. 1874. Samstag den 11. Juli. M81. 2 8 1 n dere. 8 1 mene un** Conrad Ans f; 0 8 2— E schei t jed 3 ee areietlatt für den atis friedberg. bent See en eg zunsik eu Speis 5 1— te abrelisf. 5—.. Der in dem nachstehenden Signalement näher bezeichnete Musketier Michael Jakob Sommer der 4. Compagnie des 1. Hessischen N. Infanterie Regiments Nr. 81 hat sich am 1. d. Mts., Abends gegen 10 Uhr, aus der Caserne entfernt und ist bis jetzt noch nicht zurückgekehrt, ehen weshalb der Verdacht der Fahnenflucht begründet erscheint. a 5 Alle Militär- und Civil-Behörden werden dienstergebenst ersucht, auf den ꝛc. Sommer zu vigiliren, ihn im Betretungsfalle zu verhaften und erg. an die nächste Militär⸗Behörde abzuliefern, dem unterzeichneten Regiment auch hiervon Mittheilung machen zu wollen. Frankfurt a. M. den 5. Juli 1874. Hessen. Stirn: hoch. Augen: grau. bildung: regelmäßig. Statur: stark. 1 Halsbinde, 1 Paar Stiefeln. Sprache: deutsch. Bekleidung. Frankfurt a. M. den 3. Juli 1874. Königlich 1. Signalement eines Mannes der 4. Compagnie 1. Hessischen Infanterie Regiments Nr. 81. Vor- und Zunamen: Michael Jacob Sommer. Geboren den 14. Mai 1850. Religion: Evangelisch. Gewerbe: Brunnenmacher. Nase: gewöhnlich. Mund: gewöhnlich. Zähne: gut. Bart: Schnurr. Kinn: stark. Gesichtsfarbe: gesund. Gesichts⸗ 1 eigene Mütze, 1 Waffenrock 4 Garnitur, 1 Paar Tuchhosen 4 Garnitur, Geburtsort: Nieder- Florstadt. Kreis: Größe: 1 Meter 67 Cent. 5 Mill. Hessisches Infanterie-Regiment Nr. 81. Friedberg. Regierungs-Bezirk: Großherzogthum Haare: hellblond. r Hauptmann und Compagnie- Chef. Deutsches Reich. Darmstadt. Der erste Ausschuß der ersten Kammer der Stände tritt am Samstag den 11. d., Vormittags 9 Uhr, zu einer Sitzung zusammen. Gegenstände der Berathung sind: 1) die Vorlage des großh. Ministeriums der Finanzen, den Nach- trag zu dem Hauptvoranschlag der Staats-Ein— nahmen und Ausgaben des Großherzogthums für dn die Jahre 1873, 1874 und 1875 und die weitere Erhöhung der Beamtengehalte betr. ꝛc.; 2) ver⸗ 12 z schiedene andere Gegenstände. ant und ehre 20. d. tritt wahrscheinlich die erste Kammer wieder * zusammen, um ihre Rückstände zu erledigen. — Nach Art. 16 der neuen Gemeinde- und Staͤdte-Ordnung sind von der Wahl zu Gemeinde- räthen bezw. Stadtverordneten die Bürgermeister und Beigeordneten nach Analogie der preußischen Städte ⸗Ordnungen ausgeschlossen. Nach einer von dem Ministerium des Innern erlassenen Interpre— tation bezieht sich jene Vorschrift nicht auf die derzeitigen auf Grund der bisherigen Gesetzgebung ernannten Bürgermeister und Beigeordneten, hat Schwibt II., 5 1616 e dulung zergebung. vielmehr nur auf die nach Maßgabe der neuen ee Gesetze Gewählten Anwendung zu finden, wie dies schon aus der Intention des Gesetzes hervor⸗ deen geht. Die Entscheidung ist praktisch von großer ene Tragweite. enn Baum Berlin. Fürst Bismarck wird auch während seines Aufenthaltes in Kissingen sich mit den Reichstags Angelegenheiten beschäftigen, wie man nus dem Umstande schließen darf, daß der Geh. Tegationsrath Bucher, der einen dreiwöchigen Ur— nn aub zu einer Reise nach der Schweiz benutzt hat, „e, ich kach Ablauf dieses Urlaubes nach Kissingen degeben wird, um mit dem Reichskanzler zu arbeiten. — Im Cultusministerium sind die einleitenden . 3 Schritte geschehen, um die Gehalte der Pfarrer aut. und Pfarr- Adjuncten im ganzen preußischen Staate — v»urchweg, und zwar noch mit rückwirkender Kraft „om 1. Januar d. J. ab, auf die Summe von 9 500 Thlr. als Minimalsatz zu bringen. „zeig 1— Der Bundesrath hat in seiner letzten Sitzung 10 nuch, der„Magd. Ztg.“ zufolge, die Außercours- „etzung der süddeutschen Guldenstücke beschlossen. Dieselben sollen mit dem 31. Dezember d. J. ihre b Heltung als gesetzliches Zahlungsmittel verlieren. „ I Bleichzeitig ist eine stärkere Prägung von Reichs- Tupfermünzen in Aussicht genommen, um dem Be— sürfniß derjenigen Staaten, in welchen die Ein- ührung der Reichsmark Rechnung beabsichtigt wird, I entsprechen. unden— Der Kaiser von Brastlien hat an den keutschen Kaiser ein Telegramm gesendet, in welchem lerselbe sich wegen der durch das neue unterseeische Am Montag den Kabel nunmehr hergestellten nahen Verbindung mit Deutschland beglückwünscht. Kaiser Wilhelm hat sofort von Ems aus ebenfalls auf telegraphischem Wege eine freundliche Antwort nach Rio de Janeiro abgeschickt. — Eine sehr interessante Verfügung, die für die stetig zunehmenden geistigen Beziehungen zwischeñ Deutschland und Italien spricht, ist neuerdings vom Cultusminister erlassen worden. Es soll näm— lich fortan den preußischen Mediein-Studirenden, welche italienische Universitäten besuchen, ein Se— mester in Anrechnung gebracht werden. Vielleicht, daß die Schädigung allgemein menschlicher In— teressen, welche durch die Entfremdung Deutsch— lands und Frankreichs sicherlich eintritt, durch diesen gesteigerten geistigen Verkehr zwischen zwei anderen, ebenfalls in eminentem Sinne Richtung gebenden Cultur-Völkern, wieder einigermaßen aus- geglichen werden kann. — Das kronprinzliche Paar hat sich mit den jüngeren Kindern über Bremen, wo ein herzlicher Empfang stattfand, und von Bremerhaven auf dem Dampfer„Hohenzollern“, gefolgt von dem deutschen Uebungsgeschwader, nach der Insel Wight begeben, woselbst dem erlauchten Paare eine über— aus freudige Begrüßung Seitens der englischen Bevölkerung bereitet war.— Die beiden älteren Prinzen Friedrich Wilhelm und Heinrich haben sich mit ihrem Gouverneur und ihrem Erzieher nach dem Seebade Scheveningen begeben. — Die„Nordd. Allgem. Zeitung meldet, die spanische Regierung habe in Folge der von den Grafen Kanitz und Hatzfeldt über die Entschä— digung deutscher Kaufleute in Carthagena geführten Verhandlungen die vertragsmäßig vereinbarte Summe am 11. Juni“ bei dem Bankhaus Weiß weiler in Madrid zur Versügung gestellt. Graf Hatzfeldt habe den Auftrag erhalten, den dies— seitigen Dank in Madrid auszusprechen. Wilhelmshafen. Von hier wird mitge— theilt, daß das Panzerschiff„Wilhelm“ in der zweiten Hälfte dieses Monats den Hafen verlassen und einige Tage in der Nähe von Helgoland manövriren wird, um der Welt zu zeigen, daß das Schiff nicht festsitzt, gleichzeitig aber auch, um die See⸗- Tüchtigkeit der Maschine festzustellen. Augenblicklich sind 24 deutsche Kriegsschiffe in Dienst gestellt. 