ih rtmann. ah tel u groß „ Loeb. — —— 5* N Samsag den 28. September.* 114. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich Am dreimal erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestell⸗ geld 47 kr. Bei der Verlags ⸗ Expedition kostet das Blatt für das kommende Quartal 1 8 ctober 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder 2 Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 42. Nichts.— Nr. 43. sub 1. Bekanntmachung, die Gebühr für die Abtragung der mit den Postbeförderungsgelegenheiten angekommenen Briefe mit Werthangabe u. s. w. nach dem Landbestellbezirk, sowie der Briefe mit Werthangabe über 500 Thaler oder 1000 Thaler nach dem Ortsbestellbezirk betreffend. Friedberg am 25. September 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tra pp. Betreffend: Die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder für den Zeitraum vom 1. September 1871 Friedberg am 25. September 1872 bis 1. September 1872. 2 5 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bauernheim, Gambach, Hausen, Nieder-Mörlen, Ober-Florstadt, Schwalheim, Steinfurth und Weckesheim. Sie werden an die umgehende Erledigung unserer Verfugung vom 17. v. Mts. bei Meidung der Zusendung eines Wartboten erinnert. Tra pp. Betreffend: Die Aufstellung der Gemeinde-Voranschläge für das Jahr 1873. Friedberg am 25. September 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchen- und Schuloorstände des Kreises. In dem wir Sie benachrichtigen, daß die Großherzoglichen Bürgermeistereien mit den Vorarbeiten zur Aufstellung der Vor⸗ anschläge für 1873 beauftragt sind, empfehlen wir Ihnen die vorschriftsmäßige Benachrichtigung über die Bedürfnisse der Kirchen und Schulen, welche in den Gemeinde⸗Voranschlägen für 1873 zu wahren sind, alsbald den betr. Großh. Bürgermeistereien mitzutheilen, damit später ein Aufenthalt nicht eintritt. re. Bekanntmachung, die Ackerbauschule zu Friedberg betreffend. Der Unterricht in unserer Anstalt beginnt in 2 Abtheilungen am 1. November d. J. und wird von 10 Lehrern ertheilt. Als landw. Fachlehrer bezw. Abtheilungsvorstände sind gewonnen die Herren Dr. Nücker, seither Vorsteher der Ackerbauschule in Reiffenstein und Rückert seither Lehrer in Rodheim. Der Uuterricht umfaßt folgende Gegenstände: hn, te nie A bei hei lun. g. Wöchentl. Stunden. Wöchenil. Stunden. Deutsch rt 4 Herr Rückert. Botanik 2 Herr Lehrer Werner. Schönschreiben. 2„ Seminarlehrer Wahl.] Physik 25„ Dr. Uloth. Geographiee 2„ Reallehrer Lang. Chemie 1 4„ Dr. Uloth. Sichen 2„ Lehrer Weinel. Bau der Hausthiere 2„ Dr. Born. o 4„ Mahl. Ackerbau„ 4„ Rückert. Geometrie„ 2„ Weinel. Obst- und Gartenbau. 1„ Rückert. Seinen 2„ Lang. Thierzucht. 2„ Dr. Nücker. Gesteinslehre. 1„ Rückert. Obere Abtheilung. Wöchentl. Stunden. Wöchentl. Stunden.. F(.. 2 Herr Rückert. Allgem. u. spec. Pflanzenbau 4 Herr Dr. Nücker. Landwirthschaftl. Rechnen 2„ Rückert. Obst⸗ und Gartenbau. 8 1„ Raäckert. Feldmessen, Nivelliren und a Betriebslehre. 4„ Dr. Nücker. Planzeichnen 3„ Bauaccessist Schnitzel.] Landw. Buchführung 1„ Dr. Nücker. Geometrie. 1 01 2„ Weinel. Mien! 1„ Dr. Nücker. Physik 2„ Dr. Uloth. Landw. Maschinenkunde 1„ Dr. Nücker. Chemie 4„ Dr. Nücker. Thier zucht! 2„ Dr. Nücker. Zoologie 1 7 2„Rückert. Volkswirthschaftslehre 1 Rentamtmann Lindeck. ,, 2„ Dr. Uloth. Landwirthschafts recht Kreisassessor Haas. Thierheilkunde 2„ Dr. Born. Der Unterricht wird durch Excurssonen, Demonstrationen, und mehrere Sammlungen unterstützt. Jeden Abend finden von 7—9 Uhr Wiederholungs- und Arbeitsstunden unter Aufsicht eines Lehrers statt. Aufnahmefähig sind junge Leute im Alter von 14— 20 Jahren, welche die in einer Volksschule erreichbaren Vorkenntnisse besitzen und mit den practischen Verrichtungen der Landwirthschaft nicht ganz unbekannt sind. Neueintretende werden in die untere Abtheilung aufgenommen. Die Schuͤler des Wintercursus 1871/72 rücken in die obere Abtheilung vor, ebenso diejenigen Neueintretenden, welche durch e in Zeugniß oder eine abzulegende Prüfung als hierzu befähigt erscheinen. Das Ver⸗ halten der Schüler in und außerhalb der Schule wird strenge überwacht. Zur Vorbereitung zur Einjährig Freiwilligen. Prufung wird Gelegen⸗ heit nachgewiesen. Das Schulgeld beträgt im oberen Cursus 20 fl. im unteren 25 fl. Anmeldungen. koͤnnen bei dem unterzeichneten Curatorium erfolgen und werden wegen der räumlichen Einrichtungen moͤglichst frühzeitig erbeten. Ausführliche, den Lehrplan enthaltende Prospecte sind von den Großherzoglichen Buͤrgermeistereien, von den Herrn Directoren der landw. Bezirksvereine, sowie von uns erhältlich und sind wir zu jeder weiteren Auskunft, gleichwie zur Vermittlung von Wohnungen, gerne erbötig. Friedberg im September 1872. 5 g 1 Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg. Trap p, Lindeck, Haas, Regierungsrath. Rentamtmann. Kreisassessor. 165 — stattfindenden Ortenberger Kaltenmarktes den 18. und 16. Oktob B e fa nn te m aß h n. Friedberg am 26. September 1872. Der in dem diesjährigen Landkalender auf den 29. und 30. Oktober angegebene Büdinger Herbstmarkt soll wegen des an diesen Tagen f er d. J. abgehalten werden, was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a v v. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Heinrich Hemmersbach von Steinfurth wurde auf den Feldschutz für diese Gemarkung verpflichtet. Dieutsches Reich. Darmstadt. Die„Darmst. Ztg.“ bringt an der Spitze ihrer Nummer vom 25. d. folgen- den Artikel:„Die Neubildung des Ministeriums, welche jetzt, abgesehen von der noch rückständigen Besetzung zweier Rathsstellen, ihren Abschluß ge⸗ funden hat, ist von der öffentlichen Meinung als ein Wendepunkt in der Entwickelung unseres Staats- lebens aufgefaßt worden. Daß die große und herrliche Zeit, die für Deutschland mit dem Sieg über Frankreich und mit der Gründung des Reichs angebrochen ist, auch das hessische Land mit ihrem belebenden und verjüngenden Geiste durchdringe; daß wir des reichen Segens wahrhaft froh werden, welcher gerade aus der Verbindung mit dem mäch⸗ tigen Gesammtreich den einzelnen Gliedern des⸗ selben erwachsen soll; daß der durch lange politische Kämpfe tief gestörte innere Friede dem Land zurück⸗ gegeben werde,— das sind die Hoffnungen und Wünsche, welche sich an den Ministerwechsel ge · knüpft haben. Die ersten Schritte auf der Bahn zu thun, die nach so hohen Zielen hinführt, ist Sache der Regierung. Aber erreichen werden wir das Ziel nie, wenn nicht der gute Wille der Be⸗ völkerung dem redlichen Bemühen der Regierung entgegenkommt. Nur wenn das Streben der Männer, welche durch das Vertrauen Sr. K. Hoheit dee Großherzogs an die Spitze der Geschäfte gestellt sind, einen freudigen Wiederhall in den Herzen des Volks findet; nur wenn der Entschluß, die Regierung zu unterstützen und mit ihr zum Heile des Landes zusammenzuwirken, auch in solchen Kreisen gefaßt und ausgeführt wird, die nicht zu den berufenen Dienern des Staates gehören, werden die Erwartungen sich erfüllen können, welche das Land von der Zukunft hegt.