* 9 12 Unserer Verfü afe nachkommen. die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bauernheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Fauerbach v. d. H., g benstadt, Kirch-Göns, Langenhain, Melbach, Münzenberg, Nieder- * 0 7— 1874. Donnerstag den 5. Februar. M 16 1114 . 9 ö . 2 n. 68 ö g „ i 9 * 22— —* 5 1, n a 3 1 r Areisblatt für den Kreis Friedb erschein sepen n J wird mit 4 Kreuzern berechnet. obla r de eis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 1 2 5 ̃ 2 * Amtlicher Theil. 73. 0 f 5 ückv ü U 5 S 11 etreffend N n ee für dienstliche Sendungen in Friedberg am 30. Januar 1874. N ir e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg *— an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, den Großherzoglichen Polizei-Commissar zu Wickstadt und die kath. Kirchenvorstände. 1 Da noch viele von Ihnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 10. dieses Monats im Rückstand find, so erinnern wir hieran — 00 gehend. T 12 5. — 3 eiressend: Die Versorgung der Militärpersonen durch Uebertragung von Civilstellen. Friedberg am 2. Februar 1874. 8 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Fauerbach b. Fr., Weisel, Ostheim, Rockenberg, Rödgen, Steinfurth und Weckesheim. gung vom 28. November vorigen Jahres, Amtsblatt obne Nr., werder Sie binnen 3 Tagen bei Meidung einer Ordnungs- e Deutsches Reich. Darmstadt, 31. Jan. In der heutigen rhandlung. In Gemäßheit des vom Finanz- sschuß gestellten Antrags findet nach vierstün- er Debatte die Angelegenheit dahin ihren Ab- uß, daß die von der Regicrung überhaupt für 73 für die Beamten beanspruchten 399,607 fl. 9 in der Art bewilligt werden, daß sämmtlichen 0 Fran Mamten bis zur Besoldungsböde von 2000 fl. dis von der Regierung geforderte Sechstel Er- ung bewilligt und der Rest, soweit er sich 0 1 bgcäge über 2000 fl. ergibt, der Regierung zur M fügung gestellt wird, um nach ihrem Ermessen A en en „ Rr Mt d ter, d. b. über ein Sechstel zu remuneriren. 50 1000 fl. bewilligt, unbeschadet dee Ermessens Aus zahlung vorliegt. Shatsbeamten wird das gesorderte Viertel Pen- ine ⸗Erböhung bewilligt und schließlich die Re— Min- Nedarbabn entsprechend aufzubessern. zu gerts buverts e Peeisen Jiandernag — *. zeige. Anzeige. 1 enger, Dumont und Oncken, auch noch den Woldungs betrag, welcher über 2000 fl. hinaus- Ahurchmen, wird in namentlicher Abstimmung 34 gegen 13 Summen abgelehnt. Hagte sich die Kammer auf unbestimmte Zeit. — 3. Febr. Der Finanzminister erklärte in i beutigen Sitzung der ersten Kammer, daß n — e 1875 das Budget einen Ueberschuß von — Millionen aufweisen wird. f a e ee Berlin. Im Laufe dieser Woche wird auf u Tegeler Schießplatz ein Versuchs⸗ Schießen 1 dem 21 Centimeter-Mörser, einem Monstre— cütz seiner Art, stattinden. Im letzten Feld- besaß die deutsche Armee nur 4 Exemplare Mörsern so starken Kalibers, deren Tragweite 2500 Meter indeß den Anforderungen noch e genügtt. Neuerdings ist diese Schußweite in age der Constructlons- und Ladungs-Aenderungen piitert und den Bedücfnissen des heutigen Be- Kungskrieges entsprechend verändert worden. — In Marinekreisen sieht man der in kürzerer it bevorslehenden Beförderung des Capitän zur e Werner zum Contre-Admiral entgegen. Herr er ist gegenwärtig der zweltälteste Capltän Ste und begleitet diese Charge stit dem , Januor 1870. — Wie die„W. Z.“ hört, gedenkt man im zung der zweiten Kammer kam die provisor⸗ e Erledigung des neuen Etate für 1873 zur Reichstage die Angelegenheit der beiden deutschen Kauffahrer, welche von einem spanischen Kriegs- gebrauchte die Soldatesca Gewalt, wobei ein Portier schwer verletzt wurde. Es gelang, einen schiffe in der Nähe der Suluinseln aufgebracht Soldaten festzunehmen. und in Manila für gute Priese erklärt wurden, zum Gegenstand einer Interpellation zu machen. Nach einem jüngst veröffentlichten Brief eines Hannover. Vom König ist nunmehr ent⸗ schieden, daß das Welfen Schloß für das han⸗ nover'sche Polytechnikum eingerichtet werden soll. Capitains aus Sonderburg, welche die von den Die letzte Entscheidung der Frage liegt dann in Spaniern an unseren Landsleuten begangenen den Händen des preußischen Landtages, welcher Grausamkeiten schilderte, wurde die Schiffsmann, die nöthigen Gelder zum Umbau— 300,000 Thlr. duch Abstrich des Sechstels für die Besoldungs⸗ n nur bis zu 1000 fl. besoldeten Beamten noch die Geistlichen wird das Minimal-Gehalt ung ersucht, auch die niederen Bediensteten der schaft monatelang gefangen gehalten, ohne daß man ibnen irgend welchen Verkehr mit der Außen- welt gestattet und mehr als das Nothdürftigste Die Verurtheilung der beiden Oberellenbach, Baumann in Kerspenbhausen, Bau- gewaͤhrt hätte. Schiffe soll gegen den Protest unseres Consuls, welcher auch von seinem englischen Collegen unter- stützt wurde, erfolgt sein. — Im Bundesrathe ist jetzt die Frage wegen Einziehung des elrculirenden Papiergeldes in den in Niederhessen die Wünsche der betreffenden Kirch⸗ wird nicht Regierung, zu beurtheilen, wo dae Bedürsniß irren, wenn man annimmt, daß in etwa zwei Für die Wittwen der Jahren mit der Einziehung begonnen wird- worden und wird Man Bundesstaaten angeregt weitere Erwägung gezogen. Die Vorlegung des Bankgesetzes an den Reichstag in dec Herbstsession gilt als beschlossene Sache. 