Dienstag den 30. Juli. 88. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Znutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. hier deren Einnahme-Dekretur. 2) Oppershosen 2 fl. — 7 Jürgermeister Reitz zu Södel. Facob Wißler zu Butzbach. Hürgermeister Möbs von Nieder- Mörlen. ouis Vogt von Butzbach. fl. 59½ kr.— 4) Nieder⸗Mörlen 6 fl. 293% kr.— 5) Ober⸗Mörlen 5 fl. 12¾ kr.— ) Rödgen 29½ kr.— 7) Schwalheim 39½ kr.— 8) Fauerbach v. d. H. 4 fl. 8 kr.— ) Hoch Weisel 23½ kr.— 10) Langenhain 17 kr.— 11) Münster 25 kr.— 14% U kr.— 13) Ostheim 2 fl. 29½ kr.— 14) Rockenberg fl. 44½ kr.— 15) Assenheim 5 fl. 26½ kr.— 16) Dornassenheim 1 fl. 39½ kr.— Zur Kenntniß der Kreisangeherigen wird hiermit gebracht, daß der gestrigen Sitzung des Bezirksraths des Kreises Friedberg zu f Mitgliedern und Ersatzmännern der Einschätzungscommission I. Ab— heilung erwählt worden sind: I. Für den Steuercommissariats-Bezirk Butzbach als Mitglieder: Sürgermeister Küchel zu Butzbach. fentamtmann Mengel zu Griedel. Er satz männer: bammerherr Freiherr W. Löw von und zu Steinfurth zu Ziegenberg. Amtlicher Theil. Zetreffend: Die den Gemeinden zukommenden Feldstrafen von der 6. Pertode 1871, Von der 6. Periode. r II. Für den Steuercommissariats-Bezirk Friedberg. Bürgermeister Stoll von Nieder- Wöllstadi. Bürgermeister Schmidt zu Reichelsheim. Kaufmann und Agent Louis Winhe im zu Friedberg. Ersatz männer: Gewesener Bürgermeister Best von Bruchenbrücken. Bürgermeister Geibel von Bönstadt. III. Für den Steuercommissariats⸗Bezirk Büdingen. Oekonom Johannes Mai von Staden. Friedberg den 26. Juli 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Friedberg am 24. Juli 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen in Abdruck das Verzeichniß der Ihren Gemeinden zukommenden Feldstrafen aus obiger Periode unter zem Auftrage mit, die Beiträge in Einnahme zu dekretiren und für Controlirung zu sorgen. Auszug aus dem Verzeichniß über Feldstrafen. Trapp. 1) Bönstadt 53¼ kr.— 2) Bad⸗Nauheim 3 fl. 23½ kr.— 3) Dorheim 17) Friedberg 7 fl. 4¾ kr.— 18) Melbach 4 fl. 40 kr.— 19) Nieder⸗Florstadt 6 fl. 20 kr.— 20) Nieder⸗Rosbach 3 fl. 59¾ kr.— 21) Ober⸗Rosbach 7 fl. 37 kr.— 22) Ober⸗Wöllstadt 4 fl. 14½ kr.— 23) Butzbach 3 fl. 31 ½ kr.— 24) Kirch⸗Göns 2 fl. 73/ kr.— 25) Nieder⸗Wetsel 20 kr.— 26) Pohl⸗Göns 35 ½ kr.— 27) Staden 15 kr.— 28) Reichelsheim 51½ kr. nag. ra p p. Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem Reichsanzeiger werden boffmann, Pr.⸗Lt. vom 2. Großh. Hess. Inf.“ TFegt.(Großherzog) Nr. 116 zur Dienstleistung lei einer Militär- Intendantur commandirt, Eck- orm, Port. Fähnrich vom 3. Großh. Hess. Inf.⸗Regt.(Leib-Regt.) Nr. 117, zum Sec.⸗Lieut. tefördert. -Nach der schon erwähnten, kürzlich ausge gebenen amtlichen Liste über die Verluste der broßh. Division in dem Feldzuge 1870—71 beträgt der Gesammtverlust: Gefallen oder an ü ten Wunden oder Krankheiten verstorben 43 Offi⸗ zere, 1030 Mannschaften, zusammen 1073 Todte. Jerwundet wurden ferner 60 Offiziere und 1460 Mannschaften, zusammen 1520 Verwundete. Als vermißt werden aufgeführt 39 Mannschaften. hiernach ergibt sich als Gesammiverlust an Todten und Verwundeten: 103 Offiziere und 2529 Mann- shaften, zusammen 2632 Mann. — Jn voriger Woche tagte hier der Aus- sguß des Landes- Lehrervereins. Sicherem Ver⸗ tehmen nach bildete den Hauptgegenstand der berathung und Beschlußfassung die Vorlage der Jegierung über die Aufbesserung der Gehalte der Volksschullebrer. Artikel 1 dieser Vorlage, die sauptbestimmungen enthaltend, wurde einstimmig as die Interessen der Schule, der Lehrer und erung und Ständen in dieser Beziehung zu ener großen Zahl der Gemeinden in hohem Grade gäbigend erklärt, und der Beschluß gefaßt, sofort ne außerordentliche Generalversammlung zu be⸗ tasen, um derselben die Schritte, welche bei Re- thun seien, zur Berathung und Beschlußfassung 38 Todesfälle jährlich. Berlins Sterblichkeits⸗ zu unterbreiten. Berlin. Die„Spener'sche Ztg.