— i fern. knadt. — 1 e 1 Juchführun 1 11% 1 4 3 Smaxregelt Kuche ꝛc. 1 l Def mam 12 deln Ereutet 17 Kanals Tran boer Ehren- und Freudentag uns und unseren * 3 * * M110. bereiten schienen. Nachdem in dieser Weise das Ziumermaler Georg Hieronimus in Friedberg, Gefecht eingeleitet und die Avantgarde des Gegners des Silberne Kreuz des Philipps Ordens dem] v. Döllinger aue München in unserer Stadt ein. m am 13. Sept. bei Bad Nauheim von den 1 walerie-Ossizicren des 11. Armee-Corps ver— * zeiger. Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Rreisblatt für den Kreis Friedberg. 8 Amtlicher Theil. Detrefsend: Die Bau- und Cultutveränderungs⸗ Verzeichnisse Vilbel am 14. September 1874. Das Großherzogliche Landgericht Vilbel an die Großherzoglichen Ortsgerichte des Landgerichtsbezirks. 2 Wir empfehlen Jbnen, die Vorschrift, wornach die rubrfeirten Verzeichnisse und zugehörigen Meßbriefe am 1. Juli jeden Jahres an die Froßberzoglichen Steuer- Commissariate zu übersenden sind, für die Folge pünktlich zu befolgen. 4 Deutsches Reich. sanstalteten Wettrennen bei. Se. K. Hoheit der Schüsse saßen vortrefflich. Man sah vom Schiffe Friedberg. Ueber die hiesigen Manöver, Großherzog übergab den von ihm gestifteten Ehren-saus die Carlisten fliehen. Die„Nordd. Allg. iber die wir nur kurz berichten konnten, bringt preis— silbernen Tafelaufsatz— dem Gewinner, Ztg.“ sügt hinzu: Der Angriff der Carlisten au die„D. Ztg.“ nachstebenden Bericht: Der An- Premier- Lieut. Langsdorf im Großh. 2. Drag.- die Schife charakteristrt sich in mehrfacher Be— kiff, der von dem General der Infanterie, v. Bose, Regiment in eigner Person. ziebung als gänzlich außerhalb der völkerrechtlichen vefehligten drei Divisionen richtete sich gegen einen, Darmstadt. Am 5. d. Mts. wurden aus Satzungen stehend und kann nur auf gleiche Linie tuter dem Commando des Obersten und Comman- Anlaß der Wetterauer Industrie- Ausstellung das mit dem Angriff von Räuberbanden auf ruhige zeurs der 21. Cavalerie- Brigade, v. Heuduck, Ritterkreuz 1. Klasse des Philipps Ordens dem Reisende gestellt werden. tehenden markirten Feind, welcher mit seiner Avant- Hofgerichts. Advokaten bei dem Hofgerichte der! Koblenz. Nachdem die verurtheilten katho— zarde Ober Welladt und dem Gros den lang- Provinz Oberhessen Hermann Jöckel in Friedberg, lischen Geistlichen, welche ihre Strafe im Ge— zestreckten Rücken des sogenannten Galgenberges Präsidenten des Ausstellungseomites, das Ritterkreuz fängnisse zu Neuwied abbüßen sollten, in die hie— etwa 20 Min. südlich von Friedberg) besetzt und 2. Klasse des Philtpps-Ordens dem Bergrentmeister sige Strasanstalt übernommen sind, beherbergt letztere nit Schützengräben und Geschützemplacements ver- Daniel Nebbuth in Friedberg und dem Rentner gegenwärtig 16 katholische Priester, welche sich rärkt hatte. Das Gefecht begann mit dem An- Friedrich Supp in Friedberg, das Ritterkreuz theils gegen die Maigesetze, theils gegen das Straf⸗— griff und der Einnahme von Ober Wöllstadt, 2. Klasse des Ludewigs-Ordens dem Theilhaber gesetzbuch vergangen haben, von denen mehrere väbrend auf der linken Flanke des Feindes, von der Firma„Trapp& Münch“, einer Fabrik für eine Haft von 7— 10 Monaten büßen müssen. zer Richtung Ilbenstadt her, starkes Artilleriefeuer Papiere zur Photographie, Dr. August Trapp in Es ist jetzt sämmtlichen eingesperrten Geistlichen dirkte, um der dort stehenden Division den mit Friedberg und dem Fabrikanten und Besitzer von erlaubt, taglich daͤs h. Meßopfer in der Anstalts⸗ Orückenschlag erfolgten Uebergang über die Wetter Eisengießereien auf der Friedrichshütte bei Lau- Capelle darzubringen, was bis jetzt nur Denen u sichern. Auf der rechten Flanke zeigten sich bach und in Mainz, Julius Römheld, das Ritter- erlaubt war, welche nicht gegen die Maigesetze ge— sarke Cavalcriemassen, welche eine Umgehung vor- kreuz 2. Klasse des Philipps-Ordens dem Hof⸗ fehlt haben. Bonn, 13. Sept. Heute früh traf Herr hrückgedrängt war, entwickelten sich die Divistonen Mühlenbesitzer August Vorbach in Holzhausen v. Er stieg bei dem Bischof Reinkens ab. Die Ur- uf der Höhe südlich von Ober- Wöllstadt und d. H., dem Spenglermeister Carl Wentzel in Butz sache seiner Reise ist, in den am Dienstag hier kisteten sich zum Sturme der Position auf dem bach und dem Verfertiger von landwirthschaftlichen beginnenden Conferenzen bedeutender Theologen —— Halgenberge. ngleich schönes Bild bot das Herabsteigen der in f meter deutschen Einheit und Größe, unserem „ dtabenen Kaiser Wilhelm, ein dreifaches Hoch!“ Ein besonders übersichtliches und Schlachtordnung entwickelten Divisionen von der wähnten Hohe. Sobald sich der Feind von ner Erstürmung der Höhen und einer Umgebung der beiden Flanken bedroht sah, verlies er die osition am Galgenberge, um weiter rückwärts, daf der sogenannten Warte, Stellung zu nehmen. Lei der hartnäckigen Vertheidigung derselben ent— hickelte sich hier das Hauptgefecht, an welchem sch alle drei Waffen in gleicher Weise betheiligten und welches schließlich mit der Erstürmung der köhe endigte. Ein besonders anziehendes Bild bot der am Schlusse des Manövers zwischen der Ockstädter und Homburger Chaussee erfolgte Ca- hlerie- Angriff dar, an welchem sich 14 Esca— onen gleichzeitig betheiligten. — Die Anrede des Beigeordneten beim Empfang s Kaisers lautete:„Kaiserliche Majestät! Ge- stten Sie den hier versammelten Vertretern der bürgerschaft