0 1801. Donnerstag den 12. März. 2 31. berhessischer Anzeiger Die Petitzeile Erscheint jeden wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. . N. 2 9— peilen en Amtlicher Theil. ppi Mireffend: Die Bildung der Einschätzungscommissionen für die Steuerregulirung in 1875. Friedberg am 9. März 1874. Ob Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. bst. Unter Verweisung auf den Art. 33 des Gesetzes vom 21. Juni 1869 und unsere Verfügungen vom 26. Juli 1869, 21. Mai 1870 und 28 2. Mai 1871, Amtsblätter ohne Num mer, sowie unser Ausschreiben vom 15. September 1872, Kreisblatt Nr. 109, tragen wir Ibnen auf, die — der örtlichen Einschätzungscommissionen zur Feststellung der Einkommensteuer 2. Abtheilung für 1875 vornehmen zu lassen und die Protokolle tinzusenden. Juri N g. a g 1 5 8 7 Bei dieser Wahl werden. Sie namentlich unser Aueschreiben vom 15. September 1872 beachten und bemerken wir witderbolt, daß auch f e wählbar sind, und sich Ihre Wahl empfiehlt, weil Sie mit den Lokal- und Personal-Verbältnissen vertraut sind. Trapp. Stuctti Aßenbeim. Betreffend: Die Gewerbeordnung, bier Vollsireckung von Entischeidungen der Gemeindebehörden in*„. 7 gewerblichen Streitsachen(§. 108 der Gewerbeordnung). 0 g f a berg am 28. e 3 ehen 9 2. g. 4 3 1 r büüdugt, Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizeicommissaͤr zu Wickstadt. Auge, 5 Nachstehend theilen wir Ihnen die in obigem Betreffe unterm 23. Februar d. J. zu Nr. M. d. J. 2157 erfolgte Entschließung Groß berzog⸗ Minen lichen Ministeriums des Innern zur Nachricht und Nachachtung in vorkommenden Fällen mit. r 4. in„ Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. deln Bernbeck Die Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869(Anlage 2 zu Nr. 63 zu stellen, sprechen dafür, daß auch die Gemeindebehörden der Bundes- — Groß berzoglichen Regierungsblattes von 1870) bestimmt in§. 108: staaten bei der Vollsireckung von Entscheidungen in gewerblichen Streit⸗ 1* ö„Streitigkeiten der selbstständigen Gewerbetreibenden mit ihren g sachen einander auf Ersuchen den nöthigen Beistand leisten, damit dem f a ö 8— 5 D l 5 eit un Oesellen, Gehülfen oder Lehrlingen, die sich auf den Antritt, die Fort- Verurtheilten nicht die Möglichkeit offen bleibe, durch einen Wechsel seines 1 2 setzung oder Aufhebung des Arbeits- oder Lehrverhältnisses, auf die Aufenthaltsortes sich der Exekution zu entzieben. aße 47, gegenseitigen Leistungen während der Dauer desselben oder auf die Er⸗ Da sich indessen bei einzelnen Gemeindebehörden Zweifel darüber . theilung oder den Inhalt der in den§§. 113 und 124 erwähnten erhoben haben, ob sie zum Erlaß derartiger Requisitionen berechtigt und „ Zeugnisse beziehen, sind, soweit für diese Angelegenbeiten besondere Be- zur Erledigung derselben verpflichtet seien, so hat der Bundesratb, in baue börden bestehen, bei diesen zur Entscheidung zu bringen. Folge eines Antrags des Reichskanzlers, durch Beschluß vom 2. d. Mis. i fene, 5 Insoweit solche besondere Behörden nicht bestehen, ersolgt die Ent- sich damit einverstanden erklärt, e scheidung durch die Gemeindebehörde.„daß die Gemeindebebörden des Bundesgebietes einander zum Zwecke u UM Gegen die Entscheidung der Gemeindebehörde steht den Betbeiligten der vorläufigen Vollstreckung ihrer arf Grund des§. 108 der Ge— eine Berufung auf den Rechtsweg binnen zehn Tagen präklussvischer Frist werbeordnung vom 21. Juni 1869 ergebenden Entscheidungen nach en, offen, die vorläufige Vollstreckung wird aber bierdurch nicht aufgehalten.“ den über die Rechtshülfe geltenden allgemeinen Grund- . Der Absicht des Gesetzes entspricht es unzweifelhaft, daß die Ent⸗ sätzen Beistand zu leisten haben.“ sheidungen der Gemeindebehörden nicht nur in dem Staate, in welchem Wir beauftragen Sie, den Großherzoglichen Bürgermeistereien, wel⸗ ergangen sind, sondern, wenn der Verurtheilte sich in einen anderen[chen nach pos. 17 der unserem Ausschreiben vom 2. Januar 1871(Nr. 3 Bondesstaat begeben hat, auch in diesem zur vorläufigen Vollstreckung ge⸗[des Amtsblattes) beigefügten Anweisung zur Ausführung der Gewerbe- acht werden. Dieselben Gründe, welche zu dem Erlaß des Gesetzes, ordnung die im F. 108 derselben den Gemeindebehörden übertragenen ireffend die Gewährung der Rechtshülfe, vom 21. Juni 1869(S. 20 Functionen zustehen, biervon zu ihrem Bemessen Kenntniß zu geben. t Anlage 1 zu Nr. 63 des Regierungsblattes von 1870) geführt haben, Darmstadt am 23. Februar 1874. die Vollziehung gerichtlicher Urtheile im ganzen Bundesgebicte sicher von Starck. Lotheisen. Vitten. fer e en 10 Ebristian Hecht von hier, welcher als Unteragent zur Beförderung von Auswanderern für den Hauptagenten F. J. Botbof von Mainz nach Amerika und Australien concessionirt war, hat diese Agentur niedergelegt. 