— — 25 5 S aui detkaufen Nan. Ferogten off. en, Aal sel 1 de det. ag! Uhr „ Dang 1 tet bit tt eint reit kekta⸗ 1872. 4 9. Oberhes Dienstag den 23. Januar. „ sischer! nzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. N 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation im Jahr 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg au die Großherzogliche Polizei-Verwaltung zu Bad-Nauheim, den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. herzog 9 Friedberg am 20. Januar 1872. Indem wir Sie beauftragen, die Feuervisitation unter Zuziehung der Feuervisitatoren nach bestehender Vorschrift vorzunehmen, empfehlen wir Ihnen zugleich darauf zu achten, daß die Visitatoren hierbei ihr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestehenden Bau— vorschriften, die so oft die Ursache von Bränden sind, richten und Zuwiderhandlungen zur Anzeige bringen. F B Als besonderen Erbebungstag bestimmen wir für den Landgerichtsbezirk Butzbach Freitag den 26. Januar N Bürgermeisteteien dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt bei Herrn Gastwirth Joutz in Wir machen zu lassen, daß nach dem Friedberg den 22. Butzbach. Januar 1872. ersuchen 15. Februar die Mahnung erfolgt. e kannt machung. Die Feldstrasen von der sechsten Periode 1871 können an den bestimmten Zabltagen Dienstag und Donnerstag an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. die Großherzoglichen d. J., Vormittags von 8 dis 10 Uhr, Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lindeck. Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kaiser hat unterm 13. Jan. d. J. zu besttmmen geruht: Pr.⸗Lieutenant Menges vom Gr. 3. Inf.⸗Reg. Nr. 117 wird von seinem Commando als Adjutant der Gr.(25.) Division zum General- Commando XI. Armeecorps ver— setzt; Rittmeister v. Tresky vom Gr. 1. Dragoner⸗ Regiment Nr. 23, wird als Adjutant zu der Großb.(25.) Division commandirt; Rittmeister von Stegmann-Stein, Escadronschef im 1. Sctlesi— 9 schen Husaren-Reg. Nr. 4, wird in das Großh. 1. Dragoner⸗Regiment Nr. 23 versetzt. Mainz. Dem„Fr. J.“ schreibt man von hier: Während die letzten Chassepots-Diebstähle dieser Tage vor dem Assisengerichte mit Verur— tbeilung zweier Betheiligten zu schweren Freiheits- strafen geahndet wurden, scheinen die Lockungen zu solchen Veruntreuungen fortzubestehen. Man spricht abermals von unerklärlichen Lücken in den Vorräthen. Nachdem die belgischen Unterbändler verschwunden sind, haben sich nunmehr englische Firmen eingestellt, welche Gebote bis zu 48 Frs, per Stück, aber vergeblich, gethan haben. Wie es scheint, besteht höheren Orts nicht die Abficht, die eroberten Handwaffen zu veräußern, sondern es ist deren vollständige Herstellong in kürzester Zeit befohlen worden. Nicht ohne Interesse ist auch, daß in den Munitioyswerkstätten eine zum Theil ven weiblicher Handarbeit unterstützte Rübrigkeit herrscht, so daß bereits sämmtliche Bestände und Vorräthe auf den vollen Umfang der Schlagfertigkeit gebracht sind. Berlin. Bei Gelegenheit des Bankets, welches sich an die am 18. d. slatutenmäßig stattgefundene Sitzung des Capitels des schwarzen Adlerordens anschloß, brachte der Kaiser und König nachstehen— den Toast aus:„Wir begehen heute eine doppelte Feier der wichtigsten Ereignisse der preußischen Heschichte. Vor 171 Jahren ward der erste önig von Preußen gekrönt; vor einem Jahre purde die Annahme der mir von allen Fürsten und freien Städten Deutschlands angetragenen veutschen Katserkrone proclamirt. Im Bewußtsein der hohen von mir übernommenen Verpflichtungen preche ich an dem ersten Jahrestage dieses großen Ereignisses den erhabenen Darbringern meiner zeuen Stellung meinen tiefempfundenen Dank, im Zeisein der Vertreter derselben, von Neuem aus, soffend, daß es unseren gemeinschaftlichen Be— nühungen gelingen wird, die gerechten Hoffnungen Deutschlands zu erfüllen.“ Der bayerische Ge— andte Freiherr von Perglas brachte darauf im Namen des Königs von Bayern und der erha— benen Bundesgenossen im Reich das Wobl des deutschen Kaisers, Wilhelms des Siegreichen, aus. — Die„Nationalzeitung“ schreibt vom 18. d.: Der König hat gestern Abend die Entlassung des Cultusministers v. Mühler vollzogen. Der König behielt sich vor, von den Diensten des Ministers später noch Gebrauch zu machen. Die Ernennung des Nachfolgers steht noch aus. — Die Ernennung eines neuen Cultusministers ist, dem Vernehmen nach, noch nicht erfolgt und dürfte sich, der„Kreuzzeitung“ zufolge, noch einige Tage verzögern, weil es sich bei der Personen⸗ frage zugleich um die Wahrung der höchsten und tiefgehendsten Staatsinteressen handle. Die Zei— tungs-Nolizen über neue Bedingungen, welche ein in Aussicht genommener Candidat gestellt baben soll, werden als irrthümlich bezeichnet. Dasselbe Blatt bezeichnet die Nachricht, Herrn v. Müßhler solle eine andere Stelle, namentlich das Ober— präsidium