* 1 Imaschintn, K. Häuser 9 Kl 1874. Samstag den 4. Juli. M 78. berhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Notizen, außerdem wö Räthsel ꝛc. und in einem„9 7 ährlich 47 kr. mit Bringerlohn. brechung eintritt. 1 drücklich Abbestellung erfolgt. Mit dem 1. Juli begann ein neues Abonnement auf den O berhessis chen Anzeiger, Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der »emerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, be andwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachri sonders wichti Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das zweite Halb welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, interessantesten und ge Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aussätze, chten, Markt- und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatepapieren und locale chentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗ Blatt interessante⸗ katbgeber“ monatliche praktische Winke für Haus- und Landwirthschaft. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit A kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 5 kr. Der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter lahr zusenden, wenn nicht aus⸗ Die Expedition. Amtlicher Theil. betreffend: Bitte des Großherzoglichen Domänenraths Lindeck zu Friedberg um Utlaub. Friedberg am 2. Juli. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Wir benachrichtigen Sie, daß der Großberzogliche Finanzacces uth Lindeck, zum Vitar des Rentamts Friet berg bestellt worden ist, veröffentlichen Sie dies. sist Roth für den beurlaubten Eroßherzoglichen Rentamtmann Herrn Domänen— Tired Deutsches Reich. Darmstadt. Dem Ober-Appellations- und N D. Locb „ mg 4 — f a4.„ Binde Clari J uch, 1 — 18 * 50. A nnen. — en, „ 2 141 — Cassations-Gerichtsrath Friedrich Eigenbrodt wurde i Anerkennung seiner fünfzigjährigen, mit Eifer d Treue geleisteten Dienste, der Character als „Deheimerath“ verliehen. — Der Fianzausschuß der ersten Kammer tird dieser Tage zusammentreten. 12 2. Juli. Die Königin von Württemberg F gestern Nachmittag in Jugenbeim eingetroffen ne von dem Großfürsten Wladimir empfangen nd nach Schloß Heiligenberg geleitet worden. Jugenteim. Der Kaiser von Rußland bit weiter über Dresden nach Warschau. Berlin, 30. Juni. Der Redacteur der Permania“ Majunkt, bat heute Nachmittag die 1 zuerkannte zweimonatliche Gefängnißstrafe in Nötensce angetreten. — Der Bundesrath hat beschlossen, daß von i auszugebenden Reichscassenscheinen ½10 in schnitten von 50 Mark, 0 in Abschnitten un 20 Mark und 0 in Abschnitten von 5 Hark ausgefertigt werden sollen. — Von amtlicher Seite ist an sämmtliche Haaateanwälte in Preußen die strikte Ordre er— lungen, die social⸗demokratische Partei-Bewegung e Sorgfältigste zu überwachen und überall, sie die Grenzen des Gesetzes überschreiten sollte, chdrücklich und unverzüglich einzuschreiten. — Gegen den Präsidenten des„Allgemeinen kdutschen Arbeiter-Vereins“, Hasenclever, ist die Leruntersuchung wegen Vergehens gegen das c einmal 1 n 1* —— 390 ö 0 1 * 4 ernag⸗ Mußische Vereinsgesetz(§H. 8 und 16) einge- lalet worden. f — Wie die„Tr.“ hört, soll dem Reichstage Herbste des Project einer Marine Anleihe vor— hat werden, die sich auf 30 Millionen belaufen, ier nur in jährlichen Raten zur Realisirung ge— elgen soll. Für das Jabr 1875 sind 6,700,000 Tyler für außerordentliche Ausgaben erforderlich, pb rend der Flotten-Gründungs-Plan eigentlich J Mill. dem Jabre 1875 zuweist. Für die Me 1875, 1876, 1877 zusammen sind mehr % 30 Millionen außerordentliche Ausgaben der wine vorgesehen. 5 — Neuerlichen Dispositlonen zufolge wird ist am Montag von hier nach Weimar; von Mainau abreisen, am 12. die Reise von da über München, wo das Diner eingenommen werden soll, nach Salzburg fortsetzen, von Salzburg aus am 14. der österreichischen Kaiserin einen Besuch in Ischl abstatten und am 15. Juli nach Salz⸗ burg zurückkehren, von wo am 16. d. die Weiter- reise nach Gastein ersolgt. Die Dauer des Auf— enthaltes in Gastein ist vorläufig bis zum 6. Aug. projectirt. — Ein Artikel der„Prov.-Corr.“, betitelt „Friedens-Wünsche“, hebt hervor, anknüpfend an die Nachricht, daß auf der Fuldaer Bischofs-Con— ferenz friedliche Erwägungen zu überwiegender Geltung gelangt seien, daß die Bestimmungen der Verfassung und die darauf begründeten, vom Reichstage und Landtage genehmigten Gesetze den Boden bilden, auf dem allein die Beziehungen des Staates zur Kirche sich weiter entwickeln können, auf dem allein ein erneutes, friedliches Einver— nehmen möglich sei. Jeder von dieser unbedingt feststehenden Thatsache nicht ausgehende Friedens- Versuch sei von vornherein eitel und fruchtlos. Die Regierung werde freudig von der Noth— wendigkeit absehen, die scharfen Waffen der neuesten Gesetze anzuwenden, wenn die katholische Geistlichkeit sich thatsächlich auf den Boden der Respectirung der Staatsgesetze stellt und aufhört, eine fremde Souveränetät neben der Souveränetät des Staates in Dingen aufzurichten, die mit dem inneren Glaubens-Leben nicht zusammengehören.— Der Bundesrath wird, wie die„Correspondenz“ meldet, morgen seine Sitzungen bis zum September vertagen.. Posen. Die Regierung hat angeordnet, daß der Gehalt des Weihbischofs Janiszewski vom 1. Juli ab einbehalten werde. Oppeln. meldet, daß die hiesige königliche Regierung mit— Rücksicht auf die im Kreise verbreitete und be— sonders in Godulla- Hütte wüthende Cholera unterm 17. d. das Verbot der Wallfahrten, welche am Tage Mariä Heimsuchung(2. Juli) und an dem darauf solgenden Sonutage(5. Juli) nach Deutsch-Piekar unternommen werden, für dieses Jahr ausgesprochen und die Verwalt— Die„Oberschlesische Grz. Ztg.