icht. Dalla: Tytaiei a Fulda g Zangtz begun eetten nt tr Aussicht ice gütigen Fiseg em md tt empiohsen tilnabcn gelacht. Nähen resses dn tert gti. beitung 1 1 1451 edel 00 1872. Samstag den 27. April. en * 49. berhessischer zeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Stiedberger Jukelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und S amstag Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kre, bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Zetreffend: Das Kreisersatzge schäft für das Jahr 1872. Amtlicher Theil. Friedberg am 24. April 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Noch viele von Ihnen stehen mit der Einsendung der Vorladungsbescheinigung zurück, weshalb 24 Stunden bei Meidung eines Wartboten erinnere. ich an deren Einsendung binnen Der Civilvorsitzende Großh. Kreisersatz-Commission Friedberg. E detreffend: Gewerbe⸗Ordnung, insbesondere Genebmigung zur Anlage von Schlächtereien und Ziegelösen. Friedberg den 24. April 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogliche Polizeiverwaltung Bad⸗Nauheim und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Das im Abdruck nachfolgende Ausschreiben Großherzoglichen Ministetiums des Innern dom 14. April d. J. zu Nr. M. d. J. 4211 weilen wir Ihnen zu Ihrem Bemessen in vorkommenden Fällen und zur Bedeutung von Interessenten hierdurch mit. 5 9 Das Großherzogliche Ministerium des Innern an die In Bezug auf die Auslegung der im F. 16 der Gewerbeordnung rom 21. Juni 1869 enthaltenen Worte:„Schlächtereien⸗ und „Ziegelöfen“ ist auf eine diesseitige Anfrage von dem Reichs lanzler Nachstehendes erwiedert worden: 1) Der Ausdruck„Schlächtereien umfaßt nach der Ansicht s Reichskanzler Amtes alle Schlachtstätten ohne Unterschied, also licht blos die von einer größeren Anzahl von Metzgern gemeinschaft⸗ lich benutzten Schlachthäuser, sondern auch jede von einem einzelnen Netzger in seiner Behausung zum Schlachten benutzte Räumlichkeit. Diese Auslegung des Gesetzes findet darin ihre innere Begrün— tung, daß vom sanitäts polizeilichen Standpunkte aus gerade die kleinen Daus.) Schlachtereien gefährlicher, als die großen Schlachthäuser sind. 2) Unter dem Ausdrucke„Ziegelöfen“ sind nach diesseitiger insicht Anstalten, welche nur zu vorübergehendem Zweck, iusbesondere zr Beschaffung des Materials für einen bestimmten Bau(wie z. B. Ter a p p. Großherzoglichen Provinzial-Directionen und Kreisämter. der Begriff einer„Anlage“ im Sinne des Gesetzes die Absicht dauern— den Betriebes voraus. Die vorgedachte Auslegung entspricht, wie die im Preußischen Miyisterialblatt für die innere Verwaltung abgedruckten Ministerial⸗ Eclasse vom 11. September 1862(S. 265) und vom 14. August 1845 (S. 263) ergeben, in beiden Punkten derjenigen Praxis, welche die Königlich Preußische Regierung während der Geltung des dem§. 16 der Bundes⸗Gewerbe- Ordnung entsprechenden§. 27 der Preußischen Allgemeinen Gewerbe⸗Ordnung vom 17. Januar 1845(Preußische Gesetzsammlung S. 41) gehandhabt hat, obwohl das ia der letztge— dachten Gesetzesstelle gebrauchte Wort„Schlachthäuser“ einer die kleinen Schlachtlokase ausschließenden Interpretation an sich günstiger, als der im Bundesgesetz gebrauchte Ausdruck„Schlachtereien“ gewesen sein würde. Wir setzen Sie hiervon zu Ihrem Bemessen in Kenntniß. g. Feldziegelofen oder Feldbrände) nicht zu verstehen, vielmehr setzt 9 ein Be chet eld. Zimmermann. Deutsches Reich. Gießen. Auch von Seiten der hiesigen Miversität wird tine Deputation nach Straß „arg zur Feier der Eröffnung der neuen Uni- Arsität abgeordnet werden, an ihrer Spitze der ector, dem sich noch einige Professoren anschließen. Andie Studirenden ist gleichfalls von Straßburg eine Enladung zur Betheiligung bei der Feier ergangen. Mainz. Die in den Festungs- Compagnien ur bayerischen Artillerie zur Einführung kommende Lewaffnung mit Gewehren ist in den preußischen ustungs- Artillerie-Regimemern schon seit einigen Honaten eingeführt und es scheinen die Mann- gaften namentlich der Ausfallbatterien nicht allein gewöhnlichen Handgebrauch des Gewehrs, sondern nuch im kleinen Feld- und Patrouillendienst u. dgl. lgtübt zu werten. Im September sollen hier öGßere Festungsmanöver statthaben, wobei auch e Neuerung ihre Probe ablegen soll. Berlin. Die Bundes bevollmächtigten Bayerns ad Würtembergs haben, wie die„Corr. Stern“ ldet, beireffs des Vertheilungsmaßstabes der iunzösischen Kriegs Contribution vorgeschlagen, 6 nach Abzug der. Präcipualleistungen der Rest 1 Kriege Contribution vertheilt werde mit fünf utel seines Betrages nach dem Verhältnisse der nültärtschen Leistungen jeree bethetligten Staates a Zeitraum vom 10, Juli 1870 bis 1. Juli 1871, * diese Leitungen nach dem Effectlostande von annschaften und Pferden von der hierzu nieder- 1 Commission ermittelt worden, sowie mit n Achtel seines Betrages nach dem Maßzstabe ) Bevölkerungszahl. — Die„Prov. Corresp.