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Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt und Cours-Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, cußerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs- Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bildeeräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 17 kr. mit Bringerlohn. Juseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit& kr. berechnet, bei Tabellen und Ziffersatz mit 8 kr. der Anzeiger kann nach auswärts ouch durch Privatboten direet von uns bezogen werden. brechung eintritt. Abbestellung erfolgt. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Expedition. Deutsches Reich. Daemstadt. Aeußerem Vernehmen nach steht die Publikation der neuen landständischen Geschäfts- Ordnung nächster Tage bevor,»ben so die des Gesetzes wegen Aufhebung der Besteuerung aus— wärtiger Zeitungen und wegen Abänderung des Gewerbsteuer Tarifs. Die Stempelpflicht aus- wärtiger Kalender wird im Wege der Bekannt⸗ machung, bezw. Verordnung, aufgehoben werden, da dieser Stempel nicht durch das Budget lief, und also in sofern ein Gesetz nicht erfordert ist. — Die Opfer, welche der Staat für die von; ihm garantirten Eisenbahnen zu bringen hat, werden trotz der auf einzelnen Linien nicht unbe— trächtlich höheren Einnahmen dieses Jahres im Ganzen wenig unter dem Betrag des Vorjahres zurücdstehen, da auch die Betriebs-Kosten nicht un⸗ erheblich gewachsen sind. Erst mit Herstellung allseitiger Anschlüsse kann der Staatskasse eine an- dauernde bedeutende Erleichterung zu Theil werden. — Von Seiten der Abgg. Goldmann, Edinger und Genossen wurde bekanntlich der Antrag ge- stellt, eine gesetzliche Bestimmung zu treffen, daß vom Jahr 1876 an in allen Gemeinden des Landes kein Octroi mehr von Brodfrucht, Mehl, Backwerk, Schlachtvieh, Fleischwaaren und Brenn- material aller Art erhoben werden dürfe. Die Regierung hat deßhalb die größeren Gemeinden zur gutachtlichen Aeußerung aufgefordert, die je doch nicht allseitig erfolgt ist, wird aber in aller Kürze Veranlassung nehmen, ihrer Stellung zu dieser Frage Ausdruck zu verleihen. — Mit Rücksicht darauf, daß sich durchgreifende Maßregeln zum Schutze der Arbeiter in Fabriken schließlich als ganz unerläßlich erwiesen haben, ist Seitens des hiesigen Kreisamts mit Genehmigung des Ministeriums soeben ein Lokal- Reglement er⸗ lassen worden, dem wir Folgendes entnehmen: Sämmtliche unmittelbar bei Maschinen beschäf⸗ tigten Arbeiter haben während der Beschäftigung knapp anschließende Oberkleider zu tragen. Die Gewerbs Unternehmer sind verpflichtet, mit allen ihnen zu Gebot stehenden Mitteln dahin zu wirken, daß dieser Bestimmung nachgekommen wird. Zwischen⸗ Mechanismen der Arbeits⸗Maschinen, Regulatoren, Receptoren, die Schwung- und Transmissions- Räder und Wellen ꝛc. ꝛc., ebenso alle Aufzugs⸗ Oeffnungen, sowohl in Fabriken als in Mühlen, sind mit soliden Geländern, bezw. mit Kasten, Drahtgittern 1c. zu umgeben, und überall auch da Geländer anzubringen, wo bei dem Schmieren von Maschinen⸗Theilen das Betreten von schmalen Treppen und Gängen erforderlich ist, neben, bei, über oder unter welchen sich Transmisstonen be- finden. In Fabriken(Arbeits-Räumen) aller Art find von dem Willen der Arbeiter unabhängige Ventilatoren anzubringen, in denjenigen Arbeits- Räumen, in welchen Staub oder widerliche Ge— rüche nicht zu vermeiden sind, haben die Arbeiter ihre Mahlzeiten in besonderen von den Fabrik— Besitzern zu stellenden Räumlichkeiten einzunehmen. Zuwiderhandlungen werden nach§. 