2. Febr. In der heutigen Nachwahl Ein wurde im biesigen dritten Reichstags Wahlkreise ergebender Antrag der Abgg. Goldmann, Buff, der Bezirks Gerichtsrath Herz aus 8 Nürnberg (Fortschritt) mit circa 0655 Stimmen gegen Hasenclever mit 1081 Stimmen gewählt. Für ncht, unter die Aufbesserung mit einem Sechstel Jacobp wurden 191 Stimmen abgegeben. Königsberg. Die Herstellung einer Anzahl Hierauf äußerer Forts wird nunmehr mit dem ersten Be- ginn des Frühjahrs ihren Anfang nehmen. Vor- nehmlich sind es die drei östlichen Forts Quednau, Neudamm und Lauth, welche höherer Bestimmung zufolge zu allererst zur Ausführung gelangen sollen, und woselbst jetzt schon Nivellements-Einrichtungen getroffen werden. Posen, 3. Febr. Erzbischof Ledochowski ist heute früh 5 Uhr durch den Pollzei- Director Staudy verhaftet und mit dem um 6 Uhr Morgens abgehenden Zuge der Märkisch- Posener Eisen- bahn, wie verlautet, in das Gefsaͤngyniß zu Frank- furt a. O, abgeführt worden. — Die Verhaftung des Erzbischofs Ledoch— owski erfolgte auf Requisition des Kreisgerichts, nachdem dem Erzbischof bereits gestern seine be— vorstehende Inhaftirung angezeigt war. Die Ruhe ist völlig ungestört. Cöln. Am vorigen Sonntag suchten, was bei dem nicht ausreichenden Raum der Wartesäle streng untersagt ist, Soldaten ohne Fahrbillet in den Wartesaal der Central-Personen-Station der Rheinischen Bahn sich einzudrängen. Als sich die Eisenbahn-Beamten diesem Eindraͤngen widersetzten, * „ — zu bewilligen hat. Kassel. Die„H. Bl.“ benennen folgende weitere renitente Pastoren als suspendirt: Frick in mann in Beenhausen, Schember in Istha, Klöffler in Wolfhagen, Dietrich in Sand, Saul in Bal⸗ horn und Wolff in Singlis. — Ein Erlaß des Cultus ministers bestimmt, daß bei der Neubesetzung erledigter Pfarrstellen in spiele thunlichst zu berücksichtigen sind. Marburg, 2. Februar. Bei der gestrigen Nachwahl wurde Fenner(nat.- liberal) mit 1000 Stimmen Majorität gegen Grimm(conset- vativ) gewählt. Die Ultramontanen enthielten sich der Wahl. Straßburg, 1. Februar. Von den rund 12,000 Wahlberechtigten der hiesigen Stadt haben bei der heutigen Reichstagsw Wahl 9027 ihre Stim- men abgegeben. Davon erhielt Lauth 5916, Schnee- gans 2926, Bebel 168 Stimmen. Lauth ist also gewählt. Der Wahlact verlief in höchster Ordnung. Metz, 2. Febr. Bei der gestrigen Reichs- tagswahl wurden im hiesigen Stadtkreise für den Bischof Dupont 3198, fur den Bezirkepräsidenten Grafen Henckel v. Donnersmark 1257 Stimmen abgegeben. Das Resultat der Abstimmung im Landkreise ist noch unbekannt. Viele Eingedorene haben sich der Wahl enthalten. Ausland. Dänemark. Kopenhagen, Febr. Das höchste Gericht erklärte in Uebereinstimmung mit dem Verbot des Justizministers die Inter- nationale in Daͤnemark für aufgehoben. Großbritannien. London. Nachrichten aus Capecoastcustle vom 8. Januar zufolge bat der König der Atschantis zu den Engländern Gesandte geschickt und um Frieden gebeten, der Oberbefehls- daber der britischen Truppen indeß geantwortet, daß er den Frieden nur in Cumassi verhandeln könne. — 3. Febr. Nach den bisher vorliegenden Parlaments- Wahlresultaten sind in den Gras⸗ schasten 56 Liberale und 75 Conservative ge wählt. Die Liberalen gewannen zwei, die Con- servativen acht Sitze. — 3—— 4 —————— — — —— 2—— Spanien. Santander. dem Herannahen der Carlisten vor einigen Wochen Barrikaden und mit Geschützen ausgerüstete Schanzen Die eiligst ge— bildete Garnison bestebt jetzt aus 2000 Soldaten schützen die Zugänge der Stadt. und 3000 Freiwilligen. Italien. Mailand. richtet ihre am 22. aus Fälschung beruhe. Sie sagt jetzt, „Apostolicae sedis“ könne nicht lesen worden. Türkei. Konstantinopel. Wie Besetzung der Gesandtschaftsposten von Wien Berlin, Petersburg und Teheran stattfinden. Berliner Ge Aristarchi⸗Bey ersetzt werden, die sandtschast zu einer Botschaft erhoben und durch Essard⸗Pascha besetzt werden. Amerika. New Nor!, 2. Febr. Di öffentliche Schuld hat um 1,845,000 Dollars ab genommen. Asien. Penang. des Sultans von Atchin erklärt auf das teste, gierung und Grundlage für die jetzigen Beschwerden Holland bildet, Seitens Aichins gar nicht verhandelt un abgeschlossen worden sei. selden eine Täuschung der holländischen Regierun stattgesunden haben. Unsere Stadt ist nun in besserem Vertheidigungszustand als bei „posirestante G...., bei G... senden. „Perseveranza“ be- und 23. Januar ausgesprochene Ansicht, daß die Publication der„Köln. Ztg.