1 zu hitze nnen dobrilunt icinge, „ Ories, . Sao uard „Nendant. Stadtrath. U si U ge 11 sic gleich. eigers, — die Ge. In dir tach, aus des Ortes om starken Scheunen aht, un⸗ n Stunden durlhschafts⸗ uch Kirche, brannt und Die ganze asche Fort. tattete den ur Weniges Alle Vor⸗ züre! Die b Mit- don Aussen sem Elende utrauen zu serer Mit ie hilfreich n Gaben ien. Zu⸗ unden um für Vieh; Winterfeld 1 an Geld und deren ger Rechen · * 31 Stel ⸗ „ Georg Stelbach, ö Seelbach. ahl, An! 1 Stelbach 11 ballen. N 111. Dienstag den 23. September.. scher i er. U N Die Petitteile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. Rreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 4 — 1 beginnt ein A October * geld 47 kr. dreimal erscheinen wird. neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“ welcher auch ferner wöchentlich Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestell⸗ Bei der Verlags Expedition kostet das Blatt für das kommende Quartal 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. 1 s un; 7 1 1 0 * 1 1 J. * ö + 1 1 Amtlicher Theil. Einladung. Freitag den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, findet die slatuten-]“ 4) Aufnahme neuer Mitglieder. näßige Generalversammlung der Mathildenstiftung, des Kreises Friedberg uf dem Rathbause dabier statt. Zur Verhandlung kommen: 1) Rechnung«sablage. 2) Erstattung des Verwaltungsberichts der Matbilderstistang für ver⸗ wahbrloste Kinder im Kreise Friedberg. g 2 Festsetzung des Voranschlags für das Jahr 1874. verbrannt. 5) Ergänzung des Vorstandes. 121 Die Mitglieder des Vereins namentlich die Herren Geistlichen, Bürger⸗ meister und Lebrer des Kreises werden zu recht zahlreicher Betheiligung hiermit eingeladen. ö Der Präsident ö betreffend Die Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder im Kreise Friedberg. 14 Friedberg am 20 September 1873. des Mathildenstifts des Kreises Friedberg. Tra pp. Im Anschluß an vorstehende Einladung beehrt man sich die Mitglieder des Vorstandes 5 sowie die Herren Geistlichen, Lehrer und Bürger⸗ ae des Kreises zu einer Versammlung im hitsigen Rathhaus auf Freitag den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ergebenst einzuladen, damit sich heselben von dem Stande der Anstalt in ihrem ganzen Emfang überzeugen, Anträge stellen und Beschlüsfe fassen können.— Ganz besonders aber ird hierbei auf die von der Versammlung vorzunehmende Neuwahl des Gesammtvorstandes hingewiesen, welche nach der nunmehr abgelaufenen weiten vierjährigen Wahlperiode, nach§. 4 der Statuten, in Nr. 70 des Intelligenzblattes von 1865 abgedruckt, nothwendig ist. Friedberg den 20. September 1873. 1 Für den Gesammt⸗Vorstand: Vo lk. r An die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Uerbandlungen Theil nehmen. Unter Bezugnahme auf vorstehende Einladungen erwarten wir von Ihnen, daß Sie Sich sämmtlich zur Versammlung einfinden und an den 11 Friedberg am 20. September 1873. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 1 Ter a p p. f — f b 125 Deutsches Reich. Verfassungsentwurss fort und erledigte die HH. Y bis wurde die Bestimmung, wonach ständige Unter⸗ 1 Darmstadt. Die außerordentliche Landes- Sonode setzte in ihrer Sitzung am 16. d. die Verathung des Verfassungsentwurfes fort, erledigte N. 5 bie 8 und begann die Discussion über den§. 