e* dertun in en Instramim n de ne 23 1 p. Weitzel — neden Lrchel y t dr Steele Tanzmust A 1761 beer t un Strrut Furset attu; met rg wech l. Feiert, LI Föckel, Suri, — Polhäru Wud Jas — Dienstag den 20. August. 2 97 hessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1. September 1872. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Einsendung der Walsenhausbüchsengelder für den Zeitraum vom 1. September 1871 bis Friedberg am 17. August 1872. Das Gr Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. An die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder erinnern wir Es ist mit dem bei der Oeffnung derselben anwesenden Bemeinderathsmitgliede ein Sortenzettel aufzunehmen und unterschrieben mit dem Gelde mit vorzulegen. Wenn sich Gaben nicht vorfinden, ist Sie hiermit. Bescheinigung hierüber einzusenden. gemeinden betrifft, so sind dieselden von deren Vorständen im Laufe des Monats September l. Jan den Großherzoglichen Rab⸗ biner des Rabbinats Gießen abzuliefern, wornach die Vorstände zu bedeuten und anzuweisen sind, uns zu berichten, ob und welche Beträge Sie dahin gesendet haben. Was die Collecten und Büchsengelder der israelitischen Religions Ter a p p. Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- zungsblatt Nr. 36 enthält: I. Summarische Uebersicht der Rechnung der Groß⸗ derzoglichen Landes Waisenanstalt zu Darmstadt für 1871. II. Bekanntmachung der Großh. Commusion für Post⸗ ungelegenheiten, Veränderungen im Postcourswesen der Provinzen Overhessen und Rheinhessen betreffend. III. Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Großherzog⸗ ichen Bezirksgerichts Mainz I. Section vom 13. Juli 1872 wurden Georg Borngässer und Adam Vorngässer, groß⸗ ährige Söhne der zu Oppenheim wohnhaft gewesenen und verstorbenen Eheleute Johann Borngässer, Weinwirtb, und nessen Ehefrau Justine ged. Strub für abwesend erklärt. IV. Ermächtigungen zur Annabme und zum Tragen ines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Groß verzog haben allergnädigst geruht; am 19. Juli dem Ad—⸗ »ocat⸗Anwalt und Ergänzungsrichter Dr. Carl Jung zu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Sachsen ver⸗ fiehenen Erinnerungszeichens für die Jahre 1870/71, am 23. Juli dem Hofgerichtsrath August Weber zu Darmstadt ie Erlaubniß zur Annabme und zum Tragen des ihm von Seiner Majenät dem König von Württemberg verliehenen königlich Würtembergischen Olga-Ordens, am 25. Juli em Herrn Grafen Gustav zu Erbach⸗Schönberg Erlaucht ie Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm on Seiner Majestät dem König von Würtemberg ver⸗ nehenen Olga⸗Ordens und dem peaktischen Arzt Dr. Lebrech! mu Mainz die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen zes ihm von Seiner Mojestät dem König von Bayern verliehenen Verdienstkreuzes für die Jahre 1870/71 zu urtheilen. V. Dienst nachrichten. Seine Königliche Hobeit der Droßherzog haben allergnädigst geruyt: am 21. Mai dem m Gr. Kriegsministerium gestandenen Intendanturrath „P. Ludwig Friedrich Dauber mil Beibehaltung seines zitherigen Titels und Ranges die Stelle des Secreiärs ei der Großh. General- Adjutantur zu übertragen; am 13. Juli den Hauptsteueramts⸗Assistenten 2. Klasse bei dem Haupisteueramie Gießen, Friedrich Kröll zum Hauplsteuer⸗ emte⸗Assistenien 1. Klasse bei dem Haupisteueramte Bingen u ernennen, den Haupisteueramts-Asststenten 2. Klasse bei dem Haupisteueramte Mainz, Heinrich Daniel Rausch, un gleicher Diensteigenschaft an das Hauptsteueram Worms zu versetzen, den Finanz- Aspiranten Ludwig Müller aus Darmstadt zum Hauptsteueramts-⸗Assistenten 2. Klasse bei em Haupisteueramte Gießen, den Steueraussehrr Carl Zengenbach zum Hauptsteueramts-Assistenien 2. Klasse bei nem Hauptsteueramtie Mainz zu ernennen und dem Schul⸗ umts ⸗ Aspiranten Georg Beicherd aus Bechtheim, im Kir. Worms, die 1. katholische Schulstelle zu Obertshaufen, im Er. Offenbach zu ütertragen; am 25. Juli den Zeichner i der Centralwerkstätte der Main-Neckar-Eisendahn, Robert Bauer, zum We.ekführer bei dieser Centralwerkstätte u ernennen und dem Schulamtes-Aspiranten Friedrich ellmann aus Hechtsheim, im Kr. Mainz, die katholische Schulsulle zu Gießen, im Kr. Gleßen, am 27. Juli dem Schullehrer an der evang. Schule zu Esselborn, im Kr. Uzey, Adam Wolf, die 1. evang. Schulstelle zu Odern⸗ eim, im Kr. Alzey, und am 29. Juli dem bisherigen Hiener des phystologischen Inslituts der Landes-Universität, johann Heinrich Kloos, die Stelle eines Anatomiedieners „i der Landes⸗Universität zu übertragen.