be Dienstag den 2. December. hessischer 141. 1 1 6 zeiger. Diel Vetitzeil. ere N i Erscheint jed 92 düt. wird mit 1 0 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Diensßtag, Wee a Samstag. 8 tchestet, 4 5 eine K.—. 2— nat Amtlicher Theil. te, N 8 15— Arretbend⸗ Die Ausführung des Gesetzes vom 26. November 1872 über die Gehalte ber Volksschullehrer. Friedberg am 1. Dezember 1873. e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Ain ben, a die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Bruchenbrücken, Butzbach, Dorheim, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, 8 2 8 Ibenstadt, Maibach, Münzenberg, Ober⸗Florstadt, Ossenheim, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Trais⸗Münzenberg, Wisselsheim und Wölfersheim. Unsere Verfügung eum 9. October werden Sie binnen 8 Tagen bei Meidung der Zusendung von Wartboten erledigen. Neichät der *— 55 r. Ur N et H, Bekanntmachung. dellet'sden Sttreffend: Den einjährig freiwilligen Militairdienst der Medͤlciner. itwetken in walt zu 1 Weib⸗ en Menge in det Thai deten als ein Nachstehenden Erlaß bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. 119 Friedberg am 27. November 1873. In Folge der durch die Allerhöchste Verordnung vom 6. Februar 1873 über die Organisation des Sanitäts⸗Corps getroffenen Anordnungen 995 der§. 172 der Militär Erssatz⸗ Instruction vom 26. März 1868 873. ie nachstehende Fassung. * 7. 172. 1141* einjährige freiwillige Dienst der Medieiner. 5—51 Zum einjährig freiwilligen Militärdienst berechtigte Medieiner 25 linen 1 Militärdienstpflicht bei einem selbstgewählten Truppentheile 9 weder ganz mit der Waffe oder während der ersten 6 Monate mit der A Giffe und nach Absolvirung der i während der übrigen - Monate als Arzt genügen. W. W/. 2. Die allgemeinen Bestimmungen aber die Bewilligung von Aus- n ind zum Dienstantritt(§. 159) finden auf die zum einjährig freiwilligen Mlitärdienst“berechtigten Medieiner in vollem Umfange Anwendung. Behufs Aholvirung der Promotionen und Staatsprüfungen darf seitens der Ersay⸗ 2 Großherzogliches Kreis amt Friedberg. Ter a p p. Bekanntmachung, betreffend den einjährig freiwilligen Militärdienst der Medieiner. werden, mit der Verpflichtung, die übrigen sechs Monate ibrer activen Dienstpflicht nach Absolvirung der Staatsprüfungen als Arzt zu dienen. Behufs Erfüllung des Restes ihrer einjährigen Dienstzeit wird ihnen auf Ansuchen Ausstand über das 23. Lebensjahr hinaus ertheilt. 4. Haben Mediciner während der Dauer des ihnen bewilligten Ausstandes die Staatsprüfungen nicht absolvirt, oder das Studium der Mediein aufgegeben, so leisten sie 12 active Dienstpflicht, beziehungs weise den Rest derselben mit der Waffe ab. 5. Bei der Einstellung zu e Dienstzeit als einjäͤhrig freiwilliger Arzt ist die unbedingt freie Wahl der, Garnison und des Truppentheils nicht gestattet, jedoch sollen die Wünsche der Betreffend en in Beziehung anf die Garnison möglichst berücksichtigt und ihnen die Ce mpetenzen der Unter Aerzte zugebilligt werden, wenn sie außerhalb der Garnison ihrer Wahl in vacanten Stellen verwandt werden. 