1872. Samstag den 21. September. N 111. edlen, 0 N N den mg — eum hien r wiebe Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. mann. f er le beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich — Am dreimal erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestell⸗ derbi ö geld 47 kr. Bei der Verlags⸗Expedition kostet das Blatt für das kommende Quartal u u mn 1 8 ctober 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten, ihre Bestellungen bei den Poststellen oder N* 1. Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung — eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. I Amtlicher Theil. en Nach verzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Deutschen Reiches publieirt worden: . dete Nr. 29. Nr. 879. Allerböchster Erlaß, betr. die Kaiser⸗Wilhelm⸗ Stiftung für die Angehörigen der deutschen Reichspostverwaltung. Vom 29. August 1872.— *. Nr. 880. Bekanntmachung, betr. die Bezeichnung der Hauptzollämter in Lübeck und Bremen. der der dei gal. rogge 3. Quartal d. J. bis zum 5. k. M. in Erinnerung. Tor a p p. appolt. mein,., ee rer eee Friedberg an 19. Stbiewbet 1872 15 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. cereteg da Wir ermächtigen Sie, die überwiesenen Strafdritttheile von Anzeigen der angestellten Feldschützen und auf den Feldschutz verpflichteten enaßt, 1g. Ehrenschützen vom Jahr 1871, insoweit es noch nicht geschehen ist, zur Auszahlung an diejenigen Feldschützen und auf den Feldschutz noch 2 besonders verpflichteten Personen, die sich durch ihre Thätigkeit bei Entdeckung oder Verhütung von Feldfreveln und gewissenhafte Dienst⸗ 1 führung einer Anerkennung würdig gemacht haben, anzuweisen und dafür zu sorgen, daß die Zahlung baldigst erfolgt. 4 Betreffend: Die Liquidation der Vergütung für verabreichte Fourage an Truppen auf dem Marsche. Friedberg am 18. September 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt Nr. 8 von diesem Jahre bringen wir die Einsendung der zu liquidirenden Beträge vom ee Übrecht Deutsches Reich. Vieles ist zu thun, Vieles muß sich ändern. Es— Fürst Bismarck ist nach Varzin abgereist. st n Darmstadt. Die„Darmst. Ztg.“ meldet muß mehr Licht und mehr Luft geschafft werden.“— Der„Reichsanzeiger“ bestätigt den Erlaß 0 il unterm 17. Sept.: Dem Vernehmen nach haben Es freue ihn, von dem Bürgermeister einer so be- des Kaisers vom 4. d. wonach die Aenderungen 1 70 die Vorstände der verschiedenen Ministerien eine deutenden Stadt des Landes die Wahrheit und in der Organisation der Artillerie und die Ver⸗ ertiger Besprechung abgehalten, um sich über die Stellung das unverkennbare Zeichen eines offenen Vertrauens ringerung der Linien Infanterie und der Jäger- ertiger der dermaligen Regierung zu dem den Ständen vernommen zu haben, mit dem der neuen Regie- bataillone um je acht Mann behufs der Einhaltung vorgelegten Entwurf eines Wahlgesetzes schlüssig rung, wie er aus der Zustimmung der aus allen der Friedenspräsenzstérke nunmehr am 1. Nov. zu machen. Ueber das Ergebniß dieser Besprechung rerlautet noch nichts, doch dürfte die Entschließung der Regierung nicht lange auf sich warten lassen. — Dem Provinzial Director der Provinzial- Direction Starkenburg und Kreisrath des Kreises Darmstadt, Dr. Theodor Goldmann, wurde der Character als Geheimerath verliehen. — In aller Kürze wird eine Vorlage der Regierung wegen Erhöhung der Gehalte der Kreisveterinär- Aerzte auf 500 fl., sowie deren Pferdefouragen von 200 fl. auf 350 fl. an die Rammer gelangen. Mainz. Ueber das gelegentlich der General Versammlung der landwirthschaftlichen Vereine des Großherzogthums stattgehabte Fest essen berichtet das„Fr. J.“: Nach den von den Vorsitzenden der Generalversammlung Dr. Gold- mann(Darmstadt) auf den Großherzog, des Hrn. v. Rabenau auf die Stadt Mainz ausgebrachten Trinksprüchen antwortete Bürgermeister Wallau mit einem Trinkspruch auf die Regierung, in welchem die Erwartungen des Landes angedeutet waren. Hierauf erhob sich der in Begleitung des Ministertalraths v. Starck kurz vorher eingetroffene Ministerpräsident Hofmann. Er betonte vor Allem, daß es leider möglich gewesen sei, Mißverständnisse zwischen einem wohlwollenden Fürsten und dessen Land einzuschieben; das Wohl des Letzteren sei Theilen des Landes versammelten und für dessen Stimmung maßgebenden Persönlichkeiten entnehmen zu dürfen glaube, das Land entgegenkomme. Er wisse, welchen bedeutenden Schwierigkeiten die neue Regierung entgegengehe, aber, getragen von dem Vertrauen des Volkes und im innigen Anschluß des regenerirten Staates an das große Deutsch— land, in Einigkeit mit Fürst, Volk und Kaiser, hoffe er auf eine glückliche Lösung der Schwierig⸗ keiten und auf eine gedeihliche Zukunft. Die Worte des Ministers wurden mit Jubel auf— genommen. — Der Prozeß, welchen die hiesige Stadt- gemeinde gegen die geistliche Behörde führte, indem sie die sämmtlichen hiesigen Kirchen für städtisches Eigenthum erklärt wissen wollte, ist dieser Tage vom hiesigen Obergerichte zu Gunsten der geistlichen Behörde entschieden und die Stadt- gemeinde mit ihrem Antrage abgewiesen worden. So wird dem„Rheinischen Volksboten“ von hier geschrieben. Berlin. Die„Provinzial Correspondenz“ meldet, daß die Reise des Kaisers nach Baden- Baden behufs Erledigung mannigfacher Regie- rungsgeschäste einige Tage hinausgeschoben worden ist und nicht vor nächster Woche erfolgen dürfte. Die„Provinzial Correspondenz“ bestätigt, daß Fürst Bismarck in den nächslen Tagen wieder provisorisch zur Ausführung gelangen sollen. L Vom 1. November d. J. ab werden Post-Freimarken zu 2½ ͤ Groschen für die in der Thalerwährung rechnenden Gebietstheile und Post⸗ Freimarken zu 9 Kreuzern für die in der süd⸗ deutschen Guldenwährung rechnenden Gebietstheile eingeführt. Diese Marken werden auf weißem Papier in braunem Druck hergestellt. — Das Reichsmünzgesetz wird wahrscheinlich schon dem nächsten Reichstage vorgelegt werden. Wenigstens theilt die„H. B. Halle“ mit, es sei diese Wahrscheinlichkeit in einem Schreiben des Reichskanzleramtes bezüglich der Hamburger Bank⸗ valuta ausgesprochen. Köln. Von hervorragenden Gästen, welche zum Congreß der Altkatholiken bereits hier ein- trafen, sind nach einem Telegramm der„A. Z.