. April. Das Abgeordnetenhaus nahm Copitalien für Deutschland auzusammeln. Bundes- heute mit großer Majorität in der E neraldebatte bevollmächtigte Campbausen erklärt sich mit dem die zweite Confessionsvorlage, belr. Anerkennung Bennigsen schen Compromisse einverstanden und be- der Religionsgesellschaften an, nachdem 5 Redner merkt, es gäbe keine wichtigere Finanzpolitik, als für den Gesetzentwurf gesprochen und Niemand den Frieden zu sichern, und kein sichereres Mittel, principielle Bedenken dagegen geltend gemacht hatte. diesen Zweck zu erreichen, als den Frieden zu ge— Schweiz. Bern. Durch Urtbeilsspruch bieten. Diesen Weg wollen wir uns durch den des Berner Appellationsbofes sind die renitenten vorliegenden Gesetzentwurf erhalten. Feldmarschall[ Mitglieder des katholischen Kirchengemeindtraths Graf Molike constatirt, daß sein Stand punkt in von Charmoille im Jura abgesetzt. det Frage unverändert sei. Ein starkes Deulsch⸗— Der Berner Regierungsrath hat auf eine land in der Mitte Europas sei die beste Bürg- Nachricht, daß im Jura am nächsten Sonvtog, schaft des Friedens. Gegenüber dem Revanche am Tage der Volksabstimmung über die Bundes N sei ne Hand am Schwelle nothwendig. revision, umuhen befürchtet werden, zu deren rüstung bedeute Krieg, der hoffentlich durch die Verhütung in einer außerordentlichen Sitzung die! Weisheit der französischen Regierung vermieden nothwendigen Maßregeln angeordnet. 5 werde. Nach einer kurzen Rede Lusker's wird Frankreich. Paris. Der berüchtigte die Debatte zeschlossen. Der Antrag Hasenclever spanische Pfarrer Santa-Cruz ist unter polizeilicher wird darauf mit allen gegen die Stimmen der Bereckung von Bayonne nach Paris gebracht und drel Antragsteller abgelehnt. g linckrort wird mit 256 von 372 gegen 114 des Innern, Herrn Baragnon, bedeutet worden, Summen abgelehnt. Der Antrag Ausseld(Fort- daß er in Lille internirt wird. schritt) wird gleichfalls abgelehnt. Der Antrag— Die französische Regierung hat Herrn von Bennigsen wird mit großer Majorität angenommen. Lesseps den Rath gegeben, die von der internatio⸗ (Dafür auch die Fortschrittepartei.) nalen Tonpencemmission bezüglich des Suez-Canals — 15. April. Reichstagssitzung. Fortsetzung gefaßten Beschlüsse zu eecepliren. ter zweiten Lesung dis Militärgesetzes. Windthorst— 14. April. Der Contre-Admiral Ribour spricht gegen§. 2, weil er dae ganze Gesetz be- sist heute nach Southhamplon abgegangen, um ssch lämpfe, und bemängelt den Compromiß und die auf dem englischen Postrampfer nach Sidney ein teffallsfgen Verhandlungen und Conferenzen ein- zuschiffen. E 1 e 2 g l Der Antrag Mal- hier von dem Unterstaatssekretär im Ministerium zelner Reichetagsmitglieder, auch des Reichstags Klassischen mit dem Modernen [der stets — Nach den Andeutungen der officiösen Blätter scheint es, daß die Regierung den Versuch machen will, von England die Auslieferung Rochefort's und seiner Venossen, oder doch die Verbannung derselben von englischem Boden zu verlangen. Der„Constimtionnel“ meldet in der That, daß ein Vertreter des Justizministeriums in besonderer Mission nach London abgegangen ist. Großbritannien. London. Der Kaiser von Rußland wird den gegenwärtigen Dispositionen zufolge erst am 15. Mai in England eintreffen. Er wird von einem seiner Söhne und wahrschein— lich von Fürst Gortschakoff begleitet sein. Zu Ehren des Kaisers wird eine große Truppen⸗ Revue im großen Park von Windsor stattfinden