3 75 1872. N 152. Samstag den 28. Dezember. d Ur an 5 0 9 f 9 f mpf 0 1 „unt. 1 2 1 ade anten 1 du dunn Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Ttitdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. * galhein g Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerslag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten Nu dan u und bemerkene w erthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende * n. Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mitiheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours⸗ Berichte, Verloosungen von Staatspapieren def und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt intercssante Novellen und Erzählungen, Gedichte Amann U Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags⸗Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. Inseratgebühren werden die ing. t bestisreneg 1 einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. 28 dan der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. 8 Serten Bestellungen beliebe man baldige st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter- — brechung eintritt. iesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Gi dition. Den verehrlichen Abonnenten in h Abbestellung erfolgt. en. I rin ur, „ det Nen gretirn dichellt m Amtlicher Theil. . Betreffend: Die helmliche Entfernung des Philipp Väth von Ober- Wufgadl. a Friedberg den 27. December 1872. 5 r Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg * 4 4 an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Localpolizeibeamten und Gendarmerie des Kreises. — ö Philipp Väth von Ober- Wöllstadt, schon öfters geisteskrank, hat sich am 20. d. M. aus seinem Dienste zu Nieder⸗Woöllstadt, wahrscheinlich in einem neuen Anfall seines Leidens, entfernt, ohne daß über seinen Verbleib etwas bekannt geworden ist. Sie wollen nach ug. ö demselben Nachforschungen anstellen und ihn im Betretungsfalle mit Schonung hierher transportiren lassen. a 5 Ten ep Sent,% Ema 9 n. lan 0* LX Polizei- Reglement. 11 rar Betreffend: Das Befahren der Straßen zu Friedberg mit schwerem Fudrwerk. an n Auf Antrag der Lecalrolizeibehörde und mu Genehmigung die Bestimmungen des§. 1. Auch dürfen solche Fuhrwerke 1 Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 19. Dezember d.— nicht mehr als 80 Zeutner Ladung haben. n Zu Nr. M. d. J. 15 468 wird hiermit verordnet:§. 3. Die Radkränze aller mit über 50 Zentner beladenen Fuhrwerke S5. 1. Frachtwagen und andere ungetheilte Lasten führende schwere sollen mindestens 12 Centimeter Breite haben. — Fuhrwerke, welche die Kreisstadt Friedberg passiren, d. h. inner;§. 4. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden auf Grund 1 Jritdbttg. f halb derselben weder auf- noch abladen, dürfen von der Staats- des§. 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Geld strafe f F straße(Ludwigsstraße), oder wenn sie nach dem Fauerbacher von 35 Kreuzer bis zu 20 Thalern oder mit Haft bis zu in. Thore oder nach dem Bahnhofe bestimmt sind, von der Haagk— vierzehn Tagen bestraft. fes. straße nicht abweichen. Friedberg den 23. Dezember 1872. 15 F. 2. Fur durchpassirende Fuhrwerke, welche theilbare Lasten(Stein- Großherzogliches Kreisamt Friedberg. etadtkite kohlen, Erze, Frucht und dergleichen) führen, gelten ebenfalls Tra pp. e een 221 1 11 ich. Rodheim v. d. Höhe, im Kreise Vilbel, Baltbasar Rückert, Hoheit dem Großherzoge durch das Bureau über⸗ Gargtite Deutsches Reich ö 0 i N zog dene, Flut ee e e Nee e ee, e e e ee ee ee r e e 11 nungsblatt Nr. 57 enthält: evang. Pfarrstelle zu Schliß, im Dek Lauterbach, mit ging die Kammer hierauf zur Erledigung der 16 1 I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der einem jährlichen Gehalt von 1388 fl. 36 kr. dem Hrn. ruckständigen Ausschußwahlen über. auttits Finanzen, die Ausführung des Gesetzes wegen Erhebung Grafen v. Schlitz, genannt von Görtz, steht das Präsen⸗— Die Adresse der zweiten Kammer an den * tun wer Brausteuer vom 31. Mai 1872 betreffend. 1e 0 77 5 zu W a a. Großherzog lautet: — II. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen zu Nieder eisel, im Dek. Friedberg, mit einem jähr⸗„Allerdurchlauchtigster c. Mit Ew. k. Hoheit önigli it der lichen Gehalt von 656 fl. 35 kr.; die 1. evang. Psarrstelle a een 10565 1 55 9955 zu Nieder⸗Modau, im Dek. Reinheim, mit einem jähr⸗ merei Alzey, Ludwig Otto lichen Gehalt von 1571 fl. 30 kr. hme und zum Tragen der Darmstadt, 23. Dez. In ihrer heutigen er und Sitzung verlängerte die zweite Kammer das Finanz- erkennen wir die hohe Wichtigkeit und den großen Umfang der Gebiete, auf welchen zum Besten des engeren und weiteren Vaterlandes Regierung wie Stände des Großherzogthums auch in Zukunft eenes fremden Ordens. Großherzog haben allergna Sbereinnehmer der Obereinneh Wolf, die Erlaubniß zur Anna ühm von Seiner Majestät dem Deutschen Kais 6 4 — —— ertheilt. Gr oßherzog haben den von sämmtlich die evangelische Pf f feld, im Dekanate Lauter Könige von Preußen verliehenen Kriegsdenkmünze für Nichteombattanten zu ertheilen. III. Ertheilung von Patenten. Am 13. Dezember wurde dem Ludwig Köhler aus Gießen das Patent als Geometer der ersten Classe für den Kreis Gießen, und wem Philipp König aus Ober-Mörlen das Patent als Geometer der zweiten Classe für den Kreis Friedberg Seine Königliche Hoheit der allergnädigst geruht: am 18. Nov. en Rledesel Frhrn. zu Eisenbach auf arrstelle zu Nieder-Moos, im Dek. vang. Pfarrer zu