. 1822 * WWW ict, 2 S it Netz 2 — r Natz 2 — 4 2 ö. Seitn. 5* 13*— I Lok 12 1 urzer 30 keit. n 44 Schloß. — er Ersatz⸗Behörde entlassenen Mannschaften aller Waffen des Groß An Polize Zürgermeistereien domiciliren: Bauernheim, Beienheim, Bruchenbrücken, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Bad Nauheim, Wisselsheim. lie Mannschaften vorgenannter Kategorien, welche in nachverzeichneten Dienstag den 20. Februar. M21. Oberhessischer An zeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. ——ñ—jõ —— Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ö Für die Monate Februar und März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. a — Betreffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1872. Amtlicher Theil. Friedberg am 19. Februar 1872. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Kreisersatz-Commission des Kreises Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. An Erledigung meiner Verfügung vom 27. Dezember v. J. erinnere ich Sie hiermit und erwarte alsbaldige Erledigung. Trapp. Betreffend: Frübiabrstontrol⸗Versammlung des Jahres 1872. Friedberg am 18. Februar 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachfolgende Bekanntmachung wollen Sie ortsüblich in Ihren Bürgermeistereien veröffentlichen und zur Kenntniß der in denselben domicilirenden controlpflichtigen Leute bringen lassen. SD en t Die Frübjahrscontrol-⸗ Versammlungen pro 1872 im Kreise Friedberg(1. Compagnie des 2. Bataillons 1. Landwehr-Regiments Nr. 115) werden in nachstehender Weise abgehalten: 1 A. Auf dem Exerclerplatze zu Friedberg am 18. März, Vormittags 9 Uhr. Hierbei haben zu erscheinen sämmtliche Reservisten und die zur Disposition der Truppentheile beurlaubten sowie die zur Disposition erzogthums und des Deutschen Reiches, welche in nachverzeichneten Am 18. März, Vormittags 10% Uhr, ie Mannschaften vorgenannter Kategorien, welche in nachverzeichneten Zürgermeistereien domiciliren: Asseuheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Rieder⸗Mörlen, Nieder-Rosbach, Ober⸗Mörlen, Ober-Rosbach, Ober— Wöllstadt, Ockstadt, Ossenheim, Rödgen, Schwalheim, Wickstadt. Am 18. März, Nachmittags 2 Uhr, Tr m. ae e u eg. Bürgermeistereien domiciliren: Ilbenstadt, Langenhain mit Ziegenberg, Melbach, Nieder. Florstadt, Nieder Wöͤllstadt, Ober- Florstadt, Reichelsheim, Staden, Steinfurth, Södel, Weckesheim, Wölfers— heim, Wohnbach. B. Auf dem kleinen Exercierplatze bei Butzbach am 10 März, Vormittags 9 Uhr. die Mannschaften vorgenannter Kategorien, welche in nachbezeichneten Bürgermeistereien domicilltren: Bodenrod, Butzbach. Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen mit Oes, Hoch⸗Weisel, Kirch-Göns, Maibach, Münster, Münzenberg, Nieder- Weisel, Ostheim, Oppers— hofen, Pohl⸗Göns, Rockenberg, Trais- Münzenberg. Es wird hierzu bemerkt, daß sämmtliche Manuschaften die in ihren Händen befindlichen Militärpapiere zur Stelle mitzubringen baben. Die Großherzoglichen Herren Bürgermeister werden ersucht, sammtliche Leute ihrer Gemeinden, die den genannten Kategorien an— gehören, obige Bekanntmachung mit dem Bemerken mitzutheilen, daß sich dieselben bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe pünktlich einzu— finden haben. Jagel, Major und Bezirks-Commandeur. Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Georg Wissig aus Bodenrod wurde als Feldschütz für diese Gemeinde ernannt und in Pflichten genommen. 2 Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regie— rungsblatt Nr. 9 enthält: I. Uebersicht der beantragten Umlagen zur Bestreltung den Bedürfnissen der israeclitischen Religionsgemeinden ds Kreises Alsfeld für 1872. II. Ermächtigungen zue Annahme und zum Tragen ies fremden— Seine Königliche Hoheit der IV. Dienstenthebung Großherzog haben den Generalmajor Kehrer Mitglieds der Militär ⸗, müsion unter seiner zu eutlheben. V. Cbaraktererthetlung. Ordens. Froßherzog haben allergnädigst geruht: am 2. Februar % Dr. Carl Leo zu Heidelberg die Erlaubniß zur An- S f nehme und zum Tragen des ihm von Sr. Königl. Hoheit