. 1872. 8 Famstag den 22. Juni. 72. — 0 dez, er E U er N el er. e 1 c Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Antelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ee,———— d dente 0 f 1 det Jann Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, —— Dionnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkenswerthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, ung, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt⸗ und Cours⸗Berichte, Verloosungen von Staats papieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, dausflelun Räthsel, Bilderräthsel ꝛc..* g Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn. n. Nan b Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit J kr. unde. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. im e ud ze 7 5 i vz beirhz Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ en baden, 50 ö brechung eintritt. g tut gelen Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht aus⸗ L drücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaction. deutet dent 16 5 5 f — Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 29. sub 1. Bekanntmachung, die Besorgung von Postsendungen an Adressaten im Orts- oder Landbestellbezirke der Aufgabe⸗Postanslalt betr.— zub 2. Be⸗ 1 Anntmachung, die Correspondenz nach Spanien betr.— aub 3. Desgleichen nach Frankreich betr. Friedberg den 20. Juni 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. „ Stihlaese 5 Tr a b p. 9 Zetreffend: Die Ausfüh der Verord die Versich von M bil in sich sanstalte 111 eiteffend: le Au rung der Verordnung, die Versicherun on obilien in Feuerversicherungsanstalten, A 13 hier die Visirung der Policen. g l s Friedberg am 19. Juni 1872. 8 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg heuftall in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Butzbach, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Nieder ⸗Weisel, Ober-Mörlen, Ober⸗ Rosbach und Staden. f f prison; bel N Wenn Sie nicht binnen 3 Tagen unserer Verfügung vom 27. Mai d. J. entsprechen, wird ein Wartbote an Sie abgesendet. „Garnen Trapp. 2 f iel III. betreffend: Die Vertilgung der Raupennester. Friedberg am 19. Juni 1872. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg cieben in die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großh. Polizeiverwaltung Bad-Nauheim und den Großh. Polizeicommissär in Wickstadt. Auf Grund eigener Wahrnehmungen und erhaltener Mittheilungen, schreiben an die Privatobstbaumbesitzer ergaugenen Auflage zu richten eim vonach fast allenthalben noch massenhaft Raupennester, deren Insassen und eventuell entsprechende Anzeigen unnachsichtlich zu erheben. Als 10. am Theil ganze Reihen von Obstbäumen kahlgefressen haben, anzu⸗ein probates Mittel zur Vertilgung der Raupennester hat sich der g kr. treffen sind, empfehlen wir Ihnen, unter Bezugnahme auf unser Aus- in Nr. 64 des Oberhessischen Anzeigers von 1872 empfohlene Blech ⸗ „„ e sthreiben vom 8. v. Mts.(Oberhessischer Anzeiger Nr. 55), welches[Cylinder erwiesen und machen wir Sie hiermit noch besonders, 70 22 50h. rielfach schlecht befolgt worden zu sein scheint, biermit wiederholt und[unter Hinweisung auf die weiteren bezüglichen Inserate in Nr. 66 Haren teingend, mit aller Energie gegen diese Feinde der Obstbaumcultur und 67 dieses Blattes, zur Verbreitung in Ihren Gemeinden darauf * einzuschreiten. Insbesondere wollen Sie dem Feldschutzpersonale auf, aufmerksam. 5740, geben, ein wachsameres Auge auf den Vollzug der in dem alleg. Aus, Trapp. 1 05 1 22 betreffend: Das Landgestüt, insbesondere bie Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1872. Friedberg am 20. Juni 1872. Fog Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Poltzel⸗Commissar zu Wichtadt. e 40 ö Wir sehen der sofortigen Einsendung der Verzeichnisse 155 bedeckte Stuten oder Bericht, daß solche bedeckt worden sind, entgegen. en r a p p. uren 2 n ketreffend: Die Einsendung der Rechnungen an die 2. Justiftcatur-Abtheilung der Großherzoglichen Ober⸗ iedb den 19 1187 1 Rechnungskammer in kevistonsfähigem Zuftande. Friedberg den 19. Juni. zen Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg serhest an die Vorstände der Kirchen- nnd Stiftungsfonds und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. 9* Wir bringen den Inhalt unseres Ausschreibens vom 2. Juni 1870 in Nr. 66 des Oberhessischen Anzeigers in Erinnerung und — eupfehlen Ihnen die genaueste Beachtung der darin bezeichneten Bestimmungen. Tur a p p. chen, f* f . f e e e een e — 5d. teitteffenb: Abänderung der Vorstandswahl ber israelitischen Religlonsgemeinde zu Friedberg. g a . Die nachstehende Wahlordnung für die Vorstands wahl der israel. Religionsgemeinde zu Friedberg bringen wir zur öffentlichen Kenntuifl. urschen Friedberg den 14. Juni 1872. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 11 f Tr a p p. coll Wa bel o e den un g 791 808 * ee für die Wahl des Vorstandes der israelitischen Keligions gemeinde in Friedberg. — Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom F. 1. Bei der alsbald anzuordnenden Wahl wird ein 9•. r 1 Juni 1872 zu Nr. M. d. J. 6991 sollen für die Ergänzungswablen. mitglied ersetzt, dessen Dienstzeit bereits abgelaufen ist. 78. er— u Vorstandes der israclitischen Religionsgemeinde Friedberg die solgenden Vorstandsmitglieder bleiben im Dienst bis zum Ablau⸗, ihrer Dienstgeit * kestimmungen an die Stelle der Vorschriften der§§. 5 und 6 der Ver- Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfeigt auf die Dauer* . lerordunung vom 2. November 1841 treten: fünf Jahren. Jedes Jahr kritt das dienstälteste Milglied aus dem Vor⸗ ———— ftande aus und wird durch neut Wahl ersetzt. Das austretende Mitglied vor Ablauf von drei Jahren nicht verbunden. §. 2. Der Ersatz des nach§. 