“ zu nennen: Der Bischof von Lincoln mit seinem Caplan Lord Ch. Hervey, Oberst Kirejeff, Adju⸗ tant des Großfürsten Constantin und Seecretär der Gesellschaft der Freunde geistlicher Aufklärung, und Janyschess, Rector der Akademie aus Peters burg, Rev. Chauncy Langdon aus Florenz, der Bischof von Maryland(Amerika) nebst seinem Caplan Dr. Hobart und seinem Seeretär Dr. Rose wurden am 17., der Erzbischof von Utrecht und der Bischof von Ely am 18. d. bier erwartet. Die deutschen Führer der Bewegung, Döllinger, n dets det höchste Wunsch des Großherzogs und nach Varzin geht und vorauesichtlich noch mehrere Huber, Friedrich, Maaßen, Michelis, Reinkens — immer ein Gegenstand seiner steten Sorg“. Daß Monate abwesend bleibt. und v. Schulte, versammeln sich zunächst in Bonn. dba ich dennoch, wie nicht zu verkennen sei, eine bittere— Der Staatssecretär im auswärtigen Amte, Fulda. Sämmtliche Bischöfe haben am 18. d. I Stimmung des Landes bemächtigt habe, sei Ver- v. Thile, hat seine Entlassung nachgesucht. im Dome unter großem Volksandrange die Messe mmer begraben seien. zältnessen zuzumessen, welche, wie er hoffe, für me„Es hat sich(fuhr der Minister fort) viel Schutt in Hessen aufgethürmt; — Die„Kreuzzeitung“ hört, daß der Reichs- tag, wenn es irgend angehe, schon zum Januar einberufen werden wird. celebrirt. Anwesend sind: die Erzbischöfe von Köln, München und Bamberg, der Weihbischof von Freiburg, der Fürstbischof von Breslau, die Bischöfe — von Fulda, Rottenburg, Limburg, Mainz, Culm, Hildesheim, Paderborn, Münster Trier, Straß burg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, Eich; städt, der apostolische Vicar von Dresden, Generalricar Hope, in Stellvertretung des Bischofs von Ermeland, Domcapitular Siegler, in Stell⸗ vertretung des Bischofs von Passau und Armee⸗ bischof Namezanowski. Der Bischof von Osnabrück ist wegen Kränklichkeit am Erscheinen verhindert. Die Berathungen finden Mittwoch, Donnerslag und Freitag statt. Vor der Abreise versammeln sich die Prälaten noch zu einem gemeinschaftlichen Gebet in der Gruft des h. Bonifacius. München. Wie versichert wird, unterhandelt Herr v. Gasser wegen Uebernahme des Cultus- Ministeriums mit dem Advokaten Auer(da Herr v. Lerchenfeld abgelehnt hat), und soll derselbe zugesagt haben. — Der Regierungsrath Dr. M. Jungermann bei vet Staatsschuldentilgungs⸗Commission ist mit mebreren Boten dieser Behörde und der Central staatskasse nach Frankfurt a. M. gereist, um von da in einer Postambulanz eine größere Summe Geldes— man spricht von mehreren Millionen Gulden— in Gold und Werthpapieren hierher zu bringen. — Herr v. Gasser berichtete dem Könige, welche Personen er für das Ministerium in Aus- sicht genommen habe und mit welchen er, im Falle die Genehmigung des Königs bierzu erfolgt, definitive Verhandlungen wegen der Uebernahme von Poltefeuilles einleiten könnte. Die unter- breitete Ministerliste schlägt vor: Gasser für das Aeußere, Lerchenfeld für das Innere, Lobkowitz für die Finanzen, Auer für den Cultus. Für die Portefeuilles des Kriegs und der Justiz hat Herr v. Gasser mehrere Personen in Aussicht ge⸗ Eine Entschließung des Königs ist noch nommen nicht erfolgt. Speyer. Eine vom landwirthschaftlichen Kreis⸗Comite auf vorigen Samslag hierher einbe⸗ rufene Versammlung von Abgeordneten des Be zirks⸗Comites hat sich, wie der„Pf. K.“ vernimmt, bezüglich der Tabaksteuer dahin ausgesprochen, daß der Tabak allerdings eine vierfach höhere Be⸗ steuerung ertragen köcnte. Straßburg. Wie die„Karler. Ztg.“ er- fährt, soll man in Schlettstadt jetzt ganz bestimmte Kunde darüber haben, daß mit dem Schleifen der Festungswerke ohne längeren Verzug begonnen werden soll. Die Arbeit soll in drei Jahren vollendet werden. — Der commandirende General des 15. Armee; corps, v. Fransecky, erläßt in der„Straßb. Zig.“ folgende Bekanntmachung:„Während der dies- jährigen jetzt beendigten Herbstübungen, sowie während der denselben vorangegangenen Artillerie- Schießübungen der Truppen des 15. Armeecorps sind Offiziere und Mannschaften sowohl in den Marsch⸗ wie in den Cantonnements-Quartieren fast durchweg in so entgegenkommender Weise auf⸗ genommen worden, daß ich mich verpflichtet fühle, den betreffenden Gemeinden und Localbehörden meinen besonderen Dank öffentlich auszusprechen Ausland. Oestertreich. Wien. Der Kaiser hat die beiden Delegationen empfangen. Auf die An- sprache der Präsidenten antwortete derselbe: Die günstige Lage der auswärtigen Verhältnisse, die erfreulichen Beziehungen zu den Nachbarstaaten gestatten der Regierung, ihre Ansprüche auf jenes Maß zu beschränken, welches die Sicherheit der Monarchie, die Erhaltung und Entwicklung der gesetzlich normirten Wehrkraft als nothwendig er⸗ scheinen lassen. Schweiz. Bern. Die Regierung des Cantons Wallis batte den Jesuitenpater Franz Allet zum Stadtpfarrer in Leuk ernannt. Der Bundesrath verlangt nunmehr Auskunft über diese Angelegenheit und hat die betreffende Wahl sistirt. — Die internationale Friedens- und Freiheits⸗ liga wird am 23. d. M. zu Lugano im Canton Tessin ihren sechsten Congreß halten. Franrrei v. Paris. Mehlere Zeitungen melden: Der Präsident erklärte bei seinem Besuch in Havre das gleichzeitige Erscheinen zweier bri tischen Fregatsen als Zeichen einer größeren Sympaihie Englands und fügt hinzu, die Kaiser von Oesterreich und Rußland hätten gelegentlich der Drei⸗Kaiser- Zusammenkunft Frankreich die befriedigendsten Versicherungen zugehen lassen. — Eine Verordnung des Handelsministers vom 14. d. untersagt die Einfuhr und den Tran einer Art Rindvieh von der grauen, sog. Steppen⸗ race, sowie von frischen Häuten und anderen Ab⸗ fällen dieser Thiere. Dasselbe Verbot wird aus⸗ gedehnt auf Rindvieh aller Racen, welches aus Rußland, Nord- Deutschland, Oesterreich- Ungarn und den Donaufürstenthümern kommt. Die Ein⸗ fuhr von aus andern Ländern stammenden Thieren darf erst nach einer strengen Untersuchung und Beurkundung durch die Bureaux bestimmter