burdt u dit Cern ragt gte 8. A gter gtsehten m ah“ 1: Aufihm; den n ee def din en Saen gut lasten derten ugtd, * rvebrt peu d eit Testern. Herz, aum, ente 25 — „ geldener Ile r Mtlettn. Da üdgabt der en gt dit ne 1872. Donnerstag den 29. August. M101. Oberhessischer Anzeiger. — Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. —— Amtlicher Theil. kran meu f Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. Juni d. J. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Freitag den 6. September d. J. und folgende Tage für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche in den Jahren 1852 und 1853 geboren sind; 0 Dienstag den 10. September d. J. und folgende Tage für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche im Jahre 1854 geboren sind, sowie die Angehörigen eines anderen Staates, ma ch un g. welche nach§. 20 der Militär-Ersatz⸗Instruction im Großherzogthum gestellungs pflichtig und in den Jahren 1853 und 1854 geboren sind; Freitag den 13. September d. J. und folgende Tage füt sammtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1855 geboren sind. Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgene 8 Uhr im Lokale der Polytechnischen Schule dahier. Darmstadt den 22. August 1872. Großherzogliche Prüfungs- Commission für einjährig Freiwillige. Der Militär-⸗Vorsitzende. Der Civil⸗Vorsitzende. Pla b st.„ c BAE Betreffend: Den Ankauf von Zuchistieren Berner Race. In den ersten Tagen des September d. J. wird die Commission nach der Schweiz abgehen, welche für den landwirthschaftlichen Ver— ein von Oberhessen und den Verein von Starkenburg Zuchtstiere Berner Race ankaufen soll. Da es wünschenswerth ist, einigermaßen das bestehende Be⸗ dürfniß kennen zu lernen, um danach die Zahl der zu erwerbenden Thiere bestimmen zu können, so fordere ich die Vorstände der Ge— meinden, sowie Privaten, welche die Absicht haben, Bullen Berner nl n m ach ung. (Simenthaler) Race zu erwerben und sich zu diesem Zweck von einer in der zweiten Hälfte des September d. J. abzubaltenden Ver⸗ steigerung zu betheiligen, ungesäumt diese Absicht schriftlich an das Büreau des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen zu Laubach mitzutheilen. Colnhausen am 23. August 1872. Der Vicepräsident des landwirtschaftlichen Vereins von Oberhessen. Dr. Gros. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Martin Jehner und Christoph Hensel von Rödgen, Kreis Friedberg, wurden auf den Feldschutz dieser Gemarkung verpflichtet. Be kann t m a ch ung. In den nächstfolgenden Monaten, September Oktober und November, werden die Tilgungs⸗Renten für 1872 erboden. Zahltage: die gewöhnlichen: Dienstags Großherzogliche Distrikts⸗Einnehmerei Friedberg. a und Don nerffags. Friedberg am 27. August 1872. e m. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie⸗ rungsblatt Nr. 38 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministetiums des Junern, bie Instruction für die Feldgeschworenen betieffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums ider Finanzen, die Organisation der Distrietseinnehmereien betreffend. 0 Dieselbe bringt, nachdem in Gemäßheit Aller⸗ höchster Entschließung die seitherigen Districtseinnehmereien Offenvach, Groß⸗Steinheim, Ober⸗Ramstadt, Nieder⸗Mörlen, Alsfelb und Romrod aufgehoben und die Districtsein⸗ — mehmereien Offenbach 1, Offenbach II, Bessungen, Bad⸗ Nauheim, Alsfeld J und Alsfeld II neu gebildet, sowie mußerdem einige andere Aenderungen der Territortal-Or⸗ ganisation einzelner Distrietseinnehmereien vorgenommen worden sind, eine Uebersicht der Bestandtheile der Distriets⸗ eeinnehmereien Offenbach I, Offenbach II, Bessungen, Bad⸗ Nauheim, Alsfeld 1, Alsfeld II, sowie einiger Aenderungen der Territorial-Organisation einzelner Distrietseinnehme⸗ meien zur allgemeinen Kenniniß. 0 III. Ermächligung zur Annahme und zum Tragen Kines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß lherzog haben allergnädigst geruht: am 8. August dem Kreisarzt des Kreismedicinalamts Bingen, Dr. Menzel, die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S. M. dem Könige von Sachsen verliehenen Er— innerungskreuzes für die Jahre 1870/71 zu ertheilen. IV. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 10. August den Brücckenwärter⸗Aspiranten Philipp Hirsch von Worms zum Brückenwärter bei der Schiffbrücke daselbst zu er⸗ mennen, sowie den Brückenwärter bei der fliegenden Brücke du Oppenheim, Georg Schmitt, in gleicher Diensteigen⸗ Ichaft an die Schissbrücke zu Mainz zu versetzen. V. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die 2. evang. Pfarrstelle zu Nidda, im Dekanate Nidda, mit einem Ge⸗ halt von 908 fl. 32 kr. 3 die 1. evang. Schulstelle zu Dber⸗Eschbach, im Kr. Vilbel, mit einem jährlichen Ge— balt von 452 fl. 33 kl.; bie 1. evang. Schulstelle zu noch 23 evangelische Stellen unter 600, 39 unter Düdelsheim, im Kr. Büdingen, mit einem jährlichen Ge⸗ 700 und 53 unter 800 fl. Jahreseinkommen, halt von 350 fl. Die Präsentation zu dieser Stelle steht dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen zu Büdingen zu; die 2. evang. Schulstelle zu Reichelsheim, im Kreise Lindenfels, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. Das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen von Erbach Erbach zu; die 3. evang. Schulstelle zu Reichelsheim, im Kr. Lindenfels, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. Das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen von Erbach— Erbach zu; die evang. Schulstelle zu Unter⸗Ostern, im Kr. Lindenfels, mit einem jährlichen Gehalt von 303 fl. Das Präsentationsrecht steht dem Herrn Grafen von Erbach⸗Erbach zu; die 2. evang. Schulstelle zu Semd, im Kr. Dieburg, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. 40 kr.; die evang. Schulstelle zu Langstadt, im Kreise Dieburg, mit einem jährlichen Gehalt von 378 fl. Darmstadt. Unterm 26. August wurde der Ober⸗Medicinal-Präsident Dr. Wilhelm Christian Georg Goldmann bei der auf Nachsuchen er⸗ folgten Enthebung von der Stelle eines Directors der Ober Medicinal- Direction in Anerkennung seiner 60jährigen treuen und ausgezeichneten Dienst⸗ führung zum wirklichen Geheimerath mit dem Prädikat Excellenz ernannt. Ferner wurde dem Hofgarten-Director Heinrich Geiger dagier das Ritterkreuz I. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen, und dem Hofgärtner der Hof⸗ gärtnerei Mathildenhöhe Ludwig Göbel der Character als„Hofgarten ⸗Inspector“ verliehen. — um die Minimalgehalte der Geistlichen von 600 auf 800 fl. erhöhen zu können, werden für die evangelischen 14,132, für die katholischen 9,308 fl. angefordert. In unserem Land sind während die Gesammtzahl der mit weniger als 800 fl. Einkommen dotirten katholischen Pfarr- stellen im Ganzen 52 beträgt. — Wie das„Fr. J.“ berichtet, wird des Großherzogs K. H. am 29. d. zum Empfang des deutschen Kronprinzen hier eintreffen und den stattfindenden Truppen⸗Inspectionen beiwohnen. — Die großen Wasserschäden, welche dieses Jahr im Ried zu beklagen sind, haben die Auf- merksamkeit auf diesen Gegenstand gelenkt und werden mehrere große Anlagen einestheils zur Entwässerung, anderntheils aber auch zum Schutz gegen directes Fluthwasser des Rheins zur Folge aben. 5— Seit einiger Zeit wird die Erweiterung des hiesigen Exercierplatzes zu einem Schießplatze für die Feldartillerie des 11. Armeecorps beab⸗ sichtigt, da sowohl die Beschaffenheit des Bodens desselben als auch die Terrainverhältnisse für einen derartigen Uebungsplatz ganz vorzüglich sein sollen. Die Verhandlungen wegen des Ankaufs des hierzu nöthigen Geländes, zwischen hier und Griesheim gelegen, sollen an dem hohen Preise, der für das- selbe gefordert wird, gescheitert sein, und es ist nunmehr, wie man aus sicherer Quelle vernimmt, ins Auge gefaßt, den Schießplatz in der Nahe von Dudenhosen, bei Babenhausen, anzulegen, wo das Terrain wie die Bodenverhältnisse dieselben wie bei Griesheim, der Kaufpreis des Geländes 3 0 N N —— —— * übereingekommen„daß die Fragen, welche etwa von der einen oder der anderen Seite bei der Kaiser Begegnung in Berlin zur Sprache gebracht werden möchten, vorber in rubro mitzutheilen sein würden, und daß über keinerlei Fragen eine im⸗ suchungsrichter auch die Nothwendigkeit anerkannt haben, sich nach Metz zu begeben, um di Waker Schlachtfelder zu besichtigen. 755 2 — Es bestätigt sich, daß Oberst Stoffel seine Entlassung erhalten hat, und zwar durch Ver⸗ dagegen ein bedeutend billigerer ist. Für Unter⸗ bringung der Mannschaften und Pferde während der ÜUebungszeit soll durch Erbauung einer größeren Anzahl von Baracken in der Nähe Dudenhofens gesorgt werden. Bei Realisirung dieses Projects dürfte die Verlegung der hessischen Artillerie nach provisirte Erörterung stattzufinden habe. fügung des Herrn Thiers, nicht wie sonst ül 0 1 Babenhausen, sowie der gesammten Cavalerie in— ueber die bevorstehenden Festlichkeiten ver vom Kriegsminister. Die„Röpublique frangafse“ 8 die Residenz sehr wahrscheinlich sein. 5 lautet, daß am 5 September, dem Haupttage nimmt sich des Obersten an und will nicht glauben, rtl — Wie das„Fr. J.