Hopfmanns⸗ bach, Friedrich 3 für diese Stelle zu bestätigen, am 29. Nov. dem evang. Pfarre zu bab en; im Dek. Großen⸗Linden, Eduard Eckstein, die zweite evang. Pfarrstelle zu Nidda, zu übertragen. a V. lenstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 7. Dez. den Kreisbauaufseher bei dem Krelsbauamte Erbach, Philipp ausel, auf sein Nachsuchen aus dem Dienste und am J. Dez. den Schullehrer an der 2. evang. Schule zu IV. Dienstnachrichten. Lauterbach, präsentirten e gesetz, gemäß der Regierungs- Vorlage, auf die ersten sechs Monate des Jahres 1873. Dagegen sprachen und stimmten nur die Abgeordneten Frhr. v. Rabenau und Dumont, welche sich für eine Prorogation auf nur 3 Monate erklärten, sowie Abg. Büchner, der als Ausweg eine Prorogation auf 9 Monate vorschlug, weil ihm sowohl die sechsmonatliche, wie die dreimonatliche Prorogation unthunlich erschien. Abg. Metz verlas hierauf den von ihm und den Abgeordneten Goldmann und von Rabenau beantragten Entwurf einer Antwort- adresse auf die Thronrede. Die Kammer erklärte denselben gegen drei Stimmen für dringlich und trat in die Berathung des Entwurfs ein. Sie genehmigte denselben nach kurzer Debatte, in welcher die Abgg. Oechsner, Dumont, Metz und v. Rabenau das Wort ergriffen, einstimmig. Die Adresse wird nach Beschluß der Kammer Sr. Kgl. segensreich zu wirken haber. Wir sind bereit, die Regierung Ew. k. Hoheit in ihrem Streben für Erhaltung und Kräftigung des Reiches sowie für freiheitlichen Ausbau seiner Einrichtungen nach besten Kräften zu unterstützen und in gleicher Weise bei zeitgemäßer Entwicklung der inneren Gesetz⸗ gebung unseres Großherzogthums ihr nach Mög⸗ lichkeit zur Seite zu stehen. Wir werden uns stets bemühen, innerhalb des uns gebliebenen Wirkungskreises unsere Pflicht zu erfüllen und be⸗ trachten die von Ew. k. Hoheit zugesagte Vorlage einer neuen Geschäftsordnung als das hauptsäch⸗ liche Mittel zur rascheren Erledigung unserer Auf- gaben. Wir hoffen baldigst in den Besitz der von allerhöchst Ibrer Regierung ausgearbeiteten Gesetzentwürfe zu gelangen und durch schleunige Berathung derselben dem berechtigten Verlangen der Bevölkerung nach freierer Bewegung im Ge⸗ — e meindeleben, nach Regelung der Schulverhältnisse und nach gesetzlicher Feststellung der rechtlichen Berbältnisse der Kirchen und kirchlichen Vereine im Staate als Mittel zur Herstellung des con- fessionellen Friedens zu entsprechen. Die von Ew. J. Hoheit theils getroffenen, theils zugesagten Ein- leitungen werden hoffentlich ohne Verzug der evangelischen Kirche die längst zugesagte Spnodal⸗ verfassung gewähren. Bezüglich unserer finanziellen Aufgaben werden wir bestrebt sein, der Aner- kennung Ew. k. Hoheit wie des Landes durch unbesangene Würdigung aller Theile des Staats- baus halts uns zu erfreuen. Wir werden uns bemühen, im Einvernehmen mit allerhöchst Ihrer Regierung nach gründlicher Prüfung eine Ver ständigung zu erzielen über die von vielen Sciten erstrebten Reformen der Steuergesetzgebung und über möglichste Vereinfachung der Staatsver⸗ waltung. Mit dem ebrerbietigsten Danke für das uns ausgesprochene allerhöchste Vertrauen und in der festen Hoffnung, das uns bei der huldvollen persönlichen Eröffnung der Ständeversammlung zu- gesicherte landesväterliche Woblwollen durch volle und allseitige Pflichterfüllung uns zu erhalten, er- sterben wir ꝛc. Darmstadt den 23. Dezember 1872. (gez.) Metz. Frhr. v. Rabenau. Goldmann.“ — In der Sitzung der II. Kammer vom 21. Dez. hat der Abg. v. Rabenau nachstebenden Antrag eingebracht:„Der Landtag wolle be ⸗ schließen, die großb. Staatsregierung aufzufordern, 1) einen Gesetzentwurf baldigst zur Verabschiedung vorzulegen, welver auf dem Grundsatz beruht, daß nur eine einzige directe Staatssteuer nach der Leistungsfähigkeit der Steuerpflichtigen. dem wirk⸗ lichen persönlichen Einkommen enisprechend, aus geschlagen wird, eventuell den Art. 16 des Ein- kommensteuergesetzes vom 21. Juni 1869 dahin abändert, daß der volle Betrag aller übrigen bezablten, bezw. zu zahlenden direkten Steuern auf die Einkommensteuer selbst in volle Anrech nung, resp. Abrechnung gebracht werden muß; 2) dahin zu wirken, daß durch Reichsgesetzgebung eine der Leistungsfähigkeit entsprechende gleiche Besteuerung des Fabrikates für Zucker, Brannt- wein, Bier und Tabak baldigst eingeführt werde.“ — Ein weiterer Antrag dieses Abg. in Betreff des Eintritts von Staatsbeamten in den Vorstand, Verwaltungs- oder Aussichtsrath von Erwerbs genessenschaften geht auf Vorlage nachfolgender Gesetzesbestimmung:„Einziger Artikel Staats- beamte, welche aus Staatsmitteln Besoldung be⸗ ziehen, dürfen sich nur mit Genehmigung des vorgesetzten Ministeriums an einer auf Erwerb gerichteten Gesellschaft als Mitalieder des Vor⸗ stands, Verwaltungs- oder Aufsichtsraths bethei⸗ ligen. Diese Genehmigung darf nicht ertheilt werden, sofern die Stelle mittelbar oder unmittel⸗ bar mit ständigem oder unständigem Bezug an Geld oder Geldeswerth verbunden ist. Auf pen⸗ sionirte Beamte, welche ganz aus dem activen Staatsdienst ausgeschieden sind, finden diese Be- stimmungen keine Anwendung. Mit dem 1. Juli 1873 tritt dieses Gesetz in Wirksamkeit.