5* Gemäß des Art. 8 der Verordnung vem 25. Januar 1851 wird die Niederlegung dieser Agentur zur öffentlichen Kenntniß gebracht und , bemerkt, daß Ansprüche an die von Christian Hecht gestellte Caution innerhalb 6 Monaten, vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, bei der unterzeichneten Behörde mit einer Nachweisung, daß bei Gericht Klage erhoben worden ist, geltend zu machen find, als sonst diese Caution als für zen Sohn des Chbristian Hecht, der die Agentur von seinem Vater übernommen hat, gestellt angesehen und behandelt wird. Friebberg am 5. März 1874. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra pp. 7 + 6 . Deutsches Reich. daß Sickinger seiner Zeit die Kinder aufforderte, Präsident erklärt, nicht er, sondern das Büreau Darmstadt, 10. März. Die erste Kammer die Schulzimmer freiwillig unter keinen Umständen ordne die Vertheilung der Broschüren an. Wind- genehmigte in ihrer heute stattgehabten 18. Sitzung zu verlassen und sich einer etwaigen körperlichen thorst wünscht, daß durch Erbebung constatirt ee t Uebereinstimmung mit dem Beschluß der zweiten Nötbigurg auf's Aeußerste, durch Halten an werde, wer die Vertheilung angeordnet habe. „— Fammer den Gesetzentwurf wegen Aufhebung des Tischen und Bänken 1c., zu wiedersezen, was Hierauf wird auf Windtborst's Antrag das bis- besctzets vom 14. August 1867 über die Auf-[denn auch von den Kindern besolgt wurde und herige Präsidium per Acclamation wiedergewählt. beingung der Kosten für das zur Erbauung von einige äußerst peinliche Scenen im Gefolge hatte.“ Sodann wurde die zweite Lesung des Impfzwang— 1. 8 Eisenbahnen erforderlichen Gelände. Die bezügliche Untersuchung ist dem großb. Kreis- Gesetzes vollendet, F. 14 nach der Regierungs- n Oppenheim. Damit, daß Pfarrer Sickinger amt bereits höberen Orts aufgetragen worden. vorlage, die übrigen Paragraphen nach der ihnen bahier wegen Mißbrauchs der Kanzel auf Grund Berlin, 9. März. Reichstagssitzung. An- von der freien Commisston gegebenen Fassung an— ne bekannten Paragraphen zu Festungsstrafe ver- träge des Reichskanzlers auf gerichtliche Versolgung genommen. Ebenso wurden der Lasker'sche Antrag, utbeilt worde, ist die seiner Zeit in den Blätterns des Advok. Fischer II.(Hannover), der Münchener für die Verfügung zur zwangsweisen Nachbolung e vielsach besprochene Aufreizung der Kinder zum„Volks⸗Zeitung“ und des Passauer„Tageblatt“ der Jmpfung eine Geldstrase eintreten zu lassen, u Widerstand, als diese sich in die neugegründete wegen Beleidigung des Reichstages gehen an die und eine Resolution betresss beschleunigter Ein— 8 Simultan Schule begeben sollten, noch keineswegs Geschäfteordnungs Commission. Windthorst be- uichung eines Reiches⸗Gesundhestsamtes zur Ueber- .. erledigt, vielmehr wird die obige Criminal- schwert sich über die Vertheilung einer Broschüres wachung des Impfwesens angenommen. 1— Aersuchung in Gestalt einer Dleciplinar-Ver- gegen das allgemeine unbeschränkte Stimmrecht als— 9. Marz. Der„Reichs- Anzeiger“ meldet: — edlung gegen den genannten Geistlichen ein eines Schriststückes des Hauses, worin eine In- Der Kaiser konnte heute zum ersten Male wieder * Nachspiel erhalten. Es steht unzweifelhaft sest, vective gegen das Centrum enthalten sei. Der seine Ausfahrt in geschlossenem Wagen machen. — Nach fünfjährigen Vorversuchen ist, die Entscheidung in Betreff der neuen Feldgeschütz Ausrüstung der deutschen Armee auch für das in der speciellen Kaliberbestimmung bisber noch rück stäudige schwere Kaliber erfolgt. Die Bestellung bei Krupp in Essen ist auf 3000 Geschütz⸗ Rohre bemessen, deren Ablieserung bis spaͤtestens Mitte 1875 erfolgen dürfte. Daneben befindet sich noch Gesetzentwurf wurde darauf in der Generaldebatte die Ablieferung der neuen deutschen Festungs⸗ und Belagerungs-, sowie Küsten- und Marine⸗Geschütze in voller Ausführung. 2 N — Die projectirte astatische Reise des Prinzen beabsichtigt, damit die Kirche in ihrem heiligen Berufe frei walten könne und nicht übergreife in das unantastbare Recht des Staates.(Wieder holter stürmischer Beifall.) Der Ministerpräsident erklärte gegenüber den Drohungen der Opposition, daß die Regierung dem Gesetze energisch Achtung verschaffen werde.(Stürmischer Beifall.) Der mit 224 gegen 71 Stimmen angenommen. Pest, 7. März. Die„Pester Corr.“ schreibt: Der Kaiser ist hier eingetroffen und empfing den Ministerpräsidenten, welcher die Demission des Cabinets überreichte. Der Kaiser ließ sich aus— Friedrich Karl, die über Jahr und Tag dauern soll, sieht einer Verbannung auf ein Haar ähn- sührlich über die Situation Bericht erstatten und lich. Wie man sich in den betreffenden Kreisen erzäblt, hängt diese Angelegenheit mit den sehr unangenehmen häuslichen Verhältnissen des Prinzen⸗ rums Marschalls zusammen. Man sprach sogar ziemlich deren 1955 9 0 1 unverbolen von Scheidung, und nur des Königs erst dann über das Demissionsgesuch zu entscheiden. i 0 i ig Die Audienzen Gebot vermochte die gelockerten Bande ein wenig Die zen hab f 0 Indeß will sich der eigen- Conferenzen und zielen keineswegs auf die Beauf— Dauer solchem Zwange tragung eines oder des anderen der berufenen Parteimänner mit Uebernahme eines Portefeuilles Pfarrer Wehn von Niederberg oder mit der Bildung eines neuen Cabinets ab. die! zusammenzuschweißen. artige Kopf auf die nicht fügen. Koblenz. wurde wegen 38 Zuwiderbandlungen gegen Kirchengesetze von der Strafkammer des Kreis-⸗[Paul Senney und Koloman-Ghyzy berufen. 