1 Aelbi Etude 99 150 abel, Nane harten, r n A Veli, hüte — es. Henan Faucrkra Buch, pr. * 1 U 1 * gur . E — 1 874. Donnerstag den 5. März. N28. — Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis“ Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. E treffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1874. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzo Es steben noch Viele mit Erledigung unserer Verfügung vom 27. Januar dieses Jahres, teinnern. treffend: Den Abverdienst der Feldstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl Wir sehen der sofortigen Einsendung der Nachweise über den Abverdienst der Feldstrafen entgegen. treffend: Das von dem Großherzoglichen Hofgerichts Advokaten Pfaff zu Darmstadt herausgegebene Werk über Feuerversicherung und Feuerpolizet im Großherzogthum. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 31. Sie das gedachte Werk, wovon wir Einsicht Iten angeschafft wünschen. treffend: Die Vertilgung der Raupennester. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an Wir bringen die Erledigung unserer Anfrage vom 26. Januar dieses betreffend: Die Organisation det Hebstellen für die Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 28. Dezember vorigen Jahres— in Nr. 1 1 weiter zur öffentlichen Kenntniß, daß mit Wirkung vom 1. März laufenden Jahres von der vom 1. Txtseinnehmerei Assen heim die Gemarkung Staden getrennt kodann wurde die Gtmarkung Beinhards(Ho Friedberg am 3. März 1874. ) ebenfalls von der Friedberg am 2. März 1874. lichen Bürgermeistereien. Kreisblatt Nr. 13, zurück, weshalb wir hieran Trapp. Friedberg am 2. März 1874. ichen Bürgermeistereien. Tra p p Friedberg am 3. März 1874. Januar dieses Jahres, Nr. 15 des Kreisblattes, sehen wir Ihrer Aeußerung entgegen, genommen haben und zu Ihrem Dienstgebrauche besonders empfehlenswerth halten, auf Gemeinde Bekanntmachung. Branntwein⸗ und Biersteuer. . O Trapp. Friedberg am 3. März 1874. die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Jahres, Kreisblatt Nr. 13, in Erinnerung. Trapp. des Kreisblattes von 1874— bringen Januar laufenden Jadres an errichteten und der neu zu errichtenden Ortseinnehmerei Altenstadt zugethellt erden ist. rtseinnehmerei Assenheim getrennt und der Ortseinnehmerei Friedberg überwiesen. Großherzogliches Kretsamt Friedberg. 1 Deutsches Reich. Darmstadt. agsblatt Nr. 11 enthält: . * Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen Bestreuung der Communalbedürfnisse in den Ge— üben dee Kreises Ossen bach. — nisse der israel. Religionsgemeinden des Kreises Bingen. IV. Desgleichen des Kreises Worms. V. Ermächtigung zur Annahme und zum Ttagen des fremden Ordens. VI. Namensveränderung. VII. Diensinachricht. Seine Königliche Hoheit der oßherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Februar Steuetausseher Johannes Schneider zu Worms zum kaäckengelderheber bei der Schiffbrücke zu Worms zu er⸗ nen. VIII. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der oßherzog haben allergnädigst geruht: am 12. Februar Ober försser det Oberförsteret Koberstadt, Georg Bom— Wcggeim, auf sein Nachsuchen seines Dienstes zu enllassen. IX. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche 150 der Großherzog haben allergnädigst geruht: am Januar den Schullebrer an der ersten Abtheilung zweiten cvangelischen Stadiknabenschule zu Darmstadt Norg Peter Pyillippt, unter Anerkennung seiner lang' rigen treuen Dienste, auf sein Nachsuchen, am 25. Jan. Hofgarten Aufseher in der Hofgärtnerei Mathilden⸗ de, Heinrich Jäger, am 28. Jan. den Forstwarten der Estwartei Felsberg, in der Obersörsterei Zwingenberg, ler Theodor Haberkorn, auf sein Nachsuchen und unter tlennung seiner langjährigen ireugeleisteten Dienste, 4 30, Jan, ben Schullehrer an der evangelischen Schule I eleheüm, Po. Heinrich Braun auf sein Nachsuchen ** am 3. Februar den Schullehrer an der ersten evan“ schen Schule zu Bechtheim, Heinrich Kehl, auf sein bsuchen in den Ruhestand zu versetzen. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 12 enthaͤlt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministersums er Juftiz in Allerböchstem Auftrage, die Abänderung des ifele 14 ber Milstät⸗Gonvention v. 13. Juni 1871 betr. Dae Großherzogliche Regier⸗ Anfang nehmen werden. 1. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium we Versammlung II, Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Groß⸗ herzoglich Hessischen Ludewigs⸗Universität zu Gießen im Sommethalbjahr 1874 gehalten und am 16. April ihren III. Bekanntmachung Großherzoglicher Direction der polytechnischen Schule zu Darmstadt, wonach die Vor⸗ lesungen und Uebungen des Sommer⸗Semesters Donnerstag den II. Desgl, in den Gemeinden des Kreises Bensheim. eintretender wird bis zum 11. April entgegengenommen. III. Uebersicht der für das Jahr 1874, beziehungs⸗. g e 187% 4 genchmigten Umlagen zur Besireitung der Be⸗ 16. April 1874 beginnen. Die Anmeldung Neu- IV. Ertheilung eines Erfindungspatents. Berlin, 3. März. Reichstagsfitzung. Der Reichekanzler übermittelt ein Schreiben, betreffend die strafgerichtliche Verfolgung eines Herrn Größler gen Beleidigung des Reichstages, die derselbe angeblich durch eine Rede in einer öffentlichen