* nn 7 .* + e.— 3 N— t . Sade N 4 * 4 8 — Ln 8 n 2 * 2 2 8 8 1 L121 l 18* 1— 2 1 — 5 ursch. 0 0 r 9 Greten, 94 1 t. Nothwendigkeit versetzt, Sie zur pünktlichsten Beachtung erwähnter Bestimmungen bei Vermeidun ur Steuer zuzuziehen sind, so haben die Bürgenmeistereien am Schlusse jeden Monats, in welchem ein f Dienstag den 10. März. M30. berhessischer Anzeiger. Erscheint jeden. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1874. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren: — 12. sub 1. Bekanntmachung, die Abänderung des Art. 14 det Militalr Convenklon vom 13. Juni 1871 beitessend. r. 13. sub 1. Bekanntmachung, die Gebühren der Ortsgerichte betreffend. Friedberg am 6. Mätz 1874 f dam Fri 0 Marz. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Trapp. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundes gesetzblatte des Deutschen Reichs publicirt worden: N V ze Fra*— 2 5 4 a 3 Nr. 5. Verordnung, betreffend die Ergänzung der Classifikalon der Reichsbeamten. Seite 13.— Verordnung, betieffend die Aufhebung von Flößerei ⸗Abgaben Seite 14. 7 Bekanntmachung, betroffen die Ernennung eines Bevollmächtigten zum Bundesratbe. Seite 14. Nr. 5.— wegen Fesistellung eines Nachtrags zum Reichshaushalls-Etat für 1874. Seite 15. er. 7. Gesetz, wegen nachträglicher Vergmungen für Kriegeleistungen. Seite 17. Betreffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1874. Friedberg am 6. März 1874. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Zur Benachrichtigung der betreffenden Militairpflichtigen, namentlich der auswärts sich Aufhaltenden, setze ich Sie davon in Kenntniß, daß das Kreiscrsatzgeschaft für 1874 vom 30. April bis einschließlich den 6. Mai dieses Jahres auf dem Ratbhause dahier vorgenommen wird. Die sezielle Eintbeilung des Geschästs wird Ibnen später mitgetheilt werden. Hierbei mache ich zugleich Diejenigen, welche die Stammrollen für 1872 and 1873 nicht mit eingesandt haben, auf mein Ausschreiben vom 30. December vorigen Jahres in Nr. 1 von diesem Jahr aufmerksam und erwarte die umgehende Erledigung desselben. Der Civilvorsitzende. Trapp. etreffend: Die Gewerbe⸗Ordnung, inedesondere den Gewerbebetrieb im Umherziehen. Fried berg am 7. März 1874. 2 5 l 5 1 7 f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. In unserm Ausschreiben vom 24. Januar v. J.(in Nr. 11 des Kreisblattes von 1873) haben wir Sie auf die in obigem Betreffe peslehenden Vorschristen urd deren gencuen Einhaltung aufmerksam gemacht, Ste namentlich darauf verwiesen, daß Ste den darin genannten Gewerb'⸗ lreibenden zwar die Erlaubniß zum Musiciren, zu Schaustellungen, Theatralischen Vorstellungen 1c. zu ertheilen haben, wenn solche im Btsitze eines von une auf den Kreis Friedberg ausgedehnten Legitimationsscheines sind, daß aber von den Gewerbtreibenden vor Beginn ihrer Producnon die vor- seschr ibene Abgabe nbei uns entrichtet und hierüber von uns Bescheinigung, die Ihnen vorzulegen ist, erthe ilt sein muß. Fast nirgends wird diese Vorschrift gebabthabt, vielmehr auf Grund des von uns ausgestellten Legitimationsscheins von Ihnen Erlaubniß ur Production ertheilt, was den vorstebend bezeichneten Vorschristen durchaus zuwider ist. 5 Wir bringen daher die pünktliche Einbaltung des vorgeschriebenen Geschäftsgangs wiederholt und unter dem Anfügen in Erinnerung, daß pir jede Unterlassung oder Zuwiterbandlung Ihrer Seits hiergegen ohne Nachsicht mit Disciplinarstrafe ahnden werden. Trapp. Betreffend: Die Mitwirkung der Großherzoglichen Bürgermeistereien bei Regulirung der Einkommensteuer. Friedberg am 7. März 1874. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. In dem§. 16 der Anwelsung für die Großherzoglichen Bürgermesstereien Bebufs der Mitwirkung derselben bei Regulirung seuer vom 7. April 1870(in deren Besitz Sle sind) ist bestimmt: §. 16. Die in den beiden vorigen Paragrapben wähnten Verzeichnisse sind nach§. 3 der allegirten Verordnung am Schlusse des Jahres don den Bürgermeistercien den Steuertommissariaten zuzustelen. Da jedoch Ausländer, welche ihren Wohnsitz im Großberzogthum nehmen und daselbst eine mit Erwerb verbundene Beschäftigung ausüben, nach Art. 1 und 7 des Gesetzes schon von dem auf den Einzug folgenden Monat an olcher Zugang siattgefunden, Auszüge ist wenigstens vierteljährig dem inkommen⸗ aus dem Zugangsverztichriß an das Steucrcommissariat einzusenden. Haben sich derartige Zugänge nicht ereignet, so Sttuercon missariate hiervon Anzeige zu machen. Da Klagen über nachlässige Handhabung dieser Vorschristen Ihrer Seits, verzeichniß solcher Auelänter, welche ibren Woehrsitze im Großherzogtbͤm nebmen ron Ihnen dem Großherzeglichen Steuercoemmissartat nicht am Schlusse jeden Monats namentlich auch darüber, daß die Auszüge aus dem Zugangs- und