Dienstag den 10. Februar. N18 scher Anzeiger. „ herhessi ö g 9 1 Die Petitzeile 1 1 1 4 Erscheint jeden — E wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 88. asker de Amtlicher Theil. — Ua Bekanntmachung: 9 e fetreffend: Das Ableben des Großberzoglichen Kreisveterinärarztes Johann Peter Born zu Friedberg. * erledigten Kreisveterinärarztstelle des Kreisveterinäramts Friedberg dem Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß die Versehung der a Broß herzoglichen Kreisveterinärarzt Gebb in Vilbel übertragen worden ist und derselbe heute dieses Amt übernommen hat. d Friedberg den 6. Februar 1874. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. fung 2 5 Trapp. Generalversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Na, Zu einer außerordentlichen Generalversammlung lade ich die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen auf Montag en en 16. Februar 1874, Vormittags 11 Uhr, in das Gasthaus zum„Einborn“ in Gießen ergebenst ein. 5 1 Gegenstand der Verhandlung wird sein: Die Wahl des Ausschusses des landwirthschaftlichen Vereins von Oberbessen pro 1874/76. — Nach H. 33 der Statuten muß jedes Mitglied des Vereins, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, diese Absicht vor Beginn „ Wan uerselben dem Präsidium zu erkennen geben; schriftliche Mittheilungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bei demselben eingereicht werden. 7 de Colnhausen den 2. Februar 1874. Der Präsident des landwirtbschaftlichen Vereins von Oberhessen. 2 In dessen Verhinderung: e* Der Vicepräsident Dr. Gros. e Deutsches Reich. gegen die Politik der ultramontanen Partei ist ein Ausland. n Dar mstadt. Die vor einiger Zeit mit Be- Unterpfand, daß die beiden Nationen auch in Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 6. Febr. A Jam immthbeit aufgetauchte Nachricht, daß die Kirchen- Zukunft treu zusammen stehen werden in dem Der Ausschuß des Abgeordnetenhauses für die Hesetze in aller Kürze den Ständen vorgelegt verden würden, bestätigt sich nicht. Nicht nur, aß noch Verhandlungen darüber schweben, ob die treffenden Bestimmungen in ein einziges Gesetz mannhaften Kampfe für die bürgerliche und reli— Zur Unterzeichnung wurde von giöse Freiheit. der Versammlung eine Anzahl Personen auser— wählt, darunter Graf Moltke, Dr. Simson, Fürst confesstonellen Regierungsvorlagen bat diese einem Subcomité von 7 Mitgliedern überwiesen, und ein aus 5 Mitgliedern bestebendes zweites Sub⸗ comité beauftragt, Reformentwürfe der Ehegesetz⸗ „ eeeinigt oder in Gestalt mehrerer Gesetze vorge— Hohenlohe, Graf Wrangel und Dr. Völk. Die gebung auszuarbeiten. e e igt werden sollen, sondern es bat sich auch be- Versammlung wurde mit einem Hoch auf den— Die Regierung bat beschlossen, die Proteste en tiflicher Weise nach den Vorgängen in Preußen Kaiser geschlossen. einzelner Bischoͤse(es sind idrer nach dem„W. enn ie Frage aufgeworfen, ob nicht die einschlägigen— Die„Nordd. Allg. Zig.“ macht darauf Vaterl.“ vier: von den Bischöfen von Linz, „ Seldstrafen an einzelnen Orten durch andere aufmerksam, daß die„Assemblér nationale“ in einer St. Pölten, Seckau und Brixen) gegen die con⸗ Cat Etch Strafaxten zu ersetzen seien, sowie, ob es nicht Correspondenz aus Konstantinopel von dem aus- fessionellen Vorlagen sammt den Ausführungen Si deckmäßig erscheine, die in Preußen in Aussicht schließlichen Recht Frankreichs auf das Protectorat über die unantastbare Rechtsver bindlichkeit des benden Ergänzungen zu den Kirchengesetzen ab- über die römisch-katholischen Bewohner der Türkei Concordats, einfach zu den Acten zu legen und 1 A warten, um dann eine consorme Gesetzvorlage wie von einer feststehenden Thatsache redet. Von diese Meinungsäußerungen nicht zum Gegenstand A machen. Bis die Verhandlungen der Ministerien solchem Schutzrecht sei nichts bekannt. Die„Nord- einer Erwiderung zu machen. Die Reibe der 1 lobmt ber diese Punkte geschlossen sind, werden noch deutsche“ hofft, die„Assemblee“ sei schlecht unter- außerparlamentarischen Kandgebungen der ge 2 Vochen vergehen.— Andererseits verlautet, daß richtet, wo nicht, dana sei von dem Verfadren dachten Art scheint, nach dem„N. K.“, abge- N D Lock as Gesetz über die Einführung der Civilebe und des französischen Botlschafters immer noch kein schlossen zu sein. 8 — AZivilstandes⸗ Buchführung in nächster Zeit zur Zorlage an die Kammern kommen werde. Berlin. Der Gerichtshof für kirchliche An⸗ elegenheiten wird am 11. d. zu einer Sitzung usammentreten. In dieser wird Beschluß gefaßt Serden: ob mit Rücksicht auf den Ausfall der Zoruntersuchung das Verfahren gegen den Erz ischof Ledochowski einzustellen, oder ob derselbe ur mündlichen Verhandlung vorzuladen ist. — 7. Febr. Nachdem die an Dr. Simson esandte Deputation denselben zur Uebernahme es Reichstags Prasidiums nicht bewegen konnte, a Dr. Simson durch Gesundheitsrücksichten ver- ndert wird, ist von dessen Präsidentschaft Abstand und Forckenbeck als Präsident in Aussicht genom⸗ nen. Die Wahl Hohenlohe's zum ersten und Hänel's(fortschrittlich) zum zweiten Vice-Präsi⸗ enten ist wahrscheinlich. — 7. Febr. Die in dem heutigen Meeting n Rathhaussaale unter Gneist's Vorsitz zur An— zahme gelangte Resolution lautet: Mitglieder des tutschen Reichstages und beider Häuser des preu- fischen Landtages, Vertreter der hauptstädtischen Wissenschaft, faßten Beschlüsse. Zerwaltung und Bürgerschaft und