** 1 . u naten be ndaußet ll. * de. chmuck, lichter, Ik u Heorg Stoß fal tec et eilt senzel,, ea Run 5 Betebeck Ficlluug Aacuuag. 1147 1 0 e, 341 ens edetgs 22 rel. 1 100 n 0 e e, 1* er . K„ana 14. 1 1 1 1 en eee 12 F 11 bl. e 920 „ 70 e 77 62 au. 1 eine 1 . 1 1 4 Donnerstag den 19. Dezember. * 149. herhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zntelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und bemerkensw erthesten Tagesbegebenheiten, besonders wichtige Neuigkeiten durch Extrablätter, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungs-Blatt intercssante Novellen und Erzählungen, Gedichte Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Das Abonnement beträgt bei der Verlags-Expedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 17 kr. mit Bringerlohn. Inseratgebühren werden die einspaltige Petitzeile oder deren Raum mit 3 kr. berechnet, bei Tabellen- und Ziffersatz mit 8 kr. der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Privatboten direct von uns bezogen werden. brechung eintritt. Abbestellung erfolgt. Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter- Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Er pedig ieen. Betreffend: Die nach dem Gesetz vom 22. November 1872 vorzunehmende Wahl der Vertreter der Fotensen. Friedberg am 17. Dezember 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf das im Regierungsblatt Nr. 51 vom 29. v. Mts. publicirte Gesetz rubr. Betreffs und die Ihnen, bezw. Ihren Stellvertretern, in der Bürgermeisterewersammlung am 11. d. M. behändigte Anleitung, sowie die in erwähnter Versammlung gegebenen Erläuterungen, beauftragen wir Sie, nunmehr ungesäumt mit den Vorarbeiten behufs Abhaltung der Wahl von Vertretern der Forensen zu beginnen. Die Wahl erfolgt unter Leitung der bei den Ge— meinderathswahlen in 1869 und 1870 in Funktion gewesenen Wahl⸗ commission deren Ergänzung durch den Gemeinderath zu vollziehen ist, falls einzelne Mitglieder der Commission weggefallen sind. Die Commission hat zunächst nach§. 9 der Anleitung eine Liste der Forensen omufertigen und dem betr. Großherzoglichen Steuercom⸗ missariat zuzustellen und nach deren Rückkunft nach§. 11 u. ff. der Anleitung weiter zu verfahren. in Darmstadt und der M. Kuht'sasen Die Anzeige über Absendung der Liste des betr. Steuercom— missariats erwarten wir unfehlbar bis zum 30. d. Mts. oder Be⸗ scheinigung, daß Ausmärker nicht vorhanden sind. Wir empfehlen besondere Aufmerksamkeit auf Einhaltung der vorgeschriebenen Fristen für Offenlegung und Bekanntmachung der Wahl zu richten. In aller Kürze wird Ihnen Nachricht darüber zugehen, ob ein oder zwei Vertreter der Forensen in Ihren resp. Gemeinden zu wählen sind. Der Einsendung der Wahlacten wollen wir längstens bis zum 20. Januar 1873 entgegensehen. Die Formulare können von der Bekker'schen Hofbuchdruckerei Druckerei in Butzbach bezogen werden. Tr a 8 p. Betreffend: Die Taubstummen⸗Statistik im Großherzogthum Hessen, insbesondere die Aufnahme Taubstummer Kinder in die Taubstummen-Anstalten des Großherzogthums. Friedberg am 17. Dezember 1872. Die Großh. Kreis⸗Schul⸗Commission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. Sie wollen den in rubr. Beziehung nach Vorschrift zu erstattenden Bericht biunen 14 Tagen einsenden. Ter a p p. Bekan un Wir bringen zur öffentlichen Forstamts Nidda während der Krankheit des Großherzoglichen Forstmeisters Friedberg den 17. Dezember 1872. ö tm a ch unn ge treffend: Krankheit des Großberzoglichen Forstmeisters Nievergelder zu Salzhausen. Kenntniß, daß dem Großherzoglichen Oberfoͤrster Rohr zu Ridda die Verwaltung des Großherzoglichen g. Nievergelder zu Salzhausen übertragen worden ist. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Tr. a p b. Deutsches Reich. eine interessante Arbeit über die finanziellen Ver- shältnisse der Gemeinden des Großherzogthums, der wir Folgendes entnehmen: Das gesammte Brutto- Vermögen der Gemeinden betrrg 1. Januar l. J. 12,766,778 fl., Feldgüter 21, auf Gebäude 12,8, auf Mobilien N Darmstadt. Die jüngst ausgegebenen Mit- 2, auf nutzbare Rechte 19 und auf Activpforde— theilungen der statistischen Centralstelle enthalten rungen 4, Mill. Gulden. Erhebungen in 1869 haben sich die Schulden der Gemeinden um 1, Mill. Gulden, also 10,3 pCt. vermehrt, was durch die Herstellung neuer, sowie am die Erweiterung und Verbesserung bereits vor— 99,592,766 fl., die Schulden handener Gemeindegebäude, die Anlagen von das Rein Vermögen mithin Straßen und Wegen und endlich durch die in herzogthums sind 98 schuldenfrei, gegen 