* 1874. Samstag den 13. Juni. 69. Oberhessischer Anzeig * Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerslag und Samstag. Diejenigen von Ihnen, j f 1 Amtlicher Theil. An die Ortsschulvorstände des Kreises Friedberg. welche dem Auftrage in unserem an Sie erlassenen Ausschreiben vom 29. vorigen Monats noch nicht nachgekommen ud, wollen solchen binnen 24 Stunden vollzieben. Die Sache wird sehr bedrängt. Friedberg am 11. Juni 1874. Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg. . E ö.* 7—— 2*— Deutsches Reich. Abhängigkeit des Processionswesens von der Er“ Meißen. Auf der evangelischen Kirchen- Darmstadt, 9. Juni. Gelegentlich der geutigen Feier des Geburtstages des Großberzoge irklärte der Minister Hofmann, das Wohl des kandesherrn könne nicht von den öffentlichen, mit em deutschen Reiche innig verwachsenen In- eressen getrennt werden. Man dürfe die Opfer zicht vergessen, welche zur Begründung des Reiches sebracht seien. Strenge Arbeit sei noch die Auf— zabe der Einzelnen. Die Reformgesetze würden zächster Tage in Hessen verkündet werden, was um Wohle Hessens und des Reiches beitragen derde. Er hoffe, daß die starke und milde Hand dudwigs III. ferner in diesem Sinne fortwirke. 10. Juni. Abgeordnetenkammer. Auf Befragen Dumont's erklärt Ministerpräsident Hof— ann, daß die Regierung das Budget für die zaächste Periode nebst den erforderlich scheinenden Organisationsänderungen noch zeitig genug vor— gen werde, daß sie am 1. Januar 1876 in Kraft heten könnten. Der Antrag Schröder's wird mit schr großer Majorität abgelehnt, wodurch das Nachtragsbudget genebmigt ist. — Nach dem„Reichsanzeiger“ wurden von trünneck, Maj. und Esc. Chef im Großh. 1(Garde) Dragoner⸗Rgt. Nr. 23. als etatsm. klabsossizier in das Husaren Regiment Nr. 11 id v. Westrell, Pr.-Lt. vom Hus.-Regt. Nr. 11, mier Beförderung zum Rittmeister und Esc.-Cbef das Großh. 1.(Garde-) Dragoner-Rgt. ver- lt. Frhr. von Weitershansen, Major aggr. zm 4. Großh. Inf.-Agt.(Prinz Carl) Nr. 118 zurde unter Verleihung eines Patents seiner arge in das Inf.-Regt. Nr. 25 einrangirt. Berlin. Die„Provinzial-Correspondenz“ übt in einem Artikel„Die neuen Mai-Gesetze die Bischöse“ hervor, daß der bisherige Uiderstand der Bischöfe gegen diese Gesetze vor— ugsweise an die Forderung sich angeknüpft habe, I anzustellenden Geistlichen den resp. Oberpräsi- Unten naubaft zu machen. Diese Forderung wrde in antern Staaten obne Weigerung erfüllt und sei soeben noch in dem katholischen Oesterreich, glichfalls ohne vorherige Vereinbarung mit Rom, tiglich auf Grund der Souveränetät der staat— lden Gesetzgebung festgestellt. Der Artikel schließt: Te Führer der katholischen Bewegung können sa jetzt der Täuschung nicht mehr hingeben, daß en Zurückweichen der staatlichen Mächte von der mt innerer Nothwendigkeit betretenen Bahn lihendwie zu erwarten oder auch nur möglich sei. un so einfacher liegt jetzt die unausweichliche age, ob sie um eines nun völlig hoffnungslosen uchtstrebens willen sich der inneren Zerrüttung n Kirche schuldig machen wollen. — Die Nachricht, daß das Cultus ministerium i die nächste Landtagssession außer den Vorlagen cgeffend die Verwaltung des katholischen Kirchen- eint evermögens und das Ordens- und Kloster- bein auch noch eine solche über das Processtons- pin ausarbeite, dürfte etwas voreilig sein. Es hn sich in ditser Frage zwei Ansichten gegen i Die Einen verlangen nur eine ausgedehntere ————— laubniß der Verwaltung, die Andern wollen, daß in Orten mit confessionell gemischter Bevölkerung öffentliche Processionen überbaupt verboten sein sollen. Bei dieser Differenz der Anschauungen ist es nicht wahrscheinlich, daß man im Cultus- ministerium die Frage zur legislativen Entscheidung bereits für reif hält. Köln. Die„Köln. Ztg.“ erfährt aus London, zwischen der französischen und der englischen Re— gierung hätte betreffs Rochefort's und andtrer entflohener Deportirter ein Schriftwechsel statt— gefunden und sei die englische Regierung angeblich bereit, die Flüchtlinge im Falle einer Landung auszuliefern. Die Kron-Juristen hätten die An— sicht, daß Verbrechen vorlägen, welche die Aus— lieferung begründeten. Paderborn, 10. Juni. Bischof Martin ist gestern Abend durch ein Schreiben des hiesigen Kreisgerichts vom 6. Juni aufgefordert worden, zur Verbüßung der gegen ihn wegen gesetzwidriger Besetzung der Pfarrstelle Alme erkannten 6wöchent— lichen Gefängnißbaft bei Vermeidung zwangsweiser Vorfübrung im hiesigen Inquisitoriat binnen spätestens acht Tagen sich einzufinden. Posen. Der„Kuryer Poznanski“ meldet aus Gnesen die Beschlagnahme der Cassen des dortigen Consistoriums und des geistiichen Seminars. eL 10. Juni. Bei der gestrigen Beschlag— nahme des Vermögens des erzbischöflichen Stuhles wurden 123,000 Thlr. in Baarem und Werth— papieren mit Arrest belegt. — 10. Juni.