— 1d. gen Gtoßhe baben ihm bach, welch Verwaltet he dden derseher dertrich. e am 4. d. J. im und Giehe als er eilg ibn gaffen, Am 6. b. J lt, welche iel der Arbe Hen Fibtik! aglüdliche u * 8 67 40 ite sich bie deuboden ein men 3 Otesth üüdem Oellit nt, und als on unsichlbun gel erfaßt un i eroriffen, be e Schecke in panisch ellen Tage * unpeit fl. Das a bie Schi — eint Auuix ern sich el alien Ku n dulbal vit sie fe beim in. mann er Bieiktun t als et 425 bien in Nolh. 1 briagt! 1 Wesl⸗ A= dom 12. 15 Congo. dition, g berhe EA 2.122. Dienstag den 11. November. sischer A * zeiger. 7 Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Erscheint jeden Dienstatz, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betressend: Sammlung der Waisenhausbüchsengelder füt 1873. Das nachstebende Verzeichniß der für 1873 ein Friedberg den 5. November 1873. 1) Assenbeim 2 fl. 10 kr.; ) Bönftadt 2 fl. 33 ½ kr.; 5) 7) Dorheim 1 fl. 43 kt.; 8) Dorn⸗Assenheim 1 fl. 13 3 fl. 5 kr.; 10) Fauerbach b. Fr. 46 kr.; 11) Friedberg 32 fl. 21 kr.; 12) Gam⸗ bach 8 fl. 45 k.; 13) Griedel 1 fl.; 14) Hausen 1 fl. 9 16) Jibenstadt 2 fl. 47 kc.; 17) Kirch⸗Gons 1 fl.; 18) Langengaln mit Ziegenberg f Münster 30 kr.; 22) Münzenberg 33 kr; 23) Bad⸗Nauheim 35 fl. 30 kr.; 24) Nieder Florstadt 1 fl. 25) Nieder⸗Mörlen 2 fl. 2 kr. 26) Nieder Rosbach 1 fl. 15 kr.; 27) Nieder-Weisel 1. fl.; 19) Mas bach 12 kr.; 20) Melbach 3 kr.; 21) 2) Bauernheim 3 fl. 36 kr.; 3) Beyenheim 23 kr.; Bruchenbrücken 1 fl. 17 kr.; 6) Butzbach 1 fl. 46 k.; kr.; 9) Fauerbach v. d. H. 33) Ockstadt 3 fl. 30 kr.; ke.; 15) Hoch⸗Weisel 33 kr.; 17½ kr.; Betreffend: Landwirihschaftlicher Kalender für den kleineren Land wirth. An die Herren Bürgermeister des Kreises.— r. Ich muß Sie dringend an Erledigung meines Exsuchens Friedberg den 8. November 1873. vom 19. v. Mts. in Dm gegangenen Waisenhausbächsengelder bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Großherzegliches Kreisamt Friedberg. Tyr a p p. 4 fl.; 28) Nieder⸗Wöllfladt 4 fl. 9 k.; 29) Ober⸗Florstadt 37 kr. 30) Ober⸗Mörlen 3 fl. 21 kr.; 31) Ober⸗ Rosbach 2 fl. 45 kr.; 32) Ober Wöllfadi 5 fl. 12 kr. 3 34) Oes 6 kr.; 35) Oppersbesen 24 kr.; 36) Ossenheim 26½ kr.; 37) Pohl⸗Göns 1 fl. 4 kr.; 38) Reichelsbeim 2 fl. 32% kr.; 39) Recken⸗ berg, 2 fl.; 40) Rödgen 1 fl.; 41) 12½ kr.; 43) Staden 12 kr.; 44) Steinfurt 6 fl. 11 kr.; 45) Trais⸗ Münzenberg 12 kr.; 46) Weckesheim 30 kr.; 47) Wickstadt 2 fl.; 48) Wisselsheim 35% kr.; 49) Wölfersheim 13 kr.; 50) Wohnbach 45½ kr. Schwalbeim 2 fl. 30 kr.; 42) Szdel 1 fl. Nr. 123 des Kreisblattes erinnern. 2 Der Director des landw. Bezirks ⸗ Vereins Friedberg. ee Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Negie⸗ rungsblatt Nr. 45 enthält: I. Bekanntmachung Großy. Ministeriums des Innern, das Reglement über die Erhebung des städtischen Ocn ois zu Gießen, insbesondere die Rückvergütung für wieder Se Mehl betreffend. I. Bekann machung Großherzoglicher Commission für Post⸗ Angelegenheiten, die Errichtung einer Kaiserlichen Postagentur zu Stockhausen bei Herbstein, Kreises Lauter⸗ bach, beiressend. III. Bekanntmachung Großberzoglicher Commission für Post⸗Angelegeubeinen, die Errichtung einer Kaiserlichen Postagentur zu Wallertheim, Kreises Oppenheim, betreffend. IV. Sckannimachung, die