der, ue N cage! At — lenbttig Adendt S dr es Umtz nid dah * 8 — t Nuali 1 Nuagleeg erdan ei dor den lan een oll. se M lt ler een Folgen. un auf det dit einzig dh dernagel nrttt. Fel trbececalt 5 st d Ut, 1 Nanaßtn 9 perftigttt tg tt. 3 ö Stlannten ts dem* 1 geliebte 4 met, — 7tüm 67. f te eden dag dd 1011. „Jaht. eruct. — 11% — 8 1 tb 1 vebe 9 1872. Donnerstag den 19. September. Oberhessischer! nzei Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Jriedberger Zntelligenzblatt. 1 Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag⸗ Am 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner dreimal erscheinen wird. geld 47 kr. Bei der Verlags⸗ Expedition ko 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten, Postboten baldigst zu machen, damit in der Zu eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Das Abonnement beträgt bei wöchentlich den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestell⸗ stet das Blatt für das kommende Quartal ihre Bestellungen bei den Poststellen oder sendung des Blattes keine Unterbrechung Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 41. sub 1. Pharmacopoe betr.— sub 3. Friedberg am 16. September 1872. „ Bekanntmachung, die Anzahl der Mitglieder der Handelskammer zu Darmstadt betr.— sab 2. Bekanntmachung, Bekanntmachung, die Umlagen der Gemeinde Butzbach für 1872 betr. die Einführung der neuen Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr Betreffend: Den im Monat October l. J. vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg am 14. September 1872. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Im Monat October muß nach den Bestimmungen der Wiesen— Polizeiordnung der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorgenommen werden. Wir beauftragen Sie daher, dieselben hierzu aufzufordern und die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis zum 10. Novem- ber l. J. längstens vorzulegen. In diesem Protokolle haben die Wiesenvorstände, was denselben noch besonders zu eröffnen ist, hauptsächlich folgende Punkte anf— zunehmen. 1) Ob die Anordnungen, welche sie bei dem 7 vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, besolgt worden sind und welche nicht. 2) Welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von die Entfernung im Monat März l. J. vom 7. October Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden. empfehlen den Wiesenvorständen hierbei besonders ihr Augenmerk auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos, Wir der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, die Verebnung der Maulwurfs⸗ hügel und dergl. die Unterhaltung der Ent- und Bewässerungsgräben(Art. 28 und 29 der Wiesenpolizeiordnung) zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 3) Verbesserungsvorschläge namentlich solche, zu deren Ausführung das Wiesenculturgesetz (Art. 24 der Wiesenpolizeiordnung) und auf in Bezug auf größere Wiesenfluren, 1830 Anwendung finden muß. Man erwartet, daß die Wiesenvorstände hiernach genau verfahren. Ter a p p. Deutsches Reich. Darmstadt. sungsblatt Nr. 40 enthält: I. Bekanntmachung der Großh. Ministerien des Großh. ments vom 30. November 1871 betreffend. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Gemeinderath zu Oberwöllstadt steht das Präsentations- 23. Offenbach, die Nichterhebung der Communalsteuern der sraelitischen Religionsgemeinde zu Weiskirchen für 1874 letreffend. III. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen enes fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 4. August dem Stadigerichtsassessor Vogel zu Darmstadt die Er⸗ mächtigung zur Annahme und zum Tragen des ihm von . M. dem Deutschen Kaiser und König von Preußen verliehenen Kronenordens 4. Kl. am Exinnerungsbande, am 10. August dem Hofgerichtsadvoeaten Strecker zu Offenbach die Ermächtigung zur Annahme und zum magen des ihm von S. M. dem König von Bayern brrliehenen Verdienstkreuzes für die Jahre 1870,74, am 17. August dem Fabhrikbesitzer J. B. Dörr zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm een S. M. dem König von Wuͤrtemberg verliehenen lga⸗Ordens zu ertheilen. 46. 0 ö IV. Namens veränderung. Seine Königliche Hoheit r Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Aug. m Elias Liebmann von Oppenheim zu gestatten, daß brselbe in Zukunft statt des bisherigen den Vornamen heinrich führe. 9105 V. Ertheilung eines Erfindungspatents, Seine König⸗ lige Hohelt der Großherzog haben allergnädigst geruhk: um 21. Aug. dem Maschlenenmeister Jakob Heberlein i München auf dessen Nachsuchen ein Erfindungspatent uff die durch Zeichnung und Beschreibung näher er⸗ läuterte Construclion einer selbstthätigen Bremse für Eisen⸗ zahnfahrzeuge unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der An⸗ wundung bereits früher schon bekannt gewesener Theile e Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten 2(aahre für den Umfang des Großherzogthums zu urchellen. VI. Dienstnachricht. Seine Königliche Hoheit der oßherzog haben allergnävigst geruht: am 23. August t von dem Fürsten zu Isenburg⸗Birstein auf dle evang. S ulstelle zu Gößenhain im Kr. Offenbach, präsentirten Das Großherzogliche Regie⸗ Kr. Büdingen, Wilhelm Döll, für diese Stelle zu be— stätigen. VII. Charakterertheilungen. ö VIII. Dienstenthebung. IX Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die 1. kath. Hauses und des Aeußern, Abänderungen des Post Regle- Schulstelle zu Ober⸗Wällstadt, im Kr. Friedberg, mit einem dem Kunst⸗ Daulphe, im Königreiche Preußen, Georg Wilh. Listmann, die 1. evangelische Schulstelle zu Wallerstädten, im Kreise eue zu übertragen. V. Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Juni und Handelsgärtner Heinrich Siesmeyer in Gehalt von 300 fl. 44 kr. Dem kath. Pfarrer und dem Bockenheim den Charakter als Hofgarten-Ingenieur, am recht zu dieser Stelle zu; die 1. evang. Schulstelle zu Hungen im Kr. Nidda, 592 fl. 52½ kr. Dem Herrn Fürsten zu Solms-Braun⸗ evang. Schulstelle zu Hemmen, im Kr. Lauterbach, mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. Dem Herrn Grafen zu dieser Stelle zu. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 41 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Anzahl der Mitglieder der Handelskammer zu Darmstadt betreffend. Danach haben des Großherzogs bestimmen geruht, daß die Zahl der Mitglieder dieser Handelskammer vom nächsten Jahre an von sieben auf fünfzehn erhöht werde. II. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Ein⸗ führung der neuen Pharmacopoe betleffend. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisanits Friedberg, die Umlagen der Gemeinde Butzbach für 1872 betreffend. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht; am 1 Juni den Saalwärter Jacob Schmidt in Kranichstein zum Hof gartenwärter in der Hofgärtnerei Darmstadt zu ernennen; am 17. Aug., den von dem Frhin. Ludwig v. Leonhardi auf die 1. evang. Schulstelle zu Klein Karben, im Kreise Vilbel, präsenttrten Schullehrer an der 2. evang. Schule zu Hofheim, im Kreise Heppenheim, Karl Knab, für diese Stelle zu bestätigen; am 27. August die Heizer bei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn Heinrich Jung, Carl Klink und Christian Wagner zu Locomotivführern bei dieser Eisen⸗ bahn, die Werkstättearbelter Adam Ahl aus Bickenbach, Carl Bangert aus Darmstadt, Moriz Kötter aus Burg⸗ Gräsenrode, Friedrich Störtz, Christoph Lorenz und Heinrich Kappeler aus Darmstadt zu Heizern bei der Malin⸗Neckar⸗ Eisenbahn und am 30. Aug, den Hosstallbeiknecht Conrad Germann aus Messel, Kreis Darmstadt, zum Hofkutscher Ec ullehrer an der evang. Schule zu Burgbracht, im mit einem jährlichen Gehalt von, fels steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die Schlitz genannt von Goͤrtz steht das Präsentationsrecht und Königliche Hoheit auf den Antrag der Handelskammer zu August dem Metzger Johannes Heinrich Dieffenbach in Ortenberg den Charakter als Hofmetzger, am. 25. Aug. dem Kreisarzt des Kreismedicinalamtes Bad-Nauheim, Medicinalrath Dr. Friedrich Bode, den Charakter als Geheimer Medicinalrath zu verleihen. VI. Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 12. August den Hoftheater-Tagskassier Joseph Watzinger am 1. Sept. den Hoskulscher Georg Friedmann J. in den Ruhestand zu versetzen. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 42 enthält: I. Bekanntmachung Gr. Ministeriums der Finanzen, die Zusammenlegung der Oberfötstereien Lindenfels, Rim⸗ bach und Wald⸗Michelbach, Forstes Wald-Michelbach und Heppenheim, Forstes Lorsch betreffend. II. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 30. Aug. den Districtseinnehmer der Distrietseinnehmerei Offenbach, Wilhelm Carl Schleußner, zum Districtseinnehmer der neugebildeten Districtseinnehmerei Offenbach 1,— den Distrietseinnehmer der Distrietseinnehmerei Ober-Ramstadt, Eberhard Leinberger, zum Distrietseinnehmer der neuge⸗ bildeten Distrietseinnebmerei Bessungen,— den Oistriets— einnehmer der Districtseinnehmerei Nieder-Mörlen, Heinrich Wenzel, zum Districtseinnehmer der neugebildeten Districts⸗ einnehmerei Bad⸗Nauheim,— den Distrietseinnehmer der Districtseinnehmerei Alsfeld, Rendant Balthasar Schmidt, zum Districtseinnehmer der neugebildeten Distrietseinneh⸗ merei Alsfeld I, und den Distrietseinnehmer der Distrietseinnehmerei Romrod, Heinrich Fresenius, zum Districtseinnehmer der neugebildeten Districtseinnehmetei Alsfeld II— zu ernennen; am 3. Sept. den Distriete⸗ einnehmer der Districtseinnehmerei Groß⸗Steinheim, Hein⸗ rich Momberger, in gleicher Diensteigenschaft in die Distriets⸗ einnehmerei Butzbach II zu versetzen und den Distrlets⸗ einnehmer der Oistrietseinnehmerel Seligenstadt, Conrad Reb, zum Districtseinnehmer der neugebildeten Distriete⸗ einnehmerei Offenbach 11 zu ernennen. Am 12. Sept. den außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten zu ernennen, sowie dem vormaligen evang. Schullehrer zu Minister am Königlich Preußischen Hofe und Bevollmäͤch⸗ nnen zum wandere Kiemen und bed Aeußern auc fegen die übrigen renitenden Mitglieder der] böhere Offiziere, dieses Amt refusirt batte sich 0 00 dun een des Seen Me 0 katholischen Geistlichkeit vorgegangen werden. schließlich 19 715 17 6 ließ, 1 beide 10 Miniderialrath in dem Minister um des Innern, Julius„ s Der jetzige leitende Minister in Hessen, zu übernehmen. e. Rinck Freiherrn i deu 900 Wine e de ee 95 Hofmann, wird wie man der„Köln. 31g.