“ — Dasselbe Blatt enthält in seiner neuesten Nummer folgenden Leitartikel:„Die Gegensätze auf politischem und kirchlichem Gebiete, welche unsere Zeit bewegen, sind vielleicht in keinem andern deutschen Staate so tief gewurzelt und so scharf ausgeprägt wie in Hessen. Mit einer Bitterkeit sonder Gleichen haben sich hier die Parteien nun schon Jahre lang bekämpft und die schädlichen Wirkungen, die ein solcher Kampf auf den öffentlichen Geist hervorbringen muß, sind nicht ausgeblieben. Statt der Freude am Staat, stalt der Lust zu positivem Wirken und Schaffen für das öffentliche Wohl, statt eines ernsten und eifrigen Eintretens für die Interessen des Landes, der Gemeinde, der Kirche, begegnen wir nament— lich auch in den gebildeten Klassen nur zu bäufig einem Unmuth, welcher sich von den öffentlichen Angelegenheiten verdrossen abwendet, oder dem Geiste einer durchaus verneinenden, unfruchtbaren Kritik. Man glaubt der Pflicht gegen das Vater— land vollkommen genügt zu haben, wenn man sich in herbem Tadel über wirkliche oder vermeintliche Mißstände ergeht. Die Wenigsten geben sich die Mühe, ernsthaft darüber nachzudenken, wie es besser zu machen wäre. Auf diesem Wege aber bildet sich keine öffentliche Meinung, welche der Regierung zur Stütze dienen könnte. Will man, daß die Erwartungen, die von dem neugebildeten Ministerium gehegt werden, sich in vollem Maße erfüllen, so darf man die Arbeit der Reform nicht der Regierung allein überlassen. dem Verhalten des Publikums zu den öffentlichen gestellt und zugleich Angelegenheiten wird eine Reform eintreten müssen. tanten bei regiment, sowie den Wir müssen uns gewöhnen, in der Sicherheit des Urtheils, welche aus genauer Sachkenntniß und einer gewissenhaften Prüfung politischer Fragen entspringt, eine größere Befriedigung zu finden, als in der Gefühlserregung, welche der leiden schaftliche Kampf der Parteien erzeugt. Wir müssen lernen, den Dienst, den wir dem Gemein. wohl durch einen einzigen, wohlüberlegten, practisch ausführbaren Vorschlag leisten, höher zu schätzen, als die Genugthuung, die wir empfinden, wenn wir durch einen Schwall von Worten unserm gepreßten Herzen Luft machen.“ — Nach den„Hess. Volksbl.“ ist bezüglich der Anfrage des Gesetzgebungs Ausschusses der 2. Kammer wegen des Wahlgesetzes eine Rück äußerung des Ministeriums nun erfolgt. Wie man vernimmt, soll der vorgelegte Gesetzentwurf nicht zurückgezogen, wohl aber in wesentlichen Punkten in freiheitlichem Sinne modificirt werden. Berichterstatter ist Oberappellationsrath Zentgraf. Der Zusammentritt der zweiten Kammer, der auf Ende dieses Monats festgesetzt war, ist wegen der Veränderungen im Ministerium um einige Wochen hinausgeschoben worden. Voraussichtlich wird sich die Kammer bei ihrem Wiederzusammentritt nur noch mit dem neuen Wahlgesetz befassen. — Die Meldung, daß Geh. Rath Hofmann in Folge seiner Ernennung zum hessischen Minister⸗ präsidenten in Zukunft sich an den Arbeiten des Bundesraths nicht mehr betheiligen werde, wird in dieser Form von Berlin aus als nicht richtig bezeichnet. Wie verlautet, hat Herr Hofmann keineswegs die Absicht, seine Stellung im Bundes⸗ rath als hessischer Bevollmächtigter aufzugeben; er wird auch fernerhin an den wichtigen Berathungen und Beschlüssen Theil nehmen, dagegen nicht mehr in der Lage sein, bei den vorbereitenden Arbeiten namentlich der Ausschässe mitzuwirken. Ob für die Folge wieder ein ständiger diplomatischer Ver treter Hessens bei der Reichsregierung ernannt werde, wird als fraglich bezeichnet. — Verschiedene Blätter berichten, daß das neue Ministerium sofort beim Wiederzusammentrikt der Stände Interpellatienen und Anträge ent- gegenzunehmen haben wird, welche von verschiedenen Abgeordneten bereits vorbereitet sind und sich auf sofortige Wiederherstellung der katholischen Facultät zu Gießen beziehen, welche in Folge der mit dem Bischof von Mainz im Jahre 1854 abgeschlossenen und 1866 aufgehobenen Convention von dort nach Mainz verlegt und trotz der Aufhebung der Con- vention noch nicht wieder dahin verlegt wurde. — Es wird bestätigt, daß das nunmehr voll ⸗ ständige Ministerium die Frage der Revision der fixen Etats in Angriff genommen hat und mit seinen deßfallsigen Anträgen bei Vorlage des neuen Budgets für 1873— 75 vor die Stände treten wird. — Ju Kürze soll eine weitere Quote des auf Hessen fallenden Antheils der französischen Kriegs- entschädigung in die Staatskasse abgeführt werden. — Allem Anschein nach wird die freisinnige Partei in der in Aussicht stehenden Landessynode eine bedeutende Majorität erhalten. den Rittmeister Freiherrn von Schweitzer vom Gr. Gardedragonerregiment auf Nachsuchen mit in diesem Regiment zum Lieutenant befördert. Wie die„Fr. Pr.“ wissen will, wird es bei diesen Pensionirungen nicht sein Bewenden haben, son⸗ dern es sind für demnächst noch umfangreiche(I Personalveränderungen bei dem Offiziercorps der Gr. Hess. Division zu erwarten. Aus Starkenburg. Oberpfarrer Wagner in Michelstadt, ein entschiedener Gegner der frei⸗ sinnig ausgefallenen Kirchenvorstands Wahlen, seither Decan des Decanats Erbach, bat, wahr⸗ scheinlich wegen seiner energischen Bekämpfung der erwähnten Wahlen das letztgenannte Amt ver loren; an seiner Statt wurde das Decanat dem Pfarrer in Reinheim übertragen. Mainz. Die eingeleitete Untersuchung wegen ultramontanen Wühlereien gegen das Jesuiten⸗ gesetz ist gegen den Metzgermeister J. Falk III., den Domtapitular Haffner, den Frhrn. v. Wambolt, Kaufmann Windecker, Redacteur Wasserburg und M. Schwenk, also nicht allein auf die Vorgänge in der Versammlung im katholischen Casino, sondern auch gegen das„Mainzer Journal“, welches die Resolutionen dieser Versammlung abdruckte, gerichtet. — Nach von der„Mainz. Ztg.