Commerclenzath zu verleihen. bern oßherzog von Vaden verliehenen Erinnerungs- VI. Concurxenzerösfnung, dem Slände, Julius Seine Könkgliche Hoheit der den Antrag gestellt, allergnädigst geruht: am 30. Januar 5 von Wittwen- und Waisen Com- Bezeigung der seitherigen Dienstleistungen Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst gerührt: am 7. lebenslänglichen Mitgliede die Oberbaudirection aufzu— heben und den Gemeinden und Corporationch die Leitung ihres Bauwesens selbstständig zu über- tragen, das Staatsbauwesen bingegen den betr. Ministerten resp. Kreisbauämtern zu belassen. Ein Theil des Ausschusses deantragt ferner Aufhebung der Rentämter und der Obermedieinaldirection. den Functionen eines Allerhöchsten Anerkennun; in dieser Commission Februar der ersten Kammer der Mainz. Dem Verwaltungsrathe der hessi— Mönch zu Ossenbach den Charakter alssschen Ludwigsbahn ist von dem k. preußischen Gouvernement nunmehr die Erlaubniß ertheilt Zu der in Ni. 5 des Re— chens— und an bemselben Tage dem Gustav Schus gierungeblauus enthaltenen Concurrenzerbssuung für die Mailand die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen %s ihm von der Republik San Marino verliehenen stterkreuzes des Ordens von San Marino— zu ertheilen angegebenen Gehalte dieser der von 150 fl. zu entrichten ist. III. Pienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit roßherzog haben allergnädigst geruht: am 30. Jauuar gan Oberslen a. d. Mootz die Functionen eines Mit sebs der Militär-, Willwen- und Walsencommission! b am 2. Februar dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Oberau, im Kreise Vilbel, Joh. Buch, die rte evangelische Schulstelle zu Stadecken, im Kreise Jainz, zu übertragen; an demselbrn Tage den Fele Abel im 1. Iufanserte- Regiment, Joh. Philipp Eimer une Darmflabt, zum Burcandlener bet der Gilterexpedition „ Stalsien Jarmstabt der Main-Neckar-Eisenbahn und „ 3. Februar den Polizei⸗Commissär zweiter Classe des Jollzel⸗Commissarlats Mainz III. Carl Wilb. Bender Commissär erster Classe zu ernennen. (vangelische Pfarestelle zu Eich, im Dekanate Osthofen, wird nachträglich bemerkl, daß von dem zu 2182 fl. 31 kr. Slelle eine jährliche Abgabe Darmstadt. Vor Kurzem trafen hier etwa 1½ Millionen Gulden in Gold als weitere Rate auf den hessischen Antheil an der französischen Krtegs contribution ein.— Der Abg. Heß von Gießen hat auf den Wunsch seiner Wahlmänner seine Mandatsniedgrlegung zurückgezogen, damit worden, mit den Vorarbeiten für eine Eisenbahn von Frankfurt a. M. durch das Lorsbach-Thal zum Anschlusse an die Lahnbahn zwischen Diez und Weilburg, sowie ferner für eine Eisenbahn von Mainz über Wiesbaden zum Anschlusse an die projeetirte vorerwähnte Bahn vorzugeden und bat derselbe die Ausfuhrung der Vorarbeiten für diese Linien dem Herrn Ingenieur Krauß unter der Oberleitung des Ober-Ingenieurs, Herrn Ge— heimen Baͤuratb Kramer übertragen. „N. Bad. Landes Ztg.“ wird von Der die Stadt Gießen nicht, wie so oft, voraussicht⸗(bier ein Beispiel von brutaler Mißbandlung eines Zeit unvertreten bleibe. Bericht des Finanzausschusses hat der Abgeordnete lich längere — Laut dem zweiter Kammer Dumont übungen etwa Soldaten auf dem Exereierplatze mitgetheilt:„Ein Soldat hatte das Unglück, ein Tempe Ladungs- Nachdem bel zu langsam zu machen. 5—K— — ongegeben ist. der Seconde-Lieutenant Adamy im 87. Infanterie Regiment, ein geborenen Nassauer, dem es zu Nassau's Zeiten nicht gelingen wollte, Lieutenant zu werden, einige Donnerwetter losgelassen, und „Esel“,„Kerl“ und„Rindvieh“ als Zugabe ge— spendet, schlug er dem armen, bis zum Zittern gebrachten Soldaten rechts und links derb ins Gesicht und übergab ihn dann einem neuen Peiniger, einem Unteroffizier, der den armen weinenden Soldaten wenigstens 10 Minuten lang sofort Dauerlauf machen ließ. Ferner waren wir Zeuge, wie Adamy einen andern Soldaten, als derselbe eine falsche Fußstellung machte, an Schienenbeine und Füße unbarmherzige Tritte versetzte.