“ aus guter Quelle er- derselben, Vormittags eine große Parade, Nach- daß man sich so ohne Weiteres eines Offiziers i 0 fährt, wird die„Main ⸗Zeitung“ in nicht ferner mittags ein Galadiner im königlichen Schlosse, entledigen werde, welcher unstreitig dem Lande 1 1 Zeit(man nennt den 1. October als den frag⸗ Abends Gala-Oper und großer Zapfenstreich bei] Dienste geleistet hätte. f 10 1 lichen Zeitpunkt) als solche eingehen und durch Fackelschein auf dem reservirten Platze zwischen Großbritannien. London. Ein Tele⸗ 8¹ 1 eine lithographirte Correspondenz ersetzt werden. dem kaiserlichen Palais und dem Schlosse statt. gramm der„Times“ aus Paris bezeichnet das dbu . Auch die„Karlsr. Zeitung“ bringt eine gleich- finden. Es ist für denselben Abend auch eine Gerücht, daß Thiers mit der Vorlegung einen n . e lautende Nachricht. allgemeine Illumination der Stadt in Aussicht ge- neuen Verfassung oder der Auflösung der National- i e Darmstadt. Es wurde bereits gemeldet, nommen, weßhalb der Stadtrath bei den Stadt- versammlung umgehe, als unbegründet. Richtig wi W daß der deutsche Kronprinz am 29. d. dahier verordneten um die Bewilligung der Kosten für sei jedoch, daß er die Bildung einer zweiten F eintrifft, um am 30. und 31. die Inspicirung die Illumination des Rathhauses nachgesucht hat. Kammer vorschlagen werde. 1 78 1 e der Hessischen Division vorzunehmen. Zur würdigen— Es ist dahin entschieden worden, daß die Spanien. Madrid. Die Resultate der 5 i Feier dieses für die Residenz so erfreulichen Er⸗ Bestimmung der Militärersatz-Instruktion, wonach stattgehabten Abstimmung gestatten die Wahl von Ei i eignisses hat nun der Gemeinderath einen feftlichen der nächstälteste Bruder eines vor dem Feinde 270 ministeriell Radikalen, 75 Republikanern und fu M Empfang des Prinzen beschlossen. An einem ge gebliebenen oder an den erhaltenen Wunden ge- 26 Conservativen aller Parteischattirungen als ge⸗ 0 5. eigneten Abende soll ferner dem Prinzen eine storbenen oder erwerbsunfähig gewordenen Sol- sichert zu betrachten. A 900 9„Serenade von den verbündeten Gesangvereinen daten, sofern durch die Zurückstellung den Ange Baponne. Die Behöcden lassen die in den 90 1 17 mit Musikbegleitung dargebracht werden. Auch hörigen des letzteren eine wesentliche Erleichterung Grenzdepartemens lebenden Carlisten interniren.— „ 1 soll bei der Abreise des Prinzen eine Abschieds⸗ gewährt werden kann, vom Militärdienste befreit Amerika. Nach Mittheilungen aus San 1 . f feierlichkeit im Bahnhofe stattfinden. werden soll, nunmehr auch Anwendung auf den] Francisco scheint dort ein Diamantenfieber auszu⸗ 1 e„Friedberg. Wie verlautet, wird des nächstältesten Bruder eines im Kriege oder in sbrechen wie zur-Zeit das Goldfieber, das ja auch 1 Folge der Strapazen des Krieges verstorbenen fin Californien besonders gespukt hat. Es hatte 1 i Großherzogs K. H. schon am 29. August, nach Soldaten it, finden soll. Ei 5 b N 5 1 mehrmonaflichem Aufenthalte dahier, unsere Stadt We begrü. wa hiernach vor- ssich zuerst eine Bergwerksgesellschaft gebildet, die i verlassen und nach der Residenz zurückkehren, handene 1 Reklamationen für bereits in der Nähe der Mändung des Rio Colorado 23 i woselbst man am genannten Tage den Kronprinzen dienende oder noch einzuziehende Militärpflichtige arbeitet und bereits für 100,000 Dol. grohe n 1 des deutschen Reiches erwartet. sollen den Kreisbehörden möglichst bald vorge— Diamanten zu Tage gefördert und bei der kali, 1 N Friedber Nach einer Bekanntmach legt werden. fornischen Bank deponirt hat. Außer Diamanten de i er g. Nach e ekanninechune Fulda. Am 17. Sept. soll dahier aber-Fhat man auf dem Gebiete d ten Gesell⸗ f „ der Großherzoglichen Direction des evangelischen ine Gouftrenz der deutschen Bischöf: man auf dem Gebiete der genann 0 W Prediger⸗Seminars findet die feierliche Herbstent⸗ mals eine Confereaz der 0 chen ischöfe stattfinden. schaft Rubinen, Saphire und Smaragde von nicht der 1 lassung aus dem Prediger⸗Seminar am Mittwoch Als Zweck derselben wird bezeichnet, daß die Bi- geringem Werthe gefunden. Die Smaragde sehen 0 den 18. Sept. l. J., Vormittags 10 Uhr, statt. Mainz. Dem„Fr. J.“ meldet man von hier, daß ein hiesiges Blatt, welches zuweilen nicht schlecht unterrichtet sei, die Existenz von Aner- bietungen andeute, welche der Hessischen Ludwigs⸗ bahn⸗Gesellschaft betreffs Verkaufes ihrer Hauptlinien (Frankfurt Mainz-Bingen und Mainz⸗ Worms) an die preußische Regierung gemacht worden sein sollen. Thatsache scheint es zu sein, daß Ankaufs⸗ unterhandlungen mit der Main⸗Neckar⸗Bahn ein⸗ geleitet und schon ziemlich weit gediehen sind, und die mancherlei Gerüchte über Eisenbahnverkaufs- Gelüste der badischen Regierung dürften auch wohl in Verbindung mit einer Eisenbahnpolitik zu bringen sein, für welche in hiesiger Gegend der Ankauf der Taunus⸗Bahn nur ein erster Schritt war. Berlin. Nach neueren Mittheilungen werden für den Fall einer künftigen Mobilmachung gleich unmittelbar ein oder mehrere Belagerungstrains mit mobil gemacht werden, um dadurch für das Eintreten der Nothwendigkeit einer Belagerung jeden Zeitverlust abzuwenden. a— Zwischen den Mainuferstaaten Preußen, Bayern, Baden und Hessen stehen Verhandlungen wegen gemeinschaftlicher polizeilicher Main⸗Schiff⸗ fahrts⸗ und Flößereiordnung in Aussicht. — Um