6. Bei eintretender Mobilmachung finden alle dazu qualiffcirten, N Shbrven dritter Instanz aus nahmsweise eine Zurückstellung bis zum vol. dienstpflichtigen Medieiner, gleichviel in welcher Weise sie etwa ihrer activen eil. eweten 27. Lebensjahr verfügt werden. Dienstpflicht genügt haben, nach Maßgabe des Bedarfs im Sneudienst 1 3. Diejenigen Mediciner, welche ihrer activen Dienstpflicht theils Verwendung. 09 2 9 4 u der Waffe, theils als Arzt zu genügen wünschen, können die sechs⸗ Berlin den 21. October 1878. 301 187m 21% 157 N acatliche Dienstzeit mit der Waffe in jedem Semester ihres Stud iums Der Reichskanzler. Der Kriegs- Miner. Led und] ibolviren“ Haben sie bei Ablauf dieser Zeit die Approbation als Arzt Im Auftrag:* In Vertretung: „ lngn nicht erlangt, so dürfen sie auf ihren e zur Reserve entlassen Eck. 48 2 ne. 7 Dieutsches Reich. 5 würden wir es, wenn wir den nächstliegenden Die Wen bat den Standen den 46 Fe Auf die Nachricht hin, daß Inkeressen nicht nach Wunsch gerecht werden könnten. Rechenschafts Bericht über die großh. hesst 135 Marken Nachtzug 10, 50 von Frankfurt ab eingehen Königliche Direction der Main-Weset-Bahn. Militär Verwaltung für 1868 vorgelegt. Es e ale, bat sich der hiefige Handelsverein sofort an Domeier. 5 dreht f sich dabei darum, ob. das vormglige hessische berg ie Direction der Main- Weser-Bahn nach Cassel Friedberg. Einem Geschäfts briefe eines Kriegsministerjum die von den Ständen im Juni — I wandt und darauf folgende Antwort erhalten: New⸗ Aorker Hauses, welchen, eine hie ige Firma 1868 bewilligten Mittel, nämlich 3,000, 000 fl., 1 assel den 27. November 1873. Dem 7 7 5 Gal 5 empfing, 55 1900 ende 110 ü e 1 05 fecbte l a efällige Stelle: Die Zeiten fahren fött, sich so n- gewesenen„„ zur Bestreifung le e, eee 1100. eden 4010 0 Ae Militär- Aufwandes nicht überschritten hat, und 1 475 eben vom gestrigen Tage, betreffend die Auf- n e ug unsetes von. Frankjurt abgebenden Aa. 1 wur jerzuges e ergebenst u erwidern, bs wir aller- ee 1 beit Bestit 11 dieses Zuges schon seit 11 bngerer Zeit, e zwar in ehren Wicht angestrebt 7 61 statt dessen einen den ö 1 hettigen Interessen besser entsprechenden durch- „ gtenden Petsonenzug einzulegen, der etwa gegen — N% odet 1015 Abende Frankfürt verlassen, auf — lin Stationen anhalten, und gegen 5 Uhr früh oh. Sesse eintreffen würde, um hier Anschlüsse nach 1 a stfalen, Hannover und Nordhausen resp. Halle 19 7% u gewähren. e, Sie sehen also, daß unsere Absichten ganz ee un ihren Wünschen zusammenfallen. Der Ver⸗ he a niklichung derselben haben jedoch bisher post⸗ ln ische Jateressen entgegen gestanoen. Darüber, ob dieselben auch ferner noch für scheint ein allgemeines Stocken im Vekktrauen zu Ruhestanp versetzt. 1 botig genug erachtet werden, um gedachten 0 Hen fich tconrierzug aufrecht zu erhalten, steht uns A klich ein Urtheil nicht zu. Bedauern aber günstig allen Geschästen in Amerika zu zeigen; es herrschen, wodurch zu gleicher Zeit ein Mangel an Geld sich fühlbar macht. Der allgemeine Zustand des Landes ist sehr züftiedenstellenv, da Vorzugsweise die Erüdte sehr reich ausgefallen ist; vemnach hofft man, daß sich die normalen Zustände bald wiever herstellen werden, Darmstadt. Am 15. l. Mts. wurde der Canzlist bei dem Hofgerichte der Provinz Ober- hessen Eduard Weidig zum