“ schreibt: Wir haben leider unsern Lesern mitzutheilen, daß hier die ersten drei Fälle von Erkrankung an der Cholera, und zwar in einem Hause unter den Linden angemeldet sind. Während die unheimliche Krankheit also jetzt bei uns aufzutreten beginnt, hat sie in Rußland an Kraft verloren. Nur in St. Petersburg ist die Zahl der Todesfälle noch erheblich, es starben dort am 20. Juli 54 Per- sonen. Dagegen sind in Moskau am 19. Juli nur noch 2 Todesfälle vorgekommen, bei einer Bevölkerung von über 500,000 Seelen. haupt ist die Krankheit während ihres ganzen diesjährigen Verlaufes in Rußland vergleichsweise ziemlich milde aufgetreten, etwa Kiew ausgenommen, wo sie während einiger Wochen ziemlich viele Opfer gefordert hat. — Die„Spen. Zeitung“ brachte vor einiger Zeit aus englischen Quellen Zahlen über den Ge— Ueber⸗ sundbeitszustand verschiedener großen Städte, welche in Bezug auf die Sanitäts verhältnisse gerade Berlins wahrhaft erschreckend sind. Es kommen danach auf je Tausend Einwohner nach der Sterb⸗ lichkeit der zweiten Juliwoche: in London 20, Portsmouth 20, Bristol 20, Birmingham 20, Liverpool 22, Manchester 20, Salsord 19, Brab⸗ ford 23, Leeds 23, Shessield 19, Hull 23, Neweastle- upon Tyne 20, Bombay 28(Woche 4.— 11. Juni), Madras 35(24.— 31. Mai), 0 Newyork 35(Woche 15.— 22. Juni). Paris hat 20, Brüssel 21, Berlin 40, Wien 36, Rom gerichtet, ziffer übertraf also die der englischen Städte und von Paris um das Doppelte, und selbst Bombay und Madras im heißen Indien bleiben dahinter zurück. Es sind vorstehende Zahlen allerdings das Resul— tat nur einer Woche, sie müssen also auch hier⸗ nach ihre Würdigung finden. — Die Gesammtausprägung von Reichsgold— münzen stellte sich bis 13. Juli auf 212,120,240 Mark, wovon 203,965,180 Mark in Zwanzig⸗ markstücken und 8,155,060 Mark in Zehnmark- stücken bestehen. — Nach einer Verfügung des Generalpostamts vom 6. Juni v. J. sind Correspondenzkarten mit Mittheilungen solchen Inhalts, welchen offenbar die Absicht der Injurie oder einer sonst strafbaren Handlung zu Grunde liegt, insofern die Postbe— amten dergleichen wahrnehmen, von der Postbe— förderung auszuschließen, oder, wenn die Karten bereits abgesandt sein sollten, dem Adressaten nicht zuzustellen, sondern als unbestellbare Briefsendungen zu behandeln. Derartige Correspondenzkarten kamen sehr häufig vor. Wiesbaden. Der Kaiser traf, nachdem er die Kronprinzessin von Italien in Schwalbach be— sucht hatte, am 27. d. Abends, von einer zahl- reichen Menschenmenge mit Hochrufen begrüßt, hier ein. München. Der Erzbischof von Utrecht hat bei seiner Rückkehr nach Holland von Landau aus ein Schreiben an das altkatholische Actionscomite worin er demselben für die ihm — lll!—.——— gewordene herzliche Aufnahme und die ihm be- wiesene Anhänglichkeit dankt. — Zu dem Journalistentage sind 72 Zeitungen. angemeldet. Bei dem Empfange im Saale des Bürgervereins wurden die versammelten Journa- listen von Fröbel(München) vom dollegsalen Standpunkte, Guggenheimer(München) Namens der Gemeindecollegien und von Kastner Namens der Münchener Abgeordneten zum Reichs- und Landtage begrüßt. Stein(Breslau) dankte für die herzliche Aufnahme in München, welches sich einen hervorragenden Rang unter den deutschen Städten gesichert habe, und bringt ein Hoch auf dasselbe aus. Stuttgart. Ueber die Hieherkunft des deutschen Kronprinzen verlautet jetzt, daß derselbe von Berchtesgaden einen Besuch bei dem König und der Königin in Friedrichshafen machen und dann am Abend des 15. August mit dem König hier ankommen wird. Die Festlichkeiten hier werden nach dem in Friedrichshafen genehmigten Pro- gramm ausgeführt werden, wozu auch Freuden⸗ feuer auf den Höhen und ein Fest im Stadt— garten gehören. Metz. Vor einigen Wochen trat ein junger Mann(Lothringer, in der Umgegend von Pont— 3 Mousson zu Hause) als Einjährig-Frei- williger in das hiesige vierte baperische In- fanterie-Regiment ein. Wie man hört, dürfte derselbe in Kürze mehrere Kameraden erhalten. Ausland Oesterreich. Wien. Die„N. Fr. Pr.