Männer der Kunst und aller Berufs-Classen, ver- ammelt im Rathhause zu Berlin, sagen den Ver- ummlungen in Saint James Hall und Exeter Dall tief empfundenen Dank für die am 27. Jan. Dieser warme Ausdruck der Sympathlen Englande für den deutschen Kalser und die deutsche Nation in ihrem Widerstande chluß auf das Verhalten der französischen Re— gierung statthaft. — Die 47 engeren Wahlen zum Reichstage sind jetzt beendet und S Schweiz. Bern! Die Berner Regierung bat für die Prüfung der in den Berner Kirchen- daraus hervorgegangen; 6 Conservative, 3 deutsche Reichspartei, 2 liberale! Reichspartei, 20 Nationalliberale, 11 Fortschritts— partei, 2 Soclaldemokraten, 1 Volkspartei, 1 Centrum und 1 Particularist. Posen. Die„Ostdeutsche Zeitung“ schreibt: Die Mittheilung, daß die Regierung dem Weih— bischof Janischewski die Verwaltung des Erzbis- thums übertragen habe, ist unbegründet, da diese Frage noch gar nicht erledigt ist. Dem Haus- caplan des Erzbischofs, Mesezynsky, ist von der Gerichtsbehörde gestattet worden, nach Ostrowo zu reisen, um sich in der Umgebung des Erz— bischofs aufzuhalten. Ostrowo. Dem Erzbischof Ledochowski ist außer der Selbstbeköstigung das Lichtbrennen und die Lectüre von Zeitungen gestattet und empfängt er den Besuch des Gefängnißseelsorgers. Uebrigens ist derselbe den Bestimmungen der Gefängniß-In- struction vom 27. October 1839 unterworfen. Fulda. Die„Germania“ hatte berichtet, an das Domcapitel sei eine Aufforderung zur Aufstellung einer neuen Liste von Bischofs-Can— didaten ergangen, da sämmtliche Namen der ersten Liste als nicht genehm besunden worden seten. Dies wird von der„Fuld. Zig.“ mit dem An- fügen bestätigt, daß das Domcapitel keine neue Liste aufstellen werde. dienst aufzunehmenden katholischen Geistlichen eine Commission eingesetzt, bestehend aus dem Ober- richter Favrot zu Bern und den altkatdolischen Pfarrern Herzog zu Olten und Derumep zu Pruntrut. Die noch zu besetzenden jurassischen Pfarrstellen sind nach Vorschrift des neuen Kirchen- gesetzes für die Wiederbesetzung ausgeschrieben. — Der Abbs Collet ist, gestügt auf Art. 57 der jetzigen Verfassung, ausgewiesen worden und die Untersuchung über das Schriststück aus Bar⸗le⸗ Due wegen Mangels an Indicien niedergeschlagen. Frankreich. Parts. Große Heiterkeit erregt in Abgeordneten-Kreisen ein von dem legi— timistischen Vicomte de Lorgeril eingebrachter An- trag, wonach die Hüte in Cylinder-Form und die Livree- Mützen der Bedienten einer Steuer von 2 Fr. unterzogen werden sollen, welche Steuer auf dem Futter dieser Kopfbedeckungen abzustem- peln ware. Lorgeril wollte offenbar zeigen, daß auch ein hoher Adel zu Opfern für die allgemeine Sache bereit ist. Versailles, 5. Febr. Die National-Vee⸗ sammlung beschloß mit 340 gegen 329 Stimmen, unverzüglich das Amendement Leon Sap's zu discutiren, welches fordert, daß die an die Bank von Frankreich zu zahlende jährliche Amortisa- tionsrate um 50 Millionen vermindert werde. Bezüglich eines Gesuchs des Gouverneurs von Paris, den der Theilnahme am Communal- Auf- —— — —— stand beschuldigten Deputirten von Martinique, Melvil⸗Bloncourt, gerichtlich verfolgen zu dürfen, beschloß die Versammlung, am Samstag eine Com- misston zur Prüfung des Gesuches zu ernennen. — 6. Febr. Die Nationalversammlung nahm heule, den Bestimmungen der Geschäftsordnung gemäß, die Neuwahl des Präsidenten vor, und wurde Buffet mit 348 Stimmen wiedergewählt. Leon Say erbielt 246 Stimmen. — Die Bureaux der Rationalversammlung schritten heute zur Wahl der dreißig Mitglieder der neuen Budget-Commission. Von 28 Ge⸗ wählten gehören 16 den regierungsfreundlichen Parteien und 12 der Opposition an. Sehr be: merkt wurde die Wahl Rouher's; neben ihm ist die bonapartistische Partei auch noch durch Haöntjens und La Roncidre le Noury vertreten. Holland. Haag. Nach offiziellen Mel⸗ dungen aus Atchin vom 1. Februar wurde eine holländische Recognoscirungstruppe, welche am 29. Januar ausgesandt worden war, von dem Feinde angegriffen und verlor 3 Todte und 18 Verwundete. Drei Provinzen scheinen geneigt, sich zu unterwerfen, nachdem ihnen die freie Ausübung der Religion zugesichert worden. Neue Verstärk⸗ ungstruppen sind nicht mehr erforderlich. Die Cholera-Epidemie ist im Abnehmen begriffen. Großbritannien. London, 6. Febr. Bisher find die Resultate von 420 Wahlen be⸗ kannt, davon sind 227 conservativ und 193 liberal ausgefallen. Die Liberalen haben bisher 24, die Conservativen 61 Stimmen gewonnen. In Hanley, Wolverhampton und Askeaton sind ernstliche Ruhestörungen vorgekommen, bei denen es mehrere Todte und Verwundete gab. Die „Times“ sagt: Es ist evident, daß die in den Wahlen enthaltene Antwort des Landes eine Opposition gegen Gladstone bedeutet. Das Blatt läßt durchblicken, daß Gladstone noch vor der Er öffnung des Parlaments seine Demission geben werde. — 7. Febr. Es heißt, daß Gladstone seine Demission bereits gegeben habe.— Von den 484 bis jetzt bekannt gewordenen Wahlen kommen 255 auf die conservativen, 229 auf die liberalen Can- didaten. Die Conservativen haben nunmehr 71, die Liberalen 27 Sitze gewonnen.