dave, K 1 2 n ret * a 1 n Irie, 0 N 5 1 1 lichter! 7 lter . Bernbeck. 1 — dlungg, 8 0„ dun 1 f 1 10 wan 2 Am a— lnttt sig Dad an 1 f. 3 5 N S Mer * 2 0 1* b 1 e 1 siet diedberg tan Bae Dertt ati — * 1874. Jamstag den 12. Dezember. 147. ub 3. Verordnung über die Einführung ganntmachung, Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Nr. 57. idgabe von Spielkarten betreffend.— sub 5. gehörigen Obligationen betreffend.— sub 6. die Erlaubnißscheine zum Tanz⸗ Friedberg am 9. Dezember 1874. 11 Bekanntmachung, die Gewerbsteuer beire Amtlicher Theil. ——— ˖————————— Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publieiren: end 1. Gesetz die Einführung der Reichsmarkrechnung im Großherzogthum betreffend.— sub 2. Gesetz, die Sierbequartale der Civilbeamten betreffend.— des Gesetzes vom 18. Juni 1874 das Volksschulwesen im Großherzogihum Hessen betreffend.— zub 4. Bekanntmachung, die Stempel⸗ Bekanntmachung, die Einiösung der Zinscoupons und der zur Heimzahlung gekündigten zu der Großherzoglichen Staatsschuld ffend.— sub 7. Bekanntmachung, die Abgabe von Nachligallen betreffend.— sub 8. Be⸗ und Mufikhalten an öffentlichen Orten betreffend. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. T ta ꝓ p. Betreffend: Die Herbstmansoer. Das Gr. Friedberg am 9. Dezember 1874. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissär in Wickstadt. 5 Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 6. und 30. Oktober dieses Jahres bemerken wir Ihnen, daß, wenn nicht binnen 24 Standen die noch fehlenden Quartierbescheinigungen und Fouragequittungen, sowie die Fuhrenliquidationen einlangen, Wartboten zur Abholung an Ste abge— endet werden. — a p p. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Ronstadt ist als Feldgeschworner für die Gemarkung Butzbach ernannt und verpflichtet worden. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regiec⸗ ungsblatt Nr. 58 enthält(Schluß): V. Cunnnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 13. Nov. den zuf die evang. Schulstelle zu Hiltersklingen präsentirten Schulamte⸗Aspiranten Leonhard Lotz aus Asbach für diese Stelle zu bestätigen; am 18. Nov. dem Lehrer zu Viern leim, Philipp Seiler, die 2. kalh. Knaben ⸗Schulstelle zaselbst zu übertragen; am 20. Nov. den Conrad Schneider zus Södel zum Coneucteur bei der Main-Neckar Eisenbahn zu ernennen; an demselben Tage dem Lehrer zu Stadecken, Jacob Zimmermann, die evang. Schulstelle zu Bensheim 1 über nagen; am 21. Nov. dem Schullehrer zu Wald- Nichelbach, Georg Jakob Schmidt, die evang. Schulstelle u Langwaden und dem Zeichnenlehter Emil Bender zu Darmstadt die Zeichnenlehrerstelle an der Mittelschule für Snaben daselbn zu übertragen; an demselben Tage den zuf die evang. Schulstelle zu Uetzhausen, im Kr. Lauterbach, zräsentirten Schulamisaspiranten Carl Heinrich Peter Hompf aus Beltershain, sür diese Stelle zu bestäugen; m 23. Nov. dem Lehrer zu Wersau, Peter Veiter, die 4. evang. Schulstelle zu Trebur, am 24. Nov. dem Lehrer Johann Oressel, die 1. evang. Schulstelle zu Wald⸗Uelvers jeim, dem Lehrer zu Lindheim, Adam Adam, die 1. evang. Mädchen- Schulstelle zu Arheilgen und dem Schulamts tipirauten Carl Bauer aus Reinheim die 2. cvang. Schul⸗ helle zu Uebetrau zu übertragen. VI. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hohein det Großherzog haben Allergnädigst geruht: am % Nov. den Kammermusiker Georg Bickel, unter Aner⸗ lennung seiner langjährigen, ireugeleißeten Dienste, am . Nov. den Schullehrer an der 1. evang. Schule zu Biebesheim, im Kr. Groß Gerau, Philipp Bayer, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner mehr als fünfzig lihrigen treuen und gewissenhaften Dienstführung in den cubestand zu versctzen. 5 8 5 VII. Cencurenzeröffnung. Erledigt ist: die evang. Pfaxrflelle zu Horrweiler, im Dekanate Mainz, mit einem sihrlichen Gehalte von 1052 fl.; die 1. kath. Schulstelle n Unter⸗Hambach, im Kr. Heppenheim, mit einem jähr⸗ schen Gehalte von 450 fl.; dem Gr. Kreisralh und dem latb. Pfarrer zu Heppenheim steht das Präsenzallonerecht zu. VIII. Sierbesälle. Geftorben sind: am 9. Nov. der Lehrer en der 2. evang. Schulstelle zu Nieder-Weisel, im Kr. Fried- serg, Georg örtes; am 20. Nov. der Oberstlieutenan! P. Philipp Keil zu Darmstabl; am 22. Nov. der Inspeclor let fäblischen Schulen zu Worms, Johannes Menges. Berlin. Der Kaiser hat den Grafen Adolf b. Arnim-Beitzenburg, bisherigen Ober-Präsldenten von Lothringen, zum Ober⸗Präfldenten der Provinz Schlesien ernannt. — 9. Dec. leginnt die Verhandlung Polizei- Inspector Pick holt den Angeklagten ab. Neun Belastungs-Zeugen und elf Entlastungs- beugen find vorgeladen. Punkt 10 Uhr erscheint Oraf Harry v. Arnim auf der Anklagebank. Während der zunächsi folgenden geheimen Sitzung, in welcher die Frage des Ausschlusses der Oeffent⸗ Heute Vormittag um 10 Uhr im Proceß Arnim. lichkeit verhandelt wirb, bleibt der Saal für das Publikum geschlossen. Um 10 Uhr 30 Minuten erhielten Zuhörer und Berichterstatter der Presse Zutritt. Der Gerichts- Präsident verkündet den Gerichts⸗Besehl, wonach die Verhandlungen öffent— lich sein, aber aus Gründen des Staatswohls bei der Verlesung verschiedener Actenstücke eine theilweise Ausschließung der Oeffentlichkeit erfolgen wird Die Anklageschrift constatirt u. A., daß Arnim auch die letzten incriminirten Actenstücke Ansangs December zurückgeliesert habe. Die An- klage lautet auf„Vergeben im Amte.“ Nach Mittheilung der Personalien Arnim's bis auf seine Abberufung vom Pariser Botschafter-Posten wird bemerkt, daß der Amts Nachfolger Fürst Hohenlohe bald nach seinem Amts- Antritt im Botschafts⸗Archiv bei genauer Recherche eine große Anzahl amtlicher Schriftstücke vermißte. Der An- geklagte erscheine überführt, diese Schriftstücke und Urkunden, welche für die Politik des deutschen Reiches resp. dessen Beziehungen zu auswärtigen Mächten von größter Bedeutung sind, bei Seite geschafft und unterschlagen zu haben.