in. sichtigt dit esem wiede on ihm der⸗ ö Die Pekitzeile orfrmanden, und Walsen haffung vor veraustalter indinnen da te, deuselba g n die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Jauerbach b. Fr., titten frtund· npfangnahn. velcht erbitten seh. 1 1 1 111 Frau Bit 1 Hiln, Schribt, in nchen aben siub. 870. ö urnbertius. urem Bin Mitte da 1 ich ohne e Nittel reich zicht bin, 1 zen und au vert 0 5 Arbeit. 15. 8 1 1 blem Büreau der Kammern. denten der zweiten Kammer und der zweite Präst⸗ dent der ersten Kammer gehen durch Wahlen nittelst Stimmzetteln nach absoluter Stimmen ⸗ mehrheit hervor. bat über die Ausgaben zur Deckung der Bedürf⸗ Dienstag den 25. Februar. M 23. berhessischer Anzeiger. wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. Arrisblalt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags ⸗Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. 8 ö 150 5 Den Verkauf von Apothekerwaaren. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Banernheim, Bönstadt, Friedberg, Münzenberg, Nie der⸗Weisel, Nteder⸗Wöllstadt, f staatlichen Angelegenheiten. Mutterthier? 1 und ihres hohen Futterwerthes verdient? — 0 die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, . Ober ⸗Florstadt, Ockstadt, Ostheim, Rockenberg, Staden und Die Verfügung vom 21. v. Mts., Oberhessischer Anzeiger Nr. 10, haben Sie binnen 3 Tagen zu erledigen. Zu der auf Samstag den 1. März J. J., uf das Rathhaus zu Friedberg anberaumten Besprechung werden lie Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins, Section Fried⸗ lerg, wie alle sonstigen Freunde der Landwirthschaft höflichst eingeladen. Zur Verhandlung kommen folgende Fragen resp. Gegenstände: 1) Welches Verfahren empfiehlt sich bei der Aufzucht der Kälber, das Tränken aus dem Kübel oder das Säugenlassen an dem 2) Warum wird die Luzerne in hiesiger Gegend immer noch nicht so häusig angebaut, wie sie es in Anbetracht ihres Gedeihens Amtlicher Theil. Trapp. etreffend: Die Rückvergütung von Portoauslagen für dienstliche Sendungen in rein Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Fauerbach v. Langenhain, Nieder-Rosbach, Ober- Flostadt, Ober-Rosbach, Ostheim, Unsere Verfügung vom 8. v. Mts., Oberhessischer Anzeiger Nr. 4, haben Sie binnen 3 Tagen zu erledigen. Ter a p p. Nachmittags 2 Uhr, 3) Der Lehrer wird einen 4) Sodann wird Friedberg den In Verhinderung des Friedberg den 22. Februar 1873. Wisselsheim. Friedderg am 22. Februar 1873. d. H., Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt, Staden und Weckesheim. Lan dwirthschaftliches. Die erste Frage wird von dem Ackerbauschüler Bender, die zweite von dem Ackerbauschüler Reimer eingeleitet werden. an der hiesigen Ackerbauschule, Herr Rückert, Vortrag über„Fruchtfolge“ halten. noch die Ergänzungswahl der Commission zur Besichtigung des Faseldiehes in der Section Friedberg, welche bei der letzten Versammlung wegen vorgerückter Tageszeit aus⸗ gesetzt werden mußte, staltfinden. 