. „ug n] che, 1 Koster. 1* den m g ung fit du. tl Grünwald. uheim. i de' kan Nate TU un Ge n 1. iert, un 4 drtbrrttt Bu ollhäring N D Loeb — 1 1 ahätig 1 Wiadeckt —̃ä(—(— Sroßherzoglichen Polytechnischen Schule zu Darmstadt für bas Studienjahr 1872/73. ines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß⸗ Bürgerme ister Schutt zu Bad⸗Nauheim die Erlaubniß zur * 1872. Vonnerstag den 22. August. 98. Oberhessise * — nzeig Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes wegen der Amtlicher Theil. Kriegsleistungen und deren Vergütung, insbesondere die Vergütung für Leistung von Kriegsfuhren. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Sie wollen umgehend und längstens bis zum 24. d. Mts. unter Zugrundlegung der Zeit vom 1. Juli 1869/70 anzeigen 1) den ortsüblichen täglichen Miethpreis, welcher gegebenen Falls für die ein- und die zweispännige Fuhre mit zur anbaltenden Zugarbeit tauglichen Pferden dieser entsprechenden Wagen und Geschirr sowie mit einem Gespannführer in Ihrer Gemeinde zu entrichten gewesen sein würde, und zwar wollen Sie sowohl den reinen Miethpreis, wie auch denjenigen einschließlich Verpflegung von Mann und Pferden angeben; Friedberg, 20. August 1872. 20 wie hoch sich die tägliche Mundverpflegung eines Gespannführers als Knecht oder als Mitglied der Familie 3) wie hoch sich die täglichen Fütterungskosten für ein unter 1 beschriebenes Pferd berechnen. Pünktlichste Erledigung wird empfohlen und auf die mündliche Besprechung dieses Gegenstandes unterm Gestrigen Bezug genommen Ter a p Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie— v„ungsblatt Nr. 37 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern. Das Octroireglement der Stadt Mainz betreffend. II. Verzeichniß der Vorlesungen und Uebungen an der III. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen zerzog haben allergnädigst geruht: am 1. Juni dem Unnahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser und König von Preußen verliehenen Tronenordens 4. Klasse am Erinnerungsbande; am 9. Juli dem Hofgerichisrath August Hahn zu Darmstadi sie Erlauvniß zur Annahme und zum Tragen des ihm on Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser und König jon Preußen verliehenen Kronenordens 3. Klasse am Er nnerungsdande und am 31. Juli dem praktischen Arzte Dr. med. Jochheim die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Könige von am Wilhelm Eckrich von Groß- Steinbeim zu gestatten, aß berselbe in Zukunft statt des bisherigen den Familien- zamen Knaf und am 23. Juli dem Joseph Noß von . berigen den Familiennamen Wurmes führe. Broßherzog haben allergnädigst geruht: am 31. Juli dem 5 1 0 * vurde der vom Superior der Jesuiten in Mainz gesch ickt. ö 1 N non Starck und Oberconsistorialpräsident Kritzler benannt. tem„Fr. Sachsen verliehenen Erinnerungstreuzes für palriotische Thätigkeit während des Krieges 1870/71 zu ertheilen. ö IV. Namens veränderung. Seine Königliche Hoheit zer Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Juli ießen zu gestatten, daß derselbe künftigyin stan des bis⸗ V. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der weilen evangelischen Pfarrer zu Rodheim, im Dekanate godbeim, Jacob Jung, die evangelische Pfarrstelle zu Eich, m Dekanate Osthosen und am 4. August dem Schullehrer en der ersten evangelischen Schule zu Echzell, im Kreise geidda, Heinrich Rasp, die erste evangelische Schulstelle zu gerstadt, im Kreise Nidda, zu übertragen. Darmstadt. Als Nachfolger des verstorbenen Ministers von Bechtold werden Ministérialrath — Wie das„Mainzer Journal“ mittheilt, 3 wegen des wider dieselben eingeleiteten Verfahrens mhobene Protest von der Regierung einfach zurück— — Ueber die Stellung des Prinzen Alexander zon Hessen zum Hoftheater bemerkt die„Darm— fäd ter Zeitung“, indem sie die betreffenden Nach- uchten verschiedener Blätter berichtigt, daß der Nrünz mit Vertretung des Großberzogs in Theater- Lngelegenheiten, also mit der Empfangnahme von Eingaben und Berichten, beauftragt sei. — Sicherem Vernehmen nach, so schreibt man J.