haften diele . Mein land u tt tin dun 2 * 5 1 1 bes E 16. Jun 184 Niger 5 1d n „ i fen 1 1 19 1 1 1 1 . * Dienstag den 4. Mötz. M 26. 4 berhessischer Anzeiger. N Die Petitzeile wird mit 3 kr., resp. 1 Sgr., berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstaßz. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. . indernagel mit dem Heutigen söhnlichen Geiste zu redigiren, we Der„Anzeiger“ wird und wi wer größeren politischen Eine besondere Aufmerksamkeit werden w euch ferner mit den nöthigen Notizen versehen zu Zöhtes Interesse zu verleihen suchen. Friedberg, 3. März 1873. Nachdem unser seitheriger Redacteur, Herr Her vorläufig die Redaction übernommen. lcher dem Verstorbenen in so hohem Grade eigen war. ll auch ferner keine Politik treiben, sondern denjenigen Abon Zeitung nicht gestatten, eine kurze Uebersicht Durch landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, An unsere Leser. mann Schimpff, am 28. Februar in ein Derselbe hofft, daß es der wichtigsten Tagesereignisse ir dem localen Interesse widmen und bitten deßhal wollen. hat Herr Carl beßeres Jenseits eingegangen ist, in demselben ihm gelingen werde, den„Anzeiger nenten, denen irgend welche Gründe das Halten bringen. b unsere Freunde in Stadt und Land uns gütigst Markt- und Coursberichte ꝛc. 1c. werden wir dem„Anzeiger“ nach wie vor ein Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers. ketreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Lan Das Großherzogliche Kr 12 * ö Am 17. Februar Vormittags wurde in d Seit dem Tode des Kindes konnten am Die Leiche befand sich in einer einfachen (eidenpapier. Die Schachtel selbst war in ei Es wird um Anzeige ersucht, falls über d Frankfurt a. M. den 25. Februar 1873. 1 Wir benachrichtigen Sie zur Bekanntmachung in sationen Berstadt, Grünberg und Niederwöllstadt am die Leiche eines neugeborenen Amtlicher Theil. ogestütsbeschäler auf die Landgestütsstatione eisamt Friedberg an die Ihren Gemeinden, N. Ausschreiben. Wiesenhütten'schen Garten lebensfähigen ausgetragenen Tage der Auffindung 3 bis 10 Tage verstriche grotzen Schachtel, war eingewickelt in ein neue n Stück Packleinwand mit schwarzem Garn ein oder ie Verbringung der Leiche an den Fundort, em 26. und für Düdelsheim am 27. d. M. Friedberg am 28. Februar 1873. Großherzoglichen Bürgermeistereien. daß die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestüts⸗ abgegangen sind. Trapp. an der Gutleutstraße Kindes weiblichen Geschlechts aufgefunden. n sein, 6 Stück Shirting, genäht. die Mutter des Kindes hatte zu Unterlage 2 Stücke etwas bekannt sein sollte. Königliches Polizei⸗Präsidium. Deutsches Reich. Darmstadt. Von Seiten der Abgeordneten Ulmann und Wolz ist ein Antrag auf Vorlage mes neuen Wahlgesetzes mit allgemeinem geheimen Etimmrecht und directer Wahl der Abgeordneten tir zweiten Kammer und Bestrafung Derjenigen, zelche sich ohne genügende Rechtfertigung an der Bahl nicht betheiligen, eingebracht worden. Es türd zunächst ausgeführt, daß den kleineren Städten eme unverhältnißmäßige große Vertretung einge⸗ täumt sei, daß die Bildung der Landwahlbezirke euf eine Art erfolge, welche zu dem Glauben ver⸗ lite, daß hierbei eine besondere