“ schreibt, daß der Kaiser in Folge der neulichen Verletzung des einen Fußes am Gebrauche desselben zwar noch verhindert sei, das Leiden aber bald gänzlich ge— hoben sein werde. — Die neueste Verston über die zwischen Berlin und Paris schwebenden Erörterungen lautet, daß der deutsche Reichskanzler dem Versailler Cabinet den Wunsch habe aussprechen lassen, vor der Hand in keinerlei Meinungsaustausch wegen der Bezahlung der restlichen drei Milliarden der Kriegscontri— bution mit demselben zu treten. Dies wird damit erklärt, daß man diesseits jede Erörterung über die von Frankreich erstrebte Recompensation für die vor der vertragsmäßigen Pflicht zu leistende Zahlung und die ebenfalls vor der durch den Friedensvertrag stipulirten Frist zu bewirkende Räu— mung der occupirten fünf Departements vermeiden wolle. — Die evangelische Militärgeistlichkeit der preußischen Armee besteht aus: 1 Felvppropst, 12 Oberpfarrern, 60 Garnisons- und Divisions— pfarrern, 66 Divistons- und Garnisonsküstern; die katholische Geistlichkeit aus: 1 Felopropst, 39 Divistions- und Garnisonspfarrern — Bis zum und im Jabre 1871 sind auf Neubauten von deutschen Kriegsschiffen im Ganzen 2,218,977 Thlr. 26 Sgr. 7 Pf. verwendet worden. Sind alle im Bau begriffene Schißse fertig, so zählt dann die Reichskricgsmarine an zum See dienst brauchbaren Schiffen: 8 Panzerfregatten mit zusammen 31 Geschützen; ferner eine Panzer— und 35 Divistons- und Garnisonsküstern. corvette mit 8 Geschützen, 2 Panzerfahrzeuge mit; 7 Geschützen, 5 gedeckte Corvetten mit 138 Ge⸗ schützen, 6 Glattsdeckcorvetlen mit 74 Geschützen, 8 Abiso's, 2 Segelfregatten mit 74, Geschützen, 3 Segelbriggs, 1 Schraubenlinienschiff, 22 Kanonenboote, 2 Transport-, 1 Schleppdampfer, 1 Tender, zusammen 62 seetüchtige Schiffe mit 500 Geschützen. — Uebereinstimmend mit der Londoner und Newyorker Meldung, daß die Abwicklung der ver— drießlichen Alabamafrage auf neue Schwierig keiten gestoßen, stellt ein ofsiziöses Telegramm des „Schw. M.“ den Entschluß Amerikas in Aussicht, falls England das Genfer Schiedsgericht für in directe Ansprüche absolut abweise, und die Ver⸗— bandlungen dadurch abgebrochen werden, als Repressalie den Handelsvertrag von 1827 zu kün⸗ digen und eine Extrataxe von englischen Schiffen zu erheben. Aus Baden theilt man der„D. A. Z.“ mit, daß die Schleifung der Festung Rastatt zwar noch nicht endgültig beschlossen, aber stark beabsichtigt sei. Die Bedeutung, welche Rastatt einst für den Schutz Süddeutschlands hatte, sei seit der Erwerbung von Metz und Straßburg zum mindesten fragwürdig geworden. Dagegen er— heische der Oberrhein unbedingt einen Schutz gegen Belfort und dieser solle ihm auch durch die Neubesestigung von Neubreisach, beziebentlich durch eine Erweiterung der Befestigung Neubreisachs nach Altbreisach und durch eine befestigte Rhein- brücke werden. Auch an eine Befestigung der Kehler Brücke werde lebhaft gedacht. Ausland. Oesterreich. Prag. Der Landtag wurde am 24. d. eröffnet. Die tschechischen Abgeord⸗ neten sind nicht erschienen. Oberstlandmarschall Fürst Auersperg hebt in der deutsch und böhmisch gesprochenen Eröffnungsrede die bedeutungsvolle Aufgabe des Landtags hervor, das Banner der Gesetzlichkeit aufzupflanzen, den Frieden mit dem Reiche berzustellen und die bisherige Unfrucht⸗ barkeit der Landtags Verhandlungen zu bannen. Frankreich. Paris. Das„Journal ofsi⸗ ziel“ veröffentlicht Decrete, durch welche Hr. Gou⸗ lard zum Finanzminister, Teisserine de Bord zum Handelsminister und Herr Barodet zum Maire von Lyon ernannt wird. — In Vincennes bei Paris sind vor einigen Tagen sechs Kanonen aus dem Artilleriepark des alten Schlosses auf mysteriöse Weise verschwunden. Das Ereigniß ist seitdem der Gegenstand lebhafter Besprechung Seitens der Presse. Das„Avenir Militaire“ gibt nun darüber folgende, wie es sagt authentische Mittheilungen:„Die Wahrheit ist, daß die Untersuchung dadurch sehr erschwert worden ist, daß man über das genaue Datum der Entwendung im Unklaren ist,. Bis jetzt weiß man nur, daß 6 Berghaubitzen, von denen jede ungefähr 1000 Kilo wog, in 2 Malen entwendet worden sind. Als Werkzeug diente dabei ein Flaschenzug, der es ermöglichte, sie in die Gräben hinabzuschaffen und alsdann auf die gegenüber; liegende Böschung hinaufzuhissen. Die That ging 15 Schritt weit von einem Posten dor sich, dessen Mitschuld augenscheinlich ist, den man aber erst dann ermitteln wird, wenn man den Tag des Diebstabls genau festgesetzt haben wird. Man hat in Erfahrung gebracht, daß jedes Stück den Artilleristen, die bei der Entwendung Hülfe leisteten, mit 50 Francs bezahlt worden ist; aber im Gegen satz zu dem, was bisher verlautet, konnten die Geschütze noch nicht aufgefunden werden. Sechs Artilleristen sind verhaftet worden, man hofft mit Hülfe dieser ersten Beschuldigten die Wahrheit üder diese geheimnißvolle Angelegenheit zu ent- decken.