“, wird von der hessischen Regierung beabsichtigt, die Zahl der Steueraufsichtsbeamten Breslau. Der dreizebnte allgemeine deutsche mit dem 1. Januar 1873, als am Termine des Genossenschaftstag ist am 18. d. unter äußerst Inkrafttretens des neuen Braumalzsteuergesetzes, zahlreicher Betheiligung eröffnet worden. Zu Präst⸗ bedeutend zu vermehren. Eine dahingehende Vor- denten wurden Nizzi(Ribnitz), Laßwitz(Breslau) lage soll den Ständen zugehen, auch wurde ge— legentlich der Berathung des letzten Budgets eine derartige vorläufige Mittheilung denselben durch die Regierung schon gemacht. Mainz. Bezüglich der Festungserweiterung durch den Bau der oft genannten fünf großen b ch fte ku e Der Antrag der Mannheimer Volksbank, Stamm- Antheilhaber an dem Reingewinn des ersten Jahres theilnehmen zu lassen, wie ein An- Außenforts, von denen jedes für sich eine Festung darstellen wird, ist vorerst als Bauqufwand eine Summe von 20 bis 21 Millionen Gulden in Aussicht genommen. — Die Jesuiten sind zwar noch immer hier im Christophs⸗Pfarrhause, Gottesdienst und Beichte und Stromeyer(Constanz) gewählt. In der Sitzung vom 19. wurde der Bericht des Vereins- anwalts über den Stand der deutschen Genossen⸗ schaftsbewegung verlesen. waltschaft auf Errichtung von Zweigvereinen bei Der Antrag der An⸗ den Credit-Genossenschaften wurde angenommen. die trag des schlesischen Unterverbandes auf Begrenzung der Spar⸗Einlagen wurde abgelehnt. Dresden. Das„Dresdener Journal“ meldet anderweite Nachrichten bestätigend, daß der Kaiser haben sie indessen am 18. nicht mehr abgehalten. von Oesterreich am 5. September zum Besuche Beides geschah durch Weltpriester. Beichtstühlen sind die Namen der Väter entfernt worden. Berlin. Ueber die Neu-Organisation der Artillerie erfährt die„D. R. C.“„von sonst sehr gut unterrichteter Seite“:„Es haben über die Frage, ob die neue Organisation der Actillerie mit oder ohne Genehmigung des Reichstages ins Werk zu setzen sei, in letzter Zeit vielfache Ver— handlungen stattgefunden, und eine Zeitlang war man schwankend, ob man nicht die ganze Ange— legenheit dis zum Zusammentritt des Reichstages hinausschieben solle, oder aber— da dem wegen der Dringlichkeit der Sache von hervorragender, ja gewissermaßen entscheidender Seite widersprochen wurde— ob man nicht den Reichstag ausschließ— lich für diese Frage zu einer kurzen Herbst-Session in den Septembertagen zusammen berufen solle. Schon neigte man sich der letzteren Ansicht zu, als— so berichtet man uns— der Kriegsminister Graf Roon sich entschied, diese Organisation ins Werk zu setzen, ohne den Reichstag zusammen zu berufen, weil zu derselben ein Ueberschreiten des vom Reichstage bewilligten Pauschquantums von Geld, noch eine Vermehrung des Mannschaften— bestandes über den bewilligten Procentsatz von der Bevölkerungszahl erforderlich sei. In Folge dessen ist beschlossen worden, diese neue Organisation mit dem 1. Oct. d. J. in Kraft treten zu lassen.“ — König Wilhelm wird, der„Kreuz-Ztg.“ zufolge, voraussichtlich schon am 31. August wieder hier eintreffen. Von den vier des sächsischen Hofes in Dresden eintrifft und sich von da aus am 6. nach Berlin begibt. Hamburg. In dem ganz in der Nähe der Stadt gelegenen Eppendorf find mehrere Fälle der Rinderpest constatirt worden. Die gegen die Weiterverbreitung der Seuche angeordneten Maß- regeln werden in der strengsten Weise in Anwen- dung gebracht. Ausland. Oesterreich. Den letzten Nachrichten zu- folge gewinnt die Cholera in Galizien weitere Verbreitung und tritt namentlich in Galizisch⸗ Podolien mit großer Heftigkeit auf. Das König- reich Polen ist von der Epidemie noch frei Schweiz. Bern. Der Verwaltungsrath der Gotthardtbahn genehmigte einstimmig den von der Direction der Gotthardtbahn mit dem Bau— Unternehmer Favre abgeschlossenen Vertrag über den Bau des großen Gotthardt⸗Tunnels. Frankreich. Paris. Das„Journal offi⸗ ciel“ veröffentlicht das Gesetz, betreffend die Be- steuerung der Rohstoffe nebst einer Verfügung des Präsidenten der Republik, derzufolge gewisse Be- stimmungen der Artikel 1, 6 und 8 auf eine Reihe von Handelsgegenständen Anwendung finden sollen, namentlich auf Pelzwerk, Federn, Putz- gegenstände, Fische, Körner, exotische Bodensatz- mehle, Früchte, Harze, Pflanzen, welche zu Medizinalzwecken dienen, Hölzer für Kunsttischlerei, grüne Gemüse, Fouragen, Steine, Erze die Be— stimmungen des Art. 1, auf Chbocolade, Cacao * 4 die des Art. 6 und auf Metalle, Korn, Mehl, trockene Gemüse, Flachs, Hanf, gewöhnliche Hölzer die des Art. 8. — Zum Prozeß Bazaine weiß der„Rappel“ zu melden, daß einer von den drei bereits er⸗ mittelten Courieren, welche Mac- Mahon am 23. Aug. mit der Anzeige, daß er gegen Norden marschire, an Bazaine expedirt hat, und welche den