“ Paderborn, 2. Juli. Bischof Martin er⸗ bielt die kreis gerichtliche Aufforderung, binnen dreitägiger Frist die ibm zuerkannte Gefängniß⸗ strafe anzutreten. Der Bischof von Ermland und der Bischof von Mainz sind angeblich zum Besuche des Bischofs Martin dier anwesend. Köln. Von bier aus wird in einem ultra— montanen Blatte eine Aufforderung an die Gläub⸗ igen veröffentlicht, die Geldstrafen der Bischöse von Trier und Köln zu bezahlen, damit diese beiden Herren,„die noch vor einem Säͤculum souveräne Fürtten“ gewesen, nicht länger mehr in preußischen Cefängnissen zu„schmachten“ brauchten. Fulda. Der gesperrte geistliche Dom⸗Caplan Weber hierselbst und Pfarrer Helfrich zu Dipperz sind aus den Kreisen Fulda, Hersfeld, Hünseld ausgewiesen und die betreffenden Kirchengemtinden auf Grund des Gesetzes vom 21. Mai d. J. zur Wiederbesetzung der erledigten Stellen an— gewiesen. Kassel, 1. Juli. Eine von den biesigen Social- Demokraten auf heute Abend anberaumke Volks⸗Versammlung wurde polizeilich verboten. Dresden. Das„Dresdener Journal“ ver- öffentlicht eine amtliche Bekanntmachung, daß in Sachsen die Reichsmark-Rechnung am 1. Januar 1875 eintritt. Würzburg, Juli. Gestern Abend wurde der Prozeß Plattner nach zweitägiger Verhandlung beendigt. Sämmtliche Schuld fragen wurden von den Geschworenen verneint und alle Angeklagten freigesprochen. i Stuttgart. Der„Schwäb. Merk.“ erfährt aus Heidelberg, daß die Ueberstedelung des Pro- sessors der Theologie Holtznann nach Straßburg nunmehr eine ausgemachte Sache sei und im Herbst ersolgen werde. Straßburg. Der Oberpräsident von Elsaß Lothringen hat den Unterzeichnern der Bittschrist an den Reichekanzler wegen der Stadterweiterung neuerdings mitgetheilt: Der Kaiser habe von der Bittschrist Kenntniß genommen und sein Interesse für die darin gestellten Anträge auegesprochen. Der Kriegsminister sei zur thunlichsten Förderung einer baldigen Ausführung der Stadterweiterung 2 —— ungs Behörden des Bezirks angewiesen hat, mit Strenge die Durchführung des Verbots zu über⸗ „ Kaiser am 9. d. von Coblenz nach der Insel wachen. n 6 * bereit und beabsichtige, die Bewilligung der für die Verschiebung der Enceinte erforderlichen Geld— mittel in der Herbst-Session des Reichstages zu beantragen. Sobald die Geldmittel bereit seien, solle schon vor Fertigstellung der neuen Stadt⸗ umwallung für die demnächst in die Stadt ein- tretenden Grundstücke Baufreiheit gewährt werden. Die alte Enceinte müsse indeß in dem jetzigen Zustande beibehalten werden, bis die neuen Fronten die erforderliche Stärke erreicht hätten. Zabern. Vorgestern hat die Strafkammer des Landgerichts zu Zabern den katholischen Pfarrer Benard von Hof bei Saarburg auf Grund des Kanzelparagraphen zu vier Wochen Festung ver- urtheilt. Man wird sich erinnern, daß Pfarrer Benard am 16. auf dem Bahnbof zu Saarburg verhaftet wurde, als er im Begriff war, nach Frankreich zu reisen. Der Gerichtshof hat ange- ordnet, daß dem Verurtheilten die überstandene Untersuchungshaft bei der Strafe in Anrechnung gebracht werden soll. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der öster⸗ reichische Botschafter bei der Pforte, Graf Zichy, hat die Weisung erhalten, den ihm bewilligten Urlaub nicht anzutreten, weil die türkische Re- gierung neuerdings durch ein Circularschreiben auf Einleitung von Verhandlungen über die Handels verträge dringt. Holland. Haag. Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Buitenzorg vom 29. v. M. haben eine Anzahl Bewohner des Bezirks Pedir am 20. auf die holländischen Besestigungen einen Angriff gemacht, der indeß obne Erfolg geblieben ist. Die Feinde hatten sich auf dem rechten Ufer des Flusses Atchin verschanzt. Am folgenden Morgen wurden dieselben mit beträchtlichen Verlusten aus diesen Stellungen vertrieben. Die Verluste der hollän- dischen Truppen betrugen nur 29 Verwundete. Frankreich. Paris. Hiesige Blätter schreiben: Es bestätigt sich, daß der Abg. Lucien Brun und mit ihm ein ar derer bekannter Legitimist, v. Vaugay, nach Frohsdorf abgereist sind, um mit dem Grafen Chambord zu conferiren. Dem „Genfer Journal“ zufolge ist Lucien Brun jedoch nicht nach Frohsdorf, sondern nach Gex gegangen, wo er am 24. Juni eintraf. Wie es heißt, befinde sich Graf Chambord in der Nähe von Genf und verhandle durch Lucien Brun mit den Pariser und Versailler Legitimisten. — 30. Juni. Man versichert, der engere Ausschuß der constitutionellen Commission habe beschlossen, dae Broglie'sche Programm wieder aufzunehmen, durch welches die siebenjährige Regierung Mac⸗Mahon's bestätigt und dem Mar- schall das Recht, die Nationalversammlung aufzu— lösen, gemeinschaftlich mit einer zu schaffenden Ersten Kammer, deren Mitglieder er zur Hälfte ernennt, ertheilt wird. Broglie ließ in seinem Entwurf nur ein Drittel der Ersten Kammer vom Präsidenten ernennen. Die constitutionelle Com- mission will angeblich morgen ihren Berichterstatter ernennen und am Freitag den Bericht auf den Tisch des Hauses niederlegen. — Die Dreißiger Commission verwarf die Seitens der Legitimisten beantragte Redaction des Art. 1 des Verfassungs⸗ Entwurfes, nach welchem der Titel„Präsident der Republik“ wegfallen sollte, und genehmigte den Artikel in einer Fassung, welche besagt:„Die Präsldentschaft der Republik wird dem Marschall Mae Mahon für die Dauer von 7 Jahren übertragen.“ Die übrigen Artikel 9 nehmen. wurden gemäß dem Entwurse Broglie's ange- nommen. Belgien. Brüssel, 1. Juli. Heute erschien der Brüsseler Gemeinderath Fontainas mit seinen vier Zeugen wegen seines Duells mit dem Bruder eines von ihm entehrten Mädchens, der bekannt— lich in Folge seiner Wunde gestorben ist, vor dem Zuchtpolizeigericht. Man glaubt allgemein an ein sehr strenges Urtheil. — Man bemerkt seit einiger Zeit, daß viele franzözische Familien Frankreich verlassen und sich in Belgien niederlassen. Die Ungewißheit der dortigen Verhältnssse scheint die bewegende Ursache zu sein. Großbritannien. London. Galway und Waret, die Deputirten der Kohlenarbeiter von Barnsley, haben den Vorschlag, den Lohn um 10 pCt. herabzusetzen, abgelehnt. Es wird ein Arbeiterstrike von 20,000 Mann befürchtet. — Die Eisenhütten-Besitzer von Nommouth (Nordwales) wollen die Löhne um 20 pct. herabsetzen. Die Köͤhlenhütten-Besitzer werden wahrscheinlich eine gleiche Lohnreduction eintreten lassen. Spanien. Madrid, 30. Juni. Heute Nachmittag ist die Meldung von der Ankunft Zabalas in Tudela eingegangen.