“ Berlin. Der Cultusminister Dr. Falk hat liberalen Abgeordneten gegenüber seine Bereit- willigkeit erklärt, in der nächsten Lan dtagssession eine Vorlage über die obligatorische Civilehe ein- zubringen. — Die projectirte jüdische Hochschule, an deren Spitze Professor Dr. Lazarus, Dr. Ludwig Philippson ꝛc. steben, wird nach dem„Tageblatt“ bestimmt für das Sommersemester eröffnet werden. Es sind bereits zwei Lehrstühle durch Rabbiner Dr. Abraham Geiger und Dr. David Kassel be— setzt. Die Hochschule wird vorläufig nur auf diejenigen Gegenstände jüdischen Wissens beschränkt bleiben, die auf der hiesigen Universität nicht ge— lesen werden. Der Besuch der Vorlesungen wird Jedermann gestattet sein.— Die„Volks-Ztg.“ schreibt:„Die Vertheilung des neuen Gewehrcs an die deutsche Armee soll bereits in einigen Wochen beginnen. Die Kosten für die Beschaffung einer doppelten, nach Anderen dreifachen Garnitur des Jufanterie Gewehres sollen aus der französi— schen Kriegs⸗Entschädigung gedeckt werden. Man berechnet, daß die dadurch entstehende Ausgabe 40— 45 Million Thaler in Anspruch nehmen werde.“ — Die Einrichtung, welche sich im letzten Kriege so trefflich bewährte, daß längs der Küste Telegraphenstationen zur Beobachtung der feind— lichen Schiffe aufgestellt waren, soll, nach der „Z. f. N.“, auch im Interesse des Handels und der Schifffahrt in der Weise wieder hergerichtet werden, daß diese Stationen zur Signalisirung von Sturm- und Wetternachrichten und zur Mel⸗ dung durchpassirender Schiffe verwendet werden, wie solche an fremden Küsten bereits mit günstigem Erfolge bestehen. — Dem Bundesrathe ging Seitens des Fürsten Bismarck der Entwurf eines Gesetzes über die amtliche Geschäftssprache in Elsaß-Lothringen zu. Die Vorlage enthält sieben Pa-agraphen, nach deren Hauptbestimmungen alle amtlichen Erlasse, welche von den kalserlichen Verwaltungsbehörden ausgehen, in deutscher Sprache abgefaßt werden sollen, ebenso alle Eingaben an die Behörden. Mündliche Verhandlungen vor den Bezirksräthen und vor dem kaiserlichen Rath sind in deutscher Sprache zu führen. Buden. Der Bürger- Ausschuß der Stadt Baden nahm die Vorlage des Ministeriums des Innern an, wonach die Verwaltung der Bade— anstalten-Fonds 1873 theilweise die Gemeinde übernimmt, die Regierung 45 000 fl. jährlich zu- schießt, die Gemeinde 70,000 jährlich aufbringt und eine Fremdentaxe zu Gunsten der Gemeinde— casse 1872 einführt. Straßburg. Der Maire gab dieser Tage dem versammelten Gemeinderathe ron der ihm ge— wordenen Mittheilung über die fortifikatorischen Neubauten mit dem Anfügen Kenntniß, er habe gleichzeitig eine Karte erhalten, worauf die auf der Nordseite beabsichtigte Vergrößerung der Stadt Auf derselben ist ein Hafen vor— gezeichnet, der mit der Ill durch einen Kanal und det Eisenbahn durch eine Zweigbahn verbunden werden soll. Ferner ist der projektirte Straßburg— Lauterburg-Kanal darauf angedeutet, ebenso die Verbindung des Hafens mit dem Rhone-Rhein— kanal. Auf der Karte ist außerdem ein Netz von Straßen und öffentlichen Plätzen angegeben. Der Rath ist aufgefordert, über die projektirte Rich- tung der Straßen zu berathen. Ausland. Oesterteich. Wien. Reichsratbssitzung. Der Justizminister legte eine Strasprozeß Ordnung und ferner einen Gesetzentwurf in Betreff der zeit— weisen Einstellung der Wirksamkeit der Geschwo— renengerichte vor. Der Minister betonte hierbei, daß die Regierung zur Rettung des Geschworenen— Instituts diese Maßregel dort für nothwendig er— achte, wo die Geschworenen sich nicht von ihrem Rechtsgewissen, sondern von politischen Leiden— schaften leiten lassen. Frantrei v. Paris. Man versichert, die Capitulationscommission habe von der Londoner Gesandtschaft dort aufgefundene Documente er— halten, die eine Correspondenz des Marschalls Bazaine mit dem Fürsten Bismarck ans Licht bringen und den Ersteren stark compromittiren. — Die Stadt Metz hat sich jetzt auch an der Nationalsubscription betheiligt und im Ganzen 100,000 Fr. eingesandt.