148 der Ge— werbe⸗Ordnung mit Geldstrafe bis zu 50 Thaler und im Falle des Unvermögens mit Haft bis zu vier Wochen bestraft. Berlin. Der„Reichs Anz.“ vom 23. d. bemerkt gegenüber den cursirenden Gerüchten über das Befinden des Kaisers, daß dieses in den letzten Tagen keine ungünstige Veränderung er— fahren habe. Der kürzlich hinzugetretene Katarrh nehme einen völlig normalen Verlauf. — Der„Reichs-Anz.“ vom 24. d. meldet: Die katarrhalische Affection des Kaisers verläuft normal und erfuhren die damit verbundenen Be⸗ schwerden bereits merkliche Abnahme. Der Kaiser ist den ganzen Tag außer Bett. — Die katarrhalischen Beschwerden, an denen der Kaiser zu leiden hatte, haben abgenommen. Der Kaiser hat am 27. d. M. außer den Mit- gliedern der königlichen Familie mehrere hochge— stellte Militär ⸗Personen und auch den Chef des Militär-⸗Cabinets zu einem geschäftlichen Vortrage empfangen. Stuttgart. General von Stülpnagel ist am 28. d. Mts. von dem König in Abschieds- audienz empfangen und seines Cemmando's in Württemberg enthoben worden. Straßburg. Der hiesige Reichstagscandidat der elsäsfischen Partei, Gustav Bergmann, erklärt öffentlich, eine Wahl annehmen zu wollen. Der- selbe erkennt die politische Zugehörigkeit Elsaß⸗Loth- ringens zu Deutschland rückhaltlos an und bezeichnet als Aufgabe der Reichslandsdeputirten im Reichs- tage: die Wiederherstellung der constitutionellen Garantien für Persenen und Freiheiten, welche während der Dictatur aufgehoben gewesen, zu er- streben; deßgleichen administratioe und finanzielle Selbsiständigkeit gegenüber dem Reichslande, so daß das Land eine eigene Verfassung und gesetz- gebende Versammlung erhalte, um den Staat Elsaß Lothringen betreffs seiner Autonomie den übrigen Bundesstaaten des deutschen Reiches gleich- zustellen; endlich geschäftliche Behandlung der von den Bezirksräthen ausgesprochenen Wünsche im Reichstage. a 6 Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Der Kaiser hat, wie das„Neue Fremdenblatt“ mit— theilt, den König Albert von Sachsen zum Oberstinhaber des dritten Pragonerregiments und! teresse. den Prinzen Georg von Sachsen zum Oberst— inhaber des elften Infanterieregiments ernannt. Schweiz. Bern. Laut einer Mittheilung des Bundesrathes an die Regierungen Deutsch— lands und Italiens und an die betheiligten Can— tone beträgt die Gesammtsumme der Subsidien für das zweite Baujahr der Gotthardbahn 11,237,748 Franken. Frankreich. Paris. Bazaine ist am 26. December Abends auf der Insel Marguerite eingetroffen.— Frangois Victor Hugo, Sohn von Victor Hugo, ist am 26. d. M. gestorben. — Die Regierung— schreibt die„Liberté“ — hat soeben Nachrichten von Henri Rochefort erhalten. Der Verurtheilte ist in Numea ein- getroffen; er hatte viel von der Seekrankheit ge— litten, befindet sich aber wohl. — Der„Moniteur“ sagt, daß die Regierung von gewissen bischöflichen Hirtenbriefen mit leb— haftem Bedauern Kenntniß genommen habe. Je mehr der Patriotismms der Geistlichkeit Anerken- nung verdiente, umsomehr müsse sie sich einer Polemik enthalten, welche diplomatische Verwicke⸗ lungen herbeiführen könne. Andere Journale ver— sichern, daß der Cultusminister ein Rundschreiben erlassen habe, worin er den Bischöfen anempfehle, ihre Sprache zu mäßigen. — Eine Feier seltsamer Art fand im Elpses Monmartre statt, wo man eine Bescheerung für die Kinder der hier wohnenden Elsaß-Lothringer vorbereitet hatte. Wie auch letztes Jahr, hatte man die Tannenbäume und die Stechpalmen, mit denen man den Saal ausschmückte, aus den Vogesen