— de. enn den dem t mas Ster ms αοi¹g maltiltt, 2 rt in 1 1 Jvdrentr; velcher demnächst die 1 1874. Donnerstag den 14. Mai. N 57. Oberhessischer Anzeiger. g Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. streisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Belteffend: Den Abverdienst der Feldstrafen. Amtlicher Theil. Ter a pa p. Zetreffend: Generalstabskarte des Großherzogthums Hessen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und Gr. Polizei-Commissariat Wickstadt. N Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 14. Mai vorigen Jahres, Kreisblatt Nr. heilung des Cbefs des Generalstabs der Armee, General-Feldmarschall Herrn Grafen von Moltke, m Laufe dieses Sommers die topographischen Recognoscirungen und Höhenmessungen in der Provinz Oberhessen unter der Leitung des Chefs der Topographen- Abtbeilung des großen Generalstabs Herrn Obersten Geerz vom Generalstabe fortgesetzt werden. n Indem wir bemerken, daß Großherzogliches Ministerium des Innern f Ingenicur⸗Geographen eine offene Ordre ausgefertigt hat, beauftragen wir Sie, Friedberg am 11. Mai 1874. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär zu Wickstadt. 9 Wir 2 unsere Verfügung vom 2. März und 1. April dieses Jahres Nr. 28 und 41 des Kreisblatts unter dem Anfügen in Erinnerung, aß, wenn bis zum 25. dieses Monats nicht vollständiger Nachweis einlangt, Wartboten an die Säumigen abgesendet werden müßten. Friedberg am 9. Mai 1874. 57, benachrichtigen wir Sit, daß nach einer Mit⸗ an Großherzogliches Ministerium des Innern auch ür den Herrn Obersten Geerz und die unter seinem Befehle stehenden ganz im Sinne unseres gedachten Ausschreibens, den erwähnten Per- onen jede thunliche Unterstützung, insbesondere die in der offenen Ordre, unter 1—4 bezeichneten Leistungen auf Erfordern zu gewähren. Trapp. — 29 2 5 1 2 1 Jubiläums ⸗Stipendium⸗Stiftung zu Ehren der 25jährigen Regierung Seiner Königlichen Hoheit Ludwig III. Nach der von dem Curatorium in Nr. 127 der Darmstädter Zeitung erlassenen Bekanntmachung wird aus der oben genannten Stiftung das Stipendium für das Jahr 1874 am 17. Juni l. J. vergeben. Wir machen die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben, auf besagte Sekanntmachung mit dem Ayfügen aufmerksam, daß Gesuche bis längstens den 24. dieses Monats an uns abgegeben sein müssen. Gießen am 8, Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Jung III. und Heinrich Schneider II. zu Ostheim wurden als Mitglieder des Wiesenvorstandes zu Ostheim ernannt und verpflichtet. Konrad Lenz von Nieder⸗Weisel wurde zum Feldschützen für diese Gemarkung ernannt und in Pflichten genommen. Konrad Fey von Weckesheim ist als Polizeidiener für die Gemeinde Weckesbeim angenommen und verpflichtet worden. Deutsches Reich. f Friedberg. Am 5. d. M. fand in der Burgkirche dahier eine Versammlung der Decanats⸗ ppnode des Decanats Friedberg statt. Zweck der⸗ selben war die Wahl des Decanatsausschusses, Wahlen der Gemeinde tertretungen und Kirchenvorstände auf Grund der teuen Kirchenverfassung zu leiten baben wird. Es wurden gewählt: als geistliches Mitglied und Stellvertreter des Decans Prof. Dr. Köhler in Friedberg, ferner die Herren Advocat Curtman (Friedberg), Bürgermeister Schutt(Nauheim) ind J. Wießler(Butzbach.) Vor der Wahl- Jandlung hielt Herr Prof. Köhler einen Vortrag iber Wesen und Zweck der neuen Verfassung. Darmstadt. Der Gesetzgebungs- Ansschuß weiter Kammer hat einstimmig folgenden Zusatz⸗ urtikel zum neu vorgelegten Civildiener-Pensions- Hesetz befürwortet:„Hinterläßt ein Pensionär eine Wutwe oder eheliche Nachkommen, welche mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebten, so wird den n füben der Ruhegehalt noch für weitere drei 1 G bristi Monate vom Sterbetag an ausbezahlt. Hat der ttt Verslorbene Eltern, Geschwister oder Geschwister— in Kinder, deren Ernährer er war, in Bedürftigkeit 151 716% hinterlassen, oder reicht dessen Nachlaß zur Deckung 87167 der Kosten der letzten Krankheit und der Beerdig— 7 ung nicht aus, so kann das betreffende Ministerium den Ruhegehalt für weitere drei Monate vom * pristi. Sterbetag an bewilligen. An wen der Ruhegehalt 10 e dem einen oder anderen Fall zu verabsolgen 6. it, bestimmt das Ministerium. Der über den Sterbe-Monat hinaus gewährte Ruhegebalt kann icht Gegenstand der Beschlagnahme sein.“ Aehn- liche Bestimmungen bestehen in anderen deutschen Staaten schon seit längerer Zeit. — Nach dem„Reichsanzeiger“ wurden Becker, Pr.⸗Lt. vom 1. Großh. Inf.(Leibgarde-) Regt. Nr. 115, Stieler I., Pr.-Lt. vom 4. Großh. Inf.