und in Verbindung mit derselben werden 10,000 Mann Teuppen auf dem Cavallerie-Uebungsplatze in der Nähe von Windsor campiren. Man er- wartet auch, der Monarch werde den Rennen in Ascot beiwohnen. Türkei. Konstantinopel. Herr v. Les⸗ seps bat dem Vicekönig von Aegypten angezeigt, daß die Arbeiten eingestellt und der Canal ge— schlossen werden solle, wenn es bei den von der Commisstion auferlegten Bedingungen verbleibe. Der Vierkönig bat Herrn v. Lesseps angewiesen, dieses nicht zu tzun, widrigenfalls er die Arbeiten fortsetzen lassen würde. Man glaubt nicht, daß Lesseps die Arbeiten einstellen werde. Amerika. New-ANork. Der demokratische Candidat für den Gouverneurposten in Artansas bat, gestützt auf die günstige Entscheidung des Staatsgerichtshofes, den republikanischen Gouver⸗ neur aus dem Amte vertrieben und sich der Hauptstadt Little-Rock bemächtigt. Der Gouver- neur rief die Intervention des Prasidenten Grant an. Musik. Praktischer Lehrgang des Clavierspiels. Von Louis Köhler. 10 Bände von durchschnittlich 60 Seiten, à 54 Kreuzer. Henri Litolss's Verlag in Braunsch weig. Der rübmlichst bekannte-Verfasser, durch seine ausge; zeichneten musikalisch-pädagogischen Werke einzig in seiner Art dastehend und weit über das deuische Vaterland hinaus andkannt, dieiet im vorliegenden„Lehrgange“ wiederum ein so gediegenes und praklisch unübertreffliches Lehnweik für die Jugend und, in seiner Folge, für das neifere Alter, daß es unbedingt den ersten Platz in diesem Genre der Musikliterair einzunehmen destimmt ist. Von den (tsten Anfängen des Ctavierspiels ausgehend, führt der „Praktische Lebrgang“ mit systematischer Sicherheit, und in stusenweise geordneter, wechselnder Folge, den Lernenden nicht allein in der Technik, sondern auch in der ästhetischen Vortragsweise zu einer bedeutenden Vollendung. Ju diesem Zwecke hat der Verf. seinen Lehrsteff selbst geschaffen und seine Muster- und Bildungsstücke durchgehende aus der guten Musikliteratur gewätlt. Besonders aber hat mer es verstanden, selbst schon im ersten Hefte, welches die An⸗ sangselemente des Clavierspiels umfaßt, ansprechende Volks- und Kindermelodien mit leichten Sachen von Mozart, Hummel, A. E. Müller, Czeiny, Wan⸗ ball u. J. w. zu verflechten und so don vornberein den jugendlichen Sinn zu sesseln und zugleich für die edleren Formen des musikalischen Ausdrucks zu erwecken. Dieser Gesichtspunkt aber, nämlich die Verbindung des technischen Sindiums mit der Freude des Schülers an dem auch äußerlich Reizvellen, der dunte, jedoch pädagogisch degrün⸗ dele Wechsel des Mechanischen mit dem Musikalischen, des des Charactervellen mit dem Brillanten, des Instructiden mit dem Idealen ist in so glücklicher Wahl sesigebalten und durchgeführt, daß der sonst sich so leicht einschleichenden Unsuß, dem Uederdtusse, die Folge jeder dloß mechanisch⸗ trockenen Leor⸗ weise in allen Wissenschaften und Künsien sein wuß, bier nie Raum gegeben wird. Um aber das Hauptziel, näm⸗ lich die Vorbereitung zum Studium der Classiker zu er reichen, gab der Verf. in dem 410 verschiedene Nummern zählenden Werke dem progressiven Lebrgange angemessene Composittionen von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Veek⸗ bhoven, Schubert u. s. w. instructive Sonaten Literatur durch die Namen Clementi, Hummel, Kublau, A. E. Müller, D vieler Anderen in reicher Auswahl vertreten. 