“ — Sicherem Vernebmen nach ist das Mini- sterium mit einer Revision, bezw. vollständigen Umarbeitung der hessischen Verfassung von 1820 beschäftigt und wird ein Entwurf dieser veränderten Verfassung den Ständen in Kürze zur Prüfung zugehen. — Die zu erwartende neue landständische Ge— schäftsordnung wird ßich vielfach an diejenige dee deutschen Reichstages anschließen und so eine wünschenswerthe Beschleunigung des Geschäfts. ganges herbeiführen. — Die von dem Abg. v. Rabenau in Betreff der preußischen Bahnen eingebrachte Interpellation lautet: Am 19. d. M. hat der k. preußische Handelsminister im preußischen Abgeordnetenhause eine Vorlage über Herstellung einer directen Eisen— bahnverbindung zwischen Eydtkubnen und Metz gemacht.— Von der Stecke sind fertig: die Strecken Eydikuhnen- Berlin und Diedenhofen— Metz. Noch zu erbauen sind die Strecken Berlin— Wetzlar, Lahnstein-Trier-Diedenhofen. Die Strecke Berlin-Wetzlar soll nach der Vorlage mit Um- gehung des Gr. Hess. Gebiets, insbesondere also auch der Stadt Gießen in der Art ausgesührt werden, daß von der im Lahnthal auf k. preu⸗ ßischem Gebiet gelegenen Main-Weserbahn⸗Station Frohnhausen aus, die von der Natur vorgezeichnete Richtung dieser Bahn im Lahnthal über Gießen verlassen und durch gebirgiges Terrain vermittelst Tunnels und relativ ungünstigen Steigungsver- hältnissen auf k. preußischem Gebiet nach Wetzlar gebaut werden soll. Der Unterzeichnete stellt an Großh. Staatsregierung die ergebenste Anfrage: 1) Ist der Gr. Staatsregierung dieses Sachver- hältniß bekannt und die Gründe, auf welchen dasselbe beruht und bejahenden Falls, welches sind eventuell diese Gründe? 2) Liegt es in der Ab- sicht der Gr. Staatsregierung mit Rücksicht auf die Bestimmungen der Reichsverfassung(§. 41 und 42) beim Reichskanzler die erforderlichen Schritte zu thun, um die naturgemäße Richtung der in Rede stehenden Bahn auf hessischem Gebiet herbeizuführen. Angelegenheit war bereits eine Deputation von Gießen, der Bürgerweister an der Spitze, hier anwesend und hatten beim Minister Hofmann Audienz. » Friedberg. Bei der in Groß- Umstadt stattgebabten Nachwahl wurde Landrichter Königer zu Offenbach zum Vertreter dieses Wahlbezirks gewählt. In Lich fiel die Wahl auf Oberförster Theobald. Berlin. Die„Nationalzeitung“ entbält eine Zuschrift des Generalpostdirectors Stephan, in welcher die Meldung der Blätter von der beab⸗ sichtigten Aufgabe der Postreservatrechte Seitens Württembergs und Bayerns für vollständig aus der Luft gegriffen bezeichnet wird. — Der„Kreuzzeitung“ zufolge hat der Reichs⸗ kanzler den Présidenten der beiden Landtagshäuser am 22. d. seine Entbindung von dem Minister⸗ präsidium sowie dessen Uebernahme durch den Kriegs- minister v. Roon, als ältesten Staats minister, an- gezeigt. — Der„Spen. Ztg.“ wird bestätigt, daß bei den vertraulichen Conferenzen der deutschen Justizminister die Errichtung eines obersten Reichs- gerichtsboses statt der jttzigen Oberlandesgerichte von den Ministern Baperns, Württembergs und Sachsens entschieden abgelehnt wurde. Der baye— rische Justizminister schlug vor, einem gemein— samen Reichsgerichte die Entscheidung der streitigen Fragen, welche durch die Urtheile der letztinstanz- lichen Landesgerichte materiell entsteben, zu über- tragen. Württemberg und Sachsen stimmten diesem Vorschlag bei. Die Conferenz blieb daher resultat- los bezüglich der Entscheidung der Frage der Ge⸗ richts Organisation. Baden stimmte überall mit Preußen für die mit dem Civilproceß⸗Entwurfe übereinstimmenden Vorschläge. Metz. Es wird berichtet, daß unmittelbar mit der Fertigsteuung der Haupt- Fortisicatious; bauten von Metz auch die Erweiterungs bauten von Diedenhofen in Ausführung genommen werden sollen. Außerdem verlautet von der Absicht, auch noch einen Mosel Uebergangspunkt oberhalb Metz mit in den Kreis der Befestigungen zu zieben. In Bezug auf Bleisach scheint hingegen die Ent— schließung für Beibehaltung der Festung und den dann unerläßlichen Erweiterungsbau derselben noch nicht festzustehen, und es dürfte eine Entscheidung über diesen Platz überhaupt vor der thatsächlichen Wiederabtretung von Belfort schwerlich erfolgen. Ausland. Schweiz. Trotz der ungeheueren Anstreng⸗ ungen der Geistlichen, mit dem Kanzler Duret und dem Bischof an der Spitze, hat das Volk von Solothurn das Gesetz über die sechsjährige Wahl der Geistlichen mit 7584 gegen 6083 Simmen angenommen. Die Geistlichen im Kanton Solothurn wollen nun Strike machen und den Goltesdienst einstellen. Das erwähnte Gesetz be— steht indeß bertits in mehreten Cantonen und in den alten Cantonen sogar seit Jahrhunderten kirchenrechtlich. Frankreich. Laut„Bien public“ sind die Baracken in den occupirten Departements, welche durch den anhaltenden starken Regen sehr gelitten * v. Rabenau.— Wegen dieser baben, größtentheils wieder. Ke ag die deutschen Truppen bei den Einwohne 10 einquartiert zu werden brauchen. — Die Ueberschwemmungen haben glücklicher Weise ihr Ende erreicht. Die Gewässer sind raschem Abnebmen. In Paris sind verschieden, Stadttheile wieder frei geworden. Man veransiasth Sammlungen zu Gunsten der Armen der betroffenen Bezirke. 