ö e 1874. Dienstag den 1. September. M 103. —Oberhessischer Anzeiger. Die Petitzeile 4 5 2 Erscheint jeden — rh wird mit 4 Krenzern berechnet. Areisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag 3 0 Fur den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der N Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. an, S. 1 Dmaschinn 2 2 2 Amtlicher Theil. aschinen 1 ana P insbesondere Abschätzung der dabei Friedberg am 29. August 1874. . de Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 1„daß die noch nicht abgeärndteten Aecker und Wiesen mit von weitem erkenntlichen Strohwischen versehen werden und die Feldschützen und set. 9 Brundbesitzer sich bemühen, daß das Zuschauer Publikum solche Grundflächen nicht betritt; indem der hierdurch entstehende Schaden aus militärischen Fonds nicht vergütet wird. Erlassen Sie hiernach noch besondere Bekanntmachung in Ihren betreffenden Gemeinden. Trapp. Betreffend: Die Abhaltung eines Zeichnen⸗Cursus für Lehrer. Friedberg den 29. August 1874. An die Diets ech ul seseerst än d e. 1 Nach einer Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums des Innern wird auf Veranlassung des Vereins für Verbreitung der Volksbildung 22— 70 September l. J. unter Leitung des Herrn Professors Kumpa ein zehntägiger Zeichnen-Unterrichts-Cursus für Lehrer in Darmstadt ab⸗ Iehalten werden. 0. Sie wollen die Lehrer diervon in Kenntniß setzen und Denjenigen, welche sich an diesem Cursus zu betheiligen beabsichtigen, anempfehlen, „ wegen eines Zuschusses zur Bestreitung der durch den Aufenthalt in Darmstadt ihnen erwachsenden Kosten aus der Gemeindekasse schriftlich an Groß⸗ berzogliches Kreisamt Friedberg zu wenden. ö Großherzogliche Kreis⸗Schul-Commission Friedberg. Trapp. Zetreffend: Die Abhaltung eines Zeichnen⸗Cursus für Lehrer. Friedberg den 29. Augus 1874. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Bezugnahme auf das vorstebende Ausschreiben an die Ortsschulvorstände und unser Ausschreiben vom 28. August 1873, in Nr. 101 ee Kreisblattes von 1873 an Sie, sprechen wir die Erwartung aus, daß Sie sich, wenn Ihnen Besuche um Verwilligung eines Zuschusses aus der ud Grödel. Demeindekasse zu dem angegebenen Zwecke zukommen, bemühen werden, eine solche bei dem Gemeinderathe zu erzielen. — Daß die Ortsvorstände sich in dem einzelnen Falle zu tinem Zuschusse von etwa 20 bis 25 fl. aus der Gemeindekasse verslehen werden, iustist! lauben wir um so eher annehmen zu dürfen, als nach dem Art. 12 des Schulgesetzes vom 16. Juli l. J. das Zeichnen zu den Lehrgegenständen len n den Volksschulen gebört, die Ausbildung der Lehrrr hierin sonach den Gemeinden zum größten Nutzen gereichen wird. 1 der Hen Großherzogliches Kreisamt Friedberg 28 Trapp. n ane. N 5 16 8 fend: Die Einsendung der Verzeichnisse über die durch Beitreib der Gemeindeintrad l 0 5 7 f etreffen 8 2 We 7740 urch Beitreibung der Gemeindeintraden Friedberg am 28. August 1874. n et Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 1% in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bauernheim, Butzbach, Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, gad Nauheim, Nieder-Mörlen, Ockstadt, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Weckesheim, und Wisselsheim. N Der Einsendung der rubr. Verzeichnisse sehen wir binnen acht Tagen bei Meidung von Wartboten entgegen. Tir a p p. Dea e 2 1, rat l, Wegen der Mittwoch den 2. September stattfindenden Sedanfeier ist die Kasse des Mathildenstifts geschlossen, was zur Kenntniß — hermit gebracht wird. N Friedberg am 31. August 1874. Der Präsident des Mathildenstifts des Kreises Friedberg. ei 4. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Christian Bingel, Wilhelm Jehner, Georg Hofmann J. und Georg Jorg von Schwalheim wurden auf den Feldschutz far die Gemarkung Schwalheim verpflichtet. — i Deutsches Reich. wurden der Polizei-Commissariats-Aspirant Jacob Polizeicommissär zweiter Classe Wilhelm August Jet! Friedberg, 31. Augusf, 1 Uhr Nachmittags. Eckes aus Bingen zum Polizeicommissär dritter Classe Fresenius, zu Polizeicommissären erster Classe bei un e, Soeben kommt eine Depesche Sr. Königl, Hoheit bei der Polizeiverwaltung zu Mainz ernanntz am dem Polizeiamte Darmstadt ernannt und der Polizei⸗ t Großherzogs an, daß derselbe am Donnerstag 20. d. Mis. der ordentliche Prosessor Geheime commissär dritter Classe bei der Polizeiverwaltung — v eder hier eintreffen wird, und daß Se. Maj. Medicinalrath Dr. Wernher zum Rector der