1872. Samstag den 31. August. M 102. Oberhessischer Anzeiger. —— Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. — Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. n aden n det Muttem l. 1 Flichhn orstellung 4 l begegnet cin ern titin un terien bert! rah, mrs hand, de 6 :s u un dg u mains! en Den u a r e n wd, im Kr. Lauterbach, Peter Krauß, die evang. Schule uu Heidelbach, im Kr. Alsfeld, dem Schullehrer an der Carl Neck Z evang. Schule zu Lang⸗Göns, im Kr. Gießen, Johann 41 dam Lehr, die 2. evang. Schulstelle daselbst, am 12. Aug. — em Schullehrer an der evang. Schule zu Burg⸗-Gräfen⸗ „dener Ul ode, im Kr. Vilbel, Wilhelm Schlechtweg, die 1. evang. a—— Schulstelle zu Bickenbach, im Kr. Bensheim, dem Schul⸗ — ihrer an der evangellschen Schule zu Ober⸗Schönmatten⸗ e 10 658 vag, im Kr. Lindenfels, Jakob Adam Schmidt, die 4. 1— dang. Schulstelle zu Lampertheim, im Kr. Heppenheim, em 5 an der evang. Schule zu Reuters, im —— er. Lauterbach, Heinrich Henrici, die 1. evang. Schulstelle — u Westhofen, im Kr. Woims, und dem Schulamtsaspi⸗ buch unten Friedrich Winter aus Büdesheim, im Kr. Vilbel, 1„. e 1. evang. Schulstelle zu Lang⸗Göns, im Kr. Gießen, 1 iungsblatt Nr. 39 enthält: Fur den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Deutsches Neich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der finanzen, die Besetzung der Stellen von Revisoren und Kevidenten im Eisenbahndienst betreffend.* II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums er Finanzen, die Territorial-Organisation der Haupt⸗ teuerämter betreffend. III. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen ines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Droßberzog haben allergnädigst geruht: am 10. August zer Frau Catharina Brück, Ehegattin des Bürgermeisters Hrück zu Worms, die Erlaubniß zur Annahme und zum ragen des ihr von S. M. dem König von Würiemberg zerliehenen Olga⸗Ordens zu ertheilen. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Zroßherzog haben allergnädigst geruht: am 10. August zen Ober⸗Rechnungsprobator 1. Cl. bei der 2. Justificatur⸗ übtheilung der Oberrechnungskammer, Heinrich Becker, zum Oberrechnungsrevisor bei dieser Abtheilung und den Ober— ichnungsprobator 2. Cl. bei der 2. Justificatur-Abiheilung zer Oberrechnungskammer, Heinrich Pusch, zum Oberrech⸗ tungsprobalor 1. Cl. bei dieser Abtheilung zu ernennen; „ener dem Schullehrer an der evang- Schule zu Allmen⸗ u übertragen. V. Versetzungen in den Ruhestand. bhilipp Becht auf sein Nachsuchen und am 8. Aug. den s chullehrer an der evang. Schule zu Wintersheim, im Ar. Oppenheim, Heinrich Seidel, auf sein Nachsuchen bis zar Wiederherstellung seiner Gesundheit, den Forstwarten ter Forstwartei Groß-Gerau, Förster Peter Müller, auf in Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treu ge— bhisteten Dienste, am 10. Aug. den Schullebrer an der evang. Schule zu Monsheim, im Kreis Worms, Jo— hannes Linck, auf sein Nachsuchen, am 14. Aug. den chullehrer an der mittleren vereinigten Knabenklasse des chulbezitks Dom⸗Quintin in Mainz Jacob Magnus, uf ihr Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. VI. Sterbefälle. Lundgerichtsdiener Georg Knoblauch zu Schlitz; am 7. Juli der pens. Schullehrer Johann Peter Meister zu Gras⸗ (llenbach; am 16. Juli der Förster Wißmann zu Jägers: burg; am 17. Juli der Gerichtsvollzieher Ferdinand Gimon zu Mainz; am 24. Juli der Schullehrer Johann „chuth zu Seligenstabt; am 1. Aug. der pens. Justiz⸗ uth Friedrich Wilhelm Frommann zu Darmstadt; am “ Aug. der Obermedicinalrath und Kreisarzt Dr. Cel⸗ krius zu Darmstadtz am 10 Aug. der Kreisveterinärarzt Ir. Neischer zu Oppenheim; am 14. Aug. der Präsident tes Minssterjums des Innern wirklicher Gebeimerath von bechtold zu Darmstadt. Darmstadt, Der Finanzausschuß der zweiten Lammer ist auf den 3. Sept. einberufen worden ind wird sich zunächst mit der bekannten Vorlage der Regierung wegen Erhöhung der Minimalge- halte der Geistlichen beschäftigen. — Eine neuerdings den Ständen zugegangene Leoͤofrlage der Regierung betrifft ein Gesetz den Ge- Seine Königliche voheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 5. Juli den Schullehrer an der 1. kath. Mädchenschule Viernheim, im Kr. Heppenheim, Johann Kempf, auf in Nachsuchen, am 7. Aug. den Ministerialcanzleiwärter gif sein Nachsuchen und die Lehrerin an der 1. Mädchen⸗ seule von St. Emmeran⸗Peter in Mainz, Sophie Sturni, Gestorben sind; am 9. Juni der brauch der Waffen des Militärs und Mitwirkung desselben zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und zwar ist dasselbe aus der Militär- convention resp. den deßfallsigen Ständebeschlüssen entsprungen. Der im Jahr 1867 abgeschlossenen Militérconvention entsprechend, schließt sich der Entwurf der zu Kraft bestehenden preußischen Ge— setzgebung in dieser Materie an, soll aber auf die Besatzung von Mainz keine Anwendung erleiden, vielmehr die dort noch älteren Staatsverträge fortbestehen. weitige Organisation unserer Districtseinnehmereien bevorstehen und mit dem 1. Januar k. J. in Kraft treten. — Die ordentlichen Staats⸗Einnahmen werden dieses Jahr voraussichtlich bedeutend höher be— laufen, als man bei Feststellung des Budgets an- nehmen konnte. — Aus dem durch Lehrer Fiedler in Offen- bach zusammengebrachten Material über die Frage der Gehalte der Volksschullehrer ist die überraschende Thatsache ersichtlich, daß in Rheinhessen, der wohl habendsten Provinz unseres Landes, die Gehalte der Volksschullehrer durchschnittlich am geringsten sind, obwohl sich auch dert seit neuerer Zeit in vielen Gemeinden ein anerkennenswerthes Bestreben geltend macht, die Lage der Lehrer zu verbessern. — Die„Main Zeitung“ stellt gänzlich in Abrede, daß sie demnächst eingehen werde. — Zum Zweck der Aufstellung eines Organi— sationsplanes für die weitere Ausdehnung des Reichstelegraphennetzes hat die kaiserl. Telegraphen- direction an die einzelnen Regierungen des deutschen Reichs das Ersuchen ergehen lassen, ihr alle Orte namhaft machen zu wollen, welche über 2000 Ein— wohner zählen, zugleich aber auch