1 walidt ein Beinbard wur gut besteht nferenz. „ n r eißer rorg Baillh, Srenttt che Haringe, dellen, ardinen a Thulle Stora Stoß. — 10 scidtat icher „ d Denn 10 1 der Bel. 0 Bebrbans e drk. lleisch, 15 Nosentba, — r b K 1 sent 12 ˙8 N Stief allen bon 2 5 — 1 ulgagft. Dirbl, L Sacher —— M136. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — A Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: Nr. 50. Nichts. Nr. 51. Nichts. N Nr Friedberg am 13. November 1874. Bekanntmachung, die Organtsatlon der Distriets⸗Einnehmereien betreffend. 0. 53. sub 1. Gesetz, die Wittwen⸗ und Waisenkasse der Volksschullehrer betreffend.— sub 2. Broßherzogthum Hessen betreffend Bekanntmachung, die Statuten des Gewerbevereins für das Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra pp. Betreffend: Die Einsendung der Verzeichnisse über die durch Beitreibung der Communal-Intraden enistandenen Kosten vom 3. Quartal dieses Jahres. Friedberg am 14. November 1874. f g Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dortelweil, Gambach, Haarheim, Heldenbergen, Hoch-Weisel, Kaichen, Klein-Karben, Massenheim, Nieder⸗Eschbach, Ockstadt, Okarben, Petterweil, Pohl-⸗Höns, Rendel, Schwalheim, Stammheim und Wolfersheim. Wir erinnern Sie an die sofortige Einsendung der rubricirten Verzeichnisse oder Bericht, daß Kosten nicht entstanden sind, als wir sonst Wartboten absenden müssen. Betreffend: Den Gesetzentwurf über die Ablösung der auf Waldungen haftenden Berechtigungen. 5 Friedberg den 15. November 1874. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Wald besitzenden Gemeinden. Wir erinnern die Säumigen an Erledigung unserer Verfügung vom 6. dieses Monats, Kreisblatt Nr. 133, binnen 24 Stunden bei Meidung der Abholung. Belresfend: Die Einführung der Reichs markrechnung. Nach der Allerhöchsten Verordnung vom 31. vorigen Monats(Reg. Bl. Nr. 43) wird für den Verkehr bei den öffentlichen Kassen und für den allge— meinen Verkehr des Großherzogthums die Reichsmarkrechnung eingeführt. In Folge davon ist denn auch durch Bekanntmachung Großherzog lichen Finanzministeriums vom 14. laufenden Monats, welche im nächsten Regierungsblatt erscheinen wird, publieirt worden, daß vom 1. Oktober laufenden Jahres an die Umwechselung der Münzen süddeutschen Gepräges gegen Reichsmünzen oder gegen solche des Thalerfußes außer bei der Hauptstaatskasse auch bei sämmtlichen Großherzoglichen Rentämtern, Ober Einnehmereien und Districts⸗Einnehmereien stattfinden kann. Wie bekannt, ist mit der Einziehung der guldenstücke, Halbguldenstücke und Sechskreuzerstücke bereits seit längerer Zeit begonnen, bezüglich der Ersteren sogar durch Bundesrathsbeschluß bestimmt worden, daß solche vom 1. September 1874 an nicht ferner mehr als gesetzliches Zahlungsmittel gelten sollen, daß dieselben vielmehr nur noch bei den vorher benannten fiscalischen Kassen bis Ende 1874 für Rechnung des deutschen Reiches sowobl in Zahlung genommen, als auch gegen Reichs- münzen und Münzen des Thalerfußes umgewechselt werden köanen. Veröffentlichung. leisten zu können. Zweiguldenstücke, Ein⸗ Vom 1. Januar 1875 weder damit Zahlung geleistet werden, noch Umwechselung stattfinden. Um die Einwohner des Kreises vor etwaigem Nachtheil zu bewahren, machen wir hier auf diesen Umstand ausmerksam mit dem Bemerken, daß die Zweiguldenstücke, sowie die übrigen oben benannten Münzen, bei den erwähnten Kassestellen jederzeit umgewechselt werden können. Die Großherzoglichen fiscalischen Kassen sind hinlänglich mit den entsprechenden Mitteln versehen worden, um jeder Anforderung Genüge — n kann sonach bei den öffentlichen Kassen Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden dies noch besonders in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß bringen lassen. bemerken wir, daß Zahlungen an uns in den bemerkten Münzsorten nicht mehr geleistet werden können. Friedberg am 23. September 1874. Zugleich Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra pa p. Deutsches Reich. Darmstadt, 13. Nov. Die erste Kammer der Stände erledigte zunächst in ihrer heutigen (25.) Sitzung den Rest des Gesetzentwurfs, die Vorbildung und Anstellung der Geistlichen betr. und nahm den ganzen Gesetzesentwurf mit 20 gegen 11 Stimmen an. In dem alsdann zur Berathung gekommenen Gesetzes entwurf, betr. die zeligibsen Orden und ordensähnlichen Congre— gationen, wurde die Bestimmung, daß die be— siehenden Anstalten dieser Art keine neuen Mit; glieder mehr aufnehmen dürfen, gestrichen, dagegen der Gesetzes entwurf im Ganzen mit 18 gegen 3 Stimmen angenommen. Ein Antrag des Fürsten zu Isenburg- Birstein, beide Gesetzentwürfe als Abänderung der Verfassung zu betrachten, wurde abgelehnt. Schließlich wurden die Gesetzentwürfe, beir. das Besteuerungsrecht der Kirchen und Reli— gionsgemeinschaften, betr. die Revision der Be- simmungen über Versetzung der Civilbeamten in den Ruhestand, betr. die Sterbquartale der Civil deamten, betr. die polizeiliche Aussicht über Zu- züge und Wegzüge, und zwar die drei letztge. nannten in vollkommener Uebereinstimmung mit der zweiten Kammer angenommen. 