Lindt, Neg. tert Serge, achen ackerei. Time t he neben der pi Samstag den 24. Februar. M 23. 1872. herhessischer A 8 nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsteg Für den Monat März kann auf den „Oberhessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. bei der — Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 8. sub. 1. Nr. 9. Nichts. Friedberg den 21. Februar 1872. Verordnung, Kriegsleistungen, insbesondere die Vergütung für geleistete Kriegsfuhren und die dabet entstandenen Verluste betreffend. Kreisamt Friedberg. Großberzogliches NN Betressend: Das Landgeftüt, bier den Abgang der Landgeffütsbeschäler auf die Landgeflütsstationen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. . Lassen Sie alsbald in Ihren Bürgermeistereien bekannt machen, daß die Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Dudels heim, Grünberg und Nieder⸗Wöllstadt bereite abgegangen sind. Berichtigung. N In der Bezirkseintheilung, die dem Ausschreiben Großherzoglichen Kteisamts Friedberg vom 15. Februar d. J. die Anstellung der Bezirksbau aufseher betreffend beigegeben, ist Nieder- Wöllstadt im J. Bezirk irrthümlich aufgenommen, was berichtigend bemerkt wird. Friedberg am 21. Februar 1872. Tir a p p. altem zume Orrettesen. Deutsches Reich. D arm stadt, 20. Febr. 2. Kammer. Nach kurzer Begrüßung Seitens des Präsidenten verliest derselbe die Beantwortung einer Interpellation des Abg. Fink wegen Erhöhung der Gehalte der Volks- schullebrer durch die Regierung, woraus hervor- geht, daß dieselbe beabsichtige, ein neues Gesetz über die Regulirung der Verhältvisse der Volks ⸗ chullehrer vorzulegen. Abg. Fink erklärt dazu, daß die Regelung dieser Angelegenheit um so dringender sei, als sich jetzt schon nicht mehr so Viele dem Schulfach zuwenden, daß bei weitem nicht mehr die vacanten Stellen besetzt werden nnen und man mit Schrecken der Zukunft ent- gegen sehen müsse, wenn dem Uebelstande nicht alsbald gründlich abgeholfen werden könne. Er volle hoffen, daß die Regierung dem Bedürfniß n den neuen Gesetzesvorlagen Rechnung trage. Er halte ditsen Gegenstand für höchst wichtig und mpfehle denselben zu sofortiger Berathung und Seschlußfassung. Der 1. Gegenstand der Berathung ettrifft den Bericht des ersten Ausschusses über die Borlage des Gr. Ministeriums der Finanzen, die Oerstellung der Burtaulocalitäten in dem Stations- Bebaude der Main- Neckar-Bahn zu Darmstadt, für die Erbauung eines Gebäudes zu Beamten- vohnungen betr. Die Kammer tritt einstimmig nem Antrage des Ausschusses bei, welcher die eantragte Summe von 21,800 fl. zu dem ange- (ebenen Zweck bewilligt. Hierauf erfolgten Be— nichterstattungen. Sodann trat das Haus in die für dringlich erklärte Berathung der Frage ein, ib der Abgeordnete Heß, nachdem mer sein Mandat is Abgeordneter niedergelegt, inzwischen dieses eber nach dem Wunsche seiner Wähler behalten 4 wollen erklärte, noch als Abgeordneter anzu- hen sei oder nicht? In Bezug darauf wurde die Berathung des Gesetz- Entwurfs der Regie- ung wegen Abänderung des Art. 6 des Gesetzes tom 6. Sep. 1856 wegen Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände vertagt, dagegen der Wiedereintrüt des Abg. Heß in die Kammer bis ur Erledigung der Frage unbeanstandet. Die Kammer genehmigte ferner die Vorlage Gr. Mini— sserlums des Innern, die definitiven Nachweisungen über die Einnahmen und Ausgaben der Staats- Gulden- Tilgungskasse für die Provinzialstraßen⸗ Neubauten der Provinzen Oberhessen, Starkenburg und Rheinhessen, in den Finanzperioden 1857%/59, 1860/52 und 1863/65 betr., unter specieller Be- Recht der nationalen Bewegung achten; sie zeigen willigung der in den genannten Perioden statt— gehabten Ausgaben.— Ein Antrag der Abgg. Goldmann und Fink, die Rückerstattung der von den Kreiskassen in Südbessen den Familien der zum Dienst einbeorderten Reserve⸗ und Landwehr⸗ mannschaften gereichten Unterstützungen betr. wurde nach einigen Erläuterungen des Regierungscom- missärs Ministertalraths v. Lehmann dahin erledigt, daß das Haus eine betr. Regierungsvorlage ab- warten will. Zwei Beschwerden, die eine des Ge⸗ meinderaths der Stadt Bad-⸗Nauheim, die Ausfüh- rung des Friedensvertrags vom 3.— 12. Sept. 1866, insbesondere die fernere Verpflegung der Geistes⸗ kranken aus den abgetrennten Gebietstheilen betr., sowie eine solche der Gemeinde Trais a. d. Lumda, die Aufnahme des Joh. Opper und der Christiane Grau von Trais in das Landeshospital Hofheim betr., veranlassen den Abgeordneten Kraft, den Antrag zu stellen, den Gemeinden die Beiträge für ihre Irren nicht höher anzurechnen, als sie zur Zeit der Uebernahme der Gebietstheile an Hessen an diese Anstalten zu entrichten gehabt hatten, welcher Antrag auch angenommen wird. Worms. Hier circulirt eine Adresse an Biemarck, welche den Dank ausspricht für„das entschiedene patriotische Auftreten des Fürsten durch seine klare, überzeugende, von tiefster Wahrheit und ächt staatsmännischer Einsicht getragene Be— redtsamkeit“ gegenüber den ultramontanen Bestre— bungen im Reichstage und preußischen Abgeord— netenhause. Die„Wormser Zeitung“ veröffentlicht den Wortlaut der Adresse, worin es am Schlusse heißt:„Von der Ueberzeugung durchdrungen, daß der Kampf, welcher eben von der preußischen Laudesverttetung gegen die maßlosen Uebergriffe des Ultramontanismus geführt wird, von den wohlthaͤtigsten Folgen auch für uns in Süd- deutschland werde, können wir nicht widerstehen, Ew. Durchlaucht für die muthige und entschtedene Abwehr der unserem gemeinsamen Vaterlande drohen den Gefahr unsern wärmsten Dank aussprechen. Berlin. Die„Prov.⸗Corxesp.“ schließt einen Artikel über den Sieg des nationalen Rechts in Süddeutschland: Die süddeutschen Staatsmänner halten sich ducch ihre loyale Erklärung in vollem Einklange mit dem Geist der abgeschlossenen Ber⸗ träge, wie mit den Vorschristen der Reichsver⸗ fassung, und beweisen, daß sie die Kraft und das ein richtiges Verständniß dafür, daß die Einzel⸗ staaten für ihre berechtigten Ansprüche und ge⸗ sunde Entwicklung keine bessere Bürgschaft finden, als die innige Lebensgemeinschaft mit dem deutschen Volke.— Bezüglich des Schulaussichts⸗Gesetzes schreibt dasselbe Blatt: Das Herrenhaus wird sich der Erwägung nicht entzieben können, daß es sich um ein Gesetz handle, welches die verfassungs⸗ mäßigen Beziebungen des Schulwesens zur Kirche ausdrücklich bestätigt und welches von der Regie⸗ rung für unerkäßlich erachtet wird, um durch eine nachdrückliche Handhabung der ihr zustehenden Befugnisse staatsgefährliche und deutschfeindliche Bestrebungen niederzuhalten. — Die„Nordd. Allg. 31g.