weitere Verbreitung der Rinderpest zu vermeiden, ist von der preaßzischen Regierung und denen der anderen deutschen Seestaaten die Ein- fuhr und Durchfuhr von Rindern, Schafen u. s. w. aus Rußland verboten worden. Preußischerseite erstreckt sich dieses Verbot auch auf die preußisch⸗ russische Grenze. Um möglich zu vermeiden, daß durch russisches Vieh, welches auf dem Wege über Oesterreich zu uns gelangen kann, die Rinderpest in Deutschlaad eingeschleppt wird, haben die Re— gierungen von Preußen und Sachsen ihre Grenzen auch gegen Oesterreich für die Einfuhr von solchem Vieh verschlossen. — Die erste Rate der drei noch übrigen Milliarden von der Kriegs⸗Entschäbigung wird innerhalb der ersten Septemberwoche geleistet werden. Uebrigens ist nach Maßgabe einiger Blätter ein großet Theil dieser Summe, zwischen 300 und 400 Millionen, bereits in Baar hier eingetroffen und schon zur Verfügung der Regierung. — Wie der„Ung. Loyd“ vernimmt und die „K. Ztg.“ bestätigt, sind die leitenden Staats- männer Ocsterreichs, Preußens und Rußlands schöfe sich über ein gemeinsames Verhalten gegen- über den auf dem kirchenpolitischen Gebiete einge⸗ tretenen und sich weiter vorbereitenden Aenderungen zu verständigen versuchen werden. Essen. Am 22. d. haben hier aus Anlaß des Einschreitens gegen die Jesuiten bedauerliche Excesse stattgefunden. Die Aufforderung der Polizei zum Auseinandergehen wurde mit Steinwürfen beantwortet, und dann kam es zu einem längeren Handgemenge; die Polizeibeamten säuberten Platz und Straßen, wobei von der blanken Waffe Ge⸗ brauch gemacht wurde und mehrere Verwundungen vorgekommen sind. Die Schließung des Collegiums, des katholischen Casinos und anderer Anhängsel des Ordens ist Seitens der Behörde erfolgt. Die Jesuiten mußten ferner auf Anordnung der Polizei die Stadt verlassen. München. Der König stiftete an dem Doppel- feste(Geburts⸗ und Namenstag) eine goldene Verdienst⸗ Medaille für Wissenschaft, Kunst und Industrie für hervorragende Leistungen. Straßburg. General- Feldmarschall Prinz Friedrich Carl, k. H., wird zur Inspection der hiesigen Truppen am 29. d. hier eintreffen und bis zum 4. September in Straßburg verweilen. Ausland. Oesterreich. Wien. Der Kaiser trifft am 1. Sept. in Pest zur Eröffaung des unga⸗ rischen Reichstags ein; am 3. September trifft dort Graf Andrassy ein, um den Kaiser bei der am 4. September erfolgenden Abreise nach Berlin mit dem Sectionschef Hofmann, Hofrath Depont und Sectionsrath Vavrik zu begleiten. Am 5. Sept. trifft der Kaiser in Dresden ein, woselbst er zum Besuche des sächsischen Hofes bis zum 6. Sept. Mittags verbleibt und dann nach Berlin obreist. Gastein. Kaiser Wilhelm hat wegen eines Fußleidens den Besuch beim Kaiser von Oester⸗ reich in Ischl aufgegeben und reist am 28. d. nach Salzburg und am 29. d. nach Berlin. Er entschuldigte sich telegraphisch beim Kaiser Franz Joseph und schickte den Grafen Lehndorff nach Ischl, um bei der Kaiserin sich entschuldigen zu lassen. Frankreich. Paris. Laut„Avenir National“ wird die Untersuchung gegen Bazaine nicht vor Ende dieses Jahres zum Schlusse kommen. Die Zahl der diese Sache betreffenden Actenstücke wächst nämlich tagtäglich, und dann sollen die Unter- 6 übrigens einigermaßen blaß aus. In den letzlen Tagen hat sich mit 10,000,000 Doll. Capital darauf eine zweite und unmittelbar nachher eine dritte Gesellschaft gebildet, um Diamanten zu suchen und die Aufregung soll noch immer im Steigen sein. 5 Newyork Wie der„Agence Havas“ ge⸗ meldet wird, gewinnen die Aussichten für eine Wiederwahl des Präsidenten Grant an Wahr scheinlichkeit. Frankfurt. Die am letzten Sonntage stattgehabte Eröffnung des neuen Anbaues zu dem Feldberghaus hat einen sür alle Theilnehmer höchst befriedigenden, von der herrlichsten Witterung begünstigten, gelungenen Ver⸗ lauf genommen.— Neue Kartoffeln wurden hier zu 2 fl. angeboten. 5 Darmstadt. Seit einigen Wochen herrscht hier die Ruhr wieder in so hohem Grade, daß sich das Kreis · medicinalamt Darmstadt veranlaßt gesehen hat, sanitätische Vorkehrungen anzuordnen. Dieses Mal scheint es die Neustadt zu sein, welche vorzugsweise von der Krankheit heimgesucht ist, und zwar ist es die Capallerie⸗Caserne, welche als Ansieckungsheerd betrachtet werden darf; von der Schwadron des Rittmeisters Follenius soll die Hälfte im Lazareth liegen. Michelstadt. Zimmermann Wegel von Erbach, welcher seine Frau in schauderhafter Weise ermordet, hat sein Leben durch Selbstmord geendet. Derselbe hatte nam⸗ lich dieser Tage bereits versucht, sich die Pulsadern zu durchbeißen, wurde aber noch rechtzeitig entdeckt. Mit der Binde, welche ihm als Verband angelegt wurde, hat sich der Mörder nun erbdrosselt. 