daselbst eine mit Erwerb verbundene Beschaͤftigung ausüben zugesendet werden, erhoben worden sind, so sind wir in die g ungenehmen Einschreitens gegen Sie aufzufordern. Trapp. i Bekanntmachung. Die Prüfung der Ackerbauschule zu Friedberg soll Mittwoch den 1. April dieses Jabres, Vormittags 8 Ubr beginnend, im Saale des Hotel Trapp zu Friedberg stattfinden. Wir erlabben uns, die Eltern unserer Schüler, ugebenst einzuladen. Friedberg am 6. März 1874. die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins und alle Freunde der Anstalt zu diesem Act Das Curatorium der Ackerbauschule des landw. Provinzialvereins für Oberhessen. Trapp. Deutsches Reich. den Paragraphen mit unwesentlichen Modisicationen Rechnungen für den Einjährig-Freiwilligendienst Offenbach. Die soeben hier sich bildende an und behielt den Einführungstermin sowie den durch das Gesetz erfolgen soll. dlkatholische Gemeinde zählt an 600 Scelen. Ausschluß des Gesetzes für Elsaß Lothringen bei. 5. März. Heute Abend ist ein von Hinschius Zam Besten dieser Gemeinde ist eine Verloosung In die Redactions-Commisston wurden gewählt: und Völk beantragter und von 31 Mitgliedern deranstaltet worden. Sonntag, 1. März hat die zu Vorsitzenden Völck und Schwartze, zu Rese- der nationalliberalen und Fortschrittspartet unter- Ausstelung begonnen. Die Dauer derselben ist renten Marquardsen, Forcade de Biaix, Hullmann! stützter Gesetzentwurf, betreffend die Beurkundung auf 14 Tage festgesetzt. und Wiggers. Dieselbe begann sofort ihre Tbätig⸗ des Personenstandes und die Form der Ebe- Berlin, 5. März. Die Preßgesetz-Commission keit.— Die Militärgesetztommission setzte ihre schliezung an die Mitglieder des Reichstags ver⸗ des Reichstages berieih heute den Gesetzentwurf Berathung des 8. 22 fort und nahm u. A. den theilt worden. Der Entwurf, welcher 51 Para- n erster kesung durch, nahm dle noch ausstehen- Antrag Lasker an, wonach die Regulirung der graphen umfaßt, stellt die Auswahl und Bestellung 1 der Standesbeamten den einzelnen Landesregier- ungen anheim. — 6. März. des Strafverfahrens gegen den Lesung des Impfzwang⸗Gesetzes ein. Commission, dahingehend, daß im jahre eine 183 gegen 119 Stimmen angenvumen. — 7. März. In ihrer heutigen Sitzung ge- nebmigte die Preßgesetz⸗ Commission in zweiter anläßlich einer Petition wegen Einführung der Civil Lesung den von der Redactions-Commission vor- bereiteten Entwurf mit mehreren die Beschlüsse der ersten Lesung wesentlich nicht berührenden Aenderungen. Dit Commission beschloß eine Reso- lution, wodurch der Bundesrath aufgefordert wird, in die neue Strasprozeß⸗Ordnung eine Bestimmung aufzunebmen, wonach die Aburtheilung von Preß- verbrechen und amtlich zu verfolgenden Presver- geben durch die Schwurgerichte erfolgt. Mit der schriftlichen Berichterstattung an den Reichstag ist Marquardsen beauftragt. — Die preußische Bank wird nach sehr er⸗ heblichen Rücklagen eine Jahresdividende von 20 pCt. vertheilen. — Der Reichskanzler beantragt beim Bundes- rathe: die Bundes-Regierungen einzuladen, bis zum Eingang und der Berathung einer in der Vorbereitung begriffenen Vorlage betreffs der Reform der Eisenbahn⸗Tarife auf der Grundlage der Markrechnung ihre Entscheidung über Aender— ungen der Eisenbahn⸗Tarife auszusetzen. Trier, 6. März. Bischof Eberhard wurde heute vom Landrath verhaftet und in das biesige Gefängniß eingeliefert. Der Bischof segnete die herbeigeströmte Menge. Ruhestörungen kamen indeß nicht vor. 0 Kassel, 7. März. Die in Herrenbreitungen und Dreihausen stationirten Pfarrer sind heute entlassen worden. Damit sind nun sämmtliche Renitenten ausnahmslos und definitiv abgesetzt. Braunschweig. Die Landesversammlung genehmigte den Staatsvertrag mit Preußen über Theilung des Communionsgebietes am Unterharz. Der Vertrag soll am 1. Jan. 1875 in Kraft treten. Schwerin, 6. März. Die beiden Regier- ungen von Mecklenburg⸗Schwerin und von Mecklen⸗— burg⸗Strelitz haben sich entschlossen, die ständische Antwort anzunehmen, vorbehaltlich der Wieder— aufnahme der Verhandlungen und unter der Voraussetzung, daß die Stände ihrerseits bestrebt sein werden, die endliche Verständigung auf Grund der Vorlage berbtizuführen.— Der Schluß des Landtags erfolgt morgen. Metz. In Lothringen sind, wie die„Metzer Zig.“ meldet, neununddreißig Pfarrer aus den Kreisen Searburg und Chateau-Salins für den 18. d. Mts. vor das Zuchtpolizeigericht Metz ge⸗ laden, um sich darüber zu verantworten, daß sie den seinerzeit mehrerwähnten Hirtenbrief des Bischofs von Nancy von der Kanzel verlesen, resp. mit Bemerkungen begleitet haben. 