Damstag den 14. Februar. 3 5 De— „Ober hessischer Anzeiger, Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — Anfang nehmen.— Nach der Absicht der Re- sollen die neuen Verwaltungsgesetze bereits Juli in Kraft treten, und die erforder- den. de Deutsches Reich. 8 Darmstadt. Das Großberzogliche Regie r- gierung Ade 0 U. sblatt Nr. 7 enthält: am 1. 6 N die f ert ie. Uebersicht der im Jahre 1873 durch die Großber⸗ lichen Vorarbeiten, soweit sie noch nicht in Angriff 1 iche Gendarmerie geschedenen Arrestationen und Denun-⸗(genommen sind, deshalb die größtmögliche Be⸗ onen. Im Laufe des Jabres 1873 sind durch die schleunigung erfabren. herzogliche Gendarmerie 3357 Arrestattonen vollzogen— Die hessischen Reichstags Abgeordneten deren. Darunter befinden sich u. a. Des Moros Be- 4 wdigte 3, der Brandslistung 21, des Straßenraubs 8, Dernburg, Schröder, Bamberger, Heyl, Martin, rüger 56; wegen Diebstabls sind vorgenommen worden Oncken, von Rabenau und Welcker haben ihre 2 Artestationen, Tödtung 21, Verwundung 43, Bettelns Freude über das Zustandekommen der Verwaltungs- 5 zwecklosen Umberziehens 387. Denunciationen sonden] gesetze und des Schulgesetzts in folgendem Tele- der gramm an den Minister-Prästdenten Hofmann Smpelabgaben 377, der Abgaben von Hunden 152, Ausdruck verliehen:„Die Unterzeichneten drücken — 5 n gegen die Vorschriften über] Ew. Excellerz ihre große Freude aus über die un ewicht wegen Störung der öffentlichen ju 2 f ti due 2880, wegen Betteln, Collectiren, Mlle, küngsen N ee* außten der streicherti und Gaukelei 332, wegen Uebetretung der] Kammer und beglückwünschen dazu Regierung, n Vorschriften 2118, der seuerpolizeilichen Stände und Land.“ Wehe ee Be chriften 1119, der gewerbspolizeilichen Vorschriften Berlin, 10. Febr. Reichsta Der Präsi⸗ See n Concubinats 119, Mißbandlung von Thieren 344, ee 5 0 8 W 1 a 5 9.8 8 8 f n e ele h Auschweifungen im Trinken 4291, Störung der Sonn⸗ en zeigt an, aß etgel, nruhe-Bomst, Herz, e el een ee Spbeier und des Goltesdlensies 997, unterlassener Vor⸗ Minnigerode, Lieber, Wölfel, Dernburg und Putt Dung gegen Beschädigung bösartiger Thiere 1361, unter- kamer(Fraustadt) zu Schriftführern gewählt sind. aufe enn 24 gegen die Gefahr der Explosionen] Der deutsch-brasilische Postvertrag, welchen General- e— 1 9— 8 I. Bekanntmachung Großherzogl. Oberconsisiotiums, Posimeister Stephan empfichlt, wird in erster und b Ergebnisse der Verwaltung des allgemeinen evangel. zweiter Lesung nach unerbeblicher Debatte genehmigt. krensonds vom Jabre 1872 ber. Die Summe der] Es folgt die erste Lesung des Gesetzentwurfs über Enn nel N 1* 0 die Gewährung der nachträglichen Vergütungen * n 50 1 N 4 kr. und f 5 e ist a sowi — Sasa r besieht: a. in liquidirten Ausständen 5710 fl. lar die Kriegsleistungen der, Gemeinden, sowie 4 g des Auslieferungsvertrags mit der Schweiz, die 4 kr., b. in baatem Vorrath 5334 fl. 11 kr. AI. uebesicht der für das Jahr 1874 genebmigten zur zweiten Berathung im Plenum gestellt werden. — 11. Febr. Die Commission des Herren- agen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in israel. Religionsgemeinden des Kreises Groß-Gerau.“ l a. e. Uebersicht der für dae Jabr 1874 genebmigten bhauses zur Berathung des Civilehegesetzes hat 3 agen zur Bestreitung der Bedürfnisse der teraclilischen gestern ibre Arbeiten beendet.— Die Aus debnung 1 en 1 n a der Einführung des Reichspreßgesetzes auf Elsaß- . Concurrenz⸗ Eröffnung. Erledigt ist: die Stelle n g lug u Lehrers an der zu errichtenden Fortbildungsklasse der Lothringen ist dem Vernehmen nach vorläufig nicht in Aussicht genommen. ischen höheren Töchterschule zu Darmstadt für Ertheil⸗ 40 8 5 des Unterrichts in der Matbematik und den Natur⸗— Die Fractionsversammlungen des Reichs- nschasien, sowie im Französischen und Englischen. Die tages haben ihren Seniorenconvent ernannt, der e soll mit einem akademisch gebildeten und geprüften aus folgenden Mitgliedern besteht: Dr Lasker er besetzt werden und ist dieselde mit einem Einkommen Miquel Klotz(Berlin) ai 0—— 3 1 N 5 7 600 fl. für provisorisch Angestellte und einem Gehalt* N 1000 fl. ansteigend bis auf 1400 fl. nebst 100 bezw. v. Kardorff und A. Reichensperger. kauf. St den fn N* bet fe mug b „ een ee N eien 9 „ear? Valtdet, — Ig. —— fl. Wohnungs vergütung bei definitiver Anstellung— Die Giltigkeit der Wahlen in Elsaß— 8 unden. Lothringen wird dem Vernehmen hiesiger Blätter — Darmstadt. Am 7. d. wurden der Calcu- nach in verschiedenen Fällen angefochten werden. e n 1. Classe bei der Hauptstaatskasse, Cbristian Viele Stimmzettel waren nicht nur mit dem Ramen „ eand zum Buchhalter und der Calculator des Druckers, sondeen auch mit einer von Außen acht,. Glasse bei der Hauptstaatskasse, Carl Malzi, sehr kenntlichen Abbildung einer Schwalbe ver- —— Calculator 1. Classe bei dieser Bebörde, so- sehen, dem Ausdruck der Sebnsucht nach der Hei— nn der Finanzaspirant Adolph Kalbfleisch aus math Frankreich. Diesen Kindereien wird im e umstadt zum Calculator 2. Classe bei der Reichstag der§. 