— Die Regier⸗ ungstruppen haben die früheren Stellungen bei Oteiza, Lerin und Larraga behauptet, nur einige Abtheilungen sind nach Tafalla zurückgegangen. Es bestätigt sich, daß der Gesammtverlust der Truppen am 27. nur 800 Mann beträgt. — Die Regierung hat beschlossen, dem ge- fallenen General Concha ein feierliches Leichenbe⸗ gängniß zu veranstalten und ihm ein Denkmal zu errichten. Die Armee soll in zwei Corps formirt werden mit Hauptquartieren in Tafalla und Miranda. Die Truppen der Regierung haben kein Geschütz und kein Bagagestück verloren. Don Alphons soll am Arme verwundet sein. Santander, 2. Juli. Der General Zabala commandirt jetzt die bei Tafalla concentrirte Nord- Armee, Moriones die Division Rossel. General Echague erbat Verstärkungen. Die Carlisten haben ihre früheren Stellungen bei Estella inne. Rußland. Petersburg. Die samose Geschichte des Großfürsten Nikolaus, eines Neffen des Kaisers Alexander, der bekanntlich zur Be— friedigung der kostspieligen Passionen einer ameri— kanischen Cirte die Diamantkästchen seiner Mutter geplündert hat, soll nun schließlich ein für den leichtlebigen Prinzen sehr unangenehmes Ende Der Prinz war, nach den letzten Nach- richten aus Petersburg gesährlich erkrankt; nun hat er die Aussicht, wenn er genesen sein wird, seine Tage weit weg von Petersburg verbringen zu müssen. Es heißt, der Kaiser habe ihn zur lebenslänglichen Verbannung nach dem Kaukasus verurtheilt. Er wird streng bewacht und behandelt, auch wurde ihm das St. Georgskreuz, welches er nach der Expedition nach Khiwa erhalten hatte, abgenommen. f — Der„Regierungs-Anzeiger“ veröffentlicht ein kaiserliches Decret über die Resorm der Pri- mair-Schulen. Amerika. New Jork. Dem„Herald“ zufolge verlangt Präsident Grant von der spanischen Regierung Entschädigung für die hingerichteten „Virginius“- Gefangenen und will Schäden und Interessen für die Familien in derselben Höhe be. messen wissen, wie England dieselben gezahlt hat. — Die öffentliche Schuld der Vereinigten Staaten hat sich im Monat Juni um circa 2 Millionen Dollars vermindert. Im Staats- schatze befanden sich 74,205,000 D. in Gold und 14,576,000 D. in Papier. Aus Stadt und Land. Vilbel. Der„Vilbeler Anz.“ schreibt: Am Samstag Abend brachten die drei hiesigen Gesangvereine und das Feuerwehr⸗Chor mit ihrer Musik unserem nunmehr scheiden⸗ den Herrn Kreistath Hallwachs ein Ständchen. Sowobl der Gesang, als auch die Musikstück,, wurden recht lobens⸗ werth ausgeführt. Nach diesem zogen die Feuerwehr und die Gesangvereine in den Simon'schen Garten, wo man abwechselnd unter Gesang und Musik in Gesellschaft des! Herrn Kreisrath und vieler hiesiger Einwohner noch einige recht vergnügte Stunden verbrachte. Was den Abend noch besonders verherrlichte, war ein von einem hiesigen Bürger ausgeführtes Feuerwerk. Offenbach. In der Confetrenz höherer Staatsbahn— und Mimsisterialbeamten, welche Ende voriger Woche in Frankfurt abgehalten worden ist, soll, wie man den„Frkj. J.“ mittheilt, auch das Projeel der Erbauung einer Eisen⸗ bahn von Offenbach nach Darmstadt, sowie dessen Einfluß auf die Rentabilität der Strecke Offenbach-Hanau in Er⸗ wägung gezogen worden sein. Darmstadt. Das Gefängniß in Dieburg, in welchem seither die zu Gefängnißstrafen verurtheilten Frauensper⸗ sonen aus Starkenburg und Oberhessen ihre Strase zu verbüßen halten, ist in ein Arbeitsbaus umgewandelt worden, in welchem die der Landespolizeibehörde nach §. 362 bes Strafgesetzbuchs überwiesenen Personen unter gebracht werden. Die weiblichen Sträflinge des seitherigen Dieburger Gefäugnisses sind in die für Rheinhessen seither schon bestimmte gleichartige Strafanstalt in Mainz über- geführt Forden und werden in der Folge dort auch die zu „ 1 * Gefängniß verurtheilten Frauenspersonen der diesseltigen Provinzen ibre Strafe verbüßen. Darmstadt, 1. Juli. Heute feiert Herr Oberappel⸗ lationsgerichtsrath Eigenvrodt sein fünfzigjäbriges Dienst⸗ jubiläum und sind dem hochverebrien Jubilar von allen Seiten die wärmsten Glückwünsche entgegengebracht worben. Darmstadt. Die„Darmst. Ztg.“ schreibt:„Seitdem die Sommerwärme eingetreten, hat man hier zum ersten Male Muskitos beobachtet. Dieselben halten sich bis jetzt nur noch in den der Merk'schen Fabrik zunächst gelegenen Straßen auf und sind von unseren vaterländischen Schnaken leicht zu unterscheiden. Ihr Stich ist ungemein schmerz⸗ haft, und oft beginnt derselbe nach 8 Tagen auf's Neue zu brennen und Eiter abzusondern. Diese widerwärtigen Tyiere sind offenbar durch Droguen aus Neu-Guinea oder Brasilsen hierher verschleppt-worden und halten sich gegen⸗ wärtig' nur zunächst der Lagerfätte dieser Droguen auf, werden sich aber unfehlbar über die ganze Stadt verbreiten.“ Darmstadt, 2. Juli. Heute Nacht wurde ein „Bauernsänger“, seiner Angabe nach aus Polen gebürtigt, wahrscheinlich aber Mitglied der bekannten Mainzer Firma von einem Reisenden, dem er in einer unweit der Bahn gelegenen Wirthschaft eine nicht unbedeutende Summe abgenommen, mit Hülfe zweier Bahnbediensteten dingfest gemacht und harrt nun einstweilen hinter Schloß und Riegel der Dinge, die da kommen werden. Mainz. Die wegen des Brandes der großen Getreide⸗ Halle im Bahnhof der Hessischen Ludwigsbahn gegen den Miether eines Raumes derselben, den Kaufmann K., wegen Brandstiftung geführte Untersuchung scheint die nölhigen Anhaltspunkte gegeben zu haben, und so dürfte der Beschuldigte vor den Assisen des nächsten Quartals erscheinen. In der gleichzeitig von der Frankfurter Ver⸗ sicherungs-Gesellschaft„Providentia“ angestreglen Betrugs⸗ und Enischädigungs-Procedur sind die nöthigen Beweise nicht zu erbringen gewesen, und die Gesellschaft hat auf weitere Schritte verzichtet. Klein-⸗Winternheim, 30. Juni. Gestern Abend gerieth ein hiesiger, dem Trunke ergebener Mann mit seinem noch nicht ganz ein Jahr verheiratbeten Tochter⸗ mann in Streit, griff dabei zu einem Schußerkueip und erstach damit den even von der Arbeit heimgekehrten Schwiegersohn. Der Thäler wurde dereits gefänglich ein⸗ gezogen. Allerlei. Kransberg, 1. Juli. Zwischen hier und Pfaffen⸗ wiesbach soll ein 10jähriges Mädchen ermordet im Walde gefunden worden sein. Das Mädchen habe Gänse gehütet, als ein Kerl des Weges kam und das Kind mit in den Wald lockte. Dort hat er es wahrscheinlich mißbraucht und auf scheußliche Weise ermordet. Nähetes konnten wir noch nich! in Erfahrung bringen. Frankfurt. Die Franksurter Ruder⸗Gesellschaft hat vom„Club Nautique Gentois“ eine Einladung zu einer demnächst in Gent abzubaltene Regatta erhalten. Wir bemerken hierbei, daß die Ruder⸗-Gesellschaft unter 26 Ein⸗ geladenen, worunter Holländer, Engländer, Belgier und Franzosen sich befinden, die einzig deulsche derartige Ge⸗ sellschaft ist. Hofbeim. Der„Karlsruher Zeitung? wird ge⸗ schrieben:„Prinz Solms, ein entsernter Verwandter des Bischofss von Ketteler, empfängt eben dahier von einem Geistlichen die nöthigen Vorbereitungen bebufs Uebertritts zum Katholicismus.