solche Orte an— zugeben, für welche, bei geringerer Einwohnerzahl, die Einrichtung einer Reichs-Telegraphenstation wünschenswerth erscheint. — Die Kaiserin Augusta wurde am 29. d. dahier zum Besuche erwartet. — Der deutsche Kronprinz ist hier einge⸗ troffen und von dem Großherzog, den Prinzen Alexander und Ludwig, den Behörden und dem Stadtvorstande empfangen worden. Auf die An- sprache des Bürgerweisters erwiederte der Kron prinz: Darmstadt sei von jeher eine liebe, gute Stadt, hervorragend durch patriotische Gesinnung und Opferwilligkeit, welche sowohl die hessischen Soldaten durch ihre Tapferkeit, wie die Bürger in der Pflege Verwundeter und Kranker bewährt hätten. — Dem Vernehmen nach hat die Reichsregie⸗ rung von dem Festungs⸗ Gouvernement in Mainz einen eingehenden Bericht über den Umfang der dort neuerdings in Scene gesetzten ultramontanen Agitation eingefordert, der sich namentlich auch darauf erstrecken soll, was es mit der behaupteten Einwirkung der katholischen Geistlichen auf die in Mainz garnisonirenden hessischen Soldaten auf sich habe. 7 Bad⸗Nauheim. Das undurchdringliche Dunkel und die tiefe Stille, welche über der Zu⸗ kunft unserer Badestadt und ihrer Kuretablisse- — Sicherem Vernehmen nach soll eine ander- g hebung der Spielbank zu nehmenden Maßregeln gebeten, und es ist auch im März d. J. gelegent- sich nach den bis jetzt vorliegenden Ergebnissen ments lagern, sind nachgerade dazu angethan, eine recht peinliche und besorgliche Stimmung allgemein Platz greifen zu lassen, welche wahrhaft entmuthigend auf den Gemüthern nicht allein der zunächst und zumeist berührten Personen, sondern vielmehr der Gesammt⸗Einwohnerschaft Bad- Nauheims lastet. Unser Landtagsabgeordneter, Hofgerichtsadvokat Curtman, hat sich deßhalb veranlaßt gesehen, fol— gende Interpellation an die Großherzogliche Re gierung zu richten:„Schon vor mehr als neun Monaten hat der Unterzeichnete die Regierung um einen bestimmten Aufschluß betreffs der nach Auf⸗ lich der Budgetberathung eine Antwort erfolgt, jedoch keineswegs eine solche, die man als eine die Angelegenheit definitiv abschließende bezeichnen könnte. Seit der Zeit sind nun wieder fünf Mo⸗ nate verflossen und der Zeitpunkt der Aufhebung der Spielbank in allernächste Nähe gerückt. Gleich⸗ wohl wird über Das, was werden soll, das tiefste Stillschweigen regierungsseitig beobachtet. Es bildet dies Verfahren einen gerade nicht vortheilbaften Contrast mit demjenigen, das in andern deutschen Spielbädern eingehalten worden ist. Denn in Wiesbaden, Homburg, Ems und jüngst erst in Baden-Baden sind alle Verhältnisse für die Zu— kunft so wohlgeordnet und so öffentlich bekannt ge— macht, daß es Jedermann möglich ist seine Maß⸗ nahme hiernach zu treffen. Den Bewohnern Bad Nauheims ist diese Möglichkeit schlechthin nicht gegeben, Niemand weiß, ob er kaufen oder verkaufen, das Geschäft vergrößern, einschränken oder aufheben soll. In der Leitung des commer- ciellen Badebetriebs ist keine Besserung resp. Neu- organisation in Aussicht. Es ist daher die höchste Beunruhigung bei vielen von der Art und Weise des Fortbetriebs des Bades abhängigen Bewohnern Bad ⸗Nauheims eingetreten und steht materieller Schaden unmittelbar bevor.— Ich bitte daher dringend um klare Auskunft darüber: ob die Großherzogliche Regierung die Badeverwaltung in Bad Nauheim von 1873 so wie jetzt besteben lassen, oder in welcher Weise sie dieselbe etwa ändern, insbesondere dem Stadtvorstande daselbst eine Stimme in der Bade-Direction zugestehen will. Friedberg, 25. Aug. 1872. Curtman. Mainz. Die Manöver der aus Casvalerie und Artillerie formirten Cavalerie- Brigaden be— ginnen mit nächstem Samstag und werden drei Tage dauern. Ende dieser Woche wird das 118. Infanterie Regiment nach Darmstadt und Umgegend abmarsckiren, Mitte September wieder hier eintreffen und am 1. October in seine neue Garnison abgehen. Berlin. Die„Provinzial Correspondenz“ führt in ihrem Leitartikel aus, daß die Auffassung, wonach mit dem Verbot der Ordensthätigkeit der Jesuiten nicht die Untersagung seelsorgerischer Ver- richtungen ausgesprochen sei, keinen Anspruch auf Berücksichtigung habe, und daß über den Sinn des Jesuitengesetzes bei den Landesbehörden eben— sowenig wie der Reichsgewalt Zweifel sein können und dieselben deshalb für den wirksamen und all⸗ seitigen Vollzug des Jesuitengesetzes Sorge zu tragen haben. 9 * r — Einer Wiener Depesche des„B. B.⸗C.“ zufolge wäre ein Besuch des deutschen Kronprinzen in Wien, in Vertretung seines Vaters, noch in diesem Jahre nicht unwahrscheinlich. Dieser Be⸗ such werde nicht allein als ein Act der Höflichkeit aufzufassen sein, sondern größere Bedeutung haben, „weil der Kronprinz seit dem Kriege immer ent⸗ schiedener als Träger der Zukunft des deutschen Reichs und als Garant für die Dauer desselben auftritt.“— Nach einer Bestimmung des Reichs- kanzleramts sol mit der Ausführung der Eisen⸗ bahn von Colmar nach Breisach bis zur Rheinmitte bald begonnen werden; wegen der von den beider seitigen Bahnverwaltungen auf gemeinschaftliche Kosten herzustellenden Rheinbrücke und deren Ver- bindung mit der Freiburg-Altbreisacher Bahn stehen Verhandlungen bevor. — Die„Kreuz- Ztg.“ erfährt, daß das Fuß- leiden des Kaisers ohne alle Bedeutung und das Allgemeinbefinden desselben ein völlig zufrieden stellendes ist. — Eine von den hiesigen fünf Baracken⸗ Vorstädten, die aus 21 Hütten bestehende vor dem Landsberger Thor, wurde durch zahlreiche Polizei- und Feuerwehr Mannschaften beseitigt, nachdem die Insassen einige Tage vorher aufgefordert worden waren, dies selbst zu thun. Nur ein Einziger hatte dieser Aufforderung Folge geleistet. Ein telegraphisches Gesuch an den Kaiser um Aufschub der Maßregel war erfolglos geblieben. Die zum zweiten Male obdachlos Gewordenen wanderten nach dem städtischen Arbeitshaus. — Bezüglich der Frage, mit deren Vorbe— rathung sich gegenwärtig das Reichskanzleramt be⸗ schäftigt: welche Orden oder ordensähnliche Con- gregationen als dem Jesuitenorden verwandt unter das Gesetz vom 4. Juli fallen, scheint soviel fest⸗ zustehen, daß der Orden der Redemptoristen sowohl, als die Marianische Congregation, an deren Spitzen bis jetzt die Jesuiten gestanden haben, als diesen ordens verwandt angesehen werden. — Die neue Dislocirung aͤnserer Occupations- armee in Frankreich, wie sie sich nach der Räu⸗ mung der Departements Marne und Haute⸗Marne gestalten soll wird, nach der„Allg. Mil. Ztg.