“— Die Aussagen, welche ein Theil der Gene⸗ amol des Innern— und den Hofger rath bei dem Hofge⸗ mittheilt, in Kurzem hier erwartet, um eine Reihe rale und Oberofsiziere der früheren Metzer Arme fahl 9 ene dr e aue Director pon Arbeiten für den Bundesrath abzuwickeln, die gegen Bazaine 1 Wacece chunt ahn 5 III. Versczungen in den Rubestand. Seine Königliche] er noch übernommen hatte, und dann nach Darm- daß Thiers es aufgegeben hat, den Marschall zu e Hoheit der Großberzog baben allergnädigst geruht: am stadt überzustedeln. protegiren. Bazaine hält sich für berloren und 0 5. Sept. den Geheimen Staatsrath bei dem Ministerium— Das neue Militär- Strafgesetzbuch wird hat in Folge dessen Enthüllungen gemacht, die so⸗ 9 aal . dd Fe eie e. r A e gene e ae ae cc eat dae besen, treuen und ausgezeichneten W Reiches in Kraft treten. Dasselbe hat Anwendung andere hochgestellte Persönlichkeiten sehr stark compro⸗ ben 1 und am 11. Sept. den Ministerialrah in dem Ministerium zu finden auf sämmtliche zum deutschen Heere und mittiren. Der Marschall zeigt sich um so rücksichts an e des Innern, Geheimrath Maximilian Freiherrn Ueberbruck zur kaiserlichen Marine gehörende Militärpersonen, loser, als die imperialistische Partei ihn im Stiche un! von Rodenstein auf sein eee 111 unter e sowohl auf die Personen des Soldatenstandes als gelassen hat und Alles aufbietet, um ihm die 0 15 e und eisprießlichen Diense auch auf die Militärbeamten. ganze Schuld des Mißlingens des Marsches nach. nen e ne, and e e ee nach wird, wie die„Bk.— Sedan zur Las zu legen. be Zusammenstellung beliefen sich die Einnahmen des[u. Hols.⸗3tg.“ mittheilt, die preußische Regierung— Dem„Gaulois“ zufolge ist der Plan einer Bee Großberzogthums Hessen an Regalien, indirecten nicht dabei stehen bleiben, ihren Beamten und strategischen Eisenbahn adoptirt worden, welche 2 Auflagen und aus verschiedenen Quellen im Jahr namentlich den Schul- Inspectoren bei Androhung die verschiedenen Forts und Redouten um Paris Siser 1871 auf 2,592,928 fl., womit dit Summe des ge Disciplinarstrasen den Beitritt zum Mainzer herum verbinden sol. Diese Bahn wird Pontoise, ce dee een ba be det u den gil Barde Es soll sic vil Conslans, Possh, Saint- Gyr, la Mintel, Bos gun 131,126 fl. überschritten wird. Die Tranksteuern, mehr um das gänzliche Verbot des Vereins, dessen de Vervidres, Villeneuve Saint Georges, Ville von einschließlich der Zapfgebühr von Wein, ergaben Organisation gegen die Gesetze verstößt, handeln. Eorard, Montfermeil, Goneésse und Saint Len be⸗ pu 1 1. 409,598 fl. oder 30,469 fl. mehr als in 1870.— Wie der„Nat.- Ztg.“ aus Marienburg rühren, und sich an die bedeutendsten Stationen 10 Die Einnahmen aus Regalien warfen 23,749 fl. telegraphirt wird, richtete der Kaiser bei seiner der bereits funktionirenden Gürtelbahn anschließen. 105 oder 16,832 fl. mehr ab als im Vorjahre, Brücken- Ankunft an den Oberbürgermeister v. Forckenbeck— Man schreibt aus Chaumont vom 12. Sept. m 1 geld und Ueberfahrten ertrugen 57,098 fl., Stempel folgende Worte:„Ich begl ickwünsche in Ihnen Vorgestern sind die preußischen Truppen, welche Jubuf 41 578,064 fl. Collateralgelder 165,046 fl.; sie sind die Stadt Breslau, daß sie eine so gute Wahl vor zehn Togen von Joinville und Saint⸗Dizier[ dum 1 sämmtlich höher als 1870, und Namentlich lieferten getroffen hat, bitte Sie aber zugleich auf das hier angekommen waren, von Chaumont abgezogen. 0 3 Stempel einen Mehrertrag von 62,273 fl. Bestimmteste, daß Sie Ihren Platz in Berlin auf] Gestern folgte ihnen das Occupationscorps, welches[ Gim ö— Nach den„Hess. Volksbl.“ hat der Ge. keinen Fall verlassen, denn dieser Platz braucht hier seit October 1871 in Garnison lag, Nur aufe 15 b e ee Sie.“ Demnach dürfte Herr v. Forckenbeck das die Ambulanzen und 60 Mann Wache blieben 2 1 setzge ungsausschuß der zweiten Kammer sich ehe Präsidium des Abgeordnetenhauses und sein Mandat noch zurück und werden erst in vier ehn Tagen um er in die Berathung des vorgelegten Wahlgesetzes nun wohl beibehalten. laser Sci delete a; doll 1 1 an F Anfrage 70 Kassel. Die Nachricht von dem Gerüchte,— Die Municipalität der Stadt Havre war 10 5 4 r d ee ee Familie zu Horzowitz zum am Sonntag zu einem Bankette auf die im Hafen fabi 1 modifttirt oder beibebalten werde. Eine Antwort] Katholitismus übertreten würde, hat in ganz liegende englische Fregatte eingeladen. Die bei!