“— Prinz Solms ist auch ein Ver⸗ wandter des Exkönigs Georg. g K. Hanau. Den Friedbergern wohl bor Allen müssen wir vorher die Mittheilung machen, daß die Verwaltung der Franksurt-Bebraer Bahn au Exkrazüzen für das hiesige Mainthal⸗Sängerfest auf den 5. Juli, Sonntags, ver⸗ willigt hat: einen solchen um 8 Uhr 5 Min. Morgens von Frankfurt, Neckarbahnhof, ab; einen weiteren 1 Uhr 5 Min. Nachmittags von Sachsenhausen ab. Des Nachts geben dann noch 2 Extrazüge von bier in der Richtung Offenbach, Sachsenhausen um 8 Uhr 20 Min. und 12 Uhr. In Bezug auf die Preise der Plätze ist noch genauer hinzu⸗ zufügen, daß zum Concert allein nur 3 Klassen bestehen; 1 fl. 45 kr. für numerirten, 48 ke. für Sitz⸗ und 24 kr. für Steyplatz. Bon den zu allen Theilen des Festes be— rechligenden 1 fl Festkarten, welche in/ Dutzenden zu 6 fl ausgegeben werden, sind zu unterscheiden die 1 fl. 12 kr. Fesikarten. Während jene im Allgemeinen nur einen Sitzplatz zum Concert garantiren, hat man das Recht, auf die 1 fl. 12 kr.⸗Karlen sich süc 36 kr. Supplemeni⸗ karte auf einen numerirten Platz zu kaufen. Diesen Vortheil haben die 1 fl.⸗Festkarten nicht. Berlin. Ein Dienstmädchen, das am späten Abend bei der Familie eines Berliner Beamten„zugezogen“ war, erwartete am nächsten Morgen in der Küche gemütlich veim Frühstück das Erscheinen der„Madame“, um von ihr die Anweisungen zur Verrichtung der häuslichen Arbeiten entgegenzunehmen. Die Hausfzau trat auch bald ein und sagte zu dem Mäochen, das sie mit freundlichem Kopf nicken empfangen hatte:„Wenn Du mit dem Frübstück fertig bist, so komme in das Schlafzimmer“.—„Ach so— entgegnete darauf die„Neue“— wir duzen uns; das ist mir auch recht!“ Kelkheim, bei Soden, 29. Juni. Soeben durchlief die Nachricht von einem enisetzlichen Morde unser Dorf, welche die ganze Einwohnerschaft in die höchste Aufregung versetzte. Es wurde nämlich ein Mädchen, welches bei einem hiesigen Feldbacksteinbrennereibesitzer arbeitete, erst 21 Jahre alt ist, unweit unseres Docses in einem Korn⸗ acker lodt aufgefunden. Bei näherer Untersuchung sand sich ein Dolchstich in das Genick. Hoffentlich wird der Mörder seiner Strafe nicht entgehen. Schon ist ein der heule durch ihren lichen Schwi und U fländi Gang qualo der riges ——— Da 45 — E en gegen den —— Tbat dringend verdächtiges Individuum, angeblich ein Sachse, in dem nahe gelegenen Münster verhaftet worden und soll ein Geständniß gemacht haben. Die Motive dieser That find bis jetzt noch unbekannt. 0 Meran. Pfarrer Sellemond in Schönna bei Meran alte den weltlichen Schulinspector mit den Worten empfangen:„Sie kommen daher wie ein Dieb“ und wurde, deim Bezicksgericht in Meran wegen Ehrenbeleidigung be⸗ nagt, freigesprochen, weil-diese Worte, von einem Priester gesprochen, sich nach„morgenländischer Sprachweise“ als Ausdruck der Ueberraschung denken lassen. Das Kreis— gericht in Bozen ließ jedoch die orientalische Sprachweise als eine harmlose nicht gelten und verurtheilte Herrn Sellemond zu einer Geldstrafe von 50 Gulden. In Zu⸗ kunft wird sich der Hochwürdige wohl mit abendländischen Ausdrücken bei der Begrüßung des Schulinspectors begnügen. London, 29. Juni. Im Newgate-Gefängnisse wurde geute eine 42 jährige Frau, Namens Frances Stewart, zurch den Strang hingerichtet. Die Delinquentin hatte bren zwölf Monate alten Enkel— das Kind ihrer leib— lichen Tochter— aus Rache für eine ihr von ihrem Schwiegersohne zugefügte Unbill in der Themse ertränkt, und war wegen diesem Verbrechen, dessen sie theilweise ge⸗ fländig war zum Tode verurtheilt worden. Sie trat den Wang zum Schaffot gefaßt an, hatte aber anscheinend einen zualvollen Tod zu erleiden, da der neue offieielle Henker, der an Stelle des altersschwachen getreten ist, sein trau⸗ riges Amt etwas stümperhast vollzog. Das neue Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutschlands. Bekanntlich kommen vom 1. Juli 1874 an für die Beförderung von Personen, Reisegepäck, Leichen, Fahrzeugen und Thieren, sowie von Wütern auf sämmtlichen Eisenbahnen Deutschlands die Bestimmungen des neuerdings revidirten und vielfach abgeänderten Betriebs-Reglements für die Tisenbahnen Deutschlands zur Anwendung. Bei der großen praktischen Bedeutung, welche diese Bestimmungen für das mit, den Eisenbahnen verkehrende Publikum haben, wird es an der Zeit sein, auf die Abweichungen des neuen Reglements don den bisher geltenden Vorschriften aufmerksam zu machen. Was zunächst die Beförderung von Personen F. 7-23) des Reglements) anbetrifft, so liefern die allerdings nicht zahlreichen Abänderungen den irfreulichen Beweis, daß man bemüht ist, den ver— zändigen Wünschen des reisenden Publikums in seder Beziehung entgegenzukommen. Neu sind zunächst(§. 9) die Bestimmungen iber die Bestellung ganzer Coupe's der ersten zwei Wagenklassen. Während cguf Zwischenstationen janze Coupe's selbstverständlich nur dann bean— prucht werden können, wenn solche in dem an— zommenden Zuge unbesetzt vorhanden find; ist auf en Abgangsstationen bis spätestens zwanzig Mi— uten vor Abgang des betreffenden Zuges die Be— tellung ganzer Coupe's„gegen Bezablung böchstens w vieler Fahrbillets der betreffenden Klasse, als das Coupe Plätze enthält, zulässig.