ad 16 * tmptegsen. bau] * deiche Zu die Nuldeiln Seleztung 16 and die anden deranlen penn rx beitufügn i cen und ang da ia sonf. t nit nut n 8 det Lenden 1, dn tin gen, em gtost St, tl 81 1. Casas l. wegen in ut ehen. treibesittt. 1 Nudichleß elt dein ttdlitdenen „ Meng. 1872. Donnerstag den 25. April. 48. berhessischer Anzeig er. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zutelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag 2 Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags- Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. — Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publicirt worden: Nr. 12. Nr. 814. Bekanntmachung, betreffend die Ausführung des allerhöchsten Erlasses vom 16. März d. J. über den Gebrauch des Kaiserlichen Adlers zur Bezeichnung von Waaren und Etiquetten vom 11. April 1872. Nr. 815. von Maaßen und Meßwerkzeugen. Bestellung von Consuln betreffend, besondere Bellage: Nachträge zur Eichordnung vom 16. Juli 1869, betreffend die Eichung und Stempelung Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem„Reichsanzeiger“ wurden am 13. April Freiherr v. Wedekind, Pr.⸗Litut. mit dem Character als Rittmeister vom 1. Großb. Drag. ⸗Regt.(Garde- Drag. Regt.) Nr. 23, dem Regt. aggregirt. Frhr. v. Bissing, Pr.⸗Lt. vom 2. Schl. Husaren Regiment Nr. 6, als ältester Pr.⸗Lt. in das 1. Großh. Drag.“ Regt.(Garde- Drag.⸗Regt.) Nr. 23, v. Sanders, Major und etatsm Stabsoffizier im 1. Großh. Drag. Regt.(Garde- Drag. Regt.) Nr. 23, in gleicher Eigenschaft zum Kürassier-Regt. Königin (Pommern) Nr. 2, v. Bülow, Major vom Kür. Regt. Königin(Pommern) Nr. 2 und commandirt als Adj. bei dem Gen. Commando XV. Armeecorps, unter Entbindung von diesem Commando, als etatsm. Stabsoffizier in das 1. Großb. Drag.⸗Regt.(Garde-⸗Drag.⸗Regiment) Nr. 23, v. Brünneck, Rittm. vom 2. Schles. Hus.⸗Regt. Nr. 6 und commandirt als Adjutant bei dem Gen. Commando des 1. Armeecorps, unter Entbindung von diesem Commando und unter Verleihung des Characters als Major, als Escadrons Chef in das 1. Großh. Drag.-Regt (Garde-Drag.⸗Regt.) Nr. 23 versetzt; v. Dresky, Rittmeister vom 1. Großh. Drag.-Regt.(Garde Drag.⸗Regt.) Nr. 23 und cemmandirt als Adj. bei der Großb.(25.) Division, zum überzäbl. Major befördert. Ferner wurde am gleichen Tage Keim, Großb. Majar a. D., in den Verband der Preuß. Armee, und zwar als Major zur Disposition aufgenommen. Berlin, 22. April. Reichstag. Auf die Interpellation Wigger's, in welchem Stadium ich die Bearbeitung des Reichspreßgesetzes befinde, erklärte Staatsminister Delbrück: Das Reichspreß⸗ zesetz sei ausgearbeitet und den verschiedenen Landes- egierungen zugegangen. Diese hätten sich mit iner Ausnahme jetzt geäußert, jedoch seien diese Futachten erst in den letzten Tagen eingegangen. Der auf Grund derselben neu auszuarbeitende Entwurf beanspruche jedoch einen so großen Zeit- aum, daß die Einbringung der Vorlage in dieser Session nicht mehr möglich sei. Auf den Antrag Doverbeck's wird über die Interpellation eine Dis— nussion eröffnet. Nachdem die Discussion über »ie Interpellation von Wigger's ohne weitere Beschlußfassung erledigt ist, folgte die Besprechung ver Uebersicht der in Elsaß Lothringen erlassenen Hesetze und allgemeinen Anordnungen. Der Staats- ninister Delbrück constatirte, daß es sich in dem Bericht nicht um die Darlegung von Verwaltungs- rincipien, sowie um die Definition der Rechts erhältnisse Elsaß-Lothringens zum Reiche handle, ondern nur um die Angabe Des jenigen, was ge— chehen sei. Es würde unthunlich sein, in Ueber— unstimwung mit dem Reichstage jetzt schon Ange— rgenheiten, die noch nicht reif stien, zu erledigen; uch wäre es fehlerhaft, jetzt bereits eine Com— munalordnung zu geben und die ganze Schulfrage augenblicklich lösen zu wollen. Ein Gesetz, welches das Finanzwesen ordne, müsse nächstens ausge- arbeitet werden. Bezüglich der Presse bemerkte der Staatsminister gegenüber Reichensperger, welcher die Unterdrückung der katholischen Presse tadelte, daß die Reichsregierung gleichmä nig nach allen Seiten vorgebe. In Betreff der Schulfrage be⸗ richtete Delbrück die von Windthorst und Reichen⸗ sperger ausgesprochenen Ansichten dahin, daß der Municipalrath bei Besetzung von Lehrerstellen nach der französischen Gesetzgebung zwar gutachtlich be⸗ fragt werde und man diesem Gutachten auch ge— wöhnlich Folge gebe, aber daß der Municipalrath ein eigentliches Anstellungsrecht nicht habe. Der Reichstag genehmigte schließlich einstimmig die Resolution, daß die Uebersicht der in§. 