der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, Wilbelm 5 ur Kaiser am 11. seinen Besuch im Großherzog Landes. Universstät für die Zeit von Michaelis 18740 Schmehl, unter Anerkennung seiner langjährigen ell schen Schlosse zugesagt hat. Wir verseblen nicht, bis dahin 1875, am 22. d. der Kreisassessor bei dem treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt. auf zese freurigen Nachrichten sogleich zur Kenatniß] Kretsamte Mainz, Alfred Klietsch, zum Kretsassessor“ Lich. Bestemden erregt es bier, daß ein u serer Mitbürger zu bringen. bei dem Kreisamte Friedberg, der Kreisassessor suspendirter Pfarrer aus dem Erbach'schen in bie— 5 Dr. Andreas Breidert zum Kreisassessor bei dem siger Kirche predigt und sonstige kirchliche Func— — Darmstadt. Am 18. l. Mte. wurde der Kreisamte Mainz, der Kreisassessoc bei dem Kreis- tionen ausübt. Der geistliche Renitent scheint in Leasster und Hauptrechner bei der Großh. Staats- amte Friedberg, Wilhelm Haas, zum Polizeirath, dem Glauben befangen zu sein, daß Dasjenige, del, 5 fulden-Tilgungskasse, Geh. Finanzrath Carl] der Polizeicommissär zweiter Classe bei der Polizei- was im Erbach'schen verboten, in Oberhessen I Asgust Seederer, auf sein Nachsuchen und unters verwaltung der Kreisstadt Offenbach, Heinrich erlaubt sei. en Auerkennung seiner mehr als 50jährigen treu ge-] Seim, der Polizei- Actuar dei der Polizeiver“ Mainz, 28. Aug. Hr. v. Ketteler hat dem * vun seten Dienste in den Ruhestand versetzt. Ferner waltung der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, Festungs-Gouvernement die Erlaubniß verweigert, der Schlacht von Sedan, von dem Thurme des König von Bapern ist heute Abend abgereist. Fürst Frankreich. Paris, 27. August. Der am 29, d. M. in See, um an der biscapischen Küste und vor Bilbao zu kreuzen. 2 Türkei. Konstantinopel. Auch die Pforte sprach ihre principielle Bereitwilligkeit zur am Morgen des 2. September, dem Jahrestag Hohenlohe gab ihm bis zum Vahnhose das Geleit. Der Botschafter wird nunmehr Sonntag und zwar zunächst nach Berlin abreisen. Morgen macht derselbe dem Marschall Mac Mahon und dem Herzog Decazes Abschiedsbesuche. Doms Choräle blasen zu lassen. Die übrigen Theile des militärischen Programms, die Kanonen: Schüsse am Morgen ꝛc. kann der Bischof nicht verbieten, ebensowenig kann er verhindern, daß jetzt der Tag erst recht gefeiert wird. Das Ver⸗ balten des Bischofs wird obne Zweifel dieselbe— 28. Aug. Mac Mahon ist vergangene Wirkung üben, wie sein ähnliches im Jahre 1859 Nacht zurückgekehrt und hat im Palais Elysée bei der Schiller-Feier, die gerade ihm zum Trotz Wohnung genommen. damals recht allgemein war.— 28. Aug. Marschall Mac Mahon empsing Berlin, 27. August. Die Stadtverordneten heute den Fürsten Hohenlohe, welcher ihm den bewilligten in heutiger Abendsitzung den beantragten Dank des Königs von Bayern für das dem Könige Credit für die festliche Beleuchtung des Rathbauses von den französischen Behörden bewiesene Ent— bei der Feier des Tages von Sedan, und be- gegenkommen aussprach. Fürst Hohenlohe reist schlossen, den Magistrat aufzufordern, daß er in heute Abend ab. einer öffentlichen Ansprache an die Einwohnerschaft— Aus Perpignan wird telegraphisch gemeldet, auf die Bedeutung des Tages binweise. daß die Carlisten-Führer Segarra und Visconde — Stit einiger Zeit besiehr Herr Dr. Falkfde la Torre in Port- Vendres mit falschen Pässen sämmtliche hiesigen Gymnasien, um sich persönlich verhaftet und über Perpignan nach Perigueux von der Art und Weise zu überzeugen, wie be dirigirt worden sind. sonders in den höheren Classen der Religions-— Das„Journal officiel“ veröffentlicht die Unterricht ertheilt wird. Der brandenburgische Ernennung des Grafen Jarnae zum französischen Provinzial⸗Schulratb Klüx ist hierbei der ständige Botschafter in London. Begleiter des Ministers.( dem„Moniteur“ zufolge verletzten die Breslau. Um den von den Sotial-Demo- Carlisten wiederholt die sranzösische Grenze; als i g. 0 kraten am 31. Augast, dem Todestage Lassalle's, darauf das französische 25. Bataillon mobil ge- e A eee. 1 an dessen Grabe beabsicheigten Kundgebungen ver- macht wurde, berichtigten die Carlisten unverzüglich bafleste und wärmste Interesse für 1195 wirthschaftlichen zubeugen, hat der Vorstand der biesigen jüdischen ihre Stellung und zogen sich hinter die Grenze Verhälmisse, so daß wir hoffen dürfen, von Selen der Gemeinde beschlossen, am 31. August nur kleinen zurück. eee e finden, wenn 15 Welterau e en Bef Ki ofs 31 ö 7 5 4 zur energischen Selbsthülfe sich