Zoll ämter erfolgen. N — Herr v. Gontäut⸗Biron, der eben erst am Vorabend der Drei ⸗Kaiser ⸗Zusammenkunft von einem längeren Urlaub auf seinen Berliner Pbsten zurückgekehrt war, soll in den nächsten Tägen schon wieder in Paris eintreffen, ohne Zweifel, um dem Präsidenten die Eindrücke, die er von der Entre⸗ vue empfangen, mündlich mitzutheilen. — Der„Avenir national“ läßt sich erzählen, daß Thiers dem Marschall Mac- Mahon vertraulich die Vice⸗Präsidentschaft, so weit es in seiner Macht stehe, diesen eventuellen Posten zu besetzen, ange tragen, und daß der Marschall erwiedert habe, er ziehe es vor, seine rein militärische Rolle nicht aufzugeben, und müsse daher die ihm zugedachte Ehre dankend ablehnen. Der„Avenir“ schenkt selbst diesem Gerüchte wenig Glauben. — Der durch einen fanatischen Deutschenhaß und eine in diesem Sinne thätige journalistische Wirk. samkeit sich hervorthuende Schriftsteller Edmond About ist von den deutschen Behörden in Zabern verhaftet und nach Straßburg gebracht worden. Offizielle Nachrichten über die Gründe zu dieser Meßregel liegen noch nicht vor, nach Zeitungs- berichten wäre dieselbe jedoch dadurch veranlaßt, daß About in einer Blerwirthschaft eine von den Anwesenden sehr beklatschte Rede, die aber von den Deutschen als aufrührerisch bezeichaet worden sei, gehalten habe. Außerdem habe er die Be⸗ wohner von Zabern aufgefordert, für Frankreich zu optiren. Andere Nachrichten bezeichnen als Grund der Verhaftung verschledene schon früher von About veröffentlichte Zeitungsartikel. Die französische Regierung hat Schritte zu Gunsten About's unt rnommen. Schweden. Der König von Schweden ist am 18. d. in Malmoe gestorben. Großbritannien. London. Nach dem hier erscheinenden Wochenblatt„Vaniti Fair“ wären die Privat⸗Ansprüche des Ex⸗Königs von Hannover Gegenstand von Verhandlungen und gingen der Erledigung entgegen. Der König, bemerkt das Blatt, steht in Unterhandlung wegen eines großen Landsitzes in England, auf welchem denkt. Er selbst wird auf Lebenszeit den Titel und Rang eines Königs behalten. Der Kronprinz dagegen wird nur den Titel eines Herzogs von Cumberland und Feriotdale beerben. Auch die „Timetz“ erwähnt ein Gerücht, daß die Ansprüche des Ex Königs von Hannover, sowie die nord ⸗ schleswig'sche Frage in Berlin von den Monarchen erörtert worden sei. Spanien. Madrid. Der„Imparcial“ meldet: Das Fahrpersonal der Eisenbahn Barke⸗ lona⸗Saragossa verweigerte, in Felge wiederholter Angriffe von Carlisten auf die Maschinisten, nament⸗ lich wegen abgefeuert'r Salven, den Zug nach Barcelona zu fahren. Der Dienst wurde daher unterbrochen. Mittlerweile ging jedoch wieder ein Courierzug nach Valencia ah. Italien. Rom. Die deutschen Bischöfe haben dem Papst kürzlich 300,000 Fr. Peters⸗ pfennige geschickt. — Aus Ferrara tritt ein Dr. Bottoni, welcher den Feldzug in Frankreich als Arzt in der von Garibaldi besehligten Vogesen⸗ Armee er für die Folge seine Wohnung zu nehmen ge- daß die deutschen Aerzte während des letzt Krieges ihre Pflicht ue fan die Genfer Con⸗ 0 f ner 6 vention verletzt und die französischen Verwundeten, die in ihre Hände gefallen seien, schlecht behandelt hätten. Bottoni sagt: Als sich die Garibaldianer von Dijon vor den Preußen nach Cbagny zurück⸗ ziehen mußten, ließen sie über 100 schwer ver⸗ fit wundete Kameraden in Feindes Händen zurück. Am 3. März kam Bottoni nach Dijon zurück und erfuhr von den Verwundeten, daß sie sich von Seiten der preußischen Aerzte der besten Pflege zu erfreuen gehabt hätten, und daß man Denen, welchen ihr Zustand mit der Zeit gestattet hätte, Dijon zu verlassen, um nach Chalon, Macon oder Lyon zu gehen, nach besten Kräften behülflich gewesen sei. Bottoni schließt mit dem Wunsche, daß auch Andere gegen die Verläumdungen der Pariser Gesellschaft auftreten und der Wahrheit die Ehre geben, damit eine um die leidende Menschheit so verdiente Klasst, wie die deutsch Aerzte, nicht unter den unverdienten Vorwürfen bleiben, die ihnen die Partser Collegen wohl nur aus Nationalhaß gemacht haben. Amerika. Newyork. Der September bericht des Ackerbau-Departements besagt, daß die diesjährige Baumwoll Ernte zwar 10 Procent unter dem Durchschnittsertrag bleiben, aber den vorjährigen wesentlich übersteigen werde. Frankfurt. Hiesige Blätter melden: In dem hiesigen Bankoaus Stern wurde am 12. d. ein Wechsel von über 12. Mill. Tolr. bezahlt, dessen Alonge so lang war, daß die geräumigen Comptoirlocalitäten nicht zu deren Aus: breitung hinreichten; es kam dies daher, doß für den Wechsel ein Stempel von 6000 Thaler verwendet werden mußte und Siempelmarken nur im Betrag von 10 Thlr. xistiren. ö Hanau. In dem hier zu erbauenden Central⸗ bahnhof werden außer den Bähnsttecken Frankfuri⸗Hanau⸗ Aschaffenburg, Bebra-Hanau und Hanau⸗Offendach⸗Frank⸗ furt a. M. die Strecken Hauau⸗ Friedberg und Hanau⸗ Babenhausen einmünden. Für letztere Bahn wird bei Großkrotzenburg eine weitere Brücke über den Main ge⸗ baut werden, und es ist mit den Vermessungen dazu be⸗ gonnen worden. Die Betriebseröffnung der Hanau⸗Offen⸗ bacher Bahn ist jetzt definitiv auf den 1. Juli 1873 in Aussicht genommen. l Darmstadt. Die Versammlung der historischen Ver⸗ eine hat am Schlusse ihrer Sitzungen zum Vorort Darm⸗ stadt gewählt, als Versammlungsort für das nächste Jahr Trier bestimmt. N a Mainz. Die mit der Generalversammlung der land⸗ wirthschaftlichen Vereine des Großherzogthums verbundene Aussiellung von landwirihschasilichen Producten ꝛc. in der höchst geschmackvollen Halle eröffnet. Das große Quadrat mitten zwischen der mit Wimpeln, Wappen und Kränzen verzierten Halle ist mit den Erzeugnissen unserer Gärtner, die übrigen Räume aber sind mit prächtigen Producten des Wein⸗ und Obst⸗ vaues und der Landwirthschaft gefüllt. Großes Interesse bieten die Maschinenräume. Mainz. Am 17. d. stieß der Marktzug von Woms bei der Station Osthofen auf eine im Geleise stehende Locomolive eines Materialzugs. Durch den Zusammen⸗ stoß erli die Locomotive des Markizugs so erhebliche Be⸗ schädigungen, daß eine andere Locomotive in Dienst gestellt werden mußte. Weiterer