3 des Gesetzes vom 9. Juni 1871, betreffend Elsaß⸗ Lothringen, enthaltenen Forderung genüge. — Bis zum 30. März waren für 73,364,000 Mark Reichsgoldmünzen ausgeprägt worden. Hiezu sind bis zum 6. April weitere 6,534,920 Mark gekommen, nämlich in Berlin 3,597,540 Mark in Hannover 968,200 Mark, in Frankfurt a. M. 796,220 Mark, in München 715,520 Mark, in Stuttgart 207,420 Mark und in Karlsruhe 250,200 Mark. Die Gesammtausprägung stellt sich daher bis 6. April auf 79,898,920 Mark. — Die„Voss. Zig.“ wird von einem Char- girten auf einen in der ersten Lesung des Militär strafgesetzbuchs nicht erwähnten Umstand aufmerksam gemacht. Er betrifft die Vollstreckung der barba⸗ rischen Strafart des strengen Arrestes an Orten, wo kein Arrestlokal vorhanden, also beispielsweise im Felde. Und hier tritt die Tortur im vollsten Sinne des Wottes ein. Den armen Soldaten, der seinen Tornister nicht ganz parademäßig ge⸗— packt, over etwas zu laut gesprochen hat, läßt der Hauptmann bei Wind und Wetter, bei Hitze und Kälte, im offenen Felde ans Rad binden. Man denke sich den sittlichen Zustand eines so an den Pranger gebundenen Vaterlandsvertheidigers! — Nach der Volkszählung im deutschen Reiche vom 1. Dez. v. J. haben folgende zehn Städte des Reiches mehr als 100,000 Einwobnern: Berlin 828,413, Hamburg 235,365, Breslau 208,025, Dresden 177,095, München 169,612, Elberseld⸗ Barmen(welche beiden Städte bekanntlich so un- mittelbar neben einander liegen, daß ste als eine Stadt gelten können) 145,635, Köln 129,251, Magdeburg 114,549(mit Einrechnung der in den Stadtkreis gebörigen Vorstädte), Königsberg 112,123 und Leirzig 106,922. An diese Städte mit mehr als 100,000 Einwohnern reihen sich nachstehende 18 mit einer Bevölkerung von mehr als 50,000 Einwohnern: Danzig 94,377, Stutt- gart einschlüssig der drei Weiler Berg, Gablenberg und Heslach 91,623(ohne diese Weiler 84,487), Frankfurt a. M. 90,748(mit Bornheim und g ö Bockenheim jedoch ca. 104,000), Hannover 88,680 (mit Einrechnung des Vorortes Linden ca. 105,000), Straßburg im Elsaß 85,529(77,859 Civil und 7670 Militär), Bremen 82,990(ohne Bremer haven und Vegesack), Nürnberg 82,929, Stettin 76,154, Altona 73,864, Aachen 73,722, Düssel⸗ dorf 69,351, Braunschweig 57,380, Crefeld 56,942, Posen 56,932, Halle 52,408, Mühl⸗ hausen im Elsaß ca. 52,000, Metz 51.388(ra- runter 10,955 Militärbevölkerung) und Augsburg 50,451. München. Wie die„A. Ztg.“ hört, wird die Staatsregierung etwaige Gesuche um Con- cessionirung neuer Actiengesellschaften jedenfalls nur dann genehmigen, wenn die sofortige Volleinzahlung der Actien bestimmt wird. — Eine von der sotial-demokratischen Arbeiter- partei abgehaltene Veisammlung wurde wigen auf— reizender Reden vom anwesenden Polizeicommissär aufgelöst. Ausland. Schweiz. Bern. Die Rechnung der Kosten für die Internirung der französischen Ostarmee ist definitiv geregelt. Die Ausgaben der Schweiz betrugen 12,154,396 Frs. Zurückbezahlt wurden von Frankreich 6,682,584 Frs. Aus dem Ver⸗ kauf der Pferde wurden 1,154,459 Fr., aus dem Verkauf der Fourage 160,646 Fr. gelöst. Es schuldet somit Frankreich noch 4,156,706 Fr.