1874. — Donnerstag den 10. Dezember. M146. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 5 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag detreffend: Die Aufnahme des Erndteertrags im Jahr 1874. U feigen 25 Amtlicher Theil. Friedberg am 7. Dezember 1874. lenigatg e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 3 in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Griedel, Groß-Karben, Münzenberg, Nieder- Wöllstadt, Ober⸗Erlenbach, Hausen wegen Oes, Ostheim, Weckesheim und Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 26. October dieses Jahres Nr. 128 des Krcisblattes binnen 24 Stunden. Trapp. aeg es Gehe 3 1 eg Bekanntmachung. 2 Song 2 2* o 3 0 Unterricht im Hufbeschlag 1875 zu Gießen. rbatd Nebel. Der Unterricht im Hafbeschlag für junge Schmiede pro 1875 in wirthscheftlichen Zeitschrift eingehend belehren, wird unentgeltlich ertbeilt; 5 ger Großherzoglichen Veterinäranftalt zu Gießen soll am 8. Januar kommen— dagegen baben die Theilnehmer an demselben für ihren Unterhalt selbst zu Centner en Jahres, des Vormittags 9 Uhr, seinen Anfang nehmen und wird sorgen. Unbemittelte müssen sich mit etwaigen Unterstutzungsgesuchen an n—8 Wochen dauern. Junge Schmiede aus Oberhessen, welche an dem— den betreffenden landwirthschaftlichen Bezirksverein oder an ihre Ge— ben Theil nehmen wollen, baben sich zeitig bei unterzeichnetem Präfldium 5 147 1 „ ei i f „( Schulkenn'nisse, bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch iber die Mittel zu theem Unterbalt in Gießen anzulegen. Der Unterricht sibst, über dessen Bedeutung die Nr. 46 und 47 der diesjährigen land- sbriftlich anzumelden und dieser Anmeldung Zeugnisse über erworbene meinde wenden. Colnhausen bei Lich den 3. Dezember 1874. J. A. des Präsidenten: Der Vitepräsident Dr. Gros. f f Ludwig III. ven Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei = hein ꝛc. zc. Zur Vollziehung des Gesetzes vom 4. September dieses 0187⁰ Jahres, die Hundesteuer betreffend, haben wir verordnet und verordnen ö Jiermit, wie folgt: 51 kf§ 1. Wer einen Hund in seinen Besitz bekommt, ist verpflichtet, 185, dure ip rhald acht Tagen der Bürgermeisterei seines Wohnorts entweder 36„ beiftlich oder mündlich in Selbstperson anzuzeigen und im letzteren Falle V, pfort den Eintrag zu unterschreiben, welcher in dem bei der Bürger⸗ skalender neisterei offen liegenden Declarationstegister über die erfolgte Anzeige zu . A, nachen ist. Dieses Register muß unter Ordnungsnummern den Namen 125 des Deckaranten, die Zahl seiner Hunde und die Zeit— Jahr, Monat n ind Tag— der erfolgten Declaration enthalten. Wer den Besitz eines 8 pundes aufgibt, muß auf gleiche Weise hiervon und zwar spätestens 8 4 is zum Ablaufe des Jahres die Anzeige machen, indem sonst seine % Berbindlichkeit zur Entrichtung der Hundeabgaben auch im solgenden 15 Fahre und so lange fortdauert, als er diese Anzeige versäumt. Für die 6, Anmeldung junger, von eigenen Hündinnen angezogener Hunde wird eine f Frist von drei Monaten, von der Zeit der Geburt der jungen Hunde an Bindernagel flerechnet, gestattet. — 14§ 2. Wer aus einem Orte in einen anderen überzieht und in 1 1 Besitze befindliche Hunde dahin mitnimmt, hat nicht nur hiervon eige. ter bisherigen Bürgermeisterei spätestens bis zum Schlusse des betreffenden enn Zabres die Anzeige zu machen, damit diese die betreffenden Einträge im Declarationsregister streicht, sondern auch den Besitz der Hunde der Bürger- be des neuen Wohnortes nach den Bestimmungen des§el dieser 4„ HGVerord nung anzuzeigen. Je nachdem der Besitzer das Eine oder das Andere unterläßt, hat er sich entweder der Anforderung der doppelten 151 Steuer oder des Ansatzes der für die Nichtanzeige von Hunden ange ktrobten Strase zu gewärtigen. Unter dem Ausdruck„Besitz“ wird in rig tegenwärtiger Verordnung der sactische Besitz verstanden und kommt es 1 41 auf die Absicht des Besitzenden, den Hund für sich zu behalten, icht an. 7§ 3. Nach den Einträgen in den Declarationsregistern werden sihrlich im Laufe des Monats Januar von den betreffenden Bürger- heistertien die Hundesteuer-Heblisten aufgestellt, welche von den Distriks⸗ Einnehmern mit den Declarationsregistern zu vergleichen und erforderlichen Falls zu berichtigen sind. Außer diesen gewöhnlichen Heblisten sind von ten Districte-Einnehmern Nachtragsheblisten über diejenigen Besitzer von Funden, welche nach 8 6 der gegenwärtigen Verordnung zur Nach- kitrichtung der Abgaben verpflichtet sind, sowie über diejenigen Personen aafzustellen, welche die