“ Versailles. Thiers ist vollkommen wieder hergestellt, er hat bereits Empfang abgehalten und seine Arbeiten und Audienzen wieder aufge- nommen. — Die Nationalverfammlung hat den Gesetz- entwurf, die Armeerecrutirung betreffend, in erster Lesung genehmigt Die Berathung über den Ent⸗ wurf wurde für die zweite Lesung verschoben. Die zur Prüfung des deutsch- französischen Post⸗ vertrags bestellte Commission tritt am 24. d. zu⸗ sammen, um den für die Annahme günstigen Be- richt Forton's entgegenzunehmen. Belgien. Brüssei. Belgien zieht alle Gesetze zurück, welche die Eingangszölle auf Eß⸗ waaren ermäßigen. Der freie Eingang von Lebens- mitteln in Belgien wird schon mit dem bevor- stehenden 1. Mai aufhören. Großbritannien. London. Nachdem die amerikanischen Blätter noch vor wenigen Tagen die Zurückziehung der indirecten Ansprüche sicher in Auesicht gestellt, theilweise sogar als Factum angekündigt batten, behaupten dic letzten Kabel⸗ Telegramme das Gegentheil, und dem Washing⸗ toner Correspondenten des„Newyork Herald“ sind die Berichterstatter der übrigen Newyorker Blätter mit der Behauptung gefolgt, daß das amexika— nische Cabinet die indirecten Ansprüche ganz gewiß nicht aufgeben werde. Spanien Madrid. Die carlistische, von Priestern angeführte Bande in Navarra wurde geschlagen. Generale, welche der radikalen Partei angehören, boten der Regierung ihre Dienste gegen die Carlisten an. — Am 24. April fand die feierliche Eröff⸗ nung der Cortes statt. Der König verlas die Thronrede. In derselben werden die guten Be- ziehungen zu den übrigen Mächten hervorgehoben, die Hoffnung auf eine baldige Verständigung mit dem Papste ausgedrückt und die Vorlegung eines Armee-Reorgantsationsplanes angekündigt. Ueber den Carlisten⸗Aufstand heißt es:„Die Regierung hat Maßregeln getroffen, um die neuerdings aus- gesprochene Insurrection zu ersticken. Die Er⸗ fahrung lehrt, daß es erfolglos ist, die Gnade walten zu lassen; der König wird daher un ⸗ erbittlich sein. Er wird den Berathungen der Cortes folgen, um seine Gefühle mit denen der Nation zu indentificiren.“ Der König schließt: „Ich werde mich nicht aufdrängen, aber auch meinen Posten nicht verlassen und die Pflichten nicht vergessen, welche die Verfassung mir aufer⸗ legt und welche ich mit Aufrichtigleit und Be⸗ ständigkeit erfüllen werde.“ Donaufürstenthümer. Bukarest. Fürst Karl hat in Erwiderung der von seinen Ministern anläßlich seines Geburtstages ihm dargebrachten Glückwünsche den unabänderlichen Entschluß aus- gesprochen, die bezüglich Rumäniens übernommene Mission ohne Wanken zu vollenden. Damit sind alle Gerüchte auswärtiger Journale, wonach der Fürst abzudanken beabsichtige, eclatant widerlegt. Türkei. Konstantinopel. Prinz Friedrich Karl ist mit dem österreichischen Lloyddampfer über Varna nach Wien abgereist. Der Prinz, welchem der Sultan den Medschidie⸗Orden erster Classe verlieh, hat ein ihm von der hiesigen deutschen Colonie zur Erinnerung an seinen Aufent- halt in Konstantinopel dargebrachtes antikes Schwert angenommen. Amerika. Wasbington. Im Comite für ausländische Angelegenheiten theilte der Vor- sitzende, Banks, das Resultat seiner Besprechung mit dem Cabinete bezüglich der Zurückziehung der indirecten Alabama-Ansprüche mit. Das Cabinet sei über die Frage einig, keinen Vorschlag behufs der Zurückziehung derselben zu machen. Die Re⸗ gierung glaube nicht das Recht einer Aenderung der Klageschrift zu haben. Das Schrekben Fish's an das Comite erklärt, es sei unzweckmäßig, wenn der Congreß während der fortdauernden Corre- spondenz eine Ansicht in dieser Angelegenheit aus- spreche. Der Ausschuß verzichtet auf eine Debatte. —„Evening Post“ und„Expreß“ fordern die Regierung dringend auf, die indirecten Schaden- ansprüche zurückzuziehen. Die Majorität der Nation wolle die Zurückziehung derselben. Es würde falscher Hochmuth sein, wenn die Regierung da- rauf bestünde. Aus der Habana erfährt die„Breslauer Zeitung“ durch einen Privatbrief vom Bord der „Niobe“ folgendes Nähere über eine Action zum Schutz der Deutschen auf Hayti:„Um die Inte- ressen dec dortigen Deutschen auf etwas nachdrück. liche Weise wahrzunehmen, hatte die„Gazelle“ Ordre bekommen, nach Port au Prince zu gehey. Es waren nämlich dort bei dem Aufstande die Häuser sämmtlicher Deutschen von den Regierungs- truppen niedergebrannt worden, worüber sich denn natürlich die Ersteren bei Bismarck beschwert hatten. Der Schaden wurde auf 35,000 Dollars geschätzt und die Regierung von Port au Prinee wurde von der unserigen zur Zahlung dieser Summe verurtheilt. Da die erstere sich indeß nicht dazu verstand, so sollte das Geld durch Repressalien er- hoben werden und zu dieser Execution wurde also die„Gazelle“ dorthin geschickt. Nachdem die be— das Geld bis zum andern Morgen Punkt 12 Uhr zu zahlen, weprigenfalls die Stadt 5 Minuten nach 12 Uhr bombardirt werden würde, machte man auf der„Gazelle“ Alles zur Beschießung zurecht; die Geschütze wurden mit Brandgranaten geladen. Die Reg'erung leistete dieser Aufforde⸗ rung bis 12 Uhr keine Folge; da endlich, 2 Mi⸗ nrten nach 12 Uhr, stieg vom Fort die deulsche resp preußische Flagge auf, zum Zeichen, daß der Forderung der deutschen Regierung thalsächlich ge⸗ nügt sei.