Letzteren glücklich erreicht haben, nämlich ein gewisser Flahaut, vor dem Kriege Polizei Agent in Longuyon, soeben dem Untersuchungsrichter General Revidre eine umfassende schriftliche Zeugen⸗ aussage habe zukommen lassen, in der er mit allen Einzelnheiten erzähle, wie er unter vielen Ge⸗ fahren die preußischen Linien passirt und den Marschall glücklich in Metz erreicht habe. Die Depesche, sagt er, sei auf ein kleines Stückchen Pergament geschrieben gewesen; dreimal habe er sie auf seiner gefährlichen Wanderung aus Furcht vor Entdeckung verschlingen und immer wieder mit Hülfe eines Brechmittels von sich geben müssen, ehe er sie endlich dem Marschall Bazaine über geben konnte. So erzählt der„Rappel“, dessen Phantasie sehr lebhaft ist. — Dieser Tage wurde an dem wegen Deser- tion während des Kriegs zum Tode und zur mili⸗ tärischen Degradation verurtheilten, dann zu zehn⸗ jähriger Verbannung begnadigten Hauptmann der Mobilgarde Cerfbeer die Strafe der Degradation mit den vorschriftsmäßigen Förmlichkeiten vollzogen. Um 9 Uhr Morgens wurde Cerfbeer, in die Hauptmanns⸗Uniform gekleidet, aue dem Gefäng— niß der Rue du Cherche- midi in geschlossenem Wagen unter Escorte nach dem großen Hofe der Ecole militaire geführt, wo mehrere Detachememts aller Waffen in einem weiten Vierecke Stellung genommen hatten. Vier Gendarmen geleiteten Cerfbeer in die Mitte dieses Quadrats; der Oberst, welcher die Truppen befehligte, trat vor ihn, ließ den Adjutanten das Uitheil verlesen und sprach dann die Worte:„Im Namen des französischen Volkes, Cerfbeer, Sie sind nicht mehr würdig, die Waffen zu tragen und in den französischen Heeren zu dienen; wir degradiren Sie.“ Unter Trommelwirbel riß ein Unteroffizier dem Degra⸗ dirten die Tressen ab, worauf dieser längs der Front der Truppen vorübergehen mußte. Cerfbeer wurde von Gendarmen an die belgische Grenze gebracht. — Die„Kölnische Zeitung“ ist auf der Post zurückgehalten worden, wie der„Courxier de France“ behauptet, wegen eines„ungezogenen“ Artikels gegen den Präsidenten der Republik. Amerika. Newyork. Chicago, das vor neun und einem halben Monat fast gänzlich in Asche gelegt wurde, erhebt sich mit erstaunens⸗ werther Geschwindigkeit. Damals waren 98,500 Menschen ohne Wohnstätte. Von diesen hatten 74,500 in 13,300 Häusern gewohnt. Neuesten Berichten zufolge sind in jedem Theile der Stadt bereits neue Wohnungen für 70,000 Menschen hergestellt worden. In dem südlichen Stadttheile, wo die Hotels, Theater, Magazine und Läden sich befanden, und wo auf 460 Morgen 3,650 Häuser niederbrannten, sind nun sogar mehr Häuser auf— gebaut, die die früheren an Schönheit, Werth und— was das Wichtigste und Beste ist— an Gediegenheit des Baues bei weitem übertreffen. Im Ganzen beträgt die wiederhergestellte Straßen- länge sechsundzwanzig Meilen. Trotzdem war in den ersten drei Monaten nach dem unglücklichen Brande nur wenig gethan worden, und auch im Winter konnte der Wiederaufbau nicht ganz so eifrig wie im Sommer betrieben werden. Die „Chicago Times“ hofft, daß am 9. October, dem Jahrestage des Unglücks, der Welt das staunens- werthe Werk einer in einem Jahre aus ihren Ruinen erstandenen Stadt ein Denkmal ameri— kanischer Energie und amerikanischen Unternehmungs- geistes werde gezeigt werden können. Das neue Chicago wird, wie das gewöhnlich bei wieder aufgebauten Städten der Fall ist, das alte Chi⸗ cago in mancher Beziehung übertreffen. Anzuer- kennen ist, daß, trotz der Arbeiterbewegungen überall in Amerika und Europa, die Arbeiter in Chicago unter keinem Vorwande zu einer Arbeitseinstellung geschritten sind.— Im Uebrigen hat auch der Handel der Stadt keineswegs gelitten, und wie sehr sich die ärmeren Klassen des Wohlstandes mit erfreuen, gebt daraus hervor, daß die Sparkassen- einlagen seit dem letzten April 2,000,000 Doll. betragen.