8 der Hand, daß durch diese in der Samm Werke den Schülern bedeutende Geldersparniss schassung von S pecial⸗Ausgaben geboten wird. und finden wir namentlich die eines ssek und N N . N Bekanntmachung. 1222 Zur Bahnunterbaltung unbrauchbare alte Bahn schwellen, zu Brennholz geeignet, sollen 5 Dienstag den N. April l. J., Vormittags 10 Uhr, auf der Station Friedberg etwa 800 Stück und Mittwoch den. April l. J, Vormittags 9 Uhr, auf der Station Nieder- Woͤllstadt etwa 400 Stück an die Meistbietenden, unter den bei der Versteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich ver— ert werden. N seigz t iedberg am 16. April 1874. a Der Bahnmeister Rauch. Arbeits-Versteigerung. 1220 Montag den 20 d. M., Nachmittags um 2 Uhr! sollen im hiesigen Rathhause folgende Arbeiten an der ersten Lehrerwohnung, zur Herstellung von, Straßenpflaster und der Mauer um den Kirchhof, sowie die Lieferung von nachstehend beschriebenen Materialien an den Wenigst— nehmenden vergecordirt werden: f. kr 1) Steinhauerarbeit veranschlagt zu 21 36 2 Maurerarbeit 42 40 3 Schlosserarbeit 36 2 4) Pflasterarbeit 147 6 5) Weißbinderarbeit 1 48 6) Zimmerarbeit 8 7) Lieferungen von i 3. 1500 Stück Backsteinen. b. 6 Bütten Kalk 10 30 e. 61 Kubikmeter Sand 140 48 d 1 hölzernen Brunnenpumpe 35 6 e. 12 Kubikmeter Pflastersteinen 40 48 Reichelsheim den 13. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Markt⸗Verlegung. 1226 Da der auf den Philipp⸗Jacobus⸗Tag d. J. ab⸗ zuhaltende Krämermarkt auf einen Freitag fallen würde, so ist derselbe auf Montag den 4. und Dienstag den 5. Mai d. J. verlegt worden. Homburg den 15. April 1874. Der Bürgermeister A. Schleußner. Lohrinden-Versteigerung. 1233 Mittwoch den 22. April l. J., Morgens 10 Uhr, werden circa 450 Centner Lohrinden aus dem Distrikt Achtzigmorgen auf dem Rathhause dahier versteigert. Pfaffenwiesbach den 14. April 1874. Der Bürgermeister n 1* 2„A 2 51 Versteigerungs-Anzeige. 1219 Dienstag den 5. Mai, Morgens 9 Uhr, lassen die Erben des verlebten Fräuleins Kritter dahier Mobilien aller Art— Schränke, Betten, Spiegel, Küchen- und sonstige Geräthschaften, insbesondere auch 1 Weißzeug schrank und 1 Waschkürte— in ihrer Wohnung, im Hause des Herrn Schlossermeisters Diener öffentlich versteigern. 5 Friedberg den 13. April 1874. A— Sch war 3. Großh Hoftaxator. 1 0 Holzversteigerung 1332 Freitag den 24. April sollen im Haincher Domanial— wald im Distrikt Steinrutsche 7 Raummeter Eichen— Scheitholz; 67 Raummeter Buchen-, 4 Raummeter Eichen-, 13 Raummeter Kiefern- und 10 Raummeter Erlen-Prügel⸗ holz; 19 Raummeter Buchen- und 12 Raummeter Eichen⸗Stockholz; 2400 Buchen-, 1800 Eichen- und 1200 Kiefern Durchforstungswellen versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 10 Uhr im Distrikt Steinrutsche am Pflanzgarten. Heldenbergen den 15. April 1874. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. Pück el. 5 5 Holzversteigerung. 1221 Mittwoch den 22. April sollen im Mockstädter Markwalde, Distrikt Kirchwald, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen: 8 86 Meter Buchen⸗Scheitholz 2. Klasse, 1 5„ Prügelholz, .„ Stockholz, 1700 Buchen⸗Astwellellen, 450„ Durchforstungswellen, 150 Weichholzwellen. Die Zusammenkunft findet statt Vormittags 9 Uhr und zwar am Eingong des Waldes ob i i 1 es ober der Kirche bei Nieder⸗Mockstadt am 13. April 1874. Der Markmeister Reuther. Die am 31. März l. J. abehaltene Holzversteigerung Geschäfts⸗Eröffnung. 