165 td lttg — „Herlehrlinz * J Schenk. —— neige. 1 1 71 1 t 1 —— 1 — Samstag den 7. Februar. 2 17. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Zetreffend: Die Aufbewahrung, Revision und Pröfung der den Kirchen-, Schul- und Sliftungesonds gehörigen und künftig für dieselben zu errichtenden Schuld- und Pfand verschreibungen. Amtlicher Theil. Friedberg am 4. Februar 1874. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchen-Vorstände und Vorstände für Stiftungsfonds. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 8. December vorigen Jahres(in einem besonderen Amtsblatt) noch nm Rückstande sind, werden erinnert, solcher baldigst nachzukommen. . zyiedrich Trapp. ntliche Bekanntmachung. Vom 22.23. Januar l. J., Nachts, wurden aus der Wohnung dee Johannes Werner II. in Ober-Mörlen mittelst Einsteigens 4 doppelte sd'ors und 8 10 fl.⸗Scheine, welche letztere nicht näher bezeichnet werden können, entwendet. Wir ersuchen um Anstellung eifrigster Nachforschungen nach dem Entwendeten und dem unbekannten Thäter. Bad⸗ Nauheim den 2. Februar 1874. Großherzogliches Landgericht Bad- Nauheim. 5 Ulrich, Schnittspahn, ** Landrichter. Landgerichts-Assessor. Lan dwirthschaftliches. Montag den 9. laufenden Monats, Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Rathhaussaale zu Friedberg eine landwirthschaftliche Besprechung 1 und werden hierzu die Mitglieder des Vereins der Section Friedberg und sonstige Freunde der Landwirthschaft ergebense eingeladen. ang eeneee de e e 11 Ist die Pflege der Bullen in Gemeinde- Faselställen der Veraccor— 3) Herr Lehrer Rückert wird die Güte haben und einen Vortrag über dirung vorzuziehen?„den Einfluß der veränderten socialen Verhältnisse auf den Betrieb Herr Bürgermeister Reitz von Södel wird seine Erfahrungen hier- der Landwirtbschaft“ halten. öder mittheilen.. 4) Wabl eines Ersatzmitgliedes für die Faselvieh-Besichtigungs-Commission. 9 2) Verdient die Frühjahrs- oder Herbstpflanzung der Obstbäume den Södel den 5. Februar 1874. 0 Vorzug und wie wird dieselbe am besten ausgeführt? Reiß. Referent: Herr Baumwärter Bender in Södel. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier— ingsblatt Nr. 5 enthält: I. Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschulden— gunge kasse⸗Rechnung für 1871. Wir enmehmen daraus en Stand der Staatsschuld. Ende 1870 war der Stand ier liquiden Staat eschuld 15,367,712 fl. 24% kr. Die Staatsschuld bal sich im Jahre 1871 vermehrt um „512069 fl. 31 kr. Summe einschließlich Zugang 7. 880,381 fl. 55¾ kr. Dagegen bat sich die Staaio⸗ Suld im Jahre 1871 vermindert um 3,782,740 fl. 8 kr. Verglichen ist definitiv überwiesene Staatsschuld inde 1871 14,097,630 fl. 59¾ kr. Diese Summe peilt sich s) in unverzinsliche Capitalien 3,361,399 fl., ) in Capiialien 2 3 pi. 818,425 fl. 28 kr. o) in solche 13½ pCi. 457,300 fl., d) in solche à 4 pCt. 1,507,483 fl. 1% kr., e) in solcht à 5 pCt. 1.000, 433 fl. 20 kr., der planmäßige Capiialwerth des zu Ende 1871 ver Liebenen Roilhschilb'schen Anlehens von 6½ Millionen Gulden beträgt 6,953,000 fl. II. Uebersicht der ven Großherzoglichem Minißterium ies Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen ut Bestrestung von Communalbetürfnissen in den Ge— Keinden des Kteises Dieburg. III. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Wimpfen. IV. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Ale feld. Vi. Ueber sicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der isracliiischen Peligsonegemeinden des Kreises Vilbel. VI. Desgleichen des Kreises Nidda. VII. Desgleichen des Kreises Dieburg. VIII. Promotionen an der Großherz glichen Landes⸗ tniverfilät Giüsßen. IX. Diensinachrichten. Seine Königliche Hobeit der roßberzog baben allergnädigst geruht: am 8. Januar n Suuctpfandmeizer bei der Obereinnehmerel Darmstadt, Janbmeister bei dem Rentamte Lampertheim,— und am I. Januar den Lehrer an dem Gymnasium zu Worms, Prosessor Dr. Lubwig Glaser, zum Director und ersten (rer an der Rralschule zu Bingen zu ernennen; am 1. Januat dem Schulamtsaspiranten Heinrich Schultheiß 100 Geluinau, bie evang. Schulstelle zu Maulbach, am 40. Jap uar dem Wachtmeister im 1. Dragoner⸗Regiment [Parbebrogener Regiment) Nr. 23, Jobann Ludwig Haber, in Stelle einde Seminarbsenete am cvangelischen Prediger eiminar zu Fricbberg zu übertragen; an demselben lage den von dem Grasen zu Some Laubach auf die pelle evangelische Pfatustelle zu Laubach präsentirten url Wübelm Beisenherz zu Bensbeim, zum Domänen⸗ cvangelischen Pfarramis-Candidaten Reinhold Zöckler aus Eröffnungsrede, Laubach, und den von dem Gtasen von Schlitz, genannt von Göetz, auf die evangelische Pfarrstelle zu deren Schlußpassus über die Friedencauesichten sehr beifällig applaudirt wurde. Willofs und