der Rheinprovinz, verliehen werden, als unrichtig. — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht Gesetze für Elsaß⸗Lothringen, betreffend die Einführung des Reichsgesetzes wegen Beseitigung der Doppel- steuer und betreffend das Verbot der Zahlungs- leistung mittelst außerdeutschem Papiergeld. — Am 18. d. wurde das Ordenscapitel vom Schwarzen Adler abgehalten, welchem die Investitur der letzternannten Ritter, zunächst des Prinzen Ludwig von Hessen, des Prinzen Wilhelm von Württemberg und des Prinzen Athur von Großbritannien, sodann des Ministers a. v. d. Heidt, des Generals Vogel v. Falckenstein, des Generals v. Manteuffel, des Botschafters Grafen Bernstorff und des Staatsministers, Chef— Präsidenten des Obertribunals v. Ühden vorausging. — Wie Petersbürger Blätter melden, hat der dort beglaubigte preußische Militärbevollmächtigte, General von Werder, am Nenjahrstage an alle russischen Militärs niederen Ranges, die während des Aufenthalts der preußischen Gäste in Petere— burg den mitanwesenden preußischen Soldaten bei— gegeben waren, die denselden vom deutschen Kaiser verliehenen. Ordens- Auszeichnungen und ein Geld— geschenk von 20 Louisd'ors für jeden Mann aus- gehändigt. Frankfurt. Am Jahrestage der Procla— mirung des deutschen Kaiserreichs begann die Frankfurter Münzstätte die Prägung der neuen Reschsmünze. München. Die Abgeordneten Gerstner und Herz interpellirten das Gesammtministerium, ob dasselbe gewillt sei, seiner Erklärung zu Frage 2 der Interpellation Herz und Genossen(vom 14. October 1871) volle praktische Geltung und Wirkung durch eine allgemeine principielle Anord⸗— nung zu verleiben, wodurch den Eltern die Be- fugniß eingeräumt wird, ihren in öffentlichen Unterrichtsanstalten befindlichen Kindern den Be— such des von infallibilistischen Lehrern und Priestern abgehaltenen Religionsunterrichts und Gottesdienstes zu verwehren. Der Cultusminister wird die Inter⸗ pellation nächstens beantworten. Die Nichtigkeitsbeschwerde des Bischofs von Regensburg gegen das denselben verurthei⸗ lende Erkenntniß zweiter Instanz wurde dom döchsten Gerichtshof verworfen. — Nach der„Allg. Ztg.“ verlieh der deutsche Kaiser dem König die Kette des schwarzen Adler⸗ Ordens, begleitet von einem eigenhändigen Schreiben. Stuttgart. Die Finanzcommission der Ab- geordnetenkammer beantragt einstimmig die Be— willigung der Gesandtschaft in Petersburg, ebenso der in München mit 8 gegen 7 Stimmen; da- gegen Streichung der Wiener Gesandtschaft eben- falls mit 8 gegeg 7 Stimmen. — Am 18. d. telegraphirte der König von Würtemberg an den Kaiser:„An dem heutigen ersten Jahrestage der Verkündigung der Kaiser⸗ würde sende ich Dir meinen herzlichsten Glück⸗ wunsch. Ich bitte Gott, daß er auch ferner unser deutsches Reich segnen möge.“ Der Kaefer dankte auf telegraphischem Wege und fügte hinzu:„Du bas zur Herbeiführung dieses großen Ereignisses D. persönlich und durch Deine tapferen Truppen so hervorragenden Antheil genommen, daß Dir der Dank des geeinten Vaterlandes wohltbun muß.“ — In der Abgeordnetenkammer interpellirte Pfeiffer, ob die Regierung Schritte zur Einfüh- rung der Reichspost in Würtemberg beabsichtige. Oesterlen erneuert seine Interpellation, betreffend den Maßstab der Vertheilung der Kriegscontributton. Karlsrube. Dem General von Werder, commandirenden General des 14. Armeeccorps, ist nach der„Karlsr. Z.“ von dem deutschen Kaiser unter dem 16. d. M. felgendes Telegramm zuge- gangen:„Dem General v. Werder in Karlsruhe. Die Erinnerung an ewig denkwürdige drei Sieges tage begehen wir in diesen Tagen und muß ich Ibnen, unter dessen Führung so Wichtiges er— fochten wurde, meine ganze Anerkennung und den Truppen, die se heldenmüthig fochten und aus- dauerten, meinen innigen Dank wiederholt aus- sprechen.(gez.) Wildelm.“ Straßburg. Hier sind 80 Millionen Frs. französischer Kriegsentschädtgung eingetroffen und 8 bst. 10 Millionen Francs elsässisch⸗lothringischerfder Frage beschäftigen, welche Maßregeln weiter gabe. an die preußische Bank ausgeliefert zu ergreifen seien. Es herrscht eine große Auf— worden regung in der Versammlung. Die Linke und das g Ausland linke Centrum scheinen zu wollen, daß in öffent— E h ad, Ständerath ver- licher Sitzung ein Beschluß gefaßt werde — 5½ Uhr Nachm. Die Nationalversamm— lung spricht sich einstimmig mit Ausnahme von sechs Mitgliedern der Rechten, für die neue von Batbie vorgeschlagene Tagesordnung aus, dahin— gehend, daß der gestrige Beschluß in 1 5 75 85 5 ein Mißtrauens votum gegen Thiers bedeute un wissen, es sei im N 15 8075 0 pfe Bulma sich 10 den Ponte des⸗ Ah de en d Wischer auf Bestenerung der selben wende, indem sie die Annahme seiner De⸗ 5 3 1 mission verweigere. Eine Deputation begiebt sich Sbreß rie Sunne dene nde, gen k be e ei de . 