aufrafft, um nicht nur von t g 9 a 5 internationale Congreß hat seine Berathungen und Gewerbefleiß gualificirt zu sein für die großen in Dortmund. Durch Verfügung des Ober- heute noch nicht beendigt. Das Protokoll der dustriellen Wenkämpfe der Gegenwart und Zukunft bergamts wird der Betrieb der bedeutenden Kohlen- heutigen Sitzung werd bis zu der nächsten und Aehnlich N N e unserer hohen Seln estf 1 Befü es 2 244 ncht Si— en gewesen, als dieselben die Ausstellung verließen, nochmals e e e. Wasser en letzten Sitzung am Samstag oben Bae 130 Amte Aeisetgsud Pen Schuhen München 29. Auguf. Der König* 29 2 Ain g le& leminar, t Taubftummenanstalt und der Blindenanssalt 3 ben,. ö— 29. Aug. Die internationale onserenz wurden die späteren Stunden gewlomet. Es interessan Bayern ist gestern Abend 7¼ Uhr auf der hat gestern ihre Sitzungen geschlossen. Die Dele- die Herten in hohem Grade, die Axt und Weise näher Station Pasing eingetroffen und hat sich von da 5 t 8 5 10 tennen zu lernen, in welcher beide letzteren Anstalten die 1 258 1 girten haben mit Ausnahme der englischen und Kinder unterrichten. Mit dieser kurzen Mittheilung f der türkischen Bevollmächtigten das Protokoll unter 518 48 9 Straßburg. Der Bezirkstag des unter. füanel. Letztere 5 ich die eventuelle pänte Petter zee Wine uns 2 eee Elsaß hat seine Arbeiten beendet und zum Schluß Unterzeichnung vorbehalten. Unternehmen mit ihrem Besuche beehrten und dadurch, den Wunsch ausgesprochen, daß dem Reichslande Großbritannien. London. Die Vor- ihre Theilnahme an unseren wirlihschaftlichen Bestrebungen— eine gewisse Autonomie gewährt werde, namentlich sitzenden des Protestanten-Comites, John Murray 5 erkennen gegeben haben. eine besondere Verfassung und ein Provinzial⸗ und Rev. Badenoch, erhielten ein Dankschreiben 2 gefüllte Scheuern abgebrannt. Die in neuerer Zeit gon indem sie zugleich betonte, Oesterreiche Vorgang sei für sie maßgebend. ö Aus Stadt und Land. Friedberg, 30. Aug. Gestern beehrten der Herr Ministerpräsident Hofmann und die Herren Ministerial⸗ directoren v. Starck und Knorr, sowie der Herr Ministerial⸗ rath Reuling in Begleitung des Herrn Geh. Regierungs⸗ rach Fink die Wetterauer Industrieausstellung mil einem Besuche. Regierungsrath Trapp, Bürgermeister und Bei geordneten dahier hatten die Herren an der Eisenbahn em, pfangen und in die Ausstellungsräume begleitet. Hier begann sofort, nach einer kurzen Begrüßung durch daß zahlreich versammelte Ausstellungscomité, die een der aus gestellten Gegenstände. Die Herren sprachen 9 mals ihre Freude und Anerkennung aus über die vieserlei die, in der Ausstellung vereinigt, hier ein Gesammtbilb der Wetterauer Industrie gewähren. In dieser Beziebung ist den Herren von Darmstadt, wie schon vielen früheren Besuchern, die Ansstellung eine freudige Ueberraschung gewesen. Der Herr Ministerpräsident teilte übrigens auch die vielseitig bestehende Meinung, daß gerade in der Weiterau eine außerordentliche Anregung zur Hebung und zum Fortschritte der Industrie noihwendig gewesen, wel Darmstad t, 28. August. Vorgestern sind in Eberstadg ——1 Dieser 8 ee allen 125 des Fürsten Bismarck für das demselben anläßlich ange Ke 5 e r ver⸗ iedern unterstützt. Der Bezirkspräfident legte dez Mer S 105 5 anlassen, sein Hav und Gut zu versichern! 9 stutz zirkspräft gie des protestantischen Sympathie-Meetings übersandte Darmstad t, 20. Aug. Hosthenter⸗Director Werther ag VB ‚ i 177 1 8 g f gegen den 8 8 1 3 Bemerken Gedenk- Album. Fürst Bismarck sagt in dem ist seil heute suspendirt. Die Verhandlungen wegen der ein, daß derselbe die Competenz des Bezirkstags Schreiben, daß dieses Album in seine Hände kurz Pensionnung desselben sind im Gange. Die oberste überschreite. vor dem Versuche, seiner Wirksamkeit durch eine Leitung des Theaters ruht nun in den Handen des Ge— i 7 gi 8 eimerath Breidert. Mus Gewalthat ein Ziel zu letzen, gelangt 155 Gottes b. öchn i. O., 28. Aug. Bei dem beutigen Gewitter Ausland. Wille babe diese Absicht vereitelt, er hoffe mit schlug der Blitz in der Hostaite des Müllers Flath eim Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Die Nach- Gottes Hülfe den für das Vaterland begonnenen und zündete. Ein Stall und eine Scheuer brannten. richten, welche über den Gesundheits-Zustand des Kampf gegen den Ultramontanismus zu beendigen. Ilezel nieder. Das Wich wurde bis auf 1 55 Kuh, die in Ex- Königs Georg von Hannover aus Gmünden Et fiade in der Sompatbte des brilischen Volkes z cee wee ee einlaufen, lauten nicht günstig. Der depossedirte eine Ermuthigung zur Durchführung seiner Aufgabe. Niemand unterlassen sollte. b Monarch soll abermals nicht unbedenklich erkrankt ein.