5 lüchen, N —— N. de ein Friedben Tskwasser —— Elf zt. lt — a7, 1 alte, . 4 rt i — 1 9 9 ˙7 4 12 .. a1 a n 625 11 1 111 5 05 18 rc ten melden, 1874. Donnerstag den 11. Juni. 68. 5 Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. treffend: Die öffentliche Versteigerung verfallener und nicht renovitter Pfänder der hiesigen Pfand⸗ und Leihanstalt. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo Sie, insbesondere diejenigen von Ihnen, —2— igerungstermin in den Gemeinden veröffentlichen zu laͤssen. Da dies seither öfter zum Schaden nteresse des Pfand bauses erfordert, so erwarten wir pünktliche Befolgung auch bei späteren Versteigerungsterminen. Friedberg am 8. Juri 1874. glichen Bürgermeistereien. deren Angehörige ein Interesse an der Pfänderversteigerung des hiesigen Pfandhauses baben, 92 don deren Verwaltung auf Donnerstag den 18. Juni nach dem Oberbessischen Anzeiger anberaumt worden ist, werden beauftragt, den Ver- von Betheiligten nicht geschehen ist, dies auch das Trapp. Deutsches Reich. der verschiedenen Rhein-Eisenbabn-Uebergangs- „Kammer der Stände. 61. Sitzung. Schluß.) seits auch noch die Ausstellung einer zweiten der- ane Interpellation des Abg. Schröder wegen worden. i 0 ö n Lorlage eines Kirchengesetzes dahin, daß dieselbe für dieselbe die Insel Mainau in Aussicht ge- * ganz kurzer Zeit erfolgen werde. Büchner frug, nommen, und als Zweck wird gleicherweise die relche Ste lung die Regierung gegenüber der von Beherrschung der Bodensee-Gürtelbahn, wie der ler hess. Ludwigsbahn angeordneten Tariferhöhung Bahn Radolfzell Ulm und der Stockachbahn an— ennehme. Die Ministerialdirectoren Schleiermacher begeben. Eine Ergänzung erfährt dieser Vorschlag rid Starck machten darauf aufmerksam, daß die noch durch die Wiederbefestigung von Hohentwiel, tbilligte Erhöbung des Personentarifs nur dem als Sperr-Fort für die von der Schweiz nach Lorgang anderer Bahnen entspreche und geboten Süddeutschland führenden Eisenbahnen, deren drei tscheine, was Schröder als einen wirthschaftlichen in dem nur eine kleine halbe Stunde von diesem dehler bezeichnen zu müssen glaubte. Die Re- allschwäbischen Fürstensitze entfernten Städtchen gerung legte sodann einen Gesetzentwurf vor, Siegen ihren Knoten- und Kreuzungepunkt besitzen. ronach die Eltern für die von ihren nach dem— Dem deutschen Reiche waren früher Er— 1 zu verfolgenden Kindern begangenen rusalem angeboten worden, ohne daß man darauf landlungen haftbar sein sollen.— Auf der eingegangen wäre, so daß das Reich in dieser Agesoidnung stand die Berathung des Nach- Beziehung vom Auslande, namentlich von Eng⸗ tags Budgets. Minister Hoffmann legte den land und Frankreich, überholt wurde. Jetzt scheinen Norganisatsonsplan der Domanial- und Forst- derartige Anträge drwaltung vor. Hiernach sollen die Obertin⸗willigeres Ohr zu finden, wenigstens hat man so ulhmercien resp. Rentämter in Starkenburg und eben eine moabitische Säule für eine nicht unbe— einhessen von 19 auf 12 vermindert, die Ver- trächtliche Summe erstanden. naltung der Kameraldomänen den Forstbeamten, Posen, 9. Juni. Oberpräsident Günther d Erhebung der Domanialgefälle den Districts- hat heule an das Dom- Capitel die Aufforderung nehmern übertragen werden. Die Zahl der gerichtet, zur Wahl eines Bisthums verwesers zu rstmeister wäre auf 9 zu beschränken. Auf An- schreiten. Das Vermögen des erzbischöflichen g Königer's wird Angesichts der Tragweite der Stuhles wurde im Namen des Oberpräsidenten 6 klärung der Regierung die Verhandlung bis durch den Landrath v. Massenbach in Beschlag belegt. Deitwoch ausgesetzt. Dieses Ereigniß soll darin b emen Grund haben, daß das Ministerium gestern denten gegebenen Auftrages nimmt heute der Land- 9 end vertraulich der Mehrheit der Kammer gegen- rath von Posen den Vermögensstand der erz— iler die Alternative: unbedingte Annahme des bischöslichen Diöcese auf. guchtragsbudgets oder Rücktritt des Ministeriume Coblenz. 10. Kammerauflösung gestellt haben soll. Mainz. Najestätsbeleitigung ist, wie uns von W ti getheilt wird, der hiesige Postsecretär paftet worden. Es sollen die bezüglichen, den Je ser beleidigenden Die Pfarrer Wehn in Nieder— daß sie ihre Stellen freiwillig niederlegten. Ems, 7. Juni. Heute sind zum Besuche des Kaisers Alexander der Herzog Wilhelm von Mecklen— burg und Prinz Nicolaus don Nassau hier einge— troffen. Dieselben wurden zum Diner eingeladen. Erwartet wird heute der Großfürst Nicolajewitsch. gugenen Woche wurden die 40 Millionen des— 8. Juni. Heute n traf König a schen Kriegsreservesonds von Berlin nach Span- Albert von Sachsen N ein. Derselbe wurde n gebracht, und zwar in lauter Goldmünzen von dem Kaiser von Rußland auf deim Bahnhofe u in Kisten verpackt waren. Der Traneport be- empfangen und nach dem„Englischen Hofe“ geleitet. and aus je 25(also 50 agen, die vo g(all) Wesen, die bon Ausland. Mann Soldaten unter dem Befehl eines Oesterreich⸗-Ungarn. Wien. Den„H. Berlin. Aus Varzin hier eingetroffene Nach- 1 daß des Befinden des Reichskanz— . Fürsten Bismarck durchaus erfreulich sei, und daß der Krankheitezustand sichtlich im Fortschreiten 1 Besserung sich befinde. — Am Mittwoch und Donnerstag der ver— 1 tenants cecortirt wurden. — Zu der bereits geschaffenen oder doch in Nachr.“ wird von hier telegraphirt, die preußische Bildung begriffenen deutschen Rhein-Kanonen- Regierung habe dem Cardinal Schwarzenberg die souflotille, welcher nach neueren Mittheilungen erbetene Autorisation zur kirchlichen Visitation des wenge welse die Beherrschung des Strombetts und! Glatzer Dibcesanbezirks rerweigert. Darmstadt, 8. Juni.(Verhandlungen der punkte übertragen werden soll, ist jetzt süddeutscher⸗ Rinisterialdirector v. Starck beantwortet zunächst artigen Flotille auf dem Bo densee beansprucht Als befestigter Stations Ort findet fich felge ens(F. 55 und 56) noch nicht straf- werbungen schätzenswerther Ausgrabungen in Je- rcpili f bei der Reichsregierung ein — 9. Juni. In Verfolg des vom Oberpräsi- f beerg, Helfrich in Dippertz und Houben in Balduin-⸗. 3 Der„M. Anz.