14. Nov. den Beschlüssen der zweiten Kammer über den Theaterbau beigetreten. Die Abstimmung ergab, daß dem auf Ablehnung der Anforberung von 1.200,000 fl. gehenden Beschluß zweiter Kammer mit allen gegen 5 Stimmen(die Prinzen Alexan- der, Ludwig, Wilhelm, Graf Erbach Fürstenau und Fürst Löwenstein) beigestimmt, dagegen die weiteren Beschlüsse zweiter Kammer einstimmig an- genommen wurden.— Die Aufbesserung der Ge— halte der Main-Reckarbahnbeamten, die Mittel zu verschiedenen Bauten im hiesigen Main- Neckar- bahnhof wurden ohne Debatte bewilligt. Für den Neubau eines Gymnasiums in Gießen hatte die zweite Kammer statt der verlangten 175,000 fl. nur 115,000 fl. gewährt, welcher Betrag nicht ausreichen wird, weßbalb vorerst nur 8000 fl. für Erwerbung eines Bauplatzes bewilligt wurden. Dagegen sprach die Kammer ihre Bereitwilligkeit aus, nach stattgehabter Vorlage der Pläne und Elsaß- Lothringen. Voranschläge eine Summe bis zum Betrag von dritter Lesung genehmigt. 150,000 fl. zur Verfügung zu stellen. Die erste Kammer ist heute Beitrag von 2500 fl. fanden keine Beanstandung. Der Erhöhung der Pensionen der Schullehrer— wittwen, resp. Waisen pro 1874 wurde in Ge⸗ mäßhbeit des Beschlusses zweiter Kammer zuge— stimmt, worauf sich die Kammer auf unbestimmte Zeit vertagte. Berlin, 14. Nov. Reichstag. Das Marken- schutz-Gesetz wird in dritter Lesung nach den Be— schlussen der zweiten Lesung mit einem Zusatz-Antrage Kisler's zu§ 3 angenommen, welcher bestimmt, daß, wenn die Zeichen ausschließlich aus Zahlen, Buchstaben, Werten, öffentlichen Wappen oder Aergerniß erregenden Darstellungen bestehen, die Eintragung versagk werden kann. Ein von Rickert gestellter Autrag zu§ 13, gegen die dem Gesetze widersprechenden Waarenzeichen die Erhebung einer Klage zuzulassen, wird gleichfalls angenommen. Es folgt die dritte Berathung der Verordnung über die Geschäftssprache bei den Gerichten in Die Verordnung wird in Es folgt die erste Be- Die Er- rathung des Gesetz-Entwurfes über die Steuer- werbung der Kapelle zu Iben und Subvention freiheit des Reichseinkommens. der Gemeinde Partenheim zur Restauration der — 13. Nov. Die national liberale Partei in dortiger Kirche befindlichen Wandgemälde im berieth heute über die Stellung der Fraction zum 2 1.. 3— . n 1 ͤĩ³¹ n 22...——b—— — — ...——— Bankgesetz und beschloß, unbedingt auf der Er⸗ richtung einer Reichsbank zu bestehen und die Bankgesetzvorlage an eine Commission zur Um: arbeitung unter Aufnahme von Bestimmungen über Errichtung einer Reichsbank in das Gesetz zu überweisen. Berlin, 12. Nov. Der„Börsen⸗Zeitung“ zufolge wurde dem Grafen Arnim gestern die An— klageschrift behändigt, welche die Beiseitschaffung amtlicher Documente als einzigen Auklagepunkt bezeichnet. Dasselbe Blatt hält für wahrscheinlich, daß die mündliche Verhandlung und Aburtheilung am 3. Dezember stattfinden werde. Heute Abend zwischen 7—8 Uhr wurde Graf Harry Arnim wieder verhaftet auf die alten§§. 133 und 348, Alinea 2. Der Graf siel bei der Verhaftung in Krämpfe. Die Gerichtsärzte bescheinigten, daß er nicht transportabel sei. Die Polizei-Commissarien Borrmann und Wolschina bewachen ihn daher im Palais am Pariser Platz auf's Strengsie. Jed. weder Besuch ist untersagt. — ueber die Gründe der abermaligen Ver- baftung des Grafen Arnim ist noch nichts Zuver⸗ lässiges bekannt. Der„Post“ zufolge hätte verlautet, daß dieselbe dadurch herbeigeführt worden sei, daß Arnim nach seiner Entlassung aus dem Charité Kranken hause wichtige Actenstücke dritten Personen mitgetheilt habe. Die Meldung von der Zu- stellung der Anklageschrift an Arnim ist verfrüht. Die Anklageschrift ist demselben noch nicht mitgetheilt. — 14. Nov. Die„Kreuzzeitung“ meldet augen- scheinlich nach Mittheilungen von dem Grafen Arnim nabestehenden Kreisen: Arnim habe von den vermißten Papieren, welche nur verlegt waren, nach seiner Freilassung mehrere Stücke gefunden und dieselben nebst mehreren minder wichtigen Piecen seinem Vertheidiger, Rechtsanwalt Munckel, am 10. Nov. Mittags übergeben, um sie sofort dem Stadtgericht zu überreichen, wohin sich Munckel unmittelbar begab. Das Blatt fügt hinzu: In dem Umstande, daß der Rechts ⸗ anwalt Munckel von dem Inhalt der Schriftstücke Kenntniß hätte nehmen können scheine das Motiv der Wiederverhaftung gefunden zu sein. Munckel sei heute von dem Untersuchungsrichter vernommen worden, habe jedoch als Sachwalter des Grafen jede Auskunft verweigert. Münster. Der Pfarrer Möllers zu Lipp⸗ borg steht unter der Anklage, daß er, während der Landrath Schotte bei Vornahme einer Haus— suchung sich über die Schriftstücke herabgebeugt hatte, um dieselben durchzusehen, wiederholt unter höhnischen Grimassen hinter dem Rücken des Land- raths die Zunge ausgestreckt habe. Am 11. d. stand deshalb Termin vor dem Kreisgericht zu Warendorf an. Dresden. Das„Dresd. Journ.