** eider, m büte Prei jürtd's Erden. fasser deen de Heorg Groß. * hufleisches 3 dean u Nux, 125 re. dera! n Stef ciball, Steitutildung rentner und 5 ls fte schen 1 ttt lindert 1 rede 2907 Dienstag den 19. November. ö 136. Ober essischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 49. sud 1. Gesetz, die Zusammensetzung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten betr.— sud 2. Bekanntmachung, die Bildung er Wahlbezirke für die Wahl der Abgeordneten zur zweiten Kammer der Stände des bevorstehenden Land tags betr.— sub 8. Bekanntmachung, die Eintheilung der evan⸗ elischen Dekanate, insbesondere die Einweisung der neuernannten Dekane in ihre Dienstverrichtungen betr. Friedberg den 15. November 1872. Kreisamt Friedberg. Großherzogliches Tra p p. getreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr und die Vergütung der Btandschäden. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 28. Dez. 1855, Int.Blatt Nr. 1 von 1856 und den§. 1118 von Küchler's Handbuch . Aufl., beauftragen wir Sie, diejenigen Geschäfte, wenn es noch icht geschehen sein sollte, mit dem Gemeinderath alsbald vorzunehmen, sie Ihnen der Art. 11 des rubricirten Gesetzes übertragen hat. icht Tagen sehen wir Ihren Anträgen oder Berichten, daß keine zu bellen sind, entgegen. Gleichzeitig empfehlen wir Ihnen, den nachstehend abgedruckten irt. 178 des Polizeistrafgesetzes in Ihren Gemeinden auf geeignete innen. 5. a Binn errichteter Gebäude in die des Versicherungsanschlags zetreffend: Die Herstellung der Passage auf den Straßen und Wegen, insbesondere bei starkem Schneefall. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Klagen darüber, daß bei dem jüngsten starken Schneefall Herstellung der Passage auf den Vieinalwegen nicht sofort erfolgt sei, veranlassen uns, Sie anzuweisen, bei allen Vorkommnissen der Art ohne jeden Verzug diese Wege in einen fahr⸗ und gangbaren Zu⸗ tand bringen zu lassen, da dies zu den Obliegenheiten der Gemeinde gehört. Friedberg den 16. November 1872. Weise zu veröffentlichen, damit diejenigen, die es berührt, sich vor Strafe schützen können. Art. 178. Die Eigenthümer der Gebäude sind verbunden, bis zum 1. Dec. des Jahres, in welchem der Bau vollendet wurde, oder wenn der Bau erst im December vollendet wurde, Ter a pp. bis zum Ende des Jahres sowohl die Aufnahme neu Brandversicherung, als, wenn die Hauptdimensionen der Gebäude wesentlich erweitert oder verringert worden find, die angemessene Revision zu beantragen. Die Unterlassung dieser Anzeige ist mit einer Strafe von 1 bis 5 fl. zu ahnden. „) Vergl. Gesetz vom 6. Juni 1853(S. 453 des Regl., insbesondere Art. 10). Friedberg den 17. November 1872. Trapp. Deutsches Reich! Darmstadt. Die auch im„Oberh. Anz u brachte Notiz, daß eine Verlegung der hessische⸗ Artillerie nach Babenhausen bevoßstehe, beruht, zur serlässiger Mittheilung zufolge, ebeiso wie die underwärts gebrachte Nachricht, daß der Ankauf, ines Schießplatzes bei Babenbausen beabsichtitzt Herde, auf Irrthum. Es ist, vielmehr Thatsacle, aß höherer Verfügung zufolge bon dem J. Z. lerdings in Betracht gezogenen Ankauf, eines Schießplatzes bei Babenhausen definitiv Abstand senommen ist, und somit dürfte auch die mit dem wentuellen Ankauf jenes Schießplatzes gerücht⸗ deise in Verbindung gebrachte. Dislocirung der essischen Artillerie nach Babenhausen wohl in leiner Weise mehr in Frage kommen. — Der Kaiser hat mit Zustimmung und auf Wunsch des Großherzogs den bestimmungs mäßig vazu berechtigten Fahnen, und Standarten der Großh. Hess. Truppen das eiserne Kreuz verliehen. Dem in viele Blätter übergegangenen JArtifel, d. d. Metz den 11. d. M. betr. die feier⸗ che Einweihung des Denkmals, welches das Gr, Oess. Offizierscorps den im letzten französischen Feldzuge gebliebenen bessischen Militärpersonen er- sichten ließ, muß erläuternd zugesetzt werden, daß serselbe insofern nicht vollständig war, als Seine Gr. Hoheit Prinz Ludwig mit dem ausgebrachten doch auf Se. Majestät den deutschen Kaiser ein yolches auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog ver inigte. Dieß verdient um so mehr hervorgehoben u werden, als die Denkmals enthüllung eine speciell essische Feier war. 1 „Friedberg Die neue Einthellung des Proßherzogthums in 40 Wahlbezirke behufs Wahl von Abgeordneten zur zweiten Kammer, gibt für Starkenburg 17, für Oberhessen 13 und für Rbeinhessen 10 Wahlbezirke. Die uns zumeist interessirenden Wahlbezirken der Provinz Oberhessen sind in nachstehender Weise gebildet: . Wahlbezirk. Landgerichts Bezirk Vilbel. 