„Kuryer Poznanski“ meldet, das Gnesener Domkapitel sei gestern ebenfalls aufgefordert worden, einen Bisthumsverweser an Stelle des seines Amtes entsetzten Grafen Ledo— chowsfi innerhalb 10 Tagen zu wählen. [Wierschau, 9. Juni. Dem biesigen katho— lischen Pfarrer Vogel war der Aufenthalt hier nur bis zum Sonntag Mittag gestattet worden. Da er aber der Ausweisungs-Ordre nicht Folge leistete, so wurde er gestern um 3 Uhr Morgens hier verhaftet und abgeführt. In der Gemeinde berrscht große Bestürzung. Eme, 11. Juni. Zu einem eintägigen Be— suche des Kaisers von Rußland trafen hierselbst von Wiesbaden der Prinz und die Prinzessin Karl von Preußen, sowie zwei Töchter des Prinzen Friedrich Karl ein. Dieselben wurden von dem Kaiser auf dem Bahnhofe empfangen. Limburg, 6. Juni. Gestern erfolgte in der bischöflichen Wohnung eine abermalige Pfänd— ung für die ferneren im Betrag von 400 Thlr. gegen den Bischof verhängten Geldstrafen und Kosten. Es wurden u. A. 2 silberne Crucifixe und einige Bilder in Glas und Rahmen mit Beschlag belegt. Diez, 8. Juni. Heute wurde Caplan Houben von Balduinstein in das hiesige Amtsgefängniß durch 2 Landjäger abgeführt, zur Verbüßung einer vierwöchigen Gefangnißstrefe, da er der Verfügung der k. Regierung entgegen den Regierungs-Bezirk Wiesbaden nicht verließ. Conferenz dahier wurden in Bezug auf die vom Reiche in Auesicht gestellte Einführung der Ver⸗ pflichtung zur bürgerlichen Eheschließung folgende allgemeine Sätze angenommen:„Die Einführung der obligatorischen Civilehe ist für die sächsische evangelische Landeskirche weder Bedürfniß noch Wunsch. Die Conferenz wünscht deren Nicht Einführung und Abwehr durch das Kirchen-Regi⸗ ment. Im Falle der Einführung durch das Reich wird sie sich derselben in der Hoffnung fügen, daß der Segen der kirchlichen Eheschließung nach wie vor begehrt werden wird. Sie wird Die— jenigen nicht als aus der Kirche ausgeschlossen betrachten, welche nur die Civilebe eingegangen sind, aber sie wird jede Einsegnung einer solchen Ehe als wider ihr Gewissen ablehnen. Eine kirchliche Einsegnung nach eingegangener Civilehe muß nothwendigerweise kostenfrei sein. Je mehr die Kirche sich von der äußeren Rechts-Formalität entkleidet fühlt, desto mehr hat sie auf die innere Weihe der Ehe zu achten.“ Die Verhandlungen über diese Sätze wurden zum Theil mit großer Bitterkeit geführt, namentlich zeichnete sich der frühere Cultus- und Unterrichts Minister Frhr. v. Falkenstein als ein eifriger Widersacher der Einführung der Verpflichtung zur bürgerlichen Eheschließung aus. Meiningen, 8. Juni. Die zwischen Preußen und den thüringischen Staaten neuabgeschlossene Militär-Convention ist gestern hier publicirt worden. Dieselbe trütt mit dem nächsten 1. October in Wirlksamkeit und kann vor dem 1. October 1884 von keinem der beiden Theile gekündigt werden; geschieht dieses, so hört der Vertrag mit 1. Oc⸗ tober 1886 auf. Ausland. Frankreich. Versailles, 9. Juni. In der Nationalversammlung kam heute die Inter— pellation wegen des durch die Journale von Nevers veröffentlichten, von einem bonapartistischen Central— comite ausgegangenen Briefes, welcher ein Manöbver zu Gunsten der Wahl Bourgoing's darstelle, zur Verbandlung. Die Minister des Innern und der Justiz erklärten, daß sie gegen die Urbeber des Briefes vorgehen würden, falls sich das Comite als wirklich vorhanden erweise. Rouher bezeichnete das Document als unecht und verlangte eine strenge Untersuchung. Gambetta warf den Ministern der Finanzen und des Krieges vor, dag sie sich zu Mitschuldigen des Bonapatismus machten, und nannte die Bonapartisten„Elende“, wofür er zur Ordnung gerusen wurde. Paris, 10. Junt. In der gestrigen Kammer- sigung geriethen Gambetta und Rouber aneinander und es kam zu heftigen Scenen. Gambetta datte die Bonapartisten„Elende“ genannt, und die ganze Linke und die Bonapartisten erhoben sich und drohten, sich gegenseitig gehörig durchzubläuen. Kein Ordnungsruf wurde mehr gehort und der Streit setzte sich bis in das Foper und auf die Straße sort. Als Herr Gambetta heute Mittag um ein Uhr auf dem Westbahnhofe erschien, um den Versailler Zug zu besteigen, trat ein Herr C.. auf ibn zu und redete ihn mit den Worten an:„Ich bin Bonapartist, wagen Sie es etwa, mich auch einen Elenden zu nennen?“— Ja wohl, antwortete Herr Gambetta. Herr C. bolte augenblicklich mit seinem Stocke aus, aber einige Freunde des Herrn Gambetta fielen ihm noch rechtzeitig in den Arm; inzwischen waren auch noch einige conservative Abgeordnete herbei- gekommen; es entstand ein Auflauf, in welchem wieder die gröbsten Schmähungen arsgetauscht wurden, und Herr C... wurde schließlich von den auf den Lärm berbeigeeilten Polizisten ver- haftet. Belgien. Brüssel. Ale allgemeines Er“ gebniß der Wahler ist zu melden, daß die Liberalen im Ganzen vier Sitze in der Deputirtenkammer und drei im Senat gewonnen haben. Die klerikale Mebrbeit ist übrigens geblieben mit 13 Stimmen in der Deputirtenkammer und 7 im Senat. In Gent sind die Klerikalen Sieger geblieben. Die Aufregung daselbst ist groß und man befürchtet Ruhestörungen. Großbritannien. London. Die Koblen⸗ gruben- Arbeiter haben die nach der ursprünglich vorgeschlagenen Lohn⸗Herabsetzung von 12½ pCt. ipnen proponirte Reduction von 10 pCt. abgelehnt. Die bedeutendsten Kohlengruben-Besitzer von Süd- Norkshire und Nord- Derbosbire beschlossen, den Arbeitern anzuzeigen, daß sie in 14 Tagen die Gruben Arbeiten einstellen würden. Die Maß- regel betrifft 24,000 Arbeiter. — Das Gerücht, daß sich die englische Re gierung der französischen Regierung gegenüber bereit erklärt hätte, Rochefort und seine Gefaͤhrten im Falle einer Landung in England auszuliefern, ist dem„Echo“ zufolge unbegründet.— Die Be— sitzer schottischer Eisenbütten haben beschlossen, an der Reduction der Arbeitslöhne um 40 pCt. fest⸗ zuhalten. 