“, folgende sein: 2. bayerische Division: Departement Ardennen, Arrondissement Montmedy vom Maas- Departement und Arrondissement Briey vom Departe- ment Meurthe⸗Moselle; 6. Division: Departement Maas, ausschl. Arrondissement Montmedy, ferner Cantons Neufchateau und Coussey im Departement Vogesen; 19. Division: Departement Meurthe⸗ Moselle, ausschl. Arrondissement Briey; 4. Divi⸗ sion: Departement Vogesen, ausschl. Cantons Neuschateau und Coussey, Arrondissement Belfort. Das Ober ⸗ Commando bleibt in Nancy, ebenso das Commando der 19. Division, das der 6. Divi⸗ sion kommt nach Bar ⸗le⸗Duc, die 4. Division bleibt in Epinal, die baperische in Charleville. Vor Anfang Oktober tritt die Dislocirung keinen⸗ falls ein(also nicht, wie französische Blätter wissen wollten, schon im September), da der Baracken⸗ bau nicht früher vollendet sein kann. Metz. Der„Niederrh. Cour.“ berichtet: Am 19. d. früh fand in der Rue Saint⸗Vincent eine Zusammenrotiung statt. Ein deutscher Soldat, welcher aus einem Fenster des Erdgeschosses der in den Localen der ehemaligen Tabaksmanufactur eingerichteten Ambulanz heraussah, wurde von einem Vorübergehenden ohne irgend welche Ver⸗ anlassung schwer beleidigt. Der Soldat befahl ihm, sich zu entfernen. Anstatt dies zu thun, warf der Angreifer dem Soldaten ein Stück Holz an den Kopf und brachte ihm damit eine schlimme Wunde bei. Hierauf sprang der Soldat aus dem Fenster und verfolgte das fragliche Individuum. Frauen wollten ihn aufhalten; er stieß sie zurück, faßte seinen Gegner und hieb mit dem Säbel auf ihn ein. Glücklicherweise kam die Polizei hinzu und machte dem Kampfe ein Ende. — Für die neuen Festungsbauten in Metz ist die Anwendung des Eisenpanzers oder der Eisen⸗ bauten für mehrere Punkte in Aussicht genommen. Als solche werden namentlich angeführt zwei selbst— ständige, stark gepanzerte Flankenbatterien zu beiden Seiten des neuen Forts St. Privat, welche zur passanten Beherrschung des Thales der Seille und Mosel bestimmt sind, und zwei Panzer- oder Eisenbauthürme, welche die Aufgabe haben, die rückwärtige Verbindung des neuen zweiten Forts St. Quentin zu sichern. Die Hineinziehung der Höhen von Woippy in den Kreis der Befesti- gungen wird der„D. P.“ ebenfalls als fest be⸗ schlossen bezeichnet. Ausland. Oesterreich Gastein. Kaiser Wilhelm ist unter dem lebhaften Hochrufen eines zahreichen Publikums von hier abgereist. Derselbe versprach, das nächste Jahr wieder hierherzukommen. Frankreich. Paris. Es ist gemeldet worden, daß der Kriegsminister in Uebereinstimmung mit dem Gutachten des Artillerie-Comites die Ab— schaffung der Mitrailleusen beschlossen habe. Diese Nachricht ist nach der„Patrie“ richtig.„Die Mitrailleusen— sagt dieses Blatt— in ihrer jetzigen Beschaffenheit haben nicht die Resultate ergeben, die man von ihnen erwartete, und die Frage, ob man sie beibehalten soll, ist von den Fachmännern oft erörtert worden: sie hat sogar auch zu einem Meinungsaustausch in der Budget⸗ Commission Anlaß gegeben. Es ist beschlossen worden, sie einer neuen Prüfung zu unterziehen, und zu diesem Behufe haben die Experimente in Trouville stattgefunden. Diese Versuche ergaben noch kein definitives Resultat und werden in Vin— cennes fortgesetzt werden.“ Belgien. Brüssel. Die„Independanre“ spricht von einer Cellectiv-Note Preußens, Ruß— lands und Oesterreichs behufs Erklärung des Charakters der Drei-Kaiser-Zusammenkunft. Portugal. Lissabon. In Folge einer kürzlich entdeckten Verschwörung finden noch täg⸗ lich Verhaftungen, namentlich von Militärpersonen, statt. Das zu deren Aburtheilung bestimmte Kriegs- gericht tritt im Oktober d. J. zusammen. Büdingen. Nächsten Sonntag den 1. September wird das dem Andenken der im Deutsch-Französischen Kriege gefallenen Soldaten aus hiesiger Stadt von der Gemeindeverwaltung errichtete Denkmal feierlich einge— weiht werden. Frankfurt. Am 29. d. wurde im Saalbau der zehnte deulsche Juristentag eröffnet. General⸗Staatsanwalt Schwarze eröffnete im Auftrag der ständischen Deputation die Versammlung und schlug den altbewährten Führer Prof. Dr. Gneist aus Berlin zum Vorsitzenden vor, was einstimmig acceptikt wurde. Zu Vicepräsidenten wurden ernannt: Appellationsgerichtsrath Dr. Nestle aus Frank⸗ furt a. M., Oberappell ꝛtionsrath Pr. Behr aus Berlin, Oberhandelsgerichts-Präsident Dr. Drescher aus Leipzig und Oberbürgermeister Dr. Mumm aus Frankfurt a. M. Darmstadt. Die Mitglieder der hiesigen freisinnigen israelilischen Gemeinde haben für den Neubau einer Synagoge Z ichnungen in einer Gesammtsumme von etwa 100,000 fl. in kaum einem Tage aufgebracht, welcher Betrag sich sicherlich noch um ein Bedeutendes erhöhen dürfte. Darmstadt. Die erste statitische Aufnahme der Be⸗ völkerung in Hessen hatte im Jahr 1585 statt. Damals zählte die Stadt Darmstadt ohne Hosstaat und Militär 1380 Einwohner. Mainz. Der dahier vom 17. bis 22. k. M. statt⸗ findenden landwirthschafilichen Ausstellung wird die Theil⸗ nahme der Tyierzüchter und Producenten in reichem Maaße zugewendet und sie jedenfalls in solchem Umfange beschickt werden, daß sie ein fast vollkommenes Bild der landwirth⸗ schaftl. Producte des Landes und insbes. der Provinz Rhein⸗ hessen zu bieten vermag. Der Großherzog hat 5 Ehrenpreise, 3 für aus gezeichnete Leistungen in der landw. Bodencultur (Feld und Weinbau), eine für vorzügliche Producte des Garten⸗ und Obstbaues und einen für bervorragende Leistungen in der Thierzucht bewilligt. Auch Prinz Alexan⸗ der stiftete einen Ehrenpreis, und der Stadtvorstand von Mainz und der Verwaltungsrath der Hessischen Ludwigs bahn haben dem Unternehmen je 150 fl. zu dem gleichen Zwecke zugewendet.