“ zieht aue„dem Besuch, welchen der Kronprinz Kriegsminister 5 g Nationalgarden aufgefordert, wegen des schlechten gegenseitigen Verkehrs zwischen dem Kaisor und Standes ihrer Bewaffnung die Waffen zu depo⸗ der Kaiserin und ihrem Gaste“ kräftige Beweis- niren des deutschen Reiches dem kaiserlichen Hofe zu Ischl abgestattet hat, und aus der Herzlichkeit des gründe gegen die Gerüchte, als ob die Reise des Kaisers Franz Joseph nach Berlin fraglich ge— worden sei. Sie fügt bei, daß„in gut unter richteten Kreisen“ der Abstecher des Kronprinzen Friedrich Wilhelm mit einer Einladung an die Kaiserin, ihren Gemahl bei dem bevorstehenden Besuche des Berliner Hofes zu begleiten, in Ver— bindung gebracht werde. Auch ein Offieiöser der „Karlsr. Zig.“ weiß zu berichten, es seien be— züglich der Reise nach Berlin in der Hofburg Weisungen aus Ischl eingetroffen, welche es zweifellos erscheinen lassen, daß sich die Keiserin in Begleitung des Kaisers dorthin begeben werde. Das weibliche Gefolge werde bereits zusammengestellt. Gastein. Feldmarschall Graf Moltke ist hier eingetroffen. Schweiz. Bern. Ein päpstliches Breve trennt den Canton Genf von der Dibcese Lausanne und erhebt, laut der„Gazette de Lausanne“, den Pfarrer Mermillod, Bischof von Hebron i. p., förmlich zum Bischof von Genf. Frunkreich. Paris. Die Verhandlungen der Regierung mit dem Hause Rothschild und der Bank von Paris sind zum Abschlusse gelangt. Die Contrahenten haben einen Vertrag unter- zeichnet, wonach Rothschild und die gedachte Bank der Regierung 700 Millionen Franken in Tratten auf das Ausland zum jetzigen Wechsel-Course in dem Zeitraume vom Schlusse der Subseription bis zum Jahresschlusse zusichern. — Zur Zeichnung der großen Anleihe sollen 500 Millionen für Wien, 500 Millionen für England, 250 Millionen für Berlin, 250 Mil- lionen für Belgien, 1000 Millionen für franzö⸗ sische Bankiers und 1000 Millionen für das Publikum reservirt werden. — Wie der Pariser Correspondent des„Daily Telegraph“ aus bester Quelle erfährt, wird Mar- schall Bazain's Prozeß nicht vor dem 1. October seinen Anfang nehmen. Die Namen der Mit- glieder des Kriegsgerichts werden erst wenige Tage vor dem Beginn des Prozesses offiziell bekannt gemacht werden. Es sollen über 200 Be- und Entlastungs Zeugen vernommen werden, und bei Baraguay d'Hilliers sind bereits 3000 auf den Prozeß bezughabende Documente deponirt worden. Versailles, 28. Juli. Die Nationalver⸗ sammlung hat in ihrer beutigen Sitzung mit 311 gegen 265 Stimmen das ganze Gesetz, betreffend die Besteuerung der Rohstoffe, angenommen. Es wurde sodann in der dritten Berathung des Militär⸗ gesetzes fortgefahren, welches bis Art. 43 ge- nehmigt wurde. — 27. Juli. Die Nationalversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung das Militärdienstgesetz in dritter Lesung angenommen. Großbritannien. London.„Daily News“ veröffentlicht ein Telegramm aus Rom, wonach der Papst die englischen und irischen Bi— schöfe angewiesen hätte, gegen etwaige Priester— verfolgungen in Hirtenbriefen zu protestiren. Italien. Rom. Bezüglich des Attentats gegen den König Amadeus scheint man hier einen wichtigen Fang gemacht zu haben. Es wurde nämlich ein Franzose, Monsieur Jacques, ein früherer Benediktinermönch, verhaftet, der von hier aus für mehrere französtsche klerikale Zeitungen correspondirte. Derselbe hatte mehrere Stunden, bevor das Attentat gegen den König verübt worden war, auf dem Telegraphenbureau angefragt, ob Nachrichten über ein Attentat gegen König