— Es folgt die Vernehmung der Sachverständigen. Geheim- rath König deponirt: Nach seiner Ansicht habe tin abberufener Gesandter das Archiv entweder seinem Amtsnachfolger zu übergeben oder bei Be— denken direlt dem auswärtigen Amte zuzustellen. Auf das von der Vertheidigung veranlaßte Be- fragen erklärt der Zeuge: Erlasse wegen Ver- setzung schienen ihm Eigenthum des Versetzten zu sein. Zeuge Rohland deponirt über das Ver— fahren bei der Journalissrung, gibt die Möglich— keit zu, daß einzelne Berichte ehne Journal Nummer der Absendungsbehörde eingehen, auch von der empfangenden Behörde nicht journalisirt werden können. Nach der Vereidigung werden die Journale der Pariser Botschaft dem Grafen Arnim zur Erklärung vorgelegt. Arnim sagt: er habe sie so selten gesehen, daß er sich darüber nicht erklären könne. Die Sitzung ward darauf geschlossen.— Die Verhandlung dauert voraus- sichtlich vier Tage. Nach Schluß der heutigen Verhandlungen wurde Arnim in Haft genommen. — 10. Dec. Nach Eröffnung der Sitzung ver— liest der Präsident die Correspondenz Arnim's mit dem auswärtigen Amt. Aus diesen Schrift- stücken erhellt, daß Fürst Hohenlohe nur auf Auf— forderung aus Berlin das Pariser Archiv unter— suchte. Arnim, darüber vernommen, weshalb er die fraglichen Aktenstücke zurückgehalten, erklärt, daß er von dem Momente an, wo ihn die ofsi⸗ ciösen Blätter als„Reichsfeind“ bezeichnet, seine Person und sein Haus nicht mehr für sicher ge⸗ halten; die betreffenden Schriftstücke seien von ihm in einen Umschlag gelegt worden, welcher die Aufschrift„Conflicts-Acten“ geführt habe. Aus den erwähnten Gründen habe er auch seine sämmt⸗ lichen wichtigen Papiere an der preußischen Grenze zurückgelassen. In geheimer Berathung beschloß hierauf der Gerichtshof, die betreffenden Schrift stücke vorlesen zu lassen, ausgenommen diejenigen, welche nach den Anträgen der Staatsanwaltschaft oder der Vertheidigung auszunehmen vom Ge— richtshof beschlossen würde. Rechtsanwalt Dock⸗ horn erklärt, Arnim habe, als Herr von Bülow ihn aufforderte, die betreffenden Schriftstücke herauszugeben, das Gutachten des hiesigen ordent⸗ lichen Professore Levis eingeholt, welches dahin lautete, daß nicht das auswärtige Amt, sondern das Civilgericht über Eigenthums-Ansprüche zu entscheiden habe. Der Vertheidiger bittet, den- selben zeugeneidlich zu vernehmen. Staatsanwalt Tessendorf widerspricht diesem Antrage als uner- heblich; der Gerichtshof beschließt indeß die Vor- ladung des Zeugen als erheblich. Vertheidiger Dockhorn beantragt ferner, die vier Schriftstücke zu verlesen, auf deren Rückgabe das auswärtige Amt erst Anspruch erhob, dann aber fallen ließ. Die Verlesung erfolgt. Diese Actenstücke betreffen die Abberufung Arnim's von Paris und seine bevorstehende Ernennung für Konstantinopel. Darauf wurde die Sitzung bis 3 Uhr vertagt. — 9. Dec. Der Reichstag genehmigte den Antrag Baumgarten, betreffend die Einführung einer Volksvertretung in allen Bundesstaaten (mecklenburgischer Verfassungs-Antrag) in dritter Lesung, nach Befürwortung Seitens des Antrag- stellers, mit großer Mafjorität. Dagegen das Centrum und die Conservativen. Die Wahl Moltke's(im ersten Königsberger Wahlkreis) wird nach mehrstündiger Debatte für gültig er⸗ klärt, zugleich beschlossen, die Wahlacten dem Reichskanzler zur Abstellung der vorgekommenen Unregelmäßigkeiten zu übersenden. Es solgt die erste Berathung des Antrages Prosch, betreffend die Einführung eines allgemeinen Großjährigkeits- Termins mit dem 21. Lebensjahre im ganzen Reiche. Der Antrag wird angenommen. Der Antrag Stenglein, betreffend die Umwandlung von Actien in Reichwährung, wird einer Com- mission von 7 Mitgliedern uberwiesen. „ Ausland. ö Schweiz. Bern, 9. Dec. Der National. rath bat bei namentlicher Abstimmung mit 72 gegen 3 Stimmen dem Beschluß dee Stände⸗ Ratbes, die Geistlichen von der Führuntz der Civilstands-Register auszuschließen, beigestimmt. Frankreich. Paris. Nach den vom „Journal officiel“ veröffentlichten Auszügen aus dem im nächsten Monat vorzulegenden Budget pro 1875 beläuft sich das gesammte Defitit auf über 100 Millionen. Belgien. Brüssel, 9. Dec. Die Kammer genebmigte mit 74 gegen Stimmen das gesammte Finauz-Budget im Betrage von 239, 200, 100 Fres. Großbritannien. London, 10. Dec. Die Beobachtung des Vorüberganges der Venus ging in Kalkutta außerordentlich gut von Statten. Der Eintritt in den Bereich der Sonnenscheibe begann um 7 Ubr 56 Minuten, um 10 Uhr 5 Minuten erreichte die Venus die Mitte und um 12 uhr 13 Minuten erfolgte der Austritt. Spanien Madrid. Gerüchtweise ver- lautet, daß zwischen Don Carlos und Isabella Uater handlungen angeknüpft sind.— Aus Hendaye wird rom 6. gemeldet: Heute Vormittag hat sich bei Oparzun ein Kampf entsponnen. Nachmittags war die Kanonade sehr heftig. Serbien. Belgrad, 8. Dec. Das neue Cabinet hat sich beute der Skuptschina vorgestellt. Der Ministerprästdent zeigte an, daß die Regier— ung noch im Laufe dieser Session Gesetzentwürfe über die Freibeit der Presse, die persönliche Sicher heit und die Gemeinde- Autonomie vorlegen werde. Nach der ohne Debatte erfolgten Annahme einer Begrüßungs⸗Adresse an den Fürsten wurde die Skuptschina auf sechs Wochen vertagt. Amerika. New⸗Nork, 9. Dec. Die Herald Expedition in Nangasafi beobachtete den zweiten Contact mit Erfolg. Der erste und dritte Contact war durch Wolken verhüllt. Sechszig gute Photographien wurden gemacht. Egypten. Alexandrien. Die Regier. ung rüstet zwei Expeditionen aus, welche zunächst die Gegend von Darfur und Kordofan erforschen und darauf bis zum Albert Nyanza vordringen sollen. Alexandria, 9. Dec. Die Beobachtungen des Venus durchgangs durch die englische Expedition glückten sehr gurl. Es wurden 50 Photographien aufgenommen. Handel und Verkehr. Frankfurt, 9. Dec. Der beutige Heu- und Strob⸗ markt war gut befabren. Heu kostete per Cir. 2 fl.— kx. bis 3 fl.— kt. Sitob per Ceniner 1 fl. 20 kr. bis 1 fl. 30 kr. Butter 1. Qual. 42 kr. 2. Qual. 40 kr. Eier das Hundert 4 fl.