Abschaffung eines declarirten Hundes angezeigt, gaser nach ber Aufstellung der nächsten Jahres Hundesteuer-Hebliste und önnen Jahrcefrist, vom Tage der Abmeldung an gerechnet, wieder einen ö Lund angeschafft baben. N 4. Wenn Gemeinden die Einführung einer Communalhunde- ben und dieser Antrag von Unserem Ministerium des 10 tragt ha f ö eee hat das betreffende Kreisamt vor Anfang Iinern genehmigt worden ist, Bekanntmachung, die Hundesteuer betreffend. des Jahres der Einführung Unsere Obersteuer- Direction um Anordnung der Erhebung und Beitreibung dieser Abgabe zu ersuchen. Als Ver⸗ gütung für die Erbebung der Communalhundeabgaben haben die betreffen⸗ den Gemeinden eine Hebegekühr von 3¼ Procent an die Staatskasse zu entrichten. § 5. Die nach den aufgestellten Heblisten schuldigen und für das ganze laufende Jahr auf einmal zu bezablenden Hundeabgaben sind bis zum ersten April jeden Jahres, oder wenn sie in Nachtragsheblisten auf— genommen sind, binnen 10 Tagen nach erfolgter Anforderung bei Ver meidung der in der Steuerexecutionsordnung vorgesehenen Zwangsmaß— regeln an die betreffende Districtseinnebmerei zu entrichten. Die Pflichtigen erhalten und zwar für jede Zahlung der einfachen Abgabe besonders eine gedruckte Quittung, welche sie bis zum Anfang des folgenden Jahres aufzuheben und den mit der Aufsicht wegen der indireeten Auflagen beauf— tragten Personen auf Erfordern vorzuzeigen haben. § 6. Wer die nach§ 1 dieser Verordnung schuldige Anzeige eines Hundes unterläßt oder fälschlich die Abschaffung eines Hundes anzeigt, verfällt für jeden Hund in eine in die Staatskasse fließende Geld— buße gleich dem doppelten Betrage der Steuer und der etwaigen Com- munalhundeabgabe. Außerdem hat der Contravenient, wenn in Folge der begangenen Contravention eine Vorenthaltung der Hundeabgaben für das betreffende Jahr stattgesunden hatte, die vorenthaltenen Abgaben nachzuentrichten. Wenn nicht binnen acht Tagen nach ersolgter Aufforder— ung zur Erlegung der Strafe im administrativen Wege, entweder die Abschaffung oder die richtige Declaration des Hundes erfolgt ist, so verfällt der Besitzer aufs Neue in Strafen nach den vorstehenden Bestimmungen, § 7. Die Strafverfolgung der Uebertretungen(§ 6) verjährt in drei Jahren. § 8. Die Strafen werden von den zur Aburtheilung der Con— traventionen gegen die Gesetze und Verordnungen über die indireeten Auflagen competenten Gerichten, unter Beobachtung des desfalls vor— geschriebenen Verfahrens, angesetzt. Den Contravenienten steht es jedoch frei, die Contraventionen nach der Verordnung dom 22. Januar 1829 auf administrativem Wege erledigen zu lassen. § 9. Im Falle der Uneinbringlichkeit der gerichtlich erkannten Geldstrafen sollen dieselben in Haft verwandelt und diese von den Schuld— nern verbüßt werden. Hierbei ist für je 1 fl. 10 kr.,(2 Mark) Strafe ein Tag Haft anzusetzen. Diejenigen Gerichte, von welchen die Geld— strafen erkannt worden sind, haben auch in den geeigneten Faͤllen die Verwandlung derselben in Haft zu verfügen und für den Bollzug der Verbüßung zu sorgen. § 10. Gegenwärtige Verordnung tritt mit 1. Janvar 1875 in Kraft. Urkundlich Uunserer eigenhändigen Unterschrist und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt den 16. November 1874. (L. 8.) Lu D W JG. v. Starck. Schleiermacher. . a*. i 5 2 1 4. 5 f 1——— 5.—— . K—— * f 2ͤ m Ä— 3 3 4. 2 4 1 ———— 2———— * 7„ 7 2*** 4*— 3 4 2 zu beschließen geruth: Bekanntmachung, die Erhebung der directen Steuern betreffend. Seine Kbnigliche Hoheit der Großherzog baben zur Vollziehung des Gese blatt Nr. 43) nachstehende Aenderungen der Steuerexecutions- Ordnung vom 2. tzes in obigem Betreff vom 29. August dieses Jahres(Regierungs⸗ März 1820 mit Wirkung vom 1. Januar 1875 an allerguädigst 1) Die ven Districtseinnebmern nach§ 5 Absatz 4 der Steuerexecutions-Ordnung obliegende Verpflichtung zur auswärtigen Erhebung der directen Steuern wird dahin modificirt, daß sich die Distrietseinnehmer in den Monaten Januar, März, Mai, Juli, September und November innerhalb der ersten 25 Tage derselben wenigstens einmal in die ihnen außer ihrem Wohnort zugewiesenen Orte zur Steuererhebung zu begeben haben, 2) Die in den§§ 19 und 21 Absatz 2 festgesetzten Termine zur Abgabe der Mahnzettel an die vorstand, werden bis zum 8. resp. 10. des nächstsdlgenden Monats erweitert. 