— Der diesjährige Adreßkalender ent- hält 130,000 Namen, 20,000 mehr als im vorigen Jahre. — Aus Kreisen, welche der Regierung nahe stehen, verlautet, daß das Genfer Schiedsgericht, seit dem Ausschluß der indirecten Ansprüche, meist Entscheidungen getroffen habe, welche Amerika günstig sind. Mehrere Anspeüche sind bereits ziffer⸗ mäßig festgestelt. Die ganze Entschädigungesumme ergibt voraussichtlich einen hoben Betrag. Frankfurt. Ueber dem dies maligen Wettrennen schwebte am ersten Tage ein gewisser Unstern; der Be— such war nur ein mäßiger, die Damenwelt nur sparsam vertreten und dazu kamen schließlich noch verschiedene Un glücksfälle. Bei dem großen Frankfurter Steeple⸗Chase wurden nicht weniger als 5 abgeworfen, darunter auch ein Herr Baltarczy aus Ungarn, leider so unglücklich, aß er schwerverletzt und bewußtlos auf einer Bahre vom Rennplatz hinweggetragen werden mußte. Zwischen dem ersten und zweiten Renniage herrschte jedoch ein gewaltiger Unterschied. Was man am Samstag vermißte, war in hohem Maße vorhanden: Ein reicher Damenflor in schönster Toilette und ein äußerst zahlreiches Publikum. Auch die Rennen gingen ohne irgend einen nennenswerthen Un— glücksfall von Statten, und unterschieden sich von den früberen durch die große Zahl der gestarteten Pferde. Ein gleich günstiger Verlauf wird in Bezug auf den dritten Tag gemeldet. Frankfurt. Ueber die Entweichung des Raubmör⸗ ders Völker erfährt man, daß es demselben am Abend des 16., nachdem er sich für die Nacht Wasser im Hofe geholt hatte, gelungen ist, seinen Aufseher, welcher miuler— weile auch in andern Slockwerken die Zellen der Ge⸗ fangenen nachgesehen und verschlossen hatte, zu läuschen, indem Völker sich mit seinem Wasserkrug zwar in seine Zelle begab, dort aber rasch sein Lein tuch und seine Kleidungs— stücke an sich nahm, die Zelle verließ und die Zellenthüre ordnungsmäßig verschloß, was um so leichter war, als dieselbe von außen und zwar mittelst eines ftarken runden Riegels mit Fallschloß verschließbar ist. Nach Verschluß der Thüce versteckte er sich auf dem Dachboden, von welchem aus er über das Dach und über eine schmale Mauer, welche nach der Straße zu den engen Gang zwischen der hinteren Front der alten und der Hofmauer des Waisenhauses verbindet, auf letztere gelangte, sich da- rauf in den Hof des Waisenhauses herabließ und durch denselben entfernte. Der zurückkehrende Aufseher fand die Zelle Völkers bereits verschlossen, worauf er sich entfernte, weil er den Gefangenen in derselben wähnte, annehmend, ein anderer Aufseher habe denselben in die Zelle gebracht und diese verschlossen. Bei der Flucht kam Völker noch besonders der Umstand zu siatten, daß die Dragoner kürz⸗ lich Frankfurt verlassen haben und deßhalb keine Wache im Hofe des Waisenhauses ihn aufhalten konnte. Gegen den Aufseher ist die Untersuchung wegen fayrlässigen Ent⸗ weichenlassen eines Gefangenen eingeleitet. In Hofheim, Kr. Heppenheim, wurden während der letzten 14 Tage 150000 Stück Mäuse geliefert und werden deren täglich immer noch 15— 20000 Stück eingebracht. Von der Bürgermeisterei wurde anfangs für das Sfück ½ kt. und jetzt ½ U kr. bezahlt. Hamster werden täglich 30— 40 eingeliefert und dafür per Stück 3 kr. vergütet. Trotz dieser massenhaften Tödtung ist eine eigentliche Ab⸗ nahme dteses Ungeziefers fast nicht zu bemerken; die Cala⸗ mität ist aber um so größer, als sich die Mäuse von den geleerten Fruchtfeldern nunmehr in die Kartoffel- und Rübenäcker gezogen haben und daselbst ihr verderbliches Treiben fortsetzen. Worms. In der Wormser Ztg. lesen wir: Am Donnerstag Abend bestiegen in Mannheim 3 Knaben einen Kahn der dortigen Schl ppgesellschafl, um im dortigen Hafen herumzufahren. Unvorsichtigerweise geriethen die⸗ selben in den Rhein, und des Ruderns nicht besonders mächtig, wurden sie durch die Strömung abwärts geführt. Hülflos auf dem Strome hin und hertreibend, kamen sie nach 24 Stunden in dem Altrhein oberhalb Worms an und gelangten von dort hierher, wo sie von Schiffern mit Speise und Trank eiquickt und ihren besorgten Ellern, welche die Vermißten schon Vormittags hier gesucht hatten, per Dampfboot wieder geschickt wurden. Baden. Das„Badeblatt“ bringt folgendes Pro— gramm für das nächste Jahr:„1873 Baden-Baden. Heil⸗ anstalten, Thermalbäder. Molkenanstalt, russische Dampf- äder. Trinkhalle für Mineralwasser aller bedeutenden Heilquellen. Die Säle des Konversalioushauses, Lesckabinet mit in- und ausländischen Zeitungen, Restaurationslok ali läten, während des ganzen Jahres geöffnet. Konzerte, Bälle, Reunions in den Räumen des Konversattonshauses. Konzerte des Kurorchesters während der Sommermonate Morgens, Mittags und Abends im Kiosk, im Winter Abends in den Sälen. Konzerte der Militärmusiken. Oper⸗ und Schauspielvorstellungen des großherzoglichen Hofthegters in Karlsruhe in den Sommer- und Winter⸗ monaten. Extraconzerte hervorragender Künstler und Extravorstellungen im Theater. Jagden und Fischerei. Vom 1. November 1872 an bleiben die Säle des Kon— versationshauses, sowie die Restaurationslocalitäten geöff net und finden Konzerte, Theaterrorstellungen ꝛc. in oben angegebener Weise statt. Baden-Baden, den 14. August 1872. Das Kur⸗Comits. 