10 des Wablgesetzes gegenüber⸗ 4 Hirpistaats kasse ernannt. gestellt werden, welcher also lautet:„Das Wabl⸗ 4 Darmstadt. Das Großberzogthum soll eine recht wird in Person durch verdeckte, in eine „ e Medicinal„Ordnung erhalten. Zu diesem Wahlurne niederzulegende Stimmzettel obne Unter e grecke soll eine Versammlung, aus Aerzten, Thier- schrift ausgeübt. Der Stimmzettel muß von weißem „ inen und Apothekern bestehend, zusammentreten, Papier und darf mit keinem dußeren Kennzeichen 4 8.— dude die Berathung derselben in Angriff zu berseben sein.“ uhmen hat, und zwar so, daß jede dieser 4— 12. Februar. f lll.-Gattungen, ohne Einmischung der anderen, vertrauliche Besprechungen zwischen den Reichstags⸗ I die sie betreffenden Bestimmungen zu ent- Abgeordneten Professor v. Schulte und Dr. Petri „„es den hat. Die Versammlung soll in Darmstadtssund einer Anzahl freisinniger Katho emmentreten; Uiten, wie Diejenigen des Landtags und der stattgefunden. Vertreter, die Apotheker und Thierärzte je —* n. Die Wahlen sind bereits ausgeschrieben dem Bestehen . 0 werden demnächst vor sich gehen. Diese wiederkehrt, 5 e egregel ist ein erfreuliches Zeichen, wie man Sitzung mit großer Majorität angenommen werden. eee Principien der Selbstverwaltung bei uns tung zu verschassen sucht. überbaupt etwas zu gewinnen ist, das baben ja *— Die Auszahlung der Besoldungs-Erbhöhung die letzten Wahlen deutlich gezeigt. Betreffs der Eisenbahn- Freikarten war in den meisten Frae— „richtiger ausgedrückt, Theuerungs-Zulage tionen anfänglich die Frage erhoben worden, ob 1873 sollte nech im Lause dieser Woche(oren Resolutionen nach für Gestern Abend haben hier ihre Mitglieder beziehen dieselben Gründung einer altkatholischen Gemeinde bierselbst Einstweilen ist ein provisorisches node. Die Aerzte jeder Provinz wählen je Vorbereitungscomite von fünf Personen niedergesetzt. — Der Diäten-Antrag Schulze's, der seit] Leipzig im Reichstage abgelehnt dat, nunmedr den des Reichstages in jeder Session Meblhandler Bracke in Braunschweig als ihren wirt zweifelsohne in der morgigen Reichstags Candidaten aufgestellt. Annahme oder Ablebnung?— schließlich aber ist man überall doch dahin übereingekommen, man könne ohne Gewissens-Scrupel Gebrauch von dem Anerbieten machen. Nur Sonnemann hat be— kanntlich seine Karte zurückgesandt. — Die Gesellschaft für Verbreitung von Volks- bildung hat mit dem 1. Febr. zwei neue Wander- lehrer provisorisch angestellt, den Dr. Waltematt aus Barmen und den Dr. Benfey von bier, so daß augenblicklich in ihrem Auftrage drei ständige Wanderlehrer thätig sind, Dr. Arnold Lindwurm, der bekanntlich bereits seit einem Jahre mit großem Erfolge für die Zwecke der Gesellschaft thätig ist, und nun die beiden oben Genannten. Kiel, 10. Febr. Nachmittags 3 Uhr. Das Wasser ist sehr rasch wieder gefallen. Sein höchster Stand war 7½ Fuß über der Normalhöhe und demnach nur 3½ Fuß niedriger, als bei der Sturmfluth vom 13. November 1872. Durch die Ueberschwemmung sind die Maschinenräume der „Kieler Zeitung“ unter Wasser gesetzt, so daß das regelmäßige Erscheinen des Blattes gebemmt ist. — Mittwoch 11. Febr., Mittags. Die gestrige Sturmfluth hat die ganze Ostküste von Schleswig Holstein beimgesucht. Die Strandwälle wurden vielfach von den Wasserflutben überstiegen und größere Landstrecken vom Wasser überschwemmt. Die angerichteten Beschädigungen sind nicht un- erheblich. Köln. Der Fastenhirtenbrief des Erzbischofs Paulus, der sich auf das religiöse Gebiet be- schränkt und durchaus milde gehalten ist, theilt zum Schlusse mit, daß der Ertrag des Peters- pfennigs in der Erzdibcese Köln im verflossenen Jahre die Summe von 50,000 Tolr. überstiegen bat und an den Ort seiner Bestimmung befördert ist. Wolfenbüttel. Wie der„Magdeb. Ztg.“ berichtet wird, ist die Stadt Genf geneigt, alle die Kostbarkeiten aus der Erbschaft des Herzogs Karl, welche derselbe rechtswidrig dem braun- schweigischen Museum entnommen hat, zurückzu- geben. Man bofft dann auch den berühmten Onpr nach Braunschweig zurückkehren zu sehen. Weißenfels. Auf einer am 2. d. M. dier abgehaltenen freien Conferenz von Geistlichen aus den Ephorieen Weißenfels, Lissen und Lützen wurden, nach der„Krz.- Ztg.“, folgende beide lebhafter Discussion mit 38 gegen 3 Stimmen angenommen: 1) Nach der dei der dritten esung im Abgeordnetenhause ange nommenen Formulirung des Gesetzentwurses, be— treffend die obligatorische Civilede und die Füdrung der Civilstands-Register, erachten wir die Ueber- nahme der Pflichten eines Civilstands Beamten unverträglich mit dem Charakter unseres Amtes als evangelische Geistliche. 