bezw. die erste evangelische Knabenschulstelle Der baperische Minister d. Fäustle brachte sodann Schlitz präsentirten evangelischen Pfarramtscanditaten ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus, worauf Friedrich Lahr aus Groß-Gerau, für diese Siellen zu be- Fürst Bismarck die Session für eröffnet erklärte. stätigen; am 22. Januar dem Schullebrer an der zweiten 8 0 5 evangelischen Schule zu Bosenheim, Jobann Wendel von 5. Sebr. Reichstag. Der Altersprasident der Au, die erste evangelische Schulstelle daselbst, dem von onin eröffnete die erste Sitzung. Der Saal Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu ist ansehnlich gefüllt, 260 Abgeordnete anwesend, Schwabsburg, Samuel Leibnick, die erste vangelische auf dem Bureau 266 Abgeordnete angemeldet. Schulstelle daselbst, und dem gewesenen Schullebrer an Dr. Sims 0 der evangelischen Schule zu Beedenkirchen, Friedrich dan.— it krankbeitshalber abwesend— stein, die drüite evangelische Schulstelle zu Roßdorf zu lucht einen vierzehntägigen Urlaub nach. Die übertragen.— Am 8. Januar wurde dem Pfarrer Hein— Verloosung in die Abtheilungen soll durch das rich Simon Seib zu Groß⸗Umstadt die katbolische Pfarr-] Bureau erfolgen. Die Präsidentenwahl wird auf stelle zu Ober-Abisteinach und am 22. Januar dem Pfarr— M f 1 1 onta 1 verwaller Peter Bexelmann zu Westhosen die katholische 9 festgesetzt 29. Pfarrstelle daselbst übertragen. E Dr. Simson ist dard körperliches Uebel X. Concuttenz-Gtöffnungen. Erledigt find: die sechstes befinden für die allernächste Zeit behindert, seinen evangelische Schulstelle zu Erbach, im Kreise Erbach, mit Sitz im Reichstag einzunehmen und hat sich zur einem jährlichen Gehalt von 550 fl.; die ersle katholische Uebernahme der ersten Präsidentschaft noch nicht Schulstelle zu Kastel, im Kreise Mainz, mit einem jähr⸗* 0 a 8 3 0. bereit erklärt. K 0 lichen Gehalt von 800 fl.; die evangelische Schulstelle u be*— Soll, 1 gedofft wird, nicht Albach, im Kreise Gießen, mit einrm jährlichen Gehalt noch eine Bereitschaftserklarung seitens Dr. Sim · von 400 fl.; die katbolische Schulstelle zu Dalsbeim, im son's erfolgen, so würde Forckenbeck mit dem Prä- Kreise Worms, mit einem jährlichen Gebalt von 600 fl.; fidium betraut werden. Lulelbach. wit dem fachen Gehe don 40 f. ef. Poe. Bischof eeduchoweh aß nicht vach 0 5 0 Seh 00 9.* J a Frankfurt a. d. O., sondern auf Beschluß des 5 Darm sto dt, 4. Febr. Die erste Kammer hiesigen Appellgerichts nach Ostrowo in der Pro- Lee mit allen gegen eine Stimme für directe vinz Posen ins Gefängniß abgeführt, da die Haft Landbürgermeisterwabl; serner mit 15 gegen in einem dem betrefenden Gerichtsbezirk ange- 12 Stimmen für Nichistreschung des 3. Absatzes hörigen Gefängniß zu verbüßen ist. von Art. 37 des Schulgesetzes. Alle Verwaltungs-— Der Weidbischof Janiszewski ist mit der gesetze und Schulgesetze sind jetzt gesichert.— Alle Function des Erzbischofs detraut. Das polnische vom Finanzausschuß der zweiten Kammer bean- Theater und polnische Festlichkeiten wurden eingestellt. tragten Gebaltsaufbessarungen von Beamten, Geist⸗ Köln, 4. Febr. Nachdem die gesetzliche Frist lichen, Winwen und Main Neckarbahn-Angestellten vorüber und der Erzbischof der Zahlungs- Auf- genehmigte die erste Kammer gleichfalls einstimmig. forderung, eine Geldbuße von 1400 Thlrn. zu Berlin, 5. Febr. Der Reichstag wurde entrichten, nicht entsprochen bat, schritt man gestern heute Nachmittag 2 Uhr im Saale des könig- zur Pfändung. Es erwies sich, daß der größte lichen Schlosses eröffnet. Etwa 150 Mitglieder Theil des Mobiliars Eigentdum des Dom-Capitels waren anwesend. Fürst Bismarck und die Mit- ist, dem dasselbe vom Erzbischof Grafen v. Spiegel tistamentarisch vermacht worden war. thum des jetzigen Bischofs beläuft sich as Eigen- auf kaum glieder des Bundesratbes standen rechts von dem verhüllten Kaiserthrone. Der Fürst verlas die bischöflichen Stuhles der Regierung nun vorgelegt. * 500 Thlr. einschließlich des Bettes; Silberzeug war gar nicht vorhanden. Heute wurde dem Erzbischof eine weitere Zablungs- Aufforderung von 600 und dem Weibbischof eine von 200 Thlru. zugestellt. Die „Köln. Volks- Ztg.“, welche in dergleichen Ange- legenheiten unterrichtet ist, widerspricht der Nach ⸗ richt, daß der Erzbischof von Köln in der nächsten Zeit das Schloß des Grafen d' Ansembourg in Amstenrade(Holland) bewohnen werde, mit dem Zusatz:„Es ist überflüssig, hinzuzufügen, daß der Oberbirt unserer Erzdiöcese sein Vaterland und die ihm anvertraute Diöcese freiwillig überhaupt nicht verlassen wird.“ Frankfurt, 4. Februar. In der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde auf Vor- schlag der Budgetcommission die erste Rate von 280,000 Thaler als Staatsbeitrag zum Bau des Rhein-Main- Canals bewilligt und dabei gleich · zeitig ausgesprochen, daß sich die Staatssubvention in Summa auf 1 Mill. Gulden belaufen werde. Limburg. Bischof Blum ist, nach einem Telegramm des„Rh. K.