— Der hiesige Corre— spondent der Londoner„Times“ telegraphirt: „Die Regierung hat sdeben große Quantitäten Schießpulver, die gleichzeitig über die schweizerssche, spanische, belgische und italienische Grenze nach Frankreich eingeschmuggelt worden, mit Beschlag belegen lassen. — Die Journale erzählen, daß nach den für den corsischen Abgeordneten Conti stattgefundenen Begräbnißfeterlichkeiten Rouher auf dem Wege nach seinem Wagen von einem Haufen Menschen umgeben gewesen sei, welche„Es lebe Rouher, es lebe der Kaiser!“ gerufen hätten. Es scien jedoch auch andere und zwar feindliche Rufe ver— nommen worden. — Nach der„Republique frangaise“ hatte Bazaine in Metz, seit dem 12. August an— fangend, aber erst mittelst Festsetzung nach der Schlacht bei Sedan, für sich den bedeutenden Gehalt von 180,000 Frs. laut dem Tarif des italienischen Krieges eingeführt; diese Summe ver— theilt sich in 90,000 Frs. Gage, 70,000 Frs. Repräsentationskosten und 20,000 Frs. Büreau— Spesen. Wie bereits in Mexico, hat sich Bazaine auch in Metz in finanzieller Hinsicht nicht vergessen. — Das Kriegsgericht hat in dem Proceß wegen Ermordung der Dominikaner von Artueil das Urttzeil gefällt. Fünf Angeklagte wurden zum Tobe, sieben zu Deportationen verurtheilt.— Rouher wohnte der Sitzung der Nationalver— sammlung bei, in welcher keine Verhandlungen von Wichtigkeit stattfanden. Versailles, 15. Febr. Die Nationalver- sammlung genehmigte in zweiter Lesung mit 310 gegen 260 Stimmen den Anttag, die Rollen der Steuern mit der Inschrift„Kosten des von Na— poleon gegen Preußen erklärten Krieges“ zu ver- sehen.— Eine große bonapartistische Propaganda wird in Paris und den Departements b trieben. — Das Kriegsgericht hat Blanqui zur Depor— tation nach einem befestigten Platze verurtheilt. — Ina Corsica fanden einige Unruhen statt, wo— bei es einen Todten und einen Verwundeten gab. Die Ruhe ist wieder hergestellt, — In palrlamentarischen Kreisen scheint man allgemein Besorgnisse von den Gefahren zu hegen, welche sich aus der zur Zeit betriebenen bonapar— tistischen Propaganda und einem eventuellen Er— hebungsversuche der Bonapartisten ergeben könnten, — Thiers beruhigte die wegen bonapart stischer Umtriebe ängstlichen Deputirten. Auf Befragen erklärten die Generale, daß sie bürgen für die Treue der Armee zur Republik. Großbritannien. London. Dem Parla- mente wurde die englische Vertheidigungsschrift in Betreff der Alabama- Angelegenheit vorgelegt. Dieselbe sucht nachzuweisen, daß England keines— wegs die internationalen Pflichten verletzt, sondern vielmehr eine strenge Neutralität aufrecht erhalten habe. Die Schiffe„Alabema“,„Florida“, „Georgia“ und„Shenandoah“ seien nicht auf englischem Gebiete ausgerüstet worden. England bedauere dae Auslaufen dieser Schiffe, bestreite jedoch die Gerechtigkeit der amerikanischen Geld— ansprüche. Amerika müsse den vollständigen Nach- weis dafür liefern, daß England sich eine Nach lässigkeit habe zu Schulden kommen lassen. England! sei bereit, den Ausspruch des Schiedsgerichtes an⸗ zuerkennen, gleichviel ob günstig oder ungünstig, insolange dasselbe gerecht sei. Donaufürstenthümer. Bei den Juden⸗ krawallen in Rumänien sollen allein in Jamaile 250 Juden verwundet werden sein. Amerika. Newyork. Die„Tribune“ sagt, die britische Vertheidigungsschrift mache keine Zugeständnisse, sondern stelle Forderungen auf und lasse ein freundliches Entgegenkommen, durch welches ein Abkommen wegen der indirecten Schäden zu erreichen wäre, vermissen. Die„Tribune“ tadelt namentlich den Vorbehalt Englands, über die Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit des Schieds- gerichtes entscheiden zu wollen. — Die reuesten Nachrichten aus Mexico lauten für die dortige Regierung ungünstig. Die Insur— genten halten in einer Stͤrke von 30,000 Mann die meisten Districte der Provinzen Puebla und Veracruz besetzt. Juarez sol entschlossen sein, die Hülfe Grant's anzurufen. — Friedberg. Der Gesangverein Liederkranz bereiteie durch die von demselben am 11. d. Mts. im Saale des Hötel Trapp abgehaltene Fastnachts-Abend⸗ unterhaliunj seinen außerordentlichen Mitgliedern nicht nut einen sehr