— kr. Kartoffeln 2 fl. 45 kr. bis z fl. per 200 Zollpfund. Mannbeim, 5. Dee. An den Fleischbänlen kostet beute: Rindfleisch 12— 14 kr., Kubfleisch 10 kr. Schweine⸗ fleisch 1720 kr.; an der Freibank: Rindfleisch 14 kr., Schweinefleisch 18 kr.,— Dem Vernehmen nach beabsichtigen die biesigen Rindfleischmetzger die Verkäufer an den Fleisch⸗ bänken dadurch auf's Trockene zu setzen, daß sie im Laufe der näben Woche den Preis des Rinofleisches einmüthig auf 12 kr. herabsetzen. Das Publikum wird über diese gegen die Fleischbänke gerichtete Bosheit sehr erfreut sein. — Hammelfleisch kostet bei Metzger Hagenlocher 810 kr. per Pfund. Bekanntmachung. Adressirung der Posl⸗ sen dungen. Zur Sicherung schueller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Adressat und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißhelt vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Pestsendungen nach größeren Orten ist auf der Adresse die Wohnung des Adressaten möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Adresse, nämlich unten rechte, unmittelbar unter der Angabe des Beslimmungsortes, erfolge. 2. Bei der nach Berlin bestimmten Correspondenz ißt, außer der Wohnung des Adresssten, der Postbezirk(O., N., NO. 2c), in welchem die Woh ung sich befindet, auf der Abresse hinter der Ortsbezeichnung„Berlin“ zu vermerken. 3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post⸗ verkehr als maß zebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte“, das zum Preise von einem Silbergroschen pro Exemplar durch Vermittelung jeder Reichs⸗Postanstalt bezogen werden kann. 4. stimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessen⸗ ungeachtel aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ifi, so empftehlt es sich, die Lage des Ortes auf der Adresse noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeich- nungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Beziüks(Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen(„an der Oder“,„an der Elbe“,„am Rhein“,„am Main ꝛc.), oder von Gebirgen(„am Harz“,„am Riesengebirg? ꝛc.). Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie„in Thüringen“„in der Altwark“,„in der Lausitz, ꝛc. für den Zweck geeignet. 5. Bei Postsendungen nach Orischaften ohne Postaustalt ist auf der Adresse außer dem eigentlichen Be stimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Adressaten beroirkt werden bz. die Abbolung erfolgen soll. 8. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Post⸗ gebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so il außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bz. der Landestheil auf der Adresse anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wied zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an die Adressaten wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Inte⸗ resse der Correspondenten, die Adressen hiernach genau an— zufertigen. Kaiserliches General Possams. Stepban. Literarisches. Aus dem dentschen Frauenleben. Von Lic. Karl Strack, evang. Pfarrer zu Groß-Buseck. II. Theil. Von der Leipzig 1874. Ein heidnischer Schriftsteller bebauptet einmal in einer Schrift, in welcher er das Ehristenthum auf das Hestigste angegriffen batte, daß er dessenungeachtet bekennen müsse, und in keinem Kreise, behauptete er, leisteten die Frauen ragende Eigenschaften aus als in den christlichen Kreisen. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Be⸗ Reformation bis zur Zeit Friedrich des Großen. wie der Geist des Christenthums außerordentlich veredelnd Ducaten auf das Gemüth der Frauen einwirke. Unter keinem Volk Ducaten al marees so Tüchliges, zeichneten sich dieselben durch so pervor-⸗ Englische Sovereigns Dieselbe Wahrnehmung können wir wiederholt in dem Dollars in Gold 2 Zeitalter der Reformatson machen. Das bamals gleichsam neu entdeckte Evangelium hat in gleicher Weise wie die Männer auch die Frauen mächtig ergriffen und in deren I Herzen neue Tugenden erweckt, durch welche sich das evangelische Volk bis auf den heutigen Tag noch aus⸗ zeichnet. Strack von Groß Buseck, welcher den Lesern dieser Blätter als guter Erzähler und Darsteller hinreichend bekannt ist, vestäligt auf das Glänzendsie die Wahrheit dieser Be⸗ meikung, und kann schon aus diesem Grunde als eine vortreffliche Lectüre für die heranwachsende weibliche Jugend empfohlen werden. Außerdem enthält das Buch noch viele interessante Mittheilungen über die weiblichen Trachten, ehelichen Verhältnisse, über die Feierlichkeiten bei den Ver⸗ löbnissen, über die Art der Brautwerbung, wie über ihre Leistungen als Schriststellerinnen und Dichterinnen, daß es nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Belehrung dienen kann. Wir können es nur als etwas recht Heil⸗ sames ansehen, wenn unserer weiblichen Jugend recht viele Bücher dieser Art in die Hand gegeben würden nub wollen das vorliegende nochmals als passendes Fesigeschenk füt den kommenden Weihnachtstisch empfehlen. Coneerte. Am Samstag feierte der Liederkranz zum 39. Mal den Tag seiner Stiftung. Eine große Schaar von Männern batte sich in den unteren Räumen des Trappischen Gast⸗ hofs zum Mahle versammelt. Nach dem Festmahl folgte ein kleines Concert, Vorträge des Männer⸗Cyors, Clavier⸗ und Violin⸗Spiel, Reden, dramalisches Allerlei ꝛc. 2c. Die Gesellschaft war sehr angeregt; erst in späler Mitternacht verließen die letzten das Haus. Am folgenden Sonntag— in zu kurzem Zwischenraum— folgte das Concert des Musik⸗ Vereins. Der hatte diesmal einen großen An⸗ lauf genommen. Händels„Messias“, II. Theil, war das Kernstück des Abends. Unsers Wissens war dies die erte, theilweise Aufführung eines Werks, dessen voll⸗ kommene Darstellung zu den Glanzpunkten der grözten Oratorien⸗Vereine gehört. Vor zehn Jahren waren Hanau, Offenbach und andete größere Städte noch nicht im Stand ein solches Werk aufzuführen, weil sie kein Orchester hatten. Obne das Verdienst des Herrn Schmidt überheden zu wollen, sei wenigstens gesagt, daß eine solche Auffüyrung nur durch seine consequente Einschulung tüchtiger Sänger und Spieler möglich war. Die Chor⸗Gesüänge waren in edler Weise vorgeltagen; die Zuhörer waren in hehrer Stimmung. Fräulein Rühl sang die Sopran Arien aus dem„Messias“; Herr Klaus eine Arie aus Mendels⸗ sohns„Elias“. Es waren schöne Insel⸗Gruppen in dem anmuthig wogenden Toumeer der Chöre. Die Oilettanten⸗ Capelule, gleichfalls unter Herrn Schmidts Leitung, spielte die Ouvertüre zu Mehuls„Joseph“ und eine Arie aus Mozaris D dur- Symphonie. Herr Rosenbecker brachte außer feiner Legende auch ein neues noch nicht hier gehörtes Stück von Vieuxtemps, das mit viel Beifall aufgenommen wurde. Zum Schluß brachte der Musik⸗ Veteim noch einige reizend gesungene Chöre von Mendels⸗ sohn und Schumann, heitere Bilder, die noch lang in der Phantasie des Hörers nachlebten. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 10. Dezember 1874. Fh fl. 9 4850 Holländische fl. 10⸗ Stücke. ..„ 5 35—37 „ 5 37—39 20 ⸗Frankenstücke„ 9 20½—31½ V7 Russische Imperi ales„ 951-53 „ Das Färben 3255 von allen Arten Herrenkleidern(unzertrennt), sowie allen sonstigen Stoffen besorgt bestens und rasch A. Metzendorf, Schönfärber. Feinsten gestoßenen Zucker, 3676 Citronen, Mandeln, Rosinen, Zimmt, Citronat, Anis, Chocolade, sowie Weihnachtslichter empfiehlt billigt Friedr. Hilbrecht Wittwe. Erklärung. 3665 Wie die schon vielfach an mich gestellten Fragen beweisen, eirculirt in hiesiger Gegend das erdachte Ge⸗ rücht, ich sei gesonnen, die hlesige Stadt zu verlassen. Diesem erdachten Gerüchte gegenüber, finde ich mich zu der Erwiederung veranlaßt, daß es mir bis jetzt noch nicht eingefallen ist, von hier wegzugehen und ich Jeder⸗ mann vor der Verbreitung desselben warne, indem diese Lügen nur zur Schädigung meines Geschäftes ausgesprengt worden sein können. Friedberg den 10. Dezember 1874. Johann Heinrich Hofmann, Kappenmacher. 3684 Kataloge werden gratis und franko versendet Striba's Buchhandlung in Friedberg empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachtsfeste ihr reichhaltiges Lager von Prachtwerken, Classikern in eleganten Einbänden, Gebet und Gesangbüchern, Jugendschriften, Bilderbüchern, Atlanten, Musikalten, Schreib- und Photographie-Albums, Oeldruckbildern, Bilder ⸗Modellir⸗Laub⸗ sägebogen, Farbenkasten, Reißzengen, Lampenschirmen, Papeterien, Gratulationskarten, Notizbüchern, Bilder ⸗Photographierahmen, Zeichen- und Schreibmaterialien aller Art u. s. w. Seite angezeigten Werke sind auch durch uns zu beziehen. Alle von anderer Einsichtssendungen stehen zu Diensten, 3669 welche ich zu herabgesetzten Preisen 6,/4 breiten Cachemire in allen 6/4 breiten rein wollenen Popeliue W. Nassanuer in Neue Wallnüsse bei Georg Groß. Schnurgasse 22., Ecke der Trierschen Gasse. 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Der National. rath dat bei namentlicher Abstimmung mit 72 gegen 3 Stimmen dem Beschluß des Stände⸗ Katbes, die Geistlichen von der Führung der Civilstands⸗Register auszuschließen, beigestimmt. Frankreich. Paris. Nach den vom „Journal officiel“ veröffentlichten Auszügen aus dem im nächsten Monat vorzulegenden Budget pro 1875 beläuft sich das gesammte Defieit auf über 100 Millionen. Belgien. Brüssel, 9. Det. Die Kammer genebmigte mit 74 gegen Stimmen das gesammte Finanz⸗Budget im Betrage von 239,200,100 Fres. Großbritannien. London, 10. Der. Die Beobachtung des Vorüberganges der Venus ging in Kalkutta außerordentlich gut von Statten. Der Eintritt in den Bereich der Sonnenscheibe begann um 7 Ubr 56 Minuten, um 10 Uhr 5 Minuten erreichte die Venus die Mitte und um 12 Uhr 13 Minuten erfolgte der Austritt. Spanien Madrid. Gerüchtweise ver⸗ lautet, daß zwischen Don Carlos und Isabella Uater handlungen angeknüpft sind.— Aus Hendaye wird rom 6. gemeldet: Heute Vormittag hat sich bei Oparzun ein Kampf entsponnen. Nachmittags war die Kanonade sehr heftig. Serbien. Belgrad, 8. Dec. Das neue Cabinet bat sich beute der Skuptschina vorgestellt. Der Ministerpräsident zeigte an, daß die Regier⸗ ung noch im Laufe dieser Sesston Gesetzentwürfe über die Freibeit der Presse, die persönliche Sicher⸗ heit und die Gemeinde Autonomie vorlegen werde. Nach der ohne Debatte erfolgten Annahme einer Begrüßungs⸗Adresse an den Fürsten wurde die Skuptschina auf sechs Wochen vertagt. Amerika. New-Nork, 9. Dec. Die Herald Expedition in Nangasaki beobachtete den zweiten Contact mit Erfolg. Der erste und dritte Contact war durch Wolken verhüllt. Sechszig gute Photographien wurden gemacht. Egypten. Alexandrien. ung rüstet zwei Expeditionen aus, welche zunächst die Gegend von Darfur und Kordofan erforschen Alexandria, 9. Dec. Die Beobachtungen des Venus durchgangs durch die englische Expedition glückten sehr gut. Es wurden 50 Photographien die biesigen Rindfleischmeßger die Verkäufer an den Fleisch. neu entdeckte Evangelium hat in gleicher Weise wie die bänken eaburch aus's Trockene zu setzen, daß sie im Laufe Männer auch die Frauen mächtig ergriffen und in beren der nä ben Woche den Preis des Rinofleisches einmüthig Herzen neue Tugenden erweckt, durch welche sich das Schweinefleisch 18 kr.,— Dem Vernehmen nach beabsichtigen Zeitalter der Resormatson machen. Das bamals gleichsam ist, so empftehlt es sich, die Lage des Ortes auf der Adresse Die Regier- schleunigen Ueberkunft der Sendungen an die Adressaten 8 8 w sentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Inte— und darauf bis zum Albert Nyanza vordringen sollen. resse der Correspondenten, die Adressen hiernach genau an⸗ zufertigen. Kaiserliches General Postamt. auf 12 kr. herabsetzen. Das Publikum wird über diese gegen die Fleischbänke gerichtete Bosheit sehr erfreut sein. — Hammelfleisch kostet bei Metzger Hagenlocher 8— 10 kr. per Pfund. N Bekanntmachung. Adressirung der Pot sendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Adressat und Bestim mungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißbeit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Pestsendungen nach größeren Orten ist auf der Adresse die Wohnung des Adressaten möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Adresse, nämlich unsen rechts, unmittelbar unter der Angabe des Beflimmungsortes, erfolge. 2. Bei der nach Berlin bestimmten Correspondenz ist, außer der Wohnung des Adresssten, der Postbezirk(O., N., NO. 2c.), in welchem die Woh ung sich befindet, auf der Adresse hinter der Ortsbezeichnung„Berlin“ zu vermerken. 