1 austretenden Vorstandsmitzliedes, sowie auch der weten anderer Verhältnisse aus dem Vorstand Ausschei⸗ denden und der inzwischen verstorbenen Vorstandsmitglieder wird durch Wahl Seitens der Mitglieder der israelitischen Religionsgemeinde zu Fried berg bewirkt. Stimmberechtigt bei diesen Wahlen sind alle Israeliten männlichen Geschlechtes, welche das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben, Mitglieder der israelitischen Religionsgemeinde Friedberg sind, und als solche ihr Einzugsgeld bezahlt haben, auch seit Anfang des Jahres, in welchem die Wahl stattfindet, zu den Cultusumlagen der genannten Reli⸗ gionsgemeinde beitragen. Stimmberechtigt sind diejenigen nicht, welche bei der Wahl der Gemeinderathsmitglie er von der Stimmberechtigung ausgeschlossen sind. §. 3. Wählbar zum Mitglied des Vorstandes ist jeder Stimmbe⸗ rechtigte, welcher nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht von der Wähl⸗ barkeit zum Amte eines Gemeinderathsmitgliedes ausgeschlossen ist. Ausgenommen von der Wählbarkeit sind die Religions- Gemeinde- Beamten, wie Vorbeter, Religionslehrer u. s. w. Auch bleiben die Be⸗ stimmungen des§. 2 der Verordnung vom 2. November 1841 in Krast, wonach die Mitglieder des Vorstandes nicht unler sich in aufsteigender Linie verwandt sein dürfen und ein Bruder durch den andern ausgeschlossen wird. Unter solchen Verwandten schließt der früher Gewählte den später Gewählten, bei gleichzeitiger Wahl und gleicher Stimmenzahl der Aeltere den Jüngern aus; sonst entscheidet die Stimmenzahl. §. 4. Jede Wahl verliert ihre Wirkung mit dem Aufhören der Bedingungen der Wählbarkeit. Auch hat Hinderung in der Ausübung des Staatsbürgerrechts jedesmal die Suspension vom Amte eines Vor⸗ standsmitgliedes zur Folge. §. 5. Der Gewählte kann die Wahl ablehnen, wenn er das 60. Lebensjahr zurückgelegt hat. §. 6. Vor der Wahl ist durch den im Amte befindlichen Vorstand eine Liste aller Stimmberechtigten aufzustellen und nachdem dies zuvor dürch öffentliche Bekanntmachung angezeigt worden ist, zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bureau des J. Vorstehers drei Tage lang aufzu- legen, damit gegen den Inhalt der Liste Einwendungen, die nur in dieser Frist zulässig sind, vorgebracht werden können. Nach Ablauf der drei⸗ tägigen Frist ist von dem Vorstand über die vorgebrachten Einwendungen binnen drei Tagen zu entscheiden. Gegen die Entscheidung des Vorstandes findet der Recurs an das Kreisamt statt. Derselbe muß jedoch binnen einer unerstrecklichen Frist von drei Tagen, vom Tag nach der Eröffnung der Entscheidung an gerechnet, dei Vermeidung des Verlustes bei dem Vor⸗ stand angezeigt werden, worauf dieser die Liste mit der dazu gehörigen Verhandlung unverzüglich zur entgültigen Entscheidung an das Kreisamt, bei welchem der Recurs binnen derselben Frist zu rechtfertigen ist, einzu⸗ senden hat. Es wird nach der von dem Vorstand, beziehungsweise dem Kreisamt, ertheilten Entscheidung von Jenem die Liste festgestelltt Nur diejenigen sind zur Theilnahme an der Wahl berechtigt, welche in die festgestellte Liste aufgenommen sind. 0 5 §. 7. Die Wahl wird durch einen von dem Kreisamte ernannten Commissär geleitet. Als Urkundspersonen zieht der Wahlcommissär zwei stimmberechtigte Gemeindemiiglieder zu. f N Die Wahl findet in dem dazu von dem Wahlcommissär bestimmten Local, nachdem Tag und Stunde derselben mindestens dreimal 24 Stunden e mittags staflk. g 8. 8. Der Wahleommissär bereitet die Stimmzettel in der Weise vor, daß er dieselben auf der inneren Seite mit fortlaufenden Nun mern versieht, so daß die Nummer nur dem Wähler bekannt wird.* Jeder Wähler zieht, nachdem sein Name in die Abmimmungellse eingetragen ist, einen Stimmzettel und legt denselben, nachdem er die ge⸗ naue Bezeichnung desjenigen, welchen er zu wählen beabsichtigt, entweder den verschlossenen Stimmkasten. Es können in den Stimmkasten nur solche Zettel eingelegt werden, welche von den vorbereiteten Stimmzetteln gezogen und im Wahllokal geschrieben worden sind. f f N Außerhalb des Lokals geschriebene Stimmzettel werden nicht berück sichtigt. Nachdem der Wähler abgestimmt hat, verläßt er das Lokal. Nach Ablauf der für die Wahlhandlung vorgeschriebenen Zeit wird der Stimm⸗ kasten von dem Wahlcommissär geöffnet, die Stimmzettel nach der Nummern ⸗ solge geordnet und das Ergebniß in die Zählliste eingetragen. Gewählt ist derjenige, welcher die meisten Stimmen erhalten hat, bei gleicher Stimmenzahl hat der Wahlcommissär durch das Loos entscheiden zu lassen, welcher der Gewählten in den Vorstand einzutreten hat. 10 Stimmzettel, welche den Gewählten nicht hinlänglich kennbar be⸗ zeichnen, bleiben bei der Zusammenstellung unberücksichtigt. Ueber die ganze Wahlhandlung wird ein von dem Wahlcommissär und den Urkunds⸗ personen zu unterzeichnendes Protocoll aufgenommen, diesem die Liste der Stimmberechtigten, die Abstimmungs und Zählliste, sowie die ver. siegelten Stimmzeltel, beigelegt und dasselbe mit allen Anlagen von de Commissär an den Vorstand eingesendet, nachdem der Commissär unmittel⸗ bar nach der Wahl die Namen des Gewählten zur Kenntniß der Ge⸗ meindemitglieder gebracht, auch dem Gewählten von der Wahl Nachricht gegeben und weiker verkündigt hatte, daß jeder Stimmberechtigte, sowie der Gewählte binnen dreitägiger Frist,— vom Tage nach der Bekannt⸗ machung angerechnet— während welcher Frist das Wahlprotocoll mit allen Anlagen bei dem I. Vorsteher eingesehen werden kann— Einwen⸗ dungen gegen die Wahl oder gegen den Gewählten, beziehungsweise auch eine Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses bei dem Kreis ⸗ amt vorbringen könne. f i 5. 9. Das Kreisamt, welchem nach Ablauf der im§. 8 bestimmten Frist die sämmtlichen Wahlacten vorzulegen sind, prüft die Gesetzlichkeit der Wahl und die gesetzlichen Eigenschaften der Gewählten und hat darüber, wie über die vorgebrachten Einwendungen und Ablehnungen zu entscheiden. §. 10. Bei der regelmäßigen Ergänzungwahl werden zugleich die Vorstandsmitglieder, welche seit der letzten Ergänzungswahl wegen anderer Umstände, als wegen Ablaufs ihrer Dienstzeit, aus dem Vorstand ausge⸗ schieden sind, ersetzt. Der nach dieser Bestimmung zum Ersatz Gewählte bleibt nur bis zum Ende der Zeit im Amt, für welche der Abgegangene im Amt zu bleiben hatte. f In allen Fällen, in welchen gleichzeitig Gewählte eine Dienstzeit von verschiedener Dauer anzutreten haben, sind diejenigen für die längste Dauer gewählt, welche die meisten Stimmen erhalten haben. 