24. Februar 1873. Vorsitzenden des Sections-Ausschusses Friedberg. N Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Re vierförster Friedrich Aehle zu Wickstadt wurde zum Feldgeschworenen fuͤr diese Gemarkung ernannt und in Pflichten genommen. Deutsches Reich. Darmstadt, 19. Febr. II. Kammer. Die irsten 32 Artikel des Entwurfs einer landstän⸗ hischen Geschäftsordnung wurden mit verschiedenen, neist nur redactionellen Abänderungen, fast ohne Debatte angenommen. Bezüglich der angenommenen Ubänderungen der seitherigen Geschäftsordnung ist zu bemerken: Die Anmeldungen geschehen nicht mehr bei der Einweisungscommission, sondern bei Die beiden Präsi⸗ Der Präsident jeder Kammer nisse der Kammer innerh lb des gesetzlich sastzu⸗ bellenden Voranschlags zu beschließen. Die Regie zung hatte proponirt, nur von solchen Sitzungen senographische Berichte anfertigen zu lassen, in enen wichtigere Vorlagen zur Berathung gelangten, die etwa Gesetzesentwürfe, die Kammer beschloß bes doch, daß von allen Verhandlungen, ohne Unter⸗ shied des Gegenstandes derselben, jene Berichte besertigt werden sollten. In Art. 19 ist den stammern das Recht der Initiative bei Gesetzes⸗ ntwürsen eingeräumt, wie dies auch in den Ver⸗ gassungsurkunden und Geschäftsord nungen anderer eutschen Staaten und Ständekammern unter der Boraussetzung zugestanden ist, daß der Vorschlag ton einer größeren Anzahl von Kammermitgliedern 10) eingebracht wird. Bezüglich der Ausschüsse ist der Art. 22 der seitherigen Geschäftsordnung weggelassen worden, der vorschreibt, daß jeder in einer Kammer zur Berathung kommende Antragd vorerst an tinen Ausschuß verwiesen werden muß. Die seither bestandenen vier ständigen Ausschüsse find als zweckmäßig beibehalten worden, es ist der Kammer aber ausdrücklich gestattet, für be⸗ stimmte Gegenstände besondere Ausschüsse zu wählen. Der Zutritt zu den Sitzungen der Ausschüsse ist außer den Präsidenten der Kammern, mit be⸗ rathender Stimme, auch den Antragstellern aus- drücklich gewährt. Nach dem Reichsanzeiger wurden Mangold, Prem.⸗Lt. vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115, unter Entbindung von dem Commando als Adjut. der 49. Inf.⸗Brig., zum Hauptmann und Comp.-Chef befördert; Mejer, Sec. Lt. vom 2. Thür. Inf., Regt. Nr. 32, unter Versetzung in das 3. Hess. Inf. Regt. Nr. 83, als Adjut. zur 49. Inf. Brig. commandirt, Davidsohn, Hauptmann vom Gr. Art.⸗ Corps, unter Versetzung in das Hess. Feld⸗Art.⸗Regt. Nr. 11, Corpe⸗ Art. zum Batterie · Chef ernannt; Becker, Hauptm. vom Gr. Art. Corps, zur Dienstleistung beim Hess. Feld Art. Regt. Nr. 11, Corps- Art. commandirt; Lahr, Vicefeldwebel vom 1. Bat.(Darustadt II.) 3. Gr. Landw.⸗Regt. Nr. 117, zum Scc.-Lt. der Reserve des 2. Gr. Inf.⸗Regts. Nr. 116 besördert; Frhr. v. Gall, Hauptm. und Comp. Chef vom 1. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 115 mit Pension, v. Bechtold, Hauptm. und Comp.⸗Chef vom 2. Gr. Inf.⸗Regt. Nr. 116, als Major mit Pension und der Reg.“ Uniform, der Abschied bewilligt. — 21. Febr. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer waren wieder eine Reihe von Anträgen und Interpellationen eingelaufen, unter denen sich mehrere von großer Wichtigkeit befanden. Abg. Schuchard interpellirte die Regierung, in welcher Weise und ob die Bahn von Ortenberg nach Stockheim zur Ausführung komme. Schröder fragte, ob Schritte zur Wiederherstellung der katholisch⸗theologischen Facultät an der Universität Gießen eingeleitet seien; in Anbetracht der durch das Seminar gefährdeten Parität erachte er dieses als eine Pflicht der Regierung. Schaub fragte, ob die Regierung keine Schritte zur Trennung der niederen