Vertheilung der Preise im e Seminar zu Gießen betreffend. Von den t die Mülieder des philologischen Seminars in dem Etats⸗Jabr 1873 ausgesetzten Preisen sind folgende an die nachstehend verzeichneten Studirenden auf Grund ihrer Leitungen im Seminar während der verflossenen beiden Semester verliehen worden: der zweite Preis dem Stucl. —— Gustav Forbach aus Gießen, der dritte Preis dem d. phil. duewig Walther aus Nieder Ingelheim, der vierte Pieis dem Stud. phil. Jacob Keller aus Groß Gerau. V. Ordensverleivungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruyt: am 7. Oct. dem Domänenpfandmeister bei dem Reniamte Lampertheim, Ludwig Scriba, das silberne Kreuz des Philipps-Ordens, an dems. Tage dem Forstwarten der Forstwartei Kül lopf, in der Obersörsterei Mombach, Förster Nicolaus Habich, die goldene Verdieust⸗Medaille des Ludewigs⸗Ordens, am 14. Oct. dem Kaufmann Carl Voltz zu Mainz das Militär⸗ Sannäts⸗Kreuz, am 17. October dem Schullehrer an det 2. Klasfe der Gemeindeschule zu Alzey, Franz Gebhard, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für lang⸗ jährige treue Diensie,“ an dems. Tage dem Schullehrer an der evang. Schule zu Hahn, im Kr. Darmssadt, Nicolaus Röder, in Anerkennung seiner langjährigen treu n 1 das filberne Kreuz des Philipps⸗Ordens zu verleihen. .„Eimächilgungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. VII. Ctiheüung von Erfindungepatenten. Seine König⸗ liche Hoheit det Großherzog haben allergnädigst geruht: am 6. Oct. den Fabrikanten Kühne und Aulbach in Mannhelm auf deren Nachsuchen ein Erfindungspatent für die durch Modelle und Beschreibung näher erläuteree Con⸗ siruction eines Bügelverschlusses für Raisesécke, Koffer zc. wähtend der nächsten die Jabre, an damselben Tage dem Charles J. Frank zu Stuugart auf dessen Nachsuchen ein ndung spaten für die durch Zeichnung und Beschribung näher erläuterte Conftruenion eines verbessersen Weber⸗ schifschene, während der nächten 3 ½ Jabte, an demselben Tage dem A. S töffler und dem Michaniket A. Schmili⸗ he in Siutigart auf deren Nachsuchen ein Eifindungs⸗ baten für die durch Zeichnung und Beschreibung näher (tläuterse Combinatson der Steindruck⸗Schnellpiesse mit Anwenduyg von Reiberdruck, während der pächsten fünf Jabre, ag dems. Tage den S. und D. Klüh in Offenbach ef beren Nachsuchen ein Elfindungepatent auf das durch Heschrewung näher erläulerie Verfahren zum Aufdrucken 1 von Verzierungen auf Porzellan, Metall, Holz u. s. w., während der nächsten fünf Jahre, an dems. Tage dem Ernst Reinhard aus Homberg a. d. O., dermalen zu Frankfurt a. M., auf dessen Nachsuchen ein Erfindungs⸗ patent für die durch Zeichnung und Beschreibung näher etläuterte neueste Connruction einer Cigarren-Maschine, während der nächsten fünf Jahre, am 7. Oct. dem William Henry Cory und dem Edward Cory aus der Grasschaft Miodlesex in England auf deren Nachsuchen ein Erfindungs— patent für die durch Zeichnung und Beschreibung näher er äuterte Construenon einer Maschine zur Fabrikauon von Br queiis, während der nächsten fünf Jahre, an dems. Tage dem Grafen Paul de Leusse in Reichshefen im Elsaß auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent für das durch Z ichnung und Beschreibung näher erläuterte Verfahren zur Herstellung und Erhaliung von Bier, welches