“ schreibt: „In neuester Zeit ist von den Ministerium des Innern in zwei Fällen die nachgesuchte Erlaubniß zur Verbrennung von menschlichen Leichnamen ausnahmsweise ertheilt worden. Es ist dies ge— schehen, um die gewünschte Gelegenheit zur An⸗ stellung wissenschaftlicher Forschungen zu bieten. Wie uns mitgetheilt worden ist, bestebt aber die Absicht, hinkünftig eine gleiche Erlaubniß nicht weiter zu ertheilen.“ Mülhausen i. E. Die zahlreichen Naturali— sations⸗Gesuche von ausgewanderten Optanten, welche in jeder Gemeinderathssitzung zur Ver— handlung kommen, sind ein Zeichen, daß Viele, deren Existenz durch Geschäfts⸗ und Familien Verhältnisse auf Mülhausen angewiesen ist, auf- hören, eine für sie unhaltbare Position in die Länge zu ziehen. Unter den Wiedergekehrten ist auch eine in der Stadt wohlbekannte Persönlich⸗ keit zu erwähnen: Rapbael Dreyfus, der Besitzer einer größeren Spinnerei, welcher vor einigen Monaten durch Naturalisation das diesseitige Staatsbürgerrecht zurückerworben hat. Ausland. Hesterreich⸗Ungarn. Wien. Das aus wärtige Amt ordnct eine weitreichende Untersuchung an über den Ursprung der in der„N. fr. Pr.“ erfolgten Veröffentlichung der Andrassp'schen Note an Banhans wegen der russischen Zollverhand⸗ lungen. Das ungarische Ministerium, direet inter⸗ pellirt, leugnete seinerseits die indiserete Publi⸗ kation ab. — Aus zuverlässiger Quelle wird versichert, daß die anläßlich der Veröffentlichung eines Acten⸗ stückes durch ein hiesiges Blatt entstandenen Ge⸗ rüchte von Zerwürfnissen zwischen dem Grafen Andrassy und der österreichischen Regierung oder gar von einer cisleithanischen Ministerkrise jeder Begründung entbehre. — Das„Tagblatt“ meldet amtlich, Minister Banhans werde dem Abgeordnetenhause nächste Woche ein umfassendes wirthschaftliches Programm über den Eisenbahnbau aus Staatsmitteln vorlegen. Prag, 12. Nov. Das Kaiserpaar betheiligte sich an der heutigen Hofjagd nicht, weil die Nach⸗ richt eintraf, Erzherzog Karl Ferdinand habe in Stlowitz die Sterbesacramente erhalten. Graz. Gutem Vernehmen nach hat Don Alphons die Absicht aufgegeben, hierselbst seinen Aufenthalt zu nehmen. Schweiz. Bern, 13. Nov. Die heutige Generalversammlung des Nationalraths über das neue Militär⸗Organisations-Gesetz ergab nach Er- ledigung sämmtlicher Differenzpunkte einstimmige Annahme des Gesetzes. — 14. Nov. Der Nationalrath und der Ständerath haben sich bis zum 7. Dezember ver- tagt, nachdem in Betreff des neuen Milltär⸗ Organisationsgesetzes vollständige Uebereinstimmung erzielt ist. Frankreich. Parie, 11. Nov. In der gestrigen Sitzung des Generalraths des Seine Departements wurde ein von Clémenceau vorge- schlagener Wunsch, daß der Volks Unterricht ein obligatorischer, unentgeltlicher und confessioneloser sei, mit großer Mehrheit an die— Wunsch⸗ Commission verwiesen. Holland. Haag. Die zweite Kammer bat mit 64 gegen 2 Stimmen das indische Budget, welches sich auf 96,780,000 fl. beziffert, angenommen. Dänemark. Kopenhagen, 13. Nov. In der Sitzung des Volksthings kam eine Inter- pellation zur Discusston wegen Zurechtweisung eines Schullehrers durch den Cultusminister an- läßlich ungeziemender Aeußerungen des Schul- lehrers, über den König. Die Linke beantragt eine das Verfahren des Ministers ernstlich miß⸗ billigende Tages- Ordnung. Der Conseilspräsident erklärt, die Annahme dieser Tages Ordnung werde die Auflösung des Things zur Folge haben. — 14. Nov. Im Folkeihing nahm die Linke die in der gestrigen Sitzung vorgeschlagene, das Verfahren des Cultusministers mißbilligende Tages ordnung zurück, da sie eine Auflösung des Folke things aus dieser Veranlassung, welche den König in den Wahlkampf hineinziehen würde, nicht wünsche. Spanien. Bilbao, 12. Nov. Die Frei⸗ willigen von Irun und Miquelet haben mebrere Gebäude Irun's angezündet. General Laserna befahl, die Thäter zu verhaften und vor ein Kriegs- gericht zu stellen. Der Totalverlust der Regier⸗ ungstruppen in den Kämpfen von Irun beträgt 306 Mann. 13. Nov. Der„Agence Havas“ wird von dem spanischen Kriegsschauplatz gemeldet, daß die Carlisten von den Republikanern verfolgt, ihre Truppen zwischen Vera und Lelaca concentrirt hätten. Von den Republikanern seien auf der Verfolgung etwa 300 Häuser in Brand gesteckt worden. Irun, 14. Nov. Nachrichten aus Hendaye versichern, ein Theil der Regierungstruppen sei nach Santander zurückgekehrt, ohne die errungenen Vorheile zu verfolgen. In Irun herrscht große Miß ⸗ stimmung. Die. Carlisten besetzten Lastaola wieder. Amerika. Lima, 13. Nov. Ein im Senat gestellter Antrag, den Jesuiten die Rück kehr wieder zu gestatten, abgelehnt. Aus Stadt und Land. Ilbenstad 1. Die seitherige Besitzerin der Grasschaft Westerburg, Gräfin Franzieka Seraphine von Neu-Leiningen⸗ Westerburg, Ehrenstistsdame, ist zu Innsbruck am 12 Nov, gestorben, Die nun erledigte Standesherrschaft geht auf wurde ohne Debatte. Darmfladt, 11. Nov. richtliche Urtheil in der Anklage gegen Kaufmann. Wachter von hier verkündigt. zwar wegen Versuchs der Erpressung Prozeßkosten, mit Ausnahme derjenigen, welche durch dag viermalige unentschuldigte Ausbleiben des Anklägers Grafen E. v. Erbach Erbach entstanden sind, verurtheilt. Wachter