“ die Bulle in Deutschland mit Rücksicht auf die Wahlen gemacht sein, denn vor einigen Monaten sei diese Bulle in Rom ge ver lautet, sollen demnächst Veränderungen in der Ca- bulv- Pascha soll von Wien abberufen und durch Im Tresor befinden sich 85,359,000 Dollars Gold und 4,781,000 Dollars Paplergeld. Der frühere Minister Bestimm⸗ daß der Vertrag mit der holländischen Re- Atchin vom Jahre 1857, der die Es müsse bezüglich des- in Köln nahe bei der Poststation. Herr Briefträger sind Sie so gut, gehen bei den Litbographen an der Post. Da Er möchte sie auf Sie lassen sich dann von Herrn Lithographen 3 Sgr. geben für Ihre Mübe. Lithograph kann dann die 3 Sgr. auf die Karten rechnen. Herr Brlefträger, ich hoffe, daß Sie meine Bitte befolgen thun.(Name des Absenders)“, Die Bitte wurde erfüllt. Der Briefträger machte den Lithograph ausfindig und dieser schickte die bestellten Verlobungskarten an ihre Adresse. Köln. Die Affen der heißen Zone dauern in unserem Klima nun einmal nicht aus. Dieses hat sich in unserem zooblogischen Garten wieder in vier Fällen eclatant gezeigt, indem der Orang-Utang, die beiden Schimpansen und der Mandrill wenige Monate nach ihrer Ankunft schon starben, drei davon in der letzten Woche. Zürich, 31. Jan. Soeben hat das Begräbniß des Generals Gablenz, seinem Wunsche gemäß, schlicht und einsach, stattgefunden. Um 4 Uhr hatten sich vor dem schwarz verhängten Trauerhause zu Neumünster an 600 Theilnehmer eingefunden und, der Sitte gemäß, ihre Karten in die aufgestellte Urne geworfen. Bald darauf wurde der mit Blumen, Lorbeer- und Palmenzweigen schön geschmückte Sarg gehoben. Unmittelbar dem Sarge „folgten der Bruder des Generals, der öͤsterreichische Ge⸗ sandie in Bern, Baron Otltenfels, Consul Schoiodler, die beiden im Testamente genannten Freunde, Oberst Müller und Herr von Marschall, Major Nuescheller von Bregenz e und mehrere österreichische Offitiere in Civil. Daran schloß - sich die versammelte Menge der Theilnehmer und be— gleitete den Zug nach der nahen Neumünster⸗-Kirche, in welcher der Prediger des Kirchspiels, Pastor Hiestand, mit bewegter Stimme dem Dahingeschtedenen eine herrliche Leichenrede hielt. Der Sarg war mittlerweile in die Erde gesenkt worden, und die Freunde des Generals traten an das Grab und warfen Erdschollen hinein. Zum Schlusse der Beerdigung waren über tausend Menschen zugegen. Wien. Die N. Fr. Pr. schreibt:„Nach der Theorie s des Hrn. Falb stehen für die nächsten Monate zahlreiche d und bedeutende Erdbeben bevor; namentlich dürften sich die Tage um den 13. März durch heftige Paroxismen bemerkbar machen. Außerdem wären noch die Tage um g den 4. und 18. Februar, den 3. 13. und 31. März, sowie den 13. April bedenklich. Die Thätigkeit des Vesuvs tritt in der Regel einen Monat später ein.“ babe ich 50 Verlobungskaxten bestellt. 7 Aus Stadt und Land. Bad⸗Nauheim, 2. Febr. Der Gesangverein Con⸗ cordia dahier bereitete auch diesen Winter wie seit Jahren seinen Miigliedern durch seine Abendunterhalt— ungen, bestehend in Gesangsvorträgen, theatralischen Vorstel⸗ lungen, Darstellungen lebender Bilder ꝛc. sehr reichen Genuß. Besonders gut trug der Verein gestern Abend eine Anzahl schöner Lieder vor; die lebenden Bilder zu„des Sängers Fluch“ waren sehr geschickt arrangirt und ein komisches Quartett, eine Faschings⸗Posse, sirengte nicht wenig die Lachmuskeln der Anwesenden an. Das zahlreiche Publi⸗ kum, von den herrlichen Vorträgen animirt, amüsirie sich noch bis spät in die Nacht hinein bei dem darauffolgenden Tanzvergnügen. Offenbach. Ein Bieberer Milchhändler ist, um seinen Collegen Concurrenz zu bieten, auf einen eigen⸗ twümlichen Einfall gekommen. Derselbe liefert nämlich, wie man uns mittheilt, in seiner Milch gleichzeitig„Back⸗ fische, eine Nachricht, die im Augenblick unwahrscheinlich klingt, aber wahr ist, wie folgender Jall bestätigt: Eine Frau in der Steinheimer Straße erhielt dieser Tage von ihrem Milchmann....., wie gewöhnlich ihre Milch, die sie zum Abkochen aus Feuer setzte. Als diese anfing, warm zu werden, zappelte etwas im Topf herum. Die Eigen thümerin schütiete die Milch in ein anderes Gefäß und was fand sie hierbei in der gekauften Milch? ein recht hübsches Backfischchen, das aber seither schwerlich im Kubeuter, sondern in einem Bache der Umgegend sein fröhliches Dasein verlebte.— Der Mann bietet doch zu viel! Mainz. Von hier theilt man folgende son erbare Abresse eines dort eingegangenen Soldatenbriefes mit: „An minen Sähn, den Kanonen⸗Saldaten Jahn, Spietz⸗ Vörder⸗ Rieter, achter de Tuter. He riet ub'n Fuchs in Mainz. Absennder sin Vabter in Lenzen. Saldaten-Bref.