Samstag den 3. Januar. sischer Anzeiger Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Areisblatt für den Artis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag urn Samseg. dem Mit Aussätze, und lokale Notizen, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. jährlich 141 kr. mit Bringerlohn, brechung eintritt. Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. und bemerkenswerthesten Tageebegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende landwirthschastliche und gewerbliche Mittheilungen, Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, geschäftliche Nachrichten, Das Abonnement betägt bel der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., Den verehrlichen Abopnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn Markt- und Cours- außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt intcressante Novellen und Erzählungen, Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberbessischen 2 welcher auch serner wöchentlich dreimal, sodann tine kurze Uebersicht der interessantesten Berichte, Verloosungen von Staatspapieren Gedichte, durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 4 kr. berechnet, bei Tabellen unt Ziffersaßz mit 3 kr. dier Anzeiger kann nach auswärts ouch durch Privotboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, 1 damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ nicht ausdrücklich die daltenen Ausschlusses der des Gesetzes bezeichnet wird, zur nochmaligen Be- rathung und Beschlußsassung zu bringen. Berlin, 30. meldet: Im Befinden des Kaisers statiten. Bismarck und heute den Haus minister v. Schleinitz. Berlin. Nach einer der„Elb. Ztg.“ auch über das Klerikalseminar in Limburg die Temporaliensperre verfügt, weil eine staatliche Re- vision desselben in dem von dem Ministet bea spruchten Umfange nicht zugestanden wurde. Es werden demgemäß die am 31. Dezember Zahlungen im Betrage von 1000 fl. für einen Seminai-Prosessor nicht mehr ausgezahlt werden. Berlin. Gegen die obligatorische Einführung det Post⸗ Packet Begleit- Adressen sind zahlreiche Proteste eingelaufen, da viele Leute, leicht im Jahre nur ein Packet absenden, ge sind, mindestens fänf Formulare zu kaufen. wird über die durch die Anwendung der gedruckten Begleit- Adressen in vielen Fällen entstebende Un- möglichkeit, dem Packet den zugehörigen Brief bei zugeben(3. B. bei Probe ⸗Flaschen), vielen Seiten geklagt. München. Gutem Vernehwen nach gedenkt das Cultusminislerium auf Acuderungen im Lehr- personal unserer Lycten binzuwirken. Seit 20 Jahren waren für diese Anstalten, an welchen der größere Theil des Klerus seine wissenschaftliche von Bildung erhält, die Bischöfe fast allen maßgebend, lassung der Prinzen von und so ist es gekommen, daß viele Lehrstellen mit Klerikern besetzt sind, für das höhere Lehramt bestanden haben. Es sollen nun alle jene geistlichen Lehrer, welche die pellation on über die Behandlung der Presse in gesetzlichen Vorbedingungen nicht erfüllt haben, den dem Belagerungszustande unterworfenen De— tnifernt und mit Steelsorgerstellen bedacht, bei partements. 5 künftigen Besetzungen aber weniger die von den Belgien. Gent, 30. Dec. Das„Bien Bischöfen wegen ihrer kirchlichen Obserranz em— public“ erzählt vom Empfang einer belgischen piohlenen Persönlichkeiten, als solche, welche das Katholiken-Oeputation, worunter ein Senator des Vertrauen der Staatsregierung haben, birück⸗ Königreiche, beim Papste, dem sie 100,000 Fre. fich tigt werten. als Peterspfennig überreichte Der Papst er- München. Von den 42 baperischen Wahl- widerte: ex zäble auf Belgien, das nicht wie ge⸗ kressen diesseits des Rheins bet nunmehr die l wisse andere„hbinkend Regierungen sei. December. Der„Reichs- Anz.