5 Mainz. Vom 17. bis 19. Sept. d. J. findet dahier die 5. Generalversammlung der landw. Vereine des Groß⸗ herzogthums statt, mit welcher eine Aussiellung von Vieh, landw. Gerätben und Producten der Landwirihschaft des Obst⸗ und Gartenbaues verbunden ist. Eine Reihe der zur Besprechung gelangenden Themata greift tief in bren⸗ nende Tagesfragen ein, und dürfte daher die Mittheilung der Tagesordnung nicht obne Interesse sein. Dieselbe lautet für den 17. Sepl.; 1) Entsprechen die bestehenden Einrichtungen hinsichtlich der Entwässerung dem Bedürf⸗ nisse der Landescultur im Groß herzogthum und welche Grundsätze können für weitere Mißnahmen im Interesse derselben geltend gemacht werden? Referent: Gutsbesitzer Touchon zu Hohenau. Correferent: Kreisassessor Haas zu Friedberg. 2) Wie kann der Peruguano nach seinem baldigen Aufhören ersetzt werden? Referent: Dr, P. Wagner, Vorsteher der landw. Versuchs⸗ und Auskunftsstation zu Darmstadt. 3) Ueber die Besteuerung der Landwirthschaft. Referent: Gulspächter Schaum zu Herrnhaag. Corxeferent! Dr. Frhr. Dael v. Köih zu Sörgenloch. Am 18. Sept. kommen zur Besprechung; 1) Ist die Errichtung einer Prüfungsstatlon für landw. Maschienen und Gerätbe für das Großherzogthum wünschenswerth und wie soll dieselbe eingerichtet sein? Referent: Prof, Dr. Hugo Thiel in Darmstadt. Correferent: Lehrer Hirsch in Wörrstabt. E Del. dnn aber aachen 1 Dann — zu empfehlen 7 Referent: Dr. Schröder in Worms. Cor⸗ neferent: Director Baist in Frankfurt a. M. 9 Kölu. Zur Uebernahme des aus französischen Ge⸗ schützen zu bewerkstelligenden Gusses einer 500 Centner schweren Glocke für den Dom sind 22 Anmeldungen arfolgt, und zwar nicht allein aus Deulschland, sondern nuch Oesterreich, Italien, sogar aus Lothringen und Frank⸗ neich. Wenn die Zeitungen berichteten, die Glocke müsse an Köln gegossen werden, weil die Stadtthore zu enge seien, so hat sich das nach den bereits gepflogenen Ver⸗ Handlungen mit den Glockengießern als nicht unumgäng⸗ lich herausgestellt. Doch sind noch immee sehr erhebliche Schwierigkeiten hinsichtlich des Transportes nach Köln worhanden; denn die Eisenbahn-Wag zons haben nicht die erforderliche Tragfähigkeit, und es fragt sich, ob das nicht auch bei den zu passirenden Brücken der Fall ist. Es dürften noch Monate vergehen, ehe die Verhandlungen so weit gediehen sind, daß der Guß vergeben werden kann. Gotha. Dem Professor Dr. Petermann hier sind direkie Nachrichten aus Hammerfest zugegangen, denen verkehrten ziemlich gut, namentlich wieder lombardische. zufolge Kapitän Altmann auf einem Segelschiffe des Herrn Amerikaner verhielten sich wie immer ruhig und bescheiden. Berger die ganze Ostküste Spitzdergens und das nördliche Eismeer bis zu Köuig⸗Karls⸗Land vollständig eisfrei ge⸗ 1 2) Welche Maßregeln sind unsern Landwirthen gegenüber das in schwachen Händen befindliche Material doch schwie⸗ den sich immer ungünstiger gestaltenden Arbeiterverhältmissen riger gestaltet als man vermuthet halte. Geld ist gesucht ffunden hat. König⸗Karls⸗Land ist von demselben näher untersucht worden und es ist dabei die für die Polar⸗ fforschungen höchst wichtige Thatsache festgestellt worden, idaß dasselbe aus dret größeren und mehreren kleinen Inseln besieht. D. Frankfurt a. M., 2. Aucgust. Sommer selbst, zum Schlusse. Mit dem 1. September ist die letzte Vorstellung angekündigt. Möge das Publikum Die von der in dieser letzten Woche sich durch zahlreichen Besuch be—⸗ Uliimolfquidation zunächst berührten Effecten verkehrten theiligen, damit man gegenseitig sagen kann: Ende sheute abermals mafter, indem sich die Prolongaton für gut— Alles gut! Herr Direetor Grünwald ver⸗ und stellt sich heute auf 6%, Da blieben denn die Um⸗ sätze in den Hauplspielpapieren sehr limitirt, ebenso in österreich. Bahnactien. Staatsbahn und Cxeditactien waren bei 363½ zu haben, Lombarden hielten sich bei 226½. Dagegen geht das Geschäft in Bankpapieren selbstständig weiter und die Kurse gingen theilweise wieder stark in die Höhe, so namentlich bei Provinzial⸗-Disconto, Darmstädtern, Hahn'schen Effectenbank(um volle 30%) Amsterdam(um 1½0%), Frankfurter Baubank(um 10%). Brüsseler zeigte sich bei 112 recht beliebt und dürfte bald weiter steigen. Frankfurter Wechslerbank und Deutsche Handelsgesellschaft, Stuttgarter, Oesterreich-Deutsche und Deuische Vereinsbank gesucht und höber. Bahnen, wie gesagt, waren matter und das Geschäft schwach. Bayr. Osibahn beliebt und eine Kleinigkeit höher. Oesserreichische Renten eine Idee vesser. Loose gingen in verschiedenen Sorten, aber nur in kleineren Beträgen um, ohne die Kurse viel zu verän⸗ dern. Von Pfandbriefen ging heute ein größerer Posten Rheinische Hypothekenbank aus dem Markt. Prioritäten Theater nachricht. (Eingesandt.) Unsere beiden Sommertheater neigen sich, wie der dient es auch mit seiner Gesellschaft und seinem Unter⸗ nehmen und Wirken als Schauspieler wie als Director, und wird sein Unternehmen in Gießen auch dort sich einer günstigen Aufnahme zu erfreuen haben.