“ Spanien. Madrid. Die Carlisten bemühen Mainz, 27. August. In Sechtsbeim brach bent — Bei Brandeis in Böhmen werden umfassende sich redlich, ihren durch die ganze civilisirte Walt fer ente Wai e Ah 1 vortrefflichen, theilweise künslerischen Arbeiten und Waaren, Vorkehrungen für die großen Manöver getroffen, gebrandmarkten Gebräuchen treu zu bleiben. g welche bekanntlich daselbst in den ersten September- hat der carlistische Gouverneur von Biscaya einen die Weisenauer und die jungfräuliche Bodenheimer Feuer Tagen abgehalten werden. beimer sahen jedoch 908 phlegmatisch zu. Der Brand N a1 0 a ö 0 bedeutend. Etwa n9 Scheunen und 4 Häuser sind ein wie man jetzt erfährt, die tactische Aufstellung sie angehören, zu erschießen. Man ae 0 1 15 der Truppen die Schlacht von Königgrätz vor- Tarragona bedrohen die Carlistenführer jeden auf Wasser mußte in Weisenau geholt warden. Man wandde 0 der Eisenbahn Reisenden mit dem Erschießen. stati dessen, so viel vorhanden, Jauche an. preußische Armee, der andere Theil die österreichische 5 2 b 5 1 hisch 0. dem P. Kadel gehörige Scheuer nieder. Dieselbe wal Armee darstellen wird. Die drei höheren preußi- Carlisten Calahorra und dessen Umgebung ver- mu Frucht und Heu gefüllt. Entsiebung undekannt. Hahnke, welche den Manövern beiwohnen werden, Vallfogona erschießen. Die Gerüchte von einer sind bereits gestern hier eingetroffen.(bevorstehenden Ministerkrisis werden Seitens der“ Frankfurt, 31. Aug. Gestern fand eine sehr zahle erwitderte er Verirster Keup e er verzichte liebez ie August. Die Angriffe e des 125jährigen Geburtstages des Dichters zu 716 1 schi 160 1 i ö 5 auf die Lieferung von Gußstahl-Geschützen, als Carlisten auf Puypcerda waren gestern sehr heftig, Frankfurt, 29. Aug. Bei der beute in Amsterbalt Fabrikations-Geheimnisses annähme. Bei der zweiten sogenannlen — Gutem Vernehmen nach scheitert die Ab⸗ Zölle aufzuheben, an dem Widerspruch des un⸗ garischen Ministeriums, St. Gallens verlangen anläßlich der St, Gallener Verfassungs⸗Reoiston die Aufhebung sämmtlicher — Die officielle Erklärung der Vereinigten Staaten an dem internationalen Postcongreß theil— So um dem verheerenden Elemente Einhalt zu gebieten. Auch gen abg ein wer Ein erhöhtes Juteresse Crlaß von sich gegezen, worin befoblen wird, alle wehr waren anwesend und zu Löschung behilflich. Hechts— erhält dieses militärische Schauspiel dadurch, daß, Zeitungs-Correspondenten, gleichviel welcher Nation In der Provinz Raub der Flammen geworden. Das zur Loͤschung nöthige führen soll, so daß ein Theil der Soldaten die ü i Nach amtlichen Meldungen baben die Birkenau, 27. Aug. Gestern Abend brannte eines schen Officiere, darunter der General-Lieutenant lassen. Saballs lies wiederum 87 Zollbeamte bei g Allerlei. — Auf Anfrage der artilleristischen Commission Regierung als unbegründet bezeichnet. reich besuchte Versammlung im Gböthehause statt, um dat daß er die item angesonnene Mittheilung des ebenso führten die Belagerten einen erbitterten statigehabten großen Race trug die Frankfurler Rude sicht der cisleithanischen Regierung, die Getreide⸗ Schweiz. Bern. Die liberalen Katholiken Klöster des Cantons. nehmen zu wollen, ist nunmebr eingettoffen. Vertheidigungskamps. Die Breschen in den Mauern gesellschaft den Sieg davon. wurden von den Frauen der belagerten Festung mit Erdsäcken ausgefüllt. — 29. August. Nacht Zufuhr an Munition erhalten. Der bis- herige Verlust der Carlisten vor Puycerda wird auf 600 Mann angegeben, der in vier Divisionen formirte Rest erwartet Verstärkungen. Santander, 28. August. Die deutschen Kriegsscheffe„Albatros“ und„Nautilus!“ gehen Sibliotheken, Gärten, Muscen u. J. w. und von einer bei ö Die Nacht verlief ruhig. Heute früh waren die Frauen abermals bei Aus- besserung der Schäden an den Wällen beschäftigt, Puycerda hat während der jungen Race, siegte die Frankfurter Rudergesellschast und zwar mit 30 Bootslängen. Rom. Wir lesen in der„Correspondance France italienne“:„In einer Zeit, in der die öffentliche Auf, merksamkeit auf das Loos des freiwilligen Gefangenen d Valican gerichtet ist, dürfte es vielleicht von Interesse seil die Welt daran zu erinnern, daß das„Gefängniß“ deb Valicans größer ist als die Republik San Marino, als die Republik Andora und als das Fürstenthum Monaco denn dasselbe enthält 2 Capellen(die Sixtinische und da Paulinische), 15 große