76 Thlr. Gelostrafe oder gerichts zu Neuwied zu 19 Tage Gefängniß⸗Haft verurtheilt. Wie wir bören, wird der Gesperrte nicht eher aus dem sich im Gefängniß selbst entleibt hatte, tumultuöse Gefängnisse entlassen werden, bis er die Kirchen- Scenen statt, veranlaßt durch ein Gerücht, wonach bücher nebst Siegel ausgeliefert hat. In dem hiesigen Arresthause sitzen jetzt 9 verurtbeilte Geist⸗ liche; keiner von ihnen darf Messe lesen, was Einzelnen früher erlaubt war. Im Allgemeinen werden dieselben ihrem Stande gemäß sehr schonend behandelt und genießen allen zulässigen Comfort, was von oben herab befohlen wurde; Mittags- und Abend⸗Tisch erhalten sie aus der Küche der „Schwestern vom h. Franciscus.“ Posen. Das hiesige Appellationsgericht ver— urtheilte den Weihbischof Janiszewski wegen des an den Religionslehrer Schrötter gerichteten Schreibens, in welchem Letzterer mit Excommuni⸗ cation bedroht wird, nach§. 47 des Strafgesetz— buches, wegen Theilnahme an einer strafbaren Handlung, zu 300 Thalern Geldstrafe, eventuell 2 Monat Gefängniß. Die erste Instanz sprach bekanntlich den Weihbischof frei, da derselbe nur als Bevollmächtigter des Bischofs gebandelt hätte. Trier, 9. März. Heute wurden die Pro— fessoren aus dem Priester-Seminare ausgewiesen und das Gebäude polizeilich geschlossen. — 9. März. Die„Trier'sche Ztg.“ meldet über die Vorgänge bei Schließung des Priester— Seminars: Von 9 Uhr Morgens sammelte sich eine Volksmenge vor dem Seminargebäude, welches die Professoren Mittags verließen, um das Mittags- mahl einzunehmen, dessen Eindringen in das Seminar die Polizei- Wache verhinderte. Die Professoren kehrten um 2 Uhr zurück, indem die Volksmenge ihnen den Eingang erzwang, sie folgten indessen Nachmittags der amtlichen Aufforderung, das Seminar zu verlassen. Dasselbe wurde be— setzt und Militär säuberte die Straßen, wobei nirgends Widerstand geleistet wurde, auch keine Verletzung stattfand. Die Stadt ist ruhig. München, 10. März. Die Commission zur Begutacztung der Anerkennungefrage des altkatho— lischen Bischofs Reinkens war gestern Abend zu einer dreistündigen Sitzung versammelt und wird deute nochmals zusammentreten. Indeß ist es schon jetzt sicher, daß die Commission dem Antrage des Referenten vollständig beistimmen wird. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 9. März. Im Abgeordnetenhaus wurde die Debatte über die consessionellen Vorlagen fortgesetzt. Der Cultus- minister erklärte, die Vorlage sei das Product ruhiger, vorurtheilsfreier Behandlung der gegebenen Verhältnisse, aber keine Vergewaltigung der katho— lischen Kirche; die Regierung könne den Miß⸗ brauch der Religion zu staatsgefährlichen Umtrieben nicht dulden und nicht gestatten, daß aus Gottes— Opposition werden; nicht ein Krieg gegen die Kirche, sondern eine Ordnung der Verhältnisse derselben werde dienein Mandatare staatsrechtlicher erklärte schließlich seine Geneigtheit, die hervor— ragenden Persönlichkeiten der Rechten, des Cent— und des linken Centrums zu empfangen, Ansichten über die Lage zu vernehmen und haben lediglich den Charakter von ([Für morgen sind vorläufig Stephan Bitto, Baron — 9. März. Gestern fanden in Neu⸗Pest gelegentlich der Beerdigung eines Metzgers, der der Selbstmord in Folge von Mißhandlungen Seitens der Stadt⸗Panduren gescheben sein sollte. Eine große Menschenmenge schleppte die Leiche vor das Gemeindehaus und bewarf dasselbe mit Steinen. Auf dem Friedhöfe wiederholten sich ähnliche Scenen. Einschreitende Panduren wurden mit Steinwürsen verjagt. Abends belagerte die Volkemasse das Gemeindehaus und erbrach die Thüren und Fenster. Die Polizei⸗Soldaten gaben schließlich Feuer und wurden 4 Menschen getödtet, mehrere schwer verwundet. Nachts wurde Militär requirirt. — 9. März. Während der gestern Nachts in Neu-Pest stattgehabten Unruhen wurde das Ge— meindehaus von zahlreich herbeigezogenem arbeits- losen Gesindel angezündet und die Feuerwehr von dem wüthenden Pöbel mit Steinwürfen zurück— getrieben. Erst nach Mitternacht gelang es, den Brand zu löschen, nachdem Militär eingetroffen war und die Lösch Anstalten schützte. Frankreich. Paris. Gutem Vernehmen nach hat der Minister der auswärtigen Ange— legenheiten, Herzog v. Decazes, in Uebereinstimmung mit dem Kriegsminister beschlossen, einen Militär- Attaché bei der französischen Gesandtschaft in Bern zu ernennen. Holland Haag. Nach einer officiellen Depesche aus Buitenzorg vom 6. d. M. ist die— Lage der Dinge auf Atchin unverändert; in den Umgebungen des holländischen Lagers und des Kratons herrscht vollkommene Ruhe. Die mit den Atchinesen verbündeten Eingeborenen haben sich größtentheils zurückgezogen. Holländischerseits wird energisch an der Befestigung des Kraton gear— beitet. Drei Schiffe sind mit Proclamationen an die Bevölkerung nach der West- und Nordküste gesendet worden. Großbritannien. Windsor, 7. März. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg sind heute in Gravesend unter enthusiastischer Begrüßung durch die zusammengeströmten Volks massen an's Land gestiegen. Nachmittags traf das junge Paar hier ein und wurde auf dem Bahnhöfe von der Königin und allen Mitgliedern der königlichen Familie empfangen. Spanien. Madrid, 9. März. Einer Meldung der Regierung zufolge ist Marschall Serrano seit 2 Tagen in Sommorrostro mit zahlreichen Verstärkungen eingetroffen. Die Wieder— aufnahme der Operationen steht bevor. Die Stimmung und die Disciplin der Truppen sind vor— trefflich. Die Regierung fürchtet nichts für Bilbao, das sich bis zum Aeußersten vertheidigen wird. Türkei. Konstantinopel. Der Sultan hat ein die Ernennung des Grafen Arnim zum deut- Decret unterzeichnet, welches die sonst nicht üblichen Worte mit„großem Vergnügen“ enthält.— Das Gerücht, das wegen Vorschusses von 130,000 Pfd. Sterling abgeschlossene Geschäft sei von der Pforte anullirt worden, ist unrichtig. Aus Stadt und Land. Friedberg. So sehr das„Seilspringen“ der Mäd- chen als gesunde Bewegung im Allgemeinen zu billigen ist, so darf es doch nicht stundenlang geschehen, wie dies so oft vorkommt. Was dabei passiren kann, wird uns aus Elberfeld erzählt. Es heißt von da: Am 27. v. M., Abends, starb das 7½j̃ährige Töchterchen eines Webers an Darmverschlingung. Diese Krankheit hat sich das Kind dadurch zugezogen, daß es Morgens nach Schluß der Schule mit mehreren Altersgenossen das sog. Seilspringen so lange— etwa 100mal nacheinander — ausführte, bis es vor Ermüdung fast umfiel. Das arme Kind, welches anfangs nur über heftiges Leibweh klagte, endete gegen Abend unter den gräßlichsten Schmerzen. Wir bitten deßhalb Eltern und Lehrer angelegentlich, doch ihr Auge darauf haben zu wollen, daß das erwähnte gymnastische Spiel in den nöthigen Schranken bleibe. R. Rodheim v. d. H. Am 5. März feierte die biesige Gemeinde das 25jährige Amtsjubiläum des Bürger⸗ meisters Incobi. Durch Herrn Kreistalh Hallwachs in Vilbel wurde dem Jubilar, der sich der allgemeinsten Achlung erfreut und auf den Rodheim mit Stolz blickt, das von dem Großherzog verliehene Kreuz des Philipps— ordens überreicht. Der Gesangverein brachte ihm ein Ständchen, die Gemeinde verehrte ihm einen schönen silbernen Pokal und die Zöglinge der Fortbildungsschule ein werthvolles Buch. Möge der Jubilar noch lange zum Segen seiner Gemeinde sein Amt verwalten. Darmstadt, 9 März. Gestern Mittag erschien in einem hiesigen Geschäfte der Hausknecht eines Hotels mit einem Schreiben, worin ein daselbst logirender Pbotograph aus Gießen, welcher mit dem betr. Geschäft seit Jahren in Geschäftsverbindung steht, 6 Loth Cyankali erbat. Der Cbef des Hauses nahm, da ihm der betr. Photograph, wie erwähnt, bereits schon lange bekannt, keinen Anstand, das Geforderte zu derabfolgen. Wie es sich nachträglich herausgestellt, hat ein jedenjalls mit den Verhälinissen des erwähnten Photographen auf's Genaueste bekannter, in dem Hotel logicender junger Mann, dessen Namen be⸗ nutzt, um sich das Gift, ohne Zweifel in selbstmörderischer Absicht, zu verschaffen. Der junge Mann ist in der Nähe von Gießen zu Hause und war am letzten Samstag im Examen für die Einjährig-Freiwilligen, in welchem er in⸗ dessen nicht bestanden. Am Samstaßg Abend telegraphirte er dieses nach Hause und scheint in dem Telegramm Line Andeutung gemacht zu haben, welche bei seinem Valer Besorgniß erregte, so daß derselbe sofort hierher reiste. In dem fraglichen Hotel wurde der junge Mann indessen nicht mehr vorgefunden; derselbe halte sich, nachdem er sich noch eine Flasche Champagner batte verabfsolgen lassen, entfernt, und ist bis jetzt noch nicht aufgefunden. Handel und Verkehr. 3 Friedberg, 11. März. Waizen 16 fl. 40 k.; Korn 14(.— kr.; Gerste 12 fl. 40 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 9. März. Waizen effectiv hies. 17½ fl. Korn 12/8—138¾ fl., Gerste 12½¼— 14 ½ fl., Hafer 11½ bis 11½ fl., Kohlsamen 16½ fl., Erbsen 12—14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12— 17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise versteben sich ouf 100 Kilo. Geld⸗Cours. Ihe 5 were Stämm iter, Buche Frankfurt am 10. März 1874. Preußische Friedrichsd'or..„fl.—— ö Pistolen ß Y„ Holländische fl. 10-Stücke.„„ h 0 5 31—33 Ducaten al mare„ 5 33—35 i 20⸗Frankenstücke„ 9 22½—23½% Englische Sovereigns.„ 11 49—51 1 Russische Imperiales..„ 9 39—41 Dollars in Gold... n Das der Deulschen Trausallanlischen Dampfschiffsabrts⸗ Dampfschiff„Goethe“, Capitain Tooobuy, trat am und voller Ladung von Hamburg direct ohne Zwischen⸗ häfen anzulaufen nach New-Pork an. 5 Lehrer-Waisenstift. Einmalige Gaben für das zu gründende Lehrer-Waisens slist haben gezeichnet: Lehrer Biisch 5 fl.; Reallehrer Lang 1 fl.; Seminarlebrer Süß 3 fl. 30 kr.; Seminarlebrer Kürchner 3 fl. 30 kr.; Professor Thurn 3 fl. 30 ke. Semimarlebrer Dr. Heid 3 fl. 30 kr.; Reallehrer Dr. Opel ö Bönstadt 1 fl. Summa 32 fl. wird gebeten.