“ gewordenen Mittheilungen stehen bedeutende Veränderungen dei den Mittelbehörden von Seiten des neuen Mi⸗ nisteriums bevor. f Berlin. Die„Spen. Ztg.“ schreibt: In Felge eines Unfalls in der Familie des interi⸗ mistischen Vertreters Deutschlands in Paris, Grafen Wesdehlen, ist Graf Arnim auf seinen Botschafter⸗ posten nach Paris zurückgereist. Dieselbe Zeitung bezeichnet„aus erster Quelle“ die Nachricht von Arnim's Demissionsgesuch als grundlos. — ueber die Neubesetzung der diplomatischen Posten steht nunmehr fest: Herr v. Keudell wird Gesandter in Konstantinopel, Geheimer Legations⸗ rath von Bülow II. übernimmt von Keudell's Decernat im auswärtigen Amte, Hr. v. Radowitz, zur Zeit General ⸗Consul in Bokarest, wird vor⸗ tragender Rath im auswärtigen Amte, Hr. v. Pfuel leben, bisher in Brüssel, tritt an v. Pfuel's Posten in Petersburg, Graf Arnim- Boitzenburg, an dessen Stelle in Wasbington Graf Andreas Bernstorff tritt, und Frhr. v. Brincken, bisher in Valley, bisher Attaché in Wasphington, ersetzt den Grafen Andreas Bernstorff in Wien. g — Der Reichskanzler hat angeordnet, da vom 1. October an das Land ⸗Brief⸗ Bestellgeld für Werthsendungen allgemein 1 Silbergroschen oder 3 Kreuzer zu betragen habe. Diese Be⸗ stimmung gilt auch für das badische und das oldenburgische Postgebiet. von Ermland schreibt die„Prov.-Corresp.“: Nach⸗ dem der Bischof sich der rückhaltlosen Anerkenntniß der Staatssouveränität und der unbedingten Gel⸗ tung der Landesgesetze fortgesetzt entzogen bat, wird — Der Kaiser hat den Rittmeister Freiherrn] die Regierung, abgesehen von weiteren Beschlüssen, Bezirkscommandos genehmigt; von Wedekind, aggregirt dem Gr. Gardedragoner- bezüglich der Stellung des Bischofs selbst, vor- Hauptmann Glock, aggregirt Auch in dem Gr. 3. Infanterieregiement, zur Disposition ihre Verwendung als Adju⸗ ferner alle Zweifel, nehmlich dafür Sorge tragen, die Souveränität des Staates auf allen Gebieten des bürgerlichen Lebens auf dem Wege der Gesetzgebung gegen Pension verabschiedet und Portepeefähnrich Schwerin wird General ⸗Consul in Bukarest, Graf Alvens⸗ München, sind nach Berlin versetzt; Graf Arco — Bezüglich der Angelegenheit des Bischofs Vorbehalte und Uebergriffe kirch⸗ 0 rad erg. an. — vollen, dan den können — naten m ducluchen 21 rich Schden drfördert. N. ts dei dien A baden, de Nasgrch U f siertorpt de Fnrer Wann ger der ads= Wahln, 5, det, wah, elünzfug u aut Ant en 1 Dctanat den rsuchung vn des Jusuin⸗ t J. Full ll. N. 1 Dube Besaburg m dit Berzitz Caine, senden , bilches die ruckt, grit „ enten 4 ger kaka tärttrung dil 1 beat N. schriibt: 91 it ktt inttri⸗ perit, Gtaftn en Botschaft ielelbt Zeitung Kachticht ver tlos. dple nat 5. geudel vin nintt kme, ben Kuck 4. 9. Nader 8 7 4 44 1 N 0 1 licherseits unbedingt sicher zu stellen. Die Land⸗ Regierung zu diesem Zwecke eine ihrer Hauptauf⸗ gaben finden. 6 Die Einweihung der Siegesdenkmäler zu Diüppel und auf Alsen ist auf den 30. d. M. seestgesetzt. Der Enthüllung wird ein Gottesdienst worangehen, nach derselben aber sowohl von den Düppeler als Alsener Befestigungen 50 Kanonen- schüsse gelöst werden. — Der„Reichs- Anzeiger“ publicirt die Be- kanntmachung, betreffend Kündigung der nord deutschen Bundes- Anleihe vom Jahre 1870 zur Rückzahlung am 1. Januar 1873. — Der Kaiser reist am 28. d. Abends mit Extrazug nach Baden Baden. 7 1 19 München. Herr v. Pfretzschner, dessen Er- nennung zum Minister des Aeußern mit dem Vorsitz im Ministerrath und zum lebenslänglichen Reichsrath bestätigt wird, ist nach Berg beschieden mnd vom Könige in Audienz empfangen worden. Gleichzeitig mit der Ernennung des Herrn w. Pfretzschner zum Minister des Auswärtigen hat der König das Gesammtministerium beauftragt, bezüglich der Ernennung eines neuen Finanz- ministers Vorschläge zu machen. Straßburg. Der(gut deutsch gesinnte) „Niederrh. Kurier“ schreibt: Herr About ist aus seiner Haft ertlassen worden. Da nichts davon werlautet, daß er gegen Caution auf freien Fuß gesetzt wurde, so muß man annehmen, daß er wegen Mangels an Beweis emlassen worden ist. In diesem Falle darf man die gonze Affaire füg⸗ lich als durchaus kein Meisterstück der Staatskunst bezeichnen. Sie hat unnöthigen Lärm gemacht, und Herr About würde jetzt, nachdem die Sache überstanden, den ganzen Zwischenfoll wohl für wieles Geld nicht mehr sich abkaufen lassen. Konnte besser Reclame für ihn gemacht werden? — Nächsten Samstag, den 28. September, dem Jahrestag der Capitulation Straßburgs, findet mach der„Straßb. Ztg.“ in feierlicher Weise die „Grundsteinlegung der neuen Besestigung Straß⸗ burgs auf Fort 5(Oberhausbergen) statt. Sämmt⸗ liche Offiziere, Aerzte und Militärbeamte sind durch Parolebefehl hierzu eingeladen. Ausland. Oesterreich. Das zur Vertheilung gelangte Rothbuch enthält 69 diplomatische Actenstücke, wo⸗ runter das Antritts- Circular Andrassp's und die Antworten der österreichischen Missionen, welche den günstigen Eindruck des Circulars bei den auswärtigen Regierungen constatiren, ferner De⸗ peschen des Gesandten am italienischen Hofe, Grafen Wimpffen, über seine Antritts Audienz und den günstigen Eindruck, welchen bei der italienischen Regierung die Ernennung des Freiherrn v. Kübeck . „ zum Botschafter bei der Curie hervorbrachte. — In dem Budget Ausschusse der Reichs ⸗ rathsdelegation erklärte Graf Andrassy als poli- tischen Zielpunkt die Erhaltung des Friedens. Hierzu sei nothwendig, daß man die Ueberzeugung beibringe, man könne als Freund verläßlich, als Feind gefährlich sein. Bei der Zusammenkunft ider Monarchen sei die Absicht lediglich dahin ge ⸗ gangen, den aufrichtigen, guten Beziehungen zu neuconstituirten Deutschland Ausdruck zu Abmachungen hätten nicht stattgefunden, dem geben. der Meinungs? Austausch der Minister sei voll kommen befriedigend gewesen. Frankreich. Zwischen der italienischen und französischen Regierung ist ein Conflict entstanden. Erstere verlangf von letzterer die Bezahlung von 500,000 Franken, die aus der Abtretung von Nizza noch in Rest sind. Frankreich stellte jedoch eine Gegenrechnung von 450,000 Franks auf, die es für Rechnung Italiens auf die religibsen Körper- schaften der von diesem aufgehobenen Klöster an Pensionen bezahlt habe, und behauptet, es