Solons, 20 geräumige Höse, 21 5 Corridore, 8 Moumentalireppen, 228 kleinere Treppen 11,500 Gemächer, ohne zu sprechen von den berrlichel Anerkennung der Serrano'schen Regierung aus, 4 Seit Lust, dit 1 Seite in hädtr 0 Gewißbeil, wandten de Leben auf! die bekann! grauen Hin mitten im Gatten, we hügeligen d. de hinziche liß der Re inlicht N Weisen erte wirkung ein spiscen zu dis Himmel⸗ der auf Set baum“ satt Seektankhei. miltel gibt hurschiebene! habe, habe die Bewegr wenn ich i zu kleinen! insolge des ——— 5 ö 2078 Aus vereins zu ist Friedri aus⸗ und perger d Der Ci unter Nr. Fried! chr günstig steigert der Friedl onderen Telegraphenlinie zwischen Italien und Frankreich. lor, wenn ich ihn nicht in zuvorkommender Weise] werden hiermit einverstanden sein, Viele werden ry, die zur Verfügung des„Gefangenen“ sleht. A N 1. f N N bang r, baten erinnern, eig Puud 1K. n. 1. reell bedient batte. Sobald wir, Cuxbaben aber auch ferner die Läster. Allee zu erhalten— „ e dee errano bsitzt und berrliche Landpalässe, wo er sich von den passtrend, nach ½stündiger Fahrt das offene Meer Mit meinen Reisegefährten betrat ich zunächst 8 86 Müten des Pontificats ausruhen kann.“ erreicht hatten, kamen die Bewegungen unsers, im das Unterland, ein kleines, flaches Sandland age Uebrigen trefflichen, Schiffes in ein rascheres an der Südostseite der gewöhnlich mit Ober- Roth ist die Kant, Weiß ist der Strand, Das ist die Flagge von Helgoland. Seit 8 Tagen bin ich in Helgoland. Die Aust, die mir schon manchmal von competenter Seite in verlockender Weife geschilderten See— däder„höchst selbst“ kennen zu lernen und die Wellen ließen mich und mehrere Reisegefährten mit dem Seewasser nähere Bekaantschaft machen. Der größere Theil der Gesellschaft(ca. 120 Personen) hatte jedoch auf dieses Studium ver— zichtet und sich in die Kajüten resp. Salone zu— rückgezogen, um mit mehr oder weniger Resignation Helgoländer Badeleben. Tempo. Ein frischer Nordwest bewegte die See, land bezeichneten, 50 M. hoch sast senkrecht aus Von einer Landratte. Regenschauer und Sonnenschein wechselten mitf dem Meere aufsteigenden, grasbewachsenen, Klippe, Grün ist das Land, einander ab, zeitweilig über Bord kommende] welche durch eine Treppe von 190 hölzernen, bequemen Stufen mit dem Unterlande in Ver— bindung steht. Wohnungen mit Auesicht auf die See waren, wie man mir sagte, im Unterlande nicht mehr zu haben; ich wollte mich jedoch im Unterlande einquartiren und miethete daher eine Stube mit Aussicht„auf den Himmel“ und das ee Bewißheit, in angenehmer Gesellschaft von Ver- das Schicksal„abzufallen“ zu ertragen. Wie eine] Oberland. Eigentliche Gasthöfe gibt es nur drei, ae anden die Reise zu machen und mit diesen das liebliche Musik wird es da manchem Mitfahrenden, dagegen im Unter- und Oberland eine Menge We Leben auf Helgoland zu genießen, bestimmten mich, der von dem gefürchteten„Seckater“ in rücksichts-][Logirhäuser. Die Preise eines Zimmers, meistens 750 die bekannte Insel aufzusuchen. An Bord des leser Weise decimirt worden war, geklungen haben, mit Cabinet, sind je nach Lage und Comfort der „Cuxhaven“ subr ich unter strömendem Regen von Hamburg Morgens 9 Uhr ab. Gegen den rauen Himmel stachen die stattlichen Landhäuser[ging derselbe vor Anker. nitten im frischen Grün prächtiger Anlagen und in Booten ane Land gesetzt uad hatten hier die Bärten, welche sich in malerischer Weise auf dem sogenannte„Läster-Allee“, eine Helgoländer Eigen— zügeligen rechten Elbufer bis unterhalb Blanken- thümlichkeit zu passiren. Neugierige Badegäste se hinziehen, sehr vortheilhaft ab. Allmählig steben von der Landungsbrücke an zu beiden ieß der Regen nach, die auf unserem Schiffe be. Seiten Spalier und mustern die Neu-Ankommen— indliche Musikbanre(6 Mann) ließ muntere den, solche mit angegriffenen Mienen durch den Weisen ertönen und erhöhte unter gefälliger Mit- Ruf„Droschke gefällig“ ꝛc. harangutrend. als die Salutschüsse von Heigoland unsern„Cux- haven“ begrüßten. Zwischen Düne und Insel ——— der auf See geht, empfehle ich, vorher sich„rund gegeben, unschuldige„faẽle Witze“ wie jenen derum“ satt zu essen und sich damit gegen die„Droschke gefällig“ läßt sich wohl ein Jeder ge— Seekrankheit zu rüsten. Wirklich zuverlässige Schutz- fallen, besonders Damen gegenüber wird jedoch mittel gibt es ja hiergegen nicht, allein bei den die schuldige Rücksicht öfters außer Acht gelassen. zerschiedenen Seefahtten, die ich bisher gemacht Das Streben des Gouverneurs der Insel(be— nabe, habe ich gefunden, daß mein Magen gegen kanntlich seit 1807 im Besitze Englands) ist da— »ie Bewegungen des Schiffes unerschüttert blieb, her seit Jahren darauf gerichtet, die Läster-Allee Die Passagiere wurden Die wirkung eines soliden Frühstücks, welches ich in- Läster- Allee bat schon zu vielen Ausschreitungen, wischen zu mir genommen, deu durch die Ungunst man kann wohl sagen Rohbeiten, seitens einzelner des Himmels etwas niedergedrückten Mutb. Jedem, Badegäste(denn nur solche bilden dieselbe) Anlaß Einrichtung sehr verschieden; Sie können bier von Tolr 3.