— Gestern fand ein Gegenmeeling der Katholiken unter dem Vorsitze des Herzogs von Norfolk statt, worauf Resolutionen mit dem Ausdrucke der Sympathie für die Katholiken Deutschlands beschlossen wurden. — General Wolseley meldet von der Gold- küste am 24. Januar: Der König der Atschanti's hat alle Friedens⸗ Bedingungen angenommen und wird 200, 000 Pfd. Sterling Entschädigung zahlen. Alle weißen Gefangenen sind ausgeliefert worden. Spanien. Madrid. Nach Depeschen vom 5. Februar setzt Bilbao seinen Widerstand gegen die Carlisten noch fort. Lopez Dominguez, der Sieger von Cartagena, hat in der Provinz Va— lencia mehrere Carlistenbanden geschlagen.— Der Generalstabschef von Don Carlos, General Elio, hat wegen starkem rheumatischem Leiden die Armee verlassen müssen. Sein Nachfolger ist Dorregaray. Italien. Rom, 6. Febr. In Folge des Kammervotums, welches den obligatorischen Volks- Schulunterricht verwirft, hat der Cultusminister Seialoja seine Demission gegeben. Der„Opinione“ zusolge hat der König noch keine Entscheidung getroffen. — 6. Febr. Der Ministerpräsident Minghetti zeigte heute der Kammer die Annahme der Demission des Ministers des öffentlichen Unterrichts Scialoja un und daß der Minister des Innern mit der Führung der Geschäfle des Unterrichts⸗Ministeriums interimistisch betraut worden ist. Donaufürstenthümer. Bukarest. Man schreibt der„D. Z.“, daß die rumänische Regier- ung sich ernstlich mit dem Projecte trage, den Prinzen Friedrich v. Hohenzollern, Bruder des Fürsten Karl, durch das rumänische Parlament als Thronfolger proclamiren zu lassen. Man wisse, daß die Pforte das Project bekämpfen werde; man lege aber dem bei Weitem geringere Wichtig⸗ keit bei, als dem Widerstande Rußlands, der sich bereits sehr geltend mache. Türkei. Konstantinopel, 6. Febr. Ein Telegramm der„Neuen Fr. Presse“ von hier vom heutigen Tage meldet, daß der Sohn des Sultans, Prinz Izzedin, am Scharlachsieber schwer erkrankt ist. Rußland. Moskau, 5. Februar. Die kaiserliche Familie, der Herzog und die Herzogin von Edinburg sowie die übrigen fürstlichen Gäste sind gestern Abend hier eingetroffen.— Die „Moskauer Zeitung“ enthält anläßlich der An⸗ wesenheit des deutschen Kronprinzenpaares einen für Deutschland sehr sympathischen Artikel. Aus Stadt und Land. Friedberg. Einsender dieses beabsichtigt das Publi⸗ kum auf einen Unterricht aufmerksam zu machen, den eine Frau in hiesiger Stadt in hoͤchst ersprießlicher Weise von Zen zu Zeit jungen Mädchen eriheilt. Die Frau des loraelitischen Lehrers Herrn Heß eröffnet pexriodisch einen Unterrichtscursus im Anfertigen von Frauen- und Kinderkleidern, wodurch die Schülerinnen in vier Wochen wie Schreiber dieses aus Erfahrung weiß, wohl befäbigt werden, die genannten Arten von Kleidern modisch zu schneiden und zu fertigen. Für den Besuch des Cursus wird verhälinißmäßig nur ein geringes Honorar bezablt, da ähnliche Leistungen anderwärts nur in viel mehr Zeit erfolgen. Wenn man bedenkt, wie wichtig es heutzutage geworden ist, daß auch das weibliche Geschlecht sich zu einem seldstständigen Beruf und Erwerb ausbuüdet und ferner erwägt, daß gerade das Kleidermachen eine für's andere Geschlecht woblgeeignete Beschäftigung ist, so ge— bührt der Frau Heß Anerkennung, und für das Publikum vedarf kes wohl nur dieser Anregung, um den Besuch des genannten Unterrichtscursus in seinem eigenen Interesse zu benutzen. Darmstadt. Sr. Kgl. Hob. der Großherzog hat, wie unlängst für die Magnusküche in Worms, auch für die frühere Abtei- jetzt Pfarrkirche zu Seligenstadt 10 Cir. Kanonenmetall von erobertem Geschütz zum Umguß der Glocken bewilligt. Worms, 6. Februar. Ein Zopfabschneider ist in unserer Stadt aufgetaucht. Heute früh kurz vor 8 Uhr schlich sich in der Nähe der Gießenbrücke an ein des Weges gehendes 12jähr. Mädchen ein schlechtgekleidetes Individuum von hinten heran, ergriff es an den herab⸗ hängenden Zöpfen und versuchte durch einen raschen Schnitt mit einer Scheere diese abzuschneiden. Durch den Hülferuf des Kindes gestört, stand derselbe von der Ausführung seines Vorhabens ab und verschwand rasch in der Richtung gegen den Rhein zu. Allerlei. Frankfurt. Zu einem Vogelhändler in der Mainzer⸗ gasse kamen dieser Tage zwei Herren, der eine feilschte um ein Paar Vögel, für welche zwanzig Thaler gefordert wurden, der andere sah sich einstwellen die anderen Vögel an. Da die Handelnden nicht einig werden konnten, so richtete man die Aufmerksankeit auf ein anderes Paar, diesen Moment denützte der bis dahin unbeachtete andere Vögelliebhaber, nahm den Käfig mit dem Zwanzig-Thaler-Paare und lief davon. Trotz der eifrigsten Verfolgung gelang es nicht den Dieb einzubolen. Frankfurt. Nach einer hier eingelaufenen Nach⸗ richt wurde der Raubmörder Völker, welcher unter dem Namen Schappel aus Bockenheim in einem Bergwerk zu Mörs im Cleve'schen arbeitete, entdeckt. Der Pseudo⸗ Schappel beging nämlich einen Diebstahl, der zu seiner Verhaftung und Entdeckung führte. Schappel gab es fcüher in Bockenheim. Dieselben sind jedoch ausgestorben. Villmar, 3 Febr. den hiesigen Kalksteinbrüchen haben heute die Arbeit ein⸗ gestellt. Die 60— 70 Arbeiter sollten hinfort täglich blos drei Waggons Steine fördern, während deren im Sommer 20— 25 verlangt wurden, sollten nur in Halbschichten arbeiten und dazu per Waggon 5 Sgr. weniger erhalten als seither. Die Taglöhner, meistens ältere Leute, sollten ganz abgeschickt werden Greuznach, 7. Febr. Die Abtei St. Blasien steht seit 6 Uhr früh in Flammen. Die Spinnerei ist zur Hälfte die Kirche total niedergebrannt. Die andern Ge— bäulichkeiten wurden gerettet. Würzburg. In der Nacht auf den 5. Februar ist hier ein scheußlicher Mord verübt worden. Man