5 — Das Budget ist noch vor Schluß erledigt worden. Es zeigt einen scheinbaren Ueberschuß Jahr nicht zu rechnen. völlig gedeckt. angeklagt worden war, durch Denunciation an die deutschen Truppen die Erschießung oder Ge⸗ fangensetzung mebrerer französischen Staatsange⸗ hörigen herbeigeführt zu haben, ist heute Vor⸗ mittags zu Vincennes hingerichtet worden. Italien. Cardinal Antonelli forderte, wie berichtet wird, die klerikalen Journale auf, sich den päpstlichen Gesetzen gemäß der Censur zu unter⸗ werfen. Die meisten Journale baben dieses Ver⸗ langen zurückgewiesen. Offenbach. In der vorigen Woche wäre ein hiesiger Saaimann beinahe das Opfer eines frechen Gauners ge— worden. Gegen Abend kam nämlich ein ihm unbekannter Minn in den Laden und verlangte eine Sorte Leder. As der Kaufmann exwiederte, daß er zwar nicht diese Sorte, wohl aber eine ähnliche besitz', welche er ibm zeigen wolle, erbielt er beim Umdrehen mit einem Instrumente von dem Fremden einen Schlag auf den Kopf, daß er be⸗ wußtlos zu Boden sank. Bald kam er jedoch wieder zur Besinnung. Er raffte sich auf und drang auf den Gauner, der wiederbolt Schläge nach ibm führte, ein, was Letzteren veranlaßte, die Flucht zu ergreifen.— Eine gerichtliche Untersuchung ist bereits eingeleitet. Darmstadt. Der von Aschaffenburg um 9 Uhr 10 Min. gier eintreffende q mischie Zug der Hessischen Ludwigsbabn enigleiste am 24. d. unweit des Bahn hofes. Das Unglück wurde durch den Bruch eines sog. Herzstücks, welches erst vor Kurzem ausgewechselt worden, berbeige⸗ jübrt. Von dem Zugpersonal wurde ein Bremser nicht unbedeutend gequeischt, während der Locomolivführer und Heizer mit geringeren Coniusionen davon kamen. Von den im Zug befindlichen Passagieren wurden gleichfalls einige verletzt, darunter ein Handwerksbursche aus Boyern, der in's nädeische Hopital verbracht werden mußte, leider lebensgefäbelich. Die Locomolive sprang gleich den sol⸗ genden acht Personenwagen, von welchen sich einige bis über die Räder in den Hamm eingewüblt, aus den Schienen, die Wagen gingen theilweise in Trümmer, so daß der Train dem zablreich herbeigeeilien Publicum das Bid einer fürchterlichen Verwüstung bot. 0 Wiesbaden. Der Vertrag zwischen dem Ficus und der Stadt bezüglich des Erwerbs der Kurgebäude und der Anl gen incl. der Nuine Sonnenberg um 100 000 Tir. har unterm 30. October c. die alle höchste Genehmigung erhallen. Seit Sonntag ist der Einmitl in die Kursäle blos gegen specielle Karten gestatiet. Das Poliz ipersonal in den Sälen ist verdoppelt worden.— Die Commission, welche zur Prüfung des Projects einer Pferde ⸗Eisentahn in unserer Stadt bestellt war, bal sich für deren Concessionirung auf 30 Jahre ausgesprochen. Doch soll der Sladt das Recht vorbehalten bleiben, nich 15 Jabren gegen Vergülung des Materials den Belrieb selbst zu übernebmen. Bei Dettingen sprang ein junger Mann aus dem Aschaffe eurg Frankfurter Eisenbabnzug. stürzie bier bei mi dem Kopf wider einen Lalernenpfabl so unglücklich, daß er augenblicklich tod! war. Der Verunglückle wollte in seine Verehe'ichung ordnen. + Vom Nhbeine. In den letzen Ligen, schreibt dt Rh. und N. Zig. ist die weliberühmte Krupp'sche Guh⸗ sahlfabrik in Essen wiederum gegen Feuersgefahr veisicherl worden. Die Versicherungssumme ist zu sprochend fü Umfaug und Bedeuiung des Eiablissemenis, als daß si die Mitiheilung derseven nicht verlobnte. Dheselbe 900 zäust sich auf nicht weniger als 6 561,330 Thaler. Selbst⸗ tedend upräsentirt di ser Betrag nut diejenigen 0 0 welche unler einem Feuer wesentlich leiden können. Nich varsichert sind namentlich der Wald von Dampf⸗essag und das dazu gehödige unterirdische Canassystem, Ne 105 ganze Wik durchlaufende alle Werkstätten mil einander verbindende meilenlange Eisenbahn- und Telegraphen leuung, die colosalen Vorräshe an Met llen de 0 105 gesammien Versicherung pafticipiren zwölf Ve ice 0 Gesellichaften, und zwar die nambaftesten deulschen; sen aussäneischen insbesondere sind p incipiell ausgeschlesse Die größte Summe hat die in Essan selbst dem 0 Wesideulsche Veisicherungs Aclienbank übertragen er ihr Antheil beläuft sich auf 852 972 Thaler. Der die deulschen Bank zunächst stehen die Aachen⸗Münchener, Magdeburger und die Gladvacher Gesellschaf 160 die 787,359 Thalern; diesen solgen die„Colonia“ un 1 Detungen, woselbst dieser Zug nicht hielt, die Papiere für von 110 Mill. Fr., aber auf die 93 Mill. Zölle auf Rohstoffe u. dgl., sowie auf die 16 Millionen des Zündhölzer⸗Monopols ist für das laufende Trotzdem ist die Ausgabe — Der Feldhüter Poitevin zu Soissons, welcher — —— ————— r eee me Scharlach geführte weiße Ponies mit gelben Schabracken; Hessischer Hausfreund Elberfelder Gesellschaft mit je 656,133 Thalern, die „Providentia“ mit 459,293 Tyaleru. die Berlinische und die Stettiner Gesellschaft mit je 393,679 Tyalern, die Schlesische Gesellschaft wit 323.066 Tbalern, die Bayerische Hypolbeken⸗ und Wechselbank mit 262 453 Talern und endlich die Feuerversicherungsbank f. D. in Gotha mit 196 839 Talern. Berlin. Die„Tribüne? erzählt folgenden Berliner Wortwitz: Ein würdiger Greis wurde vor einigen Tagen von einem übermüthigen Straß enjungen geneckt, so daß er endlich— da kein Schutzmann sichibar war,— zu einem Steinchen griff und dasselbe auf den Schlingel warf. „Si olles Säugeibier!“ ruft dieser zurück. Dem Alten ist diese naturgeschichtliche Classificntion völlig neu und er verspricht daber dem Jungen Amnestie, wenn er ihm den dunklen Sinn aufktäre.„Na,“ sagte der Bengel,„jewiß sind Sie'n Säugethier, Sie werfen ja lebendige Jungen.