— Der Bundesrath genehmigte die von dem Militär- Departement vorgeschlagene neue Armee-Eintheilung in neun Armee Divistonen. Frankreich. Paris. Das amtliche Blatt berichtigt die Angabe des„Figaro“, daß die Ver⸗ luste der Armee von Metz in der Schlacht von Borny(14. August) 2850 Mann und in der Schlacht bei Rezonville(16. August) 4547 Mann betragen hätten. Aus den amtlichen Actenstücken über diese beiden Schlachten gebe hervor, daß die Zahl der Gefallenen, Verwundeten und Vermißten sich am 14. August auf 3608 und am 16. August auf 16,954, zusammen also nicht auf 7397, sondern auf 20,502 Mann belaufen habe. — General-Postdirector Rampont geht, nach Angabe des„Eclair“, beute nach Berlin, um über einige Puncte des Postvertrags sich zu ver- ständigen. Andere Blätter widersprechen diese Nachricht.. — Wie das„Evénement“ hört, hat der Unter⸗ suchungsrath für die Capitulationen auch über den Vertheidiger von Straßburg, General ÜUhrich, der in Paris allein einer Avenue und einem Boule— vard seinen Namen gab, einen strengen Tadel verhängt, und zwar: 1) Weil er capitulirt babe als die Festung noch mit Lebensmitteln auf 14 Tage versehen war und als die feindliche Artillerse noch nicht in die Festungswälle Bresche geschossen hätte; und 2) weil er gegen die Reglements sich nach der Capitulation von den unter seinem Be⸗ fehle stebenden Truppen getrennt habe. — Das Thiers'sche Organ„Bien publie“ wiederholt heute, indem es nochmals auf die neu- lichen Allarmnachrichten des„Daily Telegraph“ zurückkommt, seine Ansicht, daß Nichts von Allem, was in Frankreich gegenwärtig vorgehe, dazu angethan sei, die deutsche Regierung zu beunruhigen. „Die innere Reorganisation“, sagt das Blatt, ist ein Recht, welches jedem Volke, und sei es noch so schmäblich besiegt, zusteht, und wir kennen ferner keinen Paragraphen im Frankfurter Friedens vertrage, welcher uns das Recht nähme, unsere Armee durch die Disciplin und ein fleißiges Studium der Bedürfnisse des Soldaten wieder in die Höhe zu bringen... Was die Nachricht des„Daisy Telegraph“ noch unwahrscheinlicher macht, ist die Thalsache, daß. wahrhaft freundschaftliche Be⸗ ziebungen zwischen den beiden Regierungen be- stehen. Der Postvertrag wird demnächst ratificirt werden und in wenigen Tagen wird der Paß— zwang an der deutschen Grenze zu existiren auf⸗ hören. Man erwartet übrigens nur die Rückkehr des Herrn v. Arnim nach Paris, um die Unter: handlungen betreffs der Zahlung der drei Mil- liarden einzuleiten.“ — Die Damen Colmar's haben dem Präsi⸗ denten der Republik als ihren Beitrag zu der Nationalsubscription die Summe von 17,468 Fr. 50 Cent. übersendet. Als Grund für den ver⸗ hältnißmäßig geringen Betrag, welchen sie zur Befreiung ihres„lieben und tief betrauerten Vater- landes“ darbringen, wird in dem betreffenden Be- gleitschreiben u. A. angegeben, daß die Emigration ihre„arme Stadt entvölkert habe.“ Spanien Madrid. Die Mitglieder der carlistischen Ausschüsse in Madrid, Valladolid, Zamora, Burgos und anderen Städten sind ver— haftet worden. — In Navarra, Guicuzcoa, Teruel und Huesca haben carlistische Erhebungen stattgefunden unter dem Rufe: Es lebe Kacl VII.! Tod den Liberalen! Bewaffnete, von Geistlichen geführt, erschienen in den Straßen. Die Regiernng hat energische Maßregeln ergriffen. Die bewaffnete Macht gibt überall ihre Treue für die Regierung kund. Donaufürstenthrmer. Bukarest. Das Schwurgericht in Buzeu hat, nachdem es die un; schuldigen Juden verurtheilt, sämmtliche Juden- hetzer von Vilcov freigesprochen. Det amerikanische Generalconsul forderte die sofortige Freilassung der verurtheilten Juden. e Berstadt. Auf Anregung unseres Mitbürgers C. B. Eichelmann ist man dahier kürzlich zur Grün⸗ dung eines Vorschuß⸗ und Creditvereins geschritten, nach⸗ dem die Gründung eines solchen Vereins allseitig als sehr wünschenswerih, ja als ein dringendes Bebürfniß für Berstadt und Umgegend erkannt worden war und mehrere Vorbesprechungen einer Anzahl für diese Angelegenheit sich interessirender Männer, darunter unser Herr Bürger⸗ meister, stattgefunden hatten. In drei zu diesem Zwecke anberaumten Versammlungen wurde der Entwurf ber Statuten vorgelegt und angenommen, die Wahl des Vor⸗ standes vollzogen und so unser Verein constituirt, welcher bereits 80 Miiglieder aus Berstadt und Umgegend zählt. Es ist alle Hoffnung vorhanden, daß der neu gegründete Verein sich einer großen Betheiligung erfreuen wird und dadurch eine recht segensreiche Wirksamkeit entfalten kann. Gießen. Der Schwurgerichtshof der Provinz Ober— hessen hat nach vorausgegangener Verhandlung in folgen⸗ den Anklagesachen