babe die von Italien eingegangenen Verpflichtungen ein— flach erfüllt, worauf aber Italien einwendet, Frank- reich habe diese Zahlungen aus freien Stücken und ohne davon Anzeige zu machen, geleistet, weßhalb dieselben nicht anerkannt werden könnten. — Deputirte des rechten und linken Centrums gaben die ausgesprochene Absicht kund, einen Ge⸗ setzentwurf einzubringen, welcher Thirrs die Präsi⸗ dentschaft auf Lebenszeit überträgt. Die Linke ist dieser Absicht entgegen. — Die Blätter dementiren anscheinend aus zuverlässigen Quellen die Meldung des„Siecle“, daß Graf Apponyi einen Protest gegen die Roh- stofffölle überreicht hatte; die fremden Mächte, wird erklärt, wollen, ehe sie irgend einen Schritt in dieser Sache thun, den Ausgang der Unter— handlungen mit England abwarten. Großbritannien. Die„Times“ meldet aus Konstantinopel vom 24. d.: Der Zar drüßte in der Unterredung mit Djemil Pascha, die am 19. d. stattfand, wiederholt den Wunsch einer Er— höhung der herzlichen Beziehungen mit der Türkei aus.— Ferner meldet das Blatt aus Paris vom 24. d.: Wie man vernimmt, hat Frankreich fol- gende Präliminar-Bedingungen Englands für einen neuen Handelsvertrag angenommen: 1) den Ab- schluß eines vollständigen Vertrags; 2) die Auf nahme einer Stipulation in denselben, wonach sich beide Theile einander die Rechte der meist— begünstigten Nationen einräumen; 3) Beseitigung der den britischen Schiffen auferlegten Extrasteuer. Es wird ein baldiges Abkommen erwartet. Frankfurt. Der zweite Tag des Pferdemarkts war gleichfalls vom Wetter begünstigt und waren viele Kauflustige am Platz. Der Umsatz bewegte sich, abgesehen von den ganz schweren Arbeitspferden, mit welchen unsere hiesigen Brauer ihren Pferdebestand für die nun begonnene Suoperiode completirten, meist in Wagenpferden mittleren Schlags, in Reitpferden war das Geschäft weniger ledbaft. Im Ganzen ist das Resultat der beiden verflossenen Tage ein zufriedenstelendes, bei manchen Gastungen, wie z. B. leichteren Arbeitepferden, selbst ein gutes zu nennen. Darmstadt. Bei dem hiefigen Landgericht ist ein höchst komischer Rechtsstreit anhängig. Ein Bäcker kaufte von einem Handelsmann um den Preis von 150 fl. ein Rind, wobei sich der Verkäufer vor Zeugen geäußert, er wolle dafür jeden Tag 10 Wasserwecke nehmen. Der Käufer verweigert nun, gestützt auf jene Aeußerung, die Zahlung des Kauspreises, liefert aber dem klagbar ge— wordenen Verkäufer läglich 10 Wasserwecke, deren bereits mehrere Säcke voll zusammengekommen sind. Darmstadt. Der auf den 28. d. zur öffentlichen Verhandlungen vor dem hiesigen Bezirksstrafgericht fixirte Preßproceß des Hofgerichtsadvokaten Ohly gegen Pfarrer Baist ist durch Vergleich erledigt worden. Mainz. Die Probe des neuen zweiten Geleises der hiesigen Eisenbahnbrücke hat dieser Tage stattge⸗ funden. Am 1. October wird das Geleise dem Verkehr übergeben werden. Cassel. Der Musk tier Wilkel vom 1. Bataillon des 6. thüringischen Jufanterie-Regiments Nr. 95(11. Armee⸗Corps) erhält circa 1700 Thaler und eine silberne Ankeruhr aus den aus Anlaß des Krieges 1870— 1871 beim Kriegsministerium deponirten patriotischen Gaben für die Eroberung der ersten feindlichen Fahne. Karlsruhe. Eine der jüngsten Sitzungen des Schöffengerichtes in Karlsruhe brachte eine Verhandlung, welche von nicht geringem Interesse sür das Publikum war. Es hatte sich nämlich durch chemische Untersuchung ergeben, daß der Himbeersaft, welcher in den Wasserbuden ausgeschenkt wird, durchgängig Arsenik enthält. Es kommt: dies davon her, daß der Saft mit Anilin gesärbt ist, und diese rohe Farbe fast immer arsenikhalltg ist. Die That; sache lag dem Gerichte klar vor Augen in dem Arsenik, welches die Chemiker aus dem Syrupe dargestellt hatten, und konnte nicht bestritten werden. Nur der Umstand, daß die Veikäuser selbst die Gefährlichkeit ibrer Waare nicht kannten, für deren Zustand sie aber immer verant— lich bleiben, vermochte das Gericht nur eine geringe Geld.: strafe zu erkennen. Diese Fruchtsäfte, deren Verbrauch gegenwärlig sehr allgemein ist, werden im Großen in chemischen Fabriken dargestellt, und bei dem leider so weiten Gewissen der Indufürte überwiegt der Vortheil des Verkäufers immer den des Verbrauchers. Dem Publikum wird aber diese Enthüllung zur Warnung dienen, jenen rothen Saft in den Wasserbuden zu meiden und sich selbst vor Schaden zu schützen, denn unmoͤglich kann die Polizei täglich in den Buden Untersuchung vornehmen, ob der Himbeersaft auch wirklich von Himbeeren herstammt, und nicht aus Traubenzucker und aus Theer gewonnenem, mit Arsenik bereitetem Anilin dargestallt ist. Coblenz. Die bet Andernach kreuzenden Personen— und Güterzüge geriethen am 25. d. derart in einander daß von letzterem mehrere Waggons total zertrümmert wurden; ein Menschenleben ist dabei nicht zu beklagen, indem das Personal mit dem Schrecken davon gekommen ist. Paris. Im Indre-Departement spielte neulich vor dem Zuchtpolizeigerichte von Le Blanc ein Proceß, der wieder aufs Neue von dem beklagenswerthen, unter der sranzösischen Landbevölkerung noch herrschenden Aber- glauben Zeugniß ablegte. Am 28. Juli hatte ein surchtbares Gewitter in der Gemeinde Las Cbatte-Langlin großen Schaden angerichtet. Unter dem Vorwande, daß einer Protesston und Glockenläuten, das Unglück hätte verhindern können, stürzten sich die Einwobner in die Kirche, unlerbrachen die Messe, verjagten den Pfarrer und überließen sich den unwürdigsten Ausschreitungen; dann drangen sie, während der Pfarrer sich in der Sak eistei versteckt hielt, in seine Wohnung, warfen die Kleider zum Feuster hinaus, schlugen die Personen, die sich ihrem Treiben widersetzten und drohten den Pfarrer zu lödten, „weil er den Hagelschlag bestellt habe“. Zebn Weiber und vier Männer erschienen deßhalb auf der Anklagebank; vier wurden freigesprochen, die anderen zu Strafen von zwei Tagen bis zu drei Monaten und zu den entsprechen⸗ den Geldbußen verurtheilt. D. Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Börse zeigt sich noch immer, jedem Versuche gegenüter, die Course nach oben zu treiben, zurückbaliend. Dies war auch heute wieder der Fall, indem Speculationseffecten anfänglich ca. 3 fl. höher gingen als gestern, da aus Wien gute Course kamen und man die Mindereinnahme von 144 000 fl. als eine„relativ günstige“ ansay, weil ihr im Vorjahr eine große Mebreinnahme gegenüberstand. Bald jedoch gewann, durch flauere Berliner Notirungen unterstützt, die Contremine wieder die Oberhand und die ganze Avance ging so ziemlich wieder verloren. Nur Lombarden hielten sich gut. Auch auf den übrigen Gebieten des Courszettels häl! die Unbeweglichkeit an. Banken balancirten nur um Bruchtheile hin und her. Vereinsbank heute matter, Darmstädter, Deutsche Effectenbank, Baubank ꝛc. ꝛc. fest. Württemb. Gattungen beachtet. Rheinische Credit bei guter Frage. Bei Bahnactien, Prioritäten, Loosen und Staatspapieren kam nirgends ein auch nur mittelmäßig lebhaftes Geschäft zu Stande, die Umsätze waren minimal, bei einer überwiegenden Mehrzahl gleich Null. Doch hielten sich Preise ziemlich unverändert. Von deutschen Bahnen bayrisch Ost abermals flauer. Französ. Rente bei 87 umgehend. Von Pfandbriefen bayerische und rheinische beliebt. Von letzteren gelangt am 2. October eine neue Serie zur Emission. Productenbörse zu Friedberg am 26. September. Heutiger Preis loco Waizen, fl. 14 ½¼½— ½. Korn, fl. 9½ U— ½. Gerste, fl. 10½— 0 Hafer, fl. 7½ Kartoffeln, fl. 1%. Alle Preise verstehen sich 200 Pfund— 100 Kilo. Wegen des israelitischen Feiertage nächste Börse Dienstag den 1 Oetober. Ditte an alle edlen Menschensreunde um Hülse Im Frübjahr d. J. starb nach langem Schwind⸗ suchtleiden Lehrer Eckhardt zu Berkersheim, Provinz Hanau, 51 Jahre alt. Der Verstorbene hinterläßt eine schwache und arme Wittwe mit 6 unversorgten Kindern, wovon das jüngste kaum 8 Jahre alt ist. Ich wende mich deßhalb an Euch Ihr edlen Menschenfreunde mit der Bitte einige Brosamen des Ueberflusses zur Rettung dieser Unglücklichen beizusteuern. Nieder ⸗Florstadt den 20. Sept. 1872. A. Volk, Lehrer. Zur Entgegennahme von Gaben werden alle Lehrer gebeten. Die Expedition d. Bl. erklärt sich zur Annahme von Gaben bereit. Die ANON CEN-EXPEDTTION von G. Le Daube& Comp. vermittelt alle Arten von Anzeigen in alle Blätter der Welt. Prompte, discrete und billige Jedienung. Auf Wunsch Kostenvoranschlag, sowie Zeitungs- katalog gratis-franeo. CENTRAL. BURRAU Frankfurt a. M. General-Agenturen in allen grösseten Städten. Verlag der Allgem. Anzeigen zur Gartenlaube. Auflage ch. OO, O00 kremplare. Flaschen Etiquette pr. 100 Stück 24 kr. bis zu 2 fl. 48 kr., det der Pfarrer mit gewissen Ceremonien, namentlich mit Bindernagel& Schimpf. Abonnement auf Zeitschriften. ie Unter zeichneten empfehlen sich zur Besorgung aller Journale und Aeitschriflen wissenschaftlichen und populären Inhaltes, deren Zusendung möglichst rasch und regelmässig erfolgt. bie Wochenummern Gartenlaube und Daheim werden jedesmal Sonntags Vormittags ausgegeben. 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Local-Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Worms. 2715 Den verebrlichen Besuchern der Local-Gewerbe- und Indußrie-Ausstellung zu Worms bringen wir hiermit zur Kenntniß, daß sämmtliche Stattonen der hessischen Ludwigsbahn, sowte die Stationen Bobenheim, Franken⸗ ibal, Oggersheim, Ludwigshafen, Speper, Neustadt, Dürkheim, Land au, Weißenburg, Lambrecht, Kaiserslautern und Zweibrücken bei gleichzeitiger Lösung von Aussiellungsbilleten einfache Fahrkarten ausgeben, die zur freien Rücksabrt berechtigen. Die auf den pfälzischen Stationen gelösten Fahrkarten haben zweitägige Giltigkeitsdauer. Die Ausstellung ist täglich geöffuet von Morgens 8 bis Abends 6 Ubr und dauert vorläufig bis zum 3. October. Eintrittspreis 12 kr. Kinder unter 14 Jahren 6 kr. Loose à 1 fl. per Stück find in dem Ausstellungsgebäude ssets vorräthig. Auswärtige Reflectanten auf Loose wollen sich alsbald an die Herren P. Bertges& Cie. hier wenden, da innerhalb 8 Tagen der Veikauf definitiv geschlossen wird. Worms den 24. September 1872. Das Gesammt Comite. Jsraelitische Feiertage. 2726 Donnerstag den 3. und Freitag den 4. October. Mayer J. Hirsch. M. L. Goldmann. die neee Ba shliks, Kaputzen 2718 und Palatins zu reellen Preisen bei K. Friedrich neben der Post. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2631 Wir empfehlen uns zum An- und Verkauf von Staatspapieren, Aetien, Prioritäten, Loosen, Coupons zc., zum An und Verkauf, sowie zum Ink asso von Wechseln auf allen in und ausländischen Plätzen unter Zusicherung prompter Be— dienung und billiger Provisionssätze. Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. 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Mis. findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik flat, wozu ergebenst einladet 1 J. Dechert Wittwe. Großes Winterschuh-Lager 2732 von den geringsten bis zu den feinsten Sorten billigst dei Heinrich Diehl, Usagasse. 9 Das Neueste in f Halsbinden 42 und Shlips ꝛc. in schͤner Auswahl, sowie Foularde seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher bei K. Friedrich, neben der Post. eue russ. Sardinen! 2702 in Zassel von eitca 10 Pfund 2 fl. 1. 45 k. ver Jaͤssel, bet Wilh. Fertsch. Ueue holl. Vollhäringe 2703 bei Georg Groß. 2729 Wollene und baumwollene Unterhosen und Jacken, sowie alle Sorten Winterschuht empfehlen dilligst Geschw. Schloß. Ein einspänniger Wagen 2723 steht zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Schwarze Sternnadeln 2733 und Haarschnur zu Kopsputz bet 8 Jos. Hoffmann. Haarlemer Blumenzwiebel 2539 in großer Auswahl bet 0 Jacob Herrmann. Samenbandlung, vis-à- vis dem Hötel Trapp. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. 18. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche! Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. 9 Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. N Gottesdienst in der Burgkirche! Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 19. Sonntag nach Pfingsten. Fest des heil. Franz von Assisi. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Ordensversammlung, Andacht ufd Segen. Beginn des Gottesdienstes an Morgens ½8 Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. den in Friedberg. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 0 1 Zu entschuldigen bitten wir, daß im heutigen„Unterhaltungsblat Exemplare verstellt sind. Die Zeit erlaubte nicht, dieses Versehen nachträglich noch zu verbessern. 7 die Seiten 2 und 3 bei einer Anzaß (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 39, Praktischer Rathgeber Nr. 9 und eine Beilage.) (Abendmahl.) 