5 Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 5. März. Das Abgeordnetenhaus begann heute die Debatte über die confesstonellen Gesetze. Gegen den Ge— Der Reichstag genehmigte cl 5 ae ee den Antrag Windborst auf SistirungGesetz, vier dagegen gesprochen batten, urde der re Abgeordneten Schluß der Generaldebatte angenommen. Ein ia(Glatz) und trat bierauf in die zweite] Antrag Kronawetter's(Demokrat) auf Zurück r§. 1 des weisung der Vorlage an den Ausschuß, sowie ein Gesetzes wurde nach den Vorschlägen der freien] Antrag Smolka's(Pole) auf Vertagung des An- 12. Lebens- trages wurden abgelehnt. Revaceination stattfindet, wenn der dung Impfling in den letzten fünf Jahren nicht die habe den aus Gesundheitsrücksichten angesuchten natürlichen Blattern überstanden hat oder erfolg- Abschied des General- Adjutanten Grafen Belle. reich geimpft ist, in namentlicher Abstimmung mit garde nicht angenommen, sondern demselben einen — 7. März. Abgeordnetenhaus. Die De⸗ batte über die confessionellen Vorlogen wurde heute Nachdem noch vier Redner für das — Die„Wiener Zeitung“ erfährt, der Kaiser sechsmonatlichen Urlaub bewilligt. Pest, 7. März. Das Abgeordnetenhaus hat ehe einen Antrag angenommen, des Inhalts, daß dieser Gegenstand einem Ausschusse mit der Weisung überwiesen werde, sofort darüber zu berichten. Frankreich. Paris. Das Gerücht be⸗ treffs Abberufung des Botschafters, Generals Leflö, aus Petersburg und Ersetzung desselben durch den Vicomte de Gontaut-Biron ist, gutem Vernehmen der„Agence Havas“ zufolge, unbegründet. — Der Minister des Innern hat mit Hin— weis auf den Beschluß der Nationalversammlung vom 19. November 1873, betreffend die Ver- längerung der Amtsgewalten Mac Mahon's, den Verkauf von Photographien des Grafen Cham- bord verboten. Großbritannien. London. Zum Sprecher des Unterhauses ist abermals Brand gewählt. Der- selbe wurde von Gladstone im Namen der Libe⸗ ralen beglückwünscht. — Die„Köln. Ztg.“ meldet von hier: Die antiultramontanen Provinzial- Meetings beginnen in nächster Woche, und zwar am 12. in Tun⸗ bridge Wells, am 26. in Reading. Am 31. d. oder 2. April findet ein großes Meeting in Liver pool stalt, dem vielleicht der Unterrichts minister Lord Sandon präsidiren wird. — Eine officielle Depesche des Generals Wolseleß vom 7. Februar meldet, daß Cumassi genommen und eingeäschert und der König der Aschantis geflohen wäre, ferner, daß die Engländer ihren Rückmarsch nach Cap-Coastcastel angetreten hätten. Eine spätere officielle Depesche Wolseley's vom 9. Februar besagt, Boten des Königs seien in das englische Lager gekommen und hätten um Frieden gebeten. In der Depesche heißt es dann wörtlich:„Ich halte mich mit den eingeborenen Truppen nördlich von Adausihill bis zum 13. oder 14. Februar auf, um dem Feinde zu Friedens ⸗ verhandlungen Zeit zu lassen. Uaser Rückmarsch ist vom Feinde unbehelligt. Spanien. Madrid. Serano hat eine dessen Truppen inspieirt. nachdem Verstärkungen in der Höhe von 16,000 Mann hinzugekommen sind, nunmehr auf 65,000 Mann. Die Carlisten find im Umkreise von 3 Lieues um Bilbao concentrirt. Türkei. Konstantinopel. Es wird ver- sichert, die Absetzung Hamdi Paschas, an dessen Stelle Jussuf Bey zum Finanzminister ernannt ist, sei wegen der übertriebenen Bedingungen erfolgt, unter welchen er das letzte Vorschußgeschäft von 130,000 Pfund Sterling mit der ottomanischen Bank auf 9 Monate abschloß. Dem Ueberein- kommen gemäß soll die Pforte 12 pCt. Interessen setzentwurf sind 35, für denselben 23 Redner vor- zahlen und die Rückzahlung in 50,000 Pfd. St. . Von denselben sprachen heute Hohenwart, baar und 800 Schatzbonds-Serien B und Cal reuter, Fürst Czarteryski und Weiß von Starken⸗ pari leisten, was einer jährlichen Verzinsung von fels dagegen; Schaffer, Gbllerich, Düenberger 50 pCt. gleichkommt. und Fux dafür. — 6. März. heute die Debatte über die confesstone fort. Gegen die Vorlage und Harrant kondigte und Ventuci, welcher erklärte, daß di Bevölkerung vom südlichen Tyrol die Gesetzvor⸗ — Zwischen der Türkei und England sind Das Abgeordnetenhaus setzte in Lahedsch bei Aden neuerdings Differenzen ent— llen Gesetze standen, in Folge Gefangennehmung einer unter di Vo sprachen Lienbacher britischem Schutz stehenden Person durch türkische „für dietelbe Eduard Luez, welcher Truppen. Seitens der britischen Behörden wurde im Verlaufe seiner Rede die Einbrin i ˖ 1 e f N gung eines die sofortige Freilassung, aber bisher vergeblich, Amendements betreffs des bischöflichen Eides an- gefordert. f 1 1 Man hofft, daß die Differenz in e freundschoftlicher Weise beigelegt werden wird. — Das füngst contrahirte Vorschußgeschäft age als einen wahrhaft fortschrittlichen legis⸗ von 130,000 Pfd. Sterl. ist von der Regierung atorischen Act begrüße. annullirt worden. Amerika. Newyork. Der Senat in Washington lehnte die Bewilligung des von der Regierung geforderten Credits für die Industrie⸗ Ausstellung in Philadelphia ab. Aus Stadt und