1 5 Taets von Amerongen k. k. Major a. D. Gaus, Bü 5 Gemeinderath und Bankier. 7. September nach Schluß der Galla⸗Oper, ein großer Zapfenstreich der vereinigten Spielleute und Militär⸗ Musikchöre des Garde-Corps stattfinden soll. An biesem Monstrezapfenstreich werden 22 Musikcorps mit etwa 725 Musikern und ungefähr 350 Spielleute theilnehmen. Berlin. Ein früher Herbst steht, so welt das Wandern der Zugvögel als zuverlässiges Zeichen ange⸗ sehen werden kann, in diesem Jahre zu erwarten. Große Abflüge von Zugvögeln haben in der Umgebung von Berlin bereits am letzten Samstag und Sonntag stalige⸗ funden. Am 15. zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags südwärts. Auf den Wiesen bei Trebbin und Herzberg haften sich Tausende von Störchen und bei Großbeeren eine Schaar unzähliger Staare eingefunden, welche sämmt⸗ lich am Samstag Nachmittag ihre Reise nach dem Süden antraten. Die ausnahmsweise kühle Witterung, welche nun schon seit 14 Tagen eingetreten ist, dürfte wohl mit dazu beigetragen haben, daß die gefiederten Wanderer so zeitig ihre Reise angetreten haben. Paris. An der Pariser Akademie der Wissenschaften befindet sich ein Regenmesser. Er weist nach, daß das Jahr 1872 bis jetzt das regnerischeste des ganzen Jahr⸗ hunderts gewesen. [I Zur Verschönerung Friedbergs e das Eine und das Andere noch geschehen. Um im Osten zu beginnen, wünschen wir, daß hier das bekannte Hinderniß nicht mehr ein solches sein möge für ebenso schöne Anlagen, wie sie auf der anderen Seite des Burgberges den Natur— freund überraschen. Hier gelangen wir in einer prachtvollen Straßenallee, dort, am„Userberg“, aber zwischen Gestrüpp und Trümmerhaufen in die Stadt. Die Ludwigsstraße„eine breite Gasse ist.“ Schon vor Jahren machte ein Sachverstäudiger den Vorschlag, die Bäumreihe längs der Fahr⸗ straße am Landgerichtsplatze nördlich bis an die Burg und südlich bis an's Rentamtsgebäude fort⸗ zusetzen. In Darmstadt wird für die dortigen breiten Straßen Aehnliches projectirt. Bei dieser Ausstattung der schönen breiten Lud⸗ wigsstraße möchten wir freilich noch viel weniger als jetzt die Marktschweine darin ihr concertirendes, ver⸗ unreinigendes, den Verkehr störendes Wesen treiben sehen. Mit allen seinen Folgen bildet dieser Markt auf der breiten Straße eine sehr unberechtigte, weil unliebsame Eigenthümlichkeit Friedbergs. Es fallen indessen so viele, durch Verjährung wirklich berechtigte, minder häßliche aber unzeitgemäße Eigen- thümlichkeiten, daß auch die erwähnte zu über⸗ winden sein dürfte. Wir kennen in Oberhessen ein kleines Landstädtchen, welches sehr bedeutende Vieh- und namentlich renommirte Schweinemärkte abhält, aber außerhalb seiner Mauern, mindestens 10 Minuten entfernt, einen Marktplatz fürs Vieh hergerichtet und diesen mit schattigen Linden be— pflanzt hat. Aehnlich möge es in Friedberg werden. Wie wir hörten, beabsichtigen die Landwirthe hinsichtlich des Friedberger Schweinemarktes eine Agitation hervorzurufen, nicht nur für einen Platz außerhalb der Stadt, sondern auch für Aufhebung des Standgeldes. Auch in letzterer Beziehung stimmen wir den Landwirthen bei, weil die Markt- Abgaben, lästig und wenig Reinertrag gewährend, im Widerspruch steben mit unseren freien, schranken · losen, in allen Beziehungen erleichterten Verkehrs- verhältnissen. Aber die Communalsteuer! D'rauf in Gottes Namen! Der 100 fl. Standgeld wegen wird Friedberg nicht bei seinen alten Schweine markts- Eigenthümlichkeiten und Berechtigungen bleiben wollen. Allein wo finden wir einen passen⸗ den Platz für den Schweinemarkt? Diese Frage hat freilich ihre schwer wiegenden Bedenken. Viel⸗ leicht sind die Flächen an beiden Seiten des Neu- thors(der Ockstädter Gasse), nach einiger Her⸗ richtung, geeignet. Schattige Bäume sind daselbst vorhanden, Wasser und die Stadt ganz nahe. Nachdem uns die vorstehenden, wohlgemeinten Vorschläge an den Seegraben geführt, möchten wir constatiren, daß dieser unserer Stadt auch keine Ehre macht; im Gegentheil! er bringt Fried“ berg in einen recht üblen Geruch, ja selbst in ürgermeister. F. C. Jörger, Berlin. Kaiser Wilhelm hat den Befehl nach Berlin gegeben, daß während der Anwesenheit der Kaiser von