sich in seiner Substanz nicht verändert, während der nächsten fünf Jahre, an dems. Tage dem Architecien Johann Baptist Camozzi aus Mainz auf dessen Nachsuchen ein Erfindungs⸗ patent für die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Constructton eines fahrbaren, selbsitbätigen Spur⸗ und Ueberhöbungs-Meßapparals für Eisenbahngeleise. während der nächsten fünf Jahre und an dems. Tage dem Fabrikanten A. Neubecker in Ossenbach auf dessen Nach⸗ suchen ein Erfindungepatent für die duich Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Construciion eines verbesserten Bier⸗Kühl⸗ Apparates, während der nächsten fünf Jahre, für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen und zwar bei allen unter 1 bis 9 genannten Pateniträgern nnier dem ausdrücklichen Vorbehalte, daß durch die er⸗ theilten Patente Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindungen gehindert werden soll.(Schluß folgt.) Darmstadt. Am 29. v. Mis. wurde der Substitut des General Staatsprocuratore am Obergericht der Provinz Rheinhessen, Heinrich Friedrich, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. — 6. Nov. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer stand der Gesetz-Entwurf über die Competenz der Gerichte in Srafsachen in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen zur Be⸗ rathung. Dernburg wendet sich gegen das ganze Gesetz. Augenblicklich sei die Competenz der Strafgerichte auf Grund der im Reichs⸗Strafge- setzbuch durchgeführten Dreitheilung in Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen für die drei Pro- vinzen gleichmäßig regulirt. Jetzt solle blos für die rechtsrheinischen Probinzen ein Theil der Ver- gehen Einzelrichtern und nicht öffentlichen Verfahren überwiesen werden. Es sei dies eine nicht zu. billigende Ungleichheit und ein Rückschritt, weßhalb er gegen das Gesetz stimme. Heinzerling erkennt den von Dernburg hervorgehobenen Mißstand an; der Nusschuß habe deshalb die Competenz der Landgerichte nicht soweit ausgedehnt, wie die Vorlage gewollt, vielmehr die Vergehen, die im Rückfall besonders hart bestraft würden, der össentiichen collegialischen Aburtheilung durch die Bezirks⸗Strafgerichte vorbehalten. Insoweit sei dem Ausschuß unbedingt beizutreten. Ob im Uebrigen den Anträgen des letzteren gemäß das Gesetz aufrecht⸗ zuerhalten sei, hänge von einer Abwägung der Vortteile der vorgeschlagenen Aenderung ab. Es sei hier nicht leicht zu entscheiden, deshalb dabe das Gesetz auch so verschiedenartige Beurtheilung in der Presse gesunden. Bis vpr nicht langer Zeit habe übrigens in den rechtsrheinischen Pro- vinzen eine ähnliche Competenz der Einzelrichter bestanden, wie sie jetzt eingeführt werden sollte, und nicht zu großen Inconvenienzen geführt; des⸗ halb könne man sich mit dem Gesetze wohl be⸗ freunden, namentlich wenn noch näher dargelegt werde, daß die finanzielle Ersparuug im End- resultate erheblich sei e. Stüber hat das Gesetz durch eine Interpellation angeregt und hält es in den vom Ausschuß beantragten Grenzen für mpfehlens werth. Frank ist gegen das ganze Gesetz. Schröder ist im Allgemeinen gegen das Gesetz; er beantragt—„mit Rücklicht auf das noch zu erhebende statiftische Matertal über die Kosten⸗Berechnung fär Zeugen Gebühren, mögliche Reduction des Gerichtspersonals bei etwaiger Ein⸗ ziehung einzelner B.