5 Saarbrücken, 7. Juli. Bei der gestern vorgenommenen Verhaftung des Kaplans von Namborn— derselbe hat wegen rechtswidriger Amtshandlungen 28 Monate Gefängniß zu ver— büßen— kam es beim Passtren des ultramon— tanen Hauptquartiers St. Wendel, von wo aus der Verhaftete per Bahn hierher gebracht werden sollte, zu ernsten Unruhen. Einige der ultramon— tanen Heißsporne und Mitglieder des Mainzer Katholikenvereins batten es verstanden, in den unteren Volksschichten die zu der geplanten Demon— stration erforderlichen Marionetten zu werben. Gegen 3 Uhr traf der arretirte Märtyrer zu Fuß in St. Wendel ein, begleitet vom Bürgermeister und einem Gendarmen, und umschwärmt von einem großen Theil der Namborner und anderer benach- barten Gemeinden. Unterwegs waren die beiden Beamten beständigen Insulten ausgesetzt; man warf nach ihnen mit Steinen und stieß die schlimmsten Drohworte aus. In dem Geleite des Märtprers befanden sich auch zwei andere Geistliche, die dem Tumult aber nicht steuern konnten, oder nicht wollten. Straßburg. Der Bischof von Straßburg hat dem Papste 65,000 Franken Peterepfennig geschickt, und ein Straßburger Kloster hat noch 4000 Franken extra gesandt.— Der von den elsässischen Pfarrern im Reichstage so sehr betonte „Steuerdruck“ scheint demnach im Lande selbst keineswegs bemerkbar zu sein. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 7. Juli. Erzherzog Albrecht ist heute nach Warschau zur Begrüßung des Kaisers von Rußland abgereist; derselbe wird voraussichtlich längere Zeit in Ruß land verweilen. Frankreich. Paris. Der„Ordre“ meldet, daß Raoul Duval nächsten Mittwoch einen Antrag auf Auflösung der Nationalversammlung einbringen werde, und daß er für diesen Vorschlag auf die Zustimmung der bonapartistischen Abgeordneten rechnen könne. Versailles, 7. Juli. Die Nationalver- sammlung beendigte in ihrer heutigen Sitzung die Berathung des Municipal-Wahlgesetzes, wobei die Erforderlichkeit eines zweijäbrigen Domieils für die Wahlberechtigung beschlossen wurde. Die Discussion der Interpellation Lucien Brun wurde auf morgen vertagt. — 8. Juli. Nationalversammlung. Verhand- lung der Interpellation Lueien Brun. Der Minister des Innern, Fourtou, beantwortet dieselbe, indem er die Unabänderlichkeit des Gesetzes vom 20. Nov. v. J. betont, auf die von dem Ministerium gegen die Bonapartisten und Radicalen getroffenen Maß— regeln hinweist und erklärt, daß das Ministertum entschlossen sei, die Amtsgewalt Mac Mahon's gegen jedweden Angriff zu vertheidigen. Ernoul erwidert. Von der äußersten Rechten, der Rechten und der Linken werden darauf verschiedene Tages- ordnungen gestellt. Die Regierung stimmt derjenigen des Deputirten Paris bei, welche lautet: 81 Nationalversammlung, entschlossen, die dem Mar- schall Mac Mahon als Präsidenten der Republik, unter Vorbehalt der Berathung der konstitutionellen Gesetze, auf sieben Jahre übertragenen Gewalten energisch zu stützen, gebt zur Tagesordnung über.“ Die Versammlung stimmt zunächst über die von Lucien Brun gestellte Tagesordnung ab, welche besagt:„Die Nationalversammlung, indem sie eine Debatte des Gesetzes vom 20. November ablehnt, spricht ibr Bedauern über die von dem Minisierium getroffenen Maßnahmen aus.“ Diese Tagesordnung wird mit 379 gegen 80 Stimmen verworfen. Ebenso wird die Tagesordnung des Deputirten Paris, welche die Zustimmung der Regierung bat, mit 368 gegen 330 Stimmen verworfen. Die Versammlung nimmt darauf die einfacht Tagesordnung mit 339 gegen 315 Stim- men an, worauf die Sitzung aufgehoben wird. Paris, 8. Juli. Nach der Sitzung der National— Versammlung reichte das Ministerium seine De— mission ein, deren Annahme indessen von Mac Mahon verweigert wurde. Das Cabinet bleibt sonach in seiner bisherigen Zusammensetzung. Man glaubt, Mac Mahon werde morgen an die Na— tionaldersammlung eine Botschaft richten, in welcher er von Neuem seinen Entschluß, die ihm über- tragenen Gewalten während 7 Jahren aufrecht zu erhalten, ausdrücken und ferner die Nothwendig⸗ keit betonen würde, seine Gewalten zu organisiren. Italien. Rom. Die Befestigung der Alpen- Pässe, die in der französischen Presse so viel Staub aufgeworfen, hat inzwischen wieder einen Schritt vorwärts gemacht. Die Genie-Direction hat ihre Studien vollendet, und die Regierung hat den General Menabrea beauftragt, sich an Ort und Stelle zu begeben, um sich über die Zweckmäßig keit der von ihr beantragten Forts- Anlagen ein Urtheil zu bilden. Der General wird sich in Folge dessen demnächst an die Grenze begeben und dabei von den Genetalen Brignone und Longo begleitet werden. Türkei. Konstantinopel. Der Sultan hat vergangene Woche den Khedive durch ein sehr verbind liches Schreiben eingeladen, ihm im Laufe des Sommers in Konstantinopel einen Besuch ab- zustatten. Amerika. Newyork. Die Cheyenne“, Comanche- und Jowa-Indianer drohen, 3000 Mann ark, mit Krieg. Die Regierung hat Truppen gegen sie abgeschickt. Aus Stadt und Land. Gießen, 7. Juli. Am 5. d. M. Nachmittags schwamm eine männliche Leiche in der Lahn bei Heuchelheim, welche, nachdem sie an das Ufer getrieben, dort bewacht wurde. Als das Gericht und der Gerichtsbof sich gestern an Ort und Stelle begeben wollten, wurde gemeldet: die Leiche sei die Nacht über weiter geschwommen. Ob sie einen Stoß erhalten oder freiwillig absegelte, können wir nicht sagen, das Erstere geschieht aber haufig, um den Gemeinden keine Kosten zu verursachen. Gestern wurde die Leiche in Atzbach geländel. Gießen, 7. Juli. Heute früh wurde in der„Hessen⸗ Kneipe“ ein Rock, in dem sich werthvolle Sachen befanden, gestohlen. Gleich darauf ermittelte die Polizei, daß der Rock beim Pfandleiher versetzt worden sei. Auch der be— schriebene Unbekannte war bald gefunden. Er fübrte allerlei verdächtige Sachen und Pfaudscheine bei sich, wonach er zu Frankfurt und Mainz Röcke und Regen⸗ schirwe versetzt hat. Auch hier hatie er vor einigen Tagen einen braunen Regenschiem, auf dessen Griff der Name „Neckel“ eingegraben ist, verpfändet. Allem Anschein nach ist der Verhaftete ein großer Dieb, der zunächst in Wirtos⸗ häusern zu siehlen pflegte. Auch besaß er ein Buch in russischer Sprache:„das Leben Jesu von E. Renan“, er scheint also auch einen reisenden Russen bestohlen zu haben. Hier hatte er sich seit 4 Tagen unter dem Namen„Techniker Essertz aus Mainz, einlogirt; vorher hat er die Namen: Mangold und Scholten gefübrt, jetzt nennt er sich bei der hiesigen Polizeiverwaliung Joseph Schladen aus Köln. Seinem bisherigen Treiben soll gründlich nachgeforscht werden. Offenbach, 7. Juli. Der bei der letzten Wahl⸗ campagne von der Lassaller Berliner Schule als einer der Reichstagscandidaten aufgestellie Schäfer betreibt nun dahier eine Wirthschaft. Gestern Abend betrat