4 Wochentagen“ 1* 0 1 1 Die Exp. N Da Donnerstag den 3. Oktober In 591 0 Ude 1 Antag 1 die det 9 a börse Beilage. d rg . A8 — 0 r Ill u Ne en Schneider — Atmen en. N Tanzuuftt in dert Winne —— Lage n feinen Stn Diel, Wagaßt in den . ewe Feule ent Halstüchn! „beben der el Jüldinn 1. 1. 61 b. Jertsch här lene Unterben „ Minterschub . Schlo k. Magen die Krped. d. kl 8 madeln . beer with Hert mann, 1865 115. * bert Tien 11 rt bl indt. , e 0 N Oberhessischer Anzeiger. 1 M 114. ———— Immobiliar⸗Versteigerung. 1579 Montag den 30. September d. J., Vormittags 0 Uhr, sollen in hiesigem Rathbause auf freiwilligen Antrag die den Erben des verstorbenen Heinrich Wilbelm und Christoph Weckerling dahter ge⸗ örenden Güterstücke, in Friedberger und Fauerbacher Hemarkung gelegen, nochmals öffentlich meistbietend v»erstesgert werden. Friedberg den 13. September 1872. Großherzogliches Ortsgerichts Friedberg. Foucar. Hofraithe-Versteigerung. 2650 Montag den 30. September d. J., Vormittags l Ubr, soll in hiesigem Rathbause die zum Nachlasse 686 es Koppel Marx dabier gehörende Hofraithe: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. HI., Hofraithe in der Judengasse rbabthetlungsbalber öffentlich meistbietend verstetgert werden. Friedberg am 20. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Bekanntmachung. Diejenigen Steigerer, welche in den Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen Revieren Bainhards und Wick⸗ nadt Holz ersteigert und noch im Walde sitzen haben, werden hiermit ersucht, dasselbe binnen 8 Tagen um o gewisser abzufahren, als man sich gegenfalls genöthigt hen wird, dasselbe einer anderweiten Versteigerung dus zusetzen. Zugleich werden die Steigerer auf die Versteigerungs⸗ bedingungen 10, 11 und 12 und die hierauf für sie entstebenden Nachtheile im Falle eines anderweilen Berkaufs aufmerksam gemacht. Wickstadt den 21. September 1872. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. Güter ⸗Versteigerung. 2691 Dtenstag den 1. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in blesigem Ratbhaus auf fieiwilligen Antrag des Herrn Landgerichts Assessors Adam Fritz »ie demselben gehörenden Güterstücke: Oer mar tkung Friedberg Flur. Nr. Kiftr. 9. 105. 949. Acker auf der Sauweide, 1 18 27.„ Lachenfeld im Ranzen, 10. 287. 48.„ Krummgewann, 11. 127. 469.„ Lachengfeld. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Klftr. 4. 264. 249. Acker an der Wingertsgasse, 5 A. 340.„ an der Sauerbornshohl nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden unter vem Anfügen, daß bei zureichenden Geboten den Letzt⸗ »ietenden die Genehmigung sogleich ertheilt werden soll. Friedberg den 24. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouc ar. Güter Perpachtung. 2698 Freitag den 4. Oktober, Vormittags 9½ Uhr, 2 ollen auf dem Rathhause zu Ober⸗Ros bach die dem Auguftiner Schulfond Frledberg gehörigen, in der Ge⸗ matkung Ober- und Nieder Rosbach gelegenen Grund- gfücke parzellenweise, etwa 21½ Morgen, an die Meistbietenden auf die Dauer von 12 Zahren verpachtet 2 Herden. Friedberg den 21. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Güter ⸗ Verpachtung. 6907 Die nachstebenden, dem Hospital zum heil. Geist n Ftiedberg gehörigen Grundftücke, als: Gemarkung Friedberg. 1 Flur 11 Nr. 234= 429 Oelftr. Acker im Lachen⸗ feld, 2 12„ 133= 299„ der Viehtrieb, 2 13„ 97= 319„ Großgalgenfeld, 8 ii 102 20„ desgleichen, „„ͤß;́?e„ das Usafeldchen. Gemarkung Osck sta dt. 6) Flur 10 Nr. 110= 80 U◻UKlftr. ren m ed, welche seltber Joseph Geck II. im Pacht hatte, sollen auf die Dauer von 11 Jahren, ven Petritag 1873 bis Martin 1883, Montag den 7. Oktober, Vormittags 10 Ubr, uuf dem hlesigen Rathhause an die Melstbletenden ander— weit verpachset werden. ßertedberg den 21. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. 8 ue ar. —— e — Wir erlauben uns auf unsere seit Jahren beffehende, einer sehr zahlreichen Betheiligung sich erfreuende Journal-Lese-Anstalt ergebenst aufmeiksam zu machen. Dieselbe bietet die reiche Auswahl von 24 der besten und beltebtesten Unterbaltungsblätter, von denen viele mit schönen und interessanten Illustratlonen versehen find. Der Umtausch der Zeiischriften erfolgt jeden Samstag; eine präcise und geregelte Circulation der Hefte ist unsere angelegentlichste Sorge. Das Verzeichniß der circulirenden Blätter, Interessenten mit Vergnügen zu Diensten. Die Betheiligung kann zu jeder Zeit erfolgen. Bindernagel& Schimpff. Bekanntmachung. Betreffend: Die Friedberger Ausstellung von Obst und anderer Erzeugnisse der Landwirthschaft in Verbindung mit einer Ausstellung der für Wien gesammelten Gegenstände. 2731 Die von dem Friedberger landwirtbschaftlichen Casino beschlossene Obstausstellung soll, unter gleichzeitiger Ausstellung der für Wien bestimmten und anderer Gegenstände der Landwirthschaft, von Freitag den 4. bis zum Donnerstag den 10. Oktober im Saaale des Herrn Simon(zu den drei Schwertern) stattfinden. In Bezug bierauf wird Folgendes bekannt gemacht: 1. Alle Ausstellungsgegenstände: Obst, Getreide, Hülsenfrüchte, Flachs, Wurzelgewächse, Samen und andere landwirthschaftliche Produkte und Fabrikate sind, insofern es noch nicht geschehen, bis zum 2. Oktober einzusenden. Die Herren: Lehrer Lang, Weinel, Beigeord- neter Steinhäuser, Produktenbörsesekretär Faatz, sowie Herr Simon in den drei Schwertern nehmen die Gegenstände in Empfang. Auch die Herren Comité-Mitglieder für die Sammlung der Wiener Ausstellungsgegenstände, nämlich: die Herren Bürgermeister Schmid zu Reichelsheim, Reitz zu Södel, Schneider zu Ostheim, die Herren Oekonomen Hill zu Fauerbach, Friedr. Keil zu Melbach, Kammer zu Gambach, sowie die Herren Lehrer Epple zu Ockstadt und Hahn zu Södel— werden hiermit um Einsendung der gesammelten Produkte gebeten. Verzeichnisse über die Eigenthümer(Aussteller) und anderer wissenswerthen Notizen wolle man gütigst beifügen. Es erscheint sehr erwünscht, diesen Verzeichnissen eine solche Einrich- tung zu geben, daß auch die Benennungen für Obst, Frucht 1c. daraus ersichtlich sind. Zur Controle können die Säckchen, Bündeln und einzelne Fruchtstücke nochmals mit Auf schriften und Papierstreifen bezeichnet werden. „ Ausstellungsgegenstände, welche Fleiß, Interesse und Intelligenz der Aussteller beweisen, sollen auch bei unserem lokalen Unternehmen Anerkennung und Aufmunterung