- Str.⸗Gerichte und mit Rück⸗ sicht auf die Nothwendigkeit der Einführung des Adhässons. Prozesses, sowie sonstige Ver besserungen“ — Zurückwiisung au den Ausschuß. Ministerial⸗ Director Kempff ist erstaunt über den so allge⸗ meinen Widerspruch gegen datz Gesetz, das nur einem Nothstand in Bezug auf Bagaleslsachen abhelsen solle; auch anderwärts sei die Competenz ähnlich regulirt. Nachdem Dernburg, Franck, Metz, Stüber wiederholt gesprochen, betont Mi⸗ nisterialrath Hallwachs, daß die Initiative zum Gesez aus der Kammer hervorgegangen sei, die Regierung die Nothwendigkeit der Abhülfe bei Bagatellsachen anerkannt, und deshalb der von der Kammer gewünschlen Ersparung halber die Gesetzvorlage gemacht habe. Auf weitere Aender⸗ ungen an der Prozeß Orduung könne man nicht eingehen, wenn man nicht in die Grund- Prin- cipien eingreisen wolle ꝛc. Nach einer kurzen Bemerkung Schröder's spricht der Bexichterslatter Buff für die Ausschuß⸗Anträge. Schlteßlich wird das Gesetz, dem Antrag Schröder's gemäß, dem sich Dernburg anschließt, an den Ausschuß zuräck⸗ derwiesen. — 7. Nov. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer kam die Rückäußerung der ersten Kammer bezüglich der Kreis-, Städte- und Landgemeinde⸗ Ordnung zur Verhandlung. Der Ausschuß hat in einzelnen weniger wichtigen Differenzpunkten nach zugeben beantragt, in den wichtigeren Punkten hält er an den früher gefaßten Beschlüssen fest, so zur Kreis⸗Ordnung daß die Kreise nur ducch „Gesetz“ geändert werden können, daß die Standes- herren nicht eo ipso Mitglieder des Kreis ⸗Aus⸗ schusses sein sollen ꝛc., ferner zur Städte Ordnung, daß die Wählbarkeit zum Stadtverordneten in keiner Weise von einem Census, die Ertheilung des Ebrenbürger⸗Rechts nicht von der Genehmigung des Ministeriums abbängig sein ꝛc.; endlich zur Landgemeinde Ordnung, daß der Bürgermeister dirert von den Stimmberechtigten gewählt werden soll 1c. Aus den Verhandlungen heben wir ber- vor, daß das gesammte Haus fast regelmäßig und oft ohne Debatte den Ausschuß⸗ Anträgen beitritt. Die erste erwähnenswerthe Differenz tritt bei Art. 45 der„Kreis⸗Orduung“ ein, wo Abg. Ellenberger den Geistlichen die Mitgliedschaft im Kreis ⸗Ausschuß, jedoch vergeblich, zu sichern sucht. Bei der Städte Ordnung befürwortet Ministerial⸗ Director v. Starck die Annahme des Beschlusses der ersten Kammer, wonach die Hälfte der Stadtverordneten aus dem höchllbesteuerten Viertheil der Wählbaren gewählt werden soll. Abg. Heinzerling, der diesem Vorschlag schon bei der ersten Abstimmung beigetreten ist, spricht für die Annahme und bittet um Mittheilung, wie weit das Viertel im Steuer Capital herunterreiche. Ministerial⸗Director v. Starck gibt dieselbe. Die Annabme wird jedoch schließlich abgelehnt, da die Beschränkung doch ziemlich einflußlos sei und ein Odium auf die Kammer lade. Bei der Land- gemeinde Ordnung entspinnt sich über die Frage, ob die Kammer, abweichend von ihrem früheren Beschlusse, im Einklaug mit der ersten Kammer die directe Wahl durch den Gemeinderath an- nehmen woll, eine theilweise sehr lebhafte Debatte. Ministerial⸗ Director v. Starck hält an letzterer fest, ebenso Buff, Goldmann, Edinger und Oechsner, die beiden Letzteren, weil die directe Wahl nicht auch bei den Städten