r en g N J ö 5 . 1 1874. Samstag den 2. Mai. M52. Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate Mai und Juni rann auf den „Obechessischen der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abennirt werden. Anzeiger“ bei — Amtlicher Theil. Bekanntmachung. 5 2 Zeichneneursus für Lehrer. Der Verein für Verbreitung von Volksbildung wird in den bevorstehenden Pfingsiserien wieder einen Zeichnencursus für Lehrer unter der Der Cursus wird am 26. Mai l. J. beginnen und 10 Tage dauern. Dielenigen Herren Lebrer, welche an dem Corsus Theil zu nehmen beabsichtigen, wollen sich bei Herrn Proftssor Kumpa dazier schriftlich anmelden und dabei ihre Wünsche bezüglich etwaiger Subvention zu erkennen geben. keitung des Herrn Proftssor Kumpa veranstalten. Darmstadt den 24. April 1874. Der Vorstand des Volksbildungsvereins. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Konrad Backes von Nieder-Rosbach wurde als Feldschütz für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- ungsblatt Nr. 22 enthält: I. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium zes Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Zedürfnisse der ioraclitischen Religlonsgemeinden des Ereises Lindenfels pro 1874. II. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium tes Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestieuung von Communalbedürfnissen in den Ge⸗ neinden des Kreises Alzey. III. Uebersicht der von Großberzoglichem Ministerium zes Innern für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestrtüuung von Communalbedürfnissen in den Ge— meinden des Kreises Gießen. IV. Diensinachrichten. Scine Königliche Hoheit der Breßherzog haben allergnädigst geruht: am 23. März den zudwig Jacob Mever aus Darmstadt zum Kanzlisten bei em Maschinen⸗Ingenieut der Main-Neckar⸗Eisenbahn zu nennen; am 26. März dem Schulamtes piranten Peter Höckel aue Wald Amorbach die 2. evang. Schulstelle zu Ungersvach zu übertragen; am 1. April den Oberst-Stall⸗ neister, Freiherrn Felix Maria van der Capellen van derkenwoude, in wohlgefälliger Anerkennung der von lemselben seit dem Jahre 1866 in seiner Eigenschaft als Anclionirender Obers⸗Hofmarschall geleisteten vorzüglichen Diensle, nunmehr auch, unter gleichzeitiger Belassung in inen Dienst⸗ und Gebalteverhällnissen als Oberst-Stall⸗ meier, zum Oberst⸗Hofmarschall zu ernennen] am 2. Ipril dem Schullehrer zu Asel, im Königreich Preußen, als den constitutionellen Rechten der Volksver— tretung entsprechendes bezeichnete. Auch über das Preßgesetz, das Reichepapiergeldgesetz und die übrigen von dem Reichstag erledigten Vorlagen gab er eine interessante Uebersicht, und sprach zum Schluß die Ueberzeugung aus, daß die abgelaufene Reichstagssession neben der Sorge für die äußere Sicherheit und militärische Stärke auch die innere Fortentwickelung des Reiches gefördert habe, und dasselbe auf dem besten Wege geblieben sei und bleiben werde, die großen sittlichen Aufgaben des deutschen Volkes zu lösen und den Culturkampf durchzuführen, der ihm aufgedrungen worden sei. Allgemeiner lebhafter Beifall lieferte dem Redner den Beweis, daß seine Ausführungen und seine politische Thätigkeit im Reichstage sich der vollen Zustimmung seiner Wähler erfreuen. Darmstadt, 27. April. katholische Pfarrer Seib vor dem Bezirlsstrafge— richte unter der Ankloge, im September v. J. durch eine zu Groß- Umstadt in der Christenlehre gehaltene Ansprache den Kanzel- Paragraphen (S. 130a) verletzt zu haben, indem er sich ge- äußert baben soll, den Tag von Sedan, bei — 30. April. Heute stand der Johannes Diegel, die evang. Schulstelle zu Deckenbach welchem dae Blut von 70,000 Menschen geflossen, leine sowohl der militärischen Stellung des Reichs, beamten ihre Aufgabe so viel als möglich er- leichtert werden soll. Abgeordnetenhaus. Einge⸗ gangen sind Vorlagen wegen Aufhebung des Homagialeides, Bewilligung von 60,000 Thaler für Pferdeschau- Prämien. Das Haus erledigte den Rest des Grundenteignungsgesetzes in zweiter Lesung nach den unerheblich modifitirten Anträgen der Commission und nahm den Gesetzentwurf über die Kosten in Auseinandersetzunge-Sachen unver- ändert an. — Im Cultusministerium ist man mit der Ausarbeitung von Vorlagen, detreffend die gesetz— liche Regelung des Kirchen vermögens zwischen alt- und neukatholischen Kirchengemeinden, und eines weiteren Gesetzentwurfs über die Verwaltung des Vermögens der katholischen Kirchengemeinden beschäftigt. — Der Religionslehrer Dr. Schöter in Posen, welchem wegen Unterzeichnung der Lopalitätsadresse an den Kaiser von dem Erzbischof Ledochowski die große Excommunication angedroht worden, wurde der„Ostd. Ztg.“ zufolge zum Director des königl. Seminars zu Fulda ernannt. — Die Regelung der Bankfrage, die nach der Regelung der Reichspapiergeld- Angelegenheit von malle r, unter Belassung seines Characters als Mülprediger bilhelm Verschbacher, die evang. Pfarrstelle zu Kelsterbach übertragen. Am 19. März wurde dem Pfarrverwalter 1 Meinhardt die katholische Pfarrstelle zu Hohen⸗ tee, Herr Dr. B. Schröder, vor einer dahier tem Schullehrer an der 3. evang. Schule zu Wörrsiadt, dohann Ludwig Hirsch, die 1. evang. Schulstelle daselbst, ter Schulamtsaspirantin Elisabethe Kempf aus Nieder Nörlen die obere katbolische Mäschenschulstelle zu Gau⸗ Ugesheim, am 4. April dem Müprediger und Schullehrer n der 1.(vang. Knabenschule zu Alsfeld, Georg Philipp de Stelle eines Lehrers an der 1. Mädchenschule zu Groß⸗ zerau und am 9. April dem evang. Pfarrer zu Merlau, ülzen, im Dek. Worms, übertragen. V. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der eoßherzog haben allergnädigst geruht: am 4. April den evang. Pfarrer zu Reichelsheim, im Dek. Erbach, Carl Aodhecker, auf sein Nachsuchen aus dem Dienste der evang. iche des Großberzogihums, mit Wirkung vom 1. Jun: 74 an, zu entlassen. Friedberg. Am 28. April erstattete der Aogcord nete des zwelten oberhessischen Wahlbe⸗ Agebaltenen Versammlung Bericht über die seit⸗ rige Thätigkeit des Reichstages und seine Stel— kung zu den wichtigen Fragen, welche demselben rlagen, insbesondere zum Militärgesetz. In Aigerer eingehender und durchaus sachlich gebal⸗ ener Rede(rörterte er die vorliegenden Verhält— isse und entwickelte die Gründe, welche zu dem annten Compromiß gesührt haben, das er als und an welchem der Besehl ergangen, den Papst Neuem in Angriff genommen werden sollte, ist seit u überfallen, werde er nie feiern, das könne kein einiger Zeit wieder der Gegenstand eingehender guter Katholik; das arme Frankreich sei gedemüthigt Bearbeitung im Bundesrathe. Es ist dabei auch worden, weil es sich von Gott abgewendet, allein in Erwaͤgung gezogen worden, eine Reichsbank es sei wieder umgekehrt, und in einem oder längstens selbstständig und abstiten der Organisation der zwei Jahren werde man sehen, wer siege. Seib preußzischen Bank zu schaffen, dieses Institut aber stellte die Beschuldigung als eine gröbliche Ent- nach wie vor sortdestehen zu lassen. stellung der Wahrheit bin und will in einem ganz;— Die im Reichstage verbliebenen acht elsäs— anderen Sinne gesprochen haben. Die Staats- sischen Abgeordneten haben beschlossen, auch im behörde beantragte die Erkennung einer Festungs⸗ nachsten Herbst an der Session des Reichstages haft von 3 Wochen, während Hofgerichts. Advokat theilzunebmen, wiewohl einige Stimmen unter Warthorst für Freisprechung plaidirte. Das Ur— theil wird am 4. Mai verkündigt werden. — Der Großh. Ober-Consistorialratb Linß ist von der Theologischen Facultät der Landes— ihnen der unerquicklichen Position halber dazu riethen, dem Beispiel der acht säumigen Protestler Folge zu leisten. — Die Kräfte des Fürsten Bismarck sind in universttät Gießen zum Doctor der Theologie erfreuliche Zustande begriffen und ist nunmehr honoris causa ernannt worden. die Hoffnung auf eine baldige völlige Genesung Berlin. Nachdem der Minister des Innern vorhanden. Immerhin dleidt jedoch noch eine zur Ausführung des Civilehegesetzes die vorläufigen große Schonung in jeder Beziehung geboten. Verfügungen über die Bildung der Amtsbezirke Fürst Fblodwig Hobenlohe tritt Mitte und die Berusung der Standesbeamten beschlossen Mat seinen Pariser Botschasterposten an; derselde hat, finden gegenwärtig commissartsche Beratbungen gebt von hier zunaͤchst nach München. zwischen den Ministern der Justiz, des Innern, Bonn. Die hiesige katholisch-theologische und des Cultus über weitere durch die Aus- Facultät hat in diesem Semester einen fast bei— führung bedingte Fragen statt, zuerst über die spiellosen Zuwachs erhalten. Satimtliche Tbeo- Fassung der Formulare, durch welche den Standes- logen des geschlossenen bischöflich Trier'schen Seminars sind nämlich hier eingetroffen, im Ganzen 25. Altkatholische Theologie-Studirende zählen wir bis jetzt 12. 5 Düsseldorf. Anfangs d. M. wird auch bier der biesige altkatholische Gottesdienst abge— halten. Die evangelische Gemeinde hat bereit- willig die Mitbenutzung ihrer beiden Kirchen ein- geräumt, welcher Beschluß vor einigen Tagen vom Coufistorium in Coblenz bestätigt wurde. Vor- läufig baben die Altkatholiken sich für die Eröffnung eines allsonntäglich stattfindenden Gottesdienstes entschlossen. Paderborn. Der diesige Bischof ist vom Oberpräsidenten v. Kühlwetter in Kenntniß gesetzt worden, daß er wegen Nichtbesetzung der mehrer wähnten sechs Pfarrstellen im Kreise Brilon eine Geldstrase von 3600 Thaler verwirkt habe, die nach weiteren vier Wochen, wenn bis dabin die Besetzung nicht erfolge, sich auf 1800 Thaler er- döben werde. Der Bischof bat erwidert:„Die Sachlage, wie ich sie in meinen früheren bezüg⸗ lichen Schreiben dargestellt, hat sich inzwischen in nichts geändert, mich macht in meiner Pflichttreue keine Strafe wankend.“ Dortmund, 26. April. Heute morgen fanden vor dem königl. Regierungs- Commissär Landrath v. Rynsch die Beitritts-Erklärungen zur altkatho⸗ lischen Gemeinde statt. Die Betheiligung war eine sehr rege, indem nahezu 240 Versonen ihre Mitgliedschaft amtlich zu Protokoll gaben. An ntuen Mitgliedern gewann die Gemeinde 20. Am 30. April sollte die Schule der jungen Reli— gions-Gemeinde eröffnet werden. Göttingen. Der Professor Ihering hat die Berusung nach Leipzig abgelehnt und verbleibt in Göttingen. Kassel. Die beiden gesetzwidrig angestellten Geistlichen der Diötese Fulda, welche wegen Vor- nahme von Amtshandlungen Gefängnißstrafen ab- zubüßen haben, sind aufgefordert worden, die Haft spätestens am 30. April anzutreten. Da dieselben dieser Weisung nicht nachzukommen gewillt sind, so wird ihre Inhaftirung„unter Anwendung von Gewalt“ erfolgen. Fulda. Das Organ der Ultramontanen in der Bonifazius⸗Stadt bringt in einer der neuesten Nummern scharfe Ausfälle gegen den Gymnasial— lehrer Krämer, welcher wegen Unterzeichnung der „RNatibor-Adresse“ vom„schwarzen Club“ mit dem Bann belegt worden ist.„Der Kriecher will durch sein Verhalten ein Profitchen machen!“ Die Meute bellt und man deutet bereits mit den Fingern auf ihn. Und doch soll der Mann seine Aufgabe als Lehrer des Gymnasiums erfüllen. Ems. Wie der„Rhein. Kur.“ aus sicherer Quelle vernimmt, wird der Kaiser von Oesterreich dem Kaiser von Rußland während seines dies- jährigen Kur- Aufenthalts dahier einen Besuch abstatten. Limburg. Der Geistliche Vogel zu Werschau ist wegen wiederholter Zuwiderhandlung gegen die Maigesetze in 58 Fällen angeklagt und wird am 8. Mai vor dem hiesigen Polizeigerichte zur Ab- urtheilung kommen.