Canzlei⸗Inspector und der Canzleigehülfe Wilhelm Koch zum Canzlisten bei jenem Gerichtshof ernannt und der Stadt- gerichtsactuar Jakob Lieberich in Darmstadt bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den — Am 29. Nov. k eiste Prinz Alexander nach Wien, um im Auftrag des Gro een dem Kaiser von Oesterreich zu seinem 25jährigen Regie tungs Jubiläum die herkömmlichen Glückwünsche zu überbringen. ob den Ber ingungen und Voraussetzungen, unter welchen die Bewilligung erfolgte, auch entsprochen worden ist. Vorerst ist die Vorlage dem Rugfz Ausschuß zur Prüfung unterbreitef.. — Die landesherrliche Sanction der evall⸗ gelischen Kirchen- 0 9555 wie solche aus den Beschlüssen der au en lichen Landes Synode hervorgegangen, soll in naher Aussichk stehen.— Für die dem Fiscus als Grundlast obliegende Reparatur und damit gleichzeitig verbunden stol⸗ gerechte Herstellung des Chors und der Kuppel der ehemaligen Abet, letzt katholischen Pfarrkirche zu Seligenstadt, eines in doppelter Beziehung interessanten Bauwerks, fordert die Regierung von den Ständen die Bewilligung von 24,000 fl.— Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, sind die Staats ⸗Einnahmen im laufenden Jahre, mit fast alleiniger Ausnahme der aus der Bestenerung des Weins und ne herrührenden, beträchtlich (höher als die Vorgoschläge.— Der Finanzaus⸗ 3 1 2 P schuß der zweisen Kammer beantragt, die Vorlage der Regierung, den Staatszuschuß zu der Real- schule zu Offenbach um jährlich weitere 200 fl. zu erhöhen, zu genehmigen. — Unter den Adressen, welche auf Anregung des Protestanten-Vereins aus einzelnen Gemeinden für Einführung der von der Synode beschlossenen Kirchenverfassung an den Großherzog gerichtet worden sind, befindet sich auch eine solche aus der Stadt Schlitz, der Residenz des Herrn Grafen Görtz, welcher bekanntlich mit seinem Oberpfarrer Dieffenbach wegen angeblicher Beeinträchtigung des Rechts der Confessionen aas der Synod: auskrat. Die Adresse ist von sämmtlichen weltlichen Mitgliedern des Kirchenvorstandes, sowie des Schulvorstandes, von dem ganzen Gemeinderath und den angesehensten Bürgern von Schlitz unter- zeichnet, gewiß ein schlagender Beweis dafür, daß die confessionellen Herren die Gemeinden nicht hinter sich haben. Mainz. Eine für das Festungswesen wichtige Einrichtung, die Reorganisation des Ingenieur- Corps, steht auf dem Punkte der Ausführung. Unter einem General⸗Inspector der Festungen sind 4 Ingenieur-Inspectionen, gebildet worden, von denen die dritte hier ihren Sitz nehmen wird, und deren Geschäftskreis(Oberaufsicht über das Bau⸗ und Artillerie⸗Wesen) sich auf die Festungen Mainz (11., 13, 14. und 15. Armeecorps), Metz(S. und 15. Armeecorps), Diedenhofen, Saarlouis, Bitsch und Straßburg(3. Pionier-Inspection) erstreckt. Jede Inspection wird von einem General- Major oder General-⸗Lieutenant commandirt, unter welchem als Abtheilungs⸗Chefs zwei Obersten stehen. Jede Abtheilung hat wieder zwei Sectionen. Als Chef der hier residirenden dritten Inspection wird der General v. Bälow genannt. Berlin. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meint mit Rückficht auf die Veröffentlichung des Berichtes der Untersuchungs⸗Commission für das Eisenbahn⸗ wesen und hinsichtlich der königlichen Aufforderung an das Staatsministerium, Maßregeln zur Be⸗ seitigung der zu Tage getretenen Mißstände zu er⸗ wägen: es sei selbstverständlich, daß die Regierung dieser Weisung nachgekommen und im Ressort des Handesministeriums die erforderlichen Schritte ge⸗ than seien, die bezüglichen Fragen baldigst der legislativen Regelung entgegenzufähren. — Der„Reichs ⸗ Anzeiger“ erklärt die Zei⸗ tungs ⸗Nachricht, daß der Handels⸗Minister eine allgemeine Erhöhung des Personen-Eisenbahn⸗ fahrgeldes genehmigt habe, als jeder Begründung entbehrend. Kassel. Bis auf Hartwig in Waldkappel, welcher noch krank ist, sind jetzt alle suspendirten Pfarrer abgesetzt. Die übrigen Renitenten sind mittels Ultimatums aufgefordert worden, sofort vom Proteste zurückzutreten, andernfalls erfolge Absetzung. f Homburg v. d. H. Die Generalversamm⸗ lunge der Kurhausgesellschaft am 26. Nov. hat, wie wir aus guter Quelle erfahren, den mit der Stadt abgeschlossenen Kaufvertrag nach zum Theil beftigen Debatten genehmigt. In Betreff der 800,000 fl. Stammactien der Homburger Eisen⸗ bahngesellschaft blieb Beschluß ausgesetzt. München. Noch officiellen Berichten über den Stand der Cholera sind vom 26. Abends bis 27. Abends 12 Erkrankungen und 12 Todes⸗ fälle vorgekommen. a Ausland. Schweiz. Bern. Nach dreitägiger Debatte hat der Nationalrath den Artikel 48, die Unver⸗ letzlichket des Glaubens und die Gewissensfreiheit betreffend und den Artikel 49 über freie Ausübung Abschaffung der geistlichen Gerichtsbarkeit, Verbot der Jesuiten und Verbot der Errichtung und Wiederherstellung von Klöstern, in allen Hauptpunkten nach dem Antrage der Commission genehmigt, beide Artikel jedoch behufs definitiver Redaction an die Commission zurück⸗ des Gottesdienstes, verwiesen. „Frankreich. Paris. Die „Assemblee opferung gegeben, indem er darein gewilligt hat, als Botschafter nach Berlin zurückzukehren; keine unsere politischen Persönlichkeiten zeigte sich geneigt, diesen unter den gegenwärtigen Umständen für einen Vertreter Frankreichs so peinlichen Posten zu übernehmen.“— Dem„Ordre“ zufolge soll Goulard an Stelle des Herzogs Decazes nach London und der Abg. Lefébure an Stelle Lanfrey's nach Bern geschickt werden. Versailles. Nationalversammlung vom 27. November. Die Ernennung der Mitglieder für die Commission zur Berathung der constitu- tionellen Gesetze wurde beute fortgesetzt. Nur fünf Mitglieder erhielten die erforderliche Majorität. Unter denselben befinden sich Chesnelong und Sugny. f Trianon, 28. November. Proeeß Bazaine. General Jarras bexichtet über die von ihm ge⸗ führten Unterhandlungen wegen der Capitulalion von Metz. Die Deutschen hätten jederlei. Con⸗ cession verweigert und nur das Defile bewilligt, welches Bazaine indeß nicht acceptirte. Bazaine hatte den Befehl ertheilt, alle Fahnen in das Arsenal zu verbringen und dort zu zerstören, aber noch bevor der Befehl hätte ausgeführt werden können, sei eine Note von den Deutschen gekommen, welche bei Strafe des Waffenstillstandsbruchs die Zerstörung der Fahnen untersagt habe. Die Erzählung Jarras' ruft eine lebhafte Erregung hervor. Marschall Canrobert sagt:„Warum ist Bazaine nicht eine große Inspiration gekommen? Warum hat er, anstatt sich mit den Details der Convention zu beschäftigen, nicht einfach den Deutschen geschrieben: Besiegt durch den Hunger, zerbrechen wir unsere Waffen. Macht, was ihr wollt.