3) Die im§ 25 Absatz 2 vorgeschriebene Zustellung des Y innerbalb 4 Tagen mit der Pfandung vorges Dies wird mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, säumigen Steuerschuldner, resp. an den Orts- fandbefehls an die Obersteuerboten(Steuerpfandmeister), worauf nach§ 26 längstens chritten werden soll, hat längstens bis zum 15. des nächstfolgenden Monats zu geschehen. daß die Aenderungen, welche im Uebrigen an den durch die Steuer⸗ extcutions Ordnung festgesetzten Terminen in Folge der Bestimmungen des oben allegirten Gesetzes erforderlich sind, im Wege der Instruction verfügt werden sollen. Darmstadt den 3. November 1874 Aus Allerhöchstem Auftrag: Großherzogliches Ministerium der Finanzen. Betreffend: Die Aussührung des Gesetzes vom 26. November 1872, die Gehalte der Vollsschullehrer, resp. Heizung und Reinigung der Schullocale. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der dem Kreise Friedberg aus dem aufgelösten Kreise Vilbel einverleibten Gemeinden. Nach Art. 12 des Gesetzes vom 26. November 1872, die Gehalte der Volksschullehrer betreffend, sind die Gemeinden verpflichtet, außer fnisse der Volksschule auch für Heizung und Reinigung der Schullocale zu sorgen. Aufbringung der Mittel zur Bestreitung der Bedür Sie wollen uns nun binnen 8 Tagen berichten, gekommen ist. Hahn. Friedberg am 8. December 1874. Schleiermacher. ob und wie die Vorschrist wegen der Heizung und Reinigung der Schullocale in Ausführung ra Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großberzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 58 enthält: I. Gesetz, betreffend die Revision der über Versetzung der Cibilbeamten in den Ruhestand. ö II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, U der Steuern und Domanialgefälle betreffend. III. Namensveränderung. IV. Ertheilung von Erfiudungepatenten. (Schluß folgt.) Darmstadt. Am 18. Nov. wurde sprach die bestimmte Ueberzeugung aus, daß, wenn den Anlaß zu den Wirren an den höheren Lehr⸗ die Steuervorlagen angenommen werden sollten, anstalten beauftragt. Die Meldungen auswärtiger das Deficit binnen zwei Jahren gänzlich ver- Zeitungen über eine angeblich schon früher erfolgte Besimmungen schwinden würde. Frankreich. Paris. In einer Partei- dee del Eid ingun Versammlung hat die Linke beschlossen, vor der 1 2 Le 8=* 10 10 91 N 2 le 8— 1 PP Einbringung Berathung der constitutionellen Gesetzentwürfe die trieb in der vergangenen Nacht das Wasser 9 Auflösung der Nationalversammlung nicht zu be. Fuß über das Normal- Niveau. antragen. Gesetzvorlagen für geweß und hofft, das linke der Centrum werde in diesem Falle auch für Auf— Die Linke hält die Ablehnung dieser Ministerial⸗ Director August Schleiermacher auf lösung der Nationalversammlung stimmen. sein Nachsuchen von der Stelle eines Präsidenten — Im obersten Handelsrathe brachte Minister Einsetzung einer Untersuchungs-Commission wären biernach richtig zu stellen. — 8. Dec. Ein heftiger Nordwest-Sturm Die niedrigen Stadttheile wurden theilweise überfluthet, jedoch ging kein Menscheuleben verloren. Mit Hülfe der Polizei wurden über Tausend Obdachlose anderweitig untergebracht. Auf Anordnung des Stadtverwesers wurden Hülfsküchen errichtet. Das für die Gewerbe und den Landesgewerbrerein ent- Grivart einen Entwurf betreffs neuer Regulirung Wasser ist rasch gefallen und die Besorgniß vorüber. hoben und am 27. Nov. der Ministerialrath Franz der Zuckerzölle ein und erklärte, vor der Unter Fink zum Präsidenten der obigen Stelle ernannt. Berlin, 7. Dec. Der Reichstag setzte heute die Berathung des Etats fort und genehmigte die Zahlung der dritten Rate für die Gotthardbahn, ebenso den Etat der Post⸗ und Zeitungs-Verwaltung. Die Anträge auf Revision der Gesetzesbestimmungen über die Zeitungs Provision wurden zurückgezogen, nachdem der General— Post⸗Direetor deren Inbetrachtnahme zugesichert hatte. Es folgt die Berathung des Etats der Telegraphen Verwaltung. Derselbe wird angenommen. Ebenso der Etat für Zölle und Verbrauchssteuern. Es folgt der Münz⸗Etat. Derselbe wird ebenfalls genehmigt. Die Vorlage betreffs Einführung der Maß- und Gewichts— Ordnung und Aufhebung der nach dem französischen Gesetze bestandenen Stempelpflichtigkeit in Elsaß⸗Loth— ringen wird ohne Debatte angenommen. Der Entwurf über Einführung von Reichs⸗Gesetzen in Elsaß-Lothringen wird in erster Lesung angenommen, die zweite Lesung vertagt. Berlin, 6. Dec. Heute hat dahier von der Eisenacher Vorversammlung angeregte Gründung eines deutschen Steuer-Reformvereins stattgefunden. Hauptziel desselben ist die Ersetz' ung der Matrikular-Beiträge durch eine Reichs- Einkommeypsteuer. An der constituirenden Ver— sammlung nahmen neben vielen Andern Stauffen⸗ berg, Schauß, Wagner, Dr. Hirsch, Zinn, Blum, Minigerode- und Völk Theil. — Zum Arnim Proceß ist auch Feldmarschall Manteuffel als Zeuge geladen. Die Verhand- lungen werden drei Tage dauern.