— Am 6. Mai hat der hie- sige Bischof zum zweiten Male vor der Straf⸗ kammer zu erscheinen. Gegenstand der Anklage ist: Besetzung der Pfarrei Werschau und des Missions⸗Vicariats Mörlen. Weimar, 28. April. Der Landtag ist gestern den Anträgen des Finanz- Ausschusses gefolgt und hat die Erträge aus den directen Steuern wesentlich höber angenommen, als die Regierung proponirt. Den von letzterer geforderten Abänderungen des Volksschulgesetzes trat der Land⸗ tag bei und damit darf dieses Gesetz als ver- einbart angesehen werden. Das Betriebs⸗Capital der Landescreditcasse auf 10 Millionen Mark zu erhöhen, wurde genehmigt, ingleichen wurden die Gesetze über Regulizung des Hebammenwesens, über die vor dem Reichestrafgesetzbuch erkannten Strafen, über Gehaltserhöhung der Beamten der Waisenversorgungs-Anstalt und die höheren Diäten der Beamten beim Schwurgericht angenommen. Endlich wurde noch der Beitrag zur Erhaltung des Henneberger Archivs in Meiningen bewilligt. Zehn Abgeordnete haben den Antrag eingebracht, daß an der Universität Jena, deren Frequenz sich bedeutend gehoben, ein Docent für Pädagogik an- gestellt werde. Frankenthal. Vorigen Sonntag wurde dahier der erste altkatholische Fottesdienst gehalten, für welchen das protestantische Presbyterium mit Genehmigung des Constistoriums bereitwilligst vie kleine protestantische Kirche eingeräumt hatte. Pfarrer Kühn, welcher die altkatholischen Ge meinden der Vorderpfalz pastorirt, celebrirte das Hochamt, Professor Friedrich, welcher eigens zu der Feier aus München gekommen war, predigte. Die Kirche war von Zuhörern vollständig gefüllt; es hatten sich nicht blos die hiesigen Altkatholiken, sondern auch viele aus der Umgegend eingefunden. Am Abend hielt Professor Friedrich einen Vor— trag über die altkatholische Bewegung vor einer zahlreichen Versammlung, welche seinen gediegenen Ausführungen mit großem Interesse folgte. Die Altkatholiken von Dürkheim hatten an den Pro— sessor Friedrich telegraphisch die Einladung ge— richtet, auch dorthin zu kommen; er konnte jedoch diesmal ihrem Wunsche nicht entsprechen, wird aber an Pfingsten Dürkheim besuchen. Heidelberg. Der hiesige altkatbolische Pfarrer Rieks ist von dem streitbaren Bischof Martin aus Paderborn mit dem Baan belegt und suspen— dirt worden. Ausland. Oesterreich⸗ Ungarn. Wien. Das der zweiten Lesung zumeist nach den Anträgen des Ausschusses. Zu§. 18 wurde ein von Fux angenommen, wonach die klösterliche Disciplinargewalt niemals angewendet werden darf, um die Befolgung der Gesetze oder die freie Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte zu hindern; zu§. 27 ein Zusatz Kopp's betteffs der perio⸗ dischen Visitation aller Klöster durch die politischen Landesbehörden. Die anderweitigen Amendements wurden abgelehnt. Frankreich. Paris, 30. April. Graf Arnim hat gestern dem Präsidenten der Republik sein Abberufungsschreiben überreicht. Großbritannien. London. Der Lohn- streit zwischen Pächtern und ihren Arbeitern nimmt immer größere Dimenssonen an In verschiedenen Bezirken haben die Pächter eine Arbeitersperre eintreten lassen. Die Vereine der Kesselschmiede, der Schiffsbauer, Cigarrenmacher, Eisengießer, Zimmerleute und Schreiner, Maurer und andere amalgamirte Gewerbe- Vereine baben ihren Mit gliedern eine Steuer auferlegt, um die ausge sperrten Arbeiter zu unterstützen. — Ein zahlreich besuchtes Meeting von Oeko- nomen wurde am verflossenen Samstag in Norwich abgehalten; dasselbe beschloß, eine„Farmers Defence Asseciation“ zu bilden und in keinem District eine Arbeitersperre eintreten zu lassen ohne vorherige Genehmigung des Central Comites. Einige der Redner sprachen sich äußerst entrüstet über das Gebahren der Delegirten der Arbeiter- Union aus. Spanien. Madrid, 29. April. Serrano meldet telegeaphisch: Die Feindseligkeiten haben wieder begonnen. General Concha nahm die Positionen von Munecas, Serrano verschiedene andere, um die Bewegung zu unterstützen. Das Feuer wurde bei Anbruch der Nacht eingestellt, morgen früh soll es wieder aufgenommen werden. Barcelona, 28. April. Die Carlisten- Anführer Pradis und Flix drangen mit 1500 Mann Alsorja(Provinz Tarragona) durch Verrath ein und erschossen den Alcalden und 26 Freiwillige. Der Generalcapitän befahl deßhalb alle aus Alforja gebürtigten, mit den Waffen in der Hand gefangenen Carlisten ebenfalls zu erschießen.— Prinz Alphons befindet sich in Catalonien. Somorrostro. Man hat aus zuverlässiger Quelle erfahren, daß in Bilbao keine Noth herrsche. Es sollen nur sehr wenig Menschenleben zu be. klagen sein und die Geschosse der Carlisten wenig geschadet haben. Daß die Stadt noch gut mit Lebensmitteln versehen ist, wäre bei der langen, nun bald 4 Monate andauernden Belagerung U Amendement nicht möglich, wenn nicht selbst von carlistischer Seite der Proviant Schmuggel betrieben worden wäre und der Eisenbahn-⸗Tunnel von Bilbao auf der linken Seite des Flusses(Indelo-Bilbao'schen Eisenbahn) dazu geeignete Gelegenheit geboten hätte. Am 2. Mai, welcher Tag in Madrid als ein Tag der Freiheit stets großartig gefeiert wird, will Serrano in Bilbao einziehen. Hoffentlich wird Dem so sein. Man erwartete bis zum 25. April energische Aufnahme des Kampfes und dürfte nun in kürzester Frist die Entscheidung kommen, ob die Regierungstruppen siegen werden oder ob Carlos in Bilbao einziehen wird. Italien. Parma. Hier ist es wegen der Theuerung des Brodes zu einem nicht unbedeuten⸗ den Kravall gekommen, gegen den Militär aufge- boten werden mußte. wieder heraestellt worden. Griechenland. Athen. 28. April. Zaimis wurde gestern vom Könige berufen, lehnte aber zu Gunsten Kumunduros ab, welcher heute mit der Bildung des Cabinets beauftragt wurde. Aus Stadt und Land. Friedberg. Die Hoffnungen auf den diesjährigen Erndtesegen sind durch die letzten Frofinächte meistens in Beziehung auf Obst zerstört worden. Wie bei uns, so haben im ganzen südwesrlichen Deutschland Nuß⸗ bäume, Kirschen, Birnen und Aepfel nicht unbedeutend gelinen. Auch dem Weinstock hat der Frost sehr geschadet, 1 daß die Hoffnungen der Winzer leider bedeutend reducirt ind. A Bad-Nauheim. Den Mahnruf an die Schul⸗ Abgeordnetenhaus erledigte das Kostergesetz in jugend in Nr. 51 Ihres geschätzten Blaues dürfte sich ganz besonders auch die ältere(in den sogenannlen Flegel—⸗ jahren lebende) hiesige Jugend sehr zu Herzen nehmen, denn nur von ihr mag die wiederholt vorgekommene schamlose Verunstaltung der Schrift an den Kurvereins⸗ bänken ꝛc. die gewaltsame Demolirung derselben her; rühren, auch dürfte derselben überhaupt ein eiwas be⸗ scheideneres Benutzen der Bänke, den Kurfremden gegen⸗ über, für die sie ja eigentlich aufgestellt sind, sehr em⸗ pfohlen sein, insbesondere aber auch das Unterlassen schlech t⸗ witziger Unterhaltun jen, das Absingen ordinärer Gassen⸗ lieschen ꝛc., womit sie sich beim Lagern auf den Bänken so gerne brüstet. Leider gibt's hiergegen kein anderes Mittel, als wie der Appel an den guten Gemeinsinn, welcher hoffentlich nicht ohne Wirkung sein wird. Gießen. Der gesammie Reinertrag der Oberhessischen