Absicht obwalte, sewie daß das System der indirecten Wahlen jwesmal der bestorganisirten oder rührigsten Partei ius Feld überlasse. — Nachdem der Ausschuß der ersten Kammer siinen Bericht(Referent Graf Görtz) über den Entwurf der neuen landständischen Geschäftsordnung sistgestellt hat, wird die erste Kammer voraus- schtlich am nächsten Mittwoch wieder zusammen⸗ beten, um über diesen Gegenstand zu berathen. Ob die zweite Kammer alsdann nochmals vor Heginn des Reichstags zusammentreten wird, hängt zon den Beschlüssen ab, welche die erste Kammer sussen wird, und kann deshalb nicht voraus be⸗ fimmt werden. — Das Referat über den zwischen der bes⸗ ischen Regierung und Preußen abgeschlossenen egen Concessionirung der Hes⸗ hugesellschaft zum Bau und Be⸗ Franksurt-Wiesbaden-Camberg, wird nach der„M. Ztg.“ Staatsvertrag w ssschen Ludwigs ba leb der Bahnstrecke „p. Mainz⸗Wies baden der Abgeordnete Welker in der zweiten Kammer übernehmen. — Der Gesetzgebungs⸗Ausschuß der zweiten Kammer beabsichtigt seine Berichte über die Städte, Kreis- und Gemeinde Ordnung noch vor dem Beginne des Reichstages zu vollenden.— Wie wir hören, wird der Kammer demnächst eine Vor⸗ lage wegen des Baues eines Gebäudes für das biesige Polytechnikum zugehen; es soll von der Regierung beabsichtigt sein, für dasselbe eine Summe von etwa derselben Höhe, wie die für den Neubau der Aula zu Gießen bewilligte, zu verlangen. Dem hiesigen Kreisamte ist von dem Vorstande der Stadt Darmstadt bereits wegen von 150,000 fl. Vorlage gemacht worden. Der Justizpalast wird nächsten Herbst bezogen werden. Der untere Stock wird dem Bezirks⸗Strafgerichte eingeräumt. Den zweiten und dritten Stock be⸗ ziehen Justizministerium, Hofgericht und Ober— staatsanwaltschaft. Im mittleren Stock befindet sich der große Assisen Saal. Im dritten Stock wird das nach der neuen Civilprozeß Ordnung vorgesehene Handelsgericht untergebracht werden. Die Local-Justizbehörden werden in ihren seit⸗ herigen Localitäten belassen werden, ebenso das Oberappellations⸗ und Cassationsgericht. Es wird beabsichtigt, die durch die Verlegung des Hof⸗ gerichtes freiwerdenden Localitäten der Central- stelle für den Landes-Gewerbeverein zu überlassen, die sich seither noch in gemietheten Localitäten befand. — Die Antwort der Gr. Regierung auf die Interpellation des Abgeordneten Stüber wegen einer Subvention zu obigem Gebäude im Betrage Stellung der Regierung zu dem Lasker'schen An⸗ trag geht dahin:„Daß die Gr. Regierung bereit ist, zur Herstellung eines gemeinsamen deutschen bürgerlichen Rechts unter Schonung er galtens⸗ werther eigenartiger Rechtsbildungen mitzuwirken und zu diesem Zweck den Gr. Bevollmächtigten zum Bundesrath instruirt hat, wenn der vorliegende Gegenstand im Bundesrathe wieder zur Verhandlung kommt, einer Abänderung des Art. 4 pos. 13 der Reichsverfassung im Sinne des in der Reichs- tagssession auf den Lasker'schen Antrag gefaßten Beschlusses zustimmen. Berlin, 1. März. Im Abgeordnetenhause fand die dritte Lesung der zweiten Berathung über die Abänderung der Verfassungsartikel 15 und 18 statt. An der Debatte betheiligten sich die Abgg. Proschner, Schorlemer⸗Alst und Reichen⸗ sperger(Coblenz) gegen, Virchow