“ Kirche f Der Kailser empfing gestern den Fürsten Gründung einer nationalen Kirche zu 9 6 8 welche viel- die Gründe der Maßregel hinzuzufügen, enöthigt die Auch die nicht einmal eine Prüfung Ar! ikel der neuen ledensalls den Beschluß der ersten Kammer, wonach Bayern, bezw. anderen Ländern angeworben worden Sneichung des im Regierungs- Entwurf ent- und sich in Bern mit weiteren Reisemitteln zur Ordens- Angehörigen Erreichung des ihnen bezeichneten von den Vollsschulen als Bedingung der Annahme lassen sollten. Zitles versehen Genf, 29. Dec. Hier katholische Geistliche aus Frankreich von Genf übergetreten, deren zur Mitglieder ist nach einer die Verbindung mit ihren Religions- Genossen in guten Nacht ein Fortschritt zum Besseren zu con- der übrigen Schweiz zu erhalten suchen, um zur gelangen. Frankreich. Parise, 29. Det. In der zu- heutigen Sitzung der Nationalversammlung wurde gehenden Mittheilung hat der Kultusminister nun auf nochmaliges Drängen des Finanzministers be- schlossen, die noch aus stehenden Amendements, sei es für die Debatte über die neuen Steuern, sei es für das Budget von 1875, verzubehalten, worauf das Budget der Einnahmen und Aus- fälligen gaben einstimmig(mit 642 Stimmen) genehmigt wurde.— Die Frau Bagainc's befindet sich mit ibren Kindern in Cannes, we ihr der Verkehr mit ihrem Gemahl vollkommen freigestellt ist. Paris. Wie die„Patrie“ meldet, entwickeln französischen Behörden längs der Schweizer Grenze seit einigen Tagen und infolge besonderer von Paris ergangener Befehle eine außerordentliche Thätigkeit. Jedermann, welcher das französsische Gebiet von dieser Seite betritt, wird der Controle unterworfen. Paris, 30. Dec. Der„Courrier du Havre“ meldet, Fürst Biemarck bestehe auf Dr. Bamberg's zum Consul in Hart. Versailles, 30. Dec. Nationalversamm⸗ lung. Der Kriegsminister legt einen Gesetzent vor, durch welchen die bisher provisorische Zu Orleans in die Armee Verschiedene hierauf durch eine Wu wurf in eine definitive umgewandelt wird. Steuern werden Ricard kündigt Annahme erledigt. sind wieder mehrere freien ohne strengsten Ernennung Inte Inter- Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Deutsches Reich. ultramontane Partei 35, die liberale 30 mit Holland. Haag, 31. Dec. Offcielle Darmstadt. Die Regierung bat die zweite Reichstags- Candidaten besetzt. Depeschen(ohne Datum) aus Singkel melden: Kammer rücksichtlich des Volksschul⸗-Gesetzts in be⸗ Das stark befestigte Kampong wurde nach hart⸗ sondetem Schreiben ersucht, falls diese sich nicht Ausland. näckigem Kampfe genommen. Auf Seiten der schon ohnehin veranlaßt sehen sollte, über die Schweiz. Bern. Hier haben sich schon] Holländer gab es 8 Todte und 78 Verwundete; letzten Beschlüsse der ersten Kammer überhaupt mehrmals Individuen bei der spanischen Gesandt⸗ auf Seiten der Feinde waren die Verluste beträcht⸗ nochmals in eine Berathung einzutreten, doch schaft gezeigt, welche für die carlistische Armer in lich. Ban Switeten, der auf seinen Brief an den Sultan ohne Antwort geblieben war, suhr fort, Provisionen und Kriegsmaterial anzubäufen, um den Kampf nachdrücklich wieder aufnehmen zu (tonnen. Der Feind litt Mangel an Reis. Die [Witterung ist günstig, die Cholera imm Abnehmen begriffen. Eine weitere vem 30. Dec. meldet: teiches Gesecht statt, in welchem 16 Tode und 60 Verwundete [Radjah Pedir hat dem Kraton 1500 Mann Ver⸗ stärkung zugeführt, worauf eine holländische Es⸗ cadre zur Züchtigung des Radjahs abgeschickt wurde. Depesche aus Penang Am 26. d. fand ein sieg⸗ die Holländer verloren. Der Der Ueberbringer der Briese Van Swietens an den Sultan wurde gesangengesetzt, die Bevölkerung hat sich der Regicrungsgewalt bemächtigt. Spanien. Madrid, 30 Dec. Die Ver- bandlungen zwischen Castellar und Salmeron sind abgebrochen. Die Regierung wird dem Vernehmen nach in der bisherigen Zusammensetzung am 2. Januar vor die Cortes tretea.