Bahnen aus dem Betriebsjahre 1873 im Beirage von 39,863 ½ fl. wird zu enisprechenden Theilen dem Reserve⸗ Fonds und dem Erneuerungsfonds zugeschrieben, so daß auch diesmal der darmstädtische Staat für die gesammten Zinsen des Baukapials, fast eine Million Gulden— allein aufzukommen bat. Für das laufende Betriebsjahr scheint jedoch mit Rücksicht darauf, daß die Einnahmen wesentlich im Steigen begriffen sind, wäbrend die Aus⸗ gaben kaum über die vorjährige Höhe hinausgehen dürften, eine Aenderung zu Gunten der Staalscasse einzutreten. Darmstadt, 29. Apeil. Die heutige Nacht, in welcher dahier das Thermometer auf— 0,7 Grad sank, dürfte der so rasch und umfassend vorgeschrittenen Vegetation manchen Schaden gebracht haben. Wir dören, daß in vielen hiesigen Gärten die Reben erfroren seien, ebenso die Apfikosen, auf dem Lande hat der Frost besonders die Nußbäume mitgenommen. Ju anderen hiesigen Gärten lien die Reben nicht. Nachrichten von auswärts, ins⸗ vesondere über den Schaden an Felofrüchten, sind abzu⸗ warten. Darmstadt, 29. April. Prinz Alexander besuchte gestern mit seinem jüngsten Sohne dem Prinzen Franz Joseph die Messe und bereitete einer großen Anzahl von Kindern eine große Freude dadurch, daß er sie auf seine Kosten auf dem Carrousel fahren ließ. Spaßbaft war es zu seben, wie fich einzelne kleine Jangen an den ihnen unbekannten Prinzen drängten, um auch der Vergünstigung der freien Fahrt theilhaftig zu werden. Ptinz Alexander besuchte sodan noch die Bude, in welcher die„mysterißse Han,“ zu sehen ist. Diese schreibende Hand ist jedenfalls das Inleressanieste, was die diesjährige Messe bietet, und daher deten Besichtigung zu empfehlen. Darmstad i. Die„Nat.⸗ Zig.“ meldet: In der Nähe von Griesheim wird in der Kürze ein großartiger Arlllerie⸗Schießplatz hergetichtet werden, welcher ein Areal von mehreren Tausend Morgen umfassen wied. Die ganze Anlage wird nach neueren definitiven Bestimmungen am Nordostrande ausgedehnle Baracken, Wohnräume, Schmieden, Laboratorien 2c. erhalten und soll darauf berechnet sein, daß jeden Sommer vier Artillerie- Regimenter, darunter auch die Artillerie des würlembergischen und badischen Contingentis iöre Uebungen abhalten können. Mit der ungesäumten Aufführung der ziemlich soliden Bauten (Backsteinwände und Schieferdächer) ist das Hofbauamt in Darmstadt betraut. Die Anlage wird eine der groß⸗ artigsten in ganz Deuischland werden. 5 Darmstad i. Man erzählt, daß Diogenes seinen bölzernen Becher weggeworfen, als er sah, daß ein Knabe aus der hohlen Hand trank.— Es ist ein Glück, daß unser Zeitalter nicht mehr so denk! und sich nicht so eilt, des Ueberflü sigen sich zu entledigen— sonst dürfen Manche geneigt sein, iche Arme als Luxus zu betrachten; wenigstens beweist das Beispiel der zur Messe hier anwesenden Mund⸗ Die Ruhe ist inzwischen 0 Tummügen wuͤdt ph Belannüchat zu Montag ber Summe als Im daptblich. Er Biesbaden Uberg Oppen bels Sint, ist als * im Elsaf Sbeiner, ein Se liner, ist von Funkttich und duisigen Real sca —— Ftankfur Angs⸗Gtjäng kin Schlüssel Fräulein Fi helchet schon gugebracht, bar eite 5 in neut Mägle ungeftan Jan einer Tha: twissen wo. Speper. Dassernand de Stück eines Jenlimeter lan dom ssäduischen Igotischen Cab —— An den gewöf Jun zu Cor 1 m Abet 2 e de 5 dee E r 2 1 8 11 7250 D ————3à Munde, Unsilerin, die sich auf dem Ludwigsplatz producirt— aß der Mensch der Arme nicht bedarf, um die mannich⸗ lügsien Arbeiten mit Birtuosität zu verrichten.— Das Rädchen näht, schreibt, Krickt und fickt Alles mit dem und wenn im Allgemeinen die Damen ob ibret Rundfertigkeit berühmt sind, so muß man doch geslehen, aß diese Künstlerin in dieser Beziehung den ersten Preis erdient. Zugleich wird dem Besucher klar, wie Fleiß, Ausdauer und guter Wille auch dem widrigsten Geschick zu trotzen vermögen und den schlimmsten Schicksalsschlägen zin Trosiblick abgewonnen werden kann. Mögen darum echt Viele das ebenso interessante wie bedeutisame Schau- piel 2 das die bescheidene Bude auf dem Ludwigs⸗ Flatz birgt. armstads. Am 29. April stürzte bei einem Neu⸗ dau in der Soderstraße ein Keller zusammen. Ein weiteres Unglück ist hierbei glücklicherweise nicht zu beklagen. Mainz, 29. April. In der heuligen Generalver⸗ mmlung der Hessichen Ludwigs⸗Eisenbabn-Gesellschaft vurden folgende Beschlüsse gefaßt: 9 pCt. Gesammi⸗ widende, 250,000 Zuweisung zum Erneuerunge- Fonds der alten Linien, 12,630 fl. zum Reserve- Fonds ud 20,000 fl. zur Penfions Casst. Mainz. Am letzten Sonntag gebrauchte ein Commis aus Mainz in einem Eisenbabncoupe in scheinbar ange— kunkenem Zustande beleidigende Ausdrücke und Schimpf⸗ porte gegen den deutschen Kaiser. Anwesende Unterofficiere nachten bei der hiesigen Polizei die Anzeige und slellten bn persöhulich derselben vor. Unser Held hatte nun das Fergnügen, während der Nacht mit unserem Stadigefäng— ziß Bekanntschaft zu machen. Die Bemübungen seines Montag herbeigeeilten Prineipals, gegen eine hohe Fumme als Czution seine Freilassung zu erwirken, waren sergeblich. Er wurde der Kgl. Staatsanwallschaft in Viesbaden übergeben. Oppenheim. Der Dirigent unserer Realschule, Herr Sieiner, ist als ordentlicher Lebrer am Progymnasium zu abern im Elsaß commissartsch angestellt worden. Here; teiner, ein Sobn des verstorbenen Hof Historiographen Steiner, ist von Haus aus Jurist, war lange Zeit in —— und wurde nach 1870 zum Dirigenten der (sigen Realschule ecnannt. Allerlei. Frankfurt. Bei dem in dem biesigen Untersuch⸗ ings⸗Gefängniß sitzenden R. Frank aus Vilbel wurde en Schlüssel vorgefunden, welcher zu der Küche, wo Fräulein Frey ermordet lag, gebört. Der Verdächtige, gelcher schon 19½ Jabre seines Lebens im Zuchthaus gebracht, davon 15 Jabre ohne Unterbrechung, bat be⸗ bite 5 in neuerer Zeit durch ihn verübte schwere Dieb⸗ üble eingestanden, den Schlüssel will er irgend einmal m einer Thüre abgezogen haben, will aber nicht mehr pissen wo. Speyer. Im vorigen Monat fanden bei dem niedrigen Basserstand des Rheins Fischer von Altrip im Fluß ein Stück eines Mammuthsloßzahn; derselbe, 1 Meter 70 Jentimeter lang. in der Mitte 50 Centime ter dick, wurde zom städtischen Museum käuflich erworben und im natur⸗ storischen Cabinet ausgestellt. 