“, von der Anklage wegen Zuwiderhandlung gegen die Mai- Gesetze freige; sprochen worden. Ludwigshafen, 4. Febr. Gestern wurde in einer hier abgehaltenen Versammlung von Katho⸗ liken die Gründung eines Altkatholikenvereins be— schlossen und ein prooisorisches Comite gewählt, welches mit der Anbahnung der nöthigen Schritte zur Constituirung des Vereins beauftragt wurde. Neustadt a. d. H. Die hiesige„N. Bürger- Ztg.“ veröffentlicht Details über Verführung eines Mädchens in einem Pfarrhause(in Maikammer) nebst einer Reihe anderer Anklagen gegen den be— treffenden Pfarrer. Karlsruhe. Wie man vernimmt, hat das Freiburger Dom⸗Capitel die in Aussicht gestellte neue Candidaten-Liste wegen Besetzung des erz— Unter ihren zwölf Namen sollen sich Bischof Dr. v. Hefele von Rottenburg und Decan Lender von Sasbach befinden. Letzterer, Mitglied der zweiten Kammer, auch Reichstags Abgeordneter, zeigte sich bei den oft erregten Debatten der gegen- wärtigen Landtags ⸗Session sehr gemäßigt. Straßburg, 4. Februar. Im Wahlkreis Saargemünd Forbach ist Ingenieur Pougnet (franz.) mit 17,000 Stimmen gewählt, in Zabern Teutsch(franz.) mit drei Fünftel aller Stimmen. In Saarburg Salzburg ist Germain's Wahl außer Zweifel. Ausland. Schweiz. Bern. Die jurassischen Geist⸗ lichen haben beim Bundesrath gegen ihre vom Berner Regierungsrath verfügte Internirung in dem alten Theile des Cantons Bern protestirt. — Ein Circularschreiben der Erziehungs- Direction des Cantons Bern ermahnt die Lehrer schaft im Jura, sich von dem Treiben der Ultra- montanen fern zu halten. Eine Anzahl abgesetzter jurassischer Geistlichen hat ihre Unterwerfung angezeigt. — Wie verlautet, soll die Volksabstimmung über die revidirte Bundesverfassung am 19. April stattfinden. Frankreich. Paris. Das„Journal offi⸗ ciel“ eröffnet angekündigtermaßen die Liste der auf Grund des neuen Mairesgesetzes von der Re— gierung ernannten Maires und Adjunkten. Wir zählen 82 neue Maires und 96 neue Adjunkten. — Nach einem Telegramm der„Agence Havas“ aus Rom vom 3. d. verlautet in dort gut unter- richteten Kreisen, daß die Bulle über das künftige Conclave vom 8. Dezember 1870, dem Feste der unbefleckten Empfängniß, datire. Die Bulle lasse den Cardinälen hinlänglich Spielraum nach Maß— gabe, wie es die Uastände erfordern, von den traditionellen Vorschriften über Ort und Formali— täten des Conclaves abzuweichen. Der Papst habe sich jedoch vorbehalten, die Bulle vor seinem Tode zu modificiren oder zurückzunehmen. — 4. Febr. Mac Mahon besuchte heute das Handels-Tribunal und hielt vor dem Personal desselben eine Rede, worin er, von der gegen— 2 U herab, den berbeigeeilten Hausknecht bestürmend, ihm dir N 90 · G. Tbüre zu öffnen; allein noch immer Rache schnaubend, roß stürzte der Engländer nach, bis sich der Flüchtling ig einem Seitengäßchen in der Nähe der Eisenbahn verlor.— Der Genlleman ist in Folge dieses:„Lassen Sie sich nicht slören“ von einem leichten Fieber befallen: der Königs, berger aber fubr in Begleitung verschiedener Beulen am Paupte und Contusionen an Armen und Beinen mit dem ersten Zuge nach Frankfurt. Mainz. Zwei Knaben vom Lande, welche eine släd tische Lehranstalt besuchen, hatten am Samstag zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags ein förmliches Duell arrangirt, an dessen vollständiger Ausführung sie durch die Intervention eines spanischen Rohres verhindert wurden. Die Main⸗ spitze war für die Tragödie gewählt, ein Schuß aus einem zwar alten, aber nicht so schlechten Terzerole war bereits gefallen, aber die Götter wissen, wo er eingeschlagen hat, Da kam das inbibirende spanische Rohr in der Hand eines rüstigen Spaziergängers herbeigeeilt, die Schußwaffen vermischten sich mit den Wogen des Maines und Duel⸗ lanten und Sekundanten stoben auseinander nach den Nach Meld- verschiedenen Richtungen der Windrose. Keiner des Quar⸗ tetts zählte über 10 oder 11 Jahre. Aufschwung zu bewirken und, zur politischen Lage übergeheno, den Rechtsbestand der ihm von der Nationalversammlung übertragenen stebenjährigen Amtsgewalt aufs entschiedenste betonte. Er werde in den sieben Jahren die Ruhe und die gesetz- mäßige Ordnung aufrecht erhalten und nach Ab- lauf des Septennats das Land sich selbst zurück- geben; er hoffe übrigens, daß die Gemüther sich beruhigen würden. Der Marschall besuchte auch das Hotel Dieu. Belgien. Brüssel, 4. Febr. Es hat eine Arbeits-Einstellung auf der Kohlengrube Flemalle in der Provinz Lüttich stattgefunden. Truppen sind eiligst dahin berufen worden und bereits eingetroffen. In anderen Arbeiterkreisen herrscht ebenfalls Aufregung in Folge der Con- seription. Großbritannien. London. 