“ sagt über die Concordatsfrage im Elsaß: Die Hauptsache ist, daß das Concordat nicht mehr gilt. Hierin sind alle Theile einig. Dies ist Alles, was wir wünschen können. Wir verlangen und sordern nichts.— Die„Kreuz- Ztg.“ bestätigt die Be⸗ rufung von Moltke's und von Roon's in das Herrenhaus. Die Berufung sei schon älteren Datums. Die Zeitungsnachrichten von einem be⸗ vorstehenden Pairsschub hält das Blatt für durch- aus voreilig und übertrieben. — Der ersten Sitzung des Congresses deutscher Landwirthe wohnte der Kronprinz bei. Der Con- greß beschäftigte sich mit der Wegebaufrage. — Die„Corr. St.“ will wissen, daß das Leben des Fürsten Bismarck durch fanatische Per- sonen bedroht sei. Der Reichskanzler babe indeß kotz dieser Gefahr keinerlei Aenderung in seiner Lebensweise getroffen. Es wird wohl überbaupt nicht viel Grund an diesem Gerüchte sein. — Die von Dr. Stroußberg übernommenen vier Millionen Thaler sind jetzt an die rumänische Eisenbahn-Gesellschaft gezahlt worden und dürfte nunmehr die Publication wegen der Coupons⸗ Einlösung unmittelbar erfolgen. — Der vor einigen Jahren aus Berlin ent⸗ flobene fromme evangelische Lieentiat Dr. Preuß ist, wie man jetzt aus Nordamerika meldet, dort vor einiger Zeit zur römisch⸗katholischen Kirche übergetreten. Wie exinnerlich, sah sich Herr Preuß zum schleunigen Verlassen Europa's seiuer Zeit durch den Umstand bewogen, daß ihm ein Straf- prozeß wegen allerlei Vergeben gegen die Sitt⸗ lichkeit drohte. .—— — — Die Blätter enthalten die von amtlicher Seite ibnen zugegangene Mittheilung, daß ein ehemaliger Apotheker aus Posen verhaftet worden ist, welcher im dringendsten Verdacht steht, ein Attentat gegen den Reichskanzler beabsichtigt zu haben. Der Verhaftete ist Pole und fanatischer Katholik, diente längere Zeit bei den päystlichen Zuaven, verweilte in den letzten Monaten dei einem Posener Demherrn und traf hier Sonn- abend ein, nachdem er in Posen die Drohung geäußert, daß in Berlin bald alles anders werden würde. Derselbe wurde in seiner hiesigen Woh— nung bei dem Küster der Hedwigskirche(seinem Adoptiv⸗Vater) verhaftet, wobei ihm ein Terzerol abgenommen wurde. Stuttgart. In der Abgeordnetenkammer antwortete auf die Interpellation Barnbüler's, die Würtemberger in der franzöfischen Fremdenlegion betreffend, der Minister des Auswärtigen, Frbr. v. Wächter, mit der Zusage der Gewährung von Reisegeldern. Ausland. Frankreich. Parise. Gerüchtsweise ver⸗ lautet, daß die Berathung über die katholischen Petitionen, welche man nächsten Samstag erwarte, auf einen oder zwei Monate vertagt werden wird. Mehrere Notabilitäten der Rechten rathen dazu, das Programm der Letzteren nicht zu veröffent- lichen, um zu vermeiden, daß die Linke ihrerseits mit Vorschlägen über die definitive Regierungs— form hervortrete, was geschehen würde, wenn die Veröffentlichung der Documente erfolgte. — Die„Agence Havas“ meldet: Briefe aus Rom wellen wissen, daß der Papst letzten Sonn- tag ein Circular unterzeichnet habe, durch welches ein ökumenisches Concil nach Malta oder Tyrol ausgeschrieben werde, der Papst selbst würde von Rom abreisen. — Die Regierung beabsichtigte, die Mitglieder des Metzer Municipalraths und den Bischof von Metz„auf Antrag des Marschalls Bazaine“ mit! der Ehrenlegion zu dekoriren. Um des Beisatzes: „auf Antrag ꝛc. Bazaines“ wegen, haben Muni⸗ cipalréthe und Bischof die gedachte Ehre abgelehnt. — Am 20. Febr. waren, wie es heißt, alle Truppen in den Kasernen von Paris consignirt und die Polizei-Posten verdoppelt. Ueber die Motive dieser Maßregel waren im Publikum die Stimmen getheilt. Nach den Einen befürchtete die Regierung ultra⸗republikanische Demonstrationen. Andere wieder sprachen von der Entdeckung eines Complots der Generale Fleury, Palikao und Ba— zaine, welche angeblich auf nichts Geringeres als die Aufhebung der Nationalversammlung von Ver— sailles abzielten. — Das Einverständniß der Rechten mit dem techten Centrum ist im Fortschreiten begriffen. Die Chefs der orleanistischen Partei sind alle beigetreten. — General Fleurp soll verhaftet worden sein. Versailles. Besteuerung der Rohstoffe, soweit die Gespinnst⸗ stoffe in Betracht kommen, zurückgezogen hat.— Die Gerüchte über Verbaflungen von Bonapar⸗ tisten werden dementirt. Es ist nichts Beun⸗ ruhigendes gemeldet. — Nationalversammlung. Der Minister des Innern bringt einen Gesetzentwurf ein, welcher bezweckt, die Angriffe gegen die Nationalversamm- lung und die aus derselben hervorgegangene Re- gierung zurückzuweisen, resp. ihnen Einhalt zu thun, von welcher Seite dieselben auch kommen mögen. Der Gesetzentwurf richtet sich vorzugs- weise gegen die Journale, welche die National- versammlung und die Regierung angreifen.(Lange Unruhe.) Der Minister des Innern weist in Beantwortung Baragnon's energisch den Vorwurf zurück, daß die Regierung daran denke, die con⸗ stituirende Gewalt der Nationalversammlung an⸗ zutasten, und sagt: Sie wissen Alle, gegen wen und gegen was wir uns vertheidigen wollen. Die Deinglichkeit der Regierungsvorlage wird hierauf beinahe mit Einstimmigkeit genehmigt. Diese völlig unerwartete Maßregel versetzte die Versammlung in große Bewegung. Luxemburg. In der Kammer erklärte der Staatsminister, daß eine deutsche Depesche einge⸗ troffen sei, mit welcher die Verhandlungen über die Ausbeutung der Luxemburgischen Wilhelms- bahn begännen. Der Minister verweigerte Mit⸗ theilungen über die Depesche und erklärte: Die— selbe Frage trete nunmehr an die belgische Regierung betreffs der Fortsetzung der Linien auf belgischem Gebiete heran. Die belgische Regierung habe der deutschen mitgetheilt, daß sie den Betrieb selbst in die Hand nebmen und keine fremde Gesellschaft zulassen würde. Der Minister bat schließlich, von der Disecussion der Angelegenheit abzustehen. Belgien. Brüssel. Um den bonapar— tistischen Umtrieben erfolgreich zu begegnen, schreibt man der„Indépendance“ aus Versailles, wire das Paßvisa an der Grenze wieder für obliga— torisch erklärt. — Die Antwerpener„Opinion“ meldet: In Antwerpen eirculirt eine Petion an die Kammer, welche die Ausweisung des Grafen Chambord und in zweiter Linie die Abschaffung des Fremdenge⸗ setzts fordert. Italien. Rom. Das Journal„Fanfulla“ virsichert, der deutsche