77 5 5 5 1 iß 3 i 7 le welcher des in Luneville an einem deatschen Sol. Sin ud feen ae ringen daten begangenen Mordes verdächtig ist, Purde— 7½ Uhr. Nationalversammlung. Benvist * 1 Kirche fand am 16. d d' Azy theilt mit, Thiere habe der 577 ge⸗ — In der Notre-Dame- d. i 11 f 5 iber auf Veranstaltung der Gesellschaft zum Beistende Kato n er willige ein, im Dienste 5 ationalversammlunng und des Vater landes zu bleiben. Ueber die Demission Verwundeter ein großartiger Trauergottesdienst zum Gedächtniß der in dem Kriege von 1b tba Minister babe er Nichts geäußert. Gefallenen statt. Der Erzbischof von Paris 1577 Großbritannien. London. Auläßlich Paiberi, celebrirte das. und Hale Felix dee in Berlin staltgefundenen apitel des scwarzen pre. n Ane mehrstündigen Nede dal Ares Derer, Adlerordens und des fich daran reihenden Ordens— F e e 1 me sestes bespricht„Daily Telegraph“ die Verhältnisse tröstliche Verheißung einer glücklicheren Zu unn, des deuischen Reiche in anerleanendster Weise Die Feier, weiche um 11 Uhr begonnen hat„ und dich E, 65 Wera honz besekschwntes Aver: war erst nach 3 ub Ende. ons„ordens an den Prinzen Arthur eine neue Bürg— . 5— 7— ae 8 Roh. haft 1 die 7 Einigung zwischen 5. s ö t d und d. stoffe als Hülfsmittel, das Budget ins Gleichge- Deutschland und Englan wicht zu bringen, im Princip zu genehmigen. 59 5 Homburg v. d. H. Die Homburger Eisenbahn hat Eine Commission von 15 Mitgliedern soll den ein sehr günstiges Beickebsjahr zurückgelegt, indem nach Auftrag erhalten, während der Berathung über vorläufiger Feststellung 718,429 Personen und 599210 warf bei Fortsetzung der Berathung über die Bundesrevision den Beschluß des Nationalraths, den Unterricht in den Volksschulen unter die Oberleitung des Bundes zu stellen. 8 Frankreich. Paris Die„Liberté“ will die Steuern die Höhe der Zollsätze zu prüfen. Ceniner Frachtgut im verflossenen Jahre befördert wurden.! 5 5 a Die Betriebselnnahme stellie sich auf 180,554 Thlr. 4 Sgr. Thiers drängt die Versammlung, die eee, 1 Pf., was gegen das Vorjahr ein Mehr von 51.990 Thlr. welche schon zu lange gedauert habe, zu sch ießen, 22 Sgr. 7 Pf. ergibt und auch die Betriebseinnahme des die Steuern im Princip anzunebmen und damit dis jetzt günstigsten Belriebsjahres 1869 um mehr ale der künstlichen Agitation ein Ende zu machen. 14000 Tolr. übersteigl. n 2 8 3 In Gießen soll Anfangs voriger Woche eln Trichinen Feray schlägt W Versammlung ae sic enthaltendes Schwein bei einem dortigen Metzger entdeckt die principielle Genehmigung der Steuern auf worden sein. Das Fleisch wurde unter Beaufsichtigung Rohstoffe vorbehalten, bis eine zur Prüfung der der Polizei verscharrt. vorgeschlagenen Deckungsmittel gewählte Commis— Darmstadt. Der Aussichtsrath der Bank für Süd⸗ sion die Unmöglichkeit erkannt habe, das Budget deulschland hat in seiner letzten Sitzung vom 15. c. be— 0 8 5 2 schlossen, mit der Organisation der Bankagenturen in in anderer Weise auszugleichen. Thiers erklärt, Offenbach und Gießen, nachdem alle Personenfragen er- dem Vorschlag Barthe's zustimmen zu wollen. ledigt sind, in allernächster Zeit voranzugehen. Die Ver— Nichtsdestoweniger spricht sich die Versammlung ele e 1 und Worms soll e 4 I 2 mit bestehenden Vankgäusern übertragen werden. Die deßfa PF sigen officiellen Vetkündigungen der Bank sollen binnen 5 5 f Kurzem erfolgen. lich diesen Vorschlag mit 377 gegen 307 Stim- Darmstadt Seit dem 11. b. ist das 3. Bataillon men an.(Große Bewegung.) des 3. Inf.⸗ Regiments formirt. Eine Compagnie, die — 20. Jan Morgens. Es geht das Ge— Pioniercompagnie, war schon vorhanden, die übrigen 5.. 2.. Compagnien wurden aus Mannschaften des 1. Regts. rücht, Thiers wolle seine Entlessung nehmen. Der gebildet, welches Letztere sich wieder durch Mannschaflen Ministerrath hat sich gestern Abend zu einer außer- der übrigen Regimenter completirt. ordentlichen Sitzung versammelt. Darmstadt. Die Main⸗Neckarbahn gibt vom 1. Febr. — Der gestern Abend zusammengetretene Mi- an für alle Classen Abonnementsbillets, drei Monate 1 5 7 72 0 gültig für 60 Fahrten aus. Der Pkeis berechnet sich für nisterrath hat Thiers seine Demission übergeben. die gewöhnlichen Züge zwischen den bestimmten Stationen Letzterer besteht ebenfalls darauf, sich zurückzuziehen.] mit einem Rabatte von 40 Procent. Alle parlamentarischen Vereinigungen haben bereits Wiesbaden.„Wie die„Fr. Zig.