Friedbergs, Eurer Majestät bei Aller⸗ lichst Ihrem Eintritt in die Stadt deren ehrfurchts⸗ ulle Huldigung und aus tiefer Seele stammen- den Willkommgruß datzubringen. Unsere Stadt meine der kleinen im Deutschen Reiche, aber sie tt ihren Stolz darein, von keiner anderen in ler stand haftesten Treue gegen das Reich und in de innigen Verehrung für das erhabene 0 apt desselben übertroffen zu werden. Der Tag, n dem ber erste Kaiser der neu geeinten deutschen Netion in unseren Mauern einzog, wird als ein Lachkommen unvergeßlich bleiben! Dem Gründer — Se. K. Hoheit der Großherzog wohnte Maschinen und Stadtwagen C. Häuser in Fauer— bach b. Fr. verliehen. — 14. Sept. Die Verhandlung des Dis— ciplingrhofs für Reichsbeamte fand vorgestern unter dem Vorsitze des Ober⸗Appellationsgerichts-Direc— tors Zentgraf statt. Das Verfahren war hier gegen einen früheren Postexpeditor in Babenhausen gerichtet und endigte mit dessen nachträglicher Anhaltspunkte über eine etwaige Union der ver— schiedenen christlichen Confessionen zu finden. — Zu der gegenwärtig bier tagenden Unions Conferenz sind über 40 Personen aus Deutsch- land, Frankreich, England, Dänemarck, Rußland, Griechenland, Italien und Nordamerika hier ein— getroffen. u. A. auch die Herren Abbé Michaud, Oberst von Kirejeff, Bischof Harold, Browne von Dienstentlassung, gestützt auf§. 10 des Gesetzes, Winchester, Carmichael und Talbot aue Oxford, die Dienstverhältnisse der Reichsbeamten betreffend. Professor Rossis aus Athen und der Bischof von Mainz. Sowohl die Handelskammer Mainz, wie der Mittelrheinische Fabrikanten-Verein hat sich dem Antrage der Handelskammer Bielefeld auf Berufung des Handelstags-Plenums in Sachen der Eisenbahn-Tarif-Reform angeschlossen. Berlin, 14. Sept. Prinz Alphons von Asturien ist, von drei Offizieren begleitet, heute Früh über Brüssel und Hannover aus London hier eingetroffen und im„Hotel Royal“ abgestiegen. — Wie die„Sp. Ztg.“ erfährt, ist an den renitenten Bischof von Paderborn die Aufforderung ergangen, sein Amt niederzulegen. Die Frist zur Beantwortung der Aufforderung läuft dieser Tage zu Ende. Nach fruchtlosem Ablauf werde die Anklage auf Dienstentsetzung erhoben werden. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ vecöffentlicht einen amtlichen Bericht des Geschwader⸗Comman— danten Zembsch über den Vorfall bei Guetaria, welcher bestätigt, daß von Carlisten, welche vor Guetaria auf einem Bergrücken lagen, auf die der Küste entlang gehenden Schiffe ein Gewehr— feuer gerichtet wurde, daß über die absichtliche Richtung des Gewehrfeuers auf die deutschen Schiffe kein Zweifel bestehen konnte und daß in Folge dessen Zembsch feuern ließ. Der„Albatros“ gab acht, der„Nautilus“ sieben Schuß ab. Die Schiffe stellten ihr Feuer ein und setzten den alten Cours fort, sobald das carlistische Feuer aufhörte. Mehrere Pittsburgh. Zum Vorsitzenden der Versammlung wurde Professor v. Döllinger gewählt. Wie in der ersten Sitzung durch Professor Reusch hervor— gehoben wurde, sollen die Berathungen keinen officiellen Charakter beanspruchen. Kassel, 13. Sept. Der Kaiser ist auf der Rückreise von Friedberg um 12½ Uhr Mittags hier angekommen und nach eingenommenem Früb— stück in Begleitung des Kronprinzen und der Kronprinzessin nach Hannover weiter gefahren. Hamburg. Die hiesige geographische Ge— sellschaft wird die österreichischen Nordpolfahrer, welche am 22. d. Mts. hier eintreffen, festlich empfangen und mit einem Dampfschiff auf der Elbe einholen. Schiffslieutenant Weyprecht kommt mit der Mannschaft auf dem Seewege, Lieutenant Payer landwärts von Stockholm. Abends findet außerordentliche Sitzung der geographischen Ge- sellschast statt, welcher ein Festmahl folgt. München, 13. Sept. Für die bayerische Artillerie ist ein neues Exercier-Reglement erlassen, welches sich ganz dem preußischen anschließt.— Von den im Jahre 1873 geprüften 16,314 Con- seribirten Baperns haben 1166 oder 73 Procent einen mangelbasten Schulunterricht genossen. Stuttgart. Der„Staats-Anzeiger“ meldet: Der General Lieutenant v. Suckow ist auf sein Ausuchen der Verwaltung des Kriegsministeriums P 1———— enthoben und mit der gesetzlichen Penston zur Dieposition gestellt. In Anerkennung seiner aus- gezeichneten Dienstleistungen ist demselben das Großkreuz des Kronen-Ordens verliehen worden. Mit der Führung des Kriegsministeriums ist General Wundt beauftrogt. Mannheim, 14. Sept. Die von der social⸗ demokratischen Arbeiter Partei(Eisenacher Pro- gramm) gestern im„Grünen Haus“ veranstaltete Gedächtniß- Feier für die 1849 standrechtlich Er- schossenen wurde bald nach ihrer Eröffnung, um 5 Uhr Nachmittags, polizeilich aufgelöst. Ausland. Oesterreich⸗UUngarn. Wien. Die Ge⸗ meinde Wien beabsichtigt, mit 5000 fl. eine Volks- Subscription zu Gunsten der Nordpol⸗Expedition zu eröffnen, zu der alle Communen Oesterreichs einzuladen seien. — Die„Presse“ erfährt, der Reichsrath werde bereits zwischen dem 15. und 20. October wieder zusammentreten. Die Landesvertretungen würden die Session spätestens am 15. October schließen. Prag, 15. Sept. Der Landtag wurde heute eröffnet. Ministerpräsident Auersperg und die Minister Unger, de Pretis und Banhans waren anwesend. Sieben czechische Deputirte nahmen ihre Sitze in der äußersten Linken und dem linken Centrum ein. Der Oberlandmarschall bewillkommnet die Abgeordneten. Insbesondere Spanien. Madrid. Bei dem Empfang durch Serrano sagte Graf Hatzfeld:„Der deutsche Kaiser, von dem Wunsche beseelt, zur Wiederher— stellung des Friedens und der Ordnung in Spanien beizutragen, hat die Regierung der Executivgewalt Spaniens anerkannt; er hofft, Serrano werde die Principien der socialen Ordnung mit conservativen Mitteln aufrecht erhalten.