Amadeus angekommen seien. Er ist einem langen Verhör unterworsen worden; man weiß aber bis jetzt nichts über den Ausgang desselben. Spanien. Madrid. Amtlich wird ge meldet: Oberst Arrondo schlug und zerstreute die über 1000 Mann starke Carlistenbande Castell's. Die Carlisten verloren 13. Todte und 35 Ge— fangene. Die geschlagene Bande Seball's verlor 3 Todte und mehrere Verwundete. Donaufürstenthümer. Bukarest. Der hat durch einen Tagesbefehl die Die Deponirung der Waffen erfolgte hierauf überall mit der größten Ruhe, wodurch die Opposition, welche Ruhestörungen herbeige— wünscht hatte, in ihren Erwartungen getäuscht wurde. Groß⸗Linden. Wir haben über einen sehr bedauer— lichen Unglücksfall zu berichten. Eine junge Braut, die mit ihrem Verlobten und anderen Angehörigen ihrem zu— künftigen Wohnorte einen Besuch abstatten wollle, ist das Opfer einer Unvorsichtigkeit geworden. Als die Abreise Morgens 4 Uhr vor sich gehen sollte, und sie bereits als die Letzte das Zimmer verlassen hatte, erinnerte sie sich, daß die Petroleumlampe noch zu löschen sei. Sie kehrte rasch zurück, und kurz darauf verkündigte den außen Har— renden ein gellender Schret ein Unglück. Der Verlobte stürzte ihr rasch nach und fand seine Braut in bellen Flammen stehend. Die Peiroleumlampe war während des Löschens explodirt und hatie schon in der kurzen Zett ent— setzliche Verheerungen an der Unglücklichen angerichtet. Trotz der Geistesgegenwart des Bräutigams, der das Feuer an ihrem Körper durch Ueberwerfsen seines Rockes erstickte und sich selbst dabei arg verbrannte, liegt sie in einem schauderhaften Zustand darnieder, und es wird sehr an ihrem Aufkommen gezweifelt. Neuere Nachrichten melden den Tod der Unglücklichen. Gießen. Seit einigen Tagen ist die hiesige Polizei mit Führung einer Voruntersuchung beschäftigt, welche zu den größten gehört, die man in der neueren Zeit hier erlebt hat. Dieselbe hat nämlich ergeben, daß mehrere Fabrikarbeiterinnen aus Großenlinden seit Jahren in der Gail'schen Wollfabrik eine sehr große Menge Garn und Wolle gestohlen haben. Das meiste gestohlene Garn haben einige Hehler aus Großenlinden, Langgöns und Holzheim gekauft, die damit in der Umgegend einen Handel trieben. Die Töchter einiger Familien haben allmähltg so viel ge— stohlen, daß die Mütter ihren Kaffee beim Holz gestohlener Spulen kochen konnten. Bis jetzt hat die Polizei 17 Per- sonen eingesteckt, die Zahl der Schuldigen wird sich aber noch vergrößern. Die Zahl der in den benachbarten Dötsen Großenlinden, Langgöns, Holzheim, Grüningen, Garbenteich, Leihgestern ꝛc. vernommenen Käufer wird sich bereits über hundert belaufen; aber es wird nicht möglich sein, die Namen der vielen hundert Käufer sämmtlich zu ermitteln. Frankfurt. Aus der Buchdruckerei von Mahlau und Walsdschmidt ist soeben eine Arbeit hervorgegangen, die wohl zu den seltensten und im Format zu den größten der Buchdruckerpresse zu zählen ist. Im Auftrage des Vereins deutscher Gasthofsbesitzer, der hier und in Cöln Centralbureaus hat, fertigten dieselben ein Tableau an, welches ca. 700“ groß ist und die Namen und Firmen jämmelicher Gasthossbesitzer, nach den Städten alphabetisch geordnet, enthalt. Das Tableau, von einem eleganten Holzrahmen umgeben, ist eine Zierde der Gastzimmer der deutschen Hotels und soll dem reisenden Publikum als Richtschnur dienen. Dasselbe ist bereits hier im Gasthof zum Holländischen Hof ausgcestellt. Frankfurt. Hiesige Handwerker hört man b lebten Zeit darüber klagen, daß sie bei Zahlungen du Zwanzig⸗Markstücke, deren Werth auf 11 fl. 40 kr. normim ist, entsprechend einer anderen, allerdings schon altem Unsitte bei Zahlungen mit Gold, um sechs Kreuzer höher nehmen sollen, als sie normirt sind.