“ schreibt:„Wegen stein sind wegen sortgesetzter Renitenz gegen die listen haben sich in Rapnra eee iesbaden Kirchengesetze ihrer Heimath verwiesen worden. Concha ist zu ihrer Verfolgung aufgebrochen.— O. dort Einige andere Geistliche, denen dasselbe Schicksal E n französischer Dampfer, welcher aus Bilbao — 8. Juni. Die„Montagsrevue“ meldet: Bei der auf Veranlassung des Hrafen Andrassy am 15. d. M. in Wien zufammentretenden inter- nationalen Cbolera-Conferenz handelt es sich, dem Programm gemäß, um die Abschließung eines internationalen Vertrages betreffs Vereinbarung von Quarantainemaßregeln und Einsetzung einer internationalen Commission, deren Verdicte inap— pa llabel und für den betreffenden Staat bindend sein solen. Bei dem Congreß werden alle Staaten vertreten sein, welche seiner Zeit an der äbalichen Conserenz in Konstantinopel Theil nahmen. — Das„Neue Fremdenblatt“ erhält von zuverlässiger Seite ein Telegramm aus London, wonach die Kaiserin von Oesterreich Mitte Juli zum Gebrauch der Seebädet in Brighton eintreffen wird. Schweiz. Basel, 7. Juni. Die„Basler Nachr.“ melden den heute früh hierselbst erfolgten Tod des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Karl Rudolf Hagenbach. Derselbe war am 4. März 1801 geboren und Prasident des schweizerischen pro— testantischen kirchlichen Hülfsvereins. Holland. Haag, 8. Juni. In der zweiten Kammer veranlaßte eine Interpellation des Abg. Fabius über die Kriegführung in Atschin eine er— regte Debatte. Der Colonienminister demerkte in seiner Erwiderung, daß über eine neue Expedition und über die Uebertragung des Oberbefehls an den General Van-Swieten noch nichts entschieden sei. Ein von Fabius gestellter Antrag, dem General Versppk, welcher auf sein Verlangen verabschiedet worden war, für seine Dienstleistungen in Atschin den Dank auszusprechen, wurde von einigen Mit- gliedern der Kammer als ein Tadelsrotum gegen die Regierung gekennzeichnet und darauf mit 36 gegen 26 Stimmen abgelehnt. Spanien. Madrid, 6. Juni. Die Car- drohte, wie die Herren Keller in Düren und Iven ausgelausen war, obne den gesetzlichen Formal 1 . 98. Acußerungen in einer Gesell- aus Edern, haben sich dadurch zu retten gesucht, täten genügt zu haben, wurde sestgedalten.— Die 1 seest zu Wiesbaden gefallen sein.“ carlistischen Bataillone von Guipuzcoa haben ziem⸗ lich erastlich rebellirt.— Der Marquis Vega de Arniso hat den ihm angebotenen Pariser Bot- schaflerposten angenommen. — Nach einem Telegramm ist Don Alfons (Bruder von Don Carlos) an der Spitze von 7000 Carlisten in der Nähe von Gandesa(Tarra- gonien) geschlagen worden. Sein Verlust, gering wie bei den meisten spanischen Kämpfen der neuesten Zeit, war nur 100 Todte und 50 Gefangene. — 8. Juni. Die amtliche„Gaceta“ meldet, daß die Regierungetruppen ein Gefecht mit vier carlistischen Truppenabtheilungen hatten, worin die Carlisten 50 Todte und 30 Gefangene verloren. Santander, 6. Juni. General Loma de— sichtigte Hernani und Tolosa. Derselde fand die Umgebung Hernanis von den Carlisten ziemlich zahlreich besetzt. 5 5 r. —— N N e e eee Türkei. Constantinopel. Der Appellhof 1 Athen batte am 4. d. angeordnet, die von Schliemann bei Troja ausgegrabenen Alterthümer seien nicht dem Museum zu Constantinopel, das dieselben reelamirte, auszuliefern, sondern mit Be⸗ schlag zu belegen. Als die griechischen Behörden aber die Siegel an die Gegenstände legen wollten, war Alles verschwunden! Die Pforte ihrerseits warnt jetzt öffentlich vor dem Erwerb der Schlie- mans'schen Sachen, sei es durch Cession, durch Ankauf oder als Geschenk. Amerika. Newyork, 7. Juni. Roche— fort ist auf dem Dampfer„Parthia“ nach Europa abgereist. Aus Stadt und Land. Friedberg. Der Schottener Anzeiger enthält folgende Annonce, die wir unseren Lesern doch nicht vorenthalten wollen: Gesuch. Da meine Frau von mir wegge⸗ gangen ist, so suche ich eine Köchin, welche in diesem Fache gründlich geübt ist. Lustiragende wollen sich recht bald bei mir melden. Jacob Schröder in Eichelsachsen. Dorn⸗-Assenheim, 8. Juni. Ein Weinstock am Spalier(Frühburgunder) im hiesigen Schulgarten zeigte beute Morgen die ersten blühenden Trauben. Der Stock war in den kalten Nächten Ende April zugehängt worden. Mainz, 8. Juni. Heute Morgen wurde der zum Tode verurtheilte Gaulen-Mörder Ringel von Hechtsheim geschlossen unter Gendacmerie- Begleutung per Bahn nach Darmftadt verbracht, um daselbst dem Kassatjonshofe vor— geführt zu werden. Heute Mitiag wurde derselbe wieder dierher zurückgeliesert, da das Cassationsgesuch verworfen wurde. Worms, 8. Juni. Gestern 10½ Uhr wurden die Bewohner unserer Stadt durch Feuersignale erschreckt. Eine colossale Feuersäule stieg in der Nähe des Domes gen Himmel. In einer Dachkammer des Anton Betz'schen Hauses war Feuer ausgebrochen. Dasselbe griff so rasch um sich, daß zwei junge Leuie, welche sich kurz zuvor in einer Mansarde dieses Hauses zu Belte gelegt hatten und durch den Feuerruf von der Straße aus erst erfuhren, daß es im Hause brenne, mit knapper Noth, weil sie ihren Weg durch die brennende Kammer nehmen mußten, das nackte Leben retteten. Von dem nördlich gelegenen Hause, welches durch keine Feuerwand getrennt ist, brannte nur ein kleiner Theil des Dachstuhles nieder, denn hier enwickelie die Feuerwehr eine so energische Thätigkeit, daß das Feuer sebr bald auf seinen ursprünglichen Herd be— schränkt ward. Allerlei. Frankfurt. Die erste Woche im Juni war durch mehrere Scandal-Scenen gekennzeichnet. In der Gräf— schen Wirthschaft am Allerheiligenthor wurde bei einer Raufetei, die gegen Mitternacht statifand, ein Bursche durch einen Stich schwer verwundet, der Thäter jedoch nicht entdeckt. In der Kirchgasse mißhandelte ein Sergeant der 4. Compagnie des 81. Infautetie-Regiments eine Frau, der er mit dem Säbel über den Kopf hieb, so daß Blut floß. Schutzmannschaft wurde geholt und der Thäter zur Anzeige gebracht. In der Meisengasse ging es noch ärger zu. Hier wurden Messer gewetzt und Säbel ge schliffen, so daß neben dem Publikum noch 5 Schutzleute einschreiien mußten. Einer