15 rildherg. Ldg. Bez. Bad⸗ Nauheim mit Aus⸗ ahme der Orte Ober-Mörlen und Nieder-Mörlen. 3. Edg.⸗ Bez. Butzbach. Aus dem Edg. Bez. Bad⸗ Nauheim die Orte: Ober-Mörlen(mit Hassel⸗ heck) und Nieder⸗Mörlen. Aus dem dg. Bez. Lich: Holzheim. 4. Die Ldg.-Bez. Hungen und Lich mit Ausnahme von Holzheim. 5. Stadtg.“ Bez. Gießen mit Ausnahme der Stadt Gießen. Ldg.⸗Bez. Gießen mit Ausnahme der dem 6. Wahl- bezirk zugetheilten Orte. 6. Ldg.⸗Bez. Grünberg mit Ausnahme der dem 7. Wahlbezirk zugetheilten Orte. Aus dem dg. Bez. Gießen die Orte: Allendorf an der Lumda, Treis an der Lumda, Beuern, Bersrod, Winnerad, Reiskirchen, Burk- bardsfelden, Albach und Steinbach. 7. Ldg.⸗Bez. [Homberg. Aus dem Edg.⸗Bez. Grünberg die Orte: Rüddingshausen, Weitershain, Berns— feld, Nieder- Ohmen, Kirschgarten, Wettsaasen, Ruppertenrod, Ober-Ohmen und Ermenrod. Aus dem Ldg,⸗Bez. Ülrichstein die zum Kreise Grün- Zeilbach. 8. Ldg. Bez. Alsfeld mit Ausnahme der Stadt Alsfeld. Aus dem Ldg.-Bez. Ulrich⸗ stein, die zum Kreise Alsfeld gehörenden Orte: Groß-Felda mit Klein⸗Felda und Schellnbausen, Helpershain, Kestrich, Köddingen, Meiches, Stum⸗ pertenrod u. Windhausen. 9. Die Ldg.-Bez. Lauter bach und Schlitz. 10. Ldg.⸗Bez. Herbstein. Aus dem Edg!⸗Bez. Ulrichstein, die zum Kreise Schotten gehörenden Orte: Altenhain, Boben- Petersheimer Hof, Ober-Seibertenrod, Rebges— hain, Schmitten, Sellnrod, Ulrichstein und Wohn- feld. 11. Die Ldg.⸗Bez. Laubach und Schotten. Aus dem dg. Bez. Ortenberg die Orte: Gedern, Volkartshain, Ober-Seemen, Mittel- Seemen, Nieder⸗Seemen, Merkenfritz und Wenings. Aus dem Edg.⸗Bez. Nidda; Eichelsdorf. 12. Ldg.“ Bez. Nidda mit Ausnahme von Eichelsdorf. Edg.⸗Bez. Ortenberg mit Ausnahme der dem 11. Wahlbezirk zugetheilten Orte. 13. Die dg. 4. Edg.-Bez. Friedberg mit Ausnahme der Stadt Bez. Altenstadt und Büdingen. berg gehörenden Orte: Unter Seibertenrod und hausen, Feldkrücken, Höckersdorf, Kölzenhain mit — Zu Wahlcommissären für die Landtags- wahlen sind in den Bezirken des Kreises Friedberg bestimmt worden die Herren: Regierungsrath Trapp für die Stadt Friedberg, Kreisassessor Haas für den zweiten, Landrichter Gilmer für den dritten und Landrichter Sartorius zu Lich für den vierten Wahlkreis. Berlin. Das Abgeordnetenhaus wird im Verlauf der jetzigen Session eine nochmalige Wahl des ersten Präsidenten vornehmen müssen. Wie nämlich von mehreren Seiten übereinstimmend ge⸗ meldet wird, ist die Stadt Breslau entschlossen, ihren neuen Oberbürgermeister, den jetzigen Präsi⸗ denten des Abgeordnetenhauses von Forckenbeck, zur Vertretung für das Herrenhaus zu präsentiren und wird Herr von Forckenbeck darauf eingehen. Für das Abgeordnetenhaus entsteht hierdurch eine große, schwer auszufüllende Lücke. In den Frae⸗ tionen haben Vorbesprechungen über die Ersatzwahl bereits begonnen, da diese voraussichtlich schon nach Erledigung der Kreisordnung an das Abge— sordnetenhaus heran treten dürfte. L 16. Nov. Abgeordnetenhaus. Präsident v. Forckenbecktheilte die Constituirung der Petitions⸗, Budgets- und Geschäftsordnungs-Commission mit. Der Minister des Innern beachte die Kreisordnungs-⸗ Vorlage ein; derselbe bemerkte, daß die Regierung sich bereits entschieden habe, inwieweit sie den früheren Beschlüssen des Hauses beitreten könnte und inwieweit nicht, und hob fünf Punkte hervor, in welchen die Regierung eine Aenderung der früheren Beschlüsse beanspruche. Der Minister des Innern erwähnte die Nothwendigkeit besonderer Bestimmungen für die anormalen Verhältnisse Neu- vorpommerns und einzelner Bezirke der Provinz Sachsen, sprach die Ueberzeugnng aus, daß das Abgeordnetenhaus die Bedeutung eines allseitigen Einverständnisses würdige, und hofft, daß dasselbe Hand in Hand mit der Regierung das bedeutsame Gesetz erledigen werde. Der Minister brachte ferner einen Gesetzentwurf betreffs der Dotirung von Provinzialfonds ein. Die Vorlage überweist „FF ̃ ͤ v ̃ꝗ— — den sechs noch nicht dotirten Provinzen 3 Mil- lionen jährlich und 2½ Millionen Wegegelder, welche seither der