118 in 1869. — Die feierliche Eröffnung des Landtags soll, da sie durch den Großherzog stattfindet, wie her— kömmlich, im weißen Saale des Residenzschlosses erfolgen. — Der Landgerichts- Assessor bei dem Land⸗ gericht Alsfeld Paul Störger wurde am T. in gleicher Eigenschaft an das Landgericht Nidda versetzt. — Eine für die Interessenten wichtige, schon Im Vergleich zu den anderen und zwar gegen meindevermögen participiren, 86,825,988 fl. oder auf einen Kopf der Bevölke- rung 102.5 fl. Auf die einzelnen Provinzen ent⸗ sallen von letzterem in Starkenburg 44,863,653 fl., in Oberhessen 23,199,885 fl., in Rheinhessen 18,762,450 fl. oder es kommen auf einen Be- wohner in der Provinz Starkenburg 128, in Oberbessen 112, und in Rheinhessen 83,½ fl. Daß die letztere Provinz hierin hinter den beiden Starkenburg erheblich „erklärt sich aus dem geringen Wald⸗ während in Starkenburg die Gulden an dem Ge⸗ sind es in Rhein- hessen nur 1% Mill. Gulden. Betrachtet man vie einzelnen Vermögensobjecte der Gemeinden zurücksteht bestand derselben; Waldungen mit 24 Mill. des Landes, so treffen auf Waldungen 39,7, auf Folge der Kriegsereignisse nöthig gewordenen Capitalaufnahmen erklärt wird. Die gegen 1866 um 7, Mill. Gulden gleich 7,5 pCt. höhere Werthsumme des Vermögens beruht auf dem ge. stiegenen Werth des Grundeigenthums, dem Zu⸗ gang neuer Gebäude und den größeren Exträgnissen der nutzbaren Rechte, namentlich der Jagden. Faßt man die Städte des Landes in's Auge, so berechnet sich das Nettovermögen auf den Kopf der Bevölkerung in Mainz 207% fl., Darmstadt 187, fl., Offenbach 75,4 fl., Worms 55, fl., Gießen 154, fl., Bingen 154, fl. ꝛc. Das größte Vermögen sindet sich in Gernsheim mit 875, fl. pro Kopf; in nur zwei städtischen Wohnplätzen überwiegen die Schulden den Ver- mögensbestt. Von den 998 Gemeinden dee Groß- oft gewünschte Gesetzesvorlage über Regulirung und Ablösung der auf den Staatswaldungen ruhenden Reallasten und Servituten soll den Ständen im Laufe des gegenwärtigen Landtags unterbreitet werden, womit eine Reihe der ver- schiedenartigsten Unzuträglichkeiten, die sich natur⸗ gemäß ergeben müssen, gehoben werden würde. — Die Frage der Anschlüsse sowohl der ober⸗ hessischen als der Odenwaldbahn wird voraus- sichtlich ganz in Kürze den neuen Landtag beschäftigen. Das finanzielle Interesse des Landes ist wegen der für diese Linien gewährten Zinsgarantien zu eng damit verknüpft, als daß diese Angelegenheit lange in der Schwebe gehalten werden könnte. Die Ludwigsbahn hat sich bereit erklärt, die Oden waldbahn in nördlicher Richtung bis Hanau, in südlicher bis Eberbach weiter zu bauen. Unter welchen Bedingungen, Das festzusetzen und reiflich zu prüfen wird Aufgabe der Regierung und Stände sein. „Friedberg. Zu Landtagsabgeord-⸗ neten wurden ferner gewählt: in Schotten Pfarrer Schaub zu Ulrichstein; in Neustadt Kreisrath Küchler zu Dieburg; in Zwingenberg Landgerichts— Assessor Heinzerling zu Zwingenberg; in Ingelheim Ph. A. Gebhard, Weinhändler zu Ober-⸗Ingelbeim; in Wöllstein Hofg.-Adv. A. Metz zu Darmstadt; in Wald-Michelbach Bürgermeister Heidenreich zu Affolterbach; in Osthofen Hofg.⸗ Adv. Dernburg zu Darmstadt; in Bessungen Kreisrath Küchler zu Dieburg; in Oppenheim Dr. Schröder zu Worms. Doppelwahlen fielen auf Küchler, Metz, Franck. Von den bis jetzt als gewählt bekannt gewordenen 33 Abgeordneten werden 19 als National-Liberale, 8 als Conservativ-Liberale, 3 als Ultramontane und 3 als Demokraten be— zeichnet. Berlin. Die„Spener'sche Zeitung“, das Gerücht besprechend, daß Fürst Bismarck aus dem preußischen Staatsdienst ausscheiden und blos der höchste Beamte des deutschen Reiches bleiben wolle, sagt: Eine solche Veränderung ist, wie wir ver— nehmen, keineswegs im Werk. Der Reichskanzler soll allerdings die Niederlegung des Vorsitzes im preußischen Ministerium beabsichtigen, niemals aber geäußert haben, daß er nicht mehr preußischer Minister sein wolle. Nach unseren Ermittelungen verbleibt der Fürst preußischer Minister des Aus- wärtigen und gibt seinen Platz im preußischen Ministerium nicht auf. Der Zusammenhang des preußischen Ministeriums mit den Behörden des deutschen Reiches bleibt durch des Reichskanzlers Person aufrechterhalten. — Die Spezial-Commission des Abgeordneten⸗ hauses für Berathung des Provinzialfonds⸗Gesetzes hat die Ausscheidung besonderer Kreisfonds be— schlossen, welche den Kreisen vorweg zur Durch- führung der Kreisordnung zufließen sollen. Die Regierungs- Commissäre haben diesem Beschlusse im Princip zugestimmt und die Entscheidung der