3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post⸗ verkehr als maß zebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte“, das zum Preise von einem Silbergroschen pro Exemplar durch Vermittelung jeder Reiche-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Be- stimmungsort zwar mit einer Postaustalt versehen, dessen⸗ ungeachtet aber nicht als allgemein bekaunt anzunehmen noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeich⸗ nungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks(Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen(„an der Oder“,„an der Elbe“,„am Rhein“,„am Main de.), oder von Gebirgen(„am Harz“,„am Riesengebirg“ ꝛc.). Nicht minder sind zufätzliche Bezeichnungen, wie„in Thüringen“,„in der Altwalk“,„in der Lausitz, ꝛc. für den Zweck geeignet. 5. Bei Postsendungen nach Orischaften ohne Postaustalt ist auf der Adresse außer dem eigentlichen Be stimmungsorte noch diejenige Postanstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an deu Adressaten beroirkt werden bz. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einet Sendung in einem fremden Post⸗ gebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so im außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bz. der Landestheil auf der Adresse anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wied zur Herbeiführung einer Stepban. Literarisches. Aus dem dentschen Frauenleben. Von Lic. Karl Strack, evangelische Volk bis auf ben heutigen Tag noch aus⸗ zeichnet. Die oben erwähnte Schrift des Herrn Pfarrer Strack von Groß Buseck, welcher den Lesern dieser Blätter als guter Erzähler und Darsteller hinreichend bekannt ist, bestäligt auf das Glänzendste die Wahrheit dieser Be⸗ meikung, und kann schon aus diesem Grunde als eine vortreffliche Lectüre für die heranwachsende weibliche Jugend empfohlen werden. Außerdem enthält das Buch noch viele interessante Mittheilungen über die weiblichen Trachten, ehelichen Verhällnisse, über die Feierlichkeiten bei den Ver⸗ löbnissen, über die Art der Brautwerbung, wie über ihre Leistungen als Schriststellerinnen und Dichterinnen, daß es nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Belehrung dienen kann. Wir können es nur als etwas recht Heil⸗ sames ansehen, wenn unserer weiblichen Jugend recht viele Bücher dieser Art in die Hand gegeben würden nud wollen das vorliegende nochmals als passendes Fesigeschenk füt den kommenden Weihnachistisch empfehlen. GConeerte. Am Samstag feierte der Liederkranz zum 39. Mal den Tag seiner Stiftung. Eine große Schaar von Männern hatte sich in den unteren Räumen des Trappischen Gast⸗ hoss zum Mahle versammelt. Nach dem Festmahl folgte ein kleines Concert, Vorträge des Männer⸗Cyols, Clavier⸗ und Violin⸗Spiel, Reden, dramalisches Allerlei ꝛc. ꝛc. Die Gesellschaft war sehr angeregt; erst in späler Mitternacht verlußen die letzten das Haus. Am folgenden Sonntag— in zu kurzem Zwischenraum— folgte das Concert des Musik⸗Vereins. Der hatte diesmal einen großen An⸗ lauf genommen. Händels„Messias“, II. Theil, war das Kernstück des Abends. Unsers Wissens war dies die erste, theilweise Aufführung eines Werks, dessen voll⸗ tommene Darstellung zu den Glanzpunkten der größten Oratorien⸗Vereine gehört. Vor zehn Jahren waren Hanau, Offenbach und andere größere Slädte noch nicht im Siand ein solches Werk aufzuführen, weil sie kein Orchester halten. Obne das Verdienst des Herrn Schmidt überheben zu wollen, sei wenigstens gesagt, daß eine solche Aufführung nur durch seine consequente Einschulung tüchtiger Sänger und Spieler möglich war. Die Chor-Gesänge waren in edler Weise vorgeltagen; die Zuhörer waren in hehter Stimmung. Fräulein Rühl sang die Sopran Arien aus dem„Messias“; Herr Klaus eine Arie aus Mendele⸗ sohns„Elias“. Es waren schöne Insel⸗Gruppen in dem anmuthbig wogenden Tonmeer der Chöre. Die Oilettanten⸗ Capelule, gleichfalls unter Herrn Schmidts Leitung, spielie die Ouvertüre zu Mehuls„Joseph“ und eine Arie aus Mozaris D dur- Symphonie. Herr Rosenbecker brachte außer feiner Legende auch ein neues noch nicht hier gehörtes Stück von Vieuxtemps, das mit viel Beifall aufgenommen wurde. Zum Schluß brachte der Musik⸗ Verein noch einige reizend gesungene Chöre von Mendels⸗ sohn und Schumann, heitere Bilder, die noch lang in der Phantasie des Hörers nachlebten. aufgenommen. evang. Pfarrer zu Groß-Buseck. II. Theil. Von der. 5 7 d V tł b e bis zur Zeit Friedrich des Großen. Geld- Cours. Handel un erkehr. Leipzig 1874. Frankfurt am 10. Dezember 1874. Frankfurt, 9. Dec. Der heutige Heu- und Strob⸗ Ein heidnischer Schriftsteller bebauptet einmal in einer——— 0 markt war gut besabren. Heu kostete per Tir. 2 fl.— kr. Schrift, in welcher er das Cbristenthum auf das Hestigste iin HCC fl. 9 4850 bis 3 fl.— kr. Sitob per Ceniner 1 fl. 20 kr. bis angegriffen batte, daß er dessenungeachtet bekennen müsse, Holländische fl. 10-Stücke„ 9 50—52 1 fl. 30 kr. Butter 1. Quel. 42 tr., 2. Qual. 40 kr. wie der Geist des Christenthums außerordentlich veredelnd Duc aten„ 5 35—37 Eier das Hundert 4 fl.— kr. Kartoffeln 2 fl. 45 kr. bis 3 fl. auf das Gemüth der Frauen einwirke. Unter keinem Volk Duegten al mare„ 5 37-39 per 200 Jollpfund. und in keinem Kreise, behauptete er, leisteten die Frauen 20-Frankenstücke„ 9 29½½—81½ 3 Mannbeim, 5. Dee. An den Fleischbänlen kostet] so Tüchtiges, zeichneten sich dieselben durch so vervor⸗ Englische Sovereigns„ beute: Rindfleisch 12— 14 kr., Kubfleisch 10 kr. Schweine- ragende Eigenschaften aus als in den christlichen Kreisen. Russische Imperiales„ 951-53 fleisch 1720 kr.; an der Freibank: Rindfleisch 14 kr., Dieselbe Wahrnehmung können wir wiederholt in dem Dollars in Gold. e Das Färben 3255 von allen Arten Herrenkleidern(unzertrennt), sowie allen sonstigen Stoffen besorgt bestens und rasch A. Metzendorf, Schönfärber. Feinsten gestoßenen Zucker, 3676 Sitronen, Mandeln, Rosinen, Zimt, Citronat, Anis, Chocolade, sowie Weihnachtslichter empfiehlt billigt Friedr. Hilbrecht Wittwe. Erklärung. 