— Außer den Ehrenpreisen werden in großer Anzahl silberne und broncene Medaillen, sowie Ehren⸗Diplome, ferner Geldprämien von 10— 50 fl. ge⸗ geben werden und sind allein für vorzügliche Leistungen in der Thierzucht Prämien im Gesammtbetrage von 1040 fl. ausgesetzt. Bad Schwalbach. Der Bürgerausschuß beschloß die Aufnahme einer Anleihe im Betrage von 110.000 Thaler zum Kurhausbau, sowie von 12000 Thlr. zum Ankauf des Grundeigenthums zur Erweiterung der Kur anla zen. ö Iserlohn. Die„Elberf. Ztg.“ erzählt: Auf welch“ verstecktem Wege schwere Unglücksfälle herbeigeführt werden können, dazu liefert folgender Vorfall einen schlagenden Beleg. In der hiesigen Nadelfabrik der Firma St. W. u. Co. war vor einigen Tagen der Heizer eben im Begriff, eine Schaufel Kohlen in die Dampfkessel-Feuerung zu werfen, als ihm der zufällig dazu getretene Aufseher ein Halt zu⸗ meine Frau glücklieh geheilt ist. 5 f gelühlten Dank werde ich nicht verfehlen, diese köstlichen ries. Er hatte mit einem glücklichen Blick einen verdl⸗ i ligen fremden Gegenstand unter den auf der Schippe liegenden Kohlen bemerkt, und was war es? Ein mt ö mehr als einem Pfunde Sprengpukvper gefüllter lederner Beutel! Derselbe konnte nur aus dem betreffenden Berg⸗ werke(Zeche„Francisca Tiefbau“) stammen. Daß Vor⸗ kommnisse dieser Art nicht allein stehen, geht aus einem Falle vom vorigen Winter hervor, wo der Gastwirth H. hier in den von einer Hörder Zeche geholten Kohlen einen ähnlichen Beutel fand, der ein Bierglas voll Sprengpulver enthielt! Nichts erscheint Angesichts vieler unerklärlicher Dampfkessel⸗ Explosionen gerechtfertigter, als der Verdacht, daß dieselben einem solchen Ursprunge ihr Entstehen verdanken. Möchten daher Alle, die es angeht, der Sache die gebührende Be⸗ achtung schenken! a Zürich. Im Verlag von J. Schabelitz dahier erscheint vom 15. August l. J. an ein neues Monatsblatt„Der Auswanderer“, welches über alles Mögliche, was den Auswanderer, sei er Kaufmann, Handwerker oder Bauer, von dem im Auge habenden überseeischen Lande interessirt, in sachkundigen, populär gehaltenen Artikeln unpartesischen Aufschluß ertbeilt. Der sehr niedrige Preis ist per Jahr⸗ gang von 12 Nummern(vom 15. August 1872 bis 15. Juli 1873) 42 kr. für Deutschland und Oesterreich. Man abonnirt darauf bei dem Verleger, 7 Stüßihoffstatt in Zürich, gegen directe Einsendung von dem Betrag entsprechenden Briefmarken(schweizerische, deutsche und österreichische). Lissabon. Der spanische Dampfer„Perseveranza“ ist bei Oporto wegen starken Nebels, welcher die Unker⸗ scheidung des richtigen Fahrwassers unmöglich machte, untergegangen. 30 Personen sind umgekommen. Landwirthschaftliches. Im Bullelin der italienischen entomologischen Gesell⸗ schaft werden beachtenswerihe Erfahrungen veröffentlicht über die Folgen des Liegenlassens wurmstichiger Früchte auf der Erde. Indem man den Larven von Insecten, welche in diesen Früchten leben, Zeit und Gelegenheit zur völligen Entwickelung gibt, sichert man sich nalüllich für die nächsten Jahre denselben Schaden, den man durch An⸗ bohren der Früchte, speciell des Obstes, schon in diesem gehabt hat. So wie man die Engerlinge zerstört, sollte man auch die„Würmer“ der Eicheln, des Obstes, der Nüsse unschädlich machen. Man hat in der Gegend von Turin die Beobachtung gemacht, daß speciell die früh gefallenen Eicheln ausnahmslos Larven beherbergen, welche theils einem Rüsselkäfer, theils einem Kleinschmetter⸗ ling angehörten; die Bauern ließen alle diese Eicheln ruhig verfaulen, weil sie dieselben wegen des„Wurmes“ nicht verfültern können.— Die Thalsache sei unseren Obstzüchsern dringend zur Beachtung empfohlen. In Massen liegen heuer die angestochenen Aepfel und Zweischen umher, und es ist sehr wahrscheinlich, daß sich in denselben das schönste Ungeziefer für das nächste Jahr entwickelt. Den gleichen Gegenstand betreffend machte die Frank⸗ furter Gartenbaugesellschaft in ihrer letzten Versammlung die Obstgärtner und Gartenbesitzer wiederholt und dringend auf den schon früher öfter ausgesprochenen, aber leider zu wenig beachteten Rath aufmerklam, das herabgefallene Obst zu sammeln und zu vernichten, wodurch Tausende und Tausende der Aepfel⸗ und Zwetschenmotte und andere der Obstcultur schädliche Insecten vertilgt werden. Des⸗ gleichen ist der Kohlweißling(weiße Schmetterling) in Unmassen vorhanden, so daß es ebenso nöthig erscheint auf dessen Vertilgung, insbesondere der gelben Eier, eisrigs Bedacht zu nehmen. Die Hauptsache ist aber, zur Win⸗ terszeit die Larve und Puppe zu tödten. Die möglichste Beachtung und Verbreitung dieses Hinweises kann im Juteresse der Gärtnerei nur erwünscht sein. Beweisen macht wahr! 2374. Die mir zugesandten Klostermittel sind verbraucht und hat sich die Krankheit(Epilepsie) bei beiden Kindern nicht mehr eingestellt. NB. Erfreut durch glückliches Resultat habe ich Ihre Adresse mehreren Leidenden bestens empfohlen, Nr. 1195. Lütgen-Dortmund, d. 4./. 1872. Ph. Oberschachtsiek. Vier und fünf Monate später! Ich habe heute von einem Manne aus Dortmund er- fahren, dass Sie durch die Paraischen Klostermittel 201 Kinder von ihm von der Fallsucht befreit bätten. Auch ich habe ein solches Kind und bitte da- her u. s. W. 8 Nr. 1594. Brakel bei Dortmund Fr Neuhaus. Im glücklichen Besitze Ihrer Adresse durch einen Herrn aus Lütgen- Dortmund nahm auch jeh für meine mit Epilepsse behaftete Frau meine Zufsucht 2u Ibren Klostermitteln. Nach Verbrauch zweier Sendungen kann ich Ihnen die erfreuliche Mittheilung machen, dass auch in meiuem tief- Mittel zu empfehlen, wo ich nur immerhin Gelegenheit hierzu flude. Nr. 1362 Dortmund. H. Becker. 1 Die Paraischen Klostermittel bei Epilepsie, Frauen“ Krankheiten, Flechten, Hämorrhoiden, Impotenz, Rheu- matismus, Verdaunngsschwäche, Syphylis und Wassersucht sicher und dauernd wirkend, sind zu beziehen dure den General- Corfespndenten Herrn Dr. Kietz in Duisburg a. Rhein.*„ . 