kommen lassen, und Bewohner von Straßburg, Mülhausen und Tann hatten wieder die Erfrischungen bezahlt, welche man dei dieser Gelegenheit verabreichte. Das Fest begann um 1 Uhr. In der Mitte des Saales war ein großer Christbaum aufgepflanzt. Ee war aber schwer, an denselben heranzukommen, da selbst die Hälfte der Geladenen nicht in das Innere des Saales gelangen konnte, und das Gedränge so furchtbar war, daß man jeden Augenblick be— fürchten mußte, erdrückt zu werden. Die Banner aller Städte von Elsaß-Lothringen, wie Straß- burg, Metz. Colmar, Pfalzburg, Weißenburg u. s. w., waren im Saale aufgehängt. Die Feierlichkeit begann mit dem Vortrag von einigen Gedichten, worin der Heldenmuth der Rheinarmce besungen wurde, die nur von den„Prussiens“ besiegt wor- den sei, weil Bazaine ein Verrätber gewesen. Einige Reden behandelten dasselbe Thema. Versailles. Das am 24. d. erschienene Gelbbuch enthält nichts neues von größerem In- Sämmtliche mitgetheilten dielomatischen — — Actenstücke betreffen Fragen von untergeordneter Bedeutung. — — Die Gerüchte von Meinungs⸗Verschieden heiten unter den Ministern sind der„Agence Havas“ zufolge vollständig unbegründet. Nach demselben Blatt hätte Bazaine Trianon noch nicht verlassen. Großbritannien. London. Von der Goldküste liegen wieder Telegramme mit dem Datum des 5. December vor, aus welchen her— vorgeht, daß die Aschanti's sich wiederum gestellt hatten und daß die Vorhut, welche die Wege⸗ arbeiten der Engländer deckt, nur mit genauer Noth einem großen Hinterhalt entging. Der König der Aschanti's soll seinem auf dem Rück⸗ zug befindlichen Heere 5000 Mann Verstärkung geschickt und untersagt haben, weiter als bis an den Yrah zurückzugehen. Spanien. Madrid. Ein Telegramm der „Times“ aus Philadelphia vom 23. d. M. meldet die Abberufung des nordamerikanischen Gesandten in Madrid, General Sickles. f — Nach Berichten von der Grenze hätte ein carlistisches Corps unter Elio den General Moriones dergestalt in seinen Bewegungen gehemmt, daß er sich gezwungen sehen dürfte, sich nach Santander einzuschiffen. 16 San Sebastian. Zehn Dampfer sind hier⸗ selbst eingetroffen, um den General Moriones und dessen Truppen, welche durch 30,000 Carlisten dergestalt gegen die Küste gedrängt und umgeben sind, daß ein Rückzug ins Innere nicht ohne große Verluste zu bewerkstelligen wäre, aufzunehmen und nach einem westlicher gelegenen Hafenpunkt überzuführen. — Eine Depesche des Generals Moriones meldet, daß er seine Armee am 25. Dec. Abends bei Santona ohne Zwischenfall ausgeschifft hat. — Die Belagerungs-⸗Armee vor Cartagena har in das den Hafen beherrschende Fort San Julian Bresche geschossen und scheint die Einnahme des selben bevorzustehen. a a Amerika. Washington. Caleb Cushing wird Sickles auf dem Gesanotschaftsposten in Madrid ersetzen. Aus Stadt und Land. Worms. Am 16 d. M. wurde in Worms der Post zur Beförderung nach Frankfurt ein Kisichen über⸗ geben, welches 168 fl. baer enthielt, ohne diesen Belrag auf der Adresse anzugeben. Der Adressat fragte bald darauf bei der Absenderin brieflich an, was er mit der Kiste, die durch seine Leute geöffnet und leer gefunden worden sei, machen sollle. Wann und wie das Geld daraus entfernt wurde, wird, da das fragliche Stück durch gar viele Hände gegangen ist, schwerlich festzustellen sein. Dieses Vorkommniß möge dem Publicum abermals zur Warnung dienen, bei Sendungen mit Werthinhalt deren Werth zu declariren, statt dieses zur Ersparniß der un⸗ bedeutenden Versicherungssumme zu unterlassen. Allerlei. Frankfurt. Die Mitgliederzahl