Kirchendienste vom Schuldienste ein- leiten wolle; Ellenberger, ob die Regierung nicht für die Fortsetzung der Gießen-Gelnhauser Bahn nach Partenstein und Gemünden Sorge tragen wolle. Abg. v. Rabenau interpellirte über die angeblichen Unterschleife bei Erbauung der Oberhesfischen Bahnen; Abg. Landmann beantragte Erhöhung der aus der geistlichen Wittwenkasse zu entrichten⸗ den Pensionen; Stüber und Greim beantragten Erhöhung der den Hinterbliebenen gefallener Krieger zu zahlenden Pensionen. Abg. Matty beantragte; die Regierung möge in Zukunft keinen katholischen Geistlichen anstellen, der nicht nachweise, daß er mindestens zwei Jahre eine deutsche Universität besucht habe; sie möge den Kirchengemeinden die Verwaltang ihres Vermögens selbst anheim geben, Kirche und Schule trennen und nur confessions⸗ lose Communal⸗ Schulen dulden. Die Abgg. All. mann und Wolz beantragten die Einführung des allgemeinen und directen Wahlrechts mit geheimer Wahl; sie erachten die Ausübung des Wahlrechts als eine der wichtigsten Pflichten des Staats bürgers und verlangen daher Normirung einer Strafe für Diejenigen, welche sich dieser Pflicht entziehen. Die Kammer fuhr hierauf mit der Berathung der Geschäfts⸗Ordnung fort, welche ohne erhebliche Schwierigkeiten erledigt wurde. Zu Art. 33 wurde ein Antrag des Abgeordneten Büchner angenommen, dem zufolge alle auf einem Landtage eingebrachten Anträge und Interpella⸗ tionen auch auf demselben Landtage erledigt werden sollen. Art. 45 führt die bisher noch nicht üb⸗ liche zweite Berathung und Abstimmung ein, gegen welche vorzugsweise von dem Abg. Dumont Be⸗ denken geltend gemacht wurden, der bemerkt, daß nach Einführung dieses Artikels, wenn mit großer Mühe einmal eine Abstimmung zu Stande ge⸗ bracht worden, es durch Einwirkung auf die einen oder anderen Mitglieder gelingen könne, wieder ein anderes Resultat herbeizuführen. Für den Artikel, welcher auch gegen eine(Dumonts) Stimme angenommen wurde, sprachen Metz, George und Dernburg. Nach Schluß der Berathung über das Gesetz, welches bei der Abstimmung, so wie es aus der Berathung hervorgegangen, einstimmig angenommen wurde, erinnerte Abg. Franck an einen von ihm eingebrachten Antrag, die Regie⸗ rung möge ihren Einfluß dahin geltend machen, daß eine weitere Erhöhung der Tabakssteuer nicht mehr stattfinde, worauf Minister Hofmann entgeg⸗ nete, daß der Bevollmächtigte Hessens beim Bundes⸗ rathe bereits in diesem Sinne instruirt sei. Die Kammer vertagte sich hierauf, wie der Präsident bemerkte, voraussichtlich auf längere Zeit, da die Vorarbeiten schwerlich alsbald so weit gediehen sein werden, um ein Wiederzusammentreten vor Eröffnung des Reichstags zu ermöglichen, so daß also die Wiederaufnahme der Sitzungen erst für Anfang Juni zu erwarten ist. Grünberg. Wahlen zur Landessynode. Abgeordnete: Detan Eckhard von Londorf und Oberpostmeister Pfaltz zu Darmstadt; Stellver- treter: Pfarrer Pullman von Grünberg und Post⸗ expeditor Engel von Homburg. Berlin. Das Herrenhaus hat zu seinen Mitgliedern für die Untersuchungs Commission Tettau und Baumstarck gewählt. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte in zweiter Berathung die Etats des Herrenhauses und des Abgeordnetenhauses, wobti der Finanz⸗ minister die demnächstige Vorlage eines Gesetzes über die Diäten der Abgeordneten zusagte. — Der„Staatsanzeiger“ enthält eine vom Gesammtstaatsministerium gegengezeichnete Cabinets⸗ ordre, welche die Geheimen Justizräthe Hertz und Körte, den Unterstaatssecretär Achenbach und den Geheimen Finanzrath Schomer zu Mitgliedern der Spezialuntersuchungs⸗Commission beruft und die Zuordnung eines Protokollführers dem Minister⸗ präsidenten anheimgibt. — Ueber die Eröffnung des Reichstages ist noch nichts Definitives festgestellt. Die preußischen Minister befürworten allerdings die Verschiebung des Termins, weil die Erledigung der wichtigsten Gesetzesvorlagen durch die Einberufung des Parla⸗ ments vor Ostern erheblich verzögert würde. Aber gutem Vernehmen nach besteht der Reichskanzler auf dem 10. März als dem Tage der Reichstags Eröffnung, und dem wird Rechnung getragen werden müssen. — Jn den nächsten Tagen wird eine Bro⸗ schüre der Herren Schuster, Oder und Comp. gegen den Abgeordneten Lasker erscheinen. Ob es den Herren vorläufig gelingen wird, den Cours ihrer herabgedrückten Actien zu heben, darüber herrschen auf der Börse allerdings gerechte Zweifel. Der Abgeordnete Lasker erhält seinerseits stets neues Material für die Untersuchungs-⸗Commission und, bemerkenswerth genug, auch von conserva⸗ tiver Seite aus Pommern. f Abgeordneten v. Schorlemer-Alst wegen überhand ⸗ nehmenden Schadens des Schwarzwilds u. A. damit, daß die Regierung alle Vorkehrungen ge⸗ troffen, dem Uebel Einhalt zu thun. Es seien Jäger⸗Compagnien aufgestellt und auch eine Prämie von 4 Thalern ausgesetzt worden. Der witzige Abg. Wachler(Breslau) rief laut dazwiscken: „Wir machen hier auch Jagd auf Schwarzwild, bekommen aber nur 3 Thaler.“ — Dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses ist ein Gesetz Entwurf über die Erhöhung der Diäten der Abgeordneten auf täglich 5 Thaler zugegangen. Diesem entsprechend wurden auch die Reisekosten erhöht. — Das„Deutsche Wochenblatt“ vernimmt, daß vie Einberufung des Reichstages für die Zeit vom 8. bis 15. März definitiv in Aussicht ge⸗ nommen sei; von der Einbringung des Preßge⸗ setzes in der bevorstehenden Session sei Abstand genommen. — In einer Unterredung, welche der Kaiser mit dem Präsidenten des Oberkirchenraths Dr. Her- mann über das Urtheil des brandenburgischen Consistoriums betreffs des Predigers Sydow hatte, widerlegte der Kaiser die Mittheilung, als habe er mit der Auffassung des Dr. Hegel in der be⸗ treffenden Angelegenheit übereingestimmt. — Die Arbeiten für das Münzgesetz sind so⸗ weit gefördert, daß, wie man hört, bereits der Entwurf dem Kaiser unterbreitet werden konnte. Derselbe nimmt nach dem„Hann. C.“ Abstand von der thatsächlichen Aufrechterhaltung des Thalers durch Ausprägung von Dreimarkstücken. Es sollen Fünfmarkstücke, Markstücke und Halbmark⸗ stücke(50, 10 und 5 Groschen) in Silber aus⸗ geprägt werden. Köln. Die„Köln. Zeitung“ meldet: Der Entwurf des Münzggesetzes wurde dem Bundes- rathe unterbreitet; derselbe umfaßt 16 Artikel. Nach Art. 1 wird die Reichsgoldwährung den jetzigen deutschen Landeswährungen substituirt. Die Rechnungseinheit bildet die Mark. Das Gesetz tritt durch kaiserliche Verordnung mit Zustimmung des Bundesrathes, welche mindestens sechs Monate vor dem Zeitpunkte seiner Geltung erlassen werden wird, in Kraft. Die Landesregierungen können vorher die