9. F. 5 wurde mit einem Amendement chner angenommen und bilden inhaltlich des. ben die Gesam theit der evangelischen Einwohner lies Orts oder eines bestimmten Bezirks, welche gemeinschaftlichen Erreichung ihrer kirchlichen wecke vereinigt sind und einen oder mehrere kistliche, sowie einen eigenen Kirchenvorstand be · gen, eine Kirckengemeinde; ebenso wurde ein bsatzantrag des Abg. Dekan Müller angenommen, bonach jede mehrerer Parochien in einem Orte 15 selbstständige Kirchengemeinde bildet.§. 6, lanach keine Kirchengemeinde und kein Pfaxrrver⸗ 1 5 ohne Zustimmung der Landessynode sich blden, umgestalten oder auflösen kann, so lange iche Glieder der evangelischen Kirche des Groß- b zog! hums bleiben, wurde ebenfalls zustimmend eil digt. Das Gleiche gilt von dem§. 7(raum- . liche Begrenzung der Kirchspiele, Verhältniß der 5 tter- und Tochtergemeinden, sowie der gleich. echtigt vereinigten Gemeinden) und dem§. 8 1— der Aufhebung eines Kirchen- oder Pfarr- bandes, der zwischen verschiedenen Gemeinden 7 1 1 nämlichen Kirchspiels besteht). Ein Antrag 00 Abg. Kraft zu§. 6 über den Austritt einer zen Gemeinde aus dem evangelischen Landes⸗ m- Berber wurde an den Ausschuß zurück⸗ wiesen. Der F§. 9, dessen Berathung nicht zu binde geführt wurde, handelt von der Begründung i Elnpfarrung durch den Wohnsiz. — Die außerordentliche Landessynode setzte 11 im Wesentlichen zustimmend. Der§. 9, welcher mit Amendements der Ausschuß⸗Maforität ange- nommen wurde, bestimmt, daß ber Wohnsitz in einem Kirchspiel die Einpfarrung nebst allen davon abhängenden Rechten und Pflichten begründet, in soweit nicht die Confession der Gemeinde-Ange— hörigen ausdrücklich eine Einpfarrung in eine andere Pfarrei verlangt, daß ein Neu⸗Anziehender bei einer Gemeinde mit mehreren Parochien die Wahl bezüglich der letzteren hat und die Frage, ob Jemand in eine Gemeinde eingepfarrt sei, von dem Kirchenvorstand, unter Vorbehalt des Recurses an den Decanats-⸗Ausschuß und den Oberkirchen⸗ rath, entschleden wird.§. 10 über die Pflichten und Rechte der Gemeinde Glieder wurde mit Amendements der Ausschuß⸗Majorität angenommen. §. 11(Selbstverwaltung der Gemeinden durch Gemeinde- Vertretung und Kirchenvorstand) wurde gemäß der Fassung des Ausschusses unter Zu⸗ stimmung des Kirchenregiments angenommen. — die außerordentliche Landes Synode setzte in ihrer Sitzung vom 19. d. die Verathung des Verfassungsentwurfs fort. Zunächst wurde nach einem Bericht der„Darmst. Zig.“ ein Amende⸗ ment Curxtman zu H. 6, wonach ein Gesetz die Art des Austritts einer Gemeinde aus der Landes- kirche bestimmen wird, angenommen und sodann die§§. 5, 12 bis 17 zustimmend erledigt, und zwar nach dem Entwurfe des Ausschusses, der bier unter Zustimmung der Regierung das in dem letzteren Entwurse nicht, gekannte Institut der Gemeindevertretung(neben dem Kirchen vorstande) eingeschoben hat.§. 12 handelt von der Zusam⸗ mensetzung der Gemeindevertretung,§. 13 von — 4- ibrer Sitzung am 17. d. die Berathung ves der Stimmberechtigung; bei letzterem Paragraphen stützung aus öffentlichen Armenmitteln das Stimm⸗ recht ausschließen soll, abgeworfen, dagegen ein Antrag Küchler, wonach der Wohysitz in der Ge⸗ meinde eine Voraussetzung des Stimmrechts bilden soll, sowie nicht nur Verurtheilung innerhalb der letzten 12 Monate wegen Landstreicherei und Bettelei(System des Entwurfs), sondern auch wegen Anleitung zur Bettelei, Spiel, Trunk oder Müßiggang, nach§. 361 des deutschen Straf⸗ gesetzbuchs das Stimmrecht ausschließen soll, an⸗ genommen. F. 14 wurde in Gemäßheit eines Amendements Habicht, wonach über die Stimm- berechtigten offen zu legende Listen zu führen sind und Neuanziehende ihre Legitimation auf Er- fordern nachweisen müssen, angenommen, während der Ausschuß eine Anmeldung der Wähler, dessen Minorität außerdem noch ein einmaliges Ge⸗ löbniß derselben, verlangen wollte.