1 Spanien. Santander. Eine aus 25 Bataillonen bestehende, 12 Geschütze führende Haupt- Truppenabtheilung der Carlisten ist auf der Linie von Estella concentrirt. Die Regierungs- Truppen marschiren auf Tafalla zu. General Concha ist von einem leichten Unwohlsein wieder hergestellt. Amerika. New⸗ANork. Bancroft Davis ist zum Gesandten in Berlin ernannt worden. Aus Stadt und Land. Bad ⸗ Nauheim, 9. Juni. Der hiesige Krieger⸗ Verein beging heute das Geburtsfest Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs durch Abfeuern von 101 Böllerschüssen; die übrigen projectirten Festlichkeiten mußten unterbleiben, da der Verein durch Abwesenheit vieler Mitglieder zu sehr geschwächt ist. Die gestern Abend stattgefundene Beleuchtung des Sprudels, der Badhäuser und des Waitzschen Thurmes war eine seenhaft⸗glänzende und gebührt dafür der Groß⸗ herzoglichen Badedirecison der aufrichtigste Dank aller Kur⸗ gäste und aller Nauheimer. 5 Gießen, 7. Juni. Wiederum haben wir ein Opfer der unsinnigen Duellwuth zu constatiren. Der Student Friedrich Westernacher aus Büdingen, Bursche der ⸗Hassia“ starb vorgestern Morgen im Alter von 20 Jabren in Folge der bei der letzten Corpshatze auf dem Stauffenberg erhaltenen Wunde und wurde gestern Abend zur letzten Nuhestälte verbracht. Gießen, 10. Juni. Heute Morgen wurde aus der Lahn oberhalb der Peppler'schen Mühle eine Soldatenleiche geländet. Dieselbe wurde als der Musketier Caspar Bott, 3. Compagnie des II. Inf.⸗Regiments, von Lumda recog⸗ noscirl. Dem Motiv zum Selbsimord scheint jedenfalls ein unglückliches Liebesverhältniß zu Grunde gelegen zu haben. Wie wir hören, soll der Soldat am Samstag Abend zuerst seine Geliebie in's Wasser haben stürzen wollen und darnach sich. Als dasselbe nicht gelang, trat er die Reise in's Jenseus allein an. Mainz, 9. Juni. Zur Vorfeier des hohen Geburts- festes Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs sand gestern Abend eine von den Militärmusiken ausgeführte Serenade im Hofe des Großherzoglichen Palais stant. Hierauf zogen die Fackelträger heran: beinahe alle Mainzer Gewerke mit ihren Fahnen und Emblemen, die Feuerwehr, die Veamlen der Ludwigsbahn u. s. w. beibeiligten sich an dem Fackel⸗ zug, der so großartig und imposant war, wie er hier noch nicht gesehen worden ist. Nachdem die Feuerwehrmusit einen Fackeltanz von Meyerbeer gespielt, und unter Po⸗ saunen⸗ und Hörnerbegleitung die Beetboven'sche Cantate „die Ehre Gottes in der Natur“ zur Aufführung gebracht hatte, brachte der Bürgermeister Wallau, bei bengalischer Beleuchtung des Platzes vor dem„Deutschen Hause“, dem auf dem Balkon erschienenen Landesherrn ein Hoch aus, welchem begeistert zugestimmt wurde. Mainz, 10. Juni. Zur Feier des hohen Geburts- festes Sr. Königl. Hoheit ertönten gestern Morgen 6 Uhr vom Dome herab die feierlichen Klänge der Choralmusik. Ferner fand eine Tagesreveille seitens sämmtlicher Musik⸗ chöre stalt, während von den Wällen Kanonenschüsse er⸗ schallten. Um 10 Uhr wurde im Dome ein feierliches Hochamt abgehalten, das der Bischof celebrirte; die Spitzen der Civil⸗ und Militärbeyörden und eine große Anzahl sonstiger Leute wohnten der Feier bei; auch in der prote- stantischen Kirche und in den israelitischen Tempeln wurde Gottesdienst gehalten. Allerlei. Flörsheim. Am Sonnaag seierte unser Turnverein das Fest der Fahnenweihe; dasselbe gestaltete sich dei dem schönen Wetter zu einem wahren Volksseste. Nach dem Festzuge durch die reichgeschmückten Straßen des Orts, an dem alle Vereine der Umgegend mit ihren Fahnen Theil nahmen, war auf dem Fesiplatze ein bewegtes Leben bis zum Abend. Ansprachen, Concert, Gesang und Turn— übungen, wie sonstige Belustigungen, wechselten mit einander ab. Zwischendurch donnerten Böllerschüsse und die Feier nahm einen schönen Abschluß mit einem Festball. Frankfurt, 10 Juni. Heule Nachmitlag nach zwei Uhr schlug der Blitz in den Eschenheimer Thurm ein. Der Strahl warf die Wetterfahne mit dem bekannten Neuner herab, sprang dann nach Süben über und glitt, ohne weileren Schaden zu verursachen, den Thurm herab. Köln. Auf einem Personenzuge der Köln⸗Gießener Bahn wurden dieser Tage die Insassen eines Coupees durch eine höchst unangenehme Bescheerung überrascht. Urplötzlich nämlich summten Hunderte von Bienen in dem engen Raume umher und umschwärmten die Köpfe det erschrockenen Passagiere in bedrohlicher Weise. Als man sich näher nach der Ursache dieser räthselhaften Er⸗ scheinung umschaute erblickte man unter einem der Sitze einen großen Bienenkorb, dessen Flugloch, wie sich spälen ergab, zwar verschlossen gewesen, sich aber durch das Rütieln des Zuges geöffnet halle. Aus diesem römten die kleinen Siachelträger in dichtem Schwarm beraus. Schleunigst ergriff ein Herr den Korb und warf ihn zum Coupeefenster hinaus. Damit war aber der Besitzer der „italienischen Bienen“ durchaus nicht zufrieden, vielmehr drohte er mit einer Klage wegen Schadenersatzes. Einer der Mitreisenden aber meinte, das solle er nuc thun; es liege hier freilich eine Beschädigung fremden Eigenthums vor, allein der betreffende Herr habe sie im Stande der Nothwehr ausgeführt. Marburg. Ein entsetzliches Verbrechen ward in Mauerbuch, einer Ortschaft im Gerichtsbezirk Marburg in der Nacht vom 30. auf den 31 Mal verübt. Um 11 Ubr ftand das Wohn- und Wirihschafts gebäude des Gastwirths Huber, an der marburger Chaussee ganz isolirt stehend, von mehreren Seiten zugleich angezündet, in vollen Flammen. Die Bewohner des Hauses durch das Ge⸗ prassel aufgeschreckt, eilten zum Hausthor, um ihr nacktes Leben zu retten; allein wer beschreikt ihr Enssetzen, als sie beide Thore— straßen-⸗ und hofseitig— von außen ver⸗ rammelt fanden. Da die Fenster mit dicken Eisenginiern versehen sind, gestatteten auch diese keinen Ausgang. Her⸗ beieilende Bewohner der ziemlich weit enssernten Ortschaft überblickten schnell die furchtbare Lage. Zu den Thoren