* Wiesbaden. Die hiesigen Droschkenkütscher haben vor einigen Tagen sämmtlich ihre Fahrten eingestellt, weil sie sich einem neu erlassenen Reglement der Polizeibe⸗ hörde nicht fügen wollten. Es sind hierdurch gerade augenblicklich auf der Höhe der Saison und bei dem un⸗ gemein großen Fremdenverkehre für unsere Badestadt recht fatale Zustände geschaffen, die sehr störend in allen Veikehr eingreifen. Man hofft jedoch auf baldige Abhülfe zum Nachtheile der strikenden Kutscher. Es ist nämlich ein Hr. Salomons von Berlin um die Concesfion eingekommen, Droschken-Fuhrwerk in Wiesbaden zu stellen. Er ist bereit, in kürzester Zeit 200 elegante Droschken zu liefern und will sich den bestehenden neuesten Bedingungen unterwerfen. Die k. Regierung hat darauf sofort dem Herrn Salomons die Concession zum Betrieb des Droschken⸗ Fuhrwerks in Wiesbaden ertheilt und die k. Polizeibireelion beauftragt mit demselben einen Vertrag abzuschließen. Mainz. Einem Rangirer auf der Ludwigsbahn fuhr am 25. Abends der Zug über beide Beine und zerquetschte dieselben auf furchtbare Weise. Der Mann ist aus Gun⸗ tersblum, aber hier wohnhaft. 712 Vom Nhein. Größere wissenschaftliche ꝛc. Ver⸗ sammlungen finden in diesem Jahre statt: 12. bis 18. August. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Leipzig.— 18. bis 25. August. Der deutsche Ge⸗ nossenschaftstag zu Breslau.— 20. bis 30, August. Achter internatsonaler statiftischer Congreß zu Petersburg. — 26. bis 29. August. Volkswirthschaftlicher Congreß zu Danzig.— 30. und 31. August. Deutscher Juristen⸗ tag zu Frankfurt a M.— 2. September. Internalionaler Verein für Krankenpflege im Frieden und im Kriege (Albert-Verein) zu Dresden.— 20. bis 22. September. Congreß der Allkatholiken zu Köln.— 22. bis 29, Sep tember. Versammlung der deutschen Land- und Forst⸗ wirthe zu München.— 24. bis 26. September. General⸗ versammlung des nord- und süddeutschen Apotheker Ver⸗ eins zu Franksurt a. M.— 1. bis 3. October. Deulscher Protestantentag zu Osnabrück. Vom Rhein. Am Samstag, 20. d., Morgens zwischen 6 und 7 Uhr brach in dem Orte Weisel bei Kaub Feuer aus und verzehrte daselbst innerhalb 2 Stunden 50 bis 60 Gebäude, darunter 25 Wohnhäuser. Aus Tauberbischofsheisn wird geschrieben: Wie jedes Jahr, so gehen auch heuer wieder täglich Wagen hier durch, schwer beladen mit großen Kufen voll Heidelbeeren. Ihr Bestimmungsort ist ein würtembergisches Nachbardorf. Dort werden sie gekeltert und geht ihr Saft mit anderen Beisätzen als„Rebenblut“ oder„Weinfarbe“ weitbin, um von Weinhändlern zum Färben des Weines gekauft zu werden. Mancher Weintrinker schkürft mit Behagen seinen Rothwein in der Meinung, die Hochsonne Bordeaux“, oder der milde Oberrhein habe in geröthet, während er seine Farbe dem tannenreichen Odenwalde verdankt. Frankreich. Der geheime Plan des Generals Trochu. Bei der letz en Festlichkeit in Neuilli producirte ein Individuum eine Art Panorama. Dort sah man die Schlacht von Froschweiler, da das Gefecht von Weißen⸗ burg, weiterhin das Bombardement von Straßburg. End— lich erblickte man über einem Vergrößerungsglas die Auf⸗ schrift:„Plan des Generals Trochu.“ Dte Neugierigen, deren eine große Zahl vorhanden ist, treten begierig heran und sahen— Nichts. nl 1 4 D. Frankfurt a. M., 2. Juli.(Bötsenwoche vom 22.— 27. Juli.) Die heute ablaufende Vörsenwoche kann wohl als die bis jetzt geschäftsloseste dieses Jahres bezeichnet werden. Keins von all den vielen Effecten, welche unser Courszettel ausweist, hatte sich eines besonders umfangreichen Verkehrs zu erfreuen, und obwohl die Grund⸗ tendeuz eine feste war, blieben Umsätze doch in den engsten Grenzen. Dies gilt selbst von den Haupispeculations⸗ Effecten, in welchen nur Transactionen für den bevor⸗ stehenden Ultimo stattfanden. Creditactien gewannen gegen die Vorwoche 2 fl., wohl weil die Creditanstalt bei der franz. Anleihe stark bettzeiligt ist. Staatsbahn bleibt auf dem Nivegu vom vorigen Samstag, trotz