“ Allerlei. Frankfurt. Dieser Tage wird in der Strafkammer ein Stück Butterbrod als Beweiostück figuriren. Die Diebe, welche in der Speltz'schen Villa einbrachen, schmier ten sich Brod mit Butter, letztere, da sie nichts kostete, natürlich recht dick. In einem dieser zurückgelassenen Butterbrode fanden sich sämmtliche Zähne und Zahnlücken des Diebes ausgedrückt; der betreffende Criminal⸗Beamte nahm das selbe an sich, ein Zahnarzt fertigte ein Modell davon, und siehe da; dasselde paßt ganz genau zu bem Gebisse des einen gefangenen Gauners. 4 Frankfurt, 2. Febr. Ein bei dem 5. rheinischen Dragoner-Regiment in Bockenheim stehender Sachsenhäuser wurde des Lebens überdrüssig; er legte sich, als der Main⸗ Weser⸗Bahnzug herankam, auf die Schienen und ließ sich überfahren. Chemnitz Einem vielbeschäftigten liberalen hie Arzt erzählte ein Bauer aus Alichemnit: 125 4. wan mit 3 Wahlzeitel ins Haus geschickt, einen für Eras und zwei für Most“. Was haben Sie denn damit ange⸗ fangen? fragt der Arzt.„Nun, den für Eras habe ich selbst behalten und die zwei anderen haben meine Knechte abgegeben, für die ist der Most gut genug!“ Köln. Folgende originelle Correspondenzkarte gelangte schweig, 2. Februar. die Serien 1122, 3405, 3656, 3694, 4278, 4475, 8162, 8525, 9083 gezogen. staungesundenen Ziebung der nassauischen 25 fl. Loose sielen auf Nr. 89988 2000 fl., Nr. 8427 94322 76757 48428 32854 97432 83302 58204 91780 103131 96473 91051 25446 76479 76594 47604 89154 71440 101551 27978 Verloosungen. Braunschweigische 20 Thlr.⸗Loose. Braun⸗ Bei der 18. Serienziehung wurden Nassauische 25 fl.⸗Loose. Bei der am 2. Febr. 66782 91712 91020 55050 101865 7168 36958 71116 je 50 fl., Nr. 12372 6030 86391 36945 77259 24802 61831 6951 2906 42583 je 60 fl. D. Frankfurt a. M., 3. Februar 1874. Nachdem sich in der gefirigen Abendbörse die Tendenz wieder etwas befestigt hatte, trat heute nach Eröffnung des Geschäfts in Folge niedrigerer Berliner Course eine weitere Er⸗ matlung ein. Es hatte sast das Aussehen, als sollte die weichende Richtung bis zum Schluß der Börse dauern, als von Berlin im Laufe des Verkehrs wieder sestere No- tirungen einliefen und die Stimmung sich schließlich etwas günstiger gestaltete. In Berlin scheint sich die Con tremine von Neuem zu regen und den Versuch gemacht zu haben, die heute gemeldete Nachricht von der Verhaftung des Bischofs Ledochoweki zu ihren Manövern auszubeuten, was ihr indeß nur Halbwegs gelungen ist. Das Geschäft vertieth im Ganzen heute eine größere Lebhaftigkeit. Credilactien bewegten sich zwichen 246½½— 45 und 46, Staalsbahnactien gingen von 341¾—340½ ũ und schlossen 340¼, Lombarden verkehrten zwischen 161½—162, Oester⸗ reichische Bahnen blieben meist stationär, Elisabeth sind mater. Von deutschen Bahnen zeigten sich Neue bayr. Ostvahn gesucht, Rhein. Nahebahn besser, Hess. Ludwigs⸗ bahn niedriger. Am Anlagemarkt sind Silberrente etwas matter, Neue 60% Ungarische Schatzanweisungen gefragt. Neueste russische Anleihe in gutem Begehr. Von Priori⸗ läten wurden Staatsbahn-Ergänzungsnetz zu 59½8 bis ½ gehandelt. Am Bankenmarkte herrschie große Stille. Mit Ausnahme von Handelsgesellschaft, welche unter leb⸗ hafter Nachfrage zu dem höheren Course von 115% um⸗ gesetzt wurden, sind Bankpapiere eher weichend. Bankberein verloren 1¾ʃU. Von Looseeffecten Meininger 7 fl.⸗Loose Oldenburger und 1864er höher. Nassauische, Schaumburg⸗ Lippe und Stabt Barletta gesucht. Malter blieben 1860er und Bayr. Loose. Bergwerkspapiere haben sich wieder etwas von ihrem Rückgange erholt. Cour. wurden heute um 30% und Louise Tiefbau um 1½¼% höher gehandelt. Von fremden Wechseln Wien gefragt. Marktberichte. Friedberg, 4. Febr. Walzen 16 fl. 40 kr.; Korn 4 f.— kr.; Gerste 12 fl. 40 kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Alle Preise verstehen sich per 100 Kilo. Frankfurt, 2. Febr. Waizen effectiv hies. 17¾ fl., Korn 12/ 13% fl., Gerste 12½—14 fl., Hafer 10½ bis ½ fl., Kohlsamen 16½ fl., Erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12—17 fl., Rüböl 39 fl. Alle Preise — 9 Bemerkungen über Wechsel, Wechsel⸗ briefe, kaufmännische Anweisungen. (Schluß.) 15) Domieilirte Wechsel sind nicht am Orte der Ausstellung oder des Bezogenen(des Schuld- ners), sondern an einem anderen Orte zu zahlen. So kann ein in Fauerbach und auf einen Fauerbacher ausgestellter„Wechsel“ in Frankfurt domicilirt sein, daß die Wechsel⸗ summe in letzterer Stadt zu entrichten. 16) Prolongation, Gestattung don Zahlungefrist kann durch den Remittenten, welcher zuletzt den Wechsel unterschrieben und somit das Geld zu empfangen hat, geschehen. Der Wechsel erhält alsdann den Vormerk:„Pro- longirt bis ꝛc.