wird die Nichtigkeits-Beschwerde ergreifen. Darmstadt, 12. Nov. Nach einer hiesigen Zeitung hat der Staals-Anwalt die Einleitung einer Untersuchung gegen Dr. Jochheim wegen intellectueller Beihülfe zun! Mordversuche gegen Frau Zenker in Glückstadt am hiefigen Stadtgerichte beantragt. Beschluß über den Antrag, 1 sich eventuell auf die Nichtanzeige des verbrecherischen Vor habens stützt, ist noch nicht gefaßt. Mainz, 14. Nov. Ju der gestrigen Sitzung des Bezirksgerichts wurde Herr Harig, welcher durch Heren Major Stock den ehemaligen Bürgermeister Nacke zum Duell aufforderte, zu neun Tagen Festungshaft verurtheill, Dieselbe Strafe erhielt der Cartell träger. Allerlei. Frankfurt, 14. Nov. Gestern wurde eine auf der Zeil dienende Dienstmagd, welche im Verdacht stand, ihr neugeborenes Kind beseltigt zu baben, verhaftet. Bei der polizeilich angeordneten Entleerung des Abortes fand sich die Leiche des Kindes vor. Frankenthal. Die Kaiser-Glocke ist jetzt größten⸗ theils ausgegraben und freigelegt, und der Guß zeigt sich als wohlgerathen. Es kommt nun noch darauf an, oh sie den vorgeschriebenen Ton hat. Zu Aufang der nächsten Woche soll eine Commission von Köln kommen, welche sie zu prüfen und den Entscheid über ihre Annahme zu geben hat. Straubing, 8. Nov. Durch das tägliche Gespräch über den Ritt des Honved-Lieutenanis nach Paris kam es hier zu einer erwähnenswerthen Wette. Der Karmeliten⸗ Brauerei-Pächter Wagerer und der Reniamtsdiener Vondet⸗ lin machten nämlich eine solche dahin, daß Letzterer von hier nach Regensburg und zurück in einem Zeitraume von 16 Stunden ohne Unterbrechung die 23 Stunden betragende Strecke zu machen habe. Der Weltpreis von je 100 fl. wurde gesetzt, und Vonderlin trat seine Reise vorgestern um 4 Uhr Morgens an. Derselbe legte die Strecke in 15 Stunden zurück, ohne einzukehren oder eiwas zu essen und zu trinken, außer etwas Wein und Brod, und hal somit die Weite mit 100 fl. gewonnen. Abends 7 Uht in dem Karmeliten-Gasthause angekommen, trank derselbe mehrere Maaß Bier und machte noch große Krafiproduc⸗ lionen. Vonderlin ist 45 Jahre, alt, klein von Person, aber sehr stark und kräftig, so daß er oft in einem Abende schon 15 bis 20 der stärksten Männer mit den Fingern hinhackelte. Straßburg. Die Universiläts⸗ und Landes-Biblio⸗ thek ist jetzt auf 310,000 Bände angewachsen. Das evan⸗ gelische Oberconsistorium dortselbst bat beschlossen, dem verstorbenen Prof. theol. Bruch ein Denkmal zu errichten. Berlin, 12. Nov. Heute früb brach eine furchtbare Feuersbrunst in der Vossischen Hof Conditorei auf der An⸗ halistraße aus. Fünf Mädchen, Hausgenossinnen, sind verbrannt, auch ein Feuerwehrmann ist umgekommen. Die Enistehungsursache lag bei der Bäckerei. Wien, 13. Nov. Ein Telegramm der„Tagespresse“ aus Drohobycz meldet: Seit vorgestern ist in den Stebniker⸗ Salinen ein heftiger Brand ausgebrochen, wodurch 6 mit. Salz gefüllte Magazine eingeäschert wurden. Der effective Schaden ist seyr beträchtlich und wird die Arbeit an den Werken auf lange Zeit gestört sein. Wien. Eine Berichtigung wie sie an Originalitäl. wohl kaum jemals übertroffen worden, finden wit in der: Wiener„Neuen freien Presse“: Wir erhalten, so schreibi⸗ das Blatt, mir dem Posistempel Wiener Neustadt folgendes Schreiben:„Geehrte Redaction! In Ihrem Morgenblallk: vom 10. November steht gedruckt, daß der Rock, welchen dem Dr. med. Hofer in einem Kaffeehause, Alserstrate 117 gestohlen worden ist, neu war. Dagegen muß ich pro⸗ testiren, denn er dient wenigstens schon drei Winter. Hochachtungsvoll— der Dieb.“ Madrid. Der Eisenbahnzug, in welchem sich den überfallen, welche den Passagieren ihr Geld und sonslige Kostbarkeiten nahmen. den Verlust seiner Uhr, Ringe u. s. w. zu beklagen. Hier eingetroffenen Nachrichten zufolge ist es nunmehr geglückt, den Ränbern auf die Spur zu kommen, und sechs ders selben sind bereits gefänglich eingezogen worden. Man hofft, einen nicht unbedeutenden Theil der geraubten Gegen⸗ stände den Eigenthümern wieder zustellen zu können. Dublin. Der amerikanische Capitän Boy son schwamm am Monlag in seinem Lebensrettungscostüm von How mitlelst eines Schaufelruders. Er feuerte Rackelen ab und rauchte Cigarren während seines Aufenthaltes im Wasser. Edinburg. In Schottland hat u der Winter bereits strenge augeklepft; In Vernersshire schneite es am 10. Nov. den ganzen Tag, und auch in der Grasschaft Aberdeen schneite es bei recht hefliger Kälte. In Fifeshire ist det Boden meilenweit mit Schnee bedeckt. Die Commune calion mit den Hebriden hal unterbrochen werden müssen, da die See zu stürmisch isl. Dampser können auch dig die Linie Alt Leiningen dahier über. Pentland Firth nicht mehr passiren. deutsche Gesandte am portugiefischen Hofe, Graf Branden burg, auf seiner jüngsten Reise in die Heimath befand wurde bekanntlich auf spanischem Boden von Räuberm Graf Brandenburg batte daben Head nach Dalkeyde Joland über die Dubliner Bucht, eine Euisernung von nahezu 9 Meilen, in 2 Stunden und 50 Minuien, Er lag auf seinem Rücken und bewegte sich Gesiern wurde das hosge, Der Beschuldigte wurhe freigesprochen, dagegen wegen Bedrohung und Beleidigung(§. 