der Minderein⸗ nahme von einer Viertelmillion, aus Anlaß eines Gerüchts, daß sie die Franz-Josephbahn kaufen wolle. Lombarden blieben ganz vernachlässigt und lavirten beständig zwischen 218½— 219% hin und her. Oesterreich. Nationalbank büßt 4 fl. ein. Oesterreich. Bahnen noch weniger belebt als in der Vorwoche. Elisabeth, Alföld, Nudolf gaben 1—2 fl. nach. Raab⸗Grazer dagegen gewannen hier wie in Wien 1 fl. Von deutschen Linien besserten sich alte bayr. Ostbahn und hess. Ludwigsbahn, letztere soll, wie man sagt, vom Staat angekauft werden. Banken erfreuten sich in der-ersten Wochenhälfte etwas belebteren Geschäfts, namentlich Darmstädter, welche 1½ fl. höher gingen. syrkf. Bankverein und deutsche Vereinsbank dagegen gaben 1½% ab. In Loosen und Prioritäten war das Geschäft ein äußerst limitirtes und Course reagirten. Vom Staats- papieren stand neueste franz. Anleihe obenan, die in Form von Prämien für Subseribtionsresultate gehandelt und anfänglich mit 1 Fr. 50 bezahlt, später aber zu 30 und dann wieder zu 30 Cts. abgegeben wurde. Oesterreich. Renten flau und nachgebendͤ. Süddeutsche Fonds fest. Russen besser, ebenso Schweden. Amerikanische Staaten bonds ziemlich sest, Prioritäten größtentheils weichend, nur California- Pacific schließt 1% besser. * Sone Seien. * 13 err 5 i Versteigerung. . 8 8 Möbel- erk 8 W 1 re V ad- Nauheim. Mö el- Ver auf. e meier Johannes Wetzstein daher gehörendes g; 2 ä i ls am Grundfiuck: 2073 9— 10 Morgen in der Nähe 2063 Der unterzeichnete läßt am Freitag, a n 0 895 8. e e eee, be Seeg ge eee N— W 2 1 915 8 tee Moinler berge gelegenes Land sind unter haufen; 4 Tische, 3 Betten, 2 Dutzend Stühle, 2 Schränke, d en e süd legen baer werden erthor, günstigen Bedingungen zu verkaufen. 2 Canape, 4 Spiegel, 2 Waschtische und sämemtliches Sn öffentlich meifibietend versteigert werden. 8 9 5 1 Kü I 6 Seen Friedberg am 28. Juni 1872. Nähere Auskunft wolle man bei der Küchengerätbe u. s. w. 2 n n Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Exped. d. Bl. erfragen. * Foucar.— 2 S 1. 8 0 2 e Domänenversteigerung, waigluhe Bohrkohlen n 8. N 0.* 6 3 1930 für Ofen⸗, Derd⸗, Kessel⸗ und Maschinen⸗Feierung 5 bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg.[bei Abnahme von mindestens 20 Etr. an der Bahn 1935 Der am 5. August d. J. bestimmte Verkauf des] genommen à 38 kr. pr. Ctt. Beflellungen sind 8 Tage , Minerafbrunnens nebst dazu gebörigen Gebäulichkeilen] vorber bei mir einzureichen. 8 5 r e zu Bildel, wie solche in Nr. 63 dieses Blattes aus⸗ Ph Dan. Kümmich. 8 da idee führlich beschrieben waren, wird hiermit in Erinnerung 5 8 a gebracht. 5. S Y Irtedberg den 15. Juli 1872. le Ar en u 4 . tur g N Großherzogliches Rentamt Friedberg. — ken d ist Reflektanten Gelegenbeit geboten mit Deren Nr. 29. 25 f —* ö 0 0 weniger als der Hälfte dieses Preises sich ein Oeffentli ch e La dun g. Inhalt. Die Diamanten der Großmutter. Er- schönes dauerhaftes Inßrument anschaffen zu 8 zäblung von Levin Schückeng.(Schluß.)— Ein Marschalls[ e können ern Fate Ain Nee Nac des] der Presse, Mit Max Friedländer's Portratt. 2 a ö dn n ran Klein 11. von Wohnbach, Friedericke, ge.]— Meine Kindbeit. Von Goltfried Kinkel.(Geschrleden„FSC N orene Heeb, wird biermit auf diesem Wege eröffnet, daß] Winter 0 imd G agu. Ne e J. 2 FFCCCCCCCCCCb 8 1 ihr Ehemann wegen ibrer, angeblich bereits vor mehreren] Des Reiches„erster“ Baumetsser. Von J. p. Mit *. Jahren erfolgten böslichen Ensfernung am 20. l. Meine Ludwig Bobnfledt'e Portrait und zwei Abbil⸗ 10 3 1 5 C ch tü i 75 d Werse 5 u Hunt offen 1 75 dungen: Das Portaldesdeutschen Parlaments k K kinene 0 en l kl, bent Klage au escheidung erboben habe und daß sie si kbäudes— agçade des deutschen Par 8 aauf dieselbe so gewiß binnen 3 Monaten, von heute Ia eee bon eden Mön dt 115 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, an gerechnet, zu erklären babe, gegenfalls der Indalt— Biätter und Blüten:„Gerssäcker it dal“ Von Aermel, Herrenkragen, Vorhemden, der Klage für eingestanden angenommen und unter] Theodor Müller.