— an bis zu Thlr. 10. 12. und mehr per Woche wohnen, Reinlichkeit und Ord- nung trifft man hier in den Häusern überall; die Helgoländer denken in dieser Hinsicht anders wie die Sicilianer, von denen erzählt wird, daß sie die Fremden,(Deutsche, Engländer), die nach Sicilien kommen, für sehr schmutzig halten, weil sich disselben so oft waschen. (Fortsetzung folgt.) Handel und Verkehr. Grünberg, 29. August. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 12 fl. 3 kr.; Korn(90 Kilo) 9 fl. 12 kr.; Gerste(80 Kilo) 8 fl. 6 kr.; Hafer(60 Kilo) 5 fl. 53 kr.; Molter (90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo)— fl.— kr.; Linsen(100 Kao)— fl.— kr.; Samen(90 Kilo) 13 fl. 16 kr.; Kartoffeln(100 Kilo)— fl.— kr. Mainz, 29. August. Productenmarkt. Waizen per August— fl.— kt., per Nov. 11 fl. Korn per August venn ich ibm vorher Speise und Trank in nicht zu beseitigen. Ein von ihm unterzeichnetes Plakat, 7 5* 33 1 1. 1 u kleinen Portionen zugeführt batte, daß er aber welches dieser Tage angeschlagen wurde, bittet das per Del. 17 fl. 15 3 18 fl. 15 kr. Raps nfolge des Wellenschtags das Gleichgewicht ver. Bade-Publikum, ihn bierin zu unterstützen. Viele per Sept. 16 fl. 6 kr. Bet an t u ch u n g. 578 Aus dem Vorstand des Vorschuß- und Credit⸗ ereins zu Reichelsheim(eingetragene Genossenschaft) t Friedrich Bernhard Schwarz, als Ersatzbeamte, us⸗ und für denselben Christian Wilhelm Altmanns⸗ erger daselbst in gleicher Eigenschaft eingetreten. Der Eintrag hierüber ist im Genossenschafts-Register nter Nr. 2 erfolgt. Friedberg am 19. August 1874. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Bramm, Landrichter-Viear. Hoftaithe- Versteigerung. 583 Montag den 7. September l. J., Vormittags I Uhr, soll in hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag es hiesigen Bürgers und Bäckermeisters Carl Stelz ie demselben gehörende Hofraithe nebst Scheuer unter 2586 über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. ziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche na 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben Friedberg am 31. Juli 1874. Oeffentliche Aufforderung. Die Besitzer der in Nr. 94 des Oberh. Anzeigers unter Inserat-Nr. 2868 verzeichneten Immobilien wollen dieselben theils verpfänden, theils veräußern, the ils ihren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber Es werden deshalb Dritte, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahier geltend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, be⸗ ch Maßgabe des Artikel 29 des Gesetzes vom 21. Februar werden. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Ne Bekanntma chu. um 1 Uhr, sollen auf dem Büreau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Nieder-Weisel zwei der Gemeinde ge— hörige, zu schwer gewordene Faselochsen, 1 Nothscheck, reiner Berner, 1 Vogelsberger Race, öffentlich versteigert werden. 2579 Donnerstag den 3. September 1874, des Mittags Orgel-Concert zu Bönstadt. 2572 Der rühmlichst bekannte Organist J. C. Weber aus Offenbach hat sich auf besondere Einladung bereit erklärt auf unserer von Herrn Foͤrster in Lich neu er⸗ bauten Orgel Sonntag den 6. September(am Tage der Einweihung), Nachmittags 3 Uhr, ein Concert zum . ehr günstigen Bedingungen an den Meistbietenden ver— Nieder⸗Weisel den 29. August 1874. Besten des hess⸗ Lehrer- Waisen⸗ Stifts zu geben. 8 beigert werden. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel.“ Den Freunden kirchlicher Musik diese vorläufige Friedberg den 29. August 1874. Reuter. Anzeige. Programme besagen das Nähere. 12 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 2415 In Folge der— Boöͤnstadt den 29. August 1874 cn 8 Foucar. 5. Miuthildenstift Vilbel. dahier haben wir für die Herbstsaison schon jetzt unser Wetterauer Industrie⸗Ausstellung Fr. Pabst, vebrer. 1 F 0 0. 8 8* 1. 