“ Das ganze Auditorium, auch Bazaine, vergießt Thränen. General Desvaux constatirte, daß die Garde ihre Fahnen zerstört habe, die Generale Lapasset und Laveaucoupet hatten gleich falls ihre Fahnen verbrenven lassen. — 29. Nov. General Laveaucoupet erklärt, daß er den ihm ertheilten Befehl, die Fahnen nach dem Arsenal zu schaffen, nicht ausgeführt habe, weil ihm dies schimpflich erschienen sei. Unwillig habe er vielmehr befohlen, den Fahnen die mili⸗ tärischen Ehren zu erweisen und sie sodann zu verbrennen. Er habe nicht gewollt, daß diese Fahnen, welche dem Ruhm gehört hatten, in das Arsenal geschickt würden, wie ein altes Pferd auf den Schindanger. Die Ausfage des Generals bringt eine lebhafte Erregung hervor. Derselbe wird bei seinem Abtritt mit Beifallsrufen begrüßt. General Jeannigros ließ die Fahnen des ersten Zouaven Regiments in Stücke schneiden und unter die Soldaten vertheilen. General Lapasset ließ ebenfalls seine Fahnen verbrennen. Derselbe er⸗ zählte, daß er an der Spitze seiner 5000 Mann habe ausrücken wollen, Bazaine ihm aber gesagt habe, daß man keinen unbesonnenen Streich machen dürfe und auf persönliche Projecte verzichten müsse. Die Zeugenaussagen werden am Montag ab- schließen und das Requisitorium sodann beginnen. Spanien. Madrid. Auf Verlangen der Admirale der englischen, französischen und italie⸗ nischen Geschwader hat der Obercommandeur der Belagerungsarmee vor Cartegena am 29. Nov. einen Waffenstillstand von Mitternacht bis 4 Uhr Morgens zur Evacnation der Stadt von Frauen, Greisen und Kindern bewilligt. Am 28. Nov. Abends dauerte das Bombardement fort, das Feuer der Insurgenten war minder lebhaft, als des Morgens, aber anhaltend. Eingeschlagene Pro- jectile haben Feuersbrünste in der Stadt verur⸗ sacht. Es heißt, mehrere Häuser seien geplündert worden. geforderter neuer Waffenstillstand wurde von dem Obercommandeur abgeschlagen, welcher den Nach- theil der Waffenstillstände für die Angriffsoperation und den Vortheil derselben für die Insurgenten von Munition und Lebensmitteln benutzen. und die noch am Leben befindlichen Gefangenen gemischten Tribunal entschieden, im Verneinung falle die weitere Frage betreffs der an die Familie der Erschossenen und anderweitig zu leistendes Entschädigung dem Schiedsspruche einer Groß macht unterworfen werden. e Ein von dem italienischen Geschwaderchef erwog, welche letzteren dieselben zur Anschaffung — Das Ministerium hat beschlossen zur Bei legung des Virginius-⸗Conflictes den„Virginius“ 15 — Palma. Vor Cartagena wird das Bom bardement fortgesetzt; dasselbe hat bereits groß Zerstörungen in der Stadt angerichtet. Die Be lagerer antworteten lebhaft. l ö Italien. Rom. Kammersitzung vom 28. Not Das Exposé des Finanzministers beziffert dal Defieit pro 1874 auf 130 Millionen, die außer ordentlichen Ausgaben auf 118 Millionen, wovos 50 Millionen für den Bau von Staats- Eisen bahnen. Die Regierung vertraut, so beißt ah weiter, der Erhaltung des Friedens, und wil sonach die Ausrüstungen weder