1—ů ů 2261 S — 2378 5 ö D. Frankfurt a. M., 29. Aucust. Die Börse war heute sast nur mit der Ultimo⸗Regulirung beschäftigt, die wieder einmal eine sehr schwierige war, und hohe Report⸗ Aätze schuf. Der Preisunterschied zwischen Comptant und Medio stellte sich für die Haupispielpapiere auf 1½—2 fl. und trotzdem wurde enorm gekauft. Je knapper das Geld, desto heißblütiger die Speculation. Logik darf man an ider Börse nicht suchen. Staatsbahnactien waren bei alle— dem vernachlässigt und wurden selbe per comptant nur mit 362 bezahlt. Lombarden erzielten 228, Creditactien 368 per comptant. Man sieht, die kleine Avance ist nur ider Ultimokrisis zuzuschreiben. Unbeirrt von alle dem geht idie Hausse für Banken langsam, aber sichern Schrittes vorwärts. Von alten Sorten gingen Darmstädter 4—5 fl. höher. Von jüngeren Gattungen erfreuten sich Oesterr.⸗ Deutsche, Vereinsbank, Baubank, Hahn'sche Effectenbank, Amsterdamer und englische Wechslerbank großer Nachfrage und zogen um Procente an. Recht beliebt war auch Deutsche Handelsgesellschaft. Von Bahnen fanden heute Franz⸗Joseph, Buschterader und Donau-Drau gute Käufer. Auch Ungar.⸗Galizische waren gefragt. Donau-Drau und Elbthal-Prioritäten gesucht. Loose kamen in fast allen Gattungen zum Umsatz, aber in so kleinen Beträgen, daß sie nicht wesentlich auf den Cours influiren konnten. Oesterr. Silberrente matter, Papierrente fest. Amerikaner preishaltend, von Prioritäten Oregon sehr fest. Productenbörse zu Friedberg am 29. August) Waizen, loco fl. 14. bis 14½ kr. genommen fl. 13½ bis fl. 14. Korn, loco fl. 9. 15 kr. Gerste, loco fl. 9/ bis fl. 10. Hafer fl. 7. 7 kr. Karloffeln, offerirt fl. 1. 55 kr. bis fl. 2. Alles 200 Pfund= 100 Kilo. auf dem Lande Steinerne Töpfe und Krüge in allen Größen bei Georg Groß. 2275⁵ „) Für die nächste Nummer unseres Blattes ist uns ein ausfübrlicher Bericht über die Frequenz des ersten Börsenlages in Aussicht gestellt. Die Red. Bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg und Nauheim ist zu baben: Daheimkalender pro 1873.— Preis 54 kr. Graue Mahnen 2241 in allen Größen bet Georg Groß. DD ueue holl. Vollhäringe! 2098 bei Wilh. Fertsch. Jeinstes Vorschußmehl 2261 billigst bei M. D. Loeb. Friedberg. Obne Mediein. 1 2 Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbft in verzweifelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ lung ihres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank⸗ heit Näheres brieflich durch Dir. J. H. Fickert, Berlin, 2013 Wallstraße Nr. 23. Ohne Medlein. ue ee ee 1 Obne Mediein. 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Luftspiel in 4 Acten von Dr. Karl Töpfer. Abends ½8 Ubr: Die Bekanntschaft im Ossenbeimer Wäld⸗ chen, die Entführung von Ockstadt nach Nauheim und die Verlobung im Sommertheater. Große Spektakelposse mit Gesang und Tanz in 5 Acten von einem Unbekannten, dessen Name erst nach der Vor⸗ stellung genannt werden darf. Sommertheater in Jad- Nauheim. Im Garten der Wittwe Jacob Schimpf. Samstag, 31. August 1872 Letzte Jentfizvorstellung für Frl. Käthchen Schäfer. Gastspiel des Herrn Retty aus Coblenz. Neu! Zum ersten Male: Neu! Kanonenfutter. Preisluflspiel in 3 Acten von S. Rosen. Verfasser von„Ein schlechter Mensch“. Sonntag den 1. September 1872. Nachmittags 4 Ubr: Lumpaci-Vagabundus, oder Das liederliche Kleeblatt. Posse mit Gesang in 5 Aufzügen von Nestrop. Abends ½ 8 Uhr: Die Bekanntschaft im Ossenheimer Wäld⸗ chen, die Entführung von Ockstadt nach Nauheim und die Verlobung im Sommertheater. Große Spektakelposse mit Gesang und Tanz in 5 Acten von einem Unbekannten, dessen Name erst nach der Vor⸗ flellung genannt werden darf. Geld Cours. Es ladet ergebenst ein 4 2404 Direktor Grünwald. ö Frankfurt am 30. August 1872. Preußische Friedrichsd' or, fl. 9 58—39 Pistolen n e eee Holländische fl. 10-Stücke ene Ducaten 1 1 34-36 Ducaten al marco, Fe 357 ant, 9920 Englische Sovereigns. 1„ 11 46—48 Russische Imperiales.„ 9 43—45 Dollars in Gold 8 1„ 2 2520 Eeinmachgläser 2276 un jeder Größe bei Georg Groß. Flaschen-Etiquette pr. 100 Stück 24 Kr. bis zu 2 fl. 48 kr., bet 1 Bindernagel& Schimpff. Nan Dienstag den 3. September 1872, Abends 8 Uhr, im Simon'schen Saale 8„„— 0 4 Musikalische Soirée, gegeben von Frl. Amalie Sehrt aus Friedberg und Herrn Emil Kayser, Pianist aus Aachen, unter gütiger Mitwirkung hiesiger Musikfreunde. Eintrittspreis 30 kr. Nach dem Concert gesellige Unterhaltung. Karten sind zu haben bei Bindernagel& Schimpff, Frl. Sehrt und an der Kasse Abends. 2383 Mein Porzellan- und Glas-Lager 5 7 5 reichhaltigste assortirt. 0 Louis. e Cokal-Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Worms. Eröffnung am 11. September. g3u der mit der Ausstellung verbundenen Verloosung werthvoller Gegenstände häus— licher Einrichtung aller Gewerbsbranchen sind Loose à 1 fl. zu beziehen durch Herrn Carl Gauléè in Darmstadt. 2246 e org Groß * 5* in Friedberg 2238 empfiehlt sein neuassortirtes Lager in Steingut und Porzellanwaaren, weiß, bemalt und vergoldet, ord., feine und vergoldete Hohlglas-, sowie böhmische Erystall⸗ waaren, Gypssiguren in schöner Auswahl, Spiegel in allen Größen, viereckig und oval mit braunen und vergoldeten Rococo-, glatten Nußbaum und Mahagoni⸗Rahmen, Tapeten und Borduren in den neuesten Mustern zu den billigsten, aber festen Preisen. 2402 Da ich nur noch bis zum 15. September mit meinem Lager hier bleibe, so verkaufe meine sämmtlichen Waaren bedeutend unter dem Einkaufspreis. Julius Landauer in Bad-Nauheim. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. ie Unterzeichneten empfehlen sich zur Besorgung aller Journale und Eeitschriflen wissenschaftlichen und populären Inhaltes, deren Zusendung rasch und regelmässig erfolgt. 3— 7 bie Wochenummern Gartenlaube und Daheim werden jedesmal Sonntags Vormittags ausgegeben. Alle neuen Erscheinungen der Literatur stehen auf Wunsch zur Ansicht zu Diensten und halten wir uns zu gef. Aufträgen auch ferner bestens empfohlen. Bindernagel& Schimpfl. Pariser Pendules Vorzügliche Ruhrkohlen noch zum alten Preis obne Aufschlag. 2—35⁵ blalgs. Ph. Dan. Kümmich. Friedberg. Hanau,„ Eine 4 Jahre alte Kuh, Hofuhr macher und Goldarbeiter. frischmilchend, steht erbtheilungshalber zu verkaufen bei f 12 5 Heinrich Jung II. Ein solides Mädchen, 5 Nieder⸗Mötlen. 