genußreichen, sondern auch einen recht briseren Abend und hat dadurch seinem alien bewährten Rufe as lüchtiger Männergesangverein unter der gewandten Leiiung seines ausgez ichneten Dirigenten, Herrn Seminar⸗ leyrer Schmidt, auf's Neue Ehre gemacht. Das reich⸗ haltige und gut arrangirte Programm enthielt mitunter sebr schwierige und für die Sänger höchst undankbare Composinonen, welche aber sämmtlich auf das Eelatauteste ex, cuuirt wurden. Auch die bumorisiischen und komischen Piecen können als sehr gelungen bezeichnet werden und janden allgemeinen Beifall. Das Clavierspiel des Herrn Runk, Schüler des Herrn Fettsch, berechtigt zu den großartigsten Erwartungen und gab Z ugniß von der ineisterhaften Schule des Herrn Fritsch. Was Herrn Fritsch und die übrigen geehrten Miiwirkenden ande— langt, so wäre nur zu wünschen, daß dieselben uns den selienen Genuß ihres brillanten Spieles noch öfter zu Theil werden lassen möchten. Homburg. Ueber die Erbauung eines Badehauses in unmuteldarer Nähe unserer Heilquellen sind die Ver handlungen noch in der Schwebe. Dem von dem Kur- verein vor einigen Monaten bei der hiesigen„Commission zur Instandhaltung unserer Quellen“ im Interesse unseres Kurwesens gestellten Antrag, die zu bestimmien Leistungen verpflichtete Kurhaus-Administration für das laufende Jahr dazu zu vermögen, unsere an den Elisabethen⸗ Brunnen anstoßende Trinkhalle zu einer schließbaren Wandelbahn herzurichten, ist noch keine Folge gegeben worden, obwohl es für uns von der äußersten Wichlg⸗ keu ist, den Fremden auch an rauhen und reancrischen Tagen den Besuch unserer Brunnen zu ermöglichen und ihnen eine passende Promenade zu bieten. Vom Taunus. Die Arbeiten an dem neuen Feld- bergyause sollen mii dem Beginn der besseren Jahreszeit dermaßen gefördert werden, daß am 7. Juli die feierliche GCeöffuung desselben statifinden kann. Mainz. Der Strike der hiesigen Schneider ist nach Fastnacht ein allgemeiner geworden. Bisher feierten nur die Arbeiter der Confeclionsgeschäfte; da aber die Meister für solche Arbeiten ausführten, erging die Parole, daß auch die bei Meistern arbeitenden Gesellen am Strike sich betheiligen. Vom Oberrhein. Es hat sich ein französisches Comilie gebildet, welches beabsichtigt, überall da, wo fran— zösische Kriegsgefangene in Deutschland begraben liegen, ein Monument zu ihrem Gedäch:niß zu errichten. Be⸗ sonders ist es die französische Geiulichkeit, welche diesen Gedanken gefaßt hat und auszuführen bestrebt ist. 855 88 G 5 2. E 9 22 5 a 8 5 2 U E 1 UL 1 . 2 5* 85 72 5 Die soeben erschienene Nr. 21 enthält? 33 Die zweite Bitte. Novelle von W. P. Riehl.— Die Blumenfreundin. Letzte Zeichnung Kaltenmoser.— Ursachen der gegenwärtigen Theuerung. — Der Sturz des Meisters. Vaterländischer Roman von Georg Hiltl.(Fortsetzung.)— Hiltl's neues Werk über den französischen Krieg. Mit 7 Illuffrationen.— Die Seeschlange oder das Zukuypftsschiff.— Kleine Zetzung der Liebhabereten und Kurtofitäten: Zur Ge— schichte der Guillotine. Mit 3 Abbildungen. Zu Beftellungen empfehlen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 0 Deu Kleesamen, 480 Deutschen Prima⸗Quali⸗ und ewigen tät billig bei Georg Groß. in Jau 463 N 9 Ubr a Vtifteige 1) 1 ptuleile Fau * . 1 Vergebung von Bau-Arbeiten. 101 Otie zur Herstellung gröherer Reparaturen im pfarrbaus zu Dortelwe il erforderlichen Bauarbelten: 1) Mauxrerardelt, veranschlagt zu 97 fl. 30 kr. 2) Zimmerardeit 434% 0 3) Dachdeckerardeit 8 4) Schreinerarbeit„ 5) Schlosserarbeit 5 6) Weißdinderarbeit„ sollen Freitag den 1. März, Vormittags 10 Uhr, auf dem Submisstonswege vergeben werden. Vo anschlag und Bedingungen liegen von beute an auf unserem Bürcau zur Einficht offen, woselbfl die Sudwiffionen, vetsehen mit der Ausschrifst„Submission zur Uebernahme der ... Arbeit an dem Pfarrbause zu Dortelweile, bis sum bezeichneten Termin abgegeben sein müssen. Friedberg den 14. Februar 1872. Großhberzogliches Kreisbauamt Friedberg. Reuß. Lieferung für das Landeszuchthaus. 