zu München begangen. Das Schreiben geht an die Geschäftsordnungs-Com⸗ mission. Der Antrag wegen Sistirung des Straf- verfabrens gegen den Reichstags- Abgeordneten Majunke und Sonnemann wird obne Debatte angenommen. Es folgt der Antrag Gerber, Winterer und Genossen, betreffend die Aafhebung des F. 10 des Gesetzes vom 30. Deember 1871, welches die Einrichtung der Verwaltung Elsaß Lothringens regelt. Gerber motivirt den Antrag und bittet um Annahme. Bundes Commissär Herzog bekämpft den Antrag und bittet den Reichstag Namens der Reichs-Regierung, den, Antrag abzulehnen. Nachdem der elsaß⸗lothringische Abgeordnete Winterer für den Antrag gesprochen, bittet der Abg. v. Putikamer um Verweisung desselben an eine Commission. Fürst Bismarck nimmt hierauf das Wort, legt seine Stellung zur Sachlage dar und bittet um vollständige Ab- lehnung des Antrages Gerber und Genossen. Der Abg. v. Puttkammer ziebt darauf seinen An trog auf Berathung des Antrages in einer Com- mission zurück. Stolzenfels mit allen ihren Rechten — 2. März. Die Preßgesetz⸗Commission des Reichstags hat den§. 20, betreffend die Be- strafung solcher Personen, welche mittelst der Presse den Ungehorsam gegen das Gesetz oer die Verletzung desselben als erlaubt resp. verdient lich darstellen, mit überwiegender Majorität ab- gelehnt. Köln. gemeldet wird, hat Graf Arnim die Wie der„Köln. Zig.“ aus London Ernennung zum deutschen Botschafter in Konstantinopel zu Anfang der vorigen Woche angenommen. Coblenz. Laut offitiöser Mittheilung steht es jetzt fest, daß gemäß der Nachlaß-Bestimmungen der verstorbenen Königin-Wittwe dien! Burg und Pflichten dem Kaiser zugefallen ist. Kaiserslautern, 3. Marz. as hiesige * 10 Zuchtpolizeigericht bat den Bischof von Speper wegen Beleidigung der Ebeleute Martin aus Kusel, begangen durch die gegen Letztere ausge- sprochene Excommunication, zu 25 Thaler Geld— buße, event. 10 Tage Gefängniß verurtbeilt Straßburg, 2. März. Die französischen Blätter, deren 90 verschiedener Art hierber kommen, wurden beute von der Post nicht ausgegeben, viel- mehr der Regicrung behufs Durchsicht zugestellt. Metz, 2. März. Zusfolge Verfügung des Oberpräsidenten wurden deute zum ersten Male alle Zeitungen aus Frankreich nicht ausgegeden. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Ein Artike der„Montags-Revue“, die eminent friedlt Be- deytung der durch die Reise des Kaisers nach Petersburg bekräftigten Vereinigung Deutschlands, [Rußlands und Oesterreich- Ungarns beleuchtend, meldet, daß die diplomatischen Schritte zu einer bandelspolitischen Annäherung Rußlands und Oesterreich-Ungarns ein eifriges Entgegenkommen Seitens Rußlands fanden und daß die diesbe⸗ züglichen Verhandlungen demnächst in Petersburg beginnen werden.. 2 Pest, 2. März. Der Ministerpräsident Szlavy hat dem Kaiser in einer gestern in Wien statt⸗ gehabten zweistündigen Audienz über die Lage referirt und erklärt, das Cabinet wolle seine De mission geben. Der Kaiser behielt sich seine Entscheidung bis zu seinem im Laufe der Woche erfolgten Eintreffen in Pest vor. Frankreich. Paris. Der berüchtigte bonapartistische Klopffechter Paul Granier, genannt von Cassagnat, bat vor einigen Tagen im„Pays“ den deutschen Kaiser in einer ganz un; erhörten Weise geschmäht. Der Artikel machte hier sosort großes Aussehen, da man es als unvermeidlich ansah, daß die deutsche Regier- ung dieserhalb eine eclatante Genugthuung ver— langen werde. In diplomatischen Kreisen war man daher der Ansicht, der Herzog von Broglie werde sich beeilen, in dieser Beziebung die Ini— tiative zu ergreifen und mindestens dem„Pays“ die Erlaubniß des Straßenverkaufs entziehen, wie er es eben in Betreff des„XIX. Siecle“ gethan hat, welches Blatt die Majorität der National- versammlung beschimpft batte. Aber heute sind bereits drei Tage verflossen und bis zu diesem Augenblicke ist noch keine Maßregelung irgend einer Art gegen das„Pays“ erfolgt. Die Untersuchung gegen den Oberst Stoffel ist, nachdem der Angeschuldigte zweimal vernommen worden, geschlossen. Die„Liberté“ glaubt vermuthen zu dürfen, daß der Prozeß mit einem Ablaßbeschluß enden wird. — Der Gref Cbambord hat der von der Frau Mac Mahon eröffneten Subscription zum Besten der Volksküchen einen Beitrag von 3000 Fr. übersandt. Holland Haag, 2. März. Die zweite Kammer verwarf den ersten Artikel des Gesetzent- wurf betreffs Einführung der Goldwäbrung mit 210 gegen 29 Stimmen, worauf das Ministerium die Vorlage zurückzog. Großbritannien. London. Der feier⸗ liche Einzug des Herzogs und der Herzogin von Edinburgb in London ist auf den 12. März fest⸗ gesetzt. — 2. März.