“ China. Ueber die Hochzeit des Kaisers von China entnimwt die„Daily News“ einem Privat- briefe aus Peking vom 16. October Folgendes:„Wir bekamen, was ich niemals erwartete, gestern den Brautzug zu sehen. Es glückte uns, bis gegenüber dem Eingange zum Palast zu gelangen, und die Mandarine, die abge⸗ sandt wurden, um uns zu entfernen, zu überreden, uns bleiben zu lassen. Der Anblick wir prächtig. Der Zug war nicht sehr lang, aber in jeder Beziehung glänzend. Zuerst kim ein Prinz zu Pferde; dann 48 von Män lern in ein Musikco ps in Scharlach, schweigend; 32 Banner, 48 Fächer(große runde Dinger) 2 schwarze Regenschirme, 2 weise Ditto, 6 gelbe do., 6 rotbe do., 2 blaue do., 2 gestickte gelbe do., 192 Laternen,(alle diese Gegenstände von Männern in Scharlach getragen); Prinz Knug, charmant aussehend, zu Pferde; hinter ihm sein von vier Männern getragener Stuhl; daun ein prächtiger, gelber mil Gold verzierter Stuhl, in welchem anscheinend die Braut saß, getragen von 16 Kulies in Scharlach mit Stäben und 16 Kulies als Gefolge; 100 berittene Beamse in ihren besten Costümen und ungesähr 200 Beamte zu Fuß ebenfalls prächtig gekleidet.“ Wie aus dem Briefe ferner erhält, waren die auswärtigen Gesandten ange⸗ gangen worden, die Ausländer zu ersuchen, die Straßen zu meiden, durch welche der Brautzug passiren würde. Die Gesandten hatten eingewilligt, diesem Gesuche Folge zu leisten, aber sehr kühle Antworten ertheilt, da die Cyinesische Regterung nicht die Höflichkeit besaß, sie offi⸗ ziell von dem Statifinden der Hochzeit in Kennimiß zu setzen. China. Ferdinand v. Richthofen bat in China üst⸗ lich vom Pajanasee, nach Hangischen zu, das Material entdeckt, aus welchem die Coinesen seit nahezu 300 Jahren ihr Porzellan gefertigt haben. Er sand zu seiner Ueber⸗ raschung, daß das Material ein Stein von der Härte des Feldspathes und von grüner Farbe ist. ähnlich dem Jaspis und schichlenwelse zwischen Thonschiefer gelagert. Der Stein wird durch Zerstampfen in weißes Pulver umgewandelt, dessen seinste Theile wiederholt abgesondert und dann in kleine Backsteine geformt werden. Die Cbinesen unterschetden hauptsächlich 2 Arten dieses Materials, zu welchen die Steine an verschtedenen Orten gebrochen werden und im Aussehen fast ganz gleich erscheinen. Die Gegend, in welcher Richthofen den Porzellanstein fand, prangte in der üppigsten Vegetation von Azaleen, Rhododendren und Verloosung. Mailänder 10 Fr.⸗Loose von 1866. Ziehung vom 16. Dec. Auszahlung am 15. März 1873. Ge⸗ zogene Serien: 1672 5958 3579 4916 6537. Gewinnste: Serie 3579 Nr. 54 50,000 Lire; S. 5958 Nr. 85 1000 L., S. 5958 Nr. 17 500 L., S. 3579 Nr. 51, S. 4916 Nr. 4, S. 5958 Nr. 80, S. 5958 Nr. 56, S. 4916 Nr. 11 à 100 L.; S. 5958 Nr. 32, S. 4916 Nr 52, S. 4916 Nr. 5, S. 1672 Nr. 2, S. 3579 Nr. 34 S. 5958 Nr. 7, S. 3579. Nr. 94, S. 6537 Nr. 9 S. 1672 Nr. 77 à 50 L.; S. 5958 Nr. 10, S. 5958 Nr. 98, S. 1672 Nr. 90, S. 6537 Nr. 86, S. 4916 Nr. g, S. 6537 Nr. 74. S. 4916 Nr. 2, S. 6537 Nr. 73, S. 3579 Nr 1, S. 4916 Nr. 40, S. 1672 Nr. 54, S. 4916 Nr. 54, S. 5958 Nr. 11, S. 3579 Nr. 85, S. 1672 Nr. 39, S. 3579 Nr. 79, S. 1672 Nr. 74, S. 4915 Nr. 20 à 20 L. Alle übrigen in den obenerwähnsen Serien enthaltenen Loose werden mit je 10 Frs. eingelöst. 4 Anleihe der Stadt Neapel vom Jahre 1868. 17. Ziebung. Nr. 1148 100,000 Fr., Nr. 63970 1000 Fr., Nr. 53061 000 Fr., Nr. 162390 1000 Fr., Nr. 54849, 97961, 10591 f wi 400 Fr., Nr. 3932, 6378, 1672, 17305, 43451, 43602, 63879, 72691, 80728, 84732, 107204 130470 149854 je mit 250 Fr. Vor⸗ stebend aufgefübrte Obligattonen sind mit beigesetzten Summen rückzahlbar vom 1. Mai 1873 in Frank⸗ furt a. M. bei dem Bankhause A. Reinach, zu 140 fl. für 300 Fr. zahllosen anderen blühenden Gruppen. Holz ⸗-Versteigerung. 3545 Montag den 30. d. Mis., Vormittags ½10 Ubr, sollen im Nieder⸗Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 14 (Steinbübl), nachverzeichnete Holzsorttmente versteigert werden: 1) 4200 Birken Eichen⸗Durchforstungswellen, 2) 1450 Aspen⸗Durchforstaags wellen, 3) 100 Dornwellen. Die Zusammenkunft Winterstein. Nleder⸗Mörlen den 21. Decemder 1872. Großberzogliche Bürgermelsterei Nieder⸗Mörlen. Mö ds. Kalender pro 1873. Gustav- Adolf Kalender S kr. ist diesselts des Fotsthauses Kath lischer Bilderkalender 9„ Ilustrirter Familienkalender 18 ,, Lahrer Bote, gestempelt 1„ Landkalender A„ 52 15 durchschossen 6„ Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff ia Friedberg. Obne Mepiein. 4 D BGrust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbdf in verzwelfelten und von den Aerzen für unheilbar erklärten Fällen radicale Hei— lung hres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank beit Näberes brieflich darch Dir. J. H. Fickert, Berlin, Wallstraße Nr. 23. PPC Obne Mericin.* iostes Petroltun 3394 und Lampen aller Art bei Wilb. Fertsch. Mittel⸗ und Kranzdärme 3402 bet Bad⸗Naubeim. Gebr. Rosenthal. Heilerfolge bei Magen- und Unter- leibskranken zu erzlelen, gibt es kein heilsameres und kräfttgeres Mistel als die Mal präparate des Königl. 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Dieser Sprup, welcher, wie durch chemiche Anasyse zur Evidenz nach- gewiesen ift, weder narkotische noch brechen⸗ erregende Jugredienzien entbalt, u d nach dessen kurzem Gebrauch der Keuchhusfen, möge derselbe noch so bartnäckig aufneten, vollständig geheilt wird, ist in der That in den ersten Nang aller bie jetzt bekannten und dewäbrien Heilmittel dieser Art zu flellen und ist besonders auch als ein fast unentbehelches Hausmittel für jede Famtlie zu empfehlen, da man mit demselben bei sorgsamer Beobachtung der Gebrauchsanweirsung bei katar— rhalischen Affektionen, Keuchbusten(auch blauer Husten genannt) c. die zufriedenslellend⸗ sten Nesultate erzielt. Berlin im März 1872. Dr Med. et Chirurg. Wilh. Maximilian Alexander Großen, Stabsarzt a. D., dirigirender Arzt rer ärultchen Klinik in Berlin. Anmerkung des Fabrikanten: Dieser Sprup it durch alle besseren Apotheken zu beziehen. Preis der Flasche: 56 kr. nebst Gebrauchs- anweisung. Depot ein Friedberg bei Herrn C. 