Staatskasse zugeflossen sind. Dem Präsidium gingen vom Finanzminister die Rechnungen pro 1868 und 1869, die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben pro 1871, sowie das Budget pro 1873 zu. Vom Abgeordneten Reichensperger ging ein Antrag wegen des Reli⸗ gions- Unterrichts am Braunsberger Gymnasium ein, vom Abgeordneten Mallinckrodt ein Antrag, betreffend die nach der Verfassung angeblich unzu⸗ lässige Ausschließung der Ordensgeistlichkeit vom Volksschulunterrichte. Gewählt wurden die Ge— meinde, Agrar- und Unterrichtseommission. — Die Verhandlungen der Delegirten Preußens und Oesterreichs betreffs der socialen Frage huͤllen sich noch immer in geheimnißvolles Dunkel, Man erfährt nur, daß die legislatorischen Aufgaben ber beiden Staaten„im großen Style“ discutirt würden und Detail⸗ Maßregeln bisber nicht be— rührt worden sind. Stralsund. Am 13. d. wüthete hier ein heftiger Sturm und die ganze Küste wurde von einer Ueberschwemmung heimgesucht. Am 14. be⸗ gann das Wasser zu fallen. Details über die Zahl der untergegangenen Schiffe und den ange⸗ richteten, jedenfalls bedeutenden Schaden fehlen noch. — Durch den stattgehabten Orkan und die Ueberschwemmungen gingen hier circa 80 Fahr⸗ zeuge verloren. Nachrichten von Zingst, Dars und Hiddensoe melden den Untergang fast aller Fischerfahrzeuge und schwere Beschädigungen von Gebäuden. Der Schaden ist sehr groß, die Noth augenblicklich sehr schwer, weil Obdach und in Folge der Ueberflutbung der Brunnen das Trink— wasser mangelt. Menschenleben sind nicht zu be— beklagen, aber große Viehherden umgekommen. Regierungs⸗ Dampfe“ mit Proviant und Hülfs mannschaften sind unterwegs. Auch aus Rügen werden Unglücksfälle gemeldet. In Venzwitz kamen 8 Personen um. — Die„Baltische Zeitung“ meldet über die durch die Ueberschwemmung verursachten Ver— heerungen aus guter Quelle folgendes Detail: „Die Ortschaften Prerow, Ahrenshopp, Bor und Wieck auf der Halbinsel Dars haben furchtbar gelitten. Die Bevölkerung von Prerow scheint entschlossen zu sein, ganz auszuwandern. Der Küste entlang sind ganze Morgen Landes abge⸗ schwemmt, anderwärts sind neue angetrieben. In Neuendorff auf Hiddensoe sind von 57 Häusern nur 5 unversehrt. Die Einwohnerschaft ist muth⸗ los. Die ganze Düne von Göhren bis Thiessow ist fortgerissen. Ein ungeheurer Viehverlust wird von allen Seiten gemeldet. Der Gesammtverlust des Regierungsbezirks Stralsund zählt nach Millionen. Pillau. Der russische Schooner„Alexander“ ist im Haff auf den Grund gerathen und schwer abzubringen. Ein Lichter des Dampfers„Essex“ ist im Elbinger Haff auf den Grund gerathen. Lichter und Ladung sind verloren. Der Dampfer „Anglodane“, welcher am 11. d. M. Kopenhagen verlassen hat, ist ausgeblieben. Man fürchtet, daß er untergegangen ist. Eckernförde hat nach einem Telegramm der „Hamb. Nachr.“ durch den Sturm ꝛc. stark ge⸗ litten. 60— 70 Häuser sind teils von der Erde verschwunden, theils zerstört. München. Gegen Frl. Spitzeder ist nunmehr die Untersuchung wegen Verbrechens des betrüge⸗ rischen Bankerotts eingeleitet. Karlsruhe. Der auf der Reise nach der Schweiz begriffene Kronprinz des deutschen Reiches ist in Folge einer Erkältung genöthigt, das Zimmer zu hüten und die Weiterreise nach der Schweiz auf kurze Zeit zu verschieben. Das Unwohlsein ist übrigens unerheblich. Aus Elsaß Lothringen. Unter den zahl⸗ reichen festen Plätzen, welche sich in den neuen Reichs landen bisher befanden, werden die Festungs⸗ werke von Schlettstadt, Marsal, Lichtenberg und Lützelstein gänzlich beseikigt werden. Auch die kleine Bergfeste Bitsch wird ihre Außenwerke ver⸗ lieren und in Zukunst nur noch ihr festes Schloß behalten. Ausland. g Oesterteich. Wien. Die„Neue. Freie Presse“ hört, daß die Südbahn beabsichtige, neuer⸗ dings zu einer Emission von Prioritäten im Be⸗ trage von 30 Millionen Netto zu schreiten. Sie wolle den dreiprotentigen Zinsfuß festhalten, so daß nominell Obligationen für 60 Millionen emittirt werden müßten. Als Verwendung für den Ertrag des Anlehens wird die Consolidicung der schwebenden Schuld bezeichnet. Nebenbei soll Theil des Ertrages zugewendet werden. Innsbruck! Nachdem der Landlag für fünf erledigte Reichsrathssitze Neuwahlen vorgenommen, beantwortete der Statthalter die Interpellation wegen des Rectors