„Hour“ meldet gerüchtweise und unter allem Vorbehalt, General Wolseley sef auf dem Rückmarsche nach der Küste von den Aschantis umzingelt. — Der hiesige portugiesische Gesandte macht ein ihm zugegangenes Lissaboner Telegramm vom 28. Februar bekannt, wonach das Gerücht von einer neuen portugiesischen Anleihe vollständig der Begründung entbehrt. Der Zustand des pro— tugiesischen Staatsschatzes sei zufriedenstellend. — Die Freude über den Sieg über die Aschantis hat nicht lange angehalten. Schon Tags darauf langten Privat⸗ Nachrichten an, wonach keineswegs Kumassi, wie früher berichtet, am 29. Jan. eingenommen, sondern am 31. Jan. halbwegs zwischen den Adansi⸗Bergen— von wo aus Wolseley seinen letzten Rapport datirte— und der Aschanti-Hauptstadt, nähmlich zu Acrombu, eine Schlacht geschlagen worden ist, welche zwölf Stunden angehalten und für die Engländer viele traurige Verlaste mit sich gebracht hat. Wolseley hat gesiegt— allein es ist ein halber Pyrrhus— Sieg— und gedachte sogar am 5. Februar in Kumassi einzurücken. Aber es fehlte ihm an Truppen, und leider auch an Transport- Mitteln! Die Wirkung dieser betrübenden Nachricht auf das Publikum läßt sich denken. — 2. März. Heutigen Abendblättern zufolge hat die Regierung keine officielle Mittheilung über die Meldung des„Hour“ betreffs Abschneid— ung des Generals Wolseley durch die Aschantis erhalten. Spanien. Madrid. Nach in Baponne am 1. Marz eingetroffenen officiellen Nachrichten des carlistischen Hauptquartiers war Don Carlos mit seinem Generalstabe seit oem 22. Februar in! Barnacaldo, um die Belagerungsarbeiten Bilbaos und die Operationen Moriones' zu überwachen. Die Beschießung der Stadt begann am 22. Feb ruar auf's Hestigste. Zur Beschießung sind 1500 Bomben bestimmt. Außerdem fabriciren die Carlisten täglich 400 Bomben in besonders dazu eingerichteten Werkstätten. Moriones unternahm am 24. Februar einen dreimaligen Sturm auf die sehr steilen, durch Schutzwerk überall unzu⸗ gänglich gemachten Höhen von Somorrostro, wurde indeß jedesmal mit ungeheuren Verlusten zurück- geschlagen. verlassen. Die Eroberung der Stadt gilt als zweifellos und nahe bevorstehend. — 28. Febr. Die amtliche Zeitung veröffent- licht ein Telegramm des Generals Moriones aus sichendem ein Verzeichniß von außer Gours gesetzt werde, dessen Hauptquartier La Rigida vom 25. Febr., dem Papiergeld. Es sind dies: Badische Darlehenskassen, die Ver- scheine à 5 und 10 fl. Die Einziehung erfolgt allmälig, welches besagt: Die Armee konntt schanzungen bei San Pedro nicht forciren. Der Feind durchbrach sogar an einer Stelle unsere Linien. Moriones fordert Verstärkungen. Er be— hauplet seine Stellungen bei Somorrostro, sowie die Verbindung mit Castro. —„Reuters Bureau“ wird aus Elipondo vom 1. telegraphitrt: Der Commandant von Vergara meldet, daß eine 5000 Mann starke Abtheilung republikanischer Truppen bei der Brücke Saint Pierre unweit Somorrostro durch die Carlisten überfallen wurde. Die Brücke wurde gesprengt, 1000 Mann getödtet, der Rest ge— fangen genommen. — 1. März. Der„Gaceta“ zusolge be— tragen die Verluste der Armee des Generals Moriones 800 Mann an Todten und Verwun— deten.— Marscholl Serrano ist in Santander angekommen. Rußland. Petersburg, 28. Febr. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg sind per Expreßzug abgereist. Sämmtliche Großfürsten waren zur Verabschiedung auf dem Bahnhofe er— schienen. Der Kaiser begleitete den Herzog und die Herzogin bis Gatschina. China. Honkong. Nach in London eingetroffenen Meldungen von hier vom 30. v. M. soll die chinesische Regierung den fremden Gesandten in Peking die Mittheilung haben zugehen lassen, daß sie in Tientsin den Ausbruch eines gegen die Europäer gerichteten Ausstandes befürchte und daß sie für den Schutz der Fremden keine Garantie übernehmen könne. Die Behörden in Hongkong hatten Befehl erhalten, Kriegsschiffe nach dem Norden zu senden. Amerika. New⸗Nork, 3. März. Die öffentliche Schuld hat im Monat Februar um 2,590,000 Dollars abgenommen. Im Schatze befinden sich 85,588,000 Dollars Gold, 3,727,000 Dollars Papier. Aus Stadt und Land. — p. Friedberg. Nachdem schon unsere Damen⸗ Narrensitzung sehr gelungen ausgefallen war, konnte man annehmen, daß auch der Maskenball am 1. März ein besuchter und animirtet werden würde. Es war dies in der That der Fall. Ueber 400 Personen, darunter die Hälfte in Masken, bewegten sich in den Räumen der „Drei Schwerter“ auf und ab. Wenn man auch An: fangs die Befürchtung hegte, daß die Masken, wie bei früheren Gelegenheiten, größtentheils aus Schäserinnen und Tyrolerinnen bestehen würden, so sand man sich beim Belteten des Saales sehr angenehm getäuscht, indem fast sämmtliche Masken an Originalität und Eleganz Alles über Erwarten aufgeboten hatten. Hoffen wir, daß der närrische Sinn unserer Friedberger so lange vorhält, daß man nächstes Jahr an die Abhaltung ähnlicher Festivitäten denken darf. 1 Friedberg, 4. März. Nachdem bereits vor Jahresfrist sast alle Gemeinden unseres Landes die Besold- ungen ihrer Lehrer im Sinne des Gesetzes von 1871 regulirt haben, ist dies nun dem Vernehmen nach auch hier geschehen. Dieser Tage soll nämlich von dem hies. Stadtvorstande beschlossen worden sein, den Minimalgehalt der Lehrer an hiesiger Musterschule— und eine solche ist unsere Volksschule in Bezug auf die Leistungen im wahren Sinne des Wortes— auf 600 fl., und den nach den Be⸗ stimmungen des angeführten Gesetzes in 20 Dienstjahren zu erreichenden Maximalsatz auf 850 fl., ausschließlich der Wohnungsentschädigung, zu fixiren. Wenn nun auch unsere Stadtlehrer wegen der sehr ungünstigen Verhält— nisse unter denen sie arbeiten, einen noch bessern Gehalt verbienten, so gebührt doch dem Stadtvorstande ob dieses Beschlusses alle Anerkennung und hat er damit den Beweis geliefert, daß er die Arbeit unserer Lehrer wohl zu schätzen! Alle fremden Consuln haben Bilbao weiß, und daß auch er der Ueberzeugung ist, daß el Geld, das auf die Schule verwendet wird, reichlich Zinsen trägt. 