— Der durch den Cantonal-Aufstand bisher verursachte Schaden beziffert sich auf über 200 Millionen Reale, die Beifreibungen der Carlisten in Navarra allein werden auf 20 Millonen angegeben. Madrid, 29. Dec. General Moriones und seine Armee daben Santona heute Morgen verlassen und sich nach Miranda gewandt. Die aufständische Junta von Cartagena bat sich an Bord der„Numaneia“ begeben. Die Insurgenten sind darüber unzufrieden und fürchten, daß die Junta sie verlasse und auf dem Seewege ent⸗ fliehen werde. Türkei. [Prinz Friedrich v. Konstantinopel, 30. Decbr. Hohenzollern wurde gestern gen. Heute hatte der russische welcher Donnerstag zur Ver- Petersburg vom Sultan empfan Ignatieff, nach Gesandte mäblungefeier Audienz beim Sultan. Rufiland. Petersburg. Die„Mesk. Russ. Zig.“ meldet ein Resormproject für die [Klöster an, wonach 1) die Zabl der Mitglieder für die städuschen Klöster beschränkt würde auf 18 für die erste, 13 für die zweite und 10 für die dritte Classe; 2) die Wadl der Klostervor⸗ stände den Mitgliedern selhst zustünde, ringer [Ausnahme(12 Kloster), wo dieselben durch die beilige Synode ernannt würden; 3) die Ad- ministration eines Klostere a oder lem Coadjutor vecbeten würd Ueber- — .. re schuß der Klostergüter zu wohlthätigen Zwecken, Unterstützung armer Geistlichen, Errichtung von Hospitälern, Vermebrung des Gehalte der Bischöfe verwendet würde. Wenn sich dies bestätigt, ebenso wenn es wahr ist, daß die heilige Synode alle eingegangenen Gutachten der Bischöse und Con- sistorien über das Reformproject der geistlichen Gerichtsbarkeit drucken läßt, so kann man sich der Ueberzeugung nicht verschließen, daß auch das Gebiet der Kirche in die Reformen der jetzigen Aera eingetreten ist, und zwar, wie es scheint, mit gutem Willen und Beistand der Betreffenden selbst, Aus Stadt und Land. regung vor, und Tausende von Menschen besuchten den Schauplatz der Kalastropbe, wo sich der Jammer der Hinterbliebenen in lauten Klagen kundgab. Tiflis. Ein Brief aus Tabriz, den das in Tiflis erscheinende armenische Blatt„Mshak“ veröffentlicht, meldet, daß daselbet große Aufregung durch die Hinrich⸗ tung von Mirza Pussuf Khan, eines der fähigsten und populärsten Staatsmänner Persiens, erzeugt wurde. Pussnuf wurde in Eucopa auf Kosten des Schahs erzogen und studirte einige Zeit in Paris. Bei seiner Rückkehr nach Persien brachte er Auszüge aus französischen Gesetzbüchern mit, die er ins Persische übersetzte und in einem persischen Gesetz-Codex verkörperte. Dieser Codex wurde vom Schah einem Comité unterbreitet, aber da man fand, daß der Zeitpunkt für Reformen nicht günstig sei, da die Hungersnoth, die drei Jahre lang im Lande wülhete, so eben ausgebrochen war, befahl er Pussuf, nach Astrachan Lauterbach. Auch aus unserer Stadhist eine Petition! an den Großberzog um Einführung der von der Synode sesigestellten Kirchenverfassung abgegangen. Dieselbe war vom Gemeinderathe, dem Kirchenvorstande und dem Schul— vorstande unterzeichnet. Darmstadt, 31. Dez. Am letzten Samstag Abend wurde in Lossen's Fabrik an der Tanne ein wiederholter und energischer Einbruchsversuch gemacht, der indeß durch die Intervention der Hofhunde vereitelt wurde. Die Diebe ergriffen die Flucht in die