874. Donnerstag den 12. Februar. N 19. * e Gabel * d gn 1 be! Oberhessischer Anzeiger. . t- datt 2 8„ —— 1 a 5 2 Die Petitzeile 1 1 8 a 1 Erscheint jeden — Gärtner wird mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 61 Mare— 1 Mud Amtlicher Theil. Nd Loeb Aus dem Großherzoglichen Negierungsblatt ist zu publieiren: e 1 Nr. 4. sub 2. Bekanntmachung, die Einfübrung des Kilometers als Entsernungemaß im poftotensllichen Verkehr betreffend. 1 auf Nr. J. sub 1. 3 der Etgebnisse der Staatsschulden- Tülgungekasse⸗ Rechnung für 1871 betcessend. . 1 Friedberg am N. Februar 1874. Stoßherzogliches Kreisamt Friedberg. wann gt Trap p. 1 r 1* 1 1 f 1 Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundes gesetzblatte des Deutschen Reichs publieirt worden: Nr. 4. Verordnung, betreffend die Verwaltung des Reichsschatzes, Seite 9. Bekanntmachung, betreffend das Verbot des Umlauss der österteich ⸗ungarischen und 2 Whatländischen Guldenstücke u.. w., Seite 12. b trteete,* 1 g Sresfend: Einzahlung der Beiträge der Gemeinden zur Krciskasse. Friedberg am 9. Februar 1874. weine, Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. des. eim Nach einer Anzeige des Kreiskasse- Rechners sind noch viele Gemeinde-Einnebmer mit der Einzahlung der Beiträge für das 1. Quartal dieses 1+3„ Jores zurück. Sie wollen darum dafür sorgen, daß die Rechner sosort diese bewirken. Gegen Säumige müßten wir mit Strafen vorgehen. 3 7. : Verkau! tend 2 5 ire Die Ei 8 g—. a 4* 0 2 durch 1. Beitreibung der Gemeinde ⸗Intraden im Friedberg an 10. Februar 1874. zilbel. 1 f b Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg * en 0 n die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bodenrod, Dorheim, Butzbach, Dorn-Assenheim, Ilbenstadt, Maibach, Münster, Ober⸗ Rosbach, Ober- Wöllstadt, Ockstadt, Pohl-Gons, Rödgen, Schwalheim, Sodel und Staden. 32 Wir sehen der sofortigen Einsendung der obigen Kosten-Verzeichnisse entgegen; indem wir sonst Wartboten absenden müßten. 1 T r a p p. 6 4 1 enreffend: Das alpbabtiische Inbaltsvetzeichniß des Großherzoglich Oessischen Regierungsblattes von 1819— 4872. Friedberg am 10. Februar 1874. — Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo lichen Bürgermeistereien. 2 Da noch Viele mit der Berichterstattung in obigem Betresfe im Rückstand sind, so erinnern wir an umgehende Erledigung. 1 1. 1 Trapp * 7 b +— 1 Deutsches Reich.— der Reichstag wird schon in der aller⸗ Berathungen der Minister des Innern, der Justiz — 1 Darmstadt. Das Großherzogliche Regier— nächsten Zeit, unmittelbar nach der Präsidenten- und des Cultus von Preußen über Maßregeln gegen Mzsblatt Nr. 6 enthält: wahl, in seine Geschäfte eintreten; die gegen- tenitente Bischöfe, welche unter die Competenz des führer 15 Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der wärtige Session zeichnet sich vor den früheren Reiches faden, haben gutem Vernehmen nach die 1 zanzen, die Stempelabgabe von auswärtigen politischen dadurch allerdings sehr vortbeilhaft aus, daß alle Aufstellung eines Gesetzentwurfs herbeigeführt, zungen betteffend. g 3. II. uUebeisicht der für das Jahr 1874 genchtüzten wichtigen Vorlagen und fast das gesammte Arbeits- dessen Vorlegung voraussichtlich noch im Lauft Nil, lagen zur Bestrettung der Communalbedürfnisse in den material dem Reichstag bereits in den ersten Tagen der jetzigen Session des Reichstages erfolgen . Bingen. zugegangen sind, und von dieser Seite her also wird. f ib ti n ise Nidda und D 1 98 in den Gemeinden der ein Hinderniß nicht besteht. Einige an sich wichtige— Der Kronprinz, welcher bekanntlich unter bri atio V. r Anuahme e mur Krafft Vorlagen, die aber nicht gerade zu den wichtigsten den Freimaurern der großen Landesloge die höchste n ban der Orden. a 12 gehören, wie z. B. das Invalidengesetz werden Stellung einnimmt, soll, nachdem er bereits vor . Namensverändtrungen. im Plenum dald zur Verhandlung kommen, einiger Zeit die Absicht, dieses Amt niederzulegen, N eee Nn F. e bre die großen Vorlagen nach ihrer ersten privatim zu erkennen gegeben batte, dies etzt Hof, Lesung in den Commisstonen vorberathen werden. definitiv erklärt haben. Motivirt ist und wird N 4 ter⸗Gatd 0* N 1. Dletriech r⸗Gatbetrobiete Elise Löffler zur Hoftheater⸗Garderobe— g a Acker 8 0 walterin und am 29. 18— 4—— Es ist anzunehmen, daß der an sich knapp be- dieser Rücktritt dadurch, daß der Kronprinz seit 9 — ane zum Hosihtaterdlenet zu ernennen. messene Zeitraum bis Ostern ausreichen wird, um der Krankheit seines kaiserlichen Vaters in erhodtem * dci e Saeed e eg. die Geschäftslast zu bewältigen. Von den erbeb-⸗ Maße von den Staatsgeschäften in Anspruch ge⸗ n zu Gimbebeim im Krelse Worme mit einem lichen Vorlagen sehlt noch die Novelle zur Ge. nommen wird. Es wird dieses Ereigniß in den tlichen Gehalt von 800 fl.; die 1. kathol. Schulstelle 7 Güdesbeim im Kr. Bingen mit einem jährl. Gehalt werbeordnung und das Preßgesetz; doch werden betreffenden Kreisen um so lebdafter bedauert, als . 800 fl.; die evang. Schulstelle zu Wolfs beim im Kr. beide stündlich erwartet. der Kronprinz seinem Amte mit Energie und Liehr pwenbeim mit einem jährl. Gehalt von 450 fl.