8 ungen aus Capecoastcastle war General olsele ainz, 4. Februar. Der Hausbursche eines hiesigen am 19. Januar nur noch einen Tagemarsch von W Waden Winter Css Ban Cumassi entfernt und beabsichtigte für den 23. Are Mittag von der Eisenbahnbrücke hinab in den Rhein einen Angriff auf Letzteres. Der König der At- und ertrank. Liebe soll den jungen Mann zu diesem ver⸗ schantis hatte einen gefangenen deutschen Missionär zweifelten Schritte verleitet haben. Man erzählt sich noch, dee Annabnt! als Friedens-Unterhändler abgesandt. — 5. Febe. Bisher sind 339 Mitglieder des Unterhauses gewählt worden, worunter 181 Conser. vative und 158 Liberale. Die Conservativen haben bisber 43, die Liberalen 19 Sitze ge- wonnen. Der Vicepräsident des Departements des öffentlichen Unterrichts, W. E. Forster, ist in Bradfort gewählt. In Sheffield, Willenstaal und tirtenkammer erklärte der Minister des Aeußern auf eine Interpellation wegen der Broschüre Lamarmora's: Die Regierung lehne die Verant⸗ wortung für dieselbe ab. Er beklage die Ver- öffentlichung der Broschüre, weil sie einen Vor- wand geboten habe, gegen eine befreundete Regierung unbegründete Anklagen zu richten. Diese Erklärung entspreche der Wahrheit, den zwischen beiden Re- bezüglich solcher Veröffentlichungen im Wege der Gesetzgebung ergänzen. Rußland. Petersburg, 3. Febr. Der „Regierungs- Anzeiger“ veröffentlicht eine kaiser⸗ liche Verordnung, wonach diejenigen Personen, welche wegen vor dem Jahre 1871 begangener politischen Verbrechen ngeschuldigt sind, begnadigt werden. Eine weitere Verfügung bebt den Posten eines Generalgonverneurs von Odessa auf. wärtigen Lage der Geschäfte sprecheno, das Ver— sprechen gab, alles Mögliche zu thun, um deren daß seine Braut ihm am gestrigen Tage sämmtliche Ge— schenke, die er ihr gemacht hatte, u. A. auch den Treuring, durch einen Lohnmann zurückgesandt habe. Der Enlschluß sich selbst zu tödien, wird wohl hierin seinen Ursprung finden. Allerlei. Fulda, 4. Febr. Vei der Einfahrt in die Station Wächlersbach enigleiste heuie der Leipzig-Frankfurter Schnell⸗ zug. Verletzungen sind nicht vorgekommen. es für diejenigen, welche seinen Bestrebungen, den Erfolgen der Schritte, die von seinem Vorstande ausgingen, mit Aufmerksamkeit gefolgt sind, außer Zweifel, daß er in der That einem Bedürfnisse entspricht. Zunächst einem Bedürfnisse unseres Handels- und Gewerbestandes, dem es bis dahin an jedem organisirten Verbande zur Wahrung besonderer Interessen gefehlt hat. Die Bemüh— des Sächsisch-Rheinischen und Rheinisch⸗ Mittel- wird, daß für Getreide-Sendungen von 100 Ctr. an directe Tarifsätze mit den für diese Branche so wichtigen Plätzen wie Berlin, Magdeburg, Lübeck ꝛc. bereits seit dem 1. August v. J. ein⸗ geführt worden sind. Directer Tarif heißt mit anderen Worten billigerer Bezug, und es ist anzunehmen, daß für die betheiligten Kreise durch gedachte Anordnungen eine Ersparniß er⸗ 4 ide Eidelu Awortelt und d aetheilt vurde 1 Auch uit den Sch laß Stertlir, Pert isannlung don ulet: anderen Ortschasten haben gestern Unordnungen 9 2 Dies i, Pattgefunden. ö Criedberger Handelsverein. e Italien. Rom, 3. Febr. In der Deu. Seit dem kurzen Bestehen dieses Vereins ist che den de fistungen nut dich den Ben: weg nicht ein enlspringt, son 1 At. Auf da Laach ferner Handelsperein 0 ungenügen gierungen bestehenden freundschaftlichen Beziehungen, un en des Vorstands auf diesem Gebiete habe n, daß die M. F a e nich und den Interessen der Solidarität gegenüber einer Eilkrungem* ee Hinsicht 1 Lung des Partei, die überall in Europa agitire. Die Re- t ift g 4„ rsützen, f f 27 5 f ihnen ist ues zu danken, daß unsere Station dem gierung werde die fehlenden Strafbestimmungen nächst für alle Tarifklassen mit den Stationen Ie duch dagen, Ar deutschen Verbands in directen Verkehr treten Ader localer) Gerig benug! 7 es durch e wilches dem! fach Aus Stadt und Land. wächst, die keineswegs unbedeutend ist. n(ze l. Gießen, 4. Februar. Nachdem nach den früheren Eine weitere Erleichterung für unser Publikum, a l en dete g 8. g n de e len n de denn d d tation. Aber in der Neuzeit liefen wieder viele Beschwer— Vorstandes zu danken ist, liegt in der Aufbebung 1 den über allzuwässerige Milch ein und ergab denn auch der Verfügung, der zufolge unsere Güter Expedition die heutige Milchvisiialion, daß mehrere Verkäuser schlechte die Staatsnoten von Baiern, Württemberg und 0 4 1 l d 8 5 2 45* e,. dn e ee Besen aer en genleng rene, die deen. Darmstadt, 5. Febr. Heute sollte vor dem hiesigen der Abstempelung der Retourkarten war bei dem sed berg Hofgericht als Appelliustanz die bekannte Anklagesache Handels-Menisterium in Berlin kräftig befürwortet,— gegen Kaufmann G. Wachter von hier wegen Erpressung von diesem jedoch nicht gutgeheißen worden. Ein Dei nl dem Grafen Erbach Erbach gegenüber, die zum dritten Zugeständniß dieser Behörde im Hinblick auf die 2 9. 