Land. Friedberg, 7. März. Die am letzten Donners⸗ tage gebrachte Mittheilung üder die beschlossene Erhöhung der Volksschullehrergehalte bedarf einer Berichtigung; die Erhöhung„im Sinne des Gesetzes“ ist, gleich wie in fast allen Gemeinden, so auch hier bereits voriges Jahr beschlossen worden; bierbei war nach Vorschrift des Gesetzes der Gehalt für die beiden ersten Schulstellen auf 800 fl. für die dritte, vierte und fünfte je 650 fl. und die beiden letzten auf 550 fl. nerst 100 fl. Wohnungs⸗ vergütung für jeden Lehrer normirt, und außerdem dem Inhaber der dritten Stelle, der gleiches Dienstalter mit den beiden ersten Lebrern hat, zur Gleichstellung mit diesen eine persönliche Zulage von 150 fl. bewilligt worden. Sehr bald jedoch gewann die Erkenntniß Eingang, daß hiermit zwar vorerst dem Gesetze genügt sei, diese Normir⸗ ung aber bei später eintretenden Stellenerledigungen und Neubesetzungen unliebsame Mißstände im Gefolge haben möchte und so wurde denn neuestens beschlossen, die Ge— halte überhaupt nicht an im Voraus bestimmie Stellen zu binden, sondern jeden neu eintretenden Lehrer mit 550 fl. Minimalgehalt anfangen zu lassen und von fünf zu fünf Jahren jedesmal 50 fl. zuzusetzen bis das bei dieser Gelegenheit auf 850 fl. erhöhte Maximum erreicht ist und da die jetzigen Lehrer, jeder nach seinem Dienst— alter, hiernach einrangirt werden, so wird es den beiden Jüngsten demnächst schon 650 fl., den drei ältesten aber 850 fl. tragen. Uebrigens muß der gute Wille des Ge— meinderaths nicht nach diesen Bewilligungen, sondern nach den ihm zu Geboie stehenden Mitteln gewürdigt werden. Bad⸗Nauheim. Nr. 24 und 25 d. Anz. bringen Artikel, deren Verfasser darauf aufmerksam machen, daß „von Nauheim aus“ darauf hingewirkt werde, und bei den einschlägigen Behörden bereits ein sörmlicher Antrag ge— stellt sei, daß die vor einigen Jahren neu angelegte Lindenallee auf der Cbaussee von Friedberg nach Nauheim wieder beseitigt werden solle. Diese Mittheilung bezieht sich ohne Zweifel auf eine zwischen dem Großyerzoglichen Fiscus und der Gemeinde Nauheim, in Folge der der letzteren zugemutheten Entschädigung für an jener Allee beschädigte Bäume, ausgebrochenen Rechtsstreit und geht das„von Nauheim aus? offenbar an die Adresse des hiesigen Gemeinderaths. Zur Aufklärung des Publikums, und namentlich auch der beiden Correspondenten, beschränken wir uns einfach auf Mittheilung folgender Thatsachen: die Allee wurde vor einigen Jahren vom Großh. Fiscus wahrscheinlich in der anerkennenswerthen Absicht, hierdurch einen schattigen Fahr- und Spazierweg nach Nauheim zu schaffen, angelegt. Leider wurde hierdei mit dem Ange⸗ nehmen nicht auch das Zweckmäßige verbunden, in dem die Fahrbahn dieser frequentesten Chaussee hierdurch in einer Weise verengert wurde, die das gegenseitige Aus— weichen größerer Fuhrwerke, namentlich bei Nachtzeit, ohne Beschädigung der jungen Alleebäume in hohem Grade erschwerie. So dauerte es denn auch gar nicht lange und es kamen Anzeigen über Anzeigen, daß Bäumchen be⸗ schädigt seien. Während man bei Anlage der Allee selbst⸗ verftändlich der Gemeinde Nauheim, als der zunächst dabei interessirten, keine Mitheilung hiervon gemacht hatte, so muthete man jetzt derselben zu für die beschädigten Bäume, da der Thäter nicht zu ermitteln sei, aufzukommen. Die Gemeinde verwahrte sich selbstverständlich hiergegen, es kam zum Rechtsstreit, in dem dieselbe schließlich auf Grund g 5 einer in 18 erlassenen kurhessischen Verordnung, wonach Zusammenkunft mit General Moriones gehabt und wann bei einer frevelhaften Beschädigung der Baus Die gesammte Stärke pflanzungen an Chausscen der Täter nicht zu ermitteln der Regierungstruppen im Norden beziffert sich, sel, die Gemeinde Schadenersatz zu leisten babe. verurtheilt wurde. Trotz der Einrede, daß sich obige Verordnung auf Alleen am Rand der Chausseen beziehe, nicht aber auf solche auf der Fahrbahn und, daß die Beschädigung eine nachweisbar unabsichtliche, unter Umständen unvermeidliche, gewiß aber nicht frevelhafte sei, wurde das Urtheil aufrecht erhalten, Appellation war wegen der Geringfügigkeit des Objects nicht zulässig. Hiernach blieb dem Gemeinderath nichts übrig als Großh. Ministerium die Angelegenheit vorzutragen und um Abwendung der der Gemeinde durch die zahlreichen Entschädigungen erwachsenden Unkosten zu bitten, bezw. das Umpflanzen der Bäume auf Kosten des Großh. Fiscus geschehen zu lassen. Entscheid hierauf steht noch aus. Ein Antrag auf Beseitigung der Allee ist von dem hiesigen Gemeinderath nicht gestellt; ob es von anderen competenten Behörden außerhalb Nauheim's ge⸗ schehen, wissen wir nicht. Wir erlauben uns übrigens noch eine Frage. Warum beginnt die zu enge Allee erst auf der Nauheimer und nicht schon auf der Friedberger