— Im Allgemeinen— schreibt die„Nat.- vorgestanden dat. Sein Nachfolger im Amt wird *. Berlin, 9. Fabr. Bei der im Reichstage Zig.“— bahnt sich unter den reichsfreundlichen vermuthlich der bekannte Kammerherr von Dach; 1 bete vorgenommenen Wahl des Prasidiums wurden Parteien des Reichstages ein gutes Einvernehmen röden sein. —% der Wahl des ersten Präsidenten 294 Stimm- an, das insbesondere durch das Entgegenkommen; Stettin, 10. Februar. Der Telegrapben * mel abgegeben. Davon waren 29 unbeschrieben, der nationalliberalen Partei den Geschäften des Vorsteher in Swinemünde meldet: Die See steigt ans zugl. n cen übrigen lauteten 263 auf Forkenbeck, Parlaments förderlich zu werden verspricht. Dem bei fürchterlichem Sturme mit rasender Schnellig- — auf Bennigsen. Forkenbeck, mit Acclamatien sentsprechend hat man sich denn auch betreffs der keit, und steht das Wasser bereits in den Sta⸗ * 4 mußt, übernimmt das Präsidium, bedauert Commisstonswahlen bereits dabin geeinigt, daß tionszimmern. weßbalb der Telegraphendienst augen- 24 I. Simsons Erkrankung und sichert eine un- die nattonalliberale Partei ¼ der Mitgliederzabl blicklich unmöglich ist. 1 krtelische Geschäftsführung zu. Für den erstenf stellen wird, die conservatide und Fortschrittspartei Klel, 10. Febr. Ein destiger Nord-Ost. Ice Präsidenten wurden 305 gültige Stimmen je ½ und die reichsfeindlichen Parteien. Es Wind fübrte eint Sturmflutd derdei. Ein Theil e Abgegeben. Davon erhielten Fürst Hobenlohe- wird dadurch allen Parteien Gelegenheit gegeben, der Stadt ist überschwemmt. Der deute fällige 1 Schillingsfürst 217, Arctin(Ingolstadt) 85, sich schon in den Commisstonen zur Geltung zu Korsber Postdampfer ist nicht eingetroffen. Seit 1 br. v. Stauffenberg 2 Stimmen. Hobenlobe]f bringen. Auch der sogenannte Seniorenconvent Mittag ist das Wasser im Sinken. 1 im dankend an. Zum zweiten Vice Präsidenten(Deputirte aller Parteien, welche die Aufgabe Posen, 8. Febr. Dem Erzbischof Ledochowski * derte mit 205 vos 295 Stimmen Hänel gewählt. übernehmen, den Verkehr unter den Fracttonen ist nach Ostrowo eine Vorladung des Kreisgerichts 1— Michensperger erhielt 81 Stimmen. Das Resultats zu vermitteln und Verständigungen anzubabnen„ Posen zum 24. Februar zur offentlichen Verband ⸗ 12 n darauf solgenden Schriftfubrerwabl wird in wird wiederbergestellt werden. lung wegen Vergebens gegen die Mai- Gesetze ——— d morgenden Sitzung veröffentlicht werden.— die nunmehr beendeten commissarischen zugegangen. 9 7 1 . — ————— * Cöln. des Verbots, in den Schulen Geltsammlungen zu die Summe zu die Religions- gerade, welche den Die näckig weigern, an der Buße Theil zu nehmen, kirchlichen Zwecken vorzunehmen, Lehrer derartige Sammlungen fortsetzen. Es ist hier vorgekommen, daß trotz abgezablt; es ist ihm aber nicht leicht geworden, beschaffen, da die Nomaden stämme Krieg berbeigeführt, sich bart Regierung bat nun verfügt, daß dieses auch von und jetzt in Ermangelung von Handelskarawanen Seiten der Religions-Lehrer zu unterlassen sei. — Ein weiterer Fall, in welchem eine Lehrerin die Schülerinnen nach der Regelmäßigkeit des Kirchenbesuchs zu höberen Plätzen steigen ließ, ist ebenfalls zur Kenntniß der Behörde gelangt, und dieses unpädagogische Verfahren für die Folge durch Regierungs⸗Verfügung untersagt worden. Coblenz, 9. Febr. Heute Morgen in aller Frühe wurde der gesperrte Pfarrer Wehn von Niederberg bei Ehrenbreitstein verhaftet und durch Gendarmen dem biesigen Gefängniß überliefert, nachdem er der Aufforderung zur Herausgabe der Kirchenbücher u. s. w. nur theilweise entsprochen batte und eine Pfändung zur Erlegung der er⸗ gangenen Geldstrafe nicht vorgenommen werden konnte. Die ganze Gemeinde Niederberg war notz der früben Morgenstunde auf den Beinen und wollte den Verhafteten im Zuge nach Coblenz begleiten, was die Gendarmen aber nicht zugaben. Trotzdem lief eine Anzahl Weiber beiderlei Ge⸗ schlechts webklagend dem Wagen nach bis an das biesige Gefängniß.— Ludwigsburg, 9. Febr. David Friedrich Strauß ist gestern hier gestorben. Ausland. Schweiz. Bern, 9. Februar. Die neue strafgesetzliche Bestimmung des Cantons St. Gallen, welche die Geistlichen im Falle des Kanzelmiß⸗ brauchs mit einer Geldbuße bis zu 1000 Fres. und bis zu vierjährigem Gefängnisse belegt, wurde in der Volksabstimmung mit 19,800 gegen 16,500 Stimmen angenommen. Frankreich. Parie, 7. Februar. Die Bureaux der National-Versammlung hatten heute die Commission zu wählen, welche den Antrag auf Ermächtigung zu gerichtlicher Verfolgung des Abgeordneten Melvil⸗Bloncourt prüfen soll. Von den fünfzehn Gewählten sind zwölf mit der Ver- folgung einverstanden, zwei machen einige Vorbe⸗ halte, und nur Pelletan wünscht dit Verwerfung des Antrags. In Versailles hieß es übrigens beute allgemein, daß Melvil-Bloncourt, dem Bei⸗ spiele Rant's folgend, sich der gerichtlichen Ver- folgung durch die Flucht entzogen habe. Belgien. Brüssel. Der Strile in Flemalle ise friedlich beigelegt. Aber bei dem tadelns werthen Vorgehen der Grubenbesitzer, die jetzt wegen des Fallens der Kohlenpreise ihre Arbeiter den ge— ringeren Gewinn entgelten lassen wollen und mit der Verminderung der Arbeitszeit die Löhne herab- setzen, ist eine Wiederholung derartiger Scenen nur zu wahrscheinlich. Großbritannien. London, 8. Februar. „Observer“ hat Grund zu glauben, Gladstone werde vor dem Mekanntsein des definitiven Re- sultats der Wahlen keine Entschließung fassen. 