der Universität dabin, daß das Vorgehen bei der, Rectorswahl gänzlich außerhalb der Landtagscompetenz sei, und fordert auf, dem Rector das Handgelöbniß abzunehmen. Der Land- tag beschloß, die Sitzung auf den 15. d. zu ver⸗ tagen, um über die Antwort der Regierung weitere Beschlüsse zu fassen. Nachdem die klerikalen Ab⸗ geordneten in einer Aküßerüng an den Landes- hauptmann erklärt hatten, an den weiteren Land- tagssigungen nicht mehr theilzunehmen, richtete der Statthalter an den Landre hauptmann ein Schreiben, des Inhalts, daß der tyroler Landtag wegen Ver⸗ weigerung der Pflichterfüllung und dadurch herbei⸗ geführter Beschlußunfähigkeit auf besonderen Auftrag des Kaisers geschlossen ist. Schweiz. Der Bundesrath hat sich, auf Anregung der Regierung von Basel, bereit erklärt, zu gelegener Zeit auf einen Vertrag mit Deutsch⸗ land über den Gerichtsstand der gegenseitigen An⸗ gehörigen hinzuwirken. a Frankteich. Die Nationalversammlung be— schloß die Dringlichkeit für den Antrag Wolowski zu Gunsten der ausgewanderten Elsaß⸗Lothringer. Das Gesetz, betreffend die Geschworenen⸗Gerichte, wurde von der Linken bekämpft, weil es ractionär sei und das Princip des allgemeinen Stimmrechts angreife. Bousset war gegen den Entwurf, weil er unvereinbar sei mit der republikanischen Regie⸗ rungsform, welche für die Zukunft angenommen sei,(Unruhe rechts.) Redner erklärte, er wieber⸗ hole nur die in der Botschaft abgegebene Er⸗ klärung. Larombe vertheidigte den Gesetzentwurf. — Die„Patrie“ theilt mit, daß auf Befehl des Ministers des Innern der dritte Band der in den Tuilerien„gefundenen“ Papiere beim Ver⸗ leger mit Beschlag belegt worden. — In der Nationalversammlung brachte Claude, Deputirter des Departements Vosges, den Antrag ein, daß die freie Einsuhr von Baumwollenge⸗ weben aus Elsaß Lothringen vom 31. Dezember ab auf sechs Monate verlängert werden möge. Die Versammlung beschloß die Dringlichkeit für den Antrag. Dänemark. Der am Dienstag und Mitt- woch stattgehabte Orkan hat Ueberschwemmungen und Verwüstungen im ganzen Königreiche hervor gerufen. 24 Schiffe sind gescheitert. Die halbe Stadt Praestoe auf Seeland ist verwifstet. Roedby auf Laaland war zwölf Stunden hindurch drei Viertel Meilen im Umkreise unter Wasser gesetzt. Sämmtliche 17 Einwohner der in der Nähe von Falster belegenen Insel Bottve sind wahrscheinlich umgekommen. „Bad⸗Nauheim. Nach einer Bekanntmachung der Großherzoglichen Badedirection wird beabsichtigt, die Lei⸗ zung der an dem hiesigen Bade neu zu bildenden Kur⸗ kapelle für die Badesaison 1873, 1874 und 1875 auf dem Wege der Concurrenz zu vergeben. Bewerbungen können unter Anlage von Zeugnissen über die ersorderliche Quali⸗ fication bis zum 1. k. M. bei Großh. Badedirection ein— gereicht, die näheren Bedingungen aber jederzeit daselbst eine usehen werden. Aus Oberhessen. Auf den vom 28. Oct. bis 2. Nov. abgehaltenen Großh. Jagden um Alsfeld, denen die Prinzen des Großh. Hauses beiwohnten, wurden motz ungünstigem, die Jagd sehr berintlächligendem Wetter 28 Rehvöcke, 10 Rehgeißen, 143 Hasen, 8 Schnepfen, 72 Füchse, 2 Dachse und 1 Wilokjtze erlegt. Bad⸗Homburg. Wie die„Mzr. Zgt.“ hört, sind alle Anstalten getroffen, baß auch nach Schließung des Hazard-Spieles unser schönes Bad seine Weltstellung be⸗ baupte. Es ist wenigstens Alles eingeleuet, um die Fremden zuch ferner zu fesseln. Das Kur, Orchester ist neu engagirt und wird unter einem tüchtigen Dirigenten das ganze Iibr spielen, eine treffliche Theatlergesellschaft auch der Vervollständigung der Betriebsmittel ein. soll dauernd gewonnen werden und sowohl im Winter alt im Sommer Vorsiellungen in unserem prachtvollen Theater geben, die Lesesäle, sowie die Salons für Unterhaltungen bleiben offen und werden Abends erleuchtet sein. Wenn auch die öffentlichen Glücksspiele aufhören, so werben doch Veranstaltungen getroffen, daß in den Salons Commerz spiele aller Akt, wie in den französischen und österreichischen Bädern gespielt werden können, kurz— Homburg wird seinen alsen Ruf zu behaupten und seine zahlreichen Be⸗ sucher dauernd zu erhalten suchen. l Darmstadt. Se. Königl. Hoheit der Großherzog hat der Ludwig⸗ und Alicen⸗Stiflung ein Geschenk von 100 Gulden überwiesen. N Darmstadt. Der von dem Schwurgericht der Pro⸗ vinz Oberhessen wegen Tödtung im Duell zu 2½ Jahren Festungshaft verurtheilte stud. med. Fayelt aus San Gabriel in Südamerika wird, da für zür Festungshaft verurtheilte Civilisten im Großherzogthum nach Aufhebung von Babenhausen kein Internirungsort mehr besteht, seine Strafe im hiesigen Provinzialarresthause antreten. Dem Inhaflinsen werden sämmiliche Freiheiten, welche den Civil⸗ ae in preußischen Festungen zustehen, auch hier estatt t.