— Die Ver— längerung der Reichstags Session über Neujahr hinaus ist beschlossene Sache. — Das Staatsministerium befahl vor einiger dag Bismara u die b einen Sieg übereinstimmender Principien erblicken. Zeit anläßlich eines besonderen Falles seinen Be— amten, über amtlich zu ihrer Kenntniß gekommene Angelegenheiten ihres Ressorts auch vor Gericht jede Auskunft zu verweigern; in Befolgung dieser Bestimmung verweigerte der Geh. Legationsrath Aegidi heute vor Gericht jede Auskunft in der Untersuchungs-Sache wider Gustav Rasch. wonach die Regierung mit mehreren Canlisten über die Beendigung des Krieges unterhandele, ist gutem Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Pest. Eine Con- serenz der Deakisten beschloß einstimmig, die In- demnitäts- Vorlage für das erste Quartal 1875 Vorsitz des Domänenministers Walujeff bestehende Der Finanzminister Conferenz mit einem gutachtlichen Bericht über unverändert anzunehmen. breitung des Entwurfs an die Nationalversammlung seien neue Uuterhandlungen mit den auswärtigen Mächten, welche die Convention vom Jahre 1864 unterzeichnet haben, erforderlich. Spanien. Madrid. General Loma ist mit 5000 Mann in San Sebastian gelandet. General Salamanca soll gleichzeitig von Bilbao gegen die Carlisten aufbrechen. Das gemein- schaftliche Ziel der Operationen ist die Ver- proviantirung von Pampeluna. — Marschall Serrano wird sich, wie nun⸗ mehr feststeht, Freitag oder Sonnabend nach dem Norden zum Zweck der Uebernahme des Ober⸗ befehls der Nord-Armee begeben.— Die Gerüchte, Vernehmen nach unbegründet. — Der Bischof von Urgel spricht in einem von den Journalen veröffentlichten Schreiben aus, daß er die Carlistenpartei verlasse, und fordert Don Alphonso ebenfalls auf, sich von der car— listischen Sache loszusagen. Der Bischof erklärt, er werde in Urgel bleiben, auch wenn die Stadt von den Regierungs Truppen besetzt werde. Italien. Rom. Die„Opinione“ sagt, die Aufhebung des deutschen Gesandtschaftspostens beim Papste habe eine große politische Bedeutung und werde in der klerikalen Partei eine Bewegung hervorrufen. Italien dürfte nicht gleichgültig gegen den Antrag Bismarck's sein und in diesem Antrage Serbien. Belgrad. Das neue Cabinet ist folgendermaßen zusammengesetzt: Zumits Präsident und Inneres, Piroschanats Aeußeres, Mijatowits Finanzen, Garaschanin Communicationen, Bogilt⸗ schewits Justiz, Protits Krieg, Nowakowits Cultus. Die Principien des neuen Cabinets sind liberal und reformatorisch; nach Außen wird dasselbe eine loyale Friedenspolitik befolgen. Rußland. Petersburg. Der Kaiser hat erst jetzt die aus mehreren Ministern unter Amerika. Washington, 8. Dec. Reuters Bureau meldet von hier vom gestrigen Tage: Staatssecretär Fish habe schon im Laufe des Februar den Unionsgesandten in Madrid instruirt, daß die Unionsregierung die Unabhängigkeit Cubas und die Sclavenemancipation als nothwendige Lösung der eubanischen Frage betrachte, jede Ab- sicht der Annexion der Unionsregierung jedoch vollständig fern liege. China. Honkong.„Reuters Tel. Bureau“ meldet von hier vom 6. d., daß die Japanesen Formosa geräumt hätten und die Kriegsgefahr beseitigt sei. Aus Stadt und Land. —s. Friedberg. Nachdem das Gerücht, Herr Scriba werde, weil er bei der Bürtzermeisterwahl in der Minorität geblieben, auch sein Mandat als Landtags- Abgeordneter niederlegen, in einem von ihm an das Collegium det Wahlmänner gerichteten Circular seine unerwarlete Be⸗ stätigung gefunden hat, und sonach demnächst die Wahl eines neuen Abgeordneten an Stelle des Herrn Scriba vorzunehmen sein wird, so dürfte es im Interesse dieser Wahl ganz gewiß und zweckdienlich sein, wenn über eine geeignete Persönlichkeit eine Verständigung der Wahlmänner in aller Bälde angebahnt würde. 1—. Friedberg. Am 5. d. M. feierten die activen und inactiven Miiglieder des Gesangvereins„Liederkranz“ im Holel Trapp bei einem solennen Abendessen das 39. Jahresfest seines Bestehens. Ein reichhaltiges, gut gewähltes Pro⸗ gramm, sowie Küche und Keller der Frau Theobald ließen die Sorgen und Mühen des Tages vergessen und hielten alle Theilnehmer bis zur frühen Morgenstunde beisammen. Herr Hofgerichts⸗Advokat Seyd toastirte in einer wohl gelungenen Ansprache auf die alten Herren und Gründer, sowie auf den Dirigenten des Vereins. Leider war aber auch bier der Zwiespalt bemerklich, der in unserer sonst so einträchtigen Gemeinde eben herrscht. Möge derselbe nur vorübergehend sein und bald mit einer völligen Aus⸗ söhnung enden. Und hiermit rufen wir dem Verein ein „Vivat, erescat, floreat!