⸗Regt.(Prinz Carl) Nr. 118 das Commando zur Dienstleistung bei dem Großen Generalstab vom 1. Mai ab um ein Jahr verlängert. Hoff- mann, Pr.⸗Lt. vom 2. Großh. Inf.-Regt.(Groß- herzog) Nr. 116, dem Regt., unter Belassung in seinem Commando bei einer Militär-Intendantur aggregirt. Müller, Pr. Lt. vom Inf.-Regt. Nr. 49, mit Patent vom 11. Februar 1869 in das 2. Großh. Inf.-Regt. Nr. 116 versetzt. — Die Staatsanwaltschaft hat gegen das freisprechende Erkenntniß des Bezirksgerichts in der Anklage gegen Pfarrer Seib wegen Ueber tretung des§. 130a. Berufung eingelegt. Berlin. Eine Nachricht der Wiener„Dtsch. Ztg.“ meldet, daß der Kaiser dem Grafen Arnim die nachgesuchte Entlassung aus dem Reichsdienste nicht bewilligt habe. Der Graf wird zur Dis⸗ position gestellt werden und, wie auch schon früher gemeldet, auf's Land gehen. — 11. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in dritter Berathung den Gesetzentwurf, betr. die Betheiligung von Staatsbeamten bei der Gründ⸗ ung und Verwaltung von Actien, Commandit- und Bergwerks-Gesellschaften, mit einem Antrag Kanngießer's an, wonach Rechts Anwälte und Advocat- Anwälte und Notare von dem Verbot der Betheiligung ausgenommen sind. Die Vor- lage wegen der Grenz-Regulirung an der Süder⸗ Elbe wurde ohne Debatte in erster und zweiter Lesung, die Vorlage wegen der Schau- Prämien für Vollblut Pferde nach längerer Debatte mit einem Antrage Rickert's angenommen, wonach die Prämiirung auch auf andere Hausthiere aus- zudehnen ist. Nach Ueberweisung des Gesetz⸗ Entwurfs, betreffend die vor Feststellung des nächstjährigen Budgets zu leistenden Ausgaben, an die Budget-Commission wurden die Vorlagen über die Verwendung der verfallenen Cautionen der Unternehmer der Sorau- Gubener und der Wesel⸗Bocholter Eisenbahn, sowie über die Ver⸗ mehrung des Betriebsmaterials der Staats-Eisen⸗ bahnen in erster und zweiter Lesung genehmigt, ebenso das Gesetz, betreffend die Aufhebung des Chausseegeldes auf den Staatsstraßen. — 12. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm beute in dritter Lesung alle gestern in zweiter Lesung debattirten Gesetze an und ertbellte die zur Verwaltung der Staatsschulden pro 1872 nachgesuchte Decharge. Hierauf folgt die erste und zweite Lesung des Gesetz-Entwurfs betreffs Uebernahme der Zins- Garantie Seitens des Staates für 5 Millionen Prioritäten der Berliner Nordbahn. Nach Schließung der General- Dis- cussion wurde ein von Windthorst eingebrachter Antrag auf Ueberweisung der Rordbahn-Vorlage an eine Commission, ebenso ein von Wagner gestellter Verbesserungs-Antrag, endlich§. 1 und damit das ganze Gesetz in namentlicher Abstimmung mit 257 gegen 84 Stimmen abgelehnt. — 11. Mai. Das Herrenhaus nahm das Fischerei-Gesetz in zweiter Berathung an, ebenso die Gesetz⸗ Vorlage zur Erganzung des Gesetzes über die Prüfungen im Justizdienst und betreffend die Aufhebung der Hege Ordnung für Schlesien. Dasselbe beschloß, die zwei neuen vom Abgeord⸗ netenhause berübergekommenen Kirchen⸗Gesetze durch Plenarberatbung zu erledigen. 12. Mai. Das Herrenhaus nahm das Mennoniten-Gesetz und die Vorlage über Ein⸗ führung der Kreis- Ordnung in den Grasschaften Wernigerode und Stolberg an. — 11. Mai. Der Bundesrath hat heute beschlossen, den Ausschuß⸗ Anträgen betreffs Gründ⸗ ung einer Centralstelle für Meeres-Kunde und Sturm- Warnung, betreffs der Volkezählung am 1. December 1875 anstatt 1874, betreffs des Betriebs⸗Reglement fär die deutschen Eisenbahnen und betreffs Ausdehaung der Prägungen von Reichs münzen auf Fünfmarkstücke in Silber zuzu⸗ stimmen. Der Bundesrath genehmigte ferner den Entwurf der Strandungs Ordnung. — Vor drei Jabren faßte der Reichstag den Beschluß, das Reichskanzleramt zu ersuchen, dahin zu wirken, daß die akademische Gerichtsbarkeit aufgehoben werde. Wie jetzt hiesige Blätter melden, soll im Herbst dem Reichstage eine diesen Gegenstand betreffende Vorlage zugehen. — Das„D. Wochenblatt“ schreibt:„Sicherem Vernehmen nach entbehrt die Notiz, daß im Cultus⸗ Ministerium neue Schwierigkeiten gegen die Vor⸗ lage eines umfassenden Unterrichts ⸗Gesetzes auf getaucht seien, die sich namentlich auf den Kostenpunkt beziehen, der Begründung; vielmehr nehmen die Vorarbeiten für das Unterrichts-Gesetz, welche sich selbstverständlich auch auf die finanziellen Fragen Fortgang.