Schaden außer der damit ver⸗ bundenen Zögerung würde glücklicher Weise nicht angerichtet. Worms. Der Verwaltungsrath der Hess. Ludwigs, bahn bat in seiner anerkannten Liberalität allen„sich legitimirenden Besuchern der hier statifindenden„Unions⸗ feier“ am 1. und 2. October d. J. gegen Zahlung ein: facher Billets für die Hinreise nach Worms auf allen Linien der Hess. Ludwigsbahn freie Rückfahrt ver willigt. Indem wir von dieer Concession allen Beiheiligten auf diesem Wege Kenntulß geben und starke Benützung jener Fahrpreis⸗Ermäßigung erhoffen, bemerken wir, baß det geschäftsführende Ausschuß für die„Unionsfeier“ auf Er⸗ fordern gerne überallhin die von der Bahnverwaltung gewünschten Legitimationskarten versenden wird, 1 Rüdesheim. Der geschäftsführende Ausschuß des Central⸗Comiis's für das Natjonal⸗Denkmal war mi einigen Mitgliedern des Preisgerichtes zu einer gemein⸗ samen Besichtigung der verschiedenen als Standort für das Denkmal in Aussicht genommenen Anhöhen dahier an⸗ wesend. 0 dort über die eingegangenen Modelle ein Urtheil zu fällen. Nachdem diese Modelle auch in anderen Städten (worunter Wiesbaden oder Frankfurt) ausgestellt worden sind, wird das Central⸗Comite in einer Gene ralversamm⸗ lung über Modell und Standort entgiltig beschließen. Ems. Die diesjährige Fremdenzabl hat die höchst bisher überhaupt hier erteichte Ziffer überschritten und beträgt bis jetzt über 17,200. mitgemacht, der kürzlich von der Gesellschaft der 15 lichem Siechihum seinem in wenigen Tagen erfolgenden Ende entge jen; kaum, daß noch an elnem Tisch mit einigen ulden„gearbeitet“ wird. Der Kursaal, welcher seithel a i N 5 von der Spielgesellschaft gepachtet war, wird nunmehr von Pariser Aerzte veröffentlichten Erklärung entgegen, der Regierung, deten Eigenihum er ill, selbst verwallel 1 8 . 158 U 1 auf dem Paradeplatz wurde am verflossenen Montag um 10 Uhr durch den Großherzog EE Die Preisrichter begaben sich von hier nach Berlin, r oed Das Spiel geht in kläg heraus meldet doher Au Anim Lomd nachg bei u. gesterr durchg bemer eilte Panke heule waren schast und! actier Elssa Alder Bayr. Loose Oesch bayrt — 7 de tan Werd Den dung. da Dal 8. die leideg 8 kir deut 25 * 1 86 1 en VBotrim 8 4 bt J den Greßdene Achn der 110 u bellt fun Aerigen Nin Sau, und Oi, drehe Juen Joseph im zsterreichischen Botschaftshotel empfing und die Durch Grafen Karolyi vorgestellt wurden, befand sich auch der bekannte Commercienrath Bleichröder, welcher nach Molike und Roon dem Kaiser seine Auswartung machte. 1419. Die zu diesen Serien gehörigen 4300 Prämien⸗ nicht auf bier ai 1 ö 5 die gestern erwähnten Befürchtungen von einer we sleren 9 n. Dieselbe wird wohl auch das Mobiliarvermög. ih Pele bereits invenlarisirt 52 ist, übernebmen. Aus Berlin schreibt man der„Sprudel“: Unter den Persönlichkeiten, welche Se. Majtstät Kaiser Franz Tarolyi stelle ihn mit den Worten:„Auch ein Gründer des deutschen Reiches“ Sr. Majestät vor, welcher lächelnd ob diesen zweischneidigen Worien des Bolschafters dem Banquier die Hand reichte. Verloosungen. Preußische 3½% Staats⸗Prämien⸗Anleibe von 1855. Scrien⸗Ziehung vom 16. Sepiember. Ge⸗ zogene Serien: Nr. 84 419 120 152 168 190 229 237 276 304 320 395 430 434 471 479 549 573 616 630 633 639 699 718 727 861 878 880 912 927 930 950 1021 1040 1043 1062 1068 1136 1250 1260 1261 1293 Scheine werden mit unter sich gleichen Prämien à 114 Tolr. Preuß. Courant per Stück vom 1. April 1873 ab bezahlt. D. Frankfurt a. M., 19. Sepl. Die heutige Börse zeigte eine ziemlich freundlichere Physiognomie als die gestrige. Die erst gestern Abend eingeiroffenen Berliner Mittagscourse, welche sestere Tendenz meldeten, derfeblten günftig einzuwüken, um so mehr als sich Discontoerhöhung der preußischen Bank als unbegründet herausstellen. Auch von Paris ward feste Stimmung ge⸗ meldet. Die mittlerweile eingetretene Erhöhung des Lon⸗ doner Disconts um ½% ging daher wirkungslos vorüber. Auf specu ativemm Gediel konnte sich indeß das bessere Animo nicht ganz behaupten, indem Staatsbahn und Lombarden im Laufe des Geschäftes wieder um ca. 9% fl. nachgeben mußten. Dafür bielten sich aber Creditaciien bei umfassender Kaudust sehr fest und ca. 2 fl. höher als gestern Mittag. Banken dagegen besserten sich heute fast durchgebends wieder und machle sich neuerdings Kauflust bemerkbar, da man die gestrige Baisse doch als eine über⸗ eilte ansah und die allgemeine Discontoerböhung den Banken nur vützlich hält. Am meisten umgesetzt wurden heute Provinzialdis conto und Frankfurter Baubank. Ferner waren gesuch! Deutsche Effectenbank, Deutsche Handelsgesell⸗ schaft, Amsterdamer, Anlwerpener, Deutsche Vereinsbank und Darmftädter, sämmtlich höher bezahlt. Auch in Babn⸗ actien entwickelte sich heute eiwas mehr Geschäft, indem Elisabesb gesu ht waren und auch Franz⸗Joseph, Buschte⸗ räder und Donau⸗Drau, sowie Alföld gute Käufer fanden. Bayrische Ostbabn und Oberbessen beachtet. Prioritäsen, Loose und österr. Renten offerirt und ohne nennenswerthes Geschäft. Von Pfendbriesen wurde heute ein Pöstchen bayrische aus dem Markt genommen. Die rheinhessische Unionsfeier zu Worms am 2. October 1872. i Das Provinzialcomité für die rheinhessische Unionsfeier, die zu Worms am 2. October 1872 statifinden soll, erläßt eine Ansprache an die evang. Gemeinden in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen, so wie auch in den Nachbarländern. Es heißt darin, daß die am 5. Juni d. 1 Alzey zusammengetrelene Delegirten⸗ Versammlung beschlossen habe, den 50jäbrigen Bestand der rhein bessischen Unlon nicht allein durch ein locales Fest in jeder einzelnen Gemeinde, sondern auch durch eine gemelnsame Feier für die ganze Provinz zu verherrlichen. Als Festort wurde die Stadt Worms bestimmt. Als Tag der Feier wurde der 2. October, als der Tag, an welchem die Union die Allerhöchste Sanction durch Seine Königliche Hoheit den Großherzog Ludwig J. erhielt, festge— setzt. Die Ansprache läßt schließlich an die zu⸗ nächst betheiligten evang. Gemeinden Rheinhessens den Ruf ergehen, sich zur Unionsfeier am 2. Oct. d. J. recht zahlreich in der Stadt Worms einzu- finden, richtet aber auch an die evang. Gemeinden in den beiden jenseitigen Schwesterprovinzen und in den Nachbarländern die herzliche Einladung. sich an der Feier mindestens durch Entsendung von Deputationen freundlichsi betheiligen zu wollen. Das Programm der Jubiläuas-Feier lautet: Dienstag den 1. October: Einläuten des Festes am Vorabend. Empfang der eintreffenden Fest— gäste, Abends 8 Uhr Begrüßung derselben im Casinosaale, gesellige Vereinigung. Mitlwoch den 2. October: Morgens 7 Uhr: Choral vom Thurm der Dreifaltigkeitekirche.