angenommen sei. Metz und Dernburg sind, wie früher, für directe Wahl, ebenso Ramspeck(Bürgermeister), der bei der vorigen Abstimmung verhindert war, ferner Ellen⸗ berger, Wadsack, List und Habicht; die Abgg. Schröder, Welcker, Schuchard, Heinzerling, Stüber, Küchler, die früher für indirette Wahl gestimmt haben, erklären sich frtzt im Interesse des Zustande⸗ kommens des Gesetzes, da insbesondere die Majorität für die indirccte Wahl nicht vorbanden sei, bezw. aus näher entwickelten Gründen für directe Wahl. Dumont betont, daß er das einzige Ausschuß⸗ Mitglied gewesen, welches ursprünglich die directe Wahl des Bürgermeisters in den Städten und in den Landgemeinden befürwortet habe, und daß er, trotzdem bei den Städten der indirecte Wahl ⸗ modus angenommen worden sei, jetzt bei den Landgemeinden für die directe Wahl stimmen werde. Berichtergatter Küchler bemerkt, daß Abg Dumont das die Wahlrecht nur auf der ver⸗ krüppelten Grundlage des Ortsbürger⸗Rechts ge- wollt habe. Die Schluß ⸗Abstimmung ergibt 44 Stimmen gegen 4 für directe Wahl. Bei der Schluß Abstimmung über die drei Gesetze-ergibt sich jedesmal einstimmige Annahme. L Post⸗ Persoualnachrichten. Angenommen wurden: Georg Heinrich Schanz von Schlierbach und Adam Leibfried von Unter-Hambach als Post⸗ Gehülfen, der Gemeinde ⸗Einnehmer Weinberger in Stockhausen bei Herbstein und der Stadt⸗Post⸗ bote Stubaus in Wallertbeim als Postagenten, der Militär⸗Anwärter Streckhard als Stadt- Post⸗ bote in Mainz, Jacob Schmidt in Butzbach, der Privat-Postunterbeamte Holz in Fürth i. O. und der Postillon Hedrich in Lauterbach als Land- briefträger; der Realschul: Abiturient und Post⸗ gebülse Haͤubach wurde in die Kategorie der Posteleoen übernommen. Versetzt sind: der Post. sekretär Fröbe von Cassel nach Mainz, der Post⸗ sekretär Cronenberg ven Worms nach Heppenheim, der Postpracticant Hüttenlocher von Cannstadt nach Mainz, der Postamts⸗Assistent Wiesner von Darmstadt nach Breslau, der Postschaffger Röder von Darmstadt nach Mainz, der Briefträger Rei⸗ mund von Darmstadt nach Gießen und der Brief ⸗ träger Arras von Darmstadt nach Bingen; der Landbriefträger Hilpisch ist freiwillig aus dem Postdienst ausgeschieden. Berlin. Der Reichskanzler hat bei dem Bundesrat) beantragt, der von der amerikanischen Regierung ergangenen Einladung zur Theiln ahme an der im Jahre 1876 in Philadelphia beabsich⸗ tigten Ausstellung von Kunst⸗ und Industrie⸗Er⸗ zeugnissen und Produkten des Land- und Bergbaues Folge zu leisten, sowie der Einsetzung einer be⸗ sonderen Ausstellungs Commission, desgleichen der Bestellung eines Bevollmächtigten der Commission in Philadelphia, zuzustimmen. — Auf die Anfrage eines Stettiner Hand— lungshauses beim Reicskanzleramt über die Sicher- heit deutscher Schiffe in spanischen Gewässern ist von diesem mitgetheilt,„daß in spanischen Ge. wässern zwar Schiffe Sr. Majestät Marine zum Schutze deutscher Interessen stationirt sind, für die Sicherheit einzelner Handlungs⸗Unternehmungen indeß selbstverständlich keine Gewähr zugesagt werden kann.“; — Dem in den letzten Tagen aufgetretenen Gerücht von der Existenz eines zweiten Briefes Pius IX. an den Kaiser wird in unterrichteten Kreisen nicht widersprochen. Wenn dies Schreiben nicht gleichfalls der Oeffentlichkeit übergeben wird, so ist, wie die„D. N.