Grenze? Ohne Zweifel, weil man fürchtete, daß die Chausste durch eine schauige Allee mit geringem Abstand die Fahrbahn noch länger feucht halte, als dies ehedem schon der Fall ist; ganz dasselbe trifft aber auch für die Nauheimer Strecke zu, wir constatiren hier nur, daß in früheren Jahren allein schon aus diesem Grund eine zweite Allee, deren Fahrbahn bei weitem breiter war, als die jetzige entfernt wurde. Im Allgemeinen ist es uns an⸗ genehm durch jene Correspondenzen Veranlassung zu finden das Sachverhältniß in die Oeffentlichkeit zu bringen. Sachverständige und Vorurtheilsfreie mögen sich ihr Urtheil seibst über die Angelegenheit bilden. Auch die beiden Correspondenten hätten sich vorher etwas genauer erkundigen dürfen; es sieyt in der That zu sehr aus als ob sie pro domo sprächen. In Bezug auf die Allee am Nauheim ⸗Friedberger Promenadeweg bäfte es wohl kaum beussee rh . en Neck . Holz Purchmesser; Abenischte St ler Buchen⸗ E Abr ab: 0 Raumm + mawoch Aub, solen eine große 1 1 det jedenfalls noch in Fastnachtsstimmung verfaßten, an benso faden als billigen Witzeleien überreichen Expectora⸗ loten des zweiten Correspondensen bedurst, um darzuthun, daß eine Allee von mehr zschattengebenden Bäumen ange⸗ rand etmer wäre, als die jetzige. Es würde zu weit führen, N volten wir die Entwickungsgeschiche jenes Wegs und m lan te er Allee biet vorführen; wir beschränken uns darauf zu e ee gerken, daß eine zwischen dem damaligen hiesigen Ge— b. 4 1 endetrath und Ausschuß berrschende Meinungsverschieden— 3—* ei in dieser Richtung, von der vorbinigen kurhessischen N 11 Ncgierung in Hanau dahin enischieden wurde: daß eine 1 e ihe von Obsibäͤumen zu pflanzen sei. Da sich die Ge— ienbeit gerade bietet, so dürfen wir wohl bier die Auf⸗ Atklamkeit unseter Friedberger Nachbarn darauf lenken, aof sie die Strecke des Fußwegs bis zur Naubeimer Grenze Al einer Allee bepflanzen und so zunächst einmal vor zr Tbür— Schalten schaffen dürften. e haussee zwischen Vildel und dem Dortelweiler Ch des ein Knecht aus Burg⸗Gräsenrod Wagen. Derselbe blieb auf der Allerlei. e durch Herabfallen Stelle todt. Vildel, 6. Marz. Gestern Abend verunglückte auff thaler österreichischer Prägung stehen nach dem aussec⸗ Gesetze vom 1. 1 Preußen ꝛc. und Oesterreich den eigenen Landes- 50 kr. Zuges die beiden Beine an den Oberschenkeln abgefahren, in Folge dessen er alsbald seinen Geist aufgab.— Geslern morgen fiel ein Schaffner des Güterzugs in Salmünster von seinem Sitz herunter auf die Schienen; die Wagen gingen der Länge nach über ihn, so daß er alsbald tobt war. Die Eingeweide blieben an den Rädern hängen und wurden erst eine Strecke von der Ungfücksstätte aufgefunden. H.-V. Friedberg. Es ist irrig, anzunehmen, daß den österreichischen Vereinsthalern, weil in Oesterreich als einem nichtdeutschen Bundes- staate geprägt, demnächst dasselbe Loos der Nicht— Annahme bei den öffentlichen Kassen wie den österreichischen und ungarischen Gulden und Viertelguldenstücken bevorsteht. Diese Vereins- Mai 1857 und dem diesem Ge- setze als Anfang beigefügten Münzvertrage zwischen münzen völlig gleich. Die Reichsgesetze vom Schlüchtern, 6. März. Vorgestern wurden einem 1. Dezember 1871 und 9. Juli 1873 haben ubahnarbeiter in Schlüchtern deim Rangiren eines hieran nichts geändert. Es liegt daher kein Grund vor, die Bereinsthaler österreichischen Gepräges nicht auch ferner als vollgiltiges, gesetzliches Zablungsmittel zu betrachten. Handel und Verkehr. Frankfurt, 7. März. Der heulge Heu⸗ und Sitob⸗ markt war gut befahren. Heu kostete per Centner 1 fl. 30 kr. bis 2 fl. 20 kr., Stroh per Centner 1 fl. 30 ke. bis 1 fl. 50 kr., Bunet 1. Qualität 40 kr., 2. Qualiickt 38 kr., Eier das Hundert 2 fl. 54 kr. Grünberg, 7. Mürz. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 16 fl. 44 ke.; Korn(90 Kilo) 13 fl. 21 kr. Gerste(80 Kilo) 10 fl. 22 kr.; Hafer(60 Kilo) 6 fl. 22 kt.; Molter (90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo) 12 fl. 5 kr.; Linsen(100 Kao) 11 fl. kr.) Samen(90 Kilo) 14 fl.— kr.; Kartoffeln(100 Kilo) 3 fl. 10 kr. Mainz, 7. März. Zu notiten ist: Walzen fest, per März 16⅜ fl., per Mai 16 fl. 30 kr., per Juli 15 fl. Rogen ziemlich unv. ver März 12 fl. 57 ke,, per Mai 12 fl. 33 k., per Juli 11% fl. Hafer unv., ver März 11 fl.— kr., per Mai 11¼ fl., per Juli 11 fl. 15 kr. Rüböl unv., per Mai 18 fl. 33 kt., ptt October 19 fl. 33 kr. der 1874r Erndte aus Domanial-, Gemeinde- und dat⸗ Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe von oberg, meist auf dem Taunus und theilweise auch in Wetterau liegen, sollen Mittwoch den 84, Vormittags 11 Uhr, zu Friedberg im Trapp'schen Shofe öffentlich versteigert werden. Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden d auf Kosten der Waldeigenthümer besorgt. Nähere Auskunft ertheilt die unterzeichnete Stelle. Friedberg den 21. Februar 1874. f Großherzogliches Forstamt Friedberg. Herde. — 4 3 9 2 N 0 1 51 51 Holz- Versteigerung im Fürstl. Schutzbezirk Thiergarten links der Horloff. m Donnerstag den 12. d M., Morgens ½ 10 Uhr, ehm im obigen Schutzbezirk 56 Stämme und 30 Stangen keen⸗Stammhbolz= 47 resp. 2 Festmeter Inhalt darunter 5 Stämme bis 12 Meter Länge und 65 Centimeter Dychmesser; 30 Hainbuchen⸗Stämme von 6 Festmeter; mischte Stämme von 0,66 Festmeter und 3 Raum— uhr Buchen⸗Werkholz; sodann ebendaselbst von Morgens 2 Abr ab: * 36 Raummeter Eichen ⸗, Buchen- und gemischtes vertu Scheit holz, 1 n— 22,5 Raummeter Eichen, Buchen- und gemischtes 2 et Prügelholz, 4 2 z enn 76 Naummeter Eichen⸗, Buchen- und gemischtes 10* Stockholz, f 1 le une 70 Raummeter Eichen ⸗, Buchen- und gemischtes n 1 A Reiserholz 24 U be 120 verkauft werden. Der Anfang ist beim Stamm⸗ Nr. 1. Hungen den 2. März 1874. Fürstl. Rentamt: Demme. —* ** Versteigerung. Mittwoch den 11. März, Morgens 9 Uhr an⸗ ud, sollen auf hiesigem Rathhause aus dem von mann Karl Bingmann an seine Gläubiger ab⸗ enen Vermögen nachfolgende Gegenstände meist— d versteigert werden: Eine große Parthie Stick und Strickwolle, Baum⸗ wolle, Seide, Zwirn, Litzen, Einfaßband, Franzen, Leinegarn, Näh⸗ und Stecknadeln, Knöpfe, und sonstige in dieses Fach einschlagende Artikel. Sodann Cigarren, Tabak, gestoßener Zimmet, Muskatnüsse, Reis, Thee und sonstige Waaren. Eine große Parthte künstliche Blumen, Sträuße, Guirlanden und Kränze. 1 Cigarrenkasten, 1 Sopha, 6 gepolsterte Stühle, etliche andere Stühle, 2 schöne Pfeilerschränkchen, etliche Spiegel, Bettstellen, Schränke, Tische, Nacht— tischchen, silberne Löffel, Weißzeug, Bettzeug, Ueber— „ züge, Kleider, 1 sehr gut erhaltene Strickmaschine g mit Zugehör, 600 Stück leere Cigarrenkästchen und e sonstiges Hausgeräthe. 1 tte, griedberg den 5. März 1874 1 45 Steinhäußer, . 1„ f Massecurator. Volz- Ver ste 1 ung. 45 Samstag den 14. d. M., Morgens 10 Uhr an⸗ 7 ind, werden in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt 28 4 zelseck und Nollkopf, versteigert: 10 41 Naummeter Buchen Scheitholz, i 14 5„ Prigelholz, — f* 400 Stück Buchen Wellen I. Qualltät.“ 4 Gegen vorschrifts mäßige Bürgscheine wird das Holz 2 4 Wi den 1. September d. J. geborgt. „ RNuünster den 7. März 1874. g 0 9 Großherzogliche Bürgermelsterel Münster. ** Nelneck. . 14 120 N 1,260 Ceutner Eicheulohrinde Oeffentliche Aufforderung. 698 Die Besitzer der unten verzeichneten Immobilien theils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den 25 März Cs werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechts 8 lien. sech, zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst ungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grund gabe des Artikel 20 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingesch wollen dieselben theils verpfänden, theils vera Erwerb derselben nicht urkundlich auswel grunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden die Veräußer⸗ che nach Maß rieben werden. Nr. Namen der Besitzer. Gemarkung. Bezeichnung der Immobilien. ö 1 Gtorg Adam Brotzler zu Ober-Woͤllstadt[Friedberg XI. 144. 2(Christian Stroh zu Nieder⸗Wöͤllstadt Nieder⸗Wöllstadt[II. 262. 3 Heinrich Jakob Hahn zu Weckesheim Melbach VII. 108. 4 Konrad Simon zu Nieder-Rosbach Ober⸗ u. Nieder⸗] XI. 433. XVI. 400. Ros bach 5 Marie Katharine Wagner zu BruchenbrückenBruchenbrücken 1 891. 6 Kaspar Stumpf zu Ossenheim Bauernheim Iv. 375 7 Karl Kiefers Kinder erster Ehe zu Frledberg Friedberg VI. 65 8 Georg Adam Brotzler I. Wittwe zu Ober⸗[Ober⸗ u. Nieder-] XV. 431. 526. 554. XVI. 392,3. 313. XVII. Woͤllstadt Rosbach 445. 706. 9 Kaspar Philippis Wwe. zu Nieder⸗Wöllstadt Nieder⸗Wöllstadt[ 1. 1222. 1221. 1223, 5. 10 Jakob Koͤbel II. von Ober-⸗Woͤllstadt Ober Woͤllstadt I. 896. IV. 55. 67. 210. VI. 435. VII. 135. Ober- u. Nieder-] XVI. 501. 505. 511. Rosbach 11[Löb Hanau zu Friedberg Friedberg II. 524. 12 Heinrich Mack II. daselbst Friedberg V. 41 13 Johannes Hieronimus daselbst Friedberg V. 50. 14 Johann Ambron zu Nieder Wöͤllstadt Nieder⸗Wöͤllstadt] II. 27. 15[Hartmann Bechtold daselbst Nieder⸗Wöllstadt II. 93. 381. III. 65. 16[Heinrich Konrad Bausch daselbst Nieder⸗Wöllstadt II. 91. 124. 115. 144. 336. 365. 380. 399. III. 28. 33. 73. 116. 7[Konrad Bausch V. daselbst Nieder⸗Wöͤllstadt II. 390. 18[Karl Ludwig Kost daselbst Nieder-Wöllstadt III. 41. 19[Konrad Beck daselbst Nieder⸗Wöllstadt II. 37. 37 1. III. 66. 77. 101. 132. 20[Konrad Fauerbach zu Okarben Nieder⸗Wöllstadt II. 362. 21 Jakob Stahl zu Nleder-Woͤllstadt Nieder⸗Woͤllstadt III. 58. 22 Johann Schmidt II. daselbst Nieder⸗Wöllstadt II. 88. 101. 159. 393. 23 Johannes Schuch zu Ilbenstadt Nieder⸗Woͤllstadt II. 82. 