4 Straßburg. Man berichtet, daß dort die Maikäfer in beispielloser Zahl erschienen sind; in südlicheren Gegen⸗ den des Elsasses hat man diese Frühlings⸗Gäste dagegen nut in einzelnen Exemplaren bis jetzt beobachtet. Metz. Ein Lolhringer(sie sind bekanntlich alle ein Lolh geringer und leichter als andere Leute) hat eine Lieb⸗ schaft und ist ihrer satt. Da mer zu seinem Mädchen nicht mehr kommt, geht sie zu ihm und findet ihn in der Kneipe angesäuselt; et bat sie von sern gesehen und er⸗ greift das Hasenpanier, sie immer hintet ibm drein. So geyt Jagd bei nachischlasender Zeit bis ins nächste Dorf, der Athem geht ihm aus, er sieht ein Gartenhaus und an dem Haus lehnt eine Leiter. Im Nu ist er oben und im Schornstein. Sie wird's doch nicht gesehen haben! — Sie hat's aber geseben und zwar zu seinem Glück; denn der Schornstein war u eng und er stack fest, er konnte weder herauf, noch hinunter und schrie jämmerlich. Da geht ein Offizier vorbei und wird von dem Mädchen flehenilich gebeten, ihren Schatz loszumachen; er lacht und schickte eine Patrouille, aber auch die bringt ihn nicht aus dem schwarzen Nest heraus, so fest war er eingeklemmt! Soldazen mußten den Schornstein zerschlagen, um ihn zu befreien. Das Pärlein kam auf die Wache. Leipzig, 28. April. Wie der„Volksstaat“ miltheilt, ist gestern hier der Strike der Schuhmacher ausgebrochen. Berlin. Windthorst der Vielredige ist jetzt der ge— sprächigne Redner des deutschen Reichstages. In 42 Sitzungen hat ker— genau berechnet— 66 Mal das Wort genommen. Dabei sind die vielen parlamentarischen Interjectionen, in denen Windthorst sich ganz besonders gefällt, und die fortwährenden Einteden, die er mit zwei Worten dem Inhaber der Nednerbühne zuwirft, nicht mit⸗ gerechnet. Seust müßte man von Tausenden von Aeuße⸗ rungen sprechen, die der große Windthorst in der abge— laufenen Session verübt hat. Er kann nicht schweigen. Sein„sebe wahr“, sein„nicht wahr“, sein„Oho!“, sein „Na na!“, sein„quod non“ findet sich Seite für Seite in dem stenograpßischen Berichte. Auffallend ist, wie schnell nach Windiborst die Zahl der einem einzelnen Abgeord⸗ neten angehörigen Reden hetabsinkt, von 66 und 35 gleich auf 30. Zu Worie ist überhaupt nur ein Viertel des Patlamenis gekommen. Drei Viertel haben sich damit degnügt, an der all Theil zu nehmen. New- York. Ein gewaltiges Unternehmen wird in Amerika vorbereiset, nämlich eine Kanalverbindung zwischen dem stillen Ocean und dem Cara sbischen Meere, wofür die Oerstellungekosten auf 61,400,000 Dollars veranschlagt sind. Wichita(Amerika). Ein 90jägriger Junggesell und ein 70jäbriges Mädchen sind mit einander durchgegangen, da man ihrer Verbeirasbung Hindernisse in den Weg legen wollte. Wenn junge Leute sich einmal das Heirathen in den Kopf gesetzt haben, so ist eben kein Halt mehr. Handel und Verkehr. Frankfurt, 29. April. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 27 fl., Nr. 2 25 ½ fl., Nr. 3 22½ fl., Nr. 4 18½ bis 19 fl., Nr. 5 16%—17 fl., Roggenmebl ¼(Berliner Marke) 19 fl., do II.(Berliner Marke) 13½ fl. Waizen effectiv hies. 17½ fl., Korn 12—13/ fl., Gerstie 13½ gemeinen Heiterkeit oder am Murren Pistolen 1 vis 14 fl.,* 11½—11%½ fl., Kohlsamen 16 fl., Erbsen 12— 14 fl., Wicken 10 fl., Linsen 12— 17 fl., Rüböl 38 fl. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo. Frankfurt, 29. Aptil. Der heutige Heu⸗ und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Cir. 1 fl. 36 kr. bis 2 fl. 24 kr., Sirob per Centner 1 fl. 36 kr. bis 1 fl. 52 kr., Butter 1. Qualität 40 kr., 2. Qualität 38 kr., Eier das Hundert 2 fl. 48 kr. Mainz, 30. April. Productenmarkt. Waizen per Mai 16 fl. 27 kr., per Juli 15 fl. 55 kr., per Nov. 14 fl. 20 kr. Roggen per April 11 fl. 35 kr., per Mai 11 fl. 30 kr., per Juli 11 fl. 6 ke., per Nov. 10 fl. 12 ke. Hafer per Mai 11 fl. 15 kr., per Juli 11 fl. 20 kr. Rüböl per Ma 17 fl. 20 kr., per Oci. 18¾ fl. D. Franfurt a. M., 30. April. In det heute be⸗ endigten Ultimo Liquidatton trat ein mehtmaliger Wechsel von Deport und Report ein. Ercditactien bedangen bei ziemlichem Stückelberfluß sogat einen kleinen Report, der sich indeß gegen Notiz wieder in einen Deport verwandelte, ein Beweis, daß eine Anzahl Spekulanten bis zur letzten Stunde mit der Abwickelung ihrer Engagements gezögert batten. Prolongationszinsen stellten sich bis 4½ Procent. Die Stimmung war bei Eröffnung des Geschäfis eine matte und eröffneten Spekulationseffekten unter ihren gestrigen Abendcoursen. Auf besseres Berlin wurde die Stimmung später günstiger und verkehrten Spekulations effecten in steigender Richtung. Creditactien hoben sich von 218 vis 221½ und schlossen noch 220½ mit 221½. Sidalisbabnactien bewegten sich zwischen 328— 31 und 330½, Lombarden zwischen 141 ½ und 142½. Letzlete lagen sehr matt. Oesterreichische Bahnen bekundeten wenig Leben. Buschtiehender Lit. B. sind 4 fl. höher. Von Prioritäten, welche in fester Haltung verkebrien, sind 30% 1 1 Staalsbahn und 4½% Bayr. Ofibahn böher. Banken waren ibeisweise etwas nachgedend. Staatsfonds fest. 1881er und 1882er Amerikaner eiwas besser. Loose still. Von Wechseln London und Wien schwächer. f Geld ⸗Cours. Frankfurt am 30. April 1874 Preußische Friedrichsd'or 1.—* o 15 9 36—37 Holländische fl. 10-Stücke. 5 9 45—47 Ducaten..„ 5 30—32 Ducaten al mareo„ 5 32—34 20⸗Frankenstücke 9 24½—25½ Englische Sovereigns„ 11 50—52 Russische Imperiales.„ 9 40—42 Dollars in Gold. 1 Aeccht kölnisches Wasser von Johann Maria Farina. Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober hessischen Anzeigers in Friedberg empfeble ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst. Johann Karia Farina in Cöln. Gesangbücher 2 empfiehlt in schöner Auswahl und zu reellen Preisen son den gewöhnlichen bis zu den feinsten Sor lein zu Confirmationsgeschenken empfieblt 13 ten in Sammt mit Silber und Elfen⸗ Carl Bindernagel. Das 25 Strohhüten, Sonnen-& Putzarbeiten jeder Art werden möglich sowie allen Arten egenschirmen K. Friedrich. st rasch und geschmackvoll ausgeführt. 2 Vorschuß- und Credit (Eingetragene Genossenschaft.) 