“ Serrano erwiederte, die spanische Regierung werde die Hoffnungen Europa's rechtfertigen und Alles energisch ver— meiden, was die Grundsätze der Civilisation er— neut erschüttern könnte; sein Bestreben werde sein, die Sympathien zwischen Deutschland und Spanien noch inniger zu gestalten. Der Marschall dankte alsdann für die freiwillige Anerkennung, welche die spanische Regierung, Dank dem Einflusse und der Initiative Deutschlands, gefunden habe. Der österreichische Gesandte, Graf Ludolff, gedachte in seiner Ansprache der zwischen Spanien und Oester reich bestehenden historischen Beziehungen, worauf Serrano, ähnlich wie dem deutschen Gesandten gegenüber, dankte. Santander, 14. Sept. Der deutsche Consul in Baponne ist gestern Abend bier angekommen. Derselbe geht heute mit den deutschen Kanonen- booten nach Bilbao. Türkei. Konstantingpel, 12. Sept. Soeben ist von hier ein außerordentlicher Courier mit einem eigenhändigen Schreiben des Sultans an den Kaiser Wilhelm abgegangen. — Der Sultan hat eine Deputation aus waren die Czechen erschienen. Schweiz. Glarus. In einer Sitzung des Bundesgerichts, das gegenwärtig in Glarus tagt, kam jüngst eine interessante Frage zur Verhand- lung. Es handelte sich nämlich darum, ob eine zwischen einem Neukatholiken und einer Altkatho⸗ likin geschlossene Ehe als eine gemischte zu be— trachten sei oder nicht. Das Bundesgericht ver— neinte diese Frage. Bern, 15. Sept. Der Weltpost-Congreß, welcher heule hier zusammengetreten ist, ist, wie man der„N. fr. Pr.“ schreibt, gewissermaßen als eine Fortsetzung der Pariser Post-Conferenz von 1863 zu betrachten, allein sein Programm ist viel weittragender und sieht einen förmlichen, vertrag— lich geordneten Postverband zwischen den ver— schiedenen Staaten beziehungsweise Post-Verwalt— ungen vor, innerhalb dessen ein gleichmäßiger postalischer Rechtszustand geschaffen und ein ein- heitliches Verfahren im Briefpo Verkehr statt— finden soll, unter Anwendung einfacher und mäßiger Taxen und unter Beseitigung der Transit-Gebühren. Heute Vormittag eröffnete der Bundesratb Borel den Congreß. Die Verhandlungen, welche nicht öffentlich sind, waren heute der Feststellung der Geschäfts⸗Ordnung gewidmet. Frankreich. Paris, 13. Sept. Guizot ist gestorben. Seinem Wunsche gemäß werden keinerlei Einladungen zu dem Leichenbegräbniß er lassen und keine Grabrede gehalten. Grasse, 14. Sept. Der Proeeß gegen die Mitschuldigen an der Flucht Bazaine's wurde unter dem Zudrange einer großen Menschenmenge eröffnet. Nach Verlesung der Verfügung, wonach der Proceß vor das Zuchtpolizei-⸗Gericht verwiesen ist, folgt die Vernehmung von 15 Zeugen. Der Bootsführer Rocca sagt aus, er habe das Boot an die Gemahlin Bazaine's vermiethet. Ueber die Frage, ob Bazaine mittelst eines Seiles das Gefängniß verlassen hat, ist bisher nichts festgestellt. In der Nachmittagssitzung des Gerichtshofes wurde die Zeugen ⸗ Vernehmung beendet. Der Präsect von Nizza gestand zu, er habe die Herzogin de la Torre bei dem Besuche Bazaine's begleitet. Nachdem noch das Verhör der Angeschuldigten begonnen hatte, wurde die Sitzung bis Dienstag Nachmittags 2 Uhr vertagt. Arras, 14. Sept. Mae Mahon ist heute Abend 7 Ubr hier angekommen. Der erste Ad— junct verlas eine Ansprache, in welcher er das volle Vertrauen auf die Regierung und den Wunsch ausdrückte, daß die constitutionellen Gesetze votirt mehreren hohen Würdenträgern nach Livadja zur Begrüßung des Czaren geschickt. In d'plomatischen Kreisen legt man dieser Mission politische Be- deutung bei. Brasilien. Pernambuco. Laut Meldung aus Rio de Janeiro vom 7. d. Mts, nahm das brasilianische Unabhängigkeits-Fest den schönsten Verlauf. Das Kaiserpaar wohnte einem Tedeum bei und empfing die Minister und das diploma— tische Corpß. Die Stadt war festlich geschmückt und glänzend illuminirt. Aus Stadt und Land. Vilbel. Dahier haben in verflossener Woche große Wahlkämpfe für den Gemeinderath stattgefunden. Am rührigsten zeigte sich die social⸗demokratische Arbeiter-Partei, welche zur Durchbringung ihrer Candidaten auf der„Feste— burg“ zahlreiche Versammlungen abgehalten haz. Ihr Sieg wurde wesentlich dadurch, erleichtert, daß 171 Wähler, darunter die reichsten des Städtchens, weil sie ihre Ge— meindesteuern nicht bezahlt, aus den Wahllisten aus— gestrichen werden mußten. 12 Gemeinderalhs-Mitglieder waren zu wählen, davon gehören 8 der soctal⸗demoktalischen Partei und 4 der demokratischen an. Die ersteren sind sämmtlich Maurer und leben zum größten Theile der Woche über in Frankfurt, so daß füglich die Gemeinde— raths⸗Sitzungen dort abgehalten werden könnten. Darmstadt. Am Samstag Abend entstand in der Alistast in Folge eines auf offener Straße ausgebrochenen Streites ein furchtbarer Straßenauflauf. Die Tumultuanten konnten nur mit graßer Mühe verhindert werden, von dem Messer Gebrauch zu machen.. Bürstadt bei Bensheim, 14. Sept. Bei der dahier stattgehabten Bürgermeisterwahl hat die liberale Partei über die ultramontane gesiegt. Die letztere war in solche Aufregung versetzt, daß das Großh. Kreisamt Bensheim drei auswärtige Gendarmen hierher beordern mußte. Diese halten indeß einen