Rußland und von Oesterreich, und zwar am Abend des flog eine große Schaar von Störchen über Berlin hinweg 5 — 22 — gesundheitliche und andere Gefahren. Bei diesen anderen Gefahren müssen wir, wahrhaft schwindelnd, an die lieben Kleinen denken, die hoch oben sich tummeln auf dem Promenadewege, den kein schützen— des Geländer von einem jähen bis an das häß— liche Wasser des Seegrabens reichenden Abhange trennt. Fürwahr die Kinder Friedbergs müssen brav und vorsichtig, sowie die Kindermädchen auf— merksam sein, da selten ein Unglück jener sehr zu an welchem Friedbergs Zukunftskinder gefahrlos lustwandeln können. Und wenn es bei der reinen Seewiesen Idylle sein Bewenden behalten, daß wir nämlich hier nur das Geblök der Schafe und nicht zuweilen auch das Hurrah kampfesmuthiger Soldaten hören sollen, dann suche Friedberg auch hierfür Trost in der Industrie, welchen dieselbe in hohem Maße gewähren wird; denn Industtie heißt Gewerbefleiß, und Fleiß bekanntlich am besten befürchtenden Art rorkommt. Es ist die böchste Sorgen und Sehnsucht aller Art zerstreut.“) Zeit, daß diesem abderitischen Froschasyl ein Ende 3 a duden win van e ein Kaen ben c eh gend, ei i 0 97 8 5 beiterxe Bespr 0 rdie abe Weite der Aal pe een eli wir wollen dazu hiermit aufgemuntert baben. Die Red. verweisen, wohin er gehört, nämlich an den Saum Rüben zu verarbeiten, so muß es Grundsatz sein, die Rüben so schnell als möglich an ihren Bestimmungsort zu bringen, damit sie nicht der Sonne und dem Winde ausgesetzt bleiben; ist dies nicht ausführbar, dann müssen die Rüben auf Haufen gesetzt und mit Blättern zugedeckt werden. Sprichwort ist bei der Ernte:„Aus der Erde in die Erde.“ g D. Frankfurt a. M. den 20. August 1872. Die Grundtendenz der heutigen Börse war eine entschieden bessere und rechtfertigte unsere frühere Vorhersagung, daß die flauere Stimmung nur von kurzer Dauer sein werde. Zwar vermochten die Hauptspeculationseffecten die erlittene Einbuße noch nicht wieder einzuholen, aber sie hielten sich eule sehr fest und Creditactien zogen sogar wieder etwas im Preise an, ebenso Lombarden. Nur Staatsbahn konnte sich nicht recht heben. Für Banken im Allgemeinen war besseres Animo als gestern und einzelne derselben erfreuten der Seewiese, bier in anmuthigem Gemurmel vo- Landwirthschaftliches. beifließend, wie es sich für anständige Bäche geziemt.] Einiges über die Einerntung der Zucker⸗ Wäre doch alles dieses schon so weit! dagen. ein 2 i En 1 f* 5 der Färbung verliert, einen mehr gelblichen Schein be on könnten wir es vielleicht noch erleben, daß 95 105 und die untersten Blätter an der Rübe absterben, beginnt Richtung des trocken gelegten und ausgefüllten die Reise. Bei der Ernte ist bauplsächlich darauf zu Seegrabens eine neue schöne Straße angelegt wird. sehen, daß die Rüben, ohne sie zu verletzen, aus dem Als Einleituag dazu und einstweilen möge e 7 475 1757 1 7 0 0 7 1 7 18 Stecheisen, ähnli wie cabscheite, die in einer N 110 1 ee denen ne von der Rübe in den Boden eingesetzt werden, f 5 8 Me 8 damit die Rübe nicht beschädigt wird. Da es für den Seegraben in ein murmelndes Bächlein verwandeln, Zuckerfabrikanten nichts Schlimmeres gibt, als welke sich wieder umfangreichen Verkehrs, wie namentlich österreich. Nationalbank, Frankfurter Wechslerbank, junge Meininger, Provinzialdisconto und besonders wieder deutsche Effecten⸗ bank, deren Syndicatsauflösung berorsteht. Deutsche Vereinsbank und Bankoerein reagirten. Oesterr. Bahnen beliebt und fest; Nordwest, Elisabeth, Galizier, Busch⸗ terader und Donau-Drau bei großen Umsätzen. Von Prioritäten Elbthal, Donau-Drau und lombardische ge— fragt. Braunschweiger und Ungarssche Staatsloose gern gekauft. Von Staatspapteren fanden Russen und süd— deutsche Fonds gute Käufer. Oesterr. Renten blieben noch bei schwachem Verkehr. Bei G. G. Lange in Darmstadt Bindernagel& Schimpff zu haben: Supp, Gemüf und Aeisch. Ein Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen oder leichtverstaudliche Anwersung alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem Anhang vom Einmachen der Früchte.— 16. unveränderte Auflage mit 1 Stahl⸗ stich. 