“ hört, ist der gestern Abend Abgeordnete an den Prästdenten] zNhein. Kurier“ für die Summe von 58,000 fl. als geschick, um ihn zu bestimmen, von dem Rücktritte igenthum an Herrn Ingenieur Lang(dermalen in ö g Mainz) übergegangen. abzusehen. Die Delegirten des rechten Centrums Hersfeld. Die Polizeiverorbnung vom 21. Aug. v. J., hoben hervor, daß der Zwiespalt keineswegs poli⸗ die mikroskopische Untersuchung des Schweinefleisches auf tischer, soadern lediglich ökonomisch finanzieller 57 ah ee 15 105 e Früchte 1 getragen; denn durch dieselbe wurde schon das zweite Natur sei. Man hofft, daß diese Scheit 2 sehr michinöse Schwein entdeckt. Bedenkt man, daß beide dem gewünschten Erfolg begleitet sein werden. Schweine iu zwei verschiedenen sehr besuchten Wirthschaften — Der Ministerrath trat Vormittags 10 Uhr geschlapiet wurden, so ist es einleuchtend, daß Leden und zusammen. Die Gerüchte von der bevorstebenden] Gesundheit vieler Menschen in Gefahr stand. Abdankung Thiers erhalten sich. Es heißt, Thiers beabsichtige, der Nationalversammlung durch eine ö; bericht. Wenn man auf den Vötsenverkehr der abge— Botschast seine Resignation bekannt zu geben. laufenen Woche zurückblickt, so könnte es sast scheinen, als — Nachmittags 4 Uhr. In der Nationalver- ob sie der Anfang der Reaction wäre, welche der starken sammlung gelangte eine Botschaft Thiers' zur Haussebewegung, die wir seit Neujahr gewohnt waren, ein Verlesung, worin derselbe anzeigte, daß er seine] Ende bereiten sollte. Das ist jedoch durchaus nicht der Demission als Präsident der Republik gleichzeitig aden be e e e ee ee 5 5. 47. weichen der Haussepartei eher eine Erstarkung derselben mit der Demission der Minister gebe. Der De— anzunchmen. Wenn die Kurse momentan, b. h. 2, 3 und putirte Batbie führte hierauf im Namen der 4 Tage lang, etwas gedrückt werden, so ist dies noch Rechten und des rechten Centrums aus, daß lange keine Baisse. Hal die Speculalion ihr Schäfchen das gestrige Votum kein Mißtrauensvotum ge- in's Trockene gebracht, so wird sie nicht säumen, von 4 a 20 1 neuem die Kurse zu laneiren und neuen Gewinnsten ent— wesen sei, und beantragte, daß die Versammlung gegen zu gehen. Am meisten empfanden das Sinken der in ihren Bureaux zusammentrete, um eine Com- Kurse die Aclien der österr. Nationalbank, was aber mission zu ernennen, welche eine Versöhnung ver— 9550 n 1 nächster 5 wieder ini i tark in die Höhe gehen werden, da man auf die projec⸗ suchen und darauf hinwirken sollte, daß Thiere tirte Reformirung der Bankacte noch immer große Hoff⸗ seine Demission zurücknehme. Falls die Commission Frankfurt a. M., 15.—21. Jauuar. Woche n⸗ fortwährend der Beliebtheit, besonders seit man nun weiß, daß die Bergwerke der Gesellschaft 50 Millionen werth sind, während sie voriges Jahr noch nur mit 20 Millionen in der Silanz figurirten. Man erwartet für dieses Jahr eine bedeutende höhere Dividende.— Creditactien hielten sich, obwohl ihr Cours mannichfachen Schwankungen unterworfen war, ebenfalls recht beliebt, wozu besonders das gut gelungene Geschäft mit der Grundung der austro— otlomanischen Bank viel beitrug.— Lombarden dagegen still. Die Kauflust für dieses Papier war ohnedieß nur eine künstliche. Von Banken erzielten Darmstädter gestern die höchste Preissteigerung, und zwar auf das, indeß grundlose Gerücht hin, daß die Bank neue Actien mit Bezugsrecht emittiren wolle. Provinzial-Disconto bält sich dauernd beliebt, ebenso die in loco befindlichen Institute, wie Deutsch⸗Oesterreichische, Bank- verein und Wechslerbank, von denen erstere dem Kurse nach am gefragtesten erscheint.— In Bezug auf Pfand— briefe war die Woche über das meiste Geschäft in Cen— tralbodencredit und russischen Pf.⸗Br.; in den übrigen Gattungen dieser Branche war der Verkehr nur sporadisch. Dagegen waren Bahnen in großem Umsatz, von deutschen namentlich Bexbacher und die übrigen pfälzer, mit Ausnahme der Nordbahn, sodann bai— rische Ostbahn und Oberhessen, welche letztere von einem Berliner Hausseconsortium getrieben werden; von Oesterreichischen waren Galizier und Böhmen am gefragtesten, auch Elisabetb.— Das Geschäft in Prioritäten hat etwas nachgelassen, doch fanden immer noch bedeutende Umsätze in Elbrhal- und Don au— Dampfschifffahrt statt, gleichwie in Nord we sst.— Loose die ganze Woche über stark im Verkehr, am meisten öster⸗ reichische, wie 1860er, 1854er und Ungarn, vor allen aber Raab⸗Grazer und Donau⸗Regulirungsloose. Von deulschen waren Köln-Mindener und Baiern gesucht.— Amerikanische Werthe waren zwar ebenfalls stark im Verkehr, doch ließ das Geschäft in denselben gegen Ende der Woche etwas nach. Die an den Markt gekommenen neuen Emissienen, wie Stadt Was hington, Oregon, Central-Pacific fanden bereitwillige Auf— nahme und wurden alle stark überzeichnet. Guten Erfolg verspricht man sich auch von der, nächste Woche durch die Gruppe Rolhschild-Disconto-Gesellschaft zur Subscriplion kommenden Anleihe der Stadt New⸗York, nachdem man weiß, daß die Finanzen dieser Stadt trotz der vorgekom— menen Unterschleife doch überaus glänzend dastehen. Sächsische Hypotheken-Zauk in Leipzig. Um die Besitzer von Pfandbriefen der obigen Hypothekenbank möglichst vor Schaden zu bewahren, mögen nachstehende Mittheilungen hier Platz finden: Die Sächsische Hypotekenbank in Leip- zig ist in Concurs verfallen und wird deren Liquidation am 17. Februar 1872 bei dem zuständigen Concursgerichte in Leipzig