1 Friedberg. Unsere neulich gebrachte Nachricht vo einer erhöhten Thätigkeit des Thierschutzvereins besttigt sich. Die Hess. Volksblätter erfahren aus zuverlässig Quelle, daß der Thierschutzverein für das Großherzogihum Hessen die Absicht hat, für sämmtliche Schullocale des Landes sogenannte„Thierschutzgebote“ zum Aufhängen i den Unterrichtszimmern unentgeltlich abzugeben und find sämmtliche Gr. Kreisämter um Angabe der Anzahl diesen“ 0 Locale ersucht worden. Wo es gewünscht wird, werden auch die Privatschulen mit diesen Geboten versehen. Di Gebote enthalten in Kürze die Pflichten der Menschen gegen die Thiere, sie sind auf starke Cartons gedruckt und die Seiten sowie der obere und untere Theil künfklerisch verziert. Friedberg. Um unsere Leser, namentlich auf dem Lande, vor Schaden zu bewahren, geben wir in Nach, — Bayerische Hypotheken⸗ und Wechselbank⸗Noten à 10 f. vom 4. Auguft 1857, verfallen am 20. September 18743 à 100 fl. vom 1. Juni 1839, werden allmälig eingezogen, — Coburgische Kassenanweisungen 3 1 Thaler von 22. Januar 1849, verfallen am 1. Juli 1874.— Dar lebens ⸗Kassenscheine des nordd. Bundes à 5, 10 und 25 Thaler vom 1. August 1870. Reußische(Fürstenthum, jüngere Linie) Kassenanweisungen 3 1 Thaler vom 7. Januar 1860, werden allmälig eingezogen.— Wel marische, gr. sächs. Kassenanweisungen à 1 und 5 Thaler vom 20. April 1859, vom 1. Mai 1873 ab außen Cours gesetzt, werden jedoch bis auf Weiteres noch umgetauscht. Darmstadt. In dem Zeitraum vom 1. Oct. 1872 bis 1. Oct. 1873 wurde aus unserem Lande für 65,913 fl. Mineralwasser nach Amerika(Union) ausgesührt. Darmstadt, 3. März. Der kürzlich in einem hie⸗ sigen Hotel durch einen Schrotschuß in den Unterleib schwer verwundete Kellner ist unter den entsetzlichssen Schmerzen im Hospital gestorben. Der Koch, welcher den verhängnißvollen Schuß abfeuerte, befindet sich in Haft, Mainz, 28. Febr. In der hiesigen Actienbrauerel revoltirten heute Nacht sämmtiliche Brauer und Mälzer vollständig und zerstörten das Inventar der Wohnungs⸗ räume. Heute Vorminag stellten dieselben die Arbeit ein und verließen die Brauerei. Das Geschäft steht darum beute still und ist polizeilich bewacht. Ursache des Streites soll Klage der Arbeiter über schlechte Kost und das Ver langen derselben sein, sich für ihre eigene Rechnung zu verköstigen, welchem Verlangen die Direction nicht als bald entsprochen habe. Bis jetzt hörte man nicht, daß an der Verpflegung der Arbeiter von Seiten der Direction gespart worden sei. Allerlei. Homburg, 26. Febr. In dem heutigen Licitations⸗ Termine hat die Stadt Homburg v. d. H. sämmtliche der früheren Spielpacht⸗Gesellschaft noch gehörigen Im⸗ mobilien(mit Ausnahme des sogenannten Directorfal⸗ Gebäudes), also das große Kaffee- und Bade-Haus mil allem darin befindlichen Mobiliar, das Theater nebst Decorationen, Garderobe, Requisiten und Mobilien, endlich die Gasfabrik für 271,000 fl. käuflich erworben und sofork 20 pCt. des Kaufgeldes baar hinterlegt. Außer dem vom Bürgermeister im Namen der Stadt Homburg abgegebenen Gebote war ein anderes nicht erfolgt. ö Eisenach, 1. März. Die Werra⸗Ba hn hat gestern in dem Tunnel bei Eisenach eine Betriebs-Störung ere fahren. Die Locomotive des Nachmittags⸗Zugs vermochte die Steigung im Tunnel nicht zu überwinden, blieb halten und mußte den Zug wieder bis vor den Tunnel zurück schieben. Hier hatte man zu warten, bis eine Hülss⸗ Loco“ motive von hier anlangte und den Zug flott machte. 5 Braubach, 23. Febr. Die„Cobl. Ztg.“ erzählt; „Gestern sand man die Leiche eines Mannes aus dem Amte Hadamar, welcher von Samstag auf Sonntag auf dem flachen Felde bei Dachsenhausen erstochen worden war. Derselbe trug nach amtlicher Untersuchung an 60 Thaler baares Geld, sowie eine große Anzahl falsches Papiergeld und eine Brieftasche mit Briefen und Zettelchen bei sichh U welch letztere auf ein ausgedehnteres Geschäft der Falsch“ münzerei schließen lassen. Resultat man sehr gespannt ist, ist im Gange.“ Oberkirch(Baden), 19. Febr. lebte wegen seiner liberalen Gesinnung mit seiner religiös fanatischen Frau seit einiger Zeit in Unfrieden. Als der“ selbe nun gestern Abend im beitersten Humor, den er sichh um seinen Kummer zu vergessen, in der Bierschenke geholl hatte, nach Hause kam, erwiederte seine Frau— wie die „Feb. Zig.