erkannt: Den 8. April gegen Caspar Diehl von Ruhlkirchen, wegen schweren Diebstahls, eine Gefängnißstrase von 1 ½ Jahren, an welcher jedoch 2 Monale als bereits verbüßt in Abzug zu bringen sind, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenfechte auf die Dauer von 2 Jahren. Deuselben gegen Heinrich Bläser von Neuwiedermus im Königreich Preußen, wegen zweifachen Meineids, eine Zuchthausstrase von 1½ Jahren, an welcher ebenfalls 2 Monate als bereits verbüßt in Abzug kommen, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren, sowie dauernder Unfähigkeits-Erkärung als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen zu werden. Den 9. April gegen Wilhelm Marker von Immichenhain im Königreich Preußen, wegen schweren und einfachen Diebstayls, eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr und 6 Menaten, an welcher übrigens 3 Monaie als bereits verbüßt in Abzug zu bringen sind, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. Den 10. April gegen Wilhelm Kuiß von Lindheim, wegen schweren und einfachen Diebstahls, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren, an welcher jedoch 2 Monate als bereits verbußt in Abzug kommen, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren und Stellung unter polizeiliche Aussicht. Denselden gegen Caspar Väth von Ober-Wöllstadt, wegen einsachen Diebstahls, eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen. Den 11. April gegen Jehann Martin Wurz⸗ bacher von Markt⸗Selbitz im Königreich Bayern, wegen im Zuchlbause zu Marienschloß verübter Brandflistung, eine Juchthausstrafe von 3 Jahren. Den 12. April gegen Johannes Bönsel von Lauterbach, wegen der auf Meineid gerichteten Anklage, nachdem die Geschworenen auf die ihnen vorgelegte Frage erklärt batten:„Nein, der Angeklagte ist nicht schuldig“, auf Freisprechung. Den 13. April gegen Joseph Klein von Assenheim, wegen Urkunden ⸗ fälschung, eine G.efängnißstrafe von 6 Monaten. Den 15. April gegen Johannes Schneider von Wallernhausen, wegen schweren Diebstahls, Gefängnißstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten, sowie Verlust der bürgerlichen Ehren⸗ rechte auf die Dauer von 2 Jahren. Denselben gegen Conrad Leitner von Mittel-Gründau, wegen Urkunden⸗ fälschung, Gefängnißstrafe von 2 Monaten, als Zusatzstrae zu der ihm rom Großherzoglichen Cassationshof im ersten Quarlal d. J. wegen gleichen Vergehens zuerkannten Gefängnißftrafe von 6 Monaten. Den 16. April gegen Elisabelha Höbeler von Freien⸗Steinau, wegen Versuchs eines schweten und eines vollendeten einfachen Diebstahls, Gelängnißsirafe von 6 Monaten. Denselben gegen Philipp Ratz von Schlitz, wegen schweren Diebstahls, Gefängniß⸗ sirgse von 8 Monaten und Varlust der bürgerlichen Ehren⸗ rechte auf die Dauer von 2 Jahren. Denselben gegen Jakob Seipp, evangelischer Schullehrer zu Klein⸗Linden, wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit, in contumaciam Zuchtbauestrase von 10 Jahren. Den 17. April gegen Johannes Töpfer von Lauterbach, wegen dreier Diebstähle, worunter ein schwerer, Gefängnißstrafe von 2 Jahren, an welcher jedoch 3 Monate als verbüßt in Abzug kommen, sowie Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. Wegen zwei weiterer Diebstähle, deren Johannes Töpfer angeklagt war, sprachen die Geschworenen ein„Nichischuldig“ aus und erfolgte deshalb in dieser Be⸗ ziehung eine Freisprechung. Frankfurt. Hiesige Blätter melden den slattge⸗ babten Ankauf des Deulschen Hauses in Sachsenhausen Seiteus der Stadt und geben darüber folgende Details: Der Abschluß geschah am 16. d. Mis. Das ganze Areal des Deulsch-Ordens mit Kirche und Pfarrhaus beträgt etwa 80,000 Quadrat⸗Werksuß alt Frankfurter Maß. Der Preis beläuft sich auf 125,000 fl. in österreichtscher Silber⸗ rente, nach dem damaligen Course— 92,000 fl. hicsiger Währung. Die Stadt üvernimmt die Verpflichtung, die Kirche und Pfarrei im bisherigen Stande zu erhalten. Der Ertrag des Hauses beziffert sich jetzt auf 5906 fl. Unsere Commune krägt die auf diesen Kausabschluß sallen⸗ den Gebühren. Es fällt ihr aber auch das der Kirche gehörige