240) zu 27 Tagen Gefängniß und drei Viertel der bedeutenden dreuen von Geltelde ab! bett Bal gecchütz wer eine fh plätzen sollte — Stãd Wie e in diesem Shraßenla! bereits ei In den man doch nehmen, in den S Liegt handbable Eintbeilun ische Stre Hunderte entschieden Man ung diese⸗ Die„ sellen ist eis ersten Ang und regen 1. Janum des land⸗ tum Gil handlung für Kan ener Le 10 Uhr, ö zur Liefer thäligsten Freunde der Land- und Forstwirtbschaft, dürften Ang dieses großen Mißstandes. bei der unterzeichneten Direktion einzusehen und müssen ö bis zum obigen Termin in 8 a r Wa hangen Submissienskasten Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstoßen, papier, 0 a 1 N Ein Wort Beim Beginn der rauhen Jabreszeit möchte es viel⸗ leicht am Platze sein, ein gutes Wort für die bei uns üverwinternden Singvögel einzulegen. Sie, die wobl⸗ zu Gunsten der überwin⸗: große, täglich wachsende Zahl der Abonnenten, die weit ternden Vögel. über die Grenzen des deutschen Reichs binausreicht, sondern es wird auch besonders bekundet durch das lebbafte Interesse, welches die hervorragendslen Männer der Wissen⸗ schaft und Praxis, wie Professor Dr. Zürn in Leipzig, Forstjunker v. Hirschseld in Bückeburg, Dirigent der Züchtereien Sr. Durchlaucht des Prinzen Hermann von Schaumburg⸗Lippe Universitäts-Gärtner Hochstetter in Tübingen und viele Andere, dem Unternehmen geschenkt haben, indem sie durch lehrreiche Beiträge fördernd ge— wirkt und auch für die Zukunft ihre schätzbare Hülfe zu⸗ gesagt haben. Dadurch ist das Blatt in den Stand ge— setzl, fortwährend belehrend und auregend für einen Erwerbszweig zu wirken, dessen hohe Wichtigkeit noch immer nicht so allgemein gewürdigt wird, wie es verdient, obgleich Deutschland niches im Wege steht, Ziele und Resultate zu erreichen, wie sie in so glänzender Weise in Frankreich, Belgien und England zu Tage treten. Die bisher erschienenen zahlreichen Broschüren, namentlich die des an der Einführung der Kaninchenzucht in Deutschland mit Recht während der Strenge des Winters Anspruch baben auf eine kleine Unterstützung unsererseits. Viele Tausende von Vögeln geben in dieser Zeit durch Hunger und Kälte zu Grunde. Namentlich ist aber die Noth groß, wenn gegen Frühjahr bin noch einmal unerwarteter Schnsefall mit starkem Frost eintritt. Vorbergegangene gelinde Tage haben dann ost schon Schaaren von Lerchen, Bachstelzen und anderen Zugvögeln herbeigelockt, die nun bei dem wieder eintretenden Winter fast alle ihren Vorwitz mit dem Leben büßen müssen. Denn die Vögel wissen, bei— mufig gesagt, keineswegs die Witterung voraus, wie man gewöhnlich meint. Zu dem Hunger kommen noch die Naubvögel, von welchen selbst die undeholfensten, wie „ B. der Bussard, die sonst mit Fröschen, Kröten und N 1 l Aas sich beguügen müssen, jetz! die ermatteten Sänger so bochverdienten Hochetter, haben obne Zweisel wiel mit Leichtigken zu fangen vermögen. Durch das Aus— Hue gestiftet; aber indem sich die Verfasser derselben Areuen von Futter aber— bäufig genügt schon der vom die Bearbeitung eines Gegenstandes zur Aufgabe stellten, Getteide abgesonderte Unkraussamen— können gar viele ger ganz neu bei uns war und für den es ganz an dieser Vögel vor dem sonst unvermeidlichen Untergang beimischer und dss balb rau toner Flteralur sehlte, anden geschützt werden. Der Mensch erfüllt in diesem Falle nur könen fast nur ihre eigenen, ebenso kurzen, wie beschränkten eine Pflicht der Dankbarkeit. Die Anlegung ven Fuller Erfabrungen zur Seite. Dem nun dadurch ane ges plätzen sollie überall Nachahmung finden. wordenen Mangel abzuhelsen und demgemäß ergänzend zu wirken, die fortlaufend gemachten Erfahrungen und 3— Beobachtungen in Bezug auf alle Zweige der Zucht zum Städtische Straßenbeleuchtung. r U Maheben 155 Handel 1 Bekehr ie i je i ie 0 allen Schwindel und alle Unzuträglichkeiten schonungslos a Wie er he 4 8 5 een unpartheilisch aufzudecken und auf deren Abstellung in diesem Jabre es wieder beliebt, die städtischen zu wirken, das ist die Aufgabe der„Blätter für Straßenlaternen um ca. 1—1½ Stunden nach Kaninchenzucht“, die sie bisher verfolgt haben und bereits eingetretener Dunkelheit anzuzünden.— die auch künstig ihnen zur Richtschnur dienen wird.— In den Monaten November und Dezember sollte Der Akonnemenlepreis pro 1874 bewägt fl. 1. 12 kr. * ig Rücksicht auf die kurzen Ta e wofür sämmiliche bisher erschienenen Nummern, sür deren man roch ein wenig Rücksich 825 8 9 ersie Hälfte wiederholte Auflagen nöthig waren, nachbezogen nehmen, denn gerade gegen Abend ist der Verkehr werden können.— Mit Beginn des nächsten Jahres wird in den Straßen außerordentlich lebhaft. das Format vergrößert und tritt damit ein ewas erhöbter Liegt es denn vielleicht in der nicht recht ge- Preis 1 1 1 die Buchhandlung von handbabten Controle, oder in der unpraktischen Carl Bindernagel in Friedbera an. Eintbeilung der Beleuchtungsstunden? Die städt⸗ ische Straßenbeleuchtung soll doch gegen früher Hunderte von Gulden mehr kosten und ist dennoch entschieden mangelhafter. Man hofft von entscheidender Stelle Handel und Verkehr. Grünberg, 14. November. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 12 fl. 12 kr.; Korn(90 Kilo) 9 fl. 6 kr.; Gerste(80 Kilo) Bestitig⸗7 fl. 18 kr.; Hafer(60 Kilo) 6 fl. 20 kr.; Moller (90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo) 12 fl. 55 kr.; Linsen(100 Kilo) 13 fl.— kr.; Samen(90 Kilo) 13 fl. . 72 f 24 kr.; Kartoffeln(100 Kilo)— fl.— kr. Literarisches. Marburg, 14. Nov. Wochenmarkt. Butter koflete Die„Blätter für Kaninchenzucht“. Wohl 1 Pfd. 12— 13 Sgr. Eier 1 St. 8—9 Hlr. Käse pr. selien ist ein Blatt in's Leben gerufen, welches sich vom Stück 10- 12 Hlr. Kartoffeln 2 Liter 15— 16 Hlr. ersten Anfang seines Erscheinens an einer so allgemeinen do. 170 Pfd. 34—35 Sgr. Tauben das Paar 5 bis und regen Toeilnahme erfreut bat, wie die seit dem 7 Sgr. Hahne 1 St. 12—15 Sgr. Hühner 1 St. 1. Januar d. J. vom Kammer-⸗Assessor Rasch, Secretär 8— 10 Sgr. Gänse 1 St. 30-60 Sgr. Hasen 1 St. des land- und ferstw. Provinzial-Vereins für das Fürsten⸗ 25—35 Sgr. g. thum Hildesheim— Verlag der Gerstenberg'schen Buch. Frankfurt, 14. Nov. Der heutige Heu- und Stroh⸗ handlung in Hildesheim— berausgegebenen„Blätter markt war gut besahren. Heu kostete per Cir. 2 fl.— ke. für Kaninchen zucht“. Es zeigt das nicht blos die! bis 3 fl.— kr. Stroh per Centner 1 fl.— kr. bis 1 fl. 30 kr. Butter 1. Qual. 44 kr., 2. Qual. 4042 kr. Eier das Hundert 4 fl.— kr., Kariofseln 2 fl. 24—42 kr. per 200 Zollpfund. Mainz, 14. Nov. Probuctenmarkt. Waizen per Nov. 11 fl. 48 k., per März 19 M. 45., per Mai 19 M. 50 Korn per Nov. 10 fl. 20 kr., per März 16 M.— per Mai 15 M. 95. Haser per Nov. 107% fl., per März 18 M. 80., per Mai 18 M. 65. Rüböl per Nov.— fl. — kr., per Mai 31 M. 95. Raps per April 29 M. 30. Washington, 12. Nov. Der Jahresbericht des Schatz⸗Departements constatirt für das letzte Jahr eine in Folge der Börsenkrisis eingetretene Verminderung der Einnahmen an Zöllen von 25 Millionen, ferner eine Verminderung der Einnahmen an inneren Abgaben von 11 Millionen wegen der veränderten Steuergesetze. Die Ausgaben haben sich um 2 Millionen vermindert. Hamburg, 13. Nov. Der gestern von bier nach New⸗York abgegangene Dampfer der Adlerlinie„Lessing“ wurde, bei Glückstadt vor Anker liegend, durch den von Brasilien kommenden Dampfer„Bahia“ angesegelt und am Bug beschädigt. Der Dampfer der Adlerlinie„Klop— stock“ übernimmt Passagiere und Ladung des„Lessing“ und geht sofort nach New-Vork ab. Der„Bahia“ ist ebenfalls beschädigt. Bern, 14. Nov. Laut officieller Meldung an den Bundesrath werden am 6. December die Gotthardsbahn— linie Biasca-Locarno und Lugano-Chiasso vertragsmäßig dem Betriebe übergeben. Ueber Spielwerke. 3402 Sobald man Spielwerke in den Zeitungen ange- kündigt sieht, denkt man unwillkürlich an die Schweiz und an Heller in Bern und weiß, daß Weihnachten heran⸗ naht; es scheint fast, als ob Herr Heller keine Ruhe hätte bis er in jedem Hause eines seiner Werke weiß.* Auf der Wiener Weltausstellung erregten seine in einem besondern, reizenden Pavillon aufgestellten Musikspielwerke durch die Tonsülle, Reichhaltigkeit und harmonische Vollend— ung ihrer abwechselnd ernsten und heitern Melodien ver— dientes Aussehen unter dem musikliebenden Publikum und lenkten die allgemeine Aufmerkfsamkeit auf sich. Die Verdienste des Herrn Heller wurden durch die Ertheilung der Verdiestmedaille, det einzigen Medaille über— haupt, welche in diesem Kunstgenre gegeben wurde, gekrönt. Wer Freude an Musik hat, sollte sich nicht besinnen, sich ein solches Musikwerk anzuschaffen. Abgesehen davon, daß man damit seinen sämmtlichen Pekannten Freude macht, verschafft man sich selbst viele fröhliche Stunden; spielt ein solches Werk einen schönen Walzer oder eine Opernarie, so fühlt derjenige in vorgerückten Jahren neues Leben, er schwelgt in der Erinnerung an Liebesfreud und Liebeslust; ist man noch jung, so belebt u es die Hoffnung; es köstet den unglücklich Liebenden, es klagt, es lacht, es hofft mit ihm, erheitert den Kranken, ist schließlich der einzige, sprechende, treue Freund. Es eignen sich diese Spielwerke auch vorzugsweise zu Weihnachtsgeschenken, denn es sind Gegenstände, die den Geber lieb und unvergeßlich machen. Darum fetzt Euch in den Besitz eines solchen, Ihr bereitet Euch die schönsten, unschuldigsten und dauernsten Freuden. Lieferung für das Landeszuchthaus. 3339 Mittwoch den 18. November d. I., e Oeffentliche Aufforderung. 10 Uhr, werden dahier für 1875 im Submissionswege 3424 Die Besitzer der in Nr. 135 des Oberhessischen Anzeigers unter Inserat⸗Nr. 3372 verzeichneten Immobilien zur Lieferung vergeben: 1) blaues und graues Leinengarn Nr. 20, 2) gebleichtes Leinengarn Nr. zusenden), 3) Stahl und Eisenwaaren, 5 4 Kölner Leim(sind Muster einzusenden), 5) Seilerwaaren, 6) Dielen und Latten, 7) Holzbohlen in verschiedenen Sorten, über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Friedberg am 4. November 1874. 