— Empfang der Festgäste. Um 9 ¼ Uhr: Versammeung der Festtheilnebmer, insbesondere aller Herren Delegirten auf dem Luther— platze. Um 9½ Uhr: Antreten des Festzuges, welcher sich unter Glockengeläute durch die Haardt gasse nach der Dreifaltigkeitskirche begibt. So- fort nach dessen Eintreffen in der Kirche, sobald die Delegirten ihre reservirten Plätze eingenommen baben, Beginn des Gottesdienstes. Altargebet. Festprediger: Herr Superintendent Dr. Schmitt aus Mainz. Nach der Predigt Cyorgesang, aus- geführt von der Wormser Liedertafel. Sodann Begrüßung und kurze Würdigung des Festtages durch Herrn Dr. Schroeder von Worms. Folgen hierauf die Ansprachen des Vertreters Glroßh. Oberconsistoriums, der officiellen Vertreter der unirten evangelischen Kirchen der Nachbarstaaten, sowie der Herten Delegirten der theologischen Facultät zu Gießen und des evang, Prediger: seminars zu Friedberg.— Schlußgesang und Segen. Nachmittags 1½ Uhr: gemeinsame Mit- tagetafel im Casinosaale. Productenbörse zu Friedberg am 19. September Während der laufenden Woche, sowie beute war das nicht angebolen. Die heungen Preise stellter sich wie folgt: Waizen, erste Qualität, fl. 14. 15—20. Korn. fl. 9. 20. Gerste, fl. 10. 15. Hafer, fl. 7. 5. Mohnsamen, fl. 21. Kartoffeln, fl. 1. 40. Alles 200 Pfund= 100 Kito. Nächste Vörse Donnerstag den 26. Sepiember. Getreidegeschäft in matter Haltun n. Branaiwein begehrt aber Ditte an alle edlen Menscheufrrundt um Hülse. Im Frühjahr d. J. starb nach langem Schwind⸗ suchtleiden Lehrer Eckhardt zu Berkersheim, Provinz Hanau, 51 Jahre alt. Der Verstorbene binterläßt eine schwache und arme Wittwe mit 6 unversorgten Kindern, wovon das jüngste kaum 8 Jahre alt ist. Ich wende mich deßhalb an Euch Ihr edlen Menschenfreunde mit der Bitte einige Brosamen des Ueberflusses zur Rettung dieser Unglücklichen beizusteuern. Nieder ⸗Florstadt den 20. Sept. 1872. A. Volk, Lehrer. Zur Entgegennahme von Gaben werden alle Lehret gebeten. Die Expedition d. Bl. erklärt sich zur Annahme von Gaben bereit. Tausend und abermals tausend Dank für die schnell geleistete Hülfe. Ich bedaure nur, Ihre Hülfe nicht eher in Anspruch genommen zu haben, ich wäre gewiss schon längst von d esem Leiden befreit Nach Verbrauch dieser Mittel befinde jeh mieh sehr wohl. Wenn Sie mich vor dieser Cur gesehen hätten und jetzt, dann würden Sie sich selbst wundern. leh habe nämlich die Flechten im Ge- sieht und am ganzen Kopf, bin aber Gott sei Dauk wieder soweit hergestellt, dass ich mich unter Menschen sehen lassen kann u. s. w. Nr. 147/526. Troisdorf. Frau Kurz. Der Gebrauch der Klostermittel bat bei der 1327 sehr woblthuend ge- Patientiu Nr Wirkt u s. W. Nr. 1327. Widdeshofen bei Gobr. A Brünner. Patientin Nr. 1327 Ist bedeutend besser geworden, nur der nächtliche Schlaf ist noch nicht ganz ruhig. leh erbitte daher nochmalige Zutendung und bin sicher, dass nach Verb auch dieses die Patientin vollkommen hergestellt sein wird. Nr. 1327. Widdeshoven bei Gohr. A. Brünner Ich sage Ihnen hiermit meinen innigsten und wärmsten Dank für die mir übersandten Heilmittel, welche mir, gegen mein 14 Jabre altes Leiden grosse Linderung verschafft sehr haben u. s. w. Nr. 1346. Niedersfeld bei Mechede. Lisette Sehmidt. a Die Paraischen Klostermittel bei Epilepsie, Frauenkralkheiten, Flechten, Hämorrhoiden, Im- potenz, Rheumatismus, Verdauungsschwäche, Syphylis und Wassersucht sicher und dauerud wirkend, sind zu beziehen durch den General- Cortespondenten Herru Dr. Kletz in Duis- 2629 burg am Rhein. Ucue holl. Dollhäringe! Wilh. Fertsch. Aufforderung. 2635 Alle diejenigen, welche noch mit Zahlung von Dolzgeldern an dle unterfertigte Kasse im Rüclstande find, werden aufgefordert, ihre Schud an den beiden nächfifolgenden Zabltagen(Donnerstage) zu berichtigen, widrigenfalls gerichtliche Beitreibung erfolgt. Schloß Ilbenstadt den 19. September 1872. Gräflich Leiningen'sche Renteikasse. it oa u.. 5 1 777 1 Obligations Verloosung. 2640 Bei der ftattgebabten Vexrloosung der Partlal- Obligationen der Gemeinde Armsbheim wurden die Nummern 17, 19, 69, 123 und 124 zur Abtragung pio 1872 gezogen, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß der Werth dasür von jetzt an schon von hiesiger Gemeindekasse bezogen werden kann, und daß der Aiaeniauf derselben vom 1. Januar 1873 an aufhört. Wiederholt wird bekannt gemacht, daß die Paxtlal⸗ Obligationen Nr. 76 in 1869 und Nr. 4 in 1871 zur Abtragung gezogen wulfden. Die ingcoupons pro 1872 können ebenfals fetzt schon eingeldst werden. Ermsbeim am 18. September 1872. Grohberzogliche Bürgermelsterei Arms helm. Ztüm lich. 2652 Große Aue wahl in Tisch⸗ und Hängelampen Aufforderung. 2638 Nachdem mich dr. Wagnermeister Georg Stol! del seinem Wegzuge von hiee zu seinem Generalbevoll⸗ mächtigten bestellt erlasse ich hlerdurch an die Schuldne desselben das Ersuchen, Zahlung der resp. zu ihren Jaffen siehenden Beträge binnen 14 Tagen an mich leiflen zu wollen. ö Friedberg den 18. September 1872. ö ö Ed. Trapp IV., Hofgerlchis Advokat. Steinerne Töpfe, 2577 Glas und Porzellan, Spiegel in großer Auswahl und dilligst bei Frtedberg. M. D. Loeb. 3 Faselochsen, 2 Roihscheck, 1 Gelbscheck, 1½ Jahre alt, Baslarde, hat zu veikausen Nieder⸗Wöllftadt. 2630 Heinrich Fauerbach. Ein Faselochse, 2642 Berner Race, 2½ Jahr, zur Zucht sehr gut, sieht zu verkaufen bel Berner äußerfl billig. C. W. Lang. Usagasse. Das einzige Mittel zur Erhaltung der Lebenskraft. 