harten Stand, indem die Ultramontanen mit Knitteln und dergl. einen Angriff auf dieselben machten und nur wenig hätte gefehlt, daß die Angegriffenen ihre Schußwaffen zur Abwehr hätten benutzen müssen. Man hört, daß die Untersuchung gegen die Störer des öffent— lichen Friedens alsbald eingeleitet werden wird. Mainz, 12. Sept. Vergangene Nacht wurde in dem Laden des Herrn Bing in der Schöfferstraße eingebrochen. Die Diebe drückten das Oberlicht ein, an dessen Trümmern noch Blutspuren sich befinden, und entwendeten für einige hundert Gulden Waaren. Die Thäter sind bis jetzt noch unbekannt. Mainz, 14. September. Nur noch wäbrend der nächsten Woche wird unsere Ausstellung dem Publikum geöffnet sein. Bis heute war dieselbe von nahezu 27,000 Personen besucht, welche Eintrittskarten lösten und damit eine Einnahme von circa 12,000 Gulden erbrachten. Wir hoffen, daß der Besuch bis zum Sonntag den 20. d. M., mit welchem Tage Abends 6 Uhr die Ausstellung ge— schlossen wird, ein noch recht lebhafter werde. Die schönen und werthvollen Preise haben auf den Verkauf der Loose mächtig gewirkt und wird die öffentliche, durch einen Großh. Notar geleitete Ziehung. Samstag den 3. Oktober hier statifinden. Mainz, 14. Sept. Heute Mittag kurz vor 12 Uhr stürzte der bei dem Neubaue des Osschores am biesigen würden. Die Stadt ist glänzend illuminirt und mit Flaggen geschmückt. Dome beschäftigte Maurergeselle Philipp Ruthard, 26 Jahre alt, ledigen Standes, von Kostheim, aus einer Höhe von beiläufig 180 Fuß herab. Der Unglückliche war sofort eine Leiche, indem er sich das Genick abstürzte und die Brustgefäße verletzte. Die Ursache zu dem Sturze soll ein Nagel gewesen sein, an welchem Ruthard mit dem Fuße hängen blieb. Allerlei. Frankfurt, 15. Sepl. Gestern Abend ereignete sich in der Brückhofstratze ein höchst beklagenswerther Fall. In genannter Straße prügelten sich verschiedene Buben mit⸗ einander. Ein vorübergehender Mann, den diese jugend⸗ lichen Ausschreitungen verdrossen haben mochten, intervenirte, was einen Küferburschen ärgerte, denn er fing sofort Händel mit dem Anderen an, zog ein Messer, wie es die Küfer zu tragen pflegen, und brachte dem Gegner eine Schnitt⸗ wunde über das Gesicht bei. Als dieser zu dem nächsten Brunnen eilen wollte, um das Blut abzuwaschen, stürzte ihm der Thäter nach und stach dem Unglücklichen in die Seite. Mit einem gellenden Schrei stürzte der tödtlich Getroffene zusammen. Derselbe starb im Laufe der Nacht. Der Thäter heißt Georg Schädler aus Deidesheim. Frankenthal. Die„Pf. Ztg.“ hal von Herrn A. Hamm die Berichtigung erhalten., daß die die Blätter durch— laufende Nachricht bezüglich des Neugusses der Kaiserglocke, deren wir kürzlich erwähnt, vollständig auf Unwahrheit beruht, indem Herr Hamm selbst noch nicht bestimmen könne, wann ein weiterer Guß erfolgt. Coblenz, 12. Sept. Gestern Abend langte per Bahn, von London kommend, Henri Rochefort hier an und nahm Absteigequartier im Hotel„Zum Riesen.“ In dem Frem— denbuch hat er sich unter dem Namen Heuri de Lugai ein⸗ getragen. Der Laterneumann, in dessen Begleitung sich seine Tochter befindet, setzte heute früh seine Reise nach Basel per Bahn fort. Von letzterem Orte gedenkt derselbe sich nach Italien zu begeben. London, 12. Sept. Der gestern vorgekommene bereits gemeldete Eisenbahn-Zusammenstoß auf der Ostbahn hat schrecklichere Folgen gehabt, als Anfangs vermutbet wurde. Zwanzig Personen sind getödtet worden und vierzig ver— letzt. Von den Verletzten liegen manche so gefährlich dar⸗ nieder, daß ein Aufkommen kaum möglich erscheint. Ein unbegreiflicher Irrthum war die Ursache dieser furchtbaren Katastrophe. Es wurde nämlich der Eilzug von Norwich abgeschickt, obgleich zur selben Zeit der Postzug von ent gegengesetzter Richtung kam. Diese beiden Schnellzüge mußten ganz naturgemäß auf das Furchtbarste zusammen⸗ stoßen, zumal der Regen den Zugführern sicht gestattete, die Locomotiv-Lichter zu sehen, die Züge zu hemmen und so, wenn den Zusammenstoß nicht unmöglich zu machen, so doch abzuschwächen. London, 13. Sept. Gestern Nachmittag um 2 Uhr ist die Panzerfregatte Deutschland, ein Seitenstück zu der Fregatte Kaiser, mit höchst glücklichem Erfolge vom Stapel gelassen worden. Sie ist im August 1872 von Hrn. Reed, dem vormaligen Schiffsbauer der Admiralität, entworfen worden und wird in vier Monaten seebereit sein. Eine un⸗ geheure Zuschauermenge begrüßte das Exeigniß mit Jubel. Gemäß kaiserlichem Befehle wurde die Fregatte von der Freifrau v. Schrötter, der Gemahlin des hiesigen deutschen Militär bevollmächtigten, getauft. Nachher folgte ein Banket, auf welchem begeisterte Trinksprüche auf den Deutschen Kaiser und die Königin von England ausgebracht wurden. Herr Samuda, der Constructor des Schiffes, forderte zur Fortsetzung der Freundschaft zwischen England und Deutsch⸗ land auf. Der Botschastssecretär, Freiberr v. Brincken, hielt eine beredte und mit allseitigem Beifall aufgenom⸗ mene Ansprache, bezüglich der die beiden Länder verbinden⸗ den Gemeinsamkeit der Abstammung, der geistigen Anlage und der Politik. Es folgten dann eine von Samuda ge— gebene Beschreibung des Schiffes und noch eine Reihe von Trinksprüchen. Triest, 12. Sept. Wie die„Tr. Zeitung? melbet, wurde gestern während einer Generalprobe ein Attentat auf das Stadttheater entdeckt. Es war die Zerstörung des Theaters durch eine Gasexplosion beabsichtigt. Handel und Verkehr. Friedberg, 10. Sept. Walzen 13 fl.