“ für e der 9 85 55 a1 185 85 8 erfolgt Kurhessen großes Aufsehen erregt, und war man dieser Gelegenheit ausgebrachten Toaste gaben den 1 0 5 5 05 erfol 15 85 1 n ee sehr gespannt, was die in Melsungen erscheinenden lebhaften wechselseitigen Sympathien, welche zwischen ech gegen denselben 5 hat. 5(Bilmar schen)„Hessischen Blätter“ darüber sagen Frankreich und England herrschen, Ausdruck. Der Dau — Dem„Fr. J.“ wird von hier geschrieben; würden. Dadurch, daß sie in ihrer neuesten Rommer Toast des englischen Commandanten, welcher einen pine V erufung dis Advokat Anwalt 155 e ee ihre Parteigenossen gewiß sehr peinliche für Thiers und die Republik sehr sympathischen 900 3 53 siizministerium ist wah 1 l Gerücht mit keinem Worte berührten, gewinnt] Charakter trug, wird als ein Zeichen der an⸗⸗ 50 8 5 5 5 800 5 ie 10 einlich. dasselbe einigermaßen Bestärkung. näherung bezüglich der Politik und des Handels- ict 710 en e 5 1 8 0 st diesen Fulda. Zu den Conferenzen der Bischöfe verkehrs zwischen Frankreich und England betrachtet der 11918 n 9 ern 5 8 5 werden sämmtliche deutsche Bischöfe, einschließlich— Wie die„K. Z.“ meldet, sind am 8. d. 909 Minisertun e 2 Neserat des Bischofs von Straßburg, erwartet, auege- 250 Jesuiten, die aus Deutschland ausgewiesen 0 des Geh. Staatsraths Franck übernehmen Fischer nommen die Bischöfe von Ermland und Passau, worden, in Paris angekom een. Die aus Elsaß. win ist als entschieden antiklerikal bekannt. a welche Vertreter senden. Das Präsidium führt] Lothringen gekommenen bleiben dort, die übrigen] ua — Dasselbe Blatt bringt von bier auch die der Erzbischof von Köln. Die Gegenstände, welche gehen nach Italien und England.— Aus Algier verlal f. die zur Verhandlung kommen, sind noch unbekannt. wird nach Brindisi unterm 5. d. M. gemeldet, kraß olgende Nachricht: Wie man hört, soll eine Di 5 N 5 55 l 5 der Privatgesellschast wegen Ankaufs der Nauheimer Die Conferenzen werden mutbmaßlich von Mitt daß die freien Stämme die französischen Unter⸗ 0 1 mit der hessischen Regierung in Ver⸗ woch bis zum Freitag, einschließlich desselben, thanen unablässig überfallen, ihre Wohnsitze in aud handlung getreten und letztere nicht ab* 1 fein dauern. Auf Wuasch der Bischöfe unterbleiben Braad stecken und plündern; die Behörden zeigen Ein dieselbe 155 Privathände übergehen zu 7 8„alle Empfangsfeierlichkeiten. sich den Raubzügen gegenüber ohnmächtig. f 1 — Das in der Vogel'schen Anklagesache gegen nroffen Zu den Bischofs Conserenzen sind einge- Holland. Haag. Die Rede des Königs 7 die„Hessschen Volksblätter“ verkündigte Urtheil troffen die Bischöse von Regensburg, Speber, bei Eröffnung der Generalstaaten constatirt die lautet zwar auf eine Geldstrafe von 6 Thlr. weil Straßburg, Hildesheim, Culm, Limburg und der freundschaftlichen Beziehungen zum Auslande und eine nel Injurie als vorliegend an enommen Vertreter des Bischofs von Passau, die anderen die ziemlich günstige Finanzlage. Die nothwendigen wurde, ist aber für den Ankläger doch keien 8 wert en nö e. Arbeiten, um das Land in Vertheidigungszustand günstig da der Beweis der Wahrheit als 4 Regensburg. Der einzige Ort in Bayern, zu setzen, seien energisch gefördert worden. Es angenommen wur wo sich either Jesuiten aufgehalten, ist Regens werden ferner Gesetzvorlagen über die Reorgani⸗ „ Bab-Naubeim, Dem Geheimen Medi⸗ burg. Dieser Tage nun ist denselben eröffnet sation der Miliz und eine mäßige Erweiterung 205 ö m. Dem Geheimen Medi- worden, bei Meidung von Gewaltmaßregeln die des Wahlrechts angekündigt. Eine Vermehrung e tinalrath Dr. Bode sen, ist von dem deutschen Kaiser Stadt Regensburg und den Kreis Oberpfalz binnen und Verbesserung der Verkeh'swege mit Staats“ Bit der Kronenorden 3. Classe verliehen worden.— drei Tagen zu verlassen. hülfe sei in Aussicht genommen. „Gießen. Der Geheime Medieinalrath Pro. Spanien. Madrid. Am 15. d. wurden m e. 1 1 7 3 5 5 Ausland. die Cortes eröffnet. Die Thronrede ben Die 0 1 on dem ain un Oesterreich. Pest. Die Eröffnungssitzun Beziehungen zum Auslande seien gute; der König 0 König, als Anerkennung für die im Kriege 1870,71 der mae ate die geislice Wach ves Pepe, si abet en geleisteten ärztlichen Dienste, den Königl. Kronen- Anwesenheit des gemeinsamen Ministeriums statt. fest entschlossen, nicht weniger die Forderungen des 0 0 orden 3. Klasse erhalten. Hopfen wurde mit 36 von 39 Stimmen zum spanischen Nationalwillens zu achten. Der Car⸗ Mainz. Nach Angabe des Vorsitzenden der Präsidenten gewählt. listenausstand sei beinahe beendigt, die Regierung am 9. d. dahier stattgehabten Katholiken Ver- Frankreich. Paris. Tbiers wird am] werde die Specialgesetze der Nordprovinzen respee⸗— sammlung zählt der neu gegründete Verein Donnerstag nach Paris zurückkehren und das Palais tiren. Die Thronrede kündigte sodann zahlreiche a deutscher Katholiken mit dem Sitze in Elysée beziehen, wo er, wie man glaubt, einige Reformen in der Finanzverwaltung, der Armee. Mainz bereits 190,000 Mitglieder. Wochen verweilen wird.— Das„Journal offi- und Marine an, von weichen namentlich die Ein- 1 Berlin. Die„D. R. C.