§. 15 enthält die Zahl der Mitglieder der Gemcindevertretung (ie nach der Einwohnerzahl der Gemeinden 12 bis 70), während§. 16 die Art der Gemeinde⸗ vertretung, wenn das Kirchspiel aus mehreren Orten besteht, regulirt.§. 17(über Bezirks⸗ wahlen in Gemeinden) wurde nach einem Amende⸗ ment Schröder, wonach solche erst in Gemeinden von 3000 Seelen stattfinden können, angenommen, während der Ausschuß dies bereits bei 1000 Seelen gestatten wollte. — Die Gr. Staatsschulden⸗Tilgungs⸗Direction hat die Rückzahlung sämmtlicher Zproc. Hessischen Obligationen vom 1. Oetober 1868 dis zum 1. Januar 1874 angeordnet. Die fälligen Be⸗ träge können zwischen dem 27. und 31. Dez. d. J. bei der Tilgungekasse oder bei den Herren M. A. v. Rothschild u. Söhne sowie bei der Fiftale . . r r———— — 2—— der Darmstädter Bank in Frankfurt a. M. erhoben werden.(Siehe die Annonce des hiefigen Vor⸗ schuß⸗ und Credit⸗Bereins) — Der„Darmst. Z.“ zufolge hat am 19. d. auf der Station Friedrichsfelde ein Eisenbahn⸗ Unglück staltgefunden. Der badische Personenzug fuhr mit einem Güterzuge zusammen, wobei mehrere Wagen zertrümmert und einige Personen ver⸗ wundet wurden. 8 6 N — Dem Vernehmen nach soll bei der dem⸗ nächstigen Nachtragsberathung des Budgets auch die längst erhoffte Gehaltsaufbesserung unserer Gendarmerie zum endlichen Abschluß gelangen und zwar wie versichert wird, soll die qu. Aufbesserung ganz nach den Normen der königl. preußischen Gendarmerie festgesetzt werden; wir wünschen dieser Nachricht die vollste Betätigung. Daß die bis⸗ berige Besoldung unserer Gendarmerie eine äußerst kärgliche ist, wird recht klar werden, wenn man Zahlen reden läßt. So wendet z. B. die Stade Frankfurt a. M. jährlich etwa 105,000 fl. für ibre Polizei auf, während das ganze Großherzog⸗ thum Hessen für seine Landespolizei, die Gen⸗ darmerie, nur beiläufig 45,000 fl. jährlich mehr wie die eine Stadt Frankfurt aufwendet. Berlin. Die„Spener'sche Zeitung“ theilt mit, daß die landesberrliche Anerkennung Rein- ken's als altkatholischer Bischof erfolgt sei. Die königliche Anerkennungs⸗Urkunde werde unmittelbar nach der Vereidigung demselben eingehändigt werden. Cassel. Die„Hessischen Blätter“ melden: Die Agnaten des Kurfürsten von Hessen sind von Preußen definitiv abgefunden worden. Prinz Friedrich Wilhelm hat die Annexion anerkannt und auf alle bisher angesprochenen Rechte und das Hausvermögen Verzicht geleistet. Preußen zahlt dagegen nach dem Tode des Kurfürsten jährlich 202,000 Thaler. Der Linie Philipps⸗ thal ist der Beitritt gegen eine Jahresrente von 36,000 Thaler offen gelassen. — Gegen die renitenten Pfarrer, welche sämmtlich die vom Consistorium verhängten Geld⸗ strafen nicht bezahlt haben, ist deren Beitreibung auf dem Wege der Erecution verfügt. — Der wegen Kanzel⸗Mißbrauchs zu Festungs⸗ haft verurtheilte Pfarrer Witzel(Schemmern) ist sofort vom Pfarramt suspendirt worden. Kaiserslautern. Der Stadtrath hat auf Grund der königl. Verordnung vom 29. August d. J. beschlossen, die confessionellen Volkaschulen in confessionell gemischte Schulen umzuwandeln. Nächsten Mittwoch wird zur definitiven Beschluß⸗ fassung in dieser Angelegenheit eine Volksver⸗ sammlung stattfinden. f. Gotha. Die nächstjährige allgemeine Bundes versammlung freireligibser Gemeinden wird