11 Bei Stimmengleichheit entscheidet das Loos. §. 11. Eine außerordentliche Ersatzwahl findet nur dann statt, wenn die Zahl der Mitglieder des Vorstandes unter drei herabgesunken sein solltt. Friedberg, den 14. Juni 1872. 5 0 Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ter a pu p. S* Betreffend: Die Wiener Weltausstellung in 1873. Wie aus einem Erlasse des Directors des landw. Bezirksvereins eee e ee ma chung. liche zu besorgen, überhaupt der Sache in bezeichneter Richtung för derlich zu sein, hat der Herr Bezirksvereins⸗Direetor eine Commission vorher in der Gemeinde bekannt gemacht worden ist, an Ger f 10 kann wieder gewählt werden, ist aber zur Annahme einer neuen Wahl mindestens während drei Stunden des Vormittags und zwei s Nach. selbst in den Stimmzettel eingetragen hat, oder hat eintragen lassen, in Friedberg vom 10. April d. J. bekannt, sollen auch die Erzeugnisse der Landwirthschaft bei der Wiener Weltausstenung ihre Einreihung finden. Dabei wird das deutsche Reich als einheitliches Produktionsgebiet vertreten sein. Innerhalb dieser großen Darstellung sollen die einzelnen deutschen Staaten ihren Reichthum auch an landwirthschaftlichen Er⸗ zeugnissen, soweit als möglich, zeigen. A diesem Innenrahmen der Ausstellung des deutschen Reichs ist, der Ordnung und Uebersicht wegen, die Gruppirung nach Kreisen und Bezirken nothwendig. Wir können also zu Wien demnächst die landwirthschaftlichen Produkte Hessens und dabei die der Wetterau beisammen aufgestellt finden. Darin wollen die Herren Landwirthe des Kreises Friedberg eine um so größere Aufmunterung sehen, dem altberühmten Namen der Wetterau auf's Neue Ehre zu machen und der Welt zu zeigen, daß ihre land, wirthschaftlichen Produkte gleich reich sind, an Mannigfaltigkeit wie an Güte. Doch kann selbstverständlich hier nur die Rede von denjenigen Gegenständen sein, welche nicht dem Verderben ausgesetzt sind. Also wird es sich wohl handeln um: Waizen, Korn, Gerste, Hafer; die se er Getraidearten in möglichst verschiedenen Sorten; Reps, Klee⸗ * Flachs, Hanf, Hirse; etwas Waizen⸗, Korn, und Gerste⸗Mehl woe e sodann sehr empfehlen; ferner Branntwein, Obstwein, Obst, Sue sich janpe hält.(Die Ausstellung wird am 1. Mai 1873 eröffnet). Anmeldung zur Ausstellung entgegen und die Sammlung 11 Ausstellungs gegenstande vorzunehmen, sowie das weiter Geschäft⸗ ernannt, bestehend aus folgenden Herren: 1) Bürgermeister Schmid zu Reichelsheim, 2 1 Reitz zu Södel, 3 1 Schneider zu Ostheim, 4) Oekonom Hill zu Fauerbach b. Fr., 5) I' Friedrich Keil zu Melbach, 6) 5 Kammer zu Gambach, 7) Lehrer Epple zu Ockstadt, 8)» Hahn zu Sodel, i 10 9) Bergrentmeister Nebhuth zu Friedberg, welcher zugleich das „Geschäftliche der Commission besorgen wird. f Alle Bezirkseinwohner, welche sich für Förderung der Industrit und des volkswirthschaftlichen Lebens interessiren und unserer Sach behilflich sein können, insbesondere die Herren Landwirthe des Kreiset Friedberg werden nun dringend gebeten, sich als Vertreter der Wetterau recht zahlreich zu betheiligen, dieses dem zunächst wohnenden Comité“ mitglied baldthunlichst und wo möglich bis zum 1. Juli anzumelden, die Ausstellungsgegenstände, Produkte der genannten und anderer Art. bei der diesjährigen Ernte sorgfältig auszuwählen und demnächsi einem Comitémitglied zur Weiterbeförderung zuzustellen. f Wie bekannt sind Transport- und andere Ausstellungskosten nicht zu zahlen; dieselden übernimmt der Staat. ö Friedberg den 20. Juni 1872. Ne b hut h. r———— dender u li ic keunbar 90 gt. leber ait den Uran düsen dir N sewit die n Aulagtt ven n. zuisdt aun krartriß du t Wahl Nacht Berechtigte, ser nach der Btlun Dahlyretotell n— Einxn üehrngeweist ni u bi dem Kr 5 bestinne dit Gtseßlithlr int det darüha gen u tatschtibn erden jugleich d. regen ander Berstand ausge Ersaß Gewäbll der Abgegangen „ tine Dienssr A für dit län dtn. dan statt, g 9 15 sanltn stin fel tet Nit! N tin b Betreffend: Die Matblidenstistung im Kreise Friedberg. An sämmtliche Großherzogliche Bürgermeistereien des Kreises. Friedberg am 19. Juni 1872. 9 Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Orts angehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß euser Rechner, Herr Beigeordneter Steinhäuser dahier, die Pfleggelder für das 1. Semester 1872 nach Beibringung der vorschrifts⸗ näßigen Bescheinigungen zuszahlen wird. Nesserschmied Schäfer, Ludwigsstraße Nr. 26, wohnt. Mittwoch den 26. und Donnerstag den 27. d. Mts. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, daß Herr Steinhäuser nicht mehr in seinem früberen Logis, sondern bei Für den Vorstand: Siet eien bie ge Deutsches Reich. Berlin, 19. Juni. Der Reichstag genehmigte n dritter Lesung die Seemanns⸗Ordnung in der Fassung der zweiten Lesung, ferner das Gesetz iber die Mitnahme von Seeleuten sowie den euxemburger Eisenbahnbertrag. Schließlich wurden n Schlußabstimmung der Etat pro 1873 und er Nachtrag pro 1872 genehmigt. Der Reichs⸗ ag trat hierauf in die dritte Lesung des Jesuiten⸗ esetzes ein. Lasker und Reichensperger sprachen sagegen, Dove und Gneist dafür. Staatsminister „ Delbrück hob Ersterem gegenüber hervor, es ei eine willkürliche Verrückung der Thatsachen, denn Katholicismus und Jesuitismus identificirt vürden. Ez sei eine Illusion, wenn man mit er neuen Verfassung Deutschlands Alles in Ord⸗ ung glaube. Es gäbe nicht nut äußere, sondern tuch innere Feinde. Er betonte schließlich: Wenn zie Volksvertretung die Ueberzeugung gewinne, aß ein Orden mit so großen Mitteln und so vor⸗ üglicher Organisation, ein festes Ziel verfolgend, F aatsgefährlich sei, so sei dieselbe berechtigt, den · elben zu unterdrücken. Nach Schluß der General- iscussion wurden in der Specialberathung die 58. 