der Tumultuanten mußte von 4 Mann auf das Revier getragen werden. Hunderte von Menschen folgten diesem Aufzug. Marburg. Das soeben ausgegebene Verzeichniß des Personals und der Studirenden unserer Hochschule von diesem Semester weist eine Frequenz derselden nach, wie sie dieselbe in diesem Jahrhundert noch nicht gehabt bat. Die Zahl der immalriculirten Studenten beträgt 430. Dazu kommen noch 10 nicht immatriculirte Zu⸗ hörer, so daß an den Vorlesungen 440 Personen Theil nehmen. Theologie studiren hiervon 47, Jurisprudenz 67 und Medicin 132. Der philosophischen Facultät gehören 184 Studenten an. Düßsseldorf, 30. Mai. Ein auswärtiger Schuster wollte gestern hier seine Leder-Einläufe machen, trat aber vorerst in ein Wirthshaus, um sich an einem Glase Bier zu stärken. In der Wirthsstube befand sich außer ihm noch ein Gast, der neben ihm auf der Bank Nüsse auf klopfte. Der Schuster zog seine Börse und zählte den Inhalt auf den Tisch, um seine Einkäufe zu bestimmen. Als er mit dem Zählen fertig war, stand der andere Gast auf, strich das Geld ein und sprang mit den Worten: „Det stimmt!“ zur Thüre hinaus. Der erstaunte Schuster sah ihm zuerst verdutzt nach, sprang dann auf, um ihm nachzueilen, fiel jedoch sofort auf die Bank zurück— der Gauner hate den Rockschoß des Schusters auf die Bank sesigenagelt und fand Zeit, mit dem Gelde zu entkommen. f Berlin, 8. Juni. Der Kronprinz befand sich, wie die„Staatsbürger-Zeitung“ berichtet, gestern früh in großer Lebensgefahr. Auf einer Spazierfahrt nach dem Wildpark und dessen Umgegend begriffen, wobei der Bahn⸗ körper der Berlin-Polsdamer Elsenbahn passirt werden mußte, war der erste Wagen des Hofes bereits über den Bahndamm hinweg, als ber Bahnwärter hinter demselben die Barriere schloß, ohne zu sehen, daß der Wagen, in welchem der Kronprinz saß, folgte. So stand nun der Wagen des, Kronprinzen auf dem Bahnkörper vor der zu passiren hat, daherbrauste. Der Maschinist des Zuges sah die drohende Situation und that alles Mögliche, den Zug zum Halten zu bringen. Der Kronprinz sprang aus dem Wagen, und der Kutscher trieb die Pferde gegen die geschlossene Barridre, so daß er, diese glückliche zertrüm⸗ mernd, passiren konnte. In diesem Augenblick fuhr der Zug, den der Maschinist nicht ganz zum Stehen hatte bringen können, voüber.— Obige Meldung wird dahin berichligt: Der Kronprinz kehrte Sonnabend, Abends 6 Uhr, von einer Ausfahrt zurück. Der Wagen mit den klonprin⸗ zlichen Kindern fuhr voraus. Letzterer passirte ungehindert die Wildparkstation, der kronprinzliche Wagen folgte. Die mit einem Drahtzuge lenkbare Barriere war wegen des an⸗ kommenden Zuges geschlossen, so daß der kronzprinzliche Wagen auf der Bahn und vor der geschlossenen Barriere tand. Das Oeffnen derselben gelang jedoch noch vor der Ankunft des Zuges, ohne daß der Kronprinz den Wagen verließ, oder die Pferde die Barridre zertrümmerten. Der angebliche Unfall ist daher unbegründet. Berlin. Im Parxquet eines unserer Theater, so er— zählt die„Brl. Brg.-Zig.“, saß kürzlich eine bereits ins Mittelalter reichende Dame, welche durch aufgedonnerten Putz und durch eine thurmhohe Frisur, auf deren Spitze ein federngeschmücktes und schleierumwallies Hütchen sich wiegte, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkte, während der extravagante Kopsputz einen dahinter sitzenden Herrn geradezu zur Verzweiflung brachte, weil er bei der Beweglichkeit der Dame nichts weiter zu sehen bekam, als die chaolische Vereinigung von Haaren, Tüll, Federn, Blumen ꝛc. Resignirt u ertrug der jeder anderen Aussicht Betaubie während des ersten Aktes sein Geschick; während des zweiten aber riß ihm die Geduld. Plötzlich aufspringend reicht er der Undurchsichtigen ein Geldstück mit den Worten hin:„Werthes Fräulein, möchten Sie ihre Haare nicht lieber in der Garderobe abgeven, hier ist das Garderobe— geld!“ Diese bei offener Scene laut gesprochene Auf⸗ forderung wurde von Seilen des Publikums mit Gelächter und lauten Bravos aufgenommen, so daß die besagte Dame es geratben fand, sich von ihrem Platze zu erheben, um das Theater auf Nimmerwiedersehen zu verlassen. Gratz. Neue Unglücksnachrichten treffen aus unserem euer so viel geprüften Steiermarck ein. In Folge von Wolkenbrüchen haben in mehreren Landestheilen abermals ziemlich bedeutende Ueberschwemmungen staltgefunden, welche an verschiedenen Orten größeren Schaden anrichteten. Lesina(im adriat. Meer). Von bier wird unterm 7. d. an die k. k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien telegraphirt:„Gestern Abend um 11 Uhr 30 Min., vei Windßtille und ruhiger See wurde hier eine heftige Erderschütterung, begleitet von ungemein starkem unterirdischem Getöse, verspürt. Die Bewegung war eine horizontale, von Südwest nach Nord⸗ ost gerichtet, das Geräusch dem starker Donnerschläge zwischen den Bergen ähnlich; das Meer wurde in leichte Bewegung versetzt, die Luft vlieb ruhig, und dauert eine außergewöhnliche Windstille auf dem Lande und auf der See bei hoher Temperatur bis heute Mocgen an. Der Barometer zeigte während der Erscheinung keine bemerkens⸗ werthen Schwankungen.“ New-⸗-Pork. Ein aus der Hauplstadt Mexiko, 18. Mai, datirter Bericht des„New-Pork Herald“ meldet, daß Sennor Castilla, Alcalde von Jacobo im Staate Sinalda, dem Präfecten seines Districkes officiell mitgetheilt hat, daß er den Jose Maria Bonilla und sein Weib verhaftet, gericht⸗ lich verhört und lebendigen Leibes, wegen verübter Hexerei verbrannt habe. Der officielle„Diaria“ bestätigt diese Schandthat und fügt bei, daß der Scharfrichter unterdessen genöthigt wurde, ein anderes altes Weib und ihren Sohn wegen des gleichen Vergehens zu verbrennen. Washington. Als ein Beweis der Wirkung der Temperatur auf Eisen wird mitgetheilt, daß die Freiheits— götlin auf dem Capitol sich Vormittags 4½ Zoll auf die westliche und am Nachmittag 4½ Zoll auf die östliche Seite hinneigt. Diese Thatsache dat man vermittelst eines Senkbleies, das man an der Statue befestigte und nach der Rotunda hinabsenkte, ermittelt. Wenn die Morgen- sonne