der Polizist Jost die Wirthelocalitäten des Genannten und bot Feier⸗ abend, was den Wirth dermaßen in Harnisch brachte, daß er einen Bengel ergriff und dem Polizisten über das eine Auge schlug, daß der Verlust desselben droht. Narmstadt, 8. Juli. Heute Morgen wollte der hietrorts sehr bekannte Jesel Grünebaum in der Langgasse Elwas den Zorn eines anderen Mannes, der ihm eine Katze in's Gesicht warf, welche den Jesel furchtbar zerfleischte. Groß-Gerau, 2. Juli. Der Rhein überschwemmt so eben wieder die Gemarkungen Astheim und Trebur. In letzterer Gemarkung stehen bereits gegen 150 Heklare noch nicht abgeernteter Wiesen unter Wasser, deten Ertrag noch vor wenigen Tagen einen Werth von 15,000 fl. repräsentirte, während jetzt kaum die Hälfte zu erwarten ist. Der den Feldern zugefügte Schaden läßt sich augen— blicklich noch nicht übersehen. Worms, 6. Juli. Gestern tagten dahier die auf einer früheren Versammlung zu Oppenheim erwählien Deͤlegirten der Krieger-Vereine Hesseng. Nachdem die Haupigrundzüge, welche darin gipfelten, einen Hessischen Krieger-Verband zu gründen, der die Selbstverwallung der einzelnen Bereine nicht beeinträchtigen, jedoch von nationalem Geiste durchdrungen sein solle, festgestellt waren, wurde zur Constituirung geschriiten. In den Vorstand des Verbandes, welcher von nun an den Namen, Hessische Krieger-Kameradschast“ führen wird, wurden gewählt: Herr Hauptmann Avenarius(Gaualgesheim), als Präsident, die Herren: Göbel(Oppenbeim), Medicus(Alzey), Raiß (Groß Gerau), Roemheld(Manz), Dr. Welcker(Sprend— Ungen), Gernsheim(Woems) zu Vorstands mitgliedern. Nachdem die Erwählten mit der Leitung der Geschäfie beauftragt, wurde die Versammlung geschlossen. Mainz, 8. Juli. Gestern Abend gezen 6 Uhr kam ein Individuum, das einen langen blauen Kittel an hatle und eine Mütze mit einem großen Schirm trug, in ein Haus auf der Löhrgasse und klopfte dort mit einem ge- wichtigen Stocke an sämmtliche Thüren des Panxterre⸗ Stockwerks, welches jedoch vis auf die zwei hintersten Zimmer leer steyt. Die Frau des deir. Hauses, welche allein war, sperrte vor Angst die Thüre zu, worauf der Eindringling sich in den ersien Stock begab und dort dasselbe Mannöver fortsetzte. Als der Mann nicht erreichen nämlich, daß der Schlüssel zum Atelier außerhalb bes Thürschlosses stack, und baute hierauf seinen Plan. Als die Vorbereitungen zu seiner Aufnabme im Gange waren und der Vorfübrer ebenfalls mit sichtlichem Interesse den verschiedenen Manipulationen folgte, machte der Engländer plötzlich einen Seitensprung, riß die Thüxre auf, schlug und schloß sie zu, und fort ging es nun in tollem Lauf. Die Polizei war zwar auch flünk; das Schloß widerstand einem kräftigen Ruck nicht. Der Vorsprung war jedoch schon zu bedeutend, so daß der Spitzbube leider enikam. Frankfurt, 10 Juli. anwesenden jungen Mann ins Bein traf. Die erhaltene Verletzung ist glücklicher Weise nicht gefährlich. Kassel. Das Programm für den vom 11. bis 14. d. M. dahier abzu haltenden neunten deulschen Feuer⸗ wehr⸗Tag ist soeben vom Local⸗Ausschuß bekannt gewacht worden. Die Verhandlungen werden im Ganzen zwei Tage in Anspruch nehmen. Montags findet ein vom Sländeplatz ausgehender Festzug sowie Manöoriten des hiessgen Feuer⸗Löscheorps statt, nachdem vorher die Prüfung der ausgestelllen Gerälhschaften durch die betreffende Com⸗ mission ersolgt ist. Freudenstadt. In Scharnbach wurde ein 63 Jahre alter Mann von seinen zwei Töchtern, wie es scheint, in einem Anfalle von Geistesstörung, im Bett erwürgt. Zuerst wurde er von der älteren Tochter im Schlaf über⸗ fallen, und als er die jüngere zu Hülfe rief, stand diese der* noch bei. Die Untersuchung wird Näyeres ergeben. Gerolstein, 5. Juli. Ueber eine vulkanische Er⸗ scheinung berichtet der„K. K.“: Vor etwa acht Tazen schon bemerkie man aun dem biesigen sog. Sittinger Mineralwasser-Brunnen ein äußerst heftiges Aufbrodeln und bei Weitem mehr Kohlensäure-Gehalt des Wassers, konnte, was er beabsichtigte, begab er sich wieder nach als man an demselben gewohnt ist. Jetzt aber seit vor⸗ 1 unten, sperrte vermittelst eines Dietrichs die Küchenthüregestern zeigt sich in dem erloschenen dulkanischen Krater auf, kramte sämmtliche Wäsche, die in zwei Körben lag der hier in der Näbe gelegenen Pappelkaul ein sehr pene⸗ aus und warf alles auf den Boden. Auf den Hülseruf trauter Schwefel- Geruch, und ausmerksame Beobachter der geängstigten Frau kehrte der Vagabund um, indem glauben sogar aus dem Innern desselben hervordringende, er die Küchentbüre hinter sich zuzog und das Weite suchte. leichte Rauchwöikchen bemerkt zu haben Der Mensch machte einen um so unheimlicheren Eindruck Trapezunti. Dahier ist kürzlich eine Familie als er bei seinen Manspulallonen auch nicht ein einziges bestepend aus einem Valer, sechs Söhnen und einer Tochter, Woet sprach. Bingen. Unter der Anschuldigung des Kindesmords wurde am Montag eine 16jäbrige hiesige Bürgerstocher verhaftet und nach Mainz in Untersuchungshaft gebracht. Wie verlautet, ist dieselde geständig, vor ca. 4 Tagen ihr neugeborenes Kind getödtet und zu Bingerbrück ver— graben zu haben, will aber den Oct der That nicht mehr mit Bestimmtheit anzugeben im Staude sein. Bensbeim, 6. Juli. Das„Mainzer Journal“ schreibt: Die gesiern daßier abgehaltene Katholikenver— sammlung war sehr zahlreich besucht. Es sprachen die Herren Graf v. Otling über Staat und Kirche, Baron v. Schierstädt, über den Liberalismus, Freiherr Franz v. Wambolt über den Verein deuischer Katholiken Nicolaus Racke über die gegenwärtigen Zeitderhälinssse und die Pflichten der Katholiken. Graf d. Otting brachte ein Hoch auf den Heiligen Vater aus und Hofgerichteratb und Landagsabgeordneter Dr. Frank toastirte auf S. K. H. den Großherzog. Allerlei. Pfafsenwiesbach. Ueber die neulich von Kransberg aus gemeldete Ermordung eines Kindes erfahren wir nunmehr folgende Details. Der Mö'der, ein sechzehn— jähriger Bursche, Namens Möbs von bier, machte bereits vor einem Jaor einen Angriff auf ein anderes Kind. Sein Vorhaben kam jedoch nicht zut Ausführung und die Sache wurde nicht weiter verfolgt. Am 30. Juni nun paßle er einem 14jährigen Mädchen aufz das Kind wurde jedoch dadurch gerettet, daß es einen anderen Weg nach Hause nahm, als es sonst zu gehen pflegte. Nun lockte er das andere kleine 9jährige Mädchen unter allerlei Vor⸗ wänden in den Wald, mißbrauchte ee, und um seine That zu verbergen, beschloß er es zu ermorden. Er band ihm Hände und Füße und suchte es mit einem Snicke zu erdrosseln; da dies nicht vollssändig