10. Febr. Die conservative Partei bat bis jetzt einen reinen Gewinn von 52 Sitzen auf- zuweisen, wodurch sie es schon zu einer Majorität von 38 Mitgliedern im Unterhause gebracht hat. Der„Morning Post“ zufolge wäre Hardy zum bedauerlicher Unglücksfall. verfehlte der Orksgerichtsvorsteher Leiler und stürzte so unglücklich auf den Kopf, sofortiger Tod erfolgte. Sprecher des Unterhauses ausersehen. Spanien. Madrid, 10. Februar. Die Regitrung hat dem„Imperial“ zufolge sich dazu Seine academische Wirksamkeit und leider auch verstanden, mit den Carlisten die gegenseitig ge- machten Gefangenen auszuwechseln. Rußland. Moskau, 7. Febr. Gestern die seßhaften Einwohner des Khanats überfallen und ausrauben. Amerika. Havana, 8. Febr. Der General- capitän Jovellar hat für die ganze Insel den Be lagerungszustand proclamirt und die Mobilisirung eines Theils der tragung aller Männer zwischen 45. Lebensjahre in die Listen zur Leistung des Kriegsdienstes angeordnet. Freiwilligen, sowie die Ein- dem 20. und Aus Stadt und Land. Rockenberg. Dieser Tage ereignete sich hier ein sehr Beim Heruntetholen von Heu Wolf eine Sproße der daß sein Gemeinde verliert einen sehr Todessall Die tüchigen und braven Mann und findet dieser auch in weiteren Kreisen allgemeine Theilnahme. Darmstadt. Am Freitag⸗Abend wurde auf der Strecke zwischen Groß⸗ und Klein⸗Gerau ein Petroleumfaß verloren und kam dasselbe mit einem kurz darauf passiren⸗ den Personenzug derart in Collission, daß das Faß durch nähere Berührung mit dem Aschenkasten der Locomotive in Brand gerieth, so daß man von Glück sagen kann, daß kein weiterer Unfall im Gefolge war. Darmstadt. Ende voriger Woche wurde hier ein Mädchen verhaftet, welches im Verdacht steht, ihr heimlich geborenes Kind beseitigt zu haben. Die Person leugnet überhaupt in andern Umständen gewesen zu sein, was indessen durch die gerichtsärztliche Untersuchung bereits constatirt sein soll. Allerlei. Frankfurt a. M. Der biesige internationale Maschinen-Markt findet bier vom 14. bis 18. Mai in der neuerbauten Halle des landwirihschaftlichen Vereins und deren Umgebungen statt. Mit demselben ist eine Verloosung verbunden, die den Zweck bat, neue Maschinen und Geräthe einzubürgern und Verbesserungen in Haus⸗ und Landwirthschaft in weiteren Kreisen bekannt zu machen. Zugleich soll dieselbe die Aussteller einigermaßen für ge⸗ dabte Unkosten entschädigen. Die Anmeldungsfrist dauer! dis 31. März. Von den meisten Eisenbahnen ißt bereits Frachtermäßigung, beziehungsweise freie Rückfahrt zuge⸗ sichert. Ein Standgeld wird für die ausgestellien Gegen⸗ stände nicht berechnet. Das Institui der Maschinenmärkte hat wegen der großen Vortheile, die es vor Ausstellungen bietet, rasch Anklang gesunden und scheint sich gerade für die Landwirthschaft, welche erst anfängt zum Maschinen⸗ Betried überzugehen, sebr gut zu bewähren. Frankfurt, 9. Febr. Am Samsiag wurde dahier ein Frauenzimmer verbastet, welches in Gießen ein Kind gestoblen, um solches zur Erregung von Mitleid auf ihren Betielgängen zu benützen. Das Kind ist bereits den Eliern, welches die Diebin verfolgten, wieder zugestellt worden. — Wie wir vernehmen, versuchte heute Morgen aber⸗ mals ein Dragoner, sich von dem Eisenbahnzug auf der Main⸗Weserbahn übersabren zu lassen. Der Bahnwärter, sowie zwei Kameraden, welche dem Lebensmüden nachge⸗ gangen waren, verhinderten dies Vorhaben. — Heute Morgen fiel ein Bremser am Forsthaus vom Zug der bessischen Ludwigs Bahn. Die Verletzungen, welche hieraus entstanden, waren unglückte auf dem Transport ins 9. Geistspial den Geiß aufgab. Derselbe hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. Frankfurt, 10. Febe. Geßern Abend kam an der Hanauer Bahn ein Rangierer aus Fechenheim mit dem unken Arm unter einen Wagen und erhielt dadurch eine gefährliche Quetschung. Bonn, 7. Febr. In ftübester Morgenstunde verschied hier heute der Professor der katholischen Theologie, Dr. B. J. Hilgere, ein Gelebrier, dessen hervorragende Fähigkeiten und bürgerliche Tugenden selbst von seinen Feinden— deren er wegen seiner oppositionellen Stellung zum vali⸗ canischen Concil nicht wenige zählte— anerkannt wurden. seine Ge⸗ sundyeit hatte in letzter Zeit unter Intriguen stark gelitten. Luzern. Das„Luzerner Tagblatt“ macht auf das eigenthümliche Zusammentreffen aufmerksam. daß der Nuntius bei seiner Abreise gerade das 800 jährige Jubi⸗ derartig, daß der Ver⸗ nahmen. die Neuvermählten im kaiserl. Palais die läum des Beflandes der Nuntiatur in der Schweiz feiern Glüdwünsche der verschiedenen Corporationen ent- kann. Im Jahre 1074 nämlich ist der erste Nuntius in die gegen. Abends fand im Theater eine Galavor- Schweiß gekommen, es war ein Heinrich Bischof von Chur. stellung statt. Nach dem darauf folgend