“ schreibt:„Wie ziell“ meldet die Ernennung des Generals Chanzy führung der allgemeinen Dienstpflicht und ein de wir hören, ist an die Regierung zu Königsberg zum Commandanten des 7. Armeecorps mit dem Arrangement zur Zahlung der Zinsen der Staats“ f die Weisung ergangen, mit dem 1. October d. J. Sitze in Tours, sowie des Generals Ducrot zum schuld hervorzuheben sind. die Maßregel der Amts und Temporaliensperre, Commandanten des 8. Armeecorps mit dem Sitze a 8 5 welche bereits früher in Aussicht genommen war, in Bourges. Darmstadt. Gegenwärtig findet hier die Generale b 7 gegen 50 Bischof 1 e— 5„ einen Präsidenten für aa ee e dp be ee e fan 9 Dr. Krementz, zur Anwendung zu bringen. Diese das im Prozesse Bazaine eingesetzte Kriegsgericht eh 0 Waen ente ind une Maßregel wird, wie wir ferner hören, nicht ver- zu finden, ist nun 9965 15 Admiral Deen e e ene We e 14 5 Teéhouart, welcher anfangs, wie viele andere! Gablenz aus Altenburg und Undenschmitt aus Mainz f einzelt bleiben, sondern es wird mit gleicher Strenge 4 N 51 * * 7 dt Havrt vn dit im Hasa Die de gaden din t zvischn lutrud. Da ud. pelcher kinn t — 6—— A 2 8 utgevftsen f „ aus Elsaß⸗ die übrigen Aus Algitt M. gemeldel, Sen Untck⸗ esish Webusize u 1 eigen 1 t achlig · 101 det König 1 tenstatiit dt gublandt un N veldwerdi zt gs zustank krigenge füt, J. Sammlungen wohl die seltensten, welche man besitzt, ver⸗ ein Herr v. dem neuen 5 1 7 7 1 . 3 1 ein da N. Griesheim(dem dieses gefährliche gelungen sein soll), —— Der Professor der Kunsigeschichte unseres Polytechnikums, Hofrath Dr. G. Schäfer, hat als Festschrift eine Mono- graphie über die berühmten„Denkmäler der Elphenbein⸗ plastik“ im hiesigen Museum, mit denjenigen der Pariser faßt, in welcher er sowohl die gesammte Geschichte der Elphenbeinplastik als auch die einzelnen Vertreter dieses Kunsigenres, welche unser Museum ausweist, ins Auge faßt. Darmstadt. Ein hiesiges Blatt berichtigt die Nach richt des„Fr. J.“ von einem dahier stattgehabten Raub⸗ anfall dabin, daß ein hiesiger Beamter, Herr Sch.(nicht Schlagintweit) bei einem Spaziergang nach Friedhof durch einen Wurf(nicht Schlag) t wurde, so daß er vor Schrecken zu⸗ Nachdem er sich einigermaßen erholt, rief er um Hülfe, worauf Leute aus der Nachbarschaft herbei⸗ eilten. Von einem beabsichtigien Raubversuch kinn aber, wie die amtliche Untersuchung constatirt hat, unter keiner Bedingung die Rede sein, und ist die Schuld an dem ganzen Vorfall wahrscheinlich nur der Unvorsichligkeit des Werfenden zuzuschreiben. Aus dem Ried schreibt man vom 13. September: Gestern Abend wollte auf der Station Erfelden⸗Goddelau selbst beschäftigt gewesener Steinhauergeselle aus Unternehmen schon öster während der Durchfahrt des um 6 Uhr von Worms kommenden Güterzuges auf einen Wagen springen, glitt jedoch aus und wurde derart überfahren, daß er auf der Stelle todt blieb. Dem Unglücklichen war der Arm vom Rumpse abgerissen und der Oberkörper total zermalmt. Worms. Die am 11. d. eröffnete Gewerbe- und Industrie⸗Ausstellung übertrifft weitaus die gehegten Er, am Kopf verletz sammenstürzte. wurden in der dortigen königlichen Bildergalerie fünf kost— Zu Berlin ist, wie die„N. Allg. Z.“ meldet, eine Reihe von Bubenstücken schlimmster Art im Laufe der letzten Woche verübt worden. An mehreren Tagen nach einander bare Gemälde durch Messerstiche beschädigt. Darunter die Andromeda von Rubens und die Maria Magdalena von Gerard Dow— beide zu den Perlen unseres Museums zählend! Außerdem nennt man unter den Opfern der Bosheit einen Cornelius van Harlem und einen Verkolje. Selbstverständlich wurden gleich nach Wahrnehmung der ersten Verstümmelung die sorgfältigsten Vorsichtsmaßregeln getroffen; nichts desto weniger folgten fast Tag auf Tag die weiteren Attentate, ohne daß es der verschärftesten Aussicht gelungen ist, dem Bildermord Einhalt zu thun. Aus der Schweiz. Bei Mittheilung des offenen Briefes, worin Pater Hyacinth seine bevorstehende Ver⸗ mählung angekündigt hat, ist dem Berner„Bund“ ein höchst komisches Malheur passirt. Die Blätter hatten bet der Gelegenheit an die naheliegende Parallele mit Luther erinnert durch die Bemerkung: Pater Hy einth habe seine Katharina von Bora gefunden. Das hat das genannte Blatt in der Weise— mißverstanden, daß es seinen Lesern diese Nachricht mit folgenden Worten brachte:„Bern den 4. Seplember. Das telegraphisch angekündigte Schreiben, wodurch der bekannte Pater Hy acinthe alias Loyson der Welt bekannt gibt, daß er sich verheirathen wolle, liegt heute im Wortlaute vor. Das Schreiben verdient als eine merkwürdige Zeiterscheinung näher anglysirt zu werden. Die Erwählte heißt Katharina von Bora“.(1) eines ebenso einsichtsvollen, als unparteiischen Mannes, der Land und Leute in Frankreich gründlich kennt und durch seine aufopfernde der Gemeinde Briare wie seinen deulschen Landsleuten in gleichem Maaße gewidmete Thätig⸗ keit sich rasch unsre Achtung erwirbt. Nicht Alle werden alle seine Ansichten in Bezug auf politische und sociale Fragen theilen; Alle aber werden in dem Wunsche mit ihm übereinstimmen, Deutschl and möge sich die Verkehrt⸗ heiten und Fehler, die sich in Wirklichkeit in den Verhält⸗ nissen und dem Nationascharakter unseres feindlichen Nachbars finden, zur Lehre und Warnung dienen lassen. „Victoria, illustrirte Muster- und Mode⸗ Zeitung.