— kr.; Korn 10 fl. 50 kr.; Gerste 11 fl. 15 kr.; Hafer 9 fl. 30 ke, Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 14. Sept. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 400 Ochsen, 220 Kühe, 240 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich; Ochsen 1. Qual. 38 fl., 2. Qual. 35 fl., Kühe 1. Qual. 35 fl., 2. Qual. 32 fl., Kälber 35 fl., Hämmel 35 bis 36 fl. per Cir. Frankfuct, 14. Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 24½ fl., Nr. 2 23 fl., Nr. 3 20 fl., Nr. 4 16½ fla Nr. 5 14¾ fl., Roggenmehl%(Berliner Marke) 16½ fl. do. II.(Berliner Marke) 12 fl. Waizen effectiv biesiger 13½ fl., Korn 10—11½ fl., Gerste 11½—12½¼ fl. Hafer 10—10½ fl., Kohlsamen 15½ fl., Ervsen 13— 17 fl., Wicken 11½ fl., Linsen 17—21 fl., Rüböl 37 fl. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Mainz, 15. Sept. Productenmarkt. Waizen pet Nop. 14 fl. 55 kr., per März 11 fl., per Mai 11/ fl. Korn per Nov. 9 fl. 18 kr., per März 9 fl. 20 ke. per Mai 9 fl. 20 kr. Hafer per Nov. 10 fl.— kr., per März 10 fl. 12 kr., per Mai— fl.— kr. Rüböl per Ocl. 17 fl. 12 kr., per Mai 18 fl. 18 kr. Raps per Sept. 16 fl. 30 kr. (Hessische Ludwigsbahn.) Die Abschlagsdividende für das laufende Jahr ist auf 2 pCt. sestgesetzt. Dieselbe wird vom 1. October ab ausbezahlt. En Benitez ung von er von vorn enn jtbenfall uuf verwent Atwun dern* lige, sorgsa dier Branch Mnigsten in 1 berücsich gen I anum(3 t käsentirt, so r bebtulend. Ar dann stallftr land ithelle, Fung seines chigem 2 Ahrstoffe bab segumachen; handen, und boch sein. F icht genügen,! Indet werden, delt ergeben b Kwerlhbar wa A, einerseite K formalen Et Ade nde E nmlich zur N du das H lang nicht Aallgationen fügen Zins Gemeinde den. Auf Ve ift und y u noch nich Arag auch A5 ab hoͤrt d G. 1—— Arbei 0 Ireitag seen auf dem Landwirthschaftliches. Für Hausfrauen. Sehr viele Unannehmlichkeiten, nicht selten Gesabren für die Gesundheit resultriren raus, daß sich srisches Fleisch im Sommer leicht zersetzt. Lie Japanesen sollen ein vortreffliches Mittel haben, um dbeser Zersetzung vorzubeugen und das Fleisch längere 6 eit frisch zu erhalten. Dieses Mittel besteht darin, daß en. Aeun ban das Fleisch in einer Porzellan- oder anderen Schüssel e nit so viel heißem Wasser übergießt, daß das Fleisch davon kommen bedeckt ist und auf das Wasser nachher noch el schüttet. So aufbewahrtes Fleisch soll sich seyr lange kommen gut erhalten, was wahrscheinlich seinen Grund dem vollständigen Luftabschluß, der durch das gekochte asser und das obenausschwimmende Oel bewirkt wird, nd vielleicht auch in der schwereren Zersetzbarkeit des weißes hat, das an der Oberfläche unter dem Einflusse 5 heißen Wassers gerinni. Hübnerzucht. Als einer der am wenigsten rentiren— n Beniebszweige wird von den meisten Landwirthen die tung von Hühnern und anderem Federvieh angesehen. er von vornberein ein Vorurtbeil dagegen besitzt, wird n jedenfalls auch sehr wenig Pflege und Sorgfalt rauf verwenden; ist es in solchem Falle dann wohl zu wundern, wenn die Sache schlecht renirt. Ohne um⸗ tige, sorgfällige Ueberwachung und Leitung wird in ner Branche mit Gewinn gearbeitet werden können, am nigsten in der Hühnerzucht. Vor Allem ist das Futter berücsichtigen. Einen so geringen Werth das tägliche iantum(3 bis 4 Lotb Körner für ein Hubn) auch räsentirt, so summirt er sich doch im Laufe des Jabres r bedeutend. Die volle Ausnutzung des Futters wird dann stattfinden können, wenn dasselbe alle diejenigen slandtheile, welche das Tbier bedarf tbeils zur Aus— dung seines Körpers, theils zur Bildung von Eiern ꝛc. richtigem Verhälinisse enthält. welche diesen Anforderungen t genügen, können zweckmäßig nur in dem Falle ver— det werden, wenn sie sich als Abfälle in der Wirth— t ergeben haben und auf andere Weise nicht böher werthbar wären; aber selbst bei solchen Abfällen sollte n, einerseits der vollen Futterausnutzung, andererseits 14 normalen Etnäbrung wegen, darauf sehen, daß durch 4 1 geeignete Mischung ein möglichst günstiges Nährslossoer⸗ bältniß bergestellt werde. Als alleiniges oder überwiegen⸗ des Futtermittel können als zu tbeuer bezeichnet werben: Wegen zu geringem Gehalt an stickstofffrsen Substanzen: Erbsen, Bobnen, Linsen, Oelkuchen ꝛc.;3 wegen Mangel an Stickstoff: Kartoffel, Rüben, Kastanien u. s. w.; wegen Mangel an Fett: Grünmalz, Getreidemebl, die sämmt⸗ lichen Wurzelfrüchte ꝛc. Vorzüglich geeignet dagegen sind: Mais, Gerste, Buchwalzen, und, vesonders sür Schwimm— vögel, Hafer; auch die obengenannten Futtermittel in passender Mischung, sowie Haus- und Küchenab fälle. Wesentlich unterstützt wird die Fütterung durch Anlegung von Madengruben, worauf wir schon früher hinge— wiesen haben. An genügendem Trinkwasser darf es natür— lich nicht fehlen. Da die Anzahl der Eier im Eierstocke der Henne eine beschränkte ist und die meisten in den ersten 4 Jahren gelegi werden, so sollte man da, wo man sich vorzüglich auf den Eier verkauf stützt, keine Henne länger als 4 Jahre halten. D. Frankfurt a. M., 15. Sept. Die feste Tendenz scheint sich wieder zu consolidiren. Nachdem an der gestrigen Börse noch eine große Unsicherteit der Haltung sich be— merklich gemacht halte, zeigte sich in der Nachbötse schon eine Besserung derselben und trat heute der settherige feste Grundton abermals in ausgeprägter Weise hervor. Auch die auswärtigen Börsen sandten eutsprechend höhere No— tirungen, auf