Pacis. Der General Malthias Rybinoky, der letzte 1 9 5 5 f folgenden vam Oberbefehlshaber in dem polnischen Ausstand von 1831, Adelsklub veranstalteten Balle traten heute früh Na 3 Ubr der Kionprin 3 f ist zu Paris im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte 3. prinz und die Frau Kronprinzessin in den napoleonischen Feldzügen von 1806— 1813 gedient des deutschen Reichs und von Preußen sowit der und in der Schlacht von Smolensk das Kreuz der Ehren⸗ Herzog von Coburg die Rückreise nach Berlin an. e eee 3 Mee 1830¼1 Heule Abend findet. nahm er an allen Schlachten Thei und wurde nach dem He fat ft M Ball 97 dem e Fall von Warschau zum Oberbesehlsbaber der aufständigen verneur flatt. Morgen achmittag 5½ Uhr Armee ernannt, gab aber bald die Parthie verloren und werden der te die Neuvermählten und die tat am 4. Oktober 1831 auf preußisches Gebiet über. anderen Fürstlichkeiten nach Petersburg zurückkehren. Seitdem lebte er in Paris in tiefet Zurückgezogenheit. Petersburg. Der Khan 2 nee 170 Paris. In Caen herrscht im Augenblick große Auf⸗ bereits 100,000 Rubel auf die Kriegsentschädigung a ee ene regung. slückes„Perichole“ von Meilvac und Ludovic verboten, weil ein Schauspieler, welcher einen König spielte und dem die Krone vom Kopfe fiel, sich aus seiner lächerlichen Lage dadurch herausziehen wollte, daß er austief:„Dgel- dément, les oouronnes ne tiennent pas sur le töte des rols!“ Der Präfect sah darin eine Beleidigung des zu⸗ künftigen Königs von Frankreich, und duldese die weitere Aufführung des Stückes nicht. Die Caener nehmen für und gegen die Zukunftomaforität Partei und es kam in Folge dessen schon zu tüchligen Schlägereien in ber sonst so friedlichen Stadt der Normandie. New⸗Hork. Die Bierproduction in den Vereinigten Staaten belrug wäbrend des am 30. Juni 1873 beendeten Fiskaljahres 8,9 10,823 Barrels. In erster Reihe fleht der Staat New⸗Hork mit 2908342 Barrels, dann folgen Pennsylvanien mit 1,106.09 1, Ohio mit 842.011, Mafsa⸗ chusetts mit 609,923, New⸗Jersey mit 588,079, Missour⸗ mit 401,427, Wisconsin mit 367,731, Californien mit 209,055, Michigan mit 202,608, Maryland mit 200/083 und so abwärts bis auf Florida mit 168 Barrels. Ein Barrel Bier ist gleich 32 Gallonen, folglich beläuft sich die Gesammtproduction auf 265,146,336 Gallonen. Lriedberger Handelsverein. (Schluß.) Diese neue Seite der Thätigkeit des Handels, veteins würde natürlich nicht ausschließen, daß der Vorstand seine Aufmerksamkeit den verschiedenartigen Interessen des hiesigen Publikums, welche mit dez Ausführung des Bau's einer Bahn voa hier nach Hanau deutlicher erkennnbar sein werden, zuwendeg und sich hierbei die Vertretung solcher Wünsche, sprechen, angelegen lassen sein würde. Mittel, und zwar nicht unbedeutende, Es ist daher unerläßlich, daß ihn alle Stände und Be; rufsarten unseres Platzes nach Kräften unterstützen. An Schwierigkeiten wird es seiner Entwickelung ohnehin nicht fehlen. Die größte Schwierigkeit ist das Contingent von Vereinen, welches Friedberg stellt, es ware besser, unsere Stadt wäre in dieser Hinsicht ärmer. Zustand muß es zugeschrieben werden, daß unser Publikum meistens sehr geneigt ist, einem neue Vereine die Lebensfähigkeit ahzusprechen, obne ge— rade zu prüfen resp. abzuwarten, ob in dem neuen Vereine nicht gesunde Keime liegen, welche in ihrer allmähligen Entwickelung für das Gedeihen eines ganzen Gemeinwesens förderlich sein können, Die schlechte Gewohnheit, zu räsonniren, ohne ernstlich zu arbeiten, daß das, worüber räson⸗ nirt wird, verschwindet und Besseres an sein Stelle tritt, sitzt leider bei uns sehr fest. Unser Verein bietet Allen, denen es weniger ums Räson⸗ niren oder oberflächliches Kritisiren, als um ernstes Streben nach Verbesserung zu thun ist, Gelegen- beit zur Verwertdung ihrer Kraft im Dienste der Allgemeinheit. Der Abgeordnete Lasker sagte in seiner Rede am 29. December in Franksurt a. M.;: „Wir gehen einem neuen Zustand entgegen, in welchem ein Jeder sich daran gewöhnen muß, Zeit auf die öffentlichen Angelegenheiten zu verwenden. Wer eine gute brauchbare Stunde bierauf verwendet, nicht dles eine abgemüdelt Stunde sich mit dem Vergnügen einer Unterhaltung über politische oder Gemeinde Angelegenheiten vertreibt, von dem bin ich der Ueberzeugung, daß er sich eine solide, nicht eine oberflächliche Meinung bildet; denn dazu ist der Durchschnitts⸗Bürger ein zu guter Oeconom, als daß er werthvolle Zeit auf schlechte Arbeit verwenden sollte.