“ berichtet— seinen Gruß mit einem Pistolen schusse der den Unglücklichen sosort zu Boden streckte. Braunschweig. Auf Befehl des Herzogs von Braunschweig soll auf dem Grabe Lessings ein Denkmal errichtel werden. In Folge hiervon ist bereits Seiten verzoglicher Hofthealer-Intendantur an den Kirchenvorsland von St. Magni die Anfrage ergangen, ob derselbe gegen die Errichtung des Denkmals Einwendungen hätte und den dazu nöthigen Platz abtreten wolle. Der Kirchen vorstand hat, unter dem Ausdrucke seines Dankes, be schlossen, den erforderlichen Platz ohne jede Entschädigung zur Verfügung zu stellen. Berlin. Im Jahre 1872 erreichten die zurückgelegten Personenreisen auf den preußischen Eisenbahnen eine Ge— sammtlänge von 3,144,356,748 Km., was ungesähr dem Die Untersuchung, auf deren Ein hiesiger Bürger 0 Gtwinn In den Stilen inte noch leine dann aber kenn bie diene Folge hach den daß Keine einsanelt. Contettes Glock, bei Urteil bar conmpelenter 1 eiue Reeenff o umsangr 1 1 Aujfnahm: wurde seite 2— Def Die WI einem am deinzige Tech. mil Namen . Auguf 17 ic Pef ede ud tesp. a Nuerben dig it im Apnnne Ma; un Kinbet en nicht a Ihn bunter b. Al unter n al. L. 1 la N ie Wen u. Arg singeführ krnillelun en inter all werter l nem Dr „ nit eint uus, Aim! n Dritte Un griedt Flachen Umfang des Erdäquators gleichkommt. Auf Reisen wurden im Ganzen 44 Reisende verletzt *— 11 getödtet. Das an den Bahnen im ganzen Jahr *** ästigte Personal betrug 135,875 Mann; von diesen *. 4 n 830 verletzt oder getödtet; wonach also auf 153 en te und Ardelter einer verletzt und getödtet wurde. a 8 dis Verhältniß ist nicht als ungünstig zu bezeichnen. 10* an Bertin. Det Gesellschaft für Verbreitung von Volks⸗ , eee, bung ist vor wenigen Tagen von Hrn. C. A. v. Hoff⸗ dung ein gen in Sttcatham in England eine Stiftung von n ene e Thaleen zur Förderung ihrer Bestrebungen een, ur wendet worden. 8 5 . n Verloosungen. * Wien, 2. März. Bei der beutigen Prämienziehung . gel duerteichüchen Loose von 1864 fiel der Haupttreffer 220,000 fl.) auf Serie 2340, Nr. 57; der zweite Ge⸗ ein(50,000 fl.) auf Serte 2025, Nr. 7; der dritte * dada Soinn(15,000 fl.) auf Serie 316, Nr. 25; der vierte g„Sbvinn 010000 fl.) auf Serie 3189, Nr. 47; die übrigen eee zen genen Serien sind 940, 1544, 1717, 2869. a 83 11[Meininger 7 fl.⸗Loose.) Am 2. März gezogene el Sten: Nr. 67 685 1739 2491 3898 4003 3559 4866 1 75 5846 5918 6265 6690 6700 7011 7389 7627 9507 954 9986. * 1 4 1 5 0 A an Concert des Mufikvereins I un vom 22. Februar beiteffend. Mir In den letzten Tagen wurden wir von verschiedenen * Saen interpellirt, einmal darüber, warum wir überhaupt 1— amn keine Recension über das betr. Concert gebracht, nn den aber auch, warum wir einer uns zugesandten Re— — 8 tetlon die Aufnahme verweigert hätten. Zur Aufklärung —— 5 dine Folgendes. Daß wir eine Recension nicht gleich ne dem Concert brachten, hatte einfach den Grund, de Keiner unserer geehrten Mitarbeiter eine solche sofort t hundte. Wir selbst waren leider an dem Abend des Eu tertes verhindert dem Haupttbeile, der Aufführung der Oecke, beizuwohnen, können also selbstverständlich kein Utzeil darüber fällen. Von sehr schätzenswerther und denpelenter Seite wurde uns nun in den letzten Tagen zu Recension allerdings eingesandt, allein dieselbe war e umfangreich, daß der Raum unseres Blattes deren Armahmte nicht gestattete. Einer Bitte um Abkürzung wude seitens des Herrn Einsenders zwar entsprochen, deinahe 9 Posl⸗Quartseiten. Es würde dies etwa/ einet ganzen Seite des Anzeigers ausgefüllt baben und es de⸗ darf wohl keiner großen Auseinandersetzung, daß dies den für derartige Sachen bellimmien Platz überschreitet. Wir müssen bei dem wöchentlich nur dreimal erscheinenden Anzeiger ohnedies die politischen Mitheilungen, die Rubriken aus„Stadt und Land“ ꝛc. auf ein bescheidenes Maaß beschränken, um nur mit dem Nöttigsten auf dem Laufenden zu bleiben. Man kann es also gewiß von keiner Seite mißdeuten, wenn wir das betreffende Manuscript zum zweiten Male relourgehen ließen. Die Redactton. allein nach derselben betrug das Manuscript immer noch Der Geschäftebericht, welcher in ber am 26. v. M. statt⸗ gefundenen Generalversammlung dieser Bank zur Botlage kam, weist recht befriedigende Resultate füt die bie Ende Dezember abgelaufene erste Geschäftepertode der Bank nach und wird dieselbe eine Gesammidividende von über 5½% zur Vertheilung bringen. Staatesonds bielten sich sest. Ungatische Eisenbahn⸗Anleibe matter. Spanier weichend und offerirt. Loose still. Bon Wechseln Wien theurer, Parie schwächer. Geld Cours. Frankjurt am 3. März 1874. Ein gesandt. Auf einen uns in einigen Wochen bevorstehenden hohen Kunftgenuß glauben wir jetzt schon aufmerksam machen zu sollen. Dem Vernehmen nach beabsichtigt nämlich der Gesangverein„Liedetktanz' am Geburtstage Sr. Majestät des deulschen Kaisers in det Stadtkirche ein Kirchenconcert zu vetanstalten. eins bedürfen eines weileren Rühmens an diesem Orte net mehr; sie sind allen hiesigen wie auswärtigen Kunst⸗ freunden als ganz vorzüglich schon längst bekannt. Moͤge darum derselbe seine loͤbliche Absicht realistiren; Kunstsinn und Patriotismus werden ihm sicherlich ein zahlreiches Auditorium zuführen! D. Frankfurt a. M., 3. März. Das Geschäft an dahnactien ohne Leben, da von den auswärtigen Plätzen wenig Anregung kam, um ein icgend nennenswertbes Animo hervorzurufen. Die Tendenz war indeß eine etwas sestere als gestern. Creditactien gingen don 253½ bis 254 und blieben 253%, Staatsbahnactien bewegten sich nahe 334¾, Lombarden hoben sich von 180½— 161. Oesterr. Bahnen waren unbelebt. Galizier und Donau- Drau fest. Ungarische Galizische 2½ fl. matter. Deutische Bahnen zeigten sich, bei geringem Geschäft, meist preis⸗ balsend. Baycische Oftbahn anziehend, Hess. Ludwigsbahn niedriger. Banken gaben tbeilweise im Course etwas nach, darunter Frankfurter Bankverein, Badische Bank, Württ. Nolendank und Prov.