stattfinden. Bis zu diesem Termine müssen die Inhaber von Pfandbriesen solche nebst den noch nicht bezahlten Coupons bei dem genannten Concursgerichte bei Meidung des Verlustes ihrer Ansprüche anmelden. Zur gehörigen Begründung der Liquidation ist die Vorlage der Originalurkunden erforderlich; die An- meldung selbst kann von den Besitzern in Selbst— person oder durch einen Bevollmächtigten, insbe— sondere einen Leipziger Anwalt geschehen. Da jedoch für die zahlreichen kleinen Besitzer von Pfandbriesen die Bestellung eines besondeten Vertreters mit unberhältnißmäßigen Kosten ver knüpft wäre und es zur Vermeidung eines schlep⸗ penden Concursverfahrens räthlich erscheint, die Vertretung der Pfandbriefbesitzer in eine Hand zu legen, so haben sich an mehrtren Plätzen Nord- und Süddeutschlands besondere Comilés gebildet, welche diese Vertretung übernehmen. Im Verein mit der Allgemtinen Rentenanstalt in Stuttgart wird Herr Baakier M. J. Kirch⸗ heim zu Frankfurt a. M. das Interesse der Pfandbriefbesitzer wahren, wenn ihm die Oniginal- Pfandbriefe nebst Coupons bis längstens den 30. Januar 1872 mit einem genauen Ver— zeichnisse nach Litera, Serie und Nummer geord— net(wozu Formularien bei demselben erhalten) zur Anmeldung eingereicht werden. Die entstehen⸗ den Kosten werden demnächst auf die eingereichten Stücke vertheilt. Indem wir anfügen, daß noch etwa sieben Millionen Thaler obiger Pfandbriefe in Umlauf sind und nach vorläufiger Schätzung 35 bis 40% des Capitals zur Rückzahlung kommen, machen wir schließlich besonders darauf aufmerksam, daß die vielfach verbreitete Meinung, die Rechte der Pfandbriefbesitzer würden auch ohne Anmeldung und Vorlage der Pfandbriefe bei dem Concurs⸗ Reipk, ö 5„nungen setzt. Umgekehrt hielt sich der Kurs der Stad in diesem Bestreben scheitere, solle dieselbe sich mit bahnactien am besten. Dieses Papier erfreut sich gerichte gewahrt werden, eine gänzlich irrige ist. a E i m 1 1b te fcb bettet Jogan 1 3 Die 90 ctca 3% II. Die J. circa 300. Neigen L N 1) Die Oiddere h. haltend; Schwalbe haltend; geltgenen gen grob. Nur se von wel Japd Ju snͤbler,. durch die perhällnssse bleiben aut Pacha gemein die vor dem nachzuwel Salz! Mo! 107 Don sollen in d dahler fol stelgett we 1 Wage pumpe zeug, 8 Karioff 164 P. aufangend eising 1 Ku 1 vol 2 Mal eine Pa ku eirta 2 Dion etbtheln felge. 0 Zahlung Ober * 1 u saipzig. 21228 * 2 — Jagd Verpachtung im Forste Nidda. 116 Freitag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gastbause zur Traude in Nidda die nach— verzeichneten, mit dem 7. Februar 1872 leibfälligen Jagden auf eine Bestandzelt von 12 Jahren verpachtet werden. I. In der Oberförsterei Ortenberg: Die Jagd in dem Domanialwald-Distrikt Hain, circa 340 Morgen groß. II. In der Oberförsteret Nidda: Die Jagd in der Gemarkung Nidda, enthaltend elrca 3800 Morgen Feld und Wlesen und circa 200 Morgen Wald. III. In der Oberförsterei Bingen berm: 1) Die siscalische Jagd in der Gemarkung Ober Widdersheim, circa 1300 Morgen Feld und Wald ent— haltend; 2) die Jagd in der Gemarkung Grund— Schwalberm, circa 750 Morgen Feld und Wald ent— haltend; 3) die Jagd in dem am Bingenbeimer Forstbause gelegenen fiscalischen Wald und Feld, circa 177 Mor— gen groß. Nur solche können zum Mitbieten zugelassen werden, von welchen eine vorschriftsmäßige Behandlung der Jagd zu erwarten stebt. Jagd-, Fischerei- oder Forst— frevler, Leute ohne Vermögen oder Personen, welche durch die Ausübung der Jagd in ibren Vermögens— verbältnissen votaussschtlich zurüdkommen würden, bleiben ausgeschlossen. Pachtlustige, deren Befähigung biernach nicht all⸗ gemein bekannt ist, haben dieselde späteftens 8 Tage vor dem Verpachtungstermin bei unterzeichneter Stelle nach zuweisen. Salzbausen am 7. Januar 1872. Großberzogliches Forstamt Nidda. Nlever gelder. Mobiliar ⸗ Versteigerung. 157 Donnerssag den 25. d. M., Vormittags 10 Ubr, sollen in der Behausung der Detnrich Walz Witwe dahier folgende Modilien öffentlich meistbietend vet— steigert werden, als: 1 Wagen, mehrere Pflüge, 1 Fruchtsegmüble, 1 Pfubl⸗ pumpe und sonstige Oeconomiegerätbschaften, Weiß— zeug, Benizeug, Hausgeräthe aller Art, sowie Frucht, Kartoffeln, Stroh, Heu und Grummet, gebrechten und ungebrechten Flachs. Bönstadt den 17. Januar 1872. Großberzogliches Ortsgericht Bönftadt. Geibel. Mobiliar- Versteigerung. 164 Mittwoch den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in der Behausung des Bernhard Meisinger zu Ober⸗Wöllfladt 1 Kub und 4 Hübner, 1 vollständiger Wagen, 2 Pflüge. 1 Egge, 20 Malter Kartoffeln, circa 50 Centuer Rangen, eine Partie Dörtfutter und Stroh, Bettwerk, Weißzeug, Kleidungsffücke, circa 20 Stück Fruchtsäcke und sonstige Haus- und Occonomiegeratbschaften erbtheilungsbalbet öffentlich an die Meistbietenden ver— eigert werden. NB. Gegen votschriftsmäßige Buürgschaft Zahlungsfrist dis Ende Auguft d. J. gestattel. Ober⸗Wöllstadt den 17. Januar 1872. Groß herzogliches Ortsgericht Ober⸗Wöllstadt, Feuerbach. Bekanntmachung. 