konnse man nicht mehr gelangen, da die Flammen bereits an denselben leckten. Einige herzhafte Männer machten sich an ein Fenster, und es gelang ihnen mit barter Mühe, ein Gitter zu lockern, so daß sie Raum zum Duichschlüpsfen einer Person schufen. Halbtodt vor Schrecken und vom Rauche betäubt, zog man die Opfer eines scheußlichen Verbrechens aus der Oeffnung. Markerschütternd war das Brüllen der Kühe und das Grunzen der Schweine, die leider nicht mehr zu reiten waren und in den Flammen ihren Tod fanden. Man gibt der Vermuthung Raum, daß ein Gast, mit welchem der Wirib an dem⸗ selben Tage wegen einer Zechschuld von 30 Kreuzern in Streit gerathen, aus Rache Feuer gelegt hat. Berlin. Der Handelsminister hat auf den Antrag von Feuerwehr- Verbänden die Eisenbahn-Directionen ermächligt, für die zu auswärtigen Bränden requtricten Feuerwehr⸗Mannschaften und Löschgerälhe erhebliche Trans⸗ port⸗Begünstigungen zu gewähren. Auf das von der betreffenden Gemeinde oder von deren Feuerwehr⸗Vorstande an den Stationsvorsteher schriftlich zu rich tende Ansuchen soll die Beförderung der angemeldeten Mannschaften und Geräthe mit dem nächsten fahrplanmäßigen Courier⸗, Schnell, Personen- oder Güterzuge erfolgen, vorausgesetzt, daß durch die Verladung und den Transport eine Ueber⸗ schreitung der fahrplanmäßigen Fahrzeiten nicht herbei⸗ geführt wird. Gesuche um Stellung eines Extrazuges sind an die beireffende Betriebsinspection zu richten und werden thunlichst berücksichtigt werden. Handel und Verkehr. Frankfurt, 10. Juni. Der heutige Heu⸗ und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 1 fl. 36 kr. bis 2 fl. 12 kr., Stroh per Ceniner 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 45 kr., Butter 1. Qualität 36 kr., 2. Qualität 34 kr., Eier das Hundert 2 fl. 12 kr. Mainz, 11. Juni. Productenmarkt. Waizen per Juni— fl.— kc., per Juli 15 fl. 30 kt., per Nov. 14fl. 10 kr. Rorn per Juni 10 fl. 50 kr., per Juli 10 fl. 42 kr., per Nov. 10 fl. 5 ke. Hafer per Juli 12 fl. 3 Rüböl per Juni— fl.— kr., per Oct. 20 fl. 5 kr. Raps per Sept. 17 fl. 30 kr. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 11. Juni 1874. Pitolen Holländische fl. 10-Stücke.„% 9 45 Dutafe ns„ 5 32—34 Ducaten al mareo„ 5 34—36 20⸗Frankenstücke„ 9 25½—26½ Englische Sovereigns„ Russische Imperiales.„ 9 42—44 Dollars in Gold„ il 2 Für den Abgebrannten Franz Blatz in Nieder⸗ Mörlen sind weiter eingegangen: durch die Bürger⸗ meistereien der Gemeinde Rockenberg 14 fl. 47 kr., Gem. Griedel 14 fl. 37 kr., Gem. Gambach 4 fl. 21 kr., Gem. Melbach 3 Malter Kartoffel und 40 Gebund Stroh, Gem. Oppershofen 1 Malter Kartoffel, 40 Gebund Stroh und 3 fl. 20 kr., Gem. Ossenheim 4 fl. 30 kr., Gem. Bauernheim 4 fl. 20 kr., Gem. Ober Wöllstadt 17 fl. 21 kr., Gem. Steinfurth 13 fl. 13 kr. Von Frau Th. in Friedberg 14 fl. 3 kr. Es sind im Ganzen ein⸗ gegangen 166 fl. 59 kr. und diese wurden verwendet theils zum Ankauf von Baumaterialien und theils für Anschaffung von häuslichen Bedürfnissen. Herzlichen Dank allen gütigen Gebern. Die Sammlung ist geschlossen. Großh. Bürgermeisterei. Der Pfarrer. Mio bs. Rach or. Atcht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ r f. Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. a 5 0 Johann Maria Farina in Cöln. Bekanntmachung. 1803 Die Liste der zur Wahl der kirchlichen Ge⸗ meinde vertretung stimmberechtigter Mitglieder der evangelischen Gemeinde liegt am 13., 15. und 16. d. M. auf dem Bürgermeister⸗Büreau zur Einsicht offen. Mährend dieser Zeit können etwaige Reclamationen gegen den Inhalt der Liste bei dem Kirchenvorstande vor⸗ gebracht werden. Friedberg am 11. Juni 1874. Für den evangelichen Kirchenvorstand: Ba u r. Bekanntmachung. 1800 Montag den 15. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, wird in hiesigem Rathhause das Mähen des Grases zu Heu und Machen desselben, sowie das Nachhausefahren von mehreren städtischen Wiesen an den Wenigstnehmen⸗ den in Accord gegeben werden. Friedberg den 11. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. ee. Bekanntmachung. 1789 Mittwoch den 17. d. M., des Vormittags um 11 Uhr, wird in hiesigem Rathhause das für die Armen⸗ Anstalt dahier pro zweites Halbjahr 1874 erforderliche Crystallöl, Seife, Kaffee, gerollte Gecste, Griesmehl, Reis, Hirsen, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Brod; sodann die Anlieferung des für die Schuhmacherei pro zweites Halbjahr 1874 er⸗ forderlichen Sohl-, Rind und Kalbleders, Hanfgarns, Bestechgarns, Holznägel, Absatz- und Sohlnägel, Pech und Wachs auf dem Submissionswege vergeben. Die Bedingungen können bei Verwalter Gatzert in der Armen-Anstalt eingesehen werden. Friedberg den 8. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou ca r. Zwei tüchtige Schuhmachergesellen 1775 finden gegen hohen Lohn dauernde Arbeit bei Bad⸗Nauheim. Jean Hartmann. 5 ü f 8A 10 Versteigerungs-Anzeige. 1817 Dienstag den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr an fangend, werden in der Behausung des Herrn Bäcker meisters Rauch, Usagasse, nachverzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung nersteigert. 2 Wasserständer, 7 Stück Hohldiehlen, 1 großer und ein kleiner Mehlkasten, eine Parthie Kuchenbretten 1 Schleifstein, 1 Leiter, 1 Schalwaage mit Gewichh 3 Stück Tortenplatten, Bänke, eine Parthie Kleides haken, Bretter, einige gute Fenster, Tische, Bettladen, 2 Schreibpul e, 1 Bettlade. 