Tanne. Allerlei. Brüssel. Henri Vieuxtempe, der bekannte Violin⸗ virtuofe, ist von einem bedauerlichen Unglück betroffen worden. Ein Schlaganfall lähmte dem Künstler beide Hände, und er mußte in Folge dessen auch seine Lehrstelle am Brüsseler Conservatorium aufgeben. Shields. Von bier meldet der Telegraph ein tragisches Ereigniß, das in genannter Stadt die Weihnachts⸗Freude in tiefe Trauer verwandelt hat. Um 5 Ubr Morgens am 2. Weihnachts ⸗ Feiertage führte der Schleppdampfer „Gipey Queen“ etwa 50 Arbeiter den Tyne binauf zu ihrem Tagewerk. In der Nähe der Northumberland⸗Docks randete der Dampfer indeß auf dem Wrack eines ge— sunkenen Fahrzeugs und begann rasch zu sinken. Das Boot des Dampfers wurde unverzüglich berabgelassen, aber die Passagiere stürzten sich mit solchem Ungestüm in das- selde, daß es umschlug, und da der Dampfer 5 Minuten nach seiner Strandung unterging, befürchtet man, daß zwischen 20 und 30 seiner Passagiere ertrunken sind. Bis zum Abend hatte man erst 12 Leichen geborgen. Ju Shields herrschte den ganzen Tag hindurch große Aus⸗ zu gehen, um dort Lebensmittel für seine hungernden Unterthanen auf Staatskosten einzukaufen. Pussuf reiste nach Astrachan, gab aber nur einen Theil des ihm für den Ankauf von Lebensmitteln anvertrauten Geldes aus und behielt 16,000 Tomauns(circa 8000 L. St.) für sich selber, wodurch er den Tod von Tausenden von Menschen, die das Geld mit Brod verforgt haben würde, verursachte. Als der Schah von seiner Reise in Europa zurückkehrte, ließ er sofort eine Untersuchung über Pussuf's Verhalten einleiten und nachdem seine Schuld klar erwiesen worden, verurtheilte er ibn zum Tode. Ueber die Ausstellung Wetterauer In dustrieerzeugnisse zu Friedberg in 1874 im Oberhessischen Anzeiger von Zeit zu Zeit Mittheilung zu machen, dürfte entsprechend erscheinen demjenigen allgemeinen Interesse, welches diese Ausstellung bereits findet und fernerhin noch mehr erwecken wird. Das Ausstellungscomité hatte bereits bestimmt, daß den 4. Januar eine öffentliche Versammlung aller Interessenten stattfinden sollte. Da aber die Reichstagswähler⸗Versammlung dahier auf den 4. anberaumt ist, so wird das Comité den sol— genden Sonntag wählen, um über seine Wirk— samkeit und Erfolge Näheres und gewiß auch Interessantee mitzutheilen. Wir wollen hier nicht vorgreifen, sondern auf die bevorstehende Ver— sammlung aufmerksam machen mit dem Wunsche, daß dieselbe recht zahlreich besucht werden möge. Das sei jedoch hier bemerkt, daß unser Unter- nehmen diejenige Theilnahme, welche es nöthig hat, findet, sowohl von Seiten der Industriellen als auch von Freunden der Industrie. Wie Be⸗ hörden und Beamten die Ausstellung fördern helfen durch Aufmunterung aller Art, sowie in Beschaffung der Ausstellungslokalitäten, darüber spricht das Comité sich sehr anerkennend und dankend aus. Was dagegen die Ausstellungs- gruppe„Frauenarbeiten“ anbelangt, so sind dafür bis jetzt nur wenige Anmeldungen geschehen. Hoffentlich verschulden dieses nur die Vorberei— tungen zum Weihnachtsfest. Da dieselben nun vorüber, so werden jetzt die Vorbereitungen zur Ausstellung beginnen und zahlreiche Ausstellungs- erklärungen erfolgen. Was die Ausloosung betrifft, so wird dieselbe einen sehr freundlichen Abschluß für die Ausstel⸗ lung gewähren; denn die in Aussicht stehenden vielen Gewinne: Möbel, Kunst⸗ und Gebrauchs- gegenstände aller Art, Pianino's ic. bilden schöne und werthvolle Andenken an unser Unternehmen, das sich alle 3 bis 5 Jahre zum Segen der Wetterauer Industrie, ihre Fortschritte darstellend, wiederholen möge. Verloosung. Karlsruhe, 30. Dez. Bei der heutigen Gewinn ziehung der badischen 35 fl.