gelang, trait er ihm die Brust ein und warf es, als es tod! war, in einen verfallenen Schacht. Das Kind wurde anderen Tages von der Gemeinde gesucht und dabei verrieth sich der Mörder, indem er sagte er babe er in einem Schachte liegen sehen. Der Verdacht fiel sofort auf ihn und man machte ihn dingfest. Er hat dem Staatsanwalt bereits ein umfassendes Geständniß abgelegt. Das Scheusal sitzt jitzt in Limburg und harrti seiner Aburtbeilung. Frankfurt, 8. Juli. Vesrflossene Nacht wurde auf der Allerhetligengasse ein Dachdecker von zwei Judividuen mißhandelt und von einem derselben gestochen. Der schwer Verletzte laumelte noch einige Schrite vorwärts und stürzie dann an dem„Casé Vicloria“ zur Erde. Es dauerte geraume Zeit, bis dem auf den Tod Verwundeten Hülfe wurde. den Thäter namhaft machen zu können, und Litzteter wurde, als er heute Morgen die Flucht ergreisen wollte, verhaftet. Frankfurt, 10. Juli. Gestern sollie der Engländer, welcher in dem hiesigen Arresthause unter dem dringenden Verdacht sitzt, ein Complice der Bande zu sein, weiche auf dem Coniment(in Stuttgart, Mannheim, Mainz, Frank— furt ꝛc.) mittelst gefälschter Cceditbriefe verschiedene Bank- häuser in empfindlichen Schaden brachte, Ppholographir! werden, damit sein Conterfei an die verschiedensten Polizei— Behörden geschickt werden könnte. Er wurde zu diesem Zwecle zu einem Photographen gefübrt, benutzle diese Ge— ein Händelchen machen und erregte dabei durch irgend legenheu aber zu seiner Flucht. Der Strolch bemerkte Glücklicher Weise war derselbe noch im Slande, verbaftet worden, die dem Trapezunter Korrespondenten des„Levant Herald“ zufolge in kurzer Zeit nicht weniger als zweihundertsünfunddreißig Morde verübte. Von dieser Anzahl sind die männlichen Mitglieder der Familie jedes für fünfunddreißig Morde verantwortlich, während die Tochler allein fünfundzwanzig verübte. Der Vater und zwei seiner Söhne wurden am 25. Mai gehängt; die anderen Söhne und die Tochler sehen im Gefängniße ihrem Prozesse entgegen. 1 Wie wird zur Wetterauer Industrie⸗ Ausstellung gearbeitet? Statt eines Fragezeichens hätten wir hier auch ein Ausrusungszeichen setzen lönnen; denn noch niemals hat in der Wetterau eine so all⸗ gemeine lebhafte industrielle Thätigkeit geherrscht wie jetzt. Ueberall in den Wohnungen und Werk- stätten der zahlrsichen Aussteller wahrnehmen wir Wetteifer und Emsigkeit nicht nur bei der Arbeit, sondern auch im Nachdenken darüber, wie in Bethätigung des Schönheitssinnes dem Einzelnen und dem Ganzen genützt werde, ganz in derjenigen Weise, welche ein Dichter(Rückert) so schön in den Worten ausdrückt: Wenn die Blume selbst sich schmückt, Schmückt sie auch den Garten, Einsender hat in dieser Beziehung bei gelegent- lichen Besuchen hiesiger Aussteller eine wahre Ueber- raschung und Freude genossen. Immer mehr und wahrhaft wetteifernd ist man bemüht die Ausstell⸗ ung zu dem zu machen, was sie sein soll, eine genossenschaftliche Reclame, zu dem Zwecke, sich geltend zu machen im eigenen wahren Werthe. Dieses ist sowohl ein Recht als auch eine Pflicht eines jeden Menschen. Im industriellen Leben zumal muß man zeigen was man hat und kann, damit Käufer und Verkäufer sich leichter finden können; und man mug sich hierbei eine fesse Stellung erringen und erhalten, um nicht auf die Seite oder in den Hintergrund gedrängt zu werden. Jenes Nachdenken über die Hebung und Hervorhebung der eigenen Leistungen ist also ein Segen der Arbeit; es ist dieses Nachdenken das selbe für die Industrie, was ein milder Mairegen für ein gut bestelltes Feld ist. Derselbe Eifer, wie hier, waltet auch zu Buß bach, Nauheim ꝛc., und aus den kleineren Orten der Weiterau kommen die Aussteller hierher, um sich von dern guten Fortgang des Unternehmens zu überztugen und die Versicherung zu geben, vaß sie für dasselbe mit Fleiß und Begeisterung weiter arbeiten und denken wollen. 10 Zwei junge Leute spielten gestern Abend mit einem kleinen Taschenrevolver, als plötzlich der Schuß los ging und einen zufällig im Zimmer anzitbendt der Aussiel stellung, fe den Ausente 1 a machen. Musicirtn die in Es will Anordnung Bei Edl — Hombr gatio nen. J Proritätsan 06 400 44 200 288 25 154 230 30 882 974 10 1336 1412. ptocent. An 500 fl. 5 Stad! . Aptil. L 1200 fl.— 349 373 3 Nassel, bessichen 40 zogen: N.. ——— Weller 2 2058 Die ung borgese wege vergel dingungen k Cs wird hie 3 bis 4 W sowie an besetzte Ce gebäudes Umständen werden. Lusttrag 13. Juli l. einreichen. Friedl 2 Ab? Der Eichenbohler laser und N N Nicht minder, wie der Eifer bei vielen Aus- 5 5 N en tellern, ist die Arbeitslust vieler Comitemitglieder. e 1. Auch diese Männer werden ihre schwere Aufgabe *— vestens lösen. Gute Ernteaussichten kommen dem 8 d. andwirthschastlichen Theil und dem Besuch der enn Auastellung sebr zu Statten. Hoffentlich begünstigt , auch gutes Wetter das Unternehmen, damit die e ee, ei letzterem so vielseitig kund werdenden guten rrrdelter 2 Absichten ihre Erfüllung finden. 1* Jm Die Ausstellung wird in dreierlei Hinsicht eine „ den enziebende Kraft äußern: durch die Leistungen „„er Aussteller, durch die Ausführung der Aus- 88, ellung, sowie durch verschiedene Einrichtungen, die lh en Aufenthalt in den Ausstellungsräumen angenehm fachen. In letzterer Hinsicht seien inbesondere das n Nusiciren auf den ausgestellten Pianino's und en ie in Aussicht genommenen Concerte erwähnt. e s will das Ausstellungscomite bei allen seiren Unordnungen eingedenk bleiben des Bauspruches: „** Ju Bei dem Bau muß Kunst auch walten, n Edle Schönheit ziere ihn! u Verloosungen. a Homburger Eisenbahn. 4½ proc. Obli⸗ atlonen. Homburg, 23. Juni. Vom 4½ptocent. e eg, tioritätsanlehen ad 1,050,000 fl.: Lit. 4. Nr. 35 172 Dan 06 400 418 463 464.— Lit. B. Nr. 26 133 169 173 S9 268 283 348 460 544 639 781.