Regierung darüber, ob der Beschluß innerhalb der jetzigen Vorlage oder durch ein besonderes Gesetz auszuführen sei, sewie die Beschaffung des be— treffenden Materials für die erste Sitzung nach Neujahr zugesagt. — Der Kaiser empfing den Reichskanzler Fürsten Bismarck zu längerer Conferenz. — Wie die„Germania“ in Erfahrung ge— bracht baben will, hätte der Disciplinargerichtshof in der Untersuchungssache gegen den Armee-Bischof Namczanoweki bei der Verhandlung seine In— competenz ausgesprochen. — Das Haus der Abgeordneten nahm in dritter Lesung den Gesetzentwurf über die Auf— hebung des Jagbrechts in den Provinzen Hessen und Schleswig ⸗Holstein unverändert in der Fassung der Regierungsvorlage an. In erster und zweiter Berathung wurde ferner der Gesetzentwurf bezüg⸗ lich der Reallasten-Ablösung in Schleswig ⸗Holstein unverändert angenommen und endlich im dritten Wablgange zum Mitgliede der Staatsschulden- Commission der Abgeordnete v. Bonin gewählt. — Die„Times“ enthält eine Depesche aus Berlin, welche meldet, Herr v. Bismarck würde vielleicht geneigt sein preußischer Premier-Minister zu bleiben, wenn die einer Reform des Herren- hausee im Wege stehenden Minister v. Selchow und Itzenplitz aus dem Kabinet ausscheiden würden. Hr. v. Bismarck empfehle die Reform des Herren— hauses, um dort eine prompte Annahme der für Deulschlands Consolidaton so nothwendigen anti— päpstlichen Gesetze zu sichern. Nach einem Bericht des Provinzial-Schul— collegiums in Posen soll der katholische Religions— Unterricht an sämmtlichen Gymnasten, Realschulen und Schullehrer-Seminarien der Provinz Posen in den böheren Classen von Ostern k. J. ab aus— schließlich in deutscher Sprache ertheilt werden. Die Directoren und katholischen Religionslehrer der genannten Unterrichtsanstalten sind bereits mit den bezüglichen Weisungen versehen. — Der gesammte Salzwerksbetrieb in Preußen ergab während des Jahres 1871 eine Production von 8 Mill. Ctr. im Werthe von 2,187,000 Thlr. oder eine Zunahme gegen das Vorjahr von 650,000 Ctr. und 227,000 Thlr. An dieser Production waren die Steinsalz- u. Calisalzwerke mit 4½ Mill. Ctr. und die Salinen mit 3½ Mill. Cir. betheiligt. Für die Gewinnung von Stein— salz waren 3 Werke in Thätigkeit, zur Herstellung von Siedesalz 31 Werke. Es wurden auf ihnen 2399 Arbeiter beschäftigt. — Die„freuzzeitung“ erfährt, daß sämmt— liche Landräthe, welche gegen die Kreisordnung gestimmt haben, vor die Alternative gestellt worden sind, entweder ihr Mandat niederzulegen oder Zurdispositionsstellung zu gewärtigen. Wiesbaden. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist mit Gemahlin und Kindern hier ein— getroffen und im Schlosse abgestiegen. München. Die Enthüllungen in Bezug auf den Spitzeder- Schwindel nehmen immer größere Dimensionen an; so hat sich jetzt herausgestellt, daß auch viele Beamte sowohl mit ihrer dienstlichen Stellung als auch mit ihren persönlichen An— schauungen von Ehrgefühl es zu vereinbaren wußten, dieses Bankgeschäft für ihre eigenen Taschen nutzbar zu machen. Es sind gegen mehrere Gemeinde— und Staatsbeamte Disciplinar-Untersuchungen eingeleitet, welche voraussichtlich damit enden, daß diese Leute eben sammt und sonders ihre Ent— lassung nehmen müssen, bevor sie ihres Dienstes enthoben werden, Karlsruhe. Der Kronprinz und die Kron— prinzessin des deutschen Reiches sind am 16. d. nach Wiesbaden abgercist. Ausland. Schweiz. Die altkatbolische Bewegung ge— winnt in der Schweiz, wo sie überall in organisa- torischer Weise in die Hand genommen wird, eine hervorragende Bedeutung. Bern. Der Nationalrath hat die Berathung des Gesetz- Entwurfes über die Erhöhung der Be— soldung der eidgenössischen Beamten auf die Juli— Sesston vertagt. Frankreich. Die„Agence Havas“ meldet: Das Ergebniß der Samstagssitzung hat eine große Beruhigung der Gemüther hervorgerufen und in der Geschäftswelt große Hoffnungen rege gemacht. Alle Gerüchte von Ministerveränderungen sind falsch. — Ueber die Ueberschwemmungen, namentlich im Flußgebiete der Loire, sind sehr betrübende Berichte eingegangen. Die Eisenbahnverbindung mit Nantes ist unterbrochen. Die Banque de France macht bekannt, daß sie nicht im Stande sei, die in überschwemmten Orten zahlbaren Wechsel zur Verfallzeit zu präsentiren und fordert die Inte ressenten auf, dieselben am Verfalltage einzulösen. — Aus Nantee wird telegraphirt: Die Quais von la Fasse und alle niedrigen Quartiere der Stadt stehen unter Wasser. Es ist ein surcht— bares Schauspiel. Alle Häuser der überschwemmten Quartiere sind geschlossen. Die Posten