1 großer gußeiserner Kessel, 1 Regenfaß, 3000 Stück gute Cigarren und sonst verschiedenes Hausgeräthe. Ferner in Auftrag: Ein zweispänniger Kuhwagen und eine große Deeimalwaage. Friedberg den 11. Juni 1874. in Auftrag: Jo seph Butzbach, Auectionator. 1 Ladeneinrichtung mit Glasschraͤnken, 1 Kleiderschranl, H 800 Di aufangend chende d en Ort u Die! und ist d Geometer Nied G 3 Gr 1807 MN Ile dies jäͤl 19 des G. auf dem bietenden Nied 0 1810 J das der zelnen 2 werden. Oss rkebt n 1 1 1 Dua m;— n ge Aen. 1. 1171 Dau. 35 A 2 Bekanntmachung. 1811 Die Firma Heinrich Mack zu Friedberg hat den Ernst Schneider von da zum Proeuristen bestellt, was heute im Firmen Register, unter Nr. 179 einge⸗ tragen worden ist. Friedberg am 10. Juni 1874. Großherzogliches 1 Friedberg. A. 5 4 r m m. Landgeri Gts⸗ Assessor. Heugras-Versteigerung, 1806 Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Nieder-Möͤrlen zu— sehende Heugras, eirea 100 Normalmorgen S 25 Heetare, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Nauheimer Grenze und ist das Ganze jetzt in Verkaufsloose durch einen Geometer eingetheilt. Der Bestand ist gut. Nieder⸗Mörlen den 13. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Moͤrlen. Mö bs. 8 . erung. 1807 Montag den 21. l. M., Vormittags 9 Uhr, wird die diesjährige Se Erndte im Schlag Nr. 18 bis 19 des Gemeindewaldes zu Nieder Mörlen, 8,6 Hectare, auf dem Büreau des Unterzeichneten an den Meist— sietenden versteigert. Nieder⸗Mörlen den 13. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Moͤrlen. Mö bs. Heugras⸗Versteigerung. 1809 Montag den 15. l. Mts., Mittags 1 Uhr, soll das diesjährige Heugras von ungefähr 5 Morgen Ge⸗ neinde; und 4 bis 5 Morgen Pfarrei-Wiesen auf hie⸗ iger Rathhausstube öffentlich meistbietend versteigert verden. Nieder⸗ Rosbach am 11. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. Heugras ⸗Versteigerung 810 Mittwoch den 17. d. Mts., Mittags 1 Uhr, soll as der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras in ein— elnen Abtheilungen auf hiesigem Rathhause versteigert verden. Ossenbeim den 11. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Ma u l. 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Dickwurzpflanzen, 0 jeden Inballo in alle auswärtigen und viesigen Zeitungen zu Originalpreisen Rudolf Mosse, 1808 1000 Stück 30 kr., verkauft die Gräfliche Hofgärtnerei Assenheim. Ein Eichenstamm, 1815 42 Fuß lang und 27 Zoll Durchmesser, ist zu verkaufen; derselbe eignet sich für Müller zu einem Well— baum. Wo? sagt die Exped. d. Anz 0—* 2 Zwei brave Mädchen 1805 aus hiesiger Stadt oder Umgegend, welche das Kleidermachen erlernen wollen, koͤnnen in die Lehre treten bei Geschwister Berg, Friedderg. Halsbinden 217 und Shlips ze. in schoͤner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknoͤpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich, neben der Post. il 45 in der Annoncen⸗ 11 Cl„ Expedition von M. Frankfurt a 5 3 Fr. e eee . N — Schwalheimer Brunnen. 1776 Sonntag den 14. Juni Harmonie- und Tanzmusik mit verstärktem Orchester, wozu freundlichst einladet G. Bailly Ein Zapfjunge Conrad Heß. Geschäfts-Empfehlung. 1627 Hiermit erlaube mir einem verehrlichen Publikum von Friedberg und Umgegend mein von Frau L. Simon's Wittwe übernommenes Colonial“, Glas- und Porzellanwaaren-, Tabak- und Cigarren-Geschäft nochmals in empfeblende Erinnerung zu bringen. In Kaffee, Zucker ꝛc. führe ich die besten Sorten zu den billigsten Preisen.— Mein Lager in Glas- und Porzellanwaaren ist stets auf das reichhaltigste assortirt.— Ebenso habe ich eine große Auswahl in Wasch- und feinen Toilettenseifen, in feinen Haarölen und Parfümerien, sowie allen übrigen Toilettegegenständen in bester und preis— würdigster Waare.— Insbesondere empfehle den Herren Rauchern noch mein Lager in in- und ausländischen Tabaken, Cigarren und Cigaretten, Cigarrenspitzen, Tabakspfeifen ꝛc.; auch halte ich stets eine große Auswahl in Cigarren vorräthig, welche sowohl hinsichtlich der Qualität als des Preises besonders geeignet zum Wiederverkauf sind und worauf ich mir die Herren Kaufleute und Wirthe aufmerksam zu machen erlaube. Bei Bedarf in vorgenannten Artikeln bitte ich um geneigten Zuspruch und werde es mir angelegen sein lassen, durch stets reelle Bedienung und billige Preise das Zutrauen eines verehrlichen Publikums zu erwerben und zu erhalten. Friedberg. 1759 gesucht bei Louis Schaab (vormals L. Simon's Wittwe) vis-àA-vis der Post. Zur Beachtung. 1 Vollwichtige preußische friedrichsd or werden an unserer Kasse nur noch bis zum 27. Juni, da am ersten Juli l. J. die Einlösungsstelle in Frankfurt aufhört, angenommen. 8 Friedberg den 11. Juni 1874. Vorschuß⸗ und Eredit verein. (Eingetragene Genossenschaft.) 150 Fr. Hecht. Ermus. Ausverkauf.. 1674 Einem geehrten hiefigen und auswärtigen Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß ich wegen meiner bevorstehenden Wohnungs veränderung das von mir seither gehaltene Schuhwaaren- Lager gänzlich räume. Bemerkt wird, daß die Preise, um mein Ziel rasch zu erreichen, den Fabrikpreisen gleich gestellt sind. Die Arbeiten sind alle dauerhaft von bekannter Güte und sehe daher einem zahlreichen Zuspruch entgegen. g Achtungsvoll L. Leopold. l Bestellungen werden nach wie vor rasch besorgt. Tapeten und Fenster⸗Rouleaux 1117 in reicher billiger Auswahl Nothnagel'sche Fabrik und Handlung, Roßmarkt Nr. 8,„Zum goldenen Brunnen“, Frankfurt a. M. 1796 Der Wetterauer Zweigverein der Gustav-Adolf- Stiftung feiert Sonntag den 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Nauheim sein Jahresfest, bet welchem Herr Professor Köhler von Friedberg die Predigt übernommen hat. Alle Freunde des Vereins werden hiermit zu diesem Feste freundlichst eingeladen. Ziegen berg. 1772 Nächsten Sonntag den 14. d. Mts. findet dahier Harmonie und Tanzmusik statt, wozu ergebenst einladet J. Möckel. Lehrer-Conferenz. Section Friedberg. 