⸗Disconto. Oesterreichische Nationalbank und Deutsche Effectenbank find böber. im Verkehr. Deutsche Creditbank war zu 103 gefragt. Die Leistungen dieses sehr thäligen Ver⸗ beutiger Börse war außer in Creditactien und Staats⸗ Handelsgesellschaft fest zu 120½, Schiffbank war zu 214½ Preußische Friedrichsd'or 5 fl. 9 54—55 .„ 9 37—39 Holländische fl. 10⸗ Stücke.„5 9 51—53 0 Ducaten. e„ 5 31—33 Ducaten al marco 5„ 5 32—34 20⸗Frankenstücke„ 9 22½—23½ Englische Sovereigns„ 11 49—51 Russische Imperiales.„ 9 8— 10 Dollars in Gold. 5 2253 28 Marktberichte. Friedberg, 4. März. Walzen 16 fl. 40 k.; Korn 14 f.— kr.; Gerste 12 fl. 40 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 2. März. Waizen effect'v hies. 17½ fl., Korn 12½—13¾ fl., Gersie 12¼—14½ fl., Hafet 10%è dis 11½ fl., Kohlsamen 16 ½ fl., Erbsen 11½—14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12—17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo. Aecht Rölnisches Wasfer von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. f Johann Maria Farina in Cöln. Deffentliche Aufforderung. Die Willwe des Jakob Wien in Friedberg bat in tem am 3. August 1863 errichteten Testamente die mige Tochter des biesigen Bürgers Gotifried Ewald i Namen Marie Margarethe(Elisabethe), welche am August 1778 dahier geboren wurde und später sich Pesi oder in die Nähe von Pest verheitathet bat, und resp. bei deren etwaigem Ableben deren Kinder ei Miterben ihres Vermögens eingesetzt. 24435 isi im Testamente weitet bestimmt, daß, wenn die A pPannte Mar'e Margacetda(Elisabethe) Ewald oder 1 13 Kinder durch Vermittelung der österreichischen Be⸗ eee n nicht ausfindig gemacht werden könnten, für solche enten en, ee Curator bestellt und biesem die Verwaltung des Erb en dan! des unter Aufficht des Gerichtes überteagen wer⸗ 1 soll. eee, Andlich wurde angeordnet, daß, von dem Todestage 40 r r ne 50 am 25. Nevember 1883 verstorbenen Witiwe des Ln d d Wien an, die curatotische Verwaltung zehn Jahre g trergn sorigeführt, alsdann durch Aufforderung in Zeitungen Ermillelung der Marie Margareche Ewald resp. Kinder versucht und im Fall dieselben nicht er delt werden sollten, den ihnen zugedachten Erbtbeil einem Drititbeil der Armenfond der Stadt Fried⸗ % mit einem Dritiiheil Heinrich und Jacob Hiero⸗ mus, Kinder des Karl Hieronimus, und mit im Drititheil die Kinder der Schuhmacher Schmidi's in Friedberg erhalten sollen. Da die erwähnte Ewald und deren Kinder durch itlelung der österreichischen Behörden nicht ausfindig acht werden konnten und deren Cxbiheil durch den llich bestellien Curator, Adam Feiling zu Friedberg, * Jahre lang curatorisch verwaltet worden ist, so er⸗ nunmehr öffentliche Aufforderung an die mehrgedachte, wiekannt wo! abwesende Marie Margaretbe(Elisabethe) 3 und beren etwaige Kinder, ibten bier in Rede nden Erbiheil binnen drei Monaten dahier in Em⸗ Mig zu nebmen, als senst derselbe den erwähnten Per⸗ an, den testamentarischen Besuimmungen gemäß, über⸗ ren werben wird. Friebberg, am 23. December 1873. Greßherzogliches Landgericht Friedberg. W Reit, Allwohn, 8 Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. 9 280—* r rn g. r* Montag den 9. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, 5 1 vie den Gottfried Mörschel III. Cheleute von — ilenstadt zustehende Hofraithe, das sogenannte Chaussee— 45* es bel Ilbenstadt, nebst Garten und dem darauf be „ lichen Tanzboden unter den bei der Versteigerung 1 4 Kennt gemacht werbenden Bebingungen öffentlich meist „ end verstelgert werden f 40 Ilbenstadt den 27. Februar 1874. 1 In Auftrag 17 N Großherzoglichen Landgerichts Friedberg f 2 Großherzogliche Ortsgericht Ilbenstadt. 1* 1 Z wier. e 1 1* N * 10 14 0 Oeffentliche Aufforderung. 626 Auf den Grundstücken der verstorbenen Reinhard Nagel 11. Eheleute von Reichelsheim i. d. W., Stock⸗ buch Band III. Art. 107 Nr. 744 und 745 haftet eine Kaufschillings⸗ Forderung von 102 fl. 30 kr. d. d. 25. August 1831 zu Gunsten der Verkäufer, Wilhelm Nagels Erben, auf dem Grundstück des Georg Müblig von Reichelsheim, Stockbuch Band VIII. Art. 336 Nr. 2696 eine solche von 35 fl. d. d. 31. März 1837 zu Gunsten der Verkäufer, Nicolaus Kauß Wittwe Erben, Ehefrau von Reichelsheim, welche dieselbe von ihren Eltern Georg Gros 11. Eheleuten von da ererbt hat, Stockbuch Band VII. Art. 303 Nr. 1484, 1485 und 1516, Kaufschillingsforderungen von 8 fl., 96 fl. und 75 fl. d. d. 13. Dezember 1847 und 30. November 1836 zu Gunsten der Verkäufer, Heinrich Eckholds Erben und Georg Richter Wittwe Erben. gekommen sein sollen, so ergeht auf Antrag an alle Diejenigen, welche an den angegebenen Forderungen Ansprüche um so gewisser bis zum 1. April 1874 bei dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als sonst die obige Kaufschillingsforderungen sichernden Ein— träge im Stockbuche geloscht würden. Friedberg den 15. Dezember 1873. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reiß, Zimmermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Versteigerung. Faselochsen, Kühe, Jungvieh, fette Ochsen, Fahrochsen, Eber, 236 Hämmel, Oeconomtewagen, Pflüge, Eggen, Maschinen, Ketten, Geschirre, Faͤsser, 1 Schäferhütte, Schafraufen mit Krippen, Pferchhorden, Kartoffeln, Heu und Stroh in Parthien u. s. w. ö Kartoffeln, Dickwurz, Heu, Grummet und Stroh kann auch schon vorher aus der Hand abgegeben werden. Bemerkt wird, daß gegen genügende Bürgschaft den Steigerern Zahlungsfrist bis zu Weihnachten J. J. ge— währt werden kann. Laubach am 7. Februar 1874. Gräfliche Rentkammer, Weber. 