des hiesigen Frauen⸗ verbandes hat das etste Tausend überschritten. In den erflen drei Tagen verkaufte das Damencomite 4000 Eier à 2 kr. und ein sehr großes Qugntum Butter. Nach Neujahr sollen noch weitere Artikel beigelegt werden. Frankfurt. Im Bahnhofe der Main- Weserbahn verunglückte am 23. Dec. ein Bremser des um 11 Uhr 38 Min. Nachts von Kassel ankommenden Zuges. Der⸗ selbe verließ den Packwagen nach der falschen Seite bin, und gerieth hierbei zwischen das Laufbrett und die Kohlen⸗ rampe, woduech er eine sehr erhebliche Quetschung erlitt und auf ärztliche Anordnung in das Hospital zum Heil. Geist geschafft werden mußte. Siut(Afrika). Der Reisende Rohlfs und seine Begleiter haben am 18. d. M. von Siut die Reise in die Wüste mit 100 Kameelen angetreten, zuvörderst nach den Oasen Farafreb und Dak'hel. Die„Gartenlaube“ wird dem Vernehmen nach für den Jahrgang 1874 ein sehr reichhaltiges Programm ausstellen. An Erzählungen werden eine Novität von E. Marlitt,„Die zweite Frau“, eine desgleichen von E. Werner,„Gesprengte Fesseln“, und Novellen von Alfred Meißner und Leving Schücking u. A. in Aussicht gestellt. Daneben sind unterhaltende und belehrende Artikel, theilweise mit Illustrationen, zu erwarten, unter Anderen: Eine Weihe. Von Herm. Allmers.— Bürger und Molly. Nach handschriftlichen Quellen. Von A. Strodtmann. Mit Abbildungen.— Auf dem Oybin. Ein Gedenkblatt von Andreas Oppermann. Wit Abbildung.— Göthe. Von Johannes Scherr. Fortsetzung.— Elsässer Lebens⸗ und Sittenbilder. Von August Jaeger. Mit Illustrationen von Theodor Pixis.— Zur Abstammungslehre. Von Prof. Bock. Dritter Artikel. Mit Abbiloͤungen.— Photographische Abenteuer in den Eisregionen. Von Heinrich Nos. Mit Illustrationen von G. Sund bla d.— Die Groß⸗ mutter Deutschlands. Von Georg Horn.— Wir können mithin annehmen, daß der kommende Jahrgang der e ein ganz besonders interessanter werden wird. Am 29. November d. J. ist der Fahrknecht Wiegand Agel von Steinfurth in seinem Dienste auf der Straße plötzlich todt zusammengebrochen und hat eine schwache Wittwe mit drei kleinen Kindlein in größter Noth hinterlassen. Nachdem zur Unterstützung derselben in Steinfurth die Summe von 33 fl. 18 kr. gesammelt worden war, haben theilnehmende Bewohner von Bad⸗ Nauheim die Wittwe durch eine Weihnachtsgabe von 29 fl. 6 kr. hocherfreut. Vielleicht findet sich auch in Friedberg noch ein williges Herz und eine offene Hand für diesen guten Zweck. Den gütigen Gebern wird hierdurch der berzlichste Dank aus⸗ bereit Gaben in Empfang zu nehmen. Oeffentliche Aufforderung. 3571 Forderungen und Ansprüche jeglicher Art an den Nachlaß der Wittwe des Musikers Aloys Kümmerl von hier sind binnen 14 Tagen bei unterzeichneter Ge⸗ richtsstelle anzumelden, widrigenfalls sie bei der Regu⸗ lirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden können. Friedberg den 18. November 1873. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Holzversteigerung. 3610 Montag den 5. Januar werden in den Freiherr⸗ lich v. Franckenstein'schen Walddistrikten Magazin und Engels born versteigert: 75 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, Prügelhol 25 Aspen⸗* N 31 f Buchen⸗ und Eichen⸗Stockholz, 7 7650 Wellen Buchen⸗Reisbolz, 1015„ Eichen⸗ und Birken⸗Reisholz, 1650(, Aspen⸗ und Nadel⸗ 7 13 Eichen⸗Stämme von 15—35 Centimeter Durch⸗ messer, 4—12 Meter Länge mit 506 Kubikmeter Inhalt, 45 Buchen⸗ Stämme bis zu 36 Centimeter Durch⸗ messer und 9 Meter Länge mit 12,51 Kubik⸗ 2 Eigene! 