1812 Mittwoch den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, im Schulhause Aufbewahrung der Pelze 1717 unter Garantie bei J. Koob, G. A. Velte Nachfolger. Die chemische Kunstwascherti von Amalie Berg in Friedberg 1783 empstehlt sich im Waschen von Herren⸗ und Damen- garderoben, Federn, Spitzen, Sonnenschirmen, Glaes⸗ handschuhen ꝛce. ꝛc. nach Pariser Methode. Reellste Bedienung. Strohhüte, Sonnen-& Begenschirme 564 zu den billigsten Preisen bet K. Friedrich. Stotternde 1447 N heilt A. E. Gerdts, Spracharzt, in Friedberg in der Burg. 1728 Das Anfertigen von Damengarderoben in und außer dem Hause übernimmt unter Zusicherung ge— schmackvoller Ausführung f 5 5 5 0 Georgine Präfried. 1303 Mein großes Lager in Jommerpantoffeln, Morgenschuhen in Lasting, Lastingstiefeln mit und ohne Zug empfehle wieder für diesen Sommer in großer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen. . Heinrich Diehl, usagasse 354. Todes⸗Anzeige. 1821 Der Himmel nahm heute auch unser zweites und letztes Kind, unsere theure Lina, im Alter von 5 Jahren zu sich. Friedberg, 12. Juni 1874. Die tiefgebeugten Eltern: C. Görtz und Frau. 3 1797 Den 9. Juni, Vormittags halb 9 Uhr, verschied nach einem schmerzlichen Krankenlager von 7 Jahren und 4 Monaten unser Bruder und Schwager Wilhelm Netz. Allen Den⸗ jenigen, die denselben während seiner Krankheit unterstützten, Theilnahme und die letzte Ehre 4 Geschäfts⸗Eröffnung. Mein Lager in allen Sorten Schuhmacher- und Sattler-Leder bestens empfehlend, sichere bei guter Waare reelle und billigste Bedienung zu. Ferdinand Körber, Frankfurt a. n., Töngesgasse 24(nächst der Hasengasse). Dampf ⸗Dresch 4 Mascyinen 97/ vn werden in allen Größen sofort geliefert von der Blumenthal'schen Maschinenfabrik in Darmstadt. 1793 (H. 61671.). Lederhandlung en gros& en detail.. erwiesen, unseren innigsten Dank. Schwager und Geschwister. rere— Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. ö Pfarramtswoche Herr Pfarrer Köhler. 2. Sonntag noch Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche; Vormittags: Herr Candidat Strack. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burg kirche; Vormittags: Herr Pfasrer Dicgel. Nachmittags: Herr Candidat Obly. C zu sehr billigen Preisen bei 1804 Sellerie,, Lauch- und Römischkohlpflanzen Corseten K. Friedrich. bei G 2 0 rg Engel auf dem 1 Verantw. Rev.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 24 und eine Beilage.) verstelge zn — 5 der! 1672 9 Uhr zu dies ausgelö und Le Zinn, und filt öffentlie zeitig 1 der Pfä Donner Pfandh gesclof Die Friedbe meinde, Fr 9 1750 schließl im Su Termin auf Di anberan daselbst sind pot misston misstonk hiesigem Dad haschetti Friedberg rt un Dent , Ileti⸗ telt lle, Ischirme . Friedrich * ape ch, 2 bettet ln il Ee 1 tits“ 2 10 und Bauwald IV und, auf eirea 9,50 Hectaren, auf zum öffentlichen Verkauf. Beilage. Hberhessischer Anzeiger. M 69 1 1628 Auf Antrag des Johannes Hammerschlag und Friedrich Oberländer dahier soll Mittwoch den 17. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, deren Locomobile und Dreschmaschine einer öffentlichen Versteigerung auf biesigem Rathhause ausgesetzt werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß gegen baare Zahlung versteigert wird und der Zuschlag alsbald erfolgt. Friedberg den 22. Mal 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. enn . Fone ** Pfünder-Versteigerung der Pfand⸗& Leihanstalt zu Friedberg. 1672 Donnerstag den 18. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Ratbhause alle bis zu diesem Termin die Verfallzeit erreicht habenden nicht ausgelösten oder renovirten Pfänder der hiesigen Pfand— und Leih⸗Anstalt, bestehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn. Weißzeug, Manns⸗ und Frauenkleidern, goldenen und silbernen Taschenuhren, sowie sonstigen Gegenständen oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gleich⸗ zeitig wird bemerkt, daß die Auslösung und Renovation der Pfänder nur an den hierzu bestimmten Tagen, Dienstag, Donnerstag und Samstag, stattfinden kann, und daß das Pfandhaus vom 16. Juni t bis zu beendigter Versteigerung geschlossen bleibt. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Friedberg werden ersucht, dies im Interesse ihrer Ge— meindeangehörigen ortsüblich bekannt machen zu lassen. Friedberg den 29. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Sud dg. Main⸗Weser⸗Bahn. 1750 Die Herstellung von 10 Wärter ⸗Wachtbuden, ein⸗ schließlich Lieferung aller erforderlichen Materialien, soll im Submisstonswege vergeben werden und wird hierzu Termin im Büreau der unterzeichneten Betriebs-Inspection auf Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Der Kostenanschlag, die Zeichnung, sowie Ueber nahme⸗Bedingungen sind auf genanntem Büreau zur Einsicht aufgelegt und können Submissions formulare daselbst in Empfang genommen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift„Sub— mission auf Wärterbuden“ ebendaselbst vor dem Sub⸗ missions termin abzugeben. Frankfurt a. M. den 4. Juni 1874. Königliche Betrlebs-Inspeetion. Heyl. Heugras⸗Versteigerung. 1757 Das diesjährige Heugras von 65 Morgen Fürst⸗ licher Wiesen bei Hungen— genannt der Grassee— kommt Dienstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, Hungen am 8. Juni 1874. Demme, Kammerath. Grassamen-Versteigerung. 