fand am Main⸗Ufer, in der Nähe des früheren Dampfschiff— Gebäudes, einen an Händen und Füßen gefesselten Mann mit einem Knebel im Munde leblos liegen. Der Er— mordete wurde als ein Holzhändler von Miesbach iden⸗ tifieirt, welcher Gelder hier eincassirt hatte, und welchen Verbrecher entweder in der Umgebung oder einem Hause der Stadt überfallen und in den Main geschleppt haben. Sie beabsichtigten wohl, die Leiche der Bande zu ent⸗ ledigen, damit es den Anschein habe, als sei ihr Opfer verunglückt, denn die Stricke am Fuße waren schon ge— lockert, die Moͤrder müssen aber während dieser Operation vertrieben worden sein Dieser abscheuliche Raubmord versetzt die Einwohnerschaft in große Aufregung, zudem noch einige kleinere Attentate ruchbar werden, und man hofft, daß Maßregeln getroffen werden, um Leben und Eigenthum in Zukunft besser zu sichern. Gotha. Neuere, dem Dr. Petermann hierselbst von Dr. Gerhard Rolfs zugegangenen Nachrichten, welche bis zum 11. Jan. reichen, melden, daß die von ihm gesühr te Expedition in die Lybische Wilste am 11. Januar die be⸗ deulende Oase Dachel(17,000 Einwooner) erreicht hai. Die Expedition hal bereits zu werthvollen geograpyischen Die sämmtlichen Arbeiter in Ausschlüssen geführt. Von Dr. Rolfs find 0 Karten Über die bieberigen Ergebnisse aufgenommen worden. ulm, 1. Febr. Auf dem hiesigen Theater epplodleten 20 an der Decke hängende Petroleum Lampen plößlich während einer Vorstellung. Das Petroleum fiel auf die e e links und rechts, unter andern auf viele amen. In einem Nu waren deren Kleider in Brand. Schwere Verwundungen waren die Folge davon, sowle der Tod einer Dame, der eine Stunde später erfolgte. Hamburg. Die„Gerichtshalle“ theilt mit, daß der Postpractikant, Emil Saekel, 31 Jahre alt, aus Steln⸗ berg in Westpreußen, als der Unterschlagung von Briefen (unter Anderem eines solchen mit fl. 1200.—) schuldig befunden und zu 9 Monaten Zuchthaus verurtheilt wurde. (Saekel war eine Zeit lang auch hier in Friedberg.) Wien, 28. Januar. Während eines Sturmes, der gestern hier tobte, von welchem auch aus ganz Schlesten, Böhmen ꝛc. berichtet wird, und der überall mit Gewitter begleitet war, entlud sich unter Hagel und Schnergestöber auch hier ein heftiges Gewitter. Einer der Blitzschläge traf den Stephansthurm.„Die Uhr des Thürmers“ berichtet das Tagblatt,„zeigte 1 Uhr 4 Minuten Mittags, als eine leichte Erschütterung wahrnehmbar wurde und der Feuerstrahl des Blitzes bis in das Thürmerzimmer drang, an der Mauer längs des Leitungsdrathes des Feuertele⸗ grapben lief und die Batterie im Momente zerstörte. Bei der Uniersuchung zeigte sich, daß der Blitz fich getheilt haben mußte und ein Strahl desselben die abwärts vom Tourme fübrende Leitung, der zweite Strahl aber die bei der Einmündung des Leitungsdrahtes angebrachte soge⸗ nannte„Blitzplatte“ zerslörte und bis in die Batterie drang. Interessant ist, daß bei der Centrale der Feuer⸗ wehr, in deren Local der Leitungsdrath mündet, in dem Momente, als der Blitz einschlug, der Signal-Apparat käftig zu läuten begann. Im ersten Augenblicke glaubte man an den Ausbruch eines Brandes, doch die Untersuchung zeigte sofort eine Statt gesundene Unterbrechung der Leitung.“ Concert von Frl. Elis. Bindernagel. Bericht von Heinrich Becker. Ein Concert von so schönem Inhalt,— Anlaß der Zusammenkunft von mehreren hundert Personen, noch voller Wirkung in seinen Nachklängen,— so ganz ohne Nach⸗ rede vorüber gehen zu lassen, wäre undankbar gegen die Spender der Gaben, dann hieße es gleichgültig sein gegen das Urtheil der Hörer. Die Rücksicht, die der Heraus⸗ geber dieses Blattes für ein Schweigen der Presse vielleicht nehmen mag, muß deßhalb schwinden. Ein rückhalts⸗ loses Wort wird von keiner Seite mißdeutet werden.“) Das Programm brachte mehrere große Instrumental⸗ Werke: ein Trio von Mendelssohn, Beethovens Sonata appassionata, eine Sonate von Mozart für Clavier und Geige, eine Phantasie von Schubert und mehrere kleinere Clavier⸗Stücke; dazwischen eine Arie von Lotti, das „Waldes⸗Gespräch“ von Eichendorff und Schumann und mehrere kleinere Lieder. Es war so schön ausgesucht, wie man's nur in einer größeren, der regen Kunst-Pflege gewöhnten Stadt finden kann. Es war so viel Fleiß und Sorgfalt auf die Ausführung verwandt, daß das Ganze den wohlthuenden Eindruck künfflerischer Produktion machte. Wenn es trotzdem nicht Alle zu lauter Begeisterung hinriß, so waren es wohl einige subjektive und objektive Gründe, welche eine unmittelbare Wirkung der Kunstwerke verhinderten. Diese dar zu legen will ich versuchen. Die größeren Instrumental Werke waren alle„So⸗ naten“, d. b.