“ Diese unter Redaction des Herrn Dr. G. dan Muyden herausgegebene Zeiischrift für Modesachen eröffnet mit dem 1. October ein neues Quartal. Mit Recht ist dieselbe schon längst ein unentbehrlicher Leit⸗ stern der Damenwelt, denn sowohl ihr reichbaltiger In⸗ halt wie ihre geschmackvolle und fachgemäße äußere Aus⸗ stattung ist der Art, daß sie ohne Besorgniß die Con⸗ currenz mit ähnlichen in dasselbe Fach hineinspielenden Zeitungen aufnehmen kann. Während der eigentliche Mobdetheil der„Victoria“ von fachkundiger Hand redigirt stets das Neueste und Geschmackvollste auf diesem Gebiet darbietet, wird der Novellen theil und das Unterhaltungs⸗ blatt von beliebten Schriftstellern geliefert. So sei bei so reichem Inbalt und dem enorm niedrigen Preise(viertel⸗ jährlich nur 1 fl. 21 kr.) die„Victoria“ von Neuem unseren Lesern angelegentlich zur Anschaffung empfohlen. Verloosungen. Petersburg, 13. Sept. Bei der heutigen Ziehung der Prämien-Auleihe von 1866 sielen 200,000 Rubel auf Wartungen und das allgemeine Urtheil der Besucher stimmt darin überein, daß die Ausstellung, wenn auch klein, ein höchst interessantes, ein sehr achtbares Bild der Wormser Gewerbe- und Industriethäugkeit bietet, das Jedermann auf's Vollkommenste befriedigen wird. Aus Berlin wird dem, Daily Telegraph“ geschrieben: „Um Joynen zu beweisen, wie vortrefflich es die Berliner Hotelwirthe verstehen, Heu zu machen, so lange die Sonne scheint, sei es mir vergönnt, einige der Preise zu citiren, die Fremden in einem von Engländern sehr patronisirten sashionablen Hotel unter den Linden abverlangt worden: für ein Schlaf⸗ und Wohnzimmer im dritten Stockwerk vom 4. bis 12. d. M. 315 Thlr., für ein kleines Schlaf zimmer unter dem Dache 15 Thlr. per Tag, für eine kleine Reihenfolge von Zimmern im ersten Stock während der Dauer der Festlichkeiten 1000 Thlr. Zweispännige Equi⸗ pagen; die sonst für ungefähr 10 bis 12 Thlr. pro Tag gemiethet werden können, sind auf 33 ½ Thlr. gestiegen excl. Trinkgeld. f Berlin. Die„Gerichts⸗Zeitung“ schreibt:„Eine hiesige Lebens versicherungs⸗Gesellschaft ist gegenwärtig in der Lage, den fälligen Betrag einer Police auszuzahlen an welche sich folgender mitheilenswerther Zug wahrhafter Hochherzigkeit knüpft. Ein Maurermeister M., dem es Unter seinen unglücklichen pecuniären Verhältnissen nicht möglich war, mit der Prämienzahlung auf seine Lebens⸗ versicherung, welche über 5000 Thlr. lautete, fortzufahren, verkaufte die Police an den Kaufmann L. in Wehlau(Ost⸗ preußen) für 1000 Tolr. Als ungefähr drei Monate darauf der Maurermeister starb und feine Frau in eben nicht sorgenfreien Verhälinissen zurückließ, sandte L. der Wiitwe aus freien Stücken die Police mit dem Ersuchen, ihm nach Nr. 38 Serie 3541; 75,000 Rubel auf Nr. 4 Serie 2412; 40,000 Rubel auf Nr. 44 Serie 7624; 25,000 Rubel auf Nr. 6 Serie 9580; 10,000 Rubel auf Nr. 12 Serte 17597, Nr. 1 Serie 8150 und Nr. 13 Serie 7903; 8000 Rubel auf Nr. 34 Serie 12551, Nr. 20 Serie 12686, Nr. 48 Serie 595, Nr. 16 Serie 18976 und Nr. 23 Serie 16891; 5000 Rubel auf Nr. 10 Serie 19892, Nr. 35 Serie 19949, Nr. 36 Serie 1983, Nr. 46 Serie 11998, Nr. 35 Serie 2449, Nr. 44 Serie 13167, Nr. 8 Serie 2477 und Nr. 31 Serie 576. Literarisches. In Frankreich(18701871). Eclebnisse eines nicht ausgewiesenen Deutschen während des deutsch-franz. Kriegs. Zum Besten des Unternehmens der Frau Maria Simon in Dresden: Errichtung einer Heilstätte für deutsche Invaliden. Darmstadt. Jonghaus'scher Verlag. 1872. Ein interessantes Schriftchen. Der Verfasser ist ein Herr Maurer, aus Darmstadt gebürtig und seit vielen Jahren Director eines bedeutenden Fabrik⸗Etablissements in Bliare an der Loire. Seine einflußreiche Stellung und die Achtung, die er in einem zahlreichen Kreise gebildeter, theilweise vorzüglicher Freunde in Briare und Umgegend genießt, machten sein Bleiben während der ganzen Kriegs⸗ zeit möglich. Dabei ist er ein guter Deutscher geblieben und hat seine Sympathien für sein Vaterland seinen fran— zösischen Freunden gegenüber nie verläugnet. Seine Er⸗ lebnisse sind für uns um so interessanter, als er mit be⸗ sonderer Ausführlichkeit die Ereignisse beschreibt, die sich an die Anwesenheit unserer hessischen Truppen in Briare Einziebung des Betrages seine gezahlten 1000 Tylr. zurückerstatten, die übrigen 4000 Thlr. aber zu behalten. knüpfen; eine Reihe von Officieren, Aerzten u. s. w. werden dabei mit Namen genannt. Seine Darstellung ist die D. Frankfurt a. M., 17. Sept. Die so lange unentschiedene Haltung der Börse hat endlich Farbe be⸗ kommen. Die durch die Geldverhältnisse nöthig gewordene Discontoerböhung der preußischen Bank, welcher die hiesige heute noch und die Londoner übermorgen nachfolgen