“ 17) Protest ist die amtliche Bescheinigung, daß der Wechsel dem Bezogenen rechtzeitig(am Verfalltage, längstens 2 Tage, die Respects · tage, später) präsentirt worden und daß weder Annahme noch Zahlung zu erlangen gewesen. In Folge des Protestes geht der Regreßz des Wechselinhabers auf den Vor- mann und eventuell weiter zurück bis auf den Aussteller. Ist der Wechsel acceptirt, so kann der Inhaber sofort den Bezogenen belangen. Sich nur dem Acceptanten gegen⸗ über sicher zu stellen, bedarf es keines Pro⸗ testes am Verfalltage, denn der Acceptant bleibt 3 Jahre lang, vom Tage der Accep⸗ tation an, verpflichtet. In diesem Falle sind die Vormänner ihrer Pflicht ledig. Wechsel bei Sicht können alsbald präsentirt und protestirt werden bis 2 Jahre nach der Ausstellung. Alsdann verjährt der Sichtwechsel. Wechselreiterei, ein Wechselmigbrauch, ist nur da möglich, wo ein Wechsel nicht aus einem Geschaft hervorgegangen ist. Als⸗ dann sind Trassaten oder Acceptanzen dieses aus Gefälligkeit und erhalten die Deckung später von dem, welcher sich durch den Wechsel Geld verschaffte. heißen Kellerwechsel, weil sie oft auch als Depotwechsel in Gewölben(Kellern) aufbewahrt werden. Die Bürgen, Trassaten oder Acteptanten, sind„Strohmänner“, salsche Acceptanten 1c. und werden auch Pferde ge⸗ nannt, sie sind sich in dieser Weise gegen⸗ seitig gefällig, daß einer auf dem andern „reitet“. Man sieht, das Wechselwesen hal auch seinen Humor, aber derselbe ist eben so frivol, wie der Galgenhumor. 18) c. Wohlgemeinter Rath. Niemand stelle einen Blanco- Wechsel aus. Es ist hier nur von dem kleinen Geschäfts⸗ manne die Rede. Große Geschäftshäuser können zu Blanco-Wechseln genöthigt werden, aber sie sichern sich alsdann durch sofortige Avise gegen Betrug und Mißbrauch. 2) Wer einen Wechsel ausstellt, der fülle ihn 10 auch ganz aus oder lese wenigstens jedes Wort, namentlich aber Gilde darin stehende betrag und Zahlungstermin. 3) Jeder Wechselaussteller bedinge sich von vorn Zahlungstermin, welche! herein denjenigen er voraussichtlich einhalten kann. Das Pro⸗ longiren kostet Geld und die Beitreibung nach Wechselrecht ist rücksichtslos; denn sie nimmt den Rest des Vermögens hinweg. 4) Niemand vertraue der einschmeichelnden„Gu herzigkeit“ eines wechselfordernden Gläubiger (Remittenten). Der Wechsel kann verkauft werden; alsdann steht der Schuldner einen fremden Manne gegenüber, welcher oft dat Gegentheil thut von dem, was der erst Wechselinhaber„gutherzig“ versprochen. 5) Aus demselben Grunde sollte kein Wechsel⸗ aussteller zugeben, daß mehr als das Doppelt der üblichen Zinsen der eigentlichen Schuld zugesetzt werde. begnügt sich der Gläubiger gewöhnlich nich er fordert noch einen Bürgen und zwe halbe Sicherheiten sind auch eine ganze. dieser Tage an das hies. Oberpostamt:„An den Llihographen verstehen sich auf 100 Kilo. 6) Niemand unterschreibe einen fremden Wechsel Derartige Wechsel N 9 ge! 867 Dierstez das Vobrbe⸗ Abbruch in S. Die Verkaufte seher werden I öab⸗Ner 12 1 Montag erzwerk und udwigsbofn Iholh öffentlich benso Ni orheimer Be eräthschasten tderketten, Altes Gruben Aldemne Taschen 4 Die Verte d uhr und tif dem Der Dad Na Fruc ind Donner un, sole öbonithen det! 1 Malter. bm öfftrtlic dierte enn! duedeer 1 An agg 5 5 ae b 1 lich meisbm, 0 lbenge 0 2 G Mit dem Weachslausstle Tapi lie gan * Marte: deer Wer d le vrt Fu 271* n r NN el sit est aud et 711(Aalen 12 dan eri 40 — 1646 Pierdt 7 1 1 Dat 1 116 E. 2 sollen in den städtischen Baumanlagen circa 5 ee fil% Haufen Auspußholz öffentlich an den Meistbietenden 1 4 westeigert werden bergie„ Zusammenkunft am Wartberg. 0 a Friedberg den 3. Februar 1874. r Oroßherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1 10 res r. 713 8 ee e Immobiliar-Versteigerung. * 1.* r Dienstag den 10. d. M, „ atem i den Gottfried Mörschel III. Eheleute von Ilben⸗ en tet dt zustehende Hofraithe, das sogenannte Chausseehaus 1831 ent de Ilbenstadt, nebst Garten unter den bei der Ver⸗ erz* 7„gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent⸗ * Saen“ ig meistbietend versteigert werden. 1 e e Ilbenstadt den 2. Februar 1874. enn t In Auftrag 18 2„ Großherzoglichen Landgerichts Friedberg 1* 1 Großherzogliches. Ilbenstadt. 2. 274 5 6e. 701 bel C * 2 Ludwig Jettelmann en in Frankfurt a. 0 0 De Teppich- und Möbelstofshandlung, *, Roßmarkt 10, e 5 0 empfiehlt%% breit reinwollene Rips bester 1 Qualität in allen Farben für Möbel und Vorhänge per 40 eu 1 Heter fl. 2. 36 kr, fl. g., fl. g. 30 kr. — 1 5 1 Muster gerne zu Dlensten.