“ Diese nicht besonders klar ausgedrückte Be— timmung dürfte dahin zu verstehen sein, daß es em Ermessen des kompetenten Bahn- Beamten Stations- Vorsteher) unterliegt, ob ein ganzes Joupe auch gegen Bezahlung einer geringeren Anzahl von Fahrbillets, als das Coupe Plätze enthält, zu überlassen ist, während jeder Reisende as Recht hat, ein ganzes Couve zu fordern, wenn er für sämmtliche Plätze bezahlt. Uebrigens it der Reisende in keinem Falle berechtigt, mehr Hersonen in das Coupe aufzunehmen, als Fahr- lillets bezahlt sind. Eine andere nicht unwichtige Aenderung in emselben Paragraphen betrifft den Fall, wenn inem Reisenden der seinem Billet entsprechende Matz wegen Ueberfüllung des Zuges nicht ange— wiesen werden kann. Nach dem bisber gültigen Reglement hatte in diesem Falle der Reisende nur die Wahl, das Billet gegen Erstattung des ge— zuhlten Betrages zurückzugeben oder dasselbe gegen an Billet einer andern Klasse, in welcher noch Mlätze vorhanden sind, unter Ausgleichung des Vreisunterschiedes umzutauschen. Das neue Reglement läßt dagegen dies Wahl- techt des Reisenden nur in dem Falle eintreten, wenn„ihm auch zeitweilig ein Platz in einer jheren Klasse nicht eingeräumt werden kann.“ Innächst hat also jeder Reisende ein Recht darauf der höheren Klasse befördert zu werden, und zwar ohne den Preisunterschied bezahlen zu müssen, und nur in dem Falle, wenn auch in den höheren Klassen keine Plätze vorhanden sind, muß er sich entschließen, entweder die Fahrt aufzugeben oder sein Billet gegen Erstattung der Differenz mit einem Billet der niedrigeren Klasse, in welcher noch Platz vorhanden ist, zu vertauschen. Im F. 16 des neuen Reglements wird sodann humaner Weise auf eine weit verbreitete Schwäche der menschlichen Natur Rücksicht genommen. Der Reisende, welcher die Abfahrtszeit des Zuges ver— säumt, hat zwar nach wie vor keinen Anspruch auf Rückerstattung des Fahrpreises oder sonstige Entschädigung; es ist ibm aber gestattet, auf Grund des gelösten Fahrbillets mit einem am nämlichen oder nächstfolgenden Tage abgehenden Zuge zu reisen, wenn er sein Billet ohne Verzug dem Stationsvorsteher vorlegt und abstempeln läßt. Im F. 19 wird sodann eine Frage erledigt, welche oft zu den unerquicklichsten Erörterungen zwischen den Reisegefährten geführt hat. Auf Verlangen auch nur Eines Reisenden müssen die Fenster auf der Windseite geschlossen werden. Nur darüber, welche Seite im einzelnen Fall als die Windseite anzusehen ist, wird also in Zukunft noch diskutir: werden können.(Schluß folgt.) Verloosungen. Braunschweiger 20 Thaler⸗Loose. Ziehung am 30. Juni. Hauptpreise: S. 890 1 Nr. 35 20.000 Tülr., S. 6088 Nr. 33 5000 Thlr., S. 7217 Nr. 18 2000 Thlr. Meininger 7fl.⸗Loose. Serienziebung am 1. Juli. Serie Nr. 523 1943 1951 2848 3032 3126 3131 3147 3893 4110 4513 5052 5641 5987 6322 7599 7932 8343 8619 8710. Karlsruhe, 30. Juni. Bei der heutigen Gewinn- ziehung der badischen 35 fl. Loose wurden die Nummern 158801 158804 168844 194660 195291 215464 250518 277829 359520 und 359526 gezogen. Wien, 1. Juli. Bei der beutigen Serienziehung der 1854er Loose wurden selgende Serien gezogen: 178 263 373 496 846 922 1018 1161 1264 1272 1340 1527 1599 1622 1888 2205 2305 2321 2420 2627 2699 2834 2838 2911 3217 3398 3592 3814 3859 3990. Wien, 1. Juli. Bei der heutigen Ziehung der zster— reichischen Crediiloose fielen: 200,000 fl. auf Serie 545 Nr. 33, 40.000 fl. auf S. 2529 Nr. 52, 20,000 fl. auf S. 1651 Nr. 29. Ferner wurden folgende Serien ge⸗ zogen: 134 322 387 1219 1464 1562 1719 1895 2204 2301 2797 3179. Handel und Verkehr. Frankfurt, 1. Juli. Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostele per Cir. 1 fl. 50 kr. bis 2 fl. 36 kr., Stroh per Centner 1 fl. 45 kr. bis 2 fl.— kr., Butter 1. Qualität 38 kr., 2. Qualität 36 kr., Eier das Hundert 2 fl. 36 kr. Mainz, 2. Juli. Productenmarkt. Waizen per Juli 15 fl. 27 kr., per Nov. 13 fl. 57 kr. Korn per Juli 11 fl.— kr., per Nov. 10 fl. 15 tr., per Dec.— fl. — kr. Hafer per Juli 11 fl. 45 kr., per Nov. 10 fl. — ke. Rüböl per Oci. 20 fl. 10 kr. Naps per Sept. e 5 r. D. Frankfurt a. M., 2. Juli. Die Beunruhigung in finanziellen Kreisen über die ungünstige Lage der Nord— westbahn, wie sie durch die Intabulirung der Prioritäten beider Linien auf das ganze Netz geschaffen wurde, wodurch die Garantie 5% Rente der Nordwestbahnactien in Frage gestellt wird, lam in der gestrigen Abendbörse durch eine Deroute am österr. Babnenmarkt zum lebhasten Ausdruck. Es konnte natürlich nicht ausbleiben, daß hierdurch auch die andern Verkehrsgebiete, besonders der Speculations- markt, in Miileidenschaft gezogen wurden. Heute zeigte sich die Sümmung wieder weit becuhigter und fester und gestaliete sich sogar bei ziemlich lebhastiem Geschäft, im Laufe des Verkehrs die Tendenz, namentlich für Credit— actien, zu einer steigenden. Auch die Tendenz der aus— wärtigen Börsen war günstig. Creditactien bewegten sich zwischen 227¼—27¼—29 und 229½. Staats bahnactien gingen von 326/— 327¾. Lombarden blieben 142¾ Oesterr. Bahnen, welche gestern Abend stark rückgängig waren, holten heute ihre Coursverluste wieder ein oder hoben sich in Folge guter Nachfrage über ihren gestrigen Millagscours. Galizier wurden zu 265/ lebhaft gehandelt. Nordwest, welche im Abendverkehr von 173 auf 165 herab— gegangen waren schlossen heute 167; Elbthal blieben 74½. Von deulschen Bahnen gaben Alte Bayr. Ostbahn% nach. Prioritäten preishaltend. Ungarische Ostbahn ¼% höher bei regem Begehr. Banken stellten sich zum Theil höher, namentlich Deuische Essectenbank und Oesterreichische Nationalbank. Coursherabsetzungen ersuhren: Meininger, Rheinische Crebitbank, Frankfurter Bankverein, Provinzial! Disconto und Darmstädter. Nürnberger Vereinsbank gingen auf Pari. Silberrente sest. Von Loosen Ungarische Raab Gratzer, 1860er gefragt, Kleine Meininger angeboten. Von amerikanischen Prioritäten Rockford nachgebend. Von Wechseln London schwächer. ö Geld Cours. Franksurt am 2. Juli 1874. 5— ig,. fl. 9 34—36 Holländische fl. 10-Stücke.„ 9 45—47 Ducaten.„„ 5 32—34 Ducaten al marco 8„ 5 34—36 20 ⸗Frankenstücke.„ 9 25—26 Englische Sovereigns„ 11 50—52 Russische Imperiales.„ 9 42—44 Dollars in Gold.„ 2251 2% Danksagung. Für die Wiitwe des verunglückten H. Vogt dahier sind an milden Gaben eingegangen: Bei Kirchenrath Görtz: K. G. in N.⸗Flotstadt 3 fl. 30 kr., Dir. Dr. Matthias in Friedberg 1 fl. 45 kr., Pfarrvicar Buchbold in N.⸗Flor⸗ stadt 24 kr., Cb. G., W. J. und A. G. das. zusammen 1 fl. 42 ke., Ockan Buchhold in Ossenheim I fl., Professor Dr. Diegel in Friedberg 1 fl., J. A. Naubeim daf. 1 fl., Regierungsrath Trapp daf. 1 fl. 45 kr. Großh. Staate⸗ Unterstützungskasse 5 fl., durch A. K. Hirsch in N.