— Die Wahrheit von der Kanderner Kragen-⸗& Manschettenknöpfe, Hosen⸗ Mozart⸗Flügel . 2064 in Mabagonibolz, 7 Oct., nur wenige Jabse gebraucht, stebt enorm billig zu ver⸗ kaufen in Hanau, Lindeustraße Nr. 5, nahe am Neuf. Marktplatz. NB. Der Ankaufspreis war 800 fl. und e 8 Ausschluß mit Einreden weiter, was Rechtens, erkannt Affalre.— Nichte Neues unter der Sonne,— Lehren 25 8 e. 1 werden wird. 1 Jesultismus.— Oskar Pletsch.— Zur Nachricht. er, Metzingen sowie Myrten⸗ 2„Hungen den 30. Juni 1872. kränze bei Friedrich neben der Post. 32* 1 Groß yerzogliches Landgericht Hungen. N 3 15 30.—* 2 2—.— ae le. an Cellariu o. Ein geräumiges Logis r pet. 5 5* F Inhalt: Eine Leidenschaft. Erzähtung von C. i R 0 18 8 L cste. Du Arbeits ⸗Versteigerung. Werder.— Wild⸗ Wald- und Waldmanns bilder. Nr. 35. 7 25 e 1 0 2 3 5 Der Panther Europas. Mit Abbildung: Der Luchs eine stille Familie zu vermi. 0 u erfta * 1. ln eee ee auf dem Rebwechsel. Origtnalzeichnunz von Gude bel der Exper. d. Bl. i n ö; in] Hammer.— Das deutsche Damaskus.— Ein Tag de 8 26 8 e ee e eee Kalsers. Von* Porn.— Erinnerungen aus altert Ein erfahrener ückerbursche n 8 Affe tis 27 Zul 1872 a Zeit. 1. Ein Egg mit Goetbe auf der Dorskirchwelh. 2„5. Der Bezirksbauaufseher 8 0 S n 0 1 2078 8 gegen Laben Lohn dauernde Arbeit. Näheres . 1 5 bei der Exped. d. Bl. 5 r i een 2 1.. fahrt des Grafen Sandor in Ofen. Nach dem l a 1 g L Feitelben 1 Okialnalbilde- von- G. Prestel.— Gerstäcker's ethno 1 1 2% 21. B e kannt m a ch 1 graphische Sammlung.— Für die Ueberschwemmten in M 5 1st 2 560 un 2074 Es soll der Versuch gemacht werden, ob sich[ Böbmen.— Stein- Feier. Mit Abbilrung! Denkmal uh steine an Ni wieder ein Privatmann zur Herstellung und zum Belriede für Freiherrn von Stein bet Nassau, Nach 263 Friedr. Holl in Worme. n le einer Bade Tnstalt im hiesigen Teiche, wle sie bereits einer Photographle. un Ertagtt tin gorhanden gewesen, bereit finden läßt. A e Binderungel& Schimpff in Friedberg empfehlen—— rt Serbeaur 4 keflectxende Prspate wollen uns solches di Aft fich zu geneigten Aufträgen. Keine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung als n zum 10. k. 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Fickert, Berlin, aller Art, sowie Kreuze, Schrlft⸗Tafeln, 2 2013 Wallstraße Nr. 23. 17 8 5 9 Rollen, Bücher ꝛc., auch schöne israel. 8 S Grabsteine sind stets auf Lager. 1 5 e 0 8 8 Friedberg. 2* Obne Meriein, 25 0 al elm 3„ Melchior Boll, 5 1 a 1 Bel Bindernagel& Schimpff in Frtedberg 2 4 8 8— 1972 Steinmetz. t gen und Nauheim ist vorrätig 2— 82 N 5 7 e Neuster 85 8 othe er Beramann's n e ben 88 Ole soeben erschienene Nr. 44 enthält: 88 9 a 0 5* 15 En. 1 lan r. olizetnovelle von F. Chr. B. Avs, Lalle⸗ Gichtwatte per Paket 18, 30 kr., „ QAuschen⸗ ee e e e, dee. bel d e 0 wart. II. Ein Gesandter des Königs von Preußen in Eispomade„ Flacon 18, 27, 36 kr., ae, en Arn Inneraftika. Von Gehrbard Roblfs. Mit Portrait Barttinktur,„ 36 kN, 7, 5 1 Dienst Dr. Nach kigal' d,. Unglüdliche inder. Pädagogische Theerseife„ Stück 18 kr. 1 4 Jommer- 4 6 l ö Skizzen von Ernst Slötzner. V. Die Blinden und 1317 empfiehlt Ph. Dan. Kümmich. aubstummblinden.— Tagebuch aus der Belagerung 5 Straßburg. Von Max Reichard.(Fortsetzung.)— 7. 2——— 1 115 1 für die Am Famtlientische: Das Denkmal des Freiherrn vom b. ˖ E U eee 2 Steln. Mit Abbildung.