finden. „Hierzu stehen ca. 50 fl. zur Verfügung. Ueber die zuerkannten Preise werden Diplome ausgefertigt. Die Funktionen der Preisrichter übernehmen die Herren: Seminarlehrer Wahl, Reallehrer Lang, Lehrer Weinel und Rückert, Hofgärtner Welle zu Assenheim, Pfarrer Becker zu Bruchenbrücken, Oekonom Hill in Fauerbach und Bürgermeister Reitz zu Södel. „Die Preisvertheilung geschieht Sonntag den 6. Oktober, Nachmittags 3 Uhr. Die Ausstellung kann an den bemerkten Tagen(4. bis 10. Oktober) von 9 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr täglich besucht werden. . Arn letzten Ausstellungstage, Donnerstag den 10. Oktbr., geschieht sodann eine Verloosung von Gegenständen des Obst-, Feld- und Gartenbaues. . Ein Loos dafür kostet 9 kr. Produktenbörsensekretär Faatz besorgt den Verkauf dieser Loose. „An Eintrittepreisen für den Besuch der Ausstellung wollen wir erheben lassen: a. Für eine Person und einen Besuch 6 kr. b. Für eine Person, aber für die ganze Dauer der Ausstellung 24 kr. Zu diesen letzteren Karten wird ein Ziehungsloos frei abgegeben. Die Ausstellungsgegenstände, insoferne nicht, für Wien bestimmt, sowie die Gewinne sind vom 11. bis zum 14. Oktober wieder abzuholen. Geschieht dieses nicht, so verfügt die Kommission darüber. 12. Das bei der Mainzer Ausstellung prämiirte Gras⸗Herbarium des hiesigen Schullehrer⸗ seminars wird auch bei unserer Ausstellung eingereiht. Wir werden alles Mögliche aufbieten, die hiesige Ausstellang interessant, lehrreich und schön auszuführen. Wir laden darum zu recht zahlreichem Besuche ein Friedberg, den 28. September 1872. Die Ausstellungs Commission: Lang. Nebhuth. Rausch. Supp. Steinhäuser, Beigeordneter. Wahl. Werner. Weinel. The Singer Manufacturing Cie. New-Lork. Größte Nähmaschinen⸗Fabrik der Welt, hat im Jahre 1871 181,260 Stuck verkauft und empfiehlt hiermit ihre, vom besten Material und durch die vollkommensten Hilfsmaschinen hergestellten. B. A. Familien-Maschinen und Handwerker- Maschinen zu billigen und festen Preisen unter reeller Garantie und mit Ursprungs— Attest versehen. sowie die näheren Abonnementsbedingungen stehen den — S 11. — Haas, Kreisassessor. Georg Sellin in Friedberg. Hand Dresch⸗Maschinen, 2676 neuester Construction mit und ohne Strohschüttler. Göpel dazu passend, empfiehlt zu Fabrikpreisen die Handlung A. Buch in Hungen. — Güter ⸗ Verpachtung. 2696 Ote nachstehenden, dem Augustiner Schulfond Frledberg gehörigen Grundstücke in der Gemarkung Friedberg: 1) Flur 7 Nr. 28= 398[Jelftr. Acker im kleinen Wartfeld, 2) 14„ 7932294 Acker im Groß⸗ „ 79,6294 3 galgenfeld, sollen auf die Dauer von 5 Jabren, vom 11. Novem:⸗ der 1872 bis dabin 1877, Montag den 7. Oktober, Vormittags 10½ Uhr, auf dem biesigen Ratbb use an die Meifibietenden ander⸗ weit verpachtet werden. Friedberg den 21. Seplember 1872. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fouc ar. Mobiliar ⸗Versteigerung. 2699 Dienstag den 8. Oktober d. J., Vormittags 9 Ubr, sollen in Folge landgerichtlichen Auftraas vom 17. September d. J. in der Behausung des C. F. Walz dahier die noch zu dessen Schuldenwesen ge⸗ hoͤrenden Mobiliargegenstände, als: Tische, Stüble, Bettstellen, Portraits, Spiegel, Bettwerk, Weißzeug, veischiedene Routeaur, eine Wanduhr, etne Partie Flaschen eine Steigleiter, eine alte Treppe, eine Pfub pumpe, zwel Wasch⸗ kesset, sowte sonstige aus- und Küchengetäihschaften öffentlich meistdielend versteigert werden. Friedderg den 25 Septemder 1872. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg. Fonda, Jaseleber⸗Versteigerung. 2604 Samflag den 28. d. M., Mittags 12 Uhr soll ein der Gemeinde gedöriger Eder im Gemeindehaus öffentlich meistbictend versseigert wurden. Ober Wöllstadt den 23. September 1872. Großherzogliche Bürgermeistecen Ober⸗Wöllstadt. Feuerbach. Aufforderung. 2700 Alle Diejenigen, welche noch Dolzgelder anher schulden, werden an deren Berichtigung mit dem Bet⸗ fügen erinnett, daß am 11. Oktober l. J. gegen die Reßanlen das gerichtliche Beitreibuagsverfahren eln geleitet wird. Zabltage: Donnerfla und Freitag, Vormittags. Ockstadt den 25. September 1872. Freiherrlich v. Franckenffein'sches Rentamt. Raben ern. Wirthschafts-Verpachtung. 2701 Die zum Nachlaß des Gaflwershs Jakob Schimpff II. von bier gebörige Hofralibe, aus 2 Wirthszimmern Küche, Metz gerschirne, 6 Fremden⸗ zimmern. 2 Kamnieen, 4 Kellern, 1 Waschküche 1 Garten mit Trinkballe, Hofraum und Stallungen beftebend, wird Montag den 30. d. Mis., Vormittags 11 Ubr, auf birsigem Rathhaufe nochmals öffentlich an den Meißdietenden auf 6 Jahte verpachtet. Bad⸗Naubherm am 24. September 1872. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt. Kapitalgesuch. 2724 Um ein Kapital von gleicher Fröße abzu' ragen, sucht die Gemeinde Ockftadt ein solches von 1200 fl. gegen 4½%% zu leiben. Besitzer solcher Kapitalien, welche gesonnen find, dasselbe biefiger Gemeinde zu leihen, wollen sich innerhalb 8 Tagen dei unterzeichneter Stelle anmelden. Ockfladt den 26. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt. Grö ainger. Holz ⸗Versteigerung. 2730 Montag den 30. d. M., Nachmittags um 1 Ubr, soll auf dem Bürgermeißeret Bürcau dabser aus einer früheren Verstelgerung fitzengebliebenes Gebölze, als: 4,00 Cubikmeter Eichen⸗Stammholz, 0,50 5 Birken⸗ 5 0.30 5 Fichten⸗Stangenholz, nochmals öffentlich meistbietend verstei ert werden. Ober⸗Mörlen am 27. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. Jie cke l. Durchsichtige Glycerinseife! 30 anerkaunt bestes Mittel zur Verschönerung den Daut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr Wilb. Fertsch, Obstbäume. 2569 Etwa 1000 bochstämmige Kern und Stein Obst⸗ bäume, sowie Zwergstamme in verschledenen Sorten, theils zu künftlichen Formen vorgebildet, können ab— gegeben werden in den Baumschulen von zriedberg. Lang 8 Weinel. Staats⸗ und Gemeinde Obligationen 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof- Agenten Jacob Engel. 1867. 5 Die als probates Hausmittel gegen Huflen, Heisetkelt, Verschleimung ꝛc. rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Lrust-Gonbons in Ortainal⸗Packeten à 14 kr. stets vorrächig in Friedberg bei Wilh. Fertsch, in Bu bach bei Val Wießler, in Hungen bei A. Buch, in Bad- Nauheim bei Ph. Jac. Weiz. 0 366 eee 2 1 genschirme, 63 äußerst billig, bei K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Für Hierbtauet, Weinhändler und Küfer. 