“ 5 VI. Cyaratterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Zroßherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Juli dem Arofessor am Conservatorium der Musik, Friedrich Gerne— beim zu Köln, die Erlaubniß zur Annahme und zur führung des ihm von Seiner Hoheit dem Herzone von Gachsen⸗Coburg⸗Gotha verliehenen Charaklers„Prosessor zu ertheilen. VII. Dienstentlassung. Seine Königliche Hoheit der Großberzoß haben allergnädigst geruht: am 31. Juli den Hoskutscher Jakob Speigel auf sein Nachsuchen und mit dem Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit aus dem Hofstalldienste zu entlassen. Darmstadt. Der Landgerichts Assessor bei dem Landpericht Butzbach Emil Königer ist zum Landrichter des Landgerichts Wald⸗Michelbach ernannt worden. Mainz. Dem„Fr. J.“ wird geschrieben: Der Verkauf der wichtigsten Linien der Hessischen Ludwigsbahn ebenso wie der badischen Bahnen an Preußen soll große Aussicht auf Verwirklichung haben und dürfte in aller Kürze bevorstehen, wo⸗ rauf auch die Line Frankfurt Mannheim von Preußen erbaut und selbstverständlich auch die Main⸗Neckarbahn unter preußische Verwaltung kommen, oder, was noch wahrscheinlicher wäre, vollständig abgetreten würde. — Am 14. d. Abends wurden sämmtliche Jesuitenpattes durch einen Polizeicommissär in Kenntniß gesetzt, daß ihnen alle seelsorglichen Functionen, Beichthören, Predigten, Ertheilung von Religionsunterricht und Exercitien u. s. w. verboten sind. Angefügt wurde, daß es ihnen hiernach auch nicht mehr gestattet sei, die im hie⸗ sigen Seminar alljährlich unter ihrer Leitung statt⸗ gefundenen sog. geistlichen Exereitien, deren Wieder ⸗ holung in Kürze bevorstehen sollte, abzuhalten. Nach Verlesung des polizeilichen Protokolls legte, wie das„Mainzer Journal“ mittheilt, der Superior der Jesuiten Verwahrung gegen die sie betroffene Maßregel ein, da es lediglich der geistlichen Be— hörde zustehe, gottesdienstliche Verrichtungen anzu⸗ ordnen oder zu verbieten. Zugleich protestirte der Pater gegen die Vorauesetzung, auf welche sich die Verfügung stütze, denn die Behauptung: der Orden der Gesellschaft Jesu sei staate gefährlich und reichs⸗ feindlich, sei eine durchaus unerwiesene, ja ver läumderische, die Ausdehnung des Wortes„Ordens thätigkeit“ in„jede seelsorgliche Thätigkeit“ sei eine im Buchstaben des Gesetzes keineswegs begründete, ja schlechterdings unzulässige und willkürliche. Schließlich bezeichnete der Pater das ganze Vor- gehen als einen Eingriff in die Rechte des Bischofs von Mainz, unter dessen Jurisdietion die von ihm zur Seelsorge an die St. Christophskirche be⸗ rufenen Priester ständen, in dessen Auftrag und unter dessen Oberaussicht sie arbeiteten. Berlin. Wie die„Stettiner Ztg.“ hört, ist ein neuer Mobilmachungsplan der Deutschen Streitkräfte in der Ausarbeitung begriffen, der bis zum 1. October in allen Theilen vollendet sein soll. Derselbe umfaßt namentlich auch die Reorganisation des gesammten Verpflegungswesens und unterliegt darnach z. B. auch die bisherige Einrichtung der Wagencolonnen, sowie die Be- spannung einer gänzlichen Umänderung. — Dem in den nächsten Tagen zu Petersburg statifindenden statistischen Congresse wird das später dahier erscheinende Werk über die Statistik der Verluste des Feld zuges von 1870/71 vorgelegt werden. Zu demselben gehören sechs Karten, welche zum Theil die Verluste, zum Theil den Aufmarsch der Heere mit ihren Hauptquartieren, den Schlacht⸗ tagen und Dispofitionen in einer ganz neuen und überaus greifbaren Weise graphischer Darstellung zur Anschauung bringen. Nach den Ausweisen dieses Werkes beträgt die Zahl der Todten bei dem gesammten deutschen Heere 40,881 Mann. Davon sind im Gefecht gefallen 17,572; ihren Wunden erlegen 