-Loose fielen die 10 Gewinne a 1000 fl. auf folgende Nummern: 141131, 113281, 189498, 328662, 96826, 155417, 120286, 104972, 265609, 189464. Acht külnisches Wasset von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Cöln. —* 7 0* 1 Holzversteigerung. 3610 Montag den 5. Januar werden in den Freiherr— lich v. Franckenstein schen Walddistrikten Magazin und Engelsborn versteigert: 20,5 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 13 5„ Prügelholz, .. Aspen⸗ 31 7 Buchen⸗ und Eichen⸗Stockholz, 7650 Wellen Buchen⸗Reisbolz, 405„ Eichen⸗ und Birken⸗Reisholz, 5 Aspen⸗ und Nadel⸗* 3 Eichen⸗Stämme von 15—35 Centimeter Durch messer, 4—12 Meter Länge mit 506 Kubikmeter Inbalt, 45 Buchen⸗Stämme bis zu 36 Centimeter Durch⸗ messer und 9 Meter Länge mit 12,51 Kubik⸗ meter, 15 Eichen-Stangen mit 0,81 Kubikmeter, 125 Fichten⸗Stangen mit 1,74 5 Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Lang⸗ schneise im Distrikt Magazin. Dienstag den 6. Januar werden weiter im Distrikt „An der Sandkaut“ versteigert: 4 Raummeter Nadel⸗Prügelholz, 17 4„ Stockholz, 900 Wellen Nadel-Reisholz, 72 Weißtannen⸗Stämme von 15— 65 Centimeter Durchmesser, 6— 17 Meter Länge mit 32,11 Kubik⸗ meter, 0 109 Weißtannen⸗Stangen von 10— 14 Centimeter wurchnesser, 9—14 Meter Länge mit 13,47 Kubik⸗ meter. ö Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr im Distrikt„An der Sandkaut“. a 5 Credit bis 1. September 1874. Ockstadt den 24 Dezember 1873. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. Güter-Verpachtung. 34 Montag den 12. Januar 1874, Vormittags um 9 Uhr anfangend, läßt Hauptmann Friedrich Riedel von Darmstadt seine in der Bönstädter- und Ilbenstädter⸗ Gemarkung liegenden und auf Petritag 1875, 1876 und 1877 lethfällig werdenden Grundstücke(180 an der Zahl) parzellenweise auf eine weitere Bestandzelt von 12 resp. 11 und 10 Jahre, in dem Rathhaus⸗ saal zu Vönstadt verpachten. 5 25 Asphaltinastik- Dachpappe, 1870 zu Cassel prämsirt, liefert billig Lentze's Dachpappenfabrik in Einbeck, Provinz Hannover 1 1 1 Versteigerung von Straßenarbeiten. 2 Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg er⸗ forderlichen Deckmaterials für 1874 soll in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg am 29. Dezember 1873. 2 Der Versteigerun g Nr. der n e n — Ain N Bauauf⸗ — 7 der 2 1 b seher⸗ 6 Tag. Stunde. Ort. Local. Bezirke. Bauaufseher. 1[Montag den 5. Januars10 Uhr Morgens Butzbach Biebrauerei von 3 Hölzer. . J. Melchior 2[Mittwoch„ 7. Kd ig, 4 Nauheim Im deutschen Hoff 2 u. 3.[Weide u. Sünner. 3 Donnerstag„ 8. 5 E 7 Reichelsheim Zur Post 5 Stipp. 4 Freitag 9 ee Nee l Ilbenstadt Zu den 3 Hasen J 5. u. 7.[Konrad u. Stipp. 5[Montag 1 13 7 Okarben Wirthschaft von 6 Schäfer. H. Stößel 6 Dienstag„ 18 16 Ober⸗Eschbach Brüsseler Hof 42 Michel. 7[Donnerstag„ 15.„ 1 5 I Ober⸗Rosbach[Wirthschaft von 45 Kreß. Wittwe Ruppel. 8[Montag I, 9* 1 Bönstadt Chausseehaus 8. Jäger. 9 Dienseng„ Wan, 0, 5 Lindheim Gasthaus zum 9 u. 10.] Einheinhäußer u. Stern Mettenheimer. 10[Mittwoch 9 10 1 Büdingen Gasthaus zum. Klevenstäuber. Stern Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Geschäfts- machen, daß er vom 1. Januar 1874 an ein Eröffnung. 4 Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige zu Colonial⸗, Farb⸗ und Lederwaaren⸗Geschäft am hiesigen Platze, Ecke der Burg- und Schnurstraße, eröffnet und bittet derselbe unter Zusicherung prompter und reeller Bedienung um geneigten Zuspruch. Bad⸗Nauheim den 30. Dezember 1873. Jean Wörner jun. Zur bevorstehenden Ballsaison 3624 empfehle elegante Ballkleider, Schleifen, billigster Bedienung. Fächer, Coiffuren und Glacé-Handschuhe under Das Anfertigen und Verzieren der Ballkleider wird schnellstens besorgt bei J. Mannheimer. (Vormals L. Hirsch.) 