— Quiuung über Ablieferung an die Haupl⸗ kasse erfolgt späler. Friedberg den 11. März 1874. Dr. Heid. schen Botschafter in Konstantinopel genehmigendes 733 in bester Qualität bei M. D. Loeb. Gesellschaft(Adler-Linie) in Hamburg gehörende Posi- 5. März seine zweite diesjährige Reise mit Passagieren 1 1 fl.; Seminar-Direktor Schäfer 10 fl.; Lebrer Pabst zu 1 Um weitere Beiträge Repsluchen, Kleien, Schaaler Schaftaufen hen und 8 Kartoffel kann aut Bemalt Steigern J. währt werden Laubach Hau- in fürstliche Wischte Stan erkauft werder Hieinalweg. Hunger den Holz In dem G. des Holz; Die 8 1 ue aun 9 . Jagd- Verpachtung. . d da 00 l 5 i 900 Montag den 16. März l. J, Mittags 1 Uhr, soll den ze le Wald- und Feldjagd der Gemeinde Hausen, eireg * Nerz 22 Hectare oder 510 Großherzoglich Hessische Normal⸗ Norgen, auf eine Reihe von Jahren öffentlich meistbietend . der hiesi en. Gemeindestube verpachtet werden. g Bemerkt wird, daß dieselbe sich zum großeren Jagd— tam omplex der Gemarkungen Nieder-Weisel und Buß bach 1 Ae ehr gut eignet. A Hausen am 26. Februar 1874. 1* Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. 0 u, u Säue r. z tue Norstoigce ung . ag Versteigerung. 1 Nn, 80 Donnerstag den 19. März, von Vormittags 9 Uhr l be em, soll dahier das lebende und todte Inventar hiesiger nn Sutsverwaltung unter alsdann bekannt zu gebenden de Zedingungen versleigert werden, als: Pferde, Fohlen, 4 del gaselochsen, Kühe, Jungvieh, fette Ochsen, Fahrochsen, 1 enen, ber, 236 Hämmel, Oeconomiewagen, Pflüge, Eggen, 8, de Naschinen, Ketten, Geschirre, Fässer, 1 Schäferhütte, mn Schafraufen mit Krippen, Pferchhorden, Kartoffeln, · deu und Stroh in Parthien u. s. w. m Kartoffeln, Dickwurz, Heu, Grummet und Stroh Fate nnn auch schon vorher aus der Hand abgegeben werden. ieee Bemerkt wird, daß gegen genügende Bürgschaft den eng Steigerern Zahlungsfrist bis zu Weihnachten J. J. ge⸗ eie»ährt werden kann N re Laubach am P. Februar 1874. 1 W Gräfliche Rentkammer Sten Weber. 1— Zo f„ Bekanntmachung. a 02 Vom 1. bis 21. März d. J. werden von hier Ab- N„ gshalber circa 2500 Centner Heu, beste Qualität, 1 und 2 bis 300 Malter Kartoffeln abgegeben. E Oberseenerhof den W. Februar 1874. de Oräflich Solms⸗Laubachische Gutsverwaltung. . M Burg 2. 5 8 f Danni— 5 5 51 0 Bau⸗Holzversteigerung 9* 0 0 0 in Fürstlichen Schutzbezirk Herrngarten bei 4 Villingen. 13 Mittwoch den 18. dss. Mis, Morgens 10 Uhr, „ene fllen im obigen Schutzbezirk 150 Stück Eichen⸗Stamm enz 130 Fest⸗Meter, darunter 60 Stück sehr schöne, * were Stämme, ferner, 34 Eichen⸗Stangen 180 Fest⸗ 5 tter, 1 Buchen⸗Stamm= 0,66 Fest⸗Meter und 3 ge⸗ „ fischte Stämme von 0,71 Fest⸗ Meter Inhalt öffentlich K Erkauft werden. Zusammenkunft am Villingen-Ulfaer * J einalweg. „en Hungen den 9. März 1874. * 1 Fürstl. Rentamt: N 1 Demme. 1 Holz- Versteigerung. rkebt 1 In dem Gemeindewald der Gemeinde Soͤdel kommt 10 2 2 gendes Holz zur Versteigerung: ren Dienstag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr 50 Stück Eichen⸗Stämme von 65— 75 Centimeter Durchmesser urd von 10— 17 Meter Länge im Ganzen 150,08 Festmeter Inhalt, und welche sich zu Schiffsbauholz, Wellbäume und ähnlichen Zwecken eignen; Stück Buchen⸗Stämme Durchmesser und von Ganzen 51,43 Festmeter Inhalt; — von 40—90 Centimeter 9- 15 Meter Länge im „ 4 140 Gichen⸗Stämme mit 5% Festmeter Inhalt; N— 11 39 Nadelholz⸗Stämme mit 24,4 Festmeter Inhalt; * 1 Mittwoch den 18. d. Mts., N 30 U Vormittags 9 Ubr —35 245 Raummeter Buchen⸗Scheitholz 1. Klasse, . 712 86 5„ Prügelholz, 3 55 7„ Stockholz, g 11 3484 Stück Buchen⸗Wellen, 3* 43 RNaummceter Eichen Scheit Werkholz 1. Klasse, 1— 26 4„ Prüuͤgelholz, eee 42 9„ Stockholz, ee e 1641 Stück Eichen⸗Wellen, 1 Södel den 9. März 1874. 1 42. Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel. 230 Reiß. Bekanntmachung. tuslift. f Die am 2., 3. und 4. März d. J. in den Distrieten . edrichs berg, iuscheswald und Ruters abgehaltene 7 Azversteigerung wird mit dem Bemerken genehmigt, 1 0 24 die Abfuhrscheine von Freitag den 13. d. Mts. an Groß herzoglichem Rentamte zu Bingenheim in * mpfang genommen werden können. 1 Die Ueberlieferung des Holzes erfolgt Montag den e, d. Mis, Morgens 8 Uhr. 1 Nidda am 5. März 187. 1 Großherzogliche Oberförsterel Nidda. g Ro hr. 72⁰ 1 2 — 9 IV. S 6 Verlar — Lohrinden⸗Versteigerung im Re Es werden versteigert: I. Montag den 23. März l. J., von Nachmittags 2 Uhr ab, auf dem Rathhause zu Dillenburg Aus den zur Ober försterei Dillenburg(Oberförsterei-Verwalter Bender zu Dillenburg) gehörigen Waldungen des königl. Forsifiscus(400), der Gemeinden Dillenburg(100), Dons⸗ bach(48), Manderbach(168) Aus den zue Obersörsterei Ebersbach(Oberföcster Buchhold zu Bergebersbach) geböcigen Waldungen des königl. Forstfiscus ie rungsbezirke Wiesbaden pro 1874. 