1764 Nächsten Dienstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die diesjährige Grassamen-Erndte des hiesigen Stadtwaldes, aus Distrikt Lichtenberg, Schlag III hiesigem Rathhause meistbietend versteigert. Vad⸗ Nauheim am 9. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisteret Bad-Nauheim. Schutt. Schulgelderhöhung. 1801 Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß mit Genehmigung Großherzoglichen Minksteriums des Innern das Schulgeld an der hiesigen Musterschule vom 1II. Quartal 1874 an auf jährlich 4 fl. erhöht worden ist, wozu bemerkt wird, daß, wenn mehrere Kinder der— selben Eltern die nämliche Schule besuchen, das Schul— geld für das zweite Kind auf 3 fl. und für jedes weiter folgende Kind auf 2 fl. ermäßigt wird. Friedberg den 11. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. o ue a r. Arbeits-Versteigerung. 1791 Samstag den 20. Juni, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Wohnbach die Herstellung tachstehender Arbeiten einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: Heugras-Versteigerungen bei dem Großherzoglichen Rentamte Friedberg. 1663 Das diesjährige Heugras von nachgenannten Großherzoglichen Domanfalwiesen wird in folgenden Terminen öffentlich an den Meistbietenden versteigert: 15 Größe 8 25 Versteigerungstermi Ort d. Zus kunft 2 Gemarkun g. Wiesen. ersteigerungstermin. Ort d. Zusammen Unft. 1— 11 Okarben, Groß- und Klein— 15— Freitag den 26. Juni 1874 Auf dem Selzerbrunnen bei Karben Vormittags um 81, Uhr Okarben. 2J Bauernheim und Ossenheim, 60 50 Mittwoch den 24. Juni 1874 Bauernheim bei Wirth Höres, die sog. Markwiese Vormittags 10 Uhr 5 3 Lindheim 8 50 Montag den 22. Juni 1874 Lindheim bei Wirth König. Vormittags 10 Uhr 4 Hainchen 9 50 Montag den 22. Juni 1874 Hainchen bei Wirth Schmidt. Mittags 1 Uhr. Großherzogliches Rentamt Friedberg. n 0 cas-Versteigerungen Heugras— steig gen. 1738 Das 1874er Heugras von den Großherzoglichen Domanial-Wiesen des Rentamts Nidda kommt unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen in folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung. Friedberg am 27. Mai 1874. 12 Größe Die 8 R der Wiesen Versteigerungstermine. f 0 a 2 Gemarkung. in 2 8 8 Versteigerung beginnt 8 1874. bei Hectaren.] Morgen 1 ö 10 Wallernhausen* 28 Montag den 15. Juni, Mittags 12 Uhr, dem Hofe Finkenloch. (Hof Finkenloch) a 2. Leidhecken 11 ½ 6 Dienstag den 16. Juni, Vormittags 9 Uhr[Wirth Diehlmann. 30 Blofeld 7 ½ 30 Dienstag den 16. Juni, Vormittags 10 Uhr,] der Brühlwiese. 4 Bingenheim 9 36 Dienstag den 16. Juni, Vormittgs 11 Uhr,] der Brühlwiese. 5 Gettenau 1, 5 Dienstag den 16. Junt, Nachmittags 3 Uhr,] der großen Korbischen Wie se. 60 Salzhausen g 3/ 15 Mittwoch den 17. Junt, Vormittags 10 Uhr, dem Gesundbrunnen. 7 Unter⸗Schmitten 1½ 6½½[ Mittwoch den 17. Juni, Nachmittags 4 Uhr, der Bruchmühle. Seen f* 4(Donnerstag den 18. Juni, Nachm. 3 Uhr, der Oberweidwiese. 9 Bisses u. Echzeller Mark. 1 4 Freitag den 19. Juni, Nachmittags 2 Uhr, der Kinds wiese. 10 Gchzell 4% 19 Freitag den 19. Juni, Nachmittags 3 Uhr, der Wehrwiese. 11 Heuchelheim 1 2˙7¼ 9 Freitag den 19 Juni, Nachmittags 5 Uhr, der Riedbrücke. 12] Lißberg 22/89 Samstag den 20. Juni, Vormittags 10 Uhr, Wirth Mann in Lißberg. 13 Nidda 21/ä 87 Montag den 22. Juni, Bormittags 9 Uhr,] der Seewiese. 14 Ranstadt 4 19 Dienstag den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr, Hof Finkenloch an der Ran⸗ (Hof Finkenloch) städter Grenze. 150 Bobenhausen ᷓt 2½ Dienstag den 23. Juni, Vorm. ½ 42 Uhr,] Wiese im Heikkohl. 160 Echzell 20% 83 Mittwoch den 24. Juni, Vormittags 10 Uhr, dem Echzeller Teich. 1 1 Zu Nidda werden nach beendigter Grasversteigerung vier Abtheilungen der Johannitter-Scheuer auf ein Jahr verpachtet. Solche, welche noch mit Grasgeld aus dem Jahr 1873 zurückstehen, werden zum Mitbieten nicht zugelassen. Bei Bescheinigungen, die nach dem 1. Oetober d. J. bei uns eintreffen, kann keine Bekanntmachungsgebühr mehr bezahlt werden. Bingenheim den 1. Juni 1874. Großherzogliches Rentamt Nidda. Ru be. eee ee eee 5 Lanz'sche Hand- und Göpel-Dreschmaschinen 8 (über 15,500 Maschenen abgesetzt). 1714 Bei der Wiener Weltausstelluug 1873 wurde mir 5 i die Fortschrittemedaille, die einzige Auszeichnung dieser höchsten Klasse für Hand- und Göpel— dreschmaschinen zuerkannt. Außerdem wurden meine Maschinen als Muster⸗ maschinen für die landw. Museen in Berlin, St. Petersburg, Petrowskoje-Moskau und 5 die k. k. Hochschule für Bodencultur in Wien angekauft. Eine soeben erschienene illustrirte Preisliste mit ermäßigten Preisen wird auf gef. Anfragen prompt zugesendet. 5 IHleinrich Lanz in Mannheim. eee r Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2 — 1) Weißbinderarbelt, lt. Kostenüberschlag für 35 fl. 2) Zimmerarbeit 8 757 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An- und Verkauf von Staatspapieren, Eisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen dc. gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge- 3) Maurexrarbeit 1 4) Liefern von Kalk 7 5) Liefern von Sand 45 Gambach am 9. Juni 1874. Schneider, Bezirks ⸗Bauaufseher. kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. 0 2 e eee n —— 1 Loos 36 kr. i m werden sollen. Bestellungen auf Loose wolle man richten. Friedberg im März 1874. Kunstgegenstände und Elfenbein-Schnitzereien, Landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe. — 1066 EA Gras ⸗Versteigerung. 