„Gesang⸗Stücke“, die bald von einem, vald von mehreren Instrumenten vorgetragen wurden. Die Sonate ißt eine Uebertragung der„Arie“ auf das Clavier, das Quartett oder Orchester. Die Arie aber ist ein Gesang⸗Stück lyrischen Inhalts, das die Empfindungen der in der Oper hervorragenden Personen auf dem Höͤhe⸗ punkt der Handlung ausspricht. Der Form nach ist sie dem Monolog(Selbst⸗Gespräch) des griechischen Schau⸗ spiels nachgebildet. Sie besteht, wie dieser aus der Rede der handelnden Person und dem darauf folgenden Zuruf des„Chores“(des Um Standes), von älteren„Arien“ nicht zu reden, erinnere ich nur an das Lied der Hanne in Haydn's„Jahres⸗Zeiten“:„Ein Mädchen das auf Ehre hielt“. Hanne erzählt von der Werbung eines Edelmannes um die Hand eines Bauern-Mädchens und der Kreis der Spinnerinnen(der„Um-Stand) ruft bald ermunternd, bald warnend, bald spöttisch lachend zwischen den einzelnen Versen darein. Der Vortrag wird außer⸗ ordentlich lebendig, der Natur getreu, weil man stets das Echo des Gesangs, das man selber mit hinein rufen möchte, wiederhallen hört. Wer einmal solche Lieder mit Chor⸗Begleitung gehört hat, der verliert fast das Interesse an bloßen Einzel⸗Ge⸗ sängen. Kein Wunder, daß unsere hochbegabten Meister, Haydn, Mozart, Beethoven, denen diese Schreib-Weise geläusig, fast nichis anderes wie Sonaten schrieben, d. h. Arien mit Chor, die bald auf einem Instrumenk vorgetragen wurden, auf dem Cla dier(Solo), bald auf mehreren, Clavier und Geige(Duo), Clavier, Geige und Baß(Trio), oder von vier Geigen(Quartett), oder vom ganzen Orchester(Symphonie). Die drei Meister unterscheiden sich nun wieder in der Behandlung des Chores. Bei Haydn redet, plaudert, ») Von mehreren Seiten waren uns Berichte zu⸗ ge sangen, die alle sehr lobend des Concerts er⸗ wäynlen. Aus leicht begreiflichen Gründen wollten wit jedoch gar keinen Bericht bringen. Derjenige des Herrn Backer ist jdoch so objektiv gehalten und bringt eine wirkliche Kink so daß wir demselben die Aufnahme nicht versigen zu dürfen glaubten. Den anderen Herren unseren benen Dark. Die Redaktion. Die undleiung d. 150 ulla Fitedberg be Ahern. 1 schult) rant! an iht binunbet Maserscat J Slubuunt, bete Denn das Urte Getihovens Apps assen poll, e x 155 Dagend. Der junze Küng nicht bezwingen Bei Mozarls heimischttem G lebendiger, an besprochenen B teien, Jo erkan: Reben geistig er par bie mustk Uusie. Der M. unnke(ident)! N 486 Donner ab, werden folgende Hol ö Raum 22 2 530 Wellen 99 Stück und 2 3 Stück! und 3 öffentlich meistbi. stennhelz gene Ded⸗Nat! Oroßhen 1 Hel led Donnerge, Adeimal dez 1 Gambacher Ser bur Dastngen, 1 Deter t 00 0 noch der leibhaftige Chor der Bürger und Bauern, um die Handlung berum flehen. Bel Mozart ißt es „det Insitumental⸗Musik) ein abstrakter Tbeatet⸗Chot worden, der je nach dem Gbarakter des Stücks bald von 0 1 A igen, bald von Pfeisen, bald vom ganzen Orcheslet nnd gestellt wird. Bei Beeidoven verschwindet ger ganze 3 1„ un. Stand. Ce it der Mensch, der mit sich allein redet, -* erg wi sich allein denkt, dem aber dei seinem Reden und * „knen die Einwürse entgegentreten, die im das Ge- nissen macht, d. b. das Bewußtsein von einem Urtpeil, 4 Dlaußen, von Andern, über uns gesprochen wird. 1 3 du thoven fübrt deshalb im eigentlichen Sinn dramatisicte N an 1 Sie packen uns so mächtig, nicht des * et, been Dialogs wegen, sondern weil wir bier die Nalur „ e, een kreuften copirt sehen. Der Mensch denkt nur für sich e in und macht sich seine Einwürfe. Die geheimsten ae Alten seines Herzens öffnet et nur dem eigenen inneten eee, riegel des Gewissens.— 2. * N Wm Es mogen diese Andeutungen genügen. Man wird 2 weite det hieraus schon erkennen, wie mannichsach ein solches en mee e erk gefaltet it, wie viel Hestaltungektast zu seiner Eschaffung. wie viel schöpferische Ppantasie zu seiner Dar- füung, wie viel innerliche Hingebung zu seinem Ver⸗ imdniß gehört. Viele 2 des musikalischen, des pfyco⸗ laischen Studiums gebören zu einer Darstellung solcher erke, viele Jabre aufmerksamet Beobachtung, sorgsältigen kecchens, das sind die geriugsten Anforderungen an einen schst sonst geistig vorgeschrittenen Hörer. Waren diese ar da, kann jeder Höter sagen, daß er diese Kunst des ustehenlernens mitdrachte? Die Concerigeberin, der die größere Hälfte der gunstleistung an jenem Abend zufiel, bat, wie jeder Ein⸗ — A. ben sutige erkennt, vortreffliche Studien gemacht. Hier in m ante, dr iedberg degann sie dieselben dei einer begeisternden „ dee e een Fprerin. Auf dem Stuttgarter Conservatorium(Musik⸗ 4 r* stule) errang sie sich dann die Darstellungofähigkeit, die wir — g Dindetuagel . Es wärt Thorheit vier vollendete wo erst wenige Jahre des e ihr bewunderten. Luisterschaft zu verlangen, „Wo bist du, mein geliebtes Land, Gesucht, geahnt, und nie gekannt?“ Die Künstlerin batte sich gauz in das Leben und Denken des Componisien vertieft; sie hatte seinen Schmerz, sein Sehnen verstanden und mit beredten Tönen uns wieder gegeben. Fil. Mathilde Kolb von Frankfurt, gleichfalls eine Schülerin des Stuttgarter Conservatoriums, sang die Arie und die Lieder. Die Arie von Lotti, einfach, schmuck⸗ los, nach Art der älteren Italiener, vermochte das an prunkdollece Musik gewöhnte Ohr der Hörer nicht zu reizen. Bei dem italtenischen Text konnte sie auch ihrem Inhalte nach nicht verstanden werden. Der Hörer be⸗ wunderte blos das schöne Organ und die edle Vortrags- weise der Künstlerin. Eindringlicher wirkte sie schon durch die Lieder von Heine und Schumann, die feine, duftige Monoscheinscene in der„Lotos-Blume“ und das ties⸗ melancholische„Ich grolle nicht“. Am energischsten aber packte sie die Herzen der Hörer durch den Dialog in dem „Waldesgespräch“ von Eichendorff und Schumann. Der kühne Ritter, der sich unterfing, das Zauber-Reich der schönen Loreley zu stürmen, der leichten Sieges wähnte, die Stolze zu bezwingen; die spröde Hexe, die den Trunkenen schelmisch abweist, wieder lockt, dann mit straffen Fesseln bannt— mil kecken Strichen waren sie dahin gezeichnet. Wie„den Schiffer im kleinen Schifflein“ so ergriff uns die„ge⸗ wallige Melodei“. Die beiden mitwirkenden Herren waren die Helser in diesem künstlerischen Wettstreit. Ihre Verdienste sind den Kunst⸗ freunden von Friedberg zu wobl bekannt, als daß es noch eines Zeugnisses darüder bedürfte. Herr Fritsch als sachkundiger Fachmann, hätte sich noch mehr Dircktion bei dem Trio und der Sonate erlauben dürfen. Das Ganze würde an Enischiedenbeit, an Energie gewonnen haben; es hätte drastischer auf den Zubörer gewirkt.