2) Wir ver- trauen, daß in dieser Lage die vorgesetzten kirch- lichen Bebörden die Gewissen der evangeltschen liken bebufs Geistlichen schonen und die Uebernahme solchen Amtes weder befehlen, noch anempfeblen werden. Leipzig. Die socialistische Partei hat, nach- dem Job. Jacoby die Vertretung des Landkreises Stuttgart, 10. Febr. Heute Nachmittag Wer bei der Dlätenlosigkeit gewinnt, wenn dabei] bat in Ludwigsburg die Beerdigung David Friedrich Strauß' unter sehr zablreichem Geleite von Lud- wigsburger, Stu sstgarter und Heilbronner Ein- wohnern stattgefunden. Am Grabe sprachen Pro- sessor Reusle, der Dirtetor dee Obersindtenratds Binder und Dr. Ruoff, alle drei aus Stuttgart. Der Schriftsteller Verein„Concordia“ legte durch den Bürgermeister von Ludwigsburg einen Kranz nieder. Ein Männer- Chor sang zum Beginn und zum Schluß der Feierlichkeit. Kirchliche Ceremonien waren durch den letzten Willen des Verstorbenen ausgeschlossen. Karlsruhe, 8. Febr. Die zweite Kammer bat ein Gesetz angenommen, nach welchem Knaben noch zwei Jahre und Mädchen ein Jahr nach Zurücklegung des schulpflichtigen Alters verpflichtet find, zur Befestigung und Erweiterung der in der Volksschule erworbenen Kenntnisse wöchentlich einige Unterrichts- Stunden(die Fortbildungs- Schule) zu besuchen. Straßburg. Bei der Reichstagswahl in Elsaß Lothringen haben sich nach einer von der „Str. Ztg.“ für verlässig erachteten Zusammen⸗ stellung folgende Ziffern ergeben: Wahlberechtigt waten ungefähr 315,000. Davon machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch 242,063 Wähler. Von den abgegebenen 242,063 Stimmen fielen auf die klerikalen und die„reinen“ Protest- Candi- daten 191,782 Stimmen, auf die sog.„elsässische Partei“ 41,949 Stimmen, auf unzweifelhafte Deutsche 5193 Stimmen, auf Social- Demokraten 680 Stimmen; der Rest von 2459 Stimmen ist auf die ungültigen und zersplitterten Stimmen zu rechnen. — Vor Kurzem ist die Genehmigung zum Beginne der rechtsrheinischen Forts Bauten von Berlin eingetroffen und es werden die letzteren innerhalb der nächsten Tage in Angriff genommen werden. Gegenwärtig ist man mit der unterir- dischen Telegraphen Leitung beschäftigt, welche die einzelnen Forts untereinander verbindet. Metz. Der„Moniteur de la Moselle“ meldet, daß die 15 elsaß⸗lothringischen Abgeordneten am Freitag gemeinsam in den Reichstag eintreten werden. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 11. Febr. Die gesammte Summe, welche Seitens der Re⸗ gierung durch die gestern eingebrachte Vorlage für die Subventionirung der Eisenbahn-Bauten bean- sprucht wird, beträgt 35 Millionen Gulden. Die „Neue Freie Presse“ versichert, die Regierung ge— denke von der im Hülfsgesetze gegebenen Möglich- keit, eine Staatsschuld von 80 Millionen zu con- trahiren, keinen Gebrauch zu machen, da für die nächsten Erfordernisse die Kassa-Bestände hin- reichten, und wolle den Bedarf eventuell durch den im Budget nachgesuchten Rententitel⸗Verkauf decken. — 11. Febr. Kaiser Franz Joseph ist beute Nachmittag mit Gefolge auf der Nordbahn nach Petersburg abgereist. — Es bestätigt sich, daß der Fürstbischof von Breslau durch einen befreundeten österreichischen Kirchenfürsten hier in Wien hat sondiren lassen, ob, wenn er unter gegebenen Umständen seine Residenz in den österreichischen Antheil seiner Diöcese sollte verlegen wollen, ihm irgendwelche Anstände entgegenstehen würden. Die Antwort hat den betreffenden Entschluß lediglich in das woblerwogene Ermessen des Bischofs stellen zu müssen geglaubt; ste hat aber gleichzeitig nicht mit der Andeutung zurückgehalten, daß man diesseits nicht zu dulden gesonnen sei, daß von österreich⸗ ischem Gebiet aus der eng befreundeten preußischen Regierung Schwierigkeiten und Verlegenheiten be⸗ reitet würden. Schweiz. Bern, 10. Febr. Die Regier- ung des Cantons Solothurn hat den aus dem Jura usgewiesenen Geistlichen den Aufenthalt im Canton untersagt und dieselben angewiesen, den Canton innerhalb 3 Tagen zu verlassen. Frankreich. Paris. Der deutsche Bot schafter, Graf Arnim, ist am 11. d. auf seinen hiesigen Posten zurückgekehrt und hat die Führung rer Geschäfte aus den Händen des Grafen Wes— dehlen wieder übernommen. wodurch der Staatsrath verändert und an dessen Spitze ein Präsident mit Minister Rang und Titel gestellt wird. Zu diesem Posten ist bekannt⸗ lich Batbie, der Praͤsident des Dreißiger Aus- schusses, ausersehen, und nun wird er seine 29 Collegen schon selbst zur Eile drängen, um die Septennats-Verfassung fertig zu bringen. — Die Commission für die Sache Melvil⸗ Bloncourt hat beschlossen, den Beschuldigten vor sich zu laden, damit er sich über die erhobenen Anklagen äußere. Es ist indeß bekannt, daß Melvil-Bloncourt schon seit zwei Tagen die Grenze überschritten und sich nach Genf ge“ flüchtet bat. Holland. Haag, 11. Febr. Nach offi⸗ ciellen Nachrichten aus Atschin vom 7. Februar bestehen zwischen den Frührern der Atschinesen Uneinigkeiten über die Nachfolge im Sultanat. Die Holländer errichten im Kraton ein Fort und