tl. 1 298. A4 den, dr*, 7 ,. der- St Staattangt, 8 1 81 18t 59 87 0 1 ate diet, 149. 7 0 1 1 an Donnerslag den 1. Januar. MI. Oberhessischer Anzeiger Die Petitteile 3 1 8 Erscheint jeden witd mit 4 Kreuzern berechnet. Artisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag,— und Samfag. 4 —— Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberbessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreis amtlichen Erlasse, sod ann eine kurze Ucbersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrendt und unterhaltende Uussätze, landwirthschastlicht und gewerbliche Mitibeilungen, geschaftliche Nachrichten, Markt: und Cours- Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem deigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Nobellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Rätbsel, Bilder räthsel ꝛc. Das Abonnement bettägt bei der Verlags-Erxpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl, durch die Post bezogen jedech viertel⸗ jährlich 17 kr. mit Bringerlehn. Juseratgebühren werden die einspaltige Petltzesle oder deren Raum mt 1 kr. berechnet, bei Tabellen une Ziffersatz mit 3 kr. der Anzeiger kann nach auswärts ouch durch Privetboten direct von uns bezogen werden. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ 1 brechung eintritt. Den derebrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das ntue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung ersolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil, Betreffend: Die Abnahme des Verfafsungseides vom 4. Quartal 1878. Friedberg am 29. December 1878. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Dienstag den 13. k. Mis., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rath ause dahier statt. Laden Sie hierzu die neu aufgenommenenen Ortebürger, sewie Diejenigen, welche sich verheiratet haben ohne Ortsbürger zu werden und in dem Kreise beimathsbertchtigt ind, vor und senden Sie sofort Bescheinigung mit Namensverzeichniß oder Bericht, daß Niemand vorhanden ist, der den Ver- fassungeid abzulelsten hat, anber ein. Die noch im Rückstand bestudlichen nachsiehend verzeichneten Leute sind bei 1 Rthlr. Strafe zu laden. Denjenigen van Ihnen, welche bis zum 10. k. Mis. Vorlage nicht gemacht haben, müßten wir Wartboten zusenden. . Job. Georg Lu wig Müller von Assenbeim. Heinrich Peinstadt und Joh. Jakob Baptist Dommersheim von Dern- Assen beim. Konrad Winter II. von Fauerbach v. d. H. Isidor Kaufmann und Melchior Boll von Friedberg. Georg Reß von IAbenstadt. Heinemann Meper don Kirch Gens. Christoph Henes J. von Bad- Naubetm. Philipp Schimmel von Pohl-Göne. Philipp Ludwig Anfang von Rockenberg. Marlin Hammel von Staden. Wilhelm Klös von Steinfurth. Betreffend: Gesuch des Vortandes der Oesellschaft zur Revision und Ueberwachung von Dampfkesseln mit dem f 1 Size in Offenbach a. M. um Befreiung der Dampfkessel ihrer Mitglieder von den amtlichen Friedberg am 30. December 1873. Nevisionen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien Beienheim, Boönstadt, Jauerbach b. Fr., Friedberg, Gambach, Ilbenstadt, Münzenberg, Nieder⸗Weisel, Ober-Jlorstadt, Ober-Mörlen, Ockstadt, Rockenberg, Schwalheim, Södel, Staden, Weckesheim und den Polizeicommissär in Wickstadt. Unserer Verfügung vom 10. v. Mis. haben Sie binnen 3 Tagen zu entsprechen. Trapp. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die im Abdruch nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen vom 11. l. Mis.— Nr. 48 des Regicrungs blattes von 1870— bringen wir die vom 1. Januar k. J. an bis auf Weiteres in Wirksamkeit metenden Erbebungs⸗ Districte für Branntwein- und Biersteuer, so weit diese innerhalb des Kreises Friedberg fallen, zur Kenntaiß der Betzeiligten. Friedberg em 28. December 1873. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra pp. 3) Orts- Einnehmerti Butzbach: Bodenrod, Butzbach, Fauer⸗ bach v. d. Höhe, Fiscalische Waldgemarkung b. Bodenrod, Gambach, Griedel, Hausen, Hoch- Weisel, Kirch⸗Göns, Langenbain mit Ziegenberg, Mafbach, Münsler, Münzenberg, Nieder- Weisel, Oes, Oppershbofen, Ost⸗ beim, Ostheimer Wald, Pohl-⸗Göns, Rockenberg, Reckenberger und Oppers⸗ hoser Mark, Steinfurth, Trais-⸗Münzenberg. 4) Orts⸗Einnehmerei Gro ß- Karben: Ilbenstadt. 111. Hauptsteueramtsbezirk Gießen. Steue- Coultoleuthezick Ititdberg. 1) Orts- Einnehmerei Friedberg; Bad-Nauheim, Bauernbeim, Btienheim, Bruchenbrücken, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Fried erger Burgwald, Hasselbeck(Hof), Melbach, Nleder- Mörlen, Nieder Wöllstadt, Ober Mörlen, Ober- Rosbach und Nieder-Rosbach, Ober- Wöllstadt, Ockstadt, Ossen heim, Rödgen, Schwalheim, Södel, Straßheim, Weckesheim, Wissele beim, Woölscreheim. Steutt-Conktolturbezick Nidda. 2) Orts- Einnehmen Assen beim: Assen heim, Beinbards(Hof), 1) Orts- Elnnebmerei Nidda: Dorn Assenbeim, Reichelsheim, Bonstadt, Nierer-⸗Flersladt, Ober⸗Florstadt, Staden, Wickstadt. Reichelsbeimer Waldantheil an der Bingendeimer Mark. n Bekanntmachung, die Organisatson der Localverwaltung der Branntwein und der Biersteuer betreffend. Da die seslherigen Plenstgeschäfte der Ortseinnebmeresen in Be⸗ an in Wirksamkeit tretenden Bestimmungen unter Bezugnahme auf die nehung auf die Weln⸗ und Obslweinsteuer von Anfang nächsten Jahres Bekanntmachung vom 5. April v. J.(Regbl. Nr. 21) bierdurch zur an wegfallen werden und diele Stellen demnach wegen der ge offentlichen Kenntniß gebracht: nannten Steuern nicht sernen beizubedalten sind, erscheint es angemessen, 1) Für die untere Erbebung der Branntwein und der Biersteuer in den Einischtungen für die Erhebung der Branntpein und der Bier- werden Erhebungsdistricte gebildet, innerhald deren die Erhebung w. kdeils steuer, sowie in der Localverwalkung derselben Aenderungen eintreten zu von den Hauptsteuerämtern, dem Steueramt Bensheim und dem Salz- lassen und te werden deugemäß mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner steueramt Wimpfen zu besorgen ist, theils den deßbalb anzunehmenden Könglichen Hobeit des Großhersoge ie nachstebenden, vom 1. Januar 1874 Ortseinnehmern übertragen wird. 2) Die Ortseinnebmer find den betreffenden Hauptsteuerämtern unmittelbar untergeordnet und daben die erhobenen Betrage an Brannt- wein- und Biersteuer direct an diese Hauptsteuerämter abzuliesern, welchen auch die Beitreibung der Rückstände an diesen Steuern obliegt. i 3) Die zur Entdeckung kommenden Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften wegen der Branntwein- und der Biersteuer sind bei den Hauptsteuerämtern, in deren Diensibezirk solche anzuzeigen und von diesen vorschriftsmäßig im administrativem Wege zu Darmstadt den begangen worden sind, — Deutsches Reich. E. Friedberg. In Nachstehendem geben wir unsern Lesern einige Stylproben Münchener ultramontaner Blätter. Die Verfasset derselben dienen natürlich„nur der Wahrheit“, sie kämpfen für„Gott und Paterland“, sie wünschen nichts sehnlicher als„Recht und Freiheit“. Der Volks- freund schreibt in einem Artikel vom 28. December zu den Reichstagswahlen u. N. wie folgt:„Die Liberalen find dem das Mark des Natlonalwobl- standes aufzehrenden Militärmoloch noch stets zu Willen gewesen. Zu Hause haben liberale Reichs- tags⸗Candidaten dem Volke alleweil mit hübschen Redensarten den Speck durch's Maul gezogen, und wie sie nach Berlin kamen und ibren Herrn und Meister, den Bismarck sahen, sagten sie zu Allem ja und bewilligten bei Heller und Pfennig, was der große Reichskanzler und Schnaps ⸗ sabrikant von Varzin verlangte und— die Steuerzahler mußten immer tiefer in den Säckel greifen. Diesem Uebel wird nur ein„nicht liberaler“ Reichstag mit Entschiedenheit und Ausdauer ent⸗ gegenzutreten den Muth haben. Eine der übelst⸗ duftenden Blumen jesuitischer Preß⸗ Flora„das baperische Vaterland“ sagt in der Nr. vom 28. December auf dit Frage, was hat uns der erste deutsche Reichstag gebracht?