80. geh 54 kr. Dasselbe fein geb. in englische Leinwand 1 fl. 12 kr. Der Verkauf von 66,000 Egemplaren seit kurzer Zeit ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit. leinene Taschentücher, Jeinstes Vorschußmehl 115 gestickt u. glatt, Kragen, Manschetten, 2261 billigst ben f Aermel, Herrenkragen, Vorhemden, Friedberg. M D. Loeb. Kragen-⸗& Manschettenknöpfe, Hosen⸗ 5 187 träger, Moiréschürzen sowie Myrten⸗ Einmachgläser 2276 in jeder Größe bei Georg Groß. kränze bei K. Friedrich neben der Poll. 8 Einen Lehrling Von Fanhfurk ll. M. 2222 welcher die Bäckerei erlernen well 15 g Friedrichsdorf. Ferdinand Stemler. direct— mit jeder Post Ein reinliches Mädchen beördere ich, die meiner Annoncen⸗Expedition 2236 für eine stille Hausbaltung zum sortigen Ein— zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne tritt gesucht. Wo? saßt die Exped. d. Bl, Anrechnung don Provision oder Porto, zu 5 den Original-Zeltungspreisen an die für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In und Auslandes. Meine Proviston beziehe ich als offizieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Rudolf Mosse, Annoncen⸗Expedilton 45 Zeil, Frankfurt a. M. Zeil 45. Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg, Stuttgart, Straßburg, Zürich, Leipzig, Halle a. S., Breslau, Prag. 5 Alleinige Jnseraten-Pacht: „Mitgende Blätter“,„Kladderadatsch“, „cigaro“. Pro cla m. ist erschienen und in der Buchhandlung von 2168 Ueber das Vermögen des Peter Seng III. zu Dörnigbeim ist der formelle Concurs erkaunt und zur Anmeldung und Begründung der Forderungen beim Rechtsnachtheil der Ausschlleßung Termin auf den 10. September d. J. Vormittags 9— 10 Uhr, als Contumazirzeit, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts— Schloß— sstraße Nr. 26— anberaumt worden. Der ergehende Präclusivbeschied wird nur durch An⸗ heften im Gerichtslokal bekannt gemacht. Hanau am 6. August 1872. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. C steer. ug Friedberg ent 248 den- ichn. 6 i ee U e Dal Stoker. Scheuer ⸗Versteigerung. 2207 Freitag den 23. August d. J., Vormutags 11 Uhr, soll in biefigem Rathhause die zur Concursmasse des Carl Friedrich Walz dabier gebörende Scheuer: Ge marbung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 5 2. 613. 10,8. Scheuer in der Stadt, 2. 613. 10,8. desgleichen daselost mochmals öffentlich meiftbietend versteigert werden. Friedberg den 13. August 1872. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliche Ortsgericht Friedberg. Fa Vergebung von Bauarbeiten. 2265 Die zur Erbauung eines neuen Pfarthauses zu Ober⸗Eschbach nachstehend verzeichneten Arbelten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Dieselben sind veranschlagt: Hr Maurerarbeit 1218 49 Maurermaterialien 1564— Steinhauerarbeiten 398 53 Zlinmerarbeiten 1020 31 Dachde ckerarbeiten 497 50 Scheinerarbeiten 978 52 Schlosserarbeiten 666 46 Glaserarbeiten 358 52 Weißbinderarbeiten 803 46 Spenglerarbeiten 76 48 Pflasterarbelten 50— Voranschlag, Zeichnungen und Accordsbedingungen liegen auf unterzeichnetem Kreisbauamt zur Einsicht offen. Die Offerten, welche die Abgebote nach Pro⸗ genten der Voranschlagssumme enthalten müssen, find sspätestens bis Montag den 26. August 1872, Vormit⸗ tags 10 Uhr, raselbst verschlossen und mit der Ausschrift „Submission zur Uebernahme der... Arbeiten des meuen Pfarrhauses zu 1957 1 857 abzugeben. riedberg am 19. Augu. 2 5 8 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Glas und Porzellan, —— 9 5 e ee, Tassen mit Namen und Goldrand in allen Grummetgras-Versteigerung. Sorten bei 2264 Dtenstag 45 d. 80 1 präcts Friedberg. M. D. Loeb. Frankfurt, 19. August.(Per 100 Kilo.) Waizen 110 Uhr, soll das Grummetgras von 50 Morgen Fürst⸗ 5 5 5 lichen Wiesen bel——5— der Grassee— öffentlich 20 bis 30 Maurer 2 14½— 14%; Nor! 9 ½; Gerste neue 10; Hafe und Handlanger,.. e d de 8 2 werkauft werden. „Nr he 0 N de 5 Naß geübt, werden bei gutem Lohn gesuchl. Adresse zu er⸗ For; 8 fl. 5 N Gerste 6 fl. 30 kr. sabren durch die Annoncen-Expeditton von adolf Molter— fl. 10 1 Mosse, Zeil 45 in Fraukfurt a. M. E ku.; Saamen. 14 fl. 50 kr.; Kartosseln— fl.— ir. 2223 Em sebr, gutes üderspieltes Billard i mit Mo inz, 18. August. Walzen 15 fl. 36 kr. Korn allem Zubehör billig zu kaufen. Näheres bei der Expe—* fl. 27 lr.; Gerste 8 fl. 19 kr.; Hafer— fl.— kr. dition d. Bl.. Kartoffeln 3 fl. 30 kr. Noggenstrob per 100 Gebund 26 fl. An- und Verkauf von Staats- Papieren, Aulehens⸗ loosen, Coupons ze. ꝛc. unter Zusicherung 1744 reeller Bedienung. Friedberg. J. A. Nauheim. Geld Cours. Frankfurt am 20. August 1872 Preußische Friedrichsd' oer. Pistolen F Holländische fl. 10 Stücke Ducaten 10 a Ducaten al marco. 