10,710; verunglückt 316, durch Selbstmord gestorben 30. An Krankheiten ver⸗ storben: an der Ruhr 2000, am Typhus 6965, am gastrischen Fieber 159, an den Pocken 261, an der Lungenentzündung ꝛc. 500, an anderen acuten inneren Krankheiten 521 Mann, an der: Schwindsucht 529, an anderen chronischen Krank⸗ heiten 249, plötzlich 94, ohne Angabe der Krank- beit 556, ohne Angabe der Todesursache 419 Mann. Die Zahl der Vermißten beträgt 4009. Dieser Mittheilung sei noch hinzugefügt, daß unter den Todten sich befinden: 9 Generale, 135 Stabsoffi⸗ ziere, 357 Hauptleute, 1305 Lieutenants, 40 Aerzte, 10 Zahlmeister, 3 Divisionspfarrer und 1863 Mili⸗ tärs mit Offiziersrang; ferner 38 880 Unteroffiziere und Mannschaften, im Ganzen 40,743 Personen. Der Rest kommt auf die Marine, auf Mitglieder der freiwilligen Krankenpflege ꝛc. — Die„Spener'sche Zeitung“ meldet, daß der Großherzog von Sachsen⸗Weimar seinen Be⸗ such zu der Drei⸗Kaiser-Zusammenkunft habe an- melden lassen, und somit das Eintreffen sämmtlicher thüringischer Fürsten feststebe. — Nach den bisher getroffenen Dispositionen wird Prinz Friedrich Karl am 22. d. in Metz eintressen und bis zum 26. dort verweilen. — Die Preis-Reduction der Eisenbahn⸗Billete soll nach dem Antrag der Kasseler Conferenz er- folgen. Der Einführungstermin ist unbestimmt, keinesfalls vor Neujahr. — Der„ZReichsanzeiger“ erklärt die Nachricht von der deabsichtigten Stiftung des neuen deutschen Ordens anläßlich der westpreußischen Jubiläums- feier als jeder thatsächlichen Begründung entbehrend. Derselbe veröffentlicht ferner die Concessionsurkunde, betreffend den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Frankfurt durch das Lorsbacher Thal nach Kronberg, sowie einer Eisenbahn Mainz⸗Wiesbaden, an die hessische Ludwigs⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft. — Die Einführung der neuen Reichetele- graphenmarken erfolgt am 1. November d. J. — Der Cultusminister hat, der„Elbf. Ztg.“ zufolge, vor Ausarbeitung des Etats-Entwurfes für sein Ministerium die Entscheidung getroffen, daß fortan an allen preußischen Universitäten — —— —— - atrie“ und mehrkre E besondere Lehrstüble für Augenheilkunde errichtet während Thiers eben am Meeresstrande sich b werden sollen. Bis jetzt war dieser Zweig des Unterrichts mit der Chirurgie vereinigt. Danzig. Gegenwärtig feiern hier 2400 Ar- beiter; nämlich fast 1000 Holzkürzer und Holz ⸗ schieber, über 900 Balkenbauer und Brettschneider, etwa 440 Arbeiter der kaiserlichen und 60 ven Privat- Schiffswerften. Stuttgart, 15. Aug. Der deutsche Kron⸗ prinz ist in Begleitung des Königs Karl um halb 10 Uhr Abends mit einem Extrazug von Friedrichs⸗ hafen hier angekommen. Er wurde von einer ungeheueren Volksmenge jubelnd begrüßt und fuhr durch ein Spalier von Fampionsträgern zum Schlosse. Die Lampionsträger zogen hierauf mit Musik und unter Hochrufen am Schlosse vorbei. Auf den um⸗ liegenden Bergen brannten Freudenfeuer. Während des gestrigen Aufenthalts des deutschen Kronprinzen in Friedrichshafen kamen auch die Kaiserin Augusta, der Großberzog und die Großberzogin von Baden zum Besuche von Mainau herüber und verweilten bis zum Abend. — 16. Aug. Herte Vormittag hat auf dem großen Exerzier Platze, welcher in dem auf der Höhe über Stuttgart delegenen Walde befindlich ist, die Musterung der Stuttgarter Garnison durch den deutschen Kronprinzen statigefunden. Das militärische Schauspiel verlief bei herrlichem Wetter in glänzender Weise. Bei jedem Regiment ließ der Kronprinz die aus dem letzten Krieg decori: ten Unteroffiziere vortreten und richtete einige freund- liche Worte an sie. Die Zuschauermenge war zabllos. Nach beendigter Musterung empfing der Kronprinz die Vorstände des Gemeinderathes, des Bür gerausschusses und des Festcomites, indem er für den großartigen und berzlichen Empfang, wescher auf ihn einen ergreifenden Eindruck gemacht habe, seinen Dank aussprach. — 17. Aug. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist zur Musterung der Ludwigsburger Garnison von hier wieder abgereist. Die Ein; wohnerschaft begrüßte den Kronprinzen, welcher auf se'ner weiteren Inspicirungsreise Stuttgart nicht mehr berührt, zum Abschied auf das Herzlichste. Aus Elsaß Lothringen. Nach einer Mittheilung der„Els. Nachr.