* 0 11 A7 gage een Ein Bewohner Nackenbeims, der mit seiner Familie nach Nierstein ziehen wollie, lud seine ganze Habseligkeit in einen Nachen, setzte Frau und Kinder dazu und segelte ab. Unterwegs erhob sich ein fürchterlicher Sturmwind, wärf den Nachen um und brachte so die Insassen in höchste Lebensgefahr. Doch ge⸗ lang es die Habseligkeiten so ziemlich wieder zu bergen. Auch sämmtliche mitfahtende Personen wurden von dieser Gefäht) gerettet., 7 1 eaun Coblenz. In der Nähe der zwischen. Bonn und Köln gelegenen Station Sech tem fand ein Zusammenstoß zweier Güterzüge statt. Personen sind, wie wir erfahren, dabei nicht verletzt worden. Eine Hemmung der Passage ist jedoch insofern, eingetreten, als die Passagiere der zu Berg kommenden Zsige an, der Stelle des Zufammen⸗ stoßes auch heuse ftüb noch einen anderen zur Weiterbe⸗ beförderung bestimmten Zug besteigen mußten. Berlin. Berlin ist nach dortigen Blättern ein Raubanfall ver⸗ übt worden, der den Ehrgeiz der freien Räuber Italiens wecken könnte. Der Inspector der Gratweil'schen Actien⸗ brauerei, Namens Born, begab sich am Donnerstag Abend zu Wagen, den er selbst führte, auf den Weg nach Köpe⸗ nick. In der Gegend des Cafe Essig(eines im Sommer stark frequentirten Ruhepunktes don Land⸗ und Wasser⸗ parthie ⸗ Gesellschaften) sah er plötzlich drei Strolche aus einem Busch hervorspringen; während zwei derselben den Pferden in die Zügel fielen und sie zum Stillstehen zwangen, schwang sich der Drüte auf den Wagen und versetzete dem Inspeclor mit einem Messer fünf, aber da sie durch seine unter dem Mantel getragene Tasche abge⸗ schwächt wurden, glücklicherweise nicht lebensgefährliche Stiche. Der Ueberfallene raffte seine ganze Kraft zusam⸗ men, und mit großer Geistesgegenwart sein starkes Messer ergreifend, stieß er dasselbe mit gewaltigem Schwunge so tief in das Genick des Räubers, daß dieser mit dem lauten Schrei„Herr Jesus“ vom Wagen herab zur Exde sank. Nunmehr, aus vielen Wunden blutend, trieb Herr Born die Pferde an und der Wagen rollte in vollem Trabe weiter. Die drei ihren Collegen in den Abruzzen alle Ehre machenden Strolche sind leider enikommen; die Criminalpolizei ist eifrig damit beschäftigt, sie aufzusuchen. Berlin. Der Gastwirth Eduard Demmler in. Tümp⸗ ling bei Camburg a. S., Vater des am 5. Sep v in Frankreich ermordeten Soldaten Demmler vom 32. Inf.⸗ Regiment, hatte sich im Februar d. J. an das Reichs⸗ kanzleramt mit der Bitte gewandt, ihm für die Ermordung, seines Sohnes eine Entschädigung von der französischen Regierung zu erwirken. Unter dem 3. d. ist ihm mittelst Schreibens des auswärtigen Amtes mitgetheilt worden, daß sich letztere zur Zahlung von 15,000 Francs ver⸗ standen habe, und ist ihm dieser Betrag gleichzeitig über⸗ sandt worden. Literarisches. Der 62. Jahrgang(1873) von Leske's Schreib⸗ u. Geschäftskalender zeichnet sich vor allen bisherigen durch seinen besonders reichen Inhalt ans. Vorzugsweise verdienen aus demselben die plactischen Rebuclions⸗Tabel⸗ len ber Maße, Gewichte und verschiedenen Geldwährungen, ferner die vielen gemeinnüßigen, im Leben wohl zu ver⸗ werthenden, geschäftlichen Miltheilungen und enblich die sschen Nolizen hervorgehoben aus bester Quelle geschöpften, höchst interessanten slatisti⸗ zu werden. Alles dies empfiehl! den Kalender jedem Beamten, jedem Ge⸗ schäftsmanne, jeder Familie. Er dürfte diesen in vielen Fällen ein treuer Ralhgeber und Helfer sein. Sein handliches Format, klein Octav, das die Benutzung als Taschenkalender zuläßt, sowie der billige Preis von 42 Kreuzern, zu spelchem er durch die Buchhandlung von Binder nagel& Schimpff in Friedberg zu beziehen ist, dürften ihm ebenfalls zur Empfehlung dienen. D., Frankfurt a. M., 16. Nov.(Börsenwoche vom 9.