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Burck übernommen habe und unter meinem Namen nächsten Sonntag den 3. Mai mit einer guten Restauration, sowie reingehaltenen Weinen, Bayrisch⸗ und Stein's Exportbier eröffnen werde. J. A. Schenk. 7 Bad Nauheim. Zur Eröffnung der Gartenwirthschaft Sonntag den 3. Mai Concert, ausgeführt von dem Nauheimer Musikverein.— Entree 6 kr., Mitglieder frei. Freundlichst ladet ein Georg König, Friedrichsstraße. J. Mannheimer vormals C. Hirsc 0 nüchst der Burg. Zur Saison empfehle ich: Reichhaltige Auswahl in Strohhüten, sowie Pariser Modelle. Sonnenschirme von 48 kr. an. Für Consirmanden: Corsetten, Kragen und Manschetten, gestickte Taschentücher, Unterröcke und Handschuhe zu äußerst billigen Preisen. in neuester Auflage und guten Einbänden stets vorräthig. 1371 1405 Putzarbeiten werden geschmackvoll und pünktlich— 130 1411 Tuch und Bukskin, Stoffe für Damenkleider in den neuesten Mustern, sowie alle zu diesem Fache gehörenden Waaren in reichhaltiger Auswahl empfiehlt Friedberg. S. Hirschhorn. 1324 Für bevorstehende Saison bringe mein Putz- und Modegeschäft in empfehlende Erinnerung und halte gleichzeitig eine schöne Auswahl Strohhüte& Sonnen: 7 schi irme zu den billigsten Preisen bestens empfohlen. J. H. Schmidt, 1426 bei G. Steinhäußer. Turnverein. 140m Samstag den 2. Mai, Abends 8 Uhr, General- versammlung im oberen Local der Reichskrone. All⸗ seitiges Erscheinen wird erwartet. Veteranen⸗ und Militär⸗(Krieger⸗) Verein Friedberg. 1423 Samstag den 2. Mai, Abends 8 Uhr, Versamm⸗ lung im Vereinslocale. Lehrerconferenz. Section Ockstadt. 1395 Mittwoch den 6. Mai. Die Mitglieder werden gebeten, ihre und die Gemeindebeiträge zum Lesezirkel mitzubringen. 1415 Auf allgemeines Verlangen findet Freitag den 22. Mai auf dem Selzerbrunnen, Station Groß Karben, Harmonie⸗ und Tanzmusik statt, freundlichst einladet P. Weitzel. 1418 Der Vorstand des Krieger-Vereins dahier erlaubt fich zur Oeffentlichkeit zu bringen, daß sämmtliche Kosten, welche bei der am 22. März d. J. stattgefundenen Fahnenweihe erwachsen sind, von unserem Ehrenmitzliede Herrn Rentier Stern dahier gedeckt wurden. Bad-⸗Nauheim im April 1874. Der Vorstan d. 1419 Vollständige Garnituren, Manschett⸗ und Kragenknöpfe in 50 verschiedenen Mustern zu sehr billigen Preisen. L. Hanau, Hof Uhrmacher und Goldarbeiter. Für Confirmanden 1410 empfehle ich eine neu angekommene Sendung von goldenen Vroschen, Ohrringen, Medaillons, Garnituren, Fingerringen, Kreuzen, Manschetten- und Hemdenknöyfen, Uhrschlüsseln, Haarkettenbeschlägen ꝛe. ꝛc. und bemerke dabei, daß ich durch sehr vortheilhafte Einkäufe in den Stand gesetzt bin zu äußerst billigen Preisen verkaufen zu können. Herm. Stadelmann, Uhrmacher und Goldarbeiter neben dem Hötel Trapp Strohhüte in großer Auswahl und neuester Mode billigst bei Heinrich Diehl, Usagasse. 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Während der Woche beginnt der Gottesdienst um Uhr. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Friedberg. vormals Fr. Hecht. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 18 und eine Beilage.) wozu 5 end ver let 6 N blaͤgen, sowlt ollen Donnerste f Funllaen ablung verkar dürgschein wird kwilligt. Hungen dt — Holz 0 853 Donner Fräflich Stolder dem Fuhrm m 17. Nin Fiablte Nußhel 93 Eichen S Centimtte B Buchen ⸗S meter die 1 Elen S. mit 0, Zusammen bald unweit d Gedern 5— Versie 219 Dienst krben des ver Uer Art— Instige* hrank und gause des 90 kastigem. Fried ber 15 Au 10 Der Vor küsebetha Hol im haden am fublgern abe amen Termin dla 8 8 jene anzumel lenenenan, lösluß m gens keint d. Fried derg b dei der g Aalag f N dat— N l— Junge 0 e Hberhessischer Ameiger. u ————————h Hofraithe- Versteigerung. Fi e S 18 Montag den 18. Mai l. J., n I Eine groß Sendung bell in hiesigem Rathhause die nachbeschriebene Hofraithe * 8 hi Bu 8 8 f f nan Photographie 15 Album, e markun ens Flur. Nr. Klftr. 2 f sowie 2 679,7. 69%. Hofraithe in der Stadt, 2 f 997 11040. Hosroithe daselbf. S c ret b f A b u m 55. Grabgarten daselbst. Friedberg den 30 Marz 1874. von den billigsten bis zu den seinsten Sorten ist soeben eingetroffen und empfehle solche Großhenzogliches Ortsgericht Friedberg. zu Consirmations⸗Geschenken bestens. Fou car. Bi d Car indernagel. Bekanntmachung. 1 2 2 eee Geschäfts Er öffnung. Schlosses zu Hungen beseitigte Thüren, Fensterrahmen 1191 Hiermit mache einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf hiesigem und Oefen, 2 noch brauchbare Scheuernthore mit Be— 1 9 i sblägen, sowie diverse andere Baumagazinsgegenstände Platze ein sollen Donnerstag den 7. Mai l. J.,, Vormittags dur, Kurz⸗ und Galanterie waaren⸗Geschäft uf Fürstlichem Rentamtsbüreau öffentlich gegen Baar ablung verkauft werden. Gegen vorschristsmäßigen eröffnet habe. 5 a an. g Vürgschein wird Zahlungsfrist bis den 1. September l. J. Mein Lager ist auf das Schönste und Allerneueste assortirt in Damen- und bewilligt. 1 28 Mont 107d Herrenbinden, Hemden, Kragen und Manschetten, Mulltaschentüchern, baumwollenen und seidenen Hungen den 28. April 187 Fürstliches Rentamt: Foulards, Fil-dEcosse-Pandschuben, Broschen, Obrringen, Ketten, Medaillone, Kra zen- und Man- D e. schettenknöpfen, Hesenträgern, Strompfbändern, Gummiballen, Zahn- und Nagelbürsten, Frisii⸗ Dee in m pfen, rag a f 1 8 2 und Aufsteckkämmen, Haar- und Kleiderbürsten, Parfürmerien; große Auswahl in Porte- Holz 2 Versteigerung. feuilles und Albums, Pfeifen, Cigarren und Cigarren Spitzen. Durch langjsbrige Thätigkeit . 1 J. sech in dem in dieser Branche habe die besten Bezugsquellen in Erfahrung gebracht, so daß in Stand gescetzt nnerstag den 2 n de 1 1 n a i 3 käslich Stolberg schen Revier Usenborn das nachstehende, bin, außerge 1 öhnliche billig 6 Preise zu machen und halte mich meinen werthen Gönnern n dem Fuhrmann Johs. Fischer II. von Ilbesbausen bei Bedarf mit reeller Bedienung bestens empfohlen. 17. März d. J. gekaufte, aber weder verbürgt noch Febertn Hochachtungsvoll zahlte Nußholz anderweit versteigert werden: 27 f 63 Eichen Stämme, 2— 3,2 Meter lang, 30— 94 Ludwig Falck, Centimeter dick mit 88,82 Kubikmeter, gegenüber dem Hötel Trapp. 