“ Diese einfachen Worte enthalten ein Programm, welches wir für unsern Verein kurz so ausdrücken wollen: Jedes Mitglied und jeder Freund unseres Vereins bestrebe sich, daß die in der tägliches Arbeit wesentlich zum Ausdruck gelangende Sorge um das eigene geistige und körperliche Wohl nicht ausschließlich die Zeit ausfülle, jedes Mit⸗ glied und jeder Freund unseres Vereins wid einen Theil der ihm gebotenen freien Zeit und einen regelmäßigen Beitrag solchen Zwecken, deren Ersüllung nicht nur Einzelnen, sondern allen Be) wohnern unserer Stadt und selbst der Umgegend zu Statten kommt. Arbeitet unser Verein, so viel er vermag, mil an dem Erstarken des bis jetzt noch sehr darniedet seine Dicsem unerfreulichen welche dem allgemeinen Nutzen am Besten ente Soll unser Verein, wie angedeutet, nach ver⸗ schiedenen Richtungen hin arbeiten, so braucht er mch N Rheinpfah— Arge,. igen, da J e, wehre Nachiubel 1 und Unt me abu W. Fragt lub, 18 Bur 2 Been etui kheinichen dat dn am M. Vatted ö den— bitt de Genehmigung Bremen, nu be Vettttungen 1 felben Sitzung e Oden bes Lane bertine bilden, Jom zu de dchung ward iu desonderer 7 1 lurchgesübtur b dne nach dali 1 wurden bezügl gebende ktsali sogen, daß diere ekein braucht Affüllen zu könn dülrjen aber auch Männer, die in iefetun, 390 Montag 1 urden dabier zur Lieferung Marien G. * Ja 1 4% Freitag d bel in dem Zegenberz die 1 kuftchende Jagd 5 clue 20 Ne b auf 6 Jahre 5, 8 Ori 4 7 tnt, 120 u 1 raucht : e n Stünte ut W en Artig tet: ebe; „ n des 1 4 8 nacht ug d de Sete tri n fen 1 ent, 1 9 een eder eint 1. 1.„ eee 1 Un Ane 280 Aün 10 1 dcgüllen zu können; nebendem und abgeseben hiervon be⸗ Weber. f Kleie, Schalen, Drodmehl in der besten Qualität bei R. D. Loeb. zenden Gemeinsinns, hilft er dadurch das Ge⸗ y der persönlichen Verantwortlichkeit, welche Cin 0 gegenüber seiner Familie, der Ge⸗ inde und dem Staate dat, erhöhen, gelingt es n, an unserem Platze Einrichtungen ins Leben rufen, welche der Gesammthelt zu Nutzen und erer Stadt zur Ehre gereichen, so wird er da— ui den deutlichsten Beweis für seine Existenz, Be⸗ rchtigung, für seine Lebens fähigkeit gegeben haben. — A. C. Deulsche Gesellschaft zur Rettung chisfbrüchiget. Mittelrhein. Bezirk. Bekannt- b bestand bis zum vorigen Jahr ein„Bezirk für Süd⸗ deulschland“ mit dem Sitz in Karlsrube. Als in der ge die Jabl der Veirelungen und Mliglieder so erbeb- zug nommen balie, daß die Verwaltung eines, n Ssldweftdeulschland umjassenden, Bezuks nicht mehr seckmäßzig erschien, so wurde dieser in dtei zerlegt: den rtheinischen, miitelrbeinischen und schwäbischen. Der unlelrteinische sollie Hessen südlich des Mains und die Meinpfalz umfassen. Es zeigte sich aber sofort als ungeeignet, die Röbeinpfalz mii Sücdbessen zusammen⸗ zullen, da zwischen deiden nur geringe persönliche Be— zwungen besieben und schließlich für eine etfolgreiche Erksamkeit Kennmiß von Personen und Verbältnissen ud eine mölichste Fülle von Anknüpfungepunkien er sederlich ist. Grade diese Ectwägung aber legte auch die Junge nabe, ob nicht Oberbelsen, das bis jetzt(mit uu 2 Vettetungen: Gießen und Friedberg) dem Gesammt— daniemue noch gar nicht eingefügt war, dem mittel⸗ ruinischen Bezick zuzufügen sei. Der am 24. d. M. in Mainz versammelt gewesene Tgirksausschuß hal— eben aus den angeführten Grün⸗ d.:— diese Frage bejabend enischieden und wird, nach Emehmigung des Beschlusses durch den Vorstand zu men, mit bessen Vollzug und mit Gründung weiterer zretungen in Oberhessen energischst vorgehen. In der⸗ ben Sitzung wurde deschlossen, daß in allen größeren zen des Landes, falls sich nicht etwa förmliche Zweig⸗ ine bilden, Vertretungen durch Einzelne oder iis's zu veranlassen seien. Thätigkeit in dieser Be⸗ ung ward den Comilé's Mainz, Darmstadt, Gießen besonderer Pflicht gemacht, ebenso wie diese— nach ichgesührter Organisation— in der Presse der Provinz eee nachbaltige Wii Kamkeit üben sollen. Aeberhaupt winden bezüglich erfolgreicher Benutzung der Presse ein⸗ geende Beschlüsse gefaßt. In der That muß man sich hben, daß bierauf ein besonderer Werih zu legen ist. Der Fein braucht noch viel Geld, um seine große Aufgabe Arien abet auch sowohl et als seine Organe, jene wackeren Manner, die in Sturm und Nacht, der böoͤchsten Gefahr trotzend, die von sicherem Tode Bebrohten den Wellen zu eniteißen suchen, der vollen l der Landeleuie. Grade dieser ideale Gesichtepunkt ist von bervorspringender Wichtigkeit, getragen von der Theilnahme des Vaterlandes, im Bewußisein, daß so viele Augen auf ihm ruhen, arbeitet jeder dieser Braven frober, sicherer, opfetwilliger und even deßbalb mit mehr Ersolg.— Hoffen wir, daß diese be⸗ gonnene Eweiterung der Vereinsibätigkeit im Lande all wärts offene Herzen und offene Hände findet. D. Frankfurt a, M., 10. Febr. 1874. Die günstige Tendenz der gestrigen Börse blieb auch beute in Permanenz und entwickelte sich unter dem Ginflusse derselben eine ziemlich lebhafte Kauflust auf faßt allen Veckebesgebicten. Berlin sandte feste Course und einen sehr befriedigenden Bankausweis, welche Momente nicht wenig dazu dei trugen die Stimmung zu besestigen. Am Spcculations⸗ markt zeigten sich besonders Creditactien und Lombarden beliebt, während Staatsbahnactien etwas in den Hinier⸗ grund traten und mehrfach gegen die in steigender Richtung verkehrenden Galizier, welche heute wieder um 3 fl. ani⸗ mirten, umgelauscht wurden. Die Einnahmen der Staats⸗ bahn sind neuerdings wenig geeignet, Befriedigung zu ettegen. Cteditactien dewegten sich zwischen 244½ bis 245½ und blieben sest zu 245. Lombarden gingen von 164/— 165¼ und schlossen 165. Staatsbabhnactien ver- kebrten von 339½— 340. Von öͤͤsterr. Bahnen waren außer Galiziern auch Siebenbürger, Raab-Gratzer und Böhmen böber. Elbthal matter. Staatsfonds sest. Oeslerr. Renten anziehend. Spanier offtrirt. Prioritäten in guter Frage, namentlich Ungar. Ostbahn. In Banken waren die Umsätze beschränkt. Nürnberger Vereinsbank, Oesterr. Nationalbank, Deutsche Effectenbank und Vereinsbank höher. Darmstädier matter. Handelsgesellschaft zu 118 ¼ gesucht. Looseeffecten zeigten sich etwas velebter wie gestern. 