1, 2 und 3 nach den Beschlüssen der zweiten besung und das ganze Gesetz in namentlicher Ab ⸗ immung mit 181 gegen 93 Simmen angenommen. Die Resolution Völk's, betreffend die obligatorische Zivilehe und die Civilstandsregister, wurde nach urzer Discussion in namentlicher Abstimmung mit 50 gegen 100 Stimmen genehmigt, worauf Staats minister von Delbrück den bevorstehenden Schluß des Reichstags nach Erledigung der üb⸗ ichen Arbeiten desselben ankündigte. Der Reichs ag erledigte hierauf die Petitionen, welche auf der Tagesordnung standen, und nachdem v. Franken · erg im Namen des Hauses dem Präfidenten Simson gedankt hatte, verlas Staatsminister on Delbrück die kaiserliche Ordre, welche den Keichstag schließt und im Namen des Kaisers und er Bundesregierungen für die Erledigung der nühevollen Arbeit dankte. Das Haus schloß mit einem dreimaligen Hoch Simson's auf den Kaiser. — Nach den neuesten Bestimmungen wird die Abreise des Kaisers nach Ems Sonntag Abend trfolgen. In dem Gefolge desselben werden sich ver Hofmarschall Graf Perponcher, die Adjutanten Oberst Lehndorff, Major Alten und Hauptmann Winterfeldt, sowie die Chefs des Militär- und Sivilkabinets befinden. 8 ö a — Einer amtlichen telegraphischen Nachricht sufolge haben die königlichen Schraubentorvetten „Vineta“ und„Gazelle“ unter dem Befehl des Stecapitäns Batsch am 11. d. die Regierung der Republik Haiti, welche zu wiederholten Malen ine vergeblich geltend gemachte, berechtigte Ent⸗ chädigungsforderung eines deutschen Kaufmanns zu bewilligen sich weigerte, durch Wegnahme zweier vaitischer Corvetten zum Nachgeben gezwungen. Bei dieser Wegnahme wurde Niemand verwundet. Essen. Der Strike der Bergarbeiter ist nun nehr in 42 benachbarten Kohlengruben thatsächlich ausgebrochen; in den Bockumer und Dortmunder Belegschaften werden Vorbereitungen dazu getroffen. Axcesse sind bisher nicht vorgekommen. Ausland. f Frankreich. Paris. Die vorläufigen Be⸗ sprechungen zwischen dem deuischen Botschafter Grafen von Arnim und Thiers über die frühere Räumung des französischen Gebietes unter theil⸗ weiser früherer Zahlung des Resles der Kriegs Contribution sind am 19. d. M. beendet worden. Thiers überreichte dem Grafen v. Arnim bestimmte Vorschläge zur Ausführung der Verhandlungen, welche nach Berlin abgehen, Graf v. Arnim lehrte hierauf nach Paris zurück. — Marschall Forey ist am 20. d. Morgens 8 Uhr gestorben. — Der Bataillonschef Carlier von der Com- mune, welcher von Auteuil bis zu den Buttes de Chaumont, d. i. von dem Augenblicke des Ein⸗ dringens der regulären Truppen in die Hauptstadt bis zur definitiven Bewältigung der Insurrection kämpfte und auch der Theilnahme an der Brand- legung der Docks von La Villette überführt ist, wurde am 19. d. von dem 6. Kriegsgericht von Versailles zum Tode verurtheilt. — In der bei Thiers stattgehabten Besprechung der bedeutendsten Banquiers war die fast ein- stimmige Ansicht, daß die Contrahirung einer An- leihe im Gesammtbetrage von 3 Milliarden der Contrahirung über einzelne Theile dieser Summe vorzuziehen sei. Großbritannien. London. Die zwischen den Bau- Unternehmern und den Bau- Arbeitern versuchte Vermittelung ist erfolglos geblieben. Die Bau- Unternehmer haben am 19. d. die Arbeiten eingestellt.. Italien. Rom. Der„Osservatore“ ver⸗ öffentlicht ein Schreiben des Papstes an den Cardinal Antonelli, in welchem der Papst die be⸗ vorstehende Einbringung eines Gesetzentwurfs in der italienischen Kammer in Betreff der Aufhebung der religiösen Körperschaften in Rom beklagt, Diese Aufhebung schädige die Interessen der Kirche und sei ein Attentat gegen das internationale Recht der gesammten katholischen Welt. Der Papst spricht von den fortwährenden Usurpationen gegen die päpstliche Autorität, die Moralität und Justiz, indem er hinzufügt:„Wir konnten uns ersparen, diesem Schauspiele anzuwohnen, wenn wir ein Asyl in einem fremden Lande gesucht hätten. Wenn Gründe von hohem xeligiösem Interesse uns riethen, für den Augenblick auf unserem Sitze zu ver- harren, so geschah dies, um die Welt von dem Loose zu überzeugen, das der Kirche und dem Papste vorbehalten ist.“ Er sei frei, doch nicht unabhängig. Conflicte zwischen beiden Gewalten seien unvermeidlich. Im Interesse des katholischen Gewissens sei es nothwendig, daß seine Entschei⸗ dungen frei seien. Er begreife nicht, wie man ernstlich von Versöhnung mit der italienischen Re- gierung sprechen könne. Das Papstthum könne sich nicht vor Usurpationen seiner Rechte beugen. Die Garantien seien illusorisch. Der Papst be⸗ auftragt Antonelli, dies den Vertretern der fremden Mächte bei dem päpstlichen Stuhle mitzutheilen und gegen die das Papstthum und den Katholi⸗ cismus bedrohenden Attentate zu protestiren. Die Regierungen könnten nicht vergessen, daß das Papstthum weit entfernt davon sei, ein Hinderniß für den europäischen Frieden oder die Größe und Unabhängigkeit Italiens zu sein. Es sei stets ein Band zwischen Völkern und Fürsten, der Mittel- punkt der Eintracht und des Friedens und be züglich Italiens eine wahre Größe, der Schutz seiner Unabhängigkeit und der Wall seiner Frei- heit gewesen. g Rußland. Petersburg. Der Kaiser und der Großfürst Wladimir sind am 18. d. zum Be⸗ suche der Ausstellung nach Moskau gereist. Friedberg. Die Berathungen des Comits's für Begehung des am 21. Juli zu Friedberg statfindenden Sängerfestes des Mainthalsängerbundes sind nun so weit gediehen, daß die Hauptpunkte der Feslfeierlichkeiten fest⸗ flehen⸗ Um 8 Uhr Moecgens Empfang mit Musik der mit einem Extrazuge ankommenden Sänger, deren Zahl wohl gegen 400 betragen wird. Durch diese Sängerzahl sind circa 20 Vereine vertreten. Begrüßung und Bewill⸗ kommnung am Rathhause durch den Fesipräsidenten Herrn Seminarlehrer Wahl. Nach eingenommenem gemeinschaft⸗ lichen Frühstück im Festzelte Generalmusikprobe unter Leitung des Fesidirigensen Herrn Universitätsmusikdirector! Mickler aus Gießen. Hierauf gemeinsames Mittagessen im Festzelte. Dann gegen 3 Uhr Ausstellung des Fest⸗ zuges an der Taubstummen-Anstalt. Der Festzug bewegt sich unter den Klängen eines doppelten Musikcorps, wobei auch die Capelle Schellhaas mitwirkt, über die Lubwigg⸗ straße in die Burg