— Wir wollen nun schließlich auf die noch stattfindenden Vorstellungen aufmerksam machen, Donnerstag in Friedberg:„Die Mönche.“ Freitag in Nauheim:„Die Regimentstoch ter.“ Samstag in Friedberg auf allg. Verlangen:„Deborah.“ Es sind dies die leßten Benefizvorstellungen der Mit⸗ glieder, welche sich während der Saison um das Geschäft verdient gemacht haben. Sonntag Nachmittags 4 Uhr findet die letzte Kinder vorstellung statt. Eingesandt. Wie bereits in diesem Blatte erwähnt, hat Hr. Köckert heule Abend sein ihm für einen Doppelposten zustehen⸗ des(musikal.) Benefiz. Derselbe ist den ausge⸗ sprochenen Wünschen unseres Publikums entgegengekommen und wäblie dazu das so zeitgemäße Lustspiel:„Die Mönche“, welches sich den Erfolgen von„Gute Nacht Hänschen“ anxeiht, sowie für den musikalischen Theil das reizende Lieberspiel:„Beckers Geschichte“, das bereits in Naubeim ungemein reussirte. Nach der Wahl des ersten Benefizes, welches leider durch die Vorbexei⸗ tungen zu unserem Sängerfeste benachtheiligt war, können wir von dem wackeren Künstler nur Befriedigendes er⸗ warten und dürfte demnach Herr Köckert hoffentlich ein volles Haus und uns mit Sicherheit ein angenehmer Abend erfreuen. Wir fordern daher zu allseitiger Be— theiligung auf, da dies Benefiz zugleich das vorletzte der Theater-Saison ist. Musik⸗, Gesang⸗ und Theaterfreunde Friedbergs. O bst.⸗Versteigerung. 2355 Die Birnen der Bäume auf der Straße Hessen⸗ brückerbammer⸗ Butzbach, Abtheilung 267— 270, am Griedeler Fahrweg, sollen Samstag den 31. August d. J., Morgens 9 Uhr, an Ort und Stelle an die Meistbieten⸗ wen versteigert werden. Denselden Tag, Morgens 11 Uhr, die Birnen auf werselben Straße vor und binter Eberstadt desgleichen. Freitag den 30. Auguft d. J., Morgens 10 Uhr, sollen die Birnen auf der Straße Nieder- Wöllftadt⸗ Hanau versteigert werden und wird der Anfang bei Ab⸗ Uheilung 176 gemacht. Frtedberg den 27. Auguff 1872. Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u ß. Versteigerung von Bauarbeiten. 2350 Die zur Herstellung eines Canals am nördlichen Eingang zu Assenbetm erforderlichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbest, veranschlagt zu 74 fl. 40 kr. 2) Steinhauerarbeit 37„ 20 3) Pflasterarbeli 20% 48, 4) Erdarbeit 140 Ferner die Lieftrung der Materlalien hierzu: 1) 9 Cubikmeter Mauersteine, 2) 8 Cubikmeter bebauene Pflastersteine, 3) 4½ Bütte Bönstädter Kall, 4) 16 Cubikmeter Sand, 5) 14 fd. Meter gußeiserne Deckplatten. 8 28 lfd. Meter Einfassungssteine(Pausteine) sollen Montag den 2. Sepiember d. J., Morgens 10 Uhr, in dem Wirihslokal des Herrn Paas in Assenbeim lunter den vor der Versteigerung bekanpt gemacht werden⸗ den Bedingungen an die Wenigstnehmenden vergeben werden. Friedberg den 27. Auguft 1872. 8 Groß herzogliches 1 Friedberg. Re u ß. „ Arbeits ⸗Versteigerung. 2345 Donnerstag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindebaus zu Nieder⸗Rosbach Weißbinderarbett, veranschlagt zu 192 fl.— kr. Schlosserarbtit(Ofenlieferung) n an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗ Nauheim den 24. August 1872. Bräü del, Bezirks Bauaufseber. Arbeits-Versteigerung. 2346 Donnerstag den 29. d. M., Nachmittags 4 Uhr, sellen auf dem Gemeindehaus zu Ober- Wöllstadt Die Lieferung eines Treppchens, veran- schlagt zu 13 fl. 12 ke. Die Lieferung von Schlackensand 2 Pflasterarbeit 44% Glaserarbeit 8„— Schlosserarbeit 5„— Chaufssirsteinlieferung(10 Meter) 20„. Cbaufssirfieinschlagen 16„—„ Weißdinderarbeit 10„— an den Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauheim den 24. Auguff 1872. Biz cke l! 8 Bezürks⸗Bauaufseher. Grummetgras-Versteigerung. 2348 Dienffag den 3. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll das diesjährige Grummeigras von den hlesigen Gemeindewiesen, circa 190 Morgen, öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Gemeinden werden ersucht, dieses im Juteresse ihrer Ortsangehörigen öffentlich bekannt machen zu lassen. Uiphe am 26. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsin ger. Bekanntmachung 2362 Vom 31. August d. J. an kann die Hauptstraße durch den hlefigen Ort mit Fuhrwerk auf die Dauer von 6 Wochen wegen Chaussir⸗ selben nicht passirt werden. während dieser und Pflasterarbeii an der⸗ Der Weg für Fuhrwerke Zeit gebt in der Richtung von Frtedberg nach Dungen oder Nidda durch den Eingang des Orts über die Brücke, Oberdorf, nach Hungen ö bungen oder Nidda nach Friedberg. Berfladt den 27. August 1872. Großherzogliche r Berstadt. W ö Grummetgras⸗ Versteigerung. Grummetgras-Versteigerung. 2349 Mitiwoch den 4. September, Morgens 10 Uhr, Die Gartenlaube. Nr. 33 Inhalt: Ein Orangenzweig. Erzäblung von A. Godin.