Gesandte am päpstlichen Stuhle, Graf Tauffkirchen, werde demnächst einen unbestimmten Urlaub antreten. Die„Fanfulla“ meldet ferner: Mehrere Bischöft bestehen auf einer Fortsetzung des Concils in der Stadt Trient. Der Papst soll in Rom verbleiben und sich auf dem Concil durch einen Legaten à latere vertreten lassen. Die Cardinäle Monaco, Capalti und Caterint sind mit den bezüglichen Unterhandlungen betraut; bis jetzt scheint aber Oesterreich nicht geneigt, seine Einwilligung hierzu zu geben. Spanien. Madrid. Das neue Ministe⸗ rium ist folgendermaßen zusammengesetzt: Sagasta Präsidium und Inneres, Malcampo Marine, Deblas auswärtige Angelegenbeiten, Gamachs Finanzen, Rey Krieg, Romero Robledo öffentliche Es bestätigt sich, daß der Finanzminister Pouper⸗Quertier die projectirte Arbeiten, Martin Herrera Colonien, Colmenares Justiz. Amerika. Washinton. Im Senate fand am 20. d. die Debatte über die Resolution Sumner's statt, betreffend die Einleitung einer Untersuchung wegen des Waffenverkaufs durch die Regierung an Frankreich während des deutschen Krieges. Schurz trat in kräftiger Rede füt die Resolution ein und beschuldigte die Regierung der Verletzung der Gesetze, falls die behaupteten That— sachen wahr seien. Er forderte eine eingehende strenge Untersuchung. Morton und Conkling ver theidigen den von der Regierung gegen die Reso⸗ lution eingenommenen Standpunkt.— Die mexi— canischen Insurgenten belagern San Luis Potost, 12,000 Insurgenten unter Anführung Trevine's bedrohen die Stadt Mexico. In Mexico scheint den letzten Nachrichten über Newyork zufolge die Ararchie großer zu sein, als je. In allen Richtungen macht sich die revo⸗ lutionäre Bewegung geltend; auf beiden Seiten herrscht die nämliche barbarische Wildheit, und 30 Meilen von Matamoras sollen die Juaristen alle Offiziere einer gefangen genommenen feind⸗ lichen Abtheilung ohne Weiteres aufgeknüpft haben. Das Gerücht, dem zufolge Juarez sich in seiner Verzweiflung an den Präsidenten der Vereinigten Staaten um Hülfe gewandt hätte, fand in Mexico allgemeinen Glauben. * Friedberg. Die Frühlingsboten mehren sich in erfreulicher Weise. Man meldet von Frankfurt, daß unter den in den letzten Tagen angekommenen Fremden von Distinction der erste Storch bemerkt worden sei, auch concertiren in den dortigen Anlagen bereits die Amseln. Aus Langendie bach bei Hanau wird be⸗ richtet, daß Anfangs dieser Woche ein Malkäfer seinen ersten Ausfluch gehalten hat. Nun fehlt nur noch der wirkliche Frühling. * Friedberg. Wie man uns mittheilt, hat die zu Gunsten der Wütwe des Lehrers Kost zu Frechenhausen veranstaltete Sammlung bis jetzt ben ansehnlichen Belrag von nahe 7000 fl. ergeben. Leipzig. Die Liquidation der Sächsischen Hypo⸗ thekenbank ergibt, wie berichtet wird, 50 pCt., wovon 30 pCt. im März zur Ausschüttung kommen, während der Rest von 20 pCt. noch in der Masse liegt. 1 Mill. Thlr. Pfandbriefe sollen nicht angemeldet worden sein, gehen also damit ihrer Rechte verlustig. Productenbörse, Verkehr, Handel ze. zu Friedberg. „ Wie wir hören, soll das am 24. Jan. in dem landwirthschaftlichen Casino angeregte Pro— ject weiter verfolgt werden; das Project nämlich, bier in Friedberg eine Produttenbörse zu er— richten, woran sich demnächst ein Comptoir für eine Handelsgenossenschaft, für landwirthschaft⸗ liche Consumvereine c anschließen könnte. Es ist gewiß zweckmäßig, der Wetterau, einem der gesegnetsten Landstriche Deutschlands, für Ver⸗ kehr und Handel diejenigen Erleichterungen und Einrichtungen zu verschaffen, welche ihrer großen und mannigfaltigen Productionsfähigkei: ent⸗ sprechen. Die seitherige Vereinzelung möge sich in eine Centralisation, in eine Handelsvereinigung umgestalten. Kein Ort der Wetterau aber dürfte dazu geeigaeter erscheinen, als Friedberg, welches von Alters her die Repräsentantin der Wetterau war. Nicht nur natürlich genossenschaftlich, son- dern auch wirthschaftlich nützlich wäre diese Ein richtung, nützlich, sehr nützlich für Produtenten und Consumenten, für Verkehr und Handel, für Friedberg und die Umgegend, für große und kleine Landwirthe, ja für Alle. Deßhalb werden gewiß alle einigermaßen Wohlstehenden die Be— thätigung ihrer Theilnahme bier nicht versagen, wenn es sich später um Aufbringung eines Bau- kapitals für Localitäten handeln sollte. Und wenn einmal, im Verfolg obigen Projettes, von dem Bauen ernstlich die Rede, dann würde die Erweiterung und Verbindung dieses Gedankens mit einer Art Industriehalle oder wenigstens Ein- richtung einiger Läden gar nicht ferne liegen. Aber man darf bei Unternehmungen der fraglichen Art, die Neuerungen sind und deßhalb Herge⸗ brachtes und Gewohnheiten überwinden müssen, nicht zaghaft träge beginnen; denn gerade bei solchen Unternehmungen sind Beharrlichkeit, Rührig⸗ keit und ein gewisser Muth nothwendig. Leider fehlt es oft an diesen guten, die Arbeit fördern⸗ den und die Erfolge Wie sehr gerade die Wetterauer es allzu gerne beim Alden lassen, das lehrt in recht charalteristi⸗ scher Weise eine in einem Nachbardorfe vor noch nicht langer Zeit abgehaltene landwirthschaft⸗ liche Familiensitzung. Es bandelte sich dabei um die Anschaffung eines Pfuhlfasses. Die er- wachsenen Söhne hatten die bei den Vettern und Nachbarn wahrgenommenen Vortheile alle lebhaft hervorgehoben, und das gefiel dem auf der Ofen- bank sitzenden Hausherrn sehr wohl; aber als der Geld- und Kostenpunkt zur Besprechung kam, da fand das Wohlgefallen des Alten ein jähes Ende; er nahm die Pfeife aus dem Munde, that selbigen auf und sprach:„Loßt's wäi's es.“ Dieses„Laßt's wie's ist“ müssen wir wie eine Gotteslästerung verabscheuen; denn alles, was zur Besserung der menschlichen Verhältnisse bei⸗ tragen kann, darf nicht bleiben wie es ist, sondern muß ebenfalls besser werden. Darum aber auch soll Friedberg seine Bedeutung, die es hat, nicht lässig unter den Scheffel, sondern rührig in den Vordergrund stellen, damit diese Bedeutung mehr Beachtung und Würdigung finde, zur Empfehlung aller möglichen Industrie- und Verkehrsanstalten, namentlich aber der verschiedenen bereits projee- tirten Eisenbahnen, die hinsichtlich ihrer Frequenz eine ähnliche Entwickelung dersprechen, wie aus einzelnen Vincinalwegen, in Folge der allgemeinen Verkehrswandlung, Hauptstraßen geworden sind. Die Eisenbahn durch das Herz Oberhessens nach Alsfeld, besonders aber die Kürzungslinie nach Hanau, sowie die durch spätere Fortsetzung nach Mainz und dem Rhein gewiß sehr bedeutungsvoll werdende Bahn nach Homburg,— diese drei, nach jetziger Beurtheilung, Zweigbahnen, werden, allem Anscheine nach, dem großen Verkehr dienend, za Haurtbahnen sich erheben und Friedberg zur ver⸗ jüngten Repräsentantin der Wetterau machen. Nun fragt es sich: soll diese Blüthezeit, wie das Kommen gebratener Tauben, abgewartet oder soll dafür vorbereitet werden? Dieses kann geschehen durch Vereinfachung und Erleichterung sowie Centralisirung des Verkehrs und Handels, welcher seither nach der gewöhnlich nur einseitig bekannten sichernden Eigenschaften. t liegen. fraglichen berge ⸗ tn, tradt dei , Nührig · Leidet serkerꝛ⸗ erschaftrn. i gtrrt ralieristi ret nö irthschefl⸗ ich dabei Dit er⸗ nern und Ie lebbeft der Often · abet 40 ung Lan, tin jabes inkt, that a1 tt.