1191 Hiermit mache einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf hiesigem Platze ein l* Kurz⸗ und Galanteriewaaren⸗Geschäft Schönste und Allerneueste assortirt in Damen- und eröffnet habe. Mein Lager ist auf das Herrenbinden, Hemden, Kragen und Manschetten, Mulltaschentüchern, baumwollenen und seidenen Foulards, Fil-d'Ecosse-Handschuben, Broschen, Ohrringen, Ketten, Medaillons, Kragen- und Man- schettenknöpfen, Hosenträgern, Strumpfbändern, Gummiballen, Zahn- und Nagelbürsten, Frisir⸗ und Aufsteckkämmen, Haar- und Kleiderbürsten, Parfürmerien; große Auswahl in Porte⸗ feuilles und Albums, Pfeifen, Cigarren und Cigarren Spitzen. Durch langjährige Thätigkeit in dieser Branche habe die besten Bezugsquellen in Erfahrung gebracht, so daß in Stand gesetzt bin, außergewöhnliche billige Preise zu machen und halte mich meinen werthen Gönnern bei Bedarf mit reeller Bedienung bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Ludwig Falck, gegenüber dem Hötel Trapp. Vorschuß⸗& Creditverei iedber Vorschuß⸗ X Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) ö 1001 Durch Beschluß der General- Versammlung vom 28. l. M. ist die Dividende pro 1873 auf 10 Prozent sfestgesetzt: Dieselbe kann nach§. 74 und 75 der Statuten: f §. 74. Der Reingewinn wird an die Mitglieder nach Höhe der von jedem auf seinen Geschäfts⸗ antheil gemachten Einzahlungen und zugeschrieberen Gewinnantheile am Jahresschluß als Dividende gewährt, ausgezahlt oder dem Geschäftsantheile, bis derselbe die Höhe von 70 Gulden erreicht hat, zugeschrieben. Bei dieser Berechnung wird der Geschäftsantheil bei jedem Einzelnen nur insoweit berücsichtigt, als er volle Gulden beträgt und nicht erst währen des Rechnungsjahres um dessen Gewinnüberschüsse es sich handelt, entstanden ist; so daß also die während eines Jahres auf die Geschäftsantheile geleisteten Zahlungen erst bei Berechnung der Dividende des nächstfolgenden Jahres mit in Ansatz kommen, vom 1. April l. J. an an unserer Kasse gegen Vorzeigung der Contobücher in Empfang genommen werden. 5 Friedberg, 30. März 1874. Friedberg. §. 75. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. Chemische Büngerfabril H.& E. Albert in Biebrich am Rhein, Turbinenmahlwerke von 200 Pferde kraft, Privat-Eisenbahn-Station zu Fürfurt an der Lahn. 1234 empfieblt hiermit alle Socten Superphosphate mit und ohne Kali und Stickstoff für alle Bodenarten in plombirten Säcken unter voller Gehaltsgarantie und Controle aller Versuchsstationen zu billigsten Preisen. Eigene Phosphoritgruben in Schwefelsäure- und Superphosphat⸗ Nassau. Fabrik, Amöneburg bei Biebrich, Lager bei Herrn M. D. Loeb in Friedberg, Franz Schneider in Butzbach, 7 9 1 „ Carl Bauer in Assenheim. Berliner Hagel-Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832. 1223 Diese älteste Hagel-Versicherungs⸗Gesellschaft empfiehlt sich den Herren Landwirthen zur Versich⸗rung ihrer Feldfrüchte gegen Hagelschaden.— Sie übernimmt die Versicherungen gegen feste Prämien, bei welchen nie eine Nachschußzahlung stattfindet und regulirt die eintretenden Schäden nach den in ihrer langen Wirksamkeit bewährten, anerkannt liberalen Grundsätzen. Die Auszablung der Entschädigungen erfolgt prompt und vollständig binnen Monatsfrist, nachdem deren Beträge festgestellt sind. Der Unterzeichnete empfiehlt sich zur Vermittelung von Versicherungen und mit Antrags- Formularen, sowie mit jeder beliebigen näheren Auskunst stets zu Dient. Friedberg im April 1874. C. E. Weis. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 26 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten Jacob Engel. Tapeten und Fenster⸗Rouleaux in reicher billiger Auswahl. l Nothnagel'sche Fabrik und Handlung, Noßmarkt Nr. 8,„Zum goldenen Brunnen“, Frankfurt a. M. 1117 im Buchwald ist genehmigt und der erste Fah den 13. April bestimmt. N 2 9 Repskuchen, Kleien, Schaalen 0 1202 Weißkraut-, Wirsing-, Oberkohlrabi- und Roͤmisch⸗ N 2 ee 100 Stück, 24 kr., offerirt die 733 in bester Qualität bei M. D. Loeb. Gräfliche Hofgärtnerei Assenheim. 6c. nnn geg ii zum J Seh breite Dizersruhe, 6 S 10 2²⁰ 6⁴⁵ 0 Jusam sechnelse n. Burgwald. cges a. Wurgyrerzr Ockte Der —— — S „ gage Jabtttschluß walde dit Höhe 2 e 1 a feen — tSranegtladtes tet vabtent ing der u Fnnsang 4 rt! t Erms. Tik Rhein, ꝛdrdat Suns ef füt allt r sstalientz — 5 170 on 1832. „ astwitthen 5 berbbrsg0 deter „ Febftändig * 7 2 Aunegt- 17 1 Weis. — a **— a 1 3 17 1 dein en 852 sowie Theilbeträge derselben, werden unter Berkause genannter Hypotheken betraut. ablbar. Durch Rescript Großherzoglich Hessischen Ministeriums des Innern vom 3 neinde⸗, Kirchen- und Stiftungskapitalien verwendbar. unserer Garantie für Kapital und Landwirthschaftliche Credit⸗Bank in Frankfurt a. M. % Hypotheken, Zinsen abgegeben. 2. Juli 1873 sind unsere Hypotbekenscheine zur Anlage von Ge⸗ — Für Friedberg und Umgegend haben 8 Herrn Eduard Hirsch mit dem Zinsen und Kapital sind an unserer Kasse „ Auf Obiges bezugnehmend empfehle ich die 5% Hypotheken-Antheilscheine der landwirthschaftlichen Creditbank zu Frankfurt a. M. den Herren Kapitalisten als eine besonders günstige, solide und mit Vorzügen begleitete Anlage; auch löse ich die Zinscoupons ein. U Eduard Hirsch. ** Hofraithe⸗Versteigerung. 242 Montag den 20. April l. J., Vormittags 11 Uhr, ell in hiesigem Rathbause die Hofratthe des Kaufmanns Farl Bingmann dahier, zur Schuldenmasse gehörend, nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert Verden. Friedberg den 14. April 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fenn Ogo V b st vigor Holz- Versteigerung. 204 Donnerstag den 23. April werden, von Morgens Uhr an, in dem Freiherrlich von Franckenstein'schen Wa ddistrict Dunkel⸗Eck versteigert: 6500 Stück Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 1875„ Kiefern Wellen. 520„ Weiden⸗„ 65 Birken⸗ und Weiden⸗Schippenstiele, * 43 Gebund Weiden⸗Reisholz(Zumachholz); sodann kommen gegen 1 Uhr Nachmittags im Distriet Dicker⸗ Busch zum Ausgebot: 7225 Stück Ausjätungswellen(Backholz). Freitag den 24. April werden weiter im District dägersruhe, von Morgens 9 Uhr an, versteigert: 6 Stück Buchen⸗Wellen, 1622⁵ Eichen und Birken-Wellen, 62⁵ Weiden⸗Wellen, 21 Eichen⸗Stangen mit 0,94 Cubikmeter. Zusammenkunft an beiden Tagen auf der alten Auer— eneise und zwar am erstgenannten Tage zunächst des Turgwaldes, am letztgenannten Tage zunächst des„Neuen DSeges“ auf welchem, ebenso wle auf dem neu hergestellten Durggrenzweg, das Holz gut abzufahren ist. Ockstadt den 14. Aprel 1874. Der Freiherrlich von Franckenstein'sche Oberförster. Rumpf. Holz ⸗Versteigerung. 1236 Mittwoch den 22. April d. J., Morgens 10 Uhr, erden in dem Eschbacher Gemeindewald: Distriet Rothweil. 3 Buchen⸗Stämme von 1 Festmeter und 30 Dez.; 58 Raummeter Buchen⸗Holz 287 4„ Erdstöcke, Im Distriet Schmidtheck 2 Theil. 