10,81 K 1 ichen⸗Stangen mi ubikmet 55 aa e mit 1774 0 e usammenkunft Vormittags 10 Uhr ig⸗ 3 5 5 B deen Wia enstag den 6. Januar werden wei i „An der Sandkaut“ 1 N 4 Raummeter Nadel⸗Prügelholz, 17 0„ Stockholz, 900 Wellen Nadel⸗Reis holz, 72 Weißtannen⸗Stämme von 15— 65 Centimeter Tatze wesser, 6—17 Meter Länge mit 32,11 Kubik⸗ er, 109 Weißtannen⸗Stangen von 10— 14 Centimeter 1 9—14 Meter Länge mit 13,47 Kubik⸗ T. Zusammenkunft Vormit im Di km f ittags 10 Uhr im Distrikt„An Credit bis 1. September 1874. Ockstadt den 24 Dezember 1873. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rump f. Bender K Schwatz. Flammkohlen 1. Sorte à 50 kr. per Centner. Schmiedekohlen rein à 52„„ 90 Briquettes à 42„„ 1 88 N63. Die Briquettes oder gepreßte Kohlen sind ein reinliches und schönes Brennmaterial, welches jedenfalls im Verhältniß zu anderen Kohlen sich billiger berechnet. Ueujahrstags- G ernsten und komischen Inhaltes, in großer Auswahl bei tulakionskarten, Carl Bindernagel. Braunkohlen- Verkauf. 3602 Mit dem 1. Januar 1874 beginnt eine neue Creditperiode,. f Einlage neuer vorschriftsmäßiger Bürgscheine bezogenen formter Klötze dauert. Für die in dieser Zeit gegen die bis Ende Mai, bis zum Verkauf neu ge⸗ Braunkohlen wird Zahlungsfrist bis Ende September gestattet. Ossenheimer Bergwerk den 29. Dezember 1873. Gräfliche Bergverwaltung. Chelius. Versteigerungs-Anzeige. 3621 Nächsten Freitag den 2. Januar d. J., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in auf freiwilligen Antrag des Joseph Schönthal dermalen dahier, englisches Ledertuch(große Reste) für Sattler, Buchbinder, hiesigem Rathhause wohnhaft in England, eine große Parthie Kappenmacher, auch für Haushal⸗ * tungsgegenstände, z. B. Commoden⸗ und Tischdecken, Ueberzüge, Schürzen ꝛc. ꝛc., geeignet, sowie verschledene Reise⸗ und Umhangtaschen öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 29. Dezember 1873. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo uc ar. Einladung auf das mit dem 1. Januar 1874 beginnende Neu- Abonnement für den Frankfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft und dessen Unterhaltungsblätter Frankfurter Familienblätter. 3627 Bei seinem außerordentlich billigen Erscheint täglich außer Montags. reise bietet„dieses Blatt“ dem Leser neben der Reichhaltigkeit und Fülle seines Inhaltes dürch rascheste Mittheilung der direct auf telegraphi⸗ Volkswirthschaft folgen zu konnen. Inhalt zu entsprechen. besten Erfolg. bei der Post bezogen 2 fl. 15 kr.; 2. Frankfurt a. M 1873 schem Wege zugegangenen politischen Nachrichten alle 8 und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tages-Ereigvisse in Politik, Handel, Land- und in Bayern, Württemberg, Annehmlichkeiten einer Die Familienblätter werden auch ferner nicht ertlangeln dem Titel durch den Inserate sind bzi der starken Verbreitung des Blattes von dem Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststel Le, hierorts bei der Eppedition Buchgasse 3. Abonnements-Prais per Quartal: l. in Frankfurt a. M. von der Verlags-Eppeditton zu beziehen: 1 fl. 48 kr.; f Oesterreich, Luxemburg, Großh. Hessen, Baden, Sachsen, sowie in den Staaten des deutschen Reichspostgeblets außer Preußen 1 fl. 50 kr; 1 Thlr. 1¾ Sgr.; 3. in ganz Preußen 1 Thlr. 9 Sgr. 2 fl. 15 kr. Probeblätter gratis. Die Expedition. Ein vollständiges Logis, 3570 beziehbar anfangs Februar, hat zu vermiethen 5 25 A. Hansteins Wittwe. eee e Zwei Schreinergesellen Assenheim. bei Karl Schmidt. größeren Zeitung, f 3608 können gegen guten Lohn sogleich in Arbeit treten f gesprochen. Die Expedition d. Anzeigers ist gerne