716 Cit. 600 Ctr. — N Aus den zur Ober försterei Eichelbach(Oberförster Blachert zu Rod a. W.) gehötigen mma 1316 Et. Dienstag den 24. März l. IJ, von Nachmittags 2 Uhr ab, auf dem Rathhause zu Limburg: Waldungen der Gemeinden Camberg(600), Eisenbach(120), Erbach(300) 1020 Cir. Aus den zur Oberförsterei Wörsdorf(Obersötster Hey mach zu Jostein) gehörigen Wald— ungen der Gemeinde Würges 336 Ctr. Aus den zur Oberförsterel Breithardt(Oberförster Chr ist zu Bleidenstadt) gehstigen Waldungen det Gemeinde Oberlibbach. 108 Etr. Aus den zur Obersörsterei Hahnstätten(Oberförster Thieß zu Hahnstätten) gehörigen Waldungen der Gemeinde Mensselden 275 Ctt. Aus den zur Ober försterei Catzenelnbogen(Obersörster Speck zu Catzenelnbogen) ge⸗ börigen Waldungen der Gemeinden Berndroth(70), Herold(60), Attenbhausen(80) 210 Cit. Aus den zur Oberförsterei Brandoberndorf(Obersöcster André zu Brandoberndorf) gehörigen Waldungen des königl. Focsifiscus 450 Cir Aus den zur Oberförsterei Weilmünster(Oberförster Franz zu Weilmünster) gebörigen Waldungen der Gemeinden Blessenbach(120) und Laubus-Eschbach(120) 240 Cit. Aus den zur Oberförsterei Weilburg(Obersörster Schraudebach zu Forstbhaue Wind⸗ bof bei Weuburg) gebörigen Waldungen det Gemeinden Cubach(72) Weindach(288) 360 Cit. Aus den zur Oberförsterei Runkel(Obersörster Conradi zu Runkel) geböcig ungen der Gemeinden Dehen(400), Ennerich(130), Eschbosen(35), Lindenholzba 15 Müblen(40), Niederbrechen(180), Oberbrechen(220), Seelbach(60), Steeien(60), Weyer (45), sowie aus den Fürstlich Wied'schen Waldungen(180) 1520 Ctt. Aus den zur Oberförsterei Dietz(Obersötster Paßbach zu Dietz) gebörigen Waldungen des königl. Forufiscus(100), sowie der Gemeinden Gückingen(60), Staffel(75) 235 Ct. Aus den zur Oberförsterei Merenberg(Obetsörster Nemaich zu Weilburg) gebörigen Waldungen des köͤnigl. Forsisiscus(600), sowie der Gemeinden Allendorf(60), Reichenborn (100), Waldbausen(204) 964 Cir. Aus den zur Oberförsterei Hadamar(Obersörster Alberti zu Hadamar) gehörigen Waldungen der Gemeinden Elz(150), Langendernbach(100) 250 Ctr. Summa 5968 Cit. — 7 Donnerstag den 26. März l. J., von Nachmitlags 2 Uhr ab, Aus den zur Ober försterei Chausseehaus(Oberfötster Heymach zu Forstbaus Caussee⸗ baus bei Wiesbaden) gehöcigen Waldungen der Gemeinden Biebrich⸗-Mosbach(200), Dotzheim (200), Frauenstein(120), Grorgenborn(100), Swierstein(200) 8 Aus den zur Oberfösterei Eltville(Odersörster Stahl zu Elwille) gebötigen Waldungen der Gemeinden Eltwille(480), Ervach(300), Neudorf(480) Rauentbal(480) Aus den zur Oberförsterei Oestrich(Oberföcster Cronebold zu Winkel) g börigen Wald⸗ ungen des Grasen Maluschka zu Schloß Vollrads a Aus den zur Oberförsterei Weißentburm(Oberförsterei⸗Vetwalter Dielitz zu Weißenthurm) gehörigen Waldungen der Gemeinden Eidingen(200), Jobanniseberg(336), Rüdesteim(360) Aus den zur Oberförsterei Lorch(Oderförster Lenders zu Rüdcsbeim) gehörigen Wald⸗ ungen der Gemeinden Aßmannsbausen(180), Lorch(600), Lorchbausen(480) Aus den zur Oderförsterei Caußb(Oberförster Schulz zu Caub) g börigen Waldungen der Gemeinden Caub(888), Dörscheidt(300), Sauerthal(82), Strütch(156), Welterod(156), Woll merschied(202) Aus den zur Oberförsterei St. Goarsbausen(Obersöcster Winter zu St. Goatsbausen) gehörigen Waldungen der Gemeinden Bogel(50) Bornich(200). Dablbeim(100), Kestert(175), Lierschied(100), Rettersbhain(150), Wellmich(125). Himmigbofen(100) 1 Aus den zur Oberförsterei Braubach(Obersörsler Metz zu Niederlahnstein) gehörigen Waldungen des königl. Forstfiscus. Aus den zur Oberfössterei Nastätten(Oberföcster Reitz zu Naflätten) geboͤrigen Walt ungen der Gemeinden Nastäiten(260), Mieten(300), Dietbardt(200), sowie aus den Fürst⸗ lich Wied'schen Waldungen(90) Wald⸗ auf dem Rathhause zu Rüdesheim: 820 Ctt. 1740 Cir. 150 Cit. 896 Cir. 1280 Cit. 1784 Cttr. 1000 Ctt. 60 Ctr. 850 Ctr. Summ 27 21. Freitag den Aus den zur Oberförsterei Homburg(Oberförster v. Huene S taatswaldungen Aus den zur Oberförsterei Cronberg(Oberföcster Gerstner zu Cronberg) Waldungen der Gemeinden Nied(250), Niederböchstadt(100), Schwanberm(300) Aus den zur Obersörsterei Königstern(Oderförster Schwab zu Königsteimn) Siaatewaldungen 4 Aus den zut Obersörsterei Wallau(Oberförster Hümmerich zu Wallau) gehörigen Waldungen der Gemeinden Diedenbergen(284), Kriftel(48), Langenhain(120), Marxhbeim (360), Sindlingen(144), Bockenhausen(96) Aus den zur Oberförsterei Rambach(Obersörster Müller zu Rambach) gebörigen Wald⸗ ungen des königl. Forsifiscus(150) sowie der Gemeinden Auringen(480), Oberjosbach(144) Niederjosbach(84), Königshofen(24) f ä Aus den zur Oberförsterei Jöstein(Obersbester Wilhelmi zu Iostein) gebörigen Wald— ungen der Gemeinden Idstein(750), Oberseelbach(130) zu Homburg) gehörigen gehörigen gehörigen März l. J., von Nachmittags 2 Uhr an, auf dem Ralbbause zu a 8500 Cit. Höchst: 200 Cit. 650 Cir. 150 Cir. 1032 Cir. 882 Ctr. 880 Cit, Summe Nähere Auskanft über die Qualität der Rinde, sowie über die Gewinnungs- und Transporikosten igen die obengenannten Forstverwaltungsbeamten. Wiesbaden den 28. Februar 1874. Ob — Der königliche mann. * 1 T 1 7 9 68 10 40 102 3 D * O billigst bei M. D. Loeb. * Aleesamen, Erbsen& wichen bietend versteigert: Holzmacher el. Holz-Versteigerung. Beinhards abgehaltentene Holzversteigerung i Raummeter Buchen-Scheitholz, und der erste Fahrtag auf 3794 Ci. ertheilen au ersorstmeister Bekanntmachung. 