6 a6 Wat unsert geben, desse das seinige sowodl geg der Freipen Ne Herrn An du Gott und 1. und Recht,“ sammt wat! unsert Pflie Sam 4. Januat Rechnun; lichst eingel Frit — * woft zating. Oder e 1 n 171 un Un — An die Wähler des 2. Oberhessischen Wahlkreises. Nachdem wir aus innigster Ueberzeugung und mit bestem Wissen und Gewissen in unserem Wahlaufruf allen Wählern unseres Wahlkreises als Reichstags-Candidaden Herrn Ober-Rechnungsrath Backe in Darmstadt empfohlen haben, theilen wir in nachstehenden 12 Sätzen kurz und klar unser Programm mit. Wir wollen und verlangen: 1) Bewahrung des verfassungsmäßigen Charakters des deutschen Reichs als eines Bundesstaates. ö 2) Eine den Frieden dauerhaft sichernde Politik. 3) Verfassungsmäßige Buͤrgschaften für die religidse Freiheit aller Reichs angehörigen. 4) Schutz der Rechte der Religionsgesellschaften gegen die Eingriffe der Gesetzgebung. 5) Das ungeschmaͤlerte Recht religtöser Erziehung und Eheschließung. 6) Herstellung des gestoͤrten confesssonellen Friedens. gegen die Ausbeutung des Volkes durch Wucher und durch 7) Gesetzliche Maßregeln trügerische Speculationen und Gründungen. 8) Verminderung der Steuern und der Militärlast. 9) Umgestaltung der Soclal-Gesetzgebung zur Rettung der bedrohten Gemeinden und zur Besserung der Lage des Arbeiter- und Handwerkerstandes. 10) Fürsorge für die durch Uebersteuerung und durch Mangel Landwirthschaft. 11) Ein freisinniges Reichs⸗Preßgesetz, um die Kundgebung der wirklichen Vol'swünsche zu ermöglichen. 12) Bewilligung von Diäten an die Reichstags-Abgeordneten, damit das allgemeine Wahl⸗ recht nicht wirkungslos sei. an Arbeitskräften bedrohte trägen concessionirten Vertretern und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz. Friedberg bei Chr. Hecht. Das ist unser Programm. Wir zweifeln nicht, daß alle wahrhaft freien Bürger Jes. uz bach, Auctlenater unseres Wahlkreises dasselbe zu dem ihrigen machen und demjenigen Manne ihre Stimmen a——— geben, dessen Charakter und Vergangenheit uns Bürge sind, daß dies Programm nicht nur— 2 2 das seinige sei, sondern daß er auch den Muth und die Fähigkeit habe, dasselbe zu vertreten, 2 inn S sowohl gegenüber der Gewalt, als gegenüber den falschen Vorspiegelungen jener, welche von 8 8 2 + 8 S238 3 der Freiheit den Namen geborgt, um sie zu entehren. 808 2 5 S 13 Als einen solchen Mann kennen wir und empfehlen wir Euch abermals den— 25 E gerrn Gber-mechnungsrath Backe in Dar 33832% 7— 2—— 2 2 jerrn Ober-nechnungsrath Backe in Darmstadt.“„ An die Wahlurnen denn, Ihr Männer von Stadt und Land, mit dem Rufe:„für S 2 8 8 2 2 3 8338 F Gott und unser großes deutsches Vaterland, für Kaiser und Reich, für Wahrheit, Freiheit— 2 5 522 3 2 805 2 2 und Recht,“ an die Wahlurnen am 10. Januar 1874, und lasset uns einstimmig und alle“— 2 8 e s sammt wählen, diesen unseren Reichstagscandidaten, und wir konnen dann sagen: wir haben— 822823883 S 8 EA 580 1 1 2—. 3 2 unsere Pflicht erfüllt.= 2 N e 75— 22 S888 823 *=— 2 2 2 22& 8— — 8 2 2 2 82— f 8 88 2 3 8 Einladung. 222 8 2 25 — S Samstag, den 3. Januar, Nachmittags halb 3 Uhr in Ilbenstadt und Sonntag den 5 E E S SAS g 4. Januar, Nachmittags 3 Uhr in Heldenbergen wird unser Candidat Herr Ober⸗— 3 2 5 Sunn S2 8 Rechnungsrath Backe Wahlbesprechungen abhalten, wozu hiermit alle Wähler freund- 2 5 8282 S 252 2 828 n* lichst eingeladen sind. 22 n 88 2 1 Friedberg den 2. Januar 1873. N S* 2 273 Das Wabhlcomité des 2. Oberhessischen Wahlbezirks. 