den Nebengebieten, namentlich für Bank— papiere, wie denn z. B. in Berlin Disconto-Commandit und in Wien Anglo und Unionbank beirächtliche Sleiger⸗ ungen erfubren. Es blieb dies nicht ohne günstigen Ein— fluß auf den Verkehr in Bankwerthen am hiesigen Platze. Die Medio Liquidation ging leicht von Slatten; Geld blieb flüssig. Der Deport für Creditactien war heute ge— schwunden. Am Speculationsmarkt waren besonders Credit— aclien in guter Nachfrage. Dieselben setzten mit 262 ½ ein und bewegten sich in der Folge zwischen 263—262½—63. Lombarden waren ebenfalls in ziemlich gutem Umsatze und blieben nahe 154½. Es wurde bekannt, daß die italienische Regierung die Absicht habe, die italienischen Linien der Bahn anzukaufen. Staatsbabnactien lagen wiederum sehr matt und noliren nach 340½—40½ mit 340. Oesterr. Bahnen sind theilweise höher, wie z. B. Alföld, Nordwest, Rudolf und Vorarlberger. Malter blieben: Gisela, Elisabeth, Reichenberg, Pardubitzer und Böhmen. Deutsche Bahnen sest. Oberhessen niebriger. Von Peiori⸗ läten Gisela lebhaft gefragt, 3% Lombarden etwas billiger. Von Banken waren einzelne dei sieigenden Coursen in gutem Begehr. Darmstädter stiegen 5 fl., Oesterr. Natio⸗ nalbank 7 fl.; besser sind noch: Handelsgesellschaft, Amster⸗ damer, Meininger, Rheinische Creditbank und Bayerische Wechslerbank. Matter schlossen: Württemb. Noten- und Vereinsbank, Deutsche Vereinsbank und Deutsche Effecten⸗ bank. Staatsfonds fest. Ungarische Schatzbons höher. Von kl. Loosen Mailänder zu 4½ fl., Venetianer zu 8½ fl. gefragt. Von Wechseln Wien und Amsterdam elwas schwächer. Schweizer Plätze höher. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 15. September 1874. C fl. 9 40— 42 Holländische fl. 10-Stücke.„ 9 48—50 Duegten n„ 5 37-39 Ducaten al ma reo„ 5 39—41 20-Frankenstücke.„ 9 30-341 Englische Sovereigns„„„% Russische Imperiales.„ 9 48—50 Dollars in Gold. 2 26½ 27½ Für Meiningen gingen bis jetzt ein: Von Trapp& Münch 17 fl. 0 kr., Dixector Dr. Matthias 1 fl. 45 ke., Haupt⸗ mann Hofmann 1 fl., Pfarrer Bornagius in Fauerbach b. Fr. fl. 1.—, E. Hanstein 1 fl., Geb. Regierungs⸗ Rath Trapp 1 fl., F. H. W. 1 fl., aus dem Pfarrhause zu M. i. d. W. 2 fl. Um Eiusendung weiterer Gaben bittet Die Expedition. Akcht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober— hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. — Bekanntmachung. Den Inhabern der Partial-Obligationen der Ge inmtlich zur Rückzahlung berufen sind. Da das Handlungshaus Lindheimer die Ein⸗ ung nicht mehr besorgt, so kann der Betrag der ligationen sowohl, als auch der am 1. Januar 1875 filigen Zinscoupons im Monat Dezember l. J. bei ein n Gemeinde⸗Einnehmerei Eichloch in Empfang genommen aden. Auf Verlangen wird, bei deutlicher Namensunter— mil J. enft und portofreier Einsendung der Obligationen, nebst det noch nicht fälligen Zinsabschnitten, den Inhabern der en Barag auch portofrei übersandt werden. Vom 1. Januar „ue 875 ab hört die Verzinsung der Obligationen auf und ben bei der einen oder anderen noch nicht fällige Zins— etlpons fehlen, so wird bei Uebersendung des Betrags dtpelbe um so viel gekürzt, als die fehlenden Coupons esel 6(ves Won babe) ben 11. Sept. 187d Eeichlo Zo örrsta en 11. Sept. 1874. 4 0 debe e busse Eichloch. . Arbeits⸗Versteigerung. Freitag den 18. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, ohn auf dem Rathhause zu Melbach die bei Aus- Aung der Felddrainirung in den Fluren I. und II., narkung Melbach, vorkommenden Arbeiten, bestehend Anfertigung der projectirten Grabenarbeit, dem Auhrenlegen und Wiederzufüllen der Draingräben, ver⸗ ushlagt zu 773 fl. 44 kr., an den Wenigstnehmenden u Kecord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu 1 5 14 K egeladen. erkebt 5 60 NPetedserg am 14. September 1874. a 11707* Gre b, Wiesenbaumeister. N befanntmachung. 17 Auf der Hainamühle bei Assenheim kommen n Arp tag den 21. d. M., Morgens 10 Uhr, nachfolgende 1 12 wenstände zur Versteigerung: 3 noch brauchbare Wasser⸗ 1 2 2 n in Längen von 5,25 4,80 und 7,50 Meter, 12 5 Ehenstege, 1 Wasserrad, eirea 5 Meter hoch, vollkommener **„ Niliader mit Schnecke, Ueberzug und Trieb, 2 noch gut 1 e Kammräder, 1 vollständiger Beutelkasten, ver— en Kasten, Trichter mit Trichtergestell, Zargen de., unde und 1 glattes Mühleisen, verschiedene Mühl⸗ i, darunter auch französische Champagner, Oelgeschirr l Presse und den dazu gehörigen Rädern, Stirn und bebnräder, 2 Oehlmühlsteine mit Herd und verschiedene Gegenstände. 2 n 7 am 10. September 1874. 5 1 Inncker, Gemeindebaumeister. Blabellen inde Eichloch diene hiermit zur Nachricht, daß dieselben Die Spar-& Leihkasse zu Lich betreffend. 2662 Die hiesige Spar- und Leihkasse beabsichtigt, in bekannten Gläubiger der genannten Spar- und Leihkasse, oder solche, welche auf ihre Einlagen in den letzten Jahren eine theilweise Rückzahlung aus derselben nicht empfangen haben, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche lichen Blättern an, bei der Direction der Spar- und ihre Ansprüche bei Vertheilung des Vermögens nicht mehr berücksichtigt werden. Lich, 9. September 1874. Für die Direetion der Spar- und Leihkasse Lud w. Weber. Bekanntmachung. 1 2723 Am 19. September d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Bahnhofe 188 Centner Steinkohlen unter den an Ort und Stelle bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg am 14. September 1874. Königliche Güterexpedition. Jagck e. Bekanntmachung. 