von Paris und der Bretagne sind ausgeblieben. Der Wasser— stand der Loire erreicht die Höhe von 6 M. 35 C. Die Büreaus der Douane sind geschlossen und alle Arbeit ist in denselben eingestellt. Man fürchtet einen Sturm. — Am 16. d. war Thiers in der Sitzung der Dreißiger⸗Commission zugegen. Derselbe er⸗ klärte: Er habe in der Botschaft nicht die Frage ob Republik oder Monarchie entscheiden, sondern nur die Nothwendigkeit, sich mit der Gestaltung der Zukunft zu beschäftigen, betonen wollen. Er bestehe auf der Errichtung einer zweiten Kemmer. Die Republik existire thatsächlich; man müsse die- selbe entweder beseitigen oder eine Grundlage schaffen, worauf man fortschreiten könne. Er habe beantragt, eine derartige Lage der Dinge herbei— zuführen, wie Audiffret-Pasquier am Sonnabend empfohlen babe. Er begehre nichts sehnlicher, als eine Verständigung und wünsche, daß die Com- mission sich nicht darauf beschränke, seine Meinung zu hören, sondern gemeinschaftlich mit ihm berathe. Larcy dankte dem Präsidenten. Die Commission nahm dessen Vorschlag an und bestimmte den Mitt— woch für den Beginn der Diecussion. Rede Thiers' in der Dreißiger-Commission einen außerordentlich günstigen Eindruck. Die Com- missions⸗Mitglieder scheinen gleichfalls einem Ent⸗ gegenkommen geneigter zu sein. Die Zahl der an Thiers gerichteten Zustimmun steigt 3000. — Der Minister des Aeußern, Hr. v. Remu⸗ sat, ließ der deutschen Regierung die gegenseitige Aufhebung des Paßzwanges an der deutsch⸗fran— zösischen Grenze vorschlagen und dürfte, wie in gutunterrichteten Kreisen verlautet, die Aufhebung des Paßzwanges schon Anfang nächsten Jahres bevorstehen. i Großbritannien. London. Eine Depu⸗ tation der geographischen und anderer Gesellschaften begab sich zu dem Marinemixnister Goeschen und dem Kanzler der Schatzkammer Lowe, um die Regierung zu veranlassen, die im Mai beabsichtigte neue Nordpolexpedition zu unterstützen. Lowe versprach, seine Ansicht mitzutheilen, sobald er den Plan geprüft hätte. 1 Homburg. Nach Weihnachten wird der Besuch der hiesigen Spielsäle nur noch gegen Karten gestattet sein. In Lich brach am Sonntag Nacht Feuer aus. Der Eigenthümer des Hauses konnte sich nicht rriten und kam in den Flammen um. Gießen. Wir hatten kürzlich Abends den Anblick eines pompösen Leichenzuges. Stud, pharm. Münch aus Ober⸗ Ingelheim, der am Samstag früh gestorben, wurde mit allen studentischen Ehren unter Fackelbegleitung zu Grabe geleitet. Der 6spännige Trauerwagen war von Kränzen fast erdrückt. Auf dem Friedhofe hielt Herr Pfarrer Weber von Allendorf a. d. L. eine ergreifende Rede und schilderte den Schmerz der Eltern ob des Verlustes, den sie erlitten und geißelte andererseits die Duelle und Mensuren, die neuerdings in so großem Flor stehen. Frankfurt. Die Palmengarten-⸗Gesellschaft hat den Großherzogl. Hess. Hofgartendirector Geyger zu Darm⸗ stadt wegen seiner wissenschaftlichen Kenntnisse in der Horlikultur und seiner auf immer weitere Vervollkommnung der Gartenkunst gerichteten Bestrebungen zum technischen Ehrenmitgliede ernannt. Worms. hiesigen Geschästs eine Geldsendung zur Post tragen. Auf dem Wege dahin wurde der junge Mann von einem Strolche angepackt, der demselben das Paket abnehmen wollte. Als er ibm solches nicht entreißen konnte, warf er den jungen Menschen zu Voden, entfernte sich jedoch rasch, als mebrere Personen auf den Hülferuf des An⸗ gegriffenen herbeieilten. Leider konnte der Tbäter nicht eikannt werden, weil die Straßen zu schwach beluchtet waren. Die Verantwortung darüber hat jedoch der Kalender zu tragen, indem Beleuchtung durch den Mond angekün⸗ digt war, die aber eingetretener Hindernisse halber gusblieb. Berlin. Das humoristisch⸗salyrische Witzblatt der „Ulk“ enthält in feiner letzten Nummer folgenden sehr lreffenden Vers: An den Abgeordneten Lasker. Vergebens suchst in scharsen Reden Das Gründerthum Du zu befehden; Denn das steht unumstößlich fest: Die Gründer- wie die Rinderpest, Sie werden nimmermehr verschwinden, So lange sich noch Ochsen finden. Straßburg. Wie die„Straßb. Ztg.“ mittheilt, wird die deulsche Freimaurerloge„zum treuen Herzen“ definino am künftigen 5. Januar 1873 durch den Lo en⸗ Großmeister von Bayreuth Hrn. Dr. Bluntschli feierlichst in ibrem Lekale, Judengasse 12, installirt werden. Mülhausen. Ein, wie es scheint, bedeutendes Elsenbahnunglück hat auf der Linie Paris-Belfort naltgesunden. Der am 14 d. fahrplan mäßig um 6 Uhr 1 Min. hier eintreffende Zug ist bei der Station Lure enigleißt und den Eisenbahndamm hinuniergestürz', wobei es nach Aussage mehrerer Reisenden, die von Belfort kamen, viele Todte und Verwundete gegeben haben soll. Indeß ist zur Stunde weder über die Ul sache noch über den Umfang des Unglücks Verläßtiches bekannt. 