Lager, um den Fluß zu beberrschen. Die Wieder- aufnahme der Feindseligkeiten ist aufgeschoben. Der Feind scheint seine Ohnmacht zu fühlen. Die Bevölkerung verhält sich nicht feindlich. Türkei. Konstantinopel. Die seit so langer Zeit zwischen Serbien und der Pforte schwebende Zwornik- Frage, die Frage, ob die Festung Klein-Zwornik Türkisch oder Serbisch sein solle, ist nach der„Karlsr. Zeitung“ durch einen Compromiß erledigt: Zwornik wird weder Türk⸗ ische noch Serbische Besatzung erhalten, sondern neutralisirt werden. Rußland. Warschau, 12. Febr. Der Kaiser von Ocsterreich ist heute früh hier einge- troffen, besichtigte in russischer Uniform das Keks⸗ holm⸗Regiment, dessen Inhaber er ist, und reiste nach zweistündigem Aufenthalt nach Petersburg weiter. Der Kaiser wurde von der Bevölkerung überall lebhaft empfangen. Petersburg, 12. Febr. Zum Empfange des morgen 2½ Uhr Nachmittags hier eintreffen den Kaisers von Oesterreich werden Ehrenwachen auf dem Behnhof und am Winterpalais aufge- stellt werden. Von der Festung werden unter Aufhissung der kaiserlich österreichischen Standarte 21 Saluischüsse gelöst. Aegypten. Kairo, 10. Februar. Das Heer des Königs von Darfur, 10,000 Mann stark und mit drei Kanonen versehen, welches den Banden zu Hülfe geschickt war, die am Bahr el Ghasal Sclavenhandel treiben, ist durch ein ägyp⸗ nsches Corps vollständig geschlagen. Der Ober general von Darfur ist getödtet, die Fahnen und die drei Kanonen sind genommen und das ägyp— tische Corps rückte in Darfur ein, überall die Sclavenjägerbanden verfolgend und zersprengend. Amerika. Washington. Staatssecretär Fisb läßt das Gerücht dementiten, daß zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten ein Aus tausch ziemlich lebhafter Noten stattgehabt bätte. Aus Stadt und Land. 2 Friedberg. Sonntag den 22. d. Mis. wird der Musikverein sein erstes diesjähriges Concert ver⸗ anstalten. Dasselde verspricht ein in ungewöhnlich hohem Grade genußreiches zu werden. Als Haupipisce wire nämlich die berühmte Composition Rombergs von Schillers Glocke zur Aufführung kommen und zwar unter Begleitung der hiesigen Dilettanten-Capelle. Es ist unseres Wissens seit langer Zeit das erstemal, daß hier in Friedberg Cyor und Orchester zur Aufführung eines so bedeutenden Tonstückes sich die Hand reichen und daß insbesondere beide vereinigten Mächte hierbei musikalische Leistungen speciell Friedberg repräsentiren. Nur für einen Theil der Soloparthien ist es nöthig gewesen, tüchtige auswärtige Kräfte zu gewinnen. Auch das zweite von Chor und Occhester vorbereitete Musikstück: Zi⸗ geunerleben von Schumann wird erst durch die Mitwirkung der Instrumente mit seinem eigenthümlichen Colorit zu voller Geltung kommen können. Außer diesen beiden Picen wird das demnächst zu veröffentlichende Programm an Productionen von Orchester und aus⸗ wärligen Künstlern eine schöne Auswahl ebenbürtiger Genüsse darbieten. Friedberg, 13. Febr. Die Hessischen Volksblätter bringen einen sehr beherzigenswerthen Aufruf, den wir auch der hiesigen Einwohnerschaft dringend an's Herz — Die Regierung hat endlich ein praktisches legen: Der mit aller Macht hereingebrochene Winter hat Mittel ausgefunden, um den bereits zum öffent-] Tausende von Vögeln in die Stadt und deren Umgebung lichen Gespött zur Beschleunigung seiner Arbeiten gewordenen Dreißiger-Ausschaß ö big 2 esch 5 ein sehr dankbares Feld, durch fast kostenlose Anlegung zu drangen. von Futterstellen den armen, so nützlichen Geschöpfen das getrieben. Hier ergiebt sich für wohlwollende Menschen Sie hat endlich den Gesetzvorschlag eingebracht, Leben fristen zu helfen. Groß ⸗Karben, 12. Febr. Gestern Abend ereignete sich hier ein Eisenbahnunsall. Der Packmeister des nach 9 Uhr bier ankommenden Zuges gerieth bei dem Auf⸗ steigen unglücklicherweise durch einen Fehltritt unter bie Räder, wodurch ihm beide Beine abgefahren wurden. Der Unfall hatte noch in derselben Nacht seinen Tod zur Folge, Darmstadt. Eine dieser Tage ergangene Entschelb⸗ ung des Reichsoberhandels-Gerichts in Leipzig hat ein wichtige Principienfrage entschieden. Der Reichspost⸗Fiscus war wegen eines in Verlust gerathenen Geldbriefs von einem Handelsgericht in Rheinhessen belangt worden. Der Verklagle schützte die Einrede der Incompetenz vor, weil das Pofs⸗ geschäft nicht zu den Handelsgeschäften gehöre und der Post Fiscus baher auch nicht als Kaufmann zu betrachten sei. In drei Instanzen wurde die vorgeschützte Einrede verworfen, indem in Gemäßheit der Art. 390 und 421 des Handelsgesetzbuchs die Postanstalten den handelsrechtlichen Besuimmungen über das Frachtgeschäft unterworfen seien. Mainz. Geländet wurde bei Braubach im Rhein die Leiche des vor einigen Wochen plötzlich von Alzey ver⸗ schwundenen Post⸗Secretärs Maschmann. Worms, 11. Febr. Bei dem von vorgestern auf gestern gefallenen Schnee wurden am gestrigen Tage end⸗ lich die beiden Wölfe, die sich schon den ganzen Winter über in den Waldungen um Kirchheimbolanden zum Schaben des Wildstandes aufhielten, eingekreist. Nachmittags wurde von in der Eile zusammengerufenen Jägern der betreffende Trieb umstellt und halte das glückliche Resultat, daß ein sehr starker männlicher Wolf von einem Herrn Bindewald aus Bischheim erlegt wurde.