2689 Bei herannahender Sudzeit empfehle ich meine Gummischläuche aus bester grauer Masse. Indem ich diesen Schläuchen der Lichtweite entsorechend eine Wandstärke von 6 bis 9 Millimeter gebe, halten dieselben jede Biegung aus und ersetzen die bis⸗ ber vielfach gebrauchten Spiralschläuche vollständig, welche sie an Dauerhaftigkeit um das Dreifache übertreffen. Ich lasse dieselben in Längen bis zu 19½ Meter an eine Stück in jeder beliebigen Dimension fertigen. Richard Hannen, Erefeld in Rheinpreußen. f Einladung zum Abonnement 8 2 Hessischen Volksblätter(Landeszeitung) Preis vierteljährlich fl. 1., mit Postaufschlag fl. 1. 29 kr. Auflage 4000. Darmfadt im September 1872. Die Erpedition der Hessischen Volksblätter(Landeszeitung). 7 CCC... CCC Einladung zum Abonnement auf das „Mainzer Tagblatt,“ Organ für die treisamtlichen, stkädtischen und Militärbekanntmachungen, sowie für di gerichtlichen Anzeigen. e Preis vierteljährlich ooo Mainz nur 54 kr., durch die Post bezogen 1 fl. 5 kr. oder 18½ Sgr.(excl. etwaiger Stempelsteuer oder Bestellgeldes.) 2655 Das Mainzer Tagblatt bringt die regelmäßigen telegraphischen Correspondenzen, Berliner, Wiener, Frankfurter“ Niw⸗Porker Geld⸗ wie Producten-Bötsen⸗Course, nebst originalen, eingehenden Abhandlungen, Schilderungen, Beschreibungen bei besonderen Ereignissen.— Gutgewähltes Feuilleton.— Sämmtliche auf Handel und Verkehr Bezug babende Inserale finden sich im„Mainzer Tagblatt“, wie in keinem zweiten Blatte des Großherzogthume Hessen vereinigt weshalb neben dem poltlischen der Inseratentheil ein stets gesuchter ist.— Für auswärtige wie Lokalanzeigen wird die Zeile mit nur 4 Kreuzer berechnet.— Alle soliden Annoncen⸗Expeditionen nehmen Anzeigen für dasselbe entgegen. Mainz im September 1872. Die Expedition. Die deutsche Presse und Frankfurter Vörsenhalle, 2 8 5 2 1 2 2 8 eee 2557 welche seit Ostern in Frankfurt als vollkommen unabhängiges Organ der nationalliberalen Partei und dere süddeuischen Forischriitepartei erscheint, wird auch künftig, treu ihrem Programm, für den weiteren Ausbau der Versassung des deutschen Reichs und für die Lösung der Fragen des inneren Staatslebens im Geiste wahrer bürger⸗ licher Freiheit wirken, für eine gesunde Gestaltung unscrer gesellschaftlichen und wirtbschaftlichen Ver hältnisse thätig sein, und die Gegner unserer nationalen Entwicklung wie die Feinde der geistigen und materiellen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts bekämpfen. Tägliche Leitartikel über die wichtigsten Tagesfragen, politische Uebersichten, zahlreiche Originalcorrespondenzen aus allen Theilen Deuischlands, aus Wien, Rom, Brüssel, Haag, Paris, London, New⸗ Pork u. s. w., anerkannt vortreffliche Börsen- und Finanzberichte, ein reichhaltiges Feuilleton mit Novellen und Skizzen von den besten Autoren, Berichte über die Reichstagsverhandlungen in größter Vollständigkeit, haben dem Blatte in kurzer Zeit zahlreiche Freunde erworben. Um den Wünschen vieler Leser zu entsprechen, wird vom 1. October J. J. ab unser Feutlleton wesentlich vergrößert, so daß dasselbe ein täglich erscheinendes Unterhaltungsblatt bildet. Jeden Samstag liegt der„Deutschen Presse“ ein vollständiger Verloosungsanzeiger bei. Alle Postanslallen des In- und Auslandes nehmen Bestellungen auf das III. Quartal der Deutschen Presse an. Vierteljäbrlicher Preis: 1) in Fransfurt a. M. 3 fl. 30 kr. 2) in ganz Preußen 2 Tolr. 9 Sgr.— 4 fl. 1 kr. 3 8) in den übrigen Staaten des deusschen Reiches, einschließlich Elsaß⸗Lolhringen, Oesterreich und Luxemburg eee e e e a. Die Expedition der Deutschen Presse. Frankfur ma. M., im September 1872. 4 1 * * 9 — 98 2 2 — — 2 A. — — 2 E —.. 11 Obne Medlein. Friedberg 1——ů— aus besseg Wandstärk⸗ 1 ien die dis astigkeit in Meter an eilet reußen. 2 — 5 e 4 * r Obne Medlein. 22705 ia allen Glößen bei Regenschirme 2644 in schöner Auswahl bei L. Backes in Friedberg. eue hol. Dollhäringe! 2098 bei Wilh. Fertsch. Leere Fässer. 2572 Eine Partie Wein⸗, Spiritus⸗, Brannt⸗ wein⸗ und Oelfässer, sowie Packfässer und Kisten werden billig abgegeben bei 72 Ph. J. Weiß in Bad Nauheim. 2652 Große Aus wahl in Tisch⸗ und Hängelampen auß ersi billig. C. F. Lang. Usagasse. Aufforderung. 2638 Nachdem mich Pr. Wagnermeister Georg Stoll bet seinem Wegzuge von hier zu seinem Generalbevoll— mächtigten bestellt erlasse ich hierdurch an die Schuldner desselben das Ersuchen, Zahlung der resp. zu ihren Jaßsen flehenden Beträge binnen 14 Tagen an mich leisten zu wollen. Friedberg den 18. September 1872. — — Ed. Trapp IV., Hofgerichts Advokat. ä 1 5 2 Spiegel 2651 von jeder beltebigen Größe in Gold und in Braun verkauft zum Fabrikpreis Friedberg. P. Falck, Schreinermeister. Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbft in verzweifelten und von den Aerzten für unbellbar erklärten Fällen radicale Hei— lung ihres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Ktank⸗ beit Näheres brieflich durch Dir. J. H. Fickert, Berlin, Wollstraße Nr. 23. Obne Mediein. e 598 2013 R Ohne Mediein. 3 Faselochsen, 2 Rotlhscheck, 1 Gelbscheck, 1½ Jahte alt, Berner Bastarde, hat zu verkaufen Niedet⸗Wöllstad t. 5 2630 Heinrich Fauerbach. 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Die Spar- und Leihtasse zu Lich betr. 2722 Zu der nach Beschluß der Dauptversammlung vem 9. November v. J. zusammen zu berufenden weiteren OHauptversammlung werden biermit alle Mitglieder resp. Gläubtger auf Montag den 14. Oktober d. J., Morgens 10 Uhr, in den Ratbhaussaal biefiger Stadt mit dem Bemerken eingeladen, daß die Frage, ob die Fortsetzung der Ligui⸗ datlon durch die Verwaltung erfolgen oder an das Gericht gebracht werden soll, zur Enischeidung kommen werd. Lich den 24 September 1872. Diiektion der Spar- und Leihkasse zu Lich. Ueue und alte Pferdeteppiche 2716 sind in großer Auswahl zu baben bei Schwarz, Hoftaxator. 50 Malter Waldecker Saaldorn 2721 hat zu verkaufen Karl Bühlmaher. 2 bis 3 Realschüler 1979 können dei einer hiesigen Lebrersfamttie mit Be⸗ ainn des Wintersemesters in Kost und Logis genommen werden. Näberes bei der Exped. d. Bl. sede man auf den ift die einzig ächte Bindernagel 8 NB. Keine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung als Die Modenwelt. 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