zum Concertplatze im Casernenhef. Das Programm des Concerts wird etwa 12 Nummern enthalten, wovon 5 Chöre von allen Sängern gesungen werden, nämlich:„Das deutsche Schwert“, comp, von Schuppert,„Weibegesang“, comp. von Abt,„Altdeulsches Minnelied“(ein Volkslied),„Ehre sei Gott in der Hohe“, comp. von Hauptmann und die„Friedenshymne“, comp. von Kücken. Die übrigen Chöre werden jedesmal von den Vereinen je einer Stadt vorgetragen. Abends wird man sich im Festzelte in der großen Allee vor dem Landgerichts⸗ gebäude zu einem Banquet vereinigen, wobei neben ge⸗ selliger Unterhaltung, Reden, Gesang⸗ und Instrumental⸗ Vorträge mit einander abwechseln werden. Am Tage nach dem eigentlichen Festtage wird ein gemülhliches Zusammen⸗ sein im Festzelte, wozu namentlich noch musfikalische Vor⸗ träge der hiesigen Dilettantenkapelle beitragen sollen und ein gemeinschaftlicher Gang nach Bad⸗Nauheim die Festseicr schließen. Durch die Anwesenheit unseres Landesfürsten Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs in unserer Stad: wird unser Fest gehoben und verherrlicht.— Der durch die großen Weltereignisse neubelebte und gehobene vater⸗ ländische Sinn wird dem Concert, dem Banguet, wie dem ganzen Feste, den Character eines patriotischen Gesangfesies geben, an dem die Freude über die nationalen Erfolge, der Dank gegen Gott, den Lenker der Geschicke der Men⸗ schen und Völker und die Begtisterung für Förderung von Kunst, Wissenschaft und alle Werke eines nun hoffentlich dauernden Weltfriedens Ausdruck finden. Frankfurt. Die Kronprinzessin Margarethe von Italien ist am 18. d. M. von Dresden bier mit Gefolge eingetroffen und iu Russischen Hofe abgestiegen. Die Prinzessin besuchte die größeren Magazine auf der Zell und machte verschiedene Einkäufe. Auch der König Ferdi⸗ nand, Vater des regierenden Königs von Portugal, weilte seit Sonntag hier im Russischen Hof und setzte am 19. d. seine Reise weiter fort. Frankfurt. Aus der hirsigen Filiale der prtußischen Bank wurden nicht weniger als 28 Wagen Silbergeld unter gehöriger Bedeckung am 18. d. M. auf den Neckar⸗ bahnhof gefahren, um in die neuen Reichslande verbracht zu werden.* Darmstadt. Wie wir erfahren, fand am 17. d. in der Nähe pon Auerbach ein Handgemenge zwischen Räubern und Gendarmen statt, welches mit der Gefangennehmung zweier Räuber endigte. Einer derselben konnte sich durch die Flucht retten. g Berlin. Mehrere Familien des ehrsamen Hand⸗ werkerstandes, erzählt das Tageblatt, waren Mitte voriger Woche übereingekommen, mit Weib und Kind einen Aus⸗ flug zu unternehmen und dabei Kaffee zu kochen. Der nöthige Kuchen— es ist staunenswerth, welche Quani⸗ täten davon eine berliner Familie verzehren kann— wurde besorgt, der Omnibus zur rechten Zeit erwarte, um gleich vollständig von der Gesellschaft occupirt zu werden. Der Zudrang zum Kaffeeherde im Gesundbrunnen war enorm, die Milch nicht zu blau, das Wetter so prächtig, kurz, die Gesellschaft befand sich in bester Stimmung. Der Abend kam heran und mit ihm die Tanzmusik. Wer könnte einer jungen, stets geplagten berliner Mutter ver⸗ denken, wenn sie sich auch einmal nach einem Tanze sehnte? Und es waren vier solcher Mütter in der Gesell⸗ schaft vorhanden, welche durch das Gewicht ihrer betreffenden Wickelkinder— zwei Jungen und zwei Mädchen— schon im Genusse ihres Kaffees beeinträchtigt waren.„Wir wollen tanzen!“ riefen sie ihren Männern zu,„aber— wet„vate wartet“ uns die Kinder?“„Ach wart!“ meinte einer der Ehegatten leise zu seiner Frau,„der Klempnergeselle, dek mit uns gefahren, kann aufpassen; er duht es ooch, des is Polsdamer genug dazu!“ Dem jungen Klempner waren diese Worte nicht entgangen; trotzdem verstand er sich zur Baby⸗Conservirung mit fröhlichem Gesichl. Alle tanzten, Alle waren vergnügt, nur der Klempner saß in philo⸗ sophischer Ruhe, mang die Göhren? und drückte, stau einer Tänzerin, die Cigarre, oder besser gesagt, um auch die Qualität anzugeben,„den Ziebjarren? an den Mund. Endlich war der Tanz vorbei, die Uhr schlug zehn, man beeilte sich, den Omnibus zu erreichen, und wirklich, Alle hatten, wie der eine Meister sagte,„den Turkel“, glück⸗ lichst den heimalhlichen Heerd zu erreichen. Man legt die Garderobe ab, zieht die Kinder aus, da— oh Entsetzen! — hält die. Mädchenmutter einen Jungen, die Jungen⸗ mutter ein Mädchen in ihren Armen! Der„Potsdamer“ batte sich gerächt und jedes Kind in ein falsches Siech⸗ kissen, in ein falsches Mützchen geschoben. Die geängstigten Mütter mußten Nachldroschken requiriren, deren Schnecken⸗ natur ihre Geduld auf eine harte Probe setzte. Die eine verfehlte die andere und erst als der Morgen graute, war der Würmeraustausch beendet. Rache aber war anderen Tages Seitens der Väter nicht möglich,— der Potsdamer war auf die Wanderschaft gegangen. Restauration Weihl vormals Gg. ulrich — vis- à- vis dem Bahnhofe 17 2 1 E d b e 1 8 dem Bahnhofe den neuesten Anforderungen entsprechend eingerichtet. Mittagessen, Restauration à la carte zu jeder Tageszeit. Frankfurter(Stein-) Bier im Glas, billige Preise, prompte und reelle Bedienung. 1616 vis-A- vis Friedberg im Juni 1872. F. Wei hl, Besitzer⸗ Ossenheimer Wäldchen. 1711 Sonntag den 23. Juni 1872 bei günstiger Witterung Groses Concert, ausgeführt von der Kapelle Schellhaas. Entrée für Herren 9 kr., Damen 6 kr.— Anfang 3½ Uhr. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein G. F. Korndörfer. Schwalheimer Brunnen. 1674 Kirschenfest Sonntag den 23. Juni mit Harmonie- und Tanzmusik, wozu ergebenst einladet Georg Bailly. Vorschuß- und Credit-Verein Zu Niedberg. (Eingetragene Genosseuschaft.) Wiederholt machen wir darauf aufmerksam, daß unsere Kasse jeden Wochentag von 9 bis 12 Uhr des Vormittags und aber nut offen ist. 1623 von 2 bis 4 Uhr des Nachmittags Der Vorstand: Fritz Hecht. Ermus. Ein Zapfjunge wird sogleich gesucht bei 1707 Conrad Heß, gegenüber dem Rathhause. Gut versilberte Waaren, sowie ächte Taloisketten 1715 in sehr großer Auswahl unter Garantie bei Friedberg. L. Hanau, Hof⸗Uhrmacher und Goldarbeiter. Gegen Unterltibs- und Kungenleiden. An den Kgl. Hoflieferanten Prn. Johann Hoff in Berlin. Templin, 30. Apr 1872. E. W. ersuche ich um Zusendung von Ihrem heilsamen und welt⸗ Perühmten Malzertrakt. Kroinrey, Kreis⸗ daumeister.