— Im Jahre 1846 wurde der letzte Wolf in unserer Nähe, nämlich in der Ober⸗ sörsterei Lampertheim geschossen.* Allerlei. Frankfurt. Am Montag wurde in Oberrad einge Volksversammlung durch Frohme abgehalten. Nachdem derselbe sein Thema abgewickelt, ergriff der„Eisenacher“ daß er nicht arbeiten wolle und sich in Bremen für 80 fl. sich denken; Frohme stürzte auf Bär los und schlug dem selben ins Gesicht. Dieser war in seiner Erwiderung a1 nicht saul, so daß die Polizei die Sitzung schließen un das Lokal räumen mußte. Frankfurt. Ein hiesiger Thierarzt rief den Thien schutz Verein um Hülfe gegen die von der Trambahn anz geblich verübte Pferde⸗Quälerei an. Nach seiner Ansich! übertteigt eine dreimalige Tour von Bockenheim nach Franksurt hinteteinander die Kräfte eines Pferdes. Düsseldorf, 10. Febt. In der heutigen Verhand⸗ lung des Sttafgerichis über die bekannten Vorgänge in dem Neusser Nonnenkloster wurden wegen fahrlässiger Tödtung die Vorsteherin Dorothea Herbertz zu 2, Johann Ossendorff zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Die Oeffentlichkeit war ausgeschlossen. Chemnitz. Am 8. d. ist ein von hier nach Dres den abgegangener Personenzug zwischen Freiberg und Mülden“ hülten im Schnee siecken geblieben. Es entgleisten meh⸗ rete Wagen, doch kam keine Verletzung von Personen dabei vor. Erst spät in der Nacht gelang es, nachdem durch colossale Anstrengungen des Personals bei Fackel⸗ schein und unter mililärischer Mitwirkung ein Geleist fahrbar gemacht worden, den Verkehr wieder herzustellen, Berlin. Als artiges Stilpröbchen eines bairischen Ultramontanen, der jedoch zu feige ißt, Farbe zu bekennen, theilen wir aus einem an den Reichstagsabgeordneten füt Berlin, Herrn Herz, gerichteien und mit dem Posistempel Ingolstadt versehenen Briese eine kurze Blumenlese mit; „Kapital⸗Lump! Erzspitzbube, schlechter Kerl ohne Riß ligion, ohne Gott, ohne Kirche, schlechter Freimaurer Dil und Du Räuberhauptmann B., ihr wollt die katholische Kirche stürzen, ihr religionslosen Lumpen, ihr Siraßen⸗ räuber, den hochwürdigsten Herrn. Herrn Erzbdischof von Posen und Gnesen habt ihr, weil er kein lumpigter, lieder licher Bischof Reinkens, kein charakterloser Döllinger, kein sütenloser Renftle, kein ausgesprungener Hyacinth, ins Gefängniß abführen lassen, die übrigen hochwürdigsten Herten, Herren Erzbischöse und Bischöse und treuen Priestet ebenfalls schon verurtheilt, während ihr Lumpenbagage schon längst an den Galgen gehört. Gott der Herr wird seiner Kirche durch die treuen Katholiken den Frieden und den Sieg wieder geben. Die Pforten der Holle, B. mit deiner Sau-Blatten(Glatze), schlechtes Dreckindividuum Herz, dummer rother Fischer, armes Schilfrohr Döllinger, pforten werdet die heilige römisch katholische apostolische einzig wahre Kirche Christi nicht überwältigen. Lebe wohl lumpigter Herz! Raubmöcder der Kirche, der Schule, Du und der Bismarck sammt seinem schlechten Anhang der Liberalen. Hoch Pius unser heiliger Vater, hoch die katholische Kirche.“ Zu diesen Krafistellen läßt sich mil Heine sagen:„Jedes Wort ein Nachtlopf und kein leerer.“ Auf welcher Stufe sittlicher Verkommenheit muß der Vert fasser dieses Schandbriefes stehen! Mülhausen. Die Elsässer Wahlen haben dem Zeichner auf einer hiesigen Fabrik Stoff zu einem heitern Bilde geliefert. Der Küustler zeichnete unsern Deputirteß Häffely als französischen Tambourmajor an der Spiße von Bischösen und Pfarrern, wie er in Berlin vor dem Abgeordnetenhause anlangt.— Häffely klopft mit seinem großen Stock an der Thüre des Hauses, worauf Bismar erscheint und mit einer Miene, als wollte er die Thüte sofort wieder zuschlagen, unsern Abgeordneten fragt: Wer seit ihr?—„Ich bin der Häffely von Mülhausen, Golt⸗ verdammi“,— sagt der Angeredele,—„und die Andern da sind meine Collegen“.— Bismarck:„Was wollt ihr Erzketzer Du, und halbstudirter Fischer, ihr und die Höllen⸗ Bär aus Offenbach das Wort und warf demselben vor, a 7 Das % Versch Weng erben zu l. une an ift 0 erk Wehe iber muccht hinaut ktmal Et twürtjg dei fin Mule daß, was haltaort an ion und bangtregte habe kaufen lassen. Der Tumult, welcher entistand, lan, Göpel. Mun 10 Ananttrt wi Her landwit Mat von Farer! Beiag mp Agde Pre von D 1 wegen Nnik Aumendt sahlteich Prei U uur— dissely:„Das Elsässti wollen wir wieder heraus, damm!