5 de ins- Lager, namentlich in angefangenen und fertigen Stickereien fad n d J. eg age nen maike Ee g e Drod und Jrödchen J) deß auch Darlehen über 100 und bis zu 200 fl. geben zu den billigsten Preisen ab. Wir hoffen auf O 8 80* 1 g auf allgemeine Privatschuld oder Pfandverschreibung geneigten Zuspruch. Geschwister Schloß, sowie alle sonstigen Bäckereiwaaren 1 gegeben werden, wenn jedem der beiden Bürgen Usagasse. 2582 zu haben bei N 2 für jede Bürgschaftssumme über 100 fl. der Besitz i ur jede? 1 2 am 3054 Vel Gelegenheit der Wetterauer Industrie⸗ S. Butzbach Wittwe, + ö eines freien auen 2 1 nne Ausstellung zu Friedberg habe ich verschiedene im Hause des Herrn Baͤckermeisters Rauch, Usagasse. 1 Immobiliarpermögens innerha es Ortsgerichts⸗ Größen meiner verbesserten Häcksel-Maschinen sowie * . Bezirks von 800 fl. Seitens des Ortsgericht be— 1 scheinigt ist; 0 3 Sorten Rübenschneid-Maschinen mit engl. Messern, eine Colleetion aller Arten Pumpen, 2 und Zroͤhrige 38 Zimmer nebst Küche ze. ꝛc. 2) daß bei Erwerbung ansehalscher Güterkauf⸗ Säe Maschinen für Kohl, Mohn und Reps zu säen, und! 2202 du vermietben. E effmaun 1 schillinge, deren Eingang durch Caution der aus⸗ 1 Exemplar kleiner Feuerspritzen für Feuerwehren oder f reichende Bürgschaft sicher gestellt itt, die Provision zum Selbstgebrauch für Fabrik- und größere Gutsbesiger 85 2 5 5 auch unter 4 Prozent herabgesetzt werden kann, sehr geeignet, ausgestellt und lade alle Interessenten zur Todes- Anzeige. 1 roovon wir dem dabei interessirten Publikum hiermit Besichtigung derselben mit dem Bemerken ein daß jeder⸗ 2576 Verwandten und Bekannten kheilen wir 9 257 V 0 Beke e cheile ir — Fbenntniß geben.. Vilbel im Juli 1874... Für den Verwallungsrath des Mathildenstifts: Ferts ch, Ein Zimmer zeit Proben, sowohl mit den Maschinen, als Pumpen, auf dem Ausstellungsplatze vorgenommen werden können. Der Verkauf der Ausstellungsgegenstände kann in Ab- wesenheit des Ausstellers von den Herren stellungs-Comite's vollzogen werden. Weckfort Sobn, des Aus— tiefbetrübt mit, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat in der Nacht vom W. auf den 29. Aug. unsere liebe Gattin und Mutter Fran Katharinn Schudt, geb. Lanbus, zur Goͤrbelheimer Mühle nach längerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen I 1 5 Mechanische Werkstätte Nieder⸗Eschbe N 1 2.70 soglesch gesucht. techanische Werkstätte in Rieder⸗Eschbach.f ae N 6 1 2 Görbelheimer Mühle 242 Einen vollständigen, gut erhaltenen ö Gine Schenkam me den 29. August 1874. * Brennerei⸗ Apparat 2573 sucht baldigst einen Pla. Naͤheres bei Katharina Die trauernden Hinterbliebenen. 0 bst billig zu verkaufen, wer? sagt die Erped, d. Anz.[Frank, Butzbach, bei Schreiner Marguth. 1. 1 2 n Der Krieger-Verein Vad-Uanheim 2551 feiert Mittwoch den 2. September d. J. sein Stiftungsfest, verbunden mit der Sedanfeier, in folgender Weise: Morgens 5—6 Uhr feierliche Verkündigung des Festtages durch Glockengeläute. „ 6—7 Uhr Cboralmusik vom Johannisberg. 8 9 Uhr Schmückung des Kriegerdenkmals auf dem Friedhof. 5 9 Ubr Gottesdienst. Nachmittags 2 Uhr Ausstellung des Festzuges am alten Kursaal. 15 2½ Uhr Festzug durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Teichhause, woselbst Concert mit Jugendfest stattfindet. Abends 8 Uhr Ball im alten Kursaal, wozu Karten à 36 kr. bei den Herren Kaufmann Andreas, Schneidermeister Christoph Gürtler II., Heilgehülfe Wilhelm Erhardt und Gastwirth Heinrich Klinker suß zu haben sind. Abends an der Kasse ist der Eintrittspreis auf 48 kr. festgesetzt. Die auswärtigen Kameraden der Krieger-Vereine werden hiermit freundlichst eingeladen sich an unserem Feste zu betbeiligen. Das Comité. Programm des Jugendsestes. 1) Um halb 2 Uhr: Ordnung des Zugs am Südende der Stadt. NB.(Die Schulen ziehen von ihren Localen aus dahin.) Fahnen, Standarten, Abtheilungsschilde. 2) Um 2 Uhr: Zug durch die Stadt, die Burg, die Vorstadt nach dem Fest⸗ platze(Seewiese.) a. Feuerwehrmänner.— b. Realschule, 1. Abtheilung.— c. Musik.— d. Mädchen- Institut.— e. Comitemitglieder.— f. Musterschule, 1. Abtheilung.— g. Blinden- Anstalt.— h. Musterschule, 2. Abtheilung.— i. Taubstummen-Anstalt— k. Real- schule, 2. Abtheilung.— J. Feuerwehrmänner. Rechts: Die Bürgerfeuerwehr.— Links: Die Turnerfeuerwehr. 3) Um 2½ Uhr: Ankunft auf dem Festplatze(Aufstecken der Schildstöcke.) 4) Beginn des Jugendfestes: I. a. Gesang:„Preis dem Vater“. b. Festrede. c. Gesang:„Die Rose Deutschlands“, Zstimmiger Chor der Schüler. d. Gesang:„Die Wacht am Rhein“, allgemeines Lied mit Musikbegleitung. e. Turnen: Frei- und Ordnungs⸗Uebungen. Freie Spiele.