—15. November). Die Börse zeigte in der abge⸗ laufenen Woche ein doppeltes Gesicht, die Zeit vor und nach der Liquidalion. Vor derselben tra der Kampf zwischen dem Geld- und Couxestand in recht ausgesprochener Weise zu Tage, da die Liebhaberei die gewonnenen Posi⸗ tionen nicht aufgeben wollle, andererseits aber durch die Vorbereitungen zur Medio Liquidation, welche sich bei der herrschenden Geleknapphett sehr schwierig gestaltete, arg ins Gedränge gerieih und gewahr werden mußte, daß der Preis zu den gezahllen Opfern nicht ganz im Verhältniß sahe, ec lebha von setun In nächster Nähe des Weichbildes von nahn bahn ed ertei hatte öffne volg Eisen Ul Ciel verlol 0 U bebeul 207 f belang lehr. heule alien 1076 j—ç—r——— geget 1 Sti reg zen dig een Senn deem Juammas Dre et Pes = t enn 77 zur Bail t Weichbilbes wn Latazjell e un aal er mit erm lauter 1 Erdt gal. 9 bett Ben — dellem Tale a un Ac n al kennen: i ibm i. 11 allt erke Ztanct l ler 41 i 2* N 59 l lt 100 r N 9 5 I 700— 11* * 2 77 hat zu verkaufen stehe. Prolongationen fanden zu 8—10% statt. Das aft nahm bei günstiger Disposition wiederum einen lebhaften Ausschwung und für einzelne Werthe, welche won der Liebhaberei poussirt wurden, traten Courshinauf⸗ setzungen ein, während andere Effecten, mit wenigen Aus⸗ nahmen ihren bisherigen Stand behaupteten. Staats⸗ dahnactien, am letzten Samstag 361, schlossen heute 363½. Jreditactien, welche am Donnerstag den Cours von 366 ½¼ erreichten, nachdem sie letzten Samstag mit 365 ½½ eröffnet Zatten, schließen heute 365. Lombarden, mit 221½ er⸗ offnend und 219 schließend, waren im Verhältniß zu den dorgenannten Werthen ziemlich vernachlässigt. Oeslerreich. Tisenbahnactien, im Ganzen nicht sehr belebt, erlitten nicht anerbebliche Courseinbußen, wie z. B. Alföld und alte Elisabeth, welche um 2 fl. herabgingen. Franz Joseph verloren 1½ fl., Buschtebrader 2½ fl., Nordwest 1½ fl. und Voralberger 2½ fl. Galizier, welche im October ein edeutendes Minus(fl. 77,000) hatten, waren ebenfalls 2½ fl. niedriger. Oesterreich. Eisenbahnprioritäten ohne elangreiche Veränderungen und nicht sonderlich im Ver⸗ ehr. Silberrente gefragter, eröffnet mit 65 und wurde seute sest zu 64 gehandelt. Oesterteich. Nationalbank⸗ ctien, die von Wien aus getrieben werden, verloren, mit 076 eröffnend, seit Samstag 14 fl., was bei der rascheu * Steigerung dieses Papiers moch nicht als eine große Cours⸗ einbuße betrachtet werden. Darmstädter, am Samssag 561, erfreuten sich einer Avance von 2½ fl. Auch die Rheinische Creditbank hat ihren Cours um ca. fl N N Andere deutsche Banken cher niedriger oder unberändert. Amerikanische Staatsfonds im Ganzen auf die Nachricht von dem Brande in Boston weichend, haben, als es sich berausstellte, daß die Verluste nur englische Häuser treffen, ihren Cours wieder besestigt. Prioritäten still. Von Wechseln London höher, Wien matter, ebenso Amsterdam und Paris. Von Sorten Friedrichsdor, Sovereigns und Golddollars höher. Bezüglich der in dieser Woche hier zur Subscriplion gekommenen Emissionen haben wir zu berichten, daß die bei Gebr. Sulzbach aufgelegten Actien der Rräsk-Wiäsma⸗E.⸗B. vom Kapitalistenpublikum gut aufgenommen wurden und die Zeichnungen eine den Ver— hältuissen entsprechenden günstigen Erfolg hatten. Die Actien waren an der Börse zu 89/— 89 in lebbaftem Verkehr. Auch die bei der Rbelnischen Effectenbank auf⸗ gelegten Actien des Duxer Kohlenveteins, welche sich in Berlin eines guten Agios erfreulen, wurden, lebhaft ge⸗ zeichnet. M. A, v. Rothschild K Söhne traten mit einer Prioritäts-Anleihe der Hannover-Hameln⸗Altenbeckener Bahn im Betrage von 2,250,000 Thalern an den Markt. Die Zeichnungen auf diese erste Prioritäts⸗Anleihe, welche die Gesellschaft emittirt, nahm einen sehr guten Verlauf. Marktberichte. Grünberg, 16. November. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 15 fl. — kt.; Korn(90 K.) 8 fl. 55 kr.; Gerste(80 K.) 7 fl. 50 kr.; Hafer(60 K.) 4 fl. 30 kr.; Molter(90 K.) fl.— ke.; Erbsen(110 K.) 10 fl.— kr.; Linsen (400 K) 11 fl. 30 kr. Saamen(90 K.) 14 fl. 15 kr.; Kartoffeln(100 K.)— fl.— kr. Mainz, 15 Nov. Der heutig eMarkt war auch in schwachem Umsatze. Zu notiren ift: Waizen effectiv 15 bis 15 ½ fl., per März 14/5 fl., per Mai 15 fl., Korn effectiv 10—10¼0 fl. per März 10½ 10 fl. per Mai 10½ fl., Gerste, Pfälzer, 10/105 fl., Franken 11 bis 11 ½ fl., Hafer effectiv 4¾ fl. per März 5 fl. — Rüböl wenig belebt, effectiv 22¾— 23 fl., obne Faß, per Mai 23— 23 ½ fl. mit Faß. Leinöl 24½ fl., Mohnöl 36 fl., Koblsamen 19½—19¼ fl., Hülsenfrüchte ohne erhebliche Aenderung. Deutscher Kleesamen 26½ bis 27 fl., Luzerner 30—31 fl. Repskuchen 85—90 fl. Landta gswahl. 