“ Magdeburg. Vor Kurzem weigerte sich bier ein Einjährig⸗ Freiwilliger, der aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist, den Fahnen- eid in der für Evangelische gesetzlichen Form zu leisten. Wie„Uhlich's Sonntagsblatt“ berichtet, bat ihm die böbere Militärbebörde gestattet, den Eid in einer seiner„religiösen“ Ueberzeugung ent- sprechenden Form zu leisten, nämlich mit den Eingangsworten:„Ich versichere an Eidesstatt“ und zait den Schlußworten:„Das schwöre ich auf Ehre und Gewissen!“ Döbeln, 10. Mai. Eine äußerst zahlreich aus ganz Sachsen beschickte Versammlung reichs · treuer Männer hat heute einen„Reichsverein für Sachsen“ gegründet. Zweck des Vereins ist die Bekämpfung der rrichsfeindlichen Bestrebungen durch festes Zusammenhalten und thatkräftiges Zusammenwirken Aller, denen die Größe und Wohlfahrt des Reiches, sowie dessen und der Einzeln-Staaten freiheitliche Entwickelung am Herzen liegt, besonders bei den Reichstagswahlen. Den Vorstand bilden Biedermann, Ludwig, Dr. Blum, Kobner und Dr. Kühn aus Leipzig Kassel. Aus der Gemeinde Regshausen ist eine Erkkärung an das k. Cultusministerium nach Berlin abgegangen, worin die Unterzeichneten, als Vertreter von nahezu 100 Gemeindegliedern, die Anzeige machen, daß sie sich als eine Kirchen- gemeinschaft constituirrt haben, welche die ungeänderte Augsburg'sche Confession zu ihrem Bekenntniß bat. — Eine ähnliche Eingabe war vor einiger Zeit aus der Gemeinde Berge an den Cultusminister abgegangen. Darauf bat derselbe eine Erwieder⸗ ung folgen lassen, welche besagt, daß dem Ver- langen der Betreffenden nicht Folge gegeben werden könne; man werde sie rechtlich auch ferner als Glieder der niederhessischen reformirten Kirchen gemeinschaft ansehen, deren ordnungsmäßige Ober- behörde das Kasseler Gesammt⸗Consistorium sei. Fulda. Der Polizei ist es gelungen, den tumultuarischen Demenstrationen zu Gunsten des jetzt noch allein inhaftirten Pfarrers Helfrich von Dipperz ein Ende zu machen. An den letzten Abenden versammelten sich zwar mit einbrechender Dunkelheit abermals verschiedene Gruppen vor dem Gefängnißlocal, zerstreuten sich aber alsbald, da sie gewahrten, daß das„Auge des Gesetzes“ wache. Wiesbaden, 10. Mai. Der deutsche Kaiser hat gestern, kaum hier angekommen, verschiedenen hier wohnenden fürstlichen Familien Besuche ab- gestattet. Bei einer Abends vor dem Schlosse gegebenen Serenade erschien der Kaiser zu wieder⸗ einschlagenden[die Sch erstrecken, ihren geregelten Weise holten Malen auf dem Balkon des Schlosses und wurde mit Begeisterung von der Volksmenge be⸗ grüßt. Heute Vormittags wohnte er dem Militär⸗ Gottesdienste in der evangelischen Kirche bei und besuchte heute Abend das Theater. Morgen wird er die Badekur beginnen. Für die nächste Woche sind mehrere fürstliche Besuche angesagt. Stuttgart, 11. Mai. Durch königliche Verordnung wird der Wiederzusammentritt der Ständeversammlung auf den 18. d. festgesetzt.— Der Kaiser von Rußland ist heute Abend 10 Uhr nach England abgereist. Karlsruhe, 10. Mai. Eine heute ver⸗ kündete Verordnung betrifft die staatliche Prüfung der Geistlichen über ihre allgemein wissenschaftliche Vorbildung; die Rubriken weisen deutlich darauf bin, daß, abgesehen von den alten Sprachen, ledig⸗ lich verlangt ist, es soll der Geistliche nicht künstlich von dem Geistesleben seiner Zeit und seines Volkes isolirt sein.— Gestern ist eine Denkschrift des Erzbisthums Verwesers Kübel an die Kammer- mitglieder vertheilt worden. Dieselbe führt den Titel:„Denkschrift des erzbischöflichen Capitels- Vicariats von Freiburg. Die Gesetzentwürfe a) über die Aenderung einiger Bestimmungen des Gesetzes vom 9. October 1860, die rechtliche Stellung der Kirche; b) die Rechtsverhältnisse der Altkatholiken betr.“(Freiburg. Herder). Am Schlusse wünscht die Denkschrift eine„Ver- ständigung“ mit dem Staate, d. b. ein Canossa, mit oder ohne Concordat. Von Wichtigkeit ist luß Erklärung, welche in entschiedenster ankündigt, daß Herr Kübel das Verbot an die Geistlichen, sich der Staatsprüfung zu unterwerfen, aufrecht erhält. — 12. Mai. In der heutigen Sitzung der badischen zweiten Kammer, in welcher die Berath- ung des Altkatholiken-Gesetzes auf der Tages- ordnung stand, ereignete sich der folgende stürmische Zwischenfall. Abgeordneter Fieser(Engen) be- zeichnete das Unfehlbarkeits⸗ Dogma als eine Infamie und als Irrlehre, worauf die ultramontanen Ab- geordneten, ausgenommen Junghaus, unter Tumult und Protest den Saal verließen. Nachdem von Junghaus gegen Fieser der Ordnungsruf verlangt und dieser vom Präsidenten ausgesprochen war, entspann sich über die Zulässigkeit des Ordnungs- rufes eine Debatte, in welcher Kiefer den Ord— nungsruf bekämpfte, Staatsminister Jolly aber und die Abgeordneten Baar und Bluntschli den- selben rechtfertigten. Hternächst