20(sind Muster eln-⸗PNechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche! i 5 so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem solche binnen drei Monaten Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bra mm, Landrichter-Vicar. 8) Fensterglas, 9) Eichenholzdauben für Küferwaaren, 10) Spiritus, 11) Soda(calfinirte), a 1 12) Papier und sonstige Schreibmaterialien(Muster sind einzusenven),. 13) Reiserbesen(sind Muster einzusenden), i 14) ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rind— leder, Schafleder und Weberschurzfelle. a Die Lieferungsbedingungen sind täglich von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags Lieferungs⸗- Anzeige. 3409 Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung von 5000 Stück hartgebrannten Russen⸗ steinen für hiesige Gemeinde an den Wenigstnehmenden auf hiesigem Rathhaus vergeben werden. Petterweil am 12. November 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Petterweil. L ein har dt. Universal⸗Reinigungs⸗Salz. den vor 3272 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste i i Kr zer sschwäche und andere Magenbeschwer— legt sein, wozu noch bemerkt wird daß Krampf, Verdauung ö „ 8 und Pfennige zu lauten haben. den, in/ ½% Original⸗Packeten mit Gebrauchs ⸗An⸗ 1 Kürenfchleß den 7. November 1874. weisung à 36, 18 und 9 kr. nur allein acht und direet Großherzogliche Landeszuchthaus-Dirktion. bezogen von Wittwe J. A. Windecker. Seer —— 3378 Feinste Gesundheits-Chocolade mit und ohne Gewürz, Vanille zu den billigsten Preisen bei N. D. Loeb. Ein krästiges Dienstmädchen r sofort gesucht, Zu erfragen bei Bekanntmachung. 3408 Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll im neuen Kurhaus dahier eine Parthie Zeitungs altes Gußeisen u. s. w. öffentich versteigert werden. 5 Bab ⸗Nauhelm den 14. November 1874. Großherzogliche Badedirektion Nauheim. wohne ich Schuhmachergasse Nr. 345. 1. wohne ich Schuh 7 75 1 4 b n! „ 14 5 6 f „ * 610 * 1 13 g. a 1 . 1 1 „** + 3234 Alle Sorten Strick- und Cerneaur wolle billigst bei M. Volk. Dr. med. Carl Engelhardt, prakt. Arzt in Echzell. Wohnung bei Herrn Kann. Sprechstunde täglich von 3851 8 bis 9 Uhr Morgens. 9— Ein Junge, 3403 welcher die Metzgerei erlernen will, kann sofort in die Lehre treten bei Nicolaus Engel. Bekanntmachung. 3423 Der Unterzeichnete empfiehlt für Glaser, Schreiner und Küfer sein Lager in Abfällen von Eichenholz in jeder beliebigen Länge, Breite und Dicke, von 2 bie 5 Jahre all, zu annehmbaren Preisen. Vilbel, 18. October 1874. Ph. Mittelstädter. Zwei Zimmer vermiethen, in der Kaiserstraße mit oder ohne Moͤbel zu Nah, in der Exp. d. Anz. 3377 — 5 .— — .— Verein für 3416 Mittwoch den 18. November, mäßige Generalversammlung sassung über die Vereinsthätigkeit in diesem Winte Volksbildung. Abends 8 Uhr, findet im Locale des Herrn Henn die statuten⸗ statt, zu welcher alle Mitglieder hierdurch eingeladen werden. Tagesordnung: Rechnungsablage und Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr, Beschluß⸗ r. Der Vorstand. Tanzunterricht. 3348 Erlaube mir einem geehrten Publikum erg hier eintreffen und einen Cursus in Tanz und Anstand für Kinder wie für Erwachsene in dem Saale der drei Schwerter eröffnen werde und bitte geehrte Interessenten ihre werthen Namen bis dahin in der Expedition d. Bl. angeben zu wollen, woselbst das Nähere zu erfahren ist. Frlundlichst einladend zeichnet Hochachtungs voll ebenst anzuzeigen, daß ich Ende nächster Woche A. Sturm, Tanzlehrer aus Darmstadt. 4˙%½% unkündbare Pfandbriefe Aheinischen Hypotheken Nach Erlaß des Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Aus- wärtigen d. d. 1. August 1872, G.⸗Bl. Ar. Dank zu Mannheim. Prozeß Kullmann. Nach stenographischen Aufzeichnungen. Mit dem Portrait Kullmanns. 1 Preis 9 kr. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Hammelfleisch a Pfund 12 kr. Kalbfleisch a Pfund 16 kr. 3413 bei K. Söllner und J. Hanstein. Fastenbrezeln und Lebkuchen 3414 empfiehlt Fr. Reuß. 3422 Von heute au verkauft Hammelfleisch 4 Pfd. 11 kr., Kalbfleisch a„ 18 Hammelsfett 4„ 12„ g 805 Wilhelm Kreuter II. Kern⸗ und Steinobstbäumchen fuͤr die Anlegung von Mündelgeldern geeignet. Die Pfandbriefe können von der Bank und Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Mark 300. und Mark 100. Sie sind Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt insbesondere aber in Mannheim, Heidelberg, Frankfurt a. M., Stuttgart und Basel(zum Tagescourse der Gulden). Zu Vertriebsstellen haben wir Mark 3000., Mark 15 00., bis 1. Oktober 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch ihren Vertriebsstellen bezogen werden. Mark 600., 1876 unkündbar. Vom Verloosung amortisirt. 1. April und 1. Oktober zahlbaren Zins-Coupons zum 1. Oktober bei allen Vertriebsstellen, Karlsruhe, Freiburg i. den Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein Friedberg, sowie Herrn H. Grünbaum in 3418 Bad⸗Nauheim ernannt. Rheinische Hypotheken-Bank. ili 1* a Mobiliar Versteigetung. 