am 27. und 28. Mai 1874 stattfinden. Die Zahl der Bundesgemeinden in Deutschland beläuft sich gegenwärtig auf 160; eben so bieie freireligiöse Gemeinden gehören bis jetzt dem Bunde noch nicht an. Ausland. Oesterreichz Ungarn. Wien. Der König von Italien hatte am 18. d. eine halbstündige CTonferenz mit dem italienischen Ministerpräsicenten, Minghetti, und dem Minister des Aeußern, Vis⸗ eonti⸗Venosta. Der König empfing sodann den italienischen Gesandten beim Wiener Hofe, Grafen Robilant und besuchte die hier anwesenden Erz⸗ herzoge. Sodann fuhr der König über die Ring ⸗ straße nach der Weltausssellung, nahm mit den Erzherzogen, Minghetti, Visconti⸗Venosta, An⸗ drassy, Schlumetzky und dem königlichen Gefolge an einem vom Kaiser im Kaiser⸗Pavillon gegebenen Dejeuner Theil und wohnte der Eröffnung der Pferde ⸗Ausstellung bei. Abends war Familien- Diner in Schönbrunn und Besuch des Hof⸗Opern⸗ Theaters. 10 „ Der König von Italien besuchte am 19. d. die Weltausstellung, wo er besonders eingehend die itallenische Abtheilung besichtigte und um 12 Uhr bei dem Kaiser im Kaiser-Pavillon das Dejeuner einnahm. Nachmittags empfing der König das diplomatische Corps und das cislei⸗ thanische Gesammtministerium. 2— — Der Erzbischo von Erlau, Samassa, hat als solchtr, sodann 45 Wonfik e Frankreich. Paris. Die Verhandlung 18 die wegen Mißhandlung Deutscher in Lune⸗ ville Angeklagten wird 8 8 tigen Polizeigericht statsfnden. 1 — Nach dem Angaben Delpech's nimmt die Cholera in Paris eher ab als zu. Während der 6 Tage vom 9.— 14. Sept. hat die Epidemie nur 134 Opfer gefordert. In Rouen und Havre (Isere) hingegen noch im Zunehmen begriffen. — Der König von Italien soll sich in Wien zu Gunsten der Ernennung des Cardinals Bona⸗ parte zum Papste verwenden, da derselbe die Ein⸗ heit Italiens anerkennt. 2 Versailles. Es wird formell dementirt, Erzbischof von Paris gerichtet habe.— Eine Depesche aus Tanger vom 19. constatirt, daß der Sohn des verstorbenen Sultans von Marocco ohne Opposition zum Nachfolger proclamirt wor- den ist. Die von einem italienischen Blatt über einen in Marocco ausgebrochenen Bürgerkrieg ge— brachte Nachricht ist falsch.— Holland. Haag. Das Budget für 1874 weist in den Ausgaben im Ordinarium 100 Mill. auf, oder 400,000 Gulden mehr als früher. Die früheren Deficits sind fast gedeckt und das seit dem Jahre 1872 angestrebte Ziel, die Aus- Gleichgewicht zu bringen, vollkommen erreicht. In der Casse befinden sich 33 Millionen baar.— Der Gesetzentwurf betreffs der Münzreform wird sofort vorgelegt werden.— Das Marinebudget soll um 1¼ Millionen erhöht werden. Großbritannien. London. Der„Times“ wird aus Freetown vom 2. d. M. gemeldet: In Folge der Niederlage der Engländer am Prah- flusse sind fast alle Stämme westlich Elmina im Aufstande und zur Unterwerfung unter die Aschantis bereit. Die Kriegsschiffe„Harraconta“ und „Orgas“ sind ausgelaufen, um die feindlichen Dörfer zu beschießen. Dieselben mußten, da die von ihnen gelandeten Mannschaften vom Feinde überfallen waren, dieselben zurückziehen. Spanien. Madrid. Auf eine Erklärung des cartagenischen Rebellenführers Contreras, daß die Neutralität der Bucht von Escombrera auf ⸗ gehört habe, hat der englische Admiral geant⸗ wortet, er werde seinen Instructionen gemäß eine strenge Niutralität hinsichtlich der spanischen Er⸗ eignisse bewahren, so lange die englischen Inte⸗ ressen respertirt werden; seine Pflicht sei es aber, ditse Interessen auf jedem Punkte der Küste, wo sie bedroht