die östliche Seite des Domes erwärmt und eine Expansion an jener Seite des Domes bewirkt, neigt sich die Statue 4½ Zoll westlich und des Nachmittags, wenn die Sonne die westliche Seite bescheint und jenen Theil des Domes ausdehnt, neigt sich die Statue eben so weit auf die östliche Seite. Zwölfter Verbandstag des hessischen Unterverbands der deut- schen Erwerbs- und Wirthschafts-Ge⸗ nossenschaften. (Schluß.) Der vierte Gegenstand der Tages-Ordnung umfaßte die Mittheilung aus den einzelnen Ver⸗ einen. Wenngleich die Krise des abgelaufenen Jahres empfindliche Schädigungen für die Vereine des Verbands nicht herbeigeführt hatte, so waren boch bei verschiedenen Vereinen Coursverluste an den vorräthigen Werthpapieren eingetreten, welche, wo eine besondere Reserve nicht vorhanden, an dem gemachten Reingewinn abgeschrieben worden waren. Einem Vereine, welcher beabsichtigt, den erlittenen Coursverlust auf zwei Jahre zu vertheilen, wurde zeschlossenen Barridre, während von Potsdam aus der Personenzug, welcher um 7½ Uhr die Station Wildpark vom Anwalt der Rath ertheilt, den Verlust sofort ganz abzuschreiben und lieber eine geringere Divi— dende zu vertheilen, als neu eintretende Mitglieder an Verlusten mit abgelaufener Zeit participiren zu lassen.— Friedberg machte die Mittheilung, daß auf Veranlassung des dortigen Vereins die Genossenschaftsblätter in öffentlichen Lokalen auf gelegt würden, welche Mittheilung der Anwalt als sehr zweckdienlich begrüßte. kundgebe, gab dem Anwalt Beranlassung, sich über die Unhaltbarkeit des den Raiffeisen'schen Vereinen zu Grunde liegenden Prineips auszusprechen. Er- freulich sei es, daß selbst aus Kreisen, die früher entschieden für Raiffeisen Partei genommen, sich eine Opposition geltend zu machen anfange, und der volkswirthschaftliche Grundsatz, daß Niemand auf längere Fristen Credit gewähren könne, als ihm selbst zu Gebote stehe, sich auch in diesen Kreisen Bahn breche. In Bezug auf den fünften Gegenstand der Tagesordnung, die Stellung des Vorstands und Aussichtsraths bei Bewilligung von Vorschüssen, war von Seiten des Verbandsdirectors Umfrage bei den einzelnen Vereinen gehalten worden. Aus den eingegangenen Mittheilungen und der hierüber herbeigeführten Debatte ging hervor, daß mehrere Vereine noch die alte Praxis, wonach Vor— stand und Ausschuß in Gemeinschaft die Credite bewilligten, befolgten. Der Anwalt betonte, daß diese Praxis weder dem Sinne des Gesetzes noch einer gesunden Geschäftsführung entspräche. Der Ausschuß resp. der Verwaltungsrath sei lediglich als Controlbehörde dem Vorstand zur Seite ge— stellt und diese Eigenschaft ginge vollständig ver- loren, sobald er darüber hinausging, die von dem Vorstand beantragten Credite nicht blos zu ge- nehmigen, sondern Creditgesuche selbstständig, selbst gegen den Antrag des Vorstandes, zu be⸗ willigen. Die Verantwortung bei Prüfung eines Creditgesuches für die Richtigkeit der ange— gebenen Thatsachen liege dem Vorstand allein ob, und diese Verantwortung würde dem Vorstand ab- genommen und auf den Ausschuß übertragen, so— bald der Auszschuß oder Verwaltungsrath aus einem genehmigenden ein bewilligendes Organ würde. Auf dem letzten Verbandstage war die Gründ— ung einer Penstonskasse für die Beamten der Vor- schußvereine besprochen und beschlossen worden, den Vorort zu beauftragen, den einzelnen Vereinen in Bezug auf diesen Gegenstand bestimmt formulirte Fragen vorlegen zu lassen. Die eingegangenen Antworten der Vereine, wonach viele Vereine sich bereit erklärten, der Frage wegen Gründung einer solchen Kasse näher zu treten, wurden der über diese Frage nieder⸗ gesetzten Commisston des allgemeinen Verbands- tages übergeben. Der allgemeine Verbandstag lehnte jedoch die Gründung einer besonderen Kasse ab, beauftragte vielmehr nur die Anwaltschaft, sich mit bereits bestehenden Instituten in Verbindung zu setzen, um den betreffenden Beamten günstige Bedingungen beim Eintritt in eine Lebens- In- validität- oder Rentenverslcherungsanstalt zu sichern. Der Anwalt theilte der Versammlung mit, daß die Commission noch nichts habe thun können, da nur eine geringe Zahl von Anmeldungen seit?⸗ her eingegangen sei. Auch der siebente Gegenstand der Tagesord⸗ nung fußte auf einem Beschlusse des allgemeinen Verbandstages, wonach die Unterverbände der Creditgenossenschaften über einen dem nächsten all— gemeinen Verbandstag zur Feststellung zu unter⸗ breitenden Maximalsatz der Provision bei Incasso von Wechseln zu verhandeln haben. f Nachdem die Reichs-Postverwaltung durch Ein⸗ führung der Postmandate die Möglichkeit gewährt, selbst auf dem kleinsten Orte Wechsel einzuziehen und bei Nichtzahlung Protest aufnehmen zu lassen, hat es nur noch ein geringes Interesse, ob ein Ver— ein einen Wechsel provisionsfrei einzieht oder nicht. Der Neferent betonte deshalb auch, daß es, um mit der Post vortheilhaft concurriren zu können, durchaus erforderlich sei, den Giro Verkehr aus- zudehnen, da nur dieser der Organisation der Genossenschasten die nothwendige Spitze gewähre Eine weitere Mittheilung dieses Vereins, daß sich in dortigen landwirthschaftlichen Kreisen eine lebhafte Agitation“ für Gründung Raiffeisen'scher Vorschuß vereine — —— — — 2 waltes meinen ten, d frübere genosse sondere gesellsc Mitglie daß da bei alle Organ der eig nehmun und de Ebt trag de directort meinen den S wohnen hinzu, „Stellber 1 borgekom ödirector ver im Direttore Der einverste beiträge Verbau ——— 1 11596 80 9 Uhr an Osenhein tedt g den then tr d. darm ren n Anden dN 11 1 — Lelaler auf. 8 etr An ist dei 48 tre 50 dernen e Ag atien unt, als l dirsen otreinen und eine erfolgreiche Concurrenz mit den Postan⸗ alten ermögliche. Hoffentlich werde mit der Einführung der neuen Reichswährung ein weiteres Hinderniß fallen, welches viele Vereine von dem Beitritt zum Giro-Verbande visher abgehalten habe, und er empfehle daher, in rster Linie wiederbolt die Vereine des Unterver— vands aufzufordern, dem Giro-Verbande beizu— weten, sodann aber auch anzugeben, welchen Maximalsatz an Provission sie bei einzukassirenden Wechseln in Anrechnung bringen würden. Der Verbandetag trat diesem Antrag bei und ing bierauf zum achten Gegenstand der Tages- rdnung über, ob es Aetiengesellschaften gestattet ein könne, Mitglieder des allgemeinen Verbandes u werden. Nach stattgehabter Discussion, bei welcher der Man schritt hierauf zur Wabl der Deputirten für den allgemeinen Verbandstag in Bremen.