639 Auf dem v. Helmolt'schen Gut werden taglich elrca 10— 15 Maaß Milch noch zu verkaufen gesucht, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. 0 Fr. Spamer, Verwalter. auf den Grundstücken der Gustav Wilhelm Schmidts Da die genannten Kaufschillinge schon längst bezahlt, die betreffenden Urkunden und Quittungen aber abhanden rechtlich interessirt sein sollten, die Aufforderung, ihre [Versteigerungs- Anzeige. 638 Dienstag den 10. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, soll in bhiesigem Rathhause der Mobiltar⸗Nachlaß der dahier verstorbenen Marie Margaretba Dähler von Laubach, bestehend in Frauenkleidern, Röcken, Hemden, Strümpfen, Halstüchern, Betttüchern, Kleiderkisten und sonstigen Gegenständen öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert werden. Friedberg den 2. März 187 Oroßherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foucar. 0 f Holz-Versteigerung. 634 Montag den 9. März l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Stadtwald, Distrikt n folgendes Holz meistbietend versteigert werden, als: 340 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Scheitholz, 24455 desgleichen Prügelholz, 388,1 8 desgleichen Stockholz, 3325 Wellen Eichen- und Kiefern⸗Reisholz und 16 Stämme Eichen Bau-, Werk- und Nuß holz, 8,07 Kubikmeter enhaltend. Die Zusammenkunft ist an der Dalleswiese. Bußbach am 28. Februar 1874. Oroßherzogliche Bürgermeisterei Buß bach. Küche l. — 5—* 8 Holzversteigerung. 636 Montag den 9. J. M. soll in dem Gräflichen Revier e Distrikt Unterwald, öffentlich versteigert werden: 2 Raummeter Elchen⸗Scheitholz, 4 1 2 rü 630 Donnerstag den 19. Marz, von Vormittags 9 Uhr—*„ Prügelbolz, an, soll dahter das lebende und todte Inventar hiesiger 50„. 13 Gutsverwaltung unter alsdann bekannt zu gebenden*„ 5 elsholz, 0 f e 1 O eis Bedingungen versteigert werden, als: Pferde, Fohlen, 9 Wellen eee 40 Nade eisholz, 9 Eichen⸗Stämme von 21— 40 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 8 Meter Länge, 20 Fichten⸗Staͤmme von 15— 21 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 9 Meter Lange, ds Fichten⸗Stangen von 11—14 Centimeter Durch⸗ messer und bis zu 7 Meter Laͤnge, 50 Stück Fichten-Bohnenstangen. Zusammenkunft am Forsthaus Bainhards und An⸗ fang der Versteigerung Vormittags präels 9 Ubr. Wickstadt den 2. Maͤrz 1874 Graͤfliche Oberfoͤrsterel Assenbeim. Schal las Ein Wagnergeselle 632 findet dauernde Beschäftigung bel Ph. Grob in Roͤdelheim bei Frankfurt a. M. Von Brockhaus Conversationslexicon, 11.(neuste) Auflage, 18 Bände Preis fl. 48, babe ich einige ganz neue, nicht aufgeschnittene Exemplare zu fl. 30 zu verkaufen. Ich stelle dabei die günstigsten Zahlungsbedingungen. N Carl Bindernagel. Friedberg. Friedberger Handelsverein. 640 Laut Bestimmung des Bundesraths hören mit- dem 1. April- 1874 fämmtliche Gel; münzen deutscher Bundesstaaten auf, gesetzliches Zahlungsmittel zu sein. Die gleiche Verfügung betrifft die Kronenthaler(deutscher, österreichischer und brabanter Prägung), die im Zwanziggulden- Fuße ausgegrägten ganzen, halben und viertel Conventions-(Species-) Thaler, sowie Zwanzig(6 Bätzner) und Zebnkreuzerstücke(3 Bätzner) deutschen Ursprungs. Vom 1. April 1874 ab ist außer den mit der Einlösung beaustragten Kassen Niemand verpflichtet, diese Münzen in Zahlung zu nehmen. Indem wir die Bewohner in Stadt und Land auf diese Bestimmungen aufmerksam machen, halten wir es für nöthig, dieselben ganz biesonders vor der Annahme durchlöcherter, am Rande beschnittener und anders als durch den gewöhnlichen Umlauf im Gewichte verringerter Münzen, wie solche bei den Preuß. Friedrichs'dor ꝛc. vorkommen, warnen zu müssen. Alle derartigen minderwerthigen Münzen sind die mit der Einlösung beauftragten Kassen nicht verpflichtet umzutausch en. Dennicht geringen Verlust trägt daher derjenige, der fragliche Münzen zum vollen Wertde annimmt. Der Vorstand des Handelsvereins. Friedberger Handelsverein. 641 Die Anlage des Viereichen-Platzes, womit in der Kürze begonnen wird, erfordert eine große Menge Sträucher, besondens Ziersträucher. Wir bitten diejenigen unserer Mitbürger, welche biervon aus ibren Gärten gratis oder zu billigem Preise abzugeben gesennenn sind, dies gefälligst bei dem Präsidenten unseres Vereins, Herrn C. Scriba, in den nächsten 8 Tagen anmelden zu wollen. Der Vorstand des Handels vereins. Friedberger Handelsverein. 642 Da anzunehmen ist, daß mancher Bewohner unserer Stadt nicht Gelegenheit hatte, einen Beitrag für unsere Sammlung zu gemeinnützigen Zwecken zu zeichnen, insofern er übergangen oder nicht zu Hause angetroffen wurde, so zeigen wir hiermit an, daß wir persönlich zur Emvfangnahme solcher Beiträge stets mit Vergnügen bereit sind. Der Vorstand des Handelsvereins: Gustav Dieffenbach. E. Häberle. Ed. Hirsch. J. Huber. Herm. Jöckel. Em. Loeb. Nebhuth, Bergrentmeister. Carl Scriba. Carl Trapp. Ausverkauf 645 der Waaren des Herm. Bechstein'schen Confections-Geschästes, bestebend in fertigen Leinen⸗, Schirting- und Wollen-Hernden, Einsätzen, Chemisetten, Kragen und Manschetten, Hemden und Manschettenknöpfen, Cachenez, Foulards, Echarpes, Buxkin- und Glacé Handschuhen, Hosen— trägern, Cigarren⸗Etuis und Portemonnaies, einer großen Auswahl Papierkragen und Herrenbinden aller Art bedeutend unter den Fabrikpreifen. a Vorschuß& Creditverein zu Friedberg. 