744 Freitag den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, l wird in hiesigem Gemeindewald nachstehendes Holz meist- 742 Die unterm Heutigen in dem Graͤflichen Repter st genehmigt 8. 5 Elchen r Montag den 16. l. Mts. 7 Buchen⸗Stockholz, anberaumt. 5 Eichen— 7 Wickstadt den 9. Marz 1874. Stück Buchen-Wellen, Gräfliche Oberfͤrsterei Assenbeim. „ Eichen 0 Schalla Eichen Stämme mit 3,16 Kubikmeter Inhalt. Eine Wohnung, 740 bestehend aus Küche hat zu vermiethen Wilh. Sturmfels, Hof le Zusammenkunft ist in der Hainbach bei der ber-Florstadt den 10. Marz 1874. Zimmern, Großherzogliche Bürgermeisterel Oder-Florstadt. Dau eng ee i m. und Kammer, apotheker. — —— 688 Wir empfehlen den Herren jedenen Sorten Superphosphate mit garan I Abs Posten zu den bil igsten Preisen. bei Abnahme größerer (l. 6708.) Superphosphate. Fabrikanten und Dünger- Händlern unsere ver Chemische Dünger-FJabrik, Wetzlar. tirtem Gehalt an löslicher Phosphorsäure Müller, Packard 8 Co., Holz-Versteigerung. 728 Dienstag den 17. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, sollen im Gettenauer Gemeindewald versteigert werden: 6 Raummeter Linden⸗Scheitholz, welches sich zu Werkholz eignet, 145 Raummeter Linden, 16 Raummeter Kiefern⸗Prügel⸗, 50,5 Raummeter Linden, 6,0 Naummeter versteigert werden: Kiefern Stock⸗ und 174 Raummeter Linden⸗, 82 Raum⸗ meter Kiefern⸗Reisholz. Sodann 30 Stämme Kiefern⸗ Stammholz von 16— 28 Cent'meter Durchmesser und 10— 14 Meter Länge, 72 Stück Kiefern Stangen von 9— 14 Centimeter Durchmesser und 8—11 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes. Gettenau den 10. März 1874. Großherzogliche 1 Gettenau. U h. Holzversteigerung. 734 Dienstag den 17. März d. J., Vormittags 9 Uhr, wird folgendes Gehölz und zwar! im Distriete Oberforst bei Boͤnstadt: 11060 Stück Eichen⸗Wellen, 1300„ Aspen⸗-⸗Wellen; im Distriete Eicherecke bei Ilbenstadt: 6 Raummeter Eichen-Prügelholz, 1600 Stück Eichen⸗Wellen, 200„ Birken⸗Wellen, 700„ Sahlweiden Wellen, 360„ Aspen⸗Wellen und 125„ Erlen⸗-⸗Wellen öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Gegen ge⸗ nügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis zum 1. Sep⸗ tember l. J. verwillizt. Die Zusammenkunft und der Anfang ist im Ober⸗ forste an der Altenstädter Chaussee. Schloß Ilbenstadt den 9. März 1874. Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentei. Biera u. ö Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 729 In den Distrieten Höhler und Kellersberg soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: ö 1. Montag den 16. März. Scheith. Prügelh. Stockh. Reis h. Raummeter. Wellen. Buchen 178 113 105 2290 Eichen— 15 22 1780 Nadel⸗ und Weichholz——— 11450 f Hiervon kommen die Bauholzsortimente Vormittags, die Nadelholzwellen Nachmittags zur Versteigerung. 2. Dienstag den 17. März. 111 Fichten⸗ und Kiefernstämme von 15 bis 38 Centimeter Durchmesser bis zu 24 Meter Länge mit 78,81 Kubikmeter; 59 Eichenstämme mit 14,62 Kubikmeter; 8 Buchenstämme mit 9,94 Kubikmeter; Eschenstamm mit 1,27 Kubikmeter; 74 Eichenstangen mit 5,92 Kubikmeter; 3187 Fichtenstangen mit 9,95 Kubikmeter Inhalt, darunter ea. 3000 Bohnenstangen und dgl; 12. Eichenprügelholz von 2½ Meter änge. Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr auf der Hauptschneise im Hohler unweit der Steinbacher Grenze ca. ½ Stunde von hier. Lich den 9. März 1874. Wimmenauer, Forstrath. Holz-Versteigerung. 738 Dienstag den 17. März l. J,, sollen in dem Stadt— e 1 in dem Distriet Buchwald, an der taße von Hungen nach Villingen, nachverzeichnete Holz— sortimente versteigert werden: g. 502 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 246 7„ Prügelholz, 192 5„ Stockholz, 468 5„ Reisholz. Die Zusammenkunft ist M. Buchwald. ft ist Morgens 9 Uhr im Distriet Hungen den 9. März 1874 Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. J. E. d N.: Bender, Beigeordneter. Eine schöne Wohnung 723 mit allen Bequemlichkeiten ist zu vermi ecfragen bei der Exped. d. Anz.. 743 In dem Graflich Solms-Roͤdelheim'schen Ossen⸗ heimer Wäldchen sollen nachverzeichnete Holzsortimente 900 Wellen Eichen⸗Stammreisholz, Sgr. Nummer, Jahren. Von George Hesekiel.(Fortsetzung.)