4 Aspen⸗Stämme von 1 Festmeter und 89 Dez.; 16 Stück Buchen⸗Gerüststangen, 24 Raummeter Eichen⸗Holz, 9 5 Buchen⸗„ 16 Weich⸗„ 1600 Stück Wellen versteigert Der Anfang ist im Distriet Rothweil. Eschbach den 15. April 1874. N Holz- Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Hoch⸗Weisel. 5 Montag den 27. April d I., von Morgens Uhr an, werden in den Distrieten hinterer und mittlerer Löppel öffentlich versteigert: 117,8 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 55„ Prügelholz, 4 Erlen⸗ 5 153,9 Buchen⸗Stockholz, 2. Erlen⸗ 2190 Wellen Buchen⸗Reisholz, 2450 Desgleichen aus 1. Durchforstung(Back⸗ wellen), 430 Wellen Nadel-Reis holz, 1 Buchen Klotz von 1,37 Festmeter Inhalt, 25 Nadelholzstangen von 0,18 Festmeter Inhalt. Zusammenkunft in Bodenrod Zahlungsfrist bis 1+* N 133 Buß bach den 16. Apri 74. l Großherzogliche Oberförsterei Hoch Weisel. Dittmar. Hosenträger big een K. Friedrich neten der Post. * 21 von den gewöhnlichen bis zu den feinsten Sor Gesangbücher ten in Sammt mit Silber und Elfen Carl Bindernagel. bein zu Confirmationsgeschenken empfiehlt 1247 gewöhnlich billigen Preisen empfehlen Herren- und Knabengarderobe in allen Gattungen, sowie Confirmanden Anzüge in großer Auswahl zu außer- Becker& Engel. soll der Nachlaß des verstorbenen Spenglermeisters steigert werden Zum Ausgebot kommt: das noch ziemlich neu und gut erhaltene Spengler— handwerkzeug, sowie eine große Parthie fertige Blechwaaren und soust verschiedene Haus und Küchengeräthschaften. Soͤdel. Die Erben 8 1 bili Verstei* f Mobiliar-Versteigerung. 1237 Mittwoch den 22. April Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, werden in der Behausung der Fräulein Pilger, der Stadtkirche gegenüber, nachverzeichnete Gegenstände versteigert: 1 Sopha,! zweithüriger und 1 einthüriger Kleider⸗ schrank 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, große und kleine Tische, Stühle, 1 Nachttischchen, 1 Sessel, Schüsselbaͤnke, Regale 1 Mehlkasten, 1 Bankbett⸗ lade, 1 große Puppenküche, 2 Kochherde, 1 Füllofen, 2 Spinnräder, 1 Hobel, 1 Kinderbettchen, Kleidungs⸗ stück, Kisten, Bettwerk, steinerne Toͤpfe und sonst verschiedenes Haus- und Küchengeräthe. Friedberg den 17. April 1874 In Auftrag: . Butz bach, Auctionator Die beste Empfehlung, welche ein Fabrikat, als fruchtbringend in sich birgt, liegt in seiner eigenen Güte, welche her— vorragende und gediegene Eigenschaft die Stollwerck Hfrusthonbons aus der Fabrik von 2 Franz Stollwerck, Hoflieferant, Köln, Hochslraße 9, in reichstem Maße besigen, worüber deren in steter Steigerung begriffener Consum den redendsten und schlagendsten Beweis liefert. 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J binkessen. 1 — 1 in Zablu peil ere 1 der auf Kirch Zur Verloosung kommen unter Anderem namentlich: 1 5 1* 2 A 2.— 7 5 2 7 re 10 5 118 f. 50 1Pianino, 2 Nähmaschinen, Sopha mit 6 Stühlen, E Sessel, Nähtische, Waschtische, Commoden, 2 Negulatoren 2 sowie sonstige Möbel, Kunstgegenstände und Elfenbein⸗Schnitzereien, 55 Landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe. 42 0 Im Ganzen 400 Treffer. Beamten 1005 8 Preis eines Looses: 36 kr. N behuss an den EEE EAA EAR 5 2 1 10. Fuhrländer Nachfolger, Fahrgasse 85 in Frankfurt.a. Kl. f 0 0 3 sührun Durch bedeutende Parthie-Einkäufe und durch fortwährend neue Zufuhren, ist es mit möglich, meine schon so bekannt billigen Preise uf tit 1 abermals herabzusetzen und empfehle ich mein 1 2 5 4 Wobun 8 Großes Mannsacturwaaren-Kager. 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