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Militär- und Veteranen-Verein 3u Fiikdberg. 3539 Solche Leute, welche dem Militärstande angehört und noch nicht dem hiesigen Militär- und Veteranen⸗Verein beigetreten sind, werden ersucht, sich noch vor Ablauf dieses Jahres bei dem Vorstandsmitgliede Herrn Ludwig Groß zu melden, da sonst bei späterer Anmel- dung nach den Statuten fur dieselben Nachtheile erwachsen. Der Vorsitzende des Vereins: Fr. Schäfer, cand. phil. Gesellschafts-Hall 3494 in Friedberg im Saale des Hotel Trapp am 28. Dezember 1872. Beginn Abends 8 Uhr. 7 Anmeldungen zur Bethelligung werden von Herrn Emanuel Stahl bis zum 27. Dezember, Abends, entgegen genommen. 5 Das Comits. um gänzlich damit zu räumen— 3054 verkaufe von heute ab eine Partie Sommer-, Winter“, Glacé- und Dänische Hand⸗ schuhe, Herren⸗ und Damenbinden, seidene Kopf- und Umknöpftücher, Weißwaaren, Papier ⸗ kragen und Manschetten, Corsetten und Crinolines, Strümpfe, Secken, Beinlängen, Bänder und Besatzartikel, farbige Sammtbänder, Moiréeschürzen ꝛc. unter dem Einkaufs preise. Bad Nauheim im November 1872. Carl Hartmann. Alicenplatz. hren, Gold, Silber und versilberte Waaren. Friedberg. L. Han au, 3440 Hof Uhrmacher und Goldarbeiter. Winterhandschuhe, K. Friedrich neben der Post. 2717 Stauchen ic. ꝛc. in schöner Aus wahl bei Silligstes illustrirtes Familienblatt: ö 7700000 U H d cant Wöchentlich 2 bis 2½ Bogen.— Vierteljährlich 54 kr., mithin der 3354 Bogen nur ca. 1½ kr. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Quartal. Es gelangen in demselben folgende Erzählungen: „Glück auf“ von E. Werner, Verfasser des mit so vielem Beifall aufgenommenen Romans„Am Altar“, „Der Loder“ von Herman Schmid, und eine größere Erzählung von E. Marlitt zur Peröffentlichung, denen sich kleine Novellen von E. Wichert(, Schufser Lange“), Werber(„Ein Meleor“) ꝛc. anschlichen. Im Uebrigen eine intetessante Auswahl belehrender und schildernder Artikel von den unsern Lesern liebgewordenen Mitarbeitern. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Possämter und Buchhandlungen, in Friedberg Bindernagel& Schimpff, nehmen Beßsllungen an. 2 Tannin- Terpentin 9 egen 1 Gicht, Rheumatismus und Nerven⸗ Kopfweh 1 in Flaschen 3 1 fl. 45 ke. und 2 45 kr. 1 Depot in der Apotheke zu Reichelsheim. 3547 1 Punsch- Essenzen, 3538 Rum de Jamaica und alten feinsten Nordhäuser, Arrae de Batavia, 100 Gulden Belohnung erbält Derjenige, welcher mir meinen vor 8 Tagen entlaufenen Neufundländer Hund zurückbringt; derselbe ist von dunkelgrauner Farbe, lang gebaut und hat kurze Beine. J. Mühle, 0 Neue Malnzerstr. 16 in Frankfurt a. N. Verloren 3546 wurde Montag den 23. d. M. gegen Abend ein Pferdeteppich(arau mit rothen und weißen Strelfen) auf dem Wege von Ilbenstadt nach Friedberg. Dem Wiederdringer eine Belohnung. Näheres bei der Expe⸗ dition d. Bl. 5 J Geschästs-Eröffaung. 3519 Ich zeige biermit ergebenst an, daß ich dabler in meinem Eltern hause ein Bäckereigeschäft errichtet habe und bitte unter Zusicherung bester Bedienung um ge⸗ neigten Zuspruch. Fritz Graff, Bäckermeißer, Breite Straße neben Herren Ph. Billau und J. A. Nauheim in Frtedberg. hum de Jamaica, Ar ac de Batavia feinste Punsch⸗ Essenzen 3348 bei Wilh. Fertsch. v. Metternich'scher Unipersal-Magenligueur in Flachen à 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr., Arac-, Rum⸗ und Portwein⸗ Punsech⸗Essenz in ½ Flaschen z fl. 1. 24 k., fl. 1. 45 kr., in ½ Flaschen 3542 à 42 fr., 54 kr. Bum de Jamaica und Arac de Patavia. Pb. Dan. Kümmich. 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Je gegen den Rüchablu nellen! alt des hetden Oesatlun ufgeford zum Tag Elngeflan u krlläte Hutz il bber dat Mleldu Tam Dnmoͤge den in das 9 0 r. 20. 6 Das schlag in dan N tete Um tt im tin entia 1 reien du Berri bei de d Isiug wean eren d ett u ö bier urtn, 1* Silenen 1 tteetetg Jil atavia . tdetrd gesucht. Näheres bei der Exped. d. 1 Dr. Gilmer, Beilage. Hofraithe- und Güter-Versteigerung. 3289 ᷣ Montag den 13. Januar 1873, Vormittags 11 Ubr, sollen in hiesigem Rathbause die zur Concurs⸗ 1 des Joseph Geck II. dahier gehörenden Immo— lien: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Kistr. 3. 56. 68. Hofraitbe in der Vorstadt zum Garten mit einer Loosholzberechtigung, 6. 95. 198. Acker auf der Warte. Gemarkun auerbach b. Fr. Flur. Nr. Klftr. 14 0 N 3. 27. 96. Acker rechterhand dem Mainzerthorweg, 6 28. 137. Acker auf der Töpfenkaut, öffentlich meistbietend versteigert werden. Friebderg am 28. November 1872. Groß betzogliches Ortsgericht Friedberg. n ern g. 3426 Auf den Grund eines angeblich am 11. November 1870 erfolgten, mit 5% verzinslichen Darlehens von 99 fl. 13 kr. bat Lehrer F. Rollp in Bechtolsbeim gegen den Georg Adam Anfang von Rockenberg auf Rückzahlung des Kapitals nebst Zinsen von dem de— merkten Tage an Klage erheben lassen. Da der Aufent— halt des Beklagten unbekannt ist, so wird derselbe, dez. werden dessen etwaige leibliche Nachkommen, unter Gestattung Einsichts der Klage bei Gericht, andurch aufgefordert, sich binnen Node n, wom Tage der ersten Bekanntmachung an, bei Strafe Eingefländnisses und Einrede-Ausschlusses auf die Klage zu erklärten. Butzbach den 6. Dezember 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr, Gin Proc lam. 3395 Nachdem durch Verfügung vom heutigen Tage über das Vermögen des Johannes Heßler von Mittelbuchen der förmliche Concurs erkannt worden, ist Termin zur Anmeldung von Forderungen an dieses Bermögen deim Rechtsnachtbel! der Auesch ßung auf den 7. Jauuar k. J., Vormittags 9— 10 Uhr. in das Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, anberaumt worden. Das ergebende Präclufiddecret wird nur durch An— schlag im Gerichtslocal eröffnet. Hanau am 3. Dezember 1872. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C st e r. „dt. Strohmaper. Oeffentliche Aufforderung. 3505 Ote gerichtsunbekannten Gläubiger des ent⸗ wlchenen Matthäus Rühl von Ostheim, dessen über sschuldetes Vermögen von seinem Bevollmächtigten an eine Gläubiger apgeneten worden ist, werden hierdurch nufgefordert, ihre Ansprüche um so gewisser innerhalb 6 Wochen von heute dohier geltend zu machen, als sie sonst still⸗ schweigend damit ausgeschlossen werden und die Activ nmasse nach deren glüssigmachung unter die aufgetretenen Gläubiger vertteslt wird. Buß bach den 14. Dezember 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Römheld, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bad Nauheim. Die Verpachtung der Uestauration 4528 im allen Kurhause soll auf sechs Jahre im Sub: miffions wege geschehen. Die Bedingungen konnen auf unserem Vürkau eingesehen werden. Dle Submissionen mit der Aufschrift„Verpachtung der Restauration im Aten Kurhause betreffend“ sind verstiegelt bis zum k. M., Worgens 10 Uhr, an uns einzureichen und Termin in Gegen⸗ 1 öffnung am genannten teschieht die Eröffnung am g Nachgebote vart der etwa erschienenen Submittenden. leiben unberüchsichtigt. Bad⸗Nauhelm den 20. Dezember 1872. Großherzogliche Badedtrection Bad ⸗ Nauheim. We Krippen, Tröge und Gossensteine i fiehlt di n, l e S br bef 13 Bab anbei 06 Ein vollfländiges Exemplar des Ober hessischen Anzeigers 1870 Bl. Bberhelsischer Anzeiger. uv Vorschuß- und Credit-Verein zu tiedbetg. f Eingetragene Genossen ft. 3410 Unsere Kasse 957 6 8 ss. sehaft.) am 2., 3. und 4. Januar k. J. geschlossen unter Bezugnahme auf unsere Statuten: §. 70. Das Geschäfts jahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember. Nach dessen Beendigung muß R. der Bestand der vorhandenen Kassenvorräthe, Schulddocumente und Werthpapiere durch den Ausschuß revidirt und festgestellt, sowie b. mit dem Abschluß der Bücher vom Vorstande begonnen werden. Die Spar⸗Einlagen und Darlehen ⸗Zinsen pro 1872 sud bei berseben vom 6. bis 31. Januar k. J. gegen Vorzeigung der betreffenden Bücher und Schuldscheine zu erheben. Friedberg im Dezember 1872. Der Vorstand: F. Hecht. Ermus. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft. Directe Post-Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NENW- TORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Frisia, Mittwoch, S. Jan. 1873. Thuringia, Mittwoch, 29. Jau. Westphalia, Minwoch, 15. Jan. Hammonia, Mittwoch, 8. Febr. Holsatia, Mittwoch, 22. Januar. Cimbria, Miliwoch, 12. Februar. Lassagepreise: Erste Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 165, Zweite Cafüte Pr. Crt. Rthlr. 100, Zwischendech Pr. Crit. Riblr. 558. Näheres bei — dem Schiffsmakler August Bolten, Wu. Miller's Nachfolger, Hamburg, sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (früher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Die Original-Nähmaschinen von der Finger Manufacturing Cie. in Neu-Lork. größte Nähmaschinen Fabrik der Welt, sind von Fachmännern als die solidesten und leistungsfähigsten an⸗ erkannt. Ich empfehle die neue Familien-Nähmaschine für den Hausgebrauch, Weißnäherei, Damenschneiderarbdeit, Maäntel⸗ und Kappenfabrikation ꝛc., Medium⸗Maschinen, geräuschlos arbeitend, Nähmaschine für Schneider, Rollfuß-⸗Maschinen, die besten für Morgens. ö Morgens. 25 die vollkommenste Schuhmacher, und verkaufe zu Fabrikspreisen unter voller Garantie für Güte und Schtheit des Fabrikats. 3222 Georg Sellin in Friedberg. Renten- und Lebensbersicherungs-Anstalt zu Darmstadt. Die Anstalt übernimmt: 1) Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente aus einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. 2) Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebens fall, zu Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrente⸗ und Wittwenpensionen. 3) Gelder zur statuten mäßigen Verzinsung wit 3½ ¼ und als baldigen Rückzahlung auf Verlangen. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgelt⸗ lich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt C. C. Weis, Buchbinder in Friedberg. Adam, Lehrer in Lindheim. J. J. Seippel, Particulier in Butzbach. F. Grosholz, Kaufmann in Vilbel. Aug. Reuning II., Gemeinde ⸗-Einnehmer C. Volp, Gemeinderechner in Lich. in Nidda. Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten 1109 Jacob Engel. W. Fuhrländer Nachfolger, 1 85 Fahrgasse 88 in Frankfurt a. M. a eee deen, 2772 Durch große Partie-Einkäufe in Leipzig und durch meine direkten Beziehungen mit den ersten Fabriken ist es mir möglich, auch für nächste Saison mein reich sortirtes Lager zu den bekannten billigen Preisen zu empfehlen. Die Preise sind nicht nach halbem Meter, sondern nach Ellen berechnet. Großes Manufakturwaaren-Lager. 1000 Stück ¾ breite ächtfarbige, lila, rosa, gelbe, braune Cattune für Kleider und Uederzüge, die Elle 9 und 10 kr. 