“ steht ein Circular des französischen Ministeriums des Innern in Aus⸗ sicht, wonach die in Elsaß Lothringen lebenden französischen Staatspensionäre, wofern sie ihre Pension aus der französischen Staatskasse fortbe⸗ ziehen wollen, auf die Nothwendigkeit aufmerksam gemacht werden, ihr Domicil vor dem 1. Oc⸗ tober d. J nach Frankreich zu verlegen. Vielen dieser alten, oft durch lange und ehrenvolle Dienste in der Civil⸗ und Militärverwaltung ausgezeich- neten Männer oder ihren pensioasberechtigten Wittwen oder Hinterbliebenen fällt es indessen schwer, ihr Geburtsland zu verlassen, und sie haben daher von dem durch den deutsch- französischen Friedensvertrag garantirten Recht Gebrauch ge⸗ macht, die Zahlung ihrer Pensionen bei der deutschen Regierung nachzusuchen. Die Zahl dieser An- meldungen Seitens früherer französischer Pensionäre ist in stetiger Zunahme begriffen. Ausland. Frankreich. Paris. nationale“, der„Courrier de France“, die andere Blätter werden nicht müde, wegen der umfassenden Befestigungs⸗ arbeiten, welche die Deutschen angeblich in Bel⸗ fort ausführen sollen, Lärm zu schlagen. Der „Courrier de Frauce“ hat schon herausgebracht, daß der deutsche Generalstab in einer vor Kurzem an den Fürsten Bismarck gerichteten Denkschrift ausgeführt hätte, wie der Besitz Belfort's für die Sicherheit Deutschlands unerläßlich sei, und daß daher demnächst Unterhandlungen mit Frankreich wegen des Eintausches dieser Festung gegen an— deres Grenzgebiet eingeleitet werden sollen. Zuvor werde die von dem Grafen Moltke selbst inspirirte Denkschrift einem eigens von dem Kaiser Wilhelm zu diesem Behuf ernannten Conseil zur Begut— achtung unterbreitet werden. — Das„Evdènem ent“ meldet: Am 15. d. ist in Trouville eine russische Nacht angekommen, Die„Opinion 1 0 fand. Junge Leute, welche sich in dem Schiff befanden, riefen:„Es lebe der Kaiser!“ und be⸗ schimpften den Präsidenten der Republik. Nachdem diese Thatsachen nach Paris gemeldet worden, hatte Minister Remusat eine Unterredung mit dem russischen Botschafter Fürsten Orloff, welcher die augenblickliche Abfahrt der Nacht anbefahl und deren Eigenthümer nach Paris berief.(2) Donaufürstenthümer. Bukarest. Der amerikanische Consul hat an die rumänische Re— gierung das Ersuchen gerichtet, die Auswanderung biesiger Israeliten nach Amerika zu unterstützen. Rußland. Petersburg. Die Eröffnung des internationalen statistischen Congresses ist nun- mehr definitiv auf den 22. Aug. u. St. anberaumt. Gießen. In Anlaß des an die deutsche Nation erlassenen Aufrufs, sich über die Einsetzung eines National⸗ sestages, in Folge der aroßen Errungenschaften durch die Kämpfe 1870 und 1871, auszusprechen, hat der biesige Magistrat, also die Stadt, in Uebereinfimmung mit anderen beschlossen, zur Feier der Kämpfe, Siege und der Erringung des edelsten Gutes deuischer Nation, die Herstellung der deuischen Einheit durch Wiederaufrichtung deuischen Reiches, den Tag vorzuschlagen, an welchem der Friede geschlossen wurde. Doch soll auch die Be⸗ deutung des 2. September im Gedächtniß der Nachkommen lebendig erbalten, und dazu stets der Jugend in allen Schulen die Bedeutung dieses Tages erklärt und weiter an diesem Tage das bisher übliche Jugendfest abgehalten werden. Frankfurt. Der kürzlich zu lebenslänglichem Zucht- baus begnadigte Ranbmörder Völker ist aus dem Ju stiz⸗ Gesöngniß dobier enispeungen. Zu seiner Wiederein⸗ bringung ist das Exsorde liche eingeleitet. Frankfurt. Aus dem Programm des zehnten deulschen Juvistenrages erwähnen wir Folgendes: Am Minwoch den 28. Auaust, Abends 7 Uhr, deginnt in dem großen Saale die Begrüßung der Miiglieder bei einsaßem Mable und Musik. Donnerstag, 29 August, Morgens 9 Uhr, ist Plenar⸗Sitzung im großen Saale des Saalbaus. Hierauf Sitzungen der Abtheilungen in den Sälen des Saalbaus und der Polytechnischen Gesell— schaft. Nachmittags 3 Uhr ist Concert im Zoologischen Garten, dessen Verwaltung bereitwilligst gegen Vorzeigun der Anmeldungskarten den Vereinsmiialiedern