für die Vorlage. Der Cultusminister erklärte, die Regierung werde durch Drohungen nicht von dem Ernst und der Energie abstehen, womit sie die Vorlagen über die Kirchengesetze durchzuführen entschlossen sei. Dar⸗ auf wurde Art. 15 und 18 in der abgeänderten Fassung angenommen. Ueber das ganze Gesetz fand sodann namentliche Abstimmung statt, welche dessen Annahme mit 228 gegen 108 Stimmen ergab. Im Fortgange der Sitzung genehmigte das Haus in dritter Berathung den Gesetzentwurf über die Amts verbände in den Hohenzollern'schen Landen, sowie das Erbschaftssteuergesetz unverändert. — Der Abg. Lasker ist genöthigt, das Bett zu hüten; er kann also vorläufig an den Be- rathungen der Special⸗Untersuchungs⸗Commission ö ö nicht Theil nehmen, und diese setzt nicht bloß Lasker's wegen ihre Berathungen aus, sondern sie muß, ehe sie mit Erfolg ihre Thätigkeit beginnen kann, abwarten, was aus der von ihr nachge⸗ suchten Competenz- Erweiterung wird. Letztere kann wiederum nicht ohne den Landtag ausgesprochen werden, und so stehen wir vor einer unabsehbaren Geschichte. Der Bank-Präsident Dechend sagte: Die Untersuchungs ⸗Commission kann Monate ge⸗ brauchen, um fertig zu werden, ja es kann ein volles Jahr darüber vergehen. Ueberdies ist die Rede davon, daß der Vorsitzende der Commission, Seehandels⸗Präsident Günther, Oberpräsident von Posen werden soll. — Der„Staatsanzeiger“ bringt nachstehende Kaiserliche Verordnung zur öffentlichen Kenntniß: Wir Wilhelm von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen 1c. verordnen auf Grund des Artikels 12 der Verfassung des Deutschen Reichs, im Namen des Reiches was folgt: Der Reichstag wird berufen, am 12. März d. J. in Berlin zusammenzutreten und beauftragen Wir den Reichs⸗ kanzler mit den zu diesen Zwecken nöthigen Vor⸗ bereitungen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigen⸗ händigen Unterschrift und beigedrucktem kaiserlichen Insiegel.— Gegeben Berlin, 26. Februar 1873. (L. 8.) gez. Wilhelm. gez. v. Bismarck. — Der allgemeine Droschkenstrike hat in Folge des neuen Reglements am 1. d. begonnen. Nur ganz vereinzelte Droschken sind auf den Halteplätzen sichtbar. — Das Polizei⸗Präsidium ordnete wegen des Droschken⸗Strikes die Beförderung der Reisenden und ihres Gepäckes von den Bahnhöfen und dem Schloßplatze durch Omnibusse, sowie die Auf⸗ stellung einer großen Anzahl von Dienstmännern auf den Bahnhöfen und dem Schloßplatze zur Gepäckbeförderung an; ferner forderte dasselbe die Besitzer von öffentlichen Fuhrwerken mit Ausnahme der Droschkenbesitzer zur Aufstellung von Wagen auf. — Prinz Friedrich Karl trat am 2. März eine längere Inspicirungsreise nach den neuen Provinzen an; derselbe begibt sich zunächst nach Metz. — Wie die„Kreuz⸗Zeitung“ meldet, hat am 1. d. endlich die Vernehmung des Hrn. Wagener durch den General Steuer Director Schuhmann und zwar in der Wohnung des Ersteren stattge⸗ funden. Es handelt sich hierbei um das„Audiatur et altera pars“ bezüglich der Rede des Abgeord⸗ neten Lasker vom 15. v. M., namentlich um die Ausstellung der Reverse, welche die Actienzeichner von jeder Verbindlichkeit befreien. Hoffentlich wird das Staatsministerium nunmehr in