1860er Loose gesucht. Meininger 100 Thaler⸗Loose, Cöln⸗ Mindener böher. 1864er, Ungarische und Neuchateler nach⸗ gebend. Kleine Meininger stark angeboten. In Berg⸗ werkspapieten fand beute ein recht animirtet Verkehr statt. Louise Tiefbau boben sich unter lebhafter Nachfrage um 14% Court sind 4%, Harzer 12% besser. Von Wechseln London und Wien tbeuret. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 10. Februar 1874. Preußtsche Friedrichsd'or fl. 9 57—58 Pigolen.„ 9 38—40 Holländische fl. 10⸗Stücke„ 9 52—54 Ducgten. 1„ 5 30—32 Ducaten al mare„ 5 31—33 20⸗Frankenstücke„ 92—22 Englische Sovereigns„ 11 48—50 Nussische Imperiales.„ 9 40—42 Dollars in Gold.„ 224—25¼ itte an Menschenfteunde. Ein hlesiger fleißiger braver Arbeiter wird schon seit faff drei Monaten durch eine schwert Krankheit an's Bett gesesselt und dessen Frau er— wartet täglich ihre Niederkunst. Die Noth ist eingekehrt und die aus öffentlichen Mitteln ge- botene Unterstützung unzureichend. Es ergeht daher an alle fühlende Herzen die Bitte um ein Schers⸗ lein für diese noch vielleicht längere Zeit brodlose Familie Gaben werden entgegengenommen bei der Redaction des Oberhessischen Anzeigers, Herrn Gebrüder Loeb, Herrn Jean Huber. Herrn Stadtrath Pfeffer, Herrn Bierbrauer Stein häuser. Marktberichte. Friedberg, 11. Febr. Waizen 16 fl. 40 k.; Korn 14 J.— kr.; Gerste 12 fl. 40 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Alle Preise verstieben sich per 100 Kilo. Frankfurt, 9. Febr. Waizen essectev bies. 17¾ fl., Korn 12%— 13% fl., Gerte 12½— 14 fl., Hafer 10½ bis ¼ ü fl., Kohlsamen 16 ½ fl., Erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12—17 fl., Rürsl 39 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo. Für W. Agele Witwe in Steinfurth sind ferner eingegangen von L. Fürth 1 fl.; Pfartet Bornagius in Fauerbach 30 kr.; Oberfilicutenant Jäger 1 fl. Gesammt⸗ summe det bei uns eingegangenen Gaben fl. 13. 54 kt., welche heute abgtsandt wurden. Die Expedition des Anzeigers. Istaclitischer Gottesdienst in Friedberg. Freitag Aesle 5 45 Uhr. Samstag Morgens 8 ¼ Uhr. Accht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage dwon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. ver Dußend, 4 fl. per halbes Dußend und 40 kr. per Glas gehorsamst.. Johann Maria Farina in Cöln. Leferung von Buchen ⸗ Scheitholz. Montag den 16. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, dden dahier 100 Raummeter Buchen⸗Scheitholz J. Classe iir Lieferung öffentlich versteigert. WMWarienschloß den N. Januar 1873. Großherzogliche Landeszuchthans⸗Direktion. 1 Serib a ö Jagd Verpachtung. Freitag den 20. Februar d. J, Nachmittags 1 Uhr, in dem Wirthslokal des Gastwirths Möckel in Jrgenberg die der Gemeinde Langenhain mit Ziegenberg swehende Jagd vou circa 900 Morgen Waldung und d 1200 Morgen Acker und Wiesengelände öffentlich 6 Jahre verpachtet werden. Ziegenberg am 7. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. um pf. * 2 N 7 Versteigerung. Mittwoch den 18. l. M., von Vormittags 10 Uhr sollen auf dem Gräftich Solms-Laubach schen gute zu Utpbe bei Hungen diejenigen Inventarstücke r öffentlichen meistbietenden Versteigerung unter als⸗ In bekannt zu machenden Bedingungen ausgesetzt werden, 7 von dem antretenden Herrn Pachter des Gutes . 2— 2—— t übernommen zu werden brauchen, als: Schlitten, Azquetsche, Mähmaschine und sonstige Maschinen und wüthe, wie Pflüge und Säemaschinen, dann Geschirre, er, Bütten ze. Laubach am 7. Februar 1874. Gräfliche Rentkammer Di bisher von Herrn Rittmeister von der Golz be⸗ Dwobnten Logis im 1. und 3. Stock des Heilischen br set u Buß bach sind anderweit zu vermiethen 1d N 1. 3 l. J. zu beziehen. 443 Duß bach. Louis Braubach. Täglich frische Bierhefe „in ber Brauerei„Zum stelnernen Haut“, ver 2 Georg Philipvi. Ich babe eine größere Parthie der beliebtesten Tän ze von E. Neumann, welche durch Auslegen im Schaufenster und durch Vorlegen beim Verkauf mehr oder weniger ram ponirt sind, übernommen und offerire die besseren derselben zur Hälfte, die schlechteren zu einem Drittel des Ladenpreises, so daß ein Tanz auf 6— 12 kr. zu stehen kommt. Ich kann dieselben jedoch nur auf feste Bestellung verkaufen. Carl Bindernagel. Holz-Versteigerung. 452 Im Stadtwald zu Lich, Distrikt Kronau und Kleinhäuserberg, kommen nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: 1. Bau- und Werkholz. Mittwoch den 18 Februar d. J., Morgens 9 Uhr, 105 Eichen⸗Stämme von 22— 52 Centimeter Durch⸗ messer u. 5— 16 Meter Länge(sehr schoͤne Stämme), 60 Buchen⸗Stämme von 30—40 Centimeter Durch⸗ messer und 5—8 Meter Länge, 10 Linden Stämme von W- 36 Centimeter Durch- messer und 9— 14 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist auf der Steinbruchschneise am Vicinalweg von Lich nach Hattenrod Morgens halb 9 Uhr. 11 Brennholz. Donnerstag den 19. Februar d. J., Morgens 9 Uhr, 220 Raummeter Buchen Scheitholz 1. Qualität, 130 5„ und Eichen⸗Prügelholz, 156 0 desgleichen Stockholz, 4000 Stück 5 Reisholz⸗Wellen, 20,000 Durchforstungs Wellen, 40 Haufen Buchen⸗Neisholz. Der Anfang ist an der Straße von Lich nach Laubach im Kleinhäuserberg. Zusammenkunft halb 9 Uhr daselbst. Lich den 10. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Jhrimg. Wollene Hemden, wollene und baumwollene Unterjacken e Unterhasen zu billigen Preisen dei K. Friedrich. 118 1 Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 442 In den Distrikten Schwarzwald, Mühlberg und Kübunter soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Montag den 16. Februar. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. ö Raummeter. Wellen. Buchen 23 4 98,3 1800 Eichen— 53 70 15²⁰ Nadelbolz— 9 5580 2. Dienstag den 17. Februar. 5 schwere Eichenstämme von 43 bis 70 Centi⸗ 10 Meter Lange mit meter Durchmesser bis zu 2,74 Kubik⸗Meser; geringere Eichenstamme mit 16,18 Kubik⸗Meter; Hainbuchenstamm mit 0,62 Kubik. Meter; Maßholderstämme mit 9,62 Kubik Meter; Fichtenstämme von 15 bis 44 Centimeter Durchmesser bis zu 14 Meter Länge mit 105,96 Kubik Meter; Eichenstangen mit 3,98 Kubik⸗Meter; Fichtenstangen mit 15.46 Kubik Meter; Raummeter Eichenwerkscheitbolz, 2 Raummeter Elsbeerprügelholz und 9 Raummeter Eichenprügel⸗ bolz von 2,5 Meter Länge. Zusammenkunft jedesmal, Morgens 10 Uhr, auf der alten Gießener Straße am Schwarzwald, unweit Hof⸗ Albach. Lich am 9. Februar 1874. 1 g 336 13 Wimme nauer, Forstratb 3977 Ich beabsichtige meinen mit ewigem Klee besäte Garten zu verkaufen oder zu vermietben. K. Neuner, geb. Kübnvardt. 461 Es wird eine gute Amme gesucht. Zu erfragen dei Hebamme Aletter iu Bad Naubelm ——— Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: E diet, die Verfassung der evang. Kirche des Großherzogthums betreffend. 0 Nicht zu verwechseln mit dem seiner Zeit ausgegebenen Entwurf der Kirchenverfassung.) 441 Diejenigen Herren Oeconomen, welche sich für Beseitigung der Branntweinsteuer in ihrer gegenwärtigen Form interessiren, werden auf Samstag den 1A. Februar, Nachmittags 2 Uhr, nach Friedberg, Hötel zu den drei Schwertern, zu einer Besprechung freundlichst eingeladen. J. A.: Rü 8 e rt. Frankfurter Laudwirthschaftlicher Verein. Ausstel lung a von Maschinen, Zucht-& Mast-Pieh am 14., 15., 16., 17. und 18. Mai 1874, verbunden mit einer Verloosung von 400 Gewinnen, bestebend in Zucht⸗ und Mast⸗ Vieh, laudwirthschaftlichen Maschinen, Haus⸗ und Garten Geräthschaften, insofern 30,000 Loose vergriffen sind. Die Verloosung der nur auf der Ausstellung anzukaufenden Gegenstände findet öffentlich vor Notar und Zeugen am 18. Mai 1874 statt Uebernebmer einer größeren Anzahl Loose erhalten entsprechenden Rabatt.— Programme, Prämienlisten, allgemeine Bestimmungen und Anmeldungs⸗Formulare zu den Ausstellungen, sowie Loose(bei Letzteren unter Anfügung des Betrages von 36 Kreuzer per Stück) werden auf franco einlaufende Bestellungen verabfolgt durch das Secretariat des landwirthschaftlichen Vereins, kleine Friedbergerstraße 2 in Frankfurt a. M.(H. 6373.) 130 Die Ausstellungs-Commission. Frisches Nierenfett, 447 Prima- Qualität, à Pfund 20 Kreuzer, in größeren Quantitäten billiger, bei Georg Schmidts Erben. Friedrich Waas. Johs. Engel. Georg Gröninger. Vorschuß-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft) Wir suchen für unser Comptoir einen Lehrling, der die nöthigen Vorkenntnisse besstzt. Der Vorstand: F. Hecht. Ermus. Mobiliar- Versteigerung. 446 Dienstag den 17. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung der Anton Lippold's Erben in der Vorstadt die nachgenannten Kleidungs⸗ stücke, zu dem Nachlasse der ledigen Philippine Lippold 390 Güter⸗Versteigerung. 445 Montag den 16. Februar l. I, Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachbeschriebenen Güter— stücke, der Heinrich Müller 11. Wittwe gehoͤrend öffentlich an den Meistbie fenden versteigert werden. Flur. 2 Alfte. br a See gehoͤrend, nämlich: 10. 109 94. Im Ried Frauenkleider, Frauenhemden, Röcke, 1 Tuchmantel, g 5 Strümpfe und sonstige Gegenstände Ge markung Fauerbach b. Fr. öffentlich meistbietend versteigert werden. Flur. Nr. 7—— 5 Friedberg den 11. Februar 1874. 4. 237. 1825. An der Wingertsgasse. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Friedberg den 10. Februar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foue ar. Hoftag Holzversteigerung. 449 Montag den 16. l. Mts. sollen in dem Gräflichen Revier Wickstadt, Distrikten Kühlwäldchen und Hasen— zahl, öffentlich versteigert werden: 14 Raummeter Buchen Scheitholz, Dia Mobilien-Verstei obilien⸗Versteigerung. 440 Freitag den 13. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, will Johannes Bullmann III Wittwe erbvertheilungs⸗ halber in ihrer Behausung öffentlich versteigern lassen: mehrere Fuder Korn, Weizen, Gerste, Hafer und Erbsenstroh, eine Parthie Spreu, 36* Eichen⸗„— e ede zu circa 30 bis 40 Centner Grummet und 1 giefern⸗ erkholz geeignet),„ 80 bis 100 Gentner Dickwurz 15. Eichen⸗Prü elhol Nieder⸗Rosbach am 9. Februar 1874. 