freien Einiritt gewährt. Abends 6½ Uhr: Festvorstellung im Theater; die Theater-Actien-Gesellschaft hat in der libe ralsten Weise den Mitgliedern freien Zutritt gewährt. Nach dem Theater Restauration im Saalbau. Freitag den 30. August, Vor- und Nachmittags: Abtheilungs: Sitzungen in den vorgedachten Localitäten. Nachmittags 3 Uor: Concert im Palmengarten, dessen Verwaltung für heute den Vereinsmitgliedern gegen Vorzeigung der An⸗ meldungeknte freien Eintrut gewährt. Abends 7 Uhr: Gesellige Vereinigung und Bewirthung der Mitglieder in dem großen Saale des Saalbaus, veranstaltet von Bürgern der Siadt Frankfurt zu Ebren des Juristentages. Sam⸗ stag den 31. August, Vormittags 9 Uör: Plenar⸗Sitzung im großen Saale des Saalbaues. Nachmittags 4 Ubr: Festessen im Palmgarten. Sonntag den 1. Sepiember: Auoflug nach dem Niederwald: Exlrazug nach Mainz und zurück von dem Verwaltungsrathe der Ludwigsbahn⸗ Gesellschaft den Mitgliedern unentgeltlich angebolen; Dampfschifffahrt nach Rüdesbeim und gemeinschaftliches Essen in der Rheinhalle daselbst. Vom Rhein. Wie vorsichtig man bei Absassung von„Correspondenz⸗ Karten“ sein muß, beweist folgender Fall: Ein Fabrikant halte von einem aus- wärügen Kunden elne liquide Waarenforderung, welche dieser, mehrerer Mahnbriese ungeachtet, lange Zeit unbe— rücksichtigt, auch alle Briese unbeantwortet ließ. Endlich tiß dem Ersteren die Geduld; er forderte seinen Schuldner durch„Cocrespondenz⸗ Karte“ zur endlichen Zahlung mit dem Zusitze auf: dieser müsse sich, ass Kaufmann, eigen! lich seines Verfahrens schämen, erhielt aber, statt aller Antwort, eine Injurienklage vom Stadtgerichte insinuirt. Trotz der scharssinnigsten Deductionen seines Rechtsan⸗ walles und der Ausführung, daß der Absender berechtigte Interessen verfolgt habe, ward dieser aber dennoch vom Stadigericht und jetzt vom Kammergericht zu Strafe und Kosten verurtheilt, indem beide Gerichtshöse annahmen, daß die Bezeichnung einer Handlungsweise, deren man sich zu schämen habe, den Vorwurf einer ehrenrührigen That enthalte. Köln. Von großem Interesse wird die aus genauester Quelle geschöpfte Miltheilung über Namen und Zahl der am alten Glauben festbaltenden katholischen Priester Deuisch⸗ lands sein. Es sind dies folgende: A. Bernard, Pfarrer in Kiefersfelden. Dr. A. Virlinger, Priv. Doc. in Bonn. Tb. Braun, Weltpriester in Passau. Lic. J. Buchmann, Pfaper von Kanth, d. Z. in Breslau. Dickmann, Welt priester in Bonn. Stiflepropst Dr von Döllinger in München. Federmann, Wellpriester in Köln. Dr. J. Friedrich, Professor in München. J. Grunert, Pfarrer von Insterburg, d. Z. in Königsberg. O. Haßler, Welt⸗ priester in München. Dr. Hilgers, Professor in Bonn. F. Hirschwälder, Welspriester in München. Dr. M. Hort, Religionslehrer in Straubing. G. Hosemann, Pfarrer in Tuntenhausen. P. Kaminski, Pfarrer in Kattowitz. Dr. Knoodt Prof ssor in Bonn. P. Kühn, Kaplan in Kaiserslautern. Dr. J. Langen, Professor in Bonn. J. beck. Professor in Gießen. Passau. A. Meßmer, Professor in München. Professor in Braunsberg. brück. Dr. J. H. Reinkens, Prof. in Breslau. J. Renftle, Pfarrer in Mering. Dr. H. Reusch, Professor in Bonn. Dr. F. Michelis, d. Z. in Mering. Dr. W. Tangermann, Pfarrer von Unkel, d. Z. in Köln. Dr. Treibel, Seminar- Direflor in Braunsberg. Dr. A. Thürlings, Conrector von Heins⸗ der, d. J. in Kempten. Wecker, Pfarrer zu Kadelburg in Baden. H. Waldmann, Relig.⸗Lehrer zu Heiligenstadt in Westphalen. Dr. Weber, Professor in Breslan. P. Wim⸗ mer, Kaplan in Kattowitz. Dr. P Wollmann, Relig.⸗ Lebrer in Braunsberg.— Auf der Rückreise nach Holland logen die hl. Priesterweihe, und dieselben werden demnächst in der aß kubolischen Seelsorge Verwendung finden.“ Zu Quedlinburg hat der Fleischbeschauer in einer Speckseite eine ziemliche Menge Trichinen gefunden, ebenso sind in Magdeburg in amerikenischem Speck lebende Trichinen gesunden worden. Auch in Hinnover sind in Folge der regelmäßigen Untersuchung auf Trichinen in amerikanischem Speck wieder Trichinen, und zwar in solcher Unmasse wie noch nie, gefunden worden. D. Frankfurt a. M., 17. Aug.(Börsenwoche vom 12. 