Rechnung nach Reichsmark einführen. Art. 2. Es werden ausgeprägt: 1) als Silber- münzen: Fünfmarkstücke, Einmarkstücke, Einhalh⸗ markstücke; 2) als Nickelmünzen: Zehnpfennigstücke und Fünfpfennigstücke; 3) als Kupfermünzen: Zweipfennigstücke und Einpfennigstücke. — In einem Fasten-Hirtenbrief theilt der hie⸗ sige Erzbischof mit, der Ertrag des Peterspfennigs habe sich im Jahre 1872 auf 43,800 Thaler be⸗ laufen, die bereits nach Rom gesandt seien. Im Jahre 1871 waren 60,000 Thaler eingekommen. München. In der Uniformirungsfrage scheint nun eine Entscheidung getroffen zu sein. Wenigstens behauptet die Correspondenz Hofmann mit Be⸗ stimmtheit, daß die preußische Pickelhaube einge⸗ führt werde. Wie weiter verlautet, wurde die erst unlängst beschlossene Submission für 5000 neue Raupenhelme neuerdings wieder zurückgezogen, und auch in der neuen militärischen Fabrik, in welcher bis jetzt solche Helme gemacht wurden, wurde die Arbeit wieder eingestellt. Würzburg. Der hochbetagte General der Infanterie und General-Commandant von Würz⸗ burg, J. Frhr. v. Hartmann, ist an der Lungen⸗ entzündung sehr bedenklich erkrankt. Man zweifelt an seiner Wiedergenesung. — General Hartmann, Commandeur des 2. bayerischen Armeecorps, ist am 23. d. gestorben. Ausland. Schweiz. 53 Geistliche des Cantons Solo⸗ thurn erklären der Regierung mit Namensunter⸗ schrift, nur den Bischof Eugenius Lachat als rechtmäßigen Bischof von Basel anerkennen, in kirchlichen Sachen nur seine Stimme hören, den amtlichen Verkehr mit ihm nicht abbrechen und alle seine kirchlichen Erlasse auch ferner verkünden zu wollen. Der Thurgauer Kirchenrath will zwar die Gehaltsauszahlung an Lachat sistiren, behält — Der landwirthschaftliche Minister Graf Königsmarck brantwortete eine Interpellation des sich aber den Rekurs an die Bundesbehörde vor. Man spricht von Truppenaufgeboten. * — Die Regierung von Solothurn antwortete dem Domcapitel auf seine Weigerung, einen Bis. thums verweser zu ernennen, im Namen der Dißb⸗ cesan⸗Conferenz, daß sie seine Motive nicht aner⸗ kenne und die Cantone bei fortdauernder Renite keinen Grund für seine Forterhaltung finden bung 5 Frankreich. Die Passagierbeförderung auf der spanischen Nordbahn ist bereits wieder im Gange; die Truppen escortiren die Züge in den Pyrenäenpässen. Die durch die Carlisten bedrohten Punkte sind befestigt und durch hinreichende Kräfte gegen Ueberfälle gesichert. — In der Nationalversammlung verlas Herzog welcher voll von Lobeserhebung für Thiers ist. Broglie schließt mit der Erklärung, daß der Entwurf keinen andern Endzweck habe, als die Ausgleichung, deren Auf- findung zwar sehr mühevoll gewesen sei, deren woblthätige Wirkungen aber in Bälde geschätzt Die beiden Centren applaudirten, die Rechte und die Linke! von Broglie seinen Bericht, werden würden, endgältig festzustellen. blieben stumm. Die Discussion über den Entwurf ist auf Donnerstag festgesetzt. Großbritannien. Im Unterhause erklärte auf eine Anfrage von Smith bezüglich der„Mu- rillo“ Angelegenheit der Untersiaatssecretär, daß der„Murillo“ fortdauernd in Arrest zu Cadix liege; die Vorlegung der in der Angelegenheit 1 geführten Correspondenz sei, während die Unter⸗ suchung dauere, nicht thunlich. Auf eine Anfrage Peel's verlas Einsield ein Schreiben Grandille's an die Admiralität, worin