— Deutsche Holzversteigerung. Dienstag den 17. l. Mts. 17 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 2 „ Eichen⸗ 1 6 0„ Nundscheit⸗(Werkholz), 12 75 Buchen-Prügelholz, 28 1 Eichen⸗ 3 24 1 Buchen⸗Stockholz, 29 7 Eichen⸗ 1 3 1 Nadel⸗ 7 38 5 Buchen-Reisholz, 12⁴ Eichen⸗ 5 125„ Dornen, 26 Eichen⸗Stämme von 15— 44 Centimeter mittleren Durchmesser bis zu 6 Meter Länge; 4 Nadel⸗Stämme von 17-31 Centimeter mittleren Durchmesser bis zu 7 Meter Länge; 31 Stück diverses Nadel-Stangenholz. Zusammenkunft am Ossenheimer Jagdhaus und An— fang der Versteigerung Vormittags präeis 9 Uhr. Wickstadt den 10. März 1874. Gräfliche Oberförst⸗rei Assenheim. Schallas. Arbeits-Versteigerung. 741 Samstag den 14. März, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Oppershofen das Ver⸗ kitten der Scheiben an den Kirchenfenstern einer öffent— lichen Versteigerung ausgesetzt werden. Vorschlagssumme 48 fl. Gambach am 10. März 1874. Schneider Bezirks⸗Bauaufseher. Daheim. Die soeben erschienene Nr. 23 enthält: Das grüne Thor. Roman von Ernst Wichert.(Fort setzung.)— Der Festungskrieg der Zukunft. Von Haupt mann Albert Schmidt.„1. Mit 3 Figuren.— Der Drossart von Zeyst. Roman aus der Zeit vor hundert 18 1 usgztzg nt zuppoch en usbunsauvapng po ing Vler tel jährlich Wöchentlich Bischöfe. 11. Dr. Conrad Martin von Paderborn. Mit Portrait.— Am Familientische: Bücherschau IX.— Das Juwel des Nils. Zu dem Bilde von Professor Werner: Mirjam, des Kustoden Toͤchterlein auf der Nil— insel Polä. Zu Bestellungen empfiehlt sich Carl Bindernagel in Friedberg. 726 Zum Geschäftsbetriebe meiner Russenbrennerei in diesem Jahre suche ich einen gewandten Geschäftsüber— nehmer gegen guten Lohn. Hungen den 9. März 1874. Philipp Hildebrand. Ewigen Kleesamen 687 Joh. Henchert (H. 6699e.) Nene Zwerg ⸗Obst. 699 und für's freie Land 12 Stück fl. 100 Stück fl. 1. 30 kr. und Blumensämereien offerirt die Gräfliche Hofgärtnerei Assenheim. 722 ein zuverlässiges, anständiges, kräftiges Mädchen, zur Pflege einer gichtleidenden Frau, zum baldigen Eln⸗ tritt. Gef. Offerten sub Chitkre R. 8 bef. die General- versendet, unter Garantie für Keimfähigkeit, auf Bestellung in jedem Quantum gegen billigste Berechnung in Westhofen(Aheinhessen). Aepfel und Birnen in kräftigen Exemplaren 3 24 kr., 12 Stück fl. 4., Topfpflanzen für Blumentische 1., Ziersträucher 12 Stück fl. 1., Erd beerpflanzen 100 Stück 48 kr., Bux⸗ baumpflanzen 100 Stück 30 kr., Pensee, starke Pflanzen, Ferner alle Sorten Gemüse Gesucht für Darmstadt 7 Für Confirmanden 711 empfehle eine schöne Auswahl weißer Taschentücher, gestickt und glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Tüll⸗ krausen, weiße Unterröcke Herrenhemden, feine Einsätze, Sorten Handschuhe, sowie Myrtenkränze zu sehr billigen Preisen. K. Friedrich neben der Vost. Besten Gienenhonig, 18 kr. per Pfund. 1 5 Ph. Dan. Kümmich. Euglische Speckbückinge, Marinirte Häringe, Russische Sardinen, Sardellen empfiehlt 72⁴ Wilhelm Bernbeck. Kalbfleisch, 737 das Pfund für 18 kr., verkauft K. Söllner, Hofmetzger. Eine Strickschule 734 für kleine Mädchen eröffnet Frau Hunzinger. Ein Canarienhahn 735(Harzer Roller) ist am 5. März entflohen. Dem Wiederhringer eine gute Belohnung. Näheres bei der Exped. d. Anz. Annonee. 736 In ein Putzgeschäft in Friedberg wird eine Putzmacherin gesucht, welche selbstständig arbeiten kann. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Anz. Zu verkaufen 730 ein noch neues Absperrgitter für Comptoir odes Vorplatz sich eignend. Wo? sagt die Exped. d. Anz. Einen Schweizer 682 zum sofortigen Eintritt sucht gegen guten Lohn G. Philippi in Friedberg Einen Nußbaumstamm, 725 12“ lang und 2 mittlerem Durchmesser, hat zu ver⸗ kaufen Conrad Reuß II. 718 Vorhemden, Corsetten und Crinolines, Halsbinden, alle Holz-Versteigerung. 739 Freitag den 13. März, Vormittags 10 Uhr, wird in der Burg eine große Parthie Brennholz, Dielen und Stückstecken verkauft. Friedberg am 12. März 182i. 1 Johs. Füller. Kirchenbuchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 1. März. Dem hies. Bürger und Bäckermeister Christoph Weißenbach ein Sohn Adolf, geb. den 30. Januar. 1. März. Dem Kaiserl. Postseeretär Karl Übrich ein Sohn Otto Julius, geb. den 13. Januar. 1 3 März. Dem Postgehülfen zu Butzbach Karl Heß eine Tochter Magdalena, geb. den 14. Februar. Beerdigte: N 1. März. Anna Katharina Klees, Ehefrau des hiese Bürgers und ehemaligen Bediensteten auf der Post dahier Heinrich Klees I., geb. Lingelbach, alt 66 Jahre 2 Monate 9 Tage, u den 27. Februar. 2. Maͤrz. Ein uneheliches todtgebornes Kind. 3. März. Karl Philipp Söllner, Söhnchen des hiest Bürgers und Seilermeisters Heinrich Friedrich Soͤllnei, alt 2. Jahre 22 Tage, 1 den 1. Maͤrz. 4. März. Anna Maria Hagemann, Tochter des verst, hies. Kreisboten Georg Hagemann, alt 53 Jahre 2 Monat und 9 Tage, 1 den 2. Maͤrz. Katholische Gemeinde. Beerdigte: i 26. Febr. Wilhelmina, geb. Seitz, Ehefrau des hies. Bürgers und Kaufmanns Karl Theodor Kranz, alt 20. Jahre und 2 Tage 5 den 24. Februar. Agentur der Annoncen-Expeditson von Rudolf Mosse (W. A. Gärtner) in Darmstadt. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 74 — Nittne Vit hunt ing: Fri 20. —— „Oesterre d Abgeore unenen Spe iu Regelung saelischen 9 brsorternif 1 1 Antrilte duninister in dfhalt Hauen. int kiriaz,