⸗Flor⸗ stadt gesammelt in N.-Florstadt 26 fl. 7 kr.; bei Bürger⸗ meister Wagner: durch Karl Schmidt in Assenbeim gesammelt in Assenbeim 27 fl. 39 ke.; serner bei Bürgermeister Wagner: Löwenthals Witiwe in Bönfgadt 1 fl., Levi Hof⸗ mann daf. 1 fl., Maurer Wehner in Ilbenstadt 24 kr., C. H. Dauernheim 30 kr., Chr. Schäfer in Langssorf 36 kr., L. Adler in Friedberg 18 kr., Em. Oppenbeimer in N. Flotstadt 12 kr., D. Michel in Groß ⸗ Steinheim 18 ke., A. Stern III. das. 1 fl., Bürgermeister Best in Bruchenbrücken 1 fl. 45 kr. Indem wir sämmtlichen gütigen Gebern Namens der Witwe Vogt hiermit herzlich danken, erklären wir uns bertit, weitere Gaben anzunehmen. Nieder⸗glorstadt am 1. Juli 1874. Görtz, Wagner, Kirchenrath. Bürgermeister. Bad⸗Nauheim.— Kurhaus. Wochenprogramm für die Unterhaltungen vom 5.— 11. Juli incl. Sonntag den 5. Juli Harmonieconcerte der Kurkapelle von 7—8, 4—5 und 6—8 Uhr. Montag den 6. Juli Concerte von 7—8, 4—5 und 7-9 Uhr. Diensiag den 7. Juli Concerte der Kurkapelle von 7—8, 4—5 und 6—7 Ubr, Abends 8 Übe Extraconcert der Königl. Bayerischen Hofopernsängerin Fräulein Louise Hucks aus München unter Mitwirkung von Frl. Ernestine Abely, des Herrn Prosessor Julius Sachs aus Frankfurt und der Kurkapelle. Miliwoch den 8. Juli Concert Morgens von 7—8 Uhr, Nachmittags 4 Uhr Kinderball, Abends von 7—9 Uhr Concert. Donnerstag den 9. Juli Concerte von 7—8 und 4 bis 5 Uhr, Abends 8—11 Uhr Ball. Freitag den 10. Juli Concert der Kurkapelle von 7-8, Nachmittags von 4—9 Uhr großes Militär⸗Concert auf der Terrasse des Kurhauses, ausgeführt von dem Musik⸗Corps des 2. Großderzogl. Hess. Insanterie-Regi⸗ menis(Großherzog) Nr. 116 unter Leitung des Kapell⸗ meisters C. Krauße. Eutres 18 kr. Samstag den 11. Juli Concerte von 7—8, 4—5 und 6—7, Abends 8 Uhr Dilettanten-Theater, dritte Vor— stellung für öffentliche und wohlibätige Zwecke. Lustspiele: „Die vergessenenen Schube“ von M. Knauff und„Monsieur Hercules“ von G. Belly. Fauteuil 1 Tölt.— Erster Platz 1 fl. Die Plätze sind, so weit möglich, nummerirt. Accht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober— hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Coln. 2010 Mehrere sehr schoͤne Oleander-Bäume hat zu verkaufen Bad⸗Nauheim. Jean Basthnisen. 3 Faseleber, 2030 Landrace, 6 Monate alt, hat zu verkaufen Bönstadt. K. Alles. Ein braves Mädchen aus guter Familie wird für ein hiesiges Geschäft Naͤhere Auskunft ertheilt d. Exped. d. Anz. 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Preise der Plätze: Fauteuils fl. 1. 45 kr., Nummerirter Platz fl. 1. Billets sind zu haben an der Kasse des Kurhausee und in der Buchhandlung des Herrn Carl Bindernagel. Kurhaus zu Bad-Nauheim. Dienstag den 14. Juli 1874, Abends 8 Uhr, Concert Wal 8 in den Nauheimer Hochwald. 2027 1997 Belen a und den Herren Hermann Zimmer und Ehrlich. Ossenheimer Wäldchen. Preis⸗Kegel⸗Schieben! 2009 Dasselbe enthält 30 Preise: Erster Preis 30 fl. u. s. w., d Loos 6 kr.; vom 6. d. M. an können täglich Nachmittags Loose geworfen werden; nähere 1 freundlichst ein Ober⸗Nosbach den 2. Juli 1874. H. Mei 2014 Zu Hochzeitsgeschenken sehr geeignet: e r. Tortenschaufeln ꝛc. von fl. 2. 30 kr. an. Feste Preise, reelle Bedienung. L. Hanau, Hof-Uhrmacher und Goldarbeiter, 2023 Neue Matjeshäringe, per Stück 5 kr., ver⸗ kauft C. F. Walz. Im Feinwaschen und Bügeln 2002 empfiehlt sich g f Philippine Schönhals, geb. 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Walz, in 1961 re Georg Groß. Sonnen- und Regenschirme 1964 und Sommerpantoffel bei Reichelsheim Herrn Chr. Langheinz. Eeschwister Schloß. 1 e E nt a 1 7 e n 1999 Am 29. v. M. wurde auf dem Wege von Dor⸗ 2004 ein schwarzer Schäferhund mit langem Schweif heim nach Södel ein Paletot verloren. Der redliche und weißer Brust. Finder wird gebeten denselben gegen eine Belohnung an die Exped. d. Anz. abzugeben. Schäfer Kopp in Assenheim. bei Heinrich Diehl, Usagasse. Zwei brave Mädehen 1805 aus hiesiger Stadt oder Umgegend, welche das Kleidermachen erlernen wollen, können in die Lehre treten bei Geschwister Berg, Friedberg. Eine gut erhaltene Geige 1998 ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Expe— dition d. Anz? N 0 50 Todes- Anzeige. 2013 Verwandten und Freunden machen wir die betrübende Mittheilung von dem heute Morgen „ C Uhr erfolgten sanften Verscheiden unseres ge- liebten Vaters. 3 Karl Reitz. Fritz Reitz. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. 5. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdieust in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Knodt. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Vormittags: Herr Pfasrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Fritsch. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 27 und eine Beilage.) Kaffee⸗ und Thee⸗Servicen, Leuchter, Dosen, Theeseien, 4 1 ö bt Mestimmungen sind auf der Bahn angeheftet. Es ladet 1 Bel W. 2 ea Naurt! Russen Kalllie eder Stein imm 840 echte Schlof Olaser Weiß bi Speng pollen im nittenten Prozenten nission d wohnung üürgsens Gottesdienst in der Burg kirche: portofrei geichnunt drie 20 N soll in häußer meistbitte durch ihr (uf der duch ib! item öf Fri 2 Na D anfangen Walburg . die U dit chülung ditt — 1 sollen 01 nachfehe Maur. Stein Oraben Köhne Dale Da dußt 1 lark 24 N ten ene* N dereg:* b U r Nun e— „ eulage. erhejlischer Anzeiger. 