— Lit C. Nr. 55 etch 54 230 326 370 434 483 514 518 640 653 657 704 18 32 974 1059 1121 1205 12060 1232 1270 1319 1331 0 336 1412. Rückzahlvar 2. Januar 1875. Vom 4½ eee zug rocent. Anleben ad 130,000 fl.: Nr. 29 96 139 225 500 fl. Rückzahlbar 1. Juli 1879. Nr. 11623 4000 Thlr., Nr. 74559 2000 Tblr., Nr. 95914 109937 je 1500 Thlr., Nr. 20339 47872 60947 je 1000 Thir., Nr. 135 40488 63573 88162 51570 je 400 Tol., Nr. 1236 72736 76167 93278 114081 114083 120937 123784 132676 145 483 je 200 Tolr., Nr. 1234 3131 4351 10086 15432 26375 47856 50486 52544 53506 63555 63561 84756 93298 114020 123501 126032 146775 139002 144445 je 130 Tylr., N.. 147 1228 1231 1237 3442 3444 4360 5026 5031 9035 9044 11602 14608 15438 16371 21116 24159 24165 26358 26378 27782 27787 32937 32947 36489 36598 37582 38401 42131 42732 42731 44660 44664 45111 45115 8656 48928 48931 49004 55283 55284 59786 59796 63552 68277 65285 68288 69312 69323 73186 73196 76159 76172 80953 80957 80958 81277 81278 83054 85764 84759 84761 84772 84774 85407 88156 93276 93280 93281 92286 93289 95912 95923 96335 96580 96592 97829 104757 105251 105261 105271 108703 108756 108762 121398 123786 123789 126040 127280 130397 132696 136756 136764 138960 138973 139790 141729 158602 158607 164546 164710 164713 165690 167754 167761 167771 je 100 Tolr. Auf die übrigen 2850 Nummern, zu den gezogenen Serien ge- börend, fiel eine Prämie von je 70 Thlrn. Ba dische fl. 35. Loose. Die Gewinnliste kann auf em Burau der Redaction eingesehen werden. Schaumburg⸗Lippe'sche Prämienanleihe— Ziehung am 1. Juli. Haupipreise: Ne. 25261 à 11 000 Thlr., Nr. 18226 à 1200 Thlr., Nr. 39328 600 Thlr., Nr. 8144 à 400 Toaler. Handel und Verkehr. Frankfurt, 8. Juli. Der beutlige Heu- und Strobmarkt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. 30 kr., Stroh per Ceniner 1 fl. 36 kr. bis 1 fl. 50 kr., Butter 1. Qualität 36 kr., 2. Qualität 34 kr., Eier das Hundert 3 fl.— kr. Maurnz, 9. Juli. Productenmarkt. Waizen per Juli; N Jahreszahl 1873, sind täuschend nachgeahmt und nur durch einen bohlen Klang zu unterscheiden. Ob diesmal Jerlohn oder Hörke, welche ftüher Falschmünzern als Sitz dienten, wiederum den Herd dieser falschen Münzen bilden, kann nicht mit Gewißbeit angegeben werden. Geld⸗Cours. Frankfurt am 9. Juli 1874. Here fl. 9 34—36 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 9 45—47 Dien, nn n n„ 5 32—34 Ducaten al marco N„ 5 34—36 20⸗Frankenstücke f g„ 9 25½—26½ Englische Sovereigns„ 11 315 Russische Impertales.„ 9 42—44 Dollars in Golde.„ 22½, 20% Bad⸗Nauheim.— Kurhaus. Wochenprogramm für die Unterbaltungen vom 12.— 18. Juli. Sonntag den 12. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und 6-8 Uhr. Montag den 13. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und 7-9 Ubr. Dienstag den 14. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und von 6—7 Uhr. Abends 8 Uhr: Extraconcert von Ftl. Wal Belena(Sopran] und den Hrn. Hermann Zimmer (Piano) und Ehrlich, königl. preuß. Kammermusikus, U Fauteuils 1 fl. 45 kr., I. Rang ü fl., II. Rang 30 ke. Mittwoch den 15. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und 7—9 Uhr. Donnerstag 4—5 Uhr. den 16. Juli: Concert von 7—8 und dends 8—11 Uhr: Réunion Dansante. Freitag den 17. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und — dad Stadt ine egen. Mainz, 15 fl. 10 kr. per Nov. 13 fl. 33kr. Korn per Juli 10 fl. 6—7 Ubr. Abends 8 Ubr: Diletianten⸗Theater zum 1— April. Lit. C. 18 200 50 3 100 fl. 1 109 11157 kr., per Nov. 9 fl. 55 kr., 85 Dec.— fl.— kr. Hafer Besten des Kur⸗Hospitals. Lusispiel: Die zäctlichen Ver⸗ N 3. N fl. e 261 3ʃ1 58 5050 1 5* 8. Rübsl Nane l Benedix. Fauteuil à 1 fl. 45 kr., * 0 fl. ückzahlbar 1. October. der Och. 19 fl. r. Raps per Sept. 8 fl.(Nummerirter Platz 1 fl. der K.assel, 1. Juli. Bei der heutigen Ziehung der Kur⸗(Falsche Zehnmarksfücke.) Man schreibt der Samstag den 18. Juli: Concert von 7—8, 4—5 und g 6 essischen 40 Thlr. Loose wurden folgende Hauplgewinne] Essener Zeitung“ von der Ruhr, daß in der Rubrgegend 7—9 Uhr. Illumination und Feuerwerk am Teich von — rzogen: Nr. 123779 32,000 Thlr., Nr. 80959 8000 Thlr.,“ falsche 10- Mark- Stücke coursiren; dieselben tragen die Gebrüder Kramm. g K 1 Kriens 2 5 Fr r. Wetterauer Industrie⸗Ausstellung. Zu verkaufen N CErste neue —. N 2094 eine Bäckerei mit sämmtlichem Inventar und guter 1 7 3 Wirthschafts- Vergebung. Kun er anne. Holländische Vollhäringe 2 f b 1 1 l Kundschaft in einer großen Stadt unter günstigen Be— g 9 010 19 CCC 8 gesen 5 3 Toͤnnchen von 25—50 Stück — rege vergeben und können die darauf bezüglichen Be- 5—— 0 ** ungungen bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. N 3 Carl Daniel rank Ur 9 Industrie⸗ es wird hierbei noch bemerkt, daß die Ausstellung eirea Die 1 un d W. U 8. l.—— et! bis 4 Wochen dauern wird und daß bei der Oeffnung,. 7 ö N 2113 Es wurde auf der Chaussee zwischen Friedberg 1„wie an 1 oder 2 noch zu bestimmenden Tagen gut Io Chocoladen- abrik und Berstadt am 9. Juli ein kleiner dunkelgrüner Hand⸗ 8 un dus ichn aner von Gebrüder Stollwerck 8 7 7 3 5 3 dt 2 0 9 0 5 0 a K. 4 f 338 get 0 ei Heinrich Waas, Lohn⸗ 1 umständen durch das Comite tine Bierpumpe aufgestellt in Cöln übergab den Verkauf ihrer vorzüglichen 4 kutscher in Friedberg, abgeben. 8 8 4 verden. Fabrikate in* 1 C. F. Walz, in T Ar Lusttragende wollen ihre Offerten längstens bis zum[Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. 1961 8 8— Gerl 3. Juli l. J., Morgens 8 Uhr, bei dem Unterzeichneten Gro. er Ausverkauf 1 K 1 en wil inreschen. ö C1 im Hause des Herrn Karl Schäfer vis Avis der Po — 1 5— 5.— 4 8 8 Post „ Ardeit Friedberg den 5. Juli 1874. r 2 Das Comite der Ausstellung. 2088 Es we ö lle 1 , vit 1 5, r porch 24 Jahre erprobt! Ieanen der Siu end möglichen Sorten 2 Sontbel, Bausttelfu. f 5 f Weißwaaren, als: Kinderschürzen von 18 kr. an, 4 6 ee Anatherin- Mundwasser Kinderhosen und Kleidchen, alle Arten Kragen 1 952 Der Unterzeichnete hat eine große uantität von Dr. J. G. Popp, k. t. Hof⸗Zahnarzt und Man 1. 5 9 152 1 kichenbohlen(Abfälle) zu verkaufen; brauchbar für in Wien, schetten, ganz billig, Negligéhanben, blaser und Schreiner. a. Konrad Stamm, Zimmermeister, Schwalheim. Drodmehl und Kleie 1893 billigst bei M. D. Loeb. 214 Zu Hochzeitsgeschenken sehr geeignet: 8 haffce⸗ und Thee⸗Servicen, Leuchter, Dosen, Theeseien, jortenschaufeln ꝛc. von fl. 2. 30 kr. an. Heste Preise, delle Bedienung. L. Hanau, Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter. 1703 Mein großes Lager in Fommerpantoffeln, Worgenschuhen in Lasting, Lastingstiefeln mit d ohne Zug empfehle wieder für diesen Sommer in oßer Auswahl und zu äußerst billigen Preisen. Heinrich Diehl, usagasse 384. Leere Oelfässer 219 zu Pfuhl⸗ und Regenfäassern sich eignend, in großer iunswahl bei Georg Groß. Ein Wagentuch 111 genießt seiner vortrefflichen Eigenschaften wegen einen europälschen Ruf und eine Probe damit wird Jedermann zu dessen regelmäßiger Anwendung bestimmen, wie es denn auch von zahlreichen Aerzten bei Zahnübel angerathen wird. Preis per Flasche 20 Sgr. und Thlr. 1. Dr. Popp's Anatherin-Zahnpasta. Feine Zahnseife zur Pflege der Zähne und dem Verderben derfelben vorzubeugen. Jeder— mann sehr zu empfehlen Preis per Dose 20 Sgr. Vegetabilisches Zahnpulver. Es reinigt die Zähne entfernt den so lästigen Zahnstein und die Glasur der Zähne nimmt an Weiße und Zartheit immer zu. Preis per Schachtel 10 Sgr. Dr. Popp's Zahnplombe zum Selbstausfüllen hohler Zähne. Preis per Schachtel 1 Thlr. 15 Sgr. Zu finden in den meisten Apotheken Deutsch— lands, sowie bei dem Depot in Friedberg in den Apotheken; in Bad-Nauheim bel Apotheker Dr. W. Uloth. Lehrlings-Gesuch. 