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Für die in dieser Zeit gegen Einlage neuer vorschriftsmäßiger Bürgscheine bezogenen Braunkoh een wird Zablungsfrist bis Ende September 1873 gestattet. Ossenheimer Bergwerk den 24. Dezember 1872. Gräfliche Bergverwaltung. Chel tus. Die beliebten Stollwerek'schen Brust-Bonbons aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. Nh. gegen Hussen, detserkett, Verschleimung ꝛc. bringe in empfehlende Erinnerung. in Friedberg bei Wilh. Fertsch. 3446 Einladung auf das mit dem 1. Januar 1873 beginnende Neu- Abonnement für den Fraukfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft nebst dessen Unterbaltungsblatt Frankfurter Familienblätter. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements-Preis pet Quartal: 1) in Frankfurt a. M. von der Verlags⸗Expedition zu beziehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bapern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preußen 27 Sgr.= 1 fl. 34 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 3 Sgr. i, Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet der. 1 11 dem Leser durch die Reichbaltigkeit und Fülle 9 905 Inhaltes alle„Frankfurter Anzeiger Annebmlichkeiten einer größecen Zeitung und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tagesereignisse folgen zu können. Der Anzeiger bringt täglich mit der größten Raschheit in wahrheitsgetreuei unvpartetischer Dar— stellung eine kurz gefaßie, für Jedermann verständiiche vollständige Uebe sicht der Weltereignisse; nebenbei die neuesten Nachrichten aus Nähe und Ferne, sowte Dandel E g alle nöihigen Dandels⸗ und Verkehr unter der zusammenfassenden Rubrik der 77 conomt derichte, Course, Lotter leztehungen, Verloosungen von Staatspapleren ꝛc. 9) 2 Gerichtliche und Communal⸗ Inserate für den öffentlichen Verkehr und Bedarf, 8 ee ee 9 5 a Dienstgesuche Vermiethungen bilden gleich; alls einen ell de latte l 111 8 wie seither für den Famtlienkreis fort und und werden die Fraukfurter Familienblätter fort 1 25 beitragen, N. Kultur, Sitte Wissenschaft und Industrle durch ihren Inhalt zu hegen und zu fördern. Dieselben er— scheinen ebenfalls täglich und bilden jährlich zwei stuke Bände. zür dteselben findet keine Extravergütung statt. Man abonnirt bet der zunächst gelegenen Postftelle, hierorts bei der Expedition, Buchgasse 8. Stels vorrätbig 663 ) Gegenüber der immer größeren Bedeutung, welche die Börse im bürgerlichen Leben gewinnt, sehen wir uns veranlaß/, unseren zahlreichen Lesern in Stadt und Land neben dem täglichen in unserem Blatte zu findenden Courszettel über die wichtigsten auf der Frankfurter Börse gehandelten Staatspapiere, Prroritäten, Actlen: c. auch noch zwelmal wöchentlich ein vollfländiges Coursblatt nach den Aufzeichnungen des ver— eidigten Wechsel Makler ⸗Syndikats mit vergleichenden Coursen, d. h. die Course der drei zuletztoerdangenen Tage nebeneinander gessellt, zu bieten, wodurch dieselben nicht allein in den Stand gesetzt sind, die Notirungen wie in jedem großen Blatt zu findeg, sondern auch den Fluktuasionen leicht zu folgen und so einen Werthmesser ibrer Speculatlonen vor Augen zu haben. Auch über die sogenanaten Nebenpapiete werden wir allwöchentlich genaue Noltrungen nach amt ichen Quellen bringen. Somit darf unser Blatt auch in dieser Hinsicht als keinem andern Blatte nachstehend betrachtet werden. Arbeits ⸗ Vergebung. 3529 Die nachverzeichneten, zur Einrichtung des Faß ⸗ aichlokals dahier erforderlichen Arbeiten, veranschlagt 1) Maurerardeit 187 fl. 57 kr. 2) Steirhauerarbeit 125 3) Zimmerarbeit 27„ 48„ 4) Schreinerarbeit 9 5 340 5) Schlosserarbeit 7 13„ 30% 6) Glaserarbeit 5 8» 24„ 7) Tüncherarbeit 26„ 30„ 8) Mechanikerarbeit mit Pumpenliefe⸗ a rung 736 sollen auf dem Submissionswege an die Wenigstfordern⸗ den vergeben werden. Voranschlag, Zeichnung und Bedingnißheft liegen auf dem Büreau des unterzeich⸗ neten Kreisbauamts offen, woselbst auch die Offerten, in welchen die Angebote nach Prozenten zu geschehen baben, bis zum Samstag den 4. Januar 1873, Morgens 10 Uhr, „Submission zur Uebernahme der. Faßaichlokale“ aczugeben sind. Friedberg den 20. Dezember 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5 Arbeit zum — 113 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, Aermel, Herrenkragen, Vorhemden, Kragen⸗& Manschettenknöpfe, Hosen⸗ träger, Moiréschürzen sowie Myrten⸗ kränze bei K. Friedrich neben der Poff. Das Anatherin-Mundwasser von Dr. J. G. Popp, k. k. Hof⸗Zahnarzt in Wien erweist sich höchst wirksam in folgenden Fällen: 1) Zur Reinigung und Erhaltung der Zähne überhaupt. 2) Da, wo bereits der Weinstein sich abzu⸗ lagern beginnt. 3) Zur Wiederherffellung der nalürlichen Farbe der Zähne. 5 4) Um künßtliche Zäbne rein zu haften. 5) Zur Beschwichtigung und Hebung ven Zahnschmerzen, es selen solche rbeumalischer Natur oder durch hoble Zähne verursacht. 6) Um schwammiges oder leicht Zahnfleisch zu heilen. 7) Bei Mundfäuse. 8) Zur Entfernung des von angefaulten Zähnen herrührenden üblen Geruches im Munde. In Flaschen zu haben in Bad Raubeim in der Avotheke von Dr. W. Uloth. 3040 T ——6——— Durchsichtige Glycerimsesfe! 30 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der daut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. blutendes Wilh. Fertsch. verschlossen und portofret mit der Aufschrift verseben: 6 Weiße leinene Caschenlücher, — Fegkerung detteff 5 bibeckt in Nr. gelocht. Döstbär duch de dülreff sir Ei euisch. ben be. und