1 1 8 1 detr. Vorstellung des Vorstands lieg: jedoch darin, 89 0 er Zeuge geladene Herr Graf wiederum nicht er— 1 5 schienen war, vielmehr laut einem Vortrag seines Anwalts daß, wie die Antwort lautete,„Vorkehrungen ine Auen dermalen in Familienangelegenheiten in Galizien weilt, so getroffen werden, durch welche bezüglich der am 1 v. em d Nee taatsbe f 9 9 1 f: nhalt! Ausgebliebene in die dadurch enistehenden Kosten“und nutzenden Retour Billets elne gleichzeitge Ab. A be 6 Thlr. Geldbuße verurtheilt und seine neue Ladung stempelung für Hin⸗ und Rücktour ermöglicht elletdste— verfügt. Die Sache gewinnt durch diese wiederbolten und somit für den wesentlichsten Theil des Retour= ach, Elan een an Interesse, als Beleg dafür führen wir billet-Verkehrs die qu. Belästigung gänzlich behoben K een heute auch Interessentien aus Frankfurt ein. wird.“ Vis jetzt ist diese Einrichtung noch nicht 0 Mainz, 2. Febr.„Lassen Sie sich nicht flören, ich ins Leben getreten. Ein weiteres Verdienst(— wenn g 4 wünsche nur zu wissen, ob es schon 6 Uhr geschlagen“, auch kein Erfolg—) des Vorstands des Handels e de 0 5 2 5 7571 5 2 1 5 r he cc tanz n von Zimmern stürmisch geklopft und die betreffenden Fremden 8 zur ittheilung 155 ene welche es dad dit aus dem Schlaf geschreckt halle. Der Eine gab eine Ant- in Bezug auf die hess. Gewerbe Patente hat, ver at was eg wort, welche etwa wie„Verrücktheil“ ꝛc. 1 5 der andere anlaßte. Hierdurch ist wenigstens festgestellt, daß Naben antwortete mit einem„Scheeren Sie sich zum Teufel“. au ür die Folge in Hessen 8 nte er:, Da war aber ein Sogn Albions, der verstand die Sagt ge 8 1 5 s Gewerbe Val 5 falsch. Er stürzte aus dem Bett und Zimmers auf den Gegenüber der Befürcht f vor 8 unglücklichen Königoberger los— der Arme, der leider 9 ung, daß der kurz Hart beate die Kunst des Boreus nie galerut halte, flog die Tappe 11 Uhr Nachts Franksurt verlassende Courierzug! en in dn 1 4 8. 2 28 2 Main- Weser- Bahn auszufallen bestimmt sei, gemeinen Interesse zu bearbelten. Hierin ist noch debauptet. Bfälgesche ahnen ohn Bere nag Am ern de ewa eln Perso denzug an seine Stelle nichts geschehen und gerade durch solches Mit- l e *. 1 5 241. 1 en urse derte K. 0 N e, entfaltete der Vorstand eine lebhafte Thätig- arbeiten der Einzelnen kann mit der Zeit unser 6% Ungarische Schahanwelsungen gesucht, ebense Neueste N 12 N e Er richtete zu diesem Zwecke eine Eingabe Verein mebrfach nutzbringend werden. Vor Allem russische Anleihe. Spanter angebolen Rusfsische Pfand⸗ 0 Wr im die Bagdn- Direction Kassel und lud die Ge- handelt es sich jetzt darum die Einwohner unserer briefe zu 80 im Verkehr. Prioritäten anziehend und n 2 1 71 8 o 0 14 n gende-Vorstände von Vilbel, Nauheim, Butzbach Stadt darüber zu belebren, was der Handels- Femlich lebhaft gehandelt. Wen Looseeffeeten maren 8 11 ö a N 2 n a l 1854er, Freiburger und Pappenheimer gesucht 1860er nn ee Gießen gleichzeitig zum Anschluß an sein verein in Zukunft will. Ihre Zustimmung voraus- und Augsburger offersrt. Welnunger zu 7 ¼ fl. gefragt. * e n e geben ein. Die ebenso befriedigende wie rasche gesetzt, werden unsere Bestrebungen ferner nicht nur Ungartsche und ger niebriger. In Vankactlen war e e Arwort der Direction in Kassel machte erfreulichet- den Interessen des Local-Verkehrs dienen, sondern wenig Geschaft. Wechslerbank, Drebdauer, Sestrrelch, Aer a 8 N N 198 1 1 2 De* nsbank, Wo V sbank beintf a pee weitere Schritte in dieser Hinsicht überflüssig. es soll unsere Wirksamkeit— wenn natürlich auch et 28 Se 2— 1 1 1. 4 8 1 eu tenbank hoher. tod. 8 2 Verschiedene vom Vorstande ausgehende Artikel nicht auf einmal— Alles umsassen, was, mit PDisconto und Continental niedriger. Von amerikanischen een, n Inserate, welche diese Blätter zur Kenntniß einem allgemeinen Ausdruck bezeichnet, das Wohl Prioritäten St. Louts South Gastern 40, Chicago Soutz „ eee et Publikums brachten, batten den Zweck, dem- unserer Stadt, zunächst das materielle, berührt. Wesern 17% matter notirt. Bergwerke durchgehends 2 1 9 2 N b 8 8 Wi 1 20 berni 7100 en zien die Nicht Annabme gewisser Münzen und Fände diese Idee unter den Einwohnern unserer 156, 122 2 8 0—* 4—— Caches a 1 5 2*** 7% b e 1 Wechsel still. ö 0 t 8 idzeichen(Noten der Luxemburger National Stadt genügende Unterstütung, so würde der 2¼%. Nachschrift 2½¼ Uhr. Nach dem Eintreffen a Heuk, österreichische 6 ke. und ½ Gulden Stücke, Handelsverein darauf hinarbeiten können, daß aus der deutschen Thronrede, welche die guten Bezlehungen * de Arne 5 Francs- Stücke) zu empfehlen, um es seinen Mitteln eine Anzahl von Bänken an zu allen auswärtigen Staaten betont, gestaltete sich die 55 * * 75 * 15 bet 1 Der — — — kin. Pere b. 19 8 0. 