Capitalvermögen und das gesammte Kirchenin⸗ ventar zu, wo egen die Kirche dem katholischen Goties⸗ dienst erhalten bleiben soll. Darmstadt. Am letzten Freitag und Samstag stan⸗ den Louise Guntrum, 22 Jahre alt, aus Gießen, zuletzt in Bauschheim, wegen Kindesmord und Louise, geb. Guntrum, Witlwe des Philipp Damomann zu Bauschheim, wegen Mords vor den Assisen. Die Verhandlung endigte am Samstag Mittag mit einer Verurtheilung der Ersteren wegen fahrlässiger Tödtung zu einer Gesängnißstrase von 6 Monaten, unter Aufrechnung von 3 Monaten Unter: juchungshaft. Die Wiftwe Dambmann wurde des Mor ds für schuldig befunden und nach dem Gesetz zum Tode verurtbeslt. Wiesbaden. In der voljährigen Saison halten laut„Spiudel“ folgende Bäder: Wiesbaden 48,273, Baden⸗ Baden 44,183, Teplitz 28 219, Karlsbad 17,428, Ems 16,155, Homburg 15,508 Aachen 9748, Burtscheid 8411, Kissingen 8295, Franzensbad 7633, Pyrmont 7592, Wild⸗ bad 6374, Marienbad 6281, Norderney 5492, Nauheim 5131, Schwalbach 4967, Ragaz Pfäffers 4102, Elster 3887, Neuenahr 3048, Soden 3337, Warmbrunn 2272, Schlangen: bad 1629, Bertrich 704 ꝛc. Badegäste. Berlin. Mitglieder des hohen Adels ritten neulich zu Ehren des kaiserlichen Geburtstages Quadrille, der ärbprinz von Ratibor stürzte mit dem Pferde, wurde durch einen Schlag auf die Brust schwer verletzt und die Krankheit schien zum Tode zu führen. Da unternahm der Geh. Rath Langenbeck eine Operation, die das Staunen der Laien und Aerzte ist. Er öffnete die Brust⸗ höhle des Kranken und entnahm ihr zu soforliger Exleich⸗ terung des Kranken drei Pfund einer fauligen Flüssig⸗ keit, anderen Tags entleerte er vollständig die Brusthöhle ihres fauligen Inhalts. Die Athemnoth und das Fieber haben seitdem nachgelassen. Zu der Operation, die auf Tod und Leben ging, waren die Eltern und Angehörigen des Prinzen durch den Telegraphen gerufen worden. Berlin. Im Jahre 1871 sind in Berlin 57,154,271 Nummern von im Abonnement bezogenen Zeitungen be⸗ fördert worden; in Köln 13,760,270; in Frankfurt am Main 11.552003; in Breslau 11,412,145; in Hannover 3,6 76,414; in Sitaßburg im Elsaß 1,321,366; in Elber⸗ feld 1,394,251; in Wiesbaden 1,981,987; in Kiel 1,940,002 Nummern. Die„Frankfurter Zeitung“ meidet:„Vom 1. Mai an wird in Frankfurt am Main eine neue Wochenschrist in englischer Sprache unter dem Titel„American Newo“ erscheinen, welche sich die Vertretung amerikanischer In⸗ leressen in Deuischland zur besonderen Aufgabe macht. Die„American News“ sollen nicht nur alle politischen und finanziellen Nachrichten aus Amerika bringen, sie sollen auch ein Repertorium der interessantesten Lokalnach⸗ richten aus den einzelnen Theilen Amerikas werden. Die in Deulschland sich aufhaltenden Amerikaner sollen darin alles Wissenswerthe aus ihrer Heimalh in gebrängter Dar⸗ stellung finden. Die„American News“ werden auch all⸗ wöchentlich ein Verzeichniß der in Europa ankommenden Die Einnahme beträgt„„, Die Ausgabe berät! Amerikaner aus den verschiedenen amerikanischen Colonien wie Dresden, Stuttgart, Frankfurt ꝛc. enthalten. Dies Blatt stellt die Aufgabe, den Amerikanern das zu bieten, was die Swiss Times den am Continente sich aufhalten⸗ den Engländern mit so gutem Erfolge leistet. Hetaus⸗ geber des Blattes ist Herr Schidrowitz, der viele Jahre in den Vereinigten Staaten journalistisch thätig war. Die Annahme der Anzeigen für das neue Blatt ist den Herren Haasenstein und Vogler übertragen.“ D. Frankfurt a. M., 23. April 1872. Die is⸗ raelitischen Oster⸗ Feiertage, welche heute ihren Anfang nahmen, machten, daß die Börsenhallen leer und der Ver⸗ kehr ein sehr keschränkter war. Nichtsdestoweniger ist eine Steigerung der Preise auf speculativem Gebiet zu constatiren und zwar bei Creditactien um 2(349½), bei Staats. bahnen um 5(393 ¼), bei Lombarden um /—1(209 ½) und bei Nationalbank um 8 fl.