2327 das gut bürgerlich kochen kann und häuslicher Arbeit sich willig unterzseht, kann gegen guten Lohn, 1 bis 2 Raealschüler nach Vorzeigen guter Zeugnisse, mit dem 1. Oktober 2351 finden in einer bürgerlichen Familie Kost und d. J. in Dienst treten. Die Exped. sagt wo? Logis. Näheres bei der Exped. d. Bl. Glas und Porzellan, Im Bettfedernreinigen, 2262 keine Tassen mit Namen und Goldr and in allen sowohl in hiefiger Stadt als auch über Land, empfiehlt sich Sorten bei 5 ö i t 2353 Katharina Nees Griedberg. M. D. Loeb. wohnhaft im ehemaligen Wasmuth schen Hause. 63 äußerst billig, bei 9 2359 Sonntag den 1. September findet, falls günstiger Witterung, ein Ausflug des Turnvereins, unter gefälliger Mitwirkung den Kapelle Schellhaas, nach dem Schwal⸗ heimer Sauerbrunnen statt, wozu sämmtliche Mitglieder hiermit eingeladen werden. Ab⸗ marsch Punkt 3 Uhr von der hinteren Usa⸗ brücke aus. Nirchweihfest zu Wisselsheim. 2382 Sonntag den 1. und Montag den 2. September findet bet dem Unterzeichneten gut besetzte Tanzmustk statt. Hierbei wird auch ein Hammel ausgekegelt. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Er⸗ gebenst ladet ein Ch. Seng. Chausf echaus Albenstadl. f 2389 Nächssen Sonntag den 1. September findet zur Feier des Erndtefestes bei Unterzeichnetem Tanzmusik statt, wozu höflichst einladet Einladung. 2397 Zur Feier des 2. September d. J. werden alle dabier wohnenden Reservisten und Landwehrmänner, welche 1870/71 zu Dienst waren, ersucht, sich Montag den 2. September, Abends 6 Uhr, auf dem Windecker'schen Felsenkeller einzufinden. f Friedberg den 30. August 1872. Itutsche Einheit zu Bruchenbrücken. f 2396 Nächsten Sonntag als den 1. September Tanzmusik, wozu höflichft einladet J. Scheuner. Productenbörse in Friedberg 2358 jeden Donnerftag von 8—1 Uhr im Walz' schen d Hause auf der breiten Straße. 2379 Für die berzliche Theilnahme, die uns bei dem schweren Schlag, der uns getroffen hat, in so reichem Maße bezeugt wurde, sagen wir unsern inntgsten Dank. Ferdinand Morell und Frau. 2393 Die neuesten Kleiderftoffe für Derren und Damen“ sowie eine reiche Auswahl fertiger Herrenkleider, als: Jaquets, Ueberzieher ꝛc. ꝛc. empfiehlt billigst G. Schulhof in Friedberg. Hipskuchen! 2402 stets frisch von der Mühle bei Wilh. Fertsch. Eine Grube Dung hat zu verkaufen Jos. Hoffmann. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. b Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 14. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. 5 (A been dem a h l.) Nachmittags: Herr Candidat Buchhold. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Seminarlehrer Stamm. Nachm.: Katechismusgottesd lenst(für die Mädchen) Herr Pfarrer Baur. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 15. Sonntag nach Pfingsten. Fest der heiligen Schutzengel. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Vesper mit Segen. Beginn des Gottesdienstes Morgens 7 Uhr. Verantw. Red.: Hermann 2391 Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 1 (Hierzu Unterbaltungs- Blatt Nr. 35 und eine Beilage.) Turnverein. an den Wochentagen arbeiten Maur Au, Schre Glaset Weißb sollen au 10 Uhr, giledber Lufitrag bote in zeichnet Beztich! an den genaun mit Su 571 Ver! 2350 1 Eingang 1) N dun ö 8 J— e Beilage. * an den ain——— 11 aan, mn Vergebung von Bauarbeiten. wan N. 2325 Die zur inneren Herstellung des evangelischen r. Bethauses zu Heldendergen erforderlichen Bau⸗ n Arbeiten, veranschlagt: fl. kr. 0 Maurerarbeit 116 20 sselshi Zimmerarbeit 18— 3 I Schreinetarbeit 122 30 n 1 Sn. Glaserarbeit 25— n Tenharf Weißbinderarbelt 246 30 akerttgrg* ollen auf Mittwoch den 4. September d. J., Vormittags urg. 5 10 Uhr, auf dem Bureau Großherzoglichen Kreisbauamts FIrtedberg auf dem Submtissionswege vergeben werden. 2 eng Tusttragende haben ihre Offerten, in welchen die Abge— — dote in Procenten zu bezeichenen sind, bis zu der be⸗ geichneten Stunde verschlossen, frankirt und mit der II Bezeichnung:„Submission zur Uebernahme der... Arbeit an dem evangelischen Bethaus zu Heldenbergen“ auf 3 5 genanntem Büreau abzugeben, woselbst der Voranschlag Nrmde: int z mit Submisstionsbedingungen offen liegen. n Tun Friedberg am 23. August 1872. K Groß herzogliches Kreisbauamt Friedberg. Nörschel* Re u ß. —** Versteigerung von Bauarbeiten. ig 2356 Die zur Herflellung eines Canals am nördlichen 0 Fingang zu Assenheim erforderlichen Arbeiten, als: A 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 74 fl. 40 kr. — 2) Steinhauerarbett 37 20„ 4 3) Pflasterarbelt 20 4 8„ bs Erdarbeit 7 130„ Ferner die Lieferung der Materialien hierzu: 1) 9 Cubikmeter Mauersteine, 2) 8 Cubikmeter bebauene Pflastersteine, 3) 4½ Butte Bönflädter Kalk, 4) 16 Cubikmeter Sand, 5) 14 lfd. Meter gußeiserne Deckplatten, 6) 28(fd. Meter Einfassungssteine(Hausteine) 4 ö 1 ollen Montag den 2. September d. J., Morgens 10 Uhr, Sc n dem Wirihslokal des Herrn Paas in Assen heim 5 unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht 71 den Bedingungen an die Wenigstnehmenden vergeben chene werden. 2 an 4 * Friedberg den 27. August 1872. f Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u Bekanntmachung. 2362 Vom 31. August d. J. an kann die Hauptstraße urch den hiesigen Ort mit Fuhrwerk auf die Dauer von 1 80⁰⁰N 3 Wochen wegen Chauffir- und Pflasterarbeit an der⸗ selben nicht pasfirt werden. Der Weg für Fuhrwerke ut unt de während dieser Zeit geht in der Richtung von Friedberg 1 ff 10 nach Fungen oder Nidda durch den Eingang des Orts in über die Brücke, von da an links durch das sogenannte nb zen Oberdorf, dann welter den Feldweg auf dle Chaussee a 15 nach Hungen und so umgekehrt in der Richtung von Un n be ungen oder Nidda nach Friedberg. Berstadt den 27. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Berstadt. Wei Ii. Oberhessischer Anzeiger. 102 Versteigerungs⸗Anzeige. 