462 Dienssag den 27. d. Mie., Vormittags 10 Ubr, werden dabier 60 doppelte Raummeter Buchen Scheit volz 1. Klasse unter den bei der Versteigerung bekannt zemacht werdenden Bedingungen zur Lieferung noch nals öffentlich versteigert. Marlenschloß den 15. Februar 1872. Großherzogliche Landeszuchtbaus- Olrektion. Ser ib a. Holz- versteigerung m Fauerbacher und Ober-Laiser Gemeindewald. 463 Mittwoch den 28. Februar Il. J., Vormittags Ubr arfangend, kommen im Diftrikt Hoberberg zur Sersteigerung: 1) 19 Raummeler Fichter⸗Prügel in Schichten, 2) 208 5„ Reisdbolz, 3) 271 Fichten⸗ Stämme von 16— 34 Centimeter Durchmesser und von 10-20 Meter Länge, 4) 418 Fichten Stangen von 7— 18 Centimeter Durch⸗ messer und von 7—15 Meter Länge. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Hoberberg, ober— salb Ober Lais am Eingang der Fichten. Noch wird bemerkt, daß das Stangenbolz sich zu deuleiterbäumen eignet und gut abfahren ift. Fauerbach und Ober⸗Lats den 15. Febr. 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerdach und Ober Lais. Seu m. Kaiser. Bekanntmachung. 388 Die am 15. und 16. Februar in den Domantal⸗ raldungen der Oderförsteren Alteustadt abdgebaltene Folzversteigerung ift genehmigt worden. Die Abfubr⸗ deine können vom 23. Februar au bei Großherzoglichem Lentamte Friedberg in Empfang genommen werden ind die Uederwelsung des Holzes soll Montag den 28. Februar geschehen. deldenbergen am 16. Februar 1872. Großherzogliche Oderförsteret Altenstadt Puck el. Versteigerung. 459 Freitag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr eafangend, läßt Georg Wissig II. nachfolgende Cegenstände össentlich an den Meifbletenden versteigern: 1) 1 trächtiges Rind, 2) 5 Malter Korn, 14„ Gersie, 4) 10„ Pafer 5) 10 Kartoffeln, 6) 6 Zuder Korußroh, 7) 4„ Sommerslrob, 8) 1 Wagen. Maibach den 16. Zebruat 1872. Großherzoglsche Bürgermeisterel Maibach. Phil tp pt. Holz⸗Versteigerung. 2 Mittwoch den 28. d. M. Rockenderget Markwalde 55 Stämme Eichen-Bauholz, 44,35 Cubilm. baltend, sollen im hiesigen und 121 aim 26 73 3 168 Stangen⸗„ 5 15,95 2„ u Donnerstag den 29. d. M. sollen in demselben Balde 266 Naummeter Buchen Scheitholz II. Sorte, 24* Eichen* 51 4 Buchen-Prügelholz, 26 5 Eschen⸗ 10 28 Kiefern* 1 77 Wellen Buchen-Reisholz, 262 1 Eichen 1 775„ Kaiesern⸗ 1 nlästbietend versteigert werden. Der Anfang ift den ten sowie den zwellen Tag des Morgens 9 Uhr in le Aue am weihen Mann. Noch wird bemerkl, daß len Holzabfahten der Weg am Wingertsberg leer und * Eselsweg geladen eingehalten werden soll. Oppershosen am 17, Februar 1872. Der Markgegenschrelber Wel! und Husten der Kinder, Keuchhusten. 336 Apotheker und Cdemiker in Straßburg l. E. Augenblickliche Heilung durch Anwendung des antispasmodischen Sprups von Oscar Desaga, — Dieses ausgezeichnete Präparat, über dessen Vortreiflich⸗ keit Tausende von Attesten vorliegen, hat ofsiclell in den bedeutendsten Kinderkliniken Frankreichs Ein gang gefunden. Preis der Flasche 56 kr. ist 16 Sgr. nebft Gebrauchsanweisung. ODentral-Depôt für Deusschland in Worms a. Rh. bet Derrn Gg. Chr. Goll. Depô für Friedberg bei E. Görtz, Apotheker. Bekanntmachung. 473 Die am 16. I. Mie. abgehaltene Holzversteigerung in genehmigt und ist der ersse Fahrtag auf den 21. d. M. anberaumt. Die Abluhrscheine können gegen Ein⸗ legung der Bürgscheine dei dem Gemeindeeinnehmer in Empfang genommtu werden. Nleder⸗Rosbach den 17. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Nieder- Ros bach. Gr o b Be! Bindernagel& Schimpff ift vorrätbig: Der neue Münzberechner. Umrechnung der neuern Reichewünze in Thalerwäbrung, sud deuischt Wäbrung, österreichische Währung, franzs sische Wahrung und umgekehrt. Preis 9 kr. in Friedberg Holz⸗Versteigerung. 476 Freitag den 23. Februat 1872 Vormitiaas 10 Ubr, werden in dem biefigen Gemeindew end, Dißrik Langert und Lobrberg, nach verzeichnete Dolzsortimente einer oͤffentlschen Versteigerung ausgesectzt: Olfterkt Langetrt Nadelbolz. 