“— Das sehr gut gezeichnete Bild ist uin wenigen Exemplaren verbreitet. Man fand ein srenplar an der Maltie angekletzt und einige andere en in den Bierbäusern zur Schau herumgeboten. Narburg(Steiermark). Man schreibt der„N. Fr von vier: Der Jude M. Goldberger, Schuhme „wurde Samstag den 24. v. M. in der Pfarr. u Nrtirche durch den Fürstbischof v. Lavant unter„az mrilicher Geisilichen und Tbeologen getauft ue gest mt. eine lebhafte Betheill, g selgt. Uns Fried- bergern wird zuweilen vorgeworfen„au Vergnüg · ungen sehle es uns nie an Geld.“ Ob dies. richtig ist, wollen wir hier nicht untersuchen; die deste Widerlegung dieser Anklage würde darin be⸗ stehen, daß wir den Handelsverein durch reiche Zuwendung von Mitteln in den Stand setzten, bald an die Ausführung eines Theils seines Pro- solchen Leldenschaften können wir dat berühmte clres 260 Seiten starke illustrirte Buch; Naturheilmethode“ empfehlen; ez wird ihnen Trost und wenn der Körper noch irgend lebensfähig ist, Hülfe, Heilung bringen. durch jede Buchhandlung, am schnellsten aber direkt von Richter Verlags⸗Anstalt in Luxemburg und Leipzig. „Dr. Atiry's Preis nur 36 kr. Zu bezieben Vorräthig bei C. Bindernagel in Friedberg; Jul. Aug. Rettig, Buchhandlung, 20, Wendelhochstraße Darmstadt; F. L. Schorkopf, Buchhandlung, Darm⸗ 1 1 aden waren Graf und Gräfin Brandis. Von Letleren gramms zu gehen. Der Nauheimer Kur- und stadt. 465 7 Goldberger ein Geschent von 100 fl. vom Fürse][Berschönerungs-Berein zählt nach seinem 5 ein solches von 50 fl. Seit dem Tage der mit* 0 9 eie Ceremonie aufgeführten kuchlichen Feier ist Gold. soeben versandten Berichte für 1873 42 Mit- Geld ⸗ Cours. fer, nachdem er viele seiner Effecten versetzt batte, mit glieder aus Friedberg, die, wie in dem Frankfurt am 12. Februar 1874 e erlassung vieler Schulden von Mecburg verschwunden.] Berichte mit„besonderem Vergnügen constatirt 13 5*— g g 2 5 g wird“ namhafte Beiträge zeichneten. Wir Preußlsche Frledrichsd'or. fl. 9 57—58 . 7 Ein gesandt. wünschen dem Nauheimer Kurverein auch serner Pistolen Deere 37—39 n Das Vorhaben des Handelsvereins, für fröbliches Wachsen und Gedeihen; erwähnter un- Saag f. 10 Stucke. 2 292 8 * 1 Berschönerung der Promenaden Frledberg's stand sollte für uns aber ein Grund mehr 1 9 0 2 . n eng zu sein, gemeinnützige Einrichtungen in's bei uns selbst einmal mit Verschönerungen, 20 Frankenstücke e e en zu rufen, verdient die eifrigste Unterstützung Verbesserungen, woran ein Jeder Freude hat, Englische Soveresans 1 49—5ʃ eee n allen Kreisen unserer Einwobnerschaft. Es anzufangen. Wir hoffen, daß es geschieht; soweit Nussische Impenales. 0 2 2 e, een zu verwundern, daß ähnliche Bestrebungen wir Gelegenheit hatten, uns zu überzeugen, findet Dollars in Gold.. 224. 2˙ * n.* er über das Gebiet„frommer Wünsche“ die vom Handelsverein angeregte Idee allgemein 2 en bann, iet hinaus gekommen sind. Hoffentlich sehen wir Anklang. Anklang ohne metallischen Nach⸗ 1 K 8 Wasser en emal Leistungen. Sollen sie unserer Stadt klang wäre jedoch in diesem Falle ein zu bil⸗ f 0 Ill 48 de pe dig sein, so schließe sich Keiner aus, dem es liges Vergnügenz besser wird es sein, wir 5 — ei Wi abel 50 der die Meinung hat, lassen es uns etwas kosten. 2 2 N nne 2 1. 8 N eine Niedertage avon im omptoitr K lei T W 7 0 it! Es ist zu spät, Sie haben zu lange ge- he ssischen Anzeigers in Friedberg empfeble ich 1 ngt, 19 a et. E. Zu pn J wartet!— Kann man sich wohl eiwag e 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dur end und nen em und wird mehr bieten, wenn sich für die Härteres für einen Kranken und dessen Angehoͤrige denken, 40 kr. per Glas gehorsamst. 7 2 regte Vereinigung zur Selbshülfe als diese leider nur zu oft wahren Worte? Doch selbst Johann Maria Farina in Cöln. Futterschneid⸗Maschinen ui 10 verschiedenen Größen, senntirt wird(Probezeit 14 Tage), Mr von Fauerbach b. Fr. K. Häuser. e e een reien 10*. Wc. 1 Ph Dan Kümmich 1 10 Dit N darch 24 Jahre erprobt! Sn Anatherin-Mundwasser een Dr. 3. G. Popp, k. t. Hof- Zahnarzt 1— l 5% 12 in Wien, un enn genießt seiner vortrefflichen Eigenschaften N e wegen einen europälschen Ruf und eine Probe n 11 damit wird Jedermann zu dessen regelmäßiger *— Anwendung bestimmen, wie es denn auch von * 4 W zahlreichen Aerzten bei Zahnübel angerathen wird. v— Preis per Flasche 20 Sgr. und Thlr. 1. Dr. Popp's Anatherin-Zahnpasta. Feine Zahnseife zur Pflege der Zähne und wem Verderben derselben vorzubeugen. Jeder⸗ mann sehr zu empfehlen Preis per Dose 20 Sgr. Vegetabilisches Zahnpulver. Es reinigt die Zähne, entfernt den so lästigen Zabnstein und die Glafur ber Zähne nimmt an Weiße und Zartheit immer zu. Preis per Schachtel 10 Sgr. Dr. Popp's Zahnplombe köpel⸗ KHanddreschmaschinen, für deren Güte sind vorräthig in Ii landwirthschaftlichen Maschinen⸗ und Geräthewerk⸗ **. beingehaltene Pfälzer Weine empflehlt in vorzüglichsten Qualitäten zu den f zum Selbstausfüllen hohler Zähne. * Preis per Schachtel 1 Thlr. 15 Sgr. 7 Zu finden in den meisten Apotheken Deutsch⸗ 3 lands, sowie bei dem Depot in Friedberg in den 1 7 Apotheken; in Bad⸗Nauheim bei Apotheker 2 5 4 Dr. W. uloth. 