„Ein Mann muß cute Herzen leiten!“ spricht Sarastro. Das Wort, für das Leben gesprochen, gilt auch für die Kunst. „Das der Deutschen Tranbatlantischen Dampfschiff⸗ fahrts⸗Gesellschaft(Adler ⸗Linse) in Hamburg gehörende Dampfschiff„Schiller“, Capt. Thoma, trat am 5. Febr. seine erste Relse mit Passagieren und voller Ladung von Hamburg diteet, ohne Zwischenhäfen anzulaufen, nach New⸗ Bork an.“ Verloosungen. Nassauische 25 fl. Loose. Bei der fortgesetzten Ziebung fiel auf Nr. 96870 der Hauptacwinn mit 15000 fl. Gerner fielen auf Nr. 85149 3000 fl., auf Nr. 98742 und 7271 400 fl., auf No. 1302 79823 88452 20234 9492 17732 77 je 60 fl. Nr. 72376 56362 62847 79901 90076 3621 60981 35705 52750 72896 54839 38514 85791 92263 42313 63873 18011 17910 68912 je 50 fl. Augsburger 7 fl. ⸗Loose. Seriemiebung am 2. Februar. Gezogene Serien: 68 422 535 674 779 1050 1070 1227 1281 1330 1418 1505 141 2018 2041. Die Prämienziebung findet am 2. März d. J. slatt. Bitte an Menschensteunde. Ein hiesiger fleißiger braver Arbtiter wird schon seit fast drei Monaten durch eine schwere Krankheit an's Bett gefesselt und dessen Frau er- wartet täglich ihre Niederkunft. Die Noth ist eingekehrt und die aus öffentlichen Mitteln ge⸗ botene Unterstützung unzureichend. Es ergeht daher an alle fühlende Herzen die Bitte um ein Scherf⸗ lein für diese noch vielleicht längere Zeit brodlose Familie. Gaben werden entgegengenommen bei der Redaction des Oberhessischen Anzeigers, „Tudiums, des Suchens nach dem Rechten, verflossen sind. r Herrn Gebrüder Loeb, eren Ann das Urtbeil der Kunstverständigen den Vortrag von Marktberichte Herrn Jean Huber. * e bee Vethovens Appasstonsts als nech nicht vollendet gelten 3 g g Herrn Stadtrath Pfeffer n 5 ielleicht eher ein Vorwurf des allzu Grünberg, 7. Februar. Die Preise auf unserem a E le been beg ble Acfen wollte, so wäre es v cht eh des allz N 4 1 i Fanen Wagens. Docb auch dies wäre zu rechtfertigen.“ beugen Fruchtmarkte betragen: Wazen(100 Kilo) 16 fl. Herrn Bierbrauer Stein häuser. * a r junge Künstler sirebt nach dem Höchsten; kann er's 51 kt.; Korn(90 Kilo) 13 fl.— ki; Gersie(80 Kilo) e t bezwingen, so ehrt ihn die Freude an dem Besten. 9, fl. 55 kr. Hafer(60 Kilo) 5 fl. 45 ke.; Molter 8 2 e e Maarie Senate war die Künftleri schen buf(0 Kile 42 f.— tr. Grsen(110 Kue) 12 ke. E 0 I 48 I 40 i— bamischerem Gebiet. Hier sprachen die Gestalten schon 14 l. 9* 7 2 14. 100 55* 505 Kilo) f „„n bendiger, anschaulicher. Wenn auch nicht in ber oben] 14 fl. 10 t. Kartoffeln(10 lo 8 0 5 1 .—— dptochenen Weise die Gestaltien in Gegen ätzen beraus⸗ Mainz, 7. Februar. Zu notiten ist: Waizen fest, von Johann Maria Farina. e er.— mien, so erkannte man doch, daß eine Abnung von dem per März 1627/8 fl., per Mal 16¼ fl; Korn rudig, ver Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ W 1 den geistig erregter Personen da war. Deutlicher noch Febr. 12 fl. 35 k., per März 12 fl. 15 kt., per Mai 12 fl. hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich 2 1 n t die musikalische Sprache in Schube te großer Pban- 12 kt.; Hafer sest, der Micz 10 fl. 27 kr. per Mat J 8 fl. ver Dutzend, 4 fl. per halbes Dußzend und 5 3 ie. Det Mittelsatz enthält die Rede des die unbe⸗ 105ù fl.; Rüböl per Mai 19 fl. 15 kr., per Oct. 20 fl. 45 kr. ver Glas gehorsamst. a 8 eb den unte(ideale) Oeimath suchenden„Wanderers“. 12 kr. Johann Maria Farina in Cöln. 2 E neemt 12 Holz⸗Versteigerung. Jc babe eins größere Parthie. „„„ l l Donnerstag den 12. d. M., von Morgens 9 Uhr d b 1 b X& N —— bah 10 2 werden in hieslgem Stadtwalde, Distrikt Sumpf, er e le te ten anze von e 2 eumann, 7„ take f U ti te: 1 1 ——— eee welche durch Auslegen im Schaufenster und durch Vorlegen beim Verkauf mehr oder weniger ram rr.* 23 1„ Prüuͤgelholz, ponirt sind, übernommen und offerire die besseren derselben zur Hälfte, die schlechteren zu einem ee en i 1 3 Nr Drittel des Ladenpreises, so daß ein Tanz auf 6— 12 kr. zu stehen kommt. 1 2* Stück 9 9988 9- 12 Meter Lange Ich kann dieselben jedoch nur auf seste Carl Binde 1 2 2 i und 22—45 Centimeter Durchmesser und C B r 4— 3 Stück Buchen⸗-Stämme von 2— 6 Meter Länge ar in ernage 8 vir 1 und 23—26 Centimeter Durchmesser* 5—* 22 —* bentlich meistbietend versteigert und der Anfang mit dem Holz- Verstei gerung. Holz 7 Versteigerung 22 Tennholz gemacht. 0 435 Montag den 16. und Dienstag den 17. Februar 1874, 9* 1* r Bad ⸗ Nauheim am 7. Februar 1874. jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem Dienstag den 17. Februar 1874, 1 42 Großherzogliche Bürgermelsterel Bad⸗Nauheim. Nieder⸗Weiseler Gemeindewald, Distrikt Buchwald, nach⸗ Vormittags 10 Uhr, nne 1 Schutt. verzeichnete Holzsortimente verstelgert werden: den in d herrlich Stein's Gart 1 E 5 1 werden in dem Frei extlich v. ein'schen Garten zu 1 2— 1 17 25 Derbe! N 6 5 Raummeter ee 1 IN n— 1 e 9.