2329 Wegen Aufgabe des Wagnergeschäfts läßt der ö Usterzeichnste in der Behausung der Andreas Hanstein's Wittwe auf dem Haagk 3. September, Vormittags um 9 Uhr anfangend, gegen gleich baare Zahlung öffentlich verstetgern: 400 Felgen, 2600 Speichen, 10 Eichstämme, eine große Partie Nabenklötze, geschnittene Eichen-, Buchen-, Nuß, Birnen, Linden- und Eschenstämme, Eichen-, Buchen und Eschen⸗Spälter, eine Quantität Schippenstiele, sowte alle zum Wagnergeschäft er forderliche HPolzsortimente, eine gute Drehbank mit Schwungrad. ö 1 Georg Stoll, Wagner. 2372 Rückständige Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt aus dem laufenden Semester wollen innerhalb der nächsten 3 Wochen mittelst Einsendung der Rech— nungen bei uns angemeldet werden. Friedberg am 27. August 1872. f Großherzogliche Seminardirektlon. Steinberger. Mobiliar ⸗Versteigerung. 2308 Dlenslag den 3. September, von Morgens 9 Uhr ab, werden 1 Piestger Burgstraße, Hausnummer 209, wegen Abreise 1 Sopha mit 4 Stühlen, 1 Sopba, 1 Schreibseeretär, 3 Commoden, 2 Klelderschränke, 2 runde Tische, 2 Nachltische, 2 Küchenschränke, 2 Spiegel, 1 Pendüle, 2 Tische, verschledene Bllder, 4 Bettstellen, 3 Sprungfevermatratzen, 1 Teppich, Vorhänge, Rouleaux, 1 doppelarmige Gaslampe, 2 Oefen, 1 Waschbütte, owie verschledene Paus und Küchengeräthschaften öffent⸗ ich an den Meifibtetenden gegen Baarzahlung versteigert. Bab-Naubelm am 20. August 1872. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. 2 1 in Frledberg Dienstag den Bender& Schwarz. 2245 Wir erlauben uns verehrlichen Kunden hiermit anzuzeigen, daß vom 1. Sept. d. J. ab unser ganzes Geschäft auf unseren f . 5 Bauholz⸗Lagerplatz am Fauerbacher Thor verlegt hoben und der Dielhof am Usfaberg von da abgeschlossen ist. N Bei dieser Gelegenheit bringen unser wohlassortirtes Lager in Bauholz, böhmischen Brettern, Platten, Kaminsteinen ꝛc. in empfehlende Erinnerung und hoffen, daß unsere verehrlichen Kunden das uns bisher geschenkte Vertrauen auch fernerhin bewahren werden. Hamburg-Amerikanische Packetfahrl-Actien-Gesellschaft. Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen HAABURG& NEW-voRK vermittelst der Post-Dampfschiffe Thuringia, Mittwoch, II. Sept. Silesia, Mitiwoch, 2. October. Hainmonia, Miliwoch, 18. Sept. Morgens. ö Allemannia, Sonnabend, 5. Oct. Cimbria, Mittwoch, 28. Sept. Frisia, Mittwoch, 9. October. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rthlr. 165, Zweite Cajute Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendes 5 Pr. Crt. Ntblr. 35. 25 Näheres bei dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Damburg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (früher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Morgens. 25 The singer Manufacturing Ce. New-Lork. Größte Nähmaschinen⸗Fabrik der Welt, hat im Jahre 1871 181,260 Stück verkauft und empfiehlt hiermit ihre, vom besten Material und durch die volkommensten Hilfsmaschinen hergestellten B. A. Jamilien-Maschinen und Handwerker- Maschinen zu billigen und festen Preisen unter reeller Garantie und mit Ursprungs⸗ Attest versehen. Georg Sellin un Friedberg. 2 2 r 7 UD or 1 7 uz ie Gun hpf 10g sterial-Approbation. Mit Rais. k. Mini- ns Aug der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. äh. Prämtirt 1867, 1860, 1857, 1855. Beltebtes Hausmittel gegen Reizhusten, Rauhheit im Halse, Verschleimung und jegliche Brustaffeetlon. Mit Gebrauchsanweisung in versiegelten Packeten à 14 kr., Hets vorrättzig in Frledberg bel Wilh. Fertsch, in Butzbach bei Val. Wießtler, in Hungen bei A. Buch, in Bad⸗Naube im bei Ph. Jac. Weiß. Providentia, Versicherungs-Gesellschaft zu Frankfurt a. M. und Mainz, Geschäfts nachfolgerin der Rheinischen Versicherungs-Gesellschaft. Section Mainz. Begebenes Grundkapital: Acht Millionen Gulden. 2 . 2269 Hiermit bringen wir zur offentlichen Kenntniß, daß der Herr Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker zu Friedberg, als Agent unserer Gesellschaft fur Feuer Versicherung bestätigt worden ist. Die Section der Providentia in Mainz. Auf Vorstehendes Bezug nehmend, halte ich mich zur Entgegennahme von Aufträgen auf VPersicherungen gegen Feuersgefahr bestens empfohlen und bemerke, daß die Prämien billig und fest sind und die Versicherten niemals Nachschuͤsse zu leisten haben. Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker in Friedberg. „ SN Gesucht 2 Postgehülfen. Eintritt 1. Oeto⸗ ber c. Jährliche Besoldung 240 Thlr. Solchen, die ein Qualisieations⸗Attest für den Telegraphendienst besitzen, wird der Vorzug gegeben. Bad Naubeim, 27. Aug. 1872. Kaiserliche Postverwaltung. 2387 Foucar. Proc lam. 2385 Da sich nach stattgebabter Sachuntersuchung eine Ueberschuldung der Ehefrau des Peter Seng III. Katharina, ged. Lapp, zu Dörnigheim berausgestellt hat, so wird zur Abwendung des förmlichen Concurses dzw. zum Güteversuch Termin auf 8 den 24. September d. J., Vormittags 9-10 ÜUbr, als Contumazirzelt in das Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt. Die Gläubiger der genannten Ehefrau Seng haben ihre Forderungen im angegebenen Termin anzumelden und beim Güteversuch mitzuwirken, widrigenfalls sie als dem Beschluß der Mehrheit beitretend angesehen werden. Ein etwalger Vergleichsbescheid wird demnächst durch Anschlag im Gerichtslocal veröffentlicht. Hanau am 28. August 1872. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C oͤ st er. vdt. Strohmaper. Aecker⸗ Verpachtung. 2370 Montag den 2. September l. J., Nachmittags um 1 Uhr, werden in der Rathestube zu Fauerbach b. Fr. 30 Morgen Pfarrackerland und Wiesen in dasiger und Ossenheimer Gemarkung, meistens im Feld gegen Dor⸗ heim hin gelegen, auf 12 Jahre verpachtet. Fauerbach b. Fr. den 28. August 1872. In Auftrag: Großherzogliches Orts gericht Fauerbach b. Fr. Helfrich. O bst⸗Versteigerung. 2371 Donnerftag den 5. September l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in den hiesigen Schloß gärten 65 Bäume Zwetischen und 8„ Birnen öffentlich an den Meistbletenden gegen gleich baare Zahlung verfleigert. Schloß Ilbenstadt den 28. August 1872. Gräflich Leiningen'sche Rentei. Bier a u. Versteigerung von Pflasterarbeit. 2373 Dienstag am 3. September, l. J., Vormittage um 10 Uhr, soll die zur Fortsetzung des Bankett⸗ und Gossenpflasters in der Ortsdurchfahrt zu Hungen er⸗ forderlich werdende Pflastererarbeit, veranschlagt zu 218 fl., im Gasthause zum Löwen daselbst öffentlich versteigert werden. Nidda am 28. August 1872. Groß herzogliches Kreisbauamt Nidda. Wetter. Arbeits⸗Versteigerung. 