3665 Wie die schon vielfach an mich gestellten Fragen beweisen, eirculirt in hiesiger Gegend das erdachte Ge⸗ rücht, ich sei gesonnen, die hlesige Stadt zu verlassen. Diesem erdachten Gerüchte gegenüber, finde ich mich zu der Erwiederung veranlaßt, daß es mir bis jetzt noch 3684 Classikern in eleganten Einbänden, Gebet- und sägebogen, Seite angezeigten Werke sind auch durch uns zu Kataloge werden gratis und franko versendet Atlanten, Musikalien, Schreib- und Photographie⸗ Farbenkasten, Reißzengen, Lampenschirmen, Papeterien, Gratulationskarten, Notizbüchern, Bilder ⸗Photographierahmen, Zeichen- und Schreibmaterialien aller Art u. s. w. C. Scriba's Buchhandlung in Friedberg empfiehlt zum bevorstehenden Weihnachtsfeste ihr reichhaltiges Lager von Prachtwerken, Gesangbüchern, Jugendschriften, Bilderbüchern, Albums, Oeldruckbildern, Bilder ⸗Modellir⸗Laub⸗ Alle von anderer beziehen. Einsichtssendungen stehen zu Diensten, 6/4 breiten Cachemire in allen Ausverkauf meiner sämmtlichen Kleiderstoffe, 3669 welche ich zu herabgesetzten Preisen erlasse, als: 9/4 breiten Cachemire in allen Farben per Meter fl. 1. Farben per Meter 48 kr. früher: Mobbelstoffe 68 wü zu kaufen.— 6/4 breiten rein wollenen Popeliue per Meter 45 kr. 6/4 breiten ächt englischen Rips per Meter 36 kr. 6/( 4 breiten ächt englischen schwarzen Alpacca per Meter 36 kr. sowie Angora-Shawls früher fl. 15. jetzt fl. 8. 2 8 un e W. Nassauer in Frankfurt a. M. Ae Schnurgasse 22., Ecke der Trierschen Gasse.(A. 65495.) dle 7. 7 nicht eingefallen ist, von hier wegzugehen und ich Jeder⸗ ö mann vor der Verbreitung desselben warne, indem diese 0 J Lugen nur zur Schädigung meines Geschäftes ausgesprengt 1 worden sein können. 144 14 Friedberg den 10. Dezember 1874. 1 Johann Heinrich Hofmann, Kappenmacher. Neue Wallnüsse bei Georg Groß. S3 —— f 2 27 23 — 5 2 * 2 f 8 Le — ͤ—— Hroße V, 1 0, f Frankfurt am Main. Das Kleider⸗Magazin C. F. Schleuning in Friedberg mit Winter-Ueberziehern, Säckchen, Joppen, Rö tr. Wämsen, wollenen, 5 Schuurgasse 54 im Teppichladen. Großer Weihnachts-Ausverkauf. Bedeutende Preisermäßigung für Weihnachtsgeschenke. Hiermit die ergebene Nachricht, daß ich mein neu assortirtes Teppich⸗Cager von heute bis Weihnachten zu den unten beigesetzten bedeutend ermäßigten Preisen abgeben werde. Salon⸗ Vorlagen und Sopha⸗Vorlagen: N 0 ee e fl. 1% ff. aS, A 20., füherg fl. B. 30, fl: 7 30, fl. 9., fl. 12. 30, fl. 16., fl. 22. fl. 24., Holländische Vorlagen für jedes Zimmer passend bis fl. 40. . FC Bettvorlagen: F Angorafelle in allen Farben und Größen. Piquedecken: fl. 1. 45 bis fl. 9., früher fl. 2. 30 bis fl. 12. 30. Stückteppiche und Läuterstoffe: der halbe Meter 12 kr. bis fl. 2., früher 15 kr. bis fl. 2. 48 Möbelstoffe, rein Wolle,% breit, der balbe Meter 54 kr. bis fl. 2., früher fl. 1. 6 bis K. 2. 30 Es wird hierdurch Jedermann Gelegenheit geboten, für wenig Geld ein nützliches und schönes Weihnachtsgeschenk zu kaufen.— Sämmtliche Preise verstehen sich netto per comptant und bemerke zugleich, daß nach Weih⸗ nachten der frühere Preis wieder eintritt. Schnurgasse 34, nahe der Neuen Kräme. C. gelhard, Jranlisurl am Main. Sömmtliche Gegenstände können nach Weihnachten umgetauscht werden. Sonntags ist das Lokal den ganzen Tag über geöffnet. 2 Ahren- und Holdwaaren⸗Cager** AL G UST RE GEL, Frankfurt a. M., 51 Fahrgasse 51, empfiehlt unter Garantie ein reichhaltiges Lager goldener und silberner Caschenuhren aller Arten. Goldene Damenuhren von fl. 26. an. Remontoirs in großer Auswahl. Negulateurs in allen Größen. s Cager von Holdwaaren jeder Ark Pariser Pendules (in bronzirt, vergoldet und Marmor). in den neuesten Fagons und solider Qualität. 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Englische Reisedecken und Bettdecken: fl. 4., bis fl. 15., früher fl. 5., bis fl. 30. 5 Hosapotheze zum Engel. standtheilen zur Weihnachtsbackerei. 12 2* 2 * 5 4 2 25 2 1 92 8 —— 2 2 2— .— 2 2 2 5 2 72 S 2 ———— 328— 6 2 8 * 2 D 2 3 —— 2— 22 28 ——— —— 2 == 2 5 2 2 2 — 8 2 1 5— D* 82 2 — N. 82 * 2 22 SS 2 8— 5*— 28 2— 7 2—— 2 2 8 S S„ o 2— 2 2 8 2 ——— E S S S 22 9 5 S S* 8 83 2* 2 2 8 . 2— 522*— 8— 2 2* 82 2 3 18 2 D e —— D 5. 2 22 — 2—— 8 8 2 2 ——.—— S2 3 3 2 ——— 2 E 5 S 2 5 55 333 — S ————— Wan 2 2 2 2 1 2 8 38 2 0 2 2— e ——= 2 — 8— a 2 —— 2 2 2 S8 3533 Täglich srisch gestoßenen Zucker nebst allen Be— C. Görtz. Ausverkauf. 3642 Wegen Aufgabe des Geschäfts verkaufe meinen ganzen Vorrath, bestehend in Herren-, Frauen- und Kinderkleidern, um damit schnell zu räumen, unterm Einkaufspreis. Besonders aufmerksam mache ich auf eine Parthie Winter-Paletots in Ratins à fl. 9. 30 kr., Double ⸗Wintersäcke von fl. 6. an, Ratiné von fl. 2 auch habe eine Parthie schön gearbeiteter Herren- und Knaben ⸗Schaftenstiefeln. Mina Garde, Judengasse. Wachslichter 3682 aller Art empfiehlt Wilhelm Fertsch. Versteigerungs-Anzeige. 3656 Mittwoch den 16. Dezember l. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in dem früheren Hause des Herrn Hofgerichts- Advokaten Trapp IV. hier 2 Akazien⸗Bäume, zu Werkholz geeignet, 1 Parthie altes gesundes Bauholz, 1 Fenster mit Bekleidung, 1 Thürfutter mit Thüre, 1 Stück schmiedeeisernes Geländer, 1 Porzellan und 1 eiserner Ofen de. versteigert. Vorschuß und Creditverein. Eingetragene Genossenschaft. Ea ee eee e eee eee Citronat, Orangeat, Für Schreiner. 3655 Ein Nußbaum ist zu verkaufen. Zu erfragen bei Walzen-, Gerste- und Haferstroh bei Pachter Schudt Ein Commis 3645 M sucht Stelle und wünscht sogleich einzutreten. Gef. Offerten besorgt die Expedition d. Anz. Weihnachts-Ausverkauf. 3646 Wegen Aufgabe des Artikels empfehle ich Schnitzereien, Stickereien, Terneaux- Wolle bedeutend unterm Einkaufspreis. J. Mannheimer, vormals L. Hirsch. Frische Repskuchen 6677 empfiehlt Friedr. Hilbrecht Wittwe. N zu sehr billigen Preisen bel Corseten 1 Friedrich. 23— — — — —— 3 — — ——— — — — —— 2 ——.—— —— — — ͤä— —.— ———————— — —— — 2 e— —— SS Y— . — e— — 2 r — 9 Mein Weihnachts⸗Lagetr in dieses Jahr außerordentlich reichhaltig asortit Classiker zu allen Preisen, Gebetbüchet, Schriften für Knaben und Mädchen von jedem Alter, Bilderbücher für ganz kleine Kinder mit ußh ohne Tert, Spiele, Abziehbilder, Malkasten, Reißzeuge, Bilderbogen. Auf Wunsch mache ich jederzeit gern Einsichtssendungen von Büchern für Kinder und Erwachsene. Carl Bindernagel in Friedberg. ö Turnverein. Große Spielwaaren-Ausstellung z Sanden ben 12. Dezenter, Mende s u Generalversammlung im Preußer'schen Saale. Wihl! 3641 bei Jos. Hoffmann. des Vorfandes für 1875. G üb und Arae⸗Punsch, Rum und Arace; feine Ligueure, als: Neben der egenüber Vanille, Curagao, Pfeffermünz, Cognae, Kirschwaffer, N dem Old Tom, ein sehr feiner Magenbitter, Nordhäu sez, Post. 7 Hötel Trapp. Kümmel u. s. w., Himbeersaft, Limonaden, sowie diverst Sorten Chocoladen aus der Gebrüder Stollwerck'schen 3681 Feinste Punsch⸗Essenzen, als: Vortweln f —— Ahrmacher und Goldarbeiter in Friedberg, abet ke e, f 5 f 5 a. Vanille, Zimmt, Mandeln, kleine und große Rostun, 3592 empfiehlt zu Weihnachten sein auf das Reichhaltigste assortirte Lager in goldenen und 1 und Cikronak, neue Diauge z silbernen Herren- und Damen⸗Uhren, Regulateuren, Weckern ꝛc. ꝛc., goldenen Schmucksachen, als: slalienische Macaroni und Brunellen, gedörrte Mirabell Broschen, Ohrringen, Ringen, Medaillons ꝛc. ꝛc., ebenso alle Sorten Brillen, Pincenez ꝛc. 17. Zwetschen, Kirschen ꝛc. bringe für bevorstehende Wee .