“ wit int let, vat mise bei⸗ J seskert en 1d * icht 1 in den 73 ncht Wiitlung anstalten, 4 ptolte⸗ Fttater 517 447 Frankfurter Montagsparole in Oeconomie- Höfen und Dörfern vereinzelt ausgeführt wurde. Wohl ist hierbei zunächst ein Wollen und ein Kommen der Landwirthe und Händler nöthig. Allein diest sagen: macht uns die Sache möglich und leicht, dann probiren wir's. Also unterstütze Jeder an seinem Theile die Ausführung sbiger Projecte. Der Verkehr und Handel mit wetterauer Pro— ducten ist in Friedberg bereits sehr lebhaft. Die Productengeschäfte dabhier mehren und entwickeln sich in erfreulicher Cencurrenz. In Bezug auf Kartoffeln und Aepfel sahen wir hier in guten Jahren einen sehr lebdaften, selbstständigen, directen Verkehr. Unter solchen Verhältnissen sckeinen nur guter Wille, Geschicklichkeit und Ausdauer nöthig zu sein, um Vereinfachungen und Vereinigungen der bezeichneten Art das Gedeihen zu sichern. Bei der für diese Angelegenheit von obiger Ver- sammlung von Landwirthen gewählten Commission werden die vorerwähnten, hier maßgebenden Ver— bältnisse ganz gewiß Beachtung finden und Herr Kreisassessor Haas wird in dem landwirthschaft⸗ lichen Casino, wie seither im Allgemeinen, so auch für die fragliche Sache ferner Eifer erwecken und fördern, damit Aengstlichkeit und Gleichgiltigkeit nicht die Oberhand gewinnen und die Ttimmung drücken; denn wenn diese, die Zaghaftigkeit, in der Majorität stehend, ihre„Wenn- und Aber⸗“ Reden hält, da heißt immer der Schluß und Be— schluß:„Laßt's wie's ist.“ Jndeß voran geht es unter allen Umständen doch, auch wenn dabei Stillstaͤndler und Rück schrittler umgangen werden müssen. Landwirthschaftliches. Der landwirtbschaftliche Verein in der Provinz Ober⸗ bessen hat den Beschluß gefaßt, in verschiedenen Landge⸗ meinden der Provinz populäre landwirthschaftliche Vor⸗ träge von verschiebenen Personen halten zu lassen. Dem Wunsche, daß auch in Ockstadt solche Vorträge unent⸗ zeltlich gehalten würden, hat die betreffende Commission entsprochen, mit dem Anfügen, hierzu die Nachbargemeinden Ockstadis einzulaben. Der erste Vortrag wird nächsten Sonntag den 25. d. Monats, Nachmittags 3 Uhr, im Steyer'schen Saale zu Ocksab t von Hrn. Dr. Buchner aus Gießen gehalten und zwar„über die Pflanzennahrungs⸗ mittel und die Art und Weise der Pflanzenernährung mit besonderer Berücksichtigung der landwirihschaftlichen Ge⸗ wächse.“ Zu diesem Vortrage werden die Nachbarge⸗ meinden Ockstadts hiermit freundlichst eingeladen. 480 Deutschen Prima⸗Quali⸗ und ewigen Kleesamen, ee Georg Groß. Bei Kinderkrankheiten ist es die Hauptsache schnell das Richtige anzuwenden. Dies i der L. W. Egers'sche Fenchelhonigertract, um den nicht selten tödtlichen Hustenkrankheiten der Kleinen bei Zeiten! vorzubeugen, wie folgende „Det Wahrheit gemäß bezeuge gern, daß der L. W. Egers'sche Fenchelbontgertrakt dei meinen Kindern die beste Wukung bei sehr starker Erkältung getban dat. „Verbrauch elulger Flaschen waren sie aus der Gefahr, vom Keuchhusten befallen zu werden „und find auch von der Erkältung befreit Bare a. d. Jade im Großb. Oldenburg. st in den meisten Fällen sicher Anerkennung dokumentirt:! Nach Alb. Westendorf, Productenhändler. Da der L. W. Egers'sche Fenchelhonigertract vielfach von gewissenlosen Induftrierittern nach- gepfuscht wird, so achte man genau dor dem Ankauf a Nirma feines Erfinders und Fabrikanten L. W. Egers in Breslau uyd auf dessen allein autorisitte Verkaufsstelle bei Jos. Hoffmann in Friedberg. uf Siegel, Facfimile, sowie die im Glase eingebrannte 319 535 Eine große Partie Corsetten in allen Weiten von guter Qualität von 36 kr. bis fl. 1., weiße Sbirting⸗Unterröcke von fl. Taschentücher von 18 bis 30 kr., gestick 36 kr. per Stück be! 1. 24 fr. bis fl. 2. 30 kr., feine gestickte te Kragen und Manschetten von 12 bis L. Hir sch. 457 Eine neue Sendung Holz- und Glas-TChermometer angekommen bei L. Hanau, Hof⸗ Ubrmacher und Goldarbeiter. Jack-Vückinge! 475 find eiy getroffen bei Wilhelm Fertsch. Ein sehr rrinliches Dienstmädchen, 499 welches die französische Sprache etwas versteht, wird gegen dohen Lohns gesucht. Näheres zu erfragen dei der Exped.». Bl. Brodmehl 307 in einzelnen Maltern zu den billigsten Preisen. Credit kaun bis zum 1. October gestattet werden. L. H. Strauß Heilsamheit aͤrztlich constalirt. Herrn Poflieferanten Johann Hoff in Berlin. Doebeln, 23. November 1871. Bette Strohhüte 450 werden zum Waschen und Fagonnkren an⸗ genommen det Elise Hanau, geb. Simon. Kleesaamen, 344 deulschen und ewigen, Prima⸗ Qualität, empfteblt billigst H. W. Hatterotb Nachfolger. Bekanntmachung. 522 Montag den 26. Februar, Vormittags 10 Ubr, laßt die Unterzeichnete folgende Gegenstände in ibter Behausung meiftbtetend versteigern: 1 Zugpferr, 12 Jadre ait(bellbraun) und zugfest, 1 einspännigen Wagen mit Kasten und Ernteleitern, 1 vollständigen Pflug, 1 neuen Schaufespflug, 1 Egge, 1 Pferdegeschirt, Pemm⸗ und Spannketten. Schwalheim den 22. Februar 1872. Georg Bopp Witwe. W airischer Malzzucket! 234 bestes Mittel gegen Pusten, del 1 i Wilh. Fertsch. um Sendung von Ibtem heilsamen Malz⸗ extrakt. Dr. J. Neumann, preuß. Stabs⸗ arzt a. D.— Ihr Malzertrakt- Gesundbeits⸗ dier und Ibre Malz Gesundheits⸗Cbocolade haben bei mit gegen Gicht und Wkagendruck so beilsam gewirkt, daß ich sie als sehr werth⸗ voll empsehlen kann. G. Bellersen, Schmiede⸗ meister in Twiflringen. Verkaufofselle bel Jos. Hoffmann in Frled⸗ berg un Dr.. Uloth in Bad-Nau⸗ heim. 320 Versteigerung. 