„Alles, nur keinen Segen! Die Lasten sind mehr und größer geworden, die bestehenden Mißssände haben sich vergrößert und viele neue sind dazu gekommen; der Polizeistaat hat sich zur höchsten Blüthe aus⸗ gebildet; die Freibeit hat man ans dem Reich ausgewiesen, außer für Juden, Liberale, Gründer, Gauner und Kartendamen! An einer andern Stelle heißt es in demselben Artikel:„Der zweite Reichstag kann aber— wenn dies noch möglich ist— noch schlimmer werden als der erste. Mit einer allzeit dienst⸗ willigen, gefügigen, servilen Majorität der Liberalen Friedberg. Zeit das„Baperische Vaterland“ dem Deulschen Kaiser rundberaus gewünscht, daß er den Unter⸗ gang des Deutschen Reiches noch persönlich erleben möge. Darauf erwidert nun ein bapyerischer Krieger in den Münchener„Neuesten Nachrichten“: „Hört es! Ihr tapferen Männer der bayerischen Armee, die Ihr vor drei Jahren in den Schnee— feldern vor Paris, auf dem blutigen Schlachtfelde von Orleans für das Vaterland geblutet; hört es! Ihr Kämpfer von Wöcth, von Sedan und Großherzogliches Ministerium der Finanzen. Coulmiers; hört es! Ihr Invaliden, die Ihr in Frankreich den Fuß, den Arm und Eure Gesund⸗ heit verloren habt; hört es! Ihr wackeren Bauern söbne, die Ihr, staft den heimathlichen Boden für wenn der Tod unter Euch selbst die schönste Jugendkraft hinmäbte; und Ihr Eltern, Brüder, Schwestern und Verwandte, die Ihr jüngst vor dem Grabe eines bayerischen Soldaten geweint, dem entmenschte französische Soldaten die Augen dem Boden lag, hört es Ale: der Dr. juris Sigl, sehnt sich nach der Schmach des Deutschen Kaisers, dem der erhabene Bayernkönig selbst die Krone 0 Heldensohn Euch zu hundert Siegen geführt hat; er hofft auf den Ruin des Deutschen Reiches, und mit Eurem Blute gekittet habt. möchte er einen Krieg heraufbeschwören, werden! Hört es! Kampfgenossen des Jahres 1870 und 1871 und bedenket, kein ultramontanes Herz, kein ultramontanes Blatt, kein empört! Der ist kein Tapferer, kein Ehrenmann, kann Bismarck machen und durchsetzen, was er will, und kann z. B. das Jesuitengesetz auf Ale ausgedehnt werden, deren Ueberzeugungen und Ansichten, ja deren Nasen sogar dem Bismarck nicht gefallen. Niemand, kein Stand, kein Beruf, keine Partei ist mehr in ihrem Rechte, in ihrer Existenz, in ihrem Besitze gefichert, wenn es der alliirten liberalen Freimaurer-, Preußen, und Judenclique gelingt, in den bevorsteben⸗ den Wohlen wieder die Majorität zu erlangen. Wir haben vor drei Jahren für völlige Wahl- enthaltung uns erklärt, vor Allem, weil wir in der Wahlbetheiligung eine Anerkennung des so⸗ genannten deutschen Reichs, seiner Berechtigung und seiner Competenzen ersahen; wir haben uns bis zur Stunde nicht entschließen können, dies sogenannte deutsche Reich als etwas Anderes denn eine traurige vollendete Thatsache anzuerkennen, gegen die sich nicht aufkommen läßt, die sich eben als Thatsache nicht bestreiten läßt. Weiter haben wir es bis zur Stunde noch nicht bringen tönnen.“ Der Artikel schließt:„Der Schritt jener ein— maligen Betheiligung kann nicht mehr ungeschehen gemacht werden und so folgt, daß wir, nachdem man keinmal mit beiden Füßen ins Reich einge— sprungen ist, jetzt unter allen Umständen wählen müssen. Man wird fortfahren, Gesetze zu machen, die uns völlig den Hals zuschnüren können,— man wird dies thun ohne und gegen uns. Wenn wir dies nicht wollen, daß wir auf gesetzlichem Wege ruinirt, verfolgt, ausgewiesen und politisch todtgeschlagen werden, so müssen wir uns eben wehren, wehren aus allen Kräften, wehren bis aufs Acußerste. Und das wollen wir und* deßhalb müssen und werden wir wählen— alle ohne Ausnahme— die Candidaten des katholisch⸗ patriotischen Volkes von Bayern.“ f der den Gebieter läßt verachten.“ der zweiten Kammer Ausschuß derselben über die weitere Behandlung der Verwaltungs erledigen oder im gerichtlichen Wege anhängig zu machen und daselbst in erster Instanz zu verfolgen. 4) Die Obereinnehmereien und Districtseinnehmerelen werden von den ihnen in Bezlehung auf die Branntwein- und die Biersteuer seither übertragenen Dienstgeschäften enthoben. 11. December 1873. 0 Schleiermacher. Hörr. Bekanntlich hat vor einiger erzielen? wurde u. A. beschlossen, daß der Ge⸗ neralaccord für diese Unterhaltung als mit der Sicherheit des Betriebes unverträglich zu verwersen sei. In allen Fällen, in denen die Bahnwärter die im Bahnpolizei⸗Reglement gestellten Anforde- rungen nicht genügend zu erfüllen vermögen, sollen besondere Beamten für die Revision der Bahn angestellt werden. Es sollen„nicht nur die Zungen, sondern auch die Mutter⸗Schienen“ aus (Puddel-) Stahl hergestellt werden. Der Antrag, das Betreten der Wartesäle und Perrons durch das Publitum solle von dem Besitze eines Fahr- oder Zutritts-Billets abhängig sein, fand ein⸗ stimmige Annahme. Berlin, 29. Det. Dem„Reichsanzeiger“ die goldene Ernte zu bereiten, zusehen muß et, zufolge hat die Besserung in dem Befinden des Kaisers in den letzten Tagen bemerkbare Fort- schritte gemacht.— Det Entwurf einer Provinzial⸗ Ordnung für die Provinzen Preußen, Branden- burg, Pommern, Schlesien und Sachsen wurde gestern dem Abgeordnetenhause zur Beschluß- ausbohrten, als er hülflos und verwundet auf fassung übersandt.* Berlin. Die„Spener'sche Zig.“ schreibt: In Betreff der nächsten Reichstags ⸗Session gilt ö 1 es als feststehend, daß außer dem Reichs⸗Militär- angeboten, dem Ihr in Versailles zugejubelt, dessen gesetze und dem Preßgesetze weltere Vorlagen nur 1 75„ e sollen, als es mit der ö. rledigung der Hauptaufgabe, der Verständi das Ihr mit Euerer deutschen Tapferkeit errichtet über* Wilitärgistg, e e e Wieder Zu den wahrscheinlichen Vorlagen rechnet man 5 N damit das ebenfalls schon in der vorsgen Session vor⸗ wieder Tausende braver Bapern und Deukscher gelegte Gesetz über die Verwaltung der Einnahmen geopfert und ibre Gebeine in ungeweihter feind⸗ und Ausgaben des deutschen Reiches, ferner eine licher Erde ohne Sang und Klang begraben Strandungs Ordnung, den Post- Vertrag mit Brasilien und den Auslieferungs⸗Vertrag mit der Schweiz. München, 30. Der. Das Ober⸗Appellations⸗ ultramontaner Candidat bat sich dagegen gericht hat die Nichtiglesta. Beschwerde des Bischofs von Spever(Haneberg) betreffs der Beleidigungs⸗ Klage der Martin'schen Eheleute als unbegründet Darmstadt. Bei dem letzten Zusammensein verworfen und den hatte der Gesetzgebungs⸗ f verurtheilt, sonach die Zuständigkeit des ordentlichen eine vorläufige Besprechung Strafgerichts anerkannt. eschwerdeführer in die Koslen Aschaffenburg, 30. Dec. Gestern Abend Gesetze und des Schul⸗Geseges, und es war die wurde der auch in welteren Kreisen, namentlich Meinung vorherrschend, daß man auf eine aber an den deutschen Börsenplätzen, bekannte Fabrik malige Berathung als zwecklos verzichten sollt. director Philipp Dessauer in seiner Wohnung ver- Ein definitiver Beschluß wurde indeß noch nicht haftet und in die hiesige Frohnfeste abgeführt. gefaßt. In der Zwischenzeit hat die Regierung Wessen er angeklagt wird, ist noch nicht bekannt. das Ersuchen gestell, jedenfalls über den Beschluß Derselbe war früher Präsident verschiedener Banken der ersten Kammer, wonach die Streichung des und Actiengesellschasten. Ausschlusses der geistlichen Orden in Art. 37 zur Kaiserslautern. Die