— 1 cht i f 1 E i U . Beschläge au Haarketten, een e knee ieee Einschleifen von Brillengläsern, sowie alle Reparaturen an Brillen, Übren, Gold- und Silberwaaren 8 werden prompt und schnell besorgt.— Reelle Bedienung, billigste Preise. ö Auf bevorstehende Weihnachten 5 7 2 3 1 25 empfeble ich mein auf's Reichshaltigste assorssite Lager in Pelzwaaren, ächt französtschen Regenschirmun, Vor chuß⸗ und Credit-Verein 3 Fiedberg Handschuhen, Ballschleifen, Fächern, Schmuckgegenständen 8 und allen in's Modefach einschlagenden Artikeln zu Eingetragene Genossenschaft. äußerst billigen Preisen und bitte um geneigten Zuspruß, 1 g 3636 Nach§. 83 der Statuten laden wir unsere Mitglieder zu der am J. me e Montag den 14. Dezember l. J., Abends 8 Uhr, 4 5 Mübhellager. im Saale des Gasthauses„Zu den drei Schwertern“ dahier stattfindenden ö vierten außerordentlichen Generalversammlung 300 Dare die Wengtöserung meines Wöbe nge ein.— mache ich meine geehrten Kunden darauf aufmerksan, 2 5 0 ili daß zu jeder Zeit alle feineren und gewöhnlichen Sorin Tag h 97 ee Immobilien. Fü Aus schuß: Möbel zu den billigsten Preisen bei mir zu haken Fig ens,, mee 5 Bur den us schuß: sind, z. B.: Seeretäre, Sopha, Causeuses, Sessel, Com; Carl Seriba, I. Vorsitzender. moden, Pfeiler-Schränke, Silber- und Glasschräuh Nählische, Waschtische mit Marmoraufsatz, französissh *** 5 2 8 1 andw. Cafino f dberg und Umgegend. Se Tan Ib. 0 Inö Ul Lit kl Un lll k En 25 Beilladen und Tische sowwe i een Stühle vun 3666 Versammlung Sonntag den 13. Dezember, Nachmittags ½3 Uhr bei Hofbrauer J. Bur ck. den feinsten bis zu den gewöhnlichsten. Pfeffer, Hof⸗Möbelschreiner, 3 Tagesordnung: 155 dem Bahnhöfe in Friedberg. 1) Feststellung der Statuten; 2) Besprechung wegen Abbaltung eines land wirthschaftlichen Balles. Winterschuhe& Stiefel Der Vorstand. 3155 in sehr großer Auswahl und in allen Größen vorräthig empfehle billigst, 2 Weihnachtsausstellung. En aner debe 3614 mit Wägelchen ist preiswürdig zu verkaufen 5 Friedberg. Heinrich Gerth. ö 1 ö ö Meine Ausstellung beginnt mit dem 15. d. Mts. und bringe ich hiermit eine reiche Auswahl Conditor-Waaren einem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum in empfehlende Erinnerung. — M. Philippi, oe. Conditor. Prima holländische Häringe neue Sardellen, 4. Gackes in Friedberg ade d dune 3366 bei Georg Groß. empfiehlt sein großes Lager in: Filz- und Seidenhüten, Putz und Modewaaren, Kirchliche Anzeigen für Friedberg, Kragen, Manschetten, Baschliks, Kaputzen, Evangelische Gemeinde. Binden, Hosenträgern, Seelenwärmern, 5 Nfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. ortemonnaies, Brieftaschen, Ci„Etuis,“ f l 3. Adventsonntag. 15 rieftaschen Cigarren Etuis, Wollenen und seidenen Tüchern aller Art, Gsttesdienst in der S Negenschirmen und Winterhandschuhen. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. 5 4 Gottesdienst in der Burgkirchen „Moiréschützen, Ledertäschchen Feinstes Vorschuß⸗ Mehl Abents d Uhr Herr Mison gte Sura 2510 für Damen, Portemonnaies, Fächer, Kragen⸗ und Lrantw. Noch.: Sarl Vinbernag4. Manschettenknöpfe bllligst bei K. Friedrich. 3675 bei Friedr. Hilbrecht Wittwe. Dead u Nerlag ven Carl Des egel· 2 9 tila . getsteig 1 1 Rente 1 e N U nens 2 0 Talch an 1 (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 50 und eine Beilage.) Nr. lor. 15 3, 145 ber — offene h Die E guide ist va udtrweltig v. Bewerber et Vorlage zelle melden. Dorteln Or. 133 Die 4 lien, zur 3. mrkaufen lb 8 Tagen * Verst % Monte len auf de un die Weni J) Für die „) Für da 9) Für de Fried 0 ersteil Jedo Mor 1 Uhr, u 100 Kubitm mauer derr versteigert. Fried 6 30 1. I Uhr, der Erben auf deren Mal öffent Fried! C. J. Walz Wahn 1 an., Bberhessischer Anzeiger. 2 32 Versteigerung eines Grabgartens. 3634 Montag den 14. November l. J., Vormittags 11½ Uhr, sollen in hiesigem Nathhause die unten ver— zeichneten Parzellen auf Antrag des Fried rich Wil⸗ elm Rausch, wohnhaft in Rußland, dermalen dahier, u öffentlich an den Meifbietenden versteigert werden: Senar kung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 5. 3,7. 113.[ Grabgarten und Wiese an der 181, Seebach. Friedberg den 7. Dezember 1874. Oroßherzogliches Ortsgericht Friedberg. Friibsar, Offene Schweinhirtenstelle. 3619 Die Stelle eines Schweinhirten für hiefige Ge⸗ meinde ist vacant und sol vom 1. Jauuar 1875 ab anderweitig vergeben werden. Bewerber hierum wollen sich bis zum 20. d. M. enter Vorlage ihrer Zeugnisse bei der untemeichneten Stelle melden. Dortelweil am 5. Dezember 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Mo hr. 1 3633 Die Gemeinde Berstadt sucht einen 2— 3 Jahre alten, zur Zucht tauglichen Faselschsen, Berner Race, anzukaufen. Die hierauf Reflektirenden wollen sich inner— Halb 8 Tagen portofrei bei uns melden. Berstodt den 7. Dezember 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Berstadt. 2 11 Versteigerung von Arbeiten. 3660 Montag den 14. Dezember, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Arbeiten en die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden: 1) Für die Kleinkinderschule Schreinerarbeit. 2) Für das Rathhausthürmchen Weiß binderarbeit. 3) Für den Faselstall Scheiner⸗ und Wagnerarbeit. Friedberg den 10. Dezember 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Versteigerung von Mauersteinen. 