“ zu. 1 Dieburg. 7. Dec. Heute Morgen wurde hier ein Maurer, der in Franksurt arbeitete, von der Locomotive des 7 Uhrzugs überfahren und gräßlich zerstückelt. Der Kopf und ein Arm wurden lotal abgetrennt. Handel und Verkehr. Friedberg, 8. Dec. Waizen 12 fl. 20 10 fl. 40 kr.; Gerste 10 fl. 50 kr.; Hafer 9 Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. kr.; Korn fl. 30 kr. snndtiesstͤd⸗ 10 die kleinen glichen 0 5 Gegen Kauen Kaye Zinsenlauf mi dem Tage Huben, Die ehr als 85 ihr als 12 gei den Po Angehen, wel! Mechigt gewese iim lehr ischen Nac den gem ommen der& in Slück P. liche nach, Asp. aufgesiege Hackungemat Hates Aufkleb uten Malen Atteicht werde Aeinwand, G! Publikum dü ie Adtessirun Auf der Verp imöglich, Fah ten und een. Be berkeht me ein, die Pa siren, sonde flortelen. 2 Iläschen sins — 508 D ie lecken Bug Whaftlocals f. mittags 11 ordernden azu eingela Vilbel 8 Ma ö 65 Frankfurt, 7. Dec. Der beutige Viehmarkt warf vacungsatt den Inbalt durch den nicht zu vermeibenden— 5 1 e(when f dat reichlich besabren, doch ließ die Qualität sehr viel zu] Druck von anderen Gegenständen a nicht schützt, Mitbürger! 17 Anne N Unschen übrig. Angetrieben waren: 40 Ochsen 300 Kühe,] sondern geradezu Beschädigungen aussetzt, wofür die Post⸗ 7 ee 0.— Hammel. Die Preise stellten sich: J verwallung gesezlich nicht baftbar sist. Wir haben gestern einen Mann zu Grabe i ur dur ba. 25. 8 2 e Siber 2032 f.„ 3 1165 1 Waben innen Rs 50—32 fl. per Sir. Schweine im Durchschniit] 6, P. Frankfurt a M., 8. Dez. Die seste Tendenz achtung genoß. Wer ihn in seinem Leben und 1 Wein d t Piund— kr. Fe Nu de 55 im 1 ee alte Wirken kannte, der weiß, was Friedberg an ihm der 0 erkehrte mar w erer 3 f „ u din Aa Frankfurt, 7. Dec. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 Haltung, da die ee Acun b Außen faßt verlor, wer aber erst das Glück hatte, sein Schüler Dez n fl., Nr. 2 22 fl., Nr. 3 20 fl., Nr. 4 17½ fl., gänzlich mangelte. Wien hatte einen Feiertag und mit gewesen zu sein, der wird ihm ein dankbares An⸗ 6„ ö Fr. 5 15 fl., Roggenmehl/(Berliner Marke) 16½ fl.] Berlin war die ielegraphische Verbindung theilweise gestört.[ denken in seinem Herzen bewahren, das nie er— 4 durch dit S. ait 10 ½¼—11 fl. Kohllamen 16 ¼ fl., Erbsen 12½ bis eiwas niedrigeren Ceutsen als gestern Abend gehandelt. Geben wir aber 5 Verebrung 5 11 rene, e 5 fl. Wicken 10½ fl., Linsen 13—20 fl., Rüböl 47 fl.] Einige Aufmeiksamkeit erregte in Börsenkreisen ber Passus unvergeßlichen Lehrer Aug. Störger us druck, de alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. der beute bestimmt gewordenen Botschaft Grants bezüglich indem wir ihm auch ein sichtbares Zeichen unsrer Mainz, 8. Dec. Produclenmatkt. Walzen pet Dec.] Cuba's, obne jedoch eine nennenswerthe Wirkung auf die Anerkennung zu Theil werden lassen. 5.— ke. ber Man 19 N. 78. er Nu 19 M. 80. l 4 79 57 Die e waren unbe⸗ Ich glaube, es bedarf nur der Agregung danztz. korn per Dec.— fl.— kr., per März 16 M. 10, per] deutend. Creditactien nach 244½, 244, Staats bahnactien nd es werden sich sofort alle Hände regen . Rai 16 M. Hafer per Dec.— fl.— kr., per März] nach 326, 326, Lom parden, welche gestern Abend ohne und e er l 5 regen. dab 8 M. 90, der Mai 18 M. 80. Nüböl per Dec.— fl. bekannte Mouve dis 139 gestiegen, sanken heute nach 138 Ich erlaube mir als einer seiner ältesten E k., per Mai 31 M. 80. Raps per April 29 W. 40. 1 2 c e der Bahn Schüler zu einer Besprechung über den Gegen— Aber 187 8. 5 Minus von fl. 10, auf. Auch heute waren i 0 Nl. N Mannbeim. N d. gibt] Oesterr. Babnen theilweise höher und gesucht. Die größte 00 5 Freitag den 1 nds 5 8 Uhr A einiger Zeit bereits Mar 1 1 51 aud die kleinten] Avance erzielten Albrecht, ebenso sind Elisabeth, Franz im Kar Preußer'schen eee Ifsandbriesstücke u. auf 100 Mark. Wie wir hören, Joseph, Nordwest und Böhmen besser. Galizier matter. A. Steinhäußer. Jemeinden nd die kleinen Stücke ganz besonders beliebt, da sie es Desterr. Prioritäten preisballend. Ungar. Ost und Nordost b. II.