es die Absendung eines Dampfers nach Lissabon zur Aufnahme des Königs Amadeus und dessen Gemahlin, sowie die Statio- nirung einer zum Schutze der englischen Interessen genügenden Schiffsmacht daselbst fordert. Spanien. Wie die Blätter melden, ist eine Anzahl von Briefen, welche Wechsel, namentlich auf französische Plätze enthielten, gestohlen worden. — Eine carlistische Bande in Stärke von 2000 Mann unter dem Oberbefehl von Ollo ist den hier eingegangenen Nachrichten zufolge nach zwei⸗ tägigen Kampfen auf den Höhen von Miravalles vollständig geschlagen worden und hat bedeutende Verluste erlitten.—„Imparcial“ will wissen, daß Don Carlos seit drei Tagen in Spanien verweile. Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts in der Provinz Oberhessen vom II. Quartal 1873 werden Dien⸗ siag den 1. April l. J., Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Präsidenten des Schwurgerichtshofes be⸗ stimmten Großherzoglichen Hofgerichts-Raths Herrn Dr. Zimmermann beziehungsweise des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen Hofgerichts-Ralhs Herrn Vöcker, ihren Anfang nehmen und es wurden demzufolge in der Sitzung des Großherzoglichen Hofgerichts dahier, die Haupl⸗ Geschwornen in folgender Reihenfolge ausgeloost: Haupk⸗ Geschworne: 1) Friedrich Hunsinger, Zeugfabrikant in Lauterbach. 2) Johann Georg Hahn, Schildwirth in Bellersheim. 3) Theodor Köhler, Müller in Eichelsdorf. 4) Johannes Walter, Bierbrauer in Hirzenhain. 5) Georg Steffan II., Gastwirty in Echzell. 6) Georg Höres, Gastwirth von Hof⸗Schwalbeim(Unter⸗Widdersheim.) 7) Johannes Krömmelbein V., Bierbrauer in Lauterbach. 8) W. G. M. Fauerbach, Oeconom in Dortelweil. 9) Christian Seibert, Viehhändler in Hungen. 10) Johannes Lißberger II. Landwirlh in Hopfmannsseld. 11) Johannes Kunkel J., Landwirth in Eschenrod. 12) Johannes Viel Il. Bürgermeister in Rainrod. 13) Ferdinand Theophil Jung, Specereiwaarenhändler in Freienseen. 14) Johann Joseph Küͤchm, Occonom in Kloppenheim. 15) Jehaun Jacob Hüß', Branniweinhändler in Ortenberg. 6) Philipp Schäfer II., Landwirth in Altenstabt, 17) Heinrich Köhler II., Fruchthänder in Langsdorf. 18) Karl Schmidt, Landwirth in Muschenheim. 19) Christoph Wißner, Bürgermeister in Kaichen. 20) Joöhannes Neuhardt II., Landwirih in Klein⸗Karben. 21) Georg Wilhelm Hammel, Oeconom in Altenstadt. 22) Kaufmann Rosenthal, Frucht⸗ händler in Butzbach. 23) Heinrich Salzmann III., Land⸗ wirth in Friedberg. 24) Ludwig Jung II., Fruchtbändler in Heuchelheim, Kr. Gießen. 25) Ernst Wallenfels, Bäcker in Gießen. 26) Rudolph Hirschhorn, Hofgerichts⸗ Advocat daselbst. 27) August Noll, Bäcker daselbst. 28) Alexander Meyer, Ellenwarenhändler daselbsl. 280 Adolf Noll, Großhändler daselbst. 30) Philipp Jacob Weiß, Specereihändler in Nauheim. Frankfurt. Der Abgeordnete Lasker wird dem „Beob.“ zufolge nach Schluß der Landtagssession im hiesigen Kaufmännischen Vereine einen Vortrag„über den modernen Börsenschwindel“ halten. 5 Offenbach. Seit einigen Tagen siöbert unsere Polizei wieder in verschiedenen Stladttheilen Kisten und Kasten durch, um Parfümerie⸗Gegenssände und Kleidungestücke, welche in bedeutenden Quantitäten in 2 Geschäflen hier entwendet wurden, an's Tageslicht zu fördern. In die davon wurden 2 Arbeiterinnen einer hiesigen Parfümerse⸗ 7 0 Ju