den Stand gesetzt sein, eine Entscheidung über die Frage, ob Diseiplinaruntersuchung oder nicht, zu treffen. — Der Reichskanzler wird dem Reichstage eine Vorlage betreffs der Aufhebung der akademischen Gerichtsbarkeit machen. Hirschberg(in Schlesien). Der alt⸗ katholische Pfarrer Haßler wurde von der Bürger⸗ schaft einstimmig als Stadtpfarrer gewählt. Bonn. In der Sitzung des hiesigen Zucht⸗ polizei ⸗Gerichts am 28. Febr. wurden die drei Barone v. Los, Hompesch und Boeselager, welche bekanntlich ein Zustimmungs⸗Telegramm zur päpst⸗ lichen Allocution nach Rom gesandt hatten, von der in diesem Schritte gefundenen Majestätsbe⸗ leidigung freigesprochen. Wiesbaden. Se. kaiserl. und kgl. Hoheit, der Kronprinz hatte den Wunsch geäußert, vor der Abreise von hier einer Sitzung des Regie⸗ rungs⸗Collegiums beizuwohnen. Zu dem Ende war eine solche Sitzung auf den 28. Febr., Vor⸗ mittags 11½ Uhr, anberaumt worden, welcher det Kronprinz bis zu Ende, nach 1 Uhr, bei⸗ wohnte. Wie wir hören kamen drei Gegenstände von allgemeinem Interesse zum Vortrag; nämlich über die Verwaltung der Domanialwaldungen durch Hrn. Landforstmeister Tilmann, ferner über die Leistungen des Fiscus an die Domkirche zu Limburg durch Hrn. Regierungs- Assessor Himly und drittens über die Verhältnisse der Cur⸗ und Badeorte Ems, Homburg und Wiesbaden nach Aufhebung der Spielbanken durch Hrn. Regie- rungsrath Sartorius. — Prinz Ludwig von Hessen verweilt einige Tage hier zum Besuche bei der kronprinzlichen Familie. Leipzig. Dem hiesigen geschäftsführenden Ausschusse des deutschen Buchdruckervereins ist aus Breslau die Mittheilung zugegangen, daß in einer abgehaltenen Versammlung des dortigen Localvereins von sämmtlichen Buchdruckereien mit Ausnahme der Genossenschaftsdruckerei, welche sechs Gehülfen beschäftigt, der Beschluß gefaßt ist, die Anordnungen des deutschen Buchdruckervereins wegen einer allgemeinen Kündigung der dem Gehülfen⸗Verbande ange⸗ hörigen Gehülfen am 8. d. strict zur Ausführung zu bringen und sich schriftlich dazu zu verpflichten. Weimar. In Abgeordnetenkreisen kam zur Sprache, daß die Staatsregierung eine Summe von ¼ Millionen Thaler bei der Weimarischen Bank gegen den geringen Zins- betrag von 2 pCt. hinterlegt und dabei ausbe⸗ dungen habe, daß die Rückzahlung des Capitals auf Verlangen ohne jegliche Kündigungsfrist erfolgen müsse. Da der eigentliche Zweck einer solchen keineswegs ökonomischen Capital⸗Anlage nicht recht erfindlich ist, soll, wie verlautet, eine bezüglich Interpellation an die Regierung bevorstehen. München. Beim Ableben des Generals v. Hartmann erinnert die„Südd. Post“ daran, daß General Hartmann nach dem Feldzug von 1866 wegen seines Nicht⸗Eintreffens bei der Schlacht von Kissingen, die dadurch verloren ging, heftig angegriffen wurde. Gegen den„Nürnb. Anzeiger“ und den„Volksboten“ fanden deßwegen Schwur ⸗ gerichtsverhandlungen statt, ohne daß dadurch die Angelegenheit zu besserer Kläcung kam, da der General, vom Kriegsministerium seines Diensteides nicht entbunden, schweigen mußte. Später wurde die Angelegenheit von der„Südd. Post“ wieder aufgegriffen und dieselbe kam in die Lage, aus authentischer Quelle constatiren zu können, daß Hartmann am Nicht-Eintreffen ganz schuldlos war. Gegen ausdrücklichen Befehl war er sogar zwei Mal vorgerückt, und erst das dritte Mal blieb er stehen, warf aber seinen Säbel weg mit den Worten:„Da möchte der Teufel General sein.