— Nachdem die Zahl der zu wählenden Deputlrten auf drii festgesetzt worden, wurden Seriba— Friedberg, Grünewald Alsfeld, Sunke!l— Hersfeld gewählt und zugleich bestimmt, daß die Deputirten im Verbinderungsfalle ihren Stellver— treter aus der Mitte des betreffenden Vereins zu bezeichnen hätten. Zum Vororte des Verbandes wurde Cassel wiedergewählt und zum Versammlungsort des nächsten Verbandstags Friedberg bestimmt. Schließlich wurde auf Grund des von der niedergesetzten Commission erstatteten Berichts dem Verbandscassirer Decharge ertheilt und beschlossen, aus den vorhandenen Mitteln fünfzig Thaler dem Vereine für Volksbildung in Berlin zu überweisen. Anwalt die Entstehung dieser Frage darlegte, bloß sich der Verbandstag der Ansicht des Au- erklärte der Vorsitzende den Verbandstag für ge— Die Tagesordnung war biermit erledigt und gleich von irgend einem animirten Verkehr keine Rebe sein kzun. Die erneute Abschwächung der Stimmung ging von Berlin aus, wo die Contremine abermals einen starken Druck auf Bahnen⸗ und Bergwerkspapiere auszuüben sucht. Crebitactien bewegten sich zwischen 226— 25 und 225 ½, Staats babnaclien blieben nach 330% fest zu 331, in Folge der besseren Einnahmen in den ersten beiden Wochentagen: Lombarden schlossen 146 ½. Oesterr. Bahnen verkebrien weichend. Donau⸗Drau, Gisela, Vorarlberger sind höber. Elisabeth und Böhmen wichen je 1½ fl. Von deulschen Bahnen Bay. Ostbahnen beliebt. Prioritäten fanden mehrfach Nehmer zu höheren Coursen, besonders Sieben— bürger, Siaatsbahn⸗Ergänzungsnetz, Franz Joseph und Ungarische Ostbahnbanken waren tbeilweise am Markt. In fester Haltung blieben: Deuische Effektenbank, Deuische Vereinsbank, Wechslerbank und Oesterr. Nationalbank. Von deutschen Fends wurden 50. Würtemberger und 5%. Badenser besser bezahlt. Süberrente nachgebend. Von Loosen zeigten sich 1860er gesucht. Rudolfloose pur den, wegen ihrer bevorstehenden Ziehung, in Posten ge⸗ kauft. Von amerikanischen Werthen Buffalo 5½% nied⸗ riger. Rockford ebenfalls matter. Von Bergwerkeweriben verloren Dortmunder 1%, König Wilhelm gewann 10%. Von Wechseln Amsterdam theurer, Wien schwächer. —— — valtes an, daß Actiengesellschaften 1c. im Allge- schlossen. tert, venach Bor 1 d Ber en die Cie neinen nicht Mitglieder des Verbandes sein könn en, daß dagegen in den besonderen Fällen, wo die sich auf gleichem Hersfeld den 26. Mai 1874. Der Verbands-Director: Cher. Stück. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 9. Juni 1874. Knossenschaftlichem Boden bewegten, durch be⸗ endere Verhältnisse veranlaßt, sich in Aetien— Ssellschaften umgewandel? hätten, man diesen die Nitgliedschaft unter der Bedingung gestatten könne, 8 aß das Stimmrecht der bezüglichen Gesellschaflen““ zi allen Fragen ausgeschlossen würde, welche die gu organisation und sonstigen speciellen Verhältnisse 230 Kälber und 400 Hämmel. g 85 er eigentlichen Genossenschaften, sowie die Wahr— Ochsen 1. Qual. 40 fl., 2. Qual. 38 fl., Kühe 1. Qual. ö n hmung von deren Interessen der Gesetzgebung 3 ind den Behörden gegenüber betreffen. g Ebenso schloß sich der Verbandstag dem An- 27 tag des Anwalts an, wonach die Verbands- 49 fl., Nr. 5 16/—17 fl., per Ci. Handel und Verkehr. Friedberg, 10 Juni. Waizen 17 fl. 15 kr.; Korn . 25 kr.; Gerste 13 fl. 10 kr.; Hafer 10 fl.— kr. le Preise verstehen sich per 100 Rilz. Frankfurt, 8. Juni. Der beutige Viehmarkt war befahren. Angetrieben waren: 350 Ochsen, 180 Kühe, Die Preise stellten sich: fl., 2. Oual. 36 fl., Kälber 38—39 fl., Hämmel 38 fl. Frankfurt, 8. Juni. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 fl., Nr. 2 25½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18½ bis Roggenmehl%(Berliner .„ Holländische fl. 10-Stücke. Ducaten.* Ducaten al mareo 20 ⸗Frankenstücke Englische Sovereigns Russische Imperiales. Dollars in Gold. fl. 9 39—41 9 45—47 0 0 9 0 5 32—34 1 5 34—36 8 925½—26½ r 1 222 2 5 5 „ Landwirthschaftliches. Malzkeime als Hühnersutter. Ein sebr gutes Futtermittel für die Hühner sollen die Malzkeime sein und der hohe Proteingehalt derselben(ca. 230%) außerordentlich Marke) 18½ fl., do II.(Berliner Marke) 12¾ fl. Waizen drectoren verpflichtet sein sollen, auf den allge— neinen Vereinstagen persönlich zu erscheinen und din Sitzungen des engeren Ausschasses beizu— nohnen, fügte aber diesem Beschluß als Zusatz bnzu, daß in Verhinderungsfällen der gewählte Stellvertreter sich über alle im Laufe des Jahres % durgekommenen Geschäfte durch den Verbands- ats ewector informiren zu lassen habe, so zwar, daß e- in im Stande sei, die Person des Verbands twectors vollständig zu ersetzen. Der Verbandstag erklärte sich sodann damit Sa, e verstanden, daß der Minimalsatz für die Jahres- nn, läge der Vereine zu den Kosten des allgemeinen n U rbandes von 2 Thlr. auf 3 Thlr. erhöht werde. 1 dt ⸗ 1g 9 77* effectl'v hie. 17—8/ fl., Korn 11½—18¼ fl., Gerßte 13½ bis 14½ fl., Haser 12½—/ fl., Kohlsamen 16½ 17 fl., Erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12— 17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise versteben sich auf 100 Kilo. ö Mainz, 9. Juni. Productenmarkt. Waizen per Juni— fl.— kr., per Juli 15 fl. 35 kr., per Nov. 14 fl. 5 kr. Korn per Juni 10 fl. 50 kr., per Juli 10 fl. 42 kr., per Nov. 10 fl. 5 kr. Hafer per Juni— fl.— kr., per Juli 12 fl. 10 kr. Rüböl per Juni— fl.