2623 Die ven Millonen von Consumegten in allen Errtbetten zneikonnte belebende Eigenschaft der berühmten Malz⸗Heilpräparate des königl. Doflieftranten Johann Hoff in Berlin de- währt sich fort und fort auf's Glänzendfte. Um meine nur einzig und allein durch Ihr berrliches Malzextrakt Gesundbeitsdier gekräntigte Gesund⸗ beit zu erbalter, dine ich um weitere Zusendung davon. Lange. Stadisceretär a. O. in Reichen stein den 10. Dez. 1871.— Die wobltbuende Wirkung Idler Mal Gesundheits-Chpocolade auf die Gesundbeit meiner Frau bot sich klar erwiesen. Ich biite daber ic. Borgmann, Pofisekretär in Berlin, Büschingsplatz 1, den 20. Oez. 1871. Verkaufestelle bei Jos Hoffmann und Hofapolheker Wilh. Sturmfels in Frted⸗ W. Ulotb, derg und be. Apotheler in Bad⸗Nauberm. Wilh. Nertsch. — Aepshuchen! 2402 steis frsch von der Müble bei Ostheim bel Butzbach. Konrad Schneider. 2229 Kinderdrückwagen neu angekommen del Jos. Hoffmann. Kirchweihe in Butzbach. 2636 Sonntag den 22. und Montag den 23. d., Abends, Ball ia Hessi⸗ schen Hof. Lundwirthschaftliche Ausstellung in Mainz vom 17. bis 22 September 159. neu errichteten alle auf dem Schloßplatze. Feierliche Eröffnung der Ausstellung Dienstag den 17. September, Morgens 8 Übr. a Preisvertheilung Dongnerstag den 19. September, Vormittags 10 Uhr im Ausstellungslokale, dabei Vorführung der prämlirten Thiere. Außer den Ehrenpreisen, welche Se. Kal. Hoheit der Großherzog, sowie Mitglieder des Großherzoglichen Hauses ü die esten Leistungen auf dieser Ausstellung zu beftimmen geruhten, kommen die von der Stadt Mainz und dem Verwaftungstratbe der Kessischen Ludwigsbahn gegebenen Ehrenpreise, sowie eine größere Zabl Geldpreise, Medasllen und Diplome zur Vertbellung. Schluß der Ausstellung Sonntag den 22. September, Abends 5 Uhr. Verloosung von in der Ausstellung angekauften Gegenständen, als: Vieh, Pflanzen, Garten und anderen Geräthen, Maschinen zc. c., Montag den 23. September, Vormittags.— Loose à 36 Kreuzer sind bei den Agenten und im Ausstellungslokale zu haben. Eintrittspreis I8 kr. Kinder unter 14 Jahren 9 kr. Bei gleichzeitiger Lösung eines Ausstellungsbillets gewährt die Hess. Ludwigsbahn von allen ihren Stationen freie Rückfahrt auf einfaches Billet. Mainz, 4. September 1872. Das Ausstellungs⸗ Comité. nachtircweihsts z Oaladt 2646 Sonntag den 22. September findet in meinem 1 Saale Tanzmusik fait, wozu böflichst einladet. Katharina Steyer. Nachkirchweihfest zu Wisselsheim. 2647 Sonntag den 22. d. Mis. findet bei dem Unter⸗ ze chneten gut besetzte Tanzmufik statt. Auch wird bei dieser Gelegenheit eine Wandubr auf meiner Kegel, bahn bei günstiger Witterung ausgespielt. Es ladet höflichst ein C h. Sen g, Gaffwirth. Productenbörse in Friedberg 1 Da den 3. Oktober israel. Neu jahrsfest, so ist Dienstag den 2654 1. Oktober Ausnahmebörsentag. F. Karl Göring, Buchbinder, 2639 empfiehlt sich in allen vorkommenden Buchbinder⸗ arbeiten bet reeller und prompter Ausführung. Meine Wohnung ist nach wie vor bet Hrn. Friedr. Schäfer, Messerschmied, Ludwigsstr. 26 in Friedberg. ocal-Gewerbe- un. Industrie-Ausstellung zu Worms. 2637 Den verehrlichen Besuchern der Local-Gewerde- und Industrie-Ausstellung zu Worms bringen wir hiermit zur Kenntniß, daß sämmtliche Stationen der bessischen Ludwigsbahn, sowie die Stationen Bobenheim, Frankenthal, Oggersheim, Ludwigshafen, Speyer, Neustadt, Dürkheim, Landau, Weißenburg, Lambrecht, Kaiserslautern und Zweibrücken bei gleichzeitiger Lösung von Ausstellungsbilleten einfache Fahrkarten ausgeben, die zur freien Rückfahrt be⸗ rechtigen. Die auf den pfälzischen Stationen gelösten Fahrkarten haben zweitägige Gültig keitsdauer. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von Morgens 8 bis Abends 6 Uhr und dauert vorläufig bis zum 25. d. Mis. inel. Eintrittspreis 12 kr. A Person. Loose à fl. 1. per Stück sind in dem Ausstellungs gebäude zu haben. Das Gesammt⸗Comité. Spiegel Schreinermeister. Vermißter Hühnerhund. 2633 Ein schwarzer Hühnerhund mit weißem Stern auf der Brust, langer Ruthe und auf den Namen Fasco 11 ist mir seil Donnerstag den 12. d. Mts. ent⸗ ommen. lohnung zu. Vor Ankauf wird gewarnt. Hof⸗Hasselbeck den 18. Septemder 1872. C. Koch. Vorschuß- und Credit-Verein zu Fiiedberg. (Eingetragene Genossenschaft.) 2631 Wir empfehlen uns zum An- und Verkauf von Staatspapieren, Aetien, Prioritäten, Loosen, Coupons zc., zum An- und Verkauf, sowie zum Ink asso von Wechseln auf allen in, und ausländischen Plätzen unter Zusicherung prompter Be⸗ dienung und billiger Provtsionssätze. a Der Vorstand: Fr. Hecht. Ermus. 221: Obstbaum- Derkauf. 222: 2632 Aus der Seehof⸗Dtttenfelder Baumschule können im Herbste wieder ungefähr 10,000 Stück starke Obstbäume abgegeben werden und zwar: Aepfel, hochstämmige, per Stück zu 28 kr., per dundert zu 40 fl., Birnen, 4„„„ 36„ 7 17„ 45„ 5 Zwerg, zu Pyramiden auf Quitten veredelt per Stück 18 kr. ö Kirschen, hochstämmige, per Stück zu 24 kr. g Kataloge werden auf portofreies Begebren gerne versendet. Bei unbekannten Abnehmern findet, wenn nicht Baarzahlung oder sonstige Verständigung erfolgt, Nachnahme stalt. Die Scipio'sche Gutsverwaltung zu Hüttenfeld bei Hemsbach a. d. Pergstraße. Harlemer Blumenzwiebeln 2648 unter Garantie in der Kunst⸗ und Handels- gärtnerei von F. Dlouhy, Gartenhaus. Grillen Loupen, Thermometer und Waagen bei Friedberg. L. Hanau, 2653 Hofuhrmacher und Goldarbeiter. Durchsichtige Glycetinseife! 30 anerkannt bestes Mitte! zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. Wilb. Fertsch. Große wollene und seidene Halstücher 2058 für Herren und Damen, änßerst billig dei K. Friedrich neben der Poft. Selters⸗ und Sodawasser 2634 aus der Mineralwasser⸗Anstalt von Julius Zeicze in Marburg empfiehlt in stets frischer Füllung zu den billigsten Preisen E. Th. Kranz in Friedberg. Herrenktagen* bei K. Friedrich — neben der Post. Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 19. September 1872. Regenschirme in schöner Auswahl bei L. 