“ schreiben, der Grund dafür nicht sowohl in Rücksichten der Courtoisie, mie man vermeint, sondern hauptsächlich darin zu suchen, daß der Inhalt des Schreibens ledig lich private Beziehungen behandelt, welche aus⸗ schließlich die Person des Kaisers berühren und mit den politischen Dingen fast gänzlich außer Verbindung stehen. Man legt dem Ganzen so wenig irgend welche Bedeutung bei, daß eine nochmalige Eiwiederung des Kaisers kaum er folgen dürfte. — Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ hört, daß in Folge der in den letzten Tagen dee October er folgten Verhaftungen von deutschen Staatsange hörigen in Cartagena und der Wegnahme deutschen Eigenthums auf dem durch ein Jasurgentenschiff gekaperten spanischen Schiff„Estremadura“ die deutsche Gesandtschaft in Mabrid ermächtigt wurde, das deutsche Geschwader zu den erforderlichen Maß. regeln zu requiriren. Nachdem dasselbe am 3. d. vor Cartagena angekommen war, zeigte der Ver ⸗ weser des deutschen Consulats die Freilassung der Gefangenen an. Ueber die Erledigung der Eigen⸗ thumsfrage liegt noch keine Nachricht vor. Löwenberg(in Schlesien). Das„Löwen berger Kreisblatt“ bringt folgende Bekanntmachung des hiesigen Landrathsamtes:„Nachdem der Herr Fürstbischof von Breslau am 25. October c. dem Herrn Oberpräsidenten unter Bezugnahme auf den §. 2 des Gesetzes vom 11. Mai d. J. die Mit theilung hat zugehen lassen, daß nach dem Tode des Pfirrers Tilgner in Lähn Gefahr im Verzuge obwaltete und für die Verwaltung der Pfarrei gesorgt werden müßte, da ferner der Herr Ober⸗ präsident kein Bedenken trägt, die Gefahr im Ver⸗ zuge anzuerkennen, so ist die Uebertragung der Pfarr-Administration auf den Kreis-Vicar Nickisch von nun an als gültig anzusehen.“ Die Be⸗ rufung auf die Maigesetze von Seiten des Fürst⸗ bischofs ist, wie die„Schles, Zig.“ meint, ein erfreuliches Zeichen. f München. Der deutsche Kaiser ließ Döllinger unläßlich dessen 50jährigen Piofissor-Jubiläums durch den hitsigen Gesandten den rothen Aoler⸗ orden zweiter Classe mit Stern überreichen. Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien. Das Herrenheus nahm in seiner Sitzung vem 6. Nov. einen Antrag auf Beantwortung der Thronrede durch eine Adresse an und wöbhlte eine Adreß⸗ Commission. Ferner wurde eine politische, eine juristische und eins finanzielle Commisston gewählt. dem Vorwand, dieselben seien bei der Enit N Fabriken ein. Frankreich. Paris. Es geht das Gerücht, es solle gerichtliche Verfolgung gegen Barodet und Boysset bei der Kammer beantragt werden, unter Geschichte von Autun betheiligt. Versailles. Nationalgersammlung. der stattgehabten Präsidentenwahl am 6. Nopbr. wurde Buffet mit 384 don 393 abgegebenen Stimmen zum Präsidenten gewählt. er Rest hatte sich der Abstimmung enthalten. Zu Vice⸗ präsidenten wurden Martel, Benoist d' Azy, Goulard und Chabaud la Tour erwählt, die früheren Secretäre wurden wiedergewäblt. Die Bureaux wählten ihre Präsidenten und Secretäre. In neun Bureaux fielen diese Sitze Mitgliedern der Rechten, in sechs Mitgliedern dec Linken zu. Leon Say wünscht die Regierung über Nichtberufung der Wahlcollegien in denjenigen Bezirken, deren Ver⸗ tretung erledigt ist, zu interpelliren und wird hierzu der nächste Donnerstag festgesetzt. — In der Nationalversammlung