„ 5. zahlung vor olung des un i 1— Donnerstag den 12 und Freitag den 13. l. Mts., 8* eee am Steigtermine bekannt gemacht werdenden Beding⸗ e esmal des Morgens 9 Uhr anfangend, kommen im 53 1 r a0 ungen öffentlich an den Weifbletenden verstelgert: „en bembacher Gemeindewald nachstehende Holzsortimente 6* 81* 8 1 7 I. 33 Stämme, meist Pappelholz, in der Länge von „ Wen 2 Versteigerung: 3 Ait rügelholz, 3 bis 17 Meter und im Durchmesser ven 25 Sl e 36 reter 8„Scheithol 200 Stück Buchen ⸗Relsholz, dis 100 Centigeter; . Ge uchen · Sch„ 3600 Eichen⸗Relsholz eee 6s„„ Prügelßolz, 7 a* ö a II. eine Parthie theils weiches theils hartes Brenn⸗ ane e 92 Stockbol 10400„ Kiefern- Aspen⸗ und Weiden⸗Reisholz, 8 d N 422 g 1 1 1882 Ste Se enen 38„ Eichen Bauholz von 33,55 Fesimeter; holz in Prügeln und Relsern. 2 „ l 5 g 5 2 a 9 Nadelholz von 2,9 Festmeter; * 1„ 19 Meier ee 11 f Buchen und Birkenholz von 4,22 Festmeter; 8 N a* * nnn„„* holz, 8 Elchen⸗Stangenholz von 0,59 Festmeter; I. E U 0 1 . 5725 Stück„ Reisholzwellen, 1 Schichte Eichen⸗Scheitholz. 0 192 1* 7 2— Zum Anfang am ersten Tag kommt das Bauholz zur 412 Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit gefälligst 1* 7 4 Meter Nadel⸗Prugelholz, 2 4„ Nadel Stockholz. 11 62 Eichen⸗ Stämme von 3— 18 Meter Länge und 20-53 Centimeter Durchmesser; 7% n 20 Nadelholz⸗Stämme von 7— 14 Meter Länge und 271* 17—27 Centimeter Durchmesser; c 4160* ö 5 Stück Eichen⸗ und Nadelholz⸗Stangen. te, Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung ist ** 1 Kesmal am Eisenbahnübergang am Pohl⸗Gönser Weg. l 0. 2 merkt wird, daß das Brennholz den ersten und das n amm und Stangenholz den zweiten Tag zur Ver⸗ „ eecrung kommt 6—„ Oambach dey 5. Februar 1874. „ Großherzogliche Bürgermelsterel Gambach. N 4 2* 1 170 n Iq beabsichtige meinen mit ewigem Klee besäten 1 0* 1 Garten zu verkaufen oder zu vermsetben. e ee* 1 enner, geb. Kahnhardt. 3 5 7. 1 Versteigerung. Die Zusammenkunft ist am ersten Tag bei der Ein⸗ häuser Mühle, den zweiten Tag an dem Steinbruch Al tenkalk. Nieder-Weisel den 7. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder- Welsel. N Ani Ein Dienstmädchen, in der Küche nicht unerfahren, sucht auf Petritag eorg Hanau. Ein junger Mann, 370 der gesonnen ist das Schuhmachergeschäft gründlich zu erlernen, findet freundliche Aufnahme bel 421 zur Kenntniß zu bringen, daß er in allen Schul- und Realfächern Privat⸗Unterricht ertheillt. Auf Verlangen können auch Schüler für das Gymnasium und technische Naͤheres beim Unterzeichneten. februar 1874. J. Fuchs, Lebrer. Futterschueid⸗Maschinen, bester Construction, auf 3 und 4 Schnittlängen, empfiehlt à fl. 48. und fl. 58 per Stück N 432 Ph. Dan. Kümmich. Eine Parthie Mierenfett, 437 nur Prima Gualität, das Pfund zu 20 kr. bel Abnahme von mindestens 6 Pfund zu 18 kr. verkauft Fach vorbereitet werden. Nieder⸗Weilsel den 6. Wilhelm Lauer, Schuhmacher, in Frledrichs dorf bel Homburg v. d. H. Emmerich Hanstein. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ist vorräthig: E die die Verfassung t, der evang. Kirche des Großherzogthums betreffend. (Nicht zu verwechseln mit dem seiner Zeit ausgegebenen Entwurf der Kirchenverfassung.) Holz-Versteigerungen. Die Herren Oberförster, Bürgermeister und Ortsvorstände erlauben wir uns darauf aufme ksam zu machen, daß bei den jetzt begonnenen Holzversteigerungen Versteigerungsanzeigen in dem 22. Gießener Anzeiger eine große und lohnende Verbreitung finden, indem dies Blatt in einer Auflage von 2500 Exemplaren in der ganzen Umgegend verbreitet ist und speeiell in Gießen sich mehrere bedeutende Holzschneidemühlen und Holzhandlungen befinden. Hochachtungsvoll Expedition des„Gießener Anzeigers“. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 231 An- und Verkauf von Staatspapieren, Ei ritäten, Loosen de gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. senbahn-Actien und Prio- Dilettanten⸗Capelle. 438 Einem verehrl. Publikum diene hiermit zur Ne richt, daß unser für den 1. März angezeigtes Conch ö erst am 15. März stattfinden wird. Täglich frische Bierhef 54 5 1 5 Brauerel„Zum steinernen Haus“, 399 Das seither von Frau Distrikts-Einnehmer Ke bewohnte Logis ist vom 1. April an anderwelt vermiethen. 1 Friedberg den 5. Februar 1874. W. Georg Philippi. Gärtner. 14 U 111 Altie, Schaalen, Brodmeh 400 in der besten Qualltät bei M. D. Loeb. 21 dre Kausverkauf. 361 Das dem Kaufmann Karl Bingmann gehören! in der Metzgergasse gelegene Haus soll aus freier 9 N. verkauft werden. Kaufliebhaber wollen sich an den Un u. 1 schoͤne Springer, sind in Friedberg zu verkaufen. Nach Hahn lr. Versicherungs⸗Anstalten der bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank. 374 Hierdurch beehre ich mich zur Kenntniß zu Bad Nauheim und Umgegend übertragen wurde. bringen, daß mir eine Agentur obiger Anstalt für Ich empfehle mich zum Abschluß von Feuer- und Lebens Versicher ungen und bin zu jeder Auskunftsertheilung hierüber gerne bereit. Bad Nauheim im Februar 1874. J. Pfeffer, Kurstraße. Baschliks, 146 Palatins und Seelenwärmer zu reellen Preisen bei Kapuhzen, K. Friedrich neben der Post. .* Holz-Persteigerung. 