beschleunigen, not terre die Jahres Ausgabe um 20 Millionen erhöhen Zur Deckung des Deficits beantragt das Exposf Reform der Steuern, aber keine neuen Steuern und ein Uebereinkommen über Besteuerung einas d. 1 durch das Syndicat von 6 Emissions⸗Banken aus. p. zugebenden Milliarde Papiergeld unter gleichzeitigenspichste Verbot alles anderen Papiergeldes. srpogli. Donaufürstenthümer. Bukarest. Dissssen üt Kammer wurde am 27. mit einer Thronrede er Fal öffnet, in welcher der Fürst die guten Beziehungel]) M zum Ausland constatirt, des ihm zu Theil ge werdenen zu vorkommenden Empfanges am öster reichischen Kaiserhofe, sowie des guten Erfolges da rumänischen Ausstellung erwähnt und schließlic Gesetzvorlagen angekündigt. Unter letzteren sinl solche betreffs einer Abänderung des Straf-Gesetz buchs und Errichtung einer Escompte-Bank. Serbien. Kragujewacz. Der Für hat am 27. Novbr. die Skupschtina(Kammes mit einer Thronrede eröffnet, in welcher er zu nähe hervorhebt, daß er auf seiner Peise von düstitref Kaiser von Oesterreich und von dem Präsidentf 4 der französischen Republik ausgezeichnet und heiz lich empfangen worden sei, und dann auf 91h 0. Haltung der Regierung Serbiens gegenüber iam Pforte und den Garantie- Mächten eingeht. E sagt, dieselbe sei von dem Wunsche beseelt, dere] wohlwollende Unterstützung zu erwerben. Dis Skupschtina wählte Karabiberovits zum Präsidentn Amerika. Washington. Die spanisth“ Regierung hat alle Forderungen der nor dame. kanischen Regierung bewilligt und wird auch di 100 amerikanische Flagge im Hafen von Santiage e feierlichst salutiren. Die Vorbereitungen zul 8 Kampsbereitschaft der amerikanischen Marine dautt! kt fort, für den Fall, daß die spanische Regierung 0 vielleicht unfähig ist, die Bedingungen zu erfüllen. 0* — Den Madrider Meldungen gegenüber wf* 9 rersichert, die„Virginius“⸗ Affaire sei keinenfal 2 endgültig geschlichtet. Es verlaute, die von del ehm Regierung für erforderlich gehaltenen Erklärungel a Spaniens seien noch nicht eingetroffen, trotzdem n. wird die vorher bedenkliche Situation als ewe g. günstiger angesehen. Die hier verbreiteten Nutz richten, daß der amerikanische Gesandte in Spanick rag. General Sickles, Madrid verlassen, und daß dit tubanischen Behörden den„Virginius“ eigen mächtig in den Grund gebohrt haben, bestätige 60 sich nicht. ö 8 + Aus Stadt und Land. eine Eingabe an Königliche Bahn zu Kassel wegen 8 Abends 10 U. 50 M. abgehenden Courierzuges beschlosse' und ist solche in wohl m gangen. Es ist zu hoffen, thaten des fraglichen späten in ähnlicher Weise vorgehen. Raubanfälle kamen in letzterer Zeit daselbst vor. 24. wurde bei bellem Tage auf offener Landstraße in dei Nähe von Bieber ein Schuhmacher von Seligenstadt, zur Ablieferung von Waaren nach Offendach ging, un einem Strolche, der eine Strecke Weges friedlich mit in marschirte, rücklings angefallen, am Kopfe gefährlich nir 1e Nationale“ schreibt: Der„Vicomte v. Gontaut⸗ Biron hat einen Beweis großer patriotischer Auf— auszuliefern. Die Frage, ob der„Virginius“ als gute Prise zu betrachten sei, soll vor einem 0 wundet, seines Geldes(bessehend in 2 fl. 30 kr.), seil 0 Waaren, seines Ueberziehers und seiner Stiefel bera 0 1 10 1 N