— Preisspiele: Kletter-, Schwebebaum, Sacklaufen u. s. w. f. Musikstück. g. Gesang:„Alles schweige“, Zstimmiger Cbor der Schüler. h. Gesang:„Ich hab' mich ergeben“, allgemeines Lied mit Musikbegleitung. Pause: Austheilung der Bretzeln. . II. i. Musikstück. k. Gesang:„Brüder auf“, Chor der Schüler. l. Gesang:„Deutschland, Deutschland“, allgemeines Lied mit Musikbegleitung. m. Aufstellung des Zuges zum Aufbruch. n. Heimzug nach der Freiheit. Auflösung des Zuges. 2574 Obacht! 2571 Wer wählen will oder gewählt werden soll, darf keinerlei rückständige Steuern schuldig sein. A. Stahl Wittwe in Friedberg, Lack⸗, Firniß⸗ und Farben⸗Fabrik, 2434 offerirt alle zu diesen Branchen gehörigen Artikel in besten Qualitäten und zu den billigsten Preisen. Waarenverzeichnisse gratis. Anfragen finden prompte Erledigung. Friedberg in Hessen. Der Inhaber Moritz Stahl. Zur Uachricht! 2567 Unterm Heutigen haben wir unser Geschäft nach Regensburg verlegt und unser Detail- Gescäft bier geschlossen. Gebrüder Groedel. . 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Druck und Verlag von Carl Bindernagel 12055 Erste Sorte 2 Kilo 10 kr. Zweite Sorte 2Kilo 18 lu. 1„ * 7 7—ꝛ* 5* 9.* 7* 4 4 — 1— * Kasseler Brod 2 Kilo 21 kr. senessen“ ** 1 7 10½* 2 E ee 1 Erste Sorte 2 Kilo 20 kr. Zweite Sorte 2 Kilo 18 kr, Et 7 6 1„ 10„„ 7„— 1 een eee„„ ½„ 4½. eiungen Für Butz bach: 0 Belteffen d: Erste Sorte 2 Kilo 21 kr. Zweite Sorte 2 Kilo 18 kr. *„* 1* 10 ½½ 7 7 77 1„* 0 * 1 7e 1 57 1 77* 52* 4 17 Di. Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 18. Sept. Wehnau 4 Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: 1 Vorla pr. ½ Kilo. Ochsenfleisch 22 kr. Schweinefleisch 22 kr. 2) Rechm Kuhfleisch, gem. 16„ Kammstück 24 39 8 Rindfleisch, gem. 16„ Leber- u. Blutwurst 24„) Budge Hammelfleisch 20„ Bratwurst 80 J) Auelo Keil und Carre—„Schwartenmagen 28„ 5 Kalbfleisch 18„ Geräucherter Speck 32„ d Keil und Carre—„ Doͤrrfleisch 28 Nierenfett 20„ Schinken 32 Hammelsfett 16„Schmalz, ausgel. 32 5 Schmalz, unausgl. 28„ Un Ausnahmspreise. Bei Johs. Hanstein III. un dieses Berti W. Kreuter II. Hammelskeil und Carre 24 kr.— Bei W. Kreuter II. Nierenfett 16 kr.— Bei K. Söllner 1 Kalbfleisch 20 kr.— Bei C. Neuhof Hammelfleisch 16 kr. 7 — Bei K. Friedrich und W. Heß Doͤrrfleisch 30 kr.— — Bei K. Friedrich Schmalz, ausgel., 726 kr.— Bei Johs. Hanstein III. und W. Kreuter Kalbfleisch 16 kr.— Bei Johs. Hanstein III. und R. Raphael Ochsenfleisch 21 kr.— Bei E. Engel, A. Engel und J. Wind's. Wittwe Schwartenmagen 32 kr.— Bei Ludwig Kreuter F Schwartenmagen 30 kr.— Bei A. Vogt Erben Schinken vorlegten N 28 kr.— Ber A. Engel, W. Reuß I., A. Walther, sich durch Johs. Walz III. und Ph. Windecker Schinken 30 kr. schten enif L Bei Ph. Windecker und J. Wind's Wittwe Brat⸗ fnden wurst 32 kr. 1 en Art Für Bad Nauheim: fun 6. b Pr. ½ Kilo. 0 län 10 f Ochsenfleisch 22 kr. Schweinefleisch 2148 72 Kuhfleisch, gem. 18, Leber- u. Blutwurst 26„ 0 erg vor di 1 ungem.—„ Bratwurst 30„ don größer. Hammelfleisch 24„ Schwartenmagen 28„ zahlen wi Keil und Carre—„ Cervelatwurst 428 A indust r Kalbfleisch 20„ Fkeischwurst 32„. strieller Keil und Carre 24„ Geräucherter Speck 36„ dach Außen Nierenfett 20„ DPorrlleisch 36„ etworben Hammelsfett 20 Schinken 34 wpohlperdi Schaaffleisch—„ Solperfleisch 5 iche Lua Schmalz, ausgelassen, 32 kr., unausgelassen 30 kr. den b age Ausuahmspreis. Bei H. Aletter und H. Langsderf edeuten Cervelatwurst 1 fl.— Bei Samuel Lob Nierenfett 16 kr. ie zum S — Bei S. Löb Niexenfett 16 kr.— Bei W. Bieler( gloßen Toe Schweinefleisch 20 kr., Leber- und Blutwurst 24 kr. diisse ein Für Butzbach: Gan wart Pr. ½ Kilo. fallen. Tur Ochsenfleisch 25 kr. Schweinefleisch 22 k. standed n Kuhfleisch, gem. 19„Leber- u. Blutwurst 8„r l hier 0 8 Rindfleisch, gem. 19„ Bratwurst 28 deut* Hammelfleisch 22„ Fleischwurst 32„[ endertg Keil und Carre—„ Schwartenmagen 30„ 0 ander Kalbfleisch 16„ Geräucherter Speck 36„ Igangen it Schaaffleisch—„ Doörrfleisch 30 Wen he 1 e 24„ Schinken 20 tin reit ammelsfett 18„ Schmalz, ausgel. 34 18, dete He ö Schmalz, unausgel. 32 db, ale Ausnahmspreise. Bei Jacob Kobelt Hammelfleisch 10 e. Gef 24 kr.— Bel H. Kobelt und G. C. Fischer Hammel⸗ ssaben, a seisch 18 ke.— bei Werz Winter Il. Ken(ode Aue Gruner, Heinrich Winter Kuhfleisch 21 kr., Rindfleisch 15 de kan 21 kr., Merenfelt 22 kr.— Bei G. C. Fischer, Wilh. alen Fischer, N. Rübsamen Ochsensleisch 22 kr., Roastbeef ilkeraut und Lenden 24 kr. N lige 0 dh Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Kun