25 Buchen⸗Stämme, 3—9 Meter lang, 24—77 Centi⸗— 5— i;— meter dick mit 26 80 Kubikmeter, 1 Erlen⸗Stamm, 8,8 Meter lang, 20 Centimeter dick 5 0. mit 0,28 Kubikmeter. 5 5 4 jen- Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Distrikt Hammer— Hamburg Auerihanische acket Actien Gesellschast. nald unweit der Hofmüble. Directe Postdampfschifffahrt zwischen Gedern den 27. April 1874. .... Hamburg und New⸗Nork Versteigerungs-Anzeige. Abfahrten jeden Mittwoch früh. 119 Dienstag den 5. Mal, Morgens 9 Uhr, lassen die Preise: I. Cajüte Thlr. 165., II. Cajüte Thlr. 100., Zwisckendeck Thlr. 45. Eben des verlebten Fräuleins Kritter dahier Mobilten Näheres bei der Art— Schränke, Betten, Spiegel, Küchen- und 1. 5 5 0 1* senstige Geräthschaften, insbesondere auch! Weißzeug S. J. B ot h 0 7 in M ain 3. DN rank und 1 Waschbüste— in ihrer Wohnung, im iniger Ger Agent für s Großbe De 1 5 J, ini Beneral- Agent für da hroßherzogthum en mause des Herrn Schlossermeisters Diener öffentlich alleiniger 19 ö 79 bherzog dessen, steigern. f und allein dessen Agent: Friedberg den 13. April* f 1053 Fritz Hecht in Friedberg. Sch waer z, Großh. Hoftaxator. Aufforderung. I 18 7580 193 Der Vormund der Kinder der verstorbenen Maria 8 Ehsabetha Holler, sowie Kaspar Holler von Bauern— 2 lem haben am 17. April l. J. ihr Vermögen ihren Claubigern abgetreten. Alle Gläubiger, welche im ge⸗ „ Kuünstliche Dünger. — 1— Anbekannte— haben binnen 3 Wochen ihre Forderungen NY g 1 N 0 95 0 I. 1 U 5 en jene anzumelden oder Einwendungen gegen die Ver— Tu Le f* 0** nigensabtretung vorzubringen, als dieselben sonst, unter g Afusschluß mit Einwand, bei der Vertheilung des Ver- 5 ö i nwe r.— 2 217 W* 11* 1 N Friedberg den 23. April 1874. 5 5 a 42 5 8 nögens keine Verücksichtigung finden Su U 1 08 1 at Ur K D ner rüch te aller g N er s 0 1 1. a 0 Lanbrichler. Eondgelsch!s⸗Assessor. Art pr. Ctr. fl. 2 30. 4. e t mach u n g. 8 5 di 37 5 C 5 35 kr 1 8, Wiesendünger pr. Ctr. l. 5—4 eilungen öffentlich an den Meistbietenden I 7——— 9 fl 4 30 eee zen Kali⸗Salze von fl. 1. 45 bis fl. 4. 30. Großherzogliche Rentamt Friedberg. e Chemische Fabrik Friedberg Ludwig Seibert. Arbeits„ Versteigerung. 1 Montag den 4. Mal, Nachmittags 1 Uhr, sollen nder Gemeinde Fauerbach b. Fr. nachstehende Arbeiten 4 i Lieferungen in Accord gegeben werden: 1 0 Brechen, Anfahren und Zerschlagen von 60 Kubikmeter Unterhaltungssteinen, ferner 1228 Eine große Parthie Herren-Anzüge, um schuell damit zu räumen, empfeble zu außer- Schreinerarbelt, veranschlagt zu 10 fl. 15 3 5 a g 1 7— Grvarbeiten resp. ere an zewöbulich billfgen Preisen; ebenso einige 100 Paar einzelne Buckskinhosen, neuster Schnitt, der Usa im Gesommtbetrag von 0„ von fl. 4. ab. H. Grüunubau m, Assenhelm den 30. April 1874. 1 Wen sck, Bezirks bauaufseher. Bad-Nauheim. Main-Weser-Bahn. 1425 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her⸗ stellung einer Umladebühne auf der Station Bockenheim, einschließlich Lieferung aller Materialien, veranschlagt zu der Gesammtsumme von 3308 Mark 22 Pf., im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Tapeten. 975 Mein auf das Reichshaltigste assortirtes Lager in Tapeten mit den neuesten und schönsten Mustern bringe ich zu den billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung. Masterkarten stehen auf Verlangen zu Diensten. Georg Groß. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift„Submission auf Herstellung einer Umlade⸗ bühne auf Station Bockenheim“ bis zum Submissions⸗ termin, am 11. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr bei der unterzeichneten Betriebs⸗Inspektion zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen, Kosten⸗ anschläge und Bedingungen eingesehen und die Sub⸗ missions⸗Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den W. April 1874. Königliche Betriebs⸗Inspekton II. Hey l. Lieferung für das Landeszuchthaus. 1403 Mittwoch den 18. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Landeszuchthaus Marienschloß 14 Centner frische Butter, sowie 9 Centner weiße und 1½ Centner schwarze Hammelwolle zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß den 29. April 1874. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direktion. Serib a Schulgelderhöhung. 1420 Es wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das Schulgeld für die Realschule zu Friedberg vom 1. April 1874 an für die Vorschule auf 36 Mark oder 21 fl., 3 unteren Klassen„ 48„„ 28 fle „„ 3 oberen 75 r 3 jährlich erhöht worden ist. Friedberg den 30. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo R e a f Verpachtung der städtischen Begrasungen. 1421 Montag den 4. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen die städtischen Begrasungen für das Jahr 1874 nochmals aber an Ort und Stelle öffent⸗ lich meistbietend verpachtet werden. Anfang am Rathhaustreppchen. Friedberg den 29. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouca r. Schafpferch⸗Versteigerung. 1422 Mittwoch den 6. Mai d. J.. Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schaafpferche öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 1. Mai 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou car. Bekanntmachung. 1391 Die gestern in hiesigem Stadtwalde, Distrikt Neut und Bauwald, abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Abfuhrtag auf den 30. d. M. destimmt worden. Abfuhrtage sind: Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag, von Morgens 7 bis 1 Uhr. Bad Nauheim am 28. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad⸗Nauheim. Schutt. ** Holz-Versteigerung. 1404 Montag den 4. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, werden im Nieder⸗Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 7, auf der alten Kaisergrube, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert: 1) 600 Buchen⸗Wellen, 2) 8160 Eichen⸗Birken⸗Durchforstungswellen, 3 125 Dornwellen. Die Zusammenkunft ist an der Kaisergrube. Nieder⸗Mörlen den 29. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Mörlen. Vorschuß⸗ X Creditverein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 1001 Durch Beschluß der General-Versammlung vom 28. l. M. ist die Dividende pro 1873 auf 10 Prozent festgesetzt: Dieselbe kann nach§. 