— Der Husten hat nachgelassen, und denke ich durch ferneren Gebrauch Ihrer Malz ⸗Choeolade und Bonbons wieder hergestellt zu weiden. H. Lange, Lehrer in Finsterwalde. Verkaufsslelle bei Jof. Hoffmann und Hofapotheker Wilh. Sturmfels in Frled⸗ berg und Dr. W. Uloth, Apotheker in Bad⸗Nauheim. 170² Durchsichtige Glycerinstife! 30 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilb. Fertsch. Geschäfts-Alzeige. 1639 Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich hier als Perrenkleider macher ktablirt habe und bitte um geneigten Zuspruch. Achtungs voll J. E. Gerhard. Kirchgasse. Erbsen, Linsen, Bohnen 1043 in gutkochender Waare bei Georg Groß. Friedberg. Strohhüte 1061 in großer Auswahl und neuesser Fagon billigst bei Heinrich Diehl, Usagasse. —Hhepskuchen! 165 sets jrisch von der Müble bet Wilh. Fertsch. Der obere Stock 1686 des Morell& Hertwig'schen Hauses in der Burg ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Näheres dei Trapp 8 Münch. Geschäfts-Anzeige. 1675 Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf hiesigem Platze eine Metzgeret in der Judenstraße, im früheren Pause des Herrn Pirschhorn, errichtet habe. Meine Aufgabe wird es sein, meine geehrten Kunden aufs Beste zu bedienen und bitte ich um geneigten Zuspruch. Friedberg. Moses Appel, Metzgermeister. vom feinsten Gußflahl, das Stück zu A5 kr., dei Frtevberg. D. Grödel Söhne. Vorzügliche Ruhrkohlen, 1718 bei Abnahme von 20 Ceniner à 38 kr. pr. Centuer. Ph. Dan. Kümmich. 1490 1710 Jeden Samstag und Sonntag frischer Kirs⸗ chenkuchen, sowie Wiener Export⸗Bier bei Odstadt. Karl Hermes. Landwirthschaftliches Wanderkränzchen der Orte Södel, Melbach und Wölfersheim. 1705 Sonntag den 23. d. Mis,, Nachmittags 3 Uhr, Versammlung im Saale des Gastwirths Karl Schneider zu Södel. Tagesordnung: 1) Endgültige Feffstellung der Statuten des Credit⸗ Vereins, 2) Ueber die Pflege, Erndie und Aufbewahrung der Zuckerrübe. 3) Mittheilungen über die Wiener Weltausstellung. Södel den 20. Juni 1872. Rei g. Hahn. 1719 Dte Mitglieder des Friedberger Agenturbezirkes der Ludwig ⸗ und Alicen⸗ Stiftung werden zu einer Be⸗ sprechung in Angelegenhelten dieses Vereins auf Miti⸗ woch den 26. Juni hierher(Windecker's Felsenkeller) eingeladen. Wirthschasts-⸗Eröffnung. 1713 Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich nächsten Sonntag den 23. Juni auf das Kirschenfest meine Wein- und Blerwirlhschaft eröffne, wo zugleich auch Tanzbelusti gung fattfindel. Füt gute Speisen und Getränke ist aufs Beste gesorgt. Es ladet ergebenst ein Ober⸗ Rosbach. J. Maier, vormals L. Winter. Wohnungsberänderung. 1576 Einem geehrten Publikum hiermit zur gefälligen Nachricht, daß ich von jetzt an in dem ehemaligen Kauf⸗ mann Freundlieb schen Hause nächst der Stadtschule wohne. Christian L. Heß, Hofkappenmacher. Einen Lehrling Bauder Zum Waschzeichnen. 1716 empfehle Chablonenz auch werde das Zeichnen auf Verlangen übernehmen. Jos. Hoffmann. Für Eltern. 1706 Junge Mädchen, welche Unterricht in Küche und Führung des Pauowesens, sowie in feinen weiblichen Arbeiten und allgemeinen Bildungswissenschaften wün⸗ schen, finden in einem evang. Pfarrhause in der Nähe der Stadt Worms freundliche Aufnahme.— Zrankirte schriftliche Anfragen besorgt die Exped. d. Bl. Badethermometer 1714 bei Friedberg. L. Hanau, Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Maurergesellen& Handlanger 1760 erhalten dauernde Beschäftigung gegen guten Lohn. 0% ehen im Juni 1872. Aug. Naubeimer. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Canbidat Münch II. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abend mahl.) Nachm. Katechismusgoltesdienst! Herr Pfarrer Diegel. Katholische Gemtinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 5. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: ½9 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Beginn des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens 7 Uhr, Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 25 und eine Beilage.) df Len age Seien E 95 er gest iim t ttgcbent u u 1 Get bin 1 deni 1 bett ting Maier, t. Dinter, Dulbelm Nutzt Ar ür, 1647 t, Ohberhessischer Anzeiger. Main⸗ Wes er⸗Bahn. Bekanntmachung. 568 Bei allen unseren Bllletexpeditlonen ist eine Zu- ümmenstellung der Taxermäßigungen, welche bei den uf der Main- Weser⸗Babn zur Ausgabe kommenden Letourdilleten, Abonnementskarten, Schüler Adbonne⸗ ventsbilleten, Rundreisebilleten eintreten und bei Fahrten tößerer Gesellschaften gewährt werden, zum Preise on 3 Silberpfennig oder 1 Kreuzer zu erhalten. Kassel den 1. Junt 1872. Königliche Direktton der Maln⸗Weser⸗Babn. Deffentliche Bekanntmachung. Die Legalisirung des Grundbuchs der Gemarkung Kirch⸗Göns. 98 Die nachbenannten Grundbefitzer der nach Flur ud Nr. bezeichneten, in der Gemarkung Kirch-Göns ktegenen Immobilien haben bet mangelndem urkund⸗ chem Etgenthumsnachweis auf Grund vorgelegter ge⸗ kigender ortsgerichtlicher Bescheinigung des rechtmäßigen rwerdes und langjährigen Besitzes beantragt dieselben in Grundbuch den früheren Besitzetn ab und ihnen zu⸗ u schreiben, sowie in Gemäßbeit des Art. 30 des Gesetzes wm 21. Februar 1852 den Ecwerbtitel„Erfitzung“ bischrriden zu lassen.— Es werden demgemäß Alle, zelche an die ft. Items Ansprüche dilden zu können bauben aufgefordert, solche so gewiß innerhalb 6 Wochen ui dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als mt dem Antrag der genannten Besitzer statigegeden detden wird und dieselden als vermutbete Eigenthümer inter Beischreidung des Erwerbtites„Ersitzung“ in uus Mutationsverzeichniß und das Grundbuch der Ge⸗ narkung Kirch⸗Göns eingetragen werden sollen. Flur. Nr. Neue Besitzer. VII. 327. Konrad Bach II. XI. ½ 235. Becker, Johs. Ehefrau, geb. Bach. Iv. 193. Becker, Johannes und dessen Ehefrau, geb. Bach. XI. 65. Jobs. Biehn und Ehefrau, geb. Diehl. XIII. 472. Bopf, Johannes II. und Frau, geb. Eckhard. XIII. 121. Eckard, ZJobannes III. XIII. 273. Gatzert, Johannes II. III. 275. Eckhard, Konrad II. Witwe, geb. Klotz. XIII. 600. Dieselbe. A2 191. Dieselbe. IV. 444. Ströher, Johannes. V. 289. Schepp, Jobannes IV. XI. 296. 