17. August.) Wie die vorige, so war auch diese Woche wieder den Banken gewidmet und erst in der zweiten Wochenhälste kam auch der Verkehr in den eigent⸗ lichen Speculationswertben, sowie in Bahneffecten mehr in Fluß. Zwar machten sich während der Wo be, durch die Höhe der Course veranlaßt, Realisationsverkäuse be⸗ merkbar; doch übten selbe keinen nachhaltigen Einfluß auf die herrschende Tendenz aus. Staatsbahn, deren Minder⸗ einnabmen keine so großen Ziffern mehr ausweisen, stiegen um ca. 13 fl., Cceditactien um 10 fl. und Lombarden um 4 fl. Von Bankwerthen waren österreich. National⸗ bank, Darmstädter, Provinzial-Disconto und Hahn'sche Effectenbank am meisten im Umsatz bei sehr bedeutender Preisvertheuerung. Letzterer sind durch die Einführung in Berlin nun alle deutschen Börsen erschlossen und be— e- Lesere, Kaplan zu Herbebe in Wesspbalen. Dr. B. Lutter ⸗ Dr. Mazauck, Welspriester in Dr. Menzel, Prof ssor in Braunsberg. Dr. J. wegen sie sich ohne Rücksicht auf die allgemeine Tendenz für Banken fortwährend in steigender Richtung. Dem Vernehmen nach hat diese Bank den Rest von 3½ Mill. Donau-Drau-Actien und Prioritäten, sowie der 12 Mill. Albeecht-Babn⸗Acsien und Prioriläten zum alleinigen Ver⸗ schleiß übernommen, welche Geschäfte ibr eine ganz be— deuiende Provision eintragen sollen. Alle andere Banken stiegen gleichfalls mehr oder weniger, u. a. auch Frankf. Wechslerbank, welche man für noch mehr steigerungsfähig hält. Nächste Woche sollen die Actien der Süddeulschen Provinzial- und der Bergisch-Märktschen Bank eingeführt werden. Beides sind sehr zu empfehlende Papiere. Von österreich. Babnen erfreuten sich in den letzten Wochentagen besonders Alföld, Donau-Drau., Franz Joseph und Nord⸗ west großer Nachfrage. Von Prioritiäsen Franz-Joseph 1 fl. höher, die übrigen preishaltend. Russische und Rheinische Hypotheken⸗Pfandbriefe beliebt, letztere weil sie zur Anlegung von Mündelgeldern verwendet werden bürfen. Von Loosen gingen bei ruhigem Geschäft österr. 186 4c und Credit, sowie Ungarloose höher. Amerikanische Stgatenbonds theilweise besser. Von Prioritäten gingen Oregon zurück auf falsche entstellte Nachrichten über bie Lage der Bahn, die sich neuesten Depeschen aus Amerika zufolge als lotal grundlos heraus stellen. Chicago⸗Süd⸗ west höber. Flanzös. Rente geschäftsles. Süddeulsche Fonds fest. Oesterreich. Renten in den letzten Wochen⸗ lagen belebter und höher. Verloosung. Ungarische Prämienscheine. Ziehung am 14. August. Serien 432 769 1138 1288 1369 1557 1845 2106 2502 2521 2983 3900 4414 4670 5040 5329 5610 und 5745. Gewinne: S. 2983 Nr. 38 150 000 fl., S. 709 Nr. 37 15,000 fl., S. 1557 Nr. 42 5000 fl.; ferner gewinnen je 1000 fl.: S. 2106 Nr. 30, S. 2502 Nr. 48, S. 2521 Nr. 14 und S. 2983 Nr. 34 und end⸗ lich gewinnen je 500 fl S. 769 Nr. 27 und Nr. 50, S. 1288 Nr. 33, S. 1369 Nr. 22 31 und Nr. 32, S. 1845 Nr. 15, S. 2502 Nr. 1 5 und Nr. 14, S. 2521 Nr. 33 S. 2983 Nr. 45, S. 3900 Nr. 14, S. 4670 Nr. 15, S. 5040 Nr. 6. S,. 5329 N. 22, S. 5010 Nr. 19 und endlich S. 5745 Nr. 21. Auf alle übrigen in den obenangeführten Serien enthaltenen Nummern fällt der geringste Gewinn von je 112 fl. österr. Währ. Bad Nauheim. Müller: Du, Schulze, sage mich, Du bist heute so bewegt, Wat is mich det mit Dich, wal Dich so sehr erregt? So sab ich Dir noch nie; Dein Auge strahlt u. leuchtet, Als hältest Du Dir heute schon etwas angefeuchtet! Schulze: Ne Müller, schäme Dir, Du worst es schon noch lesen; Oder bist Du noch nich im Theater gewesen?. Des„Köckert's Benefiz“, een großes Quoblidet, Wat Moijen Abend vom Stapel gebr.