2 78 4 Eu Vergebung von Bauarbeiten. Erklärun g. e cen, 2007 Die 1 f 6 1 ö a i dr dun„ e e eee 2008 In Folge einer von Herrn Beigeordneten Grödel in der letzten Sitzung des Gemeinderaths an mich 1 5 Maurerarbeit, veranschlagt zu 180 34 gerichteten Interpellation bezüglich des von mir unter der Aufschrift„Die Wasserversorgung der Stadt Russensteinlieferung 175— Friedberg“ veröffentlichten Aufsatzes und insbesondere gegenüber der Unterstellung des Herrn Grödel, als Kalklieferung 24— babe ich mit dieser Veröffentlichung den Gemeinderath zurücksetzen und andeuten wollen, eine so wichtige Angelegen⸗ Schornsteinrohre 27 30[beit sei vielleicht von demselben noch gar nicht oder nicht genügend behandelt worden, gebe ich die von Herrn Steinhauerarbeit 28 36 Gröôdel gewünschte Erklärung, daß mir so Etwas entfernt nicht eingefallen ist und auch nicht einfallen konnte. Zimmerarbeit 467 44 Ich habe im Gegentheil ausdrücklich gesagt, daß die Wichtigkeit des Gegenstandes schon längst erkannt und Dachdeckerarbeit 191 36 besprochen worden ist; ich habe erwähnt, daß schon längst Pläne zur Anlage einer Dampfpumpe vorbereitet seien Schreinerarbeit 227 48 und erläutert, warum bis jetzt von deren Ausführung abgesehen worden ist; ebenso habe ich hervorgehoben, daß Schlosserarbeit 66 32 schon mehrfach und wiederholt Versuche unternommen worden seien, um die Erreichung des Endzieles einer natür⸗ * Glaserarbeit 19— lichen Wasserleitung anzubahnen, aus welch' Allem doch wohl unzweifelhaft hervorgeht, daß mir nichts ferner 8 dt Weiß binderarbeit 249 25 lag, als die von Herrn Grödel vermuthete Absicht 1 der Verdedt Spenglerarbeit 21— Daß die Inbetrachtnabhme des von mir bezeichneten Quellenterrains schon vor mehreren Jahren im Ge⸗ —— sollen im Submissionswege vergeben werden. Die Sub⸗ meinderath in Anregung gebracht, über den Erfolg der Bemühungen der deßhalb Beauftragten aber ein Weiteres fascimme K. Iriedrich 5 Mech Eichelmann dmaschucl, hilt 8 rt 2 ladchen S. Betg, — ene Geige wiltet mittenten haben zu meiner Kenntniß nicht gekommen ist, als die Mittheilung, Seitens der betreffenden Verwaltung stehe ein ihre Offerten mit dem Abgebot in 0 3 4 J 0 g f de Hinderniß nicht im Wege, habe ich speziell zu erwähnen übersehen; übrigens habe ich dieserhalb überhaupt nicht Prozenten der Voranschlagssumme und Aufschrift„Sub— Steinhauerarbeit mission 1 Arbeit zur Herstelung der Direktor⸗ 8 anfragen wollen aus Gründen, deren Erörterung nicht hierher gehört, die aber erheblich genug sind, um wohnung im Schullebrerseminar zu Friedberg“ bis en Versuch zu rechtfertigen, womöglich auf privatem Wege die Aufnabme eines Nivellements und des unter Zuziehung eines sachverständigen Technikers auszuführenden Schürfens, für welch' letztere Arbeit die außer— längstens Mittwoch den 8. d. M., Vormittags 9 Uhr, portofrei bei unterzeichneter Stelle einzusenden, woselbst Zeichnung, Voranschlag und Bedingungen offen liegen. Friedberg, 1. Juli 1874. ö Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. 1 1 Hofraitheversteigerung. 2029 Montag den 13. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, oll in hiesigem Rathhause die den Georg Stein“ gäußers Erben gehörende Hofraithe nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Dieselbe eignet sich sowohl urch ihre vortheilhafte Lage im besten Theile der Stadt auf der breiten Straße dem Ratbhause gegenüber) als Lurch ihre geräumigen Hintergebäude, Kellerräume ꝛc zu edem offentlichen Geschäftsbetrieb. 0 Friedberg den 3. Juli 1874. ö Im Auftrag der Erben: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg nk ö ö Holz⸗Versteigerung. 2012 Donnerstag den 9. Juli 1874, Vormittags 9 Uhr unfangend, werden in den Freiherrlich von Ritter schen Waldungen zu Hof Hasselheck an geschältem Eichenholz: 31 Raummeter Prügelholz und 5762 Wellen Reisholz an die Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft ist im Distriet Hässelwald Ab⸗ Heilung Nr. 17 und 18. Friedberg den 2. Juli 1874. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsverwaltung zu Nuͤdesheim: Heidt. Arbeits-Versteigerung. 021 Mittwoch den 8. d. Mts., Nachmittags um 5 Uhr, ollen auf dem Gemeindebause in Hausen bei Butzbach nachstehende Arbeiten öffentlich versteigert werden: Maurerarbeit laut Kostenüberschlag 169 fl. 8 kr., 1 8* Grabenarbeit 288„ 40„ Roͤhrenlegen Nu„ 8 Deckplattenlieferung aus den Hoch⸗ Weiseler Steinbrchen 10„ 1 Buß bach den 2. Juli 1874. Me bger, Bezirks⸗Bauaufseher. Bekanntmachung. 216 Dienstat den 7. Jult d. J., Vormittags 10 Uhr, nerd ein der Gemeinde gehöriger Faselochse im Gemeinde— „us zu Ober⸗Rosbach öffentlich meistbietend versteigert. Ober Rosbach am 2. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Rosbach. Bleche r. Holz⸗Versteigerung. % Die am 2. d. Mis. abgehaltene Holzversteigerung hiesigem Gemeindewald, Distrskt Filzhardt hat die enehmigung nicht erhalten und soll nun Mitiwoch den 5, d. Mt., Vormittags um 9 Uhr anfangend, nochmals zesteigert werden. Das Holz lagert ganz nahe beim Schloß Ziegenberg und besteht aus lipps. 4 Naummeter Eichen Schäl⸗Prügelholz, 1 Ein Lehrling 4500 Eichen- Wellen bester Güte. nein meiner Druckerei eintreten. Großherzogliche Bürgermeisterel Fauerbach. * gewöhnlich trockene Wirterung vortrefflich geeignet erscheinen mußte, und welche ungenützt nicht versäumt werden sollte, ins Werk zu setzen. g Um dies zu können war aber notbwendig, ein bestimmtes Projekt der öffentlichen Besprechung und Prüfung zu unterbreiten, um, wenn dasselbe des Versuches werth erachtet werden sollte, behufs der Zusammenbringung der zu den benannten Vorarbeiten erforderlichen Geldmittel ein Weiteres veranlassen zu können. Dem erhobenen Widerspruche gegenüber werde ich nun hiervon absehen und Anderen überlassen müssen mit etwas Besserem hervonzutreten. Friedberg, 1. Juli 1874. Eduard Nuths. Adler-Linie. trecte Post-Dampfschifffahrt MB URC nach NEWVORK D ben HA ohne Zwischenhäfen anzulaufen, vermittelst der deutschen Post-Dampfschiffe I. Classe, jedes von 3600 Tons und 3000 effeetiver Pferdekraft, Schiller am 9. Juli, Lessing am 23. Juli, Herder am 6. August, Goethe am 20. August. Passagepreise: l. Czjüte Pr. Thlr. 165, 1. Casüte Pr. Thlr. 100, Zwischendeck Pr. Thlr. 45. Nähere Auskunft ertheilen die Agenten der Gesellschaft, sowie Die Direetion in Hamburg, St Annen 4. Briefe adressire man:„Adler-Linie in Hamburg“, Telegramme:„Transatlantic— Hamburg“. Für die Reise mit vorgenannten Postdampfschiffen ertheilt Ueberfabrts Verträge der von der Adler⸗ Linie für das Großherzogthum Hessen angestellte General-Agent W. Westenberger, Theilhaber der Firma: Carl Racké„ Cie. in Mainz, Carmeliterstraße 8. Vorschuß- und Ctedit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 757 An- und Verkauf von Wechseln des In- und Auslandes. An- und Verkauf von Staatspapieren, Eisenbahn-Actien und Prioritäten, Loosen ꝛc. gegen billige Provision. Einlösung von Coupons jeder Art. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß wir das Nachsehen aller verloosten und ge- kündigten Nummern von Anlehens-Loosen, Obligationen und Actien übernehmen. Dampf- Dresch- Maschinen 1399 mit Patent-Eisenrahmen aus der rühmlichst bekannten Fabrik von Robey& Comp. halten in großer Auswahl stets vorräthig Ph. Mayfarth& Comp., Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Ausverkauf. 1674 Einem geehrten hiefigen und auswärtigen Publikum zeige biermit ergebenst an, daß ich wegen meiner bevorstehenden Wohnunge veränderung das von mir seitber gehaltene Schubwaaren-Lager gänzlich räume. Bemerkt wird, daß die Preise, um mein Ziel rasch zu erreichen, den Fabrikpreisen gleich gestellt sind. Die Arbeiten sind alle dauerhaft von bekannter Güte und sehe daher einem zahlreichen Zuspruch entgegen. Achtungs voll L. Leopold. Bestellungen werden nach wie vor rasch besorgt. Göpel- Handdreschmaschinen, Futterschneid⸗ Maschinen 2 und Strumpfbänder zul e K. Friedrich. 24 in 10 verschiedenen Größen, für deren Güte garantirt wird(Probezeit 14 Tage), sind vorräthig in Ein rothscheckiger Faselochse,. der laudwirthschaftlichen Maschinen- und Geraͤthewerk⸗ 1976 17 Wonate alt, reiner berner Noce, fleht zu Hosenträger Fauerbach v. d. H. den 2. Juli 1874 Carl Bindernagel. stätte von 8 verkaufen bei R. Isenburger, Frankfurt a. W. Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Naͤhere Auskunft erthellt M. Isenburger, Friedberg. 8 7„Kcoi go Holz-Versteigerung. 2015 In dem Gräflich Solms-Roͤdelheim'schen Revier Wickstadt werden versteigert: Dienstag den 14. Il. Mts. in den Distrikten Haardt und Abtswald. 26 Raummeter Buchen-Scheitholz, 48 5 Eichen-Scheitholz 5 Buchen-Prügelholz. 24 10 Eichen Prügelholz, 52 5 Buchen⸗Stockholz, 78 1 Eichen⸗Stockholz, 150 15 Buchen⸗Reisholz, 120 Eichen⸗Reisholz, 30 Wellen Dornen. Mittwoch den 15. 1 Mts. in den Distrieten Hasenzahl und Dornberg. 1 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 4 5 Eichen⸗Scheitholz, 4 7 Buchen⸗Prügelholz, 8 1 Eichen Prügelholz, 32 5 Buchen⸗Stockholz, 52 4 Eichen⸗Stockholz, 250 5 Buchen-Reisholz, 100 0 Eichen⸗Reisholz, 1 Nadel-Reisholz, * 2175 Wellen Eichen⸗Durchforstungs-Reisholz, 875„ Nadel-⸗Reisholz, 600„ Dornen. Zusammenkunft am ersten Tage am Eingang in den Disirikt Haardt, am zweiten Tage am Eingang ig den Distrikt Hasenzahl. Anfang der Versteigerungen 8 Uhr. Wickstadt den 2. Juli 1874. Gräfliche Oberforsterei Assenheim. Schallas. Vorschuf-& Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) jedesmal Vormittags Ausweis pro Juni 18 74. Einnahme. Kasse⸗Beftand pro 1. Juni 1874 fl. 16996. 46 Wechsel„ 23818. 48 Depositen„ 7741.— Inkasso⸗Wechsel 3392. 38 Conto⸗Corrente A. 15000 9 Conto⸗Corrente B.„ 11566. 15 Auswärtige Correspondenten 1 90. 2 Giro„ 1674. 45 Spar⸗Einlagen„ 46637. 59 Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 83. 44 Reserve⸗Fond, Beitritt 5 7— Utensilien, Spareinlaßenbücher 7 4. 24 Wechsel⸗Zinsen 8 296. 17 Depositen-Zinsen 5 120. 32 Wechsel⸗Spesen 2 100. 51 Agio, Gewinn auf Sorten 5 8. 23 fl. 167457. 27 Ausgabe. Wechsel fl. 10285. 14 Depositen„ 5916.— Conto⸗Corrente A.„ 88504. 52 Conto⸗Corrente B.„ 16924. 36 Auswärtige Correspondenten„3219. 53 Giro„ 3000.— Spar⸗Einlagen„ Darlehen„ 4426. 6 Mobilien und Utensilien 5 8. 12 Wechselspesen 2 Wechsel⸗Zinsen* 262. 30 Unkosten* 105. 7 Kasse⸗Bestand pro 1. Juli 1874„ 17124. 36 I 167557 7 Eingang. Ausgang. fl. 159278. 57 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. fl. 111599. 14 „ 3199. 20 Wechsel⸗Conio⸗Cortent B.„ 3948, 7 „ Wechsel⸗Giro„ 4283. 25 2 3960. 18 Wechsel⸗Inkasso 5 384. 6 fl. 172377. 50 fl. 119811. 52 Mitgliederzahl am 31. März 1874 560 Eingetreten vom 1. April bis 30. Juni 1874 9 569 Ausgelreten vom 1. April bis 30. Juni 1874 6 Mitgliederzahl am 1. Juli 1874 563 Der Vorstand Fr. Hecht. Ermus. Ein braver Junge 1972 kann unter guten Bedingungen in die Lehre treten Bad⸗Nauheim. 2001 bei Heinrich Knieriem, Auis an die Herren Lehrer. Der seither im Selbstzerlage des Verfassers erschienene Hilfsbogen über die neuen Maße und Gewichte und das neue Geld— die neuen Münzen— im Vergleich zu dem Maß, Gewichts- und Münz-System im Großherzogthum Hessen von Fr. Schenk, Lehrer in Laubach, ist in meinen Verlag übergegangen und soeben in 2. vermehrter und verbesserter Auflage erschienen. Das Honorar fließt, wie bei der ersten Auflage, in Dadurch, daß das Hestchen stärker geworden ist, werden. Der Verkaufspreis beträgt jetzt 6 kr. die Kasse des Lehrerwaisenstifts für Hessen. Wegen der Bezugs bedingungen beliebe man sich hierher zu wenden. Friedberg im Juni 1874. Carl Bindernagel. Dampf ⸗Dresch⸗Maschinen 97/ V werden in allen Größen sofort geliefert von der Blumenthal'schen Maschinenfabrik in Darmstadt. Benten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt. Die Anstalt übernimmt: 1) Versicherung esteigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. 2) Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes⸗ s. w., sowie die Versicherung von Leibrente und zu Ausstaftungen u. Wittwen⸗Pensionen. wie auf den Lebensfall, 3) Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3½% und als baldigen Rück⸗ zahlung auf Verlangen. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgeltlich ver⸗ abfolgt, C. C. Weis, Buchbinder in Friedberg. J. J. Seippel, Particulier in Butzbach. in Nidda. Aug. Reuning II., Gemeinde- Einnehmer C. Volp, Gemeinderechner in Lich. sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt Adam, Lehrer in Lindbeim. F. Grosholz, Kaufmann in Vilbel. 191 26 werden angekauft und vzrkauft Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen durch den Großherzoglichen Hos⸗ Agenten Jacob Engel. Kor bwaaren 219 in schöner Auswahl und zu sehr billigen Preisen bei K. Friedrich neben der Post. Vieh⸗Versteige Vieh⸗Versteigerung. 2017 Der Unterzeichnete beabsichtigt den 9. Juli, Worgens 10 Uhr 1. 6 Kühe, davon 4 trächtig, 2 frischmilchend, 2 davon gelernt; 2. 3 Rinder, eins davon hochträchtig und gelernt, einen 1⅜ Jahre alten Faselochsen; 3. ein Mutterschwein mit 7 Ferkeln und 4 Läufern, 4. eine Ackerwalze, gegen gleich baare Zahlung versteigern zu lassen. Melbach den 2. Juli 1873. Frick. Durchsichtige Glycerinseife! 29 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilh. 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