(Berliner Marke) 13 fl. Waizen effectiv hiesiger 2% fl. Korn 10½—11¾ fl., Gerste 10—11¼ fl., möglichen, selbst ganz kleine Summen verzinslich anzu— gen. 0 leinen Kapitaliuen den besonderen Vortheil, daß der insenlauf mit dem Tage der Anlage beginnt und bis . dem Tage währt, an welchem die Pfandbriefe verkauft serben. Die Bank batte bereils per 1. October d. J. behr als 6 Millionen Thaler Pfandbriefe begeben und ber als 12 Millionen Gulden in Hypetheken angelegt. Bei den Poststellen sollen öfters Packete ohne Adressirung ingehen, weil die Abresse augenscheinlich nicht so haltbar Gegenüber den Sparkasse Einlagen bieten sie dem Unter diesen Einflüssen bewegte sich das Geschäft in sehr engen Grenzen und wurden die Speculationspapiere zu anziehend. Wien-Postendorf waren ju 81 im Umsatz. Von Banken Darmstädier, Oesterr.-Deutsche, Rheinische Credit, Stuttgarter Bank und Bayr. Wechslerbauk nied⸗ riger. Höher blieben: Oesterr. Naulonalbank, Württemb. Notenbank und Vereinsbank. Anlogefonds fest. Loose nachgebend. 1860er gefragt. Kleine Mailänder und Augs-⸗ burger höher. Venetianer am Markt. Von Wechseln Amsterdam, London und Wien billiger. Von Sorten Na— poleons ½ kr. niedriger. löschen wird. Bitte. Da wir auch in diesem Jahre für die Kinder, welche die hiesige Kleinkinderschule besuchen, eine Christbescheerung zu veranstalten beabsichtigen, so bitten wir die Bewohner unserer Stadt, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen gigen. n t berkehr möchte es im Interesse des Publikums gelegen fützen und diese Fabnen mit Bindfaden haltbar zu be Bei dem bevorstebenden stärkeren Weihnachts- en, die Packete nicht blos in angedeuteter Weise zu adres— tren, sondern auch haltbar zu emballiren und zu ver⸗ Cigarren⸗ srtelen. Verpackungen in Pappkäsichen»der E linichen sind entschieden zu widerralhen, weil diese Ver— N 19 F Geld⸗Cours. zu 15 0 Nach der reichen Ernte dieses 2 uin lechn e 0 inge dert. 8 a 7 4 4 b 5 Lach den gemachten Wabrnebmungen findet das Abhanden— Frankfurt am 8. Dezember 1874. und 55 de dennoch immer zun hmenden Anzahl bmmen der Adressen seinen Grund darin, daß: 10 die auf„„. der edürstigen hoffen wir um so mehr auf In Stück Papier geschriebene Adresse nicht der ganzen Vistolen. g f. 9 4850 gütige Beisteuern. Fläche nach, sondern nur an einzelnen Enden aufgektebt Holländische fl. 10⸗Stücke.. 9 7 Friedherg, im November 1874. Ip. aufgesiegelt ist; 2) Papiersignaturen bei solchem Ver-] Ducaten. 3 5 5 34 35 K Dioeff—— 3 0 tee angewendel werden bei welchen ein halt] Ducaten al mares„% 5 36—38 8. Diefenbach. J. Sebastiani. ares Aulkleben durch die Natur des zur Verpackung be- 20 ⸗Frankenstücke.„ 9 290¼½.—31½ 8 Baur. J. Klipstein. N aletials nicht oder nicht in genügender Weise Englische Sovereigns t 57-350 W. Diegel. E. Trapp. tutzten Ma! n 2 g Freicht werden kann, z B. bei Kerbgeflecht, grober Pack. Russische Imperiales. 5 95052 Chr. Werner. linwand, Glanzpapier, Glanzleinwand u. s. w Für das Dollars in Gold. e Fublikum dürste hieraus Veranlassung zu nehmen sein, 8 8* 7 sie Adressirung bei Posisendungen haltbar und 1— Menschenfreunden, die gerne helfen, K K 7 0 bf der Verpackung selbst 2 3„ 25 2 wo Noth ist, könnte ich eine hiesige U 91 4 4 1 dab 0 Pappe, Pere ent, 8 de- i 2 1 ö nöglich, Fahnen don Pappe, Pergam Holz f Familie empfehlen, die der Unterstützung sehr f bedürftig, ihrer aber auch würdig ist. Der Mann ist krauk und die schwächliche Frau muß vier Kinder ernähren. Friedberg am 4. Dezember 1874. Cronenberg. von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober— hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. Arto. Versteigerung. 508 Die Lieferung des Brennholzbedarfs von 18 Flecken Buchenscheitholz erster Klasse zur Heizung des kaftlocals soll Donnerstag den 17. Dezember d. J., Vor⸗ zittags 11 Uhr, im Landgerichtslocal an den Wenigst⸗ krdernden vergeben werden und werden Steigliebhaber iizu eingeladen. 5 1 ilbel den 23. November 1874. f 5 3 8955 Großherzogliches Landgericht Vilbel. Carl Bin Annoncen Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung. dernagel's Erpedition. 10 Jäger. Die Annoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. 125 ft zilb. 3633 Die Gemeinde Berstadt sucht einen 2— 3 Jahre Mathildenstift Vi E* p alten, zur Zucht tauglichen Faselochsen, Verner 9 8 5. 12255 kaufen. Die hierauf Reflektirenden wollen sich inner⸗ 9 5 5 ie Einführung der Reichsmarkenrechnung am 5 anzu 5 N e g. * 15—. 1820 macht die Abänderung verschiedener 3638 Die Lieferung nachstehender Materialien: wee neee 1 ö lutuarischer Bestimmungen nothwendig und werden zur 100 Stück Doppeldielen, Großherzogliche n erei Berstadt 10 5 ßfallsigen Berathung und Beschlußfassung die Mit⸗ 400„ Dachdielen 9 88 N. 1 5 S eder unseres Vereins zu einer 50„ breite Schreinerdielen, 8 5—— 5 83 Dienstag den 15. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf 400„ Latten, N 5 Q 8 18 dem Rathhause zu Vilbel 1200 Liter Rübol Gn 8 r Aittfindenden General⸗Versammlung hiermit eingeladen. für die Braunkohlengrube Ludwigshoffnung bei Melbach 22 Ae 8 ö 1 a Pie Mitglieder des Verwaltungsraths wollen sich soll auf dem Suhmissionswege vergeben werden und ist 8 N D 5 0 g ler am nämlichen Tage und im nämlichen Locale schon hierzu Termin auf Donnerstag den 17. l. M., Vormit⸗ 8 Ne 22 8 Lormittags 10 Uhr zu einer Vorberathung gefälligst tags 10 Uhr, anberaumt. 5 8 ö 78 ö 1 * finden.. Die Lieferungsbedingungen liegen auf unserem Büreau 8 1 88 0 0 1 Vilbel den J. Dezember 1874. 5 zu Bad Nauheim zur Einsicht offen und sind die Offerten S.. 5 28 8 1 1 Der Direktor des Verwaltungsraths: portofrei und versiegelt mit der Aufschrift„Material—— A N 8 1 N N. N Fert ssch. Lieferung“ versehen vor dem Termin ebendaselbst ein— 5 4 rs 2 N a N zureichen. N 1 88 J I U ü* st 1 e Lung eines Grabgartens. Bad⸗Nauheim den 7. Dezember 1874. W. 8 0 9. 0 3 ersteig 2 5 l Großherzogliches Bergamt Dorheim. Die soeben iened 1. 10 ent N 15 e Montag den 1. ne 555 n Wetterwolken oman ach der Nuten ischen Ge e N 9 1 g lesi kathhause die unten ver⸗— 1— 3. 5 ö 0 0 n 0 0 5 11 145 7 9 eee ee Friebel Wil⸗ Offene Sehweinhir teustelle. schichte von Georg, Piltl. resetung.)— Aus dem N g 1 * 11*— Rau ssch, wohnhaft in Rußland, dermalen dahier, 3619 Die Stelle eines Schweinhirten für hiesige Ge— Leben eines cpr 80 duc. ee 1 N sentlich an den Meistbietenden versteigert werden: meinde ist vacant und soll vom 1. Januar 1875 ab Mit 0 ie r Der U 1 0, 1 Friedberg. anderweitig vergeben werden. f a psarrer und der Sigkist in der Lawine.— Generalstabs⸗ 10 * 4 n Bewerber hierum wollen sich bis zum 20. d. M. reisen, Von W. von ac— Die Franzoͤsinnen N N Ar, Elftr. 5 1 1117 0 0( 10 1 im Elsaß. Von einem Elsässer. Mit dem Bilde:„Elsaß U 7 57. 113. Grabgarten und Wiese an der 3 ace ihrer Zeugnisse bei der unterzeichneten in Trauer“. Reichsländischer Maskeradenscherz.— Am ö f e ee 1874 Dortelweil am 5. Dezember 1874. Familientische: Bücherschau. XIV. ö 71 Friedberg den 7. 1 ericht Friedberg. Großherzogliche Buͤrgermelsterei Dortelweil. Zu Bestellungen empfehlt sich 0 cke 577 ee A- 11 5 Mo h r. Carl Bindernagel in Friedberg. 1 14 1 11 * 1 Masius, Der Jugend Lust und Lehre, Wagner's, Hausschatz für die Jugend, von welchen ein Band neu fl. 4. 12 kr. kostet, empfehle ich zu antiquarischen Preisen; Ersteres pro Band fl. 2. 24 kr., Letzteres pro Band fl. 2 42 kr. zu Weihnachtsgeschenken. Die Exemplare find vollständig gut erhalten und können als ee Carl Bindernagel. 3639 Das in Nr. 144 des Oberh. Anzeigers angezeigte Concert der Capelle Schellhaas wird nicht Sonntag den 13. Dezember, sondern— den 1. Jauuar 1875— abgehalten werden. Für Weihnachtsgeschenke 3608 passend empfieblt Unterzeichneter sein Lager in sorgfältig abgezogenen goldenen und silbernen Herren⸗ und Damen⸗Uhren zu mäßigen Preisen. 5 F. W. Reitz, Friedberg. Kaiserstraße 58, dem Landgericht gegenüber. Vorschuß- und Ctedit-Perein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. 3636 Nach F. 83 der Statuten laden wir unsere Mitglieder zu der am ö Montag den 14. Dezember l. J., Abends 8 Uhr, im Saale des Gasthauses„Zu den drei Schwertern“ dahier staktfindenden vierten außerordentlichen Generalversammlung ein.— ö Tagesordnung: Verkauf von Immobilien. Friedberg, 9. Dezember 1874. Für den Ausschuß: Carl Scriba, l. Vorsitzender. Das Klei zin as Kleider⸗Magazin 3630 von See 171 11 C. F. Schleuning in Friedberg ist mit Winter⸗Ueberziehern, Säckchen, Joppen, Röcken, Hosen, Westen, Unterbosen und Jäckchen, gestr. Wämsen, wollenen, leinen und Schirting-Hemden, Brabanter Kitteln, Gamaschen, Strümpfen und Socken ꝛc. ꝛc. neu assorsirt und empfiehlt sich bestens. 0 nan Baschliks, Kaputzen, K. Friedrich neben der Post. Citronen Wilh. Bernbeck. 3012 Palatins, Seelenwärmern ꝛc. zu reellen Preisen bei 8*., 0 178„A f Versteigerungs⸗Anzeige. 3635 Dienstag den 45. Dezember, Vormittags 9 Uhr aufangend, läßt Herr Bäckermeister Stelz in seiner Behausung(Usagasse) nachverzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung versteigern: 1 Sopha, 2 Tische, 9 Stühle, 2 Commoden, 2 Kleiderschränke, 4 Vettladen, Uhrkasten mit Uhr, 1 Wasserständer, 1 Krautständer, 1 Waschbütte, 8 5 5 e i N g N Heiserkeit, Verschleimung, Katarrhen ꝛc. gibt es PFF kein bewährteres Linderungsmittel als leitern, 1 Bränke, Kisten, 1 Schleifstein und sonst 2— a Fenchelhonig 3632 bei 2 Bei Husten, N 187⁴ Adolph Mayer, T Uhrmacher und Goldarbeiter in Friedberg, 3568 bringt sein zu Weihnachtsgeschenken sich eignendes Lager in allen Sorten Uhren, Goldwaaren und Brillen in empfehlende Erinnerung. dre Reparaturen gut und billig. Weihnachtslichter 3681 in Wachs, Stearin und Paraffin, sowie Lichter halter in verschiedenen Sorten empfiehlt Wilh. Bernbeck. Oeffentliche Erklärung. 