Kreisregierung hat Bedingung der Annahme des ganzen Gesetzes ge. die Cinfübrung confessionell gemischter Volksschulen macht wurde, eine Entscheidung zu treffen, da die in Kaiserslautern nach dem vom Stadtrath ent— Regierung die Streichung jener Bestimmung als worfenen Schulplan und zugleich die Anstellung eine Ablehaung des ganzen Gesetzee betrachte. eines fachmännisch gebildeten Lecal⸗Schulinspectors Hieraus erhellt die seste Absicht des Ministeriums, 65; j . genehmigt. Damit hat endlich diese Angelegen⸗ das Schulgesetz auf dem nächsten Landtag unter heit, node sie fünf Jahre in der 7 Anwendung des Art. 75 der Verfassung zu Stande zu bringen. wesen, ihre Erledigung gefunden. Auch in Franken⸗ thal wurde in vergangener Woche die Abstimmung Berlin. Es stellt sich mehr und mehr heraus, über die Communal Schule vorgenommen; es daß die neuerlich falschen Gerüchte über den Ge— sundheitszustand des Kaisers ihren Ursprung in den Kreisen der kleineren Börsenspeculanten hatten, welche allabendlich in der Lindenpassage zusammen⸗ kommen, um zu handeln. Berlin. Bekanntlich fand Ende October auf stimmten 466 dafür, 66 dagegen. Ausland. Frankreich Paris, 29. Dec. Der „Monde“ sagt: Die Regierung hat in der That ein Circular an die Bischöfe versandt; dasselbe Veranlassung des Handelsministers eine Conferenz trägt aber keines wegs den Charakter einer Drohung. behufs Berathung der zur Ethöhung der Sicher heit im Eisenbahn-⸗Betriebe zu ergreifenden Maß- reich unbegränzt. Bischöfe Mächte hinweisen und so vekanlassen, daß bei Erörterung religiöser Interessen, bei welchen die Auf die Frage:„In welcher Weise ist Politik im Spiele sel, letztere nur so weit berührt werde, als es im Hinblick auf jene Stimmungen angezeigt erscheine. regeln statt. Es waren 51 Herren anwesend, meist die Vertreter von Eisenbahn-Gesellschaften, und es wurden 30 Fragen discutirt und beant- wortet. eine möglichst solide Unterhaltung des Oberbaues und eine möglichst sichere Controle desselben. Die Freiheit des episcopalen Wortes ist in Frank- Die Regierung konnte die lediglich auf die Stimmung fremder 1 1 — scriyten n und 5 Pre Anertisatie. gatantint. dein val derdendten Schild dis Epar liche„Oer vor Cartag Fwuer geg⸗ ttössan. 1 beschlernigt Noriente — Be leint urn tingetreßfe rionts nec des Nestet war am durbreittt, stehenden mento 1 Jerich e der ttizug crachert wirt. tt Satt Aer eren ver⸗ a Crane , ee mint ertrag mit 4 1 * A- UM. * 70— 22 EN z · 1 ttegrtate: n u Keie EU en tent „ tit ret Fabrik ebertg ber- d agb 8 dart 51 t1tt duet 1 f daf „ elscatn tal ent „ ritleng 31 iptetett „ erlegen ere 11 Ftanlts⸗ e 12 e re; 1, 2 1. Der a 1 17 f 11 zahl de N 0 1b , nt 1 1 88 U* bit 171* 150 1 706 90 1 95 dit 75 7 7 u 1 475 — 29. Decbr. Dem Vernehmen der„Agence Davos“ zufolge bat der deuische B. ter Graf Arnim bei dem Minister des„Herzog v. Decazes, Vorstellungen wegen der Hirtenbrlese der Bischöse von Nimes und Angers erboben. In kirchlichen Krelsen berrscht die Ansicht vor, daß die Bischöfe den durch Circular des Cultus ministers an sie gestellten patriotischen Anforder⸗ ungen Folge geben und% See so weit es ihr Gewissen erlaubt, mäßigen werden. Berseilles, 29. Dec. Die Natlonalver- sammluyg nabm in ider heutigen Sitzung das allgemtine Budget an summte der Erhöhung der Steuer auf franxzösische Mineralöle bei und ver warf einen Antrag auf Besteuerung der sranzösischen Rententitel.* Holland. Hang, 28. Dez. Nach einer der Regierung zugegangenen Depesche vom Kriegs- schnuplatzt auf Sumatra hatten die holléndischen Truppen am d. Mis. im Westen der Insel auf dem rechten Ufer des Atchinflusses, nicht weit statistischen Daten, daß die Zahl dersenigen kirch⸗ lichen Trauungen, welche seit Einführung der obli⸗ obne diese abgeschlossen worden sind, nicht weniger diese Ehen ungültig, und unsaäglicher Jammer kommt damit vielleicht auf die Häupter von Hundert tausenden der unschuldigen Nachkommen. In Rom und det römischen Provinz beträgt die Zahl 11 dem 1. November 1870 bereits 7961, im Be- reiche des Appellhofs von Neapel im Ganzen 14,943, von Bologna sogar 18,598. Det obige Strasen den Geistlichen, Ehen kirchlich zu segnen ohne daß die bürgerliche Abschließung erfolgt ist Un Angesichts der 120,000 ungültigen Eben eine Art von Amnestie eintreten zu lassen, setzt der letzte Paragraph eine viermonatliche Frist fest, innerhalb deren die Registefrung derselben in den Cipilstands-Registeru nachträglich erfolgen kann. Rußland Petersburg, 30, Dez. Der von Kraton, ein Bivouak etablitt und beide Ufer durch eine Brücke verbunden. Die Concentration der Truppen in diesem Bivonak war in Folge von Kranfbeiten, an denen besonders die Arbeiter litten, drei Tage verzögert worden, Es ist den Truppen wegen der Cdolera, die indeß jetzt in der Ubnsbmt begriffen ist, Ruhe nötdig. Die holländischen Streitkräfte werden sich in dem Birouak verschanzen. Lebensmitteln feblt, wird voraussichtlich bald das Feld räumen müssen. Vom Sultan gon Acchin int noch keine Nachricht eingegangeg. Großbritannien. London, 29. Daz. Der biesige Vertreter Spaniens teilte dem Ratbe der Jnbaber fremder Obligationen eine offic elle Depescht aus Madrid, den 28. d. M. mit, welche die Eröff zung einer offentlichen Subscription zur Ausgabe don Hppotbekenbriefes in der Höze von 180 Millionen Pesetas ankündigt. Die Sub- scriptton erfolgt und 5 Protent. Die Fonds für die jährlichen Amortisationen werden durch die Natlonalgüter garantirt. Bei der Subsctiptson werten die be- reits verfallenen und bis zum 31. Dezember fällig werdenden Coupons der inneren und der äußeren Schuld bis zu zwei Drittel in Zahlung genommen. Spanien Madrid, 30. Da. Die amt- liche„Gactta“ meldet: Die Belagerungs Armee vor Cartagena wollte gestern Abend ein directes Feuer gegen die Forts Calvario und San Julian eröffnen. Die Arbeiten an den Laufgräben werden beschleunigt. Letztere sind bertits weit vorgerückt. Morionee weilt noch in Santona und Umgegend. — Von dem nördlichen Kriegsschanplatz sind keine ntutren Nachrichten von größerem Belang eingetroffen. Am 20 d.befand sich General Mo- riones noch in San Sebastian, um die Einschiffung des Nestes seiner Truppen zu leiten. In Bavonne war am Montag, 29. Dezember, das Gerücht verbreitet, die unter Gentral Loma's Commando stehenden Regierungstruppen bätten ein Pronuncia- mento zu Gunsten von Don Alsons versucht; das Gcrücht erwies sich indeß als falsch. Italien. Rom. Der Feldmarschall Graf Noon ist in Rom vom König Victor Emanuel empfangen und mit“ großen Auszeichnungen beehrt worden. Der General Cosenz wollte ihm zu Ehren eine militärische Revue abhalten und hat dies nur auf specielles Ersuchen des Grafen Roon, 7 nur ganz allein seinen Aufenthalt in Jlalten der Herstellung seiner Gesundbeit widmen will, aufgegeben. Der Graf ist inzwischen nach Neapel adgereist und wird von dort ia eigigen Tagen seine Reist nach Palermo fortsetzen. — 23. Dez. Man schreibt der„K. Ztg.