1659 Montag den 14. Dezember 1874, Vormittags 1 Uhr, werden in der Burg bei dem Pfarrhaus 100 Kubikmeter Mauersteine, von der Einfriedigungg⸗ mauer herrührend, an die Meistbietenden parthienweise versteigert. Friedberg den 10. Dezember 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. A Güter ⸗Versteigerung. Aran 3619 Montag den 14. Dezember l. J., Vormittags e t upr sellen in hiesigem Nathbanse die Grundstücke en er Erben der verstorbenen Bürgermeister Fritz Wittwe e uf deren freiwilligen Antrag zum dritten und letzten en Nel öffentlich meistbietend versteigert werden. 1 2 Friedberg den 10. Dezember 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. ne Sou e d x. e Verkauf von Juchen-Stammholz K Ell 0 uus dem Domanialwald der Oberförsterei „„ ae Eichelsdorf. 5 654 Etwa 120 Festmeter Buchen ⸗Stammholz der Dicbl, S7ör Holzernte sollen auf dem Submisstensweg ver⸗ —— auft werden. Das Holz ist sämmtlich sehr schöͤn, die g hund Stämme haben einen mittleren Durchmesser von 45 bis Zug + 00 Centimeter, sie logern 1 bis 2 Stunden von den .„ Zisenbahnstationen Hungen und Nidda. be irric—— ö Die pro Festmeter in Reichsmarken ꝛc. zu stellenden — inet, debete find längstens bis 1. Januar 1875 bei unter⸗ che Haͤt f zeichneter Oberforstlerel einzureichen, welche auf Ver⸗ ungen jede wünschenswerthe Auskunft ertheilt. dellen, Die Abnahme kann sich auf das ganze Holzquantum * der auch auf einen Thell desselben erstrecken. rdiuen Eichelsderf den 3. Dezember 1874. 5„ lle Großherzogliche Oberföoͤrsterei Eichelsdorf. hu S * 10 9 8 gaselochs-Versteigerung. 737 Tatdllh 648 Ein der Gemeinde Assenheim gehörender Fasel⸗ L 6 uchs, zum Schlachten geeignet, soll Dienstag den 15. Dezem⸗ * er l. J., Vormittags um 11 Uhr, auf dem hlesigen e 8711 Hathhause öffentlich an den Meistbietenden verskeigert .»erben. l e Assenheim den 8. Dezember 1874. N 21“ Großherzogliche Buürgermeisterei Assenheim. 4 ere 8 e. a 10 2 e In Knöpfen und Besatzartileln 1 det Neueste angetemmen bel — g 0 M. Volk. — 1 f 9 7 ö J Georg Groß in Friedberg empfiehlt auf bevorstehende Weihnachten sein auf das Reichhaltigste assortirte Lager Porzellan, Steingut, Spiegeln weiß bemalt und vergoldet; in allen Größen. mit den neuesten Nußbaum⸗, Mahagoni⸗, und Goldbarock-Rahmen; Lakirten Blech- und verzinnten Draht-Waarenz Tisch⸗, Wand⸗ und Hüngelampen; Hyps⸗iguren petroleum-Kochapparaten und broncirten Thonwaaren. mit 2 und 4 Flammen, neuester Construction. Bemerkt wird, daß das Glas- und Porzellan- ꝛc. Lager sich jetzt zur größeren Bequemlichkeit des geehrten Publikums in den Paxterreräumen des Hauses befindet. 3535 L. Hanau, Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter in Friedberg. Altes renommirtes Geschäft, reellste Bedienung, feste Preise. 1 Großartiges Lager in 3 Taschen Uhren, goldenen Herren- Uhren von fl. 30. bis zu den feinsten Chronometres zu fl 500. 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Dezember 1874. Gräfliche Vergrer waltung. 2 ————— X* r — r — 3 3335 nner 1 r . — 2— ů———— ů ———— —5— —— — — —— 2— . S ———————5i² ———— — .— rr 3— 3— irklicher Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe. 3456 Ich verkause mein gut assortirtes Lager, bestehend in: Frühjahrs-, Herbst⸗, Sommer⸗ und Winterkleidersloffen gewirkten und Tischtüchern und Servietten, Damastgedecken, Breiten, Bett- und Tischdecken, Möbelstoffen und Handtüchern und Taschentüchern, gestickten und ramagirten Vorbängen neuester Dessins und bester Qualität, anderen Longshawls und Cüchern, Leinwand, Bettzeugen, Kattun und Shirtings, enorm billigen Preisen. H. Geiger, Neue Kräme 15 in Frankfurt a. M. Bekanntmach Bekanntmachung. 3557 auf dem Büreau des unterfertigten standes herrlichen Verwaltungsamtes die Fischerei in der Gemarkung Ilbenstadt für die Zeit vom 1. Januar 1875 bis dahin 1881, in 3 Abiheilungen oder im Ganzen, anderweit verpachtet werden. daselbst zur Einsicht offen und können auf Verlangen Abschriften davon gegen Erstattung der Copialgebühren verabfolgt werden. Genannte Fischerei ist eine anerkannt ergiebige und war seither zu 65 fl. jährlich verpachtet. Schloß Ilbenstadt den 9. Dezember 1874. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentei. Holz“ Versteigerung. 3650 Mittwoch den 16. Dezember d. J. sollen in dem Gräflich Solms Laubachischen Revier Engelthal 2500 Stück Birken- und 1000„ gemischte(Birken u. versteigert werden. Die Zusammenkunft ist des Vormittaags auf dem Bönstädter Weg. Laubach den 10. Dezember 1874. Die Gräfliche Revierver waltung. Franciscus. Versteigerung ersteigerung. 3668 Dienstag den 15. Dezember l. JI, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen zu Nieder⸗Erlenbach in der Be hausung der Konrad Mathes Wittwe nachbezeichnete Gegenstände erbtheilungs halber versteigert werden: f 4 Kühe, 1 Kalb, 2 Mutterschweine, 2 Springer, 13 Hübner, 1 Hahn, 2 zweispännige Wagen, 4 Pflüge, 1 Egge, 1 Dickwurzmühle, 1 Windmühle und sonstige Oeconomiegeräthschaften; 22 Fuder Waizen⸗ stroh, 2 Fuder Haferstroh, 5 Fuder Roggenstroh, 4 Fuder Futterstroh, eine Parthie Spreu, 80 Centner Heu, 15 Centner Srummet, 30 Malter Hafer, 350 Centner Dickwurz, 40 Malter Kartoffeln. Nleder⸗Erlenbach den 10. Dezember 1874. Großherzogliches Ortsgericht Nieder-Erlenbach. Weß ell. Mobiliar ⸗Versteigerung. 3678 Donnerstag den 17. und Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, will Frau e ESlisabetha Huber, Wittwe, zu Wisselsheim wegen Aufgabe ihrer Oeconomie folgende Gegenstände öffent⸗ lich meistbietend gegen Baarzahlung v»ersteigern lassen: 2 Pferde, 6 Kühe, 6 Rinder, 1 Mutterschein mit 8 Ferkeln, 1 trächtiges Mutterschwein, 2 vollständige Wagen in gutem Zustande mit eisernen Achsen, 1 Schaufelpflug mit Vorderpflug, 1 Spitzpflug mit Vorderpflug, 1 Kartoffel⸗ pflug, 2 Eggen, 1 Strohbank, 1 Pfuhlfaß, e mühle, verschiedene Ketten, 2 vollständige Pferdegeschirre und mehrere kleine Occonomiegeräthe, 35 Fuder Waizen⸗ stroh, 25 Fuder Gerstenstroh, 10 Fuder Haferstroh, ea. 150 Körbe Spreu, 250 Malter Kartoffeln, 200 Centner Dickwurz. Wisselsheim am 11. Dezember 1874. Großgerzogliches Ortsgericht Wisselsheim. Hofmann. 3236 Feinster Medieinal⸗Leberthran, fast geruch— und geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metall Verschluß à 21 und 36 kr. Eisen⸗Leberthran in Flaschen à 36 kr. nur allein ächt zu haben bei Wittwe J. A. 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