treten die ultra montanen Abgeordneten wieder ein und wurde die Berathung fortgesetzt. Straßburg. Seit mehreren Tagen weilt hier der Geh. Regierungs- und vortragende Rath des Reichskanzleramts, Hr. v. Pommer-Esche, um von verschiedenen Einrichtungen des Reichslandes an Ort und Stelle Einsicht zu nehmen. Besonders werden auch von diesem Beamten die Schulen und sodann die Gefängnisse einer eingehenden Besichtig⸗ ung unterzogen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest. Cin Artikel des„Pester Lloyd“ bespricht das Auftreten des Grafen Arnim und bezeichnet es als Pflicht jeder Regierung, ein derartiges Vorgehen wider die politische Disciplin nicht zu dulden. Frankreich. Paris. Saryk Pascha wird Ende dieser Woche nach London gehen, nachdem derselbe hier, vorbehaltlich des Einverständnisses mit englischen Bankiers, ein Abkommen auf folgen- den Grundlagen getroffen hat: 1) Errichtung einer Nationalbank durch Erweiterung der mit anderen finanziellen Etablissements fusionirten kaiser⸗ lich ottomanischen Bank. 2) Für zwei Jahre Vorstreckung der nothwendigen Mittel zur Bezahl⸗ ung der schwebenden Schuld in kurzer Frist und der Zinsen der öffentlichen Schuld. — Der„Union“ wird aus Marseille von Sonntag 10½ Uhr Morgens berichtet:„Trotz abscheulichen Wetters ist eine unabsehbare, aus Legitimisten aller Stände zusammengesetzte Menge nach Notre-Dame de la Garde gezogen, um den himmlischen Segen für die Waffen des Don Carles anzuflehen, an dessen endlichem Triumphe wir keinen Augenblick zweifeln.“ Spanien. Bilbao, 11. Mai. Dle Car⸗ listen haben Truppen zur Einschließung von Vittoria abgeschickt. Der Carlistenführer Elio befestigt die Defilés in der Richtung von Bilbao. Die Car- listen sind demoralisirt und unterwerfen sich sehr zahlreich. Unter Denen, die sich den Regierungs⸗ truppen gestellt haben, befindet sich der Bandenchef Bulnes. Die Regierungstruppen bereiten eine Offensivbewegung vor. Italien. Rom, 11. Mai. Die amtliche Zeitung ist zu der Erklärung ermächtigt, daß die Behauptungen der„Times Correspondenz“ vom 8. d. M., betreffend das angebliche Gespräch des Königs von Italien mit dem Fürsien Bismarck, wobei Letzterer gerathen haben soll, Nizza und Savoyen zurückzufordern, gänzlich unbegründet sind. — Die öffentliche Gewalt ist des Räuber⸗ Unwesens in Unter-Italien noch immer nicht Herr geworden, sie mußte vielmehr an das Eingreifen der Bürgerwehr appelliren, welche diesem Rufe denn auch mit Bereitwilligkeit Folge leistete. Aber es dauerte nicht lange, so kam es zu peinlichen Conflicten, denn während Carabinieri und National- garden in gesonderten Abtheilungen Nachtpatrouillen vornahmen, weigerten sich Jene, Diesen das Losungswort zu geben, so daß selbst Zusammen⸗ stöße erfolgten. Die Folge davon war, daß der Präfect die Nationalgarden wieder ihres Dienstes entband. Amerika. Newyork, 11. Mai. Die Regierungstruppen haben den Parteikämpfen in Arkansas ein Ende gemacht.— Die Eindeichungen des Mississippi sind neuerdings durch Ueberschwem⸗ mungen abermals beschädigt worden. Aus Stadt und Land. Vilbel. Der„Vilbeler Anzeiger“ schreibt: Bei dem häufigen Gebrauche und dem großen Nutzen des Petro⸗ leums wird die Vorsicht, mit der wir es wegen seiner leichten Enktzündbarkeit behandeln sollten, gar oft außer Acht gesetzt und die dadurch entstehenden Unglücksfälle haben das Publikum immer noch nicht genügend gewarnt. Hier wieder ein Fall. Eine Frau, welche große Gicht⸗ schmerzen in den Händen und Vorderarmen empfand, rieb sich dieselben tüchtig mit Petroleum ein, wobei wohl auch die Kleider hier und da eiwas bespritzt worden waren. Um das Petroleum recht einzieyen zu lassen, setzle sie sich vor den geheizten Herd in der Küche. Plötzlich stehen ihre Kleider durch eine aus dem Herde gefallene Kohle in Flammen, mit den Händen und entblößten Armen suchle sie das Feuer auszudrücken und erlitt davon heftige Brand⸗ wunden. Durch rasche Hülfe einer anwesenden zweiten Person wurde sie vor größerem Unglück bewahrt. Offenbach. Ein Zuchthäusler, welcher von der hie⸗ sigen Polizei als der Theilnahme an dem Raubmorde der Fräulein Frey dringend verdächtig verhaftet wurde, ist ein Individuum, dem man Alles zutrauen darf. Sein Name ist Ammerschläger. Er ist von Heusenstamm, eine Stunde von Offenbach, gebürtig, 45 Jahre alt und hat von diesen nicht weniger als 30 Jahre im Zucht? und Corrections⸗ baus zugebracht. Seine Verhaftung geschah am 28. April Morgens in aller Frühe in Weißkirchen, unweit Seligen⸗ fiabt im Odenwald, nachdem er Tags zuvor noch in Sachsenhausen