“ Offenbach. Vor einigen Tagen wurde durch ein sechzehnjäheiges Mädchen in einem diesigen Metzgerladen ein salsches österrcichisches Guldenstück verausgabt, das jalsche Geldstück aber sofort als solches erkannt und die Besitzerin mit demselben cer Polizei überliefert.— Das Gelestück mägi die Jahreszahl 1859, ist aus Composilion und zwar recht gat hergestelll, glätter wie die ächten Guldenstücke und an seinem ungewöhnlichen Glanze leicht zu erkennen. Mainz. Der schon längere Zeit erwartete Schuh ⸗ mach erstrike rückt langsam heran. Einstweilen haben treffende Regierung die Aufforderung erhalten hatte, 0 1 1 in einer Fabrik die für das ssehende Heer beschäftigten, allerdings am schlechtesten bezahlten Arbeiter, höheren Lohn begebrend, ihre Thätigkeit eingestellt. Wie es scheint, soll das Begehren durch allgemeine Strike unterstützt werden. Vom Rhein schreibt man: Wenn nicht alle An⸗ zeichen trügen, dürfen wir einer guten Obstern te ent⸗ gegen sehen, indem fast alle Obstarten um einige Wochen früher wie gewohnlich in voller und lange anhaltender Blüthenpracht prangen.— Auch die Feldfrüchte lassen nichts zu wünschen übrig. Der Weinstock ist ebenfalls in rascher Eniwickelung begriffen.. Aus Nüsselsheim wird der Mittelrh. Zig. ge⸗ meldet, daß sich der Fährmann Daniel auf eine wahrhaft schauerliche Weise in dem Main ertränkt hat. Der Un⸗ glückliche nahm sein Fahrzeug und fuhr damit an eine ziemlich tiefe Wasserstelle, band sich mit der Kette des Nachens die Füße zusammen, hängte sich mit einem Strick 2 schwere Steine an den Hals und sprang ins Wasser. Die Steine und der Körper waren so schwer, daß das Fahrzeug miiten im Strom lag wie vor Anker. An der Unglücksstäue gerade gegenüber wobnt die aus 10 lebenden Kindern und der Frau besiehende Familie des Fährmanns und als die erwachsenen Söhne ihren Nachen so in der Fluth liegen sahen, glaubten sie an einen Schabernack und begaben sich dorthin, um denselben zu länden. Wer aber beschreibt den Schrecken der armen Jungen von 13 und 15 Jahren, als sie ihren entseellen Vater heraus⸗ zogen. Ueber das Moliv dieses Selbstmords ist nichis bekannt. b. Frankfurt a. M., 25. April 1872. Im Gegen⸗ satz zu gestern verkehrte die beulige Börse zwar nicht in gerade flauer, so aber doch in lauer Summung, und die Abschlüsse erreichten keinen besonderen Umfang. Schlechtere Pariser und Berliner Nofirungen mögen wohl hieran Schuld sein, speciell aber bei Staatsbahn war es wieder eine Mindereinnahme von ca. 82000 fl., welche den Cours auf 388½ drückte. Auch für Credit⸗Aclien fehlte heute die rechie Stinemung und sie mußlen vom gestrigen Course 11 fl. abgeben. Lomba eden relativ am festesten bei 210. National⸗ Bank fortgesetzt flau und angeboten. Die übrigen Banken ohne Verkehr und Course größten theils nur nommell. Darmstädlee wurden bei 470 mehrfach gekauft. Deutsche Vereinsbank der 129½ nicht anzubringen. Auch der Eisenbahnmalkt war wenig belebt. Junge Staatsbahn, Nordwest⸗, Franz⸗Joseph und Galizier in kleineren Posten in Umsatz. Von deutschen Linien Bexbacher begehrt. Für Priorilälen nur beschränkte Nachfrage. In hess. Ludwigs⸗ Bahn und Alföld Einiges abgeschlossen. Dagegen verkehrte Silberrenie wesentlich jefter und ½% höher. Von anderen Staaispap eren 5% Baden und 4½% Wücttemberger in kleinen Beirägen am Markl. Spanier heute nur 10% böher. Die Thronrede des Königs Amadeus machie keinen besonderen Eindruck, da man aus ihr noch lange keine Garantie für bessere Zustände namentlich in finan⸗ zieller Hinsicht herleuen kinn. Von Loosen waren heute bayrische 100 Thlr. Stücke gefragt und österr. 