5 4 20 2 * Das bisher von Herrn Rittmeister von der Golz be⸗ 443 1. Mat l. J. zu beziehen. Louis Braubach. —Niiereunfett, n e das Pfund zu 17 kr., verkauft 1. K. Neuhof. 7 5 1 J. 7 84 1 1* 4 1 dete frisch von der Mühle bei * l 0 Wilh. Fertsch. „ 5 * 5 wohnten Logis im 1. und 3. Stock des Hellischen 1 0 gases zu Buß bach sind anderweit zu vermiethen und * 15 Die Samenhandlung von Georg Andreas 357 seither Markt 44, steinern Haus, befindet sich jetzt Nauheim zu haben. im Rebstock Ur. 5, Preisverzeichnisse gratis und franco. Auch sind alle Samen aus meiner Handlung bei Herrn Frankfurt a. M. Theodor Andreas in Bad⸗ Eine. Garten, 1½ Viertel groß, gut im Stande, bat zu verkaufen G. A. Velte. Hals- und Grustleiden. 466 Hiermit bezeuge der Wahrheit gemäß, daß der Trauben⸗Brust⸗Honig von W. H. Zickenheimer in Mainz mir die besten Dienste gegen mein Hals⸗ und Brustleiden erwiesen und kaan ich denselben deshalb auf's Wärmste empfehlen. Rothenburg a.,/d. T.(Bay.), 8./8. 72. Johann Beruhard Hain, Rentier. Viele Tausend Anerkennungen von Aerzten, Apo⸗ thekern, Attest⸗ und Dankschreil⸗ n von Genesungen be⸗ stätigen die außerordentlich-segensreichen Eigenschaften dieses einzigen Nahrungs⸗, Genuß, Vorbeugungs⸗ und Hausmittels. Verkaufsstelle in ½, ½ und ½ Flaschen in Fried⸗ berg der Wilh. Sturmfels, Hofapotheker, in Bußbach bei A. Gimbel. Man achte auf die Firma Zickenbeimer in Mainz. 461 Unstrirle Preisbücher gralis. Frankfurt a. Main. ferant der kgl. preuss. Bank, der kgl. preuss. Münze und der bedeutendsten Bankinstitute. VALENTIN HAMMERAN Feuerfester Kassen 2 Repskuchen! Y Kleie, Schaalen, Dlodmehl 400 in der besten Qualltät bei M. D. Loeb. 477 Große wollene und seidene Halstücher 145 in den schoͤnsten Farben, für Herren und Damen, außerst billig bei K Friedrich neben der Post. Frische Repskuchen bester Qualität fl. 5. 15 kr. per Centner. Pb. Dan. Kür iche 377 Ich beabsichtige meinen mit ewigem Klee bescte Garten zu verkaufen oder zu vermietben. K. Nenner, geb. Kübnbardt. 2 A 2 2 E — 2 2 — 8 2 2 3 — — E E pususp pun fleugees uop aua nenn die eedessdg ume mnequ 242 Fre -e upon ae Nee mere nes Gratis! 328 456 Die Ausspielung der Loose findet Ende Februar auf biesigem Rathhause stalt und sind noch Loose 18 kr. zu haben bei J. Butzbach. Gesucht ein Mädchen 471 zum sofortigen Eintritt in eine kleine Familie. Guten Lohn und Behandlung. Wo? sagt die Expe⸗ ditlon d. Anz. Tannin- Terpentin, 138 aus Daͤmpfen in T. Hödenderger's Fabrik zu Breslau gewonnen, seit Jahren als vorzüglich bekannt gegen Nerven-Kopfweh, Rheumatismus und Gicht. Zu haben in Flaschen à 45 kr. und 1 fl. 45 kr. iu Friedberg in W Sturmfels Apotbeke. Bret. 42. Eine Wohnung Eine 142 zu vermiethen be Jos. Hoffmann. Die Herren Wahlmänner des Wahlbezirks Friedberg⸗ Nauheim, 468 sowie alle sich für die Landtagesverhandlungen interessirenden Herren beehre ich mich zu einer Versammlung, die am Sonntag den 15. Februar, Nachmittags 3 Uhr, in dem Gasthaus zu den drei Schwertern in Friedberg abgehalten werden soll, ganz ergebenst einzuladen. Herrenhaag den 10. Februar 1874. Reinhard Schaum, Landtags- Abgeordneter. An die Aerzte der Provinz Oberhessen. 481 Sämmtliche oberhessischen Aerzte werden gebeten, die Absendung ihrer Stimmzettel bis nach der den 18. d. M. stattfindenden Versammlung des oberbessischen Aerzte-Vereins zu verschieben. Der Wetterauer ärztliche Verein. An unsere Mitbürger! 0 469 Der Beschluß der General- Versammlung unsers Vereins vom 31. Januar d. J. dehnt die 1 Wirksamkeit des Vorstardes auf ein Gebiet aus, für welches bei der großen Mehrzahl der Be— wohner unserer Stadt ein lebhaftes Interesse vorausgesetzt werden darf. Es ist das große Ge⸗ biet gemeinnützigen Strebens, für welches der Handelsverein in unserer Stadt ein Organ werden soll. Die Aufgabe, Verschönerungen, Annehmlichkeiten auf unsern Spaziergängen zu schaffen, die Anlage von Einrichtungen, welche Jedermann zu Statten kommen, zu ermöglichen und auszuführen, auf die Beseitigung von öffentlichen Mißständen hinzu- arbeiten, wird jedoch nur dann zu lösen sein, wenn der Handelsverein durch Geldbeiträge (einmalige und wiederkehrende) seitens seiner Mitglieder, Freunde und Freundinnen auf das Kräftigste unterstützt wird. Je reicher die Mittel, die ihm zu Gebote stehen, um so größer und schöner werden auch die Erfolge sein, welche der Handelsverein für die Wohlfahrt und das Gedeihen unserer Stadt zu erzielen hofft. In einer jährlich abzubaltenden öffentlichen Versammlung wird der Vorstand über die Ver— wendung der zu gemeinnützigen Zwecken bestimmten Beiträge Rechenschaft ablegen und hierdurch Allen, welche dem Vereine besondere Beiträge zuwenden, Gelegenheit geben, Wünsche zu äußern und Anträge zu stellen. Der Vorstand des Handelsvereins wendet sich vertrauensvoll an Alle, welche mit ihm der Ansicht sind, daß auf dem Wege der freien Vereinigung ein