74 und 75 der Statuten: J Der Reingewinn wird an die Mitglieder nach Höhe der von jedem auf seinen Geschäfts⸗ 8 antheil gemachten Einzahlungen und zugeschrieberen Gewinnantheile am Jahresschluß als Dividende gewährt, ausgezahlt oder dem Geschäftsantheile, bis derselbe die Höhe von 70 Gulden erreicht hat, zugeschrieben. §. 75. Bei dieser Berechnung wird der Geschäftsantheil bei jeden Einzelnen nur insoweit berücksichtigt, als er volle Gulden beträgt und nicht erst während des Rechnungsjahres um dessen Gewinnüberschüsse es sich handelt, entstanden ist; so daß also die während eines Jahres auf die Geschäftsantheile geleisteten Zahlungen erst bei Berechnung der Dividende des nächstfolgenden Jahres mit in Ansatz kommen, genommen werden. Friedberg, 30. März 1874. 8 Se 1 N r. e 1 Ermus. 5 ** Keuch- und Stickhusten bei Kindern sind sehr verbreitet und legen bei Vernachlässigung oft den Grund zu späteren hart⸗ näckigen körperlichen Leiden. „Mein Sohn von 8 Monaten, welcher an Keuch- und Stickhusten litt, wurde nach Gebrauch des „Trauben- Brust-Honigs von W. H. Zickenheimer in Mainz ganz davon befreit, weßhalb ich „diesen vorzüglichen Sast auf's Wärmste empfehle.“ Bärsdorf bei Kynau(Schlesien), 10. Oktober 1873. Gottlieb Trispel, Bauern⸗Gutsbesitzer. Dieses durch mehr denn 300 Anerkennungen genesener Personen aller Stände ausgezeichnete Haus⸗ mittel ist stets ächt zu haben in 3 Flaschenfüllungen in Friedberg bei Wilh. Sturmfels, Hofapotheker, in Butzbach bei A. Gimbel. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 26 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten Jacob Engel. Chemische düngerfabrin H.& E. Albert in Biebrich am Rhein, Turbinenmahlwerke von 200 Pferde⸗ Schwefelsäure⸗ und Superphosphat⸗ W ane eee zu Fabrik, Amöneburg bel Biebrich, 1234 empfiehlt hiermit alle Sorten Superphosphate mit und ohne Kali und Stickstoff für alle Bodenarten in plombirten Säcken unter voller Gehaltsgarantie und Controle aller Versuchsstationen zu billigsten Preisen. Lager bei Herrn M. D. Loeb in Friedberg, „„„ Franz Schneider in Butzbach, „.„ Carl Bauer in Assenheim. Dampf Eigene Phosphoritgruben in Nassau. Dresch- Maschinen 1416 Montag den 4. Mai, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Gemeinde Bruchenbrücken nachstehende Arbeiten und Lieferungen in Accord gegeben werden: fl kk. Brechen, Anfahren und Zerschlagen von 100 Kubikmeter Unterhaltungssteinen, ferner Maurerarbeit, veranschlagt zu 29 57 Steinhauerarbeit 42 40 Zimmerarbeit 7 58 Pflasterarbeit 6 2⁴ Lieferung von Mauersteinen und Pflastersand 32— Zusammenkunft um die angegebene Stunde bei Gast wirth Scheuner. Assenheim den 30. April 1874. Wenck, Baezirks⸗Bauaufseher. 1399 mit Patent- Eisenrahmen aus der rühmlichst bekannten Fabrik von Robey& Comp. halten in großer Auswahl stets vorräthig Ph. Mayfarth 8 Comp., Frankfurt a. M., Baumweg Nr. 7. Tapeten und Fenster⸗Nouleaux 1117 in reicher billiger Auswahl. Uothnageb'sche Fabrik und Handlung, Noßmarkt Nr. S,„Zum goldenen Brunnen“, Frankfurt a. M. Pelzwaaren, 1307 zur Aufbewahrung während des Som mers, nimmt unter Garantie und Feuerversicherun Den An-& Perhauf von Staatspapieren 8 entgegen J. Mannheimer, vormafs L. Hirsch. Friedberg. 1412 gegen geringe Provision besorgt wie bisher S. Hirsehhorn. vom 1. April ll. J. an an unserer Kasse gegen Vorzeigung der Contobücher in Empfang Auswärligt Giro Spat⸗Einla Darlehen Stumm⸗An! Reserve⸗ on lliensilien, E Vechsel⸗Zin Depofiten⸗ 3. Wechsel⸗ Spe Agio, Gew Vechsel Depesiien Conto⸗Cett Conlo⸗Cott Ausw irie Git Spar- Einl. Darlehen Auwallsche Nubien Dünidender Sunn Wechsellpe Unkoßen Kasse⸗Best Eingang. 1. 175547. 15 3351. 18 3548. 30 E 3829. 15 ——ä— 100 Jul 100 Neinen 205 ich wieder anmtreste, zr i we siither J 9 —— Na tg Jar r du nähren de Seng der „t u ming 1 n Ermus B lou Landwirthschaftli 652 sabldar. Durch Rescript Großherzoglich Hessischen Verkaufe genannter Hypotheken betraut. Auf Obiges bezugnehmend empfehle ich Herren Kapftalisten als eine besonders günstige, e Credit⸗Bank in Ministeriums des Innern vom 32. Frankfurt a. M. Hypotheken, sowie Theilbeträge derselben, werden unter unserer Garantie für Kapital und Zinsen abgegeben. Juli 1873 sind unsere Hypothekenscheine zur Anlage von Ge— nende, Kirchen- und Stiftungskapitalien verwendbar.— Für Friedberg und Umgegend 127 Herrn Eduard Hirsch mit dem Zinsen und Kapital sind an unserer Kasse ie Direktion. die 5% Hppotbeken-Antheilscheine der landwirthschaftlichen Creditbank zu Frankfurt a. M. den solide und mit Vorzügen begleitete Anlage; auch löse ich die Zinscoupons cin. Eduard Hirsch. Vorschuß- X Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genosseuschaft.) Ausweis pro April 1874. Einnahme. Kasse⸗Bestand pro 1. April 1874 fl. 13828. 42 Wechsel„ 19023. 22 Depositen„ 9605.— Inkasso⸗Wechsel„ 44647. 56 Conto⸗Cotrente 4. 13325. 39 Conio-Cortente B.„ 22487. 21 Auswärtige Correspondenten* 340. 20 Giro 4765. 29 Spar⸗Einlagen„39036. 54 Darlehen„ 1500.— Stamm⸗Antheile, Monatsbeiträge„ 1 Reserve⸗Fond, Beitritt* 3. 30 Utensilien, Spareinlagenbücher 1 3. 30 Wechsel⸗Zinsen 122 Depositen⸗Zinsen 9 174. 50 Wechsel⸗Spesen 0 78. 42 Agio, Gewinn auf Sorten 9. 55 fl. 188427. 37 Ausgabe.. Wechsel fl. 14060. 23 Deposiien„ 15280.— Conto⸗Cortente A.„ 72682. 42 Conto⸗Cortrente B. 9095. 22 Auswärtige Correspondenten„ 4506. 45 Gito„ 6000.— Spar⸗Einlagen„ 26993. 46 Darlehen„ 7236. 42 Anwalischasten 5 52 30 Mobilien und Utensilien 5 56. 8 Dividenden„ 2496. 42 Stamm⸗Antheile, Rückzahlung 5 231. 22 Wechselspesen 1 4. 49 Unkosten 5 27. 11 Kasse⸗Bestand pro 1. Mai 1874„ 14633. 17 fl. 8847. 37 Eingang. Ausgang. 1. 175517. 15 Wechsel⸗Conto⸗Corrent A. fl. 140710. 17 2351. 18 Wechsel⸗ Conio⸗Correni B.„ 1105. 50 3548. 30 Wechsel⸗Giro 5 3791. 18 7 3829. 15 Wechsel⸗Inkasso 3 584. 13 [ 165240. 10 fl. 152191. 38 Der Vorstand Fr. Hecht. Ermus. Inn belonderen Uachricht. J3⁰ Meinen verehrlichen Kunden die ergebene Anzeige, daß ich wieder eine große Parthie französischer Seiden— fammtreste, für Paletots geeignet, erhalten habe, welche ch wie seither bedeutend unter dem reellen Preise abgebe. — Mannheimer, vormals L. Hirsch. 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