0 N 1870 M. K. V ã lr i Verlobte. h, 631 Kaichen. Woͤlfers hein. Wetteraner Industrie⸗Ausstelluu zu Friedberg. 647 Comitésitzung den 6. März, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: Definitive Beschlußfassung übt die Ausstellungslotterie. veteranen- und Militärverein 637 Sonntag den 8. März d. J., Nachmittags priegß N 4 Uhr, Generalversammlung.— Tagesordnung: Rechnungsabhoͤr. Beitritt zum deutschen Kriege bund ꝛc. ꝛc.. Der Vorstand. 179 Oberh. Vieh⸗ Versicherungsanffall 5 Generalversammlung Damn 614 Montag den 16. März. d. J., Nachmittags lun de delt im Gasthause des Herrn Wilhelm Jockel in, Hungen. daher, Tagesordnung: Vorlage der Rechnung. Boy! aut standswahl und Berathung ub 9 Vereins angelegenheiten. Zu zahlreicher Betheiligung wird eingeladen. U nf Arnsburg den 26. Februar 1874.) Ot Der Direktor bot Gros. unt * 1 I. 2 vil * äckerei- Verkauf., 633 Seine in der Usagasse gelegene Hofraithe, in welchn 0 ben seit Jahren eine sehr frequente Bäckerei betrieben witz, Nei beabsichtigt der Unterzeichnete aus freier Hand wegzugz 1 halber zu verkaufen. Dieselbe besteht aus einem dies 17 stöckigen, sehr geräumigen Wohnhaus und daran stoßen, daf dem zweistöckigen Backhaus nebst Hofraum, Hinterge 1 bäuden, Ställen und Waschküche. Friedberg. Carl Stelz. — 3 b Dat 5 Holz-Versteigerung. e 646 Freitag den 6. März, Vormittags 9 Uhr, wird i ber Jul, der Burg eine große Parthie Brennholz, Dielen und II. I Latten, verkauft. Vieinal weg! Friedberg am 3. März 1874.. Habte Jos; Johs. Füller. Ii. U. 8 8 te Jen hut Befttein Kleie, Schaalen, Brodmehl 400 in der besten Qualität bei VV. en M. D. Loeb an . End Ei* 44 welcher das Schmiedgeschäft VI. Nat Ein Lehr ling, erlernen will, wird sofon er Eroße gesucht. Näheres bei der Exped. d. Anz. 539 en Joan. A dbecrielt Bekanntmachung. Elen sütt 644 Aus der der Gemeinde Assenheim zustehende 1 Du Baumschule werden zu jeder Zeit junge, veredelte Obsß Taten In er deni 30 kr. per Stück ab * Lande bäume verschiedener Sorten à gegeben. E 1* 2 N Assenheim den 2. Marz 1874. 1 mi * 2 20 6 roßher i Wü i 1 im. Afelle z. (Eingetragene Genoss enschaft.) Großherzogliche 9 Assenheim 0 f 5 3 N 2 8 K 8 25.— 1 i Ausgelooste Nassauische und Hessische fl. 25. Loose werden an unserer Kasse ohne Heurnal“ jeden Abzug eingelöst. 2„ bete Ziehungslisten liegen bei uns offen. 8 75 b lag ti 0 1 3 5 18— 1 Friedberg, 23. Februar 1874. Der Vorstand: 2 5 0 15 Fun — 8** 40 2 ar F. Hecht. Er mus. U elm 44 5 0 — 2 + 6 7 f f 1 7 ab H zverst ig 5 Versteigerungs- Anzeige F 5 a 1 9 22 lt 6 5 585 0 kig erung 629 Dienstag den 10. März 1874, Vormittags 10 Uhr 5 eh lataf in den Gräfl. Laubach'schen Waldungen. anfangend, läßt Ernst Weil als Bevollmächtigter für]; 3 i nur 643 Montag den 9. März, um 9 Uhr anfangend 1975 Konrad Diehl II. Eheleute nachbenannte Hofraithe Die soeben erschienene Nr. 22 enthält: 15 au r 0 gend, mit den dazu gehörigen Gegenständen durch den Unter— b 5 nd e e 1) Im Distrikt Altengericht. zeichneten öffentlich versteigern: f 10. 8 bel* lane Scheitholz. Astprügelholz. Reisholz Stockholz 1 Hofraithe mit der Hessenmühle, bestehend in einem seh b 9˙ N Baie 1 6 l 0 i 10. ar ae,,. Muͤhlbau und Nebenbau. Scheune, 3 Ställen mit afsekafa, ach den Gemalne von(Schluß— Heu leain U 80 35 124 30%% 81 Höfe. I. Graf Weiecgt elaw Ledochewetl, der ene d a 2) Im Distrikt B orngraben. stück mit 24 Stück verschledenen Obstbäumen, 124 N von Ostrowo g 12 Porte 8 Drossart Abuse 600 13² 330 130 Klafter Grabgarten, 316 Klafter Wiesen; sämmt⸗ von Zeyst. Roman 9 Zeit rb Jahren, 1* versteigert werden. liche Gegenstände können auch aus freier Hand ver— 9* Ger else kiel 3 5 8 iser⸗ b dewal Laubach am 2. März 1874 kauft werden. Von George Hesekiel.(Fortsetzung)— Deutsche Kaise lung 0 . März 1874. 1 enn a 5% stätten. Von Oskar Schwebel. IX. Die ersten Habs?] nei . 5 Jung. e bei dem Bevollmächtigten Erust Weil dahier. burger und ihre Zeitgenossen. Mit Originalzeichnung N eder kannt m a d. Münster den 2. März 1874. von Paul Graeb ir: Denkmal des Peter von Aspelt r nnen 628 Die am 24. Febrn 5 ung. i Großherzogliches Ortsgericht Münster. im Dome zu Mainz.— Am Familienttsche: Dle nit auf Wald abgel: 15 ruarx d. J. in dem Langenhainer Reineck, Vorsteher. deutschen Gefangenen in Aschanti.— Friedrich der Große Fitsen U 5* ee ee hat die Genehmigung und die Jesuiten. Wia 0 alt und soll, wenn die Witterung trock bl ibt Is 1111 2 3. es aN 3. fi 1 u Freitag den 6. d. M. der erste Abfahrtag ein 5 Israclitischer Gottesdienst in Friedberg Zu Wehe eee in Friedberg Beürossn 21 1 1. 4 de 5„ ee es L a b. 8 dar 7 0 5 9 erei Langenhain. Freitag Abends 5¼ Uhr. ö Verantw. Red.: Carl Bindernagel. der. um p f. Samstag Morgens 8¼ Uhr. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. Wali 1