61r. Die übrigen still und ohne Verkehr. Vorbereitung zum nächsten Ein⸗ jährigen⸗Examen betreffend. In vielen Städten dieler sich zur Vorbereitung auf das Einjährigen⸗Examen eine ganz dafür bestimmte, ge⸗ eignete Gelegenheit. Ein Lehrer, der weiß, in welchen Fächern in diesem Examen geprüft und ganz genau damit bekannt ist, welches Maaß von Wissen und Können ver langt wird, geht mit den ihm zur Vorbereitung Anver⸗ lrauten direkt! aufs Ziel los, und so ist der Weg dazu geebenet, der der geradeste und kürzeste und gleichzeilg der billigste ist. Hier in Friedberg ist im Augen! blick ein solcher Weg zum bezerchneten Ziel auch da, auf den wir aufmerksam machen wollen. Eine Anzeige im vorvorigen Oberhessischen Anzeiger sagt, daß Herr Seminarlehrer Wahl sich der Leitung einer Vorbereitung einiger jungen Leute fürs nächste Einjährigen Examen unterziehen will. Einige Schüler sind da, füt eiwaige weilere Theilnehmer, müßten die Anmeldungen ungesäumt erfolgen, da die Arbeit in den nächsten Tagen regonnen werden soll, und nicht mehr länger verzögert werden darf, denn in fünf bis sechs Monaten schon muß das Examen gemacht werden. Die Anzumeldenden müssen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren siehen und können nicht nur aus Friedberg, sondern auch von auswärts jein, denn selbst für die ferner Wohnenden könnte eine Unterkunft hier leicht und billig veschafft werden. VBerloosun g. Canton Freiburger 15 Frs.⸗Loose. Ziehung am 15. April. Es wurden folgende Serien gezogen! Serie⸗Nr. 164 353 375 378 429 632 798 9ʃ7 949 1120 198 256 429 481 498 683 729 740 752 2030 135 388 510 555 882 947 3209 546 554 561 614 800 803 910 941 4048 124 126 141 145 365 497 042 694 745 74⁰ 835 880 5064 175 211 278 394 550 812 821 87 6001 343 474 597 860 863 914 933 7063 102 247 248 375 382 868 396. Die Gewinnziehung findet am 15. 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Geschäfts- häusern Nauheim's und der Umgegend zu Anzeigen aller Art bestens empfohlen werden, Beisständigen Annoncen, welche wir uns baldigst erbitten, wird ein Rabatt von 50 pCt. gewährt. 4 a Die Expedition der„Nauheimer Kurliste“. ace Strohhuͤten, a“ chirmen K. Friedrich, neben der Post. 660 empfiehlt zu reellen Preisen r Putzarbeiten jeder Art werden möglichst rasch und geschmackvoll ausgeführt.—— Mädchen Institut in Friedberg. 1126 Donnerstag den 30. Mai beginnt ein neuer Cursus in unserer Anstalt und bitten wir die geehrten Eltern bis 18 3 e bei uns machen zu wollen. 4 0 er Unterricht wird von flüchtigen Lehrkräften aus hiesiger Stadt, einer Französin und änderin und den Vorsteherinnen ertheilt. 5 1 due anenmmmnnn Die Lehrgegenstände umfassen die Elementarsächer Französisch und Engli Literatur, Physik und Zei 1 Das Honorar belrägt sür die sächer, Franzbsich glisch, Literatur, Physik und Zeichnen . Classe(Fortbildun gsklasse) jährlich 32 fl. III. Classe II. Abth. jährlich 36 fl. II. Classe„ 48 fl. IV. Classe I. Abth. 28 fl. III. Classe I. Abth. 40 fl. IV. Classe II. Abih. 24 fl. 5 Beim Eintritt werden. 2 fl. 42 kr. für die Bibliothek entrichtet. 1 Pensionäte können zu jeder Zeit eintreten. Honorar 350 fl. Musik wird extra vergütet. Prospecte besagen 5 f. Halbpensionäre, Kinder aus der Umgegend, welche den Tag über in unserer Austalt bleiben, be⸗ zahlen 150 fl. 5 5 Kindern von 8—10 Jahren, welche noch die Musterschule besuchen, wird Gelegenheit geboten Französisch an⸗ zufangen und Handarbeitstunde zu nehmen. Das vierteljährige Honorar beträgt 4 fl. 3651 Zur Vervollkommnung in der französischen und englischen Conversation für erwachsene Mädchen finden wöchensiich 4 Stunden statt. Vierteljähriges Honorar 4 fl. 30 kr. Friedberg im April 1872. N Amalie, Marie& Lina Werner. Zsraelitische Feiertage Montag den 29. und Dienstag den 30. d. 1194 Meyer J. Hirsch. M. L. Goldmann. Sitzung des Sängerfestcomites 1192 Freitag den 26. d., Abends 8 Ubr, im Härtlein⸗ schen Locale. Für Di a bl. Kandwilthchastliches Cano für Friedberg und Umgegend. 1137 Versammlung Sonntag den 28. April, Na mittags 3 Uhr, auf dem Schwalhetmer Brunnen. Tagesordnung: N 1) Ueber Zuckerrübendau,(Referent Hr. Seibert 2) Das neue Maß und Gewicht,(Referent de Seminarlebrer Wahl.) 235 3) Geschäftliche Mittheilungen. Der Vorsitzende: Haas. Rü cker t. Porläusige Anzeige. 1197 Im Laufe nächster Woche trifft die rühmlich bekannte 2 Gymnastiker⸗, Luftturner⸗, Ballet; und Seiltänzer⸗Gesellschaft unter Direktion Lorch hier ein und eröffnet einen Cyclus von Vorstellungen auf der Freizeit. Zum Sqhlusse einer jeden Vorstellung die Besteigu des bohen Thurmseiles à la Blondin. f Ergebensi Der Schristfabrer: * 3 9 K * L ou io n, Geschäftssübrer. g Kinderwagen und Kinder fahrstühle 1190 neu angekommen dei Jos. Hoffmann. Strohhüte 1061 in großer Auswabl und neuefter Facon billigst. bet Heinrich Diehl, Ulagasse. 1128 Eine große Auswahl in ö 1 4 7 Strohhüten, Blumen, Bändern und Federn zu billigen Preisen bei Bertha Lang, usagasse. Pußarbelten werden billig und geschmackvoll ausgeführt. Bel Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: 16 75 Die 5 kirchlichen Zustände in Hessen. Eine Denkschrift im Namen einer Anzahl evang.⸗luth. Pfarrer veröffentlicht von G. Ehr. Dieffenbach und G. Schlosser. Preis 12 kr. 15 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. e Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Sonntag Cantate. 