— kr., per Ocl. 20 fl. 3 kr. Raps per Sepi. 17 fl. 36 kr. Hessische Ludwigsbahn. Vom 15. Juli ab tritt, wie bereits angekündigt, auf fämmtlichen Strecken der Gesellschaft ein erböbter Personentarif in Kraft. D. Frankfurt a. M., 9. Juni. Die Tendenz der Börse war beute einen Grad malter als gestern, dagegen die Geschäfislofigkeit eine etwas weniger prononcirte, wenn günstig auf eine verstärkte Production von Eiern wirken. Da wo die Hühner regelmäßig Malzkeime bei der Fütter⸗ ung bekommen, sollen sie, nach mehrseitigen Erfahrungen, um ein Drittel mehr Eier legen, als bei jedem andern Futter. Archt kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober— hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. ——* —* 0* Holz- Versteigerung. 16 Freitag den 12. Juni l. J., von Vormittags AAhr an, werden in dem Gräflich Solms-Rödelheim'schen O enheimer Wäldchen versteigert: 26 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 600 Wellen Eichen⸗Schälreisholz. Zusammenkunft am Ossenheimer Jagdhaus. Wickstadt den 6. Juni 1874. Großherzogliche Oberfoͤrsterei Assenheim. Schallas Bekanntmachung. 8 Im Firmen- Register des unterzeichneten Gerichts in heute unter Nummer 133 folgende Einträge erfolgt: 1 Die unter der Firma„A. Hendrix& Comp.“ dahier bestandene offene Handelsgesellschaft hat die seitherige Firma aufgegeben und besteht solche unter der Firma 1766 Montag den 15. Juni kommen in dem Graͤflichen Revier Feldheim zur Versteigerung: Grassamen-Versteigerung. 1764 Nächsten Dienstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die diesjährige Grassamen-Erndte des hiesigen Stadtwaldes, aus Distrikt Lichtenberg, Schlag III und Bauwald IV und V, auf eirca 9,50 Heectaren, auf hiesigem Rathhause meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim am 9. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt Lohholz⸗Versteigerung. 156 Stück geschälfte Eichen von 18— 30 Centimeter Durchmesser und 6—9 Meter Lange, 20 Stück Kiefern, Birken und Buchen von 15— 25 Centimeter Durchmesser und 5—8 Meter Länge, . 136 Schichten Eichen-Schälstangen, welche sich be Gasanstalt Friedberg“ fort; 8 ei 2 ef 0 155 f e z B d Bo 5 2 die Gesellschafker August Hendrix und Karl Ferdinand 3 4e N eee ee ae 1 1 2892 1 enen 5 e dagegen 214 Raummeter Eichen-Lohreiser. als neue Gesellschafter ustav Schwarz dahier und Die Zusammenkunft ist des Morgens 9½ Uhr im 5 Freiherr Adolph von Harnier in Echzell eingetreten; Kohschlag N 1115 der Gesellschafter Gustav Schwarz hat die Firma Utphe den 9. Juni 1874 3 zu vertreten und für dieselbe zu zeichnen. Gräfliche Rentei. 50 FIriedberg am 6. Juni 1874. Henckel. ici Großherzogliches Landgericht Friedberg. 1 l— 5—— ate,. d. 2. a 1692 Ein reinliches braves eien e Bur a m m 18 tei Nes g 1* tes bei Landgerichts Assessor. Ma che u, 7 1 1 1. welches noch nicht gedient zu haben braucht, wird für i Heugras⸗Versteigerung. einen ruhigen Dienst zum 1. Juli gesucht. Naͤheres 10 geah W* bei der Expedition d. Anz. 15169 5 Das diesjährige Heugras von 65 Morgen Fürst— I 8 1 4 15 her Wiesen bei Hungen— genannt der Grassee— 2 0 K * nne ee dont Dlenstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, 1 5 5 gute Esel i* offentlichen Verkauf. 1770 nebst 2 Reitsätteln sind N verkaufen bei g 4% Hungen am 8. Juni 1874. J. R. Kö nig, 1 Demme, Kammerath. Ober-Mörlen. „ wei lüchtige Schneidergesellen Ein braver Junge g Gert. ei finden dauernde Beschäftigung bei 1774 kann bei mir die Conditorei erlernen 13 1 Bab⸗Nauheim— Chr. Gürtler 11 Bad⸗Nauherm. Ph. Fritz. „e ine, n + 790 1 Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Bade Nauheim ist vorräthig: Neuster Caschen. Fahrplan. rn Diensl für die Mittel- Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preußen. Preis 6 kr. 753 Das Fabriklager Feuer- und Diebesfester Cassaschraänke (neuester Construktion), Nale-System von Stern& Schneider in Bockenheim befindet sich großer Kornmarkt Nr. 8, Frankfurt a. M. 104,/ III. Zahnschmerzen jeder Art werden augenblicklich verkrieben durch e 2 br. Hirsch's Memedium für jeden Zahnschmerz. Zu beziehen in Gläsern à 18 kr. von C. Görtz, Hofapotheker 1710 Herrenhemden, 1512 feine Einsätze, Vorhemden, weiße Unterröcke, Kragen, Manschetten, sowle Kragen und Manschettenknoͤpfe äußerst billig bei K. Friedrich. * 0 N 5* 8 ö Bei Earl Bindernagel sind N ö n 0 de b N 9 Der Uechenhelfer, /e N alle in den hiesigen 0 in neuester Auflage r ee 95 ft oder 25 Lehranstalten U II her und 0 5 90 Wee doschregrdr ne W — eingeführten Reps, Kartoffeln ꝛc. nach 1000 Kilogramm oder 6 900 b a 2000 Pfund. Wenn 1000 Kilogramm so und so viel 9 0 l kosten, was kosten so und so viel einzelne Pfunde.— 0 Ein nützliches Buch für Getreidheändler, Bäcker,] 8 5 0 Müller u. s. w. Von W. Trempenau. N 5 1 sultag Preis 54 kr. 0 N 1776 Sonntag den 14. Juni Harmonie- und Tanzmusik mit verstärktem Orchester, wozu Vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg und 1 0 freundlichst einladet G. Bailly. Bad⸗Nauheim. gels 0 9 2 8 N Ein 3 a p f junge Wetterauer Industrie⸗Ausstellung f ö 1 l i g 5 1762 zu Friedberg. 2392 1759 gesucht bei Conrad Heß. 12. Juni Comitesitzung. iel 0 2 9 9 ö f 0 Ziegen berg. 3 1772 Nächsten Sonntag den 14. d. Mts. findet dahier 1 Harmonie und Tanzmusik statt, wozu ergebenst 184 einladet J. Möckel. Och 9 1 sollen 0 5 bffentli 184 in Seide, Zanella und Alpaka, äußerst billig bei K. Friedrich, neben der Post. Stotternde br 8 1 7 1 1447 heilt 2* A. E. Gerdts, Spracharzt 7 Piquet Spielkarten in Friedberg in der Burg. b An von 1 fl. bis 1 fl. 48 kr. mit Stempel per Dutzend emepfiehlt b 1 P. Ganß in Vilbel. eirca 1566 Die Gräfliche Hofgärtnerei in Assenheim 0 Verloren kohlen 1 N* N werder offerirt folgende Pflanzen: 70 Limbure Er f 4 1 1765 wurde am 7. l. Mts. zwischen Friedberg und Pe sargonium, karlet., 12 Stück 1 fl., 5* U Reichelsheim eine Hemme von einem Wagen. Heliotrop 12 Stück 1 fl. Es wird um Rückgabe oder Aufforderung zur Abholung 4 Petunien 12 Stück 1 fl., 1708“ per fund 16 kes, e 7 derselben hiermit gebeten und dem Finder eine Belohn⸗„. Georginen 12 Stück l fl., M. D. Loeb. ung zugesichert. l 0 0 1 Stück 24 kr. f Hochstetter[Reichelsheim, 9. Juni 1824. 10 Selleriepflanzen 24 kr. N 79 elleriepflanz i F 10 5 Ä ö Johs. 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Anz. 1778 8 in 2 st e i Wü 8 1703 Für eine Spezereiwaaren-Handlung in Hanau in Arnstein bei Würzburg. D H Un eine mit dieser Branche vertraute Verkäuferin gesucht. 