3199 Zu ener Besprechung über die bevorstehenden Landtagswahlen und insbesondere über die Lufstellung eines Abgeordneten-Candidaten für die hiesige Stadt werden sämmtliche Wähler in den Nathhaussaal dahier auf Sonntag den 24. November d J. Nachmittags präcis 3 Uhr, rgebenst eingeladen. Die seitherigen Wahlmänner. Ich empfehle me billigsten Preise puppen. 9440 Franffurt a. M., in Lager ungekleideter Puppen und Puppen; köpfe mit und ohne Frisuren in reichster Aus wahl zu den nen gros& detail. L. Leschhorn, großer Kornmarkt Nr 7 nächst der Buchgasse. Mobiliar ⸗Versteigerung. 186 Donnerstag den 21. November J. J., Vormittags L Uor, sollen in hilesigem Rathhause auf freiwilligen zutrag der Frau Louis Rodaug wegen Umzugs terschiedene Mobiliargegenstände: Tische, Stühle, 1 Küchenschrank mit Glasschrank, Porzellan, Glas, züchen⸗ und sonftige Hausgerätbe, öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Friedberg den 15. Nevember 1872. Groß herzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou car. 92 Freitag den 22 d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen im vorderen Hofe biesiger Strafanstalt circa 4 Centner alte Lempen, 1 5 altes Eisen, 1 alter Kessel von Gußeisen, 5 alte Kroppen, 1 gebrauchtes Sopha, eine Partie alter Blechgefäße gegen Baarzahlung öffentlich verfleigert werden. Marienschloß den 14. November 1872. Großherzogliche Landes zuchthauskasse. Schäfer. — 7 7 raithe-Verkau Hof i. 390 Fomilienverhältnisse wegen soll eine große Hof⸗ teuthe an einer frequenten Landstraße, je 4 Stunden den Frankfurt a. M., Offenbach, Hanau, Büdingen, Ortenberg, Nidda, 1½ Stunde von Friedberg und „ Stunde von einer Eisendahnftation entfernt, aus dr Hand unter günftigen Bedingungen verkauft werden. Lie Hofraitbe it durchgebends gut erhalten und besteht meinem zweistöckigen Wohnhaus mit Tanzsaal, in welchem seit langen Jahren Gaßwirthschaft mit gutem folg betrieben wurde, in einem Brennhaus mit brunnen, welches auch zu einer Brauerei eingerichtet 77 werden kann, in einem Bau, worinnen Schaaf und echwelnflälle, in einer vor 5 Jahren neu erbauten Scheuer, ganz von Steinen, worunter zwei schöne ge⸗— pölbte Keller, in einem Bau mit einer Remise, Rind— beh⸗ und Pferdeställe und in einem sehr geräumigen, genz gepflasterten Hof, an welchen ein schöner Gemüse— und Wirihschafts garten mit Kegelbahn grenzt. Der Ceräumigkeit wegen ift diese Hofralthe auch zu jedem andern Geschäfisbetrieb geeignet. b Auf Verlapgen kann auch, mit Genebmigung der Jachtherrschaft, ein Pachtgut von cirea 178 Morgen is zu Ende 1880, unler den bestehenden Pacht⸗ bingungen, mit übergeben werden. Kauflicbhaber wollen sich bei Philipp Bernhardt „* Ilbenstadt in der Wetterau melden, von welchem auch lere gewünschte Auskunft ertbeilt wird. 280(Fallsucht.) Epilepsie heilt brieflich unter Garantie Dr. Olsen ewskz, Breslau. Eine Grube Dung Backer Schütz. Jeinstes Vorschußmehl 2578 billigst bei M. D. Loeb. Friedberg. Gesuch. Man sucht mit einem Mühlenbesitzer(Müble neuester Construktion) einen Contrakt abzuschtteßen zur alleinigen Beschäftigung für eine Meh e bandlung en gros Nähere Auskunft bei Simon Strauß, Brust- und Lungen- kranke finden auf naturgemäßem Wege selbft in verzweifelten und von den Aerzten für unbeilbar erklärten Fällen xadicale Hei⸗ lung thres Leidens ohne Mediein. Nach spezieller Beschreibung der Krank— beit Näheres brieflich durch Dir. J. H. Fickert, Berlin, 2013 Wallstraße Nr. 23. b Obne Mediein. 5 Ge s u cht 4 tüchtige Arbeiter, die in Holzgeschäften gearbeitet haben, desgleichen 2 Fuhrleute. Näberes bei S. Frank Holzhandlung, 2 Frankfurt a. M. Ohne Medlein. u au Mühlsteine Friedr. Holl in Worms. Pferd, Ein 3193 blind, 12jährig, sehr gut im Zug, stehl zu ver⸗ laufen bel a 1 RNeicelebeim Wilhelm Knöpp. * 0 Spielkarten. zeine Piquet, bekannter Qualität auf's Besse sortiit empfiebit billigt Friedberg. H. Neuhof, Buchbinder. 3217 Meßzgergasse. Freiwillige. Bürger-Feuerwehr. 3201 Mittwoch den 20. November, Abends 7 Ubr, Austücken. Sammlung am Sprttzen⸗ haus. Der Commandeur. Turnverein. 