“ In den von ihm selbst herrührenden Angaben er⸗ klärte er, er möchte den Soldaten kennen, der es wagte, einem dreimaligen Befehl ungehorsam zu sein. Straßburg. Eine von der nieder ⸗elsäs⸗ sischen Gesellschaft für Ackerbau, Wissenschaft und Künste an den Bundesrath gerichtete, mit zahl- reichen Unterschriften von Bürgermeistern und Notablen des Landes versehene Petition gegen Erhöhung der Tabakssteuer erwähnt den Wider⸗ spruch, der auch in Altdeutschland bereits dagegen hervorgetreten, und betont, daß das Elsaß, dessen Tabakscultur von der französischen Regierung stets begünstigt worden, besonders empfindlich von einer Erhöhung der Tabakssteuer betroffen werden würde. — Der Professor der Theologie Labatier, welcher in zwei Vorlesungen zu Bischweiler und Markirch die deutschen Frauen zu verunglimpfen suchte, erhielt die Weisung, binnen 48 Stunden Elsaß⸗Lothringen zu verlassen. Ausland. Frankreich. Paris. Der„France“ kommt das Gerücht zu Ohren, daß der Papst selbst dem Grafen Chambord in einem Briese gewisse Zuge ständnisse zur Herstellung der Einigkeit in der monarchischen Partei angerathen und darauf eine zwar in der Form ehrfurchtsvollere, aber nicht minder ablehnende Antwort als der Bischof von Orleans erhalten habe. — Die„Union“ publicirt eine Proclamation Alfonso's, des Bruders von Don Carlos, an die spanische Armee, welche allen zu den Carlisten übertretenden Ossizieren höhere Grade verspricht. Die„Union“ schlägt die Streitkräfte der Car⸗ listen auf 35,000 Mann an. — Wie es heißt, wird der Präsident der Re⸗ publik in der Sitzung vom 1. März der National- versammlung das Wort ergreifen, um die in seiner letzten Botschaft dargelegte Politik nochmals aus⸗ zuführen und zu vertheidigen; der Herzog v. Broglie soll für diesen Fall gesonnen sein, den Entwurf der Dreißiger⸗Commission zurückzuziehen. In den parlamenkarischen Kreisen herrscht lebhafte Be, wegung. Versailles, 1. März. Nationalversammlu Bei fortgesetzter Berathung des Gesetzentwurfs der Dreißiger Commission nazm der Justizminissen Dufaure das Wort, um Erklärungen im Sinn der Aufrechthaltung des Vertrages von Bordeauz abzugeben. Nachdem noch mehrere andere Redner gesprochen, beschloß die Versammlung mit 499 gegen 200 Stimmen, in die Berathung der ein, zelnen Artikel einzutreten. Großbritannien. London. Nach den zur Veröffentlichung gelangten Marine⸗Bupget sih das Jahr 1873— 1874 find die Ausgaben auf 9,872,725 Pfund veranschlagt, mithin u 340,576 Pfund höher als im Vorjahre. — Der Correspondent der„Pall⸗Mall Gazette“ bringt die Nachricht von Unruhen, die in Sumatra ausgebrochen seien. Der Gouverneur der Insel verlangte bedeutende Truppenverstärkung, um dem⸗ selben entgegentreten zu können. Plymouth. Hier eingetroffene Nachrichten melden die Zerftörung von San Vincentes(San Salvador) durch Erdbeben. Spanien. Die Nationalversammlung setzlz die Berathung über den Gesetzentwurf wegen der Abschaffung der Sclaverei auf Portorico fort.