1270 U Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. 5 Nachmiltags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. (A bend ma h l.) Nachmittags: fällt aus. Katholische Gemeinde. a Samstag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. 4. Sonntag nach Ostern. Vormittags: 10 Uyr Hochamt und Predigt. Nachmitiags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens 7½ Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpff. — (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 17, Praktischer Rathgeber Nr. 4 und eine Beilage.) 49 iletotz zestickt tern 8 amis daͤrtlein. E de Sede Artrent pet =. Ballet lschaft rt tines yt i dit Sesteign Beilage. — Versteigerung alter Kleidungs- und Pferde⸗ rüstzeugstücke. 1 1156 Otenstag den 30. d. Mis., des Vormittags um 10 Ubr anfangend, werden in der Dragoner ⸗Caserne dahter verschiedene alte Kleidungs- und Pferderüstzeug⸗ flücke gegen gleich baare Zahlung meistdtetend versseigert. Buͤtzbach den 25. April 1872. f Groß berzogtiches Commando der 5. Escadron K 1. Dragoner Regiments Nr. 23. Freibert v. Rois mann, Ritimeister und Escadronschef. 0. 5 Gras⸗Versteigerung. 1152 Die Benutzung des Grases det Gräben und Boͤschungen der Staatsstraßen im Baubezirk Friedberg für 1872 soll an den unten genannten Tagen und Orten ar die Meifibietenden vergeden werden. 1) Montag den 29. April. Morgens 9 Ubr, in dem Wirtbslokal des Herrn J Melchior zu Butzbach von der Straße Gießen Frankfurt von Abtheilung 76 bis 95 und der Straße Hessenbrückerhammer Butzbach von Abtdeilung 253 bis 276. 2) Denselben Mittags 2 Uhr im Wirthslokal des derrn Gerlach zu Ederstadt von der Straße pessen⸗ drückerbammer⸗Baßbach von Abiheilung 233 dis 253. 3) Dienstag den 30. April, Morgens 9 Uhr, im „Deutschen Hof- zu Naubeim von der Straße Gießen⸗ Fragturt von Ablheilung 95 bis 129 und von der Straße Nieder Mörlen⸗Ufingen Abtheilung 104— 138.38. 4) Denselden Mittags 3 Uhr in dem Wirthslokal des derrn Philippi zu Melbach von der Sttahe Berstadt⸗Frledbetg von Abtbeilung 122 bis 167.5 und von der Bergwerkssttaße Abthellung 0 bis 5 06. 5) M ttwoch den 1. Mai in dem Wirtholokal des Herrn Ruppel zu Ober⸗Rosbach von der Straße Fried⸗ derg Homburg Abtheilung 137.1 bis 168,82. 6) Donnelstag den 2. Mat, Morgens 10 Ubr, in dem Wirthslokal des perrn Bechtold zu Nieder: Wöll⸗ fladt von der Straße Gießen⸗Frankfurt von Abtheilung 136 bis 177. 7) Denselben Mittags 3 Ubr auf dem Cbausseehaus del Dorte ,weil von der Straße Gießen rankfurt von Abtheilung 177 bis 222,33 und von der Straße Vilbel⸗ Offenbach Abtheilung 219 bis 222,7. 8) Freitag den 3. Mai, Morgens 10 Ubr, auf dem Cbausserhaus bel Ilbenstadt von der Straße Nieder- Woöllffadt⸗ Hanau von Abthellung 161 bis 206.48, des⸗ gleichen von der Straße Ilbenstadt Reichelsheirn von Adthetlung 167.68 bis 190, desgleichen an der Straße Ilbenstadt⸗Büches von Abtheilung 175,16 bis 190. 9) Montag den 6. Mat, Morgens 9 Uhr in der Post zu Reichelsheim von der Straße Ilbenfladt-Reichels ⸗ delm von Abtheilung 190 bis 214,3 und der Straße eee von Abtheilung 146,77 bis 151.. Friedberg den 20. April 1872. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Re u 5. Lieferung für das Landeszuchthaus. 1175 Mittwoch den 8. Mal l. J., Vormittags 10 Uhr, werden dahier 14 Centner frische Butter und an dem⸗ selben Tage, Vorm tags 10½ Uhr, 11 Ceniner weiße und 1 Centner naturschwarze Hammelwolle zur Liefe⸗ rung öffentlich versteigert. Marienschloß den 24. April 1872. Großherzogliche Landes zuchthaus⸗Direktlon. 1 5 Seri a. Holzversteig erung. 1176 Dienstag den 30. April und Mittwoch den 1. Mai d. J., fedesmal Vormittags von 9 Uhr an, werden im Rodbelmer Gemeindewald, Distrikt Junge Juchen und Wellenberg, folgende Holzsorlimente öffent⸗ lich meistbietend vetsteigert 333 Raummeter Buchen ⸗Scheitbolz, 231 1„ Plügelholz, 80⁵ 4„ Sto ctbolz, 450 Stück Buchen⸗Wellen, 18 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 13„„ Prügelholz, 16 2„ Stockholz, 450 Stück Eichen⸗Wellen, 7 Eichen Stämme von 48— 124 Centimeter Durch. 141. und 1—5 Meter Länge, 9,98 Festmeter f hallend, worunter 1 Stamm von 278 Cubilfuß, 15 Fesimeter Eichen⸗Werkholz. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn an den sogenaunten drei Eichen. Gegen vorschriftemäßige Bürgscheine wird Zahlungs ⸗ fu e 1. September d. J. gesflaltet. odheim am 23. April 1872. Großherzogliche Bürgermeislerel Rodhelm. J. B. d. B.: „„ Webrhelim, Beigeordneter. Gicht,, Mheumatismus⸗, Magenkrampf. und Hämorrhoidalkranke bellt Dr. Maäller in Frankfurt a. M., Oberhessischer Anzeiger. M 49. 1 Geschäfts Empfehlung. 