192 Für das biesige Bezirksgefängniß soll die Liese— zung von 10 Stecken Buchen⸗Scheitbolz im Termin Mittwoch den 31. d. M., Vormittage 10 Uhr, nn dem Actuariatslocal des unterzeichneten Gerichts an den Wenigstnehmenden vergeden werden. Butzbach den 16. Januar 1872. Grobberzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gil mer. Bekanntm a 10. 197 Bel Groß herzoglichem Landgerichts Actuarlat Butzbach sollen Mittwoch den 31. d. M., Vormittags 9 Ubr, wa 3½ Centner ausgeschiedene Acten unter der Be— wird ngung der Einstampfung gegen gleich baare Zahlung bersteigert werden. Butzbach den 15. Januat TN . Dleffeub ach, Landgerichts Actuar. Arbeits- Versteigerung. 26 Donnerstag den 1. Februar, Nachmittags 2 Uhr, ell auf dem Gemeindehause zu Nieder-Welsel für 1200 fl. Stelnklopferarbell elner öffentlichen Versteigerung aus etzt werden. ambach am 20. Januar 1872. Schneider, Bezirks Bauaufscher. 130 Cs wrd ein braves, zuverläfsiges, 5 J mit—— Lee Dienstmädchen ae Bochen.— Näberes bel der Expeditlon d. Bl. A uf forderun 196 Forderungen an den Nachlaß der Peinrich Walz II. Ebeleute zu Bönßfadt find innerhalb 14 Tagen dabler anzumelden, widrigenfalls sie bet Regulirung des Nachlasses nicht berüchsichtigt werden. Altenstadt den 8. Januar 1872. Groß berzogliches Landgericht Altenstadt. ier, May, Landrichter. Landgerschts-Assessor 8— N*—* ort v Holz- Versteigerung. 195 Freltag den 26. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistrikt Lieder und Lobrberg, nahe be Ilbenstadt, 60 Raummeter Buchen⸗Scheitbolz. 2 —„ Prügelholz, 30 1„ Steckholz, 950 Buchen- Wellen, 300 Kirschbaum⸗Wellen, 200 Sahlwe:den⸗„ 300 Dorn⸗ * 6 Buchen ⸗Klötze bis zu 100 Centimeter Durch— messer, von zusammen 12,88 Cubikmeter, 1 Eiche von 0,86 Cubikmeter und 1 Erle 0,60 Cüubikmeter öffentlich an den Meistdietenden versteigert werden. Schloß Ildenstadt den 20. Januar 1872 Gräflich Leiningen Westerburgische Rentei. g ier g 1 N a e nne 199 Freitag den 26. d. Mits., Vormittags 9 Ubr an— fangend, kommen im Gamdacher Gemeindewald folgende Holzsornmente zur Versteigerung: 152 KRaummeter Buchen Scheitholz, 16*„ Prügelbolz, 36 75„ Stockrolz. 1500 Stück„ Wellen, 6 Raummeter Eichen Scheitholz, 34 4„ Prügelbolz, 28 a„ Stockholz, 1150 Stück„ Wellen, 2 Raummeter Nadel Scheitholz 8*„ Prügelbolz, 6*„ Stockholz, 250 Stück Wellen, * 80 Eichen Stämme von 15—61 Centimeter Durch messer und 616 Meter Länge, 64 Cubilmeter enthaltend, 61 Nadelbolz⸗ Stämme von 15—32 Centimeter Dutchmesser und 4— 14 Meter Länge, 13 Cubik⸗ meier entbaltend, 18 Stück Nadel-Stangenbolz von 10— 14 Centi⸗ meter Durchmesser und 7— 11 Meter Länge, 2 Cubikmeter enthaltend Das Brenubolz wird Vormittags und das Stamm— holz Nachmittags versteigert. Ote Zusammenkunft it am Pohl⸗Gönserweg diesseits der Eisendahn. Gambach den 19. Januar 1872. Großherzogliche Burgecmeisteret Gambach. ng. L k. — 3 5 ee e Holz- Versteigeru 205 Montag den 29. Januar, von Morgens 10 Uhr an, soll in dem Fürstlichen Walddistrikt Höhler, Ad⸗ theilung 5, 6 und 7, naqchverzeichnetes Holz versteigert werden: Schelsbol. Prügelbolz. Stockholz. Reis holz. ——— Raummeter. Wellen. Buchen⸗ 274 247 330 6650 Eichen ⸗ 1 19 6 70 Elobeeren⸗— 2—— Nadelholz—— 2— serner 37 Eichen⸗Stämme mit 19,60 Cubikmeter, 8 Buchen⸗„„ 10.88 4 4 Fichten⸗„.* 73 Fichten-Stangen„ 2.97* Zusammenkunst auf der alten Gießener Straße, unweit Hof Albach, bei Brennbolznummer 1. Lich am 20. Januar 1872. Fürfiliche Oberförsterei Lich. Wemmenauer. Mobilien- Versteigerung. 202 Auf freiwilliges Ansteben der Stegfrted Vogt Erben dahler sollen Oonnerstag den 25. d. M., Vor⸗ mittags 10 Ubr, 10 Fuder Strob, 18 Centner Heu und Grummet, 10 Malter Kartoffeln, 50 Centner Dickwurz, 1 Kuh, 10 Hühner und 1 Hahn, ein vollständiges Schmiedegeschtrr und Kleidungsssücke, Daus und Küchengeräthschaften oͤffentlich meistbietend verstelgert werden. Retchelsbherm den 20. Januar 1872. Großberzogliches Ortsgericht Reichelsheim. ch mid. Wohnung zu vermiethen, Zunmer, Küche, Spelcher und Keller, bei 183 Georg Gröninger. Jagd- Verpachtung. 201 Dienstag den 30. Januar J. J., Mittags 1 ÜUbt, soll die hiesige Feldjagd, circa 2100 Morgen und die Walrjagd 517 Morgen haltend, bei Gaftwirth Kriegck dabier, vom 6. Februar 1872 an auf weitere 6 Zahte verpachtet werden. Unbekannte Steigerer haben sich mit Legitimationen im Steigtermin zu versehen und solche vorzulegen. Gettenau den 20. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Gettenau. Muth. Holz- Versteigerung. 