2— ii ss N——— 2 3252323 SSS 25 —c rr“!!! 3 8 85722 883833 8 nne ne ik 3 ck 1 5 Ss 333 S8 8 338 Hamburg-Amerikanischt Packelsahrt-Actien-Gesellschast. 8 5 8 1 2—— 2 5 282 82 28 Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen 1 8 22 88 27 7 g 2858 228 2 S E HAuCRO& NEW- TORE 437 g f 1* 1 Sn 8 r 12 8 2 Geis. SS 8 E 8 vermittelst der Post-Dampsschiffe 5* S882 8 2 223313 b a 1 dolsatt 5 Fs As Frisia, 7. Januar. Thuringia, 21. Januar. Holsatia, 4. Februar 33 5„„ Westphalia, 14. Januar. Pommerania, 8. Januar. 8 8 8** 8 8 8 ö* 8 2 33 8 8 2 2— S— 1 329899 Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Cir. Rihlr. 163, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwiscchendeck 322 W 8 2 2 88— Pr. Ert. Rihlr. 55. 587 8* 8 8 28* S r a 88 S871 285 23 Näheres bei 82 2 728 dem Schiffsmakler August Bolten, Gm. Miller's Nachfolger, Hamburg. SNA sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ b 2. Eein Fabrikant 7 0* iner Fabritati Bohnen, Linsen 32 in neuer best kochender Qualltät bei ö Wilh. Fertsch. 1.— 5. und bangen. U Ueue türk. Zwetschen bel K. Friedrich 33 neben der Post. 104 Buß bach. Jacob Steinhäuser. Hetrenkragen indfeiner delleater Waare bel Wilb. Fertsch. 1 re E N In meinem Colonlalwaaren⸗& Leder-Geschäft und Erbseu eine Lehrlingsstelle zum sofortigen Eintritt offen. Mobiliar- Versteige tung 40 Oienstag den 6. Januer 1874 wollen die Erben des verslorbenen Förstersz Johannes Gröninger 111. von Ockstabt nachstehende Mobilfargegenstände erbver thellungshalber in der Behausung des Erblassers an den Meisibietenden versteigern lassen, alt 2 Kühe, 1 Wagen mit Zubehör, 2 Eggen, 1 Vorder- und 2 Hinterpflüge, 1 Fruchtfsegmühle, 1 Pfuhl faß und sonstige Oeconomlegegenstände; ferner 20 bis 30 Centner Heu, 10 bis 15 Centner Grummet, mehrere Fuder Korn-, Walzen- ur Gerstenstroh, circa 40 bis 50 Malter Kartoffeln, 6) bis 70 Centner Dickwurz; ferner 2 Kleiderssbränke, eln altes Clavier, mehrere Schränke, Tische, Stühle und Bänke, 1 Doppelflinte, 2 Hirschfänger, mehrere Betten, verschledenes Weißzeug, sowle Manns⸗ und Frauenklelder, 10 bis 12 Pfund Federn und ver schledenes Küchengeschirr. Anfang der Versteigerung um 9 Uhr. Ockstadt am 31. Dezember 1873. Großherzogliches Ortsgericht Ockstadt röninger Versteigerungs-Anzeige. 47 Montag den 5. Januar 1874, Vormittags 9½ Uhr anfangend, läßt Frau Ph Sieck es Witwe wegen Auf gabe shrer Oeconomie in ihrer Behausung nach verzeichnete Oegenstände versteigern: 1 Pferd, 10 Jahre alt, fehlerfrei, zum Ein⸗ und ö Zweispännigfahren, 1 einspännigen Wagen mit Kasten und Leitern, 1 Schaufelpflug, 1 S flug, 1 Kar⸗ toffelpflug, 1 Egge, 1 Fruchtfeg 1 Nangen⸗ ö müble, 1 Leierfaß, Hau⸗ und 1 bank, Retten, Pferdegeschirre, 1 Pfuhlfaß u verschiedene Oeconomie⸗Gegenstände. Sämmtliche Gegenstände sind im best nd Frledberg den 23. December 187 * In Auftrag: 39 welcher gesonnen ist, einen Theil f in billigere Gegend zu verlegen, gleichviel wo!— sucht sich mit Ortsde⸗ hörden oder Agenten in Verbindung zu setzen. Bedingungen wären vorhandene billige männliche, sowie weibliche Arbellskräfte, Post⸗ verbindung, gesunde Gegend und geeignete Localttäten. [Die Fabrikatlon, welche hübsch und gesund ist wird sehr lobnend für den Plaß sein 1 e betrieben wird Nur schriftliche Franco ⸗Offert verden dersick sichtigt und sind solche sud Chbickce J K.