“: Den Bericht über ven Gesetzentwurf, nach welchem bie kirchliche Trauung erst dann gestattet sein soll, wenn die bürgerliche bereits erfolgt ist, bat man kaum in der Kammer vertheilt, da verlangen schon publikum und Presse nachdrücklich, daß derselbe ohne jeden Verzug in Berathung genommen werden solle. Und die Zahlen, die bierbel mil Schrecken erregender Deutlichkeit reden, verlangen dies noch nachbrücklicher. Ergibt sich doch aus den neuesten al pari, die Zinsen betragen 8 „Reichs- Anzeiger“ veröffentlicht den zwischen Ruß⸗ land und dem Emir von Buchara abgefaßten Vertrag. Derselbe enthält 18 Artikel und be- beim, daß der Emir von Buchara das rechte Ufer des Amu erhält, sich dagegen verpflichtet, das Gebiet von Buchara gänzlich dem freien Handeler rkehr zu öffnen und den Russen den Ex- werb von Besitz und die Ausübung von Hand⸗ Lande aufgehoben. Gesandte ernannt. Amerika. New. Jork. Die„Junlata“ 1 ginius“ eingetroffen. Nachrichten aus Cuba za- folge dat der General- Gouperneur Jovellar von der spanischen Regierung außerordentliche Macht befugnisst erhalten. — 30. Dez. Die Virginius-Gesangenen sind nach bestandenem Verhör fteigelassen worden. Der „Virginius“ selbst dat am 26. d. M. bei einem beftigen Sturme am Cap Flas Schiffbruch gelitten. Afrika 50, 29. Dez Insurgenten sind vor Fez geschlageß worden. Ihr Fübrer wird in jener Stadt gefangen gehalten. Entwurf verbietet vun bei Geld- bezw. Freiheits⸗ Aus Stadt und Land. Kaichen. Die kleine cpvangelische Gemeinde in Heldenbergen, welche erst vor wenig Tagen mit der Ein richtung ihres restauritten Beibauses ein schöͤnes Fest ge ⸗ seiert, bereitete ihrem Geistlichen, dem Pfarret uud Dekan Fertsch dabiet, am Vorabend des Weihnachtstages eine frobe festliche Stunde. In dem Augenblick, als in der Wohnung des genannten Geistlichen die Familien-; glieder um den Christbaum traten, erschien eine aus dem 1 und dem Kirchenvorstand oben genannter Gemeinde beflehende Deputation und überreichte im Namen und Auftrag der Epangelischen von Heldenbergen aus Dank barkeit füc die Liebe und Tteuc, mit der ihr Pfarrer uüdet 20 Jibre l lang ihr kirchlich⸗religisses Leben vertteten, für die viele Sorge und Mühe, womit derselde des Bethauses und seiner Verschönerung nach Innen und Außen sich redlich angenommen, wie für die immer zur Stelle 15 schaffie Hülse einen prachtwoll gearbeiteten filbernen Pokal mit sinnvoller Ausschrift und einen werthvollen goldenen Siegelting. Darmstad i. Die Sterblichkeit in den 12 größten Gemeinden des Großherzogthums im Monat November J. J. war im Ganzen genommen eine normale, wenn auch in einzelnen Gemeinden Abweichungen biervon zu konstatkren waren. Die Zahl der Todesfälle betrug 324, gegen 326 im entsprechenden Monat des Vorjabres. An epidemischen, zymotischen und ähnlichen Krankheiten verstarben 46 Per⸗ sonen oder 7 weniger als im November 1872. Diarrhoe erforderte 11 Opfer und zwar 4 in ODarmstadt, 2 in Offenbach und je 1 Mainz, Worms, Lampertheim, Bes⸗ sungen und Heppenheim. An Ervysipelas verstard 1 Person in Mainz, am Abdominal-Typhus 7 Personen, je 3 in Mainz und Gießen und 1 in Darmstadt, an bäutiger Bräune je 1 Person in Darmstadt, Lampertheim und Bessungen, an Keichhusten 2 Personen in Worms und je iin Darmstabt und Offen vach, an Diphtherltis 3 Per⸗ onen in Heppenbeim, 2 in Offenbach, 1 in Gießen, an Kindbettkeunkhellen je 1 in Mainz. Ossenbach und Worms, an Scharlach 2 iu Mainz, je 1 in Offenbach und Bingeu, an Masern 3 in Mainz, 1 in Darmstadt.— An sonstigen Krankbelten mit Einschluß der Todigevorenen ereigneten sich 278 Sterbefälle, gegen 273 im November v. J. Von ersteren treffen auf Todtgebuften 31, Tod aus Alters schwäche 22, Blutarmuth 12, Lungentuberculose 40, Kämpfe 19, Entzündung der Bronchten 13, Lungesenk⸗ zündung 10 organische Herzkrankheiten 18 Fälle 0. Da mstad t, 29. Dec. Heute Nacht wurde vor dem Jägerthot ein sehr schlech ter Wiß zur Aussührung ge⸗ bracht, nämlich einem neuvermählten Chepint een gatorlichen Civilebe in Italten, also seit 1865, r als 120,421 beträgt. Dem Gesetze nach stur alle Labwigsbahn ein Mann verbaftet ö . siget geladener Tonnerkassen vor as Fenster geleg 1 en War se erk, daß bas ganze gener zerttüm- urbe. Mainz, 27. Dec. Gestern Abentz wurde auf be welcher wütend ber Fahrt versucht halte, unzüchtisge Oantlungen mit Nu, sahrenben vorzunehmen. Allerlei. Frankfurt. Am 29, Dec, erfolgt im Muin-Aecar- mahnbof kin Zusammensioß zwischen einem Güter und Keren. wobei mehtete Arbeitet, und Beamic verletzt, elsotet wurde. Am 29. Decdt., keiner aver Frankfurt. Abende um 10 Ur, wurde ein junger Mann beim Machdauseg⸗ben aut dem Palmengarten von 4 anderen biesigen jungen Leuten. welche ihm aufgepaß! haiten, überfallen und zu Boden geworfen, mit Stöcken, worunter ein Todischläger, miß handelt, wodurch ihm mehrsiche Verletzungen bei gebracht wurden. Die Thäter sind erkennt und deren getich tlich Verfolgung eingelestet. Fkanlen that,. Ueber die Kasser; Glocke läßt die „Maud. Zig.“ sich aus Frankenthal„von einem Augen; vugen“ Folgendes berichten: Letzten Freitag wurde die Nalscr⸗Glocke, über deren Gelingen so nachtheilige Zeitungs⸗ be tichte erschienen, mehrere Fuß in dir Schwe gezogen. Die Ricsen⸗Glockt ist in Ferm und Ton vorireftlich ge⸗ lungen. Die Form ist ein einbeitlich metkürdiges Kunst⸗ werk, das seinen Meister in den Annalen det Kunstindustrie vetewigen twirvz Fb wündernewürdsger i noch der teine, seietliche7 wäthinschallende Grundion des C-dur- Accords, dem auch allt Musiker, die biesem Acte an- wohnten, mi: Begeisterung zufauchzten. Miesbaden. Man schreibt dem„Ry. C. Die e d werken freizuft Die Sclaverei wird Der Feind, dem es an werken freizustellen. Die Sclavetei wird im ganzen ausgezeichneten Stande iber& nanzen Von beiden Staaten werden s Thir. 8 Sge. gemacht haben. 15 New⸗Mork und Gemeinde Nautod soll jedem ihrer Bürger in Folge des tin Geschenk don Kin, 286. Decbr. Se weit die Erinnerung der d lesten Eisendahn⸗Beamten zurück eicht, wir det Reise⸗ Betrkchr vor und in den Weibnechtetagen nicht so gering, it mit 102 Mann von der Mannschaft des„Vir⸗ wie diesmal z abet auch die Läden, wo man die Festgaben [Sweten saf ven Ankauft, wurden nut spärlich desucht in der Noth der Zeit. Gleiche Klagen kemmen überall ber. Müblbausen, 24. Dec. Wie schlimm die Sachen überbaupt in Ametika gegenwärtig für die Aus gewanderten siebtn, zeigt cin Brtef vom 6. Dec, den em Milzlpausct den New⸗Dort aus an seinen Bater (geschrieben und wovon uns Einsicht zu nebmen erlaubt würde. Nach diefen: Brief vefinden sich augenblicklich in New. Dort ütet 100.000 Acbeiter obne irgendwelchen Ber⸗ Die matokkanischen sienß, und dieses Schicksal theilen sast alle ausgewanderten Elsässer. Die Stadt vat sich verulaßt geseven, Suppen; und Gemülckschanstalten auf allgemeine Kosten zu er⸗ richten, um die hungernden Menschen zu speisen. Da auch große Bankeäuset ihre Zablungen eingestellt baden tönnen auch vermögliche Leule häuft! nicht zu item Gelde kemmen, wodurch die Calamität auch auf die wonl⸗ babenben Kiassen drückt. Die meisten in den letzten Jih⸗ ren ausgewanderten Elsässet und namentlich die Mül⸗ hauser bertuen bitter, ihr Land verlassen zu daben und würden in Masse zurücklebten, wenn ihnen die Mittel dazu nicht mangelten. Der Brief füyrt die Namen vieler Müldausetr an, deten Elend als berzzerreißend ge⸗ schüdert wird. D. Frankfurt a. M., 30. Dec. Die Börse vec⸗ kehrte deute, am Liguidatienstage, in m'tterer Tendenz als genern und war cas Geschäft sehr deschtänkt da Um⸗ sätze mein nur in Verbindung mit der Ulnmo-Regulitung slaltsanden. Aus dem kaschen Schwinden des anfänglis noch vorhandenen Deports, welcher sich in Report ver ⸗ wandelle, dae geschlossen werden, daß die Contremine ihte tlonen aufgegeden ui schließlich dlos noch die Liebhäterei übrig geblieden M. Geie war deute noch steiser wie gestern und wurden bis zu 6 pCi. Prolongatiens⸗ unsen bewilligt. Für Creditactien und Staatsdadnactien wurde ein Report von 24 kr. gezablt. Cteditactien de⸗ wegten sich zwischen 242½ 40/41—42. Staatsdabn⸗ actlen hielten sich sest und gingen von 350% dis 351¾. Lombarden mast zu 168 ½. Oesterr. Bahnen waren wieder größtentbeils osserirt. Elbital sanken von 202½ vis 199. Galiziet, Franz⸗Josef und Bödmen sind eden⸗ salls erbedlich mattet. Albrecht 3 fl. desser. Banken ver ⸗ körten, ohne belebies Geschäft, größtentbeils zu matteten Coutsen. Oesterr. Nationalbank sest. Handelsgesellschaft blieben bet gutem Begebr debauptet. Sildertente und Spimnier matter. Von Amerikanischen Werthen Steckton und Copporopolis 1¼ pt. döber. Von Loobessecten Ceditleose matter. Mailänder 45 Frks.Loose, deren Ziehung morgen staufindet und Schwedische 10, Tolr.