— Aus den Bergen. Von K... ip. Mit Illuflration: Die letzte Fahrt des Wildschützen. Originalzeichnung von Gustav Sundblad.— Was die heutige Wissenschaft vom Blitz erzädlt. Von H. J. Klein.— Aus der Glanzzeit Pius des Neunten. Von einem braunschweigischen Ossizter.— Was die Schwalb sang. Erzählung von Friedrich Spielhagen.(Jortsetzung.) — Stadtkinder auf dem Lande. Originalzeichnung von Friedrich Hiddemann.— Aus dem Todtentanz der Geschichte. Von Feodor Wehl. I. Die Fütsten und Monarchen sterben.(Schluß.) Blätter und Blüthen: „Die Gartenlaube“ zur See.— Vermißt in Deutsch⸗ land!— Der Zwerg Paul Dietze. Nr. 34. Inhalt: Ein Orangenzweig. Erzählung von A. Godin.(Fortsetzung.)— Der Trompeter von Mars la Tour. Mit Abbildung? Trompeter Augu ft Binkebank. Nach einer Pbotograpbie.— Die Ein⸗ siedeleien des Harzes. Von Gustav Hepse.— Aus der Glanzzeit Pius des Neunten. Von einem braunschwet⸗ gischen Offizier. J. v. U.(Schluß.)— Eine Schweizer⸗ fahtt. Mit 2 Illustrationen. Bellinzona— pötel de la Prosa, Güterhaus und Hospiz auf dem St. Gotthard.— Was die Schwalbe sang. Von Friedrich Spielbagen.(Fortsetzung.)— Blätter und Blüthen: Der Dom zu Köln und die Kaiserglocke. Von Nicolaus Hocker.— Kleiner Brieskasten. Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg empfehlen sich zu geneigten Aufträgen. Duchendiele und Pappeldiele 2322 1½“ 1½“ und 1“ dick sucht P. E. Rumbler in Frankfurt a. M. soll das Grummetgras von den hlesigen Gemeindewiesen, circa 200 Morgen haltend, in einzelnen Abtheilungen versteigert werden. Die Großberzoglichen Bürger⸗ meißereien der umliegenden Orte und Städte werden eisucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen ge— von da an links durch das sogenannte dann weiter den Feldweg auf dle Chaussee und so umgekehrt in der Richtung von 2344 Freitag den 30. August, Vorm'ttans 10 Ubr. soll das hiesige bletend versseigert werden. Bruchenbrücken am 24. Auguf 1872. Großherzogliche Bürgermelsteret Bruchenbrücken. un me k. Grummetgras⸗Versteigerung. Uhr, wird und circa Rathsstubt zu Nieder⸗ 2347 Freitag den 30. Auguft, Mittags 1 dat Grab von ungesähr 3½ Gemeinde 5 Morgen Pfarreiwsesen auf der Ros bach öffentlich meistosetend versteigert, Nleder-Rosbach den 26. August 1872. Oroßherzogliche Bürgermeisteret Nieder-Rosbach. Grob. Gemeinde- Grummetgras öffentlich meist fällt bekannt machen zu lassen. Inheiden am 24. August 1872.. Großherzogliche Bürgermeisterei Inheiden. Ra ck. Versteigerungs⸗Anzei ersteigerungs-Anzeige. 2329 Wegen Aufgabe des Wagnergeschäfts läßt der Unterzeichnste in der Behausung der Andreas Hanstein's Wütwe auf dem Haagk in Friedberg Dienstag den 3 September, Vormittags um 9 Uhr anfangend, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern; 400 Felgen, 2600 Speichen, 10 Eichstämme, eine große Partie Nabenklötze, geschnittene Eichen-, Muchen⸗, Nuß, Birnen, Linden und Eschenstämme, Eichen Buchen und Eschen⸗Spälter, eine Quantität Schippeufflele, sowie alle zum Wagnergeschäft er forderliche Holzsortimente, eine gute Drehbank mit Schwungrad. Georg Stoll, Wagner. und Manschetten 10. bel K. Friedrich neben der Post. Herrtußragen Die Heß'sche Kunst- und Handelsgärtnerei in Friedberg 2294 empfiehlt Bouquets, Guirlanden, Kränze, Deco⸗ tationen, blübende Pflanzen ꝛc. zu allen Preisen. An lagen von Gärten und Grabstätten werden dilligst und prompt besorgt. * 1* 2— 7 Ein solides Mädchen, 2327 das gut bürgerlich kochen kann und häuslicher Arbeit sich willig unterzieht, kann gegen guten Lohn, nach Vorzeigen guter Zeugnisse, mit dem 1. Oktober d. J. in Dienst treten. Die Erped. sagt wo? Glas und Porzellan, 2262 feine Tassen mit Namen und Goldrand in allen Sorten bei Friedberg. M. D. Loeb. Nillige Cimhurger Käse 2333 bei Friedberg. A Stabl Wittwe. — — . 828— Zoologischer Garten 2350 Sonntag den 1. September, Vormittags von 6 bis 12 Uhr, ist der Eintritts⸗ 6 Kreuzer per Person ermäßigt. preis auf in Frankfurt a. M. Von 12 bis 2 Uhr bleibt der Garten geschlossen. Angekommen: Ein Faulthier aus Brasilien. Der Vorstand der Zoologischen Gesellschaft. 2326 Mein Lager in reingehaltenem Weiß⸗ und empfehle billigst Rothwein L. H. Strauß. Fommertheater in Friedberg. Im gedeckten Felsenkeller des Hrn. G. Philippi. (Gesellschaft des Thalia⸗Tbeaters in Darmftadt.) Donnerstag den 29. August 1872. Benefiz für(den interimistischen Kapellmeister) Ludwig Köckert. Bel aufgehobenem Abonnement. Gasispiel des Herrn und Frau Jung-Kläger aus Cöln, sowit der Frl. Schäfer und des Herrn Retty vom Skadttheater in Coblenz. Auf vielfachen Wunsch: Die Mönche, oder: Carabiniers im Kloster. Luftsptel in 3 Acten nach dem Franzöfischen von Tenellp. 