gewesen war. Auch in dem nahen Dorfe Biber hat er sich herumgetrieben und dort zwei gefüllte Geldtäschchen gezeigt, auch einem dortigen Wirthe eine gute Bezahlung versprochen, wenn er ihn beherbergte, wobei er die Bemerkung hinzufügte, daß er das Geld doch nicht mehr lange haben werde. Die Summe des Geldes, welche Ammerschläger in letzterer Zeit teils verausgabt, theils ver⸗ schenkt hat, schätzt man auf 600 fl. Bei seiner Verhaftung halle er nur noch 10 fl. Auf dem Transporte nach Ossen, bach that er die Aeußerung, daß Frankfurt sein Unglück sei. Der Verhaftete hatte einen ganz neuen Anzug. An seinem allen Rock fanden sich einige Blutflecken von det Größe eines Halbguldenstücks. Bei der Vernehmung, welche hier angestellt wurde, hat er harinäckig geleugnet. Am 30. April wurde er nach Frankfurt gebracht, wo die eigentliche Untersuchung geführt wird. Mainz, 11. Mai. Der„M. A.“ schreibt: Unter den Schulbuben der Nachbarstaaten Mainz und Weisenau ist seit geraumer Zeit ein Krieg ausgebrochen und fanden. schon verflossene Woche hitzige Gefechte statt. Am ver⸗ gangenen Samstag stießen die Plänkler in der Nähe des Neuthors zusammen und leider wurde diesmal aus dem Spiele blutiger Ernst. Ein Knabe von Weisenau halte durch einen Fall das Bein gebrochen und mußte nach Hause gefahren werden. Nordheim, 8. Mai. Gestern Mittag schlug der Butz in eine Scheune. Diese und eine zweite, beide glück licherweise nicht sehr gefüllt, sind verbrannt. Allerlei. München. Das oberbayerische Schwurgericht hat den wegen Ermordung der Fräulein Hebberling in Anklage⸗ stand versetzten Porzellan-Dreher Heinrich Stögr mu dem Bessatze als schuldig erkannt, daß derselbe die That ohne Vorbedacht und Ueberlegung ausgeführt habe, und den⸗ 95 Nan „Stockbelz 10 ungsktisbol! Zusa U Buche a gablungsfr Zn g 9* 1507 Freit anfangend Ameisenkopf 4% Nau 16 Naur 100 Buch. aut Hahn Isint bei Fran Anden hiermit Wactsmarn Agen an ze. 8 Hage schrie drledber ue Lend Mestbietend 18 An c Neananeuiln u. Dusen dez t Jrsannt * e, deß de * tet Dien * m Perttüdngitz n 1 Fidtichenen g 1 U. berich ven — Fand. 8 dei d Iden zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. Am d. M. wurde der ledige 40jäbrige Schneidergeselle ixleder, welcher ein 10jähriges Mädchen in den Wald klockt, dasselde mißbraucht und dann ermordet hatte, ot seines Leugnens durch Urtheil desselben Schwurgeriche⸗ e zum Tode verurtbeilt. — 1 Handel und Verkehr. Friedberg, 18. Mai. Walzen 16 fl. 50 k.; Korn 9 JL. 45 kr.; Gerste 13 fl. 10 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. lle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 11. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 fi. Nr. 2 25½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18½ bis 9 fl., Nr. 5 16¼—17 fl., Roggenmebl%(Berliner arke) 18½½ fl., do II.(Berliner Marke) 12% fl. Waizen ect bies. 17½ fl., Korn 11¾%—138/ fl., Gerste 13½ is 14 fl., Haset 11 ½—11¾ fl., Kohlsamen 16 fl., erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12— 17 fl., rübzl 38 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo. Frankfurt, 11. Mai. Der heutige Viebmarkt war semlich gut desahren. Angetrieben waren: 340 Ochsen, 90 Kübe, 212 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise ellten sich: Ochsen 1. Qual. 42 fl., 2. Qual. 40 fl., übe 1. Qual. 38 fl., 2. Qual. 36 fl., Kälber 4039 fl., ämmel 38 fl. per Cit. 1 ö Mainz, 12. Mai. Productenmarkt. Waizen per Mai 16 fl.— kr., per Juli 15 fl. 57 kt., per Nov. 14 fl. 25 kr. Korn per Mai 11 fl. 25 kr., per Juli 11 fl. — kr., per Nov. 10 fl. 20 kr. Hafer per Mai 11 fl. 15 kr., per Juli 11 fl. 20 kr. Rüböl per Mai 17 fl. 24 kr., per Oct. 19 fl. 3 kr. Mainz. Die Seitens der hessischen Ludwigsbahn bei der großh. Regierung nachgesuchte Genehmigung zur Er⸗ höhung ihrer Tarife für die Beförderung von Personen ist dieser Tage ersoigt und werden die neuen Tarife mit dem 1. Juli l. J. in Kraft treten. Acht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dußend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Coln. Geld⸗Cours. Frankfurt am 12. Mai 1874. Preußische Friedrichsd'or.. fl.—— Pistoleß ger en„ 9 37—39 Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 0 45—47 Duecsteennn 1„ 5 32—34 Ducaten al maro„ 5 33—35 20-Frankenstücke.„ 9 24½—25½ Englische Sovereigns„ II 5133 Russische Imperiales„ 9 40—42 Dollars in Gold. 2 229½ 28 2*— Tannin- Terpentin 965 aus Dämpfen in Th. Höhenberger's Fabrik zu Breslau gewonnen, seit Jahren als vorzüglich bekannt gegen(H. 2859.) Nervenkopfweh, Gicht und Rheumatismus. Zu haben in Flaschen à 45 kr. und fl. 45 kr. in Friedberg in W. Sturmfels Hofapotheke. Holzversteigerung 65 dem Domanialwald der Ober⸗ försterei Hoch⸗Weisel. 