323 Nächsten Montag den 26. Februar, Vormittags 10 Uhr, läßt! Unterzeichneter in seiner Behausung fol gende Gegenflände gegen gleich baare Zablung meist— bietend versteigern, als: einen einspännigen Wagen mit Zubebör, saͤmmtliche Ketten, tine Partie Geschtrre für Zugrindpleb, einen Schauselpflug, einen Spitzpflug, elne Egge, tin Pfahlfaß, eine Dickwurz⸗ Mußte und sonstige vetschlerene Gegenstände. Ober-Mörlen am 21. Febtuat 1872. Heinrich Scheibel v. Patent⸗ Dachziegel 100(Französische Falzziegel empfehlen A. Niegelmann Cie., Fechenmühle dei Hanau. Bestes amerikanisches Schweineschmalz! 525 in Originalfässsein von circa 3 Centnern, à fl. 32 per Centner, ist angekommen bei 52⁵ Wilh. Fertsch. Rothen und ewigen Kleesaamen 548 empfehlt in schönfer Qualität . Pb. Dan. Kümmich. Ein reinliches braves Dienstmaͤdchen 546 wird nach einem entfernteren Badeorte gegen hohen Lohn gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 2 Schreinergesellen 542 und ein Lehrling wird gesucht. 0 A. Franck, Scbreinermeifter. Dem gesammten Handelsstande empfebleu wir mit Recht die zweite verbesserte Auflage don: Praktischer Unterricht in der einfachen und doppelten 9 Buchführung für Kaufleute, Gewerbtreibende und Fabri⸗ kanten, um ibte Bücher vereinfacht, deutlich und üdersichtlich zu führen.— Nebff Anweisung zur rlich⸗ tigen Austellung von Wechseln, Verträgen und Con⸗ trakten und ur Einklagung der Buüchschulden. Von Wilh. Cremptuan, Buchhalter. Zweite verdesserte Auffage. Preis fl. 1. 30 kr. NB. Das Fundament eines jeden kaufmännischen Geschafts ist eine gute Buchführung und als solche ist Allen, die mit Einrichtung der Handlungs⸗ bücher zu thun haben, vorstebendes Musterbuch zu empfehlen. Vorrätbig dei Bindernagel& Schimpff in zrtedberg. 16 euer gaberdan 441 angekommen bei Wilb. Fertsch. Taschentücher, weiß und farbig, Kragen, Manschetten⸗ Herrenkragen, Vorbemden, Kragen, und Manschettenknöpfe, Hosenträger, Moiréschürzen sowie Myrtenkränze bei K. Friedrich neben der Post. An- und Verkauf Gicht⸗, Nheumatismus⸗, Magenkrampf- und Hämorrhoidalkranke beilt Dr. Müller in Frankfurt a. W., 30 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. 28 von Staats. Papieren, Anlehens⸗ loosen, Coupons ꝛc. ꝛc. unter Zusicherung J. A. Nauheim. reeller Bedienung. Frtedberg. Ein möblirtes Zimmer Geld Cours. Frankfurt am 22. Februar 1872. 526 für einen Pertn bat zu vermlietbhen. Näheres bei ex- * Alprditien gehe Blattes. i 5 Preußische Friedrichsd'or.... fl. 9 57-88 ————— No eee 4 Ein elegantes transportables Garten-Buffet] Holländische fl. 10 Stücken.„ 9 53—55 (Schweizerbäuschen) 187 lang 10“ fsef, auch als Aufent-] Duc aten„ 6 34 baltsbäuschen zu gebrauchen, ist billig zu verkaufen in] Ducaten al marco. ert der Oruckerel Hochstraste 11 in Frankfurt a. M. 20 Frankenstücke„ 97122 a 5 Euglische Sovereigns 11 4931 Glace- Handschuhe bel K. Friedrich] Russische Imperlales 9 1 neben der Post. Dobars in Gold 1. 22277 Mu sikschule. 515 Die nun unter alleiniger Leitung des Herrn F. Fritsch stehende Musikschule ist in das Haus des Herrn Glück verlegt worden. Der Unterricht erstreckt sich auf Clavier- und Violinspielen. Neue Anmeldungen von Schülern beliebe man bei Herrn Fritsch Vater zu machen.— Der wöchentlich zweimalige Unterricht beträgt für einen Schüler 40 kr. ————— Vorschuß- und Credit-Verein Zu Ueichelsheim. (Eingetragene Genossenschaft). 529 Den Mitgliedern 1. Klasse wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß die Dividenden aus dem Geschäftsjahr 1871 von jetzt ab an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag, von Mittags 1 bis 8 Ubr, an der Kasse in Empfang genommen werden können. Steten. Schmid. Geschäfts- Empfehlung. 451 Unterzeichneter empfiehlt seine Kunstfärberei, Wäscherei und Druckerei in seidenen, wollenen und baumwollenen Zeugen mit der Bitte um gütigen Zuspruch und wird derselbe stets bemüht sein alle Bestellungen prompt auszuführen. Bestellungen können bei dem Hutmacher Herrn Konrad Schmidt nächst der Burg oder bei dem Unterzeichneten selbst in der Färberei, Vorstadt zum Garten, abgegeben werden. Friedberg. Nicolaus Schmidt, Farber. 3 Die Saamenhandlung„Zum steinernen Haus“ Georg Andreas in Frankfurt a. M., Markt 44, 2 hält ihr Lager in allen Gattungen 8 Gemüse⸗, Feld⸗, Gras⸗, Klee⸗, Wald⸗ und Blumen⸗Saamen 5 en gros& en detail unter Zusicherung reellster und billigster Bedienung bestens empfohlen. Cataloge gratis und franco. Auch sind sämmtliche Sämereien aus meiner Handlung bei Herrn Theodor Andreas in Bad- Nauheim, dem Rathhaus gegenüber, zu haben. 540 e ee werden billigst gewaschen und fagconnirt bei Strohhüte 534 L. Hirsch. Casino. 517 Sonntag den 25. d. M. fällt das Damen⸗Casino aus und findet das nächste Damen ⸗Cafino Sonntag den 3. März statt. Der Borstand. Turnverein. 531 Sonntag den 3. März, am Jahrestage ves Frie- densschlusses, findet in der Turnhalle eine geselltge Zu⸗ sammenkunft mit Aufführung tbeatralischer Vorträge und lebender Bilder statt, wozu die Mitglieder des Vereins nebst ihren Damen hiermit eingeladen werden. Die Wirihschaft in der Turnhalle ist von Herrn Car! Preußer übernommen worden. Anfang präcis 7 Uhr. Jür Post- und Eisenbahn-Brdienteste 530 neue Deutsche Reichsknöpfe bei Jos. Hoffmann, posamentir. Holl. Vollhäringe, 547 in ½ Tönnchen fl. 4. pr. Stück 3 kr., 24 Stück fl. 1., bet Ph. Dan. Kümmich. Füße Orangen! Eitronen, Krachmandeln und Tafelrosinen 514 bei Wilh. Fertsch. 518 Bei unserer gänzlichen Abreise nach Bockenheim sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten Frledbergs und der Umgegend ein herzliches Lebewohl. Friedberg del 22. Februar 1872. P. Rauch nebst Familie. J. Suchsland, Uhrmacher in Friedberg, f 545 macht dem verehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß er sich in biesiger Stadt etabltirt hat und bittet um geneigten Zuspruch. Reparaturen, sowtie alle in dieses Fach einschlagende Artikel werden reell und rasch besorgt. Wohnung bei Bäckermeister Thönges vis-àz-vis dem steinernen Haus. Dohnen, Erbsen, Cinsen 479 in gutkochender Waare billigt bei Georg Groß. Bekanntmachung. 533 Ich zeige hiermit an, daß ich von heute an wegen Aenderung meines Geschäftes alle meine Colonial⸗, Material-, Farb-, sowie Porzellan⸗ und Glaswaaren zum Ankaufspreise ausverkaufe. Friedberg. Friedr. Hilbrecht. Hamburg-Amerikanische Packetfahrl-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG& NEN-IORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Holsatia, Mittwoch. 