⸗Leose döber. Von Wechseln Paris schwächer. Pripaldiscento 4 pi. Marktbericht. Friedberg, 1. Dec. Walzen 16 fl. 40 kr.; Kern 14 K.— k.; Getsie 12 fl. 40 kr.; Oaser 9 fl. 30 kr. Alle Preise versleben sich per 100 Klo. Fraukfurt, 29. Det. Walzen effectiv Nörft 18¼½—14½ fl., Gerdt 13 vis 10% fl., Koblsamen 16½ fl. Wicken 10 fl., Linsen 12—17 fl., Re die N 1. 14½ f., Haser 10 Erdsen 12—14 fl. öl 40 fl. Alle Pretse versteben sich auf 100 Kilo. 1 1 1 N 1 1 1 3——— Wählerversammlung in Butzbach. 3611 Samstag den 3. Januar, Nachmittags 2 Uhr, findet im Saale des„Hessischen Hofs“ eine Versammlung zur Besprechung der 2 statt, welcher der von der freisinnigen Partei zum Abgeordneten vorgeschlagene Herr Dr. qur. B. Schröder aus Worms beiwohnen wird. Das Wahlcomité der Fortischrittspartei. Mählerversammlung in der bevorstehenden Reichstagswahl statt, welcher der von der freisinnigen Partei zum Abgeordneten aus Worms beiwobnen wird. 3612 Sonntag den 4. Januar, Nachmittags 3 Uhr, findet im Saale der„Drei Schwerter“ eine Versammlung zur Sn Friedberg. vorgeschlagene Herr Dr. jur. B. Schr er Das Wahlcomité der Fortschrittspartei. Friedberg im Saale des Hotel Trapp. ü Donnerstag den 1. Januar Concert Nach beendigtem Concert Tan z. Anfang präcis halb 8 Uhr. der Capelle Schellhaas. Reichstagswahl. 5 An den Herrn Ober⸗Rechnungs⸗Rath. (Stammbuch Vers) Behuüt“ dich Gott, es wär' so schoͤn gewesen; Behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein. Das trostlose Reichelsheim. Num de Jamaica, Arrac de Batavia, Erôme de Vanille An das s. g. Wahlcomité des 2. Oberhessischen a Wahlbezirks. 8 Wenn Sie den Herrn Ober ⸗Rechnungsrath Backe in Darmstadt in Wirklichkeit nicht nur fär die Kathol'ken, sondern für alle Waͤhler unseres Wahlbezirks als Reichstags Candidaten aufstellen, daß Sie denselben nicht nur in katholischen Orten sich seinen daß dies auch in anderen Orten, namentlich in der größten Stadt des Wablbezirls, der erschiedene Consessionen zählt, hier in Friedberg, geschieht, damit auch Dirjenigen, die Ihren vorgeschlagenen Candidaten nicht kennen, sich persönlich davon überzeugen tieser vortreffliche Mann mit den ihm von Ihnen angtrühmten Ge⸗ so dürste es doch angemessen sein, Wählern vorstellen lassen, sondern können, ob derselbe wirklich finnungen und in der That gewillt is, für das einzutreten, was Sie von ihm angeben. Berschiedene Wähler Friedbergs. Zur bevorstehenden Ballsaison 3624 empfehle elegante Ballkleider, Schleifen, Fächer, Coiffuren und Glacé-Handschuhe unter billigster Bedienung. Das Anfertigen und Verzieren der Ballkleider wird schnellstens besorgt bei J. Mannheimer. (Vormals E. Hirsch.) b ranhfurt a. M. 3614 Um meinen Arbeitern während des Winters Beschaͤftigung zu geben, verkaufe ich die nächsten 14 Tage weit unterm Preis und zwar: feine schwere Reitstiefel, — schwere Kniestiefel 5 Schäftenstiefel fir Waben und Herren, Zugstiefel ür Herren, Damen und Kinder in solidestet Arbeit. H. Stettenheimer, in Frankfurt a. Haasengasse, am neuen Markt, Ecke des Holzgraben. Geschäfts Eröffnung. 4 Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit einem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß er vom 1. Januer 1874 an ein g Colonial⸗, Farb⸗ und Lederwaaren⸗Geschäft am hiesigen Platze, Eck der Burg- und Schnurstraße, cröffnet und bittet derselbe unter Zusichtrung prompter und reeller Bedienung um geneigten Zuspruch. Bad- Nauheim den 30. Dezember 1873. * Jean Wörner jun. und Hamburger Tropfen 21 empfiehlt Friedberg. M. D. Loeb. Feinste Punsch⸗Essenzen, Arae de Batavia und Num de Jamaica 20 empfiehlt Wilh. Bernbeck. Versteigerung. 17 Mittwoch den 7. Januar 1574, Morgens 10 Uhr anfangend, soll aus dem Nachlasse der verlebten Johann Wilhelm Nicolay III. Eheleute dahler nachste hend verzeichnete Gegenstände, Vieh und Früchte unker den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ Fachunen öffentlich an den Meistbietenden versteltert e a 1) 1 braunes Wallachpferd(9 Jahre alt), 21 Fuchs wallachpferd(13 Jahre alt), 3) 3 Kühe, 5 Rinder, 4) 10 Hammel, 3 Schafe, darunter 1 schwarzes, 5) 2 Mufterlämmer, 1 Hammellamm(Jährlinge), 6) 83 fette Schweine, 2 trächtige Mut erschweine, 7) 18 Hühner, 1 Hahn, 8) 32 bis 36 Malter Walzen, 9 8 bis 10 Malter Korn, 10) 20 bis 24 Malter Gerste, 11) 20 bis 24 Malter Waizen, 12) 2½ Malter Erbsen, 13) 1 Malter Wicken, 14) 1½ Malter Sommerwaizen, 15) 100 Pfund veinsamen. 16) 50 Pfund Mohnsamen, 17) W Pfund Reps, 18) 100 Pfund Bohnen. Bemerkt wird, daß das Vieh zuerst versteigert wird. Blofeld den 23. Dezember 1873. Großherzogliches Ortsgericht Blofeld. Conrad. Repskuchen 19 frisch von der Müll i M. D. Loeb. Darmslädter Cagblatt In meinem Colonialwaaren⸗& Leder⸗Geschäft ist eine Lehrlingsstelle zum sofortigen Eintritt offen. 5 Bug bach. Jacob Steinhäuser. Flammkohlen 1. Sorte 1 50 kr. per Centner. Schmiedekohlen rein Suess 2„8 Ein vollständiges Logis, — Die Briquettes oder gepreßte Kotten find ein 16 bezjeh bar anfangs Februar, hat zu vermiethen kein uches und schönes Brennmatersal, welches jedenfalls A. Hansteins Wiltwe. im Verhältniß zu anderen Kohlen sich billiger berechnet f 5 2 Brodpreise vom T. bis 75. Januar. Englische Speckbückinge Für Fri 17 eigener Angabe der 2 523 18 bei Wilh. Bernbeck. ur Friedberg, Bad Nauheim u. Buß bach 2 unverändert. Israclitischet Gottesdienst in Iticbberg. Fleisch⸗ ꝛe. Preise vom T. 578 15. Januar. eg inn: Nach eigener Angabe der Meßger. Freitag Abends 4 Uhr Bender& Schwalz. Auflage(Frag⸗ und Anzeigeblatt) 157. 4100. zugleich Jahrgang Amtliches Organ für Stadt und Kreis Darmstadt ist von allen in Darmstadt und Umgebung erscheinenden Blättern wie das älteste so auch das verbreitetste in allen Kreisen der Gesellschaft. Es ist gleichzeitig das Organ für die amtlichen Bekanntmachungen des Großh. Kreisamts und eignet es sich durch seine Verbreitung zu Inseraten jeder Axt, welchen es durch seinen großen Leser⸗ kreis den besten Erfolg sichert. Unterhaltung wird durch spannende Novehten von anerkannt tüchligen Schriftstellern geboten, wie auch den localen Nachrichten eine ganz besondere Sorgfalt gewidmet wird. Annoneen werden von der Expedition, sowie von allen sollben Annoncen⸗üreauz entgegengenommen. Abonnementspreis durch die Post bezogen 59 kr. pro Ouartal- Die Expedition. Frelteg Abe 4 uh. Für Friedberg, Bad- Nauheim und Butz bach Samstag Morgens 8 ½ Uhr. unverändert. Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel. (Hierzu eine Beilage.) duct 1 A 06 Nude! grand en* für den Uasass dem zutetü theilen Vattg! scllher den be ehinber! werben b 11. an. I. Dun Oteßeetzen 8s Schulamtes! im Kt. Nen Aden itagen, 2 Nrntumte zem nner en. Oer. n td n U. Ta. e. aul die ung, E. Bubel, zel ut dt Out- hen 1 Det. in Ee cult zu Term. let det gt att, Tit be der L eng 2 Nhcr und ben kwenz Sten zu den qu an. Iu Erbach, a zu Michelin an det J. na; bann Part Dendurg n Rinderdü zen aspiranus du beim, für bt Am& Coch Nomdas 63 f. deim, im dan ru ien wit ben — ungsblatt Nr. 50 enthalt Beilage. Deutsches Reich. Datrmstadt. Das Sroßberzogliche Regie 1. Getannimachung Großherzoglichen Mimistertums des Innetn, die Aufbebung der Siempelpflicht aus wär ⸗ uüget Kalendec beitessend. 