erscheinen, in Schutz zu nehmen. — Aus Tanger wird gemeldet, daß der Sultan von Marocco gestorben ist. — Die Insurgenken in Cartagena schossen am 15. d. auf eine französische Schaluppe, welche Lebensmittel einnehmen wollte, wodurch einer der Matrosen getödtet und zwei verwundet wurden. Auf die Drohung des Capitäns, die Stadt zu bombarditen, leistete der Wohlsahrts⸗Ausschuß die geforderte Satlsfaction. — Im Norden haben Loma und Santa Pau den Carlistea unter Lizarraga an 17. eine zweite Schlappe beigebracht. Die Republikaner waren, nach Angabe des„Times“ Correspondenten 12,000 Mann; die Carlisten nur 3500 Mann, fark, Der Verlust der Republikaner betrug zwei Todte und mehrere Verwundete, der der Carlisten 8 Todte, 16 Verwundete und 7 Gefangene, darunter zwei Officiere. f f Mußland. Petersburg. Da die Tur⸗ komanen in Chiwa sich vollkommen ruhig ver- halten, ordnete General Kaufmann den Rückzug nach Orenburg an. ment sollte am 15. Sept. in Kinderli, das Oren⸗ burg⸗Detachemegt am 8. October in Emba eintreffen. Aus Stadt und Land. Gießen. Vor Kurzem hat der wandernde Schirm⸗ macher Nikolaus Herrlein von Obereschenbach bei Hammel⸗ burg an einen hiesigen Uhrmacher eine schöne goldene Damen⸗Uhr mit goldener Kette verkauft, welche die Polizei den Eid in die Hand des Kaisers abgelegt. een haben die angestell ten Nachforschungen ergeben, am 25. d. vor dem dor⸗ Vor ist die Epidemie ebenfalls im Weichen, in Vienne daß der Graf Chambord einen Brief an den gaben mit den Einnahmen des Ordinariums ins Das Mangyschlak⸗Detache⸗ 1 in Beschlag nahm, weil sie die Uhr sür cd e 10 hielt. Der Verkäufer hatte angegeben: er babe 1 selh 100 * 5. 5 5 b 100 ß der Verkäufer, ein wegen Diebstahls und Führ e Namen schon oft bestrafter St die Uhr Ta a Nn 10 108 8 1 eim g len 1* en. den letzten drei Wochen sind Einhun zwanzig hiesige Hundebe egen unterl id von Mäulkörben mit einem er bestraft worten ießen. Dieser Tage hat die Polizei ber de o 9 Kaufleuten und Krämern die Peltroleum⸗Lager visitit)“ Nur drei halten es feuersicher lagern; neunundzwanzis Geschäftsleute hatten es, trotz wi ideilichn Warnung, in engen Höfen, Schuppen, Ställen, Scheuern u aufbewahrt. Sie alle dürften strenger Bestrafung entgegen“ sehen müssen. Es ist aber zu beklagen, daß das Gut— Nützliche, nur mit Strafen erzwungen werben kann Giessen. Lehrer Franke von Treis a. d. Lda., wel, cher am verflossenen Mittwoch von eiuer Lehrerconferen heimkehrie, verfehlte in der Dunkelheit jedenfalls den We 5 und stürzte in die Lumda, woselbst er ertrank. Den eich nam fand man am Donnerstag früh. 3 Darmstadt. Der Präsident der Großherzoglichen Centralstelle für die Landwirthschaft und der landwirle e 1 bringt zur allgemeinen Kenntniß, 10 Seine Königliche Hoheit der Großherzog den Herzog Btaunschwelgischen Wirken an r bebte Hafl Schule Marienberg zu Helmstedt, Herrn Dr. Rudolph Weiden hammer, zum Generalseeretär der landwirih⸗ schaftlichen Vereine des Großherzogthums ernannt hat. Jugenheim. Am 16. d. M. Vormittags ½ 11 Uh“ wurde hier ein starker secundenlanger Erdstoß verspürt.