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Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernogel& Schiwipff. (Hierzu Unterbaltungs Blat Nr. 38 und cine Beilage.) Donnerstag den 26. September. a 2651 von jeder beltebigen Größe in Gold und in Braun verkauft zum Fabrikprels f a Friedberg. P. Falck, in Gold, Silber und Stahl, Pincenez, Dem Wiederbringer sichere ich angemessene Be⸗ ah i 2 Hberhessischer Ameiger. uu . ——————— 2 bfes 5 n Immobiliar-⸗Versteigerung. N 2 n, 9 den wen 1 l a ee 10 klzog 1 k kd f üle Zu riedberg. de den h 1 r, sollen in hiesigem Rathbause auf freiwilligen f a Antrag die den Erben des verstorbenen dein rich. g 1 * M N 2467 Dienstag den 24. und Mittwoch den 25. September werden die Prüfungen 16 70 Wildelm und Christopb Weckerling dahter ge. im Realschulgebände(Anfang Morgens 8 y, sobann Freitag den 27. eeenber der At 1 görenden Güterflücke, in Ftsedberger und Fauerdacher f „ un 9 1 Aectus im Saale des Hötel Trapp(Anfang Mittags ½3 Uhr) stattfinden, zu welchen „e Bemarkung gelegen, nochmals öffentlich meistbietend im 1— berflelgert werden.. Schulfeierlichkeiten wir die Eltern und Freunde der Schule hiermit ergebenst einladen. Friedberg den 13. September 1872. Nachrichten über Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler werden wir im Verlaufe — ͤ ͤ—2— 8 1 ˖. g 0 st e ee Irtedderg. der Ferien nächstens mittheilen. 5 g 5 Großherzogliche Direction der Realschule zu Friedb Immobiliar⸗Versteigerung. 8 Dr. Möller i 2580 Oienfiag den 24. September J. J., Vormittags K 10 uhr, sollen in biesigem Rathbause auf freiwilligen 4 ue Finger Manufacturing(ie. Ney-Lork. pienben Antrag die nach verzeichneten Gulerstücke, dem Gr. Land⸗ gerichtsassessor Fritz gehörend, in Friedberger und ö tael. Nu Jauerbacher Gemarkung gelegen, nämlich: 1 4 N 15 6 ae de e eee Größte Nähmaschinen⸗Fabrik der Welt, dorsentag 9. 105. 949. Acker auf der Sauweide. hat im Jahre 1871 181,260 Stück verkauft und empfiehlt hiermit 7 10. 18. 271.„ im Lachenfeld. ihre, vom besten Material und durch die vollkommenst ö ing, 10. 287. 348. Krummgewann. 8 nen ile ö . ie. 89.„ Lachenfeld. 1 B. A. Familien- Maschinen und Handwerker- Maschinen 1 Gemarkung Fauerdach b. Fr. der duchtune Kr. Rth. ö 0 5 lz 8. e ee, festen Preisen unter reeller Garantie und mit Ursprungs— 1 du Jen 8 1 109%„. eder euern, 1351 ttest versehen. G Delli 5 n Frubez entlich meifibietend versteigert werden, mit dem An; eora S 8„. nee fügen, daß nureine Verfseigerungstattfendet. eorg Seti z rene Frtedberg den 13. September 1872. Großberzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 5 1. 75 1 13 Fou. Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actien-Gesellschaft. 1 Güter ⸗ Verpachtung Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwi 1 ö ⸗ ischen ö Falck, 2546 Dienstag den 24. September d. J., Vormutags ch 8 5 0 *tnttmt fit. um 9 Uhr anfangend, sollen in hiesigem Rathhause die ö zur eisten Pfarrei dahier gebörenden Güterstücke in den*. 9 hund Bemarkungen, Fauerbach, Ockstadt und Friedberg, welche 5 „ e 5 1 ache werden, ander⸗ vermittelst der Post⸗Dampfschiffe 11 — 8—— auf 9 Jahre öffentlich parzelenweise verpachtet Alete; Mittwoch, 2. 8 1 8 wuangg 112 Oet.. * Nemts! N emannia, Sonnabend, 5. 6. orgens. olsatia, Mittwoch. ber Morgens. 9 2 r. NG. at Fire W e ee b e Frista, Mittwoch, 9. October. Germania, Sonnabend, 26. Oct. 1 nen 0. Stein häußer. Passagepreise: Erste Cajüte Pr. Ctt. 1 5 Pr. Crt. Riblr. 100, Zwischendeck 5 3 a. Pr. Crit. Rtblr. 55. 14 * Obligations-Verloosung. 25 Näheres bei 0 Loch 2552 Von den Partial⸗ Obligationen der io rael. Ge; dem Schiffsmakler August Bolten, Wm. Miller's Nachfolger, Damburg,* . meinde Vilbel ist die Nummer 4 8 100 fl. zur Rück⸗ sowie den allein für das Großherzogthum Hessen zum Abschluß von Ueberfahrtsver⸗ 5 zahlung auf den 31. Dezember 1872 gezogen worden. trägen concessionirten Vertreter und Generalagenten der Dampfschifflinie f sebeln Der Inhaber derselben wird hierdurch aufgefordert, den F. Bothof i Mai 1 burdels⸗ Betrag derselben gegen Rückgabe dieser Obligation nebst 0 0 otho 11 Anz * 5 noch nicht fällig gewordenen Zinscoupons dei dem(sruher Carl Racké& Cie.) 1 Rechner vorgenannter Gemeinde am 31. Dezemder 1872 2 f* bee, zu beben. Friedberg bei Chr. Hecht. Ansagen bel Vilbel am 11. September 1872. 21 Der Vorstand der israel. Gemeinde Vilbel. bbb are. f 7 8 2 N N egen Hals und 2 5 Obligations-Verloosungsss 5 N e 5 0 3——— 8 1 S 9. iustist! der Kreisstadt Friedberg. 2 r ee 32 obtrung det 2621 Von den Partlal⸗Odligsttonen der Kreisstadt= 2 Ju 5 0 N 8 0. 3 2 7 12 1 U N—— Anlehens von 1863 find heute durch öffent⸗ 6 bond e—— iche Verloosung— 2. 0 7 15 zertich. aus Serie A. Nr. 8 auf 500 fl., 2 7 1 3 — n ssen S E* rust*** ident Bit bestimmt worden. Die Inhaber dieser 300 Aus der Fabrik bligationen werden hierdurch aufgefordert, am 1. Januar 2 2 2 A 851 ihre ee de l Rückgabe der Oringinal⸗ des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln ll. Rh. Obligationen bei der biesigen Stadtkasse in Empfang zu pPrämtirt 1867, 1860, 1887, 1855 ek e 21 55 3 e ee aufhört. Beltebtes Hausmittel gegen Reizhusten, Rauhhelt im Halse, Verschleimung und jegliche Brustaffectlon. Großberzo liche BE red err jedt Mit Gebrauchsanweisung in versiegelten Packeten à 14 kr., flets vorräthig in Friedberg det Wilh. Fertsch, 5 60 zog 5 aer niedberg. in Butzbach dei Val. Wiesler, in Pungen bei A. Buch, in Bad- Rau deim dei Ph. Jas. Weiß. a*— 0 n der pe f 2657 0 D 3 Güter ⸗ Verpachtung. 8 ·˖ ch 8 9 it bill. 2626 Kommenden Donnerstag den 26. September, le E 1 E r E e . Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem 8 77 Rathhause und die nachstehenden, der Stadt Friedberg gehörigen Grund⸗„ 2 1 0 siücke auf die Dauer von 6 Jahren anderweit in Pacht Fr ankfurter Börsenhalle, gegeben werden, als; welche seit Ostern in Franksurt als vollkomm 5 der onallideralen Partei 4 1 ö g. 80 en unabhängiges Organ der nationalliberalen Partei und der 4 lrcher 1) Zlur II. Nr. 710 55 N eee* süddeutschen Forischrittepartei erscheint, wird auch künftig, treu ihrem Programm, für den weiteren Ausbau der 177 2)„ IV.