2 7 1 8 ö as Heugras etwa! Nähere Auskunft ertheilt d. Exped. d. Anz. 5 E jalar ˖ Dr. Kirchhoffer 177 95 f jesen zu Münster Wirths 5 1773 von etwa 14 Morgen Pfarrwiesen af U 9 73 775 o in Straßbur fe bei Butzbach ist auf dem Stand zu verkaufen. ur und, 2 2 e 22— f a(Elsaß) ö 3 e e e d elbst v 85 255 heilt Impotenz, nächtliches Bettnässen, Aufbewahrung kann die Pfarrscheune abgegeben werden. f. 5 Fen chelhoni[Pollutionen.(132-0.. T—TI—l 515 a 8 8 1 N Todes- Anzeige 7 1517 von L. W. Egers in Breslau ist 2 atentbrillen 40 zeige. 0 allein acht zu haben bei Jos. Hoffmaun( 1761 Nach kurzem schwerem Leiden nahm heute ö N 8 2145 3 1 0 0 9 0 uin Friedberg. 4 i der Himriel unseren so heißgeliebten Sohn 306 3 3 8 1649 in Gold, Silber und Neusilber, Pineenez, Loupen-F Wilhelm das di o n Thermometer Barometer und Waagen z c. im zarten Alter von 3 Jahren zu sich, was wir Omen 72 5 a. Hanau, tief vom Schmerz gebeugt theilnehmenden Freunden ö das vo Geübte Arbeiter Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter. und Bekannten hierdurch mittheilen. 4 auf hi 760 f Friedberg den 8. Juni 1874. werden 1 2 1 F heiß 2 5 7— a Carl Görtz und Frau. 1 Ni Butzbach. Ehristoph Köberer, Ein Lehrling e 5 f 4 Schneidermeister. 1 Druckerei ei.— 4. ann in meiner Druckerei eintreten.— 0—— 4 e Carl Bindernagel. eee eee eee, 1 0 25* 5 19 E— 2* E 285 4 N„ 5 2364 N 72 Die Aunoucen-Expedition von 80 Todes⸗Auzeige. sche a 75 H ll 1 5 b I st b. I& V 0 0 ler 7 5 5 0 1777 8 0 Leiden erlöste die Vor— 9 siehend ö 2 j 5 2 5 Se 3 sehung unsere gute Tante 91 1 g 8 in Frankfurt a. M., 25 0 88 15 Fräulein Henriette Trapp 1 3 0— deren aus schließlicher Geschäftsbetrieb in 1 4— im Alter von 75 Jahren durch einen sanften Tod,. 1 4 855 der Vermittelung von Annoncen und Re⸗ 48 f elm 3 was wir theilnehmenden Freunden and Bekannten 2 8 f ö 2 elamen besteht, empfiehlt sich zur prompten 2 8 0 2 statt besonderer Meldung hierdurch anzeigen. 7 0 . 2 und billigsten Ausführung von Aufträgen. 2 3 8 Die Beerdigung findet Donnerstag Morgen 5 0 1 Ori s— 8 um 10 Uhr statt. 5 1 . 0 7 2 2 6 5 3 f .— 3 1 53 85 Friedberg den 9. Juni 1874. 0 1 55 e 2 E Die soeben erschienene Nr. 36 enthält: Im 1 0 e f 8 1 748 In einen Geschäftshaus 7. Das grüne Thor. Roman von Ernst Wichert.. 5 zee, d, den Geschestehovshalt nn dur wichlfe(Forschung)— ein wunserraih bel Frau o Men. . 9 1 e nicht zu junge, redliche und zuverlässige tenon. Historische Skizze von Georg Hiltl. Mit Ab— N ö 1 0 bildung von J. Gilbert— Jugenverinnerungen. Von 541 1 2 f r . Luer susseud hen Frarde cs Deen, in dec, Israclitischer Gottesdienst in Friedberg 1 5 58 Die Knabenzeit.(Fortsetzung.)— Die socialistischen a Mane 1 1 geluch.. Näheres in der Exped. d. Anz. Parteien der Gegenwart.(Schluß.) VI. Die Social⸗ Freit 1 10 71 u— ire 4 5 2 konservativen. Von Rudolf Meyer. Mit 6 Portraits. reitag Aven Ahr. eben u 1 5 2 bis 3 Mädehen,— Am Familientische: Naturwissenschaftliche Umschau. Samstag Morgens 8 Uhr. lichem! 1769 welche die Schule hler besuchen wollen, können Von Ur Oito Dammer. X. ind de 5 2275 1— Keost und Logis erhalten.“ Zu Bestellungen empfiehlt sich Verantw. Red.: Carl Bindernagel. 155 u erfragen bei der Exped. d. Anz. ö Earl Bindernagel in Friedberg. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. ane daher en Möckel. 4 — ide bs. Malch Aahrkhrscllen 1 Hartmann. Bherhessischer Anzeiger. . 98 Geilage. 6 Einquartirung betteffend. * 2978 Die Quartirträger werden hiermit in Kenntniß gesetzt, daß heute, Samstag den 23. d. Mts., Mittags 2 Bataillone mit Stab ze hier einrücken und demnach die ganze Stadt einfach belegt wird; Quartir niit Verpflegung einmal über Nacht. Friedberg den 23. August 1873. Die Einquartirungs-Commisston. Bekanntmachung. 2392 Dienstag den 26. August d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause ein kupferner Kessel oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg am 16. August 1873. Großberzogliches Or:sgericht Friedberg. Fou car. Schaafpferch-Versteigerung. 2881 Montag den 25. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schaafpferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 21. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar. Anfahren von Braunkohlen. 2380 Mittwoch den 27. August d. J. Vormittags 11 Ubr, sou in hiesigem Rathhaus das Anfahren von circa 800 Centner Braunkohlen vom Melbacher Braun— kohlenwerk an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Foucar. K* 0 2 ri erg den 21. August 1873. Abbelnn + Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1 411— Steinkohlen⸗Lieferung. 2379 Mittwoch den N. August d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause die Lieferung von ca. 200 Centner Steinkohlen für die städtischen Schulen pp. an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 21. August 1873. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fan, Grummet. Gras VBersteigerung und Wirthschafts- Verpachtung zu Elchel. sachsen. 2367 Donnerstag den 28. d. M., Mittags 12 Uhr, wird das Grummetgras von den Gemeindewiesen an Ort und Stelle versteigert und nimmt die Versteigerung im Forstgarten ihren Anfang. Unmittelbar nach dieser Grummetgras-Versteigerung, etwa des Nachmittags um 2 Uhr, soll die Gemeinde Wirthschaft, welche mit dem 1. Januar 1874 leihfällig wird, auf weitere 3 Jahre im Gemeindewirthshaus selbst verpachtet werden. Eichelsachsen den 19. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Eichelsachsen. Weber. Grummetgras-Versteigerung. 2366 Montag den 25. August, Mittags 1 Uhr, soll das diesjährige Grummetgras von ungefähr 5 Morgen Gemeinde- und 5 Morgen des der hiesigen Pfarrei und das von 1 Morgen der Schule zustehende Grummetgras auf hiesiger Rathsstube öffentlich meistbietend versteigert werden. Nieder-Rosbach den 20. August 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach. Groh. Arbeits- Versteigerung. 