490 Montag den 18. Mai d. J., von Morgens Uhr an, werden in den Distrikten Rothlauf dd Thier⸗ erg versteigert: 3,2 Raummeter Buchen Prügelholz, „5 Raummeter Nadel⸗Prügelholz, 4 Raummeter Buchen⸗ Stockholz, 10880 Wellen Buchen ⸗Durchforst⸗ ingsreisholz und 330 Wellen Nadel⸗Reis holz. Zusammenkanft im Distrikt Rothlauf bei der dicken Buche am obersten Hainchen. Zahlungsfrist bis Ende September d. J. Butzbach den 7. Mai 1874. 5 3 Großherzogliche Oberförsterei Hoch-Weisel. na — 8 1 5 Holz-Versteigerung. 07 Freitag den 15. d. Mts., Vormittags 2. Uhr infangend, soll im biesigen Gemeindewalde, Distriet meisenkopf, nach bezeichnetes Gebölz versteigert werden: 44 Naummeter Nadel⸗Prügelholz; 16 Raummeter Nadel⸗Stockholz; 100 Buchenwellen; 18510 Nadel⸗ und Weichholzwellen; 325 Dornwellen; 1857 Gebund Ginstern; 1 Nadelholzstamm, 0,37 Cubikmeter. FDahlungsfrist: Martinitag 1874.* Ober-Mörlen am 9. Mai 1874. 2. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. e. Bekanntmachung. 21 Alle Diejenigen, welche Zahlungen an Heinrich ban. Hahn in Melbach, dermalen auf der Sal peter⸗ e bei Frankfurt a. M. wohnhaft, zu leisten haben, erden hiermit angewiesen, bei Meidung doppelter Zahlung ingen an ꝛc. Hahn sind baldigst bei dem unterzeichneten erich schriftlich oder mündlich anzumelden. Frlebberg den 5. Mai 1874. b Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L. Zimmermann, Langermann, Landgerichts⸗Assessor. Landgerichts-Assessor. Betannima chung. 0 515 Dienstag den 19. Mai d. J., Vormittags um 10 Uhr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Vorderwald, folgende Holzsortimente öffentlich beistbietend versteigert werden: g 5 Raummeter Nadel⸗Prügelholz, 3 7„ Stockholz, 1900 Stück Eichen⸗Wellen, „Nadel.„ 750„ Lerchen⸗„ 1919 Nadel⸗Stangen von 4 bis 8 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist am Anfang des Waldes.. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs shist bis 1. September d. J. gestaltet. Rodheim den 11. Mal 1873. 14 6 Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Jacobi. Ein oder zwei junge Leute, 677 welche Lust haben Steingraveur zu werden, können melden bei Bad Nauheim. C. Foegen. KNenntnisse im Zeichnen sind erwünscht. g Ein Lehrling 927 kann in ple Lehre treten bei 3 Louis Waas, Schuhmachermeister. te Schuldbeträge an den provisorischen Massecurator, trichtsmann Laun in Melbach, abzuführen. Forder⸗ 1516 Endurtheil. Oeffentliche Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts Gießen vom 13. Marz 1874, wobei zugegen waren: 1) als Vor⸗ sizender der Großherzogliche Justizrath Dr. v. Schmal⸗ kalder, 2) als Richter der Großherzogliche Landgerichts⸗ Assessor Wiener, der Großherzogliche Stadtgerichts-Assessor Ouvrier, 3) der Großherzogliche Staatsanwalt-Substitut Mäller, 4) der Großherzogliche Seeretär Dr. Eigenbrodt, in Untersuchung gegen Konrad Schutt von Dorheim, wegen Beleidigung, wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher Rubrikat anwesend war, auf den vom Großherzoglichen Staats⸗ anwalt gestellten Antrag, den Angeklagten der Beleidig— ung im Sinne des F§. 187 eventuell des§. 186 des Straf— gesetzbuchs für überführt zu erklären und mit Rücksicht auf seine Persönlichkeit in eine Gefängnißstrafe sechs Wochen und in die Kosten des Verfahrens zu ver— urtheilen, nach Anhörung des Beschuldigten, nach statt⸗ gehabter Berathung des Großherzoglichen Bezirksstraf⸗ gerichts im Berathungszimmer, auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen:§§. 185. 186. 194 des Strafgeseßtzbuchs und§. 11 des Gesetzes vom 30. Dezember 1870, in Erwäg⸗ ung zc. ꝛc. hiermit durch Urtheil zu Recht erkannt, daß der Angeklagte Konrad Schutt von Dorheim, 49 Jahre alt, evangelisch, für schuldig zu erachten sei, am 24. Dezem⸗ ber 1873 zu Bad⸗Nauheim, bei Gelegenheit der Abhalt⸗ ung eines Feldgerichts, den Feldschützen Jacob Schutt III. von Dorheim durch den unerweislichen Vorwurf, der⸗ selbe habe eine Gans gestohlen, beleidigt zu haben und dieserhalb in eine Geldstrafe von 10 Thalern, eventuell in 5 Tage Gefängniß und in die Kosten des Verfahrens zu verurtheilen sei. Recht zuerkannt, die Verurtheilung einmal im Friedberger 0 ö 1 1 ö Zugleich wird dem Ankläger das Kreisblatt binnen der ersten 14 Tage, vom Tag der Zustellung an, auf Kosten des Angeklagten zu ver⸗ öffentlichen. V. R. W So beschlossen und alsbald verkündigt in öffentlicher Sitzung wie oben. Dr. v. Schmalkalder. Wiener. Ouvrier. Dr. Eigenbrodt. Für den Auszug (L. S.) Dr. Eigenbrodt. Arbeits- Versteigerung. 