1 Paris. Es wurde seiner Zit von einem Expressungs⸗ brief gemeldet, den ein Apothekergehilfe, Namens Jour⸗ dan, an den Reichskanzler Bismarck gerichtet hatte, und in dem er diesen zum Loskaufe von einem Attentate um den Preis von 40,090 Francs zwingen wollte. Bis⸗ marck hatte bekanutlich dieses Schreiben an den fran zösischen General-Procuretor geleitet, welcher deshalb eine Untersuchung veranlaßte und die Sache einer Prozeßver⸗ handlung zuführen ließ. Diese fand in den letzten Tagen statt. Man suchte für den Angeklagten, der sich damit verantwortete, er hätte den Brief aus Haß gegen den Mann, der so viel Unheil über Frankreich gebracht, ab— gesendet, ein geringes Strafausmaß zu erwüken, indem man ihn als geistesgestört erk äfte und das Parere von sachverständigen Itrenärzten einholte. Diese aber, Dr. Blanche obenan, eiknunten nicht auf diesen Milderungs⸗ grund und so wurde Jourdan zu zweijätzriger Kerker⸗ haft verurtheilt. 1 D. Frankfurt a. M., 17. Dec. Die beute ge. meldeten zuͤmlich sesten Berliner Cousse blieben ohne Ein— flaß auf die Gestallung von Tendenz und Verkehr, welche — Der„Agence Havas“ zufolge machte die ge-Adressen über Kürzlich Abends sollte der Lehrling eines ff b. faut, comble Nlates leibel, momen der hel neestet g 8 handlu poll, b wieisen, gegen wülrben 1 um Paß 359 ½6, und 35 blieben mänden büßten Sande und O 8%, aclien herrsch. Deulschä Oeslerr. malter, Nachso Renten von welc Crebitac — 4 3448( siellung auf Ste Halien i Die Ausschri bis zun Vormitt Inspect. auch die elugtseh genomm Fre 347 lichen haufe scheben. fferten dlnzureie — S= — — — S 2 auf besorgnißerregende Nachrichten von Wien wesenllich flauer, als gesern, waren. Das Falliment eines Börsen⸗ comptoirs in Wien und flaue Notirungen des dortigen Platzes, welcher noch mehr als Berlin an Ueberspeculation leidet, sowie die in Folge der Liquidation eingetrelene momentane Geldknappheit waren die äußerlichen Ursachen der heutigen Baisse. Nachdem die Preuß. Bank, deren neuester Ausweis indeß ungünstig ist, sich gestern wieder coulanter im Discontiren gezeigt hat; auch die See— handlung große Summen gegen Depot ausgeliehen haben soll, scheint man sich dort, wie die heutigen Course aus— weisen, nicht mehr der Befürchtung hinzugeben, daß die gegenwärtigen Erschünerungen zu einer Katastrophe führen] 26 k würden. In Banken und Nebenpapieren fanden hier um— fangresche Verkäufe stait, welche die Geldknappheit am Platze genügend illustriren. Staatsbahn, gestern Abend 359 ½½, und Kreditactien 358 ½, sanken beute auf 356 und 355 berab. Lombarden gestern mit 203 ½ schueßend, blieben 199½.. Für Bankwerthe sind unter diesen Um— ständen nicht nur keine Avancen zu verzeichnen, sondern büßten dieselben fast alle 1 3% von ihrem gestrigen Stande ein. So verloren Darmstädter 5 fl., Vereinsbank und Oesterreich. Deutsche 1%. Würtemb. Vereinsbank ca. 8%, Continental 1%, Bankverein 2%, Wiener Bank— actien schlossen ca. 5 fl. niedriger. In andern Effecten berrschte ziemliche Stille bei meist matten Kursen. Von Deutschen Bahnen alte und neue bayr. Ostbabn niedriger, Oesterr. Silbertente relativ fest. Wechsel im Allgemeinen matter, nur Wiener höher, Ducaten 1 Kr. niedriger. Nachschrift. Nach der Notiz trat auf matte Pariser Rentenkurse eine weitere Veifliuung der Tendenz ein, von welcher besonders die Speculauons kurse affizirt wurden. Creditactien 352. Staatobaon 354, Lembarden 197. ür die Sturmsiuth-Neschadigten sind ferner folgende Gaben eingegangen: Bei J. Wabl: Von der Freimaurerloge dahier 39 üb, durch die Semlnaristen Kopp und Kaßlick von den Seminaristen gesammelt 17 fl. 36 k., von Kostwirth Weihl 2 fl., G. Ulrich jun. 36 kr., Frl. B. Weihl 18 kr., Frau Göckus 12 ke. Bei Dr. E. Schmid: Von den Schülern der IV. Klasse der Realschule 5 fl. 35 kr., der VII. Klasse derselben 3 fl. 14 Bei Dr. W. Uloth in Bad-Naubeim: Von Beige— ordneten Gebringer 1 fl. 30 kr., Louis Löb 18 kr., Unbe⸗ nannt 1 fl. 30 kr., Rentier Ortwein 30 kr., Chr. Salz⸗ mann I. 30 kr. Schreinermeister Klinkersuß 35 kr., Tapezirer Horn 30 kr., Bäckermeister P. Aletter J. 12 kee, Schreinermeister Resch 12 kr., Zimmermeister Schmidt 12 ke. Beider Expedition dieses Blaktes: Der Ertrag des Concertes der Kapelle Schellhaas und der theatral. Abtheilung des Turnvereins nach Abzug der unvermeid—⸗ lichen Kosten(darunter von J. B. 2 fl. 30 kr. und von F. E. 12 