2⁴ f Kiefern⸗ g 18 Neunmtteter 10 Großherzogliches Ortsgericht Nieder- Rosbach. 8 3. Fuß lang), Groh. 7 uchen⸗Stockholz,— 37 7 Eichen⸗ A d 9 G b 1 n die Herten Gerber 28 5 Buchen⸗Reisholz, 365 Zum Verkauf von Gerber-Wollen jedem Quantums 70„ Eichen⸗ 1 per Cassa empfiehlt sich 500 Wellen gichen Nelshon, Emil Leisching — 4 9 0 in Pösneck(Thüringen.) n, * 10 Fichten⸗Stämme von 15— 29 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 14 Meter Länge, 136 Fichten⸗ Stangen von 7 14 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 12 Meter Länge. Zusammenkunft am Forstgarten und Anfang der Versteigerung Vormittags präeis 9 Uhr. Wickstadt den 9. Februar 874 Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. Winterhandschuhe 455 und Stauchen äußerst billig bei Geschäfts-Verkauf. 451 Das seither von Herm. Bechstein mit bestem Erfolg betriebene Cigarren- und Confeetionsgeschäft ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei F. Hecht. Verloren. 450 Zwei Pferdedecken sind in Ober-Rosbach oder auf dem Wege nach Friedberg verloren gegangen. Der redliche Finder wolle dieselben gegen eine Belohnung Für Maskenbälle 464 fertige Domino in verschledenen Farben, sowst Larven, Kopfbedeckungen, Zinnschmuck, Gold. und Silber⸗ besatz. Jos. Hoffmann. 448 Nächsten Sonntag findet ein Handwerker⸗Ball wozu höͤflichst einladet Nieder-Forstadt den 11. Februar 1874. Das Comité. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung zu Friedberg. 444 Freitag den 13. d., Abends 8 Uhr, Comité-Sitzung. Tagesordnung: Ausstellungslotterie. 428 Von meinen Reisen zurückgekehrt, nehme ich unter heutigem Datum meine Brapis wieder auf und halte meine Sprechstunde des Mittags von 2—4 Uhr. J Bad⸗ Nauheim, 8. Februar 1874, Medieinalrath Dr. Bode qun., prakt. Arzt und Badearzt. Hausverkauf. 452 Das Herm. Bechstein' sche Haus ist erbver⸗ theilungshalber aus freier Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt F. Hecht. Ziegelei⸗Verkauf. 396 Meine in der Nähe des Bainhards, erst vor 6 Jahren neu erbaute Ziegelei ist zum Stehenbleiben oder auch auf den Abbruch ganz oder in mehreren Ab⸗ theilungen unter günstigen Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Der Bau ist zweistöckig, der untere Stock von Bac steinen, der obere Stock von Holz mit Backsteinen auk⸗ gemauert; die Stockhoöͤhen find 10 Fuß; in beiden Stöcken sind doppelte Durchzuge, auch zwei Stuben⸗ einrichtungen für die Arbeiter; der Ofen enthält unge⸗ fähr 18 bis 20 Klafter Ober-Rosbacher Mauersteinez sämmtliches Material ist erst 6 Jahre alt und noch sehn gut erhalten. Der Bau tignet sich zu zwei Wohnhäuserg im Saale des Heinrich Philpp Dauern heim fat, I egen Zuwebtt 874. — een, de 1 äh 58 8 Achanee , zadtee J fun 17888,. L II Kube Ne I unesrecgatt! J braßenpolgle J Dorchrien l. , Concutu heschwelfunge 1 fgefeier und A lchung gegen b lassenet Vert be Dampfteß II. Beka hie Ergebnsse FEirchensonde Innnahme it kr. Venglic Misir beßtegt sowohl, als auch für zwei Scheunen oder sonstige Oeconomiegebäude; die Sparrenlänge ist 28 Fuß, mit Ziegeln gedeckt, auch eine noch sehr Wasserpumpe von 130 Fuß Tiefe ist abzugeben. Des Käufern steht auch noch zu Gebot, daß die Kaufsummz gegen genügende Sicherheit bei dem Unterzeichneten zu 5% stehen bleiben kann. Assenheim den 4. Januar 1874. Eberhard Walther, nunmehr in wenigen Wochen von hier wez⸗ zuziehen, ersuche ich alle Diejenigen, welche noch eint Forderung an mich zu machen haben, ihre Rechnungen bei mir einzureichen. Gleichzeitig ergeht mein Ersuches an Diejenigen, welche noch bei mir im Rückstande sind, ihre Zahlungen bis zum 1. März an mich gelangen zu lassen, da ich nach diesem Termin meine Nücher meinen Bevollmächtigten zur Beitreibung übergeben werde. G. A. Velte. Waaren-Etiquettes in verschiedenen Größen, per Schachtel 12 kr, bei Da ksa gung. 453 Für die vielen Beweise der Liebe und Theilnahme während der Krankheit und dem Ableben der Frau Philippine Zimmroch, geb. Christian, sowie allen Denen, welche die Dahingeschiedene zu ihrer gefühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. an Unterzeichneten abgeben. Friedberg. Heinrich Hanstein V. K. Friedrich. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Praktischer Rathgeber Nr. 2.) Carl Bindernagel in Friedbetg 1 letzten Ruhestätte geleitet haben, sagen wir unsern kies⸗ 0 1005 r., b. in III. uebaft ute gußeiserne Agen zu 8 auß 0 arael. Rel Dachdeckermeister. 0 4 9 5„ Mftachnten, se Anzeige 75577 . Fan r 412 Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit gefälligt n 1000 f. an zur Kenntniß zu bringen, daß er in allen Schul⸗ und 1 J. Vobnu Realfächern Privat-Unterricht ertheilt. Auf Verlangen emden. können auch Schüler für das Gymnasium und technischz darng Fach vorbereitet werden. Näheres beim Unterzeichneten., 12 Nieder-Weisel den 6. Februar 1874. A Clas J. Fuchs, Lebrer. J 119 4 Jun Nasse be 8 409 Nachdem ich mich entschlossen habe, in lalala 1 dn Fine sunfadt N uptstaatgkaf Darmste lie Medien rd sol ei. Uh und 5 welcht die 9 kähmen dat