am 7. d. dankt Buffet für seine Ernennung zum Präsiventen, empfiehlt, seine Autorität sorgfältig zu achten, damit die Deputirten mit Ruhe die großen Inte- ressen des Landes verhandeln und diesem alle Bürgschaften der Ordnung, deren es bebürfe, sichern könnten. Er betont die Nothwendigkeit, Ausfwallungen der Leidenschaft, selbst wenn sie auf dem edelsten Beweggrund beruhten, zu unterdrücken und empfiehlt allseitige Folgsamkeit, indem er die Hoffnung ausspricht, daß Alle die nothwendigen Opfer im Hinblick auf das Wohl Frankreichs bringen würden Von Marcel Barthe wird der Antrag gestellt, das Gesetz vom Jahre 1849, wo⸗ nach die erledigten Deputirtensize binnen zwei Monaten zu besetzen sind, wieder in Kraft treten zu lassen. N ee — In der Nationalversammlung fand am 7. d. die Wahl der Mitglieder für die Com⸗ missision statt, welche mit der Prüfung des An⸗ trages Changarnier betraut werden soll. Die Wahl fiel bisher auf 7 Mitglieder der Rechten und 5 der Linken. Drei Bureaux haben ihre Wahl auf den 8. vertagt und dürfte dieselbe vor⸗ (aussichtlich zu Gunsten von Candidaten der Linken ausfallen. f 102 Belgien. Brüssel. Pariser Privat⸗Nach⸗ richten zufolge ist die Stimmung in den Regie⸗ rungekreisen gedrückt; statt der erbofften bedeutenderen Majorität befürchtet man wachsenden Widerstand det öffentlichen Meinung. Mac Mahon droht mit Rücktritt. f Spanien. Miranda. Einer Depesche der Municipalität von Miranda zufolge haben die Carlisten einen großen Sieg erfochten, General Noriones wäre verwundet und gefangen, Primo de Rirèra im Kampfe geblieben, zahlreiche Ge⸗ fangene wären in die Hände der Carlisten ge⸗ fallen, darunter 35 Offiziere und 150 Mann Cavalerie. a Amerika. Newyork. Von allen Seiten gehen Nachrichten über neue Schließungen von In den noch offenen Fabriken werden die Löhne reducirl. 5 Aus Stadt und Land. Bad⸗Nauheim. Am vorigen Montig Abend fand in dem Saale des Hözel Iburg dabier die Generalver⸗ sammlung des Kur- und Verschönerungs⸗ Vereins slatt. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung und gab in seinet Einleitung ein klates und von den zahlreich ver⸗ zaammelien Mitgliedern mit großem Beifalle aufgenommenes Bud der Thätigkeit des Vorstandee, worauf die Verlesung des Rechenschafisverichtes erfolgte. Der sehr deiallliit ab⸗ gefaßte Bericht zeugte von dem erfreulichen Wik en, von welchem wer nur hervorheben wollen: die ergriff ne Ini⸗ inive um die schönen, die Terrasse schmückenden Lor beer⸗ bäume, wolche sonst jedenfalls für di selbe auf immer verloten gcwesen wären, anzukaufen; die Fertigstellung der n 2000 Exemplaren erschienenen Broschüre über das Bad in französischer Sprache mit sechs sehr guten Ansichten der Haup punkte deslelben, die burch die Aerzte nach Holl„Belgien, Rußland ꝛc., wozu das Abr; ssene Material bereits e ist, zum Versandt kommen werden; die Veränstaltung des so beisällig aufgenommenen Con⸗ tert's in der Mitte der Saison, bei weichem auch Frled⸗ berger Kräfte miwülkten, wodurch nicht allein den Kur⸗ 1 gästen ein Kunsigenuß mehr gebolen werden konnte, sondern weiches auch der Kasse des Vereins, die nur zum allgemeinen Besten verwendet wird, eine Netio⸗ Einnahme von fl. 250 brachte.— Wügschens werih aum 6 res R Reichs leuet des 5 von 1 eiste lassen befant piäscnti im Köz