kr.) 53 fl. 42 kr., durch Lehrer Sturmfels in Bad⸗Nauheim von den Kindern der IV. Elementarklasse dortiger Stadtschule 2 fl. 36 kl., Georg Walther VI. in Bauernheim 1 fl. 45 kr., Wilhelm Treut in Bauernheim 1 fl. 10 kr., Schultheiß Keller's Wittwe in Bauernheim 1 fl., W. Fritsch 1 fl. 30 kr., aus der Sparkasse von Wilhelm Curtman 3 fl. 30 kr., G. S. Gewinn beim Kartenspiel 39 ke, Ed. Ruths 1 fl. 45 kr., Motto: Stralsund und Rügen, Erinnerung aus meinen Wander— jahren. Die Christbescheerung für die Kinder der Kleinkinderschule findet Sonntag den 22. Dezember, Nachmittags 4 Uhr, im Saale des Hotel Trapp statt. Zur Bestreitung der Kosten sollen von Erwachsenen 6 kr., von Kindern 3 kr. Eintrittsgeld erhoben werden. Höhere Beträge werden mit Dank angenommen. Wer noch eine Gabe zur Be— scheerung mittheilen will, wird freundlichst und dringend gebeten, dieselbe alsbald einer der Unterzeichneten zu übergeben. H. Dieffenbach. J. Klipstein. W. Diegel. E. Trapp. i A. Klipstein. Chr. Werner. Marktbericht. Frankfurt, 6. Dec. Waizen, wetterauer,(100 Kilo 14½—¼ fl., Korn(100 Kilo) 10— ¼ fl., Gerste(100 Kilo) 10—11½ fl., Hafer(100 Kilo) 7/ bis 8 ¼ fl. Rütöt(50 Kue) 23½¼— 233, fl. 3483 Elin tüchtiger Schmiedgeselle findet sofort dauernde Beschäftigung bei Bad- Nauheim. B. Langs dorf. Main- Weser-Bahn. 3448 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her⸗ stellung eines Werkstätte- und Wasserstattons-Gebäudes auf Statton Gießen einschließlich Lieferung aller Mate- rialien im Wege öffentlicher Sudmifston verdungen werden. Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Erbauung eines Werkfätte⸗ und Wasserstanons⸗ Gebäudes auf Station Gießen“ bis zum Subm ssion Termin am 23. Dezember d. J., Vormittags 11 Ubr, dei der unterzeichneten Betriebs- Inspection zu Frankfurt a M. einzuteichen, woselbst auch die Zeichnungen Kostenanschläge und Bedingungen eingeseben und die Submisstons⸗Zormulare in Empfang genommen werden können. Frankfuct a. M. den 12. Dezember 1872. Königliche Betriebs-Inspektion. e dl. Bekanntmachung. 3449 Freitag den 20. d. Mis., Morgens 9 Uhr, soll in dem Laadgerichts fokale die Lieferung des für das piesige Paftlokal im Jahre 1873 erforderlichen Strobes, Dels, Besen, Kleidung, Verköstigung der Gefangenen, Besorgung der Wäsche und Flickarbeiten an den Wenigst— mehmenden in Accord gegeben werden. Ueber die Wäsche und Flickarbeiten sind die Gebote schriftlich ein zureichen. 4 Friedberg den 14. Dezember 1872. Großherzogliches Landgericht Friedberg. N r Ib. 3457 Der Verkauf auf den Abbruch der fisca⸗ lischen Zehntscheuer bei dem sogenannten Commandanten⸗ dause in biesiger Stadt soll im Submisfionswege ge— scheben. Die Bedingungen sind bei uns einzusehen und Offerten bis zum 23. d. M., Morgens 10 Uhr, anher einzureichen. Bad⸗ Nauheim den 14. Dezember 1872. Großherzogliches Salinenamt Nauheim. Bekanntmachung. 4447 ODonnerstag den 19. d. Ms., Vormittags von 9 Uhr an, kommt auf dem Fürstlich Solms-Braun⸗ sels'schen Hofgute zu Nieder-Eschbach zur öffentlichen Versteigerung und zwar: ö cirta 400 Centner Waizenstroh, 50 7 Rog genstroh, 1 90 Fuder Gerstenstroh, 250„ Haferstroh, 5 2000 Körbe Spreu, 2000 Centner Dickwurz, 600 Malter Kartoffeln, 1 60 Wagen Mist, „ 300„ Compost und eine Quantität Erbsen. Nleder⸗Eschbach den 10. Dezember 1872. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Nieder-Eschbach F au ff Faselochs-Versteigerung. 1487 Frettag ben 20. d. M, Mittags 1 Ubi, soll auf zem Gemeinvebause zu Griedel ein der Gemeinde ge. loriger Fasclochs, weicher sebr gut genährt und dessen Hewicht auf 11 Cepinet veranschlagt werden kann, iffentich an den Meistbietenren verfsetgert werden. Griedel den 16. Dezember 1872. Großherzogliche Burgermeisterel Griedel. 1 Fenchel. Bekanntmachung. 3476 Donnerstag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem Babnbofe zu Nieder⸗Wellstadt 450 Stück und Freitag den 20. d. M., Vormtttags 10 Uhr, in dem Bahnbose zu Friedberg 400 Stück unbrauchbare Bahnschwellen Zu Brennholz) öffentlich an den Meist⸗ bietenden verfteigert. Friedberg am 16. Dezember 1872. Rauch, Babnmeister. Bekanntmachung. 