6 Raummeler Scheitholz 51 5 Peu gelbolz, 28 7 Stockholz 1100 Stück Wellen 60 Stamme von 0,14 bis 0 38 Cubikmetee Gebalt D gaser z. 1000 Stück Eichen Durchforstungewellen, 100 Sahlweiden Wellen. Zusommentunft am Langert. Gegen genügenden Buürgschein wirr Zahlungefrist bis Marini 1872 gegeben. Assenberm den 17. Zebruat 1872. Großbeizogliche Burgermeisterei Assenheim. 1 Ankauf eines Faselochsen. 483 Die Gemeinde Odstad beat sichtigt einen jungen Faselochsen, 1½— 2 Jahre alt. Berner oder Vogels berger Race, anzuschafsen. Besitzer solcher Thiere, welche dieselbden zu verkaufen beabsichtigen, wollen sich baldigst dei unterzeichyeter Stelle melden. Ockssadt den 17. Februar 1872. Großberzogtiche Bürgermeislerel Ockstadt Grö uinger. Arbeits- Versteigerung. 485 Samftag den 24. d. Mis., Vormittags 10 Ubr, sollen in dem Buürgermeisteret Burkau zu Stamm- heim nachbeuannte Arbetten und Lieferungen öfftullich wenigfinebmend veraccordirt werden, als 1) Maurerarben, veranschlagt zu 2) Lieferung von 5000 Stuck bartge— drannten Backfleinen. 3) Lieferung von 10 Bütten Kalk 4 5„ 6 Kubik Meter Sand Gleichzeitig sollen in demselben Termine noch circa 40 Stuck alte größtenthetls noch verwendbare genster öffentlich meistbietend versteigert werden. Dieselben eignen sich besonders zu Misibeetfenstern, sowie auch für Wohnungen. Vilbel den 17. Februar 1872. 31 fl. 47 kr. In Auftrag: 291 Bezirks ⸗Bauaufseber. lniversal-Aeinigungs-Sal Unipersal-Beinigungs-Jalz. 123 Von allen Aerzten als daß einsachsie und billigsse Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufffoßen, Krampf, Verdauungeschwäche und andere Magen⸗ beschwerden in /, ½, ½ Pfund Original- Packeten mit Gebrauchsanweisung à 30, 18 und 9 kr, nur allein acht und direkt bezogen von J. A. Windecker in Friedberg. ist zu haben 465 (Um in allen Lebens verbältnissen besser fortzukommen) Ueues Complimentirbuch, entbaltend 61 Glückwünsche bei Namens- und Geburtstagen, 16 Liebesbriefe, 20 Gedichte bet Hochzeitsfeierlichkeiten, 363 Stammbuchs— verse, 20 Auweisungen üder Anstaud und Fein⸗ sitte und 40 schöne Toaste. Bon Fr. Meyer. Achtundzwanzigste Auflage. NB. 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Meter Gelälle, besitzt 4 Mablaänge und ist nach neueser Construklion eingerichtet. Wegen der guten Wasserkraft, der großen Gerdumlichkelten, sowie der Näde der Eisenbadn eignet sich die Mühle sebr gut zu einer Fabrik. Kaufliebhaber können ditselde zu jeder Zeit einsehen. K. Windecker. Röôdaen. 2 Amerikan. Schweineschmalz, blüthweiße, reine unverkälschte Naturwaare, in Kübeln von 25 Pfund, à 22 Kreuzer pr. Piund, versendet Friedrich Bender, Landesprodukthandlung, Ira nf art.. 460 454 60 dis 70 Malter Chatton⸗ Kartoffeln werden abgegeben bei O karden. Friedrich Löschborn. Mühlsteine 263 Friedr. Holl in Worms. N im leraelitischen Schul- Die Wohnung dause mit Garten bat unier günstigen Bedingungen zu vermielben 430 Heß, Lebrer. 8 Hausverkauf. 471 Das der Frau Jobs. 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Vor Vorstand: 5. Hecht. Ermus. 482 Da ich unter dem Heutigen meine Bäckeren Herrn G. Schütz übergeben habe, sage ich allen meinen Kunden meinen Dank fur das mir bewiesene Vertrauen und bitte solches auf meinen Nachfolger zu übertragen, Friedberg den 18. Februar 1872. P. Ra u ch. Indem ich auf vorstehende Annonce Bezug nehme, empfeble ich mich einem hiesigen sowie auswärtigen Publikum und verspreche prompte und gefällige Bedienung. G. Ssch ü tz, Bäcker. — 2 4 Sprachleidenu, als: * ö Kinder, denen das Stottern, Lispeln, Stammeln, Schnarren ꝛc., S¼ fewer fällt. Heiiung cründuch. 18jährtae Erfahrung. 1 Frankfurt a. M. R. Sonnemann aus Hannover, Steinweg 7 vis-à-vis dem Schwan. Ku o chen, 334 Hern, Ochsenklauen kauft in jeder Quantität zu den höoͤchsten Preisen die chemische Fabrik von Friedberg. Gürth& Seibert. Haunover'sche Lebens-Versicherungs-Anstalt. 467 Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntuiß, daß wir die Herren Jacob Herrmann zu Friedberg und Samuel Fröhlich zu Bad⸗ Nauheim zu Agenten obiger Austalt bestellt haben. Wir empfehlen bei dieser Gelegenheit die Anstalt, welche seit 40 Jahren in segensreicher Wirksamkeit besteht und lediglich auf Gegenseitigkeit begründet ist und verwaltet wird, der Aufmerksamkeit, sowie dem Wohlwollen der Bewohner der Wetterau. Mainz, 16. Februar 1872. Die General-Agentur für das Großherzogthum Hessen J. Sch äfer. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung empfehlen sich Unterzeichnete zum Ab- schluß von Versicherungenz sse ertheilen gerne jede gewünscht werdende Auskunft. Projekte und Tarife werden unentgeltlich verabreicht.— Letzte Dividende vom 1. Juni 1868: 55 Procent der Prämie; die nächste Dividende vom 1. Juni 1873 kann zu 90 Procent der Praͤmie ver— anschlagt werden. Friedberg und Bad, Nauheim qm 16. Februar 1872. Samuel Fröhlich und Jacob Herrmann, Breitestraße 61, Agenten der Hannover'schen Lebens-Versicherungs,-Anstalt. Anochen, 440 Horn, Klauen, Schaaf Fuße kauft zu den höchsten Preisen und in jeder Quantität Friedberg. Joseph Butzbach. Local⸗ Veränderung 339 Meinen verehrlichen Kunden zeige hiermit ergebenst an, daß sich mein Geschäfts-Local von heute an in meinem Hause, 8 Trierischer Platz Nr. 5, befindet.— Indem ich bitte, mich mit dem bisher geschenkten Vertrauen auch im neuen Locale zu beebren, nehme Veramassung den Herren Schuhmachern mein stets auf's Reichhaltigste fortirtes Lager sämmtlicher Schuhmacherwerkzeuge und Artikel angelegentlichst zu empfehlen. Frankfurt a. M. den 17. Februar 1872. Achtungsvoll e Wilhelm Frey, 5 Trierischer Platz Nr. 5, gegenüber der Lederhalle. Eine Wohnung Hosenträger 422 für eine kleine Jamilte ist zu vermtethen. Wo? 0 5 sagt die Erpebition d. Bl. 303 billigst bei K. Friedrich neben der Post. 8 478 Im Verlag von Gustav Schlöß mann in Gotha erschlen soeben: Wort und FJacrament. Eine Unterweisung zum rechten Gebrauch der Gnapen⸗ mittel als Mitgabe für's Leben, insbesondere für Eon— firmonden und Neuconfitmirte von G. Chr. Dieffenbach, evang. luth. Pfarrer zu Schlitz. 80 geb. 1 fl. 24 kr., fein geb. 1 fl. 48 kr., eleg. Relirf, band Gotdschnitt 2 fl. 9 kr. n Auf fesse Besfellung zu bezteben durch Binder⸗ nagel 8 Schimpff in Friedberg. f Wack Dückinge! 0 475 find eiygetroffen bei 5 5 N Wilhelm Fertsch. Id ug q ooo u ꝗnοονε˙ ang usgnvzieg nt zog mnbagech un 2309 J 5 uon uod Agenzu ou io aun ussosdig u 787 Ga uud Dohnen, Erbsen, Linsen 479 in gutkochender Waare billigs bei f Georg Groß. Anzeige. Der Unterzeichnete bat sich in Nieder⸗Wöllstadt als praktischer Arzt niedergelassen. Wohnung im neuen Schulgebäude. Sprechflunde von 1½ dis 3 Uhr Nachmittags. 1 Wilhelm Bausch, 470 Dr. med. Atpfel und Dirnen, 275 Zwetschen, Mirabellen, Pflaumen zu 30, 36, 24 kr, per Stück, 50 fl. per 100 Stück. Aepfelpflanzungen für Gemeinden werden unter Garantie übernommen, „Rosen“, boch, halbhoch und niederstämmig ver Stüc 36, 30, 24 kr., per 100 Stück 40 fl. Baumschule vos Gebr. Schultheis, . und 2 kr., sowie en tölten Eac ao 120 bei Hermann Bechstein in Friedberg, vis-z-vis dem Hötel Trapp, Eine Droschke 427 zum Eln⸗ und Zweispännigfabren ist billig zu verkaufen. Näheres bei 5 Friedrich Hanstein, Wagnermetster in Friedberg, Rindviehpulver. 115 Bet Verstopfung, Abmagerung und Mangel an Freßlust, bei blauer und dünner Milch, sowie besondert zur Verhütung des Milchsiebers wird dieses Pulver mit sehr gutem Erfolge angewendet. Das Vieb bekomm dadurch ein besseres Aussehen und die Milch wild reicher an Butter. Ein Pfundpacket mit Gebraucht anwelsung 30 kr. 2 Butterpulver verkürzt die Zeit des Bufterns von Stunden auf Minuten, macht die Butter fester und schmackhafter und verhigdert das rasche Ranzigwerden derselben. Ein Pfundpacket, ausreichend für reichlich 1000 Maaß Milch 30(r., balde Packete 15 kr. Siet vorräthig bet J. A. Windecker in Friedberg. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 17. Februar. Ein unehelicher Sohn Phllipp, geb. am 14. Februar. Beerdigte: 14. Februar. Susanna Fritz, geb. Wasmuth, Wilttwt des verstorbenen hiesigen Bürgers, Gemeinderaths und Mäckermeisters Chtistian Fritz, alt 82 Jahre 1 Mons 1 1 Tag, 1 am 12. Februar. — Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.