werden, hat der Baisse zum Durchbruch verholfen und die Pessimisten haben vorläufig Recht behalten. Wir sagen„vorläufig“ denn noch ist die Baisse, am hiesigen Platz wenigstens, noch nicht wie in Berlin zur Deroute geworden, und wenn man bier, wie heute vorzugsweise, das massen⸗ haft aufgenommene Material an Bankactien zum Verkauf zu bringen sucht, so geschieht dies doch nur hauptsächlich von schwachen Besitzern, welche die Stücke nicht halten können. Diese gehen aber so in stärkere Hände über, welche zur Inscenirung einer Hausse natürlich geeigneter sind, und je mehr die Course der Bankwerthe heruntergehen, desto speculatlonsfähiger werden sie. Heute waren, wie gesagt, Bankactien durchweg offerirt und durchschnittlich 120% niedriger. Wir verzichten daher darauf Einzelne speciell aufzuführen. Ueber die heute erfolgte Subscription auf Berliner Generalbaubank konnten wir nichts erfahren, indeß ist bei der allgemeinen Abneigung gegen neue Emissionen und bei den gegenwärtigen Börseuverbältnissen nicht anzunehmen, daß sich das Publicum sonderlich über- ftürzt haben werde. Auf rein speculativem Gebiet ver⸗ kehrte man heute etwas fester, da die flauen Berliner Notirungen durch feste Wiener Course paralysirt wurden. Von Bahnactien waren heute Nordwest, Alföld und Elb⸗ thal beachtet. Prioritäten, Staatspapiere und Loose stag⸗ nirend und ohne ausgesprochene Tendenz. Marktbericht. Frankfurt, 16. Sept. Waizen, wetterauer,(100 Kilo) 14½— 14/8, freuder 14½.— Korn(100 Kilo) 9½¼—.— Gerste(100 Kilo) 10—0¼.— Hafer(100 Kilo) 8¼— ¼.— Rübbl(50 Kilo) 23.— Oeffentliche Aufforderung. In Sachen der Dorothea Göring, geb. Rühling von Lich, Klägerin gegen Ehristlan Göring, ibren Ehemann von Friedberg, dermalen undekannt wo? abwesend, Beklagten, Ehescheidung betr. 2089 Zur Erklärung auf die in der Rubrik gäher be⸗ zeichnete, auf böswilliges Verlassen gestützie Klage, wird Beklagter auf Doennerstag den 17. Oktober l. J., Vormittags 9 Uhr, nachtheil der Annahme des Zugeständ⸗ halts und Ausschlusses mit Einreden geladen. Einsicht der Klage ist dem Beklagten gestattet. Weller in dieser Sache zu etlassende Verfügungen werden im Gerichtslokal angeschlagen. Zriedberg den 23. Juli 1872. Großherzoglsches Landgericht Frledberg. Ne Zimmermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Aepfel⸗Versteigerung. 2609 Freitag den 20. d. Mts. Mittags 1 Ubr an⸗ sangend, sollen die Gemeinde Aepfel, eirca 100 Malter, worunter sehr gute Sorten, an Ort und Stelle meist⸗ bietend versteigert werden. Oedel den 16. September 1872. Großherzogliche Bürgermelsterei Griedel. Feen ch Steinerne Töpfe, 2577 Glas und Porzellan, Spiegel in großer Auswahl und billigst bei Friedberg. M. D. Loeb. unter dem Rechts nisses des Klagin Edict al ladung. 2187 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen nunmehr auch über das Vermögen der Karl Fredrich Walz Ehefrau, Marta geb. Mai, von hier den förmlichen Concursprozeb erkannt hat, werden alle Otejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an dieses Vermögen zu machen haben, zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen, sowie zur Geltend⸗ machung etwatlger Vorzugs rechte, auf Mittwoch den 9. October l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse, hierher vorgeladen. In dem Termine soll— zugleich mit den Concurs⸗ gläubigern des C. F. Walz— über die weitere Be⸗ handlung der Sache verhandelt werden und werden die nicht erschlenenen oder durch gehörig legitimirte Bevoll— mächtigte nicht vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Friedberg am 3. August 1872. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts Assessor. Bekanntmachung. 2611 Freitag den 20. d. Mts., Mittags 1 Uhr, wird im Schloßhofe dahier das durch den Abbruch des Straß heimer Forsthauses entbehrlich gewordene, noch sehr brauchbare Eichen- und Tannen Bauholz in kleineren Partten meistbtetend verfleigert. Odstadt den 16. September 1872. Freiherrlich v. Franckensteln'sches Rentamt. PF eue 2098 bei Holl. Vollhäringe! Wilb. Fertsch. 6 88— 8 1 82 28 38 helm. 8 i 8 28 l 8 2 2 . 5* 22 88 22 Ss Die soeben erschtenene Nr. 51 enthält? 83 Der alte Rußländer. Erzählung aus den bairischen Bergen von Th. Messerer.(Fortsetzung.)— Deutsche Retsende der Gegenwart: III. Eduard Mohr, der Welt reisende.(Schluß.)— Aus dem deutschen Hochgebirge. III. Die Sommerfrische des Kronprinzen. Von Otto Klafing. Mit 2 Original zeichnungen von R. Püttner: Die Ramsau bei Berchtesgaden und der Hintersee mit dem hohen Göll.— Westpreußens Vereinigung mit der preußischen Monarchte. Zur Jahresfeter am 13. Sep⸗ tember 1872. Von W. Piecson.— Am Famtilientische: Kleine Haustyrannen. Mit Originalzeichnung von H. Schaumann. Zu Bestellungen empfebler sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Einmach⸗Zwetschen, 2603 täglich srisch gebrochen das Hundert 8 kr., Kochäpfel billigst in der Kunfl⸗ und Handelsgärtnerel von F. Dlouhy, Gartenbaus. 