3407 Dienstag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, will Frau Balth Roth Wittwe zu Petter⸗ weil, wegen Aufgabe ihrer Oeconomie, folgende Gegen stände öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung ver⸗ steigern lassen: 3 Pferde, 1 Foßtlen, zweijährig, 4 trächttge Kühe, 2 Rinder, wovon eines trächtig, 2 vollständige Oeconomiewagen, 1 Jagdwägelchen, zum Ein- und Zweispännigfahren, J kleines Oeconomiewägelchen, J Schlitten, 1 Schaufelpflug mit Vorderpflug, 18 Beetpflug mit Vorderpflug,! Spitzpflug mit eisernem Nister, 1 Hackpflug, 1 Kartoffelstreick pflug 2 eiserne Eggen, 1 Eggenschlitten, 1 zweispännigeAckerwalze, 1 Häckselmaschine, 1 Strohbank, 1 Fruchtfegemühle, 5 Kartoffelmühle, 5 1 Pfuhlfaß, 6 Ohm halteud, 1 verschiedene Bütten und Fässer, 3 vollständige Wagen und 3 Ackerpferdegeschirre, 2 vollständige Chaisenge⸗ schirre, verschiedene Ketten und kleineres Oeconomie— geräthe, 10 Fuder Kornstroh, 10 Fuder Waizenstroh, 10 Fuder Gerstenstroh, 15 Fuder Haferstroh, 3 Fuder Erbsensiroh, 150 Ctr. Wiesenheu, 60 Ctr. Grummet, 200 Malter Kartoffeln, 500 Ctr. Dick⸗ wurz und 150 Körbe Spreu Petterweil am 14. November 1874. Großherzogliches Ortsgericht Petterweil. Len ha 8 Arbeits⸗Versteigerung. 3419 Mittwoch den 18. d. M., Nachmittags 4 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Rödgen das Liefern, Zerschlagen, Messen und Eindecken von 30 Cubikmeter Steinen an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. 195 Bad⸗Nauheim den 14. November 1874. Der Bezirks-Bauaufseher „„ Reinschmeckenden Kaffee, 3284 2 42 kr., delicaten Java-Kaffee 3 44 kr., feinen Speck Java à 46 und 48 kr., feinen Ceylon à 50, 52 und 54 kr., im Ballen wesentlich billiger, bei Wilh. Fertsch. 3404 Ein noch wenig gebrauchter Ko ch of e n ist zu verkaufen bei H Fr Müller, Usagasse. FEE en Spielwerke von 4 bis 200 Stücke spielend; mit Expresfion, Mandoline, Trommel, Glockenspiel, Castagnetten, WHimmelsstimmen dc. — 0 2— Spieldosen von 2 bis 16 Stücke spielend, Necessaires, Cigarren— ständer, Schweizerhäuschen, Photographiealbums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Cigarrenetuis, Tabaks und Zündholzdosen, Ar⸗ beitstische laschen, Biergläser, Portemonnaies, Stühle ꝛc., alles mit Musil. Stets das Neueste empfiehlt J. H. Heller, Bern. 0 Preiscourante versende franeo. Nur wer direkt bezieht, erhält Heller'sche Werke. 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S. 308, sind die Pfandbriefe Geschäfts⸗ Eupschlung, 3415 Einem geehrten Publikum Friedbergs und der 3401 sind aus der Seminarbaumschule billig zu ver⸗ kaufen. a h l Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich mich in hiesiger Stadt als Dreher etablirt habe, und von heute an alle e der Dreherei in Holz, Horn und Elfenbein, owie Reparaturen au Regenschirmen, Stöcken und Tabaks Pfeifen übernehme. Durch billige und reelle Bedienung werde ich mir das Zutrauen des Publikums zu erwerben suchen. B., Hereneen A. Coburger, wohnhaft bei Metzgermeister Söllner, Meszgergasse. Winterhandschuhe 3086 und Stauchen in schöner Auswahl bei K. Friedrich. 20 20 isor-i. Schwarze Kaiser Cinte ist in Flaschen à 9 und 14 kr. stets zu haben bei Far! Bindernagel. 3420 Fur die uns so vielseitig erwiesene Theilnahme während dem langjährigen und schweren Leiden unsere lieben unvergeßlichen Frau und Mutter, sowie Denen, welche dieselbe zu ihrer Ruhestätte begleiteten, unsern innigsten Dank. Friedberg am 14. November 1874. Gustavv Nauch, Bahnmeister. Elise Rauch. 3410 Für die vielen Beweise der Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben Mutter, der Frau Katharina Eleonore Renner, geb. Kunhardt, sagen wir allen Freunden und Bekannten unsern innigsten Dank. Die trauernden Kindern. 2 e—— . Kirchenbuchsauszug. Evangelische Gemeinde. Gelaufte: 8. Nov. Dem hies. Handelsmanne Jacob Friedrich Arnold ein Sohn Gustav, geb. den 23. Oetober. 11. Nov. Dem hies. Bürger und Megzgermeister Adolf Engel eine Tochter Wilhelmine Marie Lina. Beerdigte: 10. Nov. Susanna Katharina Rausch, Tochter des hies. Bürgers und Seribenten Christoph Konrad Heinrich Rausch, alt 6 Jahre 4 Monate 12 Tage, I den 9. Nov. 12. Nov. Karl Alexander Jean Ralß, Söynchen des hies. Bürgers und Bäckermeisters Jean Raiß, alt 2 Jahre 9 Monate 2 Tage, 5 den 10. November. g 12. Nov. Albertine Rauch, Ehefrau des hies. Bahn meisters Gustav Rauch, geb. Witte, alt 47 Jahre 11 Monate 2 Tage, ü den 10. November. 13. Nov. Katharina Eleonore Renner, geb. Kunhardt, Wittwe des Kreisarztes Dr. Karl Friedrich Renner, alt 78 Jahre 9 Monate und 25 Tage, J den 11. November. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Sarl Bindenngge. — petreffen 5 Darm dandgericht lutt, Hern iu Homber Eigenschast und Vilbe — Ar anwalt de Trapp, in hierbei dat ordens Ph an 15. Fintralstell gewerbvere zum Mini nanzen err Offen ustt Num „Offenbach wöchentlich seuiller,! Social für Offer deim gedr zu lassen. Lerli die preußi fogung de leitung 2 n NN 7 Dine dan ann Loldwühn auplausg an Colom unzen u ausgeprägt don 40 1 Lortalb be des Golen haler. g duculirend den, 55 0 an Gelom deesalden wpichne!