1514 Samstag den 16. Mai, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Assenheim nachstehende Arbeiten 1 in Accord gegeben werden: Die Handarbeiten an den Vieinalwegen, das Brechen, Anfahren und Zerschlagen von 40 Kubikmeter Unterhaltungssteinen, sowie das Auswerfen von Entwässerungsgräben in der Gemarkung, ferner Maurerarbeiten im Gesammtbetrag von Steinhauerarbeit 28 Lieferungen von Mauersteinen, Schwarze 1 kalk und Sand. Pflasterarbeiten, veranschlagt zu 129 5 Lieferung von 20 Kubikmeter Pflaster⸗ steinen und 30 Kubikmeter Sand. Assenheim den 11. Mal 1874. Wenck, Bezirks⸗Bauaufseher. Zimmerleute 1481 für Hobel- und Bundarbeiten finden dauernde und lohnende Beschäftigung bei Grumbach& Hoffmann, Unterer Röderweg am ehem. Schleß platz Frankfurt a. M. 0 Berichtigung. Auf einzelnen Exemplaren unseres„Wand- und Notizkalenders“ ist der naͤchste Friedberger Markt auf 21. Mal angegeben. Es muß dies heißen: 20. Mai. Die Expedition des Oberh. Anz. von 1526 offerirt zu Zechenpreisen 2 Ph. Dan Kümmich. Peröffentlichung. 1473 Den während meiner Abwesenheit im Feldzuge von 1870 bis 1873 für mich ernannten Curator Anton Huth III. von Langenhain erkenne ich nicht als solchen an und warne hiermit Jedermann bei Strafe doppelter Zahlung an denselben für mich Zahlungen zu machen, da dieselben ungültig sind. Langenhain. Ziegelkohlen Wbilteo Huth 1. Bau⸗ Materialien. 1497 Eine neu ctablirte Fabrik sucht für den Betrieb ihrer Erzeugnisse, Cement, Flurplatten, Drainageröhren ꝛc., einen thatigen Agenten für Friedberg und umliegende Kreise gegen gute Proviston. Reflektanten wollen sich an Herrn A. v. Zweidorff in Melbach bei Friedberg wenden. 753 Das Fabriklager Feuer⸗ und Diebesfester Cassaschränke (neuester Construktion), Vale⸗System von g Stern& Schneider in Bockenheim befindet sich großer Kornmarkt Nr. 8, Frankfurt a. M. 103¼ III. Dampfdreschmaschinen. 1450 8, 6⸗ und Apferdige Dampfdreschmaschinen empfehle unter Garantie. Einige Exemplare sind stets vorräthig und können jederzeit in Betrieb gesetzt werden. Bestell— ungen bitte daldigst an mich gelangen zu lassen. Marburg im Mai 1874. i J. C. Ostheim, (H. 61325) Masch. Fabr. und Eisengießerei. Brodmehl 1491 und Prima⸗Vorschußmehl bei f M. D. Loeb. Sgr. Nummer. 18 Dahein. Die soeben erschienene Nr. 32 enthalt: Das grüne Thor. Roman von Ernst Wichert (Fortsezung.)— Die socialistischen Parteien der Gegen eee r app en nigung e ing Wöchentlich 1 Vler telja hi lich wart. IV. Die Katheder- Soelalisten. Von Rudolph Meyer. Mit 5 Portraits.— Deutsche Kaiserstätten. Von Oscar Schwebel. XI. Die Lützelburger. Mit Originalzeichnung von Paul Graeb jun.: Inneres des Doms zu Frankfurt a. M.— Jugendexrinnerungen. Von einem süddeutschen Freunde des Daheim. II. Buch. Die Knabenzeit.(Fortsetzung.)— Am Familientische; „Hühner, Bienen und Wachsmotte“, ein amerikanlscher Humbug.— Eine Mahlzeit in Ost-Turkestan. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. J 8 Mit Beginn der Badesasson ist auch mein Filial⸗Geschäft in Nauheim, a im Hause des Herrn B. Schwab, Nr. 271 Parkstraße, wieder eröffnet und empfehle ich dasselbe den geehrten Einwohnern Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Nauheim befindliche Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Carl Bindernagel. Die„Nauheimer amtliche Kurliste“ erscheint auch während der kommenden Saison in der bisherigen Weise, ein- bis zweimal wöchentlich. Abonnements- Bestellungen beliebe man bei der Expedition oder bei Herrn Brunnenaufseher Ra ek in Nauheim zu machen. gelangen dureh die„amtliche Kurliste“ mit Annoncen kann desshalb dieses Blatt den verehrl. Geschäftshäusern Naubeim's und der Umgegend zu Anzeigen aller Art besstens empfohlen werden. Bei ständigen Annoncen, welche wir uns baldigst erbitten, wird ein Rabatt von 50 pCt. gewährt. Die Expedition der„Nauheimer amtlichen Kurliste.“ Kurhaus Bad-Nauheim. Samstag den 16. Mai 1874, Abends 8 Uhr: Dilettanten- Theater. Erste Vorstellung im großen Coneertsaale. Ouvertüre, ausgeführt von der Aurkapelle unter Leitung des königl. Musikdirektors Rosenkranz. Einige Tableaux, sodann Monsieur Hercules. Posse in 1 Akt von G. Belly. Personen: Mahlmann, Direktor eines Erziehungs-Instituts. Cäsar. g Ernestine, seine Tochter. August, Aufwärter. Maus, Candidat. ö Hanne, Stubenmädchen. Schreier. g* 1513 Billete à 30 kr. sind an der Kasse im neuen Kurhause zu haben. Der Ertrag ist für öffentliche und wohlthätige Zwecke bestimmt. Ba d⸗ Nauheim. Erxüffuung der Uestauration Morgenstern am 13. Mai. 1506 Sebr guter Mittagetisch von 12 Uhr ab, à 1 fl., Table dhéte um 1 Uhr. Diners à part et a la carte zu jeder Tageszeit. Fein möblirte Zimmer steben zur Verfügung. Sieben und Dreißigster nechenschafts-Vericht Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Im Jahre 1873, dem 37. Geschäftsjahre der Gesellschaft, wurden 1745 neue Versicherungen mit Rthlr. 