427 Dienstag den 17. und Mittwoch den 18. d. Mts. sollen in dem Gräflich Stolberg'schen Revier Ran- stadt nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 56 Raummeter Kiefern⸗Scheitholz, 45—„ Prlügelholz, 15 5 Buchen⸗Astreiser, 7 5 Eichen⸗ 396— Kiefern-„ 8 Eichenstämme von 4—11 Meter Länge, 27— 30 Centimeter Durchmesser mit 3,00 Kubik-Meter; 460 Kiefernstämme von 4— 15 Meter Länge, 15—46 Centimeter Durchmesser mit 139,00 Kubik-Meter; 47 Fichtenstämme von 6— 13 Meter Länge, 15-30 Centimeter Durchmesser mit 12 Kubik-Meler; 24 Fichtenstangen von 6— 12 Meter Länge, 5—14 Centimeter Durchmesser mit 3 Kubik-Meter; 59 Kiefernstangen von 6—13 Meter Länge, 5— 14 Centfmeier Durchmesser mit 5 Kubik-Meter. Den ersten Tag kommt das Brennholz und ein Theil des Nutzholzes in dem Distrikt Hardt, den zweiten Tag das Fichten⸗Stamm⸗ und Stangenholz in dem Goldsch— lohwäldchen und der Rest des Nutzholzes in dem Distrikt Hardt zum Ausgebot. Zusammenkunft an beiden Tagen, Morgens 9 Uhr, in Ranstadt. Gedern den 4. Februar 1874. Gräfliche Oberförsterei Gedern. cn e Holz⸗Versteigerung. 430 Donnerstag den 12. Februar 1874, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Sdͤdel: 78 Raummeter Buchen-Scheil holz, 1* 7 Prügelholz, 101—„ Stockholz, 595 Nadel⸗ und Weichholz⸗Wellen, 213 Nadelholz⸗Stangen versteigert werden. Zugleich wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß daselbst binnen Monatsfrist eine Quantität Brenn⸗ holz, ea. 30—40 Raummeter Eichen-Werkholz J. Klasse, mehrere schöne Buchen-Werkholzstämme und ca. 40 Stück Eichen⸗Stämme, sog. Oberständer, wovon sich die meisten zu Schiffsbauholz, Wellbäume u. s. w. eignen, einen Durchmesser von 70 Centimeter und eine Länge von 18 Meter haben, zur Versteigerung kommen. Södel am 6. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel. Nei ß. Jagd- Verpachtung. 429 Freitag den 20. Februar d. J., Nachmittags 1 Uhr, soll in dem Wirthslokal des Gastwirths Möckel in Ziegenberg die der Gemeinde Langenhain mit Ziegenberg zustehende Jagd von circa 900 Morgen Waldung und eirca 1200 Morgen Acker und Wiesengelände öffentlich auf 6 Jahre verpachtet werden. Ziegenberg am 7. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Langenhain. Rumpf. Versteiger ersteigerung. 431 Mittwoch den 18. l. M., von Vormittags 10 Uhr an, sollen auf dem Gräflich Solms-Laubach'schen Hofgute zu Utphe bei Hungen diejenigen Inventarstücke einer öffentlichen meistbietenden Versteigerung unter als— dann bekannt zu machenden Bedingungen ausgesetzt werden, welche von dem antretenden Herrn Pachter des Gutes nicht übernommen zu werden brauchen, als: Schlitten, Malzquetsche, Mähmaschine und sonstige Maschinen und Geräthe, wie Pflüge und Säemaschinen, dann Geschirre, Fässer, Bütten ze.. Laubach am 7. Februar 1874. Gräfliche Rentkammer Web ee Zur gefälligen Beachtung. 424 Ein vollkommen reelles und unschädliches Mittel den ergrauten Kopf- und Barthaaren ihre frühere Farbe und Glanz wieder zu geben. Quantität hinreichend auf 1 Jahr.— ¼ preuß. Thaler. Wiederverkäufern gebe ich entsprechendeu Rabatt. Für den Erfolg garantirt Koestlin, Apotheker in Hochberg a. Neckar in Württemberg.(H. 6404.) Möbel⸗Versteigerung. 375 Donnerstag den 12. d. M. läßt der Unterzeichnete in der Behausung des Metzgermeisters Georg Gröning er (Usagasse) dahier, Vormittags 9 Uhr anfangend, ver⸗ schiedene Gegenstände an Möbeln, Schuhmacher-Uten— 7. und Bettwerk einer öffentlichen Versteigerung aus— etzen. Friedberg den 5. Februar 1874. Justus Rückert. Reingehaltene Weine 433 empfiehlt zu den billigsten Preisen h. Dan. Kümmich. wem? sagt die Expedition des Anzeigers. Hofraithe-Verkau in Vilbel. N 1 bettesses in die Gro 426 Eine an einer frequenten Straße Vilbels beleg in gutem Zustand befindliche Hofraithe, deren Localität 6 besonders wegen eines vorhandenen sehr geräum Ui Tanzsaales, deren hier ohnehin keine große Coneumt besteht, sich zu einem Wirthschaftsbetrieb oder Lad geschäft, aber ebenso gut zu einem Fabrikgeschäfte eignung ist unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen. Nähe bei der Expedition des Anzeigers zu erfahren. 12²⁵ 428 Von meinen Reisen zurückgekehrt, nehme ich u Da heutigem Datum meine Praxis wieder auf und h meine Sprechstunde des Mittags von 2—4 Uhr. Bad⸗-⸗Nauheim, 8. Februar 1874. 1 Medieinalrath Dr. Bode jun, prakt. Arzt und Badearzt. a 2 5 Darmsta Aigsblatt Nr. 1. Scham. ö unzen, die S. Werkführer 1 oder ein ebenfalls tüchtiger solider fungen betreß A b i II. Hebersich 1 citer, een zur B. der die 7 25 des 2 1. 5. und 15 t Nidda un Leimfabrikation gründlich kennt, wird unter günstigen Bedingungen C. dne engagiren gesucht. Freie Wohnung, freie Heizung, Ou fi Drau. und Land nebst entsprechendem Gehalt wird zugesiche„ Namene Anerbietungen werden unter 8. Nr. 3499 durch bu d den Annoneen-Expedition von Th. Dietrieh& d enten in Cassel erbeten. 4 Wa ee 5 ee daher Große wollene und seidene 110 00 ulselle * lan G0 0 dibegtem 5 Ven 800 fl.; N nem n m 145 in den schönsten Farben, für Herren und Daus derl. it äußerst billig bei K. Friedrich neben der Po baden Fei de* 8 ü da da Kirchenbuchsauszüge. dad auen, Evangelische Gemeinde. An een ihn Getaufte: 1 auf tun! 1. Jan. Dem hlies. Bürger und Schreinermese gutt, ib Johann August Frank ein Sohn Christian Heinrich, f Un. Sims c den 12. Januar. Manic sone Beerdigte: Mie. pee 4. Febr. Hermann Bechstein, Kaufmann dahier, Sil lg: rafide, des verstorbenen hies. Bürgers, Kirchen und Schulze eden. stehers Johannes Vechstein, alt 31 Jahre 3 Mon Mauage 24 Tage, u den 2. Februar, ih, 8 6. Febr. Wargaretha Philippine Simmrock, ie mafn. Sta Christian, Ehefrau des hies. Bürgers und Bierbraui n ankend meisters Philipp Simmrock, den 4. Februar. Mag. 1 20 knee Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Air d 0 ider Druck und Verlag von Cail Bindernagel. it 1 a gende