1092 Die Unterzeichnete macht hiermit dem geehrten Publikum die Anzeige, daß sie aus Kleinkarben hierher übergezogen ist und daß ihre Tochter Sophie Schwarz ein Geschäft in Wolle⸗, Baumwolle⸗ und Kurzwaaren, sowie eine Kleidermacherei betreibt. Dieselbe bittet unter Zusicherung örreller Bedienung um geneigten Zuspruch. Friedberg den 15. April 1872. Magdalena Schwarz, Wittwe des verstorbenen Lehrers Schwarz aus Kleinkarben, wohnhaft bei Herrn Fruchthändler Oppenheimer, Ludwigstraße Nr 472 Geschäfts-Eröffnung. 1162 Einem verehrlichen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in Bad⸗ Nauheim einen Laden im Hause des Herrn Medieinalrath Ehrhardt errichtet habe, in Putz und Weiß waaren, Glacéhandschuhen, Parfümerien, Shlipses, Foulards, Ta schentüchern, Portefeuillen, allen Sorten Strohhüten, Blumen, Federn, Schmucksachen und vielen sonstigen Artikeln Durch eine sehr geschickte Putzarbeiterin konnen alle Hüte schöͤn und rasch angefertigt werden. Die Kleiderstoffe können nach Muster bestellt werden und sind solche vom ersten Haus Fraukfurts. Unter Zusicherung billigster Bedienung empfiehlt sich Julius Landauer aus Gießen. 1164 Far Frühjahr und Sommer empfiehlt das Magazin für Herren-Garderobe von Julius Tischler, g 17 Bleidenstraße 17, sein großes auf das Reichhaltigste assortirte Lager fertiger Herren Kleider. Preis-Courant. Complete Anzuge nach demelegantesten Schnitte von 16, 20, 24 bis 40 fl. Frühjahrs⸗Ueberzieher in allen Farben von 12, 15, 20 bis 25 fl. Schwarze Oberröcke von 12, 15, 20 bis 25 fl. Salon-Anzüge von 20, 24 bis 30 fl. Hosen und Westen in allen Farden von 7, 8, 10 bis 15 fl Haus⸗ und Comptoir⸗Röcke, Jagdröcke, Schlafröcke, Regen mäntel, Kinder⸗ Anzüge zu allen Preisen. Mein Stoff Lager bietet das Neueste und Schönste in Tuchen, Boukskins, acht niederländer, englischer und französischer Waare und werden Bestellungen nach Maaß Julius Tischler, 17 Bleidenstraße 17, Frankfurt a. M. prompt effectuirt. Cobleuz Firmungstraße 23. Per Paquet 4 oder 14 ker. 5 Aachen Holzgraben 18. n Gesen Hals und . + N Brustleiden 7 N D 22 0900 4 N 7— ache BVru Aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln g. uh. f Prämiirt 1867, 1860, 1857, 1855. Beltebtes Hausmittel gegen Reinbusten, Raubbelt im Halse, Verschleimung und fegliche Brustaffeelton. Mit Gebrauchsanweisung in verslegelten Packeten à 14 kr., sseis vorrätig in Frledberg bel Wilh, Fertsch, in Butzbach bet Val. Wiestler, in Hungen bei A. Buch, in Bad Raubelm del Ph. Jae. Weiß. Mit kais. k. Mini- stetial-Approbation ubs m FunpHpF 10g — D — ein Piang--Klagazin und Seih-Auslall in schönster Auswahl befindet sich nunmehr zu Bad Nauheim in meinem Hause in der Parkstraße neben Café Germania.(Auch ältere Claviere sind stets vorräthig) Butzbach und BadNauherm im Mär; 1872. Jean Marguth, 3⁵ Sencenbergsir. 5. Kurprospecte gratis franco. 905 Instrumenten macher. ö 0 1117 Vollständig assortirtes Lager in Herren⸗Garderobe. Herren- und Knaben Anzügen. Becker 8 Eugel. W. Fahrländer Juchkolger, Tabrgasse 85, Franklurt. fl. Großes Lager in Kleiderstoffen. D 500 Stück ¼„breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für 2 Kleider und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück ¾ breite ächifardige Olanz⸗Mödbel⸗Cattune und Cattune mit Borden für Vorhänge, die Elle 9 kr. S300 Stüc feinfse ¾ breite ächtfarbige Piqué⸗Cattune, in den schönsten — Farben, dle Elle 12 kr. S 300 Stück der seinsten/ breiten ächtfarbigen Jgonets und Organdts, — dle Elle 12 ke. 6 0/1 breiten weihen Satin und Plqué, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 500 Stück ¾ dreites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, N die Elle 15 kr. 2 Schweren schwarzen Molreens, für Unterröcke, dle Elle 22 kr. 0% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten 2 Farben, die Elle 45 lr. Walerproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. = breiten schweren Bukskin, für dosen, Westen und ganze Anzüge, — die Elle fl. 1 30 kr. Scroße Auswahl Kußteppichfloffe, die Elle 15 kr. = 10% breiten weißen Mull, für Kleider, die Elle 12 kr. DS Gute wollene Kleiderftosfe, Crosse, Popelines, Rips, Chins, 5 Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. O Glatttu rothen wollenen Unterrockfoff, die Elle 15 kr. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 500 Stuck/ breites schweres Leinen, für pemden und Betttücher, die Elle 12 kr. 12 2½ Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Bettluch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 200 Stück schwere rothe wollene Colter, das Stück fl. 5. 30 kr.] Für zweischläf⸗ Stück schwere weiße wollene Colter, das Stück fl. 4. J rige Betten. 300 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück ß. 2. 