3640 Aus Anlaß meiner Wiederwahl zum Bürger- meister hiesiger Stadt haben sich anonyme Artikelschreiber bemüßigt gefunden, mich zu verunglimpfen. Ich werde weder mit gleicher Münze heimzahlen noch Klage erheben, da ich das Eine wie das Andere unter meiner Würde erachte. Ich habe mich nicht zun Wahl gedrängt, Niemand um eine Stimme angesprochen, hatte mich vielmehr schon mit dem Gedanken befreundet, den Abend meines Lebens in Ruhe hinzubringen. Wenn ich gleichwohl berufen sein sollte auch ferner den Angelegenheiten unserer Stadt vorzustehen, so werde ich deren Wohl nach Maßgabe meiner bescheidenen, von mir selbst am wenigsten überschätzten Kräfte zu fördern suchen— un⸗ beirrt, aber auch unverbittert durch jene Anfeindungen. Diese Erklärung glaubte ich meinen Wählern und mir selbst schuldig zu sein. Sie ist übrigens mein erstes⸗ und letztes Wort in dieser Angelegenheit. Friedberg den 7. Dezember 1874. Foucar, Bürgermeister. 1 0 i M. Volk in Kriedberg 3206 empfiehlt das Neueste in Kaputzen, Baschliks, Seelenwärmern, zestrickten Shawls und Damenwesten, Kinderkleidern, Jacken und Käppchen. Tabellen süddeutscher Münze zur Umrechnung von In Buchform 2 kr. „ Plakatform 3„ 2 2 Ein Gut, 3627 eirca 50 Morgen, nebst den dazu gehörigen Oees⸗ nomiegebäuden in der Nähe von Friedberg, ist zu ver⸗ kaufen. Näheres bei der Exped. d. Anz. Bad ⸗Nauheim. 3628 Unterzeichnete empfiehlt sich im Anfertigen von [Kleidern in und außer dem Hause. Im Besitze einer Näh⸗ maschine können Bestellungen rasch ausgeführt werden. Johannesstraße Nr. 190. Katharina Henzel. Mehrere hundert Körbe Spreu 3637 verkauft Mel bach. Ph. Keller. Abziehbilder 1(zum Aufkleben auf Möbel, Tassen, Glaser 20.) in größter Auswahl bei Carl Bindernagel. noch verschiedenes Hausgeräthe. Friedberg den 8. Dezember 1874. 5 von L. W. Egers in Breslau, jede Flasche mit dessen im Glase eingebrannter In Auftrag: — 2 5 zu verkaufen. Wo? sagt Firma, Siegel und Faesimile. Ein Clavier die Exped. d. Anz. 3612 f J. Butz bach, Auettonator. N Fabrik⸗ Niederlage bei Jos. Hoffmann a* 3620 Kalender pro 1875. Kalender pro 18/0. in Friedberg. . 5¹„ Die Maiserl. und Königl. amilienkalender 18 7 N Nieritz Volkskalender 8 Hol-Chocoladen-Fabrik Spinnstube 45„ von Gebrüder Stollwerck 2 2— 1 Illustrirter Hess. Volkskalender 5 in Cöln übergab den Verkauf ihrer vorzüglichen mit Stahlstichprämie 24„, pabrikate in Friedberg Herrn C. F. Walz, in Einsiedler⸗Kalender 12„ Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. 3337 Der Leuchtthurm. Kath. Kalender. 9„ 1 2 Lahrer Hinkende Bote 10„ 5 Hessischer Hausfreund 8„ Für rütze 3501 besitze ein geruchloses er— Gustav⸗Adolf⸗Kalender. 5 60 probtes Mittel, mit 10 2 1 nandkalende 1 einer IZma igen Einreibung bedarf, um dieselbe gefahrlo Landkalender durchschossen 6 und sicher zu heilen, wofür reell garautire. Kranke 7. N„— wollen sich vertrauensvoll brieflich wenden an Enke Friedberg. Carl Bindernagel. in Tinz bei Gera, Reuß. * Todes- Anzeige. 3626 Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß es dem Allmächtizen gefallen hat unsern geliebten Gatten, Vater, Bruder, Schwiegervater und Großvater 5 Friedrich Wilhelm Keller 0 nach dreiwöchentlichem Leiden im 71. Lebensjahre in ein besseres Leben abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Ossenheim den 7. Dezember 1874. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet att Donnerstag den 10 Dez., Nachmittags 2 Uhr. 27 DDr 8 Istaclitischer Gottesdienst in Sriedberg. 2 inn: Freitag Abends 4 Uhr. Samstag Morgens 8 ½ Uhr. Verantw. Red.: Carl Vindernagel. Druck und Verlag von Carl Vindernagel. in Reich⸗ e sind zu haben bei Carl Bindernagel. Ni. Jud 3. Beror adgabe von 8 schüngen Ott uunnmachung, 8 — betreffend Das G Ur die noch feh sindet werd J Darm ungsblatt 9 V. Lung Oußherzog auf die evar Schulamte⸗ 2 Slelle zu be heim, Philt dasabst zu ü dus Södel z. Au erweynen Jace Tur zu überhag Michelbach, du Langwa Darmflad: Knaben da uuf die evan Präsentirlen ompf aut n 28. N J. evang. e Vopann Die eim, dem Mädchen⸗ 8 Apiraulen ele zu Ue VI. Ven Hobel det 95 Nov. dt Jaunung fei . Nod. de Uedesheim, Nächluchen übrigen ire kubeftand a 0 VII. G arrftelle schruichen&