2364 Montag den 25. d. M., Nachmittags 5 Uhr, sollen auf dem Gemeidehause zu Hoch-Weisel nach⸗ stehende Arbeiten in Accord gegeben werden: fl. kr. Maurerarbeit 28— Zimmerarbeit 26— Weißbinderarbeit 30 30 Steinbrechen 7— Russensteinlieferung 4 12 Kalklieferung 9 36 Kieslieferung 4 30 Steinfahren 6 30 Butzbach den 20. August 1873. Meß ger, Bezirks- Bauaufseher. Arbeits-Versteigerung. 2383 Mittwoch den 27. d. M., Nachmittags um 4 Uhr, sollen in Ostheim, laut Kostenüberschlag, für 280 Gulden Planirabeit an Ort und Stelle öffentlich in Accord ge— geben werden. Die Zusammenkunft ist auf Großherzog— lichem Vuürgermeisteret-Bureau, woselbst Kostenüberschlag und Bedingungen offen liegen. Buß bach den 21. August 1873. Den Bezirks ⸗Vauaufseher. Grummetgras Versteigerungen. mehr bezahlt werden. ehen, werden zum Mitbieten nicht zugelassen. 0 zum zug Bei Bescheinigungen, die nach dem 1. Oktober d. Bingenheim am 16. August 1873. 8 Das 187er Grummetgras von den Großherzoglichen Domanialwiesen des Rentamts Nidda kommt an des folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung. 2 Größe der 8 Wiesen in Die —* 138. 7 1 N 2 Gemarkung. b Versteigerungstermine. Versteigerung 2 Hee⸗—Mor⸗ beginnt bei taren. en. ö 2 5 1 1J Berstadt. 5 9 J 1 5 S 30. 2 N 8 0 veidw 21 Schzell 9 3 amstag den 30. August, Nachm. 3 Uhr,] Oberweidwiese. 3 Lißberg 2289 Montag„ I. September, Vorm. 10„[Wirth Mann in Liß⸗ berg. 4 Hof Finkenloch 7 28 Dienstag„ 2.*„ 10„ lim Grund. 5 Bobenhausen 357. 214 5 1 1„ 10„ daselbst. 6 Ranstadt 4% 19 5 5 5„ 11„ Ranstädter Grenze. 7 Blofeld 8 32 Mittwoch„ 3. 7„ 10„ Brühlwiese. 8 Bingenheim 6/ 25 8 13 1„ II„ Brühlwiese. a] Heuchelheim 2/8 9 9 5 9 Bingenheim 211 5 4 8.„ Nachm. 4„ Riedbrücke. 10] Gettenau 1 5 8 5 1 5 3„große Korbische Wiese. 11] Unter⸗Schmitten 117 61 Donnerstag,, 4.„ Vorm. 10„ Bruchmühle. 12J Salzhausen 315 9 4„ Nachm. 3„ Gesundbrunnen. 13 Echzell 2083 Freitag 1„ Vorm. 9„ Echzeller Teich. 14] Bisses und Echzeller Mark 1 4 Samstag„ 6.„ Nachm. 2„ lam Forsthaus. 15 J Echzell 4319 17 N 5 1 3„ Wehrwiese. 16 Nidda 21/87 Montag„ 8.„ Vorm. 9„ Seewiese 17 Leidhecken 1 7 6 Dienstag„ 9.„ Nachm. 2„ Wirth Dieblmann. Diejenigen, welche noch mit Zahlungen aus dem Jahr 1872 an die unterzeichnete Rentamtskasse zurück⸗ J. bei uns eintreffen, kann keine Bekanntmachungsgebühr Großherzogliches Rentamt Nidda. Ru be. — Guano. 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Pfandbriese des unterzeichneten Bodeneredit Instituts nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde, Kirchen- und Stiftungskapitalien im Großherzogthum Hessen zugelassen. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Oberhessen die Agentur der Bank für Süddeutschland zu Gießen mit 1 770 unserer 5, 876 und 4% igen Pfandbriese beauftragt haben. ö München im Juni 1873. sind die Süddeutsche Bodenereditbank. Auf vorstehende Bekanntmachung der süddeutschen Bodenereditbank Bezug nebmend, zeige ich hiermit ergebenst an, daß mir der Verkauf deren Pfandbriefe Seitens der Agenten der Bank für Süddeutschland in Gießen übertragen ist. S. Hirschborn in Friedberg — W iginal⸗ . ee eee er * W. Fuhrländer Aachfolger, 85 Fahrgasse 85 in Frankfurt a. M. 72 Durch fortwährend neue Zufubren und durch meine directen Verbindungen mit den ersten Fabriken ist es mir möglich, mein reich sortirtes Lager auch ferner zu den bekannten billigen Preisen zu empfehlen.* Großes Manufacturwaaren-Lager. 1000 Stück ¾ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune für Kleider und Uederzüge, Cattune mit Borden für Vorhänge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück feinste französische Jaconets in den brillantesten Dessins, die Elle 12 kr. 200 Stück feinste Pique⸗Cattune, der halbe Meter 12 kr. 500 Stüc 8¼ breites schweres ächtfarbiges Bettzeug, weiflens türkischroth, die Elle 15 kr. 300 Stück schweren schwarzen Motreens für Untecröcke, die Elle 22 kr. 10% breiten englischen Waterproof für Regenmäntel mit und ohne Fransen, die Elle 48 kr. 1% breiten schweren guten Buckskin für Hosen und ganze Anzüge, die Elle 30 le f. 2. 5 breite Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. Olatten rotben wollenen Unterrockftoff, die Elle 15 kr. 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Betten, das Stück fl. 6. 200 Stück schwere weiß wollene Bettdecken für zweischläfrige Betten, das Stuck fl.% n 500 Stück schwere graue Bett- u. Pferdedecken, das Stück fl. 2. 30 kr. bis fl. 3. 500 Paar schwere wehe Piquedecken und Victotiadecken mit Fransen für zweischlaͤfrtge Betten, das Stück fl. 2. 30 ke. 5 3 100 Dutzend weiß feine Tisch tücher, 2½ Ellen lang. 2 Ellen breit, das Stück 50 kr. 100 Dußend Handtücher, das Dutzend von fl. 3. an, die Elle von 6 445 an. 500 Dußend weiße rein leinene Damentaschentücher, das Outzend fl. 2. 30 kr. Große rothe Cachemire-Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rotbe Cachemtre⸗Commodedecken, das Stück fl. 1. und f. 1. 24 kr. 10% breiten reich ramagirten Vorhangsmull mit Bogen, der halbe Meter 16 kr. Prima ⸗Shirting, grau, weiß, schwarz, die Elle 7 kr. 5 / und 10% dreiten Zwillich, Lederleinen, Strohsackleinen, graue, gelbe, weiße Servietten zum Fabrikpreise. 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[Arbeits ⸗Versteigerung. 2365 Montag den 25. d. M., Mittags 2 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Nieder-Weisel stehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 41 fl.— kr. 0 Steinhauerarbeit 20„ 1 1 Weißbinderarbeit Lieferung von Mauersteinen„ Pflasterarbeit 8 Lieferung der Pflastersteine S Sandlieferung„ er Justiz 1 es Aus- Kalklieferun. 80 85 Justiz und des Aus S e 508, sind die Pfandbriefe Brechen von Chausseesteinen 403 3 Beifahren derselben 40„—„ ö Zerschlagen derselben 40„—„ 5 Aufsetzen der Steine und Messen des 4½% Pfandbriefe zu 96 ½¼ Sue a f A.„ 35% Butzbach den 29. August 1873. Metzger, Bezirks-Bauaufseher. Unterleibs-Bruchleidende finden in der durchaus unschädlich wirkenden Bruchsalbe von G. Sturzenegger in Herisau, (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel. Preis per Die Expeditlon des Damofschiffes Goethe, Cant. Wilson, findet Donnerstag den 11. 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