5 II. Bekanntmachung desselben Ministettums, das Ocitel-Reglement der Provinzial⸗Oaupistadt Mainz delt. III. Bekanntmachung desselben Ministertums, die Arzneimitteltaxe für das Großberzogibum Hessen belressend. IV. Bekanntmachung Großb. Minisietiums det Finanzen, die Verwaltung der innten inditecsen Adgaden delt. V. Bekaantmachung Groß. Ministertums des Innern, die Frethertiich von Wepherische Elconotenstistung beit. VI. Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großbetzeg daben allregnädigst gerubt: am 20. August dem Oberstlteutnant une Adjufanten Sr. Groß. Hoheit des Prinzen Carl von Hessen ꝛc., v. Zangen, das Comthpus eu 2. Klasse des Poilppe⸗Ordens zu verletzen. VII. Namens verändcrungen. VIII. Ertdeuung von Erfindungspatenten. Seine Königliche oben der Stoßberzog baten allergnädigst ge⸗ muht: am 25. Nov. dem Georg Messerschmidt aus Oppen⸗ deim, dermalen zu Lille, auf dessen Nachsuchen ein Er⸗ findungespatent auf ein neues Verfahren dei der Essig⸗ fab mason mii dem bieizu nöibigen Appatale und am 6. Dec. dem John West in Maiostone(Gtasschast Kent, England) auf dessen Nachsuchen em Erfindungspatent für die durch Zeichnungen und Beischteidung näher etläuterte verbesserie Meibode der Gaserzeugung und die dadei an⸗ gewandten Apparate, während der nächsten fünf Jahre ür den Umfang des Großbetzogthums zu erthetlen, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch die er⸗ theilten Patente Niemand in der Anwendung bereite rüber schon bekannt gewesener Theile det Erfindungen gehindert werden soll. IX. Einennungen in Beziehung auf den Landtag. X. Diensinachtichten. Seine Königliche Hoheit der Oreßberzog haben allergnädigst geruht: am 4. Dec. dem Schulamteaspitansen Jakob Degen aus Klein⸗Hausen, im Kt. Heppenhenn, die 1. kath. Schulftelle daselbst zu Übertragen; am 5. Dec. den Rentamtsdiener dei dem Nentamte Lampettbeim, Johann Peter Büdinger, zum isicuetamtsdienet dei dem Hauptsteuetamte Worme f am 8. Dec. die Pofmusikaspitanten Christian Planz und Lutwig Sulzmann zu Hofmusikern zu ernennen; am 11. Dec. den ven dem Grafen zu Solms Rödelheim, auf die cvang. Schulstelle zu Burg⸗Gräsentode, im Kr. Budel, präsenticten Schulamteaspitanten Fricdtich Vetiet aue Surg⸗Grdsentebe füt diese Slelle zu bestäuungen; am 14 Dec. den Schulledier an der 4. cvang. Stadtmädchen⸗ schule zu Darmstadt, Heinrich Reineck, den Schullehrer an det votbinigen 2. evang. Stabtmäcchensteischule zu Darm⸗ abt, Tobias Volz, den Schullehter an der 2. Adtheilung der 4. exang. Stabiknabenschule zu Darmsladt, Friedrich Röder und den Schullebtet an det 2. Abibeilung der 2. trang. Stabtmäcchenschule zu Darmstadt, Contad wine zu Lebrern an der ftädiischen Mittelschule zu Darmstad! Aberhessischer Anzeiger. Abfassung hat der deutsch-italienische Vertrag vom 31 Ogober 1872 als Grundlage gedient. Der Vertrag setzt die gegenseitige Auslieferung von Persouen, welche sich eines gemeinen Verbrechens oder Vergehens schuldig gemacht haben, sest. Die Auslieferung findet nicht statt, wenn die strafbare Handlung einen politischen Character an sich trägt, oder bewiesen werden kann, daß dem Auslieferungs⸗ Antrage in Wirklichkeit die Absicht zu Grunde liegt, die auszuliefernde Person wegen cines politischen Ver- brechens oder Vergebens zu bestrafen. Der Ver⸗ trag ist auf 10 Jahre abgeschlossen; vom Zeit- punkt seiner Geltung ab verlieren die bisher zwischen der Schweiz und den einzelnen deutschen Staaten abgeschlossenen Auslieferungs Verträge ihre Gültigkeit. Wenn 6 Monate vor Ablauf des Vertrages keine Kündigung erfolgt, gilt der- selbe je um 10 weitere Jahte verlängert. — Nach einer im„Reichs- Anz.“ veröffent- lichten Bekanntmachung des Reichskanzlers werden nunmehr die Abgeordneten zum Reichstage während der Dauet der Session, sowie acht Tage vor Be⸗ ginn und nach Schluß der letzteren auf sämmt-⸗ lichen deutschen Staats- und Privat⸗Eisenbahnen in beliebiger Wagen ⸗Classe und nach allen Richt- ungen mit ihrem Gepäck bis einschließlich 50 Pfund srti befördert. Diese Beförderung erfolgt auf Grund einer vom Reichskanzler⸗Amt ausgestallten Legiti mations- Karte, welche jedem der Abgeordneten rechtzeitig zugestellt werden wird. — Zuverlässigen Nachrichten aus Regicrungs⸗ Kreisen zufolge soll, nach der„Bank- und Handels- Zig.“, der Unterrichtsminister kürzlich sich bestimmt dahin geäußert haben, daß in dem zu erwartenden Unterrichisgesetze den Realschulen erster Ordnung die volle Univpersitäts- Berechtigung gewährt werden sollt — Der Gesetzentwurf über die Errichtung eines obersten Verwaltungs- Gerichtshofes ist, wie die„Bank; und Handels Zig.“ mültheilt, im Staatsministtrium durchberalben und definitiv sest⸗ gestellt worden und befindet sich wahrscheinlich bereits im Cabinet des Königs. — Der„Kreuz-Zeitung“ zufolge ist General Schwarßkeppen seither Stadtcommandant von Berlin, nach Stuttgart behufs Uebernahme des Commandds des 13. Armeecorps commandirt und zu anennenz am 15. Dermber den don dem Green General Stülpnagel mit den Geschaͤsten der Ber- zu Erbach Fürstenau auf die 2. cvang. K nabenschulstelle zu Michelfadt, im Kr. Erbach, prasenürten Schullehrer an det I. evang. Schule zu Steinbach, im Kr. Erdach, ohann Leonhard Kredel und den von dem Fürsten zu 4 und Büdingen auf die evang. Schulstellc zu Ninderbügen, im Kr. Büdingen, präsentirten Schulamis⸗ aspiranten Pbiltpp Beckine aue Oppenheim, im Kr. Oppen⸗ beim, füt diese Stellen zu bestätigen. Am 5. Decbt. wurde dem Pfarter Tobias Thalet zu liner Stadtcommandantur beaustragt — Der Reichskanzler beantragte bei dem Bundesrathe die Gründung einer deutschen Central- stelle für Meereskunde und Sturmwarnung im Jnteresse der Seeschifffahrt, welche in Hamburg ihren Sitz haben, im Jahre 1875 ins Leben treten und von der kaiserlichen Admitalität ge- 1 Mom bach die katholische Pfattßelle zu Sauet⸗Schwaben⸗ leitet werden soll deim, im Dekanate Ober⸗Jngelbeim, über tagen. Am 12. Decembet wurde dem Heintich Maver aus Bessungen das Patent als Geometet der 1. Klasse füt den Kieis Darmftabt ertheilt. a XI. Cbataklerertheilungen. Seine Königliche Hobeit der Wreßbetzog haben allerguädigs geruht: am 25. Nov. dem Weinhändler Ludwig Albrecht Ebel in Worms den Cbataktet als„Poflicserant“, am 10. Dec. dem Banquier Heinrich Merit Wolfskebl zu Franksurt a. M. und dem Kaufmann Ferdinand Küfiner aus Frankfurt a. M., dere malen in Caito, den Charakter als„Commerzienrath“, am 13. Occ, den Inpabern ber irma J. A. Gila in Altona. Der Prediger der hitsigen katho⸗ lischen Gemeinde, Pastor Frintrup, war angeklagt, in zwei Fällen vor der Trauung gemischter Braut- paatt die Bräute evangelischer Confession dazu veranlaßt zu haben, einen Revete zu unterschreiben, wonach die betreffenden Edelcute sich verpflichteten, ihre autz der Ehe hervorgehenden Kinder in der katholischen Religion erzieben zu lassen. Das Er- tenntniß lautete nach dem hier noch zu Recht be⸗ stehenden Gesetze vom 14. Juli 1863 über die Berlin, Commerzienrath Karl Joses Aloys Guka, Tbeodor Religions- Uebung der Reformirten, Katholiken ic. Guta und Hermann Guka da elbst, den Charakter ale „Hofluseranten“ zu verltiben. 5 XII. Goncurtenzeröffnung. Erledigt ist: dit evang Schulstelle zu Hangen⸗Wersbeim, im Kreise Worme, mi einem jährlichen Gehalt von 400 fl. Mainz. In dem Preß- Progesse dee Erkenntniß, well das Bezirksgericht leit igend t Absicht für nicht erwiesen ansah. 