( J in das Annoncen Bureau der Jäger schen Buchdand lung in Frankurt a. zu sende 2 3 1— 4 ö N ö N b N — * ö 7 8 Wählerversammlung in Butzbach. Nachmittags 2 Uhr, findet im Saale des„Hessi schen Hof der von der freisinnigen Partei zum Abgeordneten vorgeschlagene Herr Dr. jur. 3611 Samstag den 3. Januar, der bevorstehenden Reichstagswahl statt, welcher aus Worms beiwohnen wird. “ eine Versammlung zur Besprechung B. Schröder Das Wahlcomité der Fortschrittspartei. Wählerversammlung in 3612 Sonntag den A. Januar, Nachmittags 3 Uhr, sindet im Saale der„Drei Friedberg. Schwerter“ eine Versammlung zur Besprechung der bevorstehenden Reichstagswahl statt, welcher der von der freisinnigen Partei zum Abgeordneten vorgeschlagene Herr Dr. jur. B. Schröder aus Worms beiwohnen wird. Das Wahlcomité der Fortschrittspartei. An alle Wähler des 2. Oberhessischen Wahlkreises 35 ist mit dem Motto:„Für Gott und Vaterland“ ein von der gesammten katholischen Geistlich; keit ausgehender Wablaufruf veröffentlicht worden, in welchem Herr Oberrechnungsrath Backe in Darmstadt als Reichstags-Candidat vorgeschlagen und empfohlen wird. Dem entgegen erscheint es als eine Pflicht, alle Diejenegen, welche Herrn Backe nicht kennen, wiederholt darauf aufmerksam zu machen, daß nach der ganzen Vergangenheit dieses Mannes, ins- besondere nach seinem politischen Wirken und Streben als gewesenes Mitglied unserer hessischen Ständekammer von ihm nichts anderes zu hoffen und zu erwarten sein kann, als daß er, wie bis⸗ ber, so auch im Reichstage ein unbedingter und eifriger Helfer und Genosse der Ultramontanen, dieser erbitterten und gefährlichen Gegner jeglicher wahren Freiheit und vornehmlich der in schwerem Kampfe endlich errungenen Einheit unseres deutschen Vaterlandes sein werde. Es wird hiernach den vernünftigen und aufgeklärten Wählern des Kreises nicht schwer fallen, sich zu enischeid en, wem sie ihre Stimme geben, ob einem fanatischen Vorkämpfer der reichs“ und frelheitfeindlichen schwarzen Internationale, oder einem sreigesinnten Manne, dem durch seine Wirk⸗ samkeit als Landtagsabgeordneter sowohl als in der Landes⸗Synode erprobten Dr. jur. Bernhard Schröder in Worms, der, wie er bisher auf Seilen des Fortschrittes und der Freiheit gestanden, so auch im Reichstage sest und treu zu Kaiser und Reich stehen wird. Wahlbesprechung in Dorheim A N — 36 Sonntag den 4. Januar Tanzkränzchen, ausgeführt von dem Nauheimer Musik⸗Verein. Anfang 7 Uhr.— Entrée für Nichtmitglieder 1 Damen fre. Glasbier. Ergebenst ladet ein Carl Kramm. Freiwillige Bürger⸗Feuerwehr. 43 Samstag den 3. Januar Generalver— sammlung. Tagesordnung: Tanzkränzchen.. Zusammenkunft präeis 8 Uhr in der a— Reichskrone. Der Vorstand. Veteranen- und Militärverein. 48 Heute Samstag den 3. Januar, Abends präeis ½8 Uhr, Generalversammlung im Philippi'schen Locale. Tagesordnung: Tanzkränzschen. Dex o f. st. g i d. Einige Gebrau Treber 49 können wöchentlich abgegeben werden bei 4 G. Steinhäußer. Ein gelbes Mutterhündchen 41 ist dem Unterzeichneten zugelaufen, sein Eigenthümer kann es in Empfang nehmen bei Friedberg den 1. Januar 1874. Großherzogl. Gendarm Lind. kum de Jamaica! Arrae de Batavia und feinste Punsch-Essenzen 31 bei Wilh. Fertsch. Göpel-& Handdreschmaschinen, Futterschneid⸗Maschinen 2⁴ in 10 verschiedenen Größen, für deren Güte garantirt wird(Probezeit 14 Tage), sind vorräthig in der landwirthschaftlichen Maschinen- und Geräthewerk⸗ stäcte von Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Pariser Pendules, Negulateure. 2 2 2— 2 12 5 Direkte Einkäufe. 3 2 Größte Auswahl. 1 T. Hanau, gof-uhrmacher K Goldarbeiter. 3 0 Reellste Bedienung. E 3 Feste Preise. 5 Bad ⸗Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Tapeten-Lager, 38 größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangleisten. 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