1786 Montag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll die diesjährige OGraserndte von 28 Morgen Kirchen—⸗ und Pfarrwiesen im Rathhaus meistbietend versteigert werden. Reichelsheim den 5. Juni 1874. Großherzogliche Bürgerweisterei Reichelsheim. ch mid. Gras-Versteigerung. 1787 Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, soll die diesjährige Graserndte von 150 Morgen gemeinheit— lichen Wiesen im Rathhaus meistbietend versteigert werden. Reichelsheim den 5. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid — 7 — Versteiger Holz⸗Versteigerung. 1795 Mittwoch den 17. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen in dem Freiherrlich v. Löw'schen Wald, Distrikt Sauer⸗ bornstannen bei Wisselsheim 7025 Stück Eichen⸗Schälholzwellen und 22„ dergleichen Deichseln öffentlich meistbietend versteigert werden. Steinfurth den 9. Juni 1874. Der Freiherrlich v. Löw'sche Oberförster Weigand. 1788 Am unterzeichneten Orte soll die Stelle eines Fürstlichen Brunnenmeisters neu besetzt werden. Alle, welche auf diese Stelle reflectiren und die zu ihrer Besorgung nöthigen Kenntnisse zu haben glauben, wollen stch innerhalb 4 Wochen bei dem Untzeichneten melden. EBüdingen den 6. Juni 1874. Klingelhöffer, Fürstl. Baurath. 1748 In einen Geschäftshaushalt wird zur Mithülfe sofort eine nicht zu junge, redliche und zuverlässige on Verbindung mit einer Festlichkeit am Ende der Ausstellung statt. EE 2 Wetterauer Industrie-⸗Ausstellung zu Friedberg Spätso mmer 18 74. Verloosungs-Plau. Mit der im Spätsommer d. J. dahier stattfindenden Wetterauer Industrie-Ausstellung ist auch eine Verloosurg verbunden. Es werden 10,000 Loose ausgegeben und darauf 400 Preise gezogen, weiche größtentheils von den ausgestellten Gegenständen angekauft Die Ausloosung findet öffentlich in Gegenwart zweier amtlichen Pers Die Gewinnliste wird gefälligst franco an das„Verloosungs Comité Wiederverkäufer erbalten Rabatt. Preis eines Looses: 36 Kreuzer. Das Ausstellungs-Comité. Zur Verloosung kommen unter Anderem namentlich: 1Pianino, 2Nähmaschinen, 1 Sopha mit 6 Stühlen, Sessel, Nähtische, Waschtische, Commoden, 2 Negulatoren sowie sonstige Möbel, Im Ganzen 400 Treffer. Preis eines Looses: 36 kr. EAE ALTE Holz-Versteigerung. 1784 Mittwoch den 17, Juni l. J., des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Nieder-Weiseler Gemeinde- wald, Distrikt Hintersterkopf, nach verzeichnete Holzsorti-⸗ mente einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 1) 90 Raummeter Buchen- und Nadel-Stockholz, 2) 200 Slsück Reisholz-Wellen, 3) 5500 Eichen-Reisholz-Schälwellen, Nadelreisholz-Wellen, 3 Stück Eichen- und Nadel⸗Stammholz, 6) 541, Schäl-⸗Stangenholz v. 1061 Cubikmeter, 7) 188„ Nadel⸗Stangenholz. Die Zusammenkunft ist am Wege nach Vodenrod an der Grenzschneise. Nieder-Weisel den 10. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Weener Gras ⸗Versteigerung. 1785 Dienstag den 16. d. M., Mittags 1 Uhr, wird das Heugras von eirca 18 Morgen Gemeindeschäferei— und Pfarreiwiesen parzellenweise auf dem Rathhause zu Ober⸗Rosbag versteigert. Ober Rosbach den 9. Juni 1874 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. le cher Arbeits-Versteigerung. 1790 Montag den 15. Juni, Mittags 1 Uhr, wird auf dem Gemeindehaus zu Södel nachstehende Arbeit einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt: 1) Weißbinderarbeit, lt. Kostenüberschlag für 64 fl. 2) Tapezierarbeit 6 5 Gambach am 9. Juni 1874. Schneider Bezirks-Bauaufseher. 1692 Ein reinliches braves Mädchen, welches noch nicht gedient zu haben braucht, wird für einen ruhigen Dienst zum 1. Juli gesucht. Näheres gesucht. Näheres in der Exped. d. Anz. onen in einem noch zu bestimmenden Locale in nach stattgehabter Ziehung veröffentlicht. g 5 1 Loos 36 kr. der Wetterauer Industrie-Ausstellung“ Vergebung von Bauarbeiten. 1814 Die zur Herstellung des hinteren Theils am Landgerichtsgebäude zu Friedberg erforderliche fl. kr. Maurerarbeit, veranschlagt zu 229 16 Vruchsteinlieferung 910 Russensteinlieferung 150— Kalklieferung 48— Cementlieferung 45— Steinhauerarbeit 60 42 Zimmerarbeit 64 27 Schreinerarbeit 70 30 Schlosserarbeit 87 54 Glaserarbeit 22— 126 20 Weißbinderarbeit sollen im Submissionswege vergeben werden. Die Sub⸗ mittenten haben ihre Offerten mit dem Abgebot in Pro? zenten der Voranschlagssumme und Aufschrift„Sub- mission der Arbeit zur Herstellung des Land⸗ gerichtsgebäudes zu Friedberg“ bis längstens den 22. Juni, Vormittags 9 Uhr, portofrei an unterzeichnete Stelle einzusenden, woselbst Zeichnungen, Voranschlag und Be— dingungen offen liegen. Friedberg, 12. Juni 1874. 5 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Renu ß. Gras-Versteigerung. 1892 Donnerstag den 18. Junt l. J., Vormittags 9 Uhr, wird im Wirthschaftslokal des Georg Bechtold zu Nieder⸗Wöllstadt das diesjährige Heu- und Grummet⸗ gras von eirea 190 Morgen Gtäflichen Wiesen in Ge⸗ Ortsmaaß haltenden Abtheilungen öffentlich meistbietend versteigert. „Assenheim den 10. Juni 1874. Gräflich Solms Rödelheim'sche Rentkammer markung Nieder- Wöͤllstadt in einzelnen, meist 2 Morgen. Limburger Käse, 1708 per Pfund 15 kr., empfiehlt bei der Expedition d. Anz. M. D. Loeb. 1 Heitesfen gan die Da richten. in Osthe als Poft in Arbei Düdelsh in Nied wurden: heim al. unterbea Ernannt Darmstal und der zun Pof Assistenlt Cöln. agenten Düdelshe 3 die zweite often d. durch die Ausschuß hebilligt och um d borteten etlerigung Tur wenig ofen zu: Tügung d. nal Udes gro bei 2 innern. mamentlich Hanz. A das Schul Wehalt de — — — 2 2 E E — 2