—-— Ick sah ei in Fraukfurt, een janz famoses Stück; Un Müller, paß nur uf, det macht och bier sein Glück, Det is so recht mal Was für unser Bad⸗ Nauheim. Nich nur für'n Hohen, für'n Fein'n, och for unser Eln'n! Siebste, del is der Tag, uf den wir lang schon hoffen, Und det is och der Grund, warum ich schon.. verjnügt; Denn Müller, paß mal uf, is da det Haus rech! voll, Denn wird der Senefiziante vor Freude noch doll. 9 A. Mönikes, Vikar zu Wieben⸗ E. Siemes, Kaplan von Kaldenkirchen in Wesiphalen, 1 ertheilte der Hr. Erzbischof von Utrecht in Köln vier Theo⸗ 32 SSS —ͤ— Theater. Frau Wachendorff von der hiesigen Theatergesell⸗ sschaft wird nach längerem Krankenlager heute Abend zum ersten Male die Bühne wieder betreten und zwar in ihrer Benefizvorstellung als„Aschenbrödel“ von Benedix. Der gute Ruf, welcher den Leistungen der Künstlerin aus Anderen Städten hierher vorausgegangen ist, sowie die Wahl des Stückes berechtigen unser Friedberger Publikum Dazu, einen genußreichen Abend erwarten zu dürfen. Möge auf der anderen Seite ein zahlreicher Besuch und schönes Wetter die Benefiziautin für manche Mühsal entschädigen, welches sie in letzter Zeit in reichlichem Maaße betroffen hatte. Oesfentliche Aufforderung. 1585 Großberzogliches Hofgericht der Provinz Ober- bessen hat über das Vermögen des Ppeinrich Simon des Zweiten von Nieder⸗-Rosbach, welches um 1835 fl. 26 kr. überschuldet ist, den formellen Concurs erkannt. Diejenigen, welche Ansprüche an dieses Vermögen zu bilden haben, werden aufgefordert, solche dahier im Termine Mittwoch den 4. September l. J., Morgens 9 Uhr. anzumelden und zu begründen, auch etwalge Vorzugs⸗ rechte geltend zu machen bet Meidung stellschwe'gend erfolgenden Ausschlusses von der Masse. Im Termin oll abermals die Güte versucht werden und im Falle diese seb schlagen sollte, Beschlüsse üder einen zu be⸗ Rellenden Contradictor, die Wahl eines Gläubiger Aus⸗ sschusses und über die weitere Behandlung der Masse gefaßt werden. Die nicht erschienenen oder durch gze⸗ börtg legttimirte Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrbeit der Erschienenen auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Arrangements beitretend erachtet. Friedberg den 7. Junt 1872. Groß herzogliches Landgericht Friedberg. d. Zimmermann, Allwohn, Landgerichts⸗Assessor. Landgerichts⸗Aessessor. Marktverlegung. 2252 Da der auf Bartholomäustag d. J. abzuhaltende Krämermalkt auf einen Samstag fallen würde, so ift werselbe auf Montag den 26. und Dienstag den 27. d. M. werlegt worven. Homburg den 15. Auguft 1872. Bürgermeister⸗Amt. A. Schleußner. O bst⸗ Versteigerung. 2254 Mittwoch den 21. August l. J., Nachmittags A Ubr, sollen an Ort und Stelle mehrere Bäume Birnen und Pflaumen an den Meiftbie tenden verfieigert werden. Zusammenkunft am Fauerbacher Thor. Friedberg den 16. Auguft 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. F ouc ar. Grummetgras-Versteigerung. 2256 Mittwoch den 21. d. Mte., Mittags 1 Ubr, soll was der biesigen Gemeinde zustehende Grummetgras nuf biesigem Rathbause öffentlich veisteigert werden. Ossenbeim den 17. August 1872. Großherzogliche A Ossenheim. a u l. Bekanntmachung. 2255 Bet der Kasse des unterfertigten standes herrlichen 1 Berwaltungsamtes wird für die Folge holländisches Weld nicht mebr in Zahlung angenommen. Schloß Ilbenstadt den 15. Außust 1872. Gräflich Leiningen'sche Rentei. B her a u. Arbeits-Versteigerung. 2258 Nächslen Donverstag den 22. Angust Nach⸗ mittags 2 Uhr, soll zu Reichelsheim die Lieferung iner Straßenlaterne nebst zwel gußeisernen Stöcken aut sandfieinernen Postamenten an die Wenlgstnehmen⸗ den vergeben werden. A 18. Auguff 1872. i d Men Der Bezirksbauausseher Wen ck — Vergebung von Erdarbeiten. 2251 Freitag den 23. Auguft, Vormittags 10 Ubr, solen in dem Ralhbause zu Fauerbach b. Fr. ver⸗ schiedene Regultrungsarbetten an der Usa an den Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. 1 5. August 1872. Assenheim den 15 198. Besrtebauaufsebet Wien ck Die Anstalt übernimmt: und Wittwenpensionen. Rückzahlung auf Verlangen. Aug. Reuning II., Gemeinde ⸗Einnehmer in Nidda. Renten- und Lebeusversicherungs-Austalt zu Darmstadt. 1) Versicherung steigender Renten, wobei die jährliche Rente ars einer vollen Einlage von einhundert Gulden bis zu 150 fl. anwachsen kann. 2) Die Versicherung von Kapitalien auf den Todes- wie auf den Lebens fall, zu Ausstattungen u. s. w., sowie die Versicherung von Leibrente⸗ 3) Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3½% und als baldigen Versicherungsenträge“ werden entgegengenommen, Statuten und Prospekte unentgelt— lich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig ertheilt von den Agenten der Anstalt C. C. Weis, Buchbinder in Friedberg. Adam, Lehrer in Lindheim. J. J. Seippel, Particulier in Butzbach. F. Gros holz, Kaufmann in Vilbel. C. Volp, Gemeinderechner in Lich. 1109 Bekan nim a chung. 