2118 Für ein hiesiges Spezerel-, Glas- und Porzellan— geschäft wird auf sogleich ein mit den noͤthigen Vor— kenntnissen versehener junger Mann als Lehrling gesucht. 209 hat in Auftrag zu verkaufen Schwarz, Hoftaxator. Naheres bei der Exped. d. Anz. gestrickte und gewebte Säckchen in Wolle und Baumwolle von 20 kr. an, Handschuhe, weiße und farbige Taschentücher und noch vieles andere, Alles zu den billigsten Preisen, ausverkauft. Ebenso empfehle 300 Dutzend genäbte Corsetten in allen Farben und Mustern für Erwachsene so— wobl, als für Kinder von 30 kr. an, eine große Parthie Strohhüte von 12 kr. an, Herrenkragen in allen Nummern in Leinen und in Schirting von 90 an schon in neuesten Mustern. Der Ausverkauf dauert nur mehrere Tage. H. Foerster aus Darmstadt aun r—.— 2 unsreo. wird von Richter's 55 1 5 Verlags-Anstalt in Lues& 2 Loeipꝛig versendet: Ein 48 S6[Seiten starker Auszug aus Dr. Airy's Natur⸗ 3 zs bbeilmethode.— Diese vorzügliche Schrift sollte dss ssich jeder Kranke, welcher 7. F sschnell gesund werden will, 1 8 28 flemmen lassen.— Gratis! Grati 81 8 2 F ässer, 2093 in gutem Zustande, gefälliger Form und ver⸗ schiedener Große, sich sehr zu Pfuhl⸗ und Regen- ze. Faß eignend, sind stets vorrathig bei Carl Leonhard, Essigfabrikant in Friedberg, neben dem Landgericht. Corseten ehr billigen Preisen bei K. Friedrich. — 2— zu Friedberg in 1874. 2092 Auf vielseitig aͤusgesprochenen Wunsch besimmen wir nunmehr den Einlieferungstermin für die Ausstellungsgegenstände vom 27 Juli bis 5. August. Wetterauer Industrie-Ausstellung Freiwillige Bürger⸗Feuerwehr. Samstag den 11. Juli, Abends 8½ Uhr, Generalversammlung im Windecker'schen Felsenkeller. 6 2117 Der Commandeur. kehter-Confertnz ö *— 17 9 3 Die Ausstellung beginnt den 16. August. du. Gi. einzelnen Ausstellungsfestlichkeiten wird in den Lokalblättern speciell eingeladen. Vom 13. bis 2111 Mittwoch den 15. d 2 1 2 u 0 Schulhaus Bap! we 20. September findet die landwirthschaftliche Ausstellung(im Anschluß an die ge⸗—— 5 i 9 7 werkliche) ibre Ergänzung. 1 k k U Ock dt in den! Ausloosung und Schluß der ganzen Ausstellung erfolgt, wie bemerkt, Sonntag den U 3 f 4 0 Naut 20. September. Vom 1. bis 10. September können indessen, wenn Aussteller oder Käufer es Joa Sonntag den 12. Juli gut besetzte Harmonle⸗ und 1 wünschen, einzelne ausgestellte Waaren der formirenden Industrie zurückgegeben werden. Tanzmusik, wozu freundlichst einladet 24 Friedberg den 4. Juli 1874. 6 Für das 5 77 5 Katharina Steyer. 10 öckel. ebhuth. 8 J 7 — 5 Gefrorner Aepfelwein, 10 20 1 5 2112 per Schoppen 8 kr., nehme von heute an frise Windecker's Felsenkeller. 2 822 ahn, 38g Male Sonntag den 12. Juli 4 B— ben d Kirschenfest Butzbach. 2099 Sonntag den 12. d. Mts. Nachmittags Harmonke⸗ 4 und Tanzmusik auf dem Belustigungsplatz, Abends Ball 4 9 im Hessischen Hof. 5 ausgeführt von der Kapelle des 80. Regts. unter Leitung ibres Kapellmeisters Herrn Heinemann. 24 52 En 12 Kr. Anfang 4 Uhr. f 4 iegenberg. 200 8 8 1 N den 12. Juli findet dahier Harmonie⸗* Kurhaus zu Bad-Nauheim. renn . 2 90 2121 Dienstag den 14. Juli 1874, Abends 8 Uhr, Air 0% N 1 Zur gefälligen Beach tung. Coneert 2062 Meiner geehrien Kundschaft diene zur Nachricht, n de von daß jede Woche und zwar Dienstags Strohhüte gewaschen 15 8 2— 8 1 995 1 5 Aae e 1 * 5 werden. ugleich empfehle mein assortirtes, aufs reichs⸗ 170 F r a 1 1 E in W̃᷑ a l 8 B e 1 ena(S b p* a n) haltigste ausstaffirte Lager in neuesten englischen Sa age e e ECT Hermann Aae(Piano) den han, dil dee e d und Mützen 4 of un werden ganz billig verkauft. 0 *. 52 8 8 3 Die neuen Kriegerhüte können bei mir im Einzelnen Nobert Ehrlich(Violine), Königl. preuß. Kammermusikus. sowie in Parthien sche gane Veresge a te e Programm. 9 zu dem Fabrikpreis bezogen werden.* 3 in hi 15„Never till li 9278 75 a 5 0. eparaturen aller Arten Hüte, hauptsächlich das päußers N ddt 4 1 e e f A 1 Herr Hermann Zimmer. Wodernisiren der Seidenhüte(Cylinder) in 11 meistbietend b) Grande étude d'octaves von Kullak. f 1 5 g i Erinnerung bringend, sowie alle in Hut und Mützenfach I n! 2. Scherzo capriccioso von David Herr Robert Ehrlich. einschlagende Artikel Reitdecken Sohlen, Filtrirtrichter, in 7 N 3. Ballade aus dem fliegenden Holländer von R. Wagner. Fräulein Wal⸗Belena. Verdichtungs⸗Filze ꝛc. ꝛc. bei billiger Preisnotirung, durch iüne 4. 2) Nocturne(Des dur) f 5 empfiehlt die Hutfabrik von a jedem öffer b) Ballade(As dur) n Chopin. Herr Hermann Zimmer. Carl Schmidt II., Fried 5 Am Meer von Schubert Fräulein Wal⸗Belena. gegenüber dem Rathhaus. 5 5 8 von Lißt Herr Hermann Zimmer. G lèe⸗ d Ei l 7 a) O Sonnenschein von Schumann 5 5 elee⸗ Ul ö inmachg f kl, N b) Ständchen aus dem Nachtlager von Granada von Kreutzer 7 5 5(Fräulein Wal⸗Belena. We n eee 1* 3 75 1 1 8. Lombarden⸗Fantasie von Vieutemps„VV Herr Robert Ehrlich. Georg Groß. 10 dor 2 2 8 2* Juni Eintrittspreise: 8 Vänsadt f Fauteuils 1 fl. 45 kr. 1. Rang 1 fl. 2. Rang 30 kr. Im Teinwaschen und Bügeln 10 lan Der Verkauf der Karten findet in der Expedition der Kurliste, im Kurhaus und Abends an der Kasse statt. Philippine Schönhals, geb. Schmidt, W 5 Wohnung bei Schuhmacher Jost in der Vorstadt. 0 N C II h e 7 m e 1 T C 1 ch h a u 8. 2110 Feine baumwollene 5 Sonntag den 12. Juli 1874. Unterjacken 7 . für Herren und Damen empfiehlt billigst Concert 3 Uhr an 5 U 5 Fellerberg ausgeführt von dem Nauheimer Musik-Verein, g Todesanzeige und Danksagung. U 6 1 1 g 2114 Es hat dem Allmächtigen gefallen un ern W. Feuerwerk, Illumination und Gondelfahrtsf en we e 1 ristiau Waas 0 bei günstier Witterung. 5 an am 8. Juli, Mittags 3 Uhr, 8 f 5 zu sich abzurufen und bitten um stille Theilnahme. a Entrée: Herren 12 kr., Damen 6 kr. 2106 Zugleich sagen wir allen Denen, 1 1 W 10 * blichenen zu seiner letzten Ruhestätte begleiteten, 1 Ob! 0 unsern tiefgefühlten Dank.. oꝛg I* II eim Die trauernden Hinterbliebenen. 550 beige de : 3 0 4 rüczahlher 2 7* l 57— 1 Anf 55 1 i rien. Seon EEB cher Felsenkeller. Fiche Nuesgen für Friedberg. 