24[Friedrich Koͤbel I. zu Nieder Rosbach Ober- u Nieder] X. 445(alt 737,4) XVI. 94(alt 248,5) IX. Rosbach 976(alt 1503,8). 25 Joseph Groͤninger III. zu Ockstadt Ockstadt I. 819. 26[Georg Groͤninger IV. daselbst Ockstadt XI. 2. XII. 468(steht irrthümlich auf Joseph Gröninger III. Namen). Friedberg 1. 7 Johannes Müller III. daselbst Ockstadt IV. 65. 28[Rudolph Moͤrler II. daselbst Ockstadt I. 818. II. 109. VI. 267. VIII. 490. XI. 149. 29[Meyer Reichenberg zu Bruchenbrücken Bruchenbrücken I. 208. 2092. 30[Gg. Ad. Brotzsler I. Wwe. zu Ober⸗WoͤllstadtOber⸗Woͤllsiadt 1. 772. VI. 297. 298. 31[Heinrich Bingel zu Dorhelm Bauernheim I. 218. 310. 430. 467. 504. 548. 649. II. 61. III. 41. 103. IV. 9. 72. 344. V. 43. 1413. 192. 198. Friedberg am 2. März 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reiß Lohrinden-Versteigerung. 708 Dienstag den 31. März d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen eirea 130 Centner Lohrinden, welche im laufenden Jahre im hiesigen Gemeindewald sich ergeben, im Rath— hause dahier meistbtetend versteigert werden. Reichelsheim den 6. Marz 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Schmid. Bekanntmachung. 702 Vom 1. bis 21. März d. J. werden von hier Ab— zugshalber elrca 2500 Centner Heu, beste Qualität, und 2 bis 300 Malter Kartoffeln abgegeben. Oberseenerhof den 25. Februar 1874. Gräflich Solms-Laubachlsche Guts verwaltung. Burg. Bekanntmachung. 700 Die beute in biesigem Stadtwalde abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und es ist der erste Abfuhrtag auf den 7. d. M. bestimmt worden. Dies wird mit dem Anfügen veroffentlicht, daß das Holz bis Ende dieses Monats aus dem Walde abgefaßren sein muß. Bad⸗Nauheim am 5. Maͤrz 1874. Oroß herzogliche Bürgermeisterel Bad- Naubelm. Schutt Brod-Mehl, 678 beste Qualität, zu billigem Preise; auf Verlangen gestatte Credit bis zum 1. Oktober d. J. L. H. Straust. Ein Pferd, 667 unter dreien die Wahl, wovon zwei sieben, das andere dret Jahre alt ist, steht zu verkaufen auf der Bingenheimer Mühle. Altie, Schalen, Drodmehl 400 in der besten Qualität bei M. D. Loeb. Von Brockhaus Conversationslexicon, 11.(neuste) Auflage, 15 Bände Preis fl. A5, babe ich einige ganz l nicht aufgeschnittene Exemplare zu fl. 30 zu verkaufen. Ich lle dabei die günstigsten Zahlungsbedingungen. g * 25 Earl Bindernagel. Friedberg. Poschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 231 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An- und Verkauf von Staatspapieren, CEisenbahn-Actien und Prio⸗ ritäten, Loosen de gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. Vorschuß⸗ und Creditverein zu Reichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft.) 669 Sonntag den 15. März d. J., Mittags 3 Uhr, Generalversammlung im Gasthaus„Zur Lilie“ daselbst. Tagesordnung: 1) Neuwahl von drei Ausschuß- und drei Vorstands mitgliedern. 1 5 2) Vorlage des 1873r Rechenschafts berichts, der Geschäftsbilanz, Beschlußfassung über die Ge— winnvertheilung und die hierauf dem Vorstand zu ertheilende Decharge. 167⁴ — O 5 1 Kalbfleisch, 712 das Pfund fur 18 kr., verkauft Wilhelm Kreuter. 701 Mitte Dezember ist ein Zughund von Fa schwarz mit weißer Pleß und stumpfem Schwanz laufen. Derjenige, welcher Auskunft darüber erth erhält eine gute Belohnung. Georg Ulrich. Kleesamen 4 715 empfiehlt billigst 3. Ph. Dan. Küm mich.. Einen Schweizer 682 zum sofortigen Eintritt sucht gegen guten Lohn Fuessendr G. Philippi in Friedberg. Unter 0 7 Zwerg⸗Obst. 699 Aepfel und Birnen in kräftigen Exemplaren IBabl det et 24 kr., 12 Stück fl. 4., Topfpflanzen für Blumentis Mzusendtn. und für's freie Land 12 Stück fl. 1., Ziersträuch Bei 12 Stück fl. 1., Erdbeerpflanzen 100 Stück 48 kr., Buß, ahlbat baumpflanzen 100 Stück 30 kr., Pensee, starke Pflanze fe v 100 Stück fl. 1. 30 kr. Ferner alle Sorten Gem Waas, Vorsitzender. Superphosphate. 688 Wir empfehlen den Herren Fabrikanten und Dünger-Händlern. schiedenen Sorten Superphosphate mit garantirtem Gehalt an löslicher Phosphorsäure bei Abnahme größerer Posten zu den biligsten Preisen. Müller, Packard 8 Co., Chemische Dünger-Fabrik, Wetzlar. Berichtigung. In der Annonce des Handelsvereins, in Nr. 28 des Anzeigers, schlich sich ein Druck- fehler ein. Es steht daselbst„sämmtliche Geldmünzen“ und muß heißen„sämmtliche Goldmünzen“. (H. 6706.) Meinen in vielen Wetterauer Schulen eingeführten Schreib- und Leseschüler Bereits sind 21 Auflagen davon Carl Bindernagel. Holzversteigerung. 