7 be bebe n daß die Mitglieder ihn bicrin rich wn Sue — 7 4 — 611 Abt g 5— bert 4 ichkeiten, sowie in allen Verhältnissen des Lebens 2062 7 318 daißt 2 — , 1 1 1 1 Nigetten Ar Crna er 4 a den 1 Inhalt: f del Carl Bindernagel in Friedberg ist zu haben:“ ui lichst vor Verlust zu bewahren. Für die Erhaltung der Ackerbauschule in Fried- n zeigten der Vorstand und seine Mitglieder es Interesse; die öffentliche Besprechung dieses denstands in einer Vereins-Versammlung hatte ie Annahme einer Resolutson zur Folge, welche n Erbaltung der Ackerbauschule warm besür⸗ denete und die dem bhiesigen Stadtvorstande mit— ct eilt wurde. Im Anschluß an das Vorbergehdende bringen di den Schluß des Berichts, welchen der Vereins- Stretär, Herr Carl Trapp, in der General- Ver- gnlung vom 31. Januar erstattete. Derselbe net: 0 Dies ist, kurz zusammengefaßt, das Gebiet, senuf sich die Thätigkeit des Vorstands seit dem ehen des Vereins erstreckt hat. Sind die Anfangs; F ungen nur bescheiden zu nennen, so liefern fle den Beweis, daß der Handelsverein in Fried— nicht einem plötzlich auftretenden Bedürfniß ntoringt, sondern daß er eine bleibende Aufgabe Auf das Wirken des Vorstands wird es ferner in erster Linie ankommen, ob der delsverein seine Aufgabe ganz, theilweise oder ungenügend erfült. Es reicht jedoch nicht nur durch Hung des Beitrags, Besuch der Versammlungen urstützen, sie müssen auch geistig mitarbeiten, es durch Anregung, wie Aufwerfen von gen, Anmelden von Beschwerden allgemeiner t localer Natur, wozu wir den bis dabin sehr ig benutzten Fragekasten aufs Neue empfeblen, es durch Beibringen von geeignetem Material, bes dem Vorstande überlassen bliebe, im all— geeigneten Plätzen auf den Spaziergängen um die Stadt aufgellt würde. Der 4 Eichen-Platz auf dem Seegraben ließe sich durch Anlage von Gebüsch, Blumenbeeten 1c. wesentlich verschönern. Wie viel entbehrt Friedberg, daß ibm ein bedeckter in der Nähe der Stadt liegender Badeplatz gänz⸗ lich abgeht? Welche Woblthat würde es fein, wenn bei Staub und Wind, etwas in Friedberg während der Sommer-Monate sehr Gewöhnliches, ein Sprengwagen oder Karren mehrmals den Tag über die Hauptstraßen unserer Stadt tüchtig netzte und dadurch den Straßenkehrern, deren Thun bei Wind oft ganz unnütz ist, da, was vom Wasser nicht zusammengefügt ist, vom Wind wieder ge— schieden wird, ehe der Kehricht- Wagen kommt,) wesentlich vorarbeitete und die Reinlichkeit der Straßen erhöhte. Diesem Zukunfts- Programme ließe sich noch Manches binzufügen, einstweilen möge das Gesagte genügen.(Schluß folgt.) D. Frankfurt a. M., 5, Februar 1874. Unter dem Einflusse niedrigerer Berliner Course, an welchem Plate wieder die Contremine ihre Thätigkeit in früherer energischer Weise aufnehmen zu wollen scheint, verkehrte die heutige Boͤrse in lustloser und abwartender Haltung. Troß der sta ken Verkäufe in genannter Boͤrse gelang es jedoch nicht, die Course der Speculatlonseffecten hier unter das Berliner Niveau herabzudrücken und hielten sich dieselben ziemlich stabil, obgleich sie etwas matter wie gestern lagen Creditactien zeigten sich vor den Speculationseffecten, welche nicht sehr animirt waren, noch am Metsten belebt, da man wissen will, daß die Anstalt eine Superdividende von 4½ fl., welche man nicht erwartet hatte, zur Ver theilung bringen werde. Creditactien gingen von 244 auf 2438. Staatsbahnactien bewegten sich in der Nähe von 341½, Lombarden von 161¼. Oesterreich. Bahnen vernachlässigt. Nordwest und Elisabetb matter, andere Tendenz zu einer günstigen und steigenden. Freditactien 244½. Staatsbahnactlen 342. Lombarden 162. Geld ⸗Cours. Frankfurt am 5. Februar 1874. Preußlische Friedrichsd or fl. 9 57—58 Pistolen.„ 9 37—39 Holländische fl. 10⸗Stücke 1 952—54 Ducaten. in 1 5 30—32 Ducaten al marco„ 5 31—33 20 Frankenstücke 920 ½—22½ Englische Sovereigns 114—49 Russische Impertales.* 940—42 Dollars in Gold„ 224½— 5 Ich habe mir einen gründlichen Kalarth zugezogen, bört man oft uad fsast jeder ist zu dieset Jsbreszeit mehr oder weniger damit befallen. Selten jedoch wird einem solchen Katartb die Bösartigk zugetraut welche derselde dei Vernachlässi gung zeigt und es giedt nicht wenige Fälle, wo Lungenschwindsucht und andere schwere Krank⸗ beiten dadurch entstanden sind. Als Schuß⸗ und Ber⸗ beugungemittel verdient der cheinische Traubendrust⸗ honig(siethe Annonce) allen empfohlen zu werden, welche in Beschwerden der Atihmungsor gane zu leiden baden, da dieset angenehme Saft die Eigenschasten besitzt den Schleim zu lösen, die Trocken beit und dadurch den Reiz zum Husten zu mildern und zu beben, wodurch baldige Besteiung