72 2 8 Tüchtige Sandformer, 2610 auf flache Arbeit gtübt, erhalten bet boben Accord⸗ preisen dau ende Beschäftigung in der Eisengteßerei von A. R. Seebaß* Cie. in Offenbach a. M. 8 N 2 2 2619 Einladung auf das mit dem 1. Oktober 1872 beginnende Neu- Abonnement für den Frankfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft nebst dessen Unterhaltungsblan Frankfurter Familienblätter. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements-Preis per Quartal: I) in Frankfurt a. M. von der Verlags⸗Expedition zu beziehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bayern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preußen 27 Sgr. l fl. 34 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 3 Sgr. . 53 fr. Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet der IJ 7 54 10 dem Leser durch die Reichhaltigkeit und Fülle seines Inhaltes alle„Frankfurter Anzeiger Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tagesereitznisse folgen zu können. Der Anzeiger bringt täglich mit der größten Raschbeit in wabrheitsgetreuer unpartetischer Dar⸗ stellung eine kurz gefaßie, für Jedermann verftändiiche, vollständige Uebersicht der Weltereignisse; nebenbei die neuesten Nachrichten aus Nähe und Ferne, sowie Handel E n mi J alle nöthigen Pandels⸗ und Verkehr unter der zusammenfassenden Rubrik der 77 cono berichte, Course, Lotterieziehungen, Verloosungen von Staatspapleren ꝛc.) Gerichtliche und Communal⸗ fü te für den öffentlichen Verkehr und Bedarf, j Bekanntmachungen, sowie In era E Dienstgesuche e eee en alls einen Theil des Blattee T 414 8 wie seither für den Familienkreis fort un und werden die Frankfurter Familienblätter fort dazu beitragen, deutsche Bildung, Kultur, Sitte, Wissenschaft unt Industrte durch ihren Inhalt zu hegen und zu fördern. Dieselben er⸗ scheinen ebenfalls täglich und bilden jährlich zwei starke Bände. Für dieselben findet keine Extravergütung statt, Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststelle, hierorts bei der Expeditton, Buchgasse 8. ) Gegenüber der immer größeren Bedeutung, welche die Börse im bürgerlichen Leden gewinnt, sehen wir uns veranlaß!, unseren zahlreichen Lesern in Stadt und Land neben dem täglichen in unserem Blatte zu findenden Courszettel über die wichtigsten auf der Frankfurter Börse gehandelten Staatspaptere, Prioritäten, Aetten ꝛc. auch noch zweimal wöchentlich ein vollfländiges Coursblatt nach den Aufzeichnungen des ver⸗ eidigten Wechsel⸗Makler⸗Syndikats mit vergleichenden Coutsen, d. h. die Course der drei zuletztvergangenen Tage nebeneinander geßellt, zu bieten, wodurch dieselben nicht allein in den Stand gesetzt sind, die Notirungen wie in jedem großen Blatt zu finden, sondern auch den Fluktuationen leicht zu folgen und so einen Werthmesser ihrer Speculationen vor Augen zu haben. Auch über die sogenannten Nebenpapiere werden, wir allwöchentlich genaue Nottrungen nach amtlichen Quellen bringen. Somit darf unser Blatt auch in dieser Hinsicht als keinem. andern Blatte nachstehend betrachtet werden. 8 Einladung zum Abonnement Hessischen Volksblätter(Landeszeitung) Preis vierteljährlich fl. 1., mit Postaufschlag fl. 1. 29 kr. Auflage 4000. Darmstadt im September 1872. 0 Die Expedition der Hessischen Volksblätter(Landeszeitung). e a Fi. 2 Blauer Vitriot 4 e ee 2381 in bester Qualttät bet worden. Der Eigenthümer kann dieselben gegen Er⸗ Wilh. Fertsch. ftattung der Inseratgebühren bet der Exped, d. Bl. in Jeiustes Vorschußmehl Empieng nehmen. Ein Mitleser 2578 billigst bei ee 2607 für das„Frankfurter Journal“ und die„Darm⸗ städter Zettung“ wird gesucht. Naͤheres bei der Expe⸗ ditton d. Bl. We, Rorbwaaren in Butzbach. 1756 empfiehlt Den hochgeehrten Damen,.—T 2005 welche mich während meiner Krankheit so gütig 8 An⸗ und Verkauf b unterstützt, meinen besten Dank und herzliches Le be⸗ 1744 von Staats ⸗ Papieren, Anlehens⸗ wohl. 5 Marie Thies. loosen, Coupons c. ꝛc. unter Zusicherung Holz-Versteigerung. sse“ J. A. Nauheim. Friedberg. 2615 Donnerstag den 26. d. Mts., von Morgens 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete in der Behausung 77 Geld Cours der Andreas Hanstein Wittwe dahier verschledenes 2 Wagner ⸗Werkholz. Speichen Naben, sowte geschnittene Frankfurt am 17. September 1872. 9 577½—58½ Bohlen aus Eichen, Eschen, Linden und Nußbaum und 5. Wagnerwerkzeug, Hobelbänke öffentlich an den Meist⸗ Preußische Friedrichsd'or.... fl. Brauerei zur goldenen Heichsbront. 10 Wiener Exportbier. 2618(Mo ritzbier.) 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Red.: Hermann Schimpff. bi tenden verstei rn. Pistolen„%—* 9 40—42 a rer l In Auftrag: Saen fl. 10 Stücke.„ 9 53—55 ucaten„ 8 Schwarz, Hostarator. Deen e eres i Frannie Ein Junge, Englische Sovereigns.„ 1 4850 2617 der die Metzgerei erlernen will, kann sogleich in] Russische Imperiales„ 9 42—44 die Lehte treten. Näheres bei der Exped. d. Bl. Dollars in Golddsdss„ 22526 Druck und Verlog von Bindernagel& Schinipff. Halsbinden Zur Aussaat. 30 Betre untern die V Bespre der d. vorgel zu me verlar der 9 Diret Dam der