2080 Soyntag den 12. Juli findet a Evangelische Gemeinde.. aner Ge 2* 5 Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler.. dhe eiter 855 f 6. Sonntag nach Trinitatis. dsse i N Gottesdienst in der Stadtkirche; 1 f 2 Rage 85 1 7 9 7 y. N statt, wozu freundlichst einladet 5 achmittags: Herr Diakonus Meyer.— st e Earl Fritz. 77 Be Die rühmlichst 5 0 ormittags: Herr Pfarrer Baur. 01 di N önnen angesehen Nachmittags: Herr Candidat Strack. kel enn Liens bekannten Lanzischen Haud 4 Dreschmaschinen und zum Fabrikpreise Dame Red.: Carl Bindernagel 7 Sagen 1 2100 bezogen werden bei Jean Huber in Friedberg. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. 10 val (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 28 und eine Beilage.) ch er 10 idt sc, — Bügel! 2081. M 81 Holz⸗Versteigerung. 2015 In dem Gräaͤflich Solms-Rödelheim'schen Revier Wickstadt werden versteigert: . Dienstag den 14. l. Mts. in den Distrikten Haardt und Abtswald. 26 Raummeter Buchen ⸗Scheitholz, 48 2 Eichen⸗Scheitholz 5 5 Buchen⸗Prügelholz 24 5 Eichen Prügelholz, 52 5 Buchen⸗Stockholz 78 5 Eichen⸗Stockholz, 150 5 Buchen⸗Reisholz, 120 Eichen⸗Reisholz, ** 30 Wellen D Mittwoch den 15. l. Mts. n den Distrieten Hasenzahl und Dornberg. 4 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, ornen. 8„ Eichen⸗ Scheitholz, 4„ Buchen⸗Prügelholz, 8 Eichen Prügelholz, 32 5 Buchen⸗Stockholz, 52* Eichen⸗Stockholz, 20 5 Buchen⸗Reisholz, 100„ Eichen⸗Reisholz, — 4 Nadel-Reisholz, 2175 Wellen Eichen⸗Durchforstungs⸗Reisholz, 87⁵„ Nadel⸗-Reisholz, 600„ Dornen. Zausammenkunft am ersten Tage am Eingang in den Distrikt Haardt, am zweiten Tage am Eingang ia den Distrikt Hasenzahl. Anfang der Versteigerungen Uhr. Wickstadt den 2. Juli 1874. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. S challas. Hofraitheversteigerung. 929 Montag den 13. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, dll in hiesigem Rathhause die den Georg Stein- äußers Erben gehörende Hofraithe nochmals öffentlich neistbietend versteigert werden. Dieselbe eignet sich sowohl urch ihre vortheilhafte Lage im besten Theile der Stadt Zuf der breiten Straße dem Rathhause gegenüber) als zurch ihre geräumigen Hintergebäude, Kellerräume de zu dem öffentlichen Geschäftsbetrieb. Friedberg den 3. Juli 1874. Im Auftrag der Erben: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Oeffentliche Aufforderung. Forderungen jeder Art an den Nachlaß des am 9). Juni l. J. verstorbenen Helnrich Hahn II. zu zönstadt sind bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung i Regelung des Nachlasses binnen 3 Wochen(von ute an) dahier anzumelden. Altenstadt am 1. Juli 1874. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Mittler, Mickel, Landrichter. Landgerichts-Assessor. jedesmal Vormittags 283 Holz⸗Versteigerung. 282 Montag 15 13. Juli 1000 von Vormittags Uhr an, kommen in dem Domanialwald, Distrikt wellerberg, Schlag XIV bei Ober-Rosbach 10½ Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 6478 Stück Eichen⸗Schälholz⸗Wellen, 129 7 Baumstützen hu Versteigerung. Ober⸗Rosbach den 7. Juli 1874. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach. Ster a Kk. Obligations-Verloosung. 9 Bei der heute dahier stattgefundenen Verloosung lissiger Partial⸗Obligattonen ist die Nr. 94 mit 100 fl. kllzahlbar geworden, was dem Inhaber derselben mit zen Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zum „September l. J. gegen Rückgabe der quittirten Schuld— eschreibung und der nicht fälligen Zinscoupons bei bisiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da ne weiteer Verzinsung von jenem Tage nicht mehr statt— det. Ossenheim den 7. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermelsterei Ossenheim. M N — 1 deu l. Bekanntmachung. e Dienstag den 14. l. M., Vormittags 11 Uhr, ein der Gemeinde gehöriger, eirca 2 Jahre alter, zum En lachten geeigneter Faselochse auf hiesiger Rathstube Antlich meistbletend versteigert werden Nieder Rosbach am 8. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. belage. Hberhessischer Anzeiger. Ausverkauf. 1674 Einem geehrten hiefigen und auswärtigen Publikum zeige biermit ergebenst an, daß ich wegen meiner bevorstehenden Wohnunge veränderung das von mir seither gehaltene Schuhwaaren-Lager gänzlich räume. Bemerkt wird, daß die Preise, um mein Ziel rasch zu erreichen, den Fabrikpreisen gleich gestellt sind. Die Arbeiten sind alle dauerhaft von bekannter Güte und sehe daher einem zahlreichen Zuspruch entgegen. Achtungsvoll L. Leopold. Bestellungen werden nach wie vor rasch besorgt. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genosseuschaft.) 757 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An-und Verkauf von Staatspapieren, Eisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛ8. gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge- kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. bendules-Lager en gros et en detail, 5 Pariser Pendules, Regulateurs, Reise⸗, Nacht⸗ und Wand⸗Uhren, Wecker, Candelabres, Bronze —.*. complete Garnituren. Je an Eck, Roßmarkt 2, Ecke des Stein wegs, Frankfurt a. M.(U. 61888.) Staats- und Gemeinde⸗Obligationen 26 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten 8 Jacob Engel. Dampf⸗Dresch⸗Maschinen werden in allen Größen sofort geliefert von der Blumenthal'schen Maschinenfabrik in Darmstadt. 50 dene Aan ee e e zerren laß der Wittwe des Lehrers Friedrich Reich zu Bad 2105 Die heute im Freiherrlich v. Ritter'schen Walde 1 1 2005 1793 Nauheim sind binnen einer zerstörlichen Frist von 14 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Aufforderung in den öffent⸗ Blättern an gerechnet, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls sie bei der Vertheilung des Nachlasses unter die Intestaterben nicht berücksichtigt werden können. Den Schuldnern der Verstorbenen wird zugleich auf gegeben, binnen gleicher Frist ihre Schuldverbindlichkeiten an den Vormund, Stadtbaumeister Schneider in Friedberg, zu entrichten. Bad⸗-Nauheim den 8. Juli 1874. Großherzogliches Landgericht Bad-Nauheim. .d. Schnittspahn, Landgerichts-Assessor. Scheuer- Verpachtung. 2115 Montag den 13. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die beiden Hospitalscheuern in der Usavorstadt anderweitig auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 9. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fo ud g v. Schafpferch-Versteigerung. 2116 Montag den 13. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schafpferche an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 9. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou e a v, Fonnen- und Negenschirme 1964 und Sommerpantoffel bel l Eeschwister Schloß. ö Purchsichtige Glycerinseife! 29 anerkannt bestes Mittel zur Verschoͤnerung der Haut empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. 0 Wilb. Fertsch. zu Hof Hasselheck abgehaltene Holzversteigerung ist ge— nehmigt und der erste Abfuhrtag auf Wittwoch den 15. l. M. bestimmt worden. Die Abfuhrscheine können jeden Dienstag und Donnerstag bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Friedberg den 9. Juli 1874.. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Nei —** Mobiliar-Versteigerung. 2400 Mittwoch den 15. d. Mts., von Morgens 9 Uhr ab, werden in dem Hause Johannisstraße Nr. 203 dahier folgende, zum Nachlasse der Lehrer Reich Eheleute ge— hörigen Mobilien, namentlich: 1 Sopha, 1 Commode mit Glasaufsatz, 4 Tische, 6 Stühle, 1 Wanduhr, 2 Spiegel, 4 Portratts, verschiedene Bücher, wissenschaftlichen und christlichen Inhalts, 8 Notenbücher, 10 Bände Lexicon u. s. w., 2 Kleiderschränke, 1 Küchenschrank und verschledene Möbel, Bettzeug, Leinengeräthe, Hand-, Bett- und Tischtücher, sehr gut erhalten, 8S Manns, 12 Frauen- und 6 Kinderhemden, Frauenkseider, 1 kupferner Waschkessel, 1 Oefchen, 2 Waschbütten, Porzellan, Blechgeschirr, sodann saͤmmtliche Haus- und Küchen⸗ geräthschaften oͤffentlich meistbietend versteigert. Bad-Nauheim am 9. Juli 1874. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Schutt. Mädchen, 1901 welche das Kleidermachen erlernen wollen, konnen sogleich eintreten bei Frau Elise Müller. Ein braver Junge 1972 kann unter guten Bedingungen in die Lehre kreten Bad Nauheim. bei Heinrich Kuieriem, Spenglermeister. 1 Loos 36 kr. f 1 Es werden 10,000 Loose ausgegeben und werden sollen. Die Ausloosung findet öffentlich in Gegenwart zweier amtlichen Pers Verbindung mit einer Festlichkeit am Ende der Ausstellung statt. Wetterauer zu Friedberg — e. Verloosungs⸗Plau. Mit der im Spätsommer d. J. dahier stattfindenden Wetterauer Industrie-Ausstellung ist auch darauf 400 Preise gezogen, Die Gewinnliste wird Bestellungen auf Loose wolle man gefälligst franco an das„Verloosungs-Comité richten. Friedberg im März 1874. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Preis eines Looses: 36 Kreuzer. EAE TEE 1 Loos 36 kr. Industrie-Ausstellung im Spätso mmer 18 74. eine Verloosurg verbunden. welche größtentheils von den ausgestellten Gegenständen angekauft onen in einem noch zu bestimmenden Locale in nach statigehabter Ziehung veröffentlicht. der Wetterauer Industrie- Ausstellung“ Das Ausstellungs⸗Comité. Zur Verloosung kommen unter Anderem namentlich: 1Pianino, N II Kunstge 1066 2 Vergebung von Pflastererarbeit. 2090 Montag am 13. l. M., Nachmittags 5 Uhr, soll bei Gastwirth Winter zu Bingenheim die Umleg⸗ ung eines in der Ortsdurchfahrt daselbst befindlichen Stückes Rinnenpflaster, veranschlagt zu 55 fl. 8 kr., öffentlich an die Wenigstfordernden versteigert werden. Nidda am 8. Juli 1874. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. 1 Danksagung. 2097 Für die uns in so reichem Maße gewordene Hülfe bei dem am 3. Juli durch Einschlagen des Blitzes aus- gebrochenen Brande, welcher in wenigen Augenblicken 2 Scheuern und mehrere Stallungen in Flammen stellte, sagen wir Allen von auswärts, insbesondere den Nach⸗ bargemeinden Ober Rosbach, Ober- Wöllstadt, Rodheim und Ockstadt, durch deren aufopfernde Thätigkeit das Feuer auf seinen Herd beschränkt blieb, herzlichen Dank. Nieder⸗Rosbach am 7. Juli 1874. Oroßherzogliche 5 Nieder⸗Rosbach. ro h Holz- Versteigerung 2089 Montag den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen im Nieder⸗Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. I. an der Pfaffenwiesbacher Grenze, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 46 Raummeter Eichen⸗Schäl-Prügelholz, sowie sonstige Möbel, Im Ganzen 400 Treffer. Preis eines Looses: 36 kr. D 2Nähmaschinen,! Sopha mit 6 Stühlen, Sessel, Nähtische, Waschtische, Commoden, 2 Regulatoren genstände und Elfenbein Schnitzereien, Landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe. Markt-Verlegung 2108 Da der auf den Jacobi-Tag d. J. abzuhaltende Krämermarkt auf einen Samstag fallen würde so ist der⸗ selbe auf Montag den 27. und Dienstag den 28. Juli dieses Jahres verlegt worden. Homburg den 3. Juli 1874. Bürgermeister-Amt. Schleußner. A. Holz-Versteigerung. 2102 Dienstag den 14. d. M., Vormittags 8 Uhr, sollen im Gemeindewald Ockstadt, Lohschlag Nr. X., nachver⸗ zeichnete Holzsortimente an die Meistbietenden versteigert werden: 8,5 Raummeter Eichen⸗Schäl⸗Prügelholz, 14 5 Birken Pruͤgelholz, 3,6 Nadel⸗ 1 3,5*„ Stockholz, 100 Stück Eichen⸗Schälwellen, 87 Birken⸗Eichen⸗Wellen, 206„ Nadel-Wellen, 3 Läste Schlagahraum Ockstadt den 9. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. Gröninger. Bad ⸗Nauheim. 2700 Wellen Eichen⸗Schälholz, 30 Läste Allerleiholz. Die Zusammenkunft ist im Schlag unterhalb der Kaisergrube. Nieder⸗Mörlen den 9. Juli 1874. Großherzogliche e Nieder⸗Mörlen. ö b 8. Ein Logis 2045 im zweiten Stock ist zu vermiethen und kann so⸗ Möbel-, Spiegel- und Capeten-Lager, 38 größte Auswahl in Rouleauz und Vorhangleisten, Sommerjalousien in allen Größen empfiehlt H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. Fahnen 2019 für Krieger- und Gesangereine liefert geschmack⸗ gleich bezogen werden bei K. Söllner. voll und billig Chr. Schulze, Gießen. Zeichnungen und Preiseurante stehen zu Diensten. Holz⸗Versteigerung. 2101 Montag den 13. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Gemeindewald der Gemeinde Szdel nach⸗ stehendes Eichen⸗Stammholz Nr. Durchmesser. Länge. Inhalt an Centimeter. Meter. Kubikmeter. 7 41 7 92 79 35 13 1,25 170 28 12 74 254 40 12 1,51 269 47 15 2,60 274 56 13 3,20 277 50 12 286 279 52 14 2,97 283 48 10 1.81 287 37 8 86 297 36 4 41 sowie 2 Buchen⸗Stämme von 4,84 Kubikmeter Inhalt nochmals an den Meistbietenden versteigert werden, we f der erste Steigerer keine Zahlung oder Bürgschaft leiste f konnte. Södel den 8. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Södel. Reiß g Glacé-MHandschuhe, rauhlederne Handschuhe, sowie Militär- und Pil-G'Ecosse- Handschube 183 billigst bei K. Friedrich neben der Pe Steinkohlen. 2048 Kohlen für Schmiede(feinste Qualität), 1„ Kesselfeuerung, g 60„ Maschinenbrand(sehr stückreich), 5„ Feldbrand, sowie fette Stückkohlen empfiehlt zu billigen, festen Preisen die Steinkohlenhandlung E. Freundlieb. 2 — hat ohne Zeltessen Nac ligen L. Dusügung Nonals gn du. 10 5 dun beef daß An gtordgelen Deltessen M We die Ad