Mittel geboten ist, Friedberg zu heben, seinen Bewohnern den Aufenthalt darin angenehm zu machen und in praktischer Weise den Gemeinsinn zur Geltung zu bringen. Wir werden zu gedachtem Zwecke in den ersten Tagen Listen in der Stadt zur Zeichnung von Beiträgen circuliren und das Geld erheben lassen. Wir hoffen bei unsern Mitbürgern auf eine rege Theilnahme an unserm Vorhaben und bitten dieselben freund— lichst, es thatkräftig zu unterstützen. Der Vorstand des Friedberger Handelsvereins. Gustav Dieffenbach. Ernst Häberle. Ed. Hirsch. J. Huber. Herm. Jöckel. Em. Loeb. Nebhutb, Bergrentmeister. Carl Scriba. Carl Trapp. * 9 2 5 4 9 Lür die Lrühjahrssaison 476 habe ich eine große Parthie Damenkleiderstoffe, meistens gute Muster und Qualitäten zu sehr billigen Preisen für den Ausverkauf während 14 Tagen bestimmt. Friedberg, 12. Februar 1874. Mayer* Hirsch. Brillen. 473 Durch längeren Aufenthalt bei Herrn Henry, Optikus in Paris und vermittelst der Professor Jäger'schen Schriftscalen und Probenummern bin ich im Stande für jedes, auch das schwächste Auge sofort ein passendes Glas auszusuchen. L. Hanau, Feste Preise, reelle Bedienung. Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Versteigerungs⸗ Anzeige. 46 Dienstag den 17. Februar e., von Morgens 9 Uhr, werden auf der Bergermühle bei Lich eine zweispännige Chaise(in sehr gutem Zustande), eine sehr leichte einspännige ebenfalls sehr gut erhaltene Chaise, ein Schlitten; ferner ein complettes Chaisengeschirr, Tisch, sowie diverse Haus⸗ und Oeconomiegegenstände Abzugs halber öffentlich meistbietend versteigert. Bergermühle bei Lich den 9. Februar 1874. L. S ch u d t. 2(Radenauslesemaschinen) neuester Construktion, von Thlr. 90. g rieurs dis 300 per Stück, für Mühlen, Bierbrauereien und Oeko⸗ 225(4. 0460.) Gebrüder Weismüller in Frankfurt a. M. nomieen, stets vorräthig auf der Maschinensabrik von ( 8 7 4 i Frisches Nierenfett, Stühle, Freiin Bürger⸗Feuerwehr. 484 Sonntag 15. Februar, Morgens 8 Uhr, Ausrücken. Sammlung am Spritzenhaus. Der Commandeur. Damen⸗Casino 483 Sonntag den 15. Februar 1874. Zur Feier de t Fasluacht 480 findet Sonntag den 15. Februar gut besezte Tanzmusik in meinem Saale statt, wozu höflichst einladet Holler, Fauerbach b. Fr. Der Saal wird geheizt. Für Maskenbälle 454 fertige Domino in verschiedenen Farben„ sowie ö Larven, Kopfbedeckungen, Zinnschmuck, Gold- und Silber⸗ besatz. Jos. Hoffmann. „ Eupsehlung. 414 Auf bevorstehenden Masken⸗ ball halte ein großes Lager in M. Steitz, denennewernacher meine Sprechstunde des Mittags von 2—4 Uhr. prakt. Arzt und Badearzt. zuziehen, ersuche ich alle Diejenigen, welche noch eine an Diejenigen, welche noch bei mir im Rückstande sind, Bevollmächtigten zur Beitreibung übergeben werde. 455 und Stauchen äußerst billig bei Maskengarderoben; auch werden Bestellungen für Damen⸗ 128 Von meinen Reisen zurückgekehrt, nehme ich unter Bad-Nauheim, 8. Februar 1874. 409 Nachdem ich mich entschlossen habe, Forderung an mich zu machen haben, ihre Rechnungen ihre Zahlungen bis zum 1. März an mich gelangen zu G. A. Velte. K. Friedrich. garderoben angenommen. heutigem Datum meine Praxis wieder auf und halte Medieinalrath De. Bode Jun., 1 nunmehr in wenigen Wochen von hier weg⸗ bei mir einzureichen. Gleichzeitig ergeht mein Ersuchen lassen, da ich nach diesem Termin meine Bücher meinem 5 Wintethandschuhe Todes ⸗ Anzeige. 482 Da bei besonderem Ansagen leicht Versehen vorkommen, zeigen wir den Befreundeten in unserer Stadt und Umgegend mit tiefem Schmerz, aber demüthiger Unterwerfung unter den allezeit heiligen Willen Gottes, den gestern Abend sanft er— folgten Tod unseres innniggeliebten Kindes Her— mann auf diesem Wege an. Friedberg, 13. Februar 1874. Dr. J. G. Diegel, Minna Diegel, geb. Sell. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangtlische Gemeinde. 1 Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Sonntag Estomihi. 0 Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Knodt. Abends 5 Uhr: Herr Candidat Pfaff. Katholische Gemtinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. f Sonntag Quinquagesima. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½'2 Uhr Christenlehre und Andacht. Am Aschermittwoch, 18. Febr., mit welchem Tage die heilige Fastenzeit beginnt, und an den anderen Wochentagen ist Morgens 7½ Uhr Gottesdienst. 447 Prima. Qualität, à Pfunt 20 Kreuzer, in größeren Quantitäten billiger, bei Georg Schmidts Erben. Friedrich Waas. Johs. Engel. Georg Gröninger. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Rr. 7 und eine Beilage.) Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 0 dichte Jab. 1800 0 n Kuhne Iouche 18 ö ach gung fed N Vit Jallensalsigt Die unt derselben, Wir ffir 1873 30, Apr Würgermti mungen gwiite Ab. Weg Fristen i In bersa hre Mttrifsent 1 nbeit für Ab die ne I duerigen In Jahre ind 1857 1 2 Druck und Verlag von Carl Bindernagel.