3477 Freitag den 20. d. M., des Vormittags um 10 Ubr, wird in hiesigem Rathbauße das für die hiestge Armenanstalt pro 1. Halbjatr 1873 erforderliche Erp⸗ flallöl, Seife, Kuffee, gerollte Gere, Griesmehl, Res, Ousen, Ochseufleisch, Schweinefleisch, Nierenfett, Schweineschmalz und Brod, sodann die Anlkeferung des für die Schuhmacherei pro 1. Halbjahr 1873 erforder— lichen Sohl-, Rind- und Kalbleders Hanfgarns, Bestech⸗ garns, Holznägel, Absatz⸗ und Sohlnägel, Pech und Wachs auf dem Subm sstonswege vergeben. Die Bedingungen können bet Verwalter Gatzert in der Armenanstalt eingesehen werden. Friedberg den 16. Dezember 1872. Großherzogliche Bürge meifteret Friedberg. Fouc ar. 5 N Die Säumigen 3475 werden an die Zahlung der pro 1872 noch rück— ständigen Pacht⸗, polz⸗ und Graskaufgelder mit dem Bemerken erinnert, daß nach Ablauf von 10 Tagen gerichtliche Mahnung eintrttt. Hungen am 16. Dezember 1872. Fücstliches Rentamt. Demme. Bekanntmachung. 3485 Die am 16. d. M. in dem Fte h. v. Francken⸗ flein'schen Walodistrikt„Engelsborn“ abgehaltene Holz— verfleigerung ist genebmigt. ö Erster Fahrtag: Montag den 30. Dezember 1872. Ockstadt den 17. Dezember 1872. Der Freiberrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf. 3422 Für ein größeres Etabltssement wird eine in allen Zweigen der Haushaltung tüchtige 2 U. 2 Haushälterin gesucht. Gute Zeugnisse find unerläßlich. Franco⸗ Offerten sub Chiffre F. O. 137 befördert die Annoncen Expeditton von Haasenstein 8 Vogler in Frank⸗ furt a. M. Mittel⸗ und Kranzdärme 0 1 1 ab en Gebr. Rosenthal. Ein sehr reinliches Dienstmädchen 3465 wird bei hohem Lohn per Neufabr gesucht. Etwas Kenntniß der französischen Sprache ist wünschene: werlb jer och nicht Bedingung. Aodresse zu erfragen in der Exped. d. Bl. 3406 Ein vollständiges Exemplar des Oberhessischen Anzeigers 1870 wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Glacé-Mandschuhe, sowie Rauhleder- und Pil-d'Ecosse⸗Handschuhe 61 billlaf bei K. Friedrich neben der Poft. Leinstes Vorschuß mehl 2261 billigst bei M. D. Loeb. Korbwaaren. 3417 Einem geebrten Publikum empfehle alle Arten Blumentische, Blumenständer, Sessel. Kinderstüblchen und Puppenwagen. Alle andere Arbeit in Korbwaaren, sowie Reparatuien werden bestens und dillig besorgt. Kriegshammer, Korbmacher, Wohnung bei Herrn Betz, Dachdecker in Friedberg. Sicil. Haselnüsse, diesjährige Frucht, empfiehlt ilh Bernbeck. Die Gartenlaube. Nr. 49. Inbalt: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Frtedrich Spielhagen.(Fortsetzung.)— Des Führers Adschied. Gedicht von Herman Schmid. Mit Illu⸗ ftratton.— Galerie bistorischer Enthüllungen. I. Wil⸗ belm Tell und der Rütltt und. Von Dr. Otte Henne. Am Röbyn.— Adele Spitzeder. Von M. Sch.— In der Stammburg Derer von Ausseß. Von Friedrich Zenk. Mil 4 Abbildungen: Burg Aufseß.— Im Schloß⸗ hose der Burg Aufseß.— Die Dauscapelle auf Burg Aufseß. Das Studirzimmer Hansens von Ausseß. Nach der Natur aufge⸗ nommen von Lorenz Ritter in Nürnberg.— Blätter und Blülben: Am Postschalter.— Eine Thüringer Jubi⸗ läums Höbenkarte. Von Fr. dim.— Der Blitz in Amerika. Von Theodor Kirchhoff.— Die Oftseeflutb und ein neues Lied von„draven Männern“. Von Arno Hempel.— Albert Traeger in neuer Ausgabe. — Ein Weihnachtsbaum für unsere Offsee-Deutschen. Nr. 50. Inhalt: Was die Schwalbe sang. Erzählung von Friedrich Spielbagen.(Fortsetzung.)— Zum sechszigsten Geburtstage eines Kunstslers. Mit Julius Rletz's Portralt. Nach einer Photographie auf Holz gezeichnet von Adolf Neum nn.— Der deutschen Jugend Welh⸗ nachtobtchertiscy. Von Guflav Wuffmann. II.— Der zürst und die Zürgerstochter.— Album der Poesten. Hermann und Dorotbea. Ven Goethe. Mit Abbildung; Im There„zum goldnen Löwen.“ Original⸗ zeichnung von L. Hofmann Zeitz in München.— Aus den Zeiten der schweren Noth. Napolcon der Erste in Poisdam. Von Grorg Horn.— Blätter und Blühen! Auch eine Weibnachtsseier. Von G.— Hermann und Dorothea.— Eiklärung von Mex Langendeck, Professor Dr. med. in Hannover. Bemerkung zu vorstehenden Zetlen von Stabsarzt Dr. J. Pincus, Docent a. d. Unwerfität in Berlin.— Bock's Buch vom gesunden und kranken Menschen. Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg empfehlen Friedberg. 3473 sich zu geneigten Aufträgen. Pindernagel& Schimpff in Friedberg empfehlen ihr reichhaltiges Weihnachtslager zur Auswahl von Festgeschenken für die Jugend und für Erwachsene. Productenbörse zu Friedberg. 3478 Unter Bezugnahme auf die§§. 6 und 15 der Statuten laden wir alle Mitglieder und Freunde der Productenbörse ein zu der Generalversammlung: Freitag den 27. Dezember, Nachmittags 2 Uyr, in den drei Schwertern dahier. Die Börsenmitglieder haben sich bei den Abstimmungen ic. ꝛc. durch Vorzeigen der Mitgliederkarten auszuweisen. Friedberg den 10. Dezember 1872. Der Vorstand: Haas, Vorsttzender. Delerauen- und Militär-Verein zu Friedberg. 