— Die Regierung bezeichnet die Nachrichten aus den Provinzen als fortdauernd befriedigend.— Be Cadix stießen ein französisches und ein spanisches Schiff zusammen, wobei letzteres sank und 92 Per⸗ sonen umkamen. ‚ Portugal. Nach Berichten, welche aug Loanda(Wesiküste von Afrika) eingetroffen sind, ist daselbst die Ruhe vollkommen wiederbergestellt; es gilt für gewiß, daß der Aufstand jeder politischen Bedeutung entbehrt. Italien. Der Generalsekretär im französischen Handelsministerium, Ozenne, ist hier behufs der Verhandlung über den Abschluß des italienisch⸗“ — französischen Handelsvertrages eingetroffen. Man versichert, daß der Papst beharrlich die Er nennung neuer Cardinäle verweigert. Gernsheim. stand hier Feuer. nährt von einem leichten Südostwind, ein ganzes Quartier, circa 8 Wohnhäuser, 6 Scheuern, 7 Ställe ab. Wärk das Feuer einige Stunden später entstanden, dann wäre ein Verlust an Menschenleben und auch an Thieren sicher: zu beklagen gewesen. Ueber das Entstehen des Feuer vernimmt man nichts Bestimmies. Alsfeld. Die von mehreren Zeitungen gebrachle⸗ Nachricht, daß Confirmanden auf dem Wege nach Homberg. auf dem Eise des Ohmflusses eingebrochen und ertrunken seien, ist nach amtlichen Ermittelungen gänzlich unwahr und rein aus der Luft gegriffen. Am 22. Febr. Abends 8 Uhr ent Es brannte in ganz kurzer Zeit, ge⸗ 0 . 2 1 i 573. — Areffe Angri Miche sadigen chthei führt %½verg Aeldmäu f W usräuc Berlin. Seit einigen Wachen befinden sich in der: biesigen Charilé viele mit Sympiomen der Trichinen«⸗ Krankheit behaftete Patienten, an deren Genesung ges zweifelt wird; es find größlentheils solche Personen, welche: mit Vorliebe ungekochtes Schweinesleisch zu genießen pfleglen⸗ Posen. der hier seit einigen Wochen siehenden Winkler'schen Mena⸗ gerie die Reinigung der Käfige besorgen half und rückwärte gewendet mit ihrem Kopfe dem Käfig nahe kam, schlug dieser mit der Taße das Mädchen vei den langen Haaren; dabei schlugen din Krallen des Raubtpiers tief in die Stirn des Mädchens ein. Dieses griff nun mit der rechten Hand berum, un sich zu befreien, was ihr auch irsofern gelang, als den Leopard den Kopf losließ und die Hand erhriff und zerris⸗ Der Kopf ist von der Stirn an Oynmächlige wurde sofort in ärztliche Hülfe gegeben. hinaus und packe Landwirthschaftliches. Ueber Kartoffelzucht. 5) Die Behandlung des Kartoffelkrautes, Tritt Kartoffelkraukheit man bei den ersten Anzeichen die obersten Theile det Reben abschneidet; dies darf aber erst nach der Blütthe⸗ zeit geschehen. Man machte in dteser Beziehung Versuche und fand, daß sich unter den beschnittenen Stöcken nur wenige, bei den andern aber viele kranke Knollen zeig ten. Dr. Birnbaum empfiehlt, das Kraut jedes Jahr einige denn der Ansas Zeit nach dem Verblühen abzuschneiden, von Samerknollen entzöge dem Stocke, also den Wurzel knollen, viele Nahrung. Die Natur gibt ja auch einen Fingerzeig durch das vergilbte und abstehende Kraut. Hiel ö verhält sichs wie beim Heugras und den Getreiden. 00 Halt beim ersteten Samenbildung ein, dann verlieren ö und Bläuchen des Grases an nährenden Stoffen, die 1 4 Als dieser Tage ein 22jähriges Mädchen im des Leoparden zu 0 förmlich scalpirt. Dia hd