30 kr, und fl. 3. Schwere weiße Piquädecken, für zweischläfrige Beten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dutzend welße reinleinene Damentaschentücher, das Otzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagirten Vorhangsmull mit Bogen, die Elle 15 kr. Grobe rothe Cachem tre Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemire⸗Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. Schweres Blau Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama Flanell, Thibel, Cachemire, Alpacca, Unterrockssoffe, d in allen Farben und Qualitäten billigst. Tischtücher, Handtücher, Servletten, Strohsackleiven, 3wil⸗ vba 8 30 1 88 lich, Barchend, zu bedeutend herabgesetzten Preisen, vbaq vs Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. 1 — dutch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen. Sonntags ist mein Laden offen. f Großes Tapetenlager in Butzbach. 906 Der Unterzeichnete empfiehlt hierdurch sein Lager, welches wieder mit den neuesten und geschmackvollsten Tapeten in großer Auswahl versehen ist.— Die Preise sind fest und sehr billig gestellt. Butzbach. Ludwig Ferber, Ecke der Wetzlarer Straße und Marktplatz. Berliner Fußboden⸗Glanz⸗Lack. 1103 Dieser zum Anstreichen der Fußböden vorzügliche Lack ist ganz geruchlos, trocknet während des Streichens, hat dann sofort(ohne gebürstet zu werden) den sch ö u st en Glanz, der gegen die Nässessteht, ist bei richtiger Anwendung haltbarer und unbe, dingt bei Weitem eleganter, wie jeder andere Aufstrich. Derselbe besteht in gelbbraunem Glanz⸗Lack, welcher einen feinen gelbbraunen Farbezusatz enthält, daher jede Farbe, die etwa der Fußboden hat, dadurch vollständig gedeckt wird. Fernerein reinem Glanz Lack, welcher keinen Farbezusatz enthält, also nur schönen Glanz gibt. Dieser Lack ist zu beziehen nebst Gebrauchsanweisung von Wilh. Sturmfels, Hofapotheker. 3 2 7 Die Leipziger Feuer-Versicherungs-Anstalt — gegründtt im Zahre 1819— f 982 empfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, nothwendiges Aus⸗ räumen ꝛt. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteer zeugnisse ic. zu billigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. Die Anstalt hat keine Expertise mehr nöthig. ö Agent für Niederwöllstadt und Umgegend A. David, Witwe 9 Pianoforte-Lager . von H. Rudolph Wittwe in Gießen. Musikalien- und Pianosorte-Leihanstalt. 1131 Reiche Aus wahl von Instrumenten der besten Fabriken. Bei mehrjähriger Garantie billigste Preise und erleichterte Zahlungsbedingungen. Gespielte Pianos werden angekauft oder umgetauscht. Ein reinliches braves Dienstmädchen Hosenträger 1155 wird in eine ruhige daushaltung gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bl. K. Friedrich neben der Posf. 503 billigst bei * 1 1 Holz-⸗Versteigerung. 1183 Die heute in den Freiherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck abgehaltene Holzverstelge⸗ rung ift genehmigt und der erste Abfuhrtag auf Mitte woch den 1. Mai l. J. befismmt, worden. Die Abfuhrscheine können an den Zahltagen: Dlens⸗ tag, Donnerstag und Samstag dei mir in Empfang genommen werden. Fciedberg den 25. April 1872. Hi ide t Arbeits ⸗Versteigerung. 1177 Montag den 29. April, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Gemeinde Ossenheim nachflehende Arbelten; und Lieferungen unter den vor der Versteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigst⸗ fordernden vergeben werden: r Pflasterarbeiten, veranschlagt zu 132 4 Zimmkrarbeiten 92, 8 Anlieferung von Pflaslersteinen und Sand 212 29 Brechen, Anfahren und Zerschlagen von, Unterhaltungs steinen l 397— Assenheim deg 24. April 1872. f Der Bezliksbauaufseher E 5 Wen ck 1 — 0 1 Holz-Versteigerung. 1185 Donnerstag den 2. Mal l. J., Morgens 9 Uhr, wito die Lohe aus der diesjäbrigen Holzfällung, eireg 200 Ceniner, auf hiesigem Rathbaus an den Meist⸗ bietenden versteigert. N Ferner Donnerstag den 2. Mai l. J., Morgens 10 Übr anfangend, werden in hiesigem Gemeindewald Distrikt Eich enhecken, J. Theil, an der Kaubersburg 793 Fichten Geitist⸗ Stangen I. Klasse, 700 Hopfenstangen, g 14925 Stück Fichten⸗Bohnenstangen, 1350„ Wellen versteigert. 1 Pfaffenwies bach den 24. April 1872. f Erker, Bürgermeister. Arbeits ⸗Versteigerun g. 1184 Montag den 29. April, Nachmittage 2 Uyr, sollen in der Stadt Staden nächslebende Arbeiten und Lieferungen unter den dei der Versteigerung bekennt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenlhst⸗ nehmenden veraccordirt werden: fl. kr. Erdarbeiten an der Nidra, veranschlagt zu 120— Steinhauerarbeiten 28 46 Maureraxbelten 20— Schreinerarbeiten 24— Weißbinderarbelten 12— Brechen, Anfahren und Zerschlagen von Unterhaltungssteinen 117— Assenheim den 24. April 1872. unc Den Bezirks Bauaufseher Wen dk. Belteff an die Beilteff N legung legung Mörlen Grunbsl ihre Er zu vera der Ge durch geforde Schenk fertigte einzulie — Au; Wähten den 50% lich 5 chem cht ei