3486 Alle Diejenigen, welche in der neulichen Versammlung sich zur Gründung des genannten Vereins durch ihre Unterschrift bereit erklärt haben, werden zu einer weiteren Versammlung auf Samstag den 21. d., Abends 7½ Uhr, in die Hofbrauerei des Herrn Burck eingeladen zur Wahl des Vorstandes und genauerer Feststellung der Statuten. Beitrittserklaärungen, durch die das Recht der Theilnahme an der anberaumten Ver⸗ lung erworben wird, können noch stattfinden bei Herrn Kaufmann Ludwig Groß. NB. Statuten konnten nicht mehr vor dieser Versammlung ausgegeben werden, da augenblicklich keine mehr zu haben waren. Weihnachtsausstellung. 3482 Dieselbe bietet eine schoͤne Auswahl von Blumen, Blattpflanzen, Obst⸗ und Frucht⸗ körbchen, Bouquets und Kränzen von unver⸗ welklichen Naturblumen ꝛc., welche sich zu Geschenken besonders eignen. Fr. Dlouhy, Kunst⸗ und Handelsgärtner, Gartenhaus. i und Gutta⸗ Percha. Weihnachts- Ausstellung. 3325 Großartigste Auswahl in sämmtlichen aus Gummi und Gutta- Percha verfertigten Gegenständen.— Spielwaaren in 300 Nummern von 12 Kreuzer an; englische Regenröcke für Knaben von fl. 5., für Herren von fl. 10. au. Bernhard Wolf, Steinweg Nr. 5, Frankfurt a. M. samm Gu mi m (7038) 3399 Mein Lager in Porzellan⸗ und Glaswaaren ist neu assortirt und bringe solches nebst Spiegel aller Art in großer Auswahl für bevor stehende Weihnachten in empfehlende Erinnerung. Besonders empfehle als schönes und rraktisches Weihnachts geschenk Tassen mit Namen; soldhe mit Familiennamen lasse nach Angabe schnellstens anfertigen. M. D. Loeb. Friedberg. 3 Erfolg bei alten Gichtleiden. Sehr geehrter Herr Höhenberger! 1 Derr, Hiermit meinen herzlichen Dank sür den mir geschickten Tannin- Terpentin, ich kann Ihnen, mein zur grötzten Freude miltbetlen, daß sich nach Gebrauch der ersten Flasche meine schrecklichen Schmerzen und Geschwulst bedeutend gebe ssert hat, ich habe vor Freude geweint. Das 8 Uebel Uift zu alt und in den Gelerken siud kleine Knoten, die mir viel Schmerzen bet feder Bewegung machen; da ich fühle, daß mit damit gebolfen werden kann, bitte ich noch ganz ergebenst um 1 Flasche. Mit der größten Hochachtung empfichl sich die Ihnen dankbare Bischdorf dei Halle den 7. Juni 1872. Wittwe Hahn. In Flaschen 3 45 kr. und à 1 fl. 45 kr. zu haben in der Apotheke zu Relchelsherm, * Grubenholz-Versteigerung. Freitag den 20. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen circa 15 Stecken Grubenholz, 1 Haufen Späne 3484 öffentlich meistbietend verfteigert werden. Ossenyetmer Bergwerk den 17. Dezember 1872. * Liederkranz. 3481 Abendunterhaltung am 2. Weihnachtstage im Saale des Hötel Trapp. Beginn 7½ Uhr. Zur Auffübrung kommt: a 2 Hans Dampf. Musikalischer Schwank von Paul Kummer. Mufik von A. Schäffer. Programm wird nicht ausgegeben. D Die verehrl. Mitglieder erlaubt man sich wiederholt auf die 88. 12, 13 und 14 der Vereinsstatuten auf⸗ merksam zu machen. Friedberg. Der Vorstan d. Turnverein. 3488 Freitag den 20. d., Abends 8 Uhr, General- versammlung.(Wahl des Verstandes für 1873.) L Casino. Das nächsle Damen⸗Casino findet den 26. Dezem⸗ ber statt. e den 17. Dezember 1872. 1 Landwirlhschastl. Kränzchen für Södel, Melbach und Wölfersheim 3490 Samstag den 21. d. M., Abends 6 Uhr, im Saale des Gaflwirtbs Schneider in Södel. Tagesordnung. 1) Consolidatton und Anlegung von Gewannwegen. Referent Herr Lehrer Loos. 2) Kartoffelbau. Referent Herr Lebrer Hahn. Der Weisen für Södel: E. Bierhefe 3459 fortwährend frisch per Schoppen 12 kr. zu haben bei Georg Steinhäußer II. Würtemberger Hof. Frische Bierhefe 1 Emmerich Müller. Weihnachtsausstellung. 3472 Meine Ausstellung in der Rauch'schen Bäckerei hat begonnen und empfehle hiermit einem biesigen sowie auswärtigen Publikum eine reiche Auswahl Conditor⸗ Waaren. Bäcker Schütz in Friedberg, Usagasse. Eine Partie Signal-Hörner, 3489 welche sich für Feuerwehren eignen, bat billig zu verkaufen M Loeb. 2 3480 be 3474 Feinste Punsch⸗Essenzen, ächter alter Jamaica Rum, und Batavia Arac dei Wilh. Bernbeck. estes Petroleum 3394 und Lampen aller Art bei f Wilh. Fertsch Ein Schwein 3492 ist mir zugelaufen. Der Eigenthümer kann das⸗ selbe gegen Erstattung der Inseratgebühren in Empfang nehmen. H. Dietz Eine Wohnung 3462 hat zu vermtethen Fr. Dlouhy, Gartenhaus. Hosenträger 503 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Isratlitischer Gottesdienst in Friedberg. Frag Mordes 0 7 Uhr. Samstag Morgens 8½ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Gräfliche Bergverwaltung. E gebt s. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. ie 1 Betreff 2 jungen berechtt daß Ni Ober⸗ Belbref Das 0 einberi 0 solgun Amit und d Vorsch Sicher nisson VII