der unangenehmen Zuftände erzielt wird. Auch werden die etrnädtenden und verdauungsbefötdernden Wirkungen dieses Daus mittels vielseitig gerübmt und anerkannt. Briefkasten. Herrn F. H. in Dortelwell und den anderen geehrten dortigen Abonnenten. Ihre berechtigten Wünsche sollen thunlichst berücksichtigt werden. Die Gedichte in Wetterauer Mundart jedoch können wir nicht eher bringen, als dis unser geschätzter Mitarbeiter, Herr Friedrich von Trals, uns weiteren Stoff sendet gewiß bedarf es nur dieses Wunsches, um denselben dazu zu veranlassen, mit seinen Einsendungen fortzufabren D. Red. und * Pariser — lecker (große Auswahl) angekommen. L. Hanau, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. t Wir verkaufen frisches Floßholz 1 den Boden 10ter von 17—20 fl., ter 2428„ Ster 34— 40 1 7ter„ 465— 50 * 6. Februar 1874. Gebrüder Grödel. * Friedberg, „ Complimentirbuch. Sine Anweisung, wie man sich in Gesellschaften, bei 1 etragen hat. Anstandsregeln, Gratulationen, Anweisung 1 1 Brlesschreiben, Anreden u. Complimente, Titulaturen, 1 241 seidsbezeugungen, Toaste, Polterabendscherze, Blumen— Fiche, Stammbuchkverse u. s. w. Preis 42 kr Anzeige. 12 Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit gefälligst in Kenntniß zu bringen, daß er in allen Schul- und Waelfächern Privat⸗Unterricht erthellt. Auf hen auch Schü er für dat Gymnastum und technische e vorbereltet werden. Näheres beim Unterzeichne ten. Nlieber⸗Welsel den 6. Februar 1874. J. Fuchs, Lebrer 1 1 Ich beabsichtige meinen mit ewigem Klee urten zu verkaufen oder zu vermiethen. K. Renner, geb. Kühnhardt. besäten X Calloisketten Verlangen Ich habe eine größere Parthie der beliebtesten Tänze von E. Neumann, welche durch Auslegen im Schaufenster und durch Vorlegen beim Verkauf mebr oder weniger ram: ponirt sind, übernommen und offerire die besseren derselben zur Hälfte, die schlechteren zu einem Drittel des Ladenpreises, so daß ein Tanz auf 6— 12 kr. zu stehen kommt. Ich kann dieselben jedoch nur auf feste Bestellung verkaufen. Carl Bindernagel. Die Tafel- und Dessert Chocoladen der Kaiserl. und Königl. Hof-Chocoladen-Fabrik von Gebrüder Stollwerk in Cöln, wurden als die vorzüglichsten auf der juugsten Weltausstellung iu Wien mit der höchsten Aus- zeichnung, der Fortschritts-Medallle, prämtirt Dieselben sind in allen namhaften Conditoresen 193 und Delteatessengeschäften zu haben 3 Eine Wohnung 40 im zweiten Stock meines Hauses ist bis Anfang April zu vermiethen und konnen auf Verlangen Zimmer im dritten Stock dazu gegeben werden Carl Söllner. Nepskuchen! 30 sets frisch von der üble i. 1 Fertich. Uläcé- Handschuhe Ziegelei-Verkauf. 396 Meine in der Nahe des Bainbards erst vor 6 Jahren neu erbaute Ziegelei ist zum Steßhendleiden oder auch auf den Abbruch ganz oder in mehreren Ab⸗ theilungen unter günstigen Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Der Bau ist zweistöckig, der untere Stock von Back steinen, der obere Stock von Holz mit Backsteinen aus gemauert; die Stockhoͤhen sind 10 Fuß; in beiden Stocken sind doppelte Durchzüge, auch zu * 2 ei Studen⸗ einrichtungen für die Arbeiter; der Ofen enthält unge fahr 18 bis 20 Klafter Ober RNosbacher Mauerstetne; saͤmmtliches Matertal ist erst 6 Jahre alt und ch sehr gut erhalten. Der Bau tignet sich zu zwei Wohnhaͤusern sowohl, auch für zwei Scheunen oder sonstige Oeconomiegebaͤude; die Sparrenlänge ist 28 Fuß, mit Ziegeln gedeckt, auch eine noch sehr gußetserne Wasserpumpe von 180 Fuß Tiefe ist abzugeben Den stäufern steht auch noch zu Gebot, daß die Kaufsumme gegen genügende Sicherheit bei dem Unterzeichneten zu 50% stehen bleiben kann. Assenheim den 4 als gute 0 Januar 1874 Eberhard Walther, Dachdeckermetster . Friedeich neden der Post. N Bei Carl Bindernagel in örtedberg ist vorraͤthig: g Cl f 1 1 ub- Maskenball E d 58 t A die Verfassung der evang. Kirche des Großherzogthums betreffend. 283 Montag den 16. Februar findet in den Näu 4 0 be. i a K der Kirchenverfassung. des neuen Kurhauses ein Maskenball statt (Nicht zu verwechseln mit dem seiner Zeit ausgegebenen Entwurf ch fassung.) ira zu E cnung eeuc, 20 10. Februar; auch können Einzeichnungen in der Bu Friedberger Carnevalsgesellschaft. E. Die Ludlamer. wm an e,— 385 Nächsten Samstag den 7. Februar erste große närrische Herrensitzung in der Ludlamshöhle General-Versammlung. 5 Alle Miiglieder werden aufgefordert zu erscheing— im Saale der drei Schwerter mit Musik und bei Glasbier. Listen zur Anmeldung der Mitgliederschaft tirculiren in der Stadt und liegen offen bei Herrn] da wichtige Punkte an der„ 1 19 C. C. Weis und in der Exped. d. Anz. 5 Anfang 7 Ubr 61 Minuten. Das närrische Ministerium. 