(H. 6280.) % 1 ee über Verpflichtungen haben im Belange der Wechselsumme. Allein aus dieser civilrecht- lichen Verpflichtung folgt nicht ihre wechsel; mäßige Erfüllung. Wer letztere ablehnen 9 will, der verweigert die Acceptation und die ohne sich die Vormänner genau angesehen zu haben. Je nachdem der folgende Name geschrieben wird, unter den Namen des Aus- stellers, des Acceptanten oder eines Indos— santen verbürgt er sich für den einen oder für den andern. Wer z. B. auf die erste Seite des Wechsels unterschreibt, verbürgt sich für den Aussteller und für die ganze Summe des Wechsels. Der Bezogene kann dem Aussteller gegen- 3 1 1 1 Zahlung des Wechsels. Läßt sich dagegen der Bezogene auf die Wechselerledigung ein, indem er dem Wechsel— inbaber Zahlung leistet, so mag er die Identität des Remittenten,(daß der Wechsel⸗ besitzer die angegebene Person sei,) wohl prüfen und nöthigen Falls feststellen lassen und Quittung fordern, weil ja später 54 hauptet werden könnte, der Schuldner sei unrechtmäßiger Weise in den Besitz des Wechsels gekommen. g 9) Ganz dasselbe gilt, wenn ein Wechsel an Zahlungsstatt angenommen wird; 10) Niemand gebe sich zu einem„Strobmann“ oder„Pferd“ her. Wer wird ein Schein⸗ mann sein wollen! und was die Pferde anbelangt, so wissen wir, daß selbst starke Pferde zu Tod geritten wurden, geschweige ein schwaches. Uebrigens sind nicht alle freihändige Wechsel,(solche, welche ohne Waarenbandel kxistiren) auch Reitwechsel. Es werden vielmehr eine Menge Wechsel auf Geschäftssreunde gezogen, die zu Geld— manipulationen aller Art auch zur Er— sparung von Geldsendungen und Geld- transportkosten dienen. Unser Waaren- und Geldverkehr kann ohne den Wechselverkehr nicht bestehen. Letzterer ist also, wie der erste, nothwendig. demnach zwei wesentliche Vortheile: 1) er erleichtert den allgemeinen Verkehr, 2) er ersetzt das oft fehlende Kapital. Bis zu einem gewissen Grade ist auch letzteres die Ausbeutung des Personaleredits, nicht ver— werflich, allein ein altes Sprichwort, welches hier Anwendung finden kann, empfiehlt, nicht tieser in's Wasser zu geben als man Grund hat. Der Wechsel gewährt Geld Cours. Frankfurt am 3. Jebrua— 1874. Preußtsche watbucer or l. 9 57—58 Pistolen„ 9 37—39 Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 5 8254 Ducaten. 8„ 5 30—32 Ducaten al mares„ 5 31—33 20 Frankenstücke„ 920% 24% Englische Sovereigns„ 1147—49 Russische Imperiales. 1 9 40—42 Dollars in Gold. 1, 224½ 3 ilder Tassen, Gläser ꝛc.) Abziehb (zum Aufkleben auf Möbel, in größter Auswahl bei Carl Bindernagel. Aecht küölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dußend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. Bekanntmachung. Dienstag den 10 k. M., Morgens 11 Uhr, soll L am Glashüttenwehr dahier auf den bruch im Salinenamtslokal öffentlich versteigert werden. e Verkaufsbedingungen konnen vorher dahier einge⸗ men werden Bad⸗ Nauheim den 31. Großherzogliche Januar 1874. Badedirektion Nauheim. N—* Versteigerung. 2 Montag den 9. Februar soll auf dem Dorheimer ergwerk und Dienstag den 10. Februar auf der Grube Lowigsboffnung bei Melbach 48 Haufen altes Gruben ez öffentlich meistbietend versteigert werden. Ebenso Mittwoch den 11. Februar l. J. auf dem erheimer Bergwerk verschiedene alte Materialien und Fräthschaften, insßesondere: circa 1500 Kilogramm erderketten, Abstechschippen, Bohrgeräthe u. dgl., ein des Grubenseil und Grubenseilabfälle, verschledene berne Taschen u. s. w. Die Versteigerung beginnt jedesmal Nachmittags um * und ist Näheres durch Großh. Obersteiger Knoche ö uf dem Dorheimer Bergwerk zu erfahren. Bad⸗Nauheim am 2. Februar 1874. Großherzogliches Bergamt Dorheim. Frucht⸗Versteigerung. 5 7 7 8 Donnerstag den 5. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause von den Frucht⸗ krräthen des Augustiner Schulfonds 2¼ Malter Korn und 1 Malter Gerste, sowie von dem Armenfonds 30 Malter Ern öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 3. Februar 1874. Oropherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. ea. Holz⸗Versteigerung. Dienstag den 10. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr 33 Holz- Versteigerung. 386 Dienstag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen in dem Boͤnstädter Gemeindewald, Distrikt Hoͤchsterweg, 9 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 44 4* Prügelholz, 107*„ Stockholz, 264„ Reisholz und Buchen- Werkholz⸗Stämme oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Bönstadt den 2. Februar 1874. r Bürgermeisterei Bönstadt. 6 Holz- Versteigerung. 376 fangend, werden in dem biesigen Gemeindewald, Distrikt Obernkolbenroth(J. Theil), Kiefern⸗Stämme von 122 Meter, Stück Rüststangen von 60„ Raummeter Kiefern⸗Klafterholz, 3470 Stück Fichten⸗Wellen, 86 Naummeter Stockholz meistbietend versteigert Es wird bemerkt, daß die Rüststangen sehr geeignet für Wagner und Weißbinder sind. Pfaffenwiesbach den 2. Februar 1874. Der Bürgermeister Erker. Faselochs V zersteigetrung. 384 Freitag den 6. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, soll ein der hiesigen Gemeinde geböriger fetter Faselochse öffentlich meistbietend auf Großherzoglichem Bürger⸗ meistereibüreau versteigert werden. Bruchenbrücken am 2. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisteret Bruchenbrücken. agner. 422 1221 117 elner teig er ung. 368 Freitag den 6. I. Mts. werden im Gemeindewald Nieder Rosbach, Distrikt Hochwald, nachstehende Holz⸗ sortimente versteigert: 950 Buchen- Wellen, Nadelholz-Wellen. Zusammenkunft auf dem Hauptweg am Hühnerpfad 250 Eichen-Wellen und 3587 Vormittags 9 Uhr; sodann werden 8 Akazlen Stämme, Nachmittags 2 Uhr, soll bei Nieder- Rosbach gelegen, nach Beendigung obiger Versteigerung versteigert. Nieder-Rosbach am 2. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder-Ros bach. Gro h. Bekanntmachung. 373 Freitag den 6. Februar 1874 soll Nachmittags 2 Uhr auf der hiesigen Burgermeisterei eine hoͤlzerne Wasserpumpe nebst Zugehoͤr an den Meistbietenden ver— steigert werden. Fauerbach b. Fr. den J. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterel Fauerbach b. Fr. 82 Selig. 87 Der Hengstische Garten, elreca 1 Morgen haltend, Aab gelegen, ist zu verpachten. darüber ertheilt Friedberg den 4. Februar ig Nahere V. Dorn. Montag den 9. d. M., Morgens 10 Uhr an⸗ Holz⸗Versteigerung. 369 Dienstag den 10. l. M., Vormittags 9 Uhr, werden im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Wasserdöll, nach⸗ stehende Holzsortimente versteigert: 23,5 Buchen⸗, 11 Eichen, 2 Meter Nadel⸗Prügelholz, 10 Buchen⸗, 1 Eichen⸗, 23„„ Stockholz, 1706 Stück Nadel⸗Wellen, 15 Nadel Stämme von 9— 11 Meter Länge und 15—19 Centimeter Durchmesser, 7 Eichen⸗ Stangen von 3— 6 Meter Länge und 12—14 Centimeter Durchmesser, Nadel- Stangen von 4— 14 Meter Länge und 8— 14 Centimeter Durchmesser, 60 Festmeter enthaltend. Zusammenkunft im Schlag 848 selbst. Das Nadelstangen⸗ holz eignet sich besonders zu Wagnerholz. 1 Nieder⸗Rosbach am 2 Februar 1874 Oroßherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Ros bach. Groh. Hettenkragen Auszug aus dem Civilstandsregister der israel. Religions- gemeinde zu Friedberg. und Manschetten 1c. K. Friedrich 3 der Post. neben der Taubstummen⸗ Auskunft 1873. Geborene: 10. Januar. Dem hies. Bürger Meyer Arnstein eine Tochter Louise. 25. März. Dem bies. Bürger Eduard Grödel eine Tochter Bertha. 21. Juni. Dem hies. Bürger David Weyer eine Tochter Selma 7. Juli. Dem hies. Bürger Kaufmann Bendheim ein Sohn Eduard. 29. Juli. Dem hies. Büecger Georg Hanau eine Tochter Betty. 1. August. Dem hies. Bürger M. D. Loeb ein Sohn David. 2. Sept. Dem hies. Bürger Jacob Goldbek ein Sohn Sally. 3. Sept. Dem hies. Bürger Moses Rothschild ein Sohn Emil 27. Sept. Dem hies. Bürger Moses Stern eine Tochter Hedwig 26. Oet. Dem bies. Bürger Raphael Reichenberg ein Sohn Albert. November. Dem bies. Bürger Wolf Isaak, wohn⸗ bee zu Frankfurt, eine Tochter Wilhelmine. 9. Nov. Dem hies Bürger Aron Loeser eine Tochter Clare. OGestorbene: 2. Januar. Betty Loeser, Tochter des hies. Bürgers Aron Loeser, alt 11 Monate. 15. Jan. Aron Goldbergs Wittwe von Vilbel, alt 70 Jahre. 28. Jan. Marx Stahl, Sohn des hies. Bürgers Mort Stahl, alt 2½ Jahre 30 Jan. Louis Mannzeimer, Sohn des hies. Bürgers Jacob Mannheimer, alt 8 Monate. 2. April Joseph Oppenheim aus Rohrbach, Gerber⸗ geselle, alt 22 Jahre. 3. April Josephine Fürth, Tochter des hies. Bürgers Fürth, alt 22 Jahre. J April. Loeb Hanau Wittwe, alt 80 Jahre. 4 April. 4*. Rappolt, hies. Bürger und Frucht⸗ bauen alt 66 Jahre. 18. April. Thekla Katzenstein, Tochter des derst. hies. Bürgers S Kagenstein, a t 14% Jahre. ——— ʒ́—eẽ̃æ Friedberger Carnevalsgesellschaft. Die Ludlamer. 385 Nächsten Samstag den 7. Februar erste große närrische Herrensitzung in der Ludlamshöhle im Saale der drei Schwerter mit Musik und bei Glasbier. f sisten zur Anmeldung der Mitgliederschaft cirtuliren in der Stadt und liegen offen bei Herrn C. C. Weis und in der Exped. d. Anz. Das närrische Ministerium. Vorschuß⸗& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genosseuschaft) 390 Wir suchen für unser Comptoir einen Lehrling, der die nöthigen Vorkenntnisse besitzt. Der Vorstand: F. Hecht. Ermus. Versicherungs⸗Anstalten der bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank. 374 Hierdurch beehre ich mich zur Kerntniß zu bringen, daß mir eine Agentur obiger Anstalt für Bad- Nauheim und Umgegend übertragen wurde. Ich empfehle mich zum Abschluß von Feuer: und Lebens- Versicher ungen und bin zu jeder Auskunftsertheilung hierüber gerne bereit. Bad Nauheim im Februar 1874. J. Pfeffer, gurstraße. Annonce. 383 Meinen verehrten Kunden beehre ich mich hiermit anzuzeigen, daß ich unterm Heutigen mein 22 Porzellan-, Glas- und Colonialwaaren⸗Geschäft Herrn Ludwig Schaab käuflich übergeben habe. Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich dasselbe meinem Nach- folger zu übertragen. Zahlungen bitte an mich persönlich zu entrichten. Friedberg, 1. Februar 1874. Hochachtungs voll g Louis Simon Wittwe, Wohnung bei Frau Elise Hanau, zweiter Stock. Bezugnehmend auf obiges Instrat empfehle ich mich einem geehrten Publikum bestens mit der Zusicherung für gute Wagren stets bedacht zu sein. Prtise reell. Um gütigen Zuspruch bittet Ludwig Schaab. 9242 8 5 0 1 Dee North British and Mercantile Versicherungs-Gesellschaft in Edinburg und London (gegründet 1809) mit Domicil Darmstadt. Grund ⸗Kapitaall. 13% Millionen Thaler. Reservefond Ende 1872. 21½ñ-Millionen Thaler. Hiervon haften allein für die Feuerbranche tirea 4 Millionen Thaler. Die Gesoellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billiged Prämien.— Für Landwirthschaft und Fabriken besonders loyale Bedingungen.— Bei mehrjähriger Versicherung unter Vorausbezahlung bedeutender Rabatt. „Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur Vermittelung von Versicherungs— Anträgen empfiehlt sich 1) Peter Rühl, Kreisbste, Agent, Ober-Mörlen. 2) P. Hagemann, Agent, Friedberg. 3) Carl Gaulé, General-Agent, Darmstadt. Meine jetzt aus 5000 Bänden bestehende Leihbibliathek befindet sich während des Winters hier in Friedberg und lade ich zum Abonnement ergebenst ein. Die Bibliothef ist bis auf die neuesten Werke in deutscher, französischer und englischer Sprache ergänzt und werde ich bei weiteren Anschaffungen den Wünschen der geehrten Leser gerne Rechnung tragen. Carl Bindernagel. Möbel⸗Verstei TI a Spesbel Versteigerung,„ Linsen, Etbsen und Hohnen der Behausung des Metzgermeisters Georg Gröninger 174 in bester Qualität bei M. D. Loeb. 193 (Usagasse) dahier, Vormittags 9 Uhr aufangend, ver⸗ schiedene Gegenstände an Möbeln, Schuhmacher-Uten⸗ . e 1 380 Das seither von Herrn Dr. Born bewohnte Lo nebst Hausgarten ist anderweit zu vermiethen und 8 zum 1. Mai d. J., auf Verlangen auch alsbald beziehen. Friedberg den 3. Februar 1874. Chr. Valentin. Ein junger Mann, zu erlernen, findet freundliche Aufnahme bei Wilhelm Lauer, Schuhmacher, in Friedrichsdorf bei Homburg v. d. 9. Ein Haus 391 oder geräumige Wohnung mit Werkstatt wird zu miethen gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exp. d. Anz. Garten zu verkaufen oder zu vermiethen. K. Renner, geb. Kühnhardt. Rohr- und Weidenstühle 392 werden gut und dauerhaft geflochten. J. Kriegshammer, Korbmacher. Halsbinden 110 217 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Foulards seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher 501 K. Friedrich, neben der Post. * U Die soeben erschienene Nr. IS enthält: Der Drossart von Zeyst. Roman aus der Zeit vor hundert Jahren. Von George Hesekiel.(Fortsetzung.)— Pater Johann Beckx, der Jesuttengeneral. Von Otto Thelemann. Mit Portrait.— Jugenderinnerungen. Von einem süddeutschen Freunde des Daheim.(Fort⸗ handel.— Die große Theefeier in Boston.— Schelling's hundertjähriger Geburtstag.— Ein Schuster, der bei verständige Kritik. Zu Bestellungen empfiehlt sich 349 sucht zu sofortigem Eintritt Dorheim. * J. Schenk. ED Todes- Anzeige. 389 Verwandten, Freunden und Bekannten machen wir die schmerzliche Mittheilung von dem heute früh erfolgten Hinscheiden unseres geliebten Bruders, Schwagers und Onkels 0 Hermann Bechstein mit der Bitte um stille Theilnahme. Friedberg, 2. Februar 1874. Die Hinterbliebenen. Todes Anzeige. 382 Nach langem und schwerem Leiden entschlief heute Morgen 6¼ Uhr sanft dem Herrn unsere gute Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Groß⸗ mutter. Philippine Simmerock, geb. Christian, in ihrem 63. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten Friedberg den 4. Februar 1874. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt Freitag Nach⸗ mittag 3 Uhr. Beginn: Freitag Abends 4¾ Uhr. Samstag Morgens 8¼ Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. silien und Bettwerk einer öffen lichen Versteigerung 1 5 0 ee eee Ein noch neuer Kinderwagen 1g den 0. ebruar 8 7 15 381 d Stühl teh 7 3 Justus Mückert. 5 40 5.* steht zu verkaufen. Näheres bei Druck und Verlag von Carl Bindernagel 377 Ich beabsichtige meinen mit ewigem Klee besaͤten seinem Leisten bleibt. Zu dem Bilde von Wanner: Sach⸗ Carl Bindernagel in Friedberg. ö Einen Schuhmacherlehrling 370 der gesonnen ist das Schuhmachergeschaft gründlich 85 72 8 g 28 ö 888 7 5 5 „ Daheim. 8 5 5 25 885 2 855 85 setzung.)— Am Familientische: Italienischer ae„ Wohnungsvermiethung. —— DD DS H HH——p—j—j— f p j——¶—ä—s¶ͤ ͥ a N 9 Ifraclitischer Gottesdicust in Fricdherz⸗ 1 be Jie r Fi 9 85 42 N ftattfaden v 1) N di ditung Hert über mitthei 2) Bemie Verzug Nijert — 0 da rn ugsblatt J. Zusamn slzunge lasse⸗ ben Sund def dar luden s Sladuschuld Löt dee f. 1 f. maul in Jun 50 k. Baze ende l' 10 — — — 72 2 2 2 11, de zlaniz 0 0 Eulen nig , naa em