3198 Sonntag den 24. d. M. findet im Saale der drei Schwerter eine Abendunter— haltung statt, bestehend in der Aufführung der Stücke: 1 A. w üg. von Kotzebue und der Wacht am Rhein von Elsner und darauf folgendem Tanzvergnügen.— Anfang präcis 7½ Uhr. Wir demerken hierbei, daß nur die ordent— lichen und außerordentlichen Mitglieder des Vereins und die speciell geladenen Gäste an der Abendunterhaltung Theil nehmen können. Landwirthschastliches Casino für Friedberg und Umgegend. 3191 Mittwoch den 20. November, Abends 6 Ubr, Versammlung im Gafibaus„Zu den drei Schwertern“. Tages ordnung: 1) Ueber Pflanzenernährung. Referent Dr. Nücker. 2) Urber Salisüsterung. Referent Lehrer Rückert. Der Vorstßzende: Der Schriftführer: Da a. g, Rückert. Dei unserer Abreise nach Amerika allen Freunden und Bekannten ein berzliches Lebe⸗ wohl, besonders Herrn Eduard Hirsch und Herrn Louis Rappolt, den Vormündern meiner Kinder. Friedberg den 17. November 1872. 3197 Minna Strauß und Kinder. Kalbfleisch à Pfd. 16 kr. Hammelfleisch à Pfd. 18 3196 bet 1 kr. K Söllner, Hofwetzger. 3195 Eine Hemmkette ißt auf der Chaussee von Dorbeim nach Friedberg gesunden worden. Näbere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Verloren. 3200 Eine goldene Brille mil blauen Gläsern wurde verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe egen elne Belohnung dei der Exped. d. Bl. abzugeben. Glace- Handschuhe, Fer Kirchen buch sans üg c. neben der Post. Evangelische Gemeinde Getraute: Den 10. Nov. Christopb Heinrich Dörr, btiesiger Bürger und Weißgerber, Sohn des diesigen Bürgers und Weißgerbers Jacod Dörr und Maria Redekka Danslein, Tochter des verst. hiesigen Bürgers und Oekonomen Christian Hanstein. Getaufte: Den 13. Nov. Dem biesigen Bürger und Metzger Johann Georg Schaͤser eine Tochter Anna Katbarina, geb. den 28. Okiober. Beerdigte: Den 12. Nov. Katharina Schleuning, Tochter des Flische Nepshuchen bei M. D. Loeb. 2914 verst. hlesigen Bürgers und Webermeisters auch Garten⸗ schützen Johann Adam Schleuning, alt 22 J., 7 M., 19 T., 1 den 10. Nov. Tunkündbare Pfandbrie Aheinis cen Hppotheten-Bauk; un Rlaunheim. Nach Erlaß des Ministeriums des Großherzoglichen Hauses, der Justiz und des Auswärtigen d. d. f. August 1872, G. Bl. Nr. XXXII. F. 308, find die Pfandbriefe für die Anlegung von Mündelgeldern geeiguel. Subscription auf Thaler 500,000 Gulden 875,000 S. W. — Francs 1,825,000. 225 7 f 1 1 Die Nheinische Hypotheken⸗Bank in Mannheim emittirt die 4te Serie Pfandbriefe verzinslich zu 4½ Prozent im Betrage von 500,000 Thaler. Für die Pfandbriefe haften: a. Die der Gesellschaft zustehenden hypothekarischen Forderungen bis zum vollen Betrage jeder Emission dergestalt, daß den Pfandbrief-Inhabern ein Vorzugsrecht vor allen übrigen Gläubigern der Gesellschaft zusteht. b. Das Actien-Kapital, welches vorläufig zwei Millionen Thaler mit 40 pCt. Einzahlung S Thlr. 800,000 beträgt. c. Der Reservefonds, welchem mindestens 5 pCt. des jährlichen Reingewinns zugewiesen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Thlr. 1000, Thlr. 500, Thlr. 200, Thlr. 100. auf den Inhaber können aber auf Namen gestellt werden. Von Seiten der Rheinischen Hypotheken-Bank sind die Pfandbriefe bis zum 1. October 1876 unkündbar. 1876 und dann alljährlich geschieht die Ausloosung der zu tilgenden Beträge. Sämmtliche Pfandbriefe werden innerhalb längstens 36 Jahren vom 1. October 1876 an gerechnet, amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. April und am 1. October zahlbaren Zins-Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt in: Mannheim, Carlsruhe, e i. B., Constanz, Frankfurt a. M., Stuttgart, Oldenburg und Basel (an letzterem Platze zum Tageskurse der Gulden S. W.). Am 1. October Auf dieselben werden am 19. und 20. November d. J bei folgenden Stellen Zeichnungen entgegen genommen: bei dem Vorschuß⸗& Credit⸗Verein (eingetragene Genossensch aft) Friedberg. Der Subscriptionspreis ist auf 96 ½ Prozent festgesetzt. Ausführliche Prospecte stehen bei den genannten Zeichnungsstellen zur Verfügung. Mannheim, November 1872. Rheinische Hypotheken ⸗Bank. Verantwortlicher Redacleur: Hermann Schimpff.— Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 3181 Die Stücke lauten 7——— 5