(878). Die Berliner Börse hatte bereits wieder den Schrecken überwunden, den ihr der betannle. Arlikel der Nordd. Allg. Zeitung einge⸗ jagt und schickt heute wieder bessere Coursßz Zi erholt sich langsam von seinen traurigen Börsenverbällhissen und so bekommt auch die Hausse wieder Courage und streckt einstweilen vorsichtig ihre Fühlbörner aus. Auch in der Provinz, namentlich in Süddeutschland stellt sich das Ver⸗ rauen wieder ein und es kommen von dorther wieder Kaufaufträge namentlich für Banken, wie z. B. Oesterreich⸗ Deuische, Vereinsbank, Wechslerbank und Bankverein, Stuttgarter Notenbank und Pfälzer Bankoerein. Bahnen dagegen waren heute veruachlässigt und ohne nennens⸗ werthes Geschöfl. Ebenso Priortiäsen. In Loose fanden einige kleine Adschlüsse statt. Von Staatspapieren war vesonders österr. Silberrense heute gefragt und bis 637/16 bezehl. Papierrente wenig begehrt. — 8 7 5 Summarischer Uachweis über die Einnahme und Ausgabe des Zweig⸗ Hülfs⸗Vereins zu Friedberg fur Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde, und zwar von dem Jahre 1871. IJ. Einnahme. fl. kr. 1) Sländige Beiträge von Friedberg, Fauerbach, Ossenheim und Södel i 76 6 2) Zurückerhobene Einlage aus dem Maihilden⸗ it Fresrergg g 53— 3) Zinsen von Einlagen. 354 4) Zurückerstattete Kosten 110 5) Geschenke bei gerichtlichen Geschäften.. 512 6) Cassenbestand aus der Vereins-Rechnung des Herrn Huber zu Friedberg.. 183 1 7) Geschenk der Freimaurerloge zu Friedberg 200— Jährlicher Beitrag derselben 8) Herr Professor Dr. Diegel daselbst, Erlös für dessen Friedenspredigꝶgngggg ggg 38 2. 9) Beitrag von der in Sct. Franzisco lebenden Tochter des Herrn Gottfried Jann I. in Vetitrweill. f e e 324% 10) Sammelgelder gelegentlich der Reichstagswahl Wanne„„ 11) desgleichen zu Wobnbach 1 12) Sammlung von Einwohnern der nachge⸗ nannten Gemeinden: 1) Assenheim 8 fl. 33 kr., 2) Bauernheim 2 fl. 30 kr., 3) Beienheim 5 fl. 13 ke. 4) Bönstadt 5 fl. 13 kr., 5) Bruchen⸗ vrücken 3 fl. 45 kr., 6) Butzbach 28 fl. 18 kr., 7) Dotheim 7 fl. 41 kr., 8) Dornassenheim 3 fl. 9 tr., 9) Gambach 13 fl. 5 kr., 10) Griedel 9 fl. 10 k., 11) Fauerbach 7 fl. 20 kr., 12) Ilbenstadt 3 fl. 2 kr., 13) Kirch⸗Göns 6 fl. 42 kl. 14) Melbach 8 fl. 48 kr., 15) Münzenberg 7 fl. 2 kr., 16) Nieder⸗ Florstadt 8 fl. 42 kr., 17) Nieder-Rosbach 5 fl. 45 kr., 18) Nieder⸗Mörlen 4 fl. 18 kr., 19) Nieder-Wöllstadt 7 fl. 36 kr., 20) Ober⸗ Rosbach mii Löwenhof 6 fl. 8 kr., 21) Ober⸗ Florstad 11 fl. 18 kr., 22) Oppershoien 1 fl. 34 kr. 23) Ober ⸗Wöllfadt 2 fl. 6 kr., 24) Ossenheim 4 fl. 23 kr., 25) Ober-Mörlen 2 fl. 39 ke., 26) Ockstadt 10 fl. 55 ke., 27) Pohl⸗Göns 6 fl. 43 ke., 28) Reichels⸗ heim 9 fl. 16 kr., 29) Rödgen 1 fl. 2 kr., 30) Rockenberg 4 fl. 46 kr., 30½) Staden 5 fl. 18 kr., 31) Schwalheim 6 fl. 30 kr., 32) Södel 6 fl. 18 kr., 33) Steinfurth 11 fl. 3 k., 34) Weckesbeim 2 fl. 12 kr. 35) Wisselsheim 2 fl. 54 ke., 36) Wobubach 7 fl. 6 kr., 37) Wölfersheim 4 fl. 43 kr., zufsagmmenms d geaniateens e e dee 243 6 Summa 922 57 II. Ausgabe. 13) An den Hülfs⸗Verein für das Großherzog⸗ ihum Hessen zu Darmstadt, Ablieferung.. 540 14) An Unlerstützungen. 195 10 15) An Einlagen in den Spar- und Credit⸗Verein 5 Friedberg.. Die 16) An Kosten, namentlich für das Einsammeln 5 der Beiträge. 1 . 17) An Verlust wegen salschen Geldes% 444 12 Summa 922 57 922 57 92257 III. Abschluß. N Vergleicht sich— I Aufgestellt Friedberg am 14. April 1872, Nau, Rechner des Vereins. Zusan ber Verf Wich Versteig — 1156 f 10 Ubr daher v ide ge 981 0 0 1163 9 br, Atmen, auf hie Ir Ma Holz⸗Versteigerung. 1121 Freitag den 26. l. M. sollen in dem Gräflich Solms Rödelheim'schen Revier Bainhards, Difrikte Oberwald und Unterwald, nachstehende Holzsortimenie persteigert werden; 1 2 Raummeter Eichen Scheitholz, 24* Buchen Prügelholz, 36„ Eichen⸗ 8 20 5 Buchen ⸗Stockholz. 30 8 Eichen ⸗ 8 90 0 Buchen⸗Reisbolz, 80 1 Eichen ⸗ 5 20 7 Nadelbelz 675 Wellen Eichen⸗Durchforstungsreisholz, 1450„ Nadel ⸗Reis holz, 1975„ Gemischt⸗Reisholz, 70„Dornen, 5 30 Fichten⸗ und Lärchen⸗ Stämme von 15— 24 FCenmeteg Nag und 6— 10 Meter Länge, 470 Fichten- und Läfchen⸗Stongen von 3— 14 Centi⸗ 1 meter Hurchmesser und 5— 9 Meier Länge, 400 Slüc an Bobnenffangen. Zusammenkunft am Fotsthaus Baindards und Anfang der Versteigerung Vormittags präcis 9 Uhr. Wickstadt den 16. April 1872. Gräfliche Oderförsterei Assenheim. Sc all a 6. Versteigerung alter Kleidungs- und Pferde⸗ rüstzeugstücke. 