„246,3 20 Abtbellungen 0 Verfassung des deuischen Reichs und für die Lösung der Fragen des inneren Staatslebeus im Geiste wahrer bürger⸗ 20 Eiptemd 1805 2 licher Freiheit wirken, für eine gesunde Gestaltung unserer gesellschaftlichen und wirthschafllichen Verhältnisse thätig Arche ele Ourgerssetnetel zriedberg 1 1 585 0.. Entwicklung wie die Feinde der geistigen und materiellen Errungenschasten 161„I des 19. Jahrhunderts bekämpfen. N 4 Jen ee Tägliche e dle eee politische nean W 911; 90 1 aus allen Theilen Deuischlands, aus Wien, Rom, Brüssel, Haag, Paris, London, New⸗ Mork u. s. w., anerkannt 0 H 0 f rait U e* e r st el 9 e run 8 vortreffliche Börsen⸗ und Finanzberichie, ein reichhaltiges Feuilleton mi Novellen und Skizzen von den besten 2650 Montag den 30. September d. J., Vormittags] Autoren, Berichte über die Reichstagsverhandlungen in größter Vollstäͤndigkeit, haben dem Blatte in kurzer Zeit 11 Ubr, soll in hiefigem Nathhause die zum Nachlasse zahlreiche Freunde erworben. des Koppel Marx dahier gehörende Hoftaithe: Um den Wünschen vieler Leser zu entsprechen, wird vom 1. October l. J. ab unser Feuflleton wesentlich ee Flur. Nr. Klstr. Gemarkung Frledberg. vergrößert, so daß dasselbe ein taͤglich erscheinendes Unterhaltungsblatt bildet. a. 4. II. 58, 10 Dofraithe in der Judengasse Jeden Samstag liegt der„Deutschen Presse“ ein vollständiger Verloosungsanzeiger bei. 1 erbabibeflungsbalber öffentlich meistbietend verstetgert Alle rec In⸗* Auslandes. 4 0 J ban UI. 1. n; 1 den. Viertelfährlicher Preis; 1) in Frankfurt a. M. 3 fl. 30 kr. in ganz Preußen 2 Thlr. 9 Sgr. . en n am 20. September 1872. 1 kr. 3 3) in den übrigen Staaten des deutschen Reiches, einschließlich Elsaß⸗Lolhringen, Oesserreich und Luxemburg Groß berzogliches Orts ericht riedberg. 1 Thlr. 20 Sgr. 2 2 fl. 55 kr. 1 15 1 LA verdog 90 4 Aas 8 Frankfurt a. M., im September 1872. Die Expedition der Deutschen Presse. 1 71 . 0 Bekanntmachung. 2622 Montag den 23. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll in der biesigen Kloster⸗Caserne die dem früheren Jägerbataillon gebörige Schw'mm⸗ und Bade“ Anftalt, dessehend aus Brettern, Balken ꝛc. ꝛc. öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden. Friedberg den 18. September 1872. Großberzogliche Garnis nverwaltung. re led. 0 Aepfel⸗Verstei epfel⸗Versteigerung. 2649 Montag den 23. September 1872, Nachmittags 2 Uhr, soll die fiädtische Obstversteigerung im Stadt⸗ schreibereigraben fortgesetzt werden und kommt besonders schönes Tafelobst zum Ausgedot. Dienstag den 24. September, Vormittags 9 Uhr arfangend, wird das Obst in der Feldgemarkung ver⸗— steigert Zusammenkunft auf dem Wartberg. Das berens versteigerte Obst hat die Genehmigung erhalten und kann nach vorberiger Bezablung des Steig preises zur hiesigen Stadikasse mit der Einerndtung begonnen werden. zrtedberg den 19. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fouc ar. Faselochs- und Jaseleber-Versteigerung. 2023 Donnerstag den 26. d. Mts., Mittags 12 Ubr, werden auf hiestgem Bürgermeisteret-Büreau ein der Ge⸗ meinde gebörender Faselochs und Faseleber, weiche sehr gut gehalten und zum Schlachten sich eignen, an den Meiflbietenden versteigert. Gambach am 18. September 1872. Großberzogliche Bürgermeisserei Gambach. Lau r. Faselochs⸗Versteigerung. 2624 Miliwoch den 25. d. Mis., Vo mittags 10 Uhr, soll ein der hlesigen Gemeinde zuflebender, zur Nach⸗ zucht tauglicher Faselochse, Bernerbastard, im hiesigen Ratbbause meistbietend versietgert werden. Reichelsheim den 17 September 1872. Großherzogliche Bürgermeifferel Reichelsheim. Schmid. Obligations ⸗Verloosung. 2625 Bet der deute galtgebabsen Verloosung der Par⸗ tal Obligationen der Gemeinde Spiesheim wurde die Nummer 21 zur Rückzahlung gezogen. Der Inbaber dieser Obligation wird hiermit auf gekortert, gegen Rückgabe derselden und der noch nicht fälligen Zinscoupons den Betrag am 31. Dezember l. J. bei dem Hand iungebaule S. Lindheimet Söhne zu Frankfurt a. M. in Empfang zu nehmen, indem mit diesem Tage der Zinsemouf aufhört. Spiesbeim den 17. September 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Spiesheim. Jau d Jaselochs⸗Versteigerung. 26411 Mitwoch den 25. d. Ms., Vormittags 11 Ude, wird eta der hesigen Gemeinde gehöriger Foselochse öffentlich meistbietend auf unserem Buteau verste'gert. Roddeim am 18. Sepiember 1872. Großherzogliche Bürgermeisterel Rodheim Jae bi. Obne Mediein. 1 Brust- und Lungen- kranke fiaren auf naturgewäßem Wege selbft in verzwelfelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ lung ihres Leidens ohne Mediein. Nach spezuller Beschreibung der Krank⸗ heil Näheres brieflich darch Dir. J. H. Fickert, Berlin, 2013 Wallstraße Nr. 23. 2 bis 3 Realschüler 1979 können bet einer hiestgen Lehrersfamtlie mit Be⸗ ginn des Wintersemesters in Kost und Logis genommen werden. Näheres bel der Exped d. Bl. Bad⸗Nauheim. Möbel-, Spiegel- und Tupeten-Lager, 587 größte Auswahl in Rouleaux und Lothangleisten, Semmerfalousien in allen Größen empfieblt H Blensdorf, Hof Tapezirer. Gicht⸗ Rheumatismus-, Magenkrampf und Hämorrhoidalkranke deu Ur. Müller in Hranksurt a. M., 2290 Senckenbergstr. 5. Kurprospecte gratis franco. Ohne Medtein. ue es zug 29 werden angekauft und verkauft durch den Staats und Gemeinde⸗Obligationen Großherzoglichen Hof⸗ Agenten Jacob Engel. selbst bei veralteten Uebeln. unfähig geworden. Alle angewandten Heil⸗ mütel blieben ohne Erfolg und nur dem Tönning in Schleswig im Ju 1872. *) Tannin⸗Terpentin in ßlaschen theke zu Reichelsheim. Danksagung! Längere Zeit litt ich an Rheumatismus im rechten Arm und war 1 mir 17 45 e Tannin⸗Terpentin“) berger, Hebe. besitzer in Breslau, verdanke ich meine vollständige Genesung. Tannin ⸗ Terpentin, 2627 welcher selt Jabren in meiner Fabrik als Niederschlag aus abgeküblten Dämpfen gewonnen wird, empfehle auch den biefigen bochgeebrten Kreisen als vorzügliches und si heres Heilmittel gegen Gicht und Rheumatismus Th. Höhenberger, Fabrikbesitzer in Breslau. H. Sievers, Schiffer. Gebrauchs ⸗Anweisungen gratis. à 45 kr. und à 1 fl. 45 kr. zu haben in der Apo⸗ Ihn uus Handdresch-Maschinen Zjähriger Garantie und lAtägiger Probezeit Ph. Mauyfurih& Comp., Frankfurt a. 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