5 Johannes Ehefrau, geb. inzet. I. 816. Schepp, Johannes III. und Frau, geb. Bopf. VII. 133. Nern, Jobannes III. VII. 134. Müller, Wilhelm II. Witwe. I. 848. Müller, Anton IV. VIII. 695. Schepp, Johannes III. und Frau, geb. Bopf. VIII. 696. Mäller, Anton III. und Frau. VIII. 697. Dieselben. IV. 205. Röhrig, Konrad. XI. 244. Müller, Anion IV. VIII. 740. Sqhule Kirch-Göns. XII. 2¾0. Oteselbe. XII. 105. Gemeinde Kirch-⸗Göns. V. 155. Dueselbe. V. 251 Dieselbe. V. 508. Dieselde. IX. 52. Dieselbe. IX. 95. Dieselbe. XII. 28/10. Dieselbe. XII. 25. Dieselbe. XIV. 156. Dieselbe. XV. 237. Dieselbe. XIII. 329. Zötb, Ludwig und dessen Frau zu Pobl⸗Göns. XV. 209. Knoll, Johannes und dessen Ehefrau, geb. Gatzert. XII. 132. Hanack. Konrad. IV. 202. Hanack, Konrad und Frau, geb. Brückel. IV. 203. Dieselben. III. 318. Pommer, Anton I. zu Pobl⸗Göns. IV. 493. Wächtershäuser, Johannes II. IX. 331. Mäller, Konrad. XI. 197. Eckhard, Johannes III. 1 613. Weber, Jobannes II. I. 1293. Müller, Anton IV. Butzbach den 12. Junk 1872. Großherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gilmer, Königer, vandrichter. Landgerichts⸗Assessor. Bad Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Capelen-Lager, 7 größte Auswahl in Rouleaux und Vorbangleisten, ermmerlaloufsen in allen Größen empfiehlt H. Blensdorf, pof⸗Tapezirer. M 72. Jraunkohlen- Verkauf. 1602 Von den Braunkohlendergwerken Dorheim und„Ludwigshoffnung“ bei Melbach können neu geformte Klötze per Centner 14 kr. bezogen werden. Die Abfuhrscheine werden Morgens bis 12 Uhr auf dem Bergwerk Dorheim, von 2 Uhr Mittags an auf der Grebe„Ludwigshoffnung“ ausgegeben. Bad⸗ Nauheim am 11. Junt 1872. Großherzogliches Bergamt Dorheim, Tecklenburg. Die beliebten Stollwerek'schen Brust- Bonbons aus der Fabrik des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln a. Nh. gegen Huslen, Helserkett, Verschleimung c. bringe in eimpfehlende Erinnerung. in Friedberg bei Wilh. Fertsch. Stets vorräthig 663 Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast. Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen HAMBURG XK NEW- YORK vermittelst der Post⸗Dampfschiffe Westphalia, Mittwoch, 8. Juli. E Miuwoch, 24.—2 5 Holsatia, Mittwoch, 10. 1. Morgens. Cimbria, Mittwoch, 31. Juli.“ Morgens. Thuringia, Mittwoch, 17. Juli. Vandalia, Mittwoch, 7. August. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Crit. Rtblr. 55. 25 Näheres bei dem Schiffsmakler Angust Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, damdurg, sowie den allein für das Großberzogthum Hessen zum Abschluß von Ueber fabrtsver⸗ trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie F. J. Bothof in Mainz (trüber Carl Racké& Cie.) Friedberg bei Chr. Hecht. Patent 1870. Prämiirt in Cassel 1870.— Prämürt in Darmstadt 1870. 166 Mit dem 1. Mai l. J. beginnt ein zweites Abonnement auf Clavier-⸗Instrumente, wo Jedem Gelegenheit geboten ist, in den Besitz eines der Neuzeit entsprechenden Instrumentes auf leichte und angenehme Weise zu gelangen. Abonnements Bedingungen sende gratis Friedberg. 34.1— — — * * E. L. Glück, Hof⸗Pianoforte-Fabrik. Papierragen, Halsbinden, Caschentücher, Dadehosen, 1691 sowie ächte Havanna ⸗Cigarren bei Conrad Heß, gegenüber dem Rathhause. Ad. Joutz, Weinhandlung in Butzbach, 1673 empfiehlt Rheinhessische, Rheinbayerische, Badische, Elsässer, Mosel, Rheingauer, Ungarische und Französische Roth und Weiß Weine von den geringsten bis zu den feinsten Sorten. Durch rechtzeitige und direkte Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt, allen Anforderungen zu entsprechen und halte mich bestens empfohlen. Proben gratis. Bei Abnahme von 25 Flaschen wird En- gros- Preis berechnet. Ad. Jo ulis. Liebig's Nahrungsmittel für Kinder und Reconvalescenten. 1483 Bester Ersatz der Muttermilch. Nährmittel für Typhuskranke ꝛc. bereitet von 5 n von Liebig und A. Widumann in München. 12 entre ncht wenn jedes Glas die Unterschrift Hermann von Liebig tragt. Derot bel Wilhelm Sturmfels, Hof. Apotheker in Friedberg. Gicht⸗, Mheumatismus-, Magenkrampf- und Leere Oelfässer Dr. Müller in Frankfurt a. W., Hämorrhoidalkranke bellt 6 1644 bet Georg Groß. 735 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. ——— 5 r W. Fuhrländer Nachfolger, T 158 Großes Lager in Kleiderstoffen. 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S dute wollene Kleiderffoffe, Crots se. Popelines, Rips, Chins, 2 Atlas, Mohaires, Grosgrains, die Elle von 15 kr. an. ahrgasse 85, Frankfurt à. M. Großes Ausstattungs⸗Geschäft. i 500 Stüc e/ breites schweres Leinen, für Hemden und Beittächer, die Elle 12 kr. f 2½ Ellen breite grode Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Rath, vier Ellen lang, fl. 1. 44 kr. 3 Ellen breite grobe Leinen, für Betttücher, das Betttuch ohne Nath, vier Ellen lang, fl. 2. 24 kr. f 200 Stüc schwere rothe wollene Col ter, das Stück fl. 5. 30 kr.] Für zweischläf⸗ 44 ub 200 Stück schwere weiße wollene Col ter, das Stück fl. 4. rige Betten. O 500 Stück schwere graue wollene Colter, das Stück fl. 2. 30 kr. und fl. 3. H Schwere weiße Piqus decken, für zweischläfrige Beten, das Stück fl. 2. 30 kr. 2 Ellen breite, 2½ Ellen lange, leinene Tischtücher, das Stück 45 kr. 500 Dutzend weiße reinleinene Damentaschentücher, das Dtzd. fl. 2. 30 kr.— 10% breiten, reich ramagtrten Borhangsmull mit Bogen, die Elle 15 kr. Große rothe Cachemire⸗Tischde cen, das Stück fl. 1. 45 kr. und fl. 2. Große rothe Cachemire⸗Commodedecken, das Stück fl. 1. und fl. 1. 24. Prima Shirtings, weiß, schwarz, grau, die Elle 7 kr.— Schwarzen Orleans und Alpaccas, die Elle von 16 kr. an. 2 Schweres Blau⸗Gedrucktes, die Elle 12 kr.— Lama, Flanell, Thibet, Cachemire, Alpatca, Unterrocktoffe, d in allen Farben und Qualitäten billigst. Tischtücher, Handtücher, Servietten, Strobsackleinen, Zwil⸗ O Glatten rothen wollenen Unterrockfsoff, die Elle 15 kr. Muster sämmtlicher Artikel sende auf Verlangen franco. 