— chöh Am 18. d. M. scheint Oberhöchstadt von einem Brand(ebül unglück heimgesucht worden zu sein, denn aus der- Thal U f mulde, in welcher der Ort liegt, entstieg eine stundenlanz U. 9 andauernde ungeheuere Rauchwolke. Wie wir später hörten sind 4 Scheuern niedergebrannt. ee Mainz. In Folge der Ausweisung eines beutschei ansa Israeliten aus Petersburg hat sich der Redacteur dei füt „Joraelit“, Rabbiner Dr. Lehmann von hier, an den Ait 5 deutschen Reichskanzler mit der Bitte gewandt, eine Aende rung der betreffenden russischen Gesetze anzubahnen. Dei 1 „Israelit“ veröffentlicht heule die vom Reichskanzler ein 77 gegangene Antwort, in welcher derselbe mittheilt, daß i dieser Angelegenheit bereits Schritte von ihm veranlaß seien, und daß über den Erfolg derselven weitere Milthel⸗ Velr lung er sich votbehalte. P eie 1 7 06 —— 5 Anse erlebe ae München. Am 18. Sept. früh wurden in Amber die beiden Verbrecher Marchner, Vater und Sohn, hinge richtet. Bekanntlich wurde denselben am 15. d. eröffnet/ daß das über sie verhängte Todesurtheil bestäligt worde! sei. Nach Berichten aus Amberg verhielt sich der jung Marchner an jenem Tage ziemlich tuhig und ließ sich di“ ihm gewährte bessere Kost wohl schmecken; am 16. abe! gerieth er in eine fürchterliche Aufregung, die noch aufen diesem, wie am folgenden Tage zeitweise bis zur sörm' Nat lichen Raserei stieg. Er fiel Jeden an, der zu ihm ine on Zimmer trat, stürzte mehrmals auf die Gendarmen unde auch auf den Priester los mit den Worten:„Laß mie] aus, ich will uns motz net köpft werden,'s Leben gehör“ mein, i mog net sterben! Wer mich anrührt ist hin!“ Dei! Vater Marchner war in flumpfsinniges Brüten versunken gestern stieß er öfter 150 Seufzer aus, und man 17 brüllte er die Worte hinaus:„Unschuldig, ungerecht. neber die Rich issäte und den Act der Hintichtung einem bier eingetroffenen telegraphischen Berichte Folgende dorf zu eninehmen: In der Südecke des Hofes der Gefangene 1785 Anstalt war eine Hütte, ungefähr 30 Fuß breit und Fuß lang, errichtet. Eine Zwischenwand theilte das Inne“ derselben derart in zwei Theile, daß man durch eine Oi nung von etwa 9 Fuß Breite und ganzer Hüttenhöhe den Hiniergrund, bezw. zweiten Raum sah. Diese Oeff⸗ nung war durch eine große verschiebbare Gardine geschlossen hinter ihr befanden sich die Ghee 0 Shen lol Nachrichter Scheller mit seinen beiden Gehülfen, währende außerhalb der Gardine im vorderen Raume zur Linken telde der Platz für den Delinquenten, dessen Seelsorger und zwei Gendarmen, zur Rechten aber Plätze für den Voll ah zugs Commissär und dessen Actuar reservirt waren. 1 Zeugen befanden sich am Eingang der Blutbühne. In vorderen Raum wurde dem Verurtheilten der Stab gi⸗ brochen, dann die Augen verbunden und die Hände be⸗ festigt, worauf sich die große Gardine öffnete, hinter welche die Todesmaschine nebst Scharfrichler und Gehülfen si zeigten. Der erste Wagen fur um ¼7 Uhr den jun, —— 0 Atte N ib U Marchner zur Richtstäfte. Dieser wohnte ruhig und ge der Ufktheils⸗Verlesung und der Stab⸗Grechung an uf ließ ebenso ruhig, die Toiletie au sich vornehmen. 7 Uhr war sein Haupt gefallen, sein Körper zuckte ne eine Minute lang, und die Gesichtsmuskeln verzerrten schauerlich. Nach einet kürzen Pause folgte der z 4 90 Wagen, der den Vater Marchner zum Tode führ te zu au er war ruhig und gefaßt. Als ihm die Augen verbunden“ wurden, bat er den Geistlichen, ihn an die Guillotine 10 begleiten, mit den Worten!„Hochwürden, gehen Sie mie berein!“ Dies waren seine letzten Worte. Um 7 Uh 20 Minuten war auch sein Haupt gefallen. e Berlin. Wie unzulänglich die Gehalte der Volk“ schullehrer in Preußen sind, beweist eine Vergleichung de 7 Durchschniktsgehalses det Lehrer vor 10 Jahren und jetzte Flert Der Gehalt ist seit 10 Jabten gestiegen in den Pro din dedd Preußen von 160 auf 161 Thlr., Posen von 144 40 lage 149 Thlr., Pommern von 145 auf 149, Thlr., Schlesich