1 Berlin, Die Verhandlungen mit der Schwei über Abschluß eines Auslieserungs Vertrages haben zur Aufstellung eines Entwurfes geführt, dem Bunpesrath zur Zustimmung vorgelegt werden gegen den Redacteur des„Mainzer Journals“ wegen des f Arlikele„An den Kaiser“ erging ein freisprechen- provociken die be⸗ welcher 9 wird. Der Entwurf umfaßt 16 Artikel; bei seiner in Holstein auf Amts-Entsetzung. Kassel, 28. Dez. Die„H. Bi.“ schreiben: Nachdem alle bisher Suspendirten(13) nunmehr abgesetzt sind, das bekannte Ultimatum des Ge— sammt- Consistoriums aber keine einzige Unter— wersungs- Erklärung Stitens der Renitenten dat können, hal das Gesammt-⸗Consistorium nunmehr eine zweite Reihe von Suspensionen(mit amtsgerichtlichen Disciplinar-Untersuchungen auf Amts-Cutsetzung) kröffnet. Bon dieser Maßregel sid, sowtit wir bis jetzt erfahren haben, betroffen worden die Pfarrer: Hast in Frielingen, Wegel in Bödbiger, Pfeiffer in Breitau und E. Grau in Oberelsungen. Zur Reichstagswahl. Grundbesig und Lanbwirihschaft sind bie Funbamente des ganzen Staatsgebäudes,. Das Gedeihen der Lans wirthschaft it die erte Bedingung für die Wehlatrt unt Entwickelung aller anbeten Erwerbezwtige det Stäbe wit des Landes. Datum muß es ale eine ber wich tigten Aufgaben der Negietungen und det ihr zur Selie sieen⸗ en gesethgebenden Kötperschassen angesehen werben, bie gesetze detart auf- und auezubauen, daß Grundbesig une Landwirihschaft sich gebeihlich entwickeln können, währende sie dermalen unter schwietegen Berhältnissen leiden. G. it eine bekannte Tbalsacht, daß unter den Landwirtben te ganzen Reichs Klagen geführt werden über mangeln⸗ ee Verständnuß dessen, was der heutigen Landwirihschaft Noth thut und ihr von Seiten det Gesepgebung von Rechtswegen gebührt, Diese Klagen find nicht un⸗ begründet: Det landwirichschaftliche Bett ed leidet untet dem hertschenden Ardeitetmangel, indem Siädte, Fabriken und gewerbliche Unternehmungen aller Art der Land⸗ wirthschaft die Arbelliet euizben und das Mule geseh unsere Söhne drei lange Jahre in Anspruch nimmt und nicht einmal destimmt, daß umjfassende Beutlaubungen zu det Zeu flattifinden, wo det Landwirth den Ardeiter⸗ mangel am empfindlichen fühlt. Auch wäte zu wünschen, daß die jungen Laudwüthe unter anoeten Ansorbetungen, als bisher, die Betechligung zum einjährigen Fteiwilligen⸗ dienst cthalten könnten. Grundbpesitz und Landwirtyschaft sind mit vielen Steuern und Abgaben uniet den vet⸗ schtedenatligsten Namen belastet und üdetbürdet. Det Landwirt hat neben feiner Grund⸗ und Gebäude stcuet eine Klassen⸗ und Einkommensteuet zu bezahlen. Hierzu kommen noch die inditecten Reichsadgaben in orm von Salz, Maischbünlen⸗ und Brauntwein⸗Malctialsicuet, die Rüben⸗, Malz), und Tabaksteuct. Diese Abgaben detin⸗ tächtigen vielfach eine vor tpeilhafte Berwerthung unsetet oessallsigen Produkte, vertheuern die dataus gewonnenen Lebensmittel und schädigen durch ihre Höhe den gewinn⸗ otingenden Beitted dei beiressenden landwirthschaftlichen Scwerbe. Währens sast alle Erzeugnisse, die der Lans⸗ wirih dem Boden abgewinnt, sowie faßt alle Produkte der Thierzucht aus dem Auslande frei in dase seuische Reich eungeben, müssen viele Gegenstände, die wir lagiäzlich de⸗ dürfen, Eingangszoll ennichten, det dann von dem Ber⸗ kaͤuset auf die Waare geschlagen wird une zu guter let don uns bezahlt werden muß. Neben Colonialwaaten, Gespinnsen und Geweben nennen wit in duser Be⸗ ziehung dae Eisen. Die Eisenbahnen baden für den Durchdange⸗Beikeht die niedtigen, sogenannten Differential ⸗ Tatise eingeführt, die unsert Landwirihschaft aufs Em⸗ pfindlichste schädigen, während im inneten Verkehr döhete Itachtsätze die Beweglichkeit der landwirihschaftlichen Pro⸗ dukte schädigen. Fragen wir nun:„Wer hat sich die letzt in den gesetzgedenden Körperschaften der Landwirth⸗ schast angenommen! se laue die Antwort:„Es wartn nut Einzelne, Wenige!“ Wärend man induftrielle, metcanule Fragen mit desonderet Vorliebe pflegte, ging man üdet landwirthschasliche Fragen möglich tasch zur Tagesordnung über; während man den Gedürfnissen und Wuünschen det Induftrie und des Handels Rechnung trug, dachte man gar nicht daran. daß man oft bierdutch die Interessen det Land wütlhschaft aufs Empflndlichme schädigte und beeinnächigte! Das war bieder auch vielfach das Loos der Landwirthschaft im Reichstage. Zum großen Tpeil wurde es herbeigeführt durch Mangel an Inieresse für die Landwiridschaft und durch geringe Kenninisse, we nicht völlige Unkenniniß, der betreffenden Berhälinisse. Sollen wir noch länger so zusehen, oder ift es nicht an det Zeit Angesichis der auf den 10. Januat nächstzin angtoreneten Reichs tagwahlen an alle Wäßzler den Mapu⸗ cuf ergehen zu lassen:„Wählen wit Minnet in den Reichstag, die auch mit landwlttdschaft⸗ lichen Berbältnissen vertraut find, und von denen man üderzeugtsein kann, daß ie die selden geltend machen und wahren werden!“ Wir beanspruchen nicht, daß man geradezu Landwitite wäßple, wit verlangen nicht die sogenannte landwirschast⸗ liche Interessen⸗VBerttetung, wir erstteden keinetlet Vot⸗ rechte und Priwuegten, keinetlei Begöntigung und Bevot⸗ zugung, wir verlangen gleiche Berücksichugung mit den anderen Reichsangehörigen. Das ite, was wit del der Wahl zum Reichstag zu veherzigen und zu derücksichtigen ditten. Ueber die poliuschen Gesinnungen det zu Wäplen⸗ den verlleten wir kein Wort, wir daden damit nichte zu thun und üderlassen sie einsach dem Ermessen der Wäler. Frankfurt a. M., im December 1873. 1 Der Club für Landwirtde. Kalender pro 1874. Familienkalender 1s kr. Katbol. Bilderkalender 9„ Lahrer Bote(gestempelt) 12 Landkalender—. 8 Gustav⸗Adolf-Kalender. Hessischer Haus freund 8 vorraͤthig del Carl Bindernagel i Frtedberg. — — a dung. N V i b t b it N N.— 1**. Feld. er e gerun gon S ra enar 2 en. 8 m 0 i een ee e, namlich 2 Die Lieferung und das Zerschlagen des zur Unterhaltung der Staatsstraßen im Baubezirk Friebberg er⸗ —— der Flur 11 forderlichen Deckmaterials für 1874 soll in den unten bemerkten Terminen und Orten an die Wensgstnehmenden in den nachbenannten Gewannen der Flur I. 1) auf den schmalen Wiesenweg von Nr. 1/4070, in Accord gegeben werden. 2) die Wee e Nr. 1 100—— 3) über der schmalen Wiese von Nr. 83— 104, 5 N 9 in der alten Leimenkaute von Nr. 105— 1068/10, 8 Der Vier st. 9 7 der 3 o) in dem Zwerggewännchen von Nr. 107109,* 1„ e 1 auauf⸗. 6) im Gänsspies von Nr. 110— 140, 2 Ur 7) auf den schmalen Wiesenweg von Nr. 116— 1195/0 Tag. Stunde. et. Local. Bezirke. Bauaufseher. 8) im Gänsspies von Nr. 120— 126, 1 9 auf den schmalen Wiesenweg von Nr. 1136 10) im Gänsspies von Nr. 13715, von Nr. 150 bis:[montag den 5. Januar. 10 Uhr Morgens vußkach nn 5 3 165, von Nr. 67—170, Nr. 176 und 177/ 40, J. Melchsor ü nn is 2[Nitt woch„ 10„„ Nauheim Im deutschen Hoff 2 u. 3. Weide u. Sünner. 12) links des Bruchenbrücker Wegs von Nr. 344 bis 3 Donna.„„ Reichelsheim Zur Post 19 Stipp. 3529/10, 1 eee 4 Freitag 5 9. 1 10 5 Ilbenstadt Zu den 3 Hasen 5. u. 7. Konrad u. Stipp. enen 5 Montag„ 12.„ 0,„ Okarben Wirthschaft von 6. Schaͤfer. 14) ober'm Gänsspies von Nr. 361—363,— 9 Stößel 16 auf den Asenheimer Weg wen Rr. 364873, 9 Olensag 13.„„„„ Ober gschhach Brüsseler Hef] 12. michel. 170 ae den Asehe Weg ven Nr. J 7 Dengersteag, 15.% ber Reebach Wsthschat ven 4. ret. 17) auf den Assenheimer Weg von Nr. 378—394, übe Rappel. 18) vor den Roͤdern von Nr. 395— 400 und von 8 Montag„ l Vönstadt Gbeaussechans 1. Nr. 402—413 dock der Klur Il 9 Dienstag„ 20.