20⸗Frankenstücke Englische Sovereigns. a Ruüsssische Finperinles Dollars in Gold e me eee 9 58—59 9 41—43 9 53—55 34-36 5 35—37 920 ½% 21 ½ 11 49—51 9 43-45 22526 Fruchtpreise. ber Malter. Friedberg, 20. August. Neuer Waizen 14 fl.— kr.; 8 fl. 30 cr.; Gerste 7 f. 20 kr.; Hafer 5 fl.— kr. fl. r — or Hungen am 19. August 1872. Dem me, Kammerratb.“ Bekanntmachung. 2255 Bet der Kasse des unterfertigten stanbesherrlichen Werwallungeamsee wird für die Folge bolländisches Geld nicht mehr in Zahlung angenommen. Schloß Ilbenstadt den 15. August 1872. Gräflich Leiningen'sche Rentei. Blera u. . 8 Hafer 3 fl. 50 kr. Erbsen— fl.— kr.; Linsen— fl. — —— * Bad Nauheim. Samstag den 24. August zur Vorfeier des Namensfestes Sr. K. H. des Großherzogs Ball im Kur saale. 8 Bad-Nauheim. 2273 Zur Feier des Namensfestes Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs von Hessen findet am Sonntag den 25. August f 1 5 großes Ballfest im Saale des alten Kursaales statt. Die Ballmusik wird ausgeführt durch das Musik⸗Corps des Füͤsilier-Bataillons vom 80. Infanterie- Regiment. 5 P. Kröll. Anfang Nachmittags 3½ Ubr. — 0 a Schwalheimer Brunnen. 2274 Nächsten Sonntag den 25. und Montag den 26. August findet dahier die 0 1 9 Kirchweihe statt, wozu mir ergebenst einzuladen erlaube. Für gute Tanzmusik, vorzügliche Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. NB. Besonders mache ich auf einen ächten französischen Rothwein aufmerksam à 36 kr. die Flasche. G. Bailly. Zoologischer Garten in Frankfurt a. M. 2266 Sonntag den 25. August, von Morgens 6 Uhr bis Abends ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom Musik⸗Corps des Hess. Inf ⸗Reg. Nr. 81. Der Vorstand der Zoologischen Gesellschaft. Providentia, Versicherungs-Gesellschaft zu Franhsurt a. M. und Mainz, Geschäftenachfolgerin der Rheinischen Versicherungs-Gesellschaft. Section Mainz. Begebenes Grundkapital: Acht Millionen Gulden. 2269 Hiermit bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß der Herr Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker zu Friedberg, als Agent unserer Gesellschaft für Feuer⸗Versicherung bestatigt worden ist. Die Section der Providentia in Mainz. 2272 Auf Vorstehendes Bezug nehmend, halte ich mich zur Entgegennahme von Aufträgen auf Versicherungen gegen Feuersgefahr bestens empfohlen und bemerke, daß die Prämien billig und fest sind und die Versicherten niemals Nachschüsse zu leisten haben. Louis Weis, neben Herrn Ph. Windecker in Friedberg. ie Unter zeichneten empfehlen sich zur Besorgung aller Journale und eitschiriflen wissenschaftlichen und populären Inhaltes, deren Zusendung rasch und regelmäàssig erfolgt. g Die Wochenummern Gartenlaube und Daheim werden jedesmal Sonntags Vormittags ausgegeben. Alle neuen Erscheinungen der Literatur stehen auf Wunsch zur Ansicht zu Diensten und halten wir uns zu gef. Aufträgen auch ferner bestens empfohlen. Bindernagel& Schimpfl. Hermann Bechstein Bad ⸗ Nauheim.“ in Friedberg, 70 Breitestraße 70, Möbel-, Spiegel- und Tapeten-Lager, 1334 empfiehlt eine große Auswabl fertiger 587 größte Auswahl in Rouleaux und Vorhangleisten, 2 Sommerfalousten in allen Größen empfiehlt Herrenhemden, sowie Kragen, Man- H Blensdorf, Hof⸗Tapezirer. schetlien und Chemisetten, Herrenbinden, Glacé⸗, Seiden⸗- u. 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Das Barfüßele. Ländliches Charaktergemälde in 5 Acten von Berthold Auerbach. Es ladet ergebenst ein 3 b 2278 Direktor Grünwald. Anfrage. 2279 Wollen wir hiefigen Geschäfsleute uns denn eigentlich noch länger den Unfug mit den hollän⸗ dischen Gulden gefallen lassen? Wer erläßt ein Cir⸗ culär in ähnlicher Weise, wie s. 3. bei den Oesterreicher Sechsern. Wenn wir Alle mit einander sie nicht mehr anders als zum Cours nehmen, werden sie bald ver⸗ schwunden sein. Einer für Viele. D eue hol. Vollhäringel 2098 bei Wilh. Fertsch. Steinerne Töpfe und Krüge 2275 in allen Größen bei Georg Groß. Sonn⸗ und Regenschirme 2268 sowte Spazierstöcke werden repartrt bei Friedberg. K. Grillenberger, Dreher, Metzgergasse Nr. 316. Auch wird daselbfl ein Lehrling angenommen. Ein gebrauchtes Canape 2277 verkauft Eduard v. Göbel, N— Hol, Tadesret. Neue holl. Vollhäringe 2260 bei M. D. Loeb. Drei Faselochsen, 2270 ein Berner Schwarzscheck, zwes reine vogelsberger Race, 1½ Jahre alt, hat zu verkaufen Rockenberg. 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