— Kleine Zeitung der Lieb⸗ N e ee t Din gegend, Mittel Rheingeg * en, habereten und Kurtositäten. Mit 4 Illustrattonen. f 1 i 6 in Schachteln J 2 und 3 kt. empfeblen * ee 0 asi ö Preußen. ellungen empfeblen sich n 1 l „ bHessen, Nassau, Frankfurt, Rhein-Preuß u r 8 Schimpff in Friedberg Bindernagel& Schimpff. eee e, Preis 6 kr. ö 11 1 2 Staats⸗ und Gemeinde-Obligationen Das dies jqäbrige Geld-Scheibenschießen zu Friedri bei meinem Hause abgehalten. und aufmerksamste Bedienung und eine angenehme Unterhaltung versprechen. Friedrichsdorf. C. A. Foucar. Lundwirthschaftlicher Consumberein Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) Stein kohlen. 2065 Die nächste Steinkohlenbestellung bei der Zeche, mit welcher wir in Geschäftsverbindung stehen, sol am 15. August d. J. erfolgen. Mitglieder, welche sich betheiligen wollen, haben ihre Anmeldungen bis zum genannten Tage einzureichen. Die Waareneinheit ist ein Waggon. Die Anzahlung hierfür 17 fl. 30 kr. Die zuletzt erhaltenen Kohlen waren von vorzüglichster Qualität. Der Preis stellt sich loco Bahnhof Friedberg oder Nieder- Wöllstadt auf 36 kr. per Centner. Die Lieferung erfolgt nach Wunsch bis Dezember d. J. Der Direktor Der Secretär Haas. Lang. Anzeige. 2069 Vom 1. August an wohne ich Liebfrauenberg 35(Gebrüder Hoff). Eingang in der Bleidenstraße. Sprechstunde: 3 bis 5 Nachmitt.; unentgeltliche Rathsertheilungen von 8 bis m9 früh. Dr. H. Rehn, Spez. ⸗ Arzt für Kinderkrankheiten. Frankfurt a. M. egenschirme, 63 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. hsdorf 2068 wird Sonntag den 4. und Montag den 5. August auf der neuen Schieß platz Anlage Indem ich mich beehre alle Freunde des Schietzens und des geselligen Vergnügens freundlichst einzuladen, kann ich allen mich beehrenden Gästen die beste für Friedberg und Umgegend. 4) Die Productenbörse in Frierberg, Referent: Berg⸗ rentmeister Nebhuth. 0 3 5 Der Vorfitzende: Der Schriftfühter; Rü cee Haas. Im gedeckten Felsenkeller des Hrn. G. Philippi. (Gesellschaft des Thalla-Theaters in Darmfladt.) Dienstag, 30. Juli 1872: Zum Benefiz für Frau Auguste Weinstötter. Die Verichwörung der Frauen Jesuiten⸗Räuke. Historisches Lustspiel in 5 Acten von Arthur Müllek. Es ladet ergebenst ein* 1 Direktor Grünwald. 2079 Bad Nauheim. 2075 Mittwoch den 31. Juli hält der hessische Apotheker⸗ verein seine Jahresversammlung dahier ab. Erbsen, 2042 bester Qualttät, bei M. D. Loeb. Zwei Gebrau Treber 2071 können abgenommen werden bet Bierbrauer Georg Steinhäußer in Friedberg. 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Heinrich Walther, Musiklehrer. 0 Ber iedb 80 Theater in Friedberg. 2076 Wir find zu gutmüthig, um Jemanden elwas Böses ernstlich wünschen zu wollen, den Wunsch aber können wir nicht unterdrücken, daß der„Knußnacker“ vom Samssag Abend in der—»Mollochei“ ger wenn er nicht seldst vorziehen sollte mit einer„Za mme r⸗ kofe“ dahin zu eilen, wo der Pfeffer wächst. 13 Mehrere Theaterbesuchek. FJaat-Erbsen 2072 in guter Qualität sind biutg zu haben bei May 8 Oppenheimer. —— n Kirchen buchsauszüg Evangelische Gemeinde. Beerdigte: 21. Juli. Wilhelm Emil Schröder, Söhnchen des Gerbers Wilh. Schröder aus Halberstadt, F am 19. Juli. 23. Juli. Anton Stein, Söhnchen des Johannes Stein aus Ober⸗Ohmen, alt 1 Jahr 10 Monate 23 Tage, am 22. Jult. 27. Juli. Regine Reuß, Töchterchen des Mechanikus Konrad Karl Reuß, alt 5 Jahre 1 Monat 14 Tage, am 25. Juli. 5 27. Juli. Elisab. Zimmermann, geborene Bernges, Ehefrau des hies. Bürgers und Weißbindermeisters Joh. Pp ilipp Zimmerman, alt 72 Jahre 4 Monate 17 Tage, am 25. Juli. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Dr. Melchior. rostante Offenbach a. M. erbeten. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. gundwirthichastliches Casuuß 2077 Sonntag den 4. August d. J., Nachmittags 4 5 Uhr, Versammlung zu Friedberg auf dem Windecker' schen Felsenkeller. 11115 1 Tagesordnung. b 1) Ueber Zuckerrübenbau; g 2) Ueber Vertilgung der Unkräuter, Referent: Lehrer Weinel. 3) Ueber Ventllatlon der Stallungen, Referent: Lehrer Rückert; Sommertheater in Friedberg 90 Aufforderung.