2681 Freitag den 18. September 1874, des Nachmit— tags 2 Uhr, läßt Heinrich Bernhard in seiner Be— hausung dahter eine zweischraubige Kelter nebst Mühle und eine Parthie leere Fässer öffentlich freiwillig an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigern. Friedrichsdorf den 9. September 1874. In Auftrag: Der Bürgermeister Garnier. Aepfel⸗Versteigerung. 1 1 2744 Montag am 21. d. M., Vormittags um 10 Uhr anfangend, soll die diesjährige Aepfel-Erndte an den Bäumen der Staatsstraße vom Schwalheimer Hof über Echzell und Bingenheim nach Leidhecken öffentlich loos— weise an die Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft findek am Knotenpunkte beim Schwal— heimer Hof statt. Nidda am 14. September 1874. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. ö Pen te 2627 Donnerstag den 24. September d. J. sollen im Landgerichtsloeal ungefähr 7 bis 8 Centner zur Vernichtung bestimmte Akten zum Einstampfen meist⸗ bietend versteigert werden. Vilbel am 4. September 1874. ö 5 l in Reichs- 7 1 ng von süddeutscher Münze in R 7 1 25—.—— 12 haben bel Carl Bindernagel. „ In Buchform 2 kr. *¹ „ Plakatform 3„ Großherzogliches Landgericht Vilbel. Jeg e r der Kürze sich aufzulösen, und werden deshalb alle un- innerhalb 8 Wochen vom ersten Erscheinen in den öffent⸗ Leihkasse um so gewisser geltend zu machen, als sonst des Meißner Porzellans.— Am Familienttsche: 2738 Rückständige Forderungen lan Zöglinge unserer Anstalt aus dem laufenden Semester wolle man inner— halb 8 Tagen durch Einsendung der Rechnungen bei uns anmelden. Friedberg am 15. September 1874. Großherzogliche Direktion des Schullehrer-Seminars. Schäfer. Immobiliar-Versteigerung. 2748 Freitag den 30. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Immobilien, dem Heinrich Mack III. dahier gehörend, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 529 2240. Hofraithe in der Judengasse, 2. 535,6. 6,7. Hofraithe daselbst, 5 33. 69. Acker am Sodenweg, 4. 7. 121. Im Ellern, 4. 48. 121. daselbst. Friedberg den 15. September 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Aepfel Versteigerung. 2742 Dienstag den 22. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, sollen die hiesigen Gemeinde-Aepfel, eirca 300 Centner, in Abtheilungen versteigert werden. Das Tafelobst wird in kleineren Abtheilungen ver⸗ steigert. Rödgen am 15. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Wolf 822— 8 1 2 0 2 8 „ Daheim. —* 2 8 2 Se 35 * Die soeben erschienene Nr. 50 enthält: Schuldbewußt. Erzählung von Alice Kurs.(Fort⸗ setzung.)— Aus der Geschichte der Handelskrisen. Von Stephanus. II.— Altmeißner Porzellan. Mit Original⸗ zeichnungen von B. Mannfeld. III. Die Fabrikation Thier⸗ kämpfe 1. Fuchs und Schwan im Kampf. Mit Original zeichnung von C. Kröner.— Ein Stellvertreter.— Kraftproben August des Starken.— Zum Portrait des Hauptmann Schmidt.— Ilustratidnen zur Flucht Bazaine's. f Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. — * 0* 5. —. ˙¹ A e en eee neee— Ossenheimer Mäldchen. 2736 Nächsten Sonntag den 20. und Montag den 21. dieses Mis. findtt bei Harmonie- und Tanzmusik das Kirchweihfest dabier statt. Freundlichst ladet ein G. F. Korndörfer. Zur Aus saat. Walddecker Staudenroggen 2745 bei J. L. Rappolt. Annoncen aus Friedberg selbst, ohne Vermittlung Dritter, erbeten. sowie aus allen Orten des Kreises werden direet an uns, Die Crped. des Obe erh. 1 Zweck und Ziel derselben ist, Abonnementspreis für in Cassel, Aepfel V n 2729 Freitag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen die der Gemeinde zustehenden Aepfel in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden. Ossenheim den 14. September 1874 Großherzogliche Bürgermeisterei Ossenheim. 5 Maul. Aepfel Dersteigerung. 2741 Mittwoch den 23. September soll auf dem Hof⸗ gut Winnerod bei Gießen, Station Reißkirchen, das diesjährige Erträgniß von 200 bis 300 Melter Aepfel auf den Bäumen in verschledenen Abtheilungen an den Meistbietenden versteigert werden Aepfel-Versteigerung. 2743 Samstag den 29. d. M.,. 0 Uhr, sollen die der Gemeinde gehörigen Aepfel auf Ort und Stelle abtheilungsweise öffentlich versteigert werden. Ober⸗Wöllstadt den 15. September 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Wöͤllstadt. Feuerbach. Blauer Vitriol 2691(feinste Qualität) billigst bei Wilh. Fertch. 2710 Eine sehr große, von Holz erbaute Halle, welche früher eine Militär⸗Speisehalle gewesen, und sich zu j jedem Zwecke eignet, ist billigst zu verkaufen. Näheres bei TCommissionär J. Blitz in Gießen. U. 62629.) Bekanntmachung. 2727 Mittwoch den 30. September 1874, Nachmittags 3 Uhr, wird die Orgel der Dreikönigskirche in Sachsenhausen auf Abbruch gegen gleich baare Zahl⸗ ung versteigert. Die Orgel hat ein Gehäuse in Barock⸗ siyl, 34 Register, 2 Manual⸗Claviaturen zu je 4 Octaven, 1 Pedal⸗Claviatur zu 2 Oktaven, 4 Bältze. Die Be— dingungen werden bei der Versteigerung an Ort und Stelle bekannt gegeben. Die Orgel kann besichtigt werden und ist hierwegen sich an Herrn Glöckner Wittmann, Bäckergasse 10 zu Sachsenhausen, zu wenden. Frankfurt a. M. den 12. September 1874. Bau⸗ Deputation. Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 9 und 14 kr. stets zu haben bei Far! Dindernagel. Hetrenkragen und Manschetten 2c. 1 bei K. Friedrich neben der Post. 0. „e asseler Tagespost erscheint täglich. den Lesern in gedrängter Weise die Ereignisse der Welt, besonders des deutschen Vaterlandes, vor Augen und zum Herzen zu führen, zu kämpfen für Freiheit und Recht in staatlicher wie kirchlicher Beziehung. Der unterhaltende Theil wird mit nur guten Novellen und Mannigfaltigkeiten ausgefüllt. Cassel vierteljährlich 22½ Sgr., für Auswärts mit Postaufschlag. Annoncen finden bei der großen Auflage unseres Blattes die weiteste Verbreitung, und werden die Petitzeile und deren Raum mit nur 1½ Dieselben werden vermittelt durch die Annoncen-Expedition von Th. Dietrich& Co. sowie deren Filialen in Frankfurt a. Sgr. berechnet. M., Cöln, Hamburg ꝛc. Die—— Das N Neueste in galsbinden 217 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umkns* und schwarze seidene Halskücher bei K. Friedrich, neben der Post. Kalender pro 1875. Daheimkalender 54 kr. Familienkalender 18„ Nieritz Volkskalender 36„ Spinnstube 45„ Illustrirter Hess. Volkskalender mit Stahlstichprämie„ Einsiedler Kalender 12„ Friedberg und Bad⸗ Nauheim. . Carl Bindernagel. Bekauntmachun⸗ g. 2739 Die am 1. September d. J. fälligen Holzsteig— gelder der Gemeinde Rodheim sind längstens bis zum 1. Oktober zur Gemeindekasse an den Zahltagen Mitt⸗ woch und Samstag, Nachmittags von 1—4 Uhr, einzuzahlen, wovon die Interessenten mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt werden, daß nach genanntem Tage gegen die Säumigen das Beitreibungsverfahren einge— leitet werden wird. Rodheim den 10. Sepꝛember 1874. Gemeinde Einnehmerei Rodheim. Wehrheim. Jaͤsser- Versteigerung. 2728 Samstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in der J. Pfarrhofraithe in Rodheim v. d.. mehrere 3½, 1½, 1 und ¼ Ohm haltende weingrüne Faͤsser an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. 2724 In der Ernst schen Buchhandlung in Quedlin⸗ burg erschien und ist in allen Buchhandlungen zu haben, in Friedberg und Bad Nauheim bei Carl Bindernagel: Séguin's französische Ran inchenzucht. Enthält: 1) Die große Bedeutung der Kaninchen⸗ züchterei in Deutschland. 2) Die Kaninchen Ernährung. 3) Die Kaninchenkrankheiten. 4) Den Nutzen und die . des Kaninchens. 5) Die Zubereitung von 25 schmackhaften Kaninchen-Speisen nach Pariser Küche. Von Ferd. Havemann. Zweite verbesserte Auflage.— Preis 36 kr. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung. 2737 Forderungen für Arbeiten und Lieferungen an berücksichtigung längstens bis zum 23. d. M. durch Ab⸗ gabe von Rechnungen anzumelden: in Betreff der Lotterse bei Herrn Eduard Hirsch, hinsichtlich der Bauarbelten bei Herrn Aeeessist Schnitzel und in Betreff der Aus⸗ stellung selbst bei Herrn Bergrentmeister Nebhuth dahler, Friedberg den 14. September 1874. N Kirchweihfest zu Rödgen. 2731 Nächsten Sonntag den 20. d. Mts. findet bei mir gut besetzte Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet Georg Krauch, Gastwirth. A ͤlschiedsessen für Herrn Polizei-Rath Haas, 2647 Herr Kreis-Assessor Haas, seither dahier, ist be— kanntlich als Polizeirath nach Darmstadt versetzt worden, Mit Rücksicht auf dessen im Kreise Friedberg wohlbe⸗ kanntes Wirken und seiner zahlreichen Freunde ist be— schlossen worden Samstag den 19. September, Nachmittags 2½ Uhr, ein Abschiedsessen im Hötel Trapp abzuhalten(Couvert 2 fl.), wozu Anmeldungen im genannten Hötel bis zum 18. Morgens aufzugeben sind. Ein Notizbuch 2730 wurde am Sonntag den 13. September zwischen Friedberg und Ober-Wöͤllstadt verloren. Der reblsche Finder wolle dasselbe an Herrn Lieutenant v. Schroder, Hess. Fuüsilier-Bataillon Nr 8d in Homburg v. d. H., gegen eine gute Belohnung abgeben. 2745 Vorräthig in allen Buchhandlungen, in Fried- berg bei Carl Bindernagel; Grillen⸗Pastillen. Humoristisches Allerlei in Geschichten und Gedichten zur Kurzweil für Jedermann van Hans Scherzhold. 160. Eleg. brosch. Preis 54 kr. rh. Frische, wuͤrzige Blüthen des Humors, an denen jeder Freund heiterer Lektüre si erfreuen wird. Hammelfleisch à Pfd. 1s kr., Hammelskeil u. Karre 20 kr. 2732 bei K. Söllner, Hofmetzger. Ein junger schwarzer Pinscherhund 2746 ist zugelaufen. Derselbe kann gegen Erstattung der Inseratgebühren und des Sutter e in Empfang genommen werden. 2. Schuchard. 2 tüchtige Schueidergesellen 2726 finden dauernde Beschäftigung bei Bad- Nauheim. Chr. Gürtler II. Kartoffel- Versteigerung. 2740 Frestag den 18. d. M. Nachmittags 1 Uhr, will die Unterzeichnete 16 Morgen Kartoffeln, darunter 6 Morgen späte amerikanische Rosenkartoffeln, sowie 12 zweispännige Wagen Mist auf Ort und Stelle ver⸗ steigern lassen. Södel am 14. September 1874. Christoph Stier Wittwe. 12 bis 15 junge Mädchen 2747 im Alter von 14 bis 8 Jahren finden dauernde und lohnende Beschäftigung. bei H. Gonder& Ei, Handschuhfabrik. Ein Dienstmädchen 2735 wird in einen Badeort gesuch'. Ange Stellung und e Lohn wird zugesichert. Näheres bei der Exped. d. Anz. Ein braves Mädchen 2734 wird sofort in Dienst gesucht bei Adam Engel, Hofbäͤcker. 2733 Ein 4 Ohm haltendes Negenfaß und ein noch fast neuer Kochofen billig zu verkaufen. Johannisberg, Bad Nauheim Spezialarzt Dr. Kirchhoffer 1 in Straßburg(Elsaß) 55 5 eilt Impot tliches Bettnä Poltp e eee(H—32— 0. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. das bezeichnete Unternehmen sind bei Meidung der Nichl⸗ getteffent — 1 D und welche Bettefsens In shon nach d. Die ihergehen, ar Jo Jo n Feldschut *» de Aafeigerungske an Morgens Als an 9—11 Uhr Oafthaus zum Wir Fri — 0* Fine loben den glänzenden Es 52 dem Gre (hregirt wor