704 Montag den 13. April d. J, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem gräflich v. Rantzau'schen Kirchwald dahier: halte ich den Herren Lehrern auch für die Folge empfohlen. erschienen. Holz- Versteigerung in dem Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf 707 Montag den 23. März werden in den Disttikten Borkhards, Dörrenberg, Rabenköpfe und Kißnersroths⸗ kopf versteigert: A. Brennholz. scheitholz in der Dreispitz, 2) 130 Raummeter Buchen- und Eichen-Scheitholz in der preußischen Grenze, 3) 5000 Buchenreidelholzwellen im Kirchgrund, Holzart. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. 4) 6000 Buchenastwellen in der Dreispitz, Raummeter. 5) 3000 Buchen- und Eichen-Astholzwellen an der preu— Buchen 36 I. Kl. 2 10 3 ßischen Grenze, Buchen 16 II. Kl. 6) 2000 Buchen-, Hainbuchen- und Eichen-Backwellen Eichen— 8— 2 an der preußischen Grenze Nadelholz— 539. 146 öffentlich versteigert werden. 17 Wagen Allerleiholz. 5 B. Bau- ꝛc. Holz. 45 Nadel⸗Stämme von 22—37 Cenkimeter Durchmesser und 5— 20 Meter Länge mit 26.31 Festmeter, 1 Buchen⸗Stamm von 66 Centimeter Durchmesser und 5 Meter Länge mit 1,71 Festmeter. Das Nadel⸗Prügelholz ist größtentheils in Schichten von 2,5 und 3,75 Meter Länge aufgearbeitet und findet Der Versteigerungsplatz ist da, wo der hohe Weg die lange Schneiße durchschneldet, bei Regenwetter aber auf dem Fruchtspeicher. Ziegenberg den 7. März 1874. ir ches Jagd-⸗ Verpachtung. 710 Mittwoch den 8. April l. J., Vormittags 11 Uhr/ sich darunter viel zu Grubenholz und Latten taug⸗ soll die Gemeinde-Feld-Jagd in der hiesigen Gemarkung liches Holz. von eirca 3200 Morgen= 800 Hektaren Flächengehalt Das in den Distrikten Rabenköpfe und Kißnersroths⸗ im Rathhause dahier, anf 9 Jahre öffentlich meistbietend kopf sitzende Holz wird bei der Versteigerung nicht vor⸗ verpachtet werden. gezeigt; Forstwart Stier in Stornfels ertheilt hierüber Reichelsheim den 6. März 1874. Nähere Auskunft. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim. Die Versteigerung beginnt Morgens präeis 9 Uhr; Schami d. Zusammenkunft in Distrik Borkbards bei Holznummer 1. 2 Eichelsdorf, 4. Mä 74. ö—„ eee egen une, Bau-⸗Holzversteigerung — Geyer. im Fürstlichen Schutzbezirk Herrngarten bei 679 Gesucht werden in einen Gasthof Villingen. ein Mädchen, 713 Mittwoch den 18. dss. Mts, Morgens 10 Uhr, welchem Gelegenheit geboten is, das Kochen zu erlernen bel e 190 e e eee F e 1 5 1 holz= 130 Fest⸗Meter, darunter 60 Stück sehr schöne 5 e e zum Spülen. Näheres bei schwere Stine ferner, 34 Eichen⸗Stangen 1 10 Fest⸗ 5— Meter, 1 Buchen⸗Stamm S 0,66 Fest⸗Meter und 3 ge⸗ Vodzügliche Utpokuchen mischte Stämme von 0,71 Fest⸗Meter Inhalt öffentlich verkauft werden. Zusammenkunft am Villingen- Ulfaer 716 fl. 5. 15 kr. per Centner. Vieinalweg. Ph. Dan. Kümmich. Hungen den 9. Marz 1874. Fürstl. Rentamt: Dem me. 7 1) 250 Raummeter vorzüglich schönes und gutes Buchen und Blumensämereien offerirt die. keltessen d:“ Gräfliche Hofgärtnerei Assenheim. 8 Englische Spechükinge, das e i Mariuirte Häringe,. Russische Sardinen, Sardellen Di en 718 empfiehlt Wilhelm Bernbeck. z gußhenne G Seitz; 0 9 U Oesellen, G eorg Seiz jun.,. 709 3* 2 egenseitige! ( 670) Bleidenstraße 47, r gegenüber der Katharinenpforte, Zagnf g Frankfurt a. M., 3 703 empfiehlt alle Arten Herrensocken, Kinderstrümpf hörden beßt und Damenstrümpfe von 24 kr. an bis zu den feinsten Jusor baumwollene Leinlängen von 18 kr. an, Fil d'Eeoss scheidung er Handschuhe von 18 kr. an, gestrickte Shawls von fl. 1 05 N 45 kr. an, Unterjacken und Hosen in Baumwolle, Merin f, Gegen und Wolle, Hemden, Kragen und Manschetten, Halsf eine Btrofrn binden und Manschetten-Knöpfe in größter Auswahl. offen, vit 1 8 Der u 538 idurgen d ergangen Aundesstagt b nhicht werden sreffend di Stotternde behandelt mit Erfolg Spracharzt A. E. Gerdts, Gießen. 5 Von der Großherzoglichen Regierung anerkannt. Distriet Keller, 105 Stück Gerüsthölzer, epic 10,100 Stück Rothtannen Bohnenstangen; in Sohn d. Distriet Bernhardsberg, 1 8 1400 Stück dergleichen Bohnenstangen, 4 115 versteigert. 0 Die Zusammenkunft ist in Wernborn.— Bitte die Herren Bürgermeister um gefällige Bekann machung in ihren Gemeinden. D Wernborn den 8. März 1874. un arne Der Bürgermeister c nig in Mai ba ch. Kuni 8 Anm Holz-Versteigerung. Atte dn 705 Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 10 Uh nge don sollen im Nieder- Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 1 i ug der (an der Wißbacher Grenze) folgende Holzsortimente ven snbehnen a steigert werden: 1 ppe 14 Raummeter Erlen-Prügelholz, hie W* 2684 Eichen-Wellen, 5 b egen 400 Nadel-Wellen, f 10 anden 2500 Erlen-Stamm-Wellen. 1 0 eilt Dord Die Zusammenkunft ist im Schlag selbst unterhall dielsac 0 der alten Katsergrube am Wißbacher Weg. 1 Mur be Nieder⸗Mörlen am 7. März 1874. eim aud, Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. 1 Aan. Eg Mö bes. 1 erledigt ——— er, Verantw. Red.: Carl Bindernagel. uunuen Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Nh 1 el t.