3,321, 442%. Kapital und Rthlr. 4311. 4.— jährlicher Rente abgeschlossen, 357 Personen mit Rihlr. 375,142/,. Kapital als verstorben angemeldet und Rthlr. 1,056,996. 27. 6. an Kapital- Einzahlungen, Prämien und Netto- Zinsen eingenommen. Am Schlusse des Jahres betrug: der Versicherungs⸗Bestand 14,326 Personen mit Rthlr. 22,707,263 Kapital und Nthlr. 22,377. 20.— jährlicher Rente, der Gesammt⸗Fond Nthlr. 6,282,777.— 2. und die Summe der unvertheilten Ueberschüsse der letzten fünf Jahre Rthlr. 754,200. 19. 7. An die Versicherten gelangt im Jahre 1874 die Dividende pro 1869 mit 22 Prozent zur Vertheilung. N — Berlin den 28. April 1874. Direction der Berlinischen Lebens⸗Versi v. Pülow. Lt Cog. Jacobi. Winckelmann. Directoren. cher ungs⸗Gesellschaft. usse Vollziehender Director. Vorstehenden Bericht bringen wir bierdurch zur össentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß Anträge auf Versicherung jederzeit angenommen werden. Louis Winheim, Kaufmann in Friedberg. Jean Werner jr., Kaufmann in Bad⸗Nauheim. 1518 Agtuten der Ferlinischen Lebens- Persichtrungs-Gesellschast. Sicherheit und Erfolg zur Kenntniss der Kurfremden und 8 11468 Auf vielseitiges Verlangen der Israeliten findet 5 Ball auf Freitag den 22. Mai statt, wozu freundlichst ein. „ ladet Nieder-Wöllstadt den 6. Mai 1874. Angust Becker. 2 + Nieder⸗Wöllstadt. 1522 Derjenige, welcher den boshaften Beschädiger der Kaiser-Linde bei Nieder⸗Wöllstadt so zu bezeichnen weiß, daß eine Bestrafung erfolgen kann, erhält unter der Zusicherung der Verschwiegenhelt seines Namens eine Belohnung von 10 Gulden. Die betreffende Angabe wolle man bei der Exped⸗ des Oberh. Anzeigers machen. nchelhonig 1517 von L. W. Egers in Breslau ist allein ächt zu haben bei Jos. Hoffmann 1525 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. 1447 heilt A. E. Gerdts, Spracharzt, in Friedberg in der Burg. 1528 kann ich auf Grund eigener und zuverlässiger fremder Erfahrung den Spracharzt Herrn Gerdts in Friedberg bestens empfehlen: Herr Gerdts hat während seiner Wirksamkeit in Coblenz eine Anzahl Stokternder vollständig geheilt, unter Anderen ein Kind achtbarer Familie, das bis zu seinem 17. Jahre nicht zur heil. Communion zugelassen werden konnte, weil es unmöglich war, ihm die noth⸗ wendigsten Begriffe des religtösen Unterrichts beizubringen. Nachdem solches in der Kur des Herrn Gerdts gewesen, hat sich das Stottern verloren und hat das⸗ selbe solche Fortschritte gemacht, daß es in diesem Jahre ne zur heil. Communion zugelassen werden onnte. Coblenz. Roderich, Pfarrer und Dechant der Oberpfarrkirche zu Coblenz. 1529 Ich fühle mich veranlaßt, den Sprucharzt Herrn Gerdts auf's angelegentlichste zu empfehlen, da er meinen Sohn(Ober-Primaner) in jeder Beziehung vollständig geheilt und ihm ein schönes Organ verschafft hat. Trier. Th. Hoffmann, Forstkassen Rendant. Kische Uepokuchen 1524 Tilligst bei Ph. Dan. Kümmich. 1523 Offerire Farbige Wollenbiber, weiße Boy von 18 Sgr. per Meter an. (2244) Max Götz, Nürnberg. Ein Lehrling kann in die Lehre treten bei Franz Stadelmann, Seilermeister. Kircheubuchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 3. Mai. Dem dahier wohnenden Ortsbürger zu Groß⸗Buseck und Gendarmen zu Pferd Johannes Lepper eine Tochter Katharine Elisabethe Margarethe, geboren den 28. März. Beerdigte: 8. Mai. Adam Moritz Philipp August Steinhäußer, Söhnchen des Großh. Stabsarztes Dr. Johann Heinrich Steinhäußer, alt 4 Jahre 7 Monate 18 Tage, F am 6. Mai. 1519 Iraclitischer Gottesdienst in Friedberg. B i 8 Freitag Abends 5 67 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Med.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 1874 — pelresen .— 2 1 ö 1 8 10 ö l Volschrist⸗ jahr 1874 2 1 find viele 8 Darn nemmen wi in Hungen, Fritdnch 5 Karl Geror Germann i Ulrichstein. Roos als Anwärter Posibote als Post⸗ der Possse nach Darm man bon bach a. M. Cbrisian Bakr in inlassn. Darmfadt! Berlin huselge soll Ihn von den wngedich teten sogender naß Fm so ge Adlon Emans ie Händel n. i. driner Lurche pe Wasselauf. 9 An, sowie Teilagen uͤbe ug und ul bmmunionge u. Ein Ar lbiscen ge, don Eb an Ing t 1 datgainsste