„ 10„* Lindheim Gastbaus zum[9 u. 10. Einhefnhäußer u. mit Zuziehung aller derjenigen Grundstücke der Flur 05 ale genannter Gemankung, welche von Flur 14% der Oe 10[Mittwoch„21„ 10, 1 Büdingen Gasthaus zum 11. Kleyenstäuber. markung Ilbenstadt, der 3 2—— an der Eisenbahn begrenzt sind, von den betheiligten 1 b. 5 f f Grundbeftgern 3 2 ist, so ergeht hiermit Friedberg am 29. Dezember 1873. Srebbeeie Kreisbauamt Friedberg nachfolgende, binnen drei Monaten zerstörlicher, vom 5. 4 e u ß. Tage der ersten Veröffentlichung dieser Ladung an laafes⸗ r 5 5 8 5 8 f f 8 den Frist, zu befolgende Aufforderung; 1) an die Grundbesitzer, welche noch nicht in dem Grundbuche oder Mutationsverzeichniß eingetragen sind, diesen Eintrag zu erwirken;. an die ohne Erwerdtitel eingetragenen Besitzer zur 2 9 Peggehnng der Vermuthung für die Gewißheit ihres Eigenthums ihre Erwerbstitel nach A* des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 18528 den auf ihren Namen lautenden Einträgen dei⸗ e schreiben zu lassen; 8) auflösenden Bedingung, Endtermins oder einer Zweckbestimmung Anspruch auf demnächstigen Rück⸗ fall eines der Zusammenlegung zu unterwerfenden Orundstücks bilden, ohne diesen Anspruch genügend gesichert zu haben, die Klagenstellung, bezw. ihren Anspruch auf Rückfall genügend nochzuweisen; 4) an die Ober⸗Eigenthümer und Fideicommißberech⸗— tigten, deren Rechte in dem Grundbuche oder in]? dem dessen Stelle vertretenden Verzeichniß noch nicht gewahrt sind, dieselben eintragen zu lassen; 5) an Diejenigen, welche nicht in den öffentlichen an Diejenigen, welche dermöge einer erhobenen N Klage oder vertragsmäßigen Eigenthumsvorbehalts, Einladung zu auf die Hessischen Volksblätter (Landeszeitung). für das erste Quartal 1874. Auflage 14000. 10 Die„Hessischen Volksblätter“ sind nicht allein die verbreitetste Zeitung aim Großberzogthum, sondern übertreffen an Reichhalligkeit und Mannichkaltigkeit ihres Jabaltes sänamtliche anderen in Hessen erscheinenden Blätter. Dabei sind sie unabhängig nach allen Seiten, wahrhaft und entschieden, liberal, sern von Zelotismus nach der einen oder andern Seite hin. An Originalcorrespondenzen überragen dieselben alle Landesblätter. Annoncen finden die weiteste Verbreitung.. 10 Der Preis, hier in Darmstadt und Bessungen, beträgt trotz erhöhter Satz-, Druck. Hypothekenbüchern oder Grundbüchern eingetragene Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte, Nevocations⸗, Nesolutions⸗ oder Wichtigkeitsrechte, Separations⸗ oder andere Sicherheitsrechte, welche auf den zur Zusammenlegung bestimmten Grundstücken haften, 5 in Anspruch nehmen, dieselben urkundlich nach zu⸗ weisen und aufzeichnen zu lassen, und für Die⸗ jenigen, welche dergleichen in den öffentlichen Büchern eingetragenen Rechte für erloschen halten, dieselben löschen zu lassen; an Diejenigen, welche bei der Zusammenlegung zu beachtende Real⸗ oder persoͤnliche Servituten, Nußnießungs⸗, Brautgabs⸗, Leibzuchts⸗ und Aus⸗ zugsrechte auf solchen Grundstücken anzusprechen haben, dieselben anzumelden und durch Urkunden oder Anerkennung des Besitzers des belasteten Grundstücks nachzuweisen. Auf alle Rechte der hier angegebenen Art, welche nach Ablauf vorgenannter Frist weder in den offentlichen Grund- und Hypothekenbüchern noch in den in Gemäß⸗ heit der Anmeldungen in dem während des Laufs jener Frist aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, kann bei der stattfindenden Zusammenlegung keine Nücksicht ge⸗ nommen werden. W 19. November 1873. roßherzogliches Landgericht Friedberg. Reiß. 60 Arbeits ⸗Versteigerung. Samstag den 3. Januar 1874, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Nathhause zu Gambach nachstehende Arbeiten einer offentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 1) Planirarbeit, lt. Kostenüberschlag für 1668 fl. 21 kr. ) Maurerarbeit 2215„ 3) Steinhauerarbeit bern 5 4) Brechen, Anfahren und Aufsetzen von Mauersteinen ans dem Gan bacher Steinbruche 1 Gambach am 29. Dezember 1873. Schneider, Bezirks⸗ Bauaufseher. 7 Freitag den 9. Januar d. J. sollen in dem Gräfli Repler„Engelthal“ folgende Holzsortimente n 5050 Stück Birken⸗Wellen und 1750„ gemischte Birken⸗ und Saalweiden⸗Wellen versteigert werden. Die Zusammenkunft findet Morgens 10 Uhr auf dem sog. Erbstädter Fußweg bei Nr. 1 fatt. ö Engelthal am 2. Januar 1874. f Die Gräfliche Revler⸗Verwaltung. n 12 billgis bei und Papierpreise nach wie vor nur 1 fl., auswärts 1 fl. 29 kr. und ist dieser im Verhältniß; der Größe der Zeitung der billigste aller politischen Tagesblätter. Die Expedition. S S SSS inzer . nzeiger. (Redakteur J. Schaefer.) Der„Neue Mainzer Anzeiget“ tritt mit dem 1. Januar 1874 in seinen zweiten Jahrgang. Das Blatt hat in der kurzen Zeit seines Bestehens einen ausgebreiteten Leserkrets in und außerbalb unserer Sladt gewonnen. Der„Neue Mainzer Anzeiger“ ist die am meisten gelelene und billigste Zeitung in Mainz und Umgegend. Sein Hauptaugenmerk richtet der„Neue Mainzer Anzeiger“ auf die lokalen und provinziellen Angelegenheiten; was die Mannigfaltigkeit der Lokalmiitheilungen und der Berichte aus andern Orlen des Landes anbelangt, so steht unser Blatt keiner hiesiegen Zeitung nach. Täglich bringt der„Neue Mainzer Anzeiger“ eine sorgsam gewäblte politische Uebersichtz über die wichtigsten Vorgänge des öffentlichen Lebens werden originale Leitartikel gebracht, so daß der Leser siets von allen hervortagenden Eteignissen genau Kenntmniß erhält. Dem politischen Theile schließen sich inhaltreiche Rubriken über Handel, Berkehr, Landwirthschaft, gesellschaftliches Leben u. s. w. an. Die neuessen Börsennach richten veröffentlichen wir frühzeitiger, wie jedes andere Blattt. Der Unterhaltung dient ein gewähltes Feuilleton in Novellen, Biographien, Gedichten u. gl. Bei passender Gelegenheit werden neu erscheinende Schriften besprochen und literarische Notizen gegeben,— Der Sonntagsnummer ist ein belletristisches Beiblalt,„Moguntia“, beigegeben. Der„Neue Mainzer Anzelget⸗ erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Der Abonnementspreis für das Blatt einschließlich der sonntäglichen Beilage„Moguntia“ beträgt viertelfährlich 54 kr. ohne Postprovision. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an. Inserate werden mit 6 kr. die gewöhnliche Petitzeile derechnet. Bei wiederholter Annoncirung wird ein erheblicher Rabatt bewilligt. Druck und Papier des„Neuen Mainzer Anzeiger' werden allerseits befriedigen. Zur zahlreichen Abonnirung auf dae Blatt erlaubt sich Unterzeichnete ergebenst einzuladen. Mainz, im Dezember 1873. 11 Die Erpedition des„Neuen Mainzer Anzeigers“, große Emmeransgasse Nr. 28. i In gleichem Verlage erscheint auch die„Deulsche Weinzeitung“, das einzige deutsche Organ, das sich mit dem gesammten Weinhandel und der ganzen Weinprobuklion befaßt. Die„Deutsche Weinzeitung“, welche am 1. und 15. jeden Monats ausgegeben wird, enthält außer vielfachen auf die Weinbtanche bezüglichen Original⸗ arukeln selbstän dige Berichte über alle in ibr Gebiet einschlagenden Verhällnisse. Anzeigen von Wein⸗Auctionen u. dgl. sowie überhaupt Annoncen jeder Art finden durch die„Deutsche Weinzeitung“ die weiteste Verbreitung. Die„Deulsche Weinzeiturg' kostet pet Vierielfahr(ohne Besiellgebühr) 45 ke. Alle Postanslalten und Buchbaud⸗ lungen nehmen Abonnements auf die„Deutsche Weinzeitung“ an. Hosenträger Zwei Schreinergesellen 1 19 koͤnnen gegen guten Lohn sogleich in Arbeit treten K. Friedrich neben der Post Assen heim. bei Karl Schmidt gehenden D Darstet Kammer rüchic sondetn Schtt schon ohnezin legen Besch nochwals in jtbenall ben k die Stiichung dalttnen Ante von den Bella des Gesees dez rathung zur 8 Betlis meldet: Ja guten Nacht en stallten. Der Bis march und Berl 2 uch über dat Temporalian ge 2