204 Montag den 29. l. M., des Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, sollen im Nieder- Weiseler Gemeindewald, im Disirikt Buchwald, nachverzelchnete Holzsortimente einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: Raummeter Eichen- und Kiefern⸗Scheitholn, — 36% 5 5*„ Prügelbolz, 50* 5 4„ Stockßolz, 1900 Stück* 7„ Reisholzs, 150„ Eichen⸗, Bitken⸗ Nadel- und Erlen⸗ Stammbolz, 34,51 Cubikmeter, 178„Eichen, Birken⸗ Nadel⸗ und Erlen⸗ Stangenbolz, 9,02 Cubikmeter. Die Zusammenkunft u tst an der Trieser bei der Ein⸗ häuser⸗ Mühle. Nleder-⸗Weisel den 20. Januar 1872. Großberzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Weisel. Reuter. Bekanntmachung 211 Freitag den 26. Januar 1872, Vormittags 11 Uhr, wird auf dem biesigen Rathhaus ein der Gemeinde zu⸗ gehender, zum Schlachten geeigneter Faselochs einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Assenbeim den 22. Zauuot 1872. Großherzogliche Bürgermetsterel Asseubeim. B e st Nindviehpulver. a 115 Bet Verstopfung, Admagerung und Mangel an Freßlust, bei blauer und dünner Milch, sowie desonders zur Verhütung des Milchsiebers wird dieses Pulver mit sehr gutem Erfolge angewendet. Das Vied bekommt dadurch ein desseres Ausseden und die Milch witd reicher an Butter. Ein Pfundpacket mit Gedrauchs⸗ anwelsung 30 kr. 1 Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns von Stunden auf Minuten, macht die Batter fester und schmackhafter und verhindert das rasche Ranzigwerden derselden. Ein Pfundpacket, ausreichend für reichlich 1000 Maaß Wilch 30(r., dalde Packete 15 kr. Stets vdorrätbig bet J. A. Windecker in Friedberg. Mühlen-Verpachtung. Mittwoch den 24. Januar l. J. läßt der Unterzeichnete seine Mühle, die sog. Ober⸗ mühle bet Nauetbach v. d. H., bestebend in 5 MNabl- und Oelmühle mit gutem Gefäll und ausehnlicher Wasserkraft, nedst etwa 24 Morgen Aeckern und 8 Morgen Wiesen auf 6 Jahre verpachten. Auf Verlangen kann die Mühle mit oder ohne Juventar abgegeben werden. Jauetbach v. d. H. den 16. Jonuar 1872. Jobs. Schmidt IX. 45 MWobiliar-Versteigerung. 170 Mittwoch den 24. Januar, Vormittags 9 Uhr anfangend, versteigert abzugsbalber in rer Wohnung des Herrn Pd. Garde folgende Gegenstände: Schnur, Litzen, Kordel, Näh- und Stopfnadeln, eine Partie Tabak, leere guterbaltene Schachteln und eint Partie leere Cigatrenkässchen; ferner eine Laden⸗ Einrichtung, einen zweithürigen Glasschrank, Glas- kasten, einen vollffändigen Marktstand, ein Firmen⸗ und ein Cigarrenschild, sowte Tische, Stühle, Schränke, einen Kleiderschrank, Koffer, Bettladen und Bett, eine Partie debrässche Gebetbüchet für alle Keste, Krauenkleider, Sdawles und Hemden, Zinn, altes Eisen und einige noch sehr gute Feufler. In Auftrag: Josephb Butzbach, Auctionatot. Handschuhe 169 zu waschen, zu färben und zu repariren wird bestens besorgt dei Heng. Wohnung bei Herrn Schubmachermeister Staub, Engelsgasse Nr. 335. Ausverkauf. 127 Wegen Aufgabe meines Waarengeschäfts verkaufe ich meine säͤämmtlichen Ellen und Elsenwaaren, um schnell damit zu raͤumen, zu ganz derab gesetzten Preisen. Bellerebeim B. Stern Sobn. U IFrsedberg. ö ö 1 1 f ——— „— —.—————— ç—— Gemälde⸗Salon vom 20. bis 28. Januar hier ers 5 2 2* 1 Joseph Bimbel aus Mainz. 175 Einem geebrten Pub eikum von Friedberg und Umgegend biermit die ergebene Anzeige, daß ich meinen ffnet und Folgendes zur Schau gestellt habe: 1. Abtheilung: Einzug der deutschen Truppen in Berlin. 2. Abtheilung: Das fjüngste Gericht. 3. Abtbeilung: Jerusalem zur Zeit Christi mit allen Leidensstellen. 3. Abiheilung: Auto da Fé aus der Zelt der spantschen Inquisttion zu Toledo, Ansicht des Inneren einer Folterkammer. 5. Abtbeilung: Die merkwürdigsten Haupt- und Seestädte Europa's. 6. Abtheilung: Schlachten und Kriegs Ereignisse vom Jahre 1870 auf 1871 zwischen Deutschland und Frankreich. 7. Abtheilung: Hauptsächlich it hervorzubeben: Die vollständige Uebersicht von der Stadt Paris, sowie die Uebersicht vom Belagerungs⸗ zustand von Paris. Da mein Salon in den größten Hauptstädten gezeigt worden ist und den besten Beifall errungen hat, so bitte ich um recht zablreichen Besuch. Eintrittspreis für Erwachsene 6 kr., Kinder 3 kr.— Schauplatz ist am Mainzer Thor. Joseph Bimbel. Vorlesungen im Saale der drei Schwerter. 209 Dienstag den 23. Januar, Abends 8 Uhr, Professor Dr. Köhler: Deutsch⸗ protestantische Erinnerungen aus der Geschichte des Elsaß. Sächsische Mypotbekenbank zu Leipzig. 193 Der unlerzeichnete gerichtlich bestelte Gläubigerausschuß im Concurse der Sächsischen Hypotheken— bank zu Leipzig macht hiermit die Pfandbrief⸗Inhaber dieser Bank darauf aufmerksam' daß alle bis zum Ablauf der Anmeldungsfrist, also bis zum 17. Februar d. J., nicht angemeldeten Pfandbriefe völlig werthlos werden, nachträgliche Anmeldung möglich ist, noch gegen eine Versäumniß an der obigen Anmel⸗ dungsfrist Restitution ertheilt wird. Leipzig den 12. Januar 1872. Der Gläubigerausschuß im Concurse der Sächsischen Hypothekenbank zu Leipzig. Adv. Hennig. Adv. Oehme. Adv. Ernst Richter weil nach Sächfischen Gesetzen weder Adv. R. Wachsmuth. 