1 85 K 0 I ur Alaskeraden Annonce. e 4 5 8 Gold⸗ und Silberbesatz und Dominos in v 900 383 Meinen verehrten Kunden beehre ich mich hiermit anzuzeigen, daß ich unterm Heutigen mein schiedenen e ee ae balken, Porzellan, Glas und Colonialwaaren-Geschäft——. Herrn Ludwig Schaab käuflich übergeben habe. Empfehlung. 8 Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich dasselbe meinem Nach- bettefsttd! folger zu übertragen. 1 Zahlungen bitte an mich persönlich zu entrichten. 50 10. eee* f 9 Friedberg, 1. Februar 1874. 5 Hochachtungs vol 4 Maskengarderoben; auch werden Bestellungen für Damen den! 5. Louis Simon Wittwe, garderoben angenommen. 4 Wobnung bei Frau Elise Hanau, zweiter Stock.— J. M. Steitz, Herrenkleidermache r.. i derstlben den 8——— 1 409 Nachdem ich mich entschlossen hall 60 Bezugnehmend auf obiges Juserat empfehle ich mich einem geehrten Publikum bestens mit N e. 7* der Zusicherung für gute Waaren stets bedacht zu sein. Preise 20* e bittet Forderung an mich zu machen beben, ihre 8. 114 udwi Schaab. dei mir einzureichen. Gleichzeitig ergeht mein Ersuchn, 8 an Diejenigen, welche noch bei mir im Rückstande 61— 102 B N f i H K ihre Zahlungen bis zum 1. März an mich gelangen ß 2 2—* lassen, da ich nach diesem Termin meine Bücher me ad au e In. otel Iburg. Bevollmächtigten zur Beitreibung übergeben werde. Darn G. A. Velte, stinmiheit Sonntag den 8. Februar. 2 5 SOtesetze in 1 8 ck 1 I h vetden vit iies nzkränzcehen, Bäckerei- Verkauf N treffenden 8 11 J 4. 404 Seine in der Usagasse gelegene Hofralthe, in wel; ausgeführt von dem Nauheimer Musikverein. 0 seit Jahren eine sehr frequente Bäckerei betrieben eee ee Anfang 7 Uhr.— Entrée für Nichtmitglieder 18 kr., Damen frei. beabsichtigt der Unterzeichnete aus freier Hand wegzugff, lezt werden 5 N halber zu verkaufen. Dieselbe besteht aus einem dr griiflichm 8 2 2— 3 öckigen, seh äumigen W s und d f Glasbier. ben gli Beben, d den, 50 oe Ergebenst ladet ein Carl Kramm. bäuden, Ställen und Waschküche. 8 ann . Friedberg. Carl Stelz* Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha. Franz. Unterricht n er 41¹ Gegründet 1827.— Eröffnet am 1. Januar 1829..———* zuwarten, Stand Ende 1873. Aleie, Schaalen, Brodmehl un uh Versichert 42532 Personen mit. 84,007200 Thlr. Davon 1873 neu eingetreten 3230 Per onen mit 75816000 400 in der besten Qualltät bei ö Vochen vrt Bankfondds. 1 5505„ f M. D. Loeb. das Oiseg Aus bezahlte Sterbefälle seit 189. 28,037800„ 399 Das sesther von Frau Distritts⸗Einnehmer Kein Ciblssandte An die Versicherten gewährte Dividende.. 11,428778„ bewohnte Logis ist vom 1. April an anderweit ff Vuloge an Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre.. 36,4 Prozent. e. den 5. Februar 1874 0 Berli. Dividende im Jahre 1874 i 37 5 7 7 W. Gärtner. gelegenheit Versicherungsanträge werden durch unterzeichneten Agenten entgegengenommen und vermittelt. 8 enen G. Trapp II. Gad-Nauheim. N 394 Sonntag den 8. Februar predigt Herr Witpredige], 100% ln Anzeige. S 417 Meinen geehrten Kunden und allen an Augenschwäche Leidenden die ergebene Kirchliche Anzeigen für Friedberg a Anzeige, daß meine dortige Ankunft Diensta f ö; a b f g den 10. Februar sein wird und ist meine Wohnund Evangelische Gemeinde 1 wie seit Ja ˖ 6 S 1 8 ds Ruch f 5 3 3 2 Sch ott, Fr iedberg. 5 2 1 Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. da be 1 10 0 ende Bestellungen bitte ich meinem Gastwirth Herrn Schott gefälligst abgeben Sonntag Sexragesima* Si 5 ollen. 475 5 8 5 It dir a. Gottesdienst in der Stadtkirche und 15 Wiesbaden im Februar 1874.. 0 7 5 Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. men 3 9 Hof-Opticus L. Lehmann. Gottesdienst in der Burgkirche Hänbe ö. Vormittags: Herr Candidat Tag. Id J ö 1 2 9 Nachmittags: Herr Candidat Münch. enten if Ii U** 2 i* Abends 5 Uhr: Herr Missionsprediger Strobel 18 N 5 4 Sonntag den 15. Februar Abendmahl in der Burgkircht im Rath 3 5 4 i f i bre g . 1 ö Die Herren Oberförster, Bürgermeister und Ortsvorstände erlauben wir uns darauf aufmesksam Katholische Gemeinde. b wusch ö 15 zu machen, daß bei den jetzt begonnenen Holzversteigerungen Versteigerungsanzeigen in dem 8 um 4 e Beichte. fischen* 6 44 2 Sonntag Sexagesima. De N 14 Gieße ner Anzeiger 5„ Fel Darn eiche, ö Ufa 1 a 5 a 27 U.. 5 it 5 e Hocha 45 Aschaf 1. 6 lohnende Verbreitung finden, indem dies Blatt in einer Auflage von 2500 Wach wüee wee mad 0 14 5 10 aren 3 er ganzen Umgegend verbreitet ist und speeiell in Gießen sich mehrere bedeutende Beginn des Gottesdienstes an den Wochentage unlu* 9 Holzschneidemühlen und Holzhandlungen befinden. Morgens 7½ Uhr. dal ln Hochachtungsvoll 5 79 1 . 1 1 Verantw. Red.: Carl Bindernagel. ö eaten Expedition des„Gießener Anzeigers“. Druck und Verlag von Carl Bindecnggel. Se U (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Rr. 6 und eine Beilage.) and dit 0