2392 Dienstag den 3. September, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeisttrei⸗Büreau zu Nieder⸗ Rosbach Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 192 fl.— kr. Schlosserarbeit(Ofenlieferung) 13„ 52„ einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Bad⸗ Nauheim den 29. August 1872. Brüdc el, Bezirks ⸗Bauausseher. Bekanntmachung. 2386 Dtenstag den 3. September l. J., des Mittags 1 Uhr, soll auf dem Büreau der Großherzoglichen Bürger⸗ meisteret Nleder⸗Weisel ein der Gemeinde gehöriger schwerer Faselochse, zum Schlachten geeignet, öffentlich verfteigert werden. Nieder⸗Welsel den 29. August 1872. Großherzogliche Bürgermeißeret Nieder⸗Weisel. Reuter. Steinkohlen, 34 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim. 11 17 Für Wirthe. 2240 Auf bevorflehende Kirchweihen empfehle ich mein großes Lager in Wein- und Bierflaschen, Wein, Bier- und Branatweingläsern, Korkfßopfen, Krahnen ꝛc. ꝛc. zu billigen Preisen. Georg Groß. Gicht⸗, Nheumatismus⸗ 5 Ma zenkrampf⸗ u Hämorrhoidalkranke heilt 5 5 ee 0 Dr. Müller in Frankfurt a. M. 2290 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franc Schafpferch⸗Versteigerung. 2398 Montag den 2. September l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ratbhause 10 bis 15 Schaf⸗ pferche öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 30. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fo uc ar. Grummetgras-Versteigerung. 2400 Montag den 2. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in diesigem Rathhause das diesjährige Grummetgras von der städtischen Sauweide, Pfingst⸗ weide und dem Schützenweg in einzelnen Abtheilungen öffentlich meistbketend versteigert werden. Friedberg den 29. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Foucar. O bst⸗ Versteigerung. 2399 Donnerstag den 5. September l. J, Nachmittags 2 Ubr anfangend, sollen in den städtischen Baumanlagen mehrere Bäume Süßhäpfel, sowie ca. 20 Bäume bessere Birnsorten öffentlich meistbietend verstetgert werden. Zusammenkunst auf dem Seegraben nächst der Rathhaustreppe. Friedberg den 29. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fou er. Aus den Berliner Zeitungen.) Königtrank l Kräuter⸗ Limonade, größtes Labsal für alle Kranke. (43974) Scheibe i. Th., 2. 6. 72.— Der Königtrank hal bei einem 12jäbrigen Mädchen, welches sehr mit Ausschlag behaftet gewesen, große Wirkung ausgellot.(Bestellung.)— A. Weiser. (439562) Auersmacher, Kr. Saarbrücken, 6. 6. 72.— Ich babe den Königtrank an mir und anderen Kranken gebraucht und dessen heil⸗ same Wirkung erprobt bei aroßen Brustbe⸗ schwerden, Brust⸗ und Magenverschlei⸗ mung, Magenversäuerung und chron schen Magenschmerzen. Er hat sehr vorzüg⸗ lich auf den Appetit und die Verdauung gewirkt und, wie mir scheint, eine geordnete Thätigkeit des inneren Organismus hergestellt. Diese Zeilen mögen Sie zur Veröffentlichung benutzen.— W. Karst, Pastor. F. Klett. (43984) Bertin, 8. 6. 72.— Seit mehreren Monaten letdet mein Töchterchen von 6 Jahren an Augenentzündung. Durch die Beband⸗ lung desselden seitens des Augenarztes Dr. Hirsch⸗ berg wird die Krankheit zu meinem Bedauern anstatt besser, immer schlimmer. Da ich nun schon seit einigen Jabren Ihren Königtrank in meiner Familie eingeführt habe und derselbe in mehreren Fällen, namentlich bei Fieber und Appetitlosigkeit, sich sehr gut bewährt bat, so will ich vetsuchen, ob derselbe sich nicht auch bei der Augenentzündung durch lauwarme Um⸗ schläge bewährt.(Bestellung.)— Freimann, Köpnickerstr. 46, III. Erfinder und alleiniger Fabrikant: Hygisist(Gesundheitsrath) Karl Jakobi in Berlin, Friedrichs straße 208. 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Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: 5 Ochsenfleisch pr. 8 22 kr., Saane kt. Kuhfleisch, gem. 19„Kammstück 1 Nindfleisch, gem. 19„ Leber- u. Blutwurst 24 Hammellleisch 20„ Bratwurst 2 Keil und Carre 22„Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 20„I Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre 22„ Dörrfleisch 28 Nierenfett 24„ Schinken 28 Hammelsfett 18„Schmalz, ausgel. 32„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei Joh. Hanstein III. Kuhfleisch“ gem., 20 kr., Rindfleisch, gem., 20 kr., Nierenfett 20 kr. — Bei K. Neuhof Kubfleisch, gem., 20 kr., Rindfleisch, gem., 20 kr.— Bei Ph. Windecker Kammstück 24 kr., Schwartenmagen 30 kr.— Bei E, Engel und Adolph Engel Schmalz ausgel., 30 kr. bei K. Friedrich 28 kr. — Bei W. Heß und K. Friedrich Kammstück 22 kt.; bet J. Wind's Wittwe 24 kr. Für Bad Nauheim: Ochsenfleisch pr. J 22 kr. Schweinefleisch pr. 23 kr. Kuhfleisch, gem. 20 Leber⸗ u. kee * „ ungem.—„Bratwurst„ ammelfleisch 20„ Schwartenmagen 28 Keil und Carre—„ Cervelatwurst 48„ Kalbfleisch 24„ Fleischwurst 28 Keil und Carre—„Geräucherter Speck 32„ Nierenfett 24„ Dörrfleisch— Hammelsfett 16„Schinken 30 Schaaffleisch—„ Solperfleisch„ Schmalz, ausgelassen 36 kr., unausgelassen 32 kr. Ansnahmspreisen Bei Sam. Löb Kuh⸗ und Rind⸗ fleisch 19 kr.— Bei W. Bieler Kalbfleisch 22 kt., Hammelfleisch 24 kr.— Bei Löb Hirsch Kalofleisch 20 kr., Hammelfleisch 18 kr.— Bei D. Fritz Leber⸗ und Blutwurst 24 kr.— Bei H. Klinkerfuß Fleisch⸗ wurst 30 kr.— Bei W. Krauch Wittwe Schweine⸗ fleisch 21 kr., Schinken 23 kr., Leber und Blutwurst 24 kr., Schwartenmagen 24 kr., Bratwurst 28 kr., Schmalz, ausgel. 30 kr., unausgel. 28 kr. Für Bu tzb ach: Ochsenfleisch pr. F 22 kr. Schweinefleisch pr. g 22 kr. Kuhfleisch, gem., 19 Leber- u. Blutwurst 24„ Rindfleisch, gem., 19„ Bratwurst 20 Hammelfleisch 20„Schwartennagen 28„ Keil und Carre—„(Geräucherter Speck 36„ Kalbfleisch 20„ Dörrfleisch 303 Schaaffleisch—„ Schinken 30 Nierenfett 24„Schmalz, ausgel. 30. „ Hammelsfelt 1s„Schmalz, unausgel. 28 Weiße leinene Caschentücher,* 11s gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, — Nr. Organis zwischen Older sd De anzeige Juf. ⸗9 Set. Ronneb in dat Nr. 11 Ju.