138 Ein junger Mensch, mit den nöthigen Schulkennt⸗ nissen verseben, kann bei 3 Jahren Lehrzeit und freiem Ac en Frankfurt a. M. ener Näheres bet Bindernagel& Schimpff. Dampfsägewerk l Friedberg. Stammholz wird vom 1. Februar ab zu billigsten Preisen geschnitten in der Fabrik von 150 Gürth& Seibert. Hofapotheke zum Engel 436 empfehlt Frostspiritus. Derselbe beselligt in kurzer Zett jeden noch nicht aufgebrochenen Frostballen. Universal-Beinigungs-Salz. 123 Von allen Aerzten als das einfachste und billigsse Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magen⸗ beschwerden in /, ½, ½ Pfund Ortiginal-Packeten mit Gebrauchsanwelsung à 30, 18 und 9 kr. nur allein acht und direkt bezogen von J. A. Windecker in Friedberg. Thätige Agenten 203 werden an jedem Orte(Stadt und Land) gegen bohe Provision angestellt von der General Agentur der Vieh-Verficherungs-Gesellschaft für das deutsche Reich in Aachen. Georg Fließ in Eberstadt a. B., Generalagent. heim zu haben. Bad ⸗Nauhelm. Hartmann Mörler. Ladstunden von 11—12 Übr an. Steinkohlen, 210 bei Abnahme von 15—20 Centpern den Centner zu 38 ke., find in dem früheren Steinkohlen-Lager des Herrn Jacob Schimpf am Bahnhof zu Bad-Nau⸗ Lammfelle 158(sogenannte Lämmerkröp) und Zickelfelle kauft in Fritz Müller. der Glacéleder⸗Gerberet 198 Frankfurt a. M. 7„ 0 Europäischer Guano! natürlicher tbierischer Dünger, dargestellt aus den Abfällen der Pariser Schlachthäuser von La Vilette 4 4 5% Stickftoff, 12:4 15% Phosphat garantirt. Lieferung Anfang März, franco Bahnstatton. Carl Merz, Schillerplatz Nr. Erinnerung. Friedberg. Margaretha Kunze. Um die Sprache des Herzens zu Gemüth und Seele zu fübren, ist als wirklich ausgezeichnet zu empfehlen: Briefsteller für Liebende über alle Liebesverhältnisse im blübendflen Styl und in den elegagtesten Wendungen, nebst 12 Polter⸗ abend⸗Scherzen und Hochzeitsgedichten. Von Gustav Wartenstein. Vierte verbess. Auflage. Preto 54 kr. Eine sichere Anleitung sich verwandten und liebenden Personen mit Richtigkeit, Deutlichkeit und Eleganz der Sprache mitzutheilen, liefert dieses Buch. Vorräthig bei Bindernagel&. 1 rarssche Schellsiche! 207 direkt aus der Nordsee, pr. Pfund 10 kr., bei Wilh. Fertsch. Feine Vanille-Chocolade, per Pfund 36 und 48 kr., in Tafeln zu 12, 8, 4, 3 und 2 kr., L sowie en tölten Eac ao 120 bet Hermann Bechstein in Friedberg, vis-z-vis dem Hötel Trapp. Ein schwarzgefleckter Hund, Doggen— baftard, mit einem halben Glasauge, auf den Namen Spanter börend, ist mir 1 vor einiger Zeit entlaufen. Der Wieder— bringer erhält eine Belohnung von 5 fl. Ober⸗Widdersbeim. Christian Emmerich, Geflügelhändler. Kalender für 1872. Landkalender, durchschossen 6 kr. Hess. Hausfreund 8* Gustav⸗Adolf⸗ Kalender 8„ Lahrer Hinkende Bote, gestempelt 11 Herriedener Laubfroschkalender 9„ Kleiner Wandkalender 2* Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff. FFF Danksagung. 5 200 Für die vielen Beweise der Theilnahme, welche mir während der Krankheit meines verstorbenen Gatten zu Ruhestätte geleiteten, meinen innigst gefühlten Dank. Friedberg im Januar 1872. K. Müller, geb. Wagner. Kirchen buch s an 3 üg r. Getaufte: 14. Januar. Dem biesigen Bürger und Ziegelet⸗ geboren den 25. Dezember. 20. Januar. Dem dahier wohnenden Bürger zu Londorf und Taglöhner Joseph Appel eine Tochter Elisabeth, geboten den 21. October. Beerdigte: des hies. Bürgers und Webermetsters Martin Klein, geborenes Töchterchen. 18. Januar. Margarethe Emilie Eltsobeth Hanstein, des hles. Bürgers und Metzgermeisters Emmerich Hanstein ehel. led. Tochter, alt 19 Jahre 2 Monate 23 Tage, T am 16. Januar. 18. Januar. Prosessor Ludwig Wilhelm Christlan Monat 8 Tage, am 16. Januar.* 18. Januar. Friedrich Ranft, Sohn des dahler Grünberg Anton Ranft, F am 16. Januar. 20. Januar. Johann Jost Müller, hiefiger Bürger und Rentner, früher Bataillonsschneider, alt 74 Jahre weniger 14 Tage, T am 17. Januar. 0 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. Meine Weißzeugnäherei 208 in und außer dem Haufe bringe in empfehlende beiderlei Geschlechts.— Entbält 90 Musterbriefe Adreß kalender Suat Wand- und Notizkalender 1 Theil wurden, sowte Allen, welche denselben zu seiner letzten Evangelische Gemeinde. 2 besitzer Martin Leißner eine Tochter Susanne Dorothea, 14. Januar. Mariane Benedikte Vitriarkus, geb. Bach, Wittwe des verst. hies. Bürgers, Kunst- und Schön⸗ färbers Johann Andreas Phtilpp Vitriariue, alt 69 Jahre 2 Monate 25 Tage, Fein Darmstadt am 13. Januar. 17. Januar. Johannette Klein, geb. Volz, Ebefrau alt 40 Jahre 27 Tage, 1 15, Januar, und ihr todt⸗ Roth, pens. Großh. Seminarlehrer, alt 75 Jahre 1 1 wohnenden Ortsbürgers zu Weitersbeim im Kreise * Verantw. Rebact.: Hermann Schimpf. 9 auch die der Bete Wichligk r Dar deur der Gentral“! 1 Balset derfftat u Namfladt, zum rt Reichtleh — Dem Muh! sünfzigla Dienste vigs. Ort Dar und dez lage gen Oestg üt seutt. Ce unn g Mi.