2257 Be! Organisation der Aich-Aemter ist dobier eine Aichungsstelle neu errichtet und Moritz Grüninger dierselbst als Aichmeister beflellt worden, was im Inte⸗ gebrocht wud. 8 Butzbach den 17. August 1872. Großherzogliche Bü germeisteret Butzbach. Küche l. Arbeits-Versteigerung. 2250 Donnerstag den 22. August, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Gemeinde Weckes heim rachstebende Ar⸗ beiten an die Wenigfinehmenden vergeben werden: Maurerarbelt, veranschlagt zu 10 fl. Sukx. Pflafterarbeit 4% 48„ Materiallieferung 10%, 6 Schreinerardeit 333, Weißbinderarbeit 4% 5 Assenheim den 15. August 1872. Der Be zirksbauaufscher Wen ck. Einen Lehrling, 2222 welcher die Bäckerei erlernen will sucht Friedrichsdorf. Ferdinand Stemler. Obne Mediein. 2 S 2 Brust- und Lungen- 2 kranke siaden auf naturgemäßem Wege selbft 3 in verzweifelten und von den Aerzten für 8 2 Nunbeilbar erklärten Fällen radicale Hei⸗ 1 A lung ihres Leidens 8 2 ohne Mediein.* 2 Nach spezieller Beschreibung der Krank- 3 heit Näheres brieflich durch 5 Dir. J. H. Fickert, Berlin, 2013 Wallstraße Nr. 23. eee 1 Ohne Mediein. 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(Schluß.)— Der Minister vom Stein. Gedanken nach der Enthüllung seines Denkmals von Dr. W. Derbst J. — Molike's Reisen und Eclebnisse in der Türkei. Von Richard Andree. Mit 3 Illustrationen von Th. v. Ecken⸗ brecher.— Tagebuch aus der Belagerung von Straß burg. Von Max Reichard.(Fortsetzung.) Zu Bestellungen empfeblen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Keine Modenzeitung hat eine grössere Verbreitung al, Die Modenwelt. Preis für das ganze Vierteljahr 45 kr. An trefflichen Original- Illustratio- nen ist die Modenwelt, ungeachtet ihres überaus niedrigen Preises, Wohl das bei Weitem reichhaltigste der- artige Journal. 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Es ladet ergebenst eln 12 2253 Direktor Grünwald. Bad Nauheim. 2263 Dem kunfffinnigen, verehrten Publekum Nauheim's empfeblen wir ganz besonders die morgen am 21. d. fhatifindende Theatervorssellung zum Benesiz des ver, dienstvollen Schauspielers Perrn L. Köckert, da unt derselbe vom Winterengagement am Frankfurter Wenztl⸗ theater vortheilhaft bekannt. Mebrere Kurgäste. Neue holl. Vollhäringe 2260 bei M. D. Loeb. Ueue holl. Vollhäringe 2259 bet J. A Windecker. — Mer eine Annonce in hiesigen oder auswärtigen Blättern veröffentlichen will, erspart Mühe und Portokosten, wenn er damit die Unterzeschneten beauftragt, deren alleiniges und aus⸗ schließliches Geschäft es ist, Anzeigen in alle Zei⸗ lungen der Welt zum Origtnal⸗Kostenpreise und ohne Nebenspesen zu befördern. 5 Haasenstein& Vogler, Frankfurt a. M., große Gallusstraße 1. — Kirchen buchs aus züg t. Evangelische Gemeinde. Getraute: 15. Aug. Ludwig Schwamb, Feldwebel im 1. Großh. Hesi Inf. Reg. Nr. 115 und Zablmeifser- Aspirant zu Daremfadt, Sehn des Beigeordneten Ludw. Schwamd zu Schorns heim(Kreis Oppenheim) und Elisabeth Lang, Tochler des busigen Bürgers und Metalldrebers Kall Friedrich Lang. Ge taufte: 5 5 11. Aug. Eine uneheliche Tochter, Anna Marie, geb. den 23. Juli. 12. Aug. Dem hiesigen Bürger und Kaufmann Georg Ludwig Weis ein Sohn, Hermann Ludwig, geb. den 17. Jult. 8 g 15. Aug. Dem Schauspieler Heinrich Ferdinand Wachendorff eine Tochter, Lousse Emilie Frieda, geb. den 23. Juli. Beerdigte: 11. Aug. Wilbelm Cbrissoph Nieß, Großh. Ober⸗ lieut-nant l. P., 69 J., 4 M., 1 T. alt. 1 den 9. Aug. 11. Aug. Joh. Wilh. Knoche aus Bauernbeim, Sobn des dortigen Bergmanas Wilhelm Knoche, 10 J. 6 M., 9 T. alt, 4 den 10. Aug. 12. Aug. Marie Katharine Petri, Töchterchen des hiesigen Bürgers und Bahnbofsarbeiters Georg Kas pak Petri, 5 J., 6 M., 3 T. alt, 1 den 11. Aug. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Sommertheater in Friedberg. Druck und Verlag von Vindernagel& Schimpf. = Im Garten der Wittwe Jacob Schimpf. 5 J 1