08 lich, Barchend, zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Auch die kleinsten Aufträge werden pünktlichst besorgt. daucch große Partiekäufe bin ich im Stande, meine Waare trotz des enormen Aufschlags zu den früheren billigen Preisen zu verkaufen 24— Sonntags ist mein Laden offen. Immobiliar⸗Versteigerung. 1628 Montag den 24. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag des hiesigen Bürgers Josepb Geck II. die nachstehend beschriebenen Imobilien, nämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr.[Iklftr. 5. 68. Hofraithe in der Vorfladt zum Garten mit einer Loos⸗ holzberechtigung. 6. 95. 198. Acker auf der Warte. Gemarkung Fauerbach d. Fr. Flur. Nr.[O Klftr. 3. 27. 96. Acker rechter Hand dem 1351 Mainzerthorweg. The inger Manufacturing Cie. Vew-Lork' Größte Nähmaschinen⸗Fabrik der Welt, hat im Jahre 1871 181,260 Stück verkauft und empfiehlt hiermit ihre, vom besten Material und durch die vollkommensten Hilfsmaschinen hergestellten 5 B. A. Familitn-Maschinen und Handwerker- Maschintn zu billigen und festen Preisen unter reeller Garantie und mit Ursprungs⸗ Attest versehen. Georg Sellin in Friedberg. 1 6. 28. 137. Acker auf der Töpferkaute, oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Friedberg den 13. Junt 1872. 5 Mrinbel Ortsgericht Friedberg. o ue Staats⸗ und Gemeinde⸗Obligationen * 20 werden angekauft und verkauft durch den Großherzoglichen Hof⸗Agenten Jacob Engel. Bekanntmachung. 1099 Die am 18. und 19. l. M. in dem Gräflichen Revier Wickftadt abgehaltenen Holzversteigerungen sind genehmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 28. l. Mts. anberaumt. Wickstadt den 20. Juni 1872. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schal las. — 0* Concurrenzeröffnung. 1697 Die vacant gewordene Stelle eines flädtischen Todtenauskleiders soll wieder besetz werden; befähigte Bewerber wollen sich binnen 8 Tagen bei dem Unter⸗ zeichneten anmelden. Friedberg am 19. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Foucar. Heugras ⸗Versteigerung. 1703 Montag den 24. J. M., Vormiltags um 10 Uhr, soll das diesjährige der Gemeinde gehörige Heugras abtheilungsweise im Gemeindehaus hierselbst meifibietend versteigert werden. Oder⸗Wöllstadt den 20. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Wöllstadt. Feuerbach. Arbeits ⸗Versteigerung. 1704 Mittwoch den 26. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Ockstadt folgende Arbeiten zur Herstellung des Wegs nach dem Löwenhof an den Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden, als: Größtes hygiͤnisch 4136. Posen, 13. Wirkungen Ibres König und verschaffte mir eine erslen Flasche verspürte ausgezeichneten Trank b noch nicht eins von oben eingefltellt.— 41493. glänzend bewährt. Gebrauch einer Flasche 41506. Göhlen, 15. Schwindel sehr gute Steinbrechen, veranschlagt zu 187 fl. 30 kr. Erfinder und alleiniger Fabrikant: Steinfahren„ Hygikist(Gesundheitsrath) Karl Jacobi in Steinsetzen 0 Berlin, Friedrichstraße 208. Chaussirarbeit 312„ 30„ Die Flasche Extrakt, zu dreimal so viel Wasser, Plautrarbett 30„—„ kostet in Berlin einen halben Thaler, in Fried- Maurerarbeit 508 berg bei W. Berubeck und in Bad⸗Nau⸗ Liefern eines Wegweisers 7 heim bei Ph. J. Weiß 1 Gulden. 1701 Anstrich und Versetzen desselben 5»— (Aus den Berliner Zeitungen.) Königtrank! für Kranke, Genesende und Gesunde. während des Feldzuges 1870/71 an einer Lungen⸗ entzündung gelitten, auch den Blutsturz ge habt, stellte sich seit meiner Entlassung vom Milt⸗ tär Blutspeien, verbunden mit Brust⸗ und Magenschmerzen, Appetit⸗ und Schlaf⸗ losigkeit, ein. Ich hörte von den vortrefflichen Krug und Fabricius hierselbst. Schon nach dieser Besserung meines Uebels, und ich fuhr fort, diesen — Ich befinde mich dabei sehr wohl und hat sich Rügenwalde, 15. 4. 72.— Der Königtrank hat sich hier bei Pockenkranken hat der Königtrank gegen Herzklopfen und Herrmann, Prediger. 8 i — Holz⸗Versteigerung. 1708 Donnerstag den 4. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde zu HPof Hasselbeck, 5 an geschälten Eichen: 3 Raummeter Scheitholz, 40 Raummeter Prügelholz, 61,38 Wellen Reiserholz, 5 Läste Allerletholz an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft ist an der Weinstraße nächft dem Hofe Hasselheck. Friedberg den 20. Juni 1872. In Auftrag der Freiherrlich von Ritter'schen Gutsver⸗ N zu Rüdesheim. e i det. Gras-Versteigerung. 1712 Die am 19. d. Mis. abgehaltene Grasversteige⸗ rung hat die Genehmigung nicht erhalten und wird dasselbe nochmals Montag den 24. d. Mts. der Ver⸗ steigerung ausgesetzt. Anfang der Versteigerung um 11 Uhr. kunft an den sogenannten Theilern. Ockstadt den 20. Juni 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockfladt. Gröninger. Arbeits- Versteigerung. 1709 Montag den 24. Juni, Nachmittags 2 Ubr, sollen auf hlefigem Rathhause die zur Herssellung eines Kanals und Pflasters nöthigen Arbeiten an die Wenigstpehmen⸗ den vergeben werden. Maurerarbeit, veranschlagt zu fl. 61. 51 kr. Maleriallieferung 4 127. Pflasterarbeit„ 48.— Assenbeim den 20. Juni 1872. Der Bezirksbauaufseher en ck. diätetisches Labsal 4. 72.— Nachdem ich trankes, faßte Zutrauen Flasche Nr. 1. von Herrn ich eine wesentliche is heute zu gebrauchen. erwähnten Uebeln wieder G. Krieg. Zusammen⸗ Es find Pattenten nach ganz genesen. H. Schwarz. 4. 72.— Meiner Frau Dienste gethan. Bad⸗Nauheim den 17. Juni 1872. Der Bezirksbauaufseher Brücke l. Rogge 1661 guter Qualität, Credit bis Herbst bei umehl, Steinkohlen, Gebrüder Löb. Ueue lackirte Dettstellen 1689 mit Sprungrahmen und Matratzen find vor⸗ räthig zu haben bet 5 Friedr. Kersting, Tapeztrer. Bad⸗ Nauheim. 1333 mit und ohne Farbe, Fußboden ⸗Lack, 34 namentlich auch Schmiedekohlen, verkauft zu billigen Preisen die Ziegelei am Bahnhof“ zu Nauheim. Eine Grube Mist 1717 hat zu verkaufen F. Reuß. empfiehlt billigst Wilh. Bernbeck. 8 15 der bet i schaf fl. 5 ke Gem Oshe em Iet