1156 Dienstag den 30. d. Mis. des Vormittags um 10 Ubr anfangend, werden in der Dragoner-Caserne dahier verschiedene alte Kletdungs- und Pferderüstzeug⸗ Rücke gegen gleich baare Zahlung meisibtetend versteigert. Butzbach den 25. April 1872. Großberiogliches Commando der 5. Escadron 1. Dragoner⸗Regiments Nr. 23. Freiberr v. Ros mann, Ritimeister und Escadronschef. Irucht⸗Versteigerung. 1163 Donnerstag den 25. April I. J., Nachmittags 3 Ubr, werden von den Fruchtvoträthen der vereinigten Armenfonds 16 Malter Korn und 7%% Orxste auf biesigem Rathbause ö entlich meistbietend verkauft. Friedberg den 23. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Frledberg. Nou car. Mast⸗ und Zuchtvieh⸗ Versteigerung. 1159 Freitag den 3. Mat d. J., von Vormittags 10 Uhr an, sollen auf dem Dofgute zu Utphe, ¼ Stun⸗ wen von der Station Hungen der Oberhessischen Eisen⸗ wahren, von den dierseitigen Gütern circa 30 Stück Maflochsen, 0 Zugochsen, 10 Kühe und Rinder, tbeils friesischer, theils Vogelsberger Race und einige junge Bullen, Vogelsberger Race, unter den alsdann bekannt zu gebenden Beringungen öffentlich versteigert werden. Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungofrist bie zum 1. Juli d. J. gegeben. Laubach am 21. April 1872. Gräfliche Centtralgutsverwaltung. Weber. S»»Der 1165 Dienstag den 30. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, ssoll zur Herstellung der Einfriedigung des Kirchhofs die Lieferung von fl 26 sandsteinernen Postamenten 4,212 Cubik⸗ meter, veranschlagt zu 185 20 38 lfd. Meter sandsteinerne Deckplatten, ver⸗ anschlagt zu 106 24 im hiesigen Rathhause an den Wenigsinehmenden öffent⸗ lich veraccordirt werden. Reichelsheim den 22. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Relchels heim. Schmid. Holz ⸗Verstei gerung. 1157 Freitag den 26. l. M., Morgens 10 Uhr an⸗ jangend, werden in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Mollkopf, folgende Polzsortimente versteigert: 1 18 Raummeter Buchen- und Eichen⸗Prügelholz, 2) 262 5„ Stockholz, 3) 3850 Stück Buchen- und Eichen⸗Wellen, 4) 20„ Eichen- und Birken⸗Werkholz⸗Stangen, 1½ ßestmeter. a Das dolz wird gegen genügende Bürgscheine bis wen 1. Seplember l. 3. geborgt. Münfter den 20. April 1872. Großherzogliche Bürgermeifserel Münster. Reln ec. Ein Dienstmädchen, 1090 welches melken kann, wird gesucht. Näheres bet der Expedition d. Bl. r. Bei Bindernagel& Schimpff sind alle in den hiesigen Lehranstalten Schulbücher 9 in neuester Auflage und guten Sinbänden stets vorräthig. eingeführten iel karten 1174 zu 54 fr., 50 f., Un? ft. 0 r., 1 f 12 Ir, 1 7fl⸗ 18. 1 24 kr., 1 fl. 30 kr. und 1 fl. 36 kr. per Dutzend mit Stempel empfiehlt grösserteb Kurbauses den 1. April. P. Gauß in Vülbel. Wasserheilanstalt Nassau à. L. 782 Römische und Kieferbäder, Hlectrotherapie und Heilgymnastik. Eröffnung des um 24 Zimmer ver- Austaltsarzt: Dr. Runge. O. 2 Stamm- und Stangenholz-Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1171 Dienftag den 30. April d. J. sollen versteigert werden: g 10 1) Im Distrikt Lobwald. f 25 Eichen Stämme von 22— 68 Centimeter milt⸗ lerem Durchmesser und dis zu 15 Meter Länge. 44 Buchen Stämme von 35— 74 Centumeter mitt- lerem Durchmesser und bis zu 11 Meter Lange. 2) Im Dlistrikt Rabertsbäuser Dang: 7 Eichen⸗Stämme von 41— 95 Centimeter mitt⸗ lerem Durchmesser und dis zu 10 Meter Länge, 4 Nadelholz»-Stämme, 1 Aspen Stamm und 26 Nadel⸗Stangen. 3) Im ODtstrikt Köhlberg: 64 Raummeter Fichten Reis holz, 2 Fichten⸗Stämme und f 633„ Stangen von 7— 13 Centimeter mitt⸗ lerem Durchmesser und dis zu 15 Meter Länge. Die Versleigerung beginnt Morgens präcis 9 Uhr im Disirikt Lohwald, wird im Dtisirikt Radertshaͤuser Hang fortgesetzt und im Olnrikt Köhlberg beendigt. Nidda am 23. April 1872. Großherzogliche Oderförfterel Nidda. Rohr. Holz-Versteigerung. 1166 Dienstog den 30. I. Mis., Morgens 9 Übr an- fangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Oiftrikt Pfingfl⸗ weide unt Schrenzer, solgendes Holz meiflbietend vei⸗ fleigert werden, als: 160 Raum meter Buchen-⸗Scheitholz, 17* Eichen⸗ 5 34.4„ Buchen⸗Ptrügelholz, 4* Eichen und Kiefern Prügelholz, 244 2 Buchen-Stockbolz, 30 1 Eichen und Kiefern⸗Stockholz, 3775 Wellen Buchen Reisbolz, 875„ Eichen- und Kiefern Reisholz, 1775 Stück Weichbolz⸗ Wellen, besonders zu Besen⸗ reisern geeignet sowte 25 Stämme Eichen, Bau-, Werk- und Nutzholz, 5.04 Festmeter enthaltend, 18 Stämme Kiefern- Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, 2,07 Fefimeter enthaliend, 401 Stück Buchen- und Kiefern Stangen. Butzbach den 23. April 1872. Großherzogliche Bürgermetsteret Butzbach. Küche l. E — 7 eigerun Versteigerung. * 1168 Mittwoch den 1. Mat 1872 lassen die Vormünder der Erben des verstordenen Wilbelm Kessel in dessen Wohnung zu Gettenau wegen Erdvertheilung unter den dei der Versteigerung bekannt gemacht wer— denden Bedingungen meifibtetend versteigern; 1) t sechsjähriges schwarzes Wallachpferd, 2) 2 trächlige Kühe und 1 Rind, 3) 1 Wagen mit vollständigem Zubehör(in gutem Zuftande), 4) mebrexe Pflüge und 1 Egge, 5) 1 vollständiges Pferdegeschirr und Kubgeschirr, 6) 5 steinerne Schweintröge, f 7) 1 Pfuhlfaß und verschledenes sonstiges Oekonomie⸗ geräthe. 8) 1 Eder, ½ Jahre alt, 9) 1 trächtiges Mutterschwein, ö 10) ctrea 10 Fuder Korn, Waizen⸗, Gerste⸗, Haser⸗ und Wickenstrob, 11) circa 40 Centner gutes Heu und Grummet, 12)„ 10 Malter Gerste, i„ Korn, 14)„ 3„Hafer. 8„ gute Wicken, 160 6 1„ Kartoffeln, 1 Commode, 2 Schränke, einige Bettladen und einige Kisten Kleidungsssücke, 18) mehrere Bänke und Tische und allerlei Paus— und Küchengerätbschaften. Bemerkt wird, daß die Verstelgerung Vormittags 9 Uhr begtunt und daß des Nachmittags mit dem Vieb der Anfang gemacht wird. IJ. Kessel I., Heintich Muth, Vormünder. Das Neueste in Halsbinden 42 und Sblips 2c. in schöner Auswahl, sowie Foulards, seidene Umknöpftücher und schwarze seidene Halstücher dei K. Friedrich, neden der Post. Wagenbaugesellschaft in Offenbach a. M. 1161 empfiehlt sich zur Anfertigung aller Arten Lurus⸗ wagen, sowie Reparatur derselben unter Zusicherung guter Bedienung und reeller Preise. NB. Neue und gebrauchte Wagen, welche vorräthig sind, werden zur geneigten Abnahme empfoplen. Eu gros Fensterglas-Lager en gros 888 circa 150 Kisten ßets auf Lager. Bei Aufträgen auf Lieferzeit zu Fabrikpreisen Musselinglas, Gold⸗ leisten, Spiegel und Spiegelglas, Photo⸗ Hr f Für Wiederverkäufer billigste reise. S. Jager, Offendach a. M. Reiche Auswahl in Tapeten und Dorden von den bllligsten bis zu den feinften. F. W. Pfähler, Liebfrauenderg 24, Frankfurt a. M. 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Die Gesellschaft des Darmstädter Thalia⸗ Theaters, welche Gaßvorstellungen in Hanau und Fulda gibt, wird demnächst auch hier ihre Vorstellungen beginnen. Die Kräfte sind tüchtig, das Repertoir neu und sieht das Unternehmen bet der in naher Aussicht stehen⸗ den Badesatson in Bad⸗Naubeim einem günstigen Erfolge entgegen. Hert Direktor Grünwald wird uns als ein tüchtiger und umsichtiger Unternebmer empfohlen. Ein reinliches braves Pienstmädchen 1155 wird in eine ruhige Hausbaltung gesucht. Näheres zu erfragen bet der Exped. d. Bl. Wohnungsgesuch. 1150 Mehrere möblirte Zimmer, mit und ohne Kochgelegenheit, werden gesucht. Adressen beliebe man bei der Expedition d. Bl. zu hinterlegen. 991 zum Anftlrich fertig, empfieblt billigst Wilhelm Bernbeck. Eisengießer 1140 finden dauernde Beschäftigung bei gutem Lohn. Schulstraße 13 Frankfurt a. M. 9 Flaschen⸗Bier. 730 Lager-, Export⸗ und Doppel⸗ Bier aus der Hof⸗Braueret von J. 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Waizen 16 fl. 9 kr.; Korn 10 fl. 59 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer— fl.—. kr. Kartoffeln 5 fl.— kr.; Reggenstrob per 100 OGebund 24 fl. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 61 bei K. Friedrich neben der Poft. Gräfliche Gärtnerei Assenheim. Druck und Verlags von Bindernagel& Schimpff. Alle Sorten Oelfarben, 24 Stun Betreff. theslen Jr vom 21 1 Zie 9 fanzler 1 des Re nicht. S — 2 hung, de aus,) —