2 23wischenakt⸗Musik.. Zum Schluß: Auf vielfachen Wunsch: BGecker's Geschichte, oder: Acht Stunden verheirathet. Lustspiel in 1 Act von Jatobsobn. Musik von Conradi. Neu! Neu! Neu! Neu! Jommertheater in Jad-Uauheim. Im Garten der Wittwe Jacob Schimpf. Freitag den 30. August 1872: Zum Benefiz des Kassirers E. Ruppel aus Darmstadt. Gastspiel des Herrn Rech von Wüczburg. Zum ersten Male: Marie die Tochter des Regiments. Vaudeville in 4 Acten von Friedrich Blum. Musik von Prummer. Erste Abtheilung: Das Wiederfinden. Zweite Abthetlung: Der Besuch im Lager. Es ladet ergebenst ein 4 2343 Direktor Grünwald. Hermann Bechstein in Friedberg, 70 Breitestraße 70, 1334 empfiehlt eine große Auswahl fertiger Herrenhemden, sowlie Kragen, Man⸗ schetten und Chemisetten, Herrenbinden, Glacé⸗, Seiden⸗ u. Fil-d' Ecosse-Handschuhe, wollene u. baumwollene Unterjacken, Hosen, träger u. s. w. zu den billigen Preisen. sowohl männliche als weibliche“ Dienstboten, finden jederzeit gute Stellen mit hehem Lohn in Frankfurt a. M. durch das Stellen⸗ gesuchsbüreau der Frau L. Weis mantel, Zilegel⸗ gasse 13 in Frankfurt a. M. 2308 1 bis 2 Realschüler 2351 finden in einer bürgerlichen Familie Kost und Logis. Näheres bei der Exped. d. Bl. Jeiustes Vorschußmehl 2261 dilligst bei Frledberg. M. D. Loeb. eue holl. Vollhäringel Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist zu haben: Daheimkalender pro 1873.— Preis 54 kr. Halsbinden 42 und Sblips ꝛc. in schoͤͤner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bel K. Friedrich, neben der Post. 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Preußische Friedrichsd'or... fl. 9 58-59 Mien:; s C Holländische fl. 10-Stücke.„ 9 33—55 Diegten Ducaten al marco.„ 5 35—37 20⸗Frankenstücke„ 9 20½—21½ Englische Sovereigns s.„ 11 4850 Russische Imperiales.„ 9 43-45 Dollars in Gold..I 225-26 Fruchtpreise. Per Malter. Frankfurt, 26. August.(Per 100 Kilo.) Waizen 14½—14¼; Kort 9¼— ½; Gerste 10½½; Hafer 8 J Rüböl(per 50 wilo) ohne Faß von 50 Ctr. 23 fl.; Branntwein(50% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß.— Grünberg, 24. August. Waizen 13 fl. 48 kr.; Korn 8 fl.— kr.; Gerste 6 fl. 57 kr.; Hafer 4 fl. 4 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Linsen— fl. — kr.; Saamen 14 fl. 45 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 23. August. Waizen 14 fl. 28 kr.; Korn 9 fl. 37 tr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 4 kr. 2098 bei Wilh. Fertsch. Kartoffeln 3 fl.— kr. Roggenstroh per 100 Gebund 24 fl. 2358 jeren Donnerffag von 8—1 Uhr im Walz'schen Hause auf der breiten Straße. a Sitzung us Sängersestcomite'z den 30. d., Abends 8 Uhr, in Hertleins. Wahl. f Turnverein. 2359 Sonntag den 1. September findet, falls günstiger Witterung, ein Ausflug det Turnvereins, unter gefälliger Mitwirkung der Kapelle Schellhaas, f heimer Sauerbrunnen statt, wozu sämmtliche Mitglieder hiermit eingeladen werden. Ab⸗ brücke aus. Vorletzte Vorstellung. ich mir ergebenft anzuzeigen, daß ich zu meinem nächsten Samstag den 81. August stattfindenden Benesiz Deborah, Volksschauspiel in 4 Acten von Dr. L. H. Mosenthal, zur Aufführung bringe.— Das mit bisher bewiesel Wohlwollen, welches mir von allen Seiten zu The geworden ist, erweckt in mir die Hoffnung, daß auch da, wo es sich um meine Interessen handelt, die ge⸗ ehrten Theaterfreunde dasselbe durch zahlreichen Bes mir bewahren werden, umsomehr, da ich durch die Wa obigen Stückes einen genußreichen Abend in Aus 1. stellen kann und lade im Voraus zu dieser letzten, mein Benesizvorstellung ergebenst ein. Carl Neck. E VVV 2332 Am Sängerfeßte ging ein goldener Uhr schlüssel mit einem Dollar verloren. Dem redlichen Finder wird bei Zurückgabe der volle Werth ausbezahlt. Von wem sagt die Exped. d. Bl.. Ein Notizbuch 2352 wurde Sonntag Abend auf der Nauheimer Chaussee unweit der Burg verloren. Man bittet das⸗ selbe gegen Belohnung an die Exped. d. Bl. abzugeben. N Todesanzeige. 2357 Allen Verwandten, Freunden und Be⸗ kannten widmen wir die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unseren inntgst geliebten Sohn, Bruder und Schwager Fritz Sieck ö 5 im 34. Lebensjahre nach kurzem Krankenlager am 27. August in ein besseres Jenseits abzu⸗ rufen. Donnerstag den Die Beerdigung findet 29. August, Nachmistags 3 Uhr, statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. 2363 Für die bei der Beerdigung unserer theuren Mutter und Schwiegermutter Susanne Weisenborn, geb. Bausch, 1 955 e Theilnahme, sagen wir unsern herzlichen ank. Nieder ⸗Wöllstadt. 0 Die trauernden Hinterbliebenen. —. ͤ ͤ————e———— Istatlitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: 5 Freitag Abends 6½ Uhr. 0 Samstag Morgens 8 Uhr. Verantw. Reb.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Productenbörse in Friedberg 0 2360 wegen Berichterftattung über die Kosten Freitag nach dem Schwal⸗ marsch Punkt 3 Uhr von der hinteren usa⸗ 1 Theater in Friedberg. 2369 Um vielseiligen Wünschen zu begegnen, erlaube — 2 2 E —— — — 2 —