28. Febr. 1 l 5 Thuringla, Mittwoch, 6. März. Morgens. Eimbria, Mittwoch, 20. Mac. Hammouia, Mitiwoch, 13. März. Silesia, Miuwoch, 27. März.] Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 35. 25 13 Näheres bei a dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Hamburg, 75 sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie 1 F. J. Bothof in Mainz (srüher Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Morgens. 1 Staats Ind Feineinde Obligatl 29 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel. Anzeige. Der Unter zeichnete hat sich in Rieder⸗Wöllstadt als praktischer Arzt niedergelassen. Wohnung im neuen Schulgebäude. Srrechstunde von 1½ dis 3 Uhr Nachmittags. Wilhelm Bausch, Dr. med. 456 Gut abgezogene Cylinder- und Anker-Uhren stets vorrätbig bei L. Hanau, Hof⸗ Uhrmacher und Goldarbeiter. welches bis zum 15. März bezogen werden kann,% vermtethen H. Schutt. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. f Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. 1 Sonntag Reminiscere. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. 0 Abendmahl. Nachmittags: Herr Candidat Buß. Abends 6 Uhr: Herr Candidat Vogel. Katholische Gemeinde. Zweiter Fastensonntag. Vormiltags; 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlebre und Andacht. Beginn des Gottesdüenstes an den Wochentagen Morgens ½8 Uhr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. 542 9 — * Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr.“, Praktischer Rathgeber Nr. 2 und eine Beilage.) 100 bull! f 5th Brangia lagtt so gegen Fil J 488 S Uht, w. Caballer wersseigt Butz Ind Bed fur Elf nit der 57„ um beze Ftie — Oef 8 net don Re sellärt t lpotheke oimeller Saäudig, ngen sche Lad urch qu fertsch. bSedtktehein D Sckansttn Lebewohl. amilie. ud, tutwüttigen 6 in hisiget n Zrsyng. tue agtudt Sebrenz bei rrrreg Pani. en —— ee Beilage. Hberhessischer Anzeiger. 23 — Hofraithe⸗Versteigerung. 390 Montag den 25. März d. J., Vormittags 11 Ubr, soll in biesigem Rathhapse die nachbeschriebene Hoftaltbe des Martin Becker dahier Flur. Nr. Klstr. Gemarkung Frtedderg. 2. 681. 38¼¾9. Hofraithe in der Stadt öffentlich meistdietend versteigert werden. FIrtedberg am 8. Februar 1872. In Auftrag: Aoßberzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. een. Versteigerungs ⸗ Anzeige. 458 Dienssag den 27. Februar d. J., Vermit, tags 9 Uhr anfangend, und die darauf folgenden Tage soll in der Behausung des btesigen Bürgers und Gaflwirths Carl Friedrich Walz das zu dessen Schuldenwesen gehörende Vieh, Schiff und Geschitr, Möbel, Bettwerk, Weißzeug, Kleidungsstücke, Küchen⸗ zeräthschaften, Brauereigerätbe, Küferhandwerksgescherr, ca. 30 Obm Bier, ca. 37 Ohm Aepfelwein, Liqucure, Branntwein, ca. 30 Malter Malz, Fässer, Butten, Faß⸗ ager sowie sonstige Gegenstaͤnde öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung vperfieigert werden. Friedderg den 15. Febeuar 1872. In Auftrag Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg Groß berzogliches Octsgericht Ftiedberg. i Fog er. Pferde ⸗Versteigerung. 488 Samstag den 24. d. Mis. Vormittags um 11 Uhr, wird in der Cavalletic-Caserne dahter ein zum Cavalleriedienst unbrauchbatces Dienfipferd meistbietend dersteigert. Butz bach den 19. Februar 1872. Der Präses der Pferdeverkauf Commission. v. Rollen us, Riimeißset und Escadronschef. Vergebung von Bau- Arbeiten. 161 Die zur Herstellung größerer Reparaturen im Pfarrhaus zu Dor tel well erforderlichen Bauarbeiten 1) Mauretarbett, veranschlagt zu 97 fl. 30 kr. 2) Zimmerarbelt 43213 3) Dachdecketarbeit 815„ 4) Schretmerarbeit 2„ 5) Schiossecardbeit. 6) Weißbinderarbeit N sollen Freitag den 1. März, Vormittags 10 Uor, auf dem Submissionewege vergeben werden. Vo anschlag und Bedingungen liegen von beute an auf unserem Bürcau zur Einsicht offen, woselbsi die Submiffionen, versehen nit der Aufschrift„Submifstion zur Uebernahme der „.. Afrbkit an dem Pfarrbause zu Dortelwei“«, bie jum bezeichneten Termin abgegeben sein müssen. Friedberg den 14. Februar 1872. Groß herzogliches Keeisbauamt Friedberg. Re u 5. Oeffentliche Aufforderung. 513 Ueber das Vermögen des Christian Langhelnz don Reschels heim ist, nachdem er sich außer Stand erklärt hat, dem allzuhohen, bei Ankauf der dortigen Apotbeke übernommenen Verpflichtungen nachzukommen, formeller Concurs erkannt worden und muß an feine Gläubiger, wiewohl außer den Zweien, dem Gerichte be— lannten voraussfichtlich andere nicht vorhanden find, öffent— liche Ladung ergehen. Es werden dirselben daher hier durch aufgefordert, Mitwoch den l. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des Ausschlusses von der Masse ihre Forde rungen und Ansprüche dahler anzumelden, auch etwaige Borzugs rechte gertend zu machen. In dem Tecmine soll auf besondere Weissung Großherzoglschen Hofgerichts gütliche Erledigung der Sache eilrigst versucht und erst im Falle Mißlingens solcher Versuche weiter über die durch dag Concursversabten bediugten Maßtegeln be schlossen werden. Zugleich wird bier zur Vermeidung von Mißver⸗ Fändnissen und hieraus erwachsenden Schädigungen des Massevermögens bemerkt, daß das Geschäft, dessen ordnung mäßiger Belrleb durch die Persönlichkeit des Chrtstian Langbeing und die Bürgschaft seiner Ehefrau genugend garautirt, ist, nach wie vor fertgeführt wird. Aeg am 14. Februar 1872. Hrogherzogliches Landgericht Friedberg. . Zimmermann, Landrlchter. Landgerichts ⸗Assessor. Jagd- Verpachtung. 1 Mittwoch den 28. d. M., Nachmittage 12½ Uhr, oll auf dem Gemeindehaus dahter die hiesige Gemeinde— eidfagd, bestehend in circa 2110 Morgen, 16 Minuten don der Elsenbahnssatlon Nieder- Wöllstadt entfernt, auf 6 Zabtre nochmals verpachtet werden. Ober⸗Wofffadt den 20. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisferel Obet⸗Wöͤllfladt. Reue b ach Oeffentliche Aufforderung. Belreffend: Das Schuldenwesen des Bier— brauers und Wirihs C. F. Walz von Friedberg. 510 Alle Diefenigen, welche an den Rubritaten noch 3 blungen zu leisten haben, werden aufgefordert, bet Meidung doppelter Zahlung ibre Schuldbeträge an den vrovisorischen Massecurator, Hoftaxator Schwarz in Frtedberg, zu entrichten. Friedberg den 20. Februar 1872. Großberzogliches Landgericht Frtedberg. N eiii Langermann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bezugnehmend auf obige Aufforderung ersuche ich alle Diejenigen, welche an den Bierbrauer und Wirth C. F. Walz zu Friedberg noch Zahlungen zu leisten haben, (bre Schusdbeträge binnen 14 Tagen an mich einzu senden, als sonst nach Ablauf der Frif ein gerichtitches Seitrefbungsverfahren eingeleitet werden müßte. Friedberg den 20. Februar 1872. Hoftaxator M. Schwarz, provisorischet Massecura or. Das Schuldenwesen des Matthäus Rühl von Ostdeim betreffen 528 Forderungen an den übelschuldeten Malthäus Rübl von Ostbeim find so gewiß innerhald 14 Tagen bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als sie sonst bel Regu srung dieses Schuldenwesens nicht berücksichtigt werden können. Guß bach den 15. Februar 1872. Gtoßhetzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gllmer, Köntget, vandrichter. Landgerichts⸗Assessor⸗ Lieferung für das Landeszuchthaus. 462 Montag den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dabiet 60 doppelte Raummeter Buchen Scheit bolz 1. Klasse unter den bei der Versleigerung bekannt gatmacht werdenden Bedingungen zur Lieferung noch mals öffentlich versteigert. Martenschioß den 15. Februar 1872. Hroß herzogliche Landeszuchthaus⸗Oirektion. Serida. Bekanntmachung. 527 Nächslien Monsag den 26. d. Mis., Vormittags 1 Uhr, werd auf hiesigem Rathbause die den Johann Georg Rerch'schen Kindern in hiesiger Stadt zustebende Bebausung: PM. 1240= 20%8ů0 Rib. Dofraithe nebst Garten in der gürstennraße, neben Heinrch Ostermeper, in welcher sich 11 zur Aufnahme von Kurfremden ge eignete Zimmer, 1 Küche und 3 Kammern befinden letztmals öffentlich an den Meistbietenden freiwillig ver— steingert und bei annehmbarem Gebote der Zuschlag ertbeilt. Bad- Naubeim am 19. Februar 1872. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauhelm Schutt. Holz-Versteigerung. 537 Donnerstag den 29. d. Mis., Morgens 9 Uhr an— fangend sollen im Gambacher Gemeindewald nachflehende Dolgsoft mente öffentlich versteigert werden: 38 Naummeter Buchen-Scheitholz, „ Prügelbolz, 9„ Sslockbolz, Stück Buchen-Reis holzwellen, Raummeter Eichen Prügelholz, 2 8„ Stockholz, Stück Elchen Reisbolzwellen, Stück Weichholzwellen Buchen Stämme von 23 bis 48 Centimeter Durchmesser und 5 bis 8 Meter Länge, 1192 Festmeter enthaltend, Eichen- Stämme von 20 bis 48 Centimelter Durchmesser und 6 bis 12 Meter Länge, 5,29 Festmeter enthaltend. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung ist am Delnzboden in der Nahe der Eisenbahn. Bemerkt wird, daß das Brennbolz Vormtttaga und das Stammholi Nachmittags zur Verstelgerung kommt. Gambach den 21. Februar 1872. Großherzogliche r Gambach. a u x. 4 Aecker Verpachtung. 512 Da die am 21. Februar staligelundene Aecker— verpachtung von 44 Morgen Pfarrackerland und Wiesen, in Fauerbacher und Ossenbeimer Germarkung, die Ge— nebmigung nicht erhalten hat, so wled dieselbe nochmals Mitwoch den 28, l. M., Nachmittags um 1 Ubr, auf der Rathestube vorgenommen. Fauerbach b. Fr. den 22. Kebruar 1872. In Auftrag: Der Bürgermeister Delf ssch. 74 Holz⸗ Versteigerung im Fürstl. Schutzbezirk Thiergarten links der Horloff. 538 Freitag den 8. k. Mls., Morgens 9 Uhr, sollen im obigen Schutzbezlrk 135 Nr. Eschen⸗, Buchen- und gemischtes Stammbolz— 56 Fesimeter, darunter 18 starke Eichen von 3 bis 10 Meter Länge und 30 bie 60 Centimeter Durchmesser sodann gleichzellig se nach 3 90 l 9 Ubr, ebendaselbft 245 Raum⸗Meler Eichen-, Buchen- u. gemi it⸗ und Prügelbolz, em 57 Raum Meiler Eichen ⸗, Buchen- Stockholz, 328 Raum⸗Meler Elchen, Buchen- und gemischte Reiser öffentlich deikauft werden. Der Anfang ist am Zuß⸗ pfad nach Langd. f Hungen den 21. Zebruar 1872. Zürstisches Rentamt. Demme. Holz Verxsteigerung in dem Fürstlichen Schutzbezirk Thier⸗ garten rechts der Horloff, 539 Donnerstag den 7. k Mis. Morgens 9 Uhr, sollen im obigen Schutzdezirk 104 Nummern geringes Eichen- Buchen und gemischtes Stammholz 33,36 Zeft⸗Meter meist Wagnerholz, sodann Morgens 10½ Ubrcbendaseldst 480 Raum Meter Eichen⸗, Buchen und gemischtes Scheit⸗ und Prügelbolz, 140 Raum- Melet Eichen⸗, Buchen- und gemischtes und gemischtes Stockholz 340 Jae e Eichen⸗, Buchen- und gemischie eser, 590 Raum Meter Eichen-, Buchen und gemischte Schichlen⸗Reiser, 8 entlich verkauft werden. Hungen den 21. Februar 1862. Fürftliches Rentamt. Demme. Arbeits- Versteigerung. 532 Dienstag den 27. d. Mto., Nachmittags 2 Ubr, soll auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Schwalbelm die Planirarbeit an einem Theil des Victmalwege von Schwalheim nach Rödgen, veranschlagt zu 1278 fl. 26 kr., au den Wenigsinehbmenden in Accord gegeben werden. Bad- Nauheim den 22. Februar 1872. Brücke l, Bezirksdauaufseber. Bekanntmachung, 536 Die am 29. Januar 872 im Nieder! Weiseler Gemeinde-Wald abgehaltene Polzversteigerung bat die Genehmigung nicht eerhalten und soll nun Oonnerflag den 29. Februar 1872 des Morgens 9 Udr anfangend, einer nochmaltgen Versteigerung ausgesetzt werden. Nleder-Weisel den 22. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Ne 72 Jagd- Verpachtung. 509 Montag den 4. März l. J., Mittags 1 Uhr, soll die befige Gemeindejagd, bestebend aas 5000 Feld, und Wiesen⸗ und 1300 Morgen Waldjagd, auf hiefigem Natbbause auf weitere 6 Jahre verpachtet werden wozu Jagdliebhaber eingeladen werden. Echzell am 20. Februar 1872. Groß berzogliche Bürgermeisterei Echzel. Sto ll. Versteigerung von Schmiedewerkzeug und Hausgeräthschaften. 520 Montag den 26. d. M. Vormittags 10 Über an⸗— fan gend, läht Jobannes Zerd II. Wiltwe von dier in bret Bebausung folgende Gegenfaͤnde öffentlich meistbietend versteigern: 1 Ambos, 2 Schraubstoͤcke nebst Wverschtedenen kleineren Schmiedebandwerkogegenstanden, 1 Glasschrank, mehrere Waagen nebst sonstigen Hausgeräth— schaften. Münzenberg den 22. Februar 1872. Großberzogliches Ortsgericht Münzenberg. ane Durchsichtige Glycerinseife! 30 anerkannt destes Mittel zur Verschönerung der Daut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12 18 ke er Corseten& CXinolines bulligst bei K. Friedrich weben der Peg, W. Puhrländer Nachfolger, Fahrgasse S5, Frankfurt a. M. Großes Lager in Kleiderstoffen. 500 Stück ¾ breite ächtfarbige Cattune, lila, rosa, gelb, braun, für 1 0 und Ueberzüge, die Elle 9 und 10 kr. 200 Stück%¾ brette ächtfarbige Glanz⸗Mödel⸗Cattune und Cattune mit Borden, für Vorhänge, die Elle 9 kr. g D. 300 Stöück feine ¾ breite ächtfarbige Plqué-Cattune, in den schönsten 5 Farben, die Elle 12 kr. D300 Slück der feinsten/ breiten ächtfarbigen Jaconets und Organdts, 2 die Elle 12 ke. 75 a 1 6 breiten weißen S tin und Ptqué, für Ueberzüge und Unterröcke, die Elle 12 kr. 500 Stück/ breites ächtfarbiges Bettzeug, meistens türkischroth mit weiß, N dte Elle 15 kr. * Schweren schwarzen Motreens, für Unterröcke, dle Elle 22 kr. 6% breiten englischen Waterproofs, für Regenmäntel, in den schönsten 2 Farben, die Elle 45 kr. Waterproofs mit Fransen, die Elle 54 kr. i breiten schweren Bukskin, sür dosen, Westen und ganze Anzüge, — die Elle fl. 1 30 kr. i ScGroße Auswabl Fußteppichstoffe, die Elle 15 kr. = 10% breiten weißen Mull für Kleider, die Elle 12 kr. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. 500 Stück 5 breites schweres Leinen, für Hemden und Belttücher, die Elle 12 kr. 2½ Ellen breite grode Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. 200 Stück schwere rothe wollene Colter, das Stück fl. 5. 30 kr. Für zweischläf⸗ 200 Stück schwere weihe wollene Colter, das Stück fl. 4. J rige Betten. 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück F. 2. 30 kr. und fl. 3. Schwere weiße Piqus decken, für zweischläsrige Beten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dutzend weiße reinleinene Damen taschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr. 10% breiten, reich ramagtrten Vorhangsmull mit Bogen, die Elle 15 kr. Große rotbe Cachemtre Tischdecken, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemtre-Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr. Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. Schweres Blau- Gedrucktes, die Elle 12 kr. Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpacca, Untertrocksoffe, P Uvbag vos 8 abba Gute wollene Kleiderstoffe, Croisése, Popelines, Rips, Chins, S Atlas, Mobaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. O Glatten rothen wollenen Unterrockfoff, die Elle 15 kr. 0 Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. in allen Farben und Qualitäten billigst. Tischtücher, Handtücher, Servletten, Strohsacklleinen, Zwil⸗ ö lich, Barchend, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. 88 durch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen 24 ( Sonntags ist mein Laden offen- Großer Ausverkauf! 524 Wegen Aufgabe meines Geschäftes verkaufe meine sämmtlichen Artikel, als: Sonnen schirme von fl. 1. an, Regenschirme fl. 2. 18 kr., Garnituren von 6 kr. bis zu den feinsten Sorten, Herren- und Damen, Shlips von 6 kr. an, wollene Shwälchen 9 kr., Cachenez von fl. 1. an, feine leinene Taschentücher von fl. 3. an pr. Dutzend, Negligéhauben von 9 kr. an, Taffetbänder und Hutfedern in allen Farben zu ernorm billigen Preisen. Dem geehrten publikum rathe in seinem Interesse, sich zahlreich einzufinden, da der Verkauf nur drei Tage währt und zwar im Hötel Trapp, Parterre. 0 d Julius Landauer aus Gießen. Legen Hals und brustleiden Per Paquet 4 Sgr. oder 14 Kr NU dn Fun hpf 10g werck sche Brust U Aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. Rh. Prämiict 1867, 1860, 1857, 1855. Beltebtes Hausmittel gegen Reizhusten, Rauhhelt im Halse, Verschlelmung und jegliche Brustaffretlon. Mit Gebrauchsanweisung in verfiegelten Packeten à 14 kr., fets vorräthig in Friedberg bet Wilh. Fertsch, in Butzbach bei Val. Wießler, in Hungen bei A. Buch, in Bad⸗Naube im bei Ph. Jac. Weiß Hannover'sche Lebens-Versicherungs-Anstalt. 467 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Keuntuiß, daß wir die Herren Jacob Herrmann zu Friedberg und Samuel Fröhlich zu Bad⸗Nauheim zu Agenten obiger Austalt bestellt haben. Wir empfehlen bei dieser Gelegenheit die Anstalt, welche seit 40 Jahren in segensreicher Wirksamkeit besteht und lediglich auf Gegenseitigkeit begründet ist und verwaltet wird, der Aufmerksamkeit, sowie dem Wohlwollen der Bewohner der Wetterau. Mainz, 16. Februar 1872. 7 S Mit kais. k. Mini- sterial-Approbation Die General⸗Agentur für das Großherzogthum Hessen J. Schäfer. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen sich Unterzeichnete zum Ab⸗ schluß von Versicherungenz sie ertheilen gerne jede gewünscht werdende Auskunft. Projekte und Tarife werden unentgeltlich verabreicht.— Letzte Dividende vom 1 Juni 1868: 55 Procent der Prämle; die nächste Dividende vom 1. Juni 1873 kann zu 90 Procent der Prämie ver⸗— anschlagt werden. Friedberg und Bad⸗Nauheim am 16. Februar 1872. Samuel Fröhlich und Jacob Herrmann, Breitestraße 61, Agenten der Hannover'schen Lebens⸗Versicherungs,Anstalt. . K n 0 ch E n, 5 3 440 Horn, Klauen, Schaaf-Füße kauft zu den höchsten Preisen und in jeder Saen Joseph Butzbach. Sprachleiden, als: Stottern, Lispeln, Stammeln, Schnarren ꝛc., säut. Heilung gründlich. 18jährige Erfahrung. Frankfurt a. M. Friedberg. Kinder, denen das Sprechen schwet R. Sonnemann aus Hannover, 477 Steinweg 7 vie-A-vis dem Schwan. Atpfel und Dirnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36. 24 kt. per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen. „Nosen“, hoch, halbhoch und niederflämmig ver Stück 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule von Gebr. Schultheis, Steinfurth bei Bad⸗ Nauheim. Kleesaamen. 506 Amerikanische Rothkleesaat in bester Qualität habe commissionsweise in jeder Quantität zu dem billigsten Preise zu verkaufen. L. H. Strauß,. Hausverkauf. 471 Das der Frau Johs. Kost IV. Witwe eigen⸗ thümlich zustehende, im besten Zustande befindliche und zu zwel Wohnungen eingerichtete zweistöckige Daus in der Burgflraße zu Nieder⸗Wöllstadt nebst Scheuern und Stallungen, einem geräumigen, mit einem Brunnen ver⸗ sehenen Hosplatze und einem Garten um die Hofraitbe wird abzugshalber aus freier Hand verkauft. Die Hofralthe eignet sich zu jedem Geschäftsdetr ebe und kaan von Kauflufsigen täglich eingesehen werden. Kauf⸗ preis und Bedingungen find zu erfahren bei Ockstadt im Februar 1872. Klingl, FBreiherrlicher Unterförster. Ausverkauf. 127 Wegen Aufgabe meines Waarengeschäfts verkaufe ich meine sämmilichen Eben- und Eisenwaaren, um schnell damit zu räumen, zu ganz berat gesetzten Preisen. Bellersheim. B. Stern